Netzdienste. Leistungsbeschreibung. Vertrag betreffend Verbindung von Fernmeldeanlagen und -diensten 1/12. Ausgabedatum Ersetzt Version 1-0

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1 dienste Ausgabedatum Ersetzt Version 1-0 Gültig ab Vertrag Vertrag betreffend Verbindung von Fernmeldeanlagen und -diensten Gültig ab /12

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Leistungsübersicht Voraussetzungen und Limitierungen Leistungsmerkmale Bereitstellung und Betrieb Gültig ab /12

3 1 Einleitung Diese Leistungsbeschreibung beschreibt die von angebotenen Leistungen im Zusammenhang mit der Implementierung und Tests von diensten. Wo nachfolgend nicht anders erwähnt, sind für die Abläufe zwischen und der die in der Liste Kontaktstellen angegebenen Stellen zuständig und Willenserklärungen erfolgen auf elektronischem Weg (z. Bsp. , Telefax, Webtool/elektronische Schnittstellen etc.). 2 Leistungsübersicht bietet folgende dienste an: verbindungen (inkl. Signalisierungsverbindungen) Signalling System No. 7 Tests (SS7) Implementierung von Nummernbereichen und Kurznummern Implementierung von Kennungen Implementierung von sdiensten 3 Voraussetzungen und Limitierungen Ein Übergabepunkt kann mit einem Übergabepunkt nur im gleichen Zugangsgebiet verbunden werden. Bei der erstmaligen Realisierung einer verbindung sind SS7 Tests zwingend erforderlich. Betreibt die eigene, vom BAKOM zugeteilte Nummernbereiche oder Kurznummern, müssen diese im implementiert werden. Der Implementierungsauftrag wird von der ausgelöst. 4 Leistungsmerkmale Mit der verbindung wird ein kbit/s Übermittlungsdienst (Vielfach) zwischen dem und dem bereitgestellt. Folgende Varianten sind erhältlich: verbindung - E1 verbindung - STM-1 Gebäudeinterne (inhouse) verbindung Verwaltete (managed) verbindung Minimale (lean) verbindung Damit zwei e miteinander kommunizieren und Sprachverbindungen aufbauen können, ist eine Signalisierung notwendig. Die Signalisierung benötigt mehrere Signalisierungsverbindungen und mindestens ein Signalisierwegset. Die verwendeten 64 kbit/s Signalisierungsverbindungen sind in der Regel als einzelne Kanäle in einer über einen übergabepunkt bestehenden verbindung für Sprachverbindungen integriert. Für die Verlängerung der Signalisierungsverbindungen vom Übergabepunkt zur Signalisierinfrastruktur ist, und für die Verlängerung vom Übergabepunkt zur Signalisierinfrastruktur ist die zuständig. Dasselbe gilt für den Betrieb und den Unterhalt der Signalisierungsverbindungen. Gültig ab /12

4 Die SS7 Tests stellen die korrekte Interoperabilität zwischen den zwei en sicher. Mit der Implementierung von Nummernbereichen und Kurznummern können Endkunden oder Mehrwertdienste im und erreicht werden. Carrier Selection Code (CSC), Number Portability Routing Number (NPRN) und Charging Determination Point (CDP) sind Kennungen und ermöglichen nebst der Erkennung und Zuweisung auch die korrekte Leitweglenkung des Verkehrs. Die Implementierung von sdiensten ( Fix Terminierung, Notruf Terminierung etc.) ist Voraussetzung für die Nutzung und erfolgt gemäss der Auflistung weiter unten. Der INA Leitweglenkungsdienst unterstützt die bei der Leitweglenkung von Anrufen auf INA Mehrwertdienste. 4.1 verbindungen bietet fünf verbindungsvarianten an. Basis der verbindungen ist, ausser bei der gebäudeinternen verbindungsvariante, immer ein Übertragungssystem. Dieses kann, abhängig von der gewählten verbindungsvariante, mit einer Kapazität von 155 mbit/s oder kbit/s betrieben werden. Bei der verwalteten verbindungsvariante ist das Übertragungssystem virtuell. Die verbindung beinhaltet eine oder mehrere kbit/s verbindungen (Vielfach) zwischen einem Übergabepunkt und einem Übergabepunkt. Für die Installation und den Betrieb des Übertragungssystems und der verbindungen stellt die angemessene und geeignete Räumlichkeiten (Energieversorgung, Stellfläche für Ausrüstungen, etc.) zur Verfügung. Die erforderlichen Räumlichkeiten werden gemeinsam definiert. Die sich daraus ergebenden Kosten werden durch die getragen. Für den Bezug der Räumlichkeiten bei gebäudeinternen verbindungen gelten die Bestimmungen der Kollokation FDV. Für eine verbindung ans sind pro Zugangsgebiet zwei Übergabepunkte definiert an welchen entweder eine verbindung - E1, eine verbindung- STM- 1, eine gebäudeinterne verbindung oder eine minimale verbindung realisiert werden kann. Eine Ausnahme stellt die Realisierung einer verwalteten verbindung dar, für welche nur ein Übergabepunkt benötigt wird. Die Übergabepunkte werden für alle von der oder der angebotenen sdienste verwendet. Eine kbit/s verbindung unterstützt Sprachverkehr oder wahlweise einen Mix aus Sprachverkehr und Signalisierungsnachrichten. Bestimmte 64 kbit/s Kanäle innerhalb einer kbit/s verbindung werden für die Übertragung von Sprachverkehr oder Signalisierungsnachrichten gemäss Handbuch Technik verwendet. Die ist verantwortlich für die Verbindung des Übergabepunkts zum. ist verantwortlich für die Verbindung ab dem Übergabepunkt zum. Die Kosten werden durch jede Partei selbst getragen. Die verbindung wird gemäss den Angaben im Handbuch Technik und Handbuch Betrieb erbracht und unterhalten. Gültig ab /12

5 4.1 verbindung - E1 Die Variante verbindung - E1 wird innerhalb des Übertragungssystems (155 mbit/s) bereitgestellt. Das Übertragungssystem unterstützt eine oder mehrere kbit/s verbindungen zwischen einer Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt und einer entsprechenden Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt. Die Variante verbindung - E1 beinhaltet je Übergabepunkt mindestens: eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt eine (oder mehrere) kbit/s verbindungen eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt ein Übertragungssystem (155 mbit/s). Übergabestandort A Übergabestandort B Übertragungssystem (155 mbit/s) Übertragungssystem (155 mbit/s) Bereitgestellt durch kbit/s Schnittstelle Abbildung 1 verbindung - E1 4.2 verbindung - STM-1 Die Leistungsmerkmale der verbindung - E1 gelten auch für die verbindung - STM- Die Variante verbindung - STM-1 wird innerhalb des Übertragungssystems (155 mbit/s) bereitgestellt. Die Verbindung an der Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt erfolgt mit STM- Gültig ab /12

6 Übergabestandort A Übergabestandort B Übertragungssystem (155 mbit/s) Übertragungssystem (155 mbit/s) Bereitgestellt durch kbit/s Schnittstelle STM - 1 Schnittstelle Abbildung 2 verbindung - STM Minimale (lean) verbindung Die minimale verbindungsvariante wird innerhalb des minimalen Übertragungssystems (2 048 kbit/s) von bereitgestellt und ist elektrisch. Das minimale Übertragungssystem ermöglicht nur die Unterstützung von einer einzelnen kbit/s verbindung zwischen einer Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt und einer entsprechenden Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt. Die minimale verbindungsvariante beinhaltet je Übergabepunkt mindestens: eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt eine kbit/s verbindung eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt ein minimales Übertragungssystem (2 048 kbit/s). Gültig ab /12

7 Übergabestandort A Übergabestandort B Übertragungssystem (2 048 kbit/s) Übertragungssystem ( kbit/s) Bereitgestellt durch kbit/s Schnittstelle Abbildung 3 Minimale verbindung 4.4 Gebäudeinterne (inhouse) verbindung Die gebäudeinterne verbindungsvariante ist nur mit einem Kollokationsraum (Vertrag Kollokation FDV) in einem Gebäude erhältlich. Die gebäudeinterne verbindungsvariante beinhaltet je Übergabepunkt mindestens: eine (oder mehrere) kbit/s verbindungen. Gültig ab /12

8 Übergabestandort A Übergabestandort B Übergabepunkt Übergabepunkt Bereitgestellt durch die Bereitgestellt durch die kbit/s Schnittstelle Gebäudeinterne (Inhouse) verbindung (bereitgestellt durch ) Übergabepunkt in einem KOL FDV Raum im Gebäude Abbildung 4 Gebäudeinterne verbindung 4.5 Verwaltete (managed) verbindung Die verwaltete verbindungsvariante wird innerhalb eines virtuellen Übertragungssystems bereitgestellt. Dieses ermöglicht der sich in einem Zugangsgebiet nur mit einem Übergabepunkt verbinden zu müssen, wahlweise mit der Variante verbindung - E1, der Variante verbindung - STM-1 oder der gebäudeinternen verbindungsvariante. stellt die Verbindung zum zweiten Übergabepunkt und die Lastverteilung sicher. Es werden 50% der kbit/s verbindungen innerhalb des virtuellen Übertragungssystems zum zweiten Übergabepunkt in demselben Zugangsgebiet überführt. Die verwaltete verbindungsvariante ist an folgenden Übergabepunkten erhältlich: Bellinzona, Biel, Bulle, La Chaux-de-Fonds, Aarau, Niederurnen, St. Gallen, Brig, Interlaken, Feuerthalen, Baden. Ein virtuelles Übertragungssystem unterstützt eine oder mehrere kbit/s verbindungen. Die muss mindestens zwei kbit/s verbindungen beziehen. Die verwaltete verbindungsvariante in Kombination mit der Variante verbindung - E1 beinhaltet je Zugangsgebiet mindestens: eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt zwei kbit/s verbindungen eine Leitungsübertragungseinheit () am Übergabepunkt ein Übertragungssystem (155 mbit/s) ein virtuelles Übertragungssystem. Die verwaltete verbindungsvariante in Kombination mit der gebäudeinternen Gültig ab /12

9 verbindungsvariante beinhaltet je Zugangsgebiet mindestens: zwei kbit/s verbindungen ein virtuelles Übertragungssystem Übergabestandort A Übergabestandort B Virtuelles Übertragungssystem Übertragungssystem (155 mbit/s) Bereitgestellt durch kbit/s Schnittstelle Abbildung 5 Verwaltete verbindungsvariante in Kombination mit der Variante verbindung E1 4.6 Signalisierungsverbindungen Für die Signalisierung wird das Signalisiersystem Nr. 7 (Signalling System No. 7; SS7) und der Quasiassociated Mode verwendet. Die setzt dabei mehrere dedizierte Signalisiertransferpunkte (Signalling Transfer Point; STP) ein, welche ausschliesslich Signalisiermeldungen verarbeiten. Zwischen jedem STP der und dem STP einer oder deren einzelnen Vermittlungsanlagen muss eine Signalisierbeziehung aufgebaut werden. Aus Sicherheitsgründen werden Signalisierbeziehungen immer mit Paaren von Signalisierungsverbindungen realisiert. Eine Signalisierbeziehung besteht somit aus mindestens zwei Signalisierungsverbindungen. Diese werden geografisch voneinander getrennt über die zwei in einem Zugangsgebiet bestehenden Übergabepunkte geführt. Im Quasi-associated Mode ist es nicht notwendig, für jedes erschlossene Zugangsgebiet eigene Signalisierungsverbindungen zu erstellen. Die Anzahl der effektiv notwendigen Signalisierungsverbindungen können anhand des gesamten Verkehrs dimensioniert und in einem Zugangsgebiet realisiert werden. So lange bereits bestehende Signalisierungsverbindungen nicht ausgelastet sind, kann die Erweiterung der SS7 Signalisierung auf andere Zugangsgebiete durch das Einrichten zweier neuer Signalisierwegsets realisiert werden. Gültig ab /12

10 Transportnetz Leitungsgruppe Leitungssatz Vermittlungssystem (Verbindungssteuerung) Signalisierungsendpunkt(SEP) Signalisierkanal Signalisierbündel Signalisierweg 4. Signalisierwegset 5. Signalisierbeziehung Signalisierungsnetz Signalisiertransferpunkt (STP) Abbildung 6 Signalisierungsverbindung und Signalisierwegset 4.2 SS7 Tests bietet folgende SS7 Tests an: - verträglichkeitstest (inkl. ISUP Confidence Test) (Network Acceptance Test) - verbindungstest (Network Implementation Test). Details sind im Handbuch Technik aufgeführt. 4.3 Implementierung von Nummernbereichen und Kurznummern Das BAKOM vergibt und verwaltet die Nummernbereiche des Nummerierungsplans E.164 und teilt die Nummern den verschiedenen Nutzungsarten zu. Im Rahmen der kann die folgende Nummernbereiche zur Implementierung in Auftrag geben: Nummernbereiche für Festnetzdienste (geografische Nummern inkl. Voic Zugang 0860) Unternehmensweite Fernmeldenetze (058/051) Nummernbereiche für Mobile Fernmeldedienste (07x) Funkrufdienste (Paging 074) Zugangsnummern für VPN (0869) UIFN Mehrwertdienste (+800). Die Implementierung der INA Mehrwertnummern und der Kurznummern sind in der Leistungsbeschreibung Mehrwertdienste geregelt. Offeriert die der den Terminierungsdienst, so müssen die Nummernbereiche zwingend im implementiert werden. Beide Parteien sind verantwortlich, dass die Nummernbereiche implementiert werden und erreichbar sind. Gültig ab /12

11 4.4 Implementierung von Kennungen Carrier Selection Code (CSC) Die benötigt mindestens einen Carrier Selection Code (CSC) für die Identifizierung und für die Leitweglenkung des Verkehrs. Die Vergabe und Verwaltung der CSC erfolgt durch das BAKOM. Das BAKOM limitiert den Bezug für CSC auf drei je Charging Determination Point (CDP) Der Charging Determination Point (CDP) dient der Zuordnung und der Identifikation netzübergreifender Mehrwertdienste. Die CDP kennzeichnet die (CDP-), welche das Inkasso beim Endkunden durchführt. Sie gewährleistet die korrekte Rechnungsstellung unter den. Die Vergabe und Verwaltung der CDP erfolgt durch die Teldas GmbH Number Portability Routing Number (NPRN) Der Nummernbereich (0)98xyz (NPRN) dient der Zuordnung. Jede, die Rufnummern portiert oder Mehrwertdienste betreibt, benötigt eine NPRN. Die NPRN identifiziert das Ziel und bestimmt die Leitweglenkung bei netzübergreifenden Diensten. Die Vergabe und Verwaltung der NPRN erfolgt durch das BAKOM. 4.5 Implementierung von sdiensten Die kann folgende sdienste zur Implementierung in Auftrag geben: Fix Terminierungsdienst (inkl. Transit Terminierung) Notruf Terminierungsdienst Terminierung zu 1145 Fix Terminierung zu 058 (inkl. Transit Terminierung zu 058) Fix Zugang für ausgewählte (Carrier Selection) Fix Zugang zu INA Mehrwertdiensten (inkl. Transitzugang zu INA Mehrwertdiensten) INA Leitweglenkungsdienst Fix Zugang zu 0869 Mehrwertdiensten (inkl. Transitzugang zu 0869 Mehrwertdiensten) Fix Zugang zu +800 Mehrwertdiensten (inkl. Transitzugang zu +800 Mehrwertdiensten) Transitzugang von für ausgewählte. Der Dienst Fix Terminierung und der Dienst Notruf Terminierung müssen zwingend implementiert werden. 4.6 INA Leitweglenkungsdienst Gültig ab /12

12 Der Dienst unterstützt die bei der Leitweglenkung von Anrufen auf INA Mehrwertdienste. Die kann alle Anrufe auf INA Mehrwertdienste an übergeben. Nach Bestellung des Dienstes implementiert einen Abfragemechanismus für alle Anrufe von der auf INA Mehrwertnummern. terminiert den Anruf entweder im eigenen oder leitet diesen unter Abänderung der NPRN ins korrekte Zielnetz. Die setzt die NPRN von und ihre eigene CDP_ID (Charging Determination Point Identity) ein. INet-Server Preis pro Abfrage Zielabfrage CDP- <98010> <CDP_ID> <VAS> Abbildung 7 INA Leitweglenkungsdienst INA Mehrwertdienste INA Mehrwertdienste 5 Bereitstellung und Betrieb Die Bereitstellung und Betrieb der dienste erfolgt gemäss den Bestimmungen im Handbuch Betrieb und im Handbuch Technik. Die Zugangsgebiete und die Standorte der Übergabepunkte sind im Handbuch Technik aufgeführt. verwaltet jede verbindung ab dem Übergabepunkt, gemäss den Bestimmungen im Handbuch Betrieb. Gültig ab /12

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