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1 ÖGP Erhebung Frühjahr 2011 Ergebnisse der statistischen Erhebung der Zulassungszahlen und modi in Bachelor- und Masterstudiengängen Psychologie an europäischen Universitäten sowie der jeweiligen Schwerpunkte im Masterprogramm Die Erhebung wurde im Auftrag des Vorstands der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie durchgeführt. Von folgenden 48 Universitäten konnten Daten erhoben werden: - 39 deutsche Universitäten: o Aachen, Bamberg, Berlin FU, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt a.m., Freiburg i.b., Gießen, Göttingen, Greifswald, Hagen, Halle-Wittenberg, Hamburg, Heidelberg, Hildesheim, Jena, Kiel, Konstanz, Leipzig, Lüneburg, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg, München LMU, Münster, Osnabrück, Regensburg, Saarbrücken, Trier, Tübingen, Wuppertal, Würzburg o 3 Universitäten baten um eine Anfrage per und haben noch nicht geantwortet: Berlin HU, Braunschweig, Darmstadt - 4 schweizerische Universitäten: Basel, Bern, Genf, Zürich - 2 niederländischen Universitäten: Maastricht, Twente - 2 italienische Universitäten: Bologna, Rom (hier allerdings nur die Auskunft darüber, dass der Master für 2011 geplant ist) - 1 englische Universität: London CU Folgenden 12 Universitäten konnten nicht erreicht werden: - Deutschland: Landau, Köln, München (LMU Elitestudiengang Psychology of Excellence in Business and Education), Oldenburg, Potsdam, Vechta - Schweiz: Fribourg - Niederlande: Utrecht - Spanien: Barcelona, Madrid (diese konnten zwar kontaktiert werden, doch leider war kein Austausch auf Englisch möglich) - Frankreich: Paris (ebenfalls leider kein Austausch auf Englisch möglich) - Ungarn: Budapest Master noch nicht eingeführt: - 14 der 48 Universitäten geben an den Master noch nicht eingeführt zu haben (3 noch keinen Bachelor) 1

2 Schwerpunkt-Master: - 21 Universitäten geben an einen Schwerpunkt-Master (/keinen allgemeinen Psychologie-Master) anzubieten Verhältnis Bachelor-Master: - Im Schnitt werden (bezogen auf die Angaben der deutschen Universitäten) 36 % weniger Masterstudienplätze als Bachelorstudienplätze angeboten. [Prozentzahl bezieht sich auf die Universitäten, die Angaben zu Bachelor- und Masterstudienplatzzahlen machen konnten.] Aufnahmezahlen: - Die Aufnahmezahlen schwanken zwischen 12 (Halle-Wittenberg) und 200 (Zürich). Im Durchschnitt werden 70 Masterstudierende zugelassen. Besonderheiten: - 2 Universitäten (Frankfurt und Dresden) planen mehr Masterstudienplätze als Bachelorstudienplätze anzubieten - Die Fernuniversität Hagen und die Universität Basel planen/haben keine Zulassungsbeschränkungen - Weitere Voraussetzungen für Zulassung zum Master über BA in Psychologie hinaus: o Eignungstest/Aufnahmetest: Bamberg, Bonn, Göttingen, Trier o Mindestnote: RWTH Aachen, Gießen, Heidelberg, Hildesheim o Motivationsschreiben: Gießen, Halle-Wittenberg, Heidelberg, Osnabrück o Sprachkenntnisse: Bremen, Mannheim Vergleich der Daten mit dem Überblick der Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie: - Informationen der ÖGP-Erhebung durch Angaben zu Bachelor- und Masterstudienbeginn und Platzzahlen differenzierter - Angaben zu Schwerpunkten weichen hin und wieder ab (Bsp: Mannheim: in der aktuellen Erhebung wurden keine Angaben zu einem Master in Klinischer Psychologie gemacht). 2

3 Universität Beginn Anzahl Zulassungen / Jahr ca. (MW) Masterstudienplätze in % in Bezug auf Bachelorstudienplätze Schwerpunkte Master Voraussetzungen (NC = Numerus Clausus bezogen auf den Bachelorabschluss Psychologie) B M B M M/B RWTH Aachen 2006/ / NC (mindestens 2,3) Bamberg 2008/ / NC + Eignungstest Arbeits-, Berufs- u. Berlin FU 2007/ / Wirtschaftspy.; Klin. u. Gesundheitspsy.; Social, Cognitive and Affective Neuroscience Bielefeld 2007/ / NC Bochum 2002/ / Klinische Psy.; Kognitive Neurowissenschaft; Organisations- und Wirtschaftspsychologie Bachelor Psy. + 20cr. Methoden, 20cr. Intra- und Interpersonelle Psy., 20cr. Allgemeine und Biol. Psy., + weitere spezifische Voraussetzungen je nach Schwerpunkt: 12cr. im jew. Bereich Bonn 2007/ / NC + Eingangsklausur Bremen 2007/2008 Wirtschaftspsychologie 2009/2010; Klinische Psychologie 2010/ Wirtschaftspsychologie 39; Klinische Psychologie Klinische Psychologie: BA Psy. <2, ECTS in Klin. Psy., Englisch Sprachkenntnisse Niveau B1; Für Wirtschaftspsychologie: Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem der folgenden Studiengänge: - Psychologie, Soziologie, Sozialwiss., Arbeitswiss., Wirtschaftspsy.,BWL, Wirtschaftswiss., Wirtschaftsing. oder - einem als gleichwertig anerkannten Studiengang, der eine inhaltliche Nähe zum Masterstudiengang Wirtschaftspsy. aufweist, mit Studienleistungen im Umfang von mind. 180 ECTS oder äquivalenten Leistungen + Englisch Sprachkenntnisse Niveau B2 Chemnitz 2006/ / NC 135 (cognitive, affective Cognitive, affective neuroscience 30; 3 verschiedene neuroscience; Klin. Psy. & PT; Dresden 2010/2011 geplant 2013/ Klin. Psy. & PT 60; 112 Masterzulassungsordnungen Human performance in Human performance in geplant sociotecnical systems sociotecnical systems 45) 3

4 Düsseldorf 2007/ / Erlangen- Nürnberg 2007/ / Frankfurt/M. 2008/2009 geplant 2011/ Neurowissenschaften, Klin. Psy.; Arbeitspsy. und Ergonomie Psy. und Arbeitsleben; Entwicklungsorientierte klin. Psy.; Psy. des Alters Arbeits- und Organisationspsy.; Klin. Psy.; Lebenslanges Lernen und Entwicklungspsy. BA Psy + Kommission Prüft Gesamtqualifikation Freiburg i.br. 2007/ / Kognitionspsy. 25; Klin. Psy Kognitionspsy.; Klin. Psy. Gießen 2007/ / BA Psy < 2,9 + Motivationsschreiben Göttingen 2006/ / NC + Eignungstest Greifswald 2011/2012 Geplant 70 noch unklar noch unklar noch unklar Hagen 2009/2010 Geplant 2000 noch unklar noch unklar noch unklar Halle- Wittenberg 2006/ / Angewandte Sportpsy. Hamburg 2007/ / Heidelberg 2007/ / Arbeits-, Berufs- & Organisations-psy. Sozialpsy.; Klin Psy. NC NC NC, Motivationsschreiben; weitergehende Kenntnisse werden berücksichtigt BA Psy., Leistungspunkte für Schwerpunkte welche im Bachelors Psychologie Hamburg vorkommen NC (< 2,0) + Motivationsschreiben + Lebenslauf + fachspezifische Einzelnoten für die Schwerpunkte werden im Ranking berücksichtigt Hildesheim 2003/ / Pädagogische Psychologie NC (<2,5) Jena 2007/ / Kogn. Psy. & kogn. Neurowissenschaft; Dynamik des menschl. Verhaltens in Gruppen NC & Organisationen; Klin. Psy., PT & Gesundheitspsy. Kiel in Planung in Planung noch unklar noch unklar noch unklar noch unklar Konstanz 3 jähriger B: BA Psy.; Leistungsnachweise in 2004/2005; 2 jähriger M: 2004/2005; Grundlagen der Diagnostik und 4 jähriger B: 1 jähriger M: 2013/2014 allgemeinen Methoden 2009/2010 Leipzig 2007/ / BA Psy.; Kommission prüft Eignung bei unklaren Fällen Lüneburg Management and Human Ressources Magdeburg 2006/ / Familienpsy.; Klin. Neuropsy.; BA Psy.; für Quereinsteiger: Kognitionspsy. Empfehlungsschreiben etc. Mainz 2009/2010 geplant 2011/ noch unklar noch unklar Mannheim 2006/ / Sozial- & Kogn. Psy; 25 Wirtschaftspsy. 50 Sozial- & Kogn. Psy.; Wirtschaftspsy. BA Psy.; Praktika, Fremdsprachen, außeruniversitäres Engagement 4

5 Marburg 2011/2012 noch unklar noch unklar noch unklar noch unklar München 2008/2009 geplant 2011/ noch unklar geplant: Klin. Psy. & kognitive Neurowissenschaften; Psychology - Learning Sciences; noch unklar Wirtschafts- & Organisationspsy Klin. Psy. & experimentelle Münster 2007/ / Psychopathologie; Personal- BA Psy + Umfang der Leistungen im und Wirtschaftspsy.; Lernen, angestrebten Schwerpunkt Entwicklung & Beratung; Kognitive Neurowissenschaft Osnabrück 2007/2008 geplant 2011/ noch unklar BA Psy.; für 10% der Bewerber: über Motivationsschreiben Regensburg 2009/2010 geplant 2012/ noch unklar noch unklar Saarbrücken 2006/2007 geplant 2011/ BA Psy. Trier 2006/2007 geplant 2011/ BA Psy. + Aufnahmeklausur (noch in Diskussion um eigenen Studierenden höhere Studienplatzchancen einzuräumen) NC mit spezieller Gewichtung Tübingen 2009/2010 geplant 2013/ noch unklar noch unklar einzelner Noten; Berufliche Vorbildung / Praktika; Preise Wuppertal 2007/ / Klin. Psy. & Gesundheit BA Psy.; geplant weitere Voraussetzungen Würzburg 2009/2010 geplant 2012/ noch unklar noch unklar noch unklar Schweiz Beginn B Beginn M Z-Zahl: B Z-Zahl: M M/B Schwerpunkte Voraussetzungen Basel 2001/ /2005 keine Beschränkung keine Beschränkung BA Psy.; für Bewerber aus NC- Ländern gilt NC bzw. Nachweis eine Studienplatzes im Heimatland Bern 2005/ / k. A. Genf 2005/ / Allgemeiner Psy. Master; Neuroscience BA Psy.; für Bewerber aus NC- Zürich 2006/ / Ländern gilt NC bzw. Nachweis eine Studienplatzes im Heimatland Niederlande Beginn B Beginn M Z-Zahl: B Z-Zahl: M M/B Schwerpunkte Voraussetzungen Maastricht 1995/ / Biologische Psy.; Neuroscience; Kognitive Psy.; Sozialpsy.; NC Research Master Twente Ende 1990er Ende 1990er 275 Kognition & Medien; Gesundheitspsy.; Konflikt & Risiko 5

6 Italien Beginn B Beginn M Z-Zahl: B Z-Zahl: M M/B Schwerpunkte Voraussetzungen Bologna 2008/ Rom geplant 2011/2012 England Beginn B Beginn M Z-Zahl: B Z-Zahl: M M/B Schwerpunkte Voraussetzungen 40 Organisational Psy.; 40 Organisational Psy., Psy. of London CU 100 Psy. of Health; 40 BA Psy. Health; Counselling Psy. Counselling Psy. 6

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