GESCHÄFTSBERICHT 2014 GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN

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1 GESCHÄFTSBERICHT 2014 GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN

2 » GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN In einem sich stark verändernden Umfeld haben wir EWE zu einem integrierten Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt, das die Herausforderungen der modernen Energiewirtschaft erfolgreich meistert. Bei allem, was wir auf den Weg gebracht haben vom frühen Engagement für erneuerbare Energien, dem Aufbau einer sicheren, effizienten und zunehmend intelligenten Netzinfrastruktur bis zu unserem innovativen Produktangebot aus Energie und Telekommunikation, haben wir uns bewahrt, was auch für unseren zukünftigen Erfolg wichtig ist: unsere regionale Verankerung. EWE IM ÜBERBLICK» Für die globalen Herausforderungen unserer Märkte suchen wir die passende Lösung vor Ort mit den Menschen von hier und mit Impulsen, die die Region nach vorn bringen.

3 MANAGEMENT» BRIEF DES VORSTANDS 1 EWE ist konsequent für die Energiezukunft aufgestellt. Die Unternehmensgruppe bündelt mit Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie das Know-how für intelligente Energiesysteme. Mit mehr als Mitarbeitern und einem Umsatz über acht Milliarden Euro ist EWE eines der größten kommunalen Unternehmen Deutschlands. Aktiv sind wir in Nordwestdeutschland, Brandenburg und auf Rügen, in der Türkei und in Teilen Polens. Unsere Kunden sehen wir als Teilhaber und Gestalter der Energiewende in der Region. KONZERNKENNZAHLEN EWE-KONZERNSTRUKTUR* ZENTRALBEREICHE ERZEUGUNG INFRASTRUKTUR EWE AG swb AG EWE swb ISIS GmbH VNG Verbundnetz Gas AG ** EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH EWE Offshore Service & Solutions GmbH EWE GASSPEICHER GmbH swb Erzeugung GmbH & Co. KG swb CREA GmbH swb Entsorgung GmbH & Co. KG Offshore Windpark Riffgat GmbH & Co. KG DOTI Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-GmbH & Co. KG ** Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG ** EWE NETZ GmbH EWE WASSER GmbH EWE IMMOBILIEN GmbH wesernetz Bremen GmbH wesernetz Bremerhaven GmbH Gastransport Nord GmbH Hansewasser Ver- und Entsorgungs-GmbH ** VERTRIEB UND HANDEL EWE VERTRIEB GmbH EWE TEL GmbH EWE TRADING GmbH swb Vertrieb Bremen GmbH swb Vertrieb Bremerhaven GmbH & Co. KG swb Services AG & Co. KG htp GmbH ** AUSLAND UND IT EWE Turkey Holding A. Ş. EWE Polska Sp. z o. o. BTC Business Technology Consulting AG» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN in Mio. Euro Veränderung in % * Auszug aus dem Konzernorganigramm ** Assoziiertes Unternehmen Umsatz 8.134, ,6-8,2 Operatives EBITDA 847,1 983,2-13,8 Operatives EBIT 425,4 497,9-14,6 EBIT 357,7 410,9-12,9 Periodenergebnis 146,3 57,2 155,8 Auszahlungen für Investitionen (gesamt) 721,3 573,5 25,8 Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 770,3 406,4 89,5 Bilanzsumme 9.800, ,4-5,5 Eigenkapital 2.285, ,7-4,6 Eigenkapitalquote in % 23,3 23,1 0,9 Ø Capital Employed , ,7 4,9 ROCE 2 in % 5,5 6,7-17,9 Finanzschulden 2.432, ,0-23,3 Nettofinanzposition 4.120, ,7 7,5 Verschuldungsgrad 3 4,8 3,9 23,1 Mitarbeiter (Ø) ,1 1 Das Capital Employed stellt die Kapitalbasis zur Errechnung des ROCE dar und setzt sich aus dem durchschnittlichen Anlagevermögen und dem Nettoumlaufvermögen zusammen. 2 Der Return On Capital Employed (ROCE) stellt das Operative EBIT ins Verhältnis zum gebundenen Capital (Capital Employed). In unterjährigen Berichtszyklen erfolgt analog zur Berechnung der Eigenkapitalrendite eine Linearisierung der Bestandsgröße Capital Employed. 3 Der Verschuldungsgrad stellt die Nettofinanzposition ins Verhältnis zum Operativen EBITDA. In unterjährigen Berichtszyklen erfolgt analog zur Berechnung der Eigenkapitalrendite eine Linearisierung der Bestandsgröße Nettofinanzposition. Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen von +/- einer Einheit (Euro, Prozent usw.) auftreten. EWE IN DEN REGIONEN Oldenburg Bremen Hannover DEUTSCHLAND Berlin Międzyrzecz Poznań (Posen) Wrocław (Breslau) POLEN Kraków (Krakau) Lublin Deutschland: EWE-Hauptsitz Polen und Türkei: Sitz der Holdinggesellschaft Istanbul Bursa TÜRKEI Kayseri EWE IM ÜBERBLICK» In einem sich stark verändernden Umfeld haben wir EWE zu einem integrierten Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt, das die Herausforderungen der modernen Energiewirtschaft erfolgreich meistert. Bei allem, was wir auf den Weg gebracht haben vom frühen Engagement für erneuerbare Energien, dem Aufbau einer sicheren, effizienten und zunehmend intelligenten Netzinfrastruktur bis zu unserem innovativen Produktangebot aus Energie und Telekommunikation, haben wir uns bewahrt, was auch für unseren zukünftigen Erfolg wichtig ist: unsere regionale Verankerung. Für die globalen Herausforderungen unserer Märkte suchen wir die passende Lösung vor Ort mit den Menschen von hier und mit Impulsen, die die Region nach vorn bringen.

4 2 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 3» WIE ERREICHEN WIR AUCH IN ZUKUNFT EINE SICHERE ENERGIEVERSORGUNG?«

5 2 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN MANAGEMENT» BRIEF DES VORSTANDS» INDEM WIR UNSERE MÄRKTE IM BLICK HABEN. ENERGIE- HANDEL Bindeglied zwischen EWE-Kunden und europäischem Stromhandel

6 4 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 5 ENERGIEHANDEL Bindeglied zwischen EWE-Kunden und europäischem Stromhandel Die EWE TRADING GmbH ist das Bindeglied zwischen den EWE-Kunden und dem europaweiten Stromhandel. Die 100-prozentige Tochter der EWE AG koordiniert Stromnachfrage und Stromangebot zum bestmöglichen Preis. Wir optimieren das gesamte Energieportfolio des EWE-Konzerns und sind zudem einer der größten Direktvermarkter für erneuerbare Energien in Deutschland, beschreibt TRADING- An 365 Tagen im Jahr wird Strom und Erdgas gekauft und verkauft und mit CO 2 -Zertifikaten und Absicherungsprodukten gehandelt. Schon vor einigen Jahren haben die Händler von EWE TRADING begonnen, erste Teilmengen des Stroms, der heute verbraucht wird, am Terminmarkt zu erwerben.» Wir tragen dazu bei, dass Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, Mitverantwortung für die Stabilität des Stromnetzes in Deutschland übernehmen können.«die Wetterdaten, die dem Day-Ahead-Handel als Basis dienen, gehen mittags am Tag vor Lieferung in die Prognose ein und sind somit 24 bis 36 Stunden alt und entsprechend ungenau, wenn die Lieferung erfolgt. In der Mehrzahl der Fälle zeigen die untertägigen Prognoseaktualisierungen, dass die Händler zu viel oder zu wenig Strom verkauft haben. Diese Differenz müssen sie am Tag der Lieferung Geschäftsführer Malte Neuendorff die Tätigkeit seiner rund 70 Mitarbeiter. Die Rechner im Großraumbüro des Unter- Gleichzeitig verkauften sie nach und nach die Strom produktion der swb-kraftwerke in Bremen. Jeweils zum Jahres- Malte Neuendorff, Geschäftsführer EWE TRADING GmbH im sogenannten Intra-Day-Handel ausgleichen. Aufgrund immer aktuellerer Wetterprognosen verkaufen oder kaufen nehmens in Oldenburg laufen immer; rund um die Uhr. wechsel kann sich EWE deshalb sicher sein, genug Strom sie Strom, um ihren gestern an der Börse geschlossenen Vertrag zur festgelegten Zeit auch wirklich erfüllen zu können. Der Intra-Day-Handel erlaubt Kauf und Verkauf bis für die Kunden für das nächste Jahr eingekauft sowie Ab- 45 Minuten vor Lieferung. Die Prognosesicherheit liegt zu nehmer für den swb-strom gefunden zu haben. Das macht diesem Zeitpunkt bei über 97 Prozent. die Preise kalkulierbar. Der liquide Intra-Day-Handel entstand erst mit der Direkt- Strom aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen hingegen vermarktung der regenerativen Kraftwerke, wird heute aber wird nicht am Terminmarkt gehandelt. Erst einen Tag vor von EWE TRADING auch genutzt, um den Strombezug für Lieferung sind die Wetterprognosen so gut, dass die Händler die Kunden und den Stromverkauf der eigenen Kraftwerke mit ausreichender Sicherheit wissen, wie viel regenerativ zu optimieren. Ein Beispiel: Die regenerativen Kraftwerke erzeugten Strom sie im sogenannten Day-Ahead-Handel an erzeugen witterungsbedingt mehr Strom als am Vortag der Strombörse für welches Zeitfenster verkaufen können. erwartet oder ein großer Kraftwerksblock eines Strom- erzeugers geht nach einer Wartung früher als angekündigt Strom aus Wind-, Solar- und auch aus Biogaskraftwerken ans Netz zurück. Das drückt den Börsenpreis und kann für wird erst in größerem Umfang an der Börse gehandelt, seit EWE TRADING das Signal sein, eine Biogasanlage oder ein der Gesetzgeber die sogenannte Marktprämie einführte, die swb-kraftwerk zu drosseln. Den Strom aus diesen Kraft- einen finanziellen Anreiz bot, regenerativ erzeugten Strom werken, den sie im Terminhandel vor Jahresfrist über dem nicht mehr auf den traditionellen Pfaden der EEG-Vergü- jetzigen Börsenpreis verkauft haben, können sie jetzt ggf. tung zu vermarkten. Aufgrund vieler langjähriger Kunden- preiswerter an der Börse zurückkaufen. Und wenn Wind- beziehungen gehörte EWE zu den ersten Anbietern dieser kraft- und Solaranlagen weniger Strom als am Vortag Dienstleistung und behauptet eine führende Stellung. erwartet liefern und dadurch der Börsenpreis steigt, dann Auch Strom aus Sonnenenergie wird mittlerweile an der Börse gehandelt. Malte Neuendorff: Wir tragen dazu bei, dass Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, Mitverantwortung für die Stabilität des Stromnetzes in Deutschland geben die Händler von EWE TRADING den angeschlossenen Biogasanlagen und den Kraftwerken von swb das Signal, mehr Strom zu erzeugen. übernehmen können.

7 6 7 EW E G ES CH Ä FT S B ERI CH T 2 014» G LO B A L E FRAG EN REG I O NA L E AN T WO RT E N» WIE KÖNNEN WIR DEM KLIMAWANDEL ERFOLGREICH BEGEGNEN?«

8 6 EW E G ES CH Ä FT S B ERI CH T 2 014» G LO B A L E FRAG EN REG I O NA L E AN T WO RT E N» INDEM WIR KOMPETENZEN BÜNDELN. ZUKUNFT IM TEST enera der nächste große Schritt der Energiewende

9 8 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 9 ZUKUNFT IM TEST enera der nächste große Schritt der Energiewende An der nordwestdeutschen Nordseeküste wird die Stromversorgung der Zukunft geplant und großflächig getestet. Unter dem Namen enera und unter der Konsortialführerschaft von EWE haben sich namhafte deutsche Unternehmen der Energiewirtschaft, der Kommunikations- und der Elektrotechnik sowie der Softwarebranche zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie in dieser Modellregion einerseits das Stromnetz für den steigenden Anteil regenerativer Energien intelligent ausbauen und andererseits mit hilfe dieses neuen, intelligenten Netzes ( Smart Grid ) neue Geschäftsmodelle entwickeln und erproben. Im Nordwesten soll so der größte Energiewende-Demonstrator Europas entstehen. Voraussetzung dafür ist, dass die Modellregion im Sommer dieses Jahres die mit bis zu 80 Mio. Euro dotierte Ausschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für sich entscheiden kann. Erkenntnisse und Ergebnisse der vierjährigen Demonstrationsphase sollen die Grundlage für den digitalen Umbau des Energiesystems in Deutschland bilden. Das Problem ist bekannt: Der immer größer werdende Anteil an schwankender Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien bei zeitgleichem Rückgang von systemstabilisierenden konventionellen Kraftwerken gefährdet die Versorgungssicherheit. Bisher lag das Augenmerk der Energiewende vor allem auf der Substitution von konventionellen Kraftwerksblöcken durch erneuerbare Energien. Hier werden aber die Grenzen der Umsetzbarkeit erreicht. Unser Energiesystem wandelt sich von einem zentralen zu einem dezentralen und von einem statischen zu einem dynamischen System. Energiewende muss deshalb ganzheitlich gedacht werden, sagt der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker. Geschieht das nicht, dann werden nicht zuletzt die volkswirtschaftlichen Kosten zunehmend zu einer Belastungsprobe für unser Land. Zum Beispiel erkennen wir heute bereits, dass das ausschließliche Festhalten an den überwiegend konventionell geprägten Netzausbaustrategien zu massiven Überkapazitäten führen würde was einem zwölfspurigen Ausbau aller deutschen Autobahnen gleichkäme, um den einen potenziellen Stau des Jahres zu verhindern.» Energiewende kann nur dann gelingen, wenn wir die Menschen und ihr Verbrauchsverhalten mit einbeziehen.«dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG Windreiche Region: der Nordwesten Deutschlands enera hingegen will Stromerzeuger, Stromverbraucher und Eine besondere Rolle im Energiemarkt der Modellregion Infrastrukturbetreiber zu aktiven Teilnehmern am Energiemarkt machen. Sie beziehen, verteilen oder liefern zukünftig wenn wir die Menschen und ihr Verbrauchsverhalten mit hat der Bürger. Energiewende kann nur dann gelingen, nicht einfach nur Strom, sondern reagieren dynamisch auf einbe ziehen, sagt Dr. Brinker. Wir müssen den Menschen die Nachfrage-Angebot-Situation vor Ort. Voraussetzung die Möglichkeiten geben, ihre Flexibilität im Verbrauchsverhalten dem Markt zur Verfügung zu stellen. Sekunden- dafür ist, dass der Netzbetreiber sehr viel kleinteiliger als heute über den jeweiligen Zustand des Stromnetzes informiert ist. Dafür muss er das Netz mit Sensoren ausrüsten, Mobilfunk kennen, börsenpreisgekoppelte Bestpreistarife genaue Abrechnung, wie wir es heute bereits aus dem die in Datenkraftwerken zusammenlaufen. Sind die lokalen und die Nutzung des häuslichen Energieeffizienzpotenzials Zustände zum jeweiligen Zeitpunkt im Netz bekannt, so werden durch den großflächigen Einsatz intelligenter können diese zum Beispiel über die Strombörse in Leipzig Zähler zur dezentralen Schnittstelle der Kunden, um an und Paris zur Preisbildung herangezogen werden. Die VW- den Chancen des neuen Energiemarktes teilzuhaben. Niederlassung in Emden erfährt dann zum Beispiel, dass in den Vormittagsstunden viel Windstrom erzeugt wird, und bietet an, in dieser Zeit ihre Produktion hochzufahren, also mehr Energie zu verbrauchen und somit ihre Flexibilität im Produktionsprozess dem Energiesystem zur Verfügung zu stellen. Oder ein großer Supermarktbetreiber in Leer sieht, dass der Wind in den nächsten vier Stunden nur schwach weht, und bietet an, weniger Strom für seine Kühlaggregate zu beziehen, weil ein temporäres Ansteigen der Temperatur für den Kühlprozess unschädlich ist.

10 10 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 11» WIE SICHERN WIR IN ZEITEN DES DEMO- GRAFISCHEN WANDELS DIE BESTEN KÖPFE?«

11 10 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN» INDEM WIR IHNEN EIN EXZELLENTES ARBEITSUMFELD BIETEN. EWE ALS ARBEITGEBER Gut gerüstet für den Wettlauf um die besten Köpfe

12 12 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 13 EWE ALS ARBEITGEBER Gut gerüstet für den Wettlauf um die besten Köpfe» Ich soll mir klar darüber werden, welche Persönlichkeit ich habe und wie ich diese für das Unternehmen als Führungskraft einsetzen kann.«jan Kropp, Mitarbeiter Rechtsabteilung swb AG Die Zahl der Geburten in Deutschland ist in den vergan- Jan Kropp gehört zu denjenigen, die von einem Mentor planung. Im Zentrum ihrer Gespräche stehen die Fragen: genen 23 Jahren um rund 25 Prozent zurückgegangen: betreut werden. Der 30-jährige Anwalt in der Rechtsabtei- Was erwartet das Unternehmen von seinem Führungs wurden Kinder geboren, 2013 waren es lung von swb hat am Junior-Management-Programm der kräftenachwuchs und was erwarten diese Mitarbeiter vom noch Auch EWE, obwohl tief in seinen Geschäfts- EWE AKADEMIE teilgenommen und trifft sich nun regel- Unternehmen? Verlässt Jan Kropp nach einem Treffen das regio nen verwurzelt, spürt die Folgen des demografischen mäßig mit seinem Mentor Torsten Wüstenberg. Vertrauen Büro, dann hat er in der Regel ein oder zwei Fragen seines Wandels. Torsten Wüstenberg, Leiter der Netzregion ist für Mentor und Mentee die Grundlage ihres Verhältnisses. Mentors im Hinterkopf, die ihn in den nächsten Tagen be- Das, was wir uns sagen, bleibt unter uns. Und beide sagen schäftigen. Dabei geht es im Prinzip immer wieder darum, auch: Die Chemie stimmt. Schon das erste Treffen habe mich selber auf den Prüfstand zu stellen. Ich soll mir klar nicht wie verabredet zwei, sondern fünf Stunden gedauert. darüber werden, welche Persönlichkeit ich habe und wie Wir mögen uns auch als Typen, hebt Torsten Wüstenberg ich diese für das Unternehmen als Führungskraft einsetzen» Wir bekommen zwar noch relativ viele Bewerbungen; es wird aber schwieriger, diejenigen zu finden, die wir suchen.«hervor und lobt die geschickte Hand der Akademie bei der Auswahl von Mentor und Mentee. Wenn Torsten Wüstenberg und Jan Kropp zusammensitzen, dann geht es nicht nur um Karrierechancen und Karriere- kann. Jan Kropp sieht im Mentoring-Programm aber nicht nur die Chance, unter Anleitung einer erfahrenen Führungskraft seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Für ihn ist es auch die Zahl der Frauen in Führungspositionen sollte erhöht werden, ergänzt Jan Kropp. Sein Mentor stimmt zu. Daran arbeiten wir schon. Schauen Sie nur auf die wachsende Zahl Torsten Wüstenberg, Leiter der Netzregion Cuxhaven/Delmenhorst ein Zeichen von Wertschätzung, die das Unternehmen ihm junger Frauen im Mentoring-Programm. Für ihn steht fest: entgegenbringt: Jemand aus dem Top-Management nimmt Wir, die wir heute das Unternehmen führen, müssen die sich Zeit für mich. Weichen dafür stellen, das EWE diesen Ansprüchen gerecht wird. Neben der Förderung der Talente dient Mentoring gleich- Cuxhaven/Delmenhorst, beobachtet seit einigen Jahren: zeitig der Festigung der Konzernkultur. Deshalb wird darauf Jan Kropp erkennt im Mentoring-Programm selbst schon Wir bekommen zwar noch relativ viele Bewerbungen; es geachtet, dass Mentor und Mentee in unterschiedlichen diese Weichenstellung. Es schaffe einen institutionellen wird aber schwieriger, diejenigen zu finden, die wir suchen. Unternehmen bei EWE arbeiten (hier EWE NETZ und swb) Rahmen für ein offenes Gespräch über die Hierarchie- und unterschiedliche Berufsausbildungen besitzen (hier grenzen hinweg. Für ihn ist EWE heute ein Unternehmen, Doch er sagt auch: EWE ist auf den Wettbewerb um die Ingenieur und Jurist). Große Freude hat Torsten Wüstenberg das die Neugier und die Ideen seiner jungen Mitarbeiter besten Köpfe vorbereitet. Das Unternehmen hat speziell noch an einer weiteren Facette des Mentorings; es konfron- schätzt und sie bei der Herausbildung von Verantwortungs- für Auszubildende und junge Akademiker eine große Zahl tiert das EWE-Management mit den Ansprüchen der jungen bereitschaft als zukünftige Führungskräfte mit einem von Bildungsangeboten entwickelt. Den Mitarbeitern Mitarbeiter an EWE als Arbeitgeber: In meiner Generation Mentoring unterstützt. stehen Seminare und Workshops offen, in denen sie ihre stand im Mittelpunkt, in der Hierarchie möglichst hoch Fachkenntnisse ebenso wie ihre Allgemeinbildung erweitern aufzusteigen; heute denken die Nachwuchsführungskräfte können. Außerdem hilft EWE Trainees und angehenden Führungskräften durch individuelle Mentoren-Betreuung, sich schnell im Unternehmen zurechtzufinden und die eigenen Stärken weiterzuentwickeln. Verstehen sich gut: Mentor Torsten Wüstenberg und Mentee Jan Kropp zusätzlich über die Balance zwischen Arbeit, Familie und Freizeit nach. Auch verlange der Nachwuchs, gut informiert und an Entscheidungen beteiligt zu werden. Streng hierarchische Strukturen würden nicht mehr akzeptiert. Und

13 14 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 15» WIE KÖNNEN WIR DIE LÄNDLICHE REGION STÄRKEN?«Familienunternehmen aus dem Saterland: Kabelhersteller Waskönig + Walter

14 14 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN» INDEM WIR WERTE VOR ORT SCHAFFEN.«Familienunternehmen aus dem Saterland: Kabelhersteller Waskönig + Walter» ZULIEFERER AUS DER REGION Regionale Lieferanten überzeugen durch Innovation und wettbewerbsfähige Leistungen

15 16 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 17 ZULIEFERER AUS DER REGION Interview mit dem EWE-Einkauf Regionale Lieferanten überzeugen durch Innovation und wettbewerbsfähige Leistungen. EWE hat den Einkauf von Dienstleistungen, Material und Infrastruktur gebündelt. Der Vorstand der EWE AG hat den Mitarbeitern Einkauf unter anderem vorgegeben, die Zusammenarbeit mit den Lieferanten auf langfristigen Erfolg und an den Kriterien hoher Wirtschaftlichkeit und Werthaltigkeit auszurichten. Die Einkäufer sollen auf allen Beschaffungsmärkten agieren, wobei die Beschaffung in den EWE-Marktgebieten zu wettbewerbsfähigen Konditionen Priorität hat. In einem Interview beschreibt Alexander Mirow, als strategischer Einkäufer verantwortlich für den Einkauf von Marketing- und Unternehmenskommunikationsdienstleistungen, wie er diese Unternehmensinteressen umsetzt. Alexander Mirow ist verheiratet, hat einen Sohn und arbeitet seit dreieinhalb Jahren für EWE im Einkauf. Wie viele Lieferanten hat EWE? Mirow: Wir haben derzeit über aktive Lieferanten in unseren Systemen hinterlegt. Wie hoch ist das Auftragsvolumen und wie viel davon fließt an Lieferanten in den EWE-Geschäftsregionen? Mirow: Der Wert der von uns vergebenen Aufträge betrug im Jahr 2013 rund 765 Mio. Euro. Rund 40 Prozent dieser Summe vergeben wir an Lieferanten in unseren Geschäftsregionen. Welche Standards muss jeder Lieferant erfüllen? Mirow: Wir haben in diesem Jahr einen Kodex für Lieferanten von Material und Dienstleistungen erarbeitet. Dieser stellt konkrete Anforderungen für die Bereiche Menschenrechte und Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umweltschutz sowie Geschäftsintegrität. Und seit der Einführung des Mindestlohngesetzes lassen wir uns die Einhaltung des Gesetzes auch bestätigen. Welche gesetzlichen Vorgaben muss EWE bei der Erteilung von Aufträgen einhalten? Mirow: Da EWE auf dem Gebiet der Energieversorgung tätig und mehrheitlich im Besitz von Kommunen ist, verlangt die EU von uns, Aufträge ab einem Schwellenwert (und einigen weiteren Kriterien) europaweit auszuschreiben. Für Aufträge, die nicht unter die EU-Vorgaben fallen, gilt unsere eigene Bestellrichtlinie. Die Anzahl der Anfragen und, bei größeren Aufträgen, der Umfang der Ausschreibung richten sich nach dem Auftragsvolumen. Unter Berücksichtigung dieser gesetzlichen Vorgaben sind 40 Prozent Lieferantenumsatz mit regionalen Unternehmen viel. Werden Unternehmen aus der Region besonders berücksichtigt? Mirow: Regionalität ist kein Eignungskriterium, doch es freut uns, wenn regionale Unternehmen den Zuschlag bekommen. Der Grundsatz von EWE ist ja: Wir schaffen nachhaltige Werte für Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner und gestalten die Energiewende mit den Menschen und Unternehmen in der Region. Wir wollen die Entwicklung in der Region mit unseren Partnern in der Region vorantreiben. Und nicht zuletzt sind viele Lieferanten ja auch Geschäftskunden von EWE. Laufen Sie durch Ihre Identifikation mit der Region nicht Gefahr, zu hohe Preise zu bezahlen? Mirow: Sich nur am Preis zu orientieren, wäre eindimensional. Wir berücksichtigen kaufmännische und fachliche Gesichtspunkte und arbeiten deshalb immer mit dem jeweiligen Fachbereich im Konzern zusammen. Liefertreue, Lieferfähigkeit, Qualität, schnelle Kommunikation und Flexibilität werden bei uns ebenso berücksichtigt wie der Preis. Und nicht zuletzt schauen wir darauf, ob der Preis und die versprochene Leistung in einem realistischen Verhältnis stehen. Alexander Mirow, als strategischer Einkäufer verantwortlich für den Einkauf von Marketing- und Unternehmenskommunikationsdienstleistungen Dann lassen Sie mich anders fragen: Nehmen Sie durch Ihren regionalen Blick den heimischen Unternehmen nicht den Wettbewerbsdruck? Mirow: Nein, ganz und gar nicht. EWE hat den Anspruch, nachhaltig zu handeln und innovative Produkte am Markt anzubieten. Um diesen Anspruch zu erfüllen, müssen auch unsere Lieferanten dem Markt gegenüber aufgeschlossen und innovativ sein. Die heimischen Firmen wissen, dass wir nachhaltige, vertrauensvolle kurz gesagt: strategische Partnerschaften anstreben. Voraussetzung dafür sind bei den Lieferanten unter anderem langfristiges Engagement für ihre Produkte und hohe Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Lieferanten aus der Region bestehen im überregionalen Wettbewerb. Sie überzeugen uns durch ihre Dienstleistungen und Produkte, nicht durch den Ort des Firmensitzes.

16 18 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 19» WIE FINDEN WIR DIE BESTEN IDEEN FÜR EINE ERFOLGREICHE ENERGIEWENDE?«

17 18 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN» INDEM WIR GUTE IDEEN ZUSAMMEN- BRINGEN. REGION VOLLER IDEEN Forum Energiewende stärkt die Zivilgesellschaft

18 20 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 21 REGION VOLLER IDEEN Angeregte Diskussion in der Ideenwerkstatt in Varel Forum Energiewende stärkt die Zivilgesellschaft Während im vergangenen Jahr die Klimakonferenz in Lima vorbereitet wurde und die Abgesandten aus 195 Ländern in der peruanischen Hauptstadt über die CO 2 -Reduzierung berieten, fand in der Ems-Weser-Elbe-Region das Forum Energiewende statt: Rund 450 Bürger und lokale Experten diskutierten in neun Ideenwerkstätten und neun Ideenbörsen ihre Ideen für die Energiezukunft und fanden gemeinsam Wege der Umsetzung. Beim Lesen dieses Satzes mag man denken, hier werde etwas zusammengebracht, was so nicht zusammengehört. Doch die globalen Anstrengungen gegen die Klima erwärmung und die lokalen Bemühungen um die Beschleunigung der Energiewende gehören zusammen.» EWE ist es wichtig zu erfahren, was die Menschen in der Region bewegt und welche Erwartungen sie an ihren Energiedienstleister als wesentlichen Gestalter der Energiewende haben.«dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG So sieht es nicht zuletzt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung, für den der Ausstoß von CO 2 nur dann wirkungsvoll reduziert wird, wenn sowohl Staaten als auch Zivilgesellschaften dieses Ziel vor Augen haben. In der jüngsten Veröffentlichung (2014) des Beirats mit dem Titel Klimaschutz als Weltbürgerbewegung findet sich unter anderem dieser provokante Satz: Angesichts der Schwäche der internationalen Klimapolitik gewinnt die lokale Ebene zunehmend an Bedeutung im Klimaschutz (S. 91). Für EWE ist dieser Zusammenhang schon seit vielen Jahren Teil der Unternehmensphilosophie. Mit dem Forum Energiewende hat das Unternehmen deshalb 2014, so der Vorstandsvorsitzende der EWE AG, Dr. Werner Brinker, für alle interessierten Bürger einen Ort der Begegnung und Beteiligung geschaffen weil es das in der Region so bisher nicht gab, aus unserer Sicht aber brauchte. 70 Ideen wurden in den Ideenwerkstätten entwickelt; 15 dieser Ideen überzeugten bei den später abgehaltenen Ideenbörsen potenzielle Partner und befinden sich heute auf dem Weg zur Umsetzung. Bei allen Ideen zeigt sich auch die Bedeutung, die der regionale Energieversorger für die Umsetzung der Ideen aus der Zivilgesellschaft hat: Er kann zum Beispiel durch intelligentes Energiemanagement die Software für Carsharing-Modelle mit E-Mobilen programmieren oder Material und Know-how zur Verfügung stellen, um Schüler als Energielotsen auszubilden, die dann Eltern ihrer Schule beim Energiesparen beraten. Gefragt ist der Energieversorger auch, wenn es um die Einrichtung von Tankstellen für Elektromobile und Elektroräder oder um die Entwicklung und Einführung von Speichertechniken geht. Noch einmal der Vorstandsvorsitzende: EWE ist es wichtig zu erfahren, was die Menschen in der Region bewegt und welche Erwartungen sie an ihren Energiedienstleister als wesentlichen Gestalter der Energiewende haben. Für den Erfolg der Zivilgesellschaft ist neben dem Ideenreichtum der Bürger und den Aktivitäten des regionalen Energieversorgers ebenfalls die Kommunalpolitik entscheidend auch das ist ein Ergebnis des Forums Energiewende. Die Kommunalpolitik besitzt die Planungshoheit, ist über Kindergärten und Schulen vielfältig mit den Bürgern in Kontakt, verfügt über personelle Ressourcen und kann Geld für Projekte einsetzen, die politisch wichtig und nicht aus- schließlich betriebswirtschaftlich begründet sind. Soll zum Beispiel die Abwärme von Biogasanlagen besser genutzt werden, wie in Wittmund vorgeschlagen, so ist es Aufgabe der Kommunalpolitiker, die Bürger bei der Ausweisung neuer Baugebiete von der transportablen Wärme zu überzeugen. Wenn es um die Programmierung einer Mitfahrer- App als Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs geht wie in Bad Bederkesa auf den Weg gebracht, dann ist die Kommunalpolitik mit im Boot. Und wenn ein Radwanderweg wie in Bremervörde mit E-Tankstellen attraktiver gemacht werden soll, dann sind es die Touristikverantwortlichen in den Kommunalverwaltungen, die wissen, welche Zuschüsse die EU gibt. EWE-Projektleiter Alexander von Monschaw: Im Rückblick erkennen wir, dass mit dem Forum Energiewende unter dem Motto Der Norden packt s an EWE den Bürgern nicht nur eine Plattform für ihre Ideen gegeben, sondern auch das Band zwischen Bürgern, Kommunalpolitikern und regionalem Energieversorger gestärkt hat. Ein Thema, das bewegt: Mobilität der Zukunft

19 22 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN 23» INHALT MANAGEMENT 24 Vorwort des Vorstands 24 Bericht des Aufsichtsrats 28 Investor Relations 30 Nachhaltigkeit 31 KONZERNLAGEBERICHT 32 Grundlagen des Konzerns 34 Unternehmenssituation des EWE-Konzerns 52 Nachtragsbericht 60 Unternehmenssituation der EWE AG 60 Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems ( 289 Abs. 5, 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB) 64 Risiko- und Chancenbericht 66 Prognosebericht 73 KONZERNABSCHLUSS 78 Gewinn- und Verlustrechnung des EWE-Konzerns 80 Gesamtergebnisrechnung des EWE-Konzerns 81 Bilanz des EWE-Konzerns 82 Eigenkapitalveränderungsrechnung des EWE-Konzerns 84 Kapitalflussrechnung des EWE-Konzerns 86 Anhang zum Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft 87 Versicherung der gesetzlichen Vertreter 175 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 176 JAHRESABSCHLUSS DER EWE AKTIENGESELLSCHAFT Bilanz der EWE AG 178 Gewinn- und Verlustrechnung der EWE AG 179 SERVICE 180 Glossar 182 Abkürzungsverzeichnis/Index 184 Termine Impressum Jahres-Übersicht EWE-Konzern

20 24 EWE GESCHÄFTSBERICHT 2014» GLOBALE FRAGEN REGIONALE ANTWORTEN MANAGEMENT» VORWORT DES VORSTANDS 25 Vorwort des Vorstands Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Unternehmens, DER VORSTAND DER EWE AG: (v.l.n.r.)» Dr. Heiko Sanders, Mitglied des Vorstands, Finanzen» Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstands, Infrastruktur» Matthias Brückmann, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Vertrieb» Nikolaus Behr, Mitglied des Vorstands, Personal das Jahr 2014 war für uns ein Jahr voller Herausforderungen. Als regionales Energieunternehmen durchlaufen wir seit einiger Zeit einen tiefgreifenden Transformationsprozess. Nachhaltiges Wirtschaften und Flexibilität im Hinblick auf notwendige Veränderungen haben daher auch das abgelaufene Geschäftsjahr geprägt. Über die wichtigsten Entwicklungen und Entscheidungen möchten wir Sie an dieser Stelle informieren und mit Ihnen einen Blick in die Zukunft werfen. Schauen wir zunächst auf unsere wirtschaftlichen Kennzahlen: Wir haben das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Konzernperiodenergebnis von 146,3 Mio. Euro bei Umsatzerlösen von 8,1 Mrd. Euro abgeschlossen. Nicht zufrieden sein können wir hingegen mit der operativen Ergebnisentwicklung. Das Operative EBIT sank im vergangenen Jahr um 14,6 Prozent. Witterungseffekte und das schwierige Marktumfeld für die konventionelle Erzeugung haben das Ergebnis belastet. Mit 425,4 Mio. Euro blieben wir zwar insgesamt im Rahmen unserer Prognose, aber dennoch hinter unseren Erwartungen zurück: denn unsere selbst gesteckten Wertziele erfüllen wir derzeit noch nicht. Ergebnisverbessernde Programme erfolgreich angelaufen Die besonderen Belastungen des abgelaufenen Geschäftsjahres konnten wir durch unsere internen Programme zur Verbesserung der Ertragskraft teilweise ausgleichen. Wir haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen angestoßen, um den Konzern in seinen Märkten neu auszurichten und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Beendigung der eigenen Erdgasförderung, die Kostenoptimierung im Telekommunikationsbereich und die Neuausrichtung der IT-Sparte sind Beispiele, die sich auf die aktuelle Ergebnisentwicklung bereits positiv auswirkten. Darüber hinaus haben wir uns im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt, zur nachhaltigen Stärkung der Ertragslage bis 2016 rund 150 Mio. Euro zusätzlich zu erwirtschaften. Dies soll in erster Linie über die Senkung von Sachkosten geschehen konnten wir unsere Einsparziele voll erfüllen und wir sind zuversichtlich, auch das Gesamtziel bis 2016 zu erreichen. Wir reden dabei über mehr als nur ein Sparprogramm. Auch in einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen den administrativen und operativen Bereichen im Konzern liegt beispielsweise noch Potenzial, das wir nutzen können. Wir kommen darauf im Weiteren noch zurück. Neue Geschäftsfelder stützen das Konzernergebnis Wie fast alle Unternehmen der Energiebranche muss sich EWE auf die veränderten Rahmenbedingungen neu einstellen. Wir sehen aber einen deutlichen Vorteil darin, dass wir als regionaler Versorger bereits viele Jahre vor der politisch eingeläuteten Energiewende den Fokus auf erneuerbare Energien, effiziente Netze sowie Informations- und Telekommunikationstechnologien gelegt haben und uns in diesen Feldern heute auch wirtschaftlich gut behaupten. Auch geografisch sind wir erfolgreich in neuen Märkten tätig. Vor allem in der Türkei bietet das Marktumfeld weiterhin gute Chancen. Als größter deutscher Investor im türkischen Gasmarkt besitzen wir heute eine ausgezeichnete Marktposition und Reputation. Davon werden wir in den kommenden Jahren profitieren.

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