Apollo Telecommuncation System and On-Board-Computer
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- Hennie Hoch
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1 History of Recent Science & Technology The 40th Anniversary of Apollo 7 Apollo Telecommuncation System and On-Board-Computer Lorenz Born, HB9DTN USKA Sektion Bern, 29. Oktober 2008 mit bestem Dank an Manfred Dietrich, HB9TYX Frank O Brien, Infoage Science/History
2 Einleitende Gedanken 2
3 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 3
4 Quellenmaterial Zugang zu verschiedenen NASA-Dokumenten des Apollo Programms Apollo Operations Handbook Volume 1, Spacecraft Im zweiten Kapitel können die Spezifikationen des Apollo Telecommunication System und des Apollo Guidance Computer studiert werden. 4
5 Anfragen in Newsgroups Newsgroups sci.space.history rec.radio.amateur.space 5
6 Einige Daten zu Erde und Mond (1/2) Daten zu Erde und Mond ausgehend von einigen Betrachtungen an einem Modell 6
7 Einige Daten zu Erde und Mond (2/2) 384'400 km 7
8 Terminologie und Akronyme 8
9 9
10 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 10
11 Wie alles begann... Wir stehen in den 60iger Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Am 25. Mai 1961 hielt Präsident John F. Kennedy vor dem amerikanischen Kongress seine berühmte Rede, in der er das Ziel vorgab, noch im gleichen Jahrzehnt einen Menschen zum Mond und wieder zurückbringen zu lassen. Der erste auf Galliumarsenid basierende Feldeffekttransistor (GaAsMESFET) wurde 1966 von Carver Mead für Hochfrequenzanwendungen entwickelt. US-Präsident John F Kennedy und Wernher von Braun Laboraufbau eines ersten MESFET 11
12 Mercury- und Gemini-Programm als Vorbereitung Schon unmittelbar nach der Bekanntgabe des Mondprogramms durch Kennedy begannen die Wissenschaftler der NASA mit weiteren Vorbereitungen Nach dem Abschluss der Mercury-Missionen von 1958 bis 1963 wurde mit dem GeminiProgramm zwischen 1965 und 1966 eine zweisitzige Raumkapsel erprobt Gemini 8: Scott und Armstrong warten auf das Bergungsschiff 12
13 Gemini-Raumschiff 13
14 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 14
15 Apollo Programm der NASA Der eigentliche NASA-Plan sah sieben Missionen bis zur ersten bemannten Mondlandung vor. Dies waren die Missionen A bis G. Wir fokussieren uns auf: Mission C: Bemannter Test des Apollo-Raumschiffs durchgeführt im Oktober 1968 mit Apollo 7 im Erdorbit. Mission C': Die mit Apollo 8 durchgeführte erste Mondumkreisung, um Weihnachten 1968, war von der NASA eigentlich nicht vorgesehen und zwischen die Missionen C und D eingeschoben. Zusätzlich wurden die Missionen H, I und J geplant. Das Apollo-Programm kostete 25 Milliarden Dollar und beschäftigte bis zu 400'000 Menschen. 15
16 Saturn V Rakete Die Saturn V war die eigentliche Mondflugrakete Die Saturn V konnte anfangs bis zu 120 Tonnen Nutzlast in den Erd-Orbit transportieren und bis zu 45 Tonnen Nutzlast auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen Höhe m Durchmesser m/6,6 m Max. Nutzlast 133 t Startgewicht 2'934,8 t Startschub 3'424 t 16
17 Grössenvergleich Mit dem Constellation-Programm der NASA sollen 2019 Menschen zum Mond fliegen und schliesslich im Jahr 2037 auch zum Mars 17
18 Apollo 7 Mission (1/2) Apollo 7 war der erste bemannte Raumflug im Rahmen des Apollo-Programms Start 11. Oktober 1968, 15:02:45 UTC Landung 22. Oktober 1968, 11:11:48 UTC Verschiedene Ziele wurden für diesen Flug formuliert: Beweis der Leistungsfähigkeit von Raumschiff und Besatzung Beweis der Leistungsfähigkeit von Besatzung, Raumschiff und Betriebsanlagen während eines bemannten Raumfluges Beweis der Rendezvous-Fähigkeit des Raumschiffs... 18
19 Apollo 7 Mission (2/2) 19
20 Apollo 8 Mission (1/2) Apollo 8 war der zweite bemannte Raumflug des amerikanischen Apollo-Programms und der erste bemannte Flug um den Mond und damit zu einem anderen Himmelskörper Start 21. Dezember 1968, 12:51:00 UTC Landung 27. Dezember 1968, 15:51:42 UTC Grosse Bekanntheit erlangte die Fernsehübertragung aus dem Mondorbit, während der die drei Astronauten die ersten Zeilen der Schöpfungsgeschichte als Weihnachtsbotschaft verlasen. 20
21 Apollo 8 Mission (2/2) 21
22 22
23 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 23
24 Ablauf einer Mondmission 24
25 Apollo 8, Houston. Michael Collins, CapCom Go ahead, Houston. Frank Borman, CDR Apollo 8. You are Go for TLI. Over. Michael Collins Roger. We understand; we are Go for TLI. Frank Borman 25
26 Max. dynamischer Druck Max Q Apollo 8 erreicht Mach 1 auf 7.35 km Höhe Nach 78.9 s auf einer Höhe von km maximale dynamische Belastung durch Atmosphäre 26
27 Aufstieg in Earth Parking Orbit Dauer Aufstiegsphase rund 695 s, etwa 11.5 min Höhe 190 km Umlaufzeit auf Bahn 88 min 27
28 Beschleunigung und Trägheitskraft Beschleunigungsvorgänge spielen in allen bewegten Systemen eine wichtige Rolle und sind aufgrund der in diesem Zusammenhang auftretenden Trägheitskräfte für die darin beförderten Menschen und Sachen deutlich spürbar 28
29 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 29
30 Manned Space Flight Network (MSFN) Das Manned Space Flight Network (MSFN) setzte sich aus Tracking-Stationen zusammen, welche die amerikanischen Weltraumprojekte Mercury, Gemini, Apollo und Skylab unterstützte Das Tracking von Raumfahrzeugen in Low-Earth-Orbits unterscheidet sich stark vom Tracking von Objekten bei Deep Space Missionen Nur kurz sichtbar Raumfahrzeuge bewegen sich schnell Deshalb sind viele Tracking-Stationen notwendig, welche über die ganze Welt verteilt sind 30
31 31
32 Unified S-Band Sites 32
33 NASA's Deep Space Network (DSN) Das DSN leistete auch einen wichtigen Beitrag für Tracking und Kommunikation mit Raumschiffen der verschiedenen Apollo Missionen Die drei grossen Stationen des DSN sind: Goldstone Deep Space Communications Complex (GDSCC), Mojave-Wüste, Kalifornien, USA Madrid Deep Space Communications Complex (MDSCC), Robledo bei Madrid, Spanien Canberra Deep Space Communication Complex (CDSCC), Tidbinbilla bei Canberra, Australien 33
34 34
35 Apollo Range Instrumentation Aircraft (ARIA) S-band telemetry and voice reception, Sband voice transmission, air-to-ground voice relay on VHF, and telemetry recording 35
36 Apollo Tracking Ship (1) Log Periodic Antenna, (2)Medium Gain UHF Telemetry Antenna, (3) Unified S-Band Antenna, (4) Star Tracker Dome, (5) C-Band Tracker Antenna, (6) SATCOM Terminal Antenna, (7) HF Whip Antenna, (8) Command Control Antenna 36
37 Roger Beep Steuerung der Sendertastung über das NASA Communication Network (NASCOM) von den Arbeitsplätzen der Controller im Mission Control Center in Houston Jeweils ein Ton zum Ein- und Ausschalten des Senders Remote PTTTaste 37
38 Unified S-Band System (USB-System) Beim Mercury- und GeminiProjekt wurden Sprache, Daten und Telemetrie über ein UHF- und VHF-System übertragen Für das Apollo-Projekt wurde ein komplett neues Übertragungssystem konzipiert Alle Informationen vom und zum Raumschiff wurden nur über das Unified-S-Band System übertragen 38
39 Charakteristik des Unified S-Band Systems Ground to Spacecraft Spacecraft to Ground Sprache Sprache Digitale Steuerbefehle Telemetrie Daten Entfernungsmessung TV-Bild (SSTV) biomedizinische Daten Entfernungsmessung Sprache Notbetrieb Morse-Taste Notbetrieb 39
40 40
41 Grundprinzip des USB-Systems Verwendung jeweils einer Trägerfrequenz in jeder Richtung für Kommunikation und Entfernungsmessung Uplink-Frequenz CSM MHz Uplink-Frequenz LM MHz Downlink-Frequenz CSM MHz Downlink-Frequenz LM MHz Ground to Spacecraft: Sprache und Uplink-Daten werden auf einen Subcarrier aufmoduliert und mit einem zufälligen Bitmuster für die Entfernungsmessung kombiniert. Dieses Signal wird für die Phasenmodulation des Uplink-Hautträgers verwendet. Spacecraft to Ground: Sprache und Downlink-Daten werden auf Subcarrier aufmoduliert, mit dem Videosignal und mit dem Bitmuster für die Entfernungsmessung kombiniert. Dieses Signal wird für die Phasenmodulation des Downlink-Hautträgers verwendet. 41
42 Hauptkomponente des USB-Systems Wesentlicher Teil ist das System zur Entfernungsmessung (Ranging Subsystem) Der empfangene Ranging Code wird im CM empfangen und auf einer höheren S-BandTrägerfrequenz mit der gleichen Phasenlage wieder zurückgesendet Auswertung über Korrelationsfunktion 42
43 USB-System Charakteristik Click to linked Document 43
44 PM Down- und Uplink (Sicht CM) 44
45 FM Down- und Uplink (Sicht CM) 45
46 Ground Station USB-System Block Diagramm 46
47 Command und Service Module USB-System 47
48 Antennenumschaltung im CM 48
49 High Gain Antenna Control im CM Tuner Anzeige Nickachse der Antenne Gierachse der Antenne 49
50 50
51 Antennen am CSM 51
52 52
53 VHF-AM Transmitter/Receiver System Duplex-Sprachkommunikation mit MSFN, LM, EVA Relais für DuplexSprachkommunikation von LM oder EVA zu MSFN (via S-Band und MSFN Link) 53
54 Audio Interface Intercom 54
55 Sprechgarnituren und Verkabelung 55
56 Beispiel für Anwendungen Intercom Bei EVA für Kommunikation mit Besatzung im CM bei Apollo 9 LM Spider hat an CSM Gumdrop angedockt, David Scott, CMP, steht in der offenen Luke 56
57 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 57
58 Charles Stark Draper Er war am MIT Professor für Luftfahrttechnik und gründete im Jahr 1940 das MIT Instrumentation Laboratory (IL), welches 1973 als The Charles Stark Draper Laboratory, Inc. vom MIT abgespalten wurde Er war federführend an der Entwicklung des Navigationssystems der Apollo-Raumfahrzeuge (Primary Guidance, Navigation and Control System) beteiligt 58
59 Primary Guidance, Navigation and Control System (PGNCS) war das unabhängige inertiale Navigationssystem der Apollo-Raumfahrzeuge Es ermöglichte den Apollo-Raumfahrzeugen die Durchführung ihrer Operationen bei Unterbrechung der Kommunikation mit der Erde, zum Beispiel wenn sich das Raumfahrzeug hinter dem Mond befand oder bei Kommunikationsfehlern 59
60 Beschreibung PGNCS Das Primary Guidance, Navigation and Control System (PGNCS) umfasste die folgenden Komponenten: die Inertialmesseinheit (Inertial Measurement Unit (IMU)), den Apollo Guidance Computer (AGC), die Koordinatenwandler zum Wandeln der Koordinaten der Inertialmesseinheit in Signale für die Servosteuerung, die optische Einheit (Optical Unit), einen mechanischen Rahmen, Navigation Base (oder Navbase) genannt, zur Verbindung der optischen Einheit, und bei der Mondlandefähre das Rendezvous-Radar, mit der Inertialmesseinheit und die AGC-Software 60
61 DSKY die Benutzerschnittstelle zum AGC Die Benutzerschnittstelle des AGC wurde DSKY (Display/Keyboard) genannt und bestand aus einer Reihe von Ziffernanzeigen und einer Tastatur, die an einen Taschenrechner erinnert Befehle wurden numerisch als zweistellige Zahlen eingegeben 61
62 DSKY-Interface 62
63 AGC Grundsätzliche Überlegungen zum Design Zu welchen Systemen hat der AGC Schnittstellen? Welche Rechenleistung ist notwendig? Welche Schaltungstechnik soll eingesetzt werden? Zuverlässigkeit versus Wartung während dem Flug? Was soll der Computer überhaupt steuern? Welche Benutzerschnittstellen sind notwendig? 63
64 64
65 AGC Entwicklungsschritte Technologie basierend auf Polaris SLBM AGC durchlief verschiedene Interationen: Verbesserung der Packungsdichte der Logikbausteine Schnellere Schaltungen änderten dramatisch Core-transitor Logik Gate-on-a-chip Micrologic zwei Gates auf einem flat-pack Chip Komplexerer Befehlssatz Erhöhung des Speichers (sowohl ROM und RAM) Anspruch auf In-Flight-Wartung dadurch reduziert 65
66 AGC Logic Chips Fairchild führte gerade den Micrologic Chip ein Zwei Triple-Input NOR-Gatter pro Chip! Resistor-Transistor-Logic (RTL) Nahezu sämtliche Schaltungen mit Verwendung des Micrologic Chip aufgebaut Nur ein Chip vereinfachte damals den Entwurf und das Testen dramatisch Grössere Produktionsmenge führte zu besserer Ausbeute und höherer Qualität Mehrere hundertausend Chips wurden produziert! 66
67 Micrologic Chips im Verbund Micrologic Chip auf Logic Stick montiert 67
68 AGC Logik Bauteile und Komponenten Submodule ( Logic Sticks ) enthalten 120 Chips (240 Gates) Chips wurden auf Multilayer-Platinen gelötet Nahezu identische Submodule Traditionelle Leiterplatten konnten die notwedige Packungsdichte nicht bieten Verbindungen wurden über Wire-Wraps auf der Unterseite eines Moduls ( logic tray ) hergestellt 68
69 AGC Zusammengesetzter Logic Stick 69
70 AGC Upper and Lower Trays Upper Tray: Core Rope und Erasable memory Lower Tray: Logik und Interface Modules 70
71 AGC System-Anforderungen Autonome Navigation von der Erde zum Mond und zurück Dauerndes Nachführen (Integrieren) des State Vectors Navigatiosberechungen mit Hilfe von Planeten, Sonne und Sterne Kontrolle der Fluglage mit einem digitalen Autpilot Landung auf dem Mond, Wiederaufstieg und Rendezvous Manuelles übernehmen der Steuerung der Saturn V Rakete im Notfall Remote Updates der Software von der Erde Real-Time Anzeige von Informationen Multiprogramming Event Timing mit Auflösung von 0.01 s Multiple User Interfaces (Terminals) 71
72 AGC Interfaces oder ( I/O Devices ) Gyroskope und Beschleunigungssensoren Zusammengefasst unter dem Begriff IMU (Inertial Measurement Unit) Optik Sextant und Telescopes für Navigation Radar und Entfernungsmessung 2 Radarsysteme beim LM, VHF Entfernungsmessung beim CSM Triebwerksteuerung CSM: SPS, LM: DPS, APS Beide haben 16 Düsen für Fluglagesteuerung, CM hat zusätzlich 12 Düsen für Wiedereintritt Analoge Anzeigen Künstlicher Horizont, Höhe, Entfernung, etc. Display Keyboards (DSKY s) 2 in CM, 1 in LM Abort Tasten 72
73 73
74 AGC Interne Architektur des Systems Register Accumulator, Program Counter, Core Bank, Return Address, etc. Input/Output Kanäle Data Up- und Downlink Noch keine Index-Register (!) Interrupt Logik und Programm Alarme 74
75 AGC Blockschaltbild (Spaghetti Diagramm) 75
76 AGC Speicher-Architektur Core Ropes (Kernspeicher) Read-Only Speicher Grosse Speicherdichte für damalige Zeit Software im Kernspeicher gewickelt Software musste 10 Monate vor dem Start eingefrohren werden! Ropes installed in spacecraft 3-4 months prior to launch 6 rope modules, each 6K of memory Rope modules easily replaced in computer 76
77 AGC Core Rope Module 77
78 AGC Core Rope Wiring Detail 78
79 DSKY Display Keyboard 79
80 Using the DSKY interface DSKY Display and Keyboard Spezielle Tasten für Befehle Drei Register für das Anzeigen von Daten Befehle mussten in Verb-Noun Format eingegeben werden Verb : Vorgang der ausgeführt werden soll Anzeigen, aktualisieren von Daten, Programm wechseln, Funktion ändern Noun : Data that Verbs acts upon Geschwindigkeit, Winkel, Zeit, Anteil 80
81 Beispiel einer DSKY Abfrage Programme, Verbs und Nouns wurden nur durch Nummern repräsentiert! Es gab eine Menge auswendig zu lernen ~45 Programme, 80 Verbs, 90 Nouns Beispiel: Zeige Zeit der nächsten Triebwerkzündung an Enter Verb, 06, Noun, 33, Enter Verb 06: Zeige dezimale Daten an Noun 33: Time of Ignition Druch Drücken von Enter ausführen lassen Notation: V06N33E 81
82 Sample DSKY Query: Time of Engine Ignition Verb 06, Noun 33: Display Time of Ignition Verb 06: Display values Program number P63 Noun 33: Time of Ignition Hours Minutes Seconds. hundredths Time of Ignition: 104:30:10.94 (Mission time) 82
83 AGC Betriebssystem, Job Control System Bereits zu dieser Zeit Multiprogramming, Priority Interrupt, Real-Time Operating System! Mehrere Programme (Jobs) können nebeneinander laufen Bis zu 7 long running Jobs Bis zu 15 short, time dependent Jobs Jedoch hat nur ein Programm die Kontrolle über das DSKY Würde heute als klassisches Betriebssystem für Embedded-Lösungen bezeichnet 83
84 Landen auf dem Mond Nur ein Landeanflug möglich, kein zweiter Versuch! AGC funktioniert als Steuerungs- and kontrollsystem Geht über drei Phasen Braking (Program 63) Beginnt 390 km Uprange auf Höhe von 15 km Approach (Program 64) Beginnt 3-5 km Uprange auf Höhe von 2 km Final Descent (Program 66) Manuelle Landung, gestartet auf einer Höhe zwischen 300 und 150m 84
85 Lunar Module Descent Profile Braking Phase: Program 63 Approach Phase: Program 64 Terminal Descent: Program 66 85
86 P63 Monitoring the descent DSKY Display wurde mit Angaben auf Fresszettel verglichen, welcher auf dem Instrument Panel befestigt war Antenna angle % Fuel Time from Ignition LM Pitch angle 86
87 AGC Zusammenfassung AGC war zu seiner Zeit Bleeding Edge Technologie Am Ende der Apollo-Missionen jedoch veraltet! Jedoch konnte er alles was man benötigte Verschiedene heutige Computer-Technologien haben ihren Ursprung teilweise beim AGC War der erste Computer, welcher unmittelbar am Erfolg einer Unternehmung beteiligt war Und vorallem: Der AGC alleine führte nie zu wirklichen Problemen! 87
88 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 88
89 89
90 Übersicht Einführung Kurzer Rückblick Apollo Programm der NASA Ablauf einer Mondmission Kommunikationssysteme Apollo Guidance Computer (AGC) Technik und Funktionen Demonstration (optional) Fragen und Diskussion Referenzen und Quellen 90
91 Referenzen und Quellen Apollo Operations Handbook, Block 2, NASA
92 Bücher zum Thema (1/4) Digital Apollo, Human and Machine in Spaceflight Author: David A. Mindell Hardcover: 456 pages Publisher: MIT Press (May 31, 2008) Language: English ISBN:
93 Bücher zum Thema (2/4) How Apollo Flew to the Moon Author: W. David Woods Paperback: 400 pages Publisher: Springer Praxis Books; 1 edition (January 8, 2008) Language: English ISBN:
94 Bücher zum Thema (3/4) A Man on the Moon, The Voyages of the Apollo Astronauts Author: Andrew Chaikin Paperback: 720 pages Publisher: Penguin (NonClassics); Reissue edition (August 28, 2007) Language: English ISBN:
95 Bücher zum Thema (4/4) The Secret of Apollo, Systems Management in American and European Space Programs Author: Stephen B. Johnson Paperback: 312 pages Publisher: The Johns Hopkins University Press (September 20, 2006) Language: English ISBN:
96 Idee und Konzept 2008 Lorenz Born, HB9DTN 96
97 Backup 97
98 SELENE: The largest lunar mission since the Apollo program 98
99 ! r a l k, a J Gab es die Mondlandungen wirklich? Selene's 3D view of the landing site, left, matches the shot from an Apollo 15 astronaut at right The Japanese space agency's lunar mission SELENE (Selenological and Engineering Explorer) also known as "Kaguya" 99
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