Das Apfeljahr. am Donnerstag, 23. Oktober 2014, um 8:30 Uhr in der SJH-Kirche

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1 Das Apfeljahr am Donnerstag, 23. Oktober 2014, um 8:30 Uhr in der SJH-Kirche

2 Musik zum Ankommen Einzugslied

3 Begrüßung durch die Schüler (S.P. + J.K.) Gebet ( F.S.) Wir wollen beten: Guter Gott, du schenkst uns viele Gaben: Dinge, die wachsen und gedeihen: Obst, Gemüse, aber auch Schweine, Pferde und Kühe. Hilf uns, dass wir das, was du uns anvertraut hast, wachsen lassen und beschützen. Amen.

4 PowerPoint Das Apfeljahr (Herr Wild) Begleitende Aktionen: Was braucht ein Apfel zum wachsen -Erde, Wasser, Sonne, Wind -Schüler zeigen oder stellen dar -Wind über Ventilator -Sonne über Strahler -Wasser über Sprühflaschen -Erde

5 Geschichte Der Apfelbaum Ich erzähle euch die Geschichte von einem Apfelbaum. Und von allen, die den Apfelbaum und seine Äpfel gern haben: Bienen, Igel, Vögel, Katze, Würmer und Raupen und natürlich Menschen. Es war Herbst. Die Apfelernte war bereits vorüber. Die Blätter an den Bäumen wurden bunt und fielen zu Boden. Ein paar Äpfel gab es immer noch für die Igel. Die bauten sich schließlich ein Nest, eine Schlafhöhle unter einem Blätterhaufen und machten sich bereit für den Winterschlaf. Dann wurde es kalt, der Winter kam mit Eis und Schnee und hüllte den Apfelbaum in ein schickes weißes Kleid. Nach dem kalten Winter wurde es Frühling. Warmer Sonnenschein weckte die Kräfte des Baumes, wundervolle Blüten wuchsen aus den Ästen heraus, und lockten die Bienen zu sich.

6 Im Frühjahr machten sich die Bienen auf den Weg: Kommt, lasst uns zu den Apfelblüten fliegen! Denn dort gibt es süßen Nektar für sie. Als die Blüten verblüht waren und weiße Blättchen den Boden bedeckten, wuchsen genau dort kleine grüne Babyäpfel heran und gleichzeitig wuchsen überall an den Apfelbaumzweigen kräftige grüne Blätter. In voller Pracht stand der Baum da in der Frühlingssonne. Vögel flogen drumherum, Käfer kletterten den Stamm hinauf und schließlich suchte die Katze im Sommer Schatten unter dem Apfelbaum-Blätterdach. Ganz unbemerkt wurden die winzigen Äpfel immer größer, immer reifer und im Spätsommer bekamen sie diese wundervolle rötlich gelbgrüne Farbe. Manche Äpfel schmeckten schon den Würmern und Raupen so gut, dass die sich ordentlich fett daran fraßen. Und ihr könnt sicher sein: Die Äpfel, die den Würmern und Raupen schmecken, die schmecken auch uns gut!

7 Lesung (Gen 1) ( Herr Burster ) Aus dem Buch der Schöpfung, aus Genesis : Gott sagt, als er die Welt macht: Auf der Erde sollen grüne Pflanzen wachsen: Gras. Kräuter, Büsche und Bäume. Es sollen Blumen blühen und Früchte reifen. Alles geschieht, wie Gott es sagt. Und Gott sieht, dass es gut ist. Gott sagt: Im Wasser soll sich Leben regen! Er macht die Fische und alles, was im Wasser lebt. Gott sagt: In der Luft soll sich Leben regen! Er macht die Vögel, die über der Erde fliegen, die großen und die kleinen. Und Gott sieht, dass es gut ist. Gott sagt: Auch auf dem Land soll sich Leben regen! Er macht die vielen Tiere, die auf dem Land leben.

8 Und Gott sieht, dass es gut ist. Er sagt zu den Landtieren und zu den Vögeln und zu den Fischen: Vermehrt euch! Breitet euch über die ganze Erde aus. Und dann sagt Gott: Ich will jemanden schaffen, der mir ähnlich ist. Ich will Menschen machen. Und er macht die Menschen nach seinem Bild, er macht Mann und Frau. Gott sagt zu den Menschen: Vermehrt euch und breitet euch über die Erde aus! Ich setzte euch über die Fische und über die Vögel und über alle anderen Tiere. Ich vertraue sie eurer Fürsorge an. Wort des lebendigen Gottes.

9 Aktion: -Äpfel teilen -Saft abfüllen durch die Schüler

10

11 Segen Dir, Gott, danken wir heute für die Früchte der Erde, für Korn und Brot, für Obst und Wein. Wir danken dir für Sonnenschein und Regen, für deinen Segen! Wir danken dir heute für unsere Zungen. Auf ihnen zergeht, was auf den Feldern wächst und an den Bäumen reift, was uns gut schmeckt und mundet. Wir danken dir heute für die Menschen, die düngen und jäten, säen und ernten, die alles so schön zurichten und bereiten, wir danken dir für alles, was in unseren Geschäften zu kaufen ist. Wir danken dir heute für unsere Fähigkeiten und Gaben, für unsere Neugier und den Wissensdurst, für unsere Entdeckungen und Forschungsergebnisse. Du, guter Gott,

12 beschenkst uns reich. Schenke uns auch ein offenes Herz - Augen, die Not sehen und Hände, die helfen. Das gewähre uns der Gott, der das Leben schafft: +der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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