Handbuch Geneigte Dächer

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1 Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

2 Auflage: verbesserte und erweiterte Auflage Stand 05/2004 Herausgeber: Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstr Oberursel Telefon Telefax Copyright by Lafarge Dachsysteme GmbH, 2004 Schutzgebühr 49, inkl. MwSt. Die Erläuterungen, Anleitungen, Ratschläge und Empfehlungen in diesem Buch wurden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und sorgfältig geprüft. Die bei der Bearbeitung gültigen Gesetze, Vorschriften, Regeln und Normen wurden berücksichtigt. Das entbindet den Anwender aber nicht, sich zu vergewissern, dass er unabhängig vom Inhalt des Braas Handbuches die jeweils allgemein anerkannten Regeln der Technik einhält. Druckfehler und technische Änderungen vorbehalten.

3 Vorwort Zur aktuellen Ausgabe 3 Seit über 50 Jahren steht die Marke Braas im deutschen Markt für hervorragende Qualität und Service. Um einer der bekanntesten Marken der Branche neues Gewicht zu verleihen, ist Braas seit April 2003 die Dachmarke für alle Produkte der Lafarge Dachsysteme und steht nun für Dachsteine, Dachziegel und Dach-Systemteile gleichermaßen. Das neue, klare und übersichtliche Produktsortiment finden Sie erstmalig auch in der vorliegenden, inzwischen sechsten Ausgabe des Handbuches Geneigte Dächer wieder denn inhaltlich haben wir hier das bekannte Braas Handbuch 2001 mit dem RuppKeramik Ordner Technik und Detail 2002 zusammengeführt. Mit dieser Neuauflage wollen wir Sie weiterhin detailliert informieren und Ihre Arbeit sei es bei der Planung, der Verarbeitung oder bei der Beratung wirkungsvoll unterstützen. Deshalb enthält dieses Handbuch auf 430 Seiten wieder eine große Anzahl an Produktinformationen sowie Planungs- und Verarbeitungshinweisen. Der einheitliche und durchgängige Aufbau soll Ihnen die Handhabung dieses Handbuches vereinfachen. Dazu tragen auch folgende Neuheiten bei: Strukturierung und Farbzuordnung der Produktgruppen analog zur Produktprogramm- Broschüre. Schneller Überblick über die gesamte Produktfamilie eines Dachpfannenmodells anhand der neu entwickelten Inhaltsmatrix mit detaillierten Seitenhinweisen. Die Informationen zur Planung, Verlegung, zum Einbau und zur Montage der jeweiligen Produkte gelten auch als Hersteller-Verarbeitungsvorschriften. Diese werden in den aktuellen Grundregeln des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks als werkstoffspezifische Regelungen anerkannt. So heißt es hier: Herstellervorschriften können, ebenso wie z. B. Normen, Regelwerke und fortdauernde praktische Erfahrung, den Status der allgemein anerkannten Regeln der Technik erlangen. Wichtig bei der Dachdeckung bleibt selbstverständlich weiterhin die Fachkompetenz des Architekten und Verarbeiters mit Kenntnis und unter Beachtung der regionalen Besonderheiten. Trotz ausführlicher Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte in Wort und Bild können natürlich noch Fragen offen bleiben. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Systemverkäufer oder unser zentrales Kunden-Servicezentrum in Heusenstamm. Die Telefon- und Fax- Nummern finden Sie auf Seite 429. Seit seinem ersten Erscheinen ist dieses Handbuch zu einem Erfolgstitel in der Dachbranche geworden. Mehr als Exemplare wurden bisher an unsere Partner ausgegeben. Aus vielen Reaktionen wissen wir, dass Sie dieses umfassende Nachschlagewerk intensiv nutzen. Mit zahlreichen Anregungen haben Sie uns bei der neuen Auflage unterstützt. Dafür an dieser Stelle einmal herzlichen Dank! Ihr Detaillierte Aufführung der Kapitel-Inhalte auf allen Kapitel-Titelseiten. Durchgängig hellgraue Register als Orientierungshilfen an den Seitenrändern. Nützliche Querverweise auf technische Themen durch Fußzeilen auf den Produktseiten. Rainer Lüttjohann Lafarge Dachsysteme GmbH Oberursel, im Mai 2004 Alle Angaben zur Verlegung, zum Einbau und zur Montage der unterschiedlichen Braas Produkte wurden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Darüber hinaus berücksichtigt diese Ausgabe alle Änderungen und Neuheiten des Braas Lieferprogramms. Den Kapiteln Sonderdachformen sowie Außenwandbekleidungen haben wir mit speziellen Produkten und Verlegetipps mehr Platz als bisher eingeräumt.

4 Inhaltsverzeichnis 4 Vorwort... 3 Inhaltsverzeichnis Produkte... 6 Einführung Wissenswertes über das Dach Geschichte und Funktion des Daches Dachformen Dachaufbauten und -einbauten Dachplanung Dachsystem Qualitätsmanagement Lafarge Dachsysteme Garantien Braas Produkte Zertifikate Braas Produkte Umweltschutz Lafarge Dachsysteme Neue Medien Internet Dachtechnik-CD FotoPlus Dachpfannen Modellübersicht Oberflächen Planungsgrundlagen Dachdeckung Technische Daten Regensicherheit Allgemeines Tabellen Dachdeckung Dachpfannen Dacheinteilung Dachsteine Dacheinteilung Dachziegel Dacheinteilung Pult Windsogsicherheit Allgemeines Karte/Tabellen Schneereiche Gebiete Wärmegedämmter Dachaufbau Allgemeines Wärmeschutz Tauwasserschutz Holzschutz Lüftung Sonderdachformen Eingebundene Biberkehlen Zwiebeldächer Fledermausgauben Dachpfannenmodelle Dachsteine Dachziegel Dachsystem Übersicht Formpfannen/Dach-Systemteile First/Grat Pult Traufe Ortgang Ausgleich Deckbreite Dachknick Lüftung Begehung Schneesicherung Dachdurchgänge Belichtung Kehle Wand-/Kaminanschluss Unterkonstruktion Befestigung Dachschmuck Sonstige Formpfannen Sonstige Dach-Systemteile Technische Details Traufe First Grat Pult Ortgang Dachknick Dachgraben Dachdurchgänge Belichtung Kehle Wandanschluss Kaminanschluss Brandwanddetail Verlegeanleitungen First-/Gratsysteme Dachsteine First-/Gratsysteme Dachziegel Dachhahn für Dachsteine Dachschmuck für Dachziegel Universal-Pultsystem Dachziegel Mansard-/Knickpfannen Trittsystem Schneefang-System DuroVent Sortiment

5 Sani-Lüfter für Opal Lichtkuppel-/Metalldachfenster Dachfenster-Zweiplus Kehlsystem Wakaflex Unterdeck-/Unterspannbahnen Befestigungssortiment Modulstütze Dachrinnen-Systeme Systemübersicht Produktinformation StabiCor Dachrinnen-System Dachrinnen-System, grau Regenwasserfilter Außenwandbekleidung Allgemeines Wärmedämmung Hinterlüftung Unterkonstruktion Befestigung Morion Tonplatten Dekorplatten Dachpfannen Planungsgrundlagen Morion Tonplatten/Dekorplatten Dachpfannen Planungsgrundlagen Technische Details Verlegeanleitung Anhang Stichwortverzeichnis Standortübersicht Lafarge Dachsysteme Verkaufsbüros/Läger Technische Details Unterer Abschluss Oberer Abschluss Außenecke Detailblende Verlegeanleitungen Morion Tonplatte Dekorplatte Solarsysteme Solarwärme-System Thermokollektor TK Produktinformation Auslegungsgrößen Anwendungsbeispiele Technische Details Erhebungsbogen zur Auslegung Verlegeanleitung Solarstrom-System Photovoltaik PV 700 Produktinformation Auslegungsgrößen Anwendungsbeispiele Technische Details Erhebungsbogen zur Auslegung Verlegeanleitung

6 Inhaltsverzeichnis Produkte 6 Dachsteine Dachziegel Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Braas Dachpfannenmodelle Seite Seite Dachsteine/Dachziegel First/ Grat Seite Seite Firststein Firstendstein Gratanfangstein Walmkappe Tegalit Firststein 76 Sattelfirst HO (Sattelfirst) Firstanfänger Muschel HO/ Firstanfänger Jahreszahl HO Firstausgleich mit Doppelmuffe HO Walmkappe HO Firstausgleich ohne Muffe HO Funktionsscheibe-Ton Konischer First HO (Konischer First) Firstanfänger Muschel konisch HO/ Firstanfänger Jahreszahl konisch HO Firstanfänger Schmuckscheibe konisch HO Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch HO Walmkappe konisch HO Firstziegel klein HO (Konisch kleiner First) Firstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO

7 Inhaltsverzeichnis Produkte Dachsteine Dachziegel 7 Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir First/ Grat (Fortsetzung) Seite Seite Walmkappe klein HO Konischer First K (Economyfirst) Firstanfänger K/ Firstender K Walmkappe K Konischer First P (Traditionsfirst) Firstanfänger P Firstender P Firstanfänger/-ender Ahorn P Firstanfänger/-ender Eiche P Walmkappe P Linienfirst N (Edelsteinfirst) Firstanfänger N/ Firstanfänger Jahreszahl N Firstausgleich mit Doppelmuffe N Walmkappe N 89 Firstanschlussziegel Firstanschluss-Ortgangziegel Firstanschluss-Ortgangziegel, Smaragd 90 Seitlicher Anschlussziegel First (rechts/links), Smaragd Firstanschluss-Doppelwulstziegel Firstplatte Opal Firstlüfterplatte Opal Firstplatte Smaragd MetallRoll

8 Inhaltsverzeichnis Produkte 8 Dachsteine Dachziegel Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir First/ Grat (Fortsetzung) Seite Seite Figaroll Aero-Firstelement GraFi-Halter Firstlattenhalter Firstendscheibe Tegalit Firstendscheibe 96 Firstklammer/ Kurze Firstklammer Firstklammer K, Firstklammer HO + N, Firstklammer P Pult Seite Seite Pultstein mit langem Lappen/ Halber Pultstein mit langem Lappen Pultstein/Halber Pultstein Pult-Giebelstein (rechts/links)/ Pult-Ortgangstein (rechts/links) Pultziegel Pult-Ortgangziegel (rechts/links) Pult-Doppelwulstziegel Universal-Pultziegel Universal-Pultanfänger/-ender mit Schmuckscheibe Traufe Seite Seite Traufziegel Rubin 13 Ausgleichsziegel Rubin 13 Ausgleichsziegel Ortgang Rubin 13 (rechts/links)

9 Inhaltsverzeichnis Produkte Dachsteine Dachziegel 9 Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Traufe (Fortsetzung) Seite Seite Ausgleichsziegel Doppelwulst 103 Rubin 13 Traufplatte Opal Trauflüfterplatte Opal Traufplatte Smaragd 105 Aero-Traufelement Traufgitter Lüftungsband Ortgang Seite Seite Giebelstein/Ortgangstein Ortgangstein Tegalit/ Ortgangstein halb Tegalit Schlussstein Ortgangziegel (rechts/links) Ortgangziegel (2-teilig) (rechts/links)/ortgangplatte Doppelwulstziegel Ortgangziegel Opal (rechts/links) 110 Ortgangziegel Smaragd (rechts/links) Seitlicher Anschlussziegel Smaragd (rechts/links) Ausgleich Deckbreite Seite Seite Halber Normalstein Halber Flächenziegel Halbe Biber

10 Inhaltsverzeichnis Produkte 10 Dachsteine Dachziegel Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Ausgleich Deckbreite (Fortsetzung) Seite Seite Dreiviertel Biber 113 Dachknick Seite Seite Mansardstein (ganz/halb) Mansard-Giebelstein (rechts/links)/ Mansard-Ortgangstein (rechts/links) Knickstein (ganz/halb) Knick-Giebelstein (rechts/links)/ Knick-Ortgangstein (rechts/links) Mansardziegel Mansard-Ortgangziegel (rechts/links) Mansard-Doppelwulstziegel Knickziegel Knick-Ortgangziegel (rechts/links) Knick-Doppelwulstziegel Lüftung Seite Seite Lüfterstein Lüfterziegel mit Gitter/Sieb Lüfterziegel mit keramischem Labyrinth Lüfterbiber mit Ausstichbiber Lüfterbiber stranggezogen Unterspannbahn-Lüfterelement Standstein (ohne Bügel) Begehung Seite Seite

11 Inhaltsverzeichnis Produkte Dachsteine Dachziegel 11 Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Begehung (Fortsetzung) Seite Seite Sicherheitspfanne (ohne Bügel) Sicherheitsstufe Sicherheitstritt und Bügel Sicherheitstritt Pro 42 und Bügel Sicherheitsrost und Bügel Sicherheitsrost Pro 86 und Bügel Sicherheitsrost Pro 146 und Bügel Uni-Sicherheitssystem Schneesicherung Seite Seite Schneefangpfanne Schneefanggitter/-stütze/ Verbindungsklammer Rundholzhalter Alpinstütze für 1-Zoll-Rohre Schneestoppstein 129 Schneefanghaken Dachdurchgänge Seite Seite Ventistein Frankfurter Pfanne/ Ventistein Tegalit DuroVent Durchgangspfanne DuroVent Oberrohr/ Wetterkappe für Oberrohr DuroVent Sani-Lüfter/ Wetterkappe für Sani-Lüfter DuroVent Anschlussrohr 100/

12 Inhaltsverzeichnis Produkte 12 Dachsteine Dachziegel Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Dachdurchgänge (Fortsetzung) Seite Seite DuroVent Anschluss-Set 100/ DuroVent Antennen-/ Satellitenaufsatz DuroVent Abgaskalotte 116/ Ton-Sanilüfter Ton-Sanilüfter Doppelbiber Ton-Antennenziegel Ton-Antennenziegel Doppelbiber Ton-Solarziegel Ton-Solarziegel Doppelbiber Durchgangspfanne (PMMA) Sani-Lüfter (PMMA)/ Wetterkappe für Sani-Lüfter Antennenaufsatz (PMMA) Abgaskalotte (PMMA) Flexibler Schlauchanschluss (DN 125, DN 100) Belichtung Seite Seite Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex/GF Luminex Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Universal-Metalldachfenster Dachfenster-Zweiplus Luminex/ wärmegedämmt Luminex Lichtpfanne Lichtbiber

13 Inhaltsverzeichnis Produkte Dachsteine Dachziegel 13 Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Kehle Seite Seite Profilo-S Adapter für Profilo-S Biegekehle Rippenkehle Kehlsattelband Schaumstreifen/Hafte Wand-/ Kaminanschluss Seite Seite Wakaflex Waka-Leiste/Dichtungsmasse K/ Schlagdübel Unterkonstruktion Seite Seite Divoroll Top Divoroll Universal-S Divoroll Universal Divoroll Pro DivoTape Flexiroll Duoroll Eurofol Q 210/Eurofol Q Befestigung Seite Seite Kehl-/Gratklammer Seitenfalzklammer

14 Inhaltsverzeichnis Produkte 14 Dachsteine Dachziegel Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Befestigung (Fortsetzung) Seite Seite Euro-Sturmklammer Universal-Sturmklammer Sturmkralle Achat Sturmklammer Smaragd Sturmklammer 154 Rubin 15 Sturmklammer 154 Rubin 11 Sturmklammer 155 Saphir/Achat 14 Sturmklammer Spezialschraube 4 x 55 mm Schraubnagel, kurz/ Schraubnagel, lang Ziegelbohrer Modulstütze Dachschmuck Seite Seite Dachhahn Firsthahn 29 cm / Firsthahn 48 cm Firsttaube Firstkatze Firstbussard Firsteule Firstpferd Firstfuchs

15 Inhaltsverzeichnis Produkte Dachsteine Dachziegel 15 Dachschmuck (Fortsetzung) First-Schlafwandler Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 Rubin 13 Rubin 15 Achat 12 Achat 13 Achat 14 Granat 11 Granat 13 Granat 15 Topas 11 Topas 13 Topas 15 Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir Seite Seite First-Spitze 40 cm First-Spitze 60 cm First-Spitze 70 cm First-Zwiebel 50 cm First-Kugel 30 cm First-Kugel 50 cm First-Doppelkugel 45 cm First-Artischocke 23 cm Spezialkleber Sonstige Formpfannen Fledermausstein Seite Seite Universal Unterläufer Opal 164 Anläufer für Fledermausgauben Opal Querwölber für Fledermausgauben Opal Längskonkavbiber Opal Längskonvexbiber Opal Sonstige Dach-Systemteile Seite Seite Originalfarben Mörtelfarbe Repatape

16 Einführung 16 Lafarge Dachsysteme Dachkompetenz mit System In Deutschland ist Lafarge Dachsysteme mit der bekannten Marke Braas der führende Anbieter von Systemlösungen für das geneigte Dach. Es werden komplette Dachsysteme angeboten, die sich durch besondere Qualität sowie umfangreichen Service auszeichnen. Anwendungstechnisch ausgereifte Systeme gewährleisten dauerhaft sichere Dächer für höchste Ansprüche. Als Unternehmen von Lafarge Roofing, dem weltweit tätigen Geschäftsbereich Dachbaustoffe der Lafarge Gruppe, profitiert Lafarge Dachsysteme von internem Wissensaustausch und der internationalen Zusammenarbeit. Dadurch können die Produktionsprozesse permanent optimiert und die Produktqualität kontinuierlich verbessert werden. Lafarge Dachsysteme ist an 18 Standorten in Deutschland vertreten und beschäftigt etwa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lafarge Roofing die Nr. 1 für das Dach Jährlich erhalten weltweit 1,6 Millionen Häuser ein Dach von Lafarge Roofing. Über 200 Produktionsstandorte in 38 Ländern auf vier Kontinenten machen den Geschäftsbereich zum weltweit führenden Anbieter von Dachlösungen. Das Angebotsspektrum umfasst Dachpfannen

17 17 aus Beton, Ton und Metall, Dachkomponenten, Schornstein- und Wohnraumlüftungssysteme, komplette Dachlösungen und maßgeschneiderte Services. Lafarge weltweit führender Baustoffanbieter Sichere Wände, schützende Dächer überall auf der Welt, wo gebaut wird, ist Lafarge nicht weit. Der weltweit führende Baustoffhersteller prägt mit seinen Produkten und Lösungen Städte, Landschaften und Lebensräume. Die Lafarge Gruppe hält Spitzenpositionen in jedem ihrer Geschäftsbereiche: Zement, Zuschlagstoffe und Beton, Dachbaustoffe und Gips. Wissenswertes über das Dach Qualitätsmanagement Lafarge Dachsysteme Garantien Braas Produkte Zertifikate Braas Produkte Umweltschutz Lafarge Dachsysteme Neue Medien... 38

18 Einführung Wissenswertes über das Dach 18 Geschichte und Funktion des Daches Einordnung und Vorbemerkung Jedem, der sich mit Dächern beschäftigt, ist klar, dass das Dach mehr als ein Teil des Hauses ist. Seit Beginn der Menschheit hat es in erster Linie Schutzfunktion. Dem Bedürfnis der Menschen entsprechend, wurde über alle Zeiten der Baugeschichte die schützende Funktion des Daches verbessert und das schützende Dach ist sogar zum Symbol geworden. Daran erinnert zum Beispiel die Redewendung ein sicheres Dach über dem Kopf. Heute gehören zu den standardmäßigen Schutzund Nutzfunktionen des Daches die Abwehr gegen äußere Einflüsse, wie Regen, Schnee, Wind, Hitze und Kälte, ebenso wie gegen Feuer, Strahlung, Schadstoffe und Ablagerungen. Aber auch der Schutz vor Einflüssen von innen, wie Tauwasser, Schall und Feuer. Solange regionale Klimabedingungen und das dort vorkommende Material Dachformen und Deckung bestimmten, war landschaftstypische Einheitlichkeit vorherrschend. Sie wurde nur durch bewusstes Herausheben der Dächer von Kirchen und Schlössern unterbrochen. Die heutige Freiheit bei Bauformen, Materialien und Farben ergibt aber nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern auch größere Verantwortung bei Planung und Ausführung. Es scheint deshalb notwendiger denn je, bei der Gestaltung und Realisierung von neuen Dächern, wie auch bei Umdeckungen die Hauptfunktionen Schutz und Gestaltung mit ihren jeweiligen Einzelaspekten zu berücksichtigen. Die Entwicklung des Daches Die geschichtliche Entwicklung des Daches ist eng mit der Entwicklung von Häusern verknüpft. Sie reicht sogar noch weiter zurück, denn die ersten Behausungen waren neben den Höhlen Schutzdächer. Als Höhlen den Sammlern und Jägern der Vorzeit nicht mehr ausreichten, bauten sich diese Nomaden bereits v. Chr. zunächst pultdachähnliche Gebilde aus Stangen und Rundhölzern, die notdürftig gegen Regen und Wind schützten. Die Deckung bestand aus Schilf, Gras, Heidekraut oder Fellen. Daneben kommt dem Dach noch eine weitere wichtige Funktion zu: Dächer sind wohl eines der ausdrucksstärksten Mittel architektonischer Gestaltung. Dies erlebt eindrucksvoll, wer aus einer unverbauten Landschaft kommt und sich einer menschlichen Ansiedlung nähert. Besonders historische Dächer sind mehr als die dazugehörenden Gebäude ortsbild- und landschaftsprägend. Ausgehend von spezifischen regionalen Bauweisen, dem Klima und den vor Ort vorkommenden Materialien, hat sich eine große Vielfalt unterschiedlicher Formen und Strukturen entwickelt: Flach- und Steildächer, Dächer mit Stroh, Holz, Schiefer, Metall, Dachziegeln oder Dachsteinen gedeckt, dazu die verschiedenen Varianten der Dachformen, Dachaufbauten, Formen und Farben des Deckungsmaterials. So prägen Dächer nicht nur den Charakter des einzelnen Gebäudes, sondern vielmehr das größere Ensemble, die Straße, den Platz, die Siedlung, schließlich die Silhouette ganzer Ortschaften und Städte und damit zugleich die Landschaft. Der nächste Schritt, immer noch einige Jahrtausende v. Chr., waren eingetiefte Grubenhäuser mit Sattel- oder Walmdächern, die bis auf den Grubenrand reichten. Mit dem Aufgeben der Grubenvertiefung und der Errichtung senkrechter Wände nahmen die Behausungen bereits die uns heute vertrauten Formen an. Satteldächer mit steilen Giebeln, aber auch Walmdächer und Dächer mit Halbwalmen dienten dem Schutz dieser Häuser. Die Konstruktionen und Formen der Gebäude und auch der Dächer wurden mit zunehmender handwerklicher Erfahrung weiterentwickelt. Aus den Pfostenhäusern (mit in die Erde gegrabenen Rundholzpfosten) wurden durch Anheben über die Erde Ständerhäuser. Zur Dachdeckung wurden noch weit gehend weiche Stoffe wie Stroh, Reet, Gras und Heidekraut verwendet. Die wenigen erhaltenen mitteleuropäischen Häuser aus dem ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung deuten auf Sparrendachkonstruktionen mit Dachneigungen von mindestens 45 hin. Neben den schon mehrgeschossigen, technisch ausgereiften Häusern muss es auch zahlreiche einfache, eingeschossige Gebäude gegeben haben. Sie hatten wahrscheinlich Walmdächer, die bis auf die Erde gezogen wurden. Hinzu kamen viele Übergangsformen, vom Grubenhaus bis zu den strohgedeckten Häusern, wie sie Albrecht Dürer in einer Dorfansicht dargestellt hat.

19 Einführung Wissenswertes über das Dach Vom 13. bis 16. Jahrhundert ist eine stürmische Entwicklung der Konstruktions- und Bautechniken zu beobachten. War im 13. Jahrhundert das steinerne Haus noch die Ausnahme, so nahm der Anteil an Steinbauten von da an fortlaufend zu. Die konstruktiv aufwändigen Fachwerkständerbauten wurden ab der Mitte des 14. Jahrhunderts zusehends von eleganten Stockwerks-Rahmenkonstruktionen abgelöst. Schon um 1600 war die konstruktive Entwicklung des Fachwerkbaues abgeschlossen. Danach änderten sich im Wesentlichen nur noch die Schmuckformen. Wie die Gesamtgebäude entwickelten sich auch die Dachformen, die Konstruktionen und die Materialien rasant weiter. Im 17. Jahrhundert löste das Pfettendach mit stehenden oder liegenden Stühlen die altmodischen und konstruktiv schwerfälligen Sparrendächer ab. Sonderkonstruktionen, die auch weite Raumüberspannungen zuließen, wie Hänge- und Sprengwerke, wurden parallel dazu entwickelt. Im 18. Jahrhundert wurde die Dachlandschaft um die Mansarddächer bereichert. Dabei gab es sowohl vollgewalmte Dächer als auch solche mit Krüppelwalmen oder Steilgiebeln. Mit dem im späten 18. Jahrhundert beginnenden und das ganze 19. Jahrhundert bestimmenden Eklektizismus wurden die Grenzen festgefügter Stile, Formen und Materialien aufgehoben. Es entstand die uns heute vertraute Vielfalt. Die Dachformen reichten von ganz flach geneigten bis zu Steildächern. Entwicklung der Dachmaterialien Die Entwicklung der Materialien für die Deckung von Dächern ist naturgemäß eng mit der Entwicklungsgeschichte der Dächer selbst verbunden. Die aus Ästen gebauten Pultdächer der Vorgeschichte, ebenso wie die über Gruben errichteten Satteldächer, wurden, so gut es ging, mit Erde, Grassoden, Rinde oder Heidekraut abgedichtet. Mit dem Bau erster fester Häuser wurde auch die Dachdeckung solider. Steinplatten finden sich vor allem in stürmischen und gebirgigen Regionen, in waldreichen Gegenden war Holz der Grundstoff. Als erste größere Innovation bei der Dachdeckung kann man das Prinzip der schuppenartig übereinander gelegten, kleinteiligen Dachbaustoffe bezeichnen. Dazu wurden grob behauene Steinplatten beziehungsweise zugerichtete Holzschindeln verwendet. Dieses Prinzip der Schuppendeckung machte das Dach weniger anfällig gegen Bewegungen innerhalb der Konstruktion oder gegen Erosion durch Wind und Wasser. Das Regenwasser konnte ablaufen, ohne in das Haus einzudringen. Ein weiterer Vorteil der vorgefertigten kleinformatigen Teile dürfte der leichtere Transport gewesen sein. Neben diesen frühen Vorläufern unserer heutigen Dachpfannen hielt sich über viele Jahrhunderte in einigen Regionen die Strohund die langlebigere Reetdeckung. Dachziegel-Geschichte 19 In der Gründerzeit spielte das Steildach in ganz Europa die dominierende Rolle. Mit den modernen Architekten, wie z. B. Frank Lloyd Wright, kamen flach geneigte Dächer in Mode und um 1925 schließlich gewann mit der Neuen Sachlichkeit auch das Flachdach an Boden. Damit begann die bis heute andauernde Diskussion um Flach- oder Steildächer. Während die Vertreter des Bauhauses und ein weiterer Kreis von Architekten, von Gropius bis Elsässer, das Flachdach favorisierten, blieben auch weit vorausschauende Architekten, wie Arne Jacobsen, beim geneigten Dach. In den fünfziger Jahren erreicht das Flachdach mit Mies van der Rohe und Le Corbusier eine vorübergehende, in Fachkreisen jedoch spürbare Aufmerksamkeit. Bald darauf wenden sich der Zeitgeschmack und auch die Praxis wieder dem vertrauten und bewährten geneigten Dach zu. Ton als Baustoff wurde erstmalig etwa v. Chr. im vorderen Orient eingesetzt. Am Anfang standen ungebrannte Lehmziegel, teilweise mit Strohhäcksel vermischt. Dächer und Dachziegel in unserem Sinn waren noch nicht bekannt. Spätestens seit 2300 v. Chr. sind Dachziegel aus Ton in Griechenland nachweisbar. Als Vorläufer einer Mönch-Nonnen-Deckung wurden flach konkave Unterschalen oder Nonnen an ihren seitlichen Stößen mit konvexen Oberschalen oder Mönchen überdeckt. Die spätere Mönch-Nonnen-Deckung hat sich dann im Balkan und im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Die Ausbreitung dieser Deckung nach Norden reicht bis nach Schleswig-Holstein. Und sie war hier vor allem herausragenden Bauten vorbehalten.

20 Einführung Wissenswertes über das Dach 20 Die Römer entwickelten das Prinzip der Mönch- Nonnen-Deckung ingenieurtechnisch weiter zum so genannten Leistenziegel (lateinisch: tegula imbrex = Ziegel und Leiste). Sie breiteten sich einschließlich der Bezeichnung tegula mit dem Römischen Reich auch nach Nordeuropa aus und gelten als Basis der Krempziegel. Biberschwanzziegel sind ebene Ziegel, die zu den klassischen Ziegelarten gehören. Die Form des Biberschwanzziegels hat keine antiken Vorbilder. Sie imitiert in Form und Aussehen die Holzschindel. Die ältesten Stücke werden ins 12. Jahrhundert datiert. Heute findet man Biberschwanzziegel daher vornehmlich in ehemaligen Holzschindelgebieten. Die Schnittarten sind vielfältig. Von spitz für ein sechseckiges Deckbild, über Gradschnitt mit abgerundeten Ecken (so genannter Kirchenbiber) oder Rundschnitt mit Kreis-, Segment- oder Korbbogen (gotisch) bis hin zum Wappenbiber (Eselsrücken). Heute sind sie mit Rundschnitt am weitesten verbreitet. Die Vorläufer des Hohlziegels sind aus der Verbindung von Mönch und Nonne zu einer Einheit entstanden. Im 15. Jahrhundert kamen sie aus Holland nach Deutschland und ersetzten immer öfter die Stroh- oder Holzschindeldächer durch pfannengedeckte. Denn verheerende Großbrände hatten immer wieder ganze Städte eingeäschert. Am vorläufigen Ende der Entwicklung der keramischen Dachprodukte steht der Falzziegel. In ihm ist die Absicht perfektioniert, einen Dachziegel herzustellen, bei dem Quer- und Längsfugen sicher überdeckt sind. Heute verleihen mehrfache Ringverfalzungen, die passgenau ineinander greifen, z. B. dem Flachdachziegel seine hohe Regensicherheit. Hiermit ist es möglich, die erst heutzutage vorkommenden flacheren Dachneigungen auch mit Dachpfannen sicher einzudecken. Dachziegel-Produktion heute Bei der Dachziegelherstellung werden Ton und Lehm in der Grube abgebaut, anschließend gemischt, aufbereitet und im Sumpfhaus für die Produktion fertig vorbereitet gelagert. Braas Dachziegel werden nach strengen Vorgaben aus ständig überwachten Rohstoffen hergestellt und garantieren somit höchste Qualität. Die aufbereitete Mischung wird dann im Pressverfahren geformt. Für die Herstellung von Pressdachziegeln (z. B. Flachdachziegel) wird der Tonstrang in so genannte Batzen geschnitten. In der Revolverpresse, in die jeweils für die Ober- und Unterseite Gipsformen eingelegt sind, erhält der Batzen seine geplante Form. Bei Strangdachziegeln (z. B. Biberschwanzziegel) formt bereits das Mundstück der Strangpresse den Querschnitt des Ziegels. Anschließend wird der Ziegel auf die vorgesehene Länge geschnitten. Nach dem Trocknungsvorgang werden die Ziegel bei einer Temperatur von ca C gebrannt. Aufgrund unterschiedlicher Tonvorkommen, -sorten, -mischungen und Oberflächenbehandlung variieren die Dachziegelfarben. Rohstoffabbau Rohstoffaufbereitung Formgebung Trocknung Engobierung Brennvorgang Verpackung Dachziegelproduktion

21 Einführung Wissenswertes über das Dach Die Oberfläche von Dachziegeln kann engobiert oder glasiert werden, um verschiedene Farbtöne zu erzielen. Die Engobe ist eine mit Metalloxiden eingefärbte Tonschlämme, sie wird durch Tauchen oder Spritzen vor dem Brennvorgang auf den Rohling aufgebracht. Die Glasur wird vor dem Brand auf den getrockneten Ziegeln (Einbrandverfahren) oder auf den schon gebrannten Ziegeln (Zweibrandverfahren) aufgebracht und bei hohen Temperaturen erneut gebrannt. Der glasartige Überzug erzielt je nach Grad der Lichtreflexion den typischen Oberflächenglanz. Nach dem Verpacken werden die Dachziegel gelagert und sind für die Auslieferung bereit. Dachstein-Geschichte Der zur Produktion von Dachsteinen verwendete Werkstoff Beton war bereits im antiken Rom zur Herstellung von Bauteilen aus Gussbeton (opus caementitium) bekannt gelang es Adolph Kroher, Besitzer eines Steinbruchs in Staudach im Chiemgau, Cement- Dachplatten herzustellen. Damit war es erstmals möglich, Beton als Werkstoff für ein Bedachungsmaterial einzusetzen, das sich industriell wirtschaftlich fertigen ließ und dabei formbeständig und nicht brennbar war. Kroher erfand ein Verfahren, mit dem es möglich war, Dachpfannen aus Beton zu produzieren. Diese Dachsteine verbreiteten sich damals vor allem wegen ihrer Frostsicherheit und hohen Bruchfestigkeit über den Alpenraum mit seinen extremen klimatischen Bedingungen. Noch heute gibt es intakte Dächer, die vor ca. 150 Jahren mit Krohers Platten gedeckt wurden. Während Dachsteine zunächst auf Handschlagtischen hergestellt wurden, hielt die automatisierte Fertigung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in England ihren Einzug. Dort entwickelten sich Dachsteine zum meistverwendeten Dachbaustoff. Im Land ihrer Erfindung in Deutschland wurden sie allerdings selten verwendet. Erst der Wiederaufbau nach dem Krieg und der ungebrochene Wille eines von der Idee des Dachsteins überzeugten Unternehmers brachte diesem Produkt den Durchbruch. Mit dem erstmals in Deutschland maschinell hergestellten Dachstein Köpperner Platte und schließlich mit der Frankfurter Pfanne, die ab 1954 vom Band lief, setzte Rudolf H. Braas bleibende Maßstäbe für die Bauwirtschaft. Die Frankfurter Pfanne von Braas wurde zur meistverkauften in Deutschland und trug wesentlich zum Erfolg des Unternehmens Braas bei. Dachstein-Produktion heute Bei der Herstellung von Braas Dachsteinen werden aus der Natur gewonnene Rohstoffe aus heimischen Regionen eingesetzt. Hauptrohstoffe sind hochwertiger, gewaschener Sand, zu Zement gebrannter Kalkstein, Eisenoxidpigmente und Wasser. Braas Dachsteine werden nach strengen Vorgaben ausschließlich aus ständig überwachten Rohstoffen hergestellt und garantieren somit höchste Qualität. Die geprüften Rohstoffe werden 21 Dachsteinhärtung Lager und Versand Qualitätsprüfung Verpackung Dachsteinproduktion Beton-Mischanlage Dachsteinring

22 Einführung Wissenswertes über das Dach 22 in modernen, prozessgesteuerten Aufbereitungsanlagen gemischt und dosiert. Unter starkem Druck erfolgt die Formung der Oberflächenkontur. Das verdichtete und profilierte Material verlässt die Maschine als ein endloser Strang, der mit Spezialmessern zu einzelnen Dachsteinen getrennt wird. Nach der ersten Oberflächenveredelung erfolgt der Härtungsprozess. Dazu werden die frischen Dachsteine in Härtekammern eingelagert. Hier verbleiben sie acht bis zwölf Stunden bei etwa 60 C. Nach einer zweiten Oberflächenveredelung erfolgt die Trennung der Dachsteine von den Unterlagsplatten. Eine strenge Qualitätskontrolle schließt sich an. Ihre Endfestigkeit erreichen die Dachsteine ohne weiteren Energieaufwand nach 28 Tagen Lagerung im Freien. Jetzt sind sie für die Eindeckung bereit. Schutz- und Nutzfunktionen des Daches Niederschläge Die wichtigste Funktion des Daches ist der Schutz des Hauses und seiner Bewohner vor Feuchtigkeit in Form von Regen, Schnee und Hagel. Wind Oft zu wenig beachtet wird die Funktion des Windschutzes. Wobei anzumerken ist, dass nicht nur das Gebäude und seine Bewohner geschützt werden müssen, sondern auch das Dach selbst den Gefahren von Wind und Stürmen trotzen muss. Auflast Die beim Dach in Frage kommenden Auflasten sind durch normierte Belastungsgrößen festgelegt. Schneelasten, Windlasten und Mannlasten für Schornsteinfeger und Dachdecker sind zu berücksichtigen. Weitergehende Lasten des Daches, wie Dachreiter, Glockentürme, Schwinglasten von Glocken, Antennen- und Kabelbefestigungen, sind weniger für die Dachhaut als vielmehr für die Dachkonstruktion von Belang. Temperatur Das Dach ist in besonderer Weise Temperaturschwankungen ausgesetzt. Bei Sonnenschein heizt sich die Dachfläche im Laufe des Tages auf und kühlt in der Nacht ab. Diese kurzfristigen Temperaturintervalle werden längerfristig durch die Jahreszeiten beeinflusst. Die Folge von Temperaturschwankungen sind materialabhängige Maßänderungen. Gerade bei schuppenartig verlegten, kleinformatigen Bedachungsmaterialien wird die temperaturbedingte Dehnung bzw. Schwindung gut abgetragen. Entscheidend für unsere Regionen ist die Beständigkeit der Deckungsmaterialien gegen den häufigen Frost- Tau-Wechsel, dem gerade das Dach ausgesetzt ist. Feuer Feuer war zu Zeiten der mit Stroh, Reet oder Holz gedeckten Dächer die stärkste Bedrohung für die Gebäude. Diese Risiken sind geringer geworden, dennoch bedeuten starke Hitze und Funkenflug eine nicht zu unterschätzende Gefahr, vor der das Dach und damit das Haus geschützt sein müssen. Strahlung Aus der Strahlung ergeben sich Gefahren, die man früher kaum zur Kenntnis nahm. Bei heutigen Dächern gehört der wirksame Schutz vor UV-Strahlen, kosmischer Strahlung wie auch Wärmestrahlung dazu. Ablagerungen Die Ansprüche an das Aussehen der Dachflächen sind unterschiedlich. So wird in vielen Fällen die perfekte, immer wie neu aussehende Dachfläche gewünscht. In anderen Fällen, wie bei Denkmälern, wird die so genannte Patina bzw. bei Neueindeckungen zumindest die Möglichkeit des Patinierens geschätzt. Schadstoffe Das Dach muss heute auch vor Schadstoffen aus der Luft und dem Regen schützen, die z. B. etwa von Abgasen der Industrie, der Haushalte oder dem Verkehr hervorgerufen werden. Das heißt, dass die Dachdeckungsmaterialien diesen Einflüssen standhalten müssen. Tauwasser und Feuer von innen Auch von der Innenseite drohen dem Dach Gefahren, und auch diesen gegenüber muss es seine Schutzfunktion erfüllen. Dazu gehört der Schutz vor Tauwasser durch einen sorgfältigen Schichtenaufbau. Weiter soll das Dach Feuergefahren von innen entgegenwirken.

23 Einführung Wissenswertes über das Dach Schall, innen und außen So wie ein gutes Dach Außengeräusche dämpft, muss es mitunter auch in umgekehrter Richtung wirken, nämlich Schall, der im Innern des Gebäudes erzeugt wird, nach außen oder zu anschließenden Gebäuden hin reduzieren. Gestaltungsfunktionen des Daches Speziell beim geneigten Dach ist der Einfluss der Dachgestaltung auf das Gebäude erheblich. Diese Gestaltungsfunktion des Daches wird durch viele Einzelfaktoren bestimmt. Dazu zählen: Dachneigung Dachform Kombination von Dachformen Dachaufbauten Dachüberstand Gesims- und Ortgangausbildung Struktur des Eindeckungsmaterials Oberfläche des Eindeckungsmaterials Farbe des Eindeckungsmaterials. Vielfach hängt die Dachform eng mit Schutz- und Nutzfunktionen zusammen. So entwickelten sich in schneereichen Gebieten Dächer mit geringem Neigungswinkel und großem Dachüberstand und in den wind- und regenreichen Regionen der Mittelgebirge steile Dächer mit geringem Dachüberstand. Neben regionalen Eigenheiten trug auch die Nutzung des Gebäudes zum Entstehen der spezifischen Dachformen bei. Hier soll nur auf einige markante Beispiele hingewiesen werden: Zuckerhüte, reetgedeckte, bis auf die Erde gezogene Walmdächer, prägten nicht nur die Insel Rügen, sondern weite Teile Mecklenburgs, ja der gesamten Küstenregion Norddeutschlands. Das Steil- oder Stockwerksgiebeldach bestimmte über Jahrhunderte die Bauten in Mitteldeutschland. Gewaltige Holzschindeldächer, als Walmdächer ausgebildet, beherrschten die Form der Schwarzwaldhäuser. Und flache Naturstein- und Legschindeldächer prägten den Charakter der Häuser des Alpen- und Alpenvorlandes. Angesichts weltweiter architektonischer Vereinheitlichung in den vergangenen Jahrzehnten wird der Ruf nach einem Landschaftsbezug der Gebäude wieder lauter. Damit sind Architekten, Dachdecker und Bauherren aufgerufen, auch aus ganz anderen Gründen als denen des Denkmalschutzes, der Bedeutung von gestalteten Dächern wieder mehr Rechnung zu tragen. Dächer sollten nicht nur landschaftsgerecht in Form und Funktionen, sie sollten auch ein wichtiges architektonisches Element des Einzelgebäudes sein und sich der vielen Gestaltungsmöglichkeiten, wie oben aufgezählt, bedienen. Dazu gehören auch Ordnungen bei den Formen, Strukturen und Farben. Es kann nicht deutlich genug herausgestellt werden: Dächer prägen durch die genannten Einzelfaktoren das Bild der Häuser, der Dörfer, Siedlungen, Städte und Landschaften. Lafarge Dachsysteme als führender Hersteller zeitgemäßen Bedachungsmaterials hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, Bauherren, Dachdeckern und Architekten die sowohl aus ästhetischer als auch aus funktioneller Sicht richtigen Materialien zur Verfügung zu stellen. Aufbauend auf traditionellen Formen und Farben wurden Dachpfannenmodelle und die passenden, praxisgerechten Dach-Systemteile entwickelt, um sowohl landschafts- als auch baustilgerecht Dächer jeglicher Art sicher und preiswürdig gestalten zu können. Dachformen Satteldach Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Dabei handelt es sich um eine zeitlose Dachkonstruktion, die sich als Sparren- oder Pfettendach ausgebildet sowohl architektonisch als auch konstruktiv bewährt hat. Zu den zahlreichen Varianten zählen Satteldächer mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen bzw. Traufhöhen. Pultdach Das Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform. Vielfach wurden Pultdächer für Nebengebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten verwendet. In den jüngeren Jahren wurden jedoch aus zusammengesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um gegen Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt diese Dachform dem Haus Raum für große Lichtflächen. 23

24 Einführung Wissenswertes über das Dach 24 Zeltdach Das Zeltdach ist eine relativ seltene Dachform, da es praktisch nur auf einem quadratischen oder annähernd quadratischen Grundriss errichtet werden kann. Bei dieser Dachform ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element: klare und bestimmende Formen und Linien, die in einem Firstpunkt enden. Steile Zeltdächer auf Türmen und Kirchtürmen wirken wie Fingerzeige und Orientierungspunkte in der Landschaft oder in der Stadtsilhouette. Walmdach Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern und vermittelt einen Eindruck von der ursprünglichen menschlichen Behausung. Es unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden. Krüppelwalmdach Auch das Krüppelwalmdach hat eine lange Tradition. Es wurde dort eingesetzt, wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle, dem First, geschützt werden musste. Das Krüppelwalmdach bietet eine interessante, eigenständige Optik. Diese Dachform wird auch heute noch gern dort gewählt, wo Giebel vor rauer Witterung geschützt werden müssen. Mansarddach Diese Dachform wurde gewissermaßen aus der Not geboren, weil man damit praktisch ein Vollgeschoss unter einem Mansarddach ausbauen konnte. Obwohl die Ursprungsbedingungen nicht mehr gegeben sind, werden auch heute noch Mansarddächer gebaut. Sie sichern die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche. Durch diese Dachform werden die Schrägen wesentlich kürzer, die Abseiten als Stellfläche optimal nutzbar. Kombinationen verschiedener Dachformen. Dachaufbauten und -einbauten Die Dachformen erfahren eine Differenzierung durch Aufbauten und Einbauten. Im Ergebnis haben diese sowohl architektonisch-gestaltende Funktion als auch die der Wohnraumbeschaffung oder -belichtung. Dachaufbauten und -einbauten verleihen dem Dach, von außen gesehen, zusätzlich Individualität und Charakter. Von der inneren Nutzung her gesehen geben sie dem Wohnraum Licht und Atmosphäre. Eine einfache und wirtschaftliche Lösung bedeutet der Einbau von Wohnraum-Dachfenstern in die Dachfläche. Mit wenig Aufwand lässt sich ein großer Effekt im Hinblick auf Licht und wohnliche Atmosphäre erreichen, jedoch ohne zusätzlichen Raumgewinn. Dacheinbauten, wie Loggien, geben dem Bewohner die Möglichkeit, ins Freie zu treten. Aus der Sicht des Handwerkers stellen sie hohe Anforderungen an Abdichtung und Wasserableitung. Im Hinblick auf Konstruktion und Deckung des Daches bedeuten die verschiedenen Gauben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Zu den ältesten und einfachsten Formen zählt die Schleppgaube, bei der die senkrechten Wangen oft mit kleinteiligem Deckmaterial bekleidet werden. Die seit dem Mittelalter bekannten Giebelgauben stellen bei der Gestaltung der Dachflächen eine interessante architektonische Variante dar. Die Deckung ihrer Sattelflächen wird in der Regel mit dem gleichen Material wie dem des gesamten Daches ausgeführt, während für die Seitenflächen meist kleinformatige Platten zum Einsatz kommen. Eine Variante der Giebelgaube stellt die Tonnengaube dar, die meistens in Metall wie z. B. Kupfer ausgeführt wird. Spitzgauben, die sich auch schon auf frühen Sakral- und Profanbauten finden, erfreuen sich in der heutigen Architektur wieder großer Beliebtheit.

25 Einführung Wissenswertes über das Dach Spezielles Fachwissen bei Planung und Ausführung ist für Fledermaus- und Geschwungene Gauben notwendig. Eine entsprechende Dimensionierung lässt eine harmonische Dachaufwölbung entstehen und ermöglicht die fachgerechte Eindeckung. Dachplanung Die Neigung einer Dachfläche sorgt dafür, dass Niederschläge möglichst schnell vom Gebäude weggeführt werden. Aus langen Erfahrungen mit regionalen und lokalen Gegebenheiten haben sich unterschiedliche Formen des geneigten Daches und der Dachdeckungsmaterialien entwickelt. handwerkliche Fähigkeiten und Möglichkeiten, bauphysikalische Anforderungen (Wärmeschutz, Tauwasserschutz, Schallschutz), Anlagen zur solaren Energiegewinnung, Transportgeräte, Hebeeinrichtungen. Nutzungsfaktoren Architektur und Bauform, Nutzungsart (Wohnen, Lagerung, Repräsentation, Handel...). Schindeln, Biber, Pfannen Legschindeln, Pfannen Reet, Ried, Pfannen Schiefer, Biber Steinplatten, Legschiefer Die verschiedenen regionaltypischen Hausformen bilden in ihrer Konstruktion, ihrer Dachneigung und den ortsüblichen Deckmaterialien eine spezifische, historisch gewachsene Einheit. Obwohl die früheren Dachbaustoffe aus heutiger Sicht herstellungs- und materialbedingt oft unzulänglich waren, wurden sie doch ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt. Erbauer und Nutzer waren sich der Besonderheiten stets bewusst und sorgten für flankierende Maßnahmen, wie regelmäßige Wartung und Kontrolle, aber auch für Zusatzmaßnahmen zur Dachdeckung. Durch das Zusammenspiel aller Faktoren blieben die Dächer über Jahrzehnte funktionstüchtig. Das Deckprinzip eines geneigten Daches entspricht Vorbildern aus der Natur: Wie die Schuppen eines Tannenzapfens liegen die Dachpfannen übereinander. Eine Vielzahl von Erfahrungswerten ergeben in ihrer Summe das für die jeweilige Situation nahezu perfekte Dach. Einige wesentliche Faktoren sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt: Klimafaktoren Niederschlagshäufigkeit, Niederschlagsmenge, Niederschlagsform (Regen, Schnee...), Sonneneinstrahlung, Temperaturen, Windbelastung, Windhäufigkeit, Windrichtung, Windgeschwindigkeit. Regionale Faktoren Exponierte Lage, vor Ort verfügbare (Dach-)Baustoffe, Transportmöglichkeiten. Bautechnische Faktoren Kenntnisse in der Herstellung des Dachbaustoffs, Erfahrungstiefe des Planers, Ingenieurkenntnisse, Neben der reinen Funktionalität spielt heutzutage aber das optische Erscheinungsbild eine immer größere Rolle. Dies geht vom städtebaulichen Konzept über die architektonische Gebäudeplanung mit seinen einzelnen Bauteilen bis hin zur Form und Farbgebung der Materialien selbst. So spielt auch das geneigte Dach eine entscheidende gestalterische Rolle als fünfte Fassade eines Hauses. Bei der Farbwahl ist zu beachten, dass es zwischen der Farbe einer Musterpfanne und der einer gesamten Dachfläche zu unterschiedlichen Wirkungen kommen kann. Der Gesamteindruck ist abhängig von der Lage des Gebäudes, der Ausrichtung des Daches und seiner Neigung, der Umgebung, dem Wetter und letztendlich auch von der Form der Dachpfanne. Auf deren Oberfläche reflektieren mehr oder weniger Sonne, Wolken, Licht oder Umgebung und sorgen für eine unterschiedliche Wahrnehmung. Leichte Farbchangierungen von Dachpfannen untereinander, welche innerhalb eines Produktionsloses auftreten, kön-

26 Einführung Wissenswertes über das Dach 26 nen das Erscheinungsbild der Dachflächen ebenso beeinflussen wie die sich im Laufe der Jahre auf dem Dach ansetzende Patina. Die Auswahl von Bedachungsmaterialien im Rahmen der örtlichen Vorgaben wie z. B. der Bebauungspläne ist, in Abstimmung mit seinem Bauherren, Aufgabe des Planers. Dabei sind neben den rechtlichen Vorgaben aus örtlichen Satzungen und Genehmigungen auch die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. So kann z. B. die Montage von Solaranlagen, die Errichtung großzügiger Schrägverglasungen oder die Verwendung glänzender Dachpfannen zu Reflexionen des Sonnenlichts führen, die wiederum in der Nachbarschaft als störend empfunden werden können. So ist wie bei der Farbe auch beim Glanz der Dachdeckungsmaterialien eine sorgfältige Planung nötig. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen je nach Art und Umfang sowohl das geeignete Dachdeckungsmaterial als auch eine darauf abgestimmte Zusatzmaßnahme zur Regensicherheit ausgewählt werden. Diese erfolgt grundsätzlich nach dem Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Konsequenzen bei Missachtung Werden die spezifischen Eigenschaften eines Baustoffs missachtet, erhöht sich die Gefahr von Reklamationen. Das gilt in besonderem Maß, wenn elementare Regeln der Bauphysik verletzt oder komplizierte Zusammenhänge missachtet werden. Bis vor wenigen Jahrzehnten bildete das geneigte Dach über einem Gebäude einen Schirm, der einfachen Anforderungen genügte. Der Speicherraum wurde allenfalls für die Lagerung unproblematischer Güter genutzt. Wird das geneigte Dach heute sogar bis zum First ausgebaut und wärmegedämmt, hat die gesamte Konstruktion zusätzliche Anforderungen zu erfüllen. Die Belastungen des Daches übertreffen damit die der Außenwand. Die Niederschlagsbelastung ist wesentlich höher, die Dachneigung in Abhängigkeit von der Dachdeckung entsprechend wichtig. Anforderungen an das Dach Als besonders exponierter Teil der Gebäudehülle ist das Dach den äußeren Einflüssen am meisten ausgesetzt und bildet gleichzeitig die Grenzschicht zwischen Außen- und Innenklima. Daher muss es einer starken Beanspruchung von beiden Seiten standhalten. Zu den unvermeidbaren Anforderungen an den Dachaufbau, wie den klimatischen Verhältnissen (z. B. schneereiche Gebiete) und der Dachraumnutzung (z. B. zu Wohnzwecken), können noch konstruktive Anforderungen etwa durch große Sparrenlängen, gegliederte Dachflächen und flache Dachneigungen hinzukommen. Auch Anforderungen aus örtlichen Baubestimmungen sind zu beachten. Übersicht der Zusatzmaßnahmen: Ein wasserdichtes Unterdach stellt die aufwändigste, eine Unterspannung die einfachste Zusatzmaßnahme dar. Regensicherheit Die Dachdeckung eines geneigten Daches wird als regensicher bezeichnet. Dabei werden die Niederschläge von der höher liegenden, überdeckenden Dachpfanne so auf die darunter liegende geleitet, dass im Normalfall kein Wasser in die Konstruktion eindringen kann. Ein Flachdach dagegen muss wasserdicht ausgeführt werden, d. h., die Dachhaut ist vollständig geschlossen. Die Regensicherheit hängt neben dem Dachdeckungsmaterial und der Deckart maßgeblich von der Dachneigung ab. Die Dachneigung ist die Neigung der Dachkonstruktion (Unterkonstruktion) gegen die Waagerechte. Sie wird als Winkel zwischen der Waagerechten in Grad oder Prozent ausgedrückt. Die untere Grenze für die Regensicherheit eines Deckmaterials wird als Regeldachneigung definiert. Sie wird für die Dachpfannen- Arten allgemeingültig im Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks und für die Dachpfannen-Modelle produktspezifisch in den Hersteller-Verarbeitungsvorschriften angegeben. Diese Regeldachneigung ist also nicht als eine Dachneigung zu verstehen, die in der Regel, also idealerweise einzuhalten ist. Die Dachneigung sollte nach Möglichkeit immer höher als die Regeldachneigung gewählt werden. Denn die Regeldachneigung ist die unterste Dachneigungsgrenze, bei der sich in der Praxis eine Dachdeckung als regensicher erwiesen hat.

27 Einführung Wissenswertes über das Dach Mönch + Nonne % tung der Regeldachneigung und/oder anderen erhöhten Anforderungen muss eine Zusatzmaßnahme zur Regensicherheit wie z. B. Unterspannung, Unterdeckung oder Unterdach (siehe Tabelle unten) vorgesehen werden. 27 Hohlpfanne, Vorschnitt Hohlpfanne, Aufschnitt Biber, Doppel-/Kronendeckung Doppelmuldenfalz-, Reformziegel Ebene Dachsteine Profilierte Dachsteine Flachdachziegel Rautenziegel Werden Dachneigungsgrenzen ohne die entsprechend notwendige Zusatzmaßnahme unterschritten, gilt die Konstruktion nicht mehr als fachgerecht. Der Planer bzw. Ausführende muss nun nachweisen, dass die Abweichung von den Regeln der Technik gerechtfertigt und seine Lösung mindestens gleichwertig ist. Insbesondere im Schadensfall wird dies nicht einfach sein Physikalische Gesetze Übersicht der Regeldachneigungen wesentlicher Dachbaustoffe. Dabei wird deutlich, dass aufwändiger konstruierte Deckmaterialien bei geringeren Dachneigungen einsetzbar sind. Das bedeutet, dass jedem Deckwerkstoff eine spezifische Regeldachneigung zugeordnet ist. Je höher die Passgenauigkeit, je aufwändiger das Verfalzungssystem bei einer Dachpfanne ist, desto geringer kann die Regeldachneigung angesetzt werden. Liegt z. B. beim Rautenziegel die Regeldachneigung bei 16, bei profilierten Dachsteinen mit hoch liegendem Seitenfalz bei 22, steigt sie bei ebenen Dachsteinen mit tief liegendem Seitenfalz auf 25 an und beträgt bei einem Biberschwanzziegel sogar 30. Bei Unterschrei- 0 0 Den Herstellern von Unterdeckbahnen gelingt es immer besser, ihre Produkte gegen H 2 O in Dampfform von innen nach außen zu öffnen und gleichzeitig gegen Wasser im flüssigen Aggregatzustand von außen resistent zu machen. Das Ergebnis sind hoch dampfdiffusionsoffene, aber mindestens regensichere Unterdeckbahnen, die bei Unterschreitung der Regeldachneigung um bis zu 6 durchaus ihre Funktion erfüllen. Unterhalb dieser Dachneigung sind Unterdachbahnen einzusetzen, an die bezogen auf die Abdichtqualitäten ähnliche Anforderungen wie an Flachdächer gestellt werden. Bezogen auf wärmegedämmte Dachaufbauten sollten sie aber möglichst dampfdiffusionsoffen wie Unterdeckbahnen sein. Entsprechende High-Tech-Bahnen werden angeboten. Zuordnung von Zusatzmaßnahmen * Erhöhte Anforderungen ** Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung ** Anforderung ** Anforderungen ** Anforderungen ** Regeldachneigung Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung (Regeldachneigung 6 ) Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung (Regeldachneigung 10 ) regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < (Regeldachneigung 10 ) regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Mindestdachneigung Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach * Die in der Tabelle genannten Zusatzmaßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Die Tabelle dient der Orientierung und entbindet nicht von der eigenverantwortlichen Einschätzung der auf das Bauvorhaben bezogenen Anforderungen. ** Bei besonders hohen Anforderungen und/oder besonderen örtlichen Bestimmungen ist eine höherwertige Zusatzmaßnahme zu wählen. Grundsätzlich können höherwertigere Zusatzmaßnahmen auch anstelle der Mindestmaßnahme eingesetzt werden.

28 Einführung Wissenswertes über das Dach 28 Sind die Unterdachbahnen aber nicht nur wasserdicht, sondern auch dampfdicht, wird es aufwändig. Theoretisch, rechnerisch ist es möglich, auch die nach außen sehr dampfdichten Konstruktionen als Sparrenvolldämmung d. h. ohne zweite Lüftungsebene auszuführen. Allerdings setzt dies nach den gültigen technischen Regeln voraus, dass die Innenausbauschicht entsprechend den rechnerischen Vorgaben absolut luft- und dampfdicht auszuführen ist und dass keine nennenswerte Baufeuchte in der Konstruktion eingeschlossen ist. Doch welche Sicherheiten kann eine theoretisch eingeschweißte Konstruktion bieten? Somit ist bei dampfdichten Unterdächern eine Lüftungsebene oberhalb der Wärmedämmung zu empfehlen. Diese Konstruktion setzt wiederum eine uneingeschränkte Lüftungsführung voraus. Kehlen oder Gauben unterbrechen dagegen die Lüftungsebene. Da gerade bei geringen Dachneigungen der konvektive Auftrieb reduziert wird, ist eine ungehinderte Luftanströmung der Lüftungsöffnungen an den Traufen wichtig. Das gilt besonders für wasserdichte Unterdächer, da bei dieser aufwändigsten Zusatzmaßnahme keine Öffnungen erlaubt sind, auch nicht die obligatorische Lüftungsöffnung im Firstbereich. Dachaufbau mit Lüftungsebene zwischen Unterdach und Wärmedämmung. Zeltdach mit Laterne. Ebene Dachbaustoffe vermitteln ein ruhiges Deckbild: Mehrfamilienhaus in Groß-Umstadt, geplant von Stadt-Bau-Plan, Darmstadt. Bereits in früher Zeit war man sich der Detailgefahren von Dachaufbauten bewusst. Damals wie heute gilt: Durchdringungen, Gauben und komplizierte Faltungen des Daches provozieren kritische Detail- und Anschlusspunkte. Auch wenn sich der kritische Detailpunkt vielleicht noch zeichnerisch darstellen lässt ob er unter Baustellenbedingungen fachgerecht umgesetzt werden kann, bleibt zweifelhaft. Hier bieten die aufeinander abgestimmten Produkte der Hersteller von Dachsystemen ihre Vorteile. Es lassen sich dann auch nicht nur technisch fachgerechte, sondern auch optisch ansprechende Lösungen herstellen. Misslingen die Anschlüsse von Deckung, Zusatzmaßnahmen und Innenausbauschichten, sind Schäden insbesondere durch Feuchtigkeit von außen und/ oder von innen vorprogrammiert. Das gilt für geneigte Dächer, insbesondere für flach geneigte Dächer, noch stärker als für andere Außenbauteile. Steil geneigtes Dach Fakten Fazit: Flache Dachneigungen sind unter bauphysikalischen Gesichtspunkten nur mit hochwertigen Materialien für Dachdeckung (z. B. Dachpfannen mit geringer Regeldachneigung) und Zusatzmaßnahme (z. B. hoch dampfdiffusionsoffene Unterdeckbahnen) oder eben besonders aufwändigen Konstruktionen sicher herzustellen. Komplizierte Dachgeometrie Es liegt nahe, bei hohen Baulandpreisen die Kubatur eines Hauses optimal auszunutzen, möglichst bis zum First. Dabei sollte jedoch auf unnütze gestalterische Dachgliederungen und somit auch auf komplizierte Detaillösungen verzichtet werden. Gut gestaltete Dächer zeichnen sich durch ihre flächenhafte Ruhe aus. Dachaufbauten, wie kleine Gauben oder Durchdringungen, ordnen sich unter. Die vorgenannten Erläuterungen sprechen bereits eindeutig für Dächer, deren Neigung über der Regeldachneigung liegt was letztlich auch der Grund für deren Einführung ist. Eine Reihe weiterer Merkmale untermauert die positiven Eigenschaften vernünftig geneigter Dächer: Je steiler die Dachneigung, umso schneller läuft Niederschlagswasser ab. Die Dachfläche trocknet schneller. Damit ist eine Algen-, Flechten- und Moosbildung, die lokal durch Baumbestand oder Klima begünstigt werden kann, wirksam gemindert. Die Neigung von Kehlen am Dach ist stets niedriger als die Dachneigung. Die Belastung durch Niederschlag ist hier ohnehin erhöht. Bei flacher Dachneigung bleibt somit trotz großem Aufwand ein Restrisiko.

29 Einführung Wissenswertes über das Dach Flach geneigte Dächer sind anfälliger gegen Windsog als steilere. Dies erfordert einen höheren Befestigungsaufwand bei entsprechend windgefährdeter Lage des Gebäudes. Denkt man bei der Planung eines geneigten Daches an den zukünftigen Einbau einer Solaranlage auf dem Dach, sollte eine steilere Neigung gewählt werden. Dadurch erreichen die Anlagen einen optimalen Wirkungsgrad. Ganzheitliche Planung Die zahlreichen aufgeführten Maßnahmen, die zur einwandfreien Funktion eines geneigten Daches beitragen, bilden ein Gleichgewicht zu den gestellten Anforderungen. Jede zusätzliche Anforderung verschiebt dieses Gleichgewicht und droht, es zu (zer)stören. Aufgrund dieser konstruktiven und bauphysikalischen Faktoren, die beim Dach zu beachten sind, kommt der Planung große Bedeutung zu: Bereits in der Vorentwurfsphase sind die Dachform und das Dachmaterial konsequent mitzuplanen. Im gesamten Planungsgefüge sind die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Grund- und Aufriss, zwischen Baukörper und Dach, zwischen Anforderungen und Maßnahmen, zwischen Aufwand und Nutzen zu berücksichtigen. Das Dach bildet die fünfte Fassade eines Hauses. Wird das Bauteil in der theoretischen Planung und praktischen Ausführung auch wahrnehmbar gestaltet, dann gilt für das Ergebnis: Alles gut bedacht. Braas Dachsystem Der Systemgedanke entstand in den 60er Jahren aus der Erfordernis heraus, neue technische Erkenntnisse und Forderungen, wie den Wärmeschutz und die Be- und Entlüftung, nach den gültigen Normen in praxisgerechte Lösungen auf dem Dach umzusetzen. Dabei werden die einzelnen Teile eines Daches als ein im Zusammenhang stehendes System aufgefasst, das für alle gängigen Detailprobleme eine abgestimmte Lösung anbietet. Ganz eindeutig entspricht die Verwendung von Dach- Systemteilen den Erfordernissen unserer Zeit. Die Vorteile für Verarbeiter, Planer und Bauherren liegen auf der Hand: Mit dem Braas Dachsystem lässt sich die Arbeit rationeller gestalten. Wird ein System aus einer Hand verarbeitet, ist die Sicherheit der Ausführung gewährleistet und die Langlebigkeit der gesamten Konstruktion problemlos erreichbar. Besonders bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, insbesondere Trittsystemen, kennzeichnen BG-PrüfZert-Zeichen sicherheitstechnisch unbedenkliche Produkte und sichern damit auch den Verarbeiter bei fachgerechter Verlegung haftungsrechtlich ab. Saubere, einwandfreie Dachsystem-Details sind in jeder Hinsicht optisch und gestalterisch ansprechend. Darüber hinaus bietet Lafarge Dachsysteme einen umfangreichen Beratungsservice an. Die Grundregel des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks bringt es auf den Punkt, indem sie neben der erforderlichen Abstimmung der Systemteile in Formgebung, Farbe und Eigenschaften auf das Bedachungsmaterial auch sehr deutlich den rechtlichen Aspekt hervorhebt: Systemteile gelten als ein übergeordnetes Ganzes, deren Veränderung an den Einzelbauteilen einen Eingriff in die Haftungsverhältnisse bewirkt. 29 Wie kompliziert Dachformen und ihre Ein- und Aufbauten auch immer sein mögen: Lafarge Dachsysteme hat aufgrund seiner jahrelangen Praxis und durch ständigen Erfahrungsaustausch mit Planern, Gestaltern und Fachhandwerkern für nahezu alle vorkommenden Arbeiten qualitativ hochwertige Braas Produkte anzubieten, die sowohl in ästhetischer als auch in handwerklicher Hinsicht höchsten Anforderungen gerecht werden. Innerhalb des Braas Dachpfannen-Programmes werden 23 Modelle in 33 Farbvarianten und 3 Oberflächenqualitäten angeboten. Dazu gibt es die passenden Original Braas Dach-Systemteile, die zu einem dauerhaft sicheren und optisch ansprechenden Dach gehören. Teil für Teil fügt sich in Form, Farbe und Material harmonisch in die jeweilige Dachgestaltung ein und ermöglicht so sichere Dächer aus einem Guss. Neben dem bewussten Umgang mit solarer Architektur, verbesserter Wärmedämmung von Gebäuden und dem Einsatz z. B. der effizienten Gas- Brennwertheiztechnik leisten heute vor allem Solaranlagen einen nachhaltigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Das umfangreiche Angebot an Energiegewinnungssystemen von Braas ermöglicht auch in unseren Breiten eine beachtliche Energieausbeute durch die aktive Solarnutzung. Das Solarstrom-System PV 700 und die Thermokollektoren von Braas sind einfach zu montieren, widerstandsfähig, erweiterbar und fügen sich harmonisch in die Dachhaut ein. Die Braas Dachrinnen-Systeme StabiCor in Dunkelbraun, Kupferfarben oder Weiß sowie die Dachrinne in Grau beinhalten ein komplettes Fallrohr-, Rinnen- und Zubehörprogramm. Sie werden allen Anforderungen an eine Dachentwässerung und zeitgemäße Regenwassernutzung gerecht.

30 Einführung Qualitätsmanagement Lafarge Dachsysteme 30 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 : 2000 Die Lafarge Dachsysteme GmbH setzt das bestehende Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 : 2000 um und praktiziert es erfolgreich. Für alle Produktionsstandorte und Bereiche der Hauptverwaltung sind die Kernprozesse erfasst, beschrieben und in einer Prozesslandschaft dargestellt. In vielfältigen Prozessbeschreibungen sind dann die Einzelprozesse detailliert aufgeführt. Spitzenleistungen in Prozessen mit hohem Kundennutzen In internen und externen Audits wurde die Wirksamkeit des Qualitätsmanagement-Systems nachgewiesen. Das Zertifikat wurde der Lafarge Dachsysteme vom TÜV Hessen am offiziell überreicht. Die Lafarge Dachsysteme setzt damit weiterhin auf die Vorteile erkannter und beschriebener Prozesse, von der Entwicklung über Produktion, Supply Chain Management, Marketing, Vertrieb und Kundenservice. Nach dem Selbstverständnis der Lafarge Dachsysteme dienen alle Prozesse dazu, den Kunden den größtmöglichen Mehrwert zu schaffen und kontinuierlich das Angebot zu verbessern. Dabei eröffnet Lafarge Dachsysteme seinen Mitarbeitern alle Möglichkeiten dazu beizutragen. So werden durch umfangreiche Schulungen die Mitarbeiter zu Spitzenleistungen motiviert. Die Lafarge Dachsysteme sieht ihre Mitverantwortung auch in der Gestaltung des gesellschaftlichen Umfeldes. Um die Prozesse und Verfahrensabläufe zu überprüfen, zu sichern und zu optimieren, werden kontinuierlich in allen Bereichen systematische interne Qualitätsaudits durchgeführt. Die Auditoren werden durch jährlich stattfindende interne und externe Schulungen mit den Anforderungen der neuen Norm sowie den Unternehmenszielen vertraut gemacht. Die Lafarge Dachsysteme stellt durch ihr Qualitätsmanagement sicher, dass ihre Lieferanten die geforderten Standards einhalten. Durch Qualitätssicherungsvereinbarungen und regelmäßige Lieferantenbewertungen wird die Einhaltung der Kriterien abgesichert. Mit überlegenen Dachlösungen begeistern Dieser Anspruch bestimmt das Denken und Handeln der Lafarge Dachsysteme. Er schließt das Streben nach Spitzenleistungen und das vertrauensvolle Verhältnis zu ihren Partnern von Handel und Handwerk ein. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 : 2000 ist eine Dokumentation dieser Kompetenz. Langfristig hilft sie entsprechend den steigenden Anforderungen des Marktes, der Umwelt und der Kunden die hohen Qualitätsstandards zu sichern und weiter zu verbessern.

31 Einführung Garantien Braas Produkte 30 Jahre Garantie auf Braas Dachpfannen Alle Braas Dachpfannen sind unabhängig von ihrem Material witterungsbeständig und frostsicher. Deshalb und als logische Folge der Markenzusammenführung unter Braas gibt es eine gemeinsame Garantie-Urkunde für Dachpfannen. Die Garantieaussage der Lafarge Dachsysteme an den Endkunden über 30 Jahre gilt somit für alle Braas Dachsteine und Braas Dachziegel. 10 Jahre Garantie auf Braas Solarwärme-Systeme Auch für die Braas Thermokollektoren gibt die Lafarge Dachsysteme gegenüber den Endkunden 10 Jahre Garantie gemäß Urkunde. Garantie-Urkunde Solarwärme-Systeme Wir übernehmen für das am an Frau/Herrn/Firma 31 durch die Firma für das Bauvorhaben mit Rechnungsnummer Garantie-Urkunde Braas Dachpfannen Wir übernehmen für die von uns hergestellten, am an Frau/Herrn/Firma gelieferten und am Bauvorhaben (Anschrift des Bauvorhabens): eingedeckten Dachpfannen (Modell): 30 Jahre Garantie beginnend am oben genannten Tag der Auslieferung. In dieser Zeit ersetzen wir kostenlos ab Werk alle Dachpfannen, die nachweislich die Anforderungen der umseitig aufgeführten DIN EN 490 für Dachsteine sowie die Anforderungen der DIN EN 1304 für Dachziegel nicht erreichen. Die genauere Spezifizierung erfolgt auf der Rückseite. Zusatzgarantie auf Frostbeständigkeit Hiermit verpflichten wir uns für zehn Jahre bei Dachziegeln und für dreißig Jahre bei Dachsteinen, bei allen Bauvorhaben, bei denen die Dachpfannen nachweislich durch Frostschaden funktionsunfähig geworden sind, zusätzlich auch die Dachdeckungskosten in ortsüblicher Höhe zu übernehmen. Wir behalten uns vor, diese Arbeiten selbst auszuführen oder durch einen Beauftragten ausführen zu lassen. Voraussetzungen für Leistungen aus dieser Garantie-Urkunde sind: 1. Ein etwaiger Schaden muss uns unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden. 2. Vor Beginn der Reparaturarbeiten müssen wir Gelegenheit zur Besichtigung und Untersuchung des etwaigen Schadens erhalten. 3. Voraussetzung ist die ordnungsgemäße Verarbeitung nach den zum Zeitpunkt der Dachdeckung gültigen Herstellerverarbeitungsvorschriften. 4. Ansprüche aus dieser Garantie, die über die in dieser Garantie-Urkunde genannten Leistungen hinausgehen, sind ausgeschlossen. 5. Schäden durch mechanische Beschädigungen oder höhere Gewalt sind ebenfalls ausgeschlossen. 6. Die Garantie gilt nicht für Dachpfannen, die nach Eindeckung am oben genannten Bauvorhaben an anderer Stelle wiederverwendet wurden. Lafarge Dachsysteme Garantie = Ihre Sicherheit Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers, die ihm gegenüber seinem Vertragspartner zustehen (wie Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz), werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Leistungen aus dieser Garantie haben keinen Einfluss auf die oben genannte Garantiezeit. Der Geltungsbereich der Zusatzgarantie auf Frostbeständigkeit erstreckt sich nur auf die Europäische Union. Diese Garantie unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstraße 2-4 D Oberursel R. Lüttjohann A. Marschke Vorsitzender der Geschäftsführung Geschäftsführer Vertrieb In dieser Zeit ersetzt die Lafarge Dachsysteme kostenlos ab Werk alle Dachpfannen, die nachweislich den auf der Rückseite der Garantie- Urkunde aufgeführten Anforderungen der DIN EN 490/491 für Dachsteine und DIN EN 1304 für Dachziegel nicht entsprechen. Auch die Zusatzgarantie auf Frostbeständigkeit gilt sowohl für Braas Dachsteine als auch für Braas Dachziegel gemäß den Bedingungen der Garantie- Urkunde. Voraussetzung ist eine fachgerechte Verarbeitung. Dieser Hinweis dient dem zusätzlichen Verbraucherschutz, da er an den Verarbeiter appelliert, die aktuellen Hersteller-Verarbeitungsvorschriften zu beachten. gelieferte Solarwärme-System der Lafarge Dachsysteme 10 Jahre Garantie beginnend am oben genannten Tag der Auslieferung. In dieser Zeit ersetzen wir kostenlos ab Werk alle Kollektoren, die nachweislich die Güteanforderungen und Prüfwerte der DIN EN nicht erreichen. Eine darüber hinausgehende Haftung übernehmen wir nicht. Voraussetzungen für unsere Verpflichtung aus dieser Garantie ist, dass 1. der Einbau des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme fachgerecht entsprechend der Verlegeanleitung in der jeweils geltenden Fassung durch ein Unternehmen des Dachhandwerks erfolgt ist; 2. wir Gelegenheit hatten, die Beanstandungen an Ort und Stelle zu prüfen; 3. wir unverzüglich von etwaigen Mängeln in Kenntnis gesetzt wurden; 4. eine Bestätigung über die ordnungsgemäße Inbetriebnahme sowie über die Überprüfung und Wartung des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme durch einen Fachbetrieb vorliegt. Insbesondere ist eine Haftung für Glasbruch, Glaskratzer und für mechanische Beschädigungen sowie für Beschädigungen in Fällen höherer Gewalt und für Mängel und Fehlfunktionen, die auf unsachgemäße Montage, Installation, Gebrauch oder Wartung des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme zurückzuführen sind, ausgeschlossen. Lafarge Dachsysteme haftet aus dieser Garantie ferner nicht für etwaige Mangelfolgeschäden oder geringfügige Farbabweichungen und/oder Beeinträchtigungen der Oberfläche, die keinen Einfluss auf die Funktion des Kollektors haben. Lafarge Dachsysteme Garantie = Ihre Sicherheit Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers, die ihm gegenüber seinem Vertragspartner zustehen (wie Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz), werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstraße 2-4 D Oberursel R. Lüttjohann A. Marschke Vorsitzender der Geschäftsführung Geschäftsführer Vertrieb Sollten die Güteanforderungen nach EN nicht erfüllt werden, so garantiert Lafarge Dachsysteme über 10 Jahre kostenlosen Ersatz der Kollektoren ab Werk. Hierbei ist auch für die Braas Solarwärme- Systeme eine fachgerechte Verarbeitung nach aktueller Hersteller-Verarbeitungsvorschrift Voraussetzung. GD 440 BGR Stand 01/2004 Technische Änderungen vorbehalten Technischer Stand 01/2004

32 Einführung Zertifikate Braas Produkte 32 Braas Dachpfannen Werkseigene Produktionskontrolle (Mitarbeiterselbstprüfung) Die Qualität der Braas Dachpfannen wird durch die werkseigenen Produktionskontrollen untersucht und nachgewiesen. Die Mitarbeiter der Lafarge Dachsysteme sind durch intensive Schulungen befähigt, umfassende Prüfungen eigenverantwortlich durchzuführen. Die Qualitätsmerkmale der Rohstoffe während der einzelnen Prozessschritte und Endprodukte werden regelmäßig und in statistisch aussagefähigen Intervallen erfasst und ausgewertet. Die fertigen Dachpfannen unterliegen strengen Anforderungen, die wesentlich über den Normenforderungen liegen. Die erfassten Daten werden in ein zentrales Berichtswesen zusammengeführt. Die daraus gewonnenen Aussagen dienen der Prozessregelung und ständigen Verbesserung der Produktqualität und Leistungsfähigkeit. DINplus Zertifikat Das Zertifizierungsprogramm DINplus Dachsteine nach DIN EN 490 und DIN EN 491 der DIN CERTCO (Gesellschaft für Konformitätsbewertung) stellt deutlich höhere Anforderungen an Dachsteine wie auch an das Gesamtsystem Dach, als in den Standardanforderungen der europäischen Norm festgelegt. Die Anforderungen der DINpIus wurden in das Produktdatenblatt Dachsteine des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks übernommen. Braas Dachsteine entsprechen in allen Punkten dem Produktdatenblatt Dachsteine und damit den deutlich gestiegenen Anforderungen der DINplus. Die Vorteile der DINplus in kurzer Form: 10 % höhere Festigkeit gegenüber DIN EN 490/491 Kleinere Maßtoleranzen, dadurch optimal zu verlegen Exzellente Frostbeständigkeit, durch härtere Prüfungen und jahrzehntelange Erfahrung belegt Festigkeitsgeprüfte Hängenasen Hohe Sicherheit durch Prüfung und Zertifizierung des kompletten Begehungssystems durch die Bau-Berufsgenossenschaft Optimaler Schutz vor Sturmschäden durch abgestimmtes Windsogsicherungssystem Umweltverträgliches Bauprodukt Auf diese Weise wird die hohe Qualität von Braas Dachsteinen dokumentiert und zertifiziert.

33 Einführung Zertifikate Braas Produkte Güteschutz Beton Prüfung Alle Braas Dachsteine tragen das Gütezeichen des Güteschutzverbandes. Es gilt als Nachweis, dass die Übereinstimmung unserer Produkte mit den Anforderungen aus den deutschen und internationalen Normen sichergestellt ist. Voraussetzung für die Erteilung dieser Produktzertifikate sind installierte und funktionierende werkseigene Produktionskontrollen sowie positive Ergebnisse der Fremdüberwachung durch den Güteschutz. An jedem Standort finden jährlich zweimal unangemeldete Fremdüberwachungen statt. Durch unabhängige anerkannte Prüfstellen werden die Eigenüberwachung und Produkteigenschaften überprüft. DLG Prüfsiegel Braas Dachsteine werden regelmäßig von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft neutral geprüft. Dabei stellen sie immer wieder ihre ausgezeichnete Qualität und besondere Eignung für landwirtschaftliche Objekte unter Beweis. Die unabhängigen und anerkannten Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen überwachen die werkseigene Produktionskontrolle, entnehmen und prüfen die Produkte und stellen die Übereinstimmung der Produkte mit den Anforderungen der Norm DIN EN 1304 fest. Dies bestätigt auch das vom Zertifizierer Güteschutz Ziegel verliehene und mit seinem Güteschutzzeichen versehene Zertifikat. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft Im Rahmen des Wettbewerbs 2001 des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft 2001 wurde die Lafarge Dachsysteme für die Entwicklung eines neuartigen Dachziegels (Smaragd Rautenziegel siehe Seite 70) sowie die Entwicklung eines Dachsteins mit Schmutz abweisender Wirkung (Star Dachpfannen-Oberfläche siehe Seite 46) gleich zweifach mit Urkunden ausgezeichnet. Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft wird vom Wirtschaftsclub Rhein-Main e.v. und der Wirtschaftswoche, Düsseldorf, vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie. 33 Zertifizierer Güteschutz Ziegel ZERTIFIZIERUNGSSTELLE ZERTIFIZIERUNGSSTELLE GÜTESCHUTZ GÜTESCHUTZ ZIEGEL NORDOST e. V. ZIEGEL NORDWEST Die Qualität der Braas Dachziegel wird neben der werkseigenen Produktionskontrolle auch durch externe, unabhängige Prüflabors regelmäßig untersucht und nachgewiesen. Die fertigen Braas Dachziegel unterliegen besonders strengen Untersuchungen. Externe Labors prüfen die Eigenschaften wie Frostwiderstandsfähigkeit, Wasserundurchlässigkeit oder Biegetragfähigkeit.

34 Einführung Zertifikate Braas Produkte 34 Braas Dach-Systemteile Wie bei Braas Dachpfannen, so werden auch bei den Original Braas Dach-Systemteilen durch Mitarbeiterprüfung umfassende Produktionskontrollen und Untersuchungen durchgeführt. Die Qualität der Braas Dach-Systemteile wird ebenso durch externe, unabhängige Prüfungen untersucht, die Ergebnisse werden in entsprechenden Urkunden und Zertifikaten nachgewiesen. Nachstehende Beispiele sind hierfür stellvertretend aufgeführt. DIN CERTCO Zertifikat für Braas Thermokollektor Der Lafarge Dachsysteme wird vom neutralen DIN CERTCO in seinem Zertifikat die Konformität der Braas Thermokollektoren zu DIN EN und -2 bestätigt. DINplus Zertifikat für Braas Unterdeckbahnen Divoroll Universal/ Top P1U001 P1U002 Das Zertifizierungsprogramm DINplus Unterdeckbahnen der DIN CERTCO (Gesellschaft für Konformitätsbewertung) geht über die Mindestanforderungen der E DIN EN hinaus. DIN CERTCO stellt neben den höheren Anforderungen auch zusätzliche Qualitätsforderungen wie Schlagregensicherheit und Abriebfestigkeit. So ergeben sich zum Beispiel deutliche Vorteile beim Verarbeiten der Braas Unterdeckbahnen. BIA Sicherheitsprüfung mit Prüfsiegel der Berufsgenossenschaft für Braas Trittsystem und Ausstiegsfenster IFT Prüfung für Braas Thermokollektor Das IFT, Institut für Fenstertechnik in Rosenheim, bestätigt in seinem Prüfbericht die Regensicherheit des Braas Thermokollektors mit seinem integrierten Eindeckrahmen und der Schürze. Die Braas Thermokollektoren lassen sich dementsprechend nicht nur ähnlich einfach, sondern auch so regensicher wie ein Wohnraumdachfenster einbauen. Der Fachausschuss Bau des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft e. V. BIA hat das Braas Trittsystem, bestehend aus Standpfannen, Sicherheitsbügel, Sicherheitsstufe, Sicherheitstritt und Sicherheitsrost, überprüft und bescheinigt, dass es den geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen in Deutschland entspricht. BAU BIA Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit Die Produkte dürfen mit dem BG-PrüfZert-Zeichen versehen werden. Ein Sicherheits-Plus durch das sichere und praxisgerechte Braas Trittsystem. Gleiches gilt auch für alle Braas Ausstiegsfenster.

35 Einführung Zertifikate Braas Produkte ISFH Ertragsnachweis für Braas Thermokollektor Das Institut für Solarenergieforschung GmbH in Hameln/ Emmerthal bescheinigt der Lafarge Dachsysteme den Kollektormindestertrag als Voraussetzung für die staatliche Förderung. Diese Bescheinigung ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) notwendig, um die Zuschüsse des Bundesförderprogramms (seit 2004: 110, je angefangener m 2 Bruttokollektorfläche) zu erhalten. TÜV Immissionsschutz und Energiesysteme für Braas Modulstütze Bescheinigung des TÜV Immissionsschutz und Energiesysteme in Köln über die zulässige Sogbelastung der Braas Modulstütze als Photovoltaik- Befestigungssystem für z. B. aufgeständerte Solarsysteme. Unter Zugrundelegung der 3fachen Sicherheit wurde eine zulässige Sogbelastbarkeit von 1 kn ermittelt. 35 Umweltzeichen für Braas Thermokollektor Mit dem Umweltzeichen für energieeffiziente Sonnenkollektoren wird durch das RAL, das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. in Sankt Augustin, die Übereinstimmung mit deren Anforderungen bescheinigt. Umweltzeichen weil hoher Wirkungsgrad Jury Umweltzeichen MPA Stuttgart Brandprüfungen für Braas Dach-Systemteile Nach Durchführung von Brandprüfungen hat die Materialprüfungsanstalt Otto-Graf-Institut der Universität Stuttgart für Braas Produkte, wie z. B. First-/ Gratelemente und Wakaflex, die Baustoffklasse B2 nach DIN bestätigt.

36 Einführung Umweltschutz Lafarge Dachsysteme 36 Braas Dachbaustoffe Verantwortung für die Umwelt Die Lafarge Dachsysteme hat sich schon frühzeitig zu ihrer Verantwortung für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen bekannt. Umweltschutz ist deshalb bereits seit Jahren ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Mit einer eigenständigen Umweltpolitik werden gesetzliche Anforderungen nicht nur erfüllt, sondern nach Möglichkeit übertroffen. Die Umweltverträglichkeit der Produkte und Verfahren wird kontinuierlich verbessert. Umweltbewusste Herstellung Braas Dachpfannen werden umweltbewusst hergestellt. Mit dem Einsatz von Energie, Wasser sowie Hilfs- und Betriebsstoffen geht die Lafarge Dachsysteme in ihren Dachstein- und Dachziegelwerken sehr schonend um. Braas Dachsteine sind durchgefärbt und mit einer hochwertigen Beschichtung versehen. Die Oberflächen vieler Braas Dachziegel sind mit Glasuren oder Engoben veredelt. Diese bestehen hauptsächlich aus speziellen Tonen, vorgeschmolzenen Gläsern und den farbgebenden Pigmenten. Die von Lafarge Dachsysteme eingesetzten Glasuren sind selbstverständlich bleifrei. Rücknahme gebrauchter Dachsteine, Dach-Systemteile und Verpackungen Seit Mitte 1995 bietet die Lafarge Dachsysteme ihren Partnern eine in der Baustoffbranche bislang einzigartige Rücknahme-Serviceleistung an. So werden Braas Dachsteine zum Beispiel mit grundsätzlich geringem Energieaufwand hergestellt. Trinkwasserverbrauch und Abwasseranfall werden durch die Wiederverwendung der Produktionsabwässer auf ein Minimum reduziert. Dachsteine, die im Rahmen einer Neudeckung ausgetauscht werden, können zur Wiederverwertung ins nächstgelegene Braas Dachsteinwerk zurückgebracht werden. Alle Braas Dachsteinwerke nehmen aber auch gebrauchte Braas Dach- Systemteile, wie zum Beispiel Dunstrohrdurchgänge, zurück. Um Braas Dachpfannen beim Transport vor Schäden oder auf der Baustelle vor Schmutz zu schützen, werden sie in recycelbare Polyethylen- Schrumpffolien verpackt. Auch bei der Herstellung der Braas Dachziegel haben energiebewusste Produktionsprozesse einen hohen Stellenwert. So wird zum Beispiel für die Brennöfen umweltfreundliches Erdgas eingesetzt. Leistungsfähige Rauchgas-Reinigungsanlagen reduzieren die verbleibenden Emissionen auf ein Minimum. Verwendung natürlicher Farben Für die attraktiven Farben unserer Dachsteine und Dachziegel sorgen vorwiegend die farbgebenden Pigmente. Die Rohstoffe dieser Pigmente treten in der Natur zum Beispiel bei Gesteinsarten wie Hämatit, Magnetit, Goethit, Chromit oder Lepidolit auf. Diese werden bereits seit 1991 in allen Werken zurückgenommen. Von hier aus werden sie zum Hersteller zurückgeschickt, der sie reinigt und wiederverwertet. Alternativ gibt es die Möglichkeit, das Verpackungsmaterial über das Entsorgungsunternehmen Interseroh AG zurückzugeben.

37 Einführung Umweltschutz Lafarge Dachsysteme Mehrweg-Transportbehälter anstatt Verpackung Sand- und Tongruben werden zu Naturschutzgebieten 37 Für Formsteine hat Lafarge Dachsysteme die herkömmlichen Einwegpaletten durch vorteilhafte Mehrwegpaletten (Branchenlösung) ersetzt. Die verwendete Branchenpalette ist kleiner als die Euro-Palette und Verarbeiter können sie so mit aufs Dach nehmen. Der Sand und die Tone für die Braas Dachpfannen werden meist in werkseigenen Gruben gewonnen. Dabei wird äußerst schonend mit der Natur umgegangen. Eine enorme Einsparung von Verpackungsmaterial bringen die Braas Systemboxen, ein Mehrwegtransportsystem für Dach-Systemteile. So wird zum Beispiel beim Transport von Aero-Firstelementen in einer Systembox der Einsatz von sechs großen Kartons vermieden. Die sorgfältige Rekultivierung unserer Abbaustätten heute sogar die Voraussetzung für die Erteilung einer Abbaugenehmigung versteht sich bei uns seit jeher von selbst. In Folge des Nassabbaus von Sand entstehen Gewässer, die als naturnahe Seen oder zur Erholung als Angel- oder Badeseen genutzt werden können. Beim Dachsteinwerk Rahmstorf in der Nähe von Hamburg entstand bei der Rekultivierung des Nassabbaus durch gezielte Gestaltung eines Randbereichs des Sees ein Feuchtbiotop. Es bietet seitdem auch seltenen Tierarten eine Heimat. Auch bei der Auslieferung von Dachziegeln tragen Mehrwegpaletten zur Abfallreduzierung bei. Bei der Verpackung einiger Dachziegelmodelle kann auf die Verwendung von Schrumpffolie komplett verzichtet werden. Hier kommen umweltfreundliche Umreifungsbänder zum Einsatz. Kurze Transportwege entlasten die Umwelt Oft werden bei energetischen Betrachtungen die Transportwege vergessen. Nicht so bei Lafarge Dachsysteme, denn sowohl die Zulieferung der Rohstoffe als auch der Versand der fertigen Braas Dachpfannen findet auf kürzestem Wege statt. Die Lafarge Dachsysteme produziert in 12 Werken Braas Dachsteine und in vier Werken Braas Dachziegel. Alle Werke liegen in unmittelbarer Nähe der Sand- oder Tongrube. Der große Vorteil dieser dezentralen Produktion ist somit die schnelle, frachtgünstige Versorgung des Marktes. Kurze Transportwege bei der Zulieferung und im Versand helfen Kraftstoff sparen und reduzieren die Lärm- und Schadstoffemissionen. Beim Trockenabbau der Tongruben sind oft mehrere Folgenutzungen möglich. Die Lafarge Dachsysteme ist bestrebt, 10 20% der Bereiche für eine naturnahe Entwicklung vorzusehen. Andere Teilflächen der Abbaustätten werden forstwirtschaftlich rekultiviert oder später landwirtschaftlich genutzt. Lange Lebensdauer Die Umweltverträglichkeit eines Produktes wird aber nicht nur von der Art der Rohstoffe, ihrer Herstellung und umweltschonenden Verarbeitung geprägt. Auch die Lebensdauer spielt eine entscheidende Rolle. Ihre ausgezeichnete Qualität macht Braas Dachsteine und Braas Dachziegel extrem witterungsbeständig, frostsicher und somit langlebig. Auch deshalb gibt die Lafarge Dachsysteme den Endkunden auf ihre Braas 30 Jahre Braas Garantie gemäß Urkunde Dachsteine und Braas Dachziegel 30 Jahre Garantie gemäß Urkunde, Frostbeständigkeit eingeschlossen.

38 Neue Medien Internet 38 Unternehmensinformationen unter Unter sind umfassende Unternehmensinformationen abrufbar. Downloads CAD-Zeichnungen für die einzelnen Braas Produkte und die fachgerechten Dachdetails werden in den Formaten *.dxf, *.zip (gepackte dxf), *.exe (selbstentpackende dxf) und *.wmf zur Ansicht und zum kostenlosen Herunterladen angeboten. Neben den Zahlen und Fakten über die Lafarge Dachsysteme, den internationalen Geschäftsbereich Dachbaustoffe (Lafarge Roofing) sowie die Unternehmensgruppe (Lafarge) bietet der Stellenmarkt im Bereich Unsere Mitarbeiter/ -innen die Möglichkeit, sich national ausgeschriebene Jobangebote anzeigen zu lassen. Darüber hinaus finden sich hier z. B. Informationen zu Qualität, Umweltschutz und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Produktinformationen unter Der Bereich Unsere Produkte enthält allgemeine und technische Informationen zu Dachpfannen, Formpfannen, Dach-Systemteilen, Solarsystemen und Dachrinnen-Systemen einschließlich weiterführender Links. Darüber hinaus kann zu jedem Modell das komplette Original Braas Zubehör angezeigt werden. Die Leistungsverzeichnisse stehen, nach Pfannenmodellen strukturiert, für Ausschreibungen zur Verfügung. Alle Texte sind zur Ansicht, zur Weiterbearbeitung in Textbearbeitungsprogrammen und zur Nutzung in professioneller Ausschreibungs- und Kalkulationssoftware in den Formaten *.d81 (GAEB), Datanorm 3 und 4, *.doc, *.rtf und *.pdf hinterlegt. Weitere Informationen und Serviceleistungen sind in den Kategorien Planungstipps und Für Profis zu finden. Verlegeanleitungen für Braas Produkte können als Bestandteil der Hersteller-Verarbeitungsvorschriften als pdf-dokumente heruntergeladen werden. Auch das Handbuch Geneigte Dächer steht als pdf-dokument zum Herunterladen zur Verfügung. Das interaktive Inhaltsverzeichnis trägt dazu bei, die gewünschten Informationen schnell und sicher zu finden.

39 Neue Medien Internet Services 39 Unter Fachleute suchen finden Bauherren und Hausbesitzer schnell Informationen, wo sie Produkte beziehen können oder welcher Dachhandwerker bei der Ausführung behilflich ist. Manchmal steht dem Wunsch nach einem neuen Dach eine angespannte finanzielle Lage gegenüber. Doch das muss kein Hindernis sein, denn der Braas DachKredit bietet die Möglichkeit zur günstigen Finanzierung der Baumaßnahmen. Zu den Vorteilen des Braas DachKredits zählen unter anderem der niedrige effektive Jahreszins, schon ab 0,9%, und die flexibel wählbare Laufzeit. Weitere gute Gründe und Informationen finden sich ebenso auf der Braas Internet-Homepage wie ein DachKreditrechner. Auch der Staat, die Kommunen und die Energieversorger tragen durch zahlreiche Förderprogramme dazu bei, dass eine notwendige Sanierung der Dachfläche bzw. der Einbau von Solaranlagen nicht aufgrund finanzieller Probleme scheitern muss. Die Braas Dacheinteilung unterstützt den Planer bei der Konstruktion einer Dachfläche und den Dachhandwerker bei der Arbeitsvorbereitung. Nach Eingabe der Daten, wie z. B. Dachpfannenmodell und Dachmaße, wird als Ergebnis der Dachlattenabstand und der Schnürabstand für alle Flächen- und Formpfannen ausgegeben. Die gesamte Decklänge und Konstruktionsbreite wird gegebenenfalls automatisch an das Deckraster der gewählten Braas Dachpfanne angepasst. Das Ergebnis kann anschließend ausgedruckt werden. Mit der Wettervorhersage auf steht eine genaue Vorausschau von bis zu sechs Tagen zur Verfügung, und das nicht nur für das gesamte Bundesgebiet, sondern auch für die einzelnen Bundesländer oder aber für jede Stadt in Deutschland. Die Braas Windsogberechnung bietet dem Planer und Dachhandwerker eine sichere Grundlage zur fachgerechten Befestigung der Braas Dachpfannen mit den zugehörigen Befestigungsmitteln. Die Berechnungen werden je nach Anforderung an das Bauvorhaben analog der tabellarischen Ermittlung oder einer Einzelfallberechnung online durchgeführt. Das Ergebnis kann anschließend ausgedruckt werden.

40 Neue Medien Dachtechnik-CD 40 Dachtechnik Planung und Ausführung Bei der Ein- bzw. Umdeckung einer Dachfläche müssen neben den Handwerksregeln, den Normen und den praktischen Erfahrungen auch die Hersteller-Verarbeitungsvorschriften beachtet werden. Mit dieser CD wird das gebündelte Dach-Know-how der Lafarge Dachsysteme in elektronischer Form für Planung und Ausführung zur Verfügung gestellt. Alle hinterlegten Informationen und Daten (außer Unternehmensvortrag) sind auch stets aktualisiert in den entsprechenden Bereichen des Braas Internetauftrittes zu finden. Inhalte Der Unternehmensvortrag bietet einen ersten Einblick in das Unternehmen und seine Produkte CAD-Produkt- und Detailzeichnungen lassen sich ohne weiteres im dxf-format in CAD-Programme integrieren und sind für Word-Dokumente auch im wmf-format verfügbar Zur Visualisierung mit CAD-Programmen geplanter Dachflächen stehen die Texturen unserer Dachpfannen im bmp-format zur Verfügung Die Leistungsverzeichnisse sind in unterschiedlichen Formaten zur Weiterverarbeitung in AVA-Software oder Textverarbeitungsprogrammen zu finden Das Software-Tool Dacheinteilung ist ein Werkzeug zur Ermittlung der Dachlatten- und Schnürabstände einer Pfannendeckung Das Software-Tool Windsogberechnung ist ein Werkzeug zur Ermittlung der Befestigung einer Pfannendeckung gegen Windsogkräfte Die Verlegeanleitungen helfen bei dem fachgerechten Einbau und der Montage der Braas Produkte Die Fachartikel informieren über interessante Themen des geneigten Daches Systemvoraussetzungen Windows 95 oder neuer und Internet Explorer 5.0 Windows NT 4.0 mit ServicePack 3 oder neuer und Internet Explorer 5.0 Windows 2000 oder neuer und Internet Explorer 5.0 Systemvoraussetzungen für die Programme Dacheinteilung und Windsogberechnung Windows NT 4.0 inkl. ServicePack 6, Windows 98, 2000 oder neuer, Internet Explorer 6.0 und DotNet Framework Unter Windows 95 sind diese Programme leider nicht lauffähig. In diesem Fall bitte die Programme im Internet nutzen, welche unter > Für Profis > Software zu finden sind Ja, ich möchte die Dachtechnik-CD bestellen. Fax: Firma Ansprechpartner Straße PLZ/Ort Den Preis von 9,95 (inkl. MwSt.) zahle ich per Rechnung. Datum, Ort Unterschrift

41 Neue Medien FotoPlus Mit FotoPlus zum Traumdach 41 Ein Haus eindecken in Sekundenschnelle nicht nur mit jeder gewünschten Braas Dachpfanne, sondern auch mit den dazugehörigen Formpfannen und Dach-Systemteilen. Einfach das aufgenommene Objekt (per Digitalkamera/ Scanner) in FotoPlus importieren und schon kann mit dem Bearbeiten begonnen werden. Mit den Bearbeitungswerkzeugen können die neu zu gestaltenden Dachflächen leicht festgelegt werden selbst bei komplexen Dachgeometrien und anschließend mit dem gewünschten Braas Dachpfannenmodell eingedeckt werden. Genauso einfach können Formpfannen, Dach-Systemteile, Solarsysteme und Dachrinnen-Systeme integriert werden. Das fertige Bild des neuen Daches kann als Bilddatei gespeichert oder auf einem Farbdrucker ausgegeben werden. Durch den direkten Vergleich realitätsnaher Abbildungen entscheidet sich der Bauherr garantiert für das Dachpfannenmodell, das seinem Haus am besten steht. Vorteile von FotoPlus Alle Braas Dachpfannen in den verfügbaren Farben und Oberflächen Formsteine und -ziegel, Dachschmuck, Dachdurchgänge, Schneefang- und Sicherheitssysteme, First und Ortgänge Dachrinnen-Funktion Intuitive Bedienerführung Direkter Vergleich der Vorher-/ Nachher-Bilder Animierte 3D Vorschau der zu integrierenden Objekte Setzen von Sattel-, Trapez-, Schlepp-, Walmund Spitzgauben Animierte und vertonte Bedienungsanleitung Kostenfreie Aktualisierung der Produktbibliothek Systemvoraussetzungen IBM PC oder kompatibel Mindestens Pentium II 450 MHz oder vergleichbar Mindestens 64 MB RAM Arbeitsspeicher Mindestens 500 MB freier Festplattenspeicher VGA-Bildschirm oder Bildschirm mit höherer Auflösung CD-ROM- oder DVD-Laufwerk Betriebssystem Windows: 98, 2000, ME, XP oder NT (Service Pack 4) Microsoft Internet Explorer 5.0 Bildquelle: Scanner, Digitalkamera, digitales Foto, Bilddatei Ja, ich möchte FotoPlus bestellen. Fax: Firma Ansprechpartner Straße PLZ/Ort Aktuelle Version. Den Preis von 99, (zzgl. MwSt.) zahle ich per: Rechnung Nachnahme Update von 1.x auf aktuelle Version. Den Preis von 29, (zzgl. MwSt.) zahle ich per: Rechnung Nachnahme Datum, Ort Unterschrift

42 Braas Dachpfannen 42 Das Braas Dachpfannen-Programm mit seinen 23 Dachpfannenmodellen, 33 Farbvarianten und den 3 Oberflächenqualitäten Matt, Seidenmatt und Hochglanz ermöglicht neben den regional üblichen auch außergewöhnliche Dachdeckungen und bietet somit optimale Gestaltungsmöglichkeiten für Neubauten und Renovierungen. Passend zu diesem umfangreichen Dachpfannenprogramm liefert Lafarge Dachsysteme ein Sortiment aufeinander abgestimmter Formpfannen und Dach- Systemteile für handwerksgerechte Detaillösungen. Die angebotenen Dachsysteme sind anwendungstechnisch ausgereift und erfüllen höchste Ansprüche an Optik, Komfort und Sicherheit eines Daches. Hinsichtlich individueller Dachgestaltung bleiben keine Wünsche offen. Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Sicherheit zeichnen das Braas Dachsystem seit jeher aus.

43 43 Modellübersicht Oberflächen Dachpfannenmodelle Dachsystem Übersicht Formpfannen/Dach-Systemteile... 74

44 Dachpfannen Modellübersicht 44 Dachsteine Matt (Novo) Seidenmatt (Star) Klassisch-Rot Ziegelrot Dunkelrot Mittelbraun Dunkelbraun Hellgrau Dunkelgrau Granit Klassisch-Rot Dunkelrot Kupfer Dunkelbraun Hellgrau Granit Dachpfannen Tiefschwarz Dunkelblau Dunkelgrün Dachsteine profiliert Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 (Big) Taunus Pfanne Dachstein eben Tegalit Dachziegel Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Hochglanz (Topline-Glasur) Naturrot Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Rotbuche Kastanie Tiefschwarz Kiefer Teak Kristallschwarz Brillantschwarz Kristallblau Nachtblau Tanne Flachdachziegel Rubin 11 (Karstädter) Rubin 13 (Rubin) Rubin 15 (Karund) Im Druck kann die tatsächliche Farbwirkung der Dachpfannen nur unvollkommen wiedergegeben werden.

45 Dachpfannen Modellübersicht Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Hochglanz (Topline-Glasur) 45 Dachziegel Naturrot Kupferrot Terracotta Dunkelbraun Anthrazit Rotbuche Kastanie Rotschwarz geflammt Kiefer Teak Kristallschwarz Brillantschwarz Kristallblau Tanne Hohlfalzziegel Achat 12 (Westfalica) Achat 13 (Achat) Dachpfannen Achat 14 (Hanseat) Doppelmuldenfalzziegel Granat 11 (Havelländer) Granat 13 (Granat) Granat 15 (Weserland) Reformziegel/Falzziegel Topas 11 (Müritzer) Topas 13 (Topas) Topas 15 (Standard) Biberschwanzziegel Opal Standard/Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Rautenziegel Smaragd Komb. Mönch-/Nonnenziegel Saphir (Karthago)

46 Dachpfannen Oberflächen Dachsteine 46 Dachpfannen Zweitens weisen sie einen wirkungsvollen Schutz gegen Verschmutzung und natürlichen Bewuchs auf. Dieser beruht auf einem von der Lafarge Forschung entwickelten Verfahren: der Star-Technologie. Hierbei wird die Oberfläche des Dachsteins mit feinstem Mikromörtel geglättet, der die Poren verschließt. So gibt es so gut wie keine Vertiefungen mehr, in denen sich Verunreinigungen, wie z. B. Staub und Pollen, festsetzen können. 500 µm Oberflächenveredelung Oberschicht mit Poren verschließender Mikromörtelschicht Matt (Novo) Alle Braas Dachsteine sind im Körper durchgefärbt. Ihre Oberfläche wird einer speziellen Vergütung unterzogen, die den Dachsteinen eine besondere Optik verleiht und sie lebendig aussehen lässt. Die Novo-Qualität hat sich für Braas Dachsteine seit vielen Jahren bewährt. gröbere Unterschicht Vergrößerung Schichtenaufbau am Beispiel Tegalit. Oberflächliche Verunreinigungen wie z.b. Staub, Pollen etc. können vom Regen weggespült werden Oberflächenveredelung Poren verschließender Mikromörtel Dachpfannenkörper Funktionsschema am Beispiel Tegalit. Anschließend wird eine Oberflächenveredelung aufgebracht und bildet auf der Mikromörtelschicht einen besonders gleichmäßigen Schutz. Darüber hinaus sorgt das gleichmäßige Benetzungsverhalten des Wassers dafür, dass oberflächlicher Schmutz durch Regen ganz leicht abgewaschen werden kann. Auch Umwelteinflüsse haben weitestgehend keine Chance. Seidenmatt (Star) Ein Dach, gedeckt mit Braas Dachsteinen Seidenmatt, strahlt nach Regen wieder in frischem Glanz. Braas Dachsteine in Star-Qualität zeichnen sich durch zwei hervorragende Eigenschaften aus. Erstens geben sie dem Dach ein seidig schimmerndes, besonders edles Aussehen.

47 Dachpfannen Oberflächen Dachziegel seidenmatten Oberflächenwirkung werden den Glasuren in geringem Umfang vorgeschmolzene Glaspartikel hinzugefügt. Je nach Brenntemperatur kommt es zu einer mehr oder weniger hohen Ausbildung des Glanzgrades. Braas Dachziegel in der Qualität Seidenmatt geben dem Dach einen edlen Charakter und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild. 47 Dachpfannen Matt (Naturrot/Engobe) Braas Dachziegel in der Oberflächenqualität Matt sind entweder Naturrot oder engobiert. Bei naturroten, naturbelassenen Dachziegeln ergibt sich die spezifische Brennfarbe je nach Abbaustätte aus der verwendeten Tonsorte. Weitere Farbtöne erreicht man mit einer Engobierung. In diesem Fall wird eine mit Pigmenten und Metalloxiden eingefärbte Tonschlämme auf den getrockneten Ziegel aufgetragen und eingebrannt. Die Engoben der Braas Dachziegel besitzen die gleiche Porosität wie der Scherben. Sie haben also eine vergleichbare matte Oberflächenwirkung wie naturrote Braas Dachziegel. Beide verleihen dem Dach eine angenehm zurückhaltende, natürliche Optik. Hochglanz (Topline-Glasur) Unter der Bezeichnung Hochglanz werden die ganz besonderen Dachziegel aus dem Braas Produktprogramm geführt. Ihre Oberfläche lässt sie exklusiv wirken und gibt dem Dach eine eigenständige Note mit einem ausdrucksvollen Lichtund Schattenspiel. Braas Hochglanz Glasuren bieten eine ebenso umfangreiche wie attraktive Farbpalette, mit der sich individuelle und designorientierte Dächer realisieren lassen. Die speziell für Braas Dachziegel entwickelten Engoben und Glasuren sind ausgiebig getestet und frei von belastenden Schwermetallen wie z. B. Blei. Seidenmatt (Glasur) Besonders attraktive Farben weisen die Braas Dachziegel Seidenmatt auf. Zur Erzielung einer

48 Dachsteinmodelle Frankfurter Pfanne 48 Frankfurter Pfanne der Klassiker auf Deutschlands Dächern Dachpfannen Seit einem halben Jahrhundert prägt das zeitlos schöne Profil der Frankfurter Pfanne die deutsche Dachlandschaft. Keine Dachpfanne wurde öfter verlegt. Dank ihres harmonischen Deckbildes und der großen Auswahl an Farben ist die Frankfurter Pfanne universell einsetzbar für alle architektonischen Stilrichtungen in allen Regionen, sowohl für Sanierungen als auch im Neubaubereich. Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 300 mm Bedarf pro m 2 : ca. 9,7 10,7 St.* Gewicht pro Stück: ca. 4,35 kg Regeldachneigung: 22 * dachneigungsabhängig Matt (Novo) Klassisch-Rot Ziegelrot Mittelbraun Dunkelbraun Hellgrau Dunkelgrau Granit Seidenmatt (Star) Klassisch-Rot Kupfer Granit Dunkelblau Dunkelgrün Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 180 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

49 Dachsteinmodelle Doppel-S Doppel-S bringt Leben aufs Dach 49 Vorbild für die asymmetrisch geschwungene Form der Doppel-S war die seit etwa 500 Jahren in Norddeutschland verbreitete Hohlpfanne. Heute erfreut sich dieses seit über 30 Jahren bewährte Modell in allen Regionen Deutschlands großer Beliebtheit. Die asymmetrische Wellenform der Doppel-S bewirkt reizvolle Licht- und Schatteneffekte, die dem Dach optische Tiefe und Lebendigkeit verleihen. Dachpfannen Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 300 mm Bedarf pro m 2 : ca. 9,7 10,7 St.* Gewicht pro Stück: ca. 4,35 kg Regeldachneigung: 22 * dachneigungsabhängig Matt (Novo) Klassisch-Rot Ziegelrot Dunkelbraun Granit Seidenmatt (Star) Klassisch-Rot Dunkelrot Granit Tiefschwarz Dunkelblau Dunkelgrün Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 180 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

50 Dachsteinmodelle Harzer Pfanne 50 Harzer Pfanne mit ausgewogenem Profil Dachpfannen Die Harzer Pfanne erzielt ihre optische Wirkung durch ein eigenständiges, regelmäßig geschwungenes Profil, das sich als gleichmäßige Wellenbewegung über die ganze Dachfläche fortsetzt. Sie ist in allen Regionen sowohl für Neubauten als auch für Umdeckungen universell einsetzbar. Auf mittelgroßen, steil geneigten Dächern kommt die Harzer Pfanne besonders schön zur Geltung. Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 300 mm Bedarf pro m 2 : ca. 9,7 10,7 St.* Gewicht pro Stück: ca. 4,35 kg Regeldachneigung: 22 * dachneigungsabhängig Matt (Novo) Klassisch-Rot Ziegelrot Dunkelrot Dunkelbraun Granit Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 180 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

51 Dachsteinmodelle Harzer Pfanne 7 (Big) Harzer Pfanne 7 eine Größe, die sich rechnet 51 Die Harzer Pfanne 7 ist größer als andere Dachpfannen, so dass nur 7,5 Stück pro m 2 benötigt werden. Das ergibt eine Ersparnis von ca. 25% im Deckmaterial und natürlich auch bei der Lattung im Vergleich zu den klassischen 10er Formaten. Dank ihrer symmetrisch geschwungenen Form verleiht sie Dächern eine harmonisch lebendige Optik, die besonders auf großen Dachflächen schön zur Geltung kommt. Dachpfannen Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 330 mm Bedarf pro m 2 : ca. 7,5 8,2 St.* Gewicht pro Stück: ca. 5,2 kg Regeldachneigung: 22 * dachneigungsabhängig ,5 Matt (Novo) Klassisch-Rot Ziegelrot Dunkelrot Dunkelbraun Granit Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 182 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

52 Dachsteinmodelle Taunus Pfanne 52 Taunus Pfanne macht Harmonie deutlich Dachpfannen Ob Wohnungs-, Wirtschafts- oder Industriebau, die Taunus Pfanne gibt nahezu jedem Haustyp ein harmonisches Aussehen. Dafür sorgt ihre ausgeprägte Profilierung. Die Flächenwirkung passt sich jedem architektonischen Umfeld an. Eine mit Taunus Pfannen gedeckte Dachfläche bringt auch großflächige Dächer gut zur Wirkung. Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 300 mm Bedarf pro m 2 : ca. 9,7 10,7 St.* Gewicht pro Stück: ca. 4,3 kg Regeldachneigung: 22 * dachneigungsabhängig Matt (Novo) Klassisch-Rot Ziegelrot Dunkelbraun Granit Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 180 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

53 Dachsteinmodelle Tegalit Tegalit für moderne Architektur 53 Der Tegalit ist ein außergewöhnliches Dachsteinmodell, das durch seine formale Ausdruckskraft überzeugt. Als ebenes Bedachungsmaterial und im Verband verlegt erinnert er mit seiner klaren Linienführung an sauber behauene Steinplatten. Seine strenge Geometrie lässt großzügige Dachflächen entstehen, die der Architektur einen eigenen Charakter verleihen. Der Tegalit ermöglicht Dachgestaltung auf höchstem Niveau. Dachpfannen Technische Daten Variable Decklänge: mm* Deckbreite: 300 mm Bedarf pro m 2 : ca. 9,8 10,7 St.* Gewicht pro Stück: ca. 5,25 kg Regeldachneigung: 25 * dachneigungsabhängig ,5 Seidenmatt (Star) Klassisch-Rot Dunkelbraun Hellgrau Granit Dunkelblau Regensicherheit Seite 175 Dacheinteilung Seite 184 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

54 Dachziegelmodelle Rubin 11V 54 Rubin 11V der neue variable Flachdachziegel Dachpfannen Der neue Rubin 11V ist der ideale Sanierungsziegel für das geneigte Dach. Mit 35 mm Verschiebespiel in der Kopfverfalzung ist die Dacheinteilung auch bei vorgegebener Sparrenlänge einfach zu gestalten. Die im Windkanal neu entwickelte Verfalzung sorgt außerdem für eine hohe Regensicherheit. Technische Daten Die Ausführung des Rubin 11V variiert je nach Werksstandort. Die technischen Daten sowie verfügbaren Farben sind über die zuständigen Systemverkäufer bzw. das Kunden-Servicezentrum oder im Internet erhältlich. Produktvorteile auf einen Blick: Ideal für Sanierungen und Neubauten Komplettes Zubehörprogramm mit Formpfannen und Original Braas Dach-Systemteilen Attraktives, ausgewogenes Deckbild Harmonisch geformte Seiten- und Höhenüberdeckung Sehr großer Verschiebebereich in der Kopfverfalzung Verfügbar 2004 ab Werk Hainstadt und Petershagen Gute seitliche Verschiebbarkeit Hohe Regensicherheit mit neuartiger Verfalzung Hohe Regen- und Windsogsicherheit durch echtes Vierziegeleck Rationelle Verlegung durch geringen Quadratmeterbedarf Niedriges Pfannen- und Flächengewicht durch neueste CAD-Konstruktion Detaillierte Informationen im Internet unter

55 Dachziegelmodelle Rubin 11 (Karstädter) Rubin 11 vielseitig und wirtschaftlich 55 Der klassische Flachdachziegel Rubin 11 bietet ein breites Anwendungsspektrum vom flach geneigten Dach bis zum Steildach. Mit seinem besonders wirtschaftlichen Format von nur ca. 11,2 Stück pro m 2 eignet er sich sowohl für den anspruchsvollen Objektbau als auch für den individuellen Eigenheimbau privater Bauherren. Dachpfannen Technische Daten Mittlere Decklänge: 404 mm Mittlere Deckbreite: 221 mm Bedarf pro m 2 : ca. 11,2 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,6 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Kastanie Teak Brillantschwarz Nachtblau Tanne Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 186 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

56 Dachziegelmodelle Rubin 13 (Rubin) 56 Rubin 13 der spezielle Flachdachziegel Dachpfannen Der innovative Flachdachziegel Rubin 13 verbindet zeitlose Ästhetik mit höchster Qualität und Funktionalität. Er ist im verlegefreundlichen 13er-Format konstruiert und hat ein Gewicht von nur ca. 3 kg/stück. Der Rubin 13 erfüllt alle Ansprüche an das individuelle Dach im privaten Wohnungsbau. Seine spezielle Verfalzung sorgt für sehr hohe Regensicherheit. Technische Daten Mittlere Decklänge: 360 mm Mittlere Deckbreite: 215 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,9 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,0 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Rotbuche Kastanie Kiefer Teak Kristallschwarz Brillantschwarz Kristallblau Tanne Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 188 ff. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

57 Dachziegelmodelle Rubin 15 (Karund) Rubin 15 die zeitlose Ästhetik 57 Der Rubin 15 ist ein traditioneller Flachdachziegel im 15er Format, dessen ausgewogenes Profil zu einem harmonischen Deckbild führt. Die mehrfache Ringverfalzung ermöglicht den Einsatz auch bei geringen Dachneigungen. Attraktive Oberflächen und Farben bieten eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Dachformen und Architekturrichtungen. Dachpfannen Technische Daten Mittlere Decklänge: 330 mm Mittlere Deckbreite: 202 mm Bedarf pro m 2 : ca. 15,0 St. Gewicht pro Stück: ca. 2,9 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Seidenmatt (Glasur) Kastanie Tiefschwarz Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 194 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

58 Dachziegelmodelle Achat 12 (Westfalica) 58 Achat 12 Tradition und Fortschritt Dachpfannen Der traditionelle Hohlfalzziegel Achat 12 verleiht mit seiner ausgewogenen Flächenwirkung sowohl flachen als auch stark geneigten Dächern ein ruhiges, harmonisches Erscheinungsbild. Er überzeugt jedoch nicht nur durch attraktive Optik und vielseitige Einsatzmöglichkeiten, sondern lässt sich darüber hinaus durch einen Bedarf von ca. 12,4 Stück pro m 2 rationell verlegen. Technische Daten Mittlere Decklänge: 346 mm Mittlere Deckbreite: 234 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,4 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,7 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Brillantschwarz Kupferrot Anthrazit Kastanie Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 196 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

59 Dachziegelmodelle Achat 13 (Achat) Achat 13 Hightech in historischer Form 59 Der Hohlfalzziegel Achat 13 wird in historischer Form aus hochwertigen Rohstoffen mit modernster Technologie gefertigt. Durch die im Windkanal entwickelte Höhenüberdeckung und die spezielle Seitenfalzausbildung kann er ohne Anheben nach oben verschoben werden. Aerodynamische Sperren und Wirbelkammern garantieren Sicherheit gegen Schlagregen und Flugschnee. Dachpfannen Technische Daten Variable Decklänge: mm Mittlere Deckbreite: 215 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,9 14,6 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,2 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Seidenmatt (Glasur) Kastanie Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 198 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

60 Dachziegelmodelle Achat 14 (Hanseat) 60 Achat 14 so schön vielseitig Dachpfannen Der Achat 14 vereint die moderne Technik und Sicherheit des Falzziegels mit dem charakteristischen Profil des historischen Hohlziegels. So hat sich der Hohlfalzziegel sowohl auf steil geneigten wie auch auf flach geneigten Dächern seit Jahren bewährt. Ob stilvolle Altbausanierung oder moderne Neubau-Architektur, der Achat14 verleiht der Dachfläche ein beschwingtes und dynamisches Erscheinungsbild. Technische Daten Mittlere Decklänge: 345 mm Mittlere Deckbreite: 209 mm Bedarf pro m 2 : ca. 13,9 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,2 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Brillantschwarz Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 200 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

61 Dachziegelmodelle Granat 11 (Havelländer) Granat 11 rationell und variabel 61 Der Granat 11 ist ein typischer Doppelmuldenfalzziegel in traditioneller Optik, der sich durch seine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Wegen seines großen Formats und der präzisen Fertigung ist er schnell und rationell zu verlegen, sowohl in Reihe als auch im Verband. Der Granat11 ist ein besonders attraktiver Dachziegel im Objektbereich wie auch bei großzügig wirkenden Dachflächen im Eigenheimbau. Dachpfannen Technische Daten Mittlere Decklänge: 376 mm Mittlere Deckbreite: 229 mm Bedarf pro m 2 : ca. 11,4 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,7 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 202 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

62 Dachziegelmodelle Granat 13 (Granat) 62 Granat 13 von modern bis traditionell Dachpfannen Der Granat 13 ist ein moderner Doppelmuldenfalzziegel. Sein Profil prägt viele historische Bauwerke. Die doppelte seitliche Verfalzung des Granat 13 sorgt für hohe Sicherheit bei Wind und Regen. Aufgrund seiner traditionellen Form kann er auch im Verband gedeckt werden. Er wird bevorzugt für die Sanierung von Altbauten im historischen Umfeld, aber auch zur Eindeckung stilvoller moderner Bauwerke eingesetzt. Technische Daten Mittlere Decklänge: 360 mm Mittlere Deckbreite: 215 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,9 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,6 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Seidenmatt (Glasur) Rotbuche Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Kastanie Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 204 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

63 Dachziegelmodelle Granat 15 (Weserland) Granat 15 der moderne Denkmalschützer 63 Der Granat 15 im klassischen 15er Format eignet sich bestens für originalgetreue Altbausanierungen und für den Denkmalschutz. Neubauten in klassischer Architektur erhalten mit dem Granat 15 ein harmonisches Dach. Ein doppelter Seitenfalz und die markante Doppelmulde sorgen dafür, dass Niederschlagswasser sicher abgeführt wird, und bieten Schutz vor eindringendem Regenwasser. Er wird in Reihe oder im Verband verlegt. Dachpfannen Technische Daten Mittlere Decklänge: 340 mm Mittlere Deckbreite: 204 mm Bedarf pro m 2 : ca. 14,4 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,1 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Kupferrot Anthrazit Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 206 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

64 Dachziegelmodelle Topas 11 (Müritzer) 64 Topas 11 für klare Konturen Dachpfannen Durch seine innovative Kopfverfalzung bietet der Topas 11 einen besonders großen Spielraum von 75 mm im Lattenabstand. Sein großer Verschiebebereich ermöglicht eine flexible Einteilung der Sparrenlänge. Die schlichte, glatte Krempe sorgt in der Fläche für ein geometrisch wirkendes Deckungsbild mit klaren Konturen. Der Falzziegel Topas11 ist ideal für Neubauten wie auch für die Altbau-Sanierung. Technische Daten Variable Decklänge: mm Mittlere Deckbreite: 229 mm Bedarf pro m 2 : ca. 11,3 14,1 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,5 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 208 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

65 Dachziegelmodelle Topas 13 (Topas) Topas 13 ganz klassisch, ganz edel 65 Der Reformziegel Topas 13 wurde aus dem Falzziegel entwickelt und weist alle guten Eigenschaften eines klassischen Verschiebeziegels auf. Die Verlegung ist innerhalb des Verschiebebereichs abhängig vom Lattenabstand möglich. Das bringt besondere Vorteile bei Sanierungsarbeiten auf vorhandener Lattung. Die moderne Optik des Topas 13 ermöglicht elegante Dachgestaltungen sowohl im Neubau- wie im Altbaubereich. Dachpfannen Technische Daten Variable Decklänge: mm Mittlere Deckbreite: 215 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,9 14,5 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,5 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Seidenmatt (Glasur) Rotbuche Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Kastanie Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 210 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

66 Dachziegelmodelle Topas 15 (Standard) 66 Topas 15 der Sanierungs-Klassiker Dachpfannen Der Reformziegel Topas 15 hat eine besondere Kopfverfalzung und einen außerordentlich großen Verschiebebereich von 70 mm. Er wird deshalb millionenfach als Umdeckziegel für Sanierungen im klassischen 15er Format eingesetzt. Seine klare, schlichte Linienführung verleiht dem Dach eine ruhige und dezente Ausstrahlung mit klaren Konturen. Technische Daten Variable Decklänge: mm Mittlere Deckbreite: 200 mm Bedarf pro m 2 : ca. 14,7 18,5 St. Gewicht pro Stück: ca. 2,9 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 212 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

67 Dachziegelmodelle Opal Standard Opal Standard bringt Historisches und Zeitgemäßes in Form 67 Der Opal Standard stellt die technische Vollendung des historisch bewährten Biberschwanzziegels dar. Er besitzt eine glatte, ansprechende Oberfläche und wird mit Rundschnitt, Segmentschnitt oder Geradschnitt geliefert. Er lässt sich in Kronen- oder Doppeldeckung verlegen und wird zur Sanierung wertvoller alter Bausubstanz oder bei modernen Neubauten eingesetzt. Technische Daten Variable Decklänge: Doppeldeckung mm* Kronendeckung mm* Mittlere Deckbreite: 180 mm Bedarf pro m 2 : ca. 33,7 38,3 St.* Gewicht pro Stück: ca. 1,8 kg Regeldachneigung: 30 * dachneigungsabhängig Dachpfannen Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Rotbuche Kastanie Kiefer Teak Kristallschwarz Brillantschwarz Kristallblau Tanne Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 218 ff. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

68 Dachziegelmodelle Opal Turmbiber 68 Opal Turmbiber klein, aber vielseitig Dachpfannen Überall dort, wo das klassische Design eines Biberschwanzziegels gefragt, die Deckfläche aber klein ist, empfiehlt sich der Opal Turmbiber. Dank seines zierlichen Formats ist er das ideale Deckmaterial für kleinere Dachflächen, Gauben- und Turmdächer. Als Ergänzung zum Opal Standard oder im Zusammenspiel mit anderen Braas Dachziegeln setzt er reizvolle Akzente. Technische Daten Variable Decklänge: Doppeldeckung mm* Kronendeckung mm* Mittlere Deckbreite: 135 mm Bedarf pro m 2 : ca. 64,4 78,0 St.* Gewicht pro Stück: ca. 1,1 kg Regeldachneigung: 30 * dachneigungsabhängig Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Kupferrot Dunkelbraun Anthrazit Rotbuche Kastanie Kiefer Teak Kristallschwarz Brillantschwarz Kristallblau Tanne Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 224 ff. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

69 Dachziegelmodelle Opal Berliner Biber Opal Berliner Biber der Tradition verpflichtet 69 Der Opal Berliner Biber ist ein Dachziegel mit betont regionaler Tradition. Sein Charakter prägt die Dachlandschaften im Osten Deutschlands. Der Opal Berliner Biber weist eine typisch strukturierte Oberfläche, eine geringe Deckbreite und einen Segmentschnitt auf. Im Zusammenspiel verleihen diese Eigenheiten dem Dach ein vertikal betontes, ansprechendes Deckbild. Technische Daten Variable Decklänge: Doppeldeckung mm* Kronendeckung mm* Mittlere Deckbreite: 155 mm Bedarf pro m 2 : ca. 39,1 44,5 St.* Gewicht pro Stück: ca. 1,5 kg Regeldachneigung: 30 * dachneigungsabhängig Dachpfannen Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Naturrot Hochglanz (Topline-Glasur) Kristallschwarz Kupferrot Anthrazit Kastanie Regensicherheit Seite 177 Dacheinteilung Seite 221 ff. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

70 Dachziegelmodelle Smaragd 70 Smaragd auffallend elegant Dachpfannen Der Rautenziegel Smaragd setzt neue Maßstäbe in Form, Optik und Vielfalt. Von flacher Dachneigung bis zum steilen Dach oder gar als Fassadenbehang lässt sich dieser Dachziegel einsetzen. Seine aufwändige, im Windkanal optimierte Verfalzung garantiert höchste Regensicherheit schon ab 16 Regeldachneigung. Mit weichen Rundungen, leichtem Überhang und der diagonalen Linienführung erinnert der Smaragd an traditionelle Rautendeckungen. Technische Daten Variable Decklänge: mm Mittlere Deckbreite: 433 mm Bedarf pro m 2 : ca. 12,5 14,0 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,7 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Seidenmatt (Glasur) Kupferrot Anthrazit Hochglanz (Topline-Glasur) Teak Kristallschwarz Kristallblau Kastanie Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 214 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

71 Dachziegelmodelle Saphir (Karthago) Saphir die mediterrane Art 71 Der Saphir ist ein kombinierter Mönch-/Nonnenziegel, dessen historische Formgebung mit dem sehr hohen konischen Deckwulst sowohl flachen als auch stark geneigten Dächern eine besonders attraktive, mediterrane Optik verleiht. Der Saphir vereint eine alte Form mit neuer Technik und gibt besonders in der Farbe Terracotta der Architektur eine südlich geprägte Ausstrahlung. Dachpfannen Technische Daten Mittlere Decklänge: 340 mm Mittlere Deckbreite: 205 mm Bedarf pro m 2 : ca. 14,4 St. Gewicht pro Stück: ca. 3,6 kg Regeldachneigung: Matt (Naturrot/Engobe) Naturrot Seidenmatt (Glasur) Rotschwarz geflammt Kupferrot Terracotta Anthrazit Regensicherheit Seite 176 Dacheinteilung Seite 216 f. Windsogsicherheit Seite 228 ff.

72 Braas Dachsystem Übersicht Formpfannen/ Dach-Systemteile 72 Dachpfannen Die Ansprüche an ein Dach sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Schließlich geht es heute nicht mehr nur um den Schutz vor Witterungseinflüssen, sondern ebenso um Individualität und Eigenständigkeit sowie Integration in die Umgebung. Die Qualität eines Daches ergibt sich aus der Summe gekonnter Detaillösungen. Gefragt sind die handwerksgerechte, dauerhaft sichere Ausführung und das optisch ansprechende Gesamterscheinungsbild. Daher wurden die Braas Produkte auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrung permanent weiterentwickelt und optimiert. Kein anderer Hersteller in Deutschland verfügt über ein derart vielfältiges, exakt aufeinander abgestimmtes Produktprogramm wie Lafarge Dachsysteme. Zum einen gibt es die auf die einzelnen Braas Dachpfannen-Modelle abgestimmten Formpfannen. Firstpfannen und Lüfterpfannen fügen sich harmonisch in die Dachfläche ein. Mansard-, Knick-, Pult- und Giebelpfannen um nur einige zu nennen sorgen für ansprechende und fachgerechte An- und Abschlüsse. Ausgleich Deckbreite Seite Gratsysteme Seite Belichtung Seite Kehle Seite Lüftung Seite Kaminanschluss Seite 146 Dachrinnen- Systeme Seite Schneesicherung Seite Solarsysteme Seite Begehung Seite Ortgang Seite

73 Braas Dachsystem Übersicht Formpfannen/ Dach-Systemteile Zum anderen hat Lafarge Dachsysteme alle Dach- Systemteile im Programm, die für das einwandfreie Funktionieren eines Daches erforderlich sind. Ob es um sichere Befestigung oder Begehung geht, um Lüftung, Belichtung, Durchgänge oder um Wand- und Kaminanschlüsse. Hervorzuheben ist, dass alle Braas Formpfannen und Dach-Systemteile auf die verschiedenen Braas Dachpfannenmodelle abgestimmt sind. Lafarge Dachsysteme bietet aufgrund seiner jahrzehntelangen Praxis und durch ständigen Erfahrungsaustausch mit Planern, Gestaltern und Fachhandwerkern Lösungen für nahezu alle vorkommenden Arbeiten mit qualitativ hochwertigen Braas Produkten an, die sowohl in ästhetischer als auch in handwerklicher Hinsicht den höchsten Anforderungen gerecht werden. Passend für nahezu jedes Dach macht das Braas Dachsystem die Dachdeckung sicher und komplett. Mit Hilfe der planerischen Sorgfalt der Architekten und des handwerklichen Geschicks des Verarbeiters entstehen so langlebige und schöne Dächer aus einem Guss. 73 Dachpfannen Dachknick Seite Belichtung Seite Pult Seite Dachdurchgang Seite Firstsysteme Seite Dachschmuck Seite Befestigung Seite Wandanschluss Seite 146 Traufe Seite Unterkonstruktion Seite Lüftung Seite Außenwandbekleidung Seite

74 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 74 Dachpfannen Firststein Für die funktionsgerechte und formschöne Gestaltung des Firstes/Grates bei profilierten Dachsteinen. Einsetzbar in Verbindung mit dem Firstendstein, der Firstendscheibe, der Walmkappe oder dem Gratanfangstein. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 2,5 St./m 1 Firstklammer oder 1 kurze Firstklammer, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Firstendstein Zur optisch anspruchsvollen Gestaltung des Firstabschlusses bei profilierten Dachsteinen. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./ Firstabschluss 1 Spenglerschraube mit Dichtung z. B. 4,5 x 80 mm Firststein Verlegeanleitung Seite 296 ff. 100 Verlegeanleitung Seite 296 ff.

75 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 75 Dachpfannen Gratanfangstein Für die formschöne Gestaltung des Gratanfangs bei profilierten Dachsteinen in Verbindung mit Firststeinen. Walmkappe Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern für profilierte Dachsteine. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./ Gratanfang 1 Firstklammer/kurze Firstklammer, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Schraube z.b. 4,5 x 70 mm Firststein Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 3 Firstklammern/kurze Firstklammern mit 3 Spezialschrauben 4 x 55 mm oder 1 Spenglerschraube mit Dichtung, z. B. 4,5 x 80 mm Passend zu: Firststein Verlegeanleitung Seite 296 ff Verlegeanleitung Seite 296 ff.

76 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 76 Dachpfannen Tegalit Firststein Für die funktionsgerechte und formschöne Gestaltung des Firstes/ Grates bei Tegalit. Kombinierbar mit Tegalit Firstendscheibe. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Tegalit passend zur Dachdeckung ca. 2,2 St./m 1 Schraube, z.b. 4,5 x 70 mm Sattelfirst HO (Sattelfirst) Zur Trockenverlegung an First und Grat. Zu verwenden mit Firstanfänger HO, Firstausgleich mit Doppelmuffe HO, Firstausgleich ohne Muffe HO, Walmkappe HO, Funktionsscheibe-Ton oder Firstendscheibe-PVC. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas Verlegeanleitung Seite 296 ff Verlegeanleitung Seite 299 ff.

77 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 77 Dachpfannen Firstanfänger Muschel HO/ Firstanfänger Jahreszahl HO Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang und Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstanfang/-ende bzw. Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Lieferbar: mit Muschel oder Jahreszahl Passend zu: Sattelfirst HO Firstausgleich mit Doppelmuffe HO Zum Ausgleich bei der Firsteindeckung den Firstziegel eventuell schneiden. Beide Firstseiten beginnen mit einem Firstanfänger. Am Übergang wird der Firstausgleich mit Doppelmuffe eingesetzt. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./First 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Sattelfirst HO Muschel Decklänge Jahreszahl Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

78 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 78 Dachpfannen Walmkappe HO Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 3 Firstklammern HO + N mit 3 Spezialschrauben 4 x 55 mm oder 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Firstausgleich ohne Muffe HO Zum Ausgleich beim Einsatz mit Walmkappen. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./First 2 Firstklammern HO + N mit 2 Spezialschrauben 4 x 55 mm oder 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Sattelfirst HO Passend zu: Sattelfirst HO Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

79 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 79 Dachpfannen Funktionsscheibe-Ton Zur Abdeckung der Öffnungen zwischen den Ortganglappen und dem Firstziegel an der Firstscheitellinie. Die Einbauöffnung wird am Rubin 13 Firstanschluss Ortgang ausgeklinkt. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./ Firstanfang/-ende 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Sattelfirst HO Konischer First HO* Firstziegel klein HO* Linienfirst N* * Funktionsscheibe-Ton handwerklich anpassen Konischer First HO (Konischer First) Eine Alternative zum Sattelfirst HO zur Gestaltung von Trockenfirst/-grat mit Firstanfänger, Firstausgleich mit Doppelmuffe, Walmkappe, Funktionsscheibe-Ton. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 2,5 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen (dachneigungsabhängig): Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 Opal Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

80 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 80 Dachpfannen Firstanfänger Muschel konisch HO/ Firstanfänger Jahreszahl konisch HO Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang und Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstanfang/-ende bzw. Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First HO Firstanfänger Schmuckscheibe konisch HO Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang und Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstanfang/-ende bzw. Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First HO Muschel Jahreszahl 395 Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

81 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 81 Dachpfannen Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch HO Zum Ausgleich bei der Firsteindeckung den Firstziegel eventuell schneiden. Beide Firstseiten beginnen mit einem Firstanfänger. Am Übergang wird der Firstausgleich mit Doppelmuffe eingesetzt. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./First 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Konischer First HO 95 Walmkappe konisch HO Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Am Firstende Firstausgleich mit Doppelmuffe als Verbindung zwischen dem letzten Firstziegel und der Walmkappe aufsetzen. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 3 Firstklammern HO + N mit 3 Spezialschrauben 4 x 55 mm oder 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First HO Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

82 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 82 Dachpfannen Firstziegel klein HO (Konisch kleiner First) Diese kleine Alternative zum Konischen First HO betont die filigrane Wirkung des Biberdaches, vor allem bei kleinen Flächen wie Gauben oder Erkern. Der First kann in Verbindung mit Firstanfänger klein HO, Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO und mit der Walmkappe klein HO verlegt werden. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Auch als Mörtelfirst klein HO lieferbar. Auch dieser First betont die filigrane Wirkung des Biberdaches und vereint dieses gleichzeitig mit der traditionellen Art des Vermörtelns, insbesondere für denkmalgeschützte Bauten. Firstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang und Firstende. Auch als Mörtelfirstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO lieferbar. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstanfang/-ende bzw. Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Firstziegel klein HO 20 Farben: Bedarf: Befestigung: Verlegeanleitung Seite 299 ff. passend zur Dachdeckung ca. 3 St./m durch Mörtel und Spezialschraube 4 x 55 mm oder Bindedraht Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard/ Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Verlegeanleitung Seite 299 ff.

83 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 83 Dachpfannen Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO Zum Ausgleich bei der Firsteindeckung den Firstziegel eventuell schneiden. Beide Firstseiten beginnen mit einem Firstanfänger. Am Übergang wird der Firstausgleich mit Doppelmuffe eingesetzt. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung 1 St./First 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Firstziegel klein HO 380 Decklänge Walmkappe klein HO Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Am Firstende Firstausgleich mit Doppelmuffe als Verbindung zwischen dem letzten Firstziegel und der Walmkappe aufsetzen. Auch als Mörtelwalmkappe klein HO lieferbar. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 3 Firstklammern HO + N mit 3 Spezialschrauben 4 x 55 mm oder 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Firstziegel klein HO Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

84 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 84 Dachpfannen 1 2 Konischer First K (Economyfirst) Zur Trockenverlegung an First und Grat. Zu verwenden mit Firstanfänger K, Firstender K, Walmkappe K. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer K, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11 Granat 11 Topas Firstanfänger K Firstender K Firstanfänger K Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./First-/Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer K, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First K Firstender K Zur formschönen Gestaltung vom Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstender Befestigung: 1 Firstklammer K, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First K 406 Verlegeanleitung Seite 299 ff Firstanfänger Verlegeanleitung Seite 299 ff. 245 Firstender

85 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 85 Dachpfannen Walmkappe K Für einen formschönen und funktionsgerechten Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 2 Spenglerschrauben mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First K Konischer First P (Traditionsfirst) Für die Trockenverlegung an First und Grat. Zu verwenden mit Firstanfänger P, Firstender P und Walmkappe P. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer P, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 15 Achat 12 Achat 14 Granat 15 Topas 15 Saphir Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff. 110

86 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 86 Dachpfannen Firstanfänger P Firstender P Firstanfänger P Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./First-/Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer P, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First P Firstender P Zur formschönen Gestaltung vom Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstende Befestigung: 1 Firstklammer P, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First P 1 2 Firstanfänger/-ender Ahorn P Firstanfänger/-ender Eiche P First-/ Gratanfänger Ahorn/ Eiche P Für die anspruchsvolle Optik gibt es die First-/ Gratanfänger auch mit einer Eichenblatt- oder Ahornblatt-Verzierung. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./First-/Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer P, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First P Firstender Ahorn/ Eiche P Für die anspruchsvolle Optik gibt es den Firstender auch mit einer Eichenblatt- oder Ahornblatt- Verzierung. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Firstende Befestigung: 1 Firstklammer P, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First P Firstanfänger Verlegeanleitung Seite 299 ff. 260 Firstender Verlegeanleitung Seite 299 ff Ahorn Eiche

87 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 87 Dachpfannen Walmkappe P Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 2 Spenglerschrauben mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Konischer First P Linienfirst N (Edelsteinfirst) Für die Trockenverlegung an First und Grat. Zu verwenden mit Firstanfänger N, Firstausgleich N, Funktionsscheibe-Ton. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgendem Modell: Smaragd Verlegeanleitung Seite 299 ff. Verlegeanleitung Seite 299 ff.

88 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 88 Dachpfannen Firstanfänger N/ Firstanfänger Jahreszahl N Firstanfänger N Zur formschönen Gestaltung von First-/ Gratanfang und Firstende. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./First-/Gratanfang Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Firstausgleich mit Doppelmuffe N Zum Ausgleich bei der Firsteindeckung den Firstausgleich eventuell schneiden. Beide Firstseiten beginnen mit einem Firstanfänger. Am Übergang wird der Firstausgleich mit Doppelmuffe eingesetzt. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./First 2 Spenglerschrauben mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Linienfirst N Passend zu: Linienfirst N 355 Neutral Jahreszahl 380 Verlegeanleitung Seite 299 ff. 260 Verlegeanleitung Seite 299 ff. 110

89 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 89 Dachpfannen Walmkappe N Formschöner und funktionsgerechter Übergang zwischen First und Grat bei Walm- und Krüppelwalmdächern. Einsatzbereich: Dachneigung Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Walm Befestigung: 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Linienfirst N Firstanschlussziegel Der Kopfbereich des Ziegels ist so ausgebildet, dass eine gleichmäßige Auflage der Firstziegel gewährleistet wird. Die Firstbänder MetallRoll und Figaroll lassen sich einfach auf der ebenen Fläche des Firstanschlussziegels verlegen. Mit der Verklebung wird eine regensichere Firsteindeckung erzielt. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 4,7 St./m Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13 Achat 12/13 Topas Verlegeanleitung Seite 299 ff Hier: Rubin 13, Firstanschlussziegel Dacheinteilung Seite 186, 188, 196, 198, 210

90 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 90 Dachpfannen Firstanschluss-Ortgangziegel (rechts/links) Für eine fachgerechte Zusammenführung von Firstanschluss- und Ortgangziegeln an First und Pult. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St. rechts/ links pro Firstseite 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13 Achat 12/13 Topas 13 Firstanschluss-Ortgangziegel, Smaragd (rechts/ links) Für eine fachgerechte Zusammenführung von Firstplatten und Ortgangziegeln an First und Pult. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Smaragd passend zur Dachdeckung 1 St. rechts/ links pro Firstseite 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Hier: Rubin 13, Firstanschluss-Ortgangziegel, links Dacheinteilung Seite 186, 188, 196, 198, Hier: Firstanschluss-Ortgangziegel, links Dacheinteilung Seite 214

91 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 91 Dachpfannen Seitlicher Anschlussziegel First (rechts/ links), Smaragd Für eine fachgerechte Zusammenführung von Firstplatten und seitlichen Anschlussziegeln, bei Verwendung von Ortgangbrett, Ortgangrinne o. Ä. als Giebelanschluss. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Smaragd passend zur Dachdeckung 1 St. rechts/ links pro Firstseite 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Firstanschluss-Doppelwulstziegel Für eine fachgerechte Zusammenführung von Firstanschluss- und Ortgangziegeln an First und Pult. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St. links pro First 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13 Achat 12/13 Topas Hier: Seitlicher Anschlussziegel First, links Dacheinteilung Seite Hier: Rubin 13, Firstanschluss-Doppelwulstziegel Dacheinteilung Seite 186, 188, 196, 198, 210

92 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 92 Dachpfannen Firstplatte Opal Für einen fachgerechten Anschluss am First mit gleichem Deckbild wie bei der Doppeldeckung. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 5,6 St./m Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard, Rundschnitt Opal Berliner Biber 13 Firstlüfterplatte Opal Fachgerechter Anschluss am First bei der Doppeldeckung, zur zusätzlichen Lüftung. Lüftungsquerschnitt: ca. 9 cm 2 /St., ca. 50 cm 2 /m (Standard-Format) ca. 8 cm 2 /St., ca. 52 cm 2 /m (Berliner Biber) Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 5,6 St./m Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard Opal Berliner Biber Hier: Opal Standard, Firstplatte Hier: Opal Standard, Firstlüfterplatte Dacheinteilung Seite 218, 221 Lüftung Seite 254 ff.

93 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 93 Dachpfannen Firstplatte Smaragd MetallRoll Fachgerechter Anschluss am First in Verbindung mit Firstanschluss-Ortgangziegel oder seitlichem Anschlussziegel First. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Smaragd Dacheinteilung Seite 214 passend zur Dachdeckung ca. 2,3 St./m mindestens 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Zur Eindeckung in Verbindung mit dem Firstanschluss-Ortgang bzw. dem seitlichen Anschlussziegel First müssen auf der Unterseite der daneben liegenden Firstplatte der produktionsbedingte Steg ca. 50 mm und die jeweils äußere Nase entfernt werden (siehe Pfeile) Zur Trockenfirst-/ Trockengratverlegung bietet MetallRoll eine sehr hohe Sicherheit gegen Regenund Flugschneeeintrieb. Der zusätzliche Abdeckstreifen über dem Lüftungsvlies macht es besonders sicher gegen von oben eindringende Niederschläge. Seitenstreifen aus plissiertem Aluminium, farbig beschichtet mit Acryllack, Aluminium- Streckgitter, Polyethylen-Folie (PE), Polypropylen- Vlies (PP), HDPE-Abdeckstreifen und Butylkleberaupen. Passend zu allen Modellen und Firsten. Lüftungsquerschnitt: ca. 150 cm 2 /m Rollenbreite: 280 mm Bedarf: je nach First-/ Gratlänge Rollenlänge 5 m 10 m Rot Kupfer* Braun Hellgrau Anthrazit Dunkelblau Dunkelgrün * Geeignet für die Dachpfannenfarben Kupfer, Kupferrot und Kastanie. Verlegeanleitung Seite 296 ff., 299 ff.

94 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 94 Dachpfannen Figaroll Zur Trockenfirst-/ Trockengratverlegung mit ausgezeichneten Lüftungseigenschaften luftdurchlässig von innen, schlagregensicher von außen. Mit zusätzlichen seitlichen Dehnfalten (20 mm je Seite) auch für stark profilierte Dachpfannen geeignet. Kunststoff-Seitenstreifen mit Alu- Streckgittereinlage, Lüftungsvlies mit Kunststoff- Gittereinlage und Butylkleberaupen. Passend zu allen Modellen und Firsten. Lüftungsquerschnitt: ca. 150 cm 2 /m Dehnfalten: links und rechts je 20 mm Farben: Rot, Braun, Anthrazit Rollenbreite: mm Rollenlänge: 5 m und 10 m Bedarf: je nach First-/ Gratlänge Aero-Firstelement Für die optimale Lüftung am First. Rationell zu verlegen. Schutz gegen Schlagregen und Triebschnee. Einteilig, modellunabhängig. Lüftungsquerschnitt: ca. 380 cm 2 /m Farben: Rot, Braun, Anthrazit Material: Kunststoff mit Lüftungsvlies aus Polyacrylnitril (PAN) Bedarf: 1 St./m Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Verlegeanleitung Seite 296 ff., 299 ff. Verlegeanleitung Seite 296 ff.

95 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 95 Dachpfannen GraFi-Halter Der patentierte GraFi-Halter ist die innovative Lösung zum Befestigen von Grat- und Firstlatten. Die einfache, handwerksgerechte Handhabung bringt erheblichen Zeitgewinn bei der Verlegung. Material: Bedarf: doppelschenkliger Nagel aus korrosionsgeschütztem Stahldraht und wasserfest verleimtem Kombi-Sperrholzklotz am First: 1 St./ Sparrengebinde am Grat: 1 St./ca. 0,60 m Firstlattenhalter Für die sichere Befestigung und optimale Ausrichtung der First-/ Gratlatte. Material: Bedarf: Stahl, verzinkt am First 1 St./ Sparrengebinde am Grat 1 St./ca. 0,60 mm 50 Ø 3, Ø 5 Verlegeanleitung Seite 296 ff., 299 ff. Verlegeanleitung Seite 296 ff., 299 ff.

96 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat 96 Dachpfannen Firstendscheibe Für den First-/Gratabschluss. Passend zu allen Firsten (außer Tegalit). Tegalit Firstendscheibe Für den First-/ Gratabschluss. Passend zum Tegalit Firststein. Farben: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit, Hellgrau, Kupfer, Tiefschwarz, Dunkelrot, Dunkelblau, Dunkelgrün 1 St. je First-/ Gratabschluss Farben: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit, Hellgrau, Dunkelblau 1 St. je First/ Gratabschluss Verlegeanleitung Seite 296 ff., 299 ff. Verlegeanleitung Seite 296 ff.

97 Formpfannen/ Dach-Systemteile First/Grat Dachpfannen Firstklammer 1 Firstklammer K Für die einfache und sichere Befestigung der Firststeine. Für die einfache und sichere Befestigung des Konischen Firstes K. 2 Kurze Firstklammer 2 Firstklammer HO + N Für die besonders rationelle Befestigung der Firststeine. Für die einfache und sichere Befestigung des Konischen Firstes HO, Firstziegel klein HO, Sattelfirstes HO sowie des Linienfirstes N. Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun Aluminium, farbig beschichtet 1 St./ Firststein 3 Firstklammer P Für die einfache und sichere Befestigung des Konischen Firstes P Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun Aluminium, farbig beschichtet 1 St./Firstziegel Firstklammer Kurze Firstklammer Firstklammer K Firstklammer HO + N Verlegeanleitung Seite 296 ff., 338 ff. 125 Firstklammer P 20 Verlegeanleitung Seite 299 ff., 338 ff.

98 Formpfannen/ Dach-Systemteile Pult 98 Dachpfannen Pultstein mit langem Lappen/ Halber Pultstein mit langem Lappen Fachgerechte Abdeckung des Pultes bei profilierten Dachsteinen. Modellabhängig. Deckt bei erhöhtem Dachaufbau eine Konstruktionshöhe von 107 mm ab. Geeignet zur Kombination mit Giebelsteinen. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: Pultstein 10er-Format ca. 3,3 St./ m Pultstein 7er-Format ca. 3 St./m Halber Pultstein nach Anforderung Befestigung: 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Pultstein/ Halber Pultstein Fachgerechte Abdeckung des Pultes bei profilierten Dachsteinen und Tegalit. Modellabhängig. Deckt eine Konstruktionshöhe von 70 mm ab. Geeignet zur Kombination mit Ortgangsteinen. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Pultstein ca. 3,3 St./ m Halber Pultstein nach Anforderung 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Tegalit Hier: Frankfurter Pfanne, Pultstein mit langem Lappen Dacheinteilung Seite 227 Hier: Frankfurter Pfanne, Pultstein Dacheinteilung Seite 227

99 Formpfannen/ Dach-Systemteile Pult 99 Dachpfannen Pult-Giebelstein (rechts/ links)/ Pult-Ortgangstein (rechts/ links) Fachgerechter Übergang von Pult- zu Giebel- bzw. Ortgangsteinen. Modellabhängig. Pult-Giebelsteine decken eine Konstruktionshöhe von 107 mm am Pult und 80 mm am Ortgang ab, Pult-Ortgangsteine decken eine Konstruktionshöhe von 70 mm am Pult und 40 mm am Ortgang ab. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: je 1 St.rechts/links Befestigung: rechts mit 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, links mit 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Modell Pult- Pult- Giebelstein Ortgangstein Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Pultziegel Für den oberen Abschluss des Pultdaches. Der Pultziegel besteht aus zwei sorgfältig zusammengefügten Flächenziegeln, in Sonderanfertigung abgestimmt auf die jeweils gewünschte Dachneigung. Die Abdeckhöhe ist modell- und konstruktionsabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 4,5 5,0 St./m (modellabhängig) 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/15 Achat 12/14 Granat 11/15 Topas 11/15 Saphir Hier: Frankfurter Pfanne, Pult-Giebelstein, rechts Dacheinteilung Seite 227 max Hier: Rubin 11, Pultziegel Dacheinteilung Seite 227 bauvorhabenspezifisch

100 Formpfannen/ Dach-Systemteile Pult 100 Dachpfannen Pult-Ortgangziegel (rechts/ links) Als fachgerechter Übergang vom Pultziegel zum Ortgang rechts oder links. Die Abdeckhöhen des Pult-Ortgangziegels sind modell- und konstruktionsabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/15 Achat 12/14 Granat 11/15 Topas 11/15 Saphir passend zur Dachdeckung je 1 St. rechts/links 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 55 mm Pult-Doppelwulstziegel Als linker Abschlussziegel am Pult-Ortgang (bei Verwendung eines Ortgangbrettes), an aufgehenden Bauteilen. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung je 1 St./ Pult (bei Ortgangbrett) 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/15 Achat 12/14 Granat 11/15 Topas 11/15 Saphir Hier: Rubin 11, Pult-Ortgangziegel, links Dacheinteilung Seite 227 Hier: Rubin 11, Pult-Doppelwulstziegel Dacheinteilung Seite 227

101 Formpfannen/ Dach-Systemteile Pult Dachpfannen 2 Universal-Pultziegel Der Universal-Pultziegel ist eine systemgerechte Detaillösung für den oberen Abschluss des Pultdaches. Ein kurzer Schenkel reicht bis auf die Flächen- oder Firstanschlussziegel und der lange Lappen schließt das Dach nach außen ab. Die Abdeckhöhe ist modell- und konstruktionsabhängig. Der Formziegel wird mit Firstklammern HO + N auf einer Latte sicher befestigt. MetallRoll bzw. Figaroll sorgen für die Schlagregensicherheit des Systems, verhindern den Schneeeintrieb und stellen die Lüftung sicher. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 3 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 Opal Smaragd 1 2 Universal-Pultanfänger mit Schmuckscheibe Universal-Pultender mit Schmuckscheibe Universal-Pultanfänger mit Schmuckscheibe Für den Pultabschluss am Anfang gibt es den passenden Universal-Pultanfänger mit einer dekorativen Schmuckscheibe. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 Pultanfänger/ rechter Abschluss Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Universal-Pultziegel Universal-Pultender mit Schmuckscheibe Für den Pultabschluss am Ende gibt es den passenden Universal-Pultender mit einer dekorativen Schmuckscheibe. Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 Pultender/ linker Abschluss Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm, 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 80 mm Passend zu: Universal-Pultziegel Dacheinteilung Seite Verlegeanleitung Seite 307 ff Universal-Pultender Dacheinteilung Seite Universal-Pultanfänger 20 Verlegeanleitung Seite 307 ff.

102 Formpfannen/ Dach-Systemteile Traufe 102 Dachpfannen Traufziegel Rubin 13 Für eine optisch anspruchsvolle Eindeckung der Traufe mit geschlossener Krempe. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 4,7 St./m Passend zu folgendem Modell: Rubin 13 Ausgleichsziegel Rubin 13 Bei vorgegebenen Sparrenlängen sowie bei versetzten Trauf- und Firstbereichen ist die Einteilung der Dachfläche besonders wichtig. Der Ausgleichsziegel mit verkürzter Decklänge von mm ermöglicht eine größere Flexibilität bei der Einteilung der Sparrenlängen. Jede Sparrenlänge ab ca. 1,80 m kann ohne zu schneiden eingedeckt werden. Der Rubin 13 Ausgleichsziegel hat die Länge eines herkömmlichen Ziegels. Die darüber liegende Ziegelreihe wird einfach überschoben. Der Ausgleichsziegel fügt sich unauffällig und harmonisch in die Dachfläche ein. Decklänge: Farben: mm passend zur Dachdeckung 430 Passend zu folgendem Modell: Rubin Dacheinteilung Seite 188 ff.

103 Formpfannen/ Dach-Systemteile Traufe 103 Dachpfannen Ausgleichsziegel Ortgang Rubin 13 (rechts/ links) Als optisch harmonischer seitlicher Dachabschluss für den Rubin 13 Ausgleichsziegel. Decklänge: Farben: Bedarf: Passend zu folgendem Modell: Rubin mm passend zur Dachdeckung je 1 St. links und rechts pro Ausgleichsziegelreihe zur Abdeckung der Ortgangkonstruktion Ausgleichsziegel Doppelwulst Rubin 13 Als linker Abschlussziegel am Ortgang (bei Verwendung eines Ortgangbrettes), an aufgehenden Bauteilen und an Dachfenstern bei Einsatz von Ausgleichsziegeln. Decklänge: Farben: Bedarf: Passend zu folgendem Modell: Rubin mm passend zur Dachdeckung 1 St./ Ausgleichsziegelreihe und linkem Abschluss Hier: Ausgleichsziegel Ortgang, links Dacheinteilung Seite 189 ff. 296 Dacheinteilung Seite 189 ff.

104 Formpfannen/ Dach-Systemteile Traufe 104 Dachpfannen Traufplatte Opal Fachgerechter Anschluss an der Traufe durch geradlinige Tropfkante. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 5,6 St./ m (Opal Standard), ca. 6,5 St./m (Opal Berliner Biber) Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard Opal Berliner Biber Trauflüfterplatte Opal Fachgerechter Anschluss an der Traufe bei Doppeldeckung zur zusätzlichen Belüftung. Lüftungsquerschnitt: ca. 9 cm 2 /St., ca. 50 cm 2 /m (Standard-Format) ca. 8 cm 2 /St., ca. 52 cm 2 /m (Berliner Biber) Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 5,6 St./m (Opal Standard), ca. 6,5 St./m (Opal Berliner Biber) Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard Opal Berliner Biber Hier: Opal Standard, Traufplatte 260 Dacheinteilung Seite 218 ff. 180 Hier: Opal Standard, Trauflüfterplatte Dacheinteilung Seite 218 ff. Lüftung Seite 254 ff.

105 Formpfannen/ Dach-Systemteile Traufe 105 Dachpfannen Traufplatte Smaragd Für eine fachgerechte Eindeckung der Traufe. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Smaragd passend zur Dachdeckung ca. 2,3 St./m mindestens 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Aero-Traufelement Lüftungselement für die Traufe mit integriertem Traufgitter gegen Vogeleinflug. Aussparungen in der Unterkonstruktion für Rinneisen sind beim Einsatz des Aero-Traufelementes nicht mehr erforderlich. Modellunabhängig. Lüftungsquerschnitt: mindestens 200 cm 2 /m + Dachpfannenprofilierungsquerschnitt Konstruktionshöhe: 30 mm Material: PVC Farbe: Anthrazit Bedarf: 1 St./m Dacheinteilung Seite 214 Lüftung Seite 254 ff.

106 Formpfannen/ Dach-Systemteile Traufe 106 Dachpfannen Traufgitter Zur Absperrung gegen Vogeleinflug an Traufe, Kehle und Ortgang. Lüftungsquerschnitt: max. 300 cm 2 /m (je nach Einbauart und Dachpfannenprofilierungsquerschnitt) Material: PVC Farbe: Anthrazit Bedarf: 1 St./m Lüftungsband Zur Abdeckung und Lüftung von Öffnungen an der Traufe, im Pultbereich und an anderen Dachanschlüssen. Lüftungsquerschnitt: max. 540 cm 2 /m (bei Höhe 100 mm) Farben: Rot, Braun, Anthrazit, Weiß Bedarf: 1 Rolle/5 m Passend zu: profilierten Dachpfannen Lüftung Seite 254 ff. Lüftung Seite 254 ff.

107 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ortgang 107 Dachpfannen Giebelstein/ Ortgangstein Ortgangstein Tegalit/ Ortgangstein halb Tegalit Linker und rechter Abschlussstein für die fachgerechte Deckung des Ortgangs bei profilierten Dachsteinen. Modellabhängig. Der Giebelstein deckt eine Konstruktionshöhe von 80 mm (erhöhter Dachaufbau) ab. Der Ortgangstein deckt eine Konstruktionshöhe von 40 mm ab. Je nach Lattweite werden zwei verschiedene Ausstiche verwendet. Ausstich Lattenabstand (mm) (mm) Profilierte Dachsteine er-Format (ganz) < 335 Profilierte Dachsteine er-Format (ganz) < 395 Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 10er-Format ca. 3 St./ m 7er-Format ca. 2,6 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Modell Giebelstein, Ortgangstein (rechts/ links) (rechts/ links) Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Dacheinteilung Seite 181, 183 Linker und rechter Abschlussstein für die fachgerechte Deckung des Ortgangs bei Tegalit. Für die Deckung im Verband bei Tegalit ist auch ein halber Ortgangstein lieferbar. Modellabhängig. Deckt eine Konstruktionshöhe von 40 mm ab. Je nach Lattweite werden zwei verschiedene Ausstiche verwendet. Ausstich Lattenabstand (mm) (mm) Ortgangstein, ganz und halb < 330 Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgendem Modell: Tegalit Dacheinteilung Seite 185 passend zur Dachdeckung bei Verlegung von ganzen und halben Ortgangsteinen jeweils ca. 1,5 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 330 Hier: Tegalit, Ortgangstein, ganz/links Ausstich

108 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ortgang 108 Dachpfannen Schlussstein Bei profilierten Dachsteinen als linker, bei Tegalit zusätzlich auch als rechter Abschlussstein am Ortgang, an aufgehenden Bauteilen und an Dachfenstern. Modellabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 10er-Format ca. 3 St./ m 7er-Format ca. 2,6 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Modell Schlussstein, Schlussstein, links rechts Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Ortgangziegel (rechts/links) Für eine fachgerechte Ortgangausführung rechts und links. Die Abdeckhöhe der Ortgangkonstruktion ist modellabhängig. Die Ortgangziegel für die Modelle Topas 11 und Topas 13 sind für eine große Überdeckung an der Krempe auszuklinken. Bei Topas 11 sind 6 Rippen vorgesehen: Decklängen Ausklinkung (Lattabstand) (Sollbruchstellen) mm unverändert anzubringen mm 1. Rippe entfernen mm Rippe entfernen mm Rippe entfernen mm Rippe entfernen mm Rippe entfernen mm Rippe entfernen Bei Topas 13 sind zwei Rippen vorgesehen: Decklängen Ausklinkung (Lattabstand) (Sollbruchstellen) mm unverändert anzubringen mm 1. Rippe entfernen mm Rippe entfernen Hier: Tegalit, Schlussstein, links Dacheinteilung Seite 185 Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 2,8 3 St./ m (modellabhängig) 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Granat 11/13 Topas 11/13 Saphir Dacheinteilung Seite 187 ff.

109 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ortgang 109 Dachpfannen Ortgangziegel (2-teilig) (rechts/links)/ Ortgangplatte Für eine fachgerechte Ortgangausführung rechts und links. Die Abdeckhöhe der Ortgangkonstruktion beträgt mit Ortgangplatte ca. 95 mm. Ortgangziegel für das Modell Topas 15 sind wegen des großen Deckspiels unterhalb eines Lattenabstandes von 315 mm an der Krempe auszuklinken. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Ortgangziegel ca. 3,0 St./ m Ortgangplatten ca. 3,2 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm pro Ortgangziegel, 2 Schrauben 3,5 x 45 mm pro Ortgangplatte Passend zu folgenden Modellen: Granat 15 Topas 15 Doppelwulstziegel Als linker Abschlussziegel am Ortgang, an aufgehenden Bauteilen und an Dachfenstern. Beim Einbau von Dachflächenfenstern sollte deren Position auf die Schnürung der Deckreihen ausgerichtet werden. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 2,8 bis 3,0 St./m (modellabhängig) Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Granat 11/13/15 Topas 11/13/15 Saphir Dacheinteilung Seite 207, Hier: Granat 15, Ortgangziegel, links/ortgangplatte 308 Hier: Rubin 11, Doppelwulstziegel Dacheinteilung Seite 187 ff.

110 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ortgang 110 Dachpfannen Ortgangziegel Opal (rechts/links) Die rationelle Ortganglösung mit nur 3 St./m. Durch die geformte Aufkantung wird das Wasser sicher auf die Dachfläche geführt. Für Doppelund Kronendeckung ein funktioneller Abschluss. Bei der Kronendeckung wird der Ortgang in die Lagerschicht eingedeckt. An dem direkt auf dem Ortgang liegenden Biberschwanzziegel der Deckschicht muss jeweils die äußere Aufhängenase entfernt werden. Die Befestigung des Ortgangziegels erfolgt wie bei der Doppeldeckung. Der Ortgangziegel Opal ist sowohl für den rechten als auch für den linken Ortgang erhältlich. Die Abdeckhöhe der Ortgangkonstruktion beträgt 50 mm. Ortgangziegel Smaragd (rechts/links) Ortgangziegel zum giebelseitigen Abschluss der Dachfläche. Um ein Anarbeiten am Ortgang zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass der letzte Ortgangziegel auf der obersten Traglatte verlegt werden kann (gerade Anzahl Dachziegelreihen). Der Ortgangziegel Smaragd ist sowohl für den rechten als auch für den linken Ortgang erhältlich. Die Abdeckhöhe der Ortgangkonstruktion beträgt 70 mm. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 2,8 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 3 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgendem Modell: Smaragd Passend zu folgendem Modell: Opal Standard mit Rundschnitt Ortgangziegel, links 11,5 11,5 Dacheinteilung Seite 220, Ortgangziegel, rechts Hier: Ortgangziegel, links 295 Dacheinteilung Seite 215

111 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ortgang 111 Dachpfannen Seitlicher Anschlussziegel Smaragd (rechts/ links) Formziegel zum giebelseitigen Abschluss oder seitlichen Anschluss an aufgehende Bauteile wie z. B. Fenster, Kamine, Brandwände etc. Voraussetzung ist die Einhaltung des Halbverbandes. Bei größeren Abständen muss die Dachziegeleindeckung entsprechend geschnitten werden. Der seitliche Anschluss an aufgehende Bauteile erfolgt mit Schichtstücken, z. B. aus Wakaflex. Der seitliche Anschlussziegel ist für rechts und links erhältlich. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 2,8 St./m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 475 Passend zu folgendem Modell: Smaragd Dacheinteilung Seite Hier: Seitlicher Anschlussziegel, links

112 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ausgleich Deckbreite 112 Dachpfannen Halber Normalstein Zum Ausgleich von Deckbreiten, bei denen mit dem 300-mm-Raster (10er-Format) bzw. 330-mm- Raster (7er-Format) die entsprechende Breite nicht zu erreichen ist, und zum Anschluss an Dachaufbauten, Dachdurchbrüche, Kehlen und Grate. Modellabhängig. Für Tegalit im Anschluss an Schlusssteine und Schneefangplatten zur Deckung im Verband. Deckbreite: Farben: Bedarf: 10er-Format 150 mm 7er-Format 165 mm passend zur Dachdeckung nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Halber Flächenziegel Zum Ausgleich von Deckbreiten und zur Verlegung der Granat Doppelmuldenfalzziegel im Verband. Mittlere Deckbreite: Rubin 15: ca. 137 mm Granat 11: ca. 114 mm Granat 13: ca. 107 mm Granat 15: ca. 102 mm Topas 15 : ca. 102 mm Farben: passend zur Dachdeckung Passend zu folgenden Modellen: Rubin 15 Granat 11/13/15 Topas Hier: Tegalit, Halber Normalstein Dacheinteilung Seite 181 ff Hier: Granat 15, Halber Flächenziegel Dacheinteilung Seite 195, 203, 205, 207, 213

113 Formpfannen/ Dach-Systemteile Ausgleich Deckbreite 113 Dachpfannen Halbe Biber Traditioneller Ab- bzw. Anschluss der Biberschwanzziegel-Dachfläche mit halben und ganzen Bibern, auch an aufgehenden Bauteilen und Dachfenstern. Die Halben Biber haben für rechte und linke Anschlüsse einen fachgerechten wasserabweisenden Schnitt und das handwerkliche Bearbeiten entfällt somit. Sie werden immer paarweise (zum Teilen) geliefert. Dreiviertel Biber Zum Ausgleich der Deckbreite im Grat- und Kehlbereich, bei eingebundenen Kehlen und bei Sonderdachformen wie z. B. Fledermausgauben. Deckbreite: Farben: Bedarf: Befestigung: 135 mm passend zur Dachdeckung nach Anforderung 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Deckbreite: Farben: Bedarf: Befestigung: 90 mm passend zur Dachdeckung nach Anforderung 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgendem Modell: Opal Standard mit Rundschnitt Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Hier: Opal Standard, Halbe Biber Dacheinteilung Seite 220, 223 Fledermausgauben Seite 264

114 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachknick 114 Dachpfannen Mansardstein (ganz/ halb) Fachgerechte Lösung bei profilierten Dachsteinen und Tegalit für die Deckung von Dachknicken. In Sonderanfertigung, abgestimmt auf die entsprechenden Dachneigungen. Modellabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Mansardstein ganz: 10er-Format ca. 3,3 St./m 7er-Format ca. 3 St./m Mansardstein halb: nach Anforderung mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Mansard-Giebelstein (rechts/ links)/ Mansard-Ortgangstein (rechts/ links) Linker und rechter Abschlussstein am Ortgang bei Dachknicken mit profilierten Dachsteinen und Tegalit. In Sonderanfertigung, abgestimmt auf die entsprechenden Dachneigungen. Der Mansard- Giebelstein deckt eine Konstruktionshöhe von 80 mm ab, der Mansard-Ortgangstein 40 mm. Modellabhängig. Für Tegalit auch als halber Mansard-Ortgangstein zur Deckung im Verband. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Modell Mansard- Mansard- Giebelstein Ortgangstein ganz ganz halb Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Hier: Frankfurter Pfanne, Mansardstein Verlegeanleitung Seite 310 ff. bauvorhabenspezifisch Hier: Frankfurter Pfanne, Mansard-Giebelstein, rechts Verlegeanleitung Seite 310 ff.

115 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachknick 115 Dachpfannen Knickstein (ganz/ halb) Fachgerechte Lösung bei profilierten Dachsteinen und Tegalit für die Deckung von Dachknicken. In Sonderanfertigung, abgestimmt auf die entsprechenden Dachneigungen. Modellabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Knickstein ganz: 10er-Format ca. 3,3 St./m 7er-Format ca. 3 St./m Knickstein halb: nach Anforderung mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Knick-Giebelstein (rechts/ links)/ Knick-Ortgangstein (rechts/links) Linker und rechter Abschlussstein am Ortgang bei Dachknicken mit profilierten Dachsteinen und Tegalit. In Sonderanfertigung, abgestimmt auf die entsprechenden Dachneigungen. Der Knick- Giebelstein deckt eine Konstruktionshöhe von 80 mm ab, der Knick-Ortgangstein 40 mm. Modellabhängig. Für Tegalit auch als halber Knick- Ortgangstein zur Deckung im Verband. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Modell Knick- Knick- Giebelstein Ortgangstein ganz ganz halb Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Hier: Frankfurter Pfanne, Knickstein Verlegeanleitung Seite 310 ff. bauvorhabenspezifisch Hier: Frankfurter Pfanne, Knick-Giebelstein, rechts Verlegeanleitung Seite 310 ff.

116 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachknick 116 Dachpfannen Mansardziegel Für den Übergang von der Mansardfläche zur normalen Dachfläche. Der Mansardziegel besteht aus zwei sorgfältig zusammengefügten Flächenziegeln, in Sonderanfertigung abgestimmt auf die jeweils gewünschten Dachneigungen. Modellabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir Mansard-Ortgangziegel (rechts/ links) Fachgerechter Übergang vom Mansardziegel zum Ortgang rechts bzw. links. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir passend zur Dachdeckung ca. 4,5 bis 5,0 St./m (modellabhängig) mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm bauvorhabenspezifisch Hier: Rubin 13, Mansard-Ortgangziegel, rechts Hier: Rubin 13, Mansardziegel Verlegeanleitung Seite 310 ff. Verlegeanleitung Seite 310 ff.

117 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachknick 117 Dachpfannen Mansard-Doppelwulstziegel Als linker Abschlussziegel an Ortgang und aufgehenden Bauteilen beim Einsatz von Mansardziegeln. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./ linker Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir Knickziegel Für den fachgerechten Übergang von flach zu steil geneigten Dachflächen. Der Knickziegel besteht aus zwei sorgfältig zusammengefügten Flächenziegeln, in Sonderanfertigung abgestimmt auf die jeweils gewünschten Dachneigungen. Modellabhängig. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung ca. 4,5 bis 5,0 St./m (modellabhängig) mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir Hier: Rubin 13, Mansard-Doppelwulstziegel Verlegeanleitung Seite 310 ff. Hier: Rubin 13, Knickziegel Verlegeanleitung Seite 310 ff. bauvorhabenspezifisch

118 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachknick 118 Dachpfannen Knick-Ortgangziegel (rechts/links) Fachgerechter Übergang vom Knickziegel zum Ortgang rechts bzw. links. Knick-Doppelwulstziegel Als linker Abschlussziegel an Ortgang und aufgehenden Bauteilen beim Einsatz von Knickziegeln. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 1 St./ linker Ortgang mind. 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Topas 11/13/15 Granat 11/13/15 Saphir Hier: Rubin 13, Knick-Ortgangziegel, rechts Hier: Rubin 13, Knick-Doppelwulstziegel Verlegeanleitung Seite 310 ff. Verlegeanleitung Seite 310 ff.

119 Formpfannen/ Dach-Systemteile Lüftung 119 Dachpfannen Lüfterstein Zur Unterlüftung der Dachdeckung bei profilierten Dachsteinen und Tegalit. Modellabhängig. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen (Lüftungsquerschnitt): Frankfurter Pfanne (ca. 32 cm 2 /St.) Doppel-S (ca. 30 cm 2 /St.) Harzer Pfanne (ca. 27 cm 2 /St.) Harzer Pfanne 7 (ca. 17 cm 2 /St.) Taunus Pfanne (ca. 27 cm 2 /St.) Tegalit (ca. 15 cm 2 /St.) 420 Lüfterziegel mit Gitter/ Sieb Zur Unterlüftung der Dachdeckung. Der Lüfterziegel besteht aus einem Formziegel und einem Metallgitter, welches beim Einbau einfach zwischen Lüfterziegel und dem darunter liegenden Flächenziegel geklemmt wird, oder einem Kunststoffsieb, welches mittels beigelegtem Klebestreifen am Ziegel befestigt wird. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen (Lüftungsquerschnitt): Rubin 11 (ca. 18 cm 2 /St.) Rubin 15 (ca. 17 cm 2 /St.) Achat 12 (ca. 20 cm 2 /St.) Achat 13 (ca. 15 cm 2 /St.) Achat 14 (ca. 20 cm 2 /St.) Granat 13 (ca. 20 cm 2 /St.) Granat 15 (ca. 20 cm 2 /St.) Topas 13 (ca. 20 cm 2 /St.) Topas 15 (ca. 20 cm 2 /St.) Saphir (ca. 16 cm 2 /St.) Hier: Frankfurter Pfanne, Lüfterstein Lüftung Seite 254 ff Hier: Rubin 15, Lüfterziegel Lüftung Seite 254 ff.

120 Formpfannen/ Dach-Systemteile Lüftung 120 Dachpfannen Lüfterziegel mit keramischem Labyrinth Zur Unterlüftung der Dachdeckung. Das Lüftungsgitter ist hier vollkeramisch in den Ziegel integriert. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen (Lüftungsquerschnitt): Rubin 13 (ca. 25 cm 2 /St.) Granat 11 (ca. 25 cm 2 /St.) Topas 11 (ca. 25 cm 2 /St.) Smaragd (ca. 25 cm 2 /St.) Lüfterbiber mit Ausstichbiber Zur Unterlüftung der Dachdeckung. Das Zusammenwirken von Lüfterbiber und Ausstichbiber rechts und links sorgt für die optimale Unterlüftung der Doppeldeckung. Durch die Ausstichbiber kann der Lüftungsquerschnitt sicher und ohne handwerkliche Bearbeitung erreicht werden. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung 1 Lüfterbiber und je 1 Ausstichbiber rechts/ links Passend zu folgenden Modellen (Lüftungsquerschnitt): Opal Standard mit Rundschnitt (ca. 10 cm 2 /St.) Opal Berliner Biber (ca. 10 cm 2 /St.) Hier: Smaragd, Lüfterziegel Lüftung Seite 254 ff Lüftung Seite 254 ff x 50 Hier: Opal Standard, Lüfterbiber 180

121 Formpfannen/ Dach-Systemteile Lüftung Dachpfannen Lüfterbiber stranggezogen Unterspannbahn Lüfterelement Als Alternative zum Lüfterbiber mit Ausstichbiber. Lüftungsquerschnitt: ca. 9 cm 2 /St., ca. 50 cm 2 /m Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: ca. 5,6 St./m Passend zu folgendem Modell: Opal Standard Das Unterspannbahn-Lüfterelement trägt zur Verbesserung der Lüftung zwischen Wärmedämmung und Unterspannbahn bei. Unterspannbahn-Lüfterelemente können in allen unzureichend gelüfteten Dachbereichen eingesetzt werden, z. B. bei Kehle, Grat, aufgehenden Gebäudeteilen, Gauben und Dachflächenfenstern. Abmessungen: 360 x 120 x 20 mm Lüftungsquerschnitt: ca. 60 cm 2 Farbe: Anthrazit Bedarf: nach Anforderung, z. B. in der Fläche ca. 1 St./m 2 in der Reihe ca. 1,5 St./m Lüftung Seite 254 ff. Lüftung Seite 254 ff. Verlegeanleitung Seite 335 ff.

122 Formpfannen/ Dach-Systemteile Begehung 122 Dachpfannen Standstein (ohne Bügel) Trittsystem bei profilierten Dachsteinen für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand bei Schornsteinfegerarbeiten. Modellabhängig. Verwendbar in Kombination mit Bügel, Sicherheitstritt, Sicherheitsrost und Sicherheitsstufe. Sicherheitspfanne (ohne Bügel) Trittsystem für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand bei Schornsteinfegerarbeiten. Modellabhängig. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Verwendbar in Kombination mit Bügel, Sicherheitstritt, Sicherheitsrost und Sicherheitsstufe. Farben: Material: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Dachstein mit Aluminiumaufsatz, farbig beschichtet nach Anforderung 2 Schrauben, z.b. 4,5 x 45 mm Farben: Material: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung Aluminium, farbig beschichtet nach Anforderung 2 Spezialschrauben (im Lieferumfang enthalten) Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Passend zu folgenden Modellen: Tegalit Rubin 11/13/15 Achat 13/14 Granat 11/13 Topas 11/13/15 Smaragd Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Hier: Frankfurter Pfanne, Standstein Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU Hier: Rubin 15, Sicherheitspfanne Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU 94150

123 Formpfannen/ Dach-Systemteile Begehung 123 Dachpfannen Sicherheitsstufe Die Sicherheitsstufe besitzt einen integrierten Bügel, so dass sie direkt an der Sicherheitspfanne oder dem Standstein befestigt werden kann. Sicherheitstritt und Bügel Für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand am Schornstein bei Schornsteinfegerarbeiten. Farben: Material: Bedarf: Befestigung: Passend zu: passend zur Dachdeckung oder unbeschichtet Aluminium je Stufe 1 Sicherheitspfanne/ Standstein und 1 Sicherheitsstufe im Lieferumfang der Standsteine/ Sicherheitspfannen enthalten Standsteinen und Sicherheitspfannen Maße: Farben: Material: Bedarf: Befestigung: Passend zu: 410 x 250 mm passend zur Dachdeckung oder unbeschichtet Aluminium je Tritt 2 Sicherheitspfannen/ Standsteine, 2 Bügel und 1 Sicherheitstritt im Lieferumfang enthalten Standsteinen und Sicherheitspfannen (außer Smaragd) Hier: Smaragd, Sicherheitsstufe Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU Hier: Tegalit, Sicherheitstritt Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU 94150

124 Formpfannen/ Dach-Systemteile Begehung 124 Dachpfannen Sicherheitstritt Pro 42 und Bügel Für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand am Schornstein bei Schornsteinfegerarbeiten. Sicherheitsrost und Bügel Für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand am Schornstein bei Schornsteinfegerarbeiten. Maße: Farben: Material: Bedarf: Befestigung: Passend zu: 420 x 250 mm Rot, Braun, Anthrazit oder verzinkt verzinkter Stahl je Tritt 2 Sicherheitspfannen/ Standsteine, 2 Bügel und 1 Sicherheitstritt Pro 42 im Lieferumfang enthalten Standsteinen und Sicherheitspfannen (außer Smaragd) Maße: Farben: Material: Bedarf: Befestigung: Passend zu: 880 x 250 mm passend zur Dachdeckung oder unbeschichtet Aluminium 2 Sicherheitspfannen/ Standsteine, 2 Bügel und 1 Sicherheitsrost im Lieferumfang enthalten Standsteinen und Sicherheitspfannen (außer Smaragd) Sicherheitsrost 1000 x 250 mm für Smaragd lieferbar. Hier: Frankfurter Pfanne, Sicherheitstritt Pro 42 Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU Hier: Rubin 15, Sicherheitsrost Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU 94150

125 Formpfannen/ Dach-Systemteile Begehung 125 Dachpfannen Sicherheitsrost Pro 86 und Bügel Für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand am Schornstein bei Schornsteinfegerarbeiten. Sicherheitsrost Pro 146 und Bügel Für die sichere Dachbegehung und für einen sicheren Stand am Schornstein bei Schornsteinfegerarbeiten. Maße: Farben: Material: Bedarf: Befestigung: 855 x 250 mm Rot, Braun, Anthrazit und verzinkt verzinkter Stahl 2 Sicherheitspfannen/ Standsteine, 2 Bügel und 1 Sicherheitsrost Pro 86 im Lieferumfang enthalten Maße: Farben: Material: Bedarf: Befestigung: 1460 x 250 mm Rot, Braun, Anthrazit und verzinkt verzinkter Stahl 3 Sicherheitspfannen/ Standsteine, 3 Bügel und 1 Sicherheitsrost Pro 146 im Lieferumfang enthalten Passend zu: Standsteinen und Sicherheitspfannen (außer Smaragd) Passend zu: Standsteinen und Sicherheitspfannen (außer Smaragd) Hier: Rubin 15, Sicherheitsrost Pro 86 Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU Hier: Tegalit, Sicherheitsrost Pro 146 Verlegeanleitung Seite 315 ff. BAU 94150

126 Formpfannen/ Dach-Systemteile Begehung 126 Dachpfannen Uni-Sicherheitssystem Das Uni-Sicherheitssystem besteht aus zwei Stützen und einem Rost (800 x 250 mm). Farben: Rot, Anthrazit Material: Aluminium, farbig beschichtet, Edelstahl Bedarf je Einheit: 2 Stützen und ein Rost Befestigung: 1 Spezialschraube 4 x 55 mm/ Stütze Passend zu folgenden Modellen: Achat 12 Granat 15 Saphir Hier: Saphir, Uni-Sicherheitssystem

127 Formpfannen/ Dach-Systemteile Schneesicherung 127 Dachpfannen Schneefangpfanne Schneefangsystem bei Braas Dachpfannen für die sichere und formschöne Befestigung des Schneefanggitters, Rundholzhalters und der Alpinstütze. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung Aluminium, farbig beschichtet nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Rubin 11/ 13/ 15 Doppel-S Achat 13/ 14 Harzer Pfanne Granat 11/ 13 Harzer Pfanne 7 Topas 11/13/15 Taunus Pfanne Smaragd Tegalit Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Schneefanggitter/ Schneefanggitterstütze/ Verbindungsklammer Schneefanggitter Schutz gegen Abrutschen des Schnees. Schneefanggitterstütze Zum Befestigen des Schneefanggitters an den Schneefangpfannen. Verbindungsklammer Zum Verbinden von 2 Schneefanggittern. Farben: passend zur Dachdeckung Material: Aluminium, farbig beschichtet (Schneefanggitterstütze) verzinkter Stahl, farbig beschichtet (Schneefanggitter) Bedarf: Schneefanggitter: 1 St./ 3 m Schneefanggitterstütze: 1 St./ Schneefangpfanne Verbindungsklammer 2 St./ Verbindung Passend zu: Schneefangpfannen Hier: Rubin 13, Schneefangpfanne Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff. Hier: Frankfurter Pfanne, Schneefanggitter Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff.

128 Formpfannen/ Dach-Systemteile Schneesicherung 128 Dachpfannen Rundholzhalter Für die sichere und formschöne Befestigung des Rundholzes (ø 130 mm) an den Schneefangpfannen. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung Aluminium, farbig beschichtet 1 St./ Schneefangpfanne Alpinstütze für 1-Zoll-Rohre Für die Befestigung von 1-Zoll-Rohren an den Schneefangpfannen zur Schneesicherung. Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit oder unbeschichtet Aluminium 1 St./ Schneefangpfanne Passend zu: Schneefangpfanne Passend zu: Schneefangpfannen Hier: Rubin 13, Rundholzhalter Hier: Tegalit, Alpinstütze Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff. Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff.

129 Formpfannen/ Dach-Systemteile Schneesicherung 129 Dachpfannen Schneestoppstein Zum Halten des Schnees auf der Dachfläche, um die Gefahr von Dachlawinen zu verringern. Farben: Bedarf: Passend zu folgendem Modell: Frankfurter Pfanne 35 Klassisch-Rot, Ziegelrot nach örtlichen Gegebenheiten, 1,3 5 St./m 2 Dachfläche 120 Schneefanghaken Zur Fixierung des Schnees auf der Dachfläche. Schnell verlegbar. Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit, Hellgrau, Dunkelrot Stahl, verzinkt, farbig beschichtet nach örtlichen Gegebenheiten ca. 2 7 St./m 2 Dachfläche Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff Schneereiche Gebiete S. 236 ff. Verlegeanleitung S. 318 ff.

130 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 130 Dachpfannen Ventistein Frankfurter Pfanne Ventistein Tegalit Materialangepasste, optisch schöne und funktionale Lösung für die Durchführung aufsteigender Lüftungsleitungen, inkl. Anschluss-Set und Reduzierstück DN Farben: Bedarf: Frankfurter Pfanne Seidenmatt: Klassisch-Rot, Kupfer, Granit Tegalit Seidenmatt: Klassisch-Rot, Dunkelbraun, Hellgrau, Granit, Dunkelblau 1 St./ Lüftungsleitung DuroVent Durchgangspfanne Modellabhängige Durchgangspfanne für die Aufnahme des DuroVent Oberrohrs, des Sani-Lüfters, des Antennenaufsatzes oder der Abgaskalotte. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung PVC 1 St./Lüftungsleitung bzw. Antennenmast oder Abgasleitung Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Hier: Frankfurter Pfanne, Ventistein Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Durchgangspfanne Verlegeanleitung Seite 320 f.

131 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 131 Dachpfannen DuroVent Oberrohr/ Wetterkappe für Oberrohr Formschöne, funktionssichere Entlüftung aufsteigender Leitungen. Anschluss an die Lüftungsleitung wahlweise mit Anschlussrohr DN 125 oder DN 100. Wetterkappe zur Abdeckung des Oberrohrs, wenn zusätzlicher Schutz gegen Schnee und Regen erforderlich ist, z. B. für Wrasenabzug. DuroVent Sani-Lüfter/ Wetterkappe für Sani-Lüfter Formschöne, funktionssichere Entlüftung aufsteigender Leitungen. Anschluss an die Lüftungsleitung wahlweise mit Anschlussrohr DN 125 oder DN 100. Wetterkappe zur Abdeckung des Sani-Lüfters, wenn zusätzlicher Schutz gegen Schnee und Regen erforderlich ist, z. B. für Wrasenabzug. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung PVC 1 St./Lüftungsleitung Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung PVC 1 St./ Lüftungsleitung Passend zu: DuroVent Durchgangspfanne Passend zu: DuroVent Durchgangspfanne Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Oberrohr mit Durchgangspfanne Verlegeanleitung Seite 320 f. Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Sani-Lüfter DN 125 mit Durchgangspfanne und Wetterkappe Verlegeanleitung Seite 320 f.

132 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 132 Dachpfannen DuroVent Anschlussrohr 100/ 125 Anschlussprodukt für die Verbindung zur Lüftungsleitung. Wahlweise in DN 125 oder DN 100. Farbe: Material: Bedarf: Passend zu: Schwarz PVC 1 St./Lüftungsleitung DuroVent Durchgangspfanne DuroVent Anschluss-Set 100/ 125 Anschlussring für den professionellen, wasserdichten Anschluss des DuroVent Anschlussrohres, des Ventisteins oder des Ton-Sanilüfters an die Zusatzmaßnahme. Mit Schablone zum Herstellen des Ausschnitts für Anschlussrohre DN 125 oder DN 100. Farbe: Bedarf: Schwarz nach Anforderung 1 St./Lüftungsleitung Passend zu: Ventistein DuroVent Anschlussrohr Ton-Sanilüfter Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Anschlussrohr Verlegeanleitung Seite 320 f. Verlegeanleitung Seite 320 f.

133 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 133 Dachpfannen DuroVent Antennen-/ Satellitenaufsatz Ermöglicht den sicheren Durchgang des Antennen- oder Parabolantennenmastes. Minimaler Rohrdurchmesser: 22 mm Maximaler Rohrdurchmesser: 110 mm Farben: Material: Bedarf: Passend zu: passend zur Dachdeckung PVC 1 St./ Antennenmast DuroVent Durchgangspfanne DuroVent Abgaskalotte 116 und 128 Dachdurchführung für Abgasdoppelrohre von Gasfeuerungsanlagen und Brennwertgeräten. Für Abgasdoppelrohre, deren Außenfläche des Innenrohres nicht wärmer als +85 C wird. Zwei Modelle stehen zur Verfügung: AK 116: Innendurchmesser: 116 mm Außendurchmesser: 122 mm AK 128: Innendurchmesser: 128 mm Außendurchmesser: 132 mm Die Abgasdoppelrohre gehören nicht zum Lieferumfang. Farben: Material: Bedarf: Passend zu: passend zur Dachdeckung PVC 1 St./ Abgasrohr DuroVent Durchgangspfanne Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Antennenaufsatz Verlegeanleitung Seite 320 f. Hier: Frankfurter Pfanne, DuroVent Abgaskalotte Verlegeanleitung Seite 320 f.

134 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 134 Dachpfannen Ton-Sanilüfter Materialgleiche und formschöne Entlüftung aufsteigender Lüftungsleitungen. Richtgröße Rohr: DN 125 (ein Reduzierstück DN 125/100 ist im Lieferumfang enthalten) Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./ Lüftungsleitung Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Granat 11/13/15 Topas 11/13/15 Smaragd Saphir Ton-Sanilüfter Doppelbiber Materialgleiche und formschöne Entlüftung aufsteigender Lüftungsleitungen bei Opal Standard und Opal Berliner Biber. Durchgangsbiber als Doppelbiber 360 x 430 mm mit Rundschnitt. Dieser kann bei Opal Standard mit Trauf- und Firstplatte ohne handwerkliches Anarbeiten der Deckung verlegt werden. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Richtgröße Rohr: DN 125 (ein Reduzierstück DN 125/100 ist im Lieferumfang enthalten) Farben: passend zur Dachdeckung Bedarf: 1 St./Lüftungsleitung und je 1 St. Trauf/ Firstplatte Traufplatte Firstplatte Hier: Rubin 13, Ton-Sanilüfter Verlegeanleitung Seite 322

135 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 135 Dachpfannen Ton-Antennenziegel Zur materialgleichen Durchführung des Antennenoder Parabolantennenmastes mit einem Außendurchmesser von max. 77,5 mm. Einsetzbar bis zu einer Dachneigung von 55. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung Ton (Durchgangspfanne), PMMA (Antennenaufsatz) 1 St./ Antennenmast Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Granat 11/13/15 Topas 11/13/15 Smaragd Saphir Ton-Antennenziegel Doppelbiber Zur materialgleichen Durchführung des Antennenoder Parabolantennenmastes mit einem Außendurchmesser von max. 77,5 mm. Einsetzbar bis zu einer Dachneigung von 55 bei Opal Standard und Opal Berliner Biber. Durchgangsbiber als Doppelbiber 360 x 430 mm mit Rundschnitt. Dieser kann bei Opal Standard mit Trauf- und Firstplatte ohne handwerkliches Anarbeiten der Deckung verlegt werden. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung Ton (Durchgangspfanne), PMMA (Antennenaufsatz) 1 St./Antennenmast und je 1 St. Trauf-/ Firstplatte Traufplatte Firstplatte Hier: Smaragd, Ton-Antennenziegel Verlegeanleitung Seite 322

136 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 136 Dachpfannen Ton-Solarziegel Zur Durchführung von Solarleitungen bis zu einem Durchmesser von 60 mm. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung 1 St./ Durchführung Passend zu folgenden Modellen: Rubin 11/13/15 Achat 12/13/14 Granat 11/13/15 Topas 11/13/15 Smaragd Saphir Ton-Solarziegel Doppelbiber Zur Durchführung von Solarleitungen bis zu einem Durchmesser von 60 mm bei Opal Standard und Opal Berliner Biber. Durchgangsbiber als Doppelbiber 360 x 430 mm mit Rundschnitt. Dieser kann bei Opal Standard mit Trauf- und Firstplatte ohne handwerkliches Anarbeiten der Deckung verlegt werden. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung 1 St./Durchführung und je 1 St. Trauf-/ Firstplatte Hier: Rubin 13, Ton-Solarziegel Verlegeanleitung Seite

137 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge Dachpfannen 2 Durchgangspfanne (PMMA) Modellabhängige Durchgangspfanne für die Aufnahme des Sani-Lüfters, des Antennenaufsatzes oder der Abgaskalotte. Opal Berliner Biber sind anzuarbeiten. Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit und Kastanie PMMA 1 St./Lüftungsleitung bzw. Antennenmast oder Abgasleitung Passend zu folgenden Modellen: Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 Opal Standard Opal Berliner Biber 1 2 Sani-Lüfter (PMMA) Wetterkappe für Sani-Lüfter (PMMA) Zur Durchführung aufsteigender Lüftungsleitungen. Bei Bedarf mit Wetterkappe zum Schutz gegen Regen und Schnee, z. B. für Wrasenabzug, lieferbar. Richtgröße Rohr: DN 100 Farben: Rot, Braun, Anthrazit, Kastanie Material: PMMA Bedarf: je 1 St./ Lüftungsleitung Wetterkappe: nach Bedarf Passend zu: Durchgangspfanne (PMMA) Hier: Rubin 13, Durchgangspfanne Hier: Rubin 13, Sani-Lüfter mit Wetterkappe

138 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 138 Dachpfannen Antennenaufsatz (PMMA) Zur sicheren Durchführung von Antennen- oder Parabolantennenmasten bis zu einem Außendurchmesser von 77,5 mm. Einsetzbar bis 55 Dachneigung. Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit, Kastanie PMMA je 1 St./ Antennenmast Abgaskalotte (PMMA) Dachdurchführung für Abgasdoppelrohre von Gasfeuerungsanlagen und Brennwertgeräten. Für Abgasdoppelrohre mit einem Außendurchmesser bis 114 mm, deren Außenfläche des Innenrohres nicht wärmer als + 85 C wird. Das Abgasdoppelrohr gehört nicht zum Lieferumfang. Passend zu: Durchgangspfanne (PMMA) Farben: Material: Bedarf: Rot, Braun, Anthrazit, Kastanie PMMA je 1 St./ Abgasrohr Passend zu: Durchgangspfanne (PMMA) Hier: Rubin 13, Antennenaufsatz Hier: Rubin 13, Abgaskalotte

139 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachdurchgänge 139 Dachpfannen Flexibler Schlauchanschluss (DN 125, DN 100) Ermöglicht den flexiblen Anschluss von Dachdurchgängen an Lüftungsleitungen DN 100 bzw. DN 125. Farbe: Bedarf: Grau 1 St./ Lüftungsleitung Verlegeanleitung Seite 320

140 Formpfannen/ Dach-Systemteile Belichtung 140 Dachpfannen Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex/ Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex Schornsteinfeger-Ausstieg, Lüftung und Belichtung für nicht ausgebaute Dächer. Mit bruchfester Lichtkuppel. Als Ausstiegsfenster für 16 bis 55 geneigte Dächer. Modellunabhängig. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Das Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex ist besonders geeignet für Dachsteine im 7er-Format. Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Schornsteinfeger-Ausstieg, Lüftung und Belichtung für nicht ausgebaute Dächer. Mit bruchfester Lichtkuppel. Als Ausstiegsfenster für 16 bis 55 geneigte Dächer. Modellabhängig. Für profilierte Dachsteine. Ausstiegsöffnung: Farben: Material: 475 x 520 mm Rot, Braun, Anthrazit, Hellgrau Kunststoff, Lichtkuppel aus Polycarbonat Ausstiegsöffnung: Farben: Material: 475 x 520 mm 520 x 600 mm (GF) Rot, Braun, Anthrazit, Kupfer (nicht bei GF) Kunststoff, Lichtkuppel aus Polycarbonat Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Taunus Pfanne Verlegeanleitung Seite 323 ff. BAU Hier: Harzer Pfanne 7, Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex Hier: Frankfurter Pfanne, Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Verlegeanleitung Seite 323 ff. BAU 03064

141 Formpfannen/ Dach-Systemteile Belichtung 141 Dachpfannen Universal-Metalldachfenster Schornsteinfeger-Ausstieg, Lüftung und Belichtung für nicht ausgebaute Dächer. Als Ausstiegsfenster für 16 bis 55 geneigte Dächer. Modellunabhängig. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Ausstiegsöffnung: Material: 520 x 520 mm Stahl, verzinkt, Einscheiben- Sicherheitsglas (ESG), 4 mm Dachfenster-Zweiplus Luminex/ Dachfenster- Zweiplus, wärmegedämmt Luminex Schornsteinfeger-Ausstieg, Lüftung und Belichtung für nicht ausgebaute Dächer. Als Ausstiegsfenster für 16 bis 55 geneigte Dächer. Modellunabhängig. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Dachfenster-Zweiplus, wärmegedämmt Luminex für die Belichtung und Belüftung von Dachräumen untergeordneter Nutzung. Dachfenster-Zweiplus Luminex für nicht ausgebaute Dächer. Ausstiegsöffnung: Farben: Material: 470 x 720 mm Rot, dunkles Braun Kunststoff, stahlverstärkt, Zweischeiben-Isolierverglasung BAU Hier: Frankfurter Pfanne, Universal-Metalldachfenster Verlegeanleitung Seite 323 ff. Hier: Frankfurter Pfanne, Dachfenster-Zweiplus Luminex Verlegeanleitung Seite 326 ff. BAU 03064

142 Formpfannen/ Dach-Systemteile Belichtung 142 Dachpfannen Lichtpfanne Belichtung von nicht ausgebauten Dachräumen. Modellabhängig. Lichtbiber Belichtung von nicht ausgebauten Dachräumen. Für Opal Standard mit Rundschnitt. Material: Befestigung: hochtransparentes Polymethylmethacrylat (PMMA) 2 Klammern (im Lieferumfang enthalten) Material: Befestigung: hochtransparentes Polymethylmethacrylat (PMMA) 2 Spezialschrauben 4 x 55 mm Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Rubin 11/13/15 Achat 13/14 Granat 11/13 Topas 11/13/15 Saphir Hier: Frankfurter Pfanne, Lichtpfanne 49

143 Formpfannen/ Dach-Systemteile Kehle 143 Dachpfannen Profilo-S Fertigkehle aus hochwertig beschichtetem Verbundwerkstoff, die durch die speziellen seitlichen Profilierungen eine außergewöhnlich hohe Stabilität besitzt. Der Randbereich hat vorgestanzte Befestigungslöcher, die eine schnelle Montage gewährleisten. Ab 15 Kehlneigung einsetzbar. Farben: Material: Abmessung: Bedarf: Befestigung: Rot, dunkles Braun feuerverzinkter Stahl im Verbund mit Polyurethan-Beschichtung (PUR) 0,46 m breit, 2,10 m lang 1 St./ 2,00 m Decklänge Breitkopfstifte (in vorgefertigte Nagellöcher im Randbereich) Adapter für Profilo-S Zur einfachen Anformung des Kehlauslaufs an die Dachdeckung und zur Ausbildung des Kehlsattels. Farben: Material: Abmessung: Bedarf: Befestigung: Rot, dunkles Braun Aluminium, farbig beschichtet 0,46 m breit, 0,64 m lang 1 St./Kehlauslauf, 2 St./Kehlsattel Breitkopfstifte Verlegeanleitung Seite 329 ff. Verlegeanleitung Seite 329 ff.

144 Formpfannen/ Dach-Systemteile Kehle 144 Dachpfannen Biegekehle Optisch ansprechende, beidseitig beschichtete, profilierte Aluminiumkehle. Mit drei vorgefertigten Biegelinien. Die Aluminiumkehle ist beidseitig verwendbar. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Ab 15 Kehlneigung einsetzbar. Farbe: Bedarf: Material: Breite: eine Seite Rot, andere Seite dunkles Braun 1 St./1,5 m Decklänge Aluminium, farbig beschichtet 0,50 m Rippenkehle Kanalisiert den Wasserablauf im Kehlbereich. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Ab 15 Kehlneigung einsetzbar. Farben: Bedarf: Material: Breite: Rot, dunkles Braun 1 St/1,5 m Decklänge Kunststoff 0,50 m Verlegeanleitung Seite 329 ff. Verlegeanleitung Seite 329 ff.

145 Formpfannen/ Dach-Systemteile Kehle 145 Dachpfannen Kehlsattelband Zum Schließen der Schnittkante zweier aneinander führender Kehlen. Farben: Material: Länge: Breite: Passend zu: Rot, Braun, Anthrazit Polyisobutylen (PIB) mit Alu-Streckgittereinlage und Butylkleberaupe Rolle à 5 m ca. 140 mm Profilo-S, Biegekehle, Rippenkehle Schaumstreifen/ Hafte Schaumstreifen Schützt vor Flugschnee und Treibregen. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Selbstklebend. Maße: Farbe: Bedarf: 1000 x 30 x 60 mm Schwarz 1 St./1 m Decklänge Hafte Für die Befestigung der Biegekehle. Bedarf: 6 St./ Kehlelement Verlegeanleitung Seite 329 ff. Verlegeanleitung Seite 329 ff.

146 Formpfannen/ Dach-Systemteile Wand-/ Kaminanschluss 146 Dachpfannen Wakaflex Universalprodukt für den handwerklichen Anschluss an Wand, Kamin, aufgehenden Bauteilen und anderen Anschlüssen im Dach. Für kleinformatige Bedachungsmaterialien. Material: Polyisobutylen (PIB) mit Alu-Streckgittereinlage und Butylkleberaupe Wakaflex-Breite 280 mm 180 mm Rollenlänge 5 m 10 m 10 m Rot Dunkelrot Kupfer* Braun Hellgrau Anthrazit Dunkelblau Dunkelgrün * Geeignet für die Dachpfannenfarben Kupfer, Kupferrot und Kastanie. Waka-Leiste/ Dichtungsmasse K/ Schlagdübel Waka-Leiste Für oberen Abschluss von Wakaflex an unverkleideten, aufgehenden Bauteilen, beidseitig verwendbar, mit vorgefertigten Stanzungen. Farben: eine Seite Rot, andere Seite dunkles Braun Material: Aluminium, farbig beschichtet Bedarf: 1 St./2,3 m Decklänge Dichtungsmasse K Zur Abdichtung der Waka-Leiste an den Stößen sowie zum aufgehenden Bauteil. Bitumenverträglicher Synthesekautschuk (silikonfrei), transparent, haftet ohne Primer auch auf feuchtem Untergrund, UV-beständig, anstrichverträglich. Kartuscheninhalt: 310 ml Bedarf: ca. 60 ml/m Schlagdübel Zur einfachen Montage der Waka-Leiste Verlegeanleitung Seite 332 ff. 10 Hier: Waka-Leiste Verlegeanleitung Seite 332 ff.

147 Formpfannen/ Dach-Systemteile Unterkonstruktion 147 Dachpfannen Divoroll Top Die extrem robuste, hoch diffusionsoffene Unterdeckbahn für Schalung und formstabile Dämmung. Farbe: Material: Rollenlänge: Rollenbreite: Flächengewicht: ca. 230 g/m 2 Rollengewicht: ca. 18 kg Grau vierschichtiges, recycelfähiges Verbundmaterial aus Polypropylen-Vlies, -Verstärkungsgitter und -Funktionsfilm 50 m 1,50 m Eigenschaften des Materials sd-wert: 0,03 m WDD-Wert: 1300 g/(m 2 x 24 h) Wassersäule (DIN EN 20811): 3000 mm Reißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 520 N/50 mm, quer ca. 500 N/50 mm Nagelausreißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 450 N, quer ca. 450 N Brandverhalten (DIN ): B2 Freibewitterung: 4 Monate (UV-Beständigkeit) Temperaturbeständigkeit (DIN ): 40 C bis +80 C Divoroll Universal-S Die universelle, hoch diffusionsoffene Unterdeckbahn mit integriertem Klebestreifen für eine winddichte Verklebung und verklebte Unterdeckung. Farbe: Material: Rollenlänge: Rollenbreite: Flächengewicht: ca. 150 g/m 2 Rollengewicht: ca. 12 kg Grau vierschichtiges, recycelfähiges Verbundmaterial aus Polypropylen-Vlies, -Verstärkungsgitter und -Funktionsfilm 50 m 1,50 m Eigenschaften des Materials sd-wert: 0,03 m WDD-Wert: 1300 g/(m 2 x 24 h) Wassersäule (DIN EN 20811): 3000 mm Reißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 450 N/50 mm, quer ca. 400 N/50 mm Nagelausreißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 320 N, quer ca. 360 N Brandverhalten (DIN ): B2 Freibewitterung: 4 Monate (UV-Beständigkeit) Temperaturbeständigkeit (DIN ): 40 C bis +80 C Regensicherheit S. 172 ff. P1U002 Verlegeanleitung S. 335 ff. Regensicherheit S. 172 ff. P1U001 Verlegeanleitung S. 335 ff.

148 Formpfannen/ Dach-Systemteile Unterkonstruktion 148 Dachpfannen Divoroll Universal Die universelle, hoch diffusionsoffene Unterdeckbahn für Schalung, formstabile Dämmung oder als Unterspannung. Farbe: Material: Rollenlänge: Rollenbreite: Flächengewicht: ca. 150 g/m 2 Rollengewicht: ca. 12 kg Grau vierschichtiges, recycelfähiges Verbundmaterial aus Polypropylen-Vlies, -Verstärkungsgitter und -Funktionsfilm 50 m 1,50 m Eigenschaften des Materials sd-wert: 0,03 m WDD-Wert: 1300 g/(m 2 x 24 h) Wassersäule (DIN EN 20811): 3000 mm Reißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 450 N/50 mm, quer ca. 400 N/50 mm Nagelausreißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 320 N, quer ca. 360 N Brandverhalten (DIN ): B2 Freibewitterung: 4 Monate (UV-Beständigkeit) Temperaturbeständigkeit (DIN ): 40 C bis +80 C Divoroll Pro Die wirtschaftliche, hoch diffusionsoffene Unterdeckbahn für formstabile Dämmung oder als Unterspannung. Farbe: Material: Rollenlänge: Rollenbreite: Flächengewicht: ca. 100 g/m 2 Rollengewicht: ca. 9 kg Grau dreischichtiges, recycelfähiges Verbundmaterial aus Polypropylen-Vlies und -Funktionsfilm 50 m 1,50 m Eigenschaften des Materials sd-wert: 0,02 m WDD-Wert: 1400 g/(m 2 x 24 h) Wassersäule (DIN EN 20811): 2000 mm Reißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 220 N/50 mm, quer ca. 145 N/50 mm Nagelausreißfestigkeit (DIN EN ): längs ca. 130 N, quer ca. 155 N Brandverhalten (DIN ): B2 Freibewitterung: 4 Monate (UV-Beständigkeit) Temperaturbeständigkeit (DIN ): 40 C bis +80 C Regensicherheit S. 172 ff. P1U001 Verlegeanleitung S. 335 ff. Regensicherheit S. 172 ff. Verlegeanleitung S. 335 ff.

149 Formpfannen/ Dach-Systemteile Unterkonstruktion 149 Dachpfannen DivoTape DivoTape ist das einseitige Klebeband zum Verkleben von Überlappungen, Anschlüssen und Rissen bei Divoroll Unterdeckbahnen. Der Kleber ist auf Divoroll Bahnen abgestimmt und bietet eine dauerhafte Verklebung. Länge: Breite: Dicke: Rolle à 25 m 60 mm 0,3 mm Flexiroll Flexiroll ist die Lösung für den Anschluss von Durchdringungen wie Dunstrohren, Dachfenstern und Schornsteinen an Unterdeckungen, wie z. B. Divoroll. Das dehnbare Material ermöglicht eine optimale Anformung auch an runde, eckige und unebene Durchdringungen. Aufgrund der flächigen Butylkleberschicht ist eine dichte Ausführung des Anschlusses möglich. Durch die mittige Perforation der Abdeckfolie kann eine handwerksgerechte Verlegung in zwei Arbeitsschritten erfolgen. Farbe: Material: Länge: Breite: Anthrazit Vlies-Verbundmaterial mit Aluminium-Streckgittereinlage und einseitiger Butylkleberschicht Rolle à 5 m 88 mm Regensicherheit S. 172 ff. Verlegeanleitung S. 335 ff. Regensicherheit S. 172 ff. Verlegeanleitung S. 335 ff.

150 Formpfannen/ Dach-Systemteile Unterkonstruktion 150 Dachpfannen Duoroll Zweiseitiges Klebeband zum Verkleben von Flächen, Überlappungen und Anschlüssen bei Divoroll und Eurofol. Farbe: Länge: Breite: transparent Rolle à 50 m 40 mm Eurofol Q 210/Eurofol Q 140 Gitterverstärkte Unterspannbahn zum Schutz vor Staub und Flugschnee. Farben: Q 210: schwarzes Gitter mit rotem Kennfaden Q 140: mit grünem Kennfaden Material: PE, gewebeverstärkt Abmessungen: 1,5 m x 50 m Rollengewicht: Q 210: ca. 15,8 kg Q 140: ca. 10,5 kg Eigenschaften des Materials sd-wert: ca. 1 m WDD-Wert: 25 g/(m 2 x 24 h) Wassersäule (DIN EN 20811): 500 mm Reißfestigkeit (DIN 53354): Q 210: 500 N/50 mm, Q 140: 350 N/50 mm Nagelausreißfestigkeit (DIN 54301): Q 210: ca. 240 N, Q 140: ca. 160 N Brandverhalten (DIN ): B 1 UV-Beständigkeit: 3 Monate Regensicherheit S. 172 ff. Verlegeanleitung S. 335 ff. Regensicherheit S. 172 ff. Verlegeanleitung S. 335 ff.

151 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 151 Dachpfannen Kehl-/ Gratklammer Für die einfache und schnelle Befestigung der geschnittenen Dachpfannen an Grat und Kehle ohne Bohren. Einsatzbereich: profilierte und ebene Dachpfannen Material: Edelstahl, korrosionsbeständig Bedarf: 1 St./ geschnittene Dachpfanne 14 Seitenfalzklammer 2 Die Seitenfalzklammer zur rationellen Sturmsicherung. Durch Einschlagen des Drahtstiftes in die Lattung wird sie in ihrer Lage fixiert. Material: Bedarf: Zial 1 St./ zu sicherndem Dachstein Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne 400 Verlegeanleitung Seite 338 Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

152 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 152 Dachpfannen Euro-Sturmklammer Die Euro-Sturmklammer wird in den Seitenfalz gehängt und in die Lattung geschlagen. Es sind vier Modelle für alle profilierten Braas Dachsteine und Tegalit erhältlich. Universal-Sturmklammer Die Universal-Sturmklammer dient der schnellen und wirksamen Sturmsicherung. Sie wird in den Seitenfalz der Dachsteine eingehängt und durch Umbiegen dauerhaft fixiert. Modelle: Material: Bedarf: Frankfurter Pfanne Harzer Pfanne und Taunus Pfanne Harzer Pfanne 7 und Doppel-S Tegalit Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachstein Material: Bedarf: Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachstein Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 Taunus Pfanne Tegalit Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff. Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

153 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 153 Dachpfannen Sturmkralle Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Zum Einschlagen in die Dachlattung. Achat Sturmklammer Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Zum Einschlagen in die Dachlattung. Material: Bedarf: Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachziegel Material: Bedarf: Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachziegel Passend zu folgenden Modellen: Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 Passend zu folgenden Modellen: Rubin 13 Achat 12/13 Granat 11/13/15 Topas 11/13/15 Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff. Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

154 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 154 Dachpfannen Smaragd Sturmklammer Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Ohne Einschlagen wird in den seitlichen Falz und um die Dachlatte des darunter liegenden Dachziegels geklemmt. Material: Bedarf: Passend zu folgendem Modell: Smaragd Edelstahl, korrosionsbeständig 2 St./ zu sicherndem Dachziegel Rubin 15 Sturmklammer Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Zum Einschlagen in die Dachlattung. Material: Bedarf: Passend zu folgendem Modell: Rubin 15 Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachziegel Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff. Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

155 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 155 Dachpfannen Rubin 11 Sturmklammer Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Zum Einschlagen in die Dachlattung. Saphir/ Achat 14 Sturmklammer Zur Sicherung der Dachziegel gegen Windsoglasten und Abrutschen. Zum Einschlagen in die Dachlattung. Material: Bedarf: Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachziegel Material: Bedarf: Edelstahl, korrosionsbeständig 1 St./ zu sicherndem Dachziegel Passend zu folgendem Modell: Rubin 11 Passend zu folgenden Modellen: Achat 14 Saphir Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff. Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

156 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 156 Dachpfannen Spezialschraube 4 x 55 mm Zur Sicherung von gelochten Dachpfannen gegen Windsoglasten und Abrutschen. Schraubnagel, kurz, Schraubnagel, lang Korrosionsgeschützter Schraubnagel, universell einsetzbar. Die Spezialschrauben bieten ein Höchstmaß an Sicherheit durch verstärkte Kopfausbildung. Daraus ergibt sich eine erhöhte Durchzugssicherheit. Universell einsetzbar, auch zur Befestigung von Ortgängen, Firstklammern und in vielen weiteren Bereichen. Maße: Material: Verpackung: Schraubnagel kurz 4,5 x 45 mm Schraubnagel lang 3,8 x 65 mm verzinkt, korrosionsgeschützt 100 St./ Karton Maße: Material: Bitgröße: Verpackung: 4 x 55 mm verzinkt, korrosionsgeschützt PZ2 100 St./ Karton Windsogsicherheit S. 228 ff. Verlegeanleitung S. 338 ff.

157 Formpfannen/ Dach-Systemteile Befestigung 157 Dachpfannen Ziegelbohrer Spezialbohrer für Braas Dachpfannen. Bohrerstärke: 5 mm Empfohlene Drehzahl: 1500 UPM Abkühlzeit: ca. 20 Sek./ Loch Verpackung: 10 St./ Karton Modulstütze Die technisch sichere Lösung zur Montage der Halteträger von Photovoltaikanlagen und Warmwasserkollektoren. Die Modulstütze kann bei allen Braas Dachpfannen eingesetzt werden (außer Achat 12, Granat 15, Saphir und Opal Turmbiber). Farben: Material: Bedarf: passend zur Dachdeckung Aluminium, farbig beschichtet mindestens 4 Modulstützen pro Trägereinheit Zulässige Modulfläche pro Modulstütze: Firsthöhe über Dachneigung Gelände (in Meter) DN 25 DN > ,0 m 2 /St. 2,6 m 2 /St ,1 m 2 /St. 1,6 m 2 /St. Dachdeckung S. 179 Außenwandbekleidung S. 353 Hier: Frankfurter Pfanne, Modulstütze Verlegeanleitung Seite 341

158 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck 158 Dachpfannen Dachhahn Attraktiver Dachschmuck für das besondere Dach in Verbindung mit Firststeinen. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Firsthahn 29 cm/firsthahn 48 cm Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Farben: Höhe: Passend zu: Rot, Anthrazit ca. 50 cm Firststein Firsthahn 29 cm Gewicht: 2,0 kg/ St. Höhe: 29 cm Farben: Rot (engobiert), Weiß (glasiert) Firsthahn 48 cm Gewicht: 7,0 kg/ St. Höhe: 48 cm Farben: Rot, Dunkelbraun (engobiert), Weiß, Kupferantik (glasiert) Verlegeanleitung Seite 305 Verlegeanleitung Seite 306

159 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck 159 Dachpfannen Firsttaube Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Firstkatze Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Gewicht: Höhe: Farben: 2,4 kg/ St. 25 cm Weiß (glasiert) Gewicht: Höhe: Farben: 6,0 kg/ St. 35 cm Rot, Dunkelbraun (engobiert), Schwarz (glasiert) Verlegeanleitung Seite 306 Verlegeanleitung Seite 306

160 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck 160 Dachpfannen Firstbussard Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Firsteule Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Gewicht: Höhe: Farben: 10,0 kg/ St. 55 cm Weiß, Kupferantik (glasiert) Gewicht: Höhe: Farbe: 17,0 kg/ St. 56 cm Kupferantik (glasiert) Verlegeanleitung Seite 306 Verlegeanleitung Seite 306

161 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck 161 Dachpfannen Firstpferd Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Firstfuchs Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Gewicht: Höhe: Farbe: 9,0 kg/ St. 52 cm Kastanie (glasiert) Gewicht: Länge: Höhe: Farbe: 5,0 kg/ St. 52 cm 14 cm Kastanie (glasiert) Verlegeanleitung Seite 306 Verlegeanleitung Seite 306

162 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck 162 Dachpfannen First-Schlafwandler Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. 1 First-Spitze 40 cm Gewicht: Höhe: Farben: 9,0 kg/ St. 48 cm weißes oder blaues Nachthemd (glasiert) Gewicht: Höhe: Farben: 1,8 kg/ St. 40 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau 2 First-Spitze 60 cm Gewicht: Höhe: Farben: 4,5 kg/ St. 60 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau 3 First-Spitze 70 cm Verlegeanleitung Seite 306 Gewicht: Höhe: Farben: 4 First-Zwiebel 50 cm Gewicht: Höhe: Farben: Verlegeanleitung Seite 306 6,9 kg/ St. 70 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau 3,9 kg/ St. 50 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau

163 Formpfannen/ Dach-Systemteile Dachschmuck Dachpfannen 2 4 Braas Dachschmuck wird aus hochwertigem Ton von Hand geformt. Er bietet geprüfte Frostsicherheit und wird als komplettes System mit allem Befestigungszubehör und einer Montageanleitung geliefert. 1 First-Kugel 30 cm Gewicht: Höhe: Farben: 3,7 kg/ St. 30 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau Spezialkleber Kleber zur Befestigung des Dachschmuckes aus Ton auf dem Firstziegel. Farbe: Rot, Schwarz Lieferumfang: 1 Kartusche à 50 ml Zweikomponenten-Kleber 1 Düse für Kartusche 1 Adapter, transparenter Zylinder und blaues Endstück (für handelsübliche Kartuschenpistole) 2 First-Kugel 50 cm Gewicht: Höhe: Farben: 5,7 kg/ St. 50 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau 3 First-Doppelkugel 45 cm Gewicht: Höhe: Farben: 4 First-Artischocke 23 cm Gewicht: Höhe: Farben: Verlegeanleitung Seite 306 7,0 kg/ St. 45 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau 2,3 kg/ St. 23 cm Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun, Anthrazit, Kastanie, Brillantschwarz, Nachtblau Verlegeanleitung Seite 306

164 Formpfannen/ Dach-Systemteile Sonstige Formpfannen 164 Dachpfannen Fledermausstein Der Fledermausstein schafft, auch nachträglich eingebaut, eine Einschlupfmöglichkeit für Fledermäuse, bei gleichzeitig hoher Sicherheit gegen Witterungseinflüsse bei nicht ausgebauten Dachräumen. Modellabhängig. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. 3 St./ Dachfläche Passend zu folgenden Modellen: Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Taunus Pfanne Universal Unterläufer Opal Bei eingebundenen Biberkehlen kann der Universal Unterläufer sowohl für den rechten als auch für den linken Übergang der Unterläuferschicht zur Deck- bzw. Lagerschicht eingesetzt werden. Farben: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung 2 St./ Unterläuferschicht Pappstift und Bindedraht Passend zu folgendem Modell: Opal Standard mit Rundschnitt Hier: Frankfurter Pfanne, Fledermausstein Eingebundene Biberkehlen Seite 260

165 Formpfannen/ Dach-Systemteile Sonstige Formpfannen Dachpfannen Anläufer für Fledermausgauben Opal Die Anläufer in rechter und linker Ausführung ermöglichen einen harmonischen Übergang von der Hauptdachfläche zur geschweiften Gaubenfläche ohne Sperren und Bearbeiten der Biberschwanzziegel. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. je 1,5 St. rechts/links pro Gaubendeckreihe Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Querwölber für Fledermausgauben Opal Mit den Querwölbern lässt sich auch der Scheitelbereich der Fledermausgaube ohne Sperren und Bearbeiten der Biberschwanzziegel eindecken. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung ca. je 2 St./Gaubendeckreihe Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Hier: Opal Standard, Querwölber 180 Hier: Opal Standard, Anläufer Fledermausgauben Seite 262 ff. 180 Fledermausgauben Seite 262 ff.

166 Formpfannen/ Dach-Systemteile Sonstige Formpfannen 166 Dachpfannen Längskonkavbiber Opal Mit den Längskonkavbibern lassen sich z. B. Zwiebeldächer und sonstige konkav geformte Dachflächen ohne Sperren der Biberschwanzziegel eindecken. Längskonvexbiber Opal Mit den Längskonvexbibern lassen sich z. B. Zwiebeldächer und sonstige konvex geformte Dachflächen ohne Aufsperren der Biberschwanzziegel eindecken. Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung je nach Anforderung Farben: Bedarf: passend zur Dachdeckung je nach Anforderung Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Passend zu folgenden Modellen: Opal Standard mit Rundschnitt Opal Berliner Biber Hier: Opal Standard, Längskonkavbiber Hier: Opal Standard, Längskonvexbiber Zwiebeldächer Seite 261 Zwiebeldächer Seite 261

167 Formpfannen/ Dach-Systemteile Sonstige Dach-Systemteile Dachpfannen 2 1 Originalfarben Zur Farbgebung von Schnittkanten an Dachziegeln, z. B. bei Kehlen. Vor der Beschichtung muss der Untergrund sauber, trocken sowie frei von Fetten und Staub sein. Farben: passend zu den Dachziegelfarben Repatape Universelles Abdichtband zur Soforthilfe bis zur späteren Reparatur bei Schäden an Bauwerksteilen. Vollflächiger Butylkleber auf der Unterseite. Breiten: Farben: Länge: 50 mm, 100 mm, 150 mm, 250 mm Rot, Anthrazit, Aluminium blank Rolle à 10 m 2 Mörtelfarbe Pulver zum Einfärben des Mörtels. Lieferbar als 2-kg- oder 4-kg-Eimer Farben: Rot (Eimer à 4 kg), Braun (Eimer à 2 kg), Anthrazit (Eimer à 4 kg)

168 Planungsgrundlagen Dachdeckung 168 Bei der Planung und Ausführung von Einbzw. Umdeckungen von Dachflächen müssen die Regeln der Technik beachtet werden, beispielsweise Normen und das Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Dieses Regelwerk ist in vielen Punkten allgemein nicht produktspezifisch formuliert und sichert im Normalfall die einwandfreie technische Ausführung. Die Hersteller-Verarbeitungsvorschrift der Lafarge Dachsysteme setzt diese allgemeinen Vorgaben speziell auf das Braas Produktprogramm in ihren Planungsgrundlagen und Verlegeanleitungen um. Diese herstellerspezifischen Aussagen sind ebenso zu berücksichtigen wie die örtlichen Bauvorschriften sowie die Kompetenz der Planer oder Verarbeiter mit ihren regionalen Kenntnissen.

169 169 Technische Daten Regensicherheit Dachdeckung Dachpfannen Dacheinteilung Dachsteine Dacheinteilung Dachziegel Dacheinteilung Pult Windsogsicherheit Schneereiche Gebiete Wärmegedämmter Dachaufbau Sonderdachformen Technische Details Verlegeanleitungen

170 Planungsgrundlagen Technische Daten 170 Art Braas Dachpfannen Deckbreite (mittlere) Schnürabstand (ca.) Halbe Pfanne Regeldachneigung Flächenpfanne Ortgangpfanne links Ortgangpfanne rechts Form Deckung Modell [ ] [mm] min. [mm] Dachstein Profilierte Dachsteine in Reihe Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 (Big) Planungsgrundlagen Dachziegel Ebener Dachstein Hohlfalzziegel Reformziegel/ Falzziegel Flachdachziegel Doppelmuldenfalzziegel Biberschwanzziegel im Verband in Reihe in Reihe in Reihe oder im Verband in Reihe in Doppeldeckung oder in Kronendeckung Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 (Karstädter) Rubin 13 (Rubin) Rubin 15 (Karund) Achat 12 (Westfalica) Achat 13 (Achat) Achat 14 (Hanseat) Granat 11 (Havelländer) Granat 13 (Granat) Granat 15 (Weserland) Topas 11 (Müritzer) Topas 13 (Topas) Topas 15 (Standard) Opal Standard Ganze 110 Halbe Ganze 140 Halbe Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Rautenziegel in Reihe Smaragd Komb. Mönch-/ Nonnenziegel in Reihe Saphir (Karthago)

171 Planungsgrundlagen Technische Daten Lattenabstand Fläche (LA) max. [mm] bei DN [ ] Decklänge (mittlere/variable) Lattenabstand (ca.) < > 35 < > 35 < > 35 < > 35 < > 35 < > 35 Lattenabstand Traufe (LAT) min./max. [mm] Lattenabstand First (LAF je nach Dachneigung) mit Firstanschlusspfannpfanne mit Flächen- max./min. [mm] max./min. [mm] Sattelf. 15 Konischer F Sattelf. 15 Konischer F Bedarf Gewicht Lastannahme nach DIN Pfannen Fläche bei Bedarf einschließlich Lattung max./min. ca. [St./m 2 ] 10,7 10,4 10,7 9,9 10,7 9,7 10,7 10,4 10,7 9,9 10,7 9,7 10,7 10,4 10,7 9,9 10,7 9,7 8,2 8,0 8,2 7,7 8,2 7,5 10,7 10,4 10,7 9,9 10,7 9,7 10,7 10,6 10,7 10,3 10,7 9,8 11,2 12,9 15,0 ca. [kg/st.] 4,35 4,35 4,35 5,2 4,3 5,25 3,6 3,0 2,9 max./min. ca. [kg/m 2 ] 46,5 42,2 46,5 42,2 46,5 42,2 42,6 39,0 46,0 41,7 56,2 51,5 40,3 38,8 43,5 [St./m 2 ] [kn/m 2 ] über 10 bis 10 über 10 bis 10 über 10 bis 10 über 10 bis 10 über 10 bis 10 0,50 0,55 0,55 0,55 0,55 0,50 0,55 0,50 0,55 0,50 0,55 0,50 0,65 0, Planungsgrundlagen ,4 3,7 45,7 0, Sattelf Sattelf. 14,6 12,9 3,2 46,5 41,3 0, Konischer F. 15 Konischer F ,9 3,2 44,3 0, ,4 3,7 43,0 0, Sattelf. 15 Konischer F ,9 14,4 3,6 3,1 46,5 44,7 0,55 0, ,1 11,3 3,5 49,3 39,6 0, Sattelf Sattelf. 14,5 12,9 3,5 50,9 45,2 0, Konischer F. 15 Konischer F ,5 14,7 2,9 53,7 42,7 0,55 145/290* 150/300* 155/310* 160/320* 165/330* 95/190* 100/200* 105/210* 110/220* 115/230* 145/290* 150/300* 155/310* 160/320* 165/330* > > > > > > > > > > > > LAT LAT LAT LAT LAT LAT LAT LAT Kon. F Kon.kl.F Kon. F Kon.kl.F Kon. F Kon.kl.F ,3 37,0 35,8 34,7 33,7 78,0 74,1 70,6 67,3 64,4 44,5 43,0 41,6 40,3 39,1 14,0 12,5 14,4 1,8 1,1 1,5 3,7 3,6 69,0 66,7 64,5 62,5 60,6 85,8 81,5 77,6 74,1 70,9 66,7 64,5 62,4 60,5 58,7 51,8 46,2 51,7 0,75 0,95 0,75 0,55 0,55 * Doppeldeckung/Kronendeckung

172 Planungsgrundlagen Regensicherheit 172 Planungsgrundlagen Anforderungen Geneigte Dächer sind regensicher auszubilden. Die Regensicherheit einer Dachdeckung hängt maßgeblich vom Dachdeckungsmaterial ab. Bei normalen Anforderungen erzielt eine fachgerechte Dachdeckung die notwendige Regensicherheit. Um auch erhöhten Anforderungen gerecht zu werden, muss je nach Art und Umfang sowohl das geeignete Dachdeckungsmaterial als auch eine darauf abgestimmte Zusatzmaßnahme zur Regensicherheit ausgewählt werden. Erhöhte Anforderungen können sich aus Folgendem ergeben: Dachneigung Unterschreitung der Regeldachneigung Konstruktion, wie z. B. stark gegliederte Dachflächen besondere Dachformen große Sparrenlängen Nutzung, wie z. B. Nutzung des Dachgeschosses, insbesondere zu Wohnzwecken landwirtschaftlich genutzte Gebäude Klimatischen Verhältnisse, wie z. B. exponierte Lage extreme Standorte schneereiche Gebiete windreiche Gebiete besondere Witterungsverhältnisse Örtlichen Bestimmungen, wie z. B. Landesbauordnung bauaufsichtliche Vorschriften Städte-, Kreis- und Gemeindeverordnungen oder -satzungen Auflagen des Denkmalschutzes Regeldachneigung Als Regeldachneigung wird die Dachneigungsgrenze verstanden, bei der sich eine Dachdeckung in der Praxis als ausreichend regensicher erwiesen hat. Bei der Unterschreitung der Regeldachneigung sind Zusatzmaßnahmen erforderlich. Die Regeldachneigung ist abhängig vom Dachpfannenmodell. Mindestdachneigung Die Mindestdachneigung für Dachpfannen beträgt 10. Regeldachneigung Dachpfannenmodell Regeldachneigung Frankfurter Pfanne 22 Doppel-S 22 Harzer Pfanne 22 Harzer Pfanne 7 (Big) 22 Taunus Pfanne 22 Tegalit 25 Rubin 11 (Karstädter) 22 Rubin 13 (Rubin) 22 Rubin 15 (Karund) 22 Achat 12 (Westfalica) 22 Achat 13 (Achat) 28 Achat 14 (Hanseat) 22 Granat 11 (Havelländer) 30 Granat 13 (Granat) 28 Granat 15 (Weserland) 30 Topas 11 (Müritzer) 30 Topas 13 (Topas) 28 Topas 15 (Standard) 30 Opal Standard 30 Opal Turmbiber 30 Opal Berliner Biber 30 Smaragd 16 Saphir (Karthago) 22 Umrechnung Dachneigung Grad Prozent 10 17,6 % 12 21,3 % 14 24,9 % 16 28,7 % 18 32,5 % 20 36,4 % 22 40,4 % 24 44,5 % 26 48,7 % 28 53,1 % 30 57,7 % 32 62,4 % 34 67,4 % 36 72,6 % 38 78,0 % 40 83,9 % 42 90,0 % 44 96,5 % ,0 % ,5 % ,0 % ,2 % ,0 % ,6 % ,3 % ,0 % ,2 % ,1 % ,0 % ,5 % ,6 %

173 Planungsgrundlagen Regensicherheit Zusatzmaßnahmen 173 Als Zusatzmaßnahmen gelten: Unterdach Unterdeckung Unterspannung Docken (modellabhängig und nur bei Dachneigungen 25, Regeldachneigung sowie nicht ausgebauten Dachräumen) Wärmedämmsysteme, die die Funktion von Unterdach, Unterdeckung oder Unterspannung erfüllen Zusatzmaßnahmen sind vorzusehen: wenn die Regeldachneigung unterschritten wird bei erhöhten Anforderungen an das Dach wenn bestimmte Dachneigungsgrenzen überoder unterschritten werden Die allgemeingültige Zuordnung der Zusatzmaßnahmen erfolgt laut Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks analog nachstehender Tabelle. Zuordnung der Zusatzmaßnahmen* Erhöhte Anforderungen ** Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung ** Anforderung ** Anforderungen ** Anforderungen ** Regeldachneigung Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung (Regeldachneigung 6 ) Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung (Regeldachneigung 10 ) regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach Planungsgrundlagen Die produktspezifische Zuordnung der Zusatzmaßnahmen erfolgt für die einzelnen Braas Dachpfannenmodelle nach den Tabellen ab Seite 175. Die unterschiedlichen Ausführungsarten einer Zusatzmaßnahme sind auf der folgenden Seite beschrieben. < (Regeldachneigung 10 ) regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Mindestdachneigung Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach * Die in der Tabelle genannten Zusatzmaßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Die Tabelle dient der Orientierung und entbindet nicht von der eigenverantwortlichen Einschätzung der auf das Bauvorhaben bezogenen Anforderungen. ** Bei besonders hohen Anforderungen und/oder besonderen örtlichen Bestimmungen ist eine höherwertige Zusatzmaßnahme zu wählen. Grundsätzlich können höherwertige Zusatzmaßnahmen auch anstelle der Mindestmaßnahme eingesetzt werden.

174 Planungsgrundlagen Regensicherheit 174 Beschreibung der Zusatzmaßnahmen Unterdach wasserdicht Unterdeckung Planungsgrundlagen Kennzeichnend ist die wasserdichte Ausführung der Flächen, einschließlich der Nahtund Stoßverbindungen. Die Konterlattung wird in die wasserdichte Ausführung eingebunden. Wasserdichte Unterdächer dürfen keine Öffnungen aufweisen. Bei wärmegedämmter Dachkonstruktion sollten dampfdichte Unterdächer möglichst gut hinterlüftet sein. Unterdach regensicher Die Unterdeckung sichert gegen Niederschläge und wird mit überdeckenden Bahnen hergestellt. Die Konterlattung ist nicht eingebunden. Die Ausführung der Naht- und Stoßverbindungen ist unterschiedlich, dadurch wird die Wertigkeit der Zusatzmaßnahme festgelegt. Bei Unterdeckbahnen ob überlappt oder verklebt hat sich die unbelüftete Sparrenvolldämmung für den wärmegedämmten Dachausbau bewährt. Unterspannung Im Gegensatz zum wasserdichten Unterdach wird die Konterlatte in der Regel nicht eingebunden. Lüftungsöffnungen für belüftete Konstruktionen sind zulässig. Mit dampfdiffusionsoffeneren Unterdachbahnen/ -konstruktionen kann bis Unterkante Schalung gedämmt werden. Die Ausführung erfolgt mit Unterspannbahnen, die mit oder ohne Durchhang verlegt werden. Unterspannungen werden als belüftete Konstruktion ausgeführt.

175 Planungsgrundlagen Regensicherheit Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachsteinen mit 22 Regeldachneigung: Frankfurter Pfanne, Doppel-S, Harzer Pfanne, Harzer Pfanne 7, Taunus Pfanne 175 Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 22 40,4% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung 16 28,7% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 12 21,3% regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < 12 < 21,3% regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Planungsgrundlagen Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachsteinen mit 25 Regeldachneigung: Tegalit Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 25 46,6% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung 19 34,4% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 15 26,8% regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < 15 < 26,8% regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Die in den Tabellen genannten Zusatzmaßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Die Tabellen dienen der Orientierung und entbinden nicht von der eigenverantwortlichen Einschätzung der auf das Bauvorhaben bezogenen Anforderungen. * Bei besonders hohen Anforderungen und/oder besonderen örtlichen Bestimmungen ist eine höherwertige Zusatzmaßnahme zu wählen. Grundsätzlich können höherwertige Zusatzmaßnahmen auch anstelle der Mindestmaßnahme eingesetzt werden.

176 Planungsgrundlagen Regensicherheit 176 Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachziegeln mit 16 Regeldachneigung: Smaragd Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 16 28,7% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung < 16 < 28,7% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Planungsgrundlagen Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachziegeln mit 22 Regeldachneigung: Rubin 11, Rubin 13, Rubin 15, Achat 12, Achat 14, Saphir Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 22 40,4% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung 16 28,7% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 12 21,3% regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < 12 < 21,3% regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Die in den Tabellen genannten Zusatzmaßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Die Tabellen dienen der Orientierung und entbinden nicht von der eigenverantwortlichen Einschätzung der auf das Bauvorhaben bezogenen Anforderungen. * Bei besonders hohen Anforderungen und/oder besonderen örtlichen Bestimmungen ist eine höherwertige Zusatzmaßnahme zu wählen. Grundsätzlich können höherwertige Zusatzmaßnahmen auch anstelle der Mindestmaßnahme eingesetzt werden.

177 Planungsgrundlagen Regensicherheit Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachziegeln mit 28 Regeldachneigung: Achat 13, Granat 13, Topas Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 28 53,2% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung 22 40,4% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 18 32,5% regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < 18 < 32,5% regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Planungsgrundlagen Zuordnung von Zusatzmaßnahmen bei Braas Dachziegeln mit 30 Regeldachneigung: Granat 11, Granat 15, Topas 11, Topas 15, Opal Standard, Opal Turmbiber, Opal Berliner Biber Erhöhte Anforderungen * Dachneigung Nutzung Konstruktion klimatische Verhältnisse Grad Prozent keine weitere eine weitere zwei weitere drei weitere erhöhte erhöhte erhöhte erhöhte Anforderung * Anforderung * Anforderungen * Anforderungen * 30 57,7% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verfalzte Unterdeckung 24 44,5% Unterspannung Unterspannung überlappte oder verschweißte oder verfalzte verklebte Unterdeckung Unterdeckung 20 36,4% regensicheres regensicheres regensicheres wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach < 20 < 36,4% regensicheres wasserdichtes wasserdichtes wasserdichtes Unterdach Unterdach Unterdach Unterdach 10 17,6% unterste Dachneigungsgrenze (Mindestdachneigung) bei Dachziegeldeckungen Die in den Tabellen genannten Zusatzmaßnahmen sind Mindestmaßnahmen. Die Tabellen dienen der Orientierung und entbinden nicht von der eigenverantwortlichen Einschätzung der auf das Bauvorhaben bezogenen Anforderungen. * Bei besonders hohen Anforderungen und/oder besonderen örtlichen Bestimmungen ist eine höherwertige Zusatzmaßnahme zu wählen. Grundsätzlich können höherwertige Zusatzmaßnahmen auch anstelle der Mindestmaßnahme eingesetzt werden.

178 Planungsgrundlagen Dachdeckung Braas Dachpfannen 178 Planungsgrundlagen Konterlatten Konterlatten oder andere Abstandshalter mit einer Mindestdicke von 24 mm sind erforderlich: bei Unterdach, Unterdeckung und Unterspannung, auf denen eventuell durch die Dachdeckung eindringende Feuchtigkeit nicht ungehindert ablaufen kann (z. B. bei mindestens formstabiler Unterlage, Unterspannungen ohne Durchhang) bei ebenen Dachpfannen bei Dachneigungen unterhalb der Regeldachneigung bei regensichernden Zusatzmaßnahmen mit s d 1,5 m Einfluss Konterlatte auf Decklänge Um die entsprechende Überdeckung bzw. den erforderlichen Dachlattenabstand zu gewährleisten, sollte bei der Planung die gewünschte Sparrenlänge auf die Tabellenwerte abgestimmt werden. Die in den folgenden Tabellen angegebenen Konstruktionslängen enthalten die eventuelle Verlängerung bei Konterlattung. Die Konstruktionslänge ergibt sich aus den Lattmaßen + Trauflattmaß + Firstlattmaß. Verlängerung der Decklänge bei Konterlattung Dachneigung Konterlatte 30/ Konterlatte 40/ Dachneigung Konterlatte 30/ Konterlatte 40/ Dachneigung Konterlatte 30/ Konterlatte 40/ Dachlatten Die Latten müssen mindestens Sortierklasse S 10 oder MS 10 nach DIN Sortierung von Nadelholz nach der Tragfähigkeit entsprechen. Bewährte Querschnitte sind in Abhängigkeit von Belastung und Sparrenabstand zu verwenden. Dachlattenquerschnitte profilierte Dachsteine 10er- und 7er-Format und Dachziegel Sparrenabstand Dachlattenquerschnitt* Achsmaß [cm] [mm] 80 30/ /60 Dachlattenquerschnitte ebener Dachstein 10er-Format Sparrenabstand Dachlattenquerschnitt* Achsmaß [cm] [mm] 75 30/ /60 * Querschnitte sind Erfahrungswerte, die örtlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen, ggf. ist ein statischer Nachweis erforderlich. Dachdeckungen mit dem ebenen Dachstein Tegalit zeichnen sich aufgrund der strengen Geometrie durch eine klare, horizontale Linienführung aus. Durch die Ebenheit der Unterkonstruktion sollte dem besonders Rechnung getragen werden. Soll die Deckung auch im Bereich unterliegender Blechanschlüsse und Eindeckrahmen höchsten optischen Ansprüchen gerecht werden, so empfiehlt es sich, mindestens 40/60er Dachlatten zu verwenden und diese entsprechend der auftragenden Anschlüsse auszuklinken. (Angaben in mm) Konstruktionslänge Trauflattmaß Firstlattmaß Lattmaße Sparrenlänge Verlängerung bei Konterlattung

179 Planungsgrundlagen Dachdeckung Braas Dachpfannen Ermittlung Deckmaße Die auf den folgenden Seiten gemachten Angaben zu Deckbreiten und Decklängen der Braas Dachpfannenmodelle sind für die Eindeckungen zu berücksichtigen. Hinweis für Braas Dachziegel Bei Braas Dachziegeln können je nach Modell unterschiedlich große Verzugsmaße zusätzlich genutzt werden. Sollen diese Verzugsmaße berücksichtigt werden, ist es wichtig, vor dem Einlatten und dem Einteilen der Dachfläche die Deckmaße der Flächenziegel gemäß DIN EN 1024 (und bei Bedarf der Formziegel) zu ermitteln: Die Bestimmung der mittleren Decklänge und Deckbreite bei verfalzten Dachziegeln erfolgt in vier Arbeitsgängen mit gezogenem und gestoßenem Verlegen in den Falzen. Die Messung muss an 24 Dachziegeln erfolgen. Die Dachziegel werden in zwei Reihen angeordnet, mit der Oberseite nach unten auf einer ebenen Fläche, gegenseitig verfalzt und zu einem stabilen Ganzen zusammengefügt. gezogen (B 1) werden die Dachziegel auseinander genommen, erneut angeordnet und zusammengefügt. Sie werden einzeln gestoßen, um den minimalen Abstand L 2, nach oben beschriebenem Arbeitsablauf, zu messen. Die mittlere Decklänge ergibt sich aus: L 1 + L 2 20 Bei der Bestimmung der mittleren Deckbreite ist sinngemäß wie bei der Ermittlung der Decklänge zu verfahren: B 1 + B 2 20 Bearbeitung Braas Dachpfannen Braas Dachpfannen können z. B. mit Nassschneidgeräten, Trennschleifern oder Ziegelzangen bearbeitet werden. Für zusätzlich erforderliche Lochungen eignet sich der Braas Ziegelbohrer (ø 5 mm). Hinweis: Einatmen von Staub kann gesundheitsgefährdend sein. Daher wird empfohlen, unnötige Staubentwicklung beim Schneiden von Dachpfannen zu vermeiden und staubreduzierende Schneidgeräte zu verwenden. Außerdem werden dadurch auch unschöne Staubablagerungen auf der Dachdeckung vermieden. Eventuelle Schneidrückstände sind umgehend zu entfernen, z. B. abzuwaschen. Dachberechnungsprogramm Braas Dacheinteilung 179 Planungsgrundlagen L 1/L 2 gestoßen (B 2) gezogen (L 1) Die Braas Dacheinteilung soll den Planer bei der Konstruktion einer Dachfläche und den Dachhandwerker bei der Arbeitsvorbereitung unterstützen. Das Dachberechnungsprogramm gibt es im Internet als Online-Version und auf der Dachtechnik-CD als Offline-Version (siehe Kapitel Neue Medien Seite 40). B 1/B 2 gestoßen (L 2) Die Dachziegel werden beim Zusammenfügen in Längsrichtung einzeln gezogen, um den maximalen Abstand zwischen den entsprechenden Punkten des ersten und des elften Dachziegels als maximale Länge L 1 zu messen. Anschließend Nach Eingabe der Daten, wie z. B. Dachpfannenmodell und Dachmaße, wird als Ergebnis der Dachlattenabstand und der Schnürabstand für alle Flächen- und Formpfannen ausgegeben. So kann z. B. für den Rubin 13 im Zusammenspiel mit Ausgleichs- und Firstanschlussziegeln jede Sparrenlänge ab ca. 1,80 m eingeteilt werden, ohne dass geschnitten werden muss. Die gesamte Decklänge und Konstruktionsbreite wird gegebenenfalls automatisch an das Deckraster der gewählten Braas Dachpfanne angepasst. Für die Braas Dacheinteilung stehen im Bedarfsfall zahlreiche Hilfeseiten zu den verschiedenen Auswahlkriterien sowie ein Ergebnisprotokoll zur Verfügung.

180 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine 180 Profilierte Dachsteine 10er-Format Frankfurter Pfanne, Doppel-S, Harzer Pfanne, Taunus Pfanne Einteilung Traufe First Höhenüberdeckung/Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Die Lattenabstände errechnen sich aus der Dachsteinlänge, abzüglich der dachneigungsabhängigen Höhenüberdeckung. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [%] [mm] [mm] < 22h < 40, h 40, > 30h > 57, Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachstein LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Firststein Planungsgrundlagen LA LAF LA LA Konstruktionslänge LAT PÜT LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF = 40 mm fix. Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachsteinreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Reihen ,312 0,624 0,936 1,248 1,560 1,872 2,184 2,496 2,808 3,120 3,432 3,744 4,056 4,368 4,680 0,315 0,630 0,945 1,260 1,575 1,890 2,205 2,520 2,835 3,150 3,465 3,780 4,095 4,410 4,725 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,325 0,650 0,975 1,300 1,625 1,950 2,275 2,600 2,925 3,250 3,575 3,900 4,225 4,550 4,875 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,335 0,670 1,005 1,340 1,675 2,010 2,345 2,680 3,015 3,350 3,685 4,020 4,355 4,690 5,025 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 0,345 0,690 1,035 1,380 1,725 2,070 2,415 2,760 3,105 3,450 3,795 4,140 4,485 4,830 5,175 Reihen ,992 5,304 5,616 5,928 6,240 6,552 6,864 7,176 7,488 7,800 8,112 8,424 8,736 9,048 9,360 5,040 5,355 5,670 5,985 6,300 6,615 6,930 7,245 7,560 7,875 8,190 8,505 8,820 9,135 9,450 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,200 5,525 5,850 6,175 6,500 6,825 7,150 7,475 7,800 8,125 8,450 8,775 9,100 9,425 9,750 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,360 5,695 6,030 6,365 6,700 7,035 7,370 7,705 8,040 8,375 8,710 9,045 9,380 9,715 10,050 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 5,520 5,865 6,210 6,555 6,900 7,245 7,590 7,935 8,280 8,625 8,970 9,315 9,660 10,005 10,350

181 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine Profilierte Dachsteine 10er-Format Frankfurter Pfanne, Doppel-S, Harzer Pfanne, Taunus Pfanne 181 Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Ortgang-/Giebelstein Ortgangsteine decken eine Konstruktionshöhe von 40 mm, Giebelsteine von 80 mm ab. Folgende Ausstichlängen in Abhängigkeit vom Lattenabstand sind verfügbar: Lattenabstand mm: Ausstichlänge 88 mm Lattenabstand 312 < 335 mm: Ausstichlänge 110 mm Ausstich mit Giebelstein/ Ortgangstein Halber Dachstein Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Schlussstein Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachsteine + Halber Dachstein + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachsteine pro Reihe* 0,55 0,70 0,85 1,00 1,15 1,30 1,45 1,60 1,75 1,90 2,05 2,20 2,35 2,50 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 2,65 2,80 2,95 3,10 3,25 3,40 3,55 3,70 3,85 4,00 4,15 4,30 4,45 4,60 4,75 4,90 5,05 5,20 5,35 9 9, , , , , , , , ,5 18 5,50 5,65 5,80 5,95 6,10 6,25 6,40 6,55 6,70 6,85 7,00 7,15 7,30 7,45 7,60 7,75 7,90 8,05 8,20 18, , , , , , , , , ,5 8,35 8,50 8,65 8,80 8,95 9,10 9,25 9,40 9,55 9,70 9,85 10,00 10,15 10,30 10,45 10,60 10,75 10,90 11, , , , , , , , , , ,20 11,35 11,50 11,65 11,80 11,95 12,10 12,25 12,40 12,55 12,70 12,85 13,00 13,15 13,30 13,45 13,60 13,75 13,90 37, , , , , , , , , ,5 14,05 14,20 14,35 14,50 14,65 14,80 14,95 15,10 15,25 15,40 15,55 15,70 15,85 16,00 16,15 16,30 16,45 16,60 16, , , , , , , , , , ,90 17,05 17,20 17,35 17,50 17,65 17,80 17,95 18,10 18,25 18,40 18,55 18,70 18,85 19,00 19,15 19,30 19,45 19,60 56, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formsteine.

182 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine 182 Profilierte Dachsteine 7er-Format Harzer Pfanne 7 Einteilung Traufe First Höhenüberdeckung/Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Die Lattenabstände errechnen sich aus der Dachsteinlänge, abzüglich der dachneigungsabhängigen Höhenüberdeckung. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [%] [mm] [mm] < 22h < 40, h 40, > 30h > 57, Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachstein LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Planungsgrundlagen Konstruktionslänge Firststein LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF = 40 mm fix. PÜT LAT LA LA LAF Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachsteinreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Reihen ,372 0,744 1,116 1,488 1,860 2,232 2,604 2,976 3,348 3,720 4,092 4,464 4,836 5,208 5,580 0,375 0,750 1,125 1,500 1,875 2,250 2,625 3,000 3,375 3,750 4,125 4,500 4,875 5,250 5,625 0,380 0,760 1,140 1,520 1,900 2,280 2,660 3,040 3,420 3,800 4,180 4,560 4,940 5,320 5,700 0,385 0,770 1,155 1,540 1,925 2,310 2,695 3,080 3,465 3,850 4,235 4,620 5,005 5,390 5,775 0,390 0,780 1,170 1,560 1,950 2,340 2,730 3,120 3,510 3,900 4,290 4,680 5,070 5,460 5,850 0,395 0,790 1,185 1,580 1,975 2,370 2,765 3,160 3,555 3,950 4,345 4,740 5,135 5,530 5,925 0,400 0,800 1,200 1,600 2,000 2,400 2,800 3,200 3,600 4,000 4,400 4,800 5,200 5,600 6,000 0,405 0,810 1,215 1,620 2,025 2,430 2,835 3,240 3,645 4,050 4,455 4,860 5,265 5,670 6,075 Reihen ,952 6,324 6,696 7,068 7,440 7,812 8,184 8,556 8,928 9,300 9,672 10,044 10,416 10,788 11,160 6,000 6,375 6,750 7,125 7,500 7,875 8,250 8,625 9,000 9,375 9,750 10,125 10,500 10,875 11,250 6,080 6,460 6,840 7,220 7,600 7,980 8,360 8,740 9,120 9,500 9,880 10,260 10,640 11,020 11,400 6,160 6,545 6,930 7,315 7,700 8,085 8,470 8,855 9,240 9,625 10,010 10,395 10,780 11,165 11,550 6,240 6,630 7,020 7,410 7,800 8,190 8,580 8,970 9,360 9,750 10,140 10,530 10,920 11,310 11,700 6,320 6,715 7,110 7,505 7,900 8,295 8,690 9,085 9,480 9,875 10,270 10,665 11,060 11,455 11,850 6,400 6,800 7,200 7,600 8,000 8,400 8,800 9,200 9,600 10,000 10,400 10,800 11,200 11,600 12,000 6,480 6,885 7,290 7,695 8,100 8,505 8,910 9,315 9,720 10,125 10,530 10,935 11,340 11,745 12,150

183 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine Profilierte Dachsteine 7er-Format Harzer Pfanne Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Giebelstein Giebelsteine decken eine Konstruktionshöhe von 80 mm ab. Folgende Ausstichlängen in Abhängigkeit vom Lattenabstand sind verfügbar: Lattenabstand mm: Ausstichlänge 88 mm Lattenabstand 372 < 395 mm: Ausstichlänge 110 mm Ausstich mit Giebelstein Halber Dachstein Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Schlussstein Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachsteine + Halber Dachstein + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachsteine pro Reihe* 0,62 0,78 0,95 1,11 1,28 1,44 1,61 1,77 1,94 2,10 2,27 2,43 2,60 2,76 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 2,93 3,09 3,26 3,42 3,59 3,75 3,92 4,08 4,25 4,41 4,58 4,74 4,91 5,07 5,24 5,40 5,57 5,73 5,90 9 9, , , , , , , , ,5 18 6,06 6,23 6,39 6,56 6,72 6,89 7,05 7,22 7,38 7,55 7,71 7,88 8,04 8,21 8,37 8,54 8,70 8,87 9,03 18, , , , , , , , , ,5 9,20 9,36 9,53 9,69 9,86 10,02 10,19 10,35 10,52 10,68 10,85 11,01 11,18 11,34 11,51 11,67 11,84 12,00 12, , , , , , , , , , ,33 12,50 12,66 12,83 12,99 13,16 13,32 13,49 13,65 13,82 13,98 14,15 14,31 14,48 14,64 14,81 14,97 15,14 15,30 37, , , , , , , , , ,5 15,47 15,63 15,80 15,96 16,13 16,29 16,46 16,62 16,79 16,95 17,12 17,28 17,45 17,61 17,78 17,94 18,11 18,27 18, , , , , , , , , , ,60 18,77 18,93 19,10 19,26 19,43 19,59 19,76 19,92 20,09 20,25 20,42 20,58 20,75 20,91 21,08 21,24 21,41 21,57 56, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formsteine.

184 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine 184 Ebener Dachstein 10er-Format Tegalit Einteilung Traufe First Höhenüberdeckung/Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Die Lattenabstände errechnen sich aus der Dachsteinlänge, abzüglich der dachneigungsabhängigen Höhenüberdeckung. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [%] [mm] [mm] < 25h < 46, h 46, > 35h > 70, Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachstein LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Tegalit Firststein Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF = 40 mm fix. PÜT LAT LA LA LA LAF Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachsteinreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Dach- Lattenabneigung stand [mm] < > Reihen ,312 0,624 0,936 1,248 1,560 1,872 2,184 2,496 2,808 3,120 3,432 3,744 4,056 4,368 4,680 0,315 0,630 0,945 1,260 1,575 1,890 2,205 2,520 2,835 3,150 3,465 3,780 4,095 4,410 4,725 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,325 0,650 0,975 1,300 1,625 1,950 2,275 2,600 2,925 3,250 3,575 3,900 4,225 4,550 4,875 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,335 0,670 1,005 1,340 1,675 2,010 2,345 2,680 3,015 3,350 3,685 4,020 4,355 4,690 5,025 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 Reihen ,992 5,304 5,616 5,928 6,240 6,552 6,864 7,176 7,488 7,800 8,112 8,424 8,736 9,048 9,360 5,040 5,355 5,670 5,985 6,300 6,615 6,930 7,245 7,560 7,875 8,190 8,505 8,820 9,135 9,450 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,200 5,525 5,850 6,175 6,500 6,825 7,150 7,475 7,800 8,125 8,450 8,775 9,100 9,425 9,750 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,360 5,695 6,030 6,365 6,700 7,035 7,370 7,705 8,040 8,375 8,710 9,045 9,380 9,715 10,050 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200

185 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachsteine Ebener Dachstein 10er-Format Tegalit 185 Einteilung Ortgang Ortgang Tegalit wird mit ganzen und halben Dachsteinen im Verband, die Ortgänge werden mit ganzen und halben Ortgang- oder ganzen Schlusssteinen gedeckt. Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Ortgangstein Tegalit Die Ortgangsteine decken eine Konstruktionshöhe von 40 mm ab. Folgende Ausstichlängen in Abhängigkeit vom Lattenabstand sind verfügbar: Lattenabstand mm: Ausstichlänge 93 mm Lattenabstand 312 < 330 mm: Ausstichlänge 110 mm Ausstich mit Ortgangstein Gesamt-Deckbreite (330 ganzer Ortgang) (150 halber Ortgang) Schnürabstände Planungsgrundlagen (110 halber Ortgang) (290 ganzer Ortgang) 40 Konstruktionsbreite mit Schlussstein Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachsteine + Halber Dachstein + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachsteine pro Reihe* 0,55 0,70 0,85 1,00 1,15 1,30 1,45 1,60 1,75 1,90 2,05 2,20 2,35 2,50 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 2,65 2,80 2,95 3,10 3,25 3,40 3,55 3,70 3,85 4,00 4,15 4,30 4,45 4,60 4,75 4,90 5,05 5,20 5,35 9 9, , , , , , , , ,5 18 5,50 5,65 5,80 5,95 6,10 6,25 6,40 6,55 6,70 6,85 7,00 7,15 7,30 7,45 7,60 7,75 7,90 8,05 8,20 18, , , , , , , , , ,5 8,35 8,50 8,65 8,80 8,95 9,10 9,25 9,40 9,55 9,70 9,85 10,00 10,15 10,30 10,45 10,60 10,75 10,90 11, , , , , , , , , , ,20 11,35 11,50 11,65 11,80 11,95 12,10 12,25 12,40 12,55 12,70 12,85 13,00 13,15 13,30 13,45 13,60 13,75 13,90 37, , , , , , , , , ,5 14,05 14,20 14,35 14,50 14,65 14,80 14,95 15,10 15,25 15,40 15,55 15,70 15,85 16,00 16,15 16,30 16,45 16,60 16, , , , , , , , , , ,90 17,05 17,20 17,35 17,50 17,65 17,80 17,95 18,10 18,25 18,40 18,55 18,70 18,85 19,00 19,15 19,30 19,45 19,60 56, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formsteine.

186 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 186 Flachdachziegel Rubin 11 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 404 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First K Planungsgrundlagen Firstanschlussziegel Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Firstanschluss und Dachneigung. PÜT LAT LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First K mit Flächenziegeln [mm] Konischer First K mit Firstanschlussziegeln [mm] Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,404 0,808 1,212 1,616 2,020 2,424 2,828 3,232 3,636 4,040 4,444 4,848 5,252 5,656 6,060 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,464 6,868 7,272 7,676 8,080 8,484 8,888 9,292 9,696 10,100 10,504 10,908 11,312 11,716 12,120

187 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Flachdachziegel Rubin Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 55 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,399 0,620 0,841 1,062 1,283 1,504 1,725 1,946 2,167 2,388 2,609 2,830 3,051 3, ,493 3,714 3,935 4,156 4,377 4,598 4,819 5,040 5,261 5,482 5,703 5,924 6,145 6,366 6,587 6,808 7,029 7,250 7, * Einschließlich Formziegel.

188 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 188 Flachdachziegel Rubin 13 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 360 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAA + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LAA = Lattenabstand Ausgleichsziegel LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] LAA [mm] Sattelfirst HO Planungsgrundlagen Ausgleichsziegel Firstanschlussziegel Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAA je nach Konstruktionslänge, siehe Tabelle Ausgleichsziegel. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach First und Dachneigung. PÜT LAT LAA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Sattelfirst HO [mm] Konischer First K [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,360 0,720 1,080 1,440 1,800 2,160 2,520 2,880 3,240 3,600 3,960 4,320 4,680 5,040 5,400 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,760 6,120 6,480 6,840 7,200 7,560 7,920 8,280 8,640 9,000 9,360 9,720 10,080 10,440 10,800

189 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Flachdachziegel Rubin Bei vorgegebenen Sparrenlängen sowie bei versetzten Traufund Firstbereichen ist die Einteilung der Konstruktionslänge oft schwierig. Deshalb gibt es einen Ausgleichsziegel für den Rubin 13 im Lieferprogramm. Der Rubin 13 Ausgleichsziegel hat die Länge eines normalen Flächenziegels und wird von der darüber liegenden Dachziegelreihe variabel überdeckt. Schneiden ist nicht erforderlich. Trotzdem fügt sich der Ausgleichsziegel unauffällig und harmonisch in die Dachfläche. Die verkürzte Decklänge mit dem Schiebebereich von 35 mm bzw. der Lattenabstand von mm ermöglicht eine größere Flexibilität bei der Einteilung der Konstruktionslänge ab ca. 1,80 m. Die Höhe der Trauflatte/-bohle sollte immer Dachlattenstärke +30 mm betragen. Bei der Verwendung der Ausgleichsziegel muss der Sattelfirst verwendet werden. Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 1, x x 1, x x 1, x x 1, x x 1, x x 1, x x 230 1, x x 230 1, x x 230 1, x x 230 1, x x 230 1, x x 240 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 232 2, x x 240 2, x x 260 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 240 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 235 2, x x 240 2, x x 260 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 240 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 230 2, x x 238 2, x x 240 2, x x 2, x x Dacheinteilung Ausgleichsziegel Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 2, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 240 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 241 3, x x 240 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 231 3, x x 230 3, x x 240 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 244 3, x x 240 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 232 3, x x 230 3, x x 240 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 230 3, x x 247 3, x x 240 3, x x 3, x x 3, x x 3, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 234 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 250 4, x x 240 4, x x 4, x x 4, x x Planungsgrundlagen

190 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 190 Flachdachziegel Rubin 13 Planungsgrundlagen Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 235 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 233 4, x x 253 4, x x 240 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 237 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 230 4, x x 236 4, x x 256 4, x x 240 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 238 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 239 5, x x 259 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 230 5, x x 240 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 242 5, x x 262 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 5, x x 231 5, x x 241 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 5, x x 230 6, x x 230 6, x x 245 6, x x 265 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 233 6, x x 243 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 248 6, x x 261 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 234 6, x x 244 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 230 6, x x 231 6, x x 251 6, x x 261 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 6, x x 236 6, x x 246 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 234 7, x x 254 7, x x 261 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x

191 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Flachdachziegel Rubin Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 237 7, x x 247 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 237 7, x x 257 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 249 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 230 7, x x 240 7, x x 260 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 7, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 250 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 243 8, x x 263 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 252 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 246 8, x x 261 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 253 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 230 8, x x 249 8, x x 261 8, x x 8, x x 8, x x 8, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 232 9, x x 252 9, x x 261 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 235 9, x x 255 9, x x 261 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 230 9, x x 238 9, x x 258 9, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x Planungsgrundlagen

192 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 192 Flachdachziegel Rubin 13 Planungsgrundlagen Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x , x x , x x , x x , x x , x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x , x x , x x , x x , x x , x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x 10, x x , x x , x x , x x , x x , x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x , x x , x x , x x , x x , x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x Konstruk- LAT LAF Reihen-Flächen- Reihen-Ausgleichstionslänge ziegel x LA ziegel x LAA [m] [mm] [mm] [mm] [mm] 11, x x 11, x x 11, x x , x x , x x , x x , x x , x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 11, x x 12, x x 12, x x 12, x x , x x , x x , x x , x x , x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x , x x , x x , x x , x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x , x x , x x , x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 12, x x 13, x x

193 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Flachdachziegel Rubin Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,281 0,496 0,711 0,926 1,141 1,356 1,571 1,786 2,001 2,216 2,431 2,646 2,861 3, ,291 3,506 3,721 3,936 4,151 4,366 4,581 4,796 5,011 5,226 5,441 5,656 5,871 6,086 6,301 6,516 6,731 6,946 7, * Einschließlich Formziegel.

194 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 194 Flachdachziegel Rubin 15 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 330 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900

195 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Flachdachziegel Rubin Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Halber Dachziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Halber Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,280 0,482 0,619 0,684 0,821 0,886 1,023 1,088 1,225 1,290 1,427 1,492 1,629 1, ,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 1,831 1,896 2,033 2,098 2,235 2,300 2,437 2,502 2,639 2,704 2,841 2,906 3,043 3,108 3,245 3,310 3,447 3,512 3,649 9, , , , , , , , , ,5 3,714 3,851 3,916 4,053 4,118 4,255 4,320 4,457 4,522 4,659 4,724 4,861 4,926 5,063 5,128 5,265 5,33 5,467 5, , , , , , , , , ,5 28 5,669 5,734 5,871 5,936 6,073 6,138 6,275 6,340 6,477 6,614 6,751 6,888 7,025 7,162 7,299 7,436 7,573 7,710 7,847 28, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formziegel.

196 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 196 Hohlfalzziegel Achat 12 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 346 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge Firstanschlussziegel LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Firstanschluss und Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P mit Flächenziegeln [mm] Konischer First P mit Firstanschlussziegeln [mm] Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,346 0,692 1,038 1,384 1,730 2,076 2,422 2,768 3,114 3,460 3,806 4,152 4,498 4,844 5,190 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,536 5,882 6,228 6,574 6,920 7,266 7,612 7,958 8,304 8,650 8,996 9,342 9,688 10,034 10,380

197 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Hohlfalzziegel Achat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 53 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,361 0,595 0,829 1,063 1,297 1,531 1,765 1,999 2,233 2,467 2,701 2,935 3,169 3, ,637 3,871 4,105 4,339 4,573 4,807 5,041 5,275 5,509 5,743 5,977 6,211 6,445 6,679 6,913 7,147 7,381 7,615 7, * Einschließlich Formziegel.

198 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 198 Hohlfalzziegel Achat 13 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Variable Decklänge = mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Sattelfirst HO Planungsgrundlagen Konstruktionslänge Firstanschlussziegel LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Sattelfirst HO [mm] Konischer First HO [mm] 30 >30 45 > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Variable Decklängen [m] Reihen Variable Decklängen [m] ,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 0,350 0,700 1,050 1,400 1,750 2,100 2,450 2,800 3,150 3,500 3,850 4,200 4,550 4,900 5,250 0,360 0,720 1,080 1,440 1,800 2,160 2,520 2,880 3,240 3,600 3,960 4,320 4,680 5,040 5, ,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 5,600 5,950 6,300 6,650 7,000 7,350 7,700 8,050 8,400 8,750 9,100 9,450 9,800 10,150 10,500 5,760 5,120 6,480 6,840 7,200 7,560 7,920 8,280 8,640 9,000 9,360 9,720 10,080 10,440 10,800

199 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Hohlfalzziegel Achat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 60 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,290 0,505 0,720 0,935 1,150 1,365 1,580 1,795 2,010 2,225 2,440 2,655 2,870 3, ,300 3,515 3,730 3,945 4,160 4,375 4,590 4,805 5,020 5,235 5,450 5,665 5,880 6,095 6,310 6,525 6,740 6,955 7, * Einschließlich Formziegel.

200 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 200 Hohlfalzziegel Achat 14 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 345 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P [mm] 30 >30 45 > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,345 0,690 1,035 1,380 1,725 2,070 2,415 2,760 3,105 3,450 3,795 4,140 4,485 4,830 5,175 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,520 5,865 6,210 6,555 6,900 7,245 7,590 7,935 8,280 8,625 8,970 9,315 9,660 10,005 10,350

201 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Hohlfalzziegel Achat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,305 0,514 0,723 0,932 1,141 1,350 1,559 1,768 1,977 2,186 2,395 2,604 2,813 3, ,231 3,440 3,649 3,858 4,067 4,276 4,485 4,694 4,903 5,112 5,321 5,530 5,739 5,948 6,157 6,366 6,575 6,784 6, * Einschließlich Formziegel.

202 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 202 Doppelmuldenfalzziegel Granat 11 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 376 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First K Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First K [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,376 0,752 1,128 1,504 1,880 2,256 2,632 3,008 3,384 3,760 4,136 4,512 4,888 5,264 5,640 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,016 6,392 6,768 7,144 7,520 7,896 8,272 8,648 9,024 9,400 9,776 10,152 10,528 10,904 11,280

203 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Doppelmuldenfalzziegel Granat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 55 mm ab. mit Ortgangziegel Halber Flächenziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Halber Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,374 0,603 0,717 0,832 0,946 1,061 1,175 1,290 1,404 1,519 1,633 1,748 1,862 1, ,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 2,091 2,206 2,320 2,435 2,549 2,664 2,778 2,893 3,007 3,122 3,236 3,351 3,465 3,580 3,694 3,809 3,923 4,038 4,152 9, , , , , , , , , ,5 4,267 4,381 4,496 4,610 4,725 4,839 4,954 5,068 5,183 5,297 5,412 5,526 5,641 5,755 5,870 5,984 6,099 6,213 6, , , , , , , , , ,5 28 6,442 6,557 6,671 6,786 6,900 7,015 7,129 7,244 7,358 7,472 7,586 7,700 7,814 7,928 8,042 8,156 8,270 8,384 8,498 28, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formziegel.

204 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 204 Doppelmuldenfalzziegel Granat 13 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 360 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Sattelfirst HO Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Sattelfirst HO [mm] Konischer First HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,360 0,720 1,080 1,440 1,800 2,160 2,520 2,880 3,240 3,600 3,960 4,320 4,680 5,040 5,400 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,760 6,120 6,480 6,840 7,200 7,560 7,920 8,280 8,640 9,000 9,360 9,720 10,080 10,440 10,800

205 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Doppelmuldenfalzziegel Granat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Halber Flächenziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite 85 Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Halber Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,310 0,525 0,632 0,740 0,847 0,955 1,062 1,170 1,277 1,385 1,492 1,600 1,707 1, ,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 1,922 2,030 2,137 2,245 2,352 2,460 2,567 2,675 2,782 2,890 2,997 3,105 3,212 3,320 3,427 3,535 3,642 3,750 3,857 9, , , , , , , , , ,5 3,965 4,072 4,180 4,287 4,395 4,502 4,610 4,717 4,825 4,932 5,040 5,147 5,255 5,362 5,470 5,577 5,685 5,792 5, , , , , , , , , ,5 28 6,007 6,115 6,222 6,330 6,437 6,545 6,652 6,760 6,867 6,975 7,082 7,190 7,297 7,405 7,512 7,620 7,727 7,835 7,942 28, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formziegel.

206 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 206 Doppelmuldenfalzziegel Granat 15 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 340 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [m] ,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 Reihen Mittlere Decklänge [m] ,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200

207 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Doppelmuldenfalzziegel Granat Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Die Ortgangplatte deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 95 mm ab. mit Ortgangziegeln und Ortgangplatte Halber Flächenziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Halber Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,370 0,574 0,676 0,778 0,880 0,982 1,084 1,186 1,288 1,390 1,492 1,594 1,696 1, ,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 1,900 2,002 2,104 2,206 2,308 2,410 2,512 2,614 2,716 2,818 2,920 3,022 3,124 3,226 3,328 3,430 3,532 3,634 3,736 9, , , , , , , , , ,5 3,838 3,940 4,042 4,144 4,246 4,348 4,450 4,552 4,654 4,756 4,858 4,960 5,062 5,164 5,266 5,368 5,470 5,572 5, , , , , , , , , ,5 28 5,776 5,878 5,980 6,082 6,184 6,286 6,388 6,490 6,592 6,694 6,796 6,898 7,000 7,102 7,204 7,306 7,408 7,510 7,612 28, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formziegel.

208 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 208 Falzziegel Topas 11 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Variable Decklänge = mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First K Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First K [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Variable Decklängen [m] Reihen Variable Decklängen [m] ,310 0,620 0,930 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 0,350 0,700 1,050 1,400 1,750 2,100 2,450 2,800 3,150 3,500 3,850 4,200 4,550 4,900 5,250 0,360 0,720 1,080 1,440 1,800 2,160 2,520 2,880 3,240 3,600 3,960 4,320 4,680 5,040 5,400 Bei Lattweiten unter 365 mm Ortgangziegel an der Sollbruchstelle ausklinken. 0,370 0,740 1,110 1,480 1,850 2,220 2,590 2,960 3,330 3,700 4,070 4,440 4,810 5,180 5,550 0,380 0,760 1,140 1,520 1,900 2,280 2,660 3,040 3,420 3,800 4,180 4,560 4,940 5,320 5,700 0,385 0,770 1,155 1,540 1,925 2,310 2,695 3,080 3,465 3,850 4,235 4,620 5,005 5,390 5, ,960 5,270 5,580 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 5,600 5,950 6,300 6,650 7,000 7,350 7,700 8,050 8,400 8,750 9,100 9,450 9,800 10,150 10,500 5,760 6,120 6,480 6,840 7,200 7,560 7,920 8,280 8,640 9,000 9,360 9,720 10,080 10,440 10,800 Bei Lattweiten unter 365 mm Ortgangziegel an der Sollbruchstelle ausklinken. 5,920 6,290 6,660 7,030 7,400 7,770 8,140 8,510 8,880 9,250 9,620 9,990 10,360 10,730 11,100 6,080 6,460 6,840 7,220 7,600 7,980 8,360 8,740 9,120 9,500 9,880 10,260 10,640 11,020 11,400 6,160 6,545 6,930 7,315 7,700 8,085 8,470 8,855 9,240 9,625 10,010 10,395 10,780 11,165 11,550

209 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Falzziegel Topas Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 55 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,373 0,602 0,831 1,060 1,289 1,518 1,747 1,976 2,205 2,434 2,663 2,892 3,121 3, ,579 3,808 4,037 4,266 4,495 4,724 4,953 5,182 5,411 5,64 5,869 6,098 6,327 6,556 6,785 7,014 7,243 7,472 7, * Einschließlich Formziegel.

210 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 210 Reformziegel Topas 13 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Variable Decklänge = mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Sattelfirst HO Planungsgrundlagen Konstruktionslänge Firstanschlussziegel LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Sattelfirst HO [mm] Konischer First K [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Variable Decklängen [m] Reihen Variable Decklängen [m] ,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 Bei Lattweiten unter 350 mm Ortgangziegel an der Sollbruchstelle ausklinken. 0,350 0,700 1,050 1,400 1,750 2,100 2,450 2,800 3,150 3,500 3,850 4,200 4,550 4,900 5,250 0,360 0,720 1,080 1,440 1,800 2,160 2,520 2,880 3,240 3,600 3,960 4,320 4,680 5,040 5, ,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200 Bei Lattweiten unter 350 mm Ortgangziegel an der Sollbruchstelle ausklinken. 5,600 5,950 6,300 6,650 7,000 7,350 7,700 8,050 8,400 8,750 9,100 9,450 9,800 10,150 10,500 5,760 6,120 6,480 6,840 7,200 7,560 7,920 8,280 8,640 9,000 9,360 9,720 10,080 10,440 10,800

211 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Reformziegel Topas Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,310 0,525 0,740 0,955 1,170 1,385 1,600 1,815 2,030 2,245 2,460 2,675 2,890 3, ,320 3,535 3,750 3,965 4,180 4,395 4,610 4,825 5,040 5,255 5,470 5,685 5,900 6,115 6,330 6,545 6,760 6,975 7, * Einschließlich Formziegel.

212 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 212 Reformziegel Topas 15 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Variable Decklänge = mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Variable Decklängen [m] Reihen Variable Decklängen [m] ,270 0,540 0,810 1,080 1,350 1,620 1,890 2,160 2,430 2,700 2,970 3,240 3,510 3,780 4,050 0,280 0,560 0,840 1,120 1,400 1,680 1,960 2,240 2,520 2,800 3,080 3,360 3,640 3,920 4,200 0,290 0,580 0,870 1,160 1,450 1,740 2,030 2,320 2,610 2,900 3,190 3,480 3,770 4,060 4,350 0,300 0,600 0,900 1,200 1,500 1,800 2,100 2,400 2,700 3,000 3,300 3,600 3,900 4,200 4,500 0,310 0,620 0,930 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 Bei Lattweiten unter 315 mm Ortgangziegel am Schwert ausklinken. 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 0,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5, ,320 4,590 4,860 5,130 5,400 5,670 5,940 6,210 6,480 6,750 7,020 7,290 7,560 7,830 8,100 4,480 4,760 5,040 5,320 5,600 5,880 6,160 6,440 6,720 7,000 7,280 7,560 7,840 8,120 8,400 4,640 4,930 5,220 5,510 5,800 6,090 6,380 6,670 6,960 7,250 7,540 7,830 8,120 8,410 8,700 4,800 5,100 5,400 5,700 6,000 6,300 6,600 6,900 7,200 7,500 7,800 8,100 8,400 8,700 9,000 4,960 5,270 5,580 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 Bei Lattweiten unter 315 mm Ortgangziegel am Schwert ausklinken. 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900 5,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200

213 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Reformziegel Topas Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Die Ortgangplatte deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 95 mm ab. mit Ortgangziegel und Ortgangplatte Halber Flächenziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Halber Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,370 0,570 0,672 0,770 0,872 0,970 1,072 1,170 1,272 1,370 1,472 1,570 1,672 1, ,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 1,872 1,970 2,072 2,170 2,272 2,370 2,472 2,570 2,672 2,770 2,872 2,970 3,072 3,170 3,272 3,370 3,472 3,570 3,672 9, , , , , , , , , ,5 3,770 3,872 3,970 4,072 4,170 4,272 4,370 4,472 4,570 4,672 4,770 4,872 4,970 5,072 5,170 5,272 5,370 5,472 5, , , , , , , , , ,5 28 5,672 5,770 5,872 5,970 6,072 6,170 6,272 6,370 6,472 6,570 6,672 6,770 6,872 6,970 7,072 7,170 7,272 7,370 7,472 28, , , , , , , , , ,5 * Einschließlich Formziegel.

214 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 214 Rautenziegel Smaragd Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Variable Decklänge = mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT 1 [mm] PÜT [mm] Linienfirst N Planungsgrundlagen Traufplatte Konstruktionslänge Firstplatte LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 180 mm fix. LA je nach Konstruktionslänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Linienfirst N [mm] 16 > > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Variable Decklängen [m] Reihen Variable Decklängen [m] ,165 0,330 0,495 0,660 0,825 0,990 1,155 1,320 1,485 1,650 1,815 1,980 2,145 2,310 2,475 0,170 0,340 0,510 0,680 0,850 1,020 1,190 1,360 1,530 1,700 1,870 2,040 2,210 2,380 2,550 0,175 0,350 0,525 0,700 0,875 1,050 1,225 1,400 1,575 1,750 1,925 2,100 2,275 2,450 2,625 0,180 0,360 0,540 0,720 0,900 1,080 1,260 1,440 1,620 1,800 1,980 2,160 2,340 2,520 2,700 0,185 0,370 0,555 0,740 0,925 1,110 1,295 1,480 1,665 1,850 2,035 2,220 2,405 2,590 2, ,640 2,805 2,970 3,135 3,300 3,465 3,630 3,795 3,960 4,125 4,290 4,455 4,620 4,785 4,950 2,720 2,890 3,060 3,230 3,400 3,570 3,740 3,910 4,080 4,250 4,420 4,590 4,760 4,930 5,100 2,800 2,975 3,150 3,325 3,500 3,675 3,850 4,025 4,200 4,375 4,550 4,725 4,900 5,075 5,250 2,880 3,060 3,240 3,420 3,600 3,780 3,960 4,140 4,320 4,500 4,680 4,860 5,040 5,220 5,400 2,960 3,145 3,330 3,515 3,700 3,885 4,070 4,255 4,440 4,625 4,810 4,995 5,180 5,365 5,550

215 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Rautenziegel Smaragd 215 Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 70 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Seitlichem Anschlussziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,410 0,843 1,276 1,709 2,142 2,575 3,008 3,441 3,874 4,307 4,740 5,173 5,606 6, ,472 6,905 7,338 7,771 8,204 8,637 9,070 9,503 9,936 10,36910,80211,23511,66812,10112,53412,96713,40013,83314, * Einschließlich Formziegel.

216 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 216 Kombinierter Mönch-/Nonnenziegel Saphir Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Mittlere Decklänge = 340 mm = LA. Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT + LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Konischer First P Planungsgrundlagen Konstruktionslänge LAT je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LA je nach Konstruktionslänge bzw. mittlerer Decklänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First P mit Flächenziegel oder Firstanschlussziegel [mm] 30 >30 45 > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Reihen Mittlere Decklänge [mm] ,340 0,680 1,020 1,360 1,700 2,040 2,380 2,720 3,060 3,400 3,740 4,080 4,420 4,760 5,100 Reihen Mittlere Decklänge [mm] ,440 5,780 6,120 6,460 6,800 7,140 7,480 7,820 8,160 8,500 8,840 9,180 9,520 9,860 10,200

217 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Kombinierter Mönch-/Nonnenziegel Saphir 217 Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 65 mm ab. mit Ortgangziegel Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite Planungsgrundlagen mit Doppelwulstziegel Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,310 0,515 0,720 0,925 1,130 1,335 1,540 1,745 1,950 2,155 2,360 2,565 2,770 2, ,180 3,385 3,590 3,795 4,000 4,205 4,410 4,615 4,820 5,025 5,230 5,435 5,640 5,845 6,050 6,255 6,460 6,665 6, * Einschließlich Formziegel.

218 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 218 Biberschwanzziegel Opal Standard, Doppeldeckung Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Doppeldeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Planungsgrundlagen Traufplatte Konstruktionslänge Konischer First HO Firstplatte LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 120 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First HO [mm] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,145 0,290 0,435 0,580 0,725 0,870 1,015 1,160 1,305 1,450 1,595 1,740 1,885 2,030 2,175 0,150 0,300 0,450 0,600 0,750 0,900 1,050 1,200 1,350 1,500 1,650 1,800 1,950 2,100 2,250 0,155 0,310 0,465 0,620 0,775 0,930 1,085 1,240 1,395 1,550 1,705 1,860 2,015 2,170 2,325 0,160 0,320 0,480 0,640 0,800 0,960 1,120 1,280 1,440 1,600 1,760 1,920 2,080 2,240 2,400 0,165 0,330 0,495 0,660 0,825 0,990 1,155 1,320 1,485 1,650 1,815 1,980 2,145 2,310 2,475 Reihen ,320 2,465 2,610 2,755 2,900 3,045 3,190 3,335 3,480 3,625 3,770 3,915 4,060 4,205 4,350 2,400 2,550 2,700 2,850 3,000 3,150 3,300 3,450 3,600 3,750 3,900 4,050 4,200 4,350 4,500 2,480 2,635 2,790 2,945 3,100 3,255 3,410 3,565 3,720 3,875 4,030 4,185 4,340 4,495 4,650 2,560 2,720 2,880 3,040 3,200 3,360 3,520 3,680 3,840 4,000 4,160 4,320 4,480 4,640 4,800 2,640 2,805 2,970 3,135 3,300 3,465 3,630 3,795 3,960 4,125 4,290 4,455 4,620 4,785 4,950

219 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Biberschwanzziegel Opal Standard, Kronendeckung 219 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Kronendeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Traufplatte Konstruktionslänge Konischer First HO Kronengebinde LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 120 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LAF Planungsgrundlagen LAF Dachneigung [ ] Konischer First HO [mm] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,290 0,580 0,870 1,160 1,450 1,740 2,030 2,320 2,610 2,900 3,190 3,480 3,770 4,060 4,350 0,300 0,600 0,900 1,200 1,500 1,800 2,100 2,400 2,700 3,000 3,300 3,600 3,900 4,200 4,500 0,310 0,620 0,930 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 Reihen ,640 4,930 5,220 5,510 5,800 6,090 6,380 6,670 6,960 7,250 7,540 7,830 8,120 8,410 8,700 4,800 5,100 5,400 5,700 6,000 6,300 6,600 6,900 7,200 7,500 7,800 8,100 8,400 8,700 9,000 4,960 5,270 5,580 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900

220 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 220 Biberschwanzziegel Opal Standard Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 50 mm ab. Hinweis: Die Biberschwanzziegel werden nach den Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks mit geringem Seitenabstand (Fugen) verlegt, um Schäden durch Bewegungen der Unterkonstruktion zu vermeiden. Planungsgrundlagen mit Biber Ortgang Gesamt-Deckbreite Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,160 0,340 0,520 0,700 0,880 1,060 1,240 1,420 1,600 1,780 1,960 2,140 2,320 2, ,680 2,860 3,040 3,220 3,400 3,580 3,760 3,940 4,120 4,300 4,480 4,660 4,840 5,020 5,200 5,380 5,560 5,740 5, Schnürabstände Konstruktionsbreite mit Halbem Biber * Einschließlich Formziegel.

221 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Biberschwanzziegel Opal Berliner Biber, Doppeldeckung 221 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Doppeldeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Traufplatte Konstruktionslänge Konischer First HO Firstplatte LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 120 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LA LA LA LAF Planungsgrundlagen LAF Dachneigung [ ] Konischer First HO [mm] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,145 0,290 0,435 0,580 0,725 0,870 1,015 1,160 1,305 1,450 1,595 1,740 1,885 2,030 2,175 0,150 0,300 0,450 0,600 0,750 0,900 1,050 1,200 1,350 1,500 1,650 1,800 1,950 2,100 2,250 0,155 0,310 0,465 0,620 0,775 0,930 1,085 1,240 1,395 1,550 1,705 1,860 2,015 2,170 2,325 0,160 0,320 0,480 0,640 0,800 0,960 1,120 1,280 1,440 1,600 1,760 1,920 2,080 2,240 2,400 0,165 0,330 0,495 0,660 0,825 0,990 1,155 1,320 1,485 1,650 1,815 1,980 2,145 2,310 2,475 Reihen ,320 2,465 2,610 2,755 2,900 3,045 3,190 3,335 3,480 3,625 3,770 3,915 4,060 4,205 4,350 2,400 2,550 2,700 2,850 3,000 3,150 3,300 3,450 3,600 3,750 3,900 4,050 4,200 4,350 4,500 2,480 2,635 2,790 2,945 3,100 3,255 3,410 3,565 3,720 3,875 4,030 4,185 4,340 4,495 4,650 2,560 2,720 2,880 3,040 3,200 3,360 3,520 3,680 3,840 4,000 4,160 4,320 4,480 4,640 4,800 2,640 2,805 2,970 3,135 3,300 3,465 3,630 3,795 3,960 4,125 4,290 4,455 4,620 4,785 4,950

222 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 222 Biberschwanzziegel Opal Berliner Biber, Kronendeckung Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Kronendeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Planungsgrundlagen Traufplatte Konstruktionslänge Konischer First HO Kronengebinde LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 120 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Firstziegel und Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Konischer First HO [mm] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,290 0,580 0,870 1,160 1,450 1,740 2,030 2,320 2,610 2,900 3,190 3,480 3,770 4,060 4,350 0,300 0,600 0,900 1,200 1,500 1,800 2,100 2,400 2,700 3,000 3,300 3,600 3,900 4,200 4,500 0,310 0,620 0,930 1,240 1,550 1,860 2,170 2,480 2,790 3,100 3,410 3,720 4,030 4,340 4,650 0,320 0,640 0,960 1,280 1,600 1,920 2,240 2,560 2,880 3,200 3,520 3,840 4,160 4,480 4,800 0,330 0,660 0,990 1,320 1,650 1,980 2,310 2,640 2,970 3,300 3,630 3,960 4,290 4,620 4,950 Reihen ,640 4,930 5,220 5,510 5,800 6,090 6,380 6,670 6,960 7,250 7,540 7,830 8,120 8,410 8,700 4,800 5,100 5,400 5,700 6,000 6,300 6,600 6,900 7,200 7,500 7,800 8,100 8,400 8,700 9,000 4,960 5,270 5,580 5,890 6,200 6,510 6,820 7,130 7,440 7,750 8,060 8,370 8,680 8,990 9,300 5,120 5,440 5,760 6,080 6,400 6,720 7,040 7,360 7,680 8,000 8,320 8,640 8,960 9,280 9,600 5,280 5,610 5,940 6,270 6,600 6,930 7,260 7,590 7,920 8,250 8,580 8,910 9,240 9,570 9,900

223 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Biberschwanzziegel Opal Berliner Biber 223 Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Der Ortgangziegel deckt eine Konstruktionshöhe von ca. 50 mm ab. Hinweis: Die Biberschwanzziegel werden nach den Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks mit geringem Seitenabstand (Fugen) verlegt, um Schäden durch Bewegungen der Unterkonstruktion zu vermeiden. mit Biber Ortgang Gesamt-Deckbreite Schnürabstände Konstruktionsbreite 40 Planungsgrundlagen mit Halbem Biber Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand Ortgang rechts + Dachziegel + Ortgang links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe* 0,160 0,315 0,470 0,625 0,780 0,935 1,090 1,245 1,400 1,555 1,710 1,865 2,020 2, ,330 2,485 2,640 2,795 2,950 3,105 3,260 3,415 3,570 3,725 3,880 4,035 4,190 4,345 4,500 4,655 4,810 4,965 5, * Einschließlich Formziegel.

224 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 224 Biberschwanzziegel Opal Turmbiber, Doppeldeckung Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Doppeldeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] Planungsgrundlagen geschnittener Turmbiber Konstruktionslänge Firstziegel klein HO Kronengebinde LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 155 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LA LA LA LA LA LA LAF LAF Dachneigung [ ] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,095 0,190 0,285 0,380 0,475 0,570 0,665 0,760 0,855 0,950 1,045 1,140 1,235 1,330 1,425 0,100 0,200 0,300 0,400 0,500 0,600 0,700 0,800 0,900 1,000 1,100 1,200 1,300 1,400 1,500 0,105 0,210 0,315 0,420 0,525 0,630 0,735 0,840 0,945 1,050 1,155 1,260 1,365 1,470 1,575 0,110 0,220 0,330 0,440 0,550 0,660 0,770 0,880 0,990 1,100 1,210 1,320 1,430 1,540 1,650 0,115 0,230 0,345 0,460 0,575 0,690 0,805 0,920 1,035 1,150 1,265 1,380 1,495 1,610 1,725 Reihen ,520 1,615 1,710 1,805 1,900 1,995 2,090 2,185 2,280 2,375 2,470 2,565 2,660 2,755 2,850 1,600 1,700 1,800 1,900 2,000 2,100 2,200 2,300 2,400 2,500 2,600 2,700 2,800 2,900 3,000 1,680 1,785 1,890 1,995 2,100 2,205 2,310 2,415 2,520 2,625 2,730 2,835 2,940 3,045 3,150 1,760 1,870 1,980 2,090 2,200 2,310 2,420 2,530 2,640 2,750 2,860 2,970 3,080 3,190 3,300 1,840 1,955 2,070 2,185 2,300 2,415 2,530 2,645 2,760 2,875 2,990 3,105 3,220 3,335 3,450

225 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel Biberschwanzziegel Opal Turmbiber, Kronendeckung 225 Einteilung Traufe First Lattenabstand Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Dachneigung Höhenüberdeckung Lattenabstand [Grad] [mm] Kronendeckung [mm] > > > > Ermittlung der Konstruktionslänge Die Konstruktionslänge ergibt sich aus n x LA + LAT LAF. PÜT = Pfannenüberstand Traufe LAT = Lattenabstand Traufe LA = Lattenabstand Dachziegel LAF = Lattenabstand First LAT [mm] PÜT [mm] geschnittener Turmbiber Konstruktionslänge Firstziegel klein HO Kronengebinde LAT 1 je nach Konstruktion und örtlichen Gegebenheiten. LAT 2 = 155 mm fix. LA je nach Dachneigung und Konstruktionslänge. LAF je nach Dachneigung. PÜT LAT 1 LAT 2 LA LA LA LA LAF Planungsgrundlagen LAF Dachneigung [ ] Firstziegel klein HO [mm] 30 > > Gesamt-Lattmaße [m] = LA x Anzahl Dachziegelreihen (ohne LAT und LAF) Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Dach- Lattenabneigung stand [mm] > > > > Reihen ,190 0,380 0,570 0,760 0,950 1,140 1,330 1,520 1,710 1,900 2,090 2,280 2,470 2,660 2,850 0,200 0,400 0,600 0,800 1,000 1,200 1,400 1,600 1,800 2,000 2,200 2,400 2,600 2,800 3,000 0,210 0,420 0,630 0,840 1,050 1,260 1,470 1,680 1,890 2,100 2,310 2,520 2,730 2,940 3,150 0,220 0,440 0,660 0,880 1,100 1,320 1,540 1,760 1,980 2,200 2,420 2,640 2,860 3,080 3,300 0,230 0,460 0,690 0,920 1,150 1,380 1,610 1,840 2,070 2,300 2,530 2,760 2,990 3,220 3,450 Reihen ,040 3,230 3,420 3,610 3,800 3,990 4,180 4,370 4,560 4,750 4,940 5,130 5,320 5,510 5,700 3,200 3,400 3,600 3,800 4,000 4,200 4,400 4,600 4,800 5,000 5,200 5,400 5,600 5,800 6,000 3,360 3,570 3,780 3,990 4,200 4,410 4,620 4,830 5,040 5,250 5,460 5,670 5,880 6,090 6,300 3,520 3,740 3,960 4,180 4,400 4,620 4,840 5,060 5,280 5,500 5,720 5,940 6,160 6,380 6,600 3,680 3,910 4,140 4,370 4,600 4,830 5,060 5,290 5,520 5,750 5,980 6,210 6,440 6,670 6,900

226 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachziegel 226 Biberschwanzziegel Opal Turmbiber Einteilung Ortgang Ortgang Ermittlung der Konstruktionsbreite Das Dach ist vor der Deckung einzuteilen und abzuschnüren. Hinweis: Die Biberschwanzziegel werden nach den Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks mit geringem Seitenabstand (Fugen) verlegt, um Schäden durch Bewegungen der Unterkonstruktion zu vermeiden. Planungsgrundlagen mit geschnittenem (halbem) Turmbiber Gesamt-Deckbreite ca. 30 Schnürabstände ca ca. 105 Konstruktionsbreite Konstruktionsbreite = jeweils Schnürabstand geschnittener Biber rechts + Biber + geschnittener Biber links Konstruktionsbreite [m] Anzahl Dachziegel pro Reihe 0,210 0,345 0,480 0,615 0,750 0,885 1,020 1,155 1,290 1,425 1,560 1,695 1,830 1, ,100 2,235 2,370 2,505 2,640 2,775 2,910 3,045 3,180 3,315 3,450 3,585 3,720 3,855 3,990 4,125 4,260 4,395 4, ca. 30

227 Planungsgrundlagen Dacheinteilung Braas Dachpfannen Pultkonstruktion Dachsteine Pultsteine für profilierte Dachsteine Pultkonstruktion Dachziegel Universal-Pultziegel für Rubin 13, Topas 13, Granat 13, Achat 13, Opal Standard, Opal Berliner Biber, Smaragd * 70 ** LA LAP Pultsteine für ebene Dachsteine * Pultstein mit langem Lappen ** Pultstein LAP Der Lattenabstand Pult (LAP) dient der Orientierung für eine ausreichende Höhenüberdeckung auf die letzte Dachziegelreihe mit Flächenziegeln oder Firstanschlussziegeln ausreichende Abdeckung der Pultunterkonstruktion fachgerechte Befestigung der Universal-Pultziegel mit je 1 Firstklammer und 1 Spezialschraube 4 x 55 mm in der Pultlatte LA LAP LA = Lattenabstand abhängig von Konstruktionslänge und Dachneigung LAP = Lattenabstand Pult abhängig von LA und Dachneigung Der Lattenabstand Pult (LAP) dient der Orientierung für eine ausreichende Höhenüberdeckung der Pultsteine auf die letzte Reihe Flächensteine fachgerechte Befestigung der Pultziegel mit je 1 Spezialschraube 4 x 55 mm in den vorgesehenen Befestigungslöchern 70 Lattenabstand-Pult (LAP) in mm Dachneigung 30 > 30 > 40 > 45 Rubin 13 mit/ohne Firstanschlussziegel Topas 13 mit/ohne Firstanschlussziegel Granat Achat 13 mit Firstanschlussziegel Achat 13 ohne Firstanschlussziegel Opal Standard/ Berliner Biber Smaragd Pultziegel für Rubin 11, Rubin 15, Topas 11, Topas 15, Granat 11, Granat 15, Achat 12, Achat 14, Saphir Planungsgrundlagen Pultlattenabstand für 10er-Format: LA 3 cm Pultlattenabstand für 7er-Format: LA 11 cm Lattenabstand-Pult (LAP) in mm Dachneigung < < > 30 > 35 Tegalit Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Taunus Pfanne Harzer Pfanne LAP Die Pultziegel werden bauvorhabenspezifisch hergestellt. Um aufwändige Sondergrößen zu vermeiden, ist der Lattenabstand Pult (LAP) aus nachstehender Tabelle zu berücksichtigen. Der Lattenabstand dient auch der Orientierung für eine ausreichende Höhenüberdeckung der Pultziegel auf die letzte Reihe Flächenziegel lotrechte Ausrichtung des hinteren Pultziegelschenkels fachgerechte Befestigung der Pultziegel mit je 1 Spenglerschraube mit Dichtung 4,5 x 55 mm in der Pultlatte Lattenabstand-Pult (LAP) in mm Dachneigung Rubin Rubin Topas Topas Granat Granat Achat Achat Saphir

228 Index Bezeichnung: Frankfurter L Beschr gezeichnet: Planungsgrundlagen Windsogsicherheit 228 Planungsgrundlagen Einleitung Unter bestimmten Umständen ist eine Sicherung der Dachdeckung gegen Abheben oder Abrutschen unerlässlich. Überschreitet der Windsog das Eigengewicht der Dachdeckung, sind Zusatzmaßnahmen zur Windsogsicherung notwendig. Die Sicherung der Deckung kann erfolgen durch: 1. Verklammern 2. Schrauben Die erforderliche Befestigung kann meistens tabellarisch ermittelt werden. Nur in begründeten Fällen muss ein rechnerischer Einzelnachweis erfolgen. Die Ergebnisse der Einzelfallberechnung haben Vorrang vor den Tabellenwerten. Die Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen und die Hinweise zur Lastenermittlung des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) sind wichtige Grundlagen für sachgemäße Planung und Ausführung im Normalfall. Es können jedoch nicht alle denkbaren Fälle erfasst werden, in denen dann sowohl weitergehende als auch einschränkende Maßnahmen erforderlich werden können. In der Praxis lässt sich absolute Sturmsicherheit nicht erreichen. Deshalb werden die Erfahrungen der mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Planer und Handwerker durch das Fachregelwerk zwar ergänzt, aber nicht ersetzt. Dieses Kapitel erläutert praktische Verfahren zur Ermittlung der Befestigung von Braas Dachpfannen. Weitere Einzelheiten sind dem Fachregelwerk des ZVDH zu entnehmen. Regelmäßige Befestigung Immer zu befestigen sind: jede Dach-/Formpfanne an Ortgang, First, Grat, Pult, z.b. mit Spezialschrauben 4 x 55 mm alle Dachpfannen ab einer Dachneigung von 65 Einflussgrößen Entscheidend für die jeweilige Maßnahme sind folgende Faktoren: Windlastzone/ Höhenlage Gebäudehöhe (First-/ Pulthöhe) offene/ geschlossene Deckunterlage Gebäudeöffnungen Dachdeckung (profilierte Dachpfannen/ Biber) Dachform (zweiseitig/ einseitig geneigt) Dachneigung Dachbereiche (Ecke, Rand, Fläche, Dachdurchdringungen) Windlastzone Deutschland ist in vier Windlastzonen eingeteilt (Karte der Windlastzonen siehe Seite 233). Bei Gebäuden, die auf der Grenzlinie zwischen zwei Windzonen stehen, ist immer die nächsthöhere Windlastzone anzusetzen. In Windlastzone I wird zusätzlich nach der Höhenlage unterschieden: Geländehöhe über NN Windlastzone bis 600 m Zone I über m Zone II über 830 m Zone III Bei Geländehöhen über 1100 m NN ist in der Regel ein Einzelnachweis erforderlich. In Windlastzone IV muss in jedem Fall eine Einzelfallberechnung durchgeführt werden. Gebäudehöhe Die Gebäudehöhe h wird vom tiefsten Geländepunkt des Gebäudes senkrecht bis zur Oberkante des Daches (First-, Pulthöhe) gemessen. h Einzelfallberechnung Eine Einzelfallberechnung muss durchgeführt werden bei: offenen Gebäuden mit offener Deckunterlage Gebäuden in exponierter Lage Gebäudehöhen h > 30 m Gebäuden in Windlastzone IV h Untersuchun HB/Kapi VAO Braas Dachsy Anwendungstec

229 Index Bezeichnung: gezeichnet: Beschreibung Untersuchung Braas Dachsysteme GmbH Anwendungstechnik GD Frankfurter Landstr Oberursel Zeichnungs-Nr.: A3388H97013a Datum: Datum: Datum Ma stab: 1:5 Name Planungsgrundlagen Windsogsicherheit Datum Ma stab: 1:5 Name Offene Deckunterlage Offene Deckunterlagen sind Schichten unter der Dachdeckung, die luftdurchlässiger sind als die Dachdeckung. Dies gilt z. B. für: keine Deckunterlage Docken Unterspannungen Geschlossene Deckunterlage Geschlossene Deckunterlagen sind Schichten unter der Dachdeckung, die weniger luftdurchlässig sind als die Dachdeckung, z. B.: Unterdeckung auf mindestens formstabiler Unterlage Wärmedämmung, auch belüftet Unterspannung, verklebt Die Breite der Rand-/Eckbereiche R und der Randbereiche D von Dachdurchdringungen wird stets in der Ebene der Dachfläche gemessen. Rand- und Eckbereiche Die Breite des Rand-/Eckbereichs R beträgt 1/8 der kleineren Dachgrundrissseite (a), mindestens jedoch 1 m. Bei Wohngebäuden, Bürogebäuden und geschlossenen Hallen, bei denen a kleiner als 30 m ist, darf die Breite des Randbereichs auf 2 m begrenzt werden. Die Eckbereiche haben stets eine quadratische Grundfläche mit der Seitenlänge a/ 8. R R R 229 rung gtes Dach Unterliegt nicht dem Anderungsdienst Beispiel: Bei einem nicht bis zum First wärmegedämmten Dachraum mit überlappter Unterdeckung handelt es sich im gedämmten Bereich um eine geschlossene, im ungedämmten Spitzbodenbereich um eine offene Deckunterlage. Offene Deckunterlage Geschlossene Deckunterlage R R a R R b R R R Planungsgrundlagen a Firststein,Daemmung,Hausumr VAC a b Gebäudeöffnungen Gebäudeöffnungen werden berücksichtigt, wenn VAO ihr Anteil im Verhältnis zur Gesamtansichtsfläche größer als 5 % ist. Öffnungen können z. B. ständige Lüftungsschlitze und Fugen sein. Aber auch Tore, Türen, Fenster und Lichtbänder o. Ä. gelten als Gebäudeöffnungen, wenn sie nicht verschließbar sind oder sichergestellt ist, dass sie bei Sturm geschlossen werden. Ausgebauter Dachraum Ist weder eine geschlossene Geschossdecke noch eine geschlossene Deckunterlage vorhanden, ist für solche Gebäude eine Einzelfallberechnung erforderlich. Dachbereiche Aufgrund der unterschiedlichen Auswirkung der Windbelastung auf die Dachdeckung ist das Dach in verschiedene Bereiche unterteilt: Ecke Rand Fläche Dachdurchdringungen Dachkanten (Ortgang, First, Grat, Pult) HB/Kapitel Windsogsicherung Kleinere Dachgrundrissseite a Unterliegt a nicht < dem 30 m a / 8 Anderungs- dienst a 30 m a / 8 Beispiele: 1. Gebäudebreite (a) = 7,00 m a/8 = 7/8 = 0,87 m Randstreifen mindestens 1,00 m 2. Gebäudebreite (a) = 12 m a/8 = 12/8 = 1,50 m Randstreifen 1,50 m Rand-/Eckbereich R aber 1 m R 2 m 3. Gebäudebreite (a) = 20 m a/8 = 20/8 = 2,50 m Randstreifen begrenzt auf 2,00 m

230 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit 230 Dachdurchdringungen Als Dachdurchdringungen gelten Bauteile, die an mindestens einer Stelle mehr als 0,35 m über die Oberkante des Deckwerkstoffes hinausragen und die mindestens eine Seitenabmessung größer als 0,50 m aufweisen. Die Breite des zugehörigen Randbereichs D beträgt 1/ 2 der längeren Bauteilseite b, jedoch mindestens 1 m. Der Randbereich darf auf 2 m Breite begrenzt werden. Beispiele: b a > 0,35 m Jede dritte profilierte Dachpfanne verklammert (1/3) D D Planungsgrundlagen Größere Bauteilseite b Randbereich D 0,50 m < b 2 m 1 m b > 2 m b/2, aber 1 m D 2 m a Index Beschreibung Bezeichnung: Zeichnungs-Nr.: Untersuchung A3388H97016a HB/Kapitel Windsogsicheru Wand- und Eckbereich Der Randbereich D wird wie der Randbereich R des Daches befestigt. Bei Überschneidung beider Randbereiche sind keine zusätzlichen Befestigungsmittel erforderlich. Beispiele: 1. Durchdringung (b) = 1,20 m b/2 = 1,20/2 = 0,60 m Randstreifen mindestens 1,00 m Biber Doppeldeckung: Jeder zweite Biber geschraubt (1/2) gezeichnet: VAC Braas Dachsysteme GmbH Anwendungstechnik GD Frankfurter Landstr Oberursel Datum: Datum: 2. Durchdringung (b) = 3,60 m b/2 = 3,60/2 = 1,80 m Randstreifen 1,80 m 3. Durchdringung (b) = 5,00 m b/2 = 5,00/2 = 2,50 m Randstreifen begrenzt auf 2,00 m Befestigungsschema Das zu ermittelnde Befestigungsschema gibt die Anzahl und Anordnung der Befestigungen (Sturmklammern/ Schrauben) vor. Wenn befestigt werden muss, ist mindestens jede dritte Dachpfanne zu befestigen, wobei diese Befestigungspunkte diagonal versetzt sind. Drei Befestigungsschemata sind möglich: jede Dachpfanne befestigt (1/1) jede zweite Dachpfanne befestigt (1/ 2) jede dritte Dachpfanne befestigt (1/ 3) Jeder zweite Smaragd befestigt (1/2) Software-Tool zur Windsogberechnung Sowohl auf der Dachtechnik-CD als auch im Internetauftritt (unter: Für Profis/ Software) findet sich ein interaktives Programm zur Braas Windsogberechnung. Hiermit kann berechnet werden, wie Braas Dachpfannen gemäß den Fachregeln für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen auf der Dachfläche gegen Windsog zu befestigen sind. Je nach den einfach einzugebenden Anforderungen an das jeweilige Bauvorhaben rechnet das Programm automatisch analog der tabellarischen Ermittlung oder einer Einzelfallberechnung.

231 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit Tabellarische Ermittlung der Befestigung Vorgehensweise Zusammenstellen der Einflussgrößen, z. B. Windlastzone, Gebäudehöhe, Dachpfannen- Modell, Dachneigung, Rand- und Eckbereiche Ablesen der erforderlichen Flächenkraft (Tabellen 9 bis 11), abhängig von den Einflussgrößen Auswahl Befestigung (Sturmklammer-Typ oder Schrauben) und Befestigungsschema Aus Tabelle 8 für die gewünschte Befestigung (Sturmklammer/Schraube) in der Zeile des verwendeten Dachpfannen-Modells eine Flächen-Bemessungslast heraussuchen, die mindestens der erforderlichen Flächenkraft entspricht. Das dazugehörige Befestigungsschema ablesen. Zusatzmaßnahme bei offener Deckunterlage Wenn die zur Verfügung stehenden Flächen- Bemessungslasten auch bei Befestigung jeder Dachpfanne (1/ 1) nicht ausreichen, kann die erforderliche Flächenkraft durch Einbau einer geschlossenen Deckunterlage verringert werden. Beispiel: Windlastzone III offene Deckunterlage einseitig geneigt Dachneigung 45 Firsthöhe 19 m Eindeckung Rubin 13 Erforderliche Flächenkraft lt. Tabelle 11 Ecke: 1,36 kn/m 2 Rand: 0,92 kn/m 2 Fläche: Befestigung im Eckbereich lt. Tabelle 8 mit: Sturmkralle 100 % verklammert (1/1) (3,87 kn/m 2 ) oder: Achat Sturmklammer 50 % verklammert (1/2) (1,40 kn/m 2 ) Befestigung im Randbereich lt. Tabelle 8 mit: Sturmkralle 50 % verklammert (1/2) (1,22 kn/m 2 ) oder: Achat Sturmklammer 33 % verklammert (1/3) (0,93 kn/m 2 ) Befestigung in der Fläche nicht erforderlich Einzelfallberechnung Mit Hilfe der Einzelfallberechnung werden der Windsog w für die verschiedenen Dachbereiche und das maßgebende Eigengewicht g der vorhandenen Deckung berechnet. Daraus wird das erforderliche Befestigungsschema ermittelt. w g + (n x BL) Formelzeichen BL Klammer-Bemessungslast [kn] c p Formbeiwert [ ] c s Dachneigungsfaktor [ ] g Maßgebendes Eigengewicht der Deckung [kn/m 2 ] g E Eigengewicht der Deckung [kn/m 2 ] n Klammeranzahl [Stück/m 2 ] q Staudruck [kn/m 2 ] w Windsog [kn/m 2 ] Als abhebende Kraft wirkt der Windsog w. Haltende Käfte sind das maßgebende Eigengewicht der Deckung g sowie die haltende Kraft der Befestigung, ausgedrückt durch die Flächen- Bemessungslast (n x BL). Für die sichere Lage der Dachpfannen müssen die haltenden Kräfte gleich oder größer als die abhebende Kraft sein. w (n x BL) + g Daraus ergibt sich: w g (n x BL) Die Differenz (w g) ist die für die Windsogsicherung erforderliche Flächenkraft und muss von der Befestigung durch deren Flächen-Bemessungslast (n x BL) aufgenommen werden. Die Größe des Windsoges w wird bestimmt vom Formbeiwert des Daches c p (abhängig von Dachform, Dachneigung und Dachbereich) sowie vom örtlichen Staudruck q (abhängig von der Windlastzone und der Gebäudehöhe): w = c p x q Das maßgebende Eigengewicht der Deckung g wird bestimmt durch das Eigengewicht der Deckung g E, den Dachneigungsfaktor c s sowie einen Sicherheitsfaktor von 0,9: g = g E x c s x 0,9 Auf eine Befestigung kann verzichtet werden, wenn die erforderliche Flächenkraft (w g) 0,375 kn/m 2 ist. Das entspricht der Flächen-Bemessungslast von 2,5 Sturmklammern/m 2 mit einer Klammer- Bemessungslast von 0,15 kn (festgelegt in Hinweise zur Lastenermittlung ). Ist im Einzelfall die erforderliche Flächenkraft (w g) größer als die zur Auswahl stehenden Flächen- Bemessungslasten, sind Zusatzmaßnahmen erforderlich (z. B. geschlossene Deckunterlage). 231 Planungsgrundlagen

232 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit 232 Windsog w Maßgebendes Eigengewicht der Deckung g w = c p x q g = g E x c s x 0,9 Planungsgrundlagen Formbeiwert c p Entsprechenden Rechenwert den folgenden Tabellen entnehmen (bei offenen Gebäuden: Tabellenwert + 0,6). Einseitig geneigtes Dach, offene Deckunterlage Tabelle 1 Dachneigung Formbeiwert cp Eckbereich Randbereich Fläche > ,80 1,50 0,60 > ,50 1,13 0,60 > 55 1,13 1,13 0,60 Einseitig geneigtes Dach, geschlossene Deckunterlage Tabelle 2 Dachneigung Formbeiwert cp Eckbereich Randbereich Fläche > ,44 1,20 0,48 > ,20 0,90 0,48 > 55 0,90 0,90 0,48 Zweiseitig geneigtes Dach, offene Deckunterlage Tabelle 3 Dachneigung Formbeiwert cp Eckbereich Randbereich Fläche > ,50 1,20 0,60 > ,13 1,13 0,60 > 55 1,13 0,90 0,60 Zweiseitig geneigtes Dach, geschlossene Deckunterlage Tabelle 4 Dachneigung Formbeiwert cp Eckbereich Randbereich Fläche > ,20 0,96 0,48 > ,90 0,90 0,48 > 55 0,90 0,72 0,48 Staudruck q (in exponierter Lage: q 1,1 kn/m 2, je nach örtlicher Gegebenheit) Tabelle 5 Gebäudehöhe h Staudruck q [kn/m 2 ] Zone I* Zone II Zone III Zone IV 5 m 0,50 0,65 0,85 1,10 6 m 0,52 0,68 0,88 1,15 8 m 0,55 0,72 0,94 1,22 10 m 0,60 0,75 1,00 1,25 12 m 0,62 0,78 1,04 1,30 14 m 0,65 0,81 1,08 1,35 16 m 0,67 0,83 1,11 1,39 18 m 0,68 0,85 1,14 1,42 20 m 0,70 0,87 1,16 1,46 22 m 0,71 0,89 1,19 1,49 24 m 0,73 0,91 1,21 1,52 26 m 0,74 0,93 1,23 1,54 28 m 0,75 0,94 1,25 1,57 30 m 0,76 0,96 1,27 1,59 35 m 0,79 0,99 1,32 1,65 40 m 0,81 1,02 1,36 1,70 * Zusätzlich wird in Windlastzone I nach der Geländehöhe unterschieden: Geländehöhen 600 m NN: Windlastzone I Geländehöhen 830 m NN: Windlastzone II Geländehöhen > 830 m NN: Windlastzone III Eigenlast der Deckung g E Ermittlung entweder nach DIN oder tatsächlichem Gewicht (siehe Seite 171). Rechenwert nach DIN Tabelle 6 Dachdeckung Lastannahme einschl. Lattung [kn/m 2 ] Profilierte Dachsteine 10 Stück/m 2 0,50 > 10 Stück/m 2 0,55 Tegalit 10 Stück/m 2 0,60 > 10 Stück/m 2 0,65 Turmbiber 0,95 Biberschwanzziegel 0,75 Falzziegel Reformpfannen Falzpfannen 0,55 Flachdachpfannen großformatige Pfannen 10 St./m 2 0,50 Krempziegel Hohlpfannen 0,45 Dachneigungsfaktor c s (Zwischenwerte linear interpolieren) Tabelle 7 Dach- Dachneigungs- Dach- Dachneigungsneigung faktor cs neigung faktor cs 10 1, , , , , , , , , , , , , ,60 Erforderliche Flächenkraft bestimmen Erforderliche Flächenkräfte für die einzelnen Dachbereiche bestimmen: (w g) Ecke (w g) Rand (w g) Fläche Auswahl Sturmklammer-Typ/ Schrauben und Befestigungsschema Erforderliche Flächenkraft (w g) 0,375 kn/m 2 : Keine Befestigung erforderlich. Erforderliche Flächenkraft (w g) > 0,375 kn/m 2 : Aus Tabelle 8 für die gewünschte Befestigung in der Zeile des verwendeten Dachpfannen- Modells eine Flächen-Bemessungslast heraussuchen, die mindestens der erforderlichen Flächenkraft entspricht. Das Befestigungsschema ablesen.

233 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit Windlastzonen in Deutschland 233 Zone IV Rostock Zone III Hamburg Dortmund Bremen Hannover Zone II Berlin Planungsgrundlagen Kassel Erfurt Leipzig Köln Zone I Chemnitz Dresden Frankfurt Karlsruhe Heidelberg Würzburg Nürnberg Stuttgart Regensburg Passau Ulm München

234 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit 234 Braas Sturmklammern Flächen-Bemessungslast [kn/m 2 ] Tabelle 8 Universal-Sturmklammer Euro-Sturmklammer Seitenfalzklammer 2 Befestigungsschemata* Frankfurter Pfanne 0,50 1,09 2,18 0,50 1,21 2,42 0,50 0,80 1,60 Doppel-S 0,50 0,96 1,93 0,50 1,35 2,69 0,50 0,80 1,60 Harzer Pfanne 0,50 0,82 1,64 0,50 1,13 2,26 0,50 0,80 1,60 Harzer Pfanne 7 0,68 1,37 0,58 1,59 0,63 1,25 Taunus Pfanne 0,50 0,83 1,66 0,50 1,45 2,91 0,50 0,80 1,60 Tegalit 0,50 1,25 2,51 0,50 1,52 3,03 Planungsgrundlagen Sturmkralle Achat Rubin 11 Rubin 15 Smaragd Saphir/Achat 14 Spezial- Sturm- Sturm- Sturm- Sturm- Sturm- schraube klammer klammer klammer klammer klammer 4 x 55 mm Schemata* Rubin 11 0,42 0,78 1,56 Rubin 13 0,42 1,22 3,87 0,93 1,40 3,48 Rubin 15 0,75 1,12 2,24 Achat 12 0,80 1,21 2,41 Achat 13 0,67 1,02 4,45 0,75 1,13 4,12 Achat 14 0,72 1,08 2,16 Granat 11 0,74 1,11 2,22 Granat 13 0,73 1,11 4,50 0,69 1,03 3,84 Granat 15 0,70 1,05 2,10 Topas 11 0,73 1,09 2,18 Topas 13 0,89 1,35 5,16 0,79 1,20 3,92 Topas 15 0,56 1,13 Opal 0,50 0,77 1,44 Smaragd 2,00 ** 1,38 Saphir 0,72 1,08 2,16 * Befestigungsschemata: 1 1 = jede Pfanne befestigt 1 2 = jede 2. Pfanne befestigt 1 3 = jede 3. Pfanne befestigt ** Jeder zweite Smaragd mit zwei Sturmklammern befestigt. Windlastzone I erforderliche Flächenkraft [kn/m 2 ] Tabelle 9 Windlastzone I geschlossene Deckunterlage offene Deckunterlage Dach- Dach- Gebäude- Dachpfanne Biber Dachpfanne Biber form neigung höhe Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche < 10 m 0,43 zwei- von 10 < 15 m 0,51 seitig bis 30 < 20 m 0,58 geneigt < 25 m 0,41 0,63 0,41 0,40 < 30 m 0,45 0,68 0,45 0,45 < 10 m über 30 < 15 m bis 55 < 20 m 0,40 0,40 < 25 m 0,44 0,44 < 30 m 0,47 0,47 < 10 m über 55 < 15 m 0,41 bis 65 < 20 m 0,46 < 25 m 0,50 < 30 m 0.53 < 10 m 0,39 0,61 0,43 0,38 einseitig von 10 < 15 m 0,47 0,71 0,51 0,48 geneigt bis 30 < 20 m 0,54 0,79 0,58 0,56 < 25 m 0,59 0,41 0,85 0,63 0,62 0,40 < 30 m 0,63 0,45 0,40 0,91 0,68 0,68 0,45 < 10 m 0,51 über 30 < 15 m 0,40 0,59 0,40 bis 55 < 20 m 0,45 0,66 0,40 0,47 < 25 m 0,49 0,71 0,44 0,52 < 30 m 0,53 0,76 0,47 0,57 < 10 m über 55 < 15 m 0,41 0,41 bis 65 < 20 m 0,46 0,46 < 25 m 0,50 0,50 < 30 m 0,53 0,53

235 Planungsgrundlagen Windsogsicherheit Windlastzone II erforderliche Flächenkraft [kn/m 2 ] Tabelle 10 Windlastzone II geschlossene Deckunterlage offene Deckunterlage Dach- Dach- Gebäude- Dachpfanne Biber Dachpfanne Biber form neigung höhe Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche < 10 m 0,43 0,66 0,43 0,43 zwei- von 10 < 15 m 0,51 0,76 0,51 0,53 seitig bis 30 < 20 m 0,58 0,84 0,58 0,61 geneigt < 25 m 0,63 0,41 0,40 0,91 0,63 0,68 0,40 < 30 m 0,68 0,45 0,45 0,96 0,68 0,73 0,45 < 10 m 0,45 0,45 über 30 < 15 m 0,53 0,53 bis 55 < 20 m 0,40 0,40 0,59 0,59 0,40 0,40 < 25 m 0,44 0,44 0,64 0,64 0,45 0,45 < 30 m 0,47 0,47 0,68 0,68 0,49 0,49 < 10 m 0,51 über 55 < 15 m 0,41 0,59 0,41 0,42 bis 65 < 20 m 0,46 0,65 0,46 0,48 < 25 m 0, ,50 0,53 < 30 m 0,53 0,74 0,53 0,57 < 10 m 0,61 0,43 0,38 0,88 0,66 0,65 0,43 einseitig von 10 < 15 m 0,71 0,51 0,48 1,01 0,76 0,78 0,53 geneigt bis 30 < 20 m 0,79 0,58 0,56 1,10 0,84 0,87 0,61 < 25 m 0,85 0,63 0,62 0,40 1,18 0,91 0,95 0,68 < 30 m 0,91 0,68 0,68 0,45 1,25 0,96 1,02 0,73 < 10 m 0,51 0,74 0,45 0,55 über 30 < 15 m 0,59 0,40 0,84 0,53 0,65 bis 55 < 20 m 0,66 0,40 0,47 0,92 0,59 0,73 0,40 < 25 m 0,71 0,44 0,52 0,99 0,64 0,80 0,45 < 30 m 0,76 0,47 0,57 1,04 0,68 0,85 0,49 < 10 m 0,51 0,51 über 55 < 15 m 0,41 0,41 0,59 0,59 0,42 0,42 bis 65 < 20 m 0,46 0,46 0,65 0,65 0,48 0,48 < 25 m 0,50 0,50 0,70 0,70 0,53 0,53 < 30 m 0,53 0,53 0,74 0,74 0,57 0, Planungsgrundlagen Windlastzone III erforderliche Flächenkraft [kn/m 2 ] Tabelle 10 Windlastzone III geschlossene Deckunterlage offene Deckunterlage Dach- Dach- Gebäude- Dachpfanne Biber Dachpfanne Biber form neigung höhe Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche Ecke Rand Fläche < 10 m 0,73 0,49 0,50 1,03 0,73 0,80 0,50 zwei- von 10 < 15 m 0,84 0,58 0,61 1,17 0,84 0,94 0,61 seitig bis 30 < 20 m 0,93 0,65 0,70 0,42 1,28 0,93 1,05 0,70 geneigt < 25 m 1,00 0,70 0,77 0,47 1,36 1,00 1,13 0,77 < 30 m 1,06 0,75 0,83 0,52 1,44 1,06 1,21 0,83 < 10 m 0,51 0,51 0,74 0,74 0,55 0,55 über 30 < 15 m 0,59 0,59 0,40 0,40 0,84 0,84 0,65 0,65 bis 55 < 20 m 0,66 0,66 0,47 0,47 0,92 0,92 0,73 0,73 < 25 m 0,71 0,71 0,52 0,52 0,99 0,99 0,80 0,80 < 30 m 0,76 0,76 0,57 0,57 1,04 1,04 0,85 0,85 < 10 m 0,57 0,39 0,40 0,80 0,57 0,63 0,40 über 55 < 15 m 0,65 0,46 0,48 0,90 0,65 0,73 0,48 bis 65 < 20 m 0,72 0,51 0,55 0,98 0,72 0,81 0,55 < 25 m 0,77 0,55 0,60 0,38 1,05 0,77 0,88 0,60 < 30 m 0,82 0,59 0,65 0,42 1,10 0,82 0,93 0,65 < 10 m 0,97 0,73 0,74 0,50 1,33 1,03 1,10 0,80 einseitig von 10 < 15 m 1,10 0,84 0,87 0,61 1,50 1,17 1,27 0,94 geneigt bis 30 < 20 m 1,21 0,93 0,98 0,70 1,63 1,28 1,40 1,05 < 25 m 1,29 1,00 1,06 0,77 1,73 1,36 1,50 1,13 < 30 m 1,36 1,06 1,13 0,83 1,82 1,44 1,59 1,21 < 10 m 0,81 0,51 0,62 1,11 0,74 0,92 0,55 über 30 < 15 m 0,92 0,59 0,73 0,40 1,25 0,84 1,06 0,65 bis 55 < 20 m 1,01 0,66 0,82 0,47 1,36 0,92 1,17 0,73 < 25 m 1,08 0,71 0,89 0,52 1,44 0,99 1,25 0,80 < 30 m 1,14 0,76 0,95 0,57 1,52 1,04 1,33 0,85 < 10 m 0,57 0,57 0,40 0,40 0,80 0,80 0,63 0,63 über 55 < 15 m 0,65 0,65 0,48 0,48 0,90 0,90 0,73 0,73 bis 65 < 20 m 0,72 0,72 0,55 0,55 0,98 0,98 0,81 0,81 < 25 m 0,77 0,77 0,60 0,60 1,05 1,05 0,40 0,88 0,88 < 30 m 0,82 0,82 0,65 0,65 1,10 1,10 0,43 0,93 0,93

236 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete 236 Planungsgrundlagen Vervielfältigungen sind nur mit Genehmigung des Deutschen Wetterdienstes zulässig. DWD, K6, März 1993 Wiedergegeben mit Erlaubnis des DIN Deutsches Institut für Normung e.v. (Seite 2 DIN 1055 Teil 5 A1). Maßgebend für das Anwenden der Norm ist deren Fassung mit dem neuesten Ausgabedatum, die bei der Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6, Berlin, erhältlich ist.

237 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete Allgemeines Das Bauen in schneereichen Gebieten stellt vor allem an das Dach besondere Anforderungen. Für die Funktionstüchtigkeit eines Daches ist neben dem geeigneten Bedachungsmaterial ein in statischer und bauphysikalischer Hinsicht auf die außergewöhnlichen Klimabedingungen abgestimmter Dachaufbau erforderlich. Ergänzend zu unseren Hersteller-Verarbeitungsvorschriften sind in diesem Kapitel jene Erfahrungen zusammengefasst, deren Beachtung wir besonders empfehlen. Auch der Hinweis in der Musterbauordnung 30, wonach bei Dächern an Verkehrsflächen und über Eingängen Vorrichtungen zum Schutz gegen das Herabfallen von Schnee und Eis verlangt werden können, ist ein deutlicher Appell an Bauherren, Planer und Ausführende, sich im Zweifelsfall immer für die Sicherheit von Personen und Sachen zu entscheiden. Die Beteiligten leisten damit einen Beitrag zur Verkehrssicherungspflicht des Hauseigentümers. Rechenwert der Schneelast (s) s ist gleichmäßig auf einen Quadratmeter der Grundrissprojektion der Dachfläche anzusetzen. Schnee Die Schneelast s ergibt sich aus der Regelschneelast s o und einem Abminderungsbeiwert k s, der vom Neigungswinkel α der Dachfläche abhängt: s = k s s o = 1 (30 α < 30 ) mit k s = = 1 α 30 (30 α 70 ) 40 = 0 (70 < α 90 ) 237 Planungsgrundlagen Statische Lastannahme Zur Bemessung der baulichen Anlagen sind die in der DIN enthaltenen Rechenwerte der Schnee- und Eislasten anzusetzen. Entsprechend dieser Lasten muss die gesamte Dachkonstruktion, wie Sparren, Pfetten und Ständer, dimensioniert und die Durchbiegung auf ein Minimum reduziert werden. Regelschneelast (s o ) eines Standortes s o ist aus Tabelle 1 zu entnehmen in Abhängigkeit von: Schneelastzone (siehe Karte) Geländehöhe über NN Regelschneelast s o in kn/m 2 Tabelle 1 Gelände Höhe NN Schneelastzone [m] I II III IV ,75 0,75 0,75 1, ,75 0,75 0,75 1, ,75 0,75 1,00 1, ,75 0,90 1,25 2, ,85 1,15 1,60 2, ,05 1,50 2,00 3, ,25 1,85 2,55 3, ,30 3,10 4, ,80 5, nach Angabe der zuständigen Baubehörde Dazwischenliegende Werte dürfen geradlinig interpoliert werden. In einigen Bundesländern sind Ergänzungen für die Schneelasten bei Geländehöhen über 900 m veröffentlicht worden. Abminderungswerte k s in Abhängigkeit von der Dachneigung Tabelle ,97 0,95 0,92 0,90 0,87 0,85 0,82 0,80 0, ,75 0,72 0,70 0,67 0,65 0,62 0,60 0,57 0,55 0, ,50 0,47 0,45 0,42 0,40 0,37 0,35 0,32 0,30 0, ,25 0,22 0,20 0,17 0,15 0,12 0,10 0,07 0,05 0, Lastfälle In Gebieten mit besonders ungünstigen Schneeverhältnissen sind Dächer über 45 Dachneigung für eine gleichzeitige Belastung durch Wind und Schnee zu berechnen. Die Möglichkeit s + w der einseitigen Schneebelastung ist zu berücksichtigen. a) s + w b) w + s 2 2 Eine mögliche Schneeanhäufung ist zu beachten. Eislast Bei exponierten Lagen sind bei den dem Wind ausgesetzten Dachflächen zusätzliche Eislasten anzusetzen. Vereisungen und Eiswalzen bilden sich vor allem im Gebirge im Bereich feuchter Aufwinde und in der Nähe großer Gewässer. Bis 400 m über NN kann vereinfacht mit 7 kn/m 3 Eisrohwichte und 30 mm Dicke für die gefährdeten Flächen gerechnet werden. Außerdem sind erhöhte Windangriffsflächen zu beachten.

238 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete 238 Abstimmung mit den örtlichen Bauaufsichtsbehörden den mit den Örtlichkeiten vertrauten Handwerkern Denn die Regelschneelast kann erheblich überschritten werden durch Schneesackbildungen Schneeverwehungen Eisbildungen Dachdeckung Die für die jeweilige Belastung geeignete Dachdeckung ist nach den Hersteller-Verarbeitungsvorschriften entsprechend den örtlichen Gegebenheiten auszuführen. Wärmeschutz Planungsgrundlagen Unterdach In schneereichen Gebieten sollte ein Unterdach vorgesehen werden. Unterdächer können verschieden ausgeführt werden, z. B.: nagelbare Unterlage mit Holzschalung Abdichtung Dachdeckung Dachlatten Konterlatten Abdichtung Schalung Wesentliche Kriterien für die Wärmedämmung, besonders in schneereichen Gebieten, sind: Anordnung Dimensionierung Verarbeitung Anordnung Folgende Abbildungen zeigen Alternativen zur Anordnung von Wärmedämmungen: Dämmung unter und zwischen den Sparren Lattung Konterlattung Bei Unterdächern ist grundsätzlich Konterlattung erforderlich. Sie bildet den Lüftungsraum zwischen Dachpfannen und Unterdach. Eingedrungene Feuchtigkeit fließt ungehindert ab. Rückstauwasser durch Eisbildung und Temperaturgefälle werden durch Erhöhen der Konterlattendicke vermindert. Mindestens 30/ 50-mm-Dachlatten wählen. Erhöhen, je nach exponierter Lage Dachneigung Sparrenlänge Dachlattung Mindestens 30/ 50-mm-Dachlatten wählen. Erhöhen, je nach statischen Erfordernissen, wie Sparrenabstand Dachneigung Gewicht der Dachdeckung Schnee- und Windlast Dämmung über den Sparren Dimensionierung Aufgrund der hohen klimatischen Anforderungen in schneereichen Gebieten den Mindestwärmeschutz laut Energieeinsparverordnung (EnEV) nach Möglichkeit überschreiten. Verarbeitung Anschlüsse sorgfältig ausführen. Wärmebrücken vermeiden, denn Wärmeverluste können zu Schäden durch Tauwasser, Vereisung und Rückstauwasser führen.

239 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete Lüftung In schneereichen Lagen gewinnt die Lüftung des geneigten Daches besondere Bedeutung. Entsprechend den geltenden Regeln sind die Ebenen zu lüften zwischen Unterdach und Dachdeckung Wärmedämmung und Unterdach Wärmedämmung und Dachdeckung Lüftungsebenen Lüftung von wärmegedämmten Dächern mit Unterdach Dachdetails Traufe Große Dachüberstände bieten der Fassade guten Wetterschutz. Vordere Dachpfannenkante ohne Überstand auf Traufbohle auflegen. Eine hochhängende Rinne und die durchgehende Konterlattung gewährleisten eine ausreichende Lüftung des Raumes unterhalb der Deckung auch bei mit Schnee zugesetzter Traufe. Bei Gefahr von Eiszapfenbildung das Unterdach in die Rinne entwässern. Schalung und Sparrenköpfe durch Tropfwinkel vor der auf dem Unterdach abfließenden Feuchtigkeit schützen. Lüftungsöffnungen anordnen: bei Wärmedämmung zwischen den Sparren zwischen Mauerwerkoberkante und Unterdach und zwischen Unterdach und Deckung bei Wärmedämmung auf den Sparren zwischen Wärmedämmung und Deckung Schneefangkonstruktionen und Schneestoppsteine/ Schneefanghaken mindern das Abrutschen des Schnees. 239 Planungsgrundlagen Lüftung von wärmegedämmten Dächern, bei denen die Wärmedämmung die Funktion des Unterdaches übernimmt A unterhalb der Deckung, z. B. durch Konterlattung und über Öffnungen an Traufe und First B oberhalb der Wärmedämmung durch freien Lüftungsquerschnitt und über Öffnungen an Traufe und First Mindestlüftungsquerschnitte für die Ebene oberhalb der Wärmedämmung im Zusammenhang mit den Dampfsperrwerten sind in DIN festgelegt (siehe Kapitel Lüftung ab Seite 254). Es empfiehlt sich, in schneereichen Gebieten diese Werte großzügig auszulegen. Durch ein ausreichend gelüftetes Dach herrschen annähernd gleiche Temperaturen an der Innenund Außenfläche der Deckung. Vorteil: Schnee bleibt auf dem Dach liegen. Langsames und gleichmäßiges Abtauen des Schnees bei Sonneneinstrahlung oder höheren Temperaturen. Traufe mit hoch hängender Rinne und durchgehender Konterlattung Entwässerung des Unterdachs in die Rinne

240 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete 240 First Lüfterfirstelemente und Lüfterpfannen ermöglichen ausreichende Lüftung. Firstpfannen mit Firstklammern und Schrauben, mindestens korrosionsgeschützt, ø 4,0 mm, Einschraubtiefe mindestens 24 mm, an der Firstlatte/-bohle befestigen. Schneesicherung Braas Schneefang-System Planungsgrundlagen First mit Figaroll Das Schneefang-System wird zum Schutz gegen Abrutschen des Schnees, z. B. über öffentlichen Verkehrsflächen, eingesetzt. Die baubehördlichen Auflagen sind in den Landesbauordnungen festgelegt, wobei weitergehende Auflagen von Städten und Gemeinden zu beachten sind. Sortiment Schneefanggitter mit Schneefangpfannen Alpinstütze für verzinkte 1-Zoll-Rohre mit Schneefangpfannen Rundholzhalter mit Schneefangpfannen Schneestoppsteine für Frankfurter Pfanne Schneefanghaken für Dachsteine Verlege-Varianten Schneefang-System Das Schneefang-System mit Schneefanggitter, Alpinstütze oder Rundholzhalter wird, je nach örtlichen Gegebenheiten, zum Schutz gegen abrutschenden Schnee über Hauseingängen und Verkehrsflächen eingesetzt. Mehrreihiges Schneefang-System Für erhöhte Sicherheit können mehrere Reihen des Schneefang-Systems übereinander verlegt werden. Schneestoppsteine/ Schneefanghaken Gleichmäßig verteilte Schneestoppsteine oder Schneefanghaken stellen gegenüber abrutschendem Schnee einen flächigen Widerstand dar und fixieren ihn auf der Dachfläche. Schneefang-System + Schneestoppsteine oder Schneefanghaken Eine wirkungsvolle Kombination, besonders für schneereiche Gebiete, zur Verringerung von dynamischen Kräften auf das traufseitige Schneefang- System.

241 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete Verlegung des Schneefang-Systems Schneestoppsteine 241 Das Schneefang-System lässt sich einfach und handwerksgerecht verlegen. Abstände zwischen den Stützen Der maximale Abstand zwischen den Stützen beträgt 0,92 m. Besonders in schneereichen Gebieten sind die Abstände zu verringern, um die Stabilität des Systems noch zu erhöhen. Gleichmäßig auf der Dachfläche verteilt, erfüllen die Schneestoppsteine folgende Funktionen: Fixieren des Schnees auf der Dachfläche Gleichmäßigere Dachbelastung durch den Schnee Gleichmäßigeres Abtauen des Schnees Schutz vor dynamischer Belastung infolge abgehender Dachlawinen. Die Schneestoppsteine werden entsprechend dem gewählten Verlegeschema während der Eindeckung des Daches verlegt. Schneestoppsteine gibt es für die Frankfurter Pfanne mit den Vorteilen: Gleiches Material wie die übrigen Dachsteine Gleiche Oberfläche Gleiche Deckart Keine Anpassarbeiten für Zusatzteile Keine Dachdurchdringung Planungsgrundlagen

242 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete 242 Schneefanghaken Bedarfsermittlung Die Anzahl der erforderlichen Schneestoppsteine oder Schneefanghaken je m 2 Dachfläche hängt ab von der Dachneigung sowie von der Regelschneelast s o, siehe Seite 237. Die Regelschneelast kann, je nach örtlichen Bedingungen, erheblich überschritten werden durch Schneesackbildung Schneeverwehungen Eisbildungen Planungsgrundlagen Die Braas Schneefanghaken werden insbesondere zur Unterstützung des traufseitigen Schneefang-Systems eingesetzt. Werden sie gleichmäßig auf der Dachfläche angeordnet, erfüllen sie folgende Funktionen: Fixierung des Schnees auf dem Dach Gleichmäßigere Dachbelastung durch den Schnee Gleichmäßigeres Abtauen des Schnees Schutz vor dynamischer Belastung infolge abgehender Dachlawinen Die Schneefanghaken sind universell für alle Braas Dachsteine handwerksgerecht verlegbar gut geeignet für die Nachrüstung Deshalb stellen die Angaben in den Tabellen Empfehlungen dar. Sie sollen die Erfahrung der örtlichen Dachhandwerker ergänzen, jedoch nicht ersetzen. Vorgehen Regelschneelast s o ermitteln (Seite 237) Anzahl Schneestoppsteine/ Schneefanghaken den folgenden Tabellen entnehmen Zwischenwerte interpolieren Verlegeschema (Beispiele Seite 243) auswählen, welches mindestens den ermittelten Bedarf abdeckt Schneestoppsteine Anzahl/m 2 Dachfläche Dach- Regelschneelast s o [kn/m 2 ] neigung 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7, ,3 1,4 1,7 2,1 2,4 2,7 3, ,3 1,5 1,9 2,2 2,6 3,0 3, ,3 1,6 2,0 2,5 2,9 3,3 4, ,3 1,8 2,2 2,7 3,1 3,8 4, ,4 1,9 2,4 2,9 3,4 4,3 4, ,5 2,0 2,6 3,1 4,1 4,5 4, ,5 2,2 2,8 3,4 4,3 4,6 5,0 Schneefanghaken Anzahl/m 2 Dachfläche Dach- Regelschneelast s o [kn/m 2 ] neigung 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7, ,4 2,6 2,6 2,7 2,7 3,1 3, ,6 2,7 2,7 2,8 3,1 3,3 3, ,6 2,7 2,7 2,9 3,4 3,9 4, ,7 2,8 2,8 3,1 3,5 4,0 4, ,8 2,9 2,9 3,2 3,7 4,1 5, ,1 3,2 3,3 3,4 3,8 4,4 5, ,8 4,0 4,4 4,9 5,2 5,7 6,3

243 Planungsgrundlagen Schneereiche Gebiete Verlegeschemata Braas Schneestoppsteine/ Schneefanghaken er-Format ca. 1,3 St./m 2 7er-Format ca. 1,0 St./m 2 Jeder 8. Dachstein 2 10er-Format ca. 1,9 St./m 2 7er-Format ca. 1,5 St./m 2 Jeder 3. Dachstein in jeder 2. Reihe 2 10er-Format ca. 1,4 St./m 2 7er-Format ca. 1,1 St./m 2 Jeder 7. Dachstein 6 10er-Format ca. 2,8 St./m 2 7er-Format ca. 2,2 St./m 2 Jeder 2. Dachstein in jeder 2. Reihe Planungsgrundlagen 3 10er-Format ca. 1,8 St./m 2 7er-Format ca. 1,4 St./m 2 Jeder 6. Dachstein 7 10er-Format ca. 3,4 St./m 2 7er-Format ca. 2,6 St./m 2 Jeder 3. Dachstein 4 10er-Format ca. 2,0 St./m 2 7er-Format ca. 1,5 St./m 2 Jeder 5. Dachstein 8 10er-Format ca. 5,0 St./m 2 7er-Format ca. 3,8 St./m 2 Jeder 2. Dachstein

244 Wärmegedämmter Dachaufbau Allgemeines 244 Anlässe für Dacharbeiten gibt es nicht nur bei Neubauten. Die Möglichkeiten bei Altbauten sind mindestens ebenso vielfältig: Ein Dachgeschoss soll ausgebaut oder intensiver genutzt werden. Die Wärme- oder Schalldämmung ist unzureichend oder entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik oder gar den gesetzlichen Vorgaben. Es sind zusätzliche Belichtungsmöglichkeiten zu schaffen. Zum Teil sind auch in die Jahre gekommene, marode Dachdeckungen zu erneuern oder entstandene Feuchteschäden zu beseitigen. Aus unterschiedlichen Gründen kann auch die Tragfähigkeit eines Dachstuhls nicht mehr gewährleistet sein, so dass konstruktive Maßnahmen notwendig werden. Neben der technischen Aufwertung sind aber auch die gestalterischen Qualitäten eine Möglichkeit innen wie außen das Gebäude aufzuwerten. Planungsgrundlagen Hierbei lohnt es sich, nicht nur die konkret anstehende einzelne Dacharbeit zu betrachten, sondern das gesamte Dach, den Dachraum und das ganze Objekt mit in die Überlegungen einzubeziehen. Ausbau- und Sanierungsmöglichkeiten können erkannt und umgesetzt werden, um dauerhaft sichere und attraktive Lösungen zu erreichen. Nicht zuletzt sind auch die Vorgaben und Umsetzungsfristen der Energieeinsparverordnung zu beachten und zu nutzen. Sowohl Planer als auch qualifizierte Handwerksunternehmen sind die hierfür geeigneten Ansprechpartner. Dachhandwerker, die mehrere Gewerke ausführen können, die eine komplette Abwicklung anbieten oder zumindest mit anderen Unternehmen kooperieren, bieten Vorteile. Die kompetente Beratung und Planung aus einer Hand, auch für Zusatzleistungen, wissen Bauherren und Eigentümer zu schätzen. Dies gilt dementsprechend auch für Abwicklung und Ausführung der Gewerke, vom Dachdecker und Zimmerer über den Trockenbauer bis hin zum Haustechniker. Mit jedem Dachausbau und jeder Dachsanierung ist stets auch eine Aufwertung der Gebäudequalität verbunden. Insbesondere dann, wenn wirksame Energiesparmaßnahmen ergriffen und dokumentiert werden. Die verbesserten Bauteil- und Anlagenqualitäten, die z. B. ein Energiebedarfsausweis erfasst, schaffen nicht nur bei Bauherren und Eigentümern das gewünschte Bewusstsein, sondern auch Mehrwert bei Käufern und Verkäufern. So haben Räume in ausgebauten Dachgeschossen bei Bauherren grundsätzlich einen hohen Wohnwert. Dieser lässt sich durch offene Räume bis unter den First oder großzügige Belichtung durch Gauben und Dachfenster noch erhöhen. Zum grundsätzlichen äußeren optischen Effekt neuer Dachdeckungen mit schönen Farben und Oberflächen kommen auch die Vorteile der harmonisch integrierbaren Original Braas Dach- Systemteile. So sind für den wärmegedämmten Dachaufbau eben nicht nur bauphysikalisch hochwertige Unterdeckbahnen in der Dachkonstruktion zu integrieren. Auch in der Dachdeckung sichtbare Dach-Systemteile sind für z. B. die Lüftung notwendig oder zur solaren Energiegewinnung empfehlenswert. So stellen die in der Dachdeckung integrierbaren Braas Thermokollektoren oder das Braas Photovoltaik-System hierbei sowohl die technischen als auch optischen Ansprüche sicher. Zur Unterstützung für Planung und Ausführung von fachgerecht wärmegedämmten Dachaufbauten dienen die nachstehenden Kapitel zur Wärmedämmung, zum Tauwasser- und Holzschutz sowie zur Lüftung.

245 Wärmegedämmter Dachaufbau Wärmeschutz Der momentane Stand der Technik ermöglicht, auch durch qualitativ verbesserten Wärmeschutz, die notwendigen Energieeinsparungen. Da aber die Neubauaktivitäten in den letzen Jahren rückläufig waren, hat sich quantitativ zu wenig verbessert. Das größte Potenzial, um mit verbesserter Dämmung qualitativ und quantitativ etwas zu bewirken, liegt somit beim Altbaubestand. Etwa drei Viertel aller Wohneinheiten in Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt vor 1978 entstanden. Und Altbauten weisen einen hohen Energiebedarf auf. So haben zum Beispiel Gebäude, die vor Inkrafttreten der Wärmeschutzverordnung von 1982 errichtet wurden, einen jährlichen Heizenergieverbrauch von ca kwh/m 2 a. Heutige Niedrigenergiehäuser benötigen nur noch etwa kwh/m 2 a. Die vom Gesetzgeber verpflichtenden Vorgaben der Energieeinsparverordnung gehen darauf ein. Für den Wärmeschutz gelten diese Auflagen neben denen der DIN Anforderungen nach Norm Der Teil 2 der DIN 4108 stellt Mindestanforderungen an den Wärmeschutz von Bauteilen in Form der minimalen Wärmedurchlasswiderstände. Dieser beträgt für Dächer 1,2 m 2 K/W und entspricht umgerechnet einem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von U max 0,7 W/m 2 K. Aber selbst diese Mindestanforderung wird nur bei den wenigsten Altbauten erreicht oder gar unterschritten. Anforderungen nach Energieeinsparverordnung Seit Februar 2002 ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft und löste die bisherigen Wärmeschutzverordnungen (WSchV) ab. Grundsätzlich sollen mit der EnEV Wärmeverluste minimiert, der Energiebedarf reduziert, nicht erneuerbare Brennstoffvorräte geschont und CO 2 -Emissionen verringert werden. Die EnEV orientiert sich am so genannten Niedrigenergiehausstandard, fasst die Vorgaben der Wärmeschutz- und der Heizanlagen-Verordnung zusammen und definiert einen Grenzwert für den Primärenergiebedarf. Es gilt, bei Neubauten den Energiebedarf zu minimieren und bei Altbauten die Einsparpotenziale auszuschöpfen. Daher gibt es auch erstmalig Maßgaben für Sanierungen in Form von Nachrüstungsverpflichtungen. So müssen Eigentümer von Gebäuden mit normalen Innentemperaturen nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume bis zum so dämmen, dass der Wärmedurchgangskoeffizient U max 0,30 W/m 2 K nicht überschreitet. Warum also nicht gleich das alte Dach dämmen und zusätzlichen hochwertigen Wohnraum schaffen? Die EnEV unterscheidet, auch bei Anforderungen an den Wärmeschutz, grundsätzlich zwischen Neu- und Altbauten und bei letzteren speziell zwischen dem unterschiedlichen Umfang der geplanten Sanierungs- und Baumaßnahmen: Neubau Beispielhafter Dachaufbau mit 220 mm Sparrenhöhe Für Neubauten verlangt die EnEV durch die gemeinsame Berücksichtigung von Wärmeschutz und Heizanlagen den Nachweis des Primärenergiebedarfs. Dieser setzt sich aus dem Wärmebedarf für Heizung sowie Warmwasser und den Anlagen-, Lüftungs- und Wärmeverlusten zusammen. In Weiterentwicklung gegenüber der früheren Wärmeschutzverordnung ist nicht allein die Dämmstoffdicke für den Wärmeschutz entscheidend, sondern auch eine gute Detailplanung und eine fachgerechte Ausführung sowie eine exakte Überprüfung der Ergebnisse. Optimierte Heizungsanlagen, solare Energiegewinne durch z. B. Thermokollektoren und eine wärmebrückenfreie, luftdichte Ausführung der Gebäudehülle sind bedeutende Einsparpotenziale in der Energiebilanz. Allein durch optimierte Detaillösungen kann der Heizwärmebedarf um bis zu 25% gesenkt werden. Durch das Gesamtbilanzierungsverfahren ist demnach der Wärmeschutz des Daches nicht mehr alleine durch den U-Wert, der vor allem durch die Dicke und Qualität des Dämmstoffes bestimmt wird, zu definieren. Erfahrungsgemäß wird aber für eine Sparrenvolldämmung die notwendige Dicke des Dämmstoffes mit einer Wärmeleitfähigkeit 040 bei durchschnittlich ca mm liegen. 245 Planungsgrundlagen

246 Wärmegedämmter Dachaufbau Wärmeschutz 246 Bauteile für Orientierung nach EnEV Neubauten U * max Dämmung, ca. WLG 040 * [W/m 2 K] ca. [mm] Außenwand mit 0,40 0, Außendämmung Außenwand mit 0,40 0, Innendämmung Fenster 1,50 1,10 ** Die bei Altbauten anzutreffenden Sparrenhöhen lassen eine Lüftungsebene über der Dämmung meist nicht zu. Somit kann eine Zusatzdämmung unter den Sparren, eine luftdichte Dampfsperre, eine Sparrenvolldämmung und eine hoch dampfdiffusionsoffene Unterdeckbahn einen sinnvollen Dachaufbau darstellen. Wird ohnehin die Dachdeckung erneuert, ist es für die positive Auswirkung in der Energiebilanz sinnvoll, auch gleich Thermokollektoren mit einzubauen. Altbau mit kleinen baulichen Veränderungen Planungsgrundlagen Dach und 0,25 0, Decken Kellerdecke *** 0,35 0, * Anhaltswerte ** Vergleich auf Basis DIN EN *** üblich mm mit Ausgleich durch Überdämmung anderer Bauteile Altbau mit wesentlichen baulichen Veränderungen Beispielhafter Dachaufbau mit 160 mm Sparrenhöhe Bereits eine Wohnraumerweiterung um mindestens 30 m 2 gilt als wesentlich. Wie bei einem Neubau wird eine vollständige Energiebilanz verlangt. Um die erforderlichen Dämmwerte für eine ausgewogene Bilanzierung zu erreichen, ist für die Dämmung der geneigten Dächer meist eine Sparrenvolldämmung, evtl. mit Zusatzdämmung unter den Sparren oder eine Aufsparrendämmung erforderlich. Beispielhafter Dachaufbau mit 140 mm Sparrenhöhe Werden bei der Sanierung oder Umdeckung eines bereits ausgebauten Dachgeschosses mehr als 20% der Dachdeckung ausgetauscht, muss ein U max 0,30 W/m 2 K erreicht werden. Daraus errechnet sich, bei einer Dämmung zwischen den Sparren mit Wärmeleitfähigkeit 035 und einem Sparrenabstand von ca. 0,60 m, eine Dämmstoffdicke von ca. 140 mm. Wegen der geringen Sparrenhöhen im Altbau ist auch hier ein funktionsgerechter Dachaufbau mit einer Sparrenvolldämmung und hoch dampfdiffusionsoffener Unterdeckung sinnvoll. Bei kleinen baulichen Veränderungen kann die Dicke der Wärmedämmung in Ausnahmefällen reduziert, d.h. der U max überschritten werden. Die Anforderungen an den Wärmeschutz gelten dann als erfüllt, wenn z. B. eine eventuell vorhandene Schalung, Unterspannung oder Lattung noch intakt ist und eine Entfernung dieser Bauteile nicht zu rechtfertigen ist, um eine Zusatzdämmung von außen einzubringen. Oder wenn z. B. die Dicke der geplanten Sparrenvolldämmung durch die vorhandene Sparrenhöhe begrenzt wird. Die Empfehlung geht aber dann dahin, einen möglichst hochwertigen Dämmstoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit einzubauen. Trotz notwendiger Gesamtbilanzierung kann zur Orientierung für eine angemessene Wärmedämmung der alte Wert der WSchV dienen: U max 0,22 W/m 2 K. Dieser U-Wert bedeutet bei einer Dämmung zwischen den Sparren mit Wärmeleitfähigkeit 035 und einem Sparrenabstand von 0,60 m immerhin eine Dämmstoffdicke von ca. 200 mm. Bauteile für Anforderungen nach EnEV Altbauten U max Dämmung, WLG 040 * [W/m 2 K] ca. [mm] Außenwand mit 0, Außendämmung Außenwand mit 0,45 80 Innendämmung Fenster 1,70 ** Dach *** und GD: 0, Decken (FD: 0,25) (160) Kellerdecke 0,40 ** 90 0,50 ** 70 * Anhaltswerte ** detaillierte Anforderungen *** GD = Geneigtes Dach, FD = Flachdach

247 Wärmegedämmter Dachaufbau Tauwasserschutz Entstehung Rauminnenfeuchte Wasserdampfkonvektion 247 In bewohnten Gebäuden wird durch die Atemluft der Bewohner, Kochen, Waschen, Baden oder durch Pflanzen ständig Wasserdampf erzeugt. Spitzenwerte können gleich nach dem Einzug durch Neubaufeuchte entstehen. Wasserdampfdiffusion Wasserdampfkonvektion beschreibt den Transport insbesondere feuchter Rauminnenluft aufgrund von Strömung durch Fugen und Fehlstellen. Ähnlich wie die Wärme das Bestreben hat, von der warmen zur kalten Seite zu wandern, findet zwischen Bereichen unterschiedlicher Luftfeuchte in Verbindung mit unterschiedlichen Temperaturen ein Wasserdampfdurchgang (Dampfdruckausgleich) statt. Diesen Wasserdampftransport nennt man Wasserdampfdiffusion. Die Wasserdampfdiffusion hängt von der relativen Luftfeuchtigkeit und der Temperaturdifferenz zwischen innen und außen sowie der Dampfsperreigenschaft der trennenden Bauteile ab. Die Dampfsperreigenschaft von Bauteilen wird gekennzeichnet durch die diffusionsäquivalente Luftschichtdicke s d oder einfacher durch den Dampfsperrwert. s d = µ s [m] µ= Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl für den jeweiligen Dämm- bzw. Baustoff (gemäß DIN /Herstellerangaben) s = Dämm- bzw. Baustoffdicke [m] Ist ein Bauteil aus unterschiedlichen Baustoffschichten zusammengesetzt, so ergibt sich der s d -Wert des gesamten Bauteiles aus der Addition der baustoffspezifischen Einzelwerte. s d gesamt = s d1 + s d2 + s dn Der Luftvolumenstrom ist abhängig von der treibenden Druckdifferenz, dem Strömungswiderstand des Dachaufbaus, bestehend aus Einzelelementen, wie Innenverkleidung, Dampfsperre, Dämmstoff, Zusatzmaßnahme (wie Unterdeckung) und der Fugenform bzw. -ausbildung. Besonders kritisch sind Fugen in Dampfsperre/ Luftdichtigkeitsschicht, z. B. bei Wandanschlüssen und Unterbrechungen der Dampfsperre/ Luftdichtheitsschicht durch Dachfenster, Schornsteine, Dunstrohre etc. Durch Strömung über Fugen kann erheblich mehr Feuchtigkeit in ein Bauteil transportiert werden, als dies durch Wasserdampfdiffusion möglich ist. Tauwasserbildung Luft kann, je nach Temperatur, nur eine ganz bestimmte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen, jedoch warme Luft mehr als kalte. Wird diese temperaturspezifische Sättigungsgrenze infolge erhöhten Feuchtigkeitsanfalles oder durch Abkühlung der Luft überschritten, so fällt die überschüssige Feuchtigkeit in Form von Tauwasser aus. Dieses Tauwasser kann in Bauteilen oder an Bauteiloberflächen mit niedrigeren Temperaturen anfallen und bei größeren Mengen zu Feuchteschäden führen. Planungsgrundlagen

248 Wärmegedämmter Dachaufbau Tauwasserschutz 248 Tauwasserschäden Ausgebautes, wärmegedämmtes Dachgeschoss Unbelüftete Dämmung mit Zusatzmaßnahme Belüftete Dämmung mit Zusatzmaßnahme Planungsgrundlagen Kommt es durch Diffusion oder Konvektion vor allem bei kühler Witterung zu Tauwasseranfall, so kann dies, je nach Tauwassermenge, Schäden hervorrufen. Eine Durchfeuchtung der Wärmedämmung bedeutet Abnahme der Dämmwirkung. Eine permanente Feuchteeinwirkung kann sogar Schäden an der Dachkonstruktion verursachen. Feuchtigkeit kann in die Wohnräume dringen und zur Schimmelpilzbildung, das heißt zu einem gesundheitsschädlichen Raumklima führen. Maßnahmen zur Verhinderung von Tauwasserschäden Nicht ausgebautes Dachgeschoss Die DIN , 07/2001 gibt für wärmegedämmte Dachkonstruktionen Rahmenbedingungen an, bei deren Beachtung Tauwasserschäden durch Wasserdampfdiffusion vermieden werden. Als Erstes ist dies der rechnerische Tauwassernachweis. In Ableitung des rechnerischen Tauwassernachweises sieht DIN für nicht klimatisierte Wohn- und Bürogebäude sowie vergleichbar genutzte Gebäude als konstruktive Maßnahme ohne Nachweis eine Dampfsperre auf der Rauminnenseite der Wärmedämmung mit s d 100 m vor. Als weitere Möglichkeiten einer tauwasserschadensfreien Konstruktion wird in DIN als bewährte Maßnahme der belüftete Raum oberhalb der Wärmedämmung und Dampfsperre aufgeführt. Ohne Zusatzmaßnahme Mit Zusatzmaßnahme, wie Unterspannung, Unterdeckung o.ä. Im Entwurf des Merkblattes Wärmeschutz bei Dächern vom Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Ausgabe Nov. 2003, werden für Dämmungen zwischen den Sparren neben Tauwassernachweis und belüftetem Dach weitere praxisnahe, konstruktive Maßnahmen aufgeführt, die den rechnerischen Tauwassernachweis überflüssig machen. Der nicht ausgebaute Dachraum ist durch konstruktive Maßnahmen, z. B. an Traufe und First, zu lüften. Einen Anhaltspunkt für die Bemessung der Lüftungsöffnungen bieten die Lüftungsquerschnitte bei ausgebauten, wärmegedämmten Dachgeschossen (siehe Tabellen ab Seite 258). Darüber hinaus ist die Wärmedämmung im Bereich der obersten Geschossdecke wärmebrückenfrei auf einer luftundurchlässigen Schicht herzustellen. Besonderes Augenmerk verdienen hierbei Durchbrüche, wie z. B. Treppenluken, die wärmegedämmt sein und luftdicht schließen müssen. Bezogen auf Dachkonstruktionen mit Wärmedämmung zwischen den Sparren und normalem Raumklima gemäß DIN 4108 ergeben sich zusammengefasst nachstehende Maßnahmen zur Verhinderung von Tauwasserschäden:

249 Wärmegedämmter Dachaufbau Tauwasserschutz Wasserdampfdiffusion Beispiel Wärme- Dampfsperrwert dämmung außen, s de innen, s di A Tauwasser- < 2 m nachweis B (0,1 m * ) ( 1 m * ) 0,3 m 2 m C > 0,3 m 6 s de unbelüftet < 16 m D 16 m 100 m < 100 m E 100 m ** 100 m F belüftet *** 2 m * Laut DIN , 07/2001 wird auch bei Bahnen s de < 0,1 m immer mit 0,1 m gerechnet. ** Nur in Ausnahmefällen und in DIN , 07/2001, nicht empfohlen. *** Dampfsperrwert der Zusatzmaßnahme unerheblich. Wasserdampfkonvektion Luftdichte Innenausbauschichten erforderlich. Beispiel A: Unbelüftete Wärmedämmung und Tauwassernachweis s de die der Berechnung zugrunde gelegten idealen Bedingungen erreicht werden. Und zwar nicht nur innerhalb der Dachfläche, sondern auch an Anschlüssen, Verschneidungen und Dachdurchdringungen. Laut Tauwassernachweis des Forschungsinstitutes für Wärmeschutz e.v. München (FIW) reicht z. B. bei Braas Divoroll Pro mit einem Dampfsperrwert s de 0,02 m und einer 140-mm-Mineralwolldämmung WLG 035 eine rauminnenseitige Dampfsperre mit s di 0,2 m theoretisch aus. Mit 12,5 mm dicken Gipskartonplatten wird dieser Wert nicht erreicht, das heißt, es ist eine zusätzliche Dampfsperre erforderlich. Dies ist beim Neubau ohne weiteres möglich. Aber auch bei Altbauten gibt es für die Dachsanierung von außen, d. h. bei verbleibender Innenverkleidung, inzwischen spezielle Bahnen mit feuchteadaptiven Dampfsperreigenschaften. Eine 25 mm dicke Holzwolleleichtbauplatte mit 15 mm Putzschicht reicht diffusionstechnisch aus, um gemäß vorgenanntem Tauwassernachweis eine schadensfreie Konstruktion sicherzustellen. Aber auch hierbei ist die konvektionstechnische Luftdichtigkeit, d. h. die dauerhaft dichte Ausführung der Innenausbauschicht, oberstes Gebot. Beispiel B: Unbelüftete Wärmedämmung und diffusionsoffene Zusatzmaßnahme 249 Planungsgrundlagen s di < 2 m s de 0,3 m Bei dem Tauwassernachweis ist rechnerisch zu ermitteln, dass es bei vorgegebenem Dachaufbau zu keinem Tauwasserschaden kommen kann. Für den Tauwassernachweis gibt es zwei Möglichkeiten: Den individuellen, auf ein bestimmtes Bauvorhaben und damit auf einen vorgegebenen Dachaufbau bezogenen Tauwassernachweis. Und den systembezogenen, vom Hersteller eines Wärmedämmsystems für das angebotene Produkt generell erbrachten Tauwassernachweis, der z. B. aus der entsprechenden Hersteller-Verarbeitungsvorschrift hervorgeht. In beiden Fällen muss der Verleger den exakten Einbau gemäß rechnerischen Vorgaben sicherstellen, indem er den Dachaufbau so ausführt bzw. das Wärmedämmsystem so verlegt, dass s di 2,0 m Die Zusatzmaßnahme oberhalb der Wärmedämmung gilt laut DIN , 07/2001 als diffusionsoffen, wenn der Dampfsperrwert s de 0,5 m ist. Den exakten s d -Wert der Zusatzmaßnahme gibt der Hersteller an. Innenausbauschichten müssen bei einem Ansatz ohne rechnerischen Tauwassernachweis einen Dampfsperrwert von s di 2,0 m erbringen. Die DIN , 07/2001 stellt einem s de von 0,1 m einen s di 1,0 m gegenüber und merkt für s de an, dass bei Zusatzmaßnahmen auch mit einem s de < 0,1 m, wie z. B. Braas Divoroll, immer

250 Wärmegedämmter Dachaufbau Tauwasserschutz 250 mit 0,1 m zu rechnen ist. Hiermit wird eine theoretische Berechnung ohne Praxisbezug verhindert. Beispiel D: Unbelüftete Wärmedämmung und diffusionsdichtere Zusatzmaßnahme Planungsgrundlagen Der s di wird in der Regel durch eine Dampfsperre erbracht. Auch hier weist der Hersteller den exakten Dampfsperrwert nach. Es ist dauerhaft sicherzustellen, dass die Innenausbauschichten luftdicht verlegt werden, vor allem auch an Anschlüssen und Dachdurchdringungen. Ungedämmte Hohlräume, wie z. B. Spitzböden, sollten aus baupraktischen Gesichtspunkten belüftet werden, beispielsweise durch Öffnungen im Firstbereich oder durch ausreichende Querlüftung. Auch Unterspannbahn-Lüfterelemente können hier sinnvoll eingesetzt werden. Beispiel C: Unbelüftete Wärmedämmung und diffusionshemmende Zusatzmaßnahme s de > 0,3 m < 16 m s di 6 s de Laut Merkblatt und DIN , 07/2001 kann auf den Tauwassernachweis verzichtet werden, wenn das Verhältnis s di zu s de mindestens 6:1 beträgt. Das heißt, der Dampfsperrwert der äußeren Schicht s de darf maximal 1/6 des Dampfsperrwertes der inneren Schicht s di betragen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die innere Schicht mindestens den 6fachen Dampfsperrwert der äußeren Schicht aufweisen muss. Gemäß dem Merkblatt kann auch bei einer relativ dampfdichten Zusatzmaßnahme mit einem Dampfsperrwert von s de 16 m auf einen Tauwassernachweis verzichtet werden. Dies setzt jedoch voraus, dass rauminnenseitig eine Dampfsperre mit einem Dampfsperrwert s di 100 m eingebaut wird. Gerade bei dieser dampfdichten Konstruktion muss die Luftdichtheitsschicht besonders sorgfältig verlegt werden. Luftdichtigkeit heißt: dichte Verlegung im Bereich der Stöße, der Anschlüsse und Dachdurchgänge. Je dampfdichter die Zusatzmaßnahme, z. B. Unterdach mit Bitumen-Schweißbahn, ist, desto trockener muss das eingebaute Holz sein, oder die Austrocknung feuchten Holzes muss durch einen belüfteten Raum oberhalb der Wärmedämmung sichergestellt werden. Beispiel E: Unbelüftete Wärmedämmung und annähernd diffusionsdichte Zusatzmaßnahme s de 16 m < 100 m s di 100 m s de 100 m Auch hierbei ist auf eine luftdichte Ausführung der Innenausbauschichten zu achten. s di 100 m Im Merkblatt wird zwar darauf hingewiesen, dass sich die Funktionsfähigkeit von unbelüfteten, wärmegedämmten Dächern mit Dampfsperren und diffusionsdichten Schichten auf der Außen-

251 Wärmegedämmter Dachaufbau Tauwasserschutz seite nachweisen lässt. Jedoch sollte hiervon bei äußeren Schichten mit s de 100 m nur in Ausnahmefällen Gebrauch gemacht werden, da eingeschlossene oder später eingedrungene Feuchtigkeit, z. B. durch Undichtigkeiten oder erhöhte Baufeuchte, nur noch schlecht oder gar nicht ausdiffundieren kann. Wasserdichte Unterdächer dürfen keine Öffnungen aufweisen, also auch nicht im First-/ Gratbereich. Damit ist eine belüftete Wärmedämmung nur bedingt möglich, unter der Voraussetzung, dass eine großzügig bemessene Belüftung von Traufe zu Traufe sichergestellt ist. Es empfiehlt sich somit, schon in der Planungsphase eine ausreichende Dachneigung vorzusehen, um solche aufwändigen und problematischen Konstruktionen zu vermeiden. Diese Ausführung sieht die DIN , 07/2001, auch für geneigte Dächer nicht mehr vor. Beispiel F: Belüftete Wärmedämmung Traufe/Pult Der freie Lüftungsquerschnitt an Traufe/ Pult beträgt mindestens 2 der zugehörigen geneigten Dachfläche, jedoch mindestens 200 cm 2 /m First/Grat Die Lüftungsöffnungen am First/ Grat betragen mindestens 0,5 der zugehörigen Dachflächen, jedoch mindestens 50 cm 2 /m Dachbereich Der freie Lüftungsquerschnitt im übrigen Dachbereich beträgt mindestens 200 cm 2 /m Die freie Höhe über der Wärmedämmung muss an jeder Stelle mindestens 20 mm betragen Eine evtl. Dickenzunahme der Dämmung im eingebauten Zustand nach Angaben des Dämmstoffherstellers ist zu beachten Bauteile unterhalb des Lüftungsquerschnittes Für Bauteilschichten unterhalb des belüfteten Raumes beträgt unabhängig von der Sparrenlänge der Dampfsperrwert s di > 2 m 251 Planungsgrundlagen s di (2 10) m Die Lüftungsebene über der Wärmedämmung und entsprechende Lüftungsöffnungen sorgen unabhängig vom Dampfsperrwert der Zusatzmaßnahme dafür, dass die durch die Wärmedämmung aus dem Gebäudeinneren diffundierende Feuchtigkeit an die Außenluft abgeführt wird und dass feuchte Sparren austrocknen können. Dies gilt insbesondere für Zusatzmaßnahmen mit hohem Dampfsperrwert. Für ausgebaute, wärmegedämmte Dächer mit einer Dachneigung 10 und einem Raumklima nach DIN in den Räumen unterhalb der Wärmedämmung müssen folgende 4 Anforderungen erfüllt sein, um auf einen Tauwassernachweis verzichten zu können:

252 Wärmegedämmter Dachaufbau Holzschutz 252 Planungsgrundlagen Der DIN Holzschutz vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau liegt das Ziel zugrunde, möglichst auf chemische Holzschutzmaßnahmen zu verzichten, zugunsten vorbeugender baulicher Maßnahmen. Dies ist möglich bei Holz/Holzwerkstoffen der Gefährdungsklasse 0 (GK 0), bei der Schädigungen durch Pilz- und Insektenbefall auszuschließen sind. So kann Insektenbefall durch eine allseitige insektenundurchlässige Abdeckung der Holzteile vermieden werden. Schäden durch Insektenbefall gelten auch als vermeidbar, wenn die Holzteile kontrollierbar sind und ein möglicher Befall somit frühzeitig entdeckt werden kann. Schäden durch Pilzbefall treten dann nicht auf, wenn die zulässige Holzfeuchtigkeit von 20% nicht überschritten wird oder sich nach maximal 6 Monaten eine Holzfeuchte von 20% einstellt. Bei nachstehenden Konstruktionen ist gemäß DIN von GK 0 auszugehen, es kann damit auf chemischen Holzschutz verzichtet werden. Lattung/ Schalung Sparren können in GK 0 eingeordnet werden, wenn der Dachraum zugänglich, die Holzkonstruktion einsehbar und kontrollierbar ist, ebenso bei Ausschluss von Insektenbefall, z.b. durch allseitig insektenundurchlässige Ausbildung der äußeren Umfassungsbauteile des Dachraumes. Nicht zugängliche Dachbereiche ergeben sich z.b. beim teilausgebauten, wärmegedämmten Dach im Drempelbereich. Sind die Abseiten oder der Spitzboden nicht durch entsprechende luftdichte Luken begeh- und damit kontrollierbar, dann sind die Konstruktionshölzer entweder mit chemischem Holzschutz zu versehen oder die Lüftungsöffnungen unterhalb der Traufschalung müssen insektendicht verschlossen werden (Abmauerung). Dieser nicht belüftete Raum setzt, neben einer möglichst diffusionsoffenen Zusatzmaßnahme (z. B. mit Braas Divoroll), besonders luftdicht ausgeführte Anschlussflächen zum beheizten Rauminneren voraus. Luftdicht schließende Luken sind kaum möglich. Insektendicht abgeschlossene, nach außen diffusionsoffene und nach innen luftdichte ungedämmte Räume können unter baupraktischen Bedingungen kaum hergestellt werden. Deshalb gelten diese Räume unter dem Aspekt der Tauwasserschadensfreiheit als problematisch. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Dämmung bis zur Traufe durchzuführen, um auf chemischen Holzschutz verzichten zu können. Holzkonstruktion wärmegedämmt Holzkonstruktion bei Dämmung auf den Sparren Dachlatten, Konterlatten und Traufbohlen, ferner Dachschalung bei Konstruktionen ohne rechnerischen Standsicherheitsnachweis dürfen laut DIN in GK 0 eingeordnet werden. Holzkonstruktion nicht wärmegedämmt Sparren und Schalung können in GK 0 eingeordnet werden, wenn die Holzkonstruktion zum Raum mit üblichem Wohnklima hin offen und kontrollierbar oder die Holzkonstruktion insektendicht abgedeckt ist.

253 Wärmegedämmter Dachaufbau Holzschutz Holzkonstruktion bei Sparrenvolldämmung mit diffusionsoffener Zusatzmaßnahme s de 0,2 m heißt, es ist eine zusätzliche Dampfsperre erforderlich. Weist diese luftdicht zu verlegende Dampfsperre, wie im Merkblatt Wärmeschutz bei Dächern angegeben, s di 2 m auf, so liegt die Konstruktion auf der sicheren Seite. 253 Eine 30 mm dicke Holzwolleleichtbauplatte mit 15 mm Putzschicht reicht zwar diffusionstechnisch aus, aber auch hierbei ist die konvektionstechnische Luftdichtigkeit oberstes Gebot. Sparren können bei folgendem Dachaufbau in GK 0 eingeordnet werden: Dachdeckung, z.b. Dachpfannen auf Dachlattung. Zusatzmaßnahme s de 0,2 m. Mineralischer Faserdämmstoff nach DIN oder Dämmstoff, dessen Eignung nachgewiesen ist, z. B. durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Laut Merkblatt Wärmeschutz bei Dächern ist bei s de 0,3 m rauminnenseitig eine luftdicht verlegte Dampfsperre mit s di 2 m erforderlich, wenn auf Tauwassernachweis verzichtet werden soll. Holzkonstruktion bei Sparrenvolldämmung mit hoch diffusionsoffener Zusatzmaßnahme s de 0,02 m und Verzicht auf Dampfsperre Sparren können bei folgendem Dachaufbau in GK 0 eingeordnet werden: Dachdeckung, z.b. Dachpfannen auf Dachlattung. Zusatzmaßnahme s de 0,02 m. Andere Konstruktionen (Braas Divoroll Universal s de = 0,04 m) dürfen in GK 0 eingestuft werden, wenn ein Eignungsnachweis vorliegt. Mineralischer Faserdämmstoff nach DIN oder Dämmstoff, dessen Eignung nachgewiesen ist, z.b. durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Bei Braas Divoroll Universal mit s de = 0,04 m und 120 mm Wärmedämmung WLG 040 reicht laut Tauwassernachweis FIW theoretisch ein s di 0,3 m aus. Bei Gipskartonplatten herkömmlicher Dicke (12,5 mm) wird dieser Wert nicht erreicht, das Holzkonstruktion bei Sparrenvolldämmung mit hoch diffusionsoffener Zusatzmaßnahme s de 0,02 m auf Sparschalung Sparren und Schalung können in GK 0 eingeordnet werden, wenn folgendes gilt: Dachdeckung, z.b. Dachpfannen auf Dachlattung. Zusatzmaßnahme s de 0,02 m auf offener Brettschalung, Brettbreite 100 mm, Fugenbreite 5 mm. Andere Konstruktionen (Braas Divoroll Universal s de 0,04 m) dürfen in GK 0 eingestuft werden, wenn ein Eignungsnachweis vorliegt. Mineralischer Faserdämmstoff nach DIN oder Dämmstoff, dessen Eignung nachgewiesen ist, z.b. durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Bei Braas Divoroll Universal mit s de = 0,04 m auf offener Brettschalung und 120 mm Wärmedämmung WLG 035 reicht laut Tauwassernachweis FIW theoretisch s di 1 m der luftdicht zu verlegenden Dampfsperre aus. Weist die Dampfsperre analog dem Merkblatt Wärmeschutz bei Dächern ein s di 2 m auf, so liegt die Konstruktion auf der sicheren Seite. Planungsgrundlagen

254 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung 254 Hinterlüftung Deckung Bei Unterspannungen und Dachneigungen unter der Regeldachneigung Bei Unterspannungen mit einem Dampfsperrwert s de 1,5 m Planungsgrundlagen Durch die Ebene zwischen Zusatzmaßnahme und Dachdeckung soll eventuell durch die Deckung eingedrungene Außenfeuchte abgeleitet werden. Außenfeuchte kann z. B. bei extremen Witterungsbedingungen oder flacher Dachneigung durch die Deckung dringen. Neben der konstruktiv notwendigen Ableitung von Außen- und Innenfeuchte, in gasförmiger oder flüssiger Form, kann ein großzügig bemessener Lüftungsraum unterhalb der Deckung, der in der Regel durch Konterlattung gebildet wird, folgende Vorteile bringen: Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes Schnelleres Abtrocknen der Deckung reduziert die Möglichkeit einer Grünbildung/ Vermoosung Wie die Lüftungsebene zwischen Wärmedämmung und Zusatzmaßnahme ist auch die Lüftungsebene unterhalb der Deckung durch entsprechende Lüftungsöffnungen an die Außenluft anzuschließen. Die in DIN , 07/2001, geforderten Lüftungsquerschnitte für belüftete Wärmedämmungen gelten für diesen Raum zwar nicht, haben sich aber in der Praxis bewährt und werden empfohlen. Lüftungszubehör Außerdem kann bei entsprechenden Witterungsbedingungen feuchte Außenluft unter die Dachdeckung gelangen und sich an der Unterseite als Tauwasser niederschlagen. Wird eine diffusionsoffene Zusatzmaßnahme eingebaut, kann, je nach Dampfsperrwert dieser Zusatzmaßnahme und der Dampfsperre, mehr oder weniger Wasserdampf aus dem Gebäudeinneren in die Ebene unterhalb der Deckung eindringen. Diese Rauminnenfeuchte ist ebenfalls abzuführen. Die Lüftungsebene unterhalb der Dachdeckung wird in der Regel durch eine Konterlattung mit einem Mindestquerschnitt von 24/48 mm geschaffen. Andere Abstandshalter zwischen Zusatzmaßnahme und Dachlattung sind denkbar. Konterlattung oder andere Abstandshalter mit einer Mindestdicke von 24 mm sind erforderlich: Bei Unterdächern, Unterdeckungen oder Unterspannungen, auf denen eventuell durch die Dachdeckung eindringende Feuchtigkeit nicht ungehindert ablaufen kann (z. B. bei mindestens formstabiler Unterlage oder Unterspannungen ohne Durchhang) Bei Unterspannungen in Verbindung mit ebenen Dachpfannen Zur Dachlüftung gibt es eine Vielzahl an Formpfannen und Original Braas Dach-Systemteilen, die eingesetzt werden müssen, um gemäß den technischen Regeln die Funktionstüchtigkeit des Daches zu gewährleisten sollen, um die Sicherheit des Daches auch in Sonder- oder Extremfällen zu erhalten sollten, um den Komfort des Daches zu erhöhen, wie z. B. durch die Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes Ab Seite 258 sind die von Braas angebotenen Formpfannen und Dach-Systemteile zur Dachlüftung aufgeführt, einschließlich der Lüftungsquerschnitte des gesamten Braas Lüftungszubehörs sowie der Lüftungsquerschnitte der Lüftersteine, je nach Anordnung In nachstehender Tabelle sind Argumente für den Einbau von Braas Formsteinen und Dach-Systemteilen zur Lüftung aufgeführt.

255 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung Argumente für Braas Formpfannen und Dach-Systemteile zur Lüftung 255 Dachaufbau Traufe Kehle Grat First Fläche Durchdringungen Dachdetails MetallRoll Figaroll Aero-Firstelement Lüfterpfannen Unterspannbahn- Lüfterelement MetallRoll Figaroll Lüfterpfannen Unterspannbahn- Lüfterelement Traufgitter Unterspannbahn- Lüfterelement Aero-Traufelement Lüftungsband Lüfterpfannen Unterspannbahn- Lüfterelement Lüfterpfannen Unterspannbahn- Lüfterelement Lüfterpfannen Nicht ausgebautes Dach Nicht ausgebautes Dach mit Zusatzmaßnahmen Ausgebautes, wärmegedämmtes Dach mit 2 Lüftungsebenen Ausgebautes, wärmegedämmtes Dach mit 1 Lüftungsebene Planungsgrundlagen Erforderlich, abhängig von Konstruktion und Bedachungsmaterial. 1 Siehe Fußnote. Nicht erforderlich. Fußnoten Lüfterpfannen unterstützen punktuell die lineare Lüftung über Lüfterfirstelemente. Bei Mörtelfirst ist Firstlüftung nur über Lüftersteine möglich. Lüfterpfannen unterstützen punktuell die lineare Lüftung über Lüfterfirstelemente. Lüftungsöffnungen von regensicheren Unterdächern und Unterdeckungen sind am First zur Sicherung gegen Flugschnee und Triebregen laut Merkblatt Unterdächer, Unterdeckungen, Unterspannungen des ZVDH abzudecken (Seite 271). Der hierdurch reduzierte oder bei ebenen Bedachungsmaterialien gegebenenfalls geschlossene Lüftungsquerschnitt ist durch Lüfterpfannen auszugleichen bzw. zu erbringen. Da zwei Lüftungsebenen über den First zu lüften sind, gewinnt die punktuelle Unterstützung der linearen Lüftung über Lüfterpfannen an Bedeutung. Lüftungsöffnungen von regensicheren Unterdächern und Unterdeckungen sind am First zur Sicherung gegen Flugschnee, Triebregen laut Merkblatt Unterdächer, Unterdeckungen, Unterspannungen des ZVDH abzudecken (Seite 271).

256 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung 256 Planungsgrundlagen Der hierdurch reduzierte oder bei ebenen Bedachungsmaterialien gegebenenfalls geschlossene Lüftungsquerschnitt ist durch Lüfterpfannen auszugleichen bzw. zu erbringen. Der rechnerische Soll-/ Ist-Vergleich zwischen Anforderungen gemäß DIN , 07/2001, und Lüftungsquerschnitt der Firstlüftungselemente ergibt in Einzelfällen sogar die zwingende Notwendigkeit, Lüfterpfannen einbauen zu müssen (z. B. bei großen Sparrenlängen). In gleicher Weise lässt sich rechnerisch nachweisen, dass eine Firstlüftung nur über Lüfterpfannen meist nicht ausreicht (z.b. beim Mörtelfirst). Über die rein rechnerische Notwendigkeit hinaus kann eine großzügig bemessene Lüftung durch Lüfterfirstelemente und Lüfterpfannen den sommerlichen Wärmeschutz verbessern. Gerade bei Sparrenvolldämmungen mit diffusionsoffeneren Unterdeckbahnen ist die Unterstützung der Lüftung über Lüfterfirstelemente durch Lüfterpfannen besonders wichtig. Denn die Aufgaben beider Lüftungsebenen beim belüfteten Dach müssen bei dieser Konstruktion von nur noch einer Lüftungsebene übernommen werden. Das heißt, alle unter aufgeführten Argumente gelten bei Konstruktionen mit nur einer Lüftungsebene in besonderer Weise. Darüber hinaus wurde in einem praxisnahen Nachweis beim Forschungsinstitut für Wärmeschutz e. V. München (FIW) unter winterlichen und sommerlichen Bedingungen nachgewiesen, dass mit Lüfterpfannen eindeutig eine Verbesserung der Belüftung des Raumes unterhalb der Deckung erreicht wird, insbesondere dann, wenn die empfohlenen Lüftungsquerschnitte nicht eingehalten werden und die Fugen der Deckung zugesetzt sind, wie z. B. durch Schnee oder Eis. Gerade in flugschneegefährdeten Lagen kann die Unterspannbahn im Firstbereich durch einen zusätzlichen Unterspannbahn-Streifen abgedeckt werden. Die Lüftung des Raumes unterhalb der Unterspannbahn wird sichergestellt durch Unterspannbahn-Lüfterelemente, die in die Überlappungsstöße der Unterspannbahn eingehängt werden (Seite 337). Gratlüftung beim Mörtelgrat nur über Lüfterpfannen möglich. Lüfterpfannen unterstützen punktuell die lineare Lüftung über MetallRoll/Figaroll. Gerade bei Sparrenvolldämmungen mit nur einer Lüftungsebene ist die Unterstützung der Gratlüftung über MetallRoll/ Figaroll durch Lüfterpfannen besonders wichtig. Vor allem bei schwierig zu lüftenden Dachbereichen ermöglichen Unterspannbahn-Lüfterelemente die Verbindung beider Lüftungsebenen (Seite 337). Ein eingeschränkter Lüftungsquerschnitt unterhalb der Deckung kann durch Lüfterpfannen erhöht werden (Seite 259). Darüber hinaus wurde in einem praxisnahen Versuch beim Forschungsinstitut für Wärmeschutz e. V. München (FIW) unter winterlichen und sommerlichen Bedingungen nachgewiesen, dass mit Lüfterpfannen eindeutig eine Verbesserung der Belüftung des Raumes unterhalb der Deckung erreicht wird, insbesondere dann, wenn die empfohlenen Lüftungsquerschnitte nicht eingehalten werden und die Fugen der Deckung zugesetzt sind, wie z. B. durch Schnee oder Eis. Wenn der konstruktive Lüftungsquerschnitt unterhalb der Unterspannbahn eingeschränkt ist, schaffen Unterspannbahn-Lüfterelemente die Verbindung beider Lüftungsebenen. Lüfterpfannen stellen bei Unterbrechungen der Lüftungsebenen, z. B. bei Wohnraumdachfenstern oder Gauben, die Lüftung sicher, wenn keine konstruktiven Maßnahmen vorgesehen oder möglich sind. Bei Unterbrechung der Lüftungsebene unter der Unterspannbahn schaffen Unterspannbahn- Lüfterelemente die Verbindung beider Lüftungsebenen. Lüfterpfannen innerhalb der Dachfläche dienen der Unterstützung der Lüftung, z. B. bei großen Sparrenlängen.

257 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung Rechenhilfe In Abhängigkeit von der Sparrenlänge ergeben sich, tabellarisch zusammengefasst, nachstehende Mindestanforderungen für die Lüftungsebene unterhalb der Zusatzmaßnahme. 257 Traufe/Pult First/Grat übrige Dachfläche Sparrenlänge Lüftungsquerschnitt Höhe Lüftungsquerschnitt ca. * Lüftungsquerschnitt Freie Höhe an jeder Stelle Mittlere Höhe Lüftungsquerschnitt Lüftungsquerschnitt Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke s d [m] [cm 2 /m] [mm] [cm 2 /m] [cm 2 /m] [mm] [mm] [m] ,0 2,0 2,0 2,0 2, * Wird ein Lüftungsgitter eingebaut, so ist die dadurch bedingte Reduzierung des Lüftungsquerschnittes zu berücksichtigen ,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 Planungsgrundlagen Berechnungsbeispiel Da 180 cm 2 /m kleiner ist als der Mindestquerschnitt 200 cm 2 /m, ist der Wert 200 cm 2 /m anzusetzen. 9,00 m Der Lüftungsquerschnitt an der Traufe beträgt somit mindestens 200 cm 2 /m. Für den Lüftungsquerschnitt zwischen Wärmedämmung und Zusatzmaßnahme ergeben sich für ein Satteldach mit 9,00 m Sparrenlänge nachstehende Mindestanforderungen. Angewandt wird ein vereinfachtes Rechenverfahren. Traufe: 2 der zugehörigen Dachfläche, aber mindestens 200 cm 2 /m. 1,00 m Auf einen 1 m breiten Streifen bezogen, ergibt sich folgender Lüftungsquerschnitt: 20 x 9 = 180 cm 2 /m 20 steht für die umgerechnete Mindestanforderung von 2. 9 ist die Sparrenlänge in Meter. First: 0,5 der gesamten Dachfläche, aber mindestens 50 cm 2 /m. Auf einen 1 m breiten Streifen bezogen, ergibt sich folgender Mindestlüftungsquerschnitt: 5 x 18 = 90 cm 2 /m 5 steht für die umgerechnete Mindestanforderung von 0,5. 18 ist die Gesamtsparrenlänge eines 1 m breiten Streifens, der über den First gelüftet wird. Die Gesamtsparrenlänge setzt sich aus den beidseitigen Sparrenlängen von 2 x 9 m = 18 m zusammen. Der Lüftungsquerschnitt am First beträgt somit mindestens 90 cm 2 /m. Übrige Dachfläche: Mindestens 200 cm 2 /m und mindestens 20 mm freie Höhe. Bauteile unterhalb des Lüftungsquerschnittes: s d 2 m diffusionsäquivalente Luftschichtdicke.

258 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung 258 Lösungen mit Braas Formpfannen und Dach-Systemteilen Lüftungsquerschnitte First-/ Grat-Lüftungselemente Produkt Einsatzbereich MetallRoll an First und Grat für alle Dachpfannen Lüftungsquerschnitt ca. gesamt einseitig 150 cm 2 /m 75 cm 2 /m Figaroll an First und Grat für alle Dachpfannen 150 cm 2 /m 75 cm 2 /m Aero-Firstelement am First für profilierte Dachsteine 380 cm 2 /m 190 cm 2 /m Planungsgrundlagen Lüftungsquerschnitte Trauf-Lüftungselemente Produkt Einsatzbereich Aero-Traufelement an der Traufe als Lüftungselement mit integriertem Traufgitter gegen Vogeleinflug, für alle Dachpfannen Lüftungsquerschnitt ca. mind. 200 cm 2 /m und Dachpfannen- Profilierungsquerschnitt Traufgitter an der Traufe zur Absperrung gegen Vogeleinflug, für alle profilierten Dachpfannen je nach Dachpfannen- Profilierungsquerschnitt Lüftungsband an der Traufe zur Abdeckung von konstruktiven Lüftungsöffnungen bei Höhe von 100 mm: ca. 540 cm 2 /m Lüftungsquerschnitte Flächen-Lüftungselemente Produkt Einsatzbereich Lüftungsquerschnitt ca. Unterspannbahn- Lüftungselement im Überlappungsbereich von Unterspannbahnen, zur Gewährleistung bzw. Verbesserung der Lüftung ca. 60 cm 2 /Element

259 Wärmegedämmter Dachaufbau Lüftung Lüftungsquerschnitte Lüfterpfannen/ Pfannenprofilierung Dachpfannenmodell Lüfterpfannen Pfannenprofilierung* 259 Lüftungsquerschnitt ca. [cm 2 /St.] Lüftungsquerschnitt* ca. [cm 2 /m] Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 (Big) Taunus Pfanne Tegalit 15 Rubin 11 (Karstädter) Rubin 13 (Rubin) Rubin 15 (Karund) Achat 12 (Westfalica) Achat 13 (Achat) Achat 14 (Hanseat) Granat 11 (Havelländer) 25 Granat 13 (Granat) 20 Granat 15 (Weserland) 20 Topas 11 (Müritzer) 25 Topas 13 (Topas) 20 Topas 15 (Standard) 20 Opal Standard 10 Opal Turmbiber Opal Berliner Biber 10 Smaragd 25 Saphir (Karthago) * Lüftungsquerschnitte der Dachpfannenmodelle bei Auflager der Fußverrippung/-verfalzung auf z.b. Traufblech. Planungsgrundlagen Lüftungsquerschnitte Lüfterpfannen, je nach Anordnung Dachpfannenmodell Anordnung Lüfterpfannen jede 5. Pfanne jede 4. Pfanne jede 3. Pfanne jede 2. Pfanne jede Pfanne Frankfurter Pfanne Doppel-S Harzer Pfanne Harzer Pfanne 7 (Big) Taunus Pfanne Tegalit Rubin 11 (Karstädter) Rubin 13 (Rubin) Rubin 15 (Karund) Achat 12 (Westfalica) Achat 13 (Achat) Achat 14 (Hanseat) Granat 11 (Havelländer) Granat 13 (Granat) Granat 15 (Weserland) Topas 11 (Müritzer) Topas 13 (Topas) Topas 15 (Standard) Opal Standard Opal Turmbiber Opal Berliner Biber Smaragd Saphir (Karthago) St./m cm 2 /m St./m cm 2 /m St./m cm 2 /m St./m cm 2 /m St./m cm 2 /m 0,67 21,3 0,83 26,7 1,11 35,6 1,67 53,3 3,33 106,7 0,67 20,0 0,83 25,0 1,11 33,3 1,67 50,0 3,33 100,0 0,67 18,0 0,83 22,5 1,11 30,0 1,67 45,0 3,33 90,0 0,61 10,3 0,76 12,9 1,01 17,2 1,52 25,8 3,03 51,5 0,67 18,0 0,83 22,5 1,11 30,0 1,67 45,0 3,33 90,0 0,67 10,0 0,83 12,5 1,11 16,7 1,67 25,0 3,33 50,0 0,90 16,3 1,13 20,4 1,51 27,1 2,26 40,7 4,52 81,4 0,93 18,6 1,16 23,3 1,55 31,0 2,33 46,5 4,65 93,0 0,99 16,8 1,24 21,0 1,65 28,1 2,48 42,1 4,95 84,2 0,85 17,1 1,07 21,4 1,42 28,5 2,14 42,7 4,27 85,5 0,93 14,0 1,16 17,4 1,55 23,3 2,33 34,9 4,65 69,8 0,96 19,1 1,20 23,9 1,59 31,9 2,39 47,8 4,78 95,7 0,87 21,8 1,09 27,3 1,46 36,4 2,18 54,6 4,37 109,2 0,93 18,6 1,16 23,3 1,55 31,0 2,33 46,5 4,65 93,0 0,98 19,6 1,23 24,5 1,63 32,7 2,45 49,0 4,90 98,0 0,87 21,8 1,09 27,3 1,46 36,4 2,18 54,6 4,37 109,2 0,93 18,6 1,16 23,3 1,55 31,0 2,33 46,5 4,65 93,0 1,00 20,0 1,25 25,0 1,67 33,3 2,50 50,0 5,00 100,0 1,11 11,1 1,39 13,9 1,85 18,5 2,78 27,8 5,56 55,6 1,29 12,9 1,61 16,1 2,15 21,5 3,23 32,3 6,45 64,5 0,46 11,5 0,58 14,4 0,77 19,2 1,15 28,9 2,31 57,7 0,98 15,6 1,22 19,5 1,63 26,0 2,44 39,0 4,88 78,0

260 Sonderdachformen Eingebundene Biberkehlen 260 Planungsgrundlagen Allgemeines Bei der seit Anfang des letzten Jahrhunderts bekannten Ausführung von eingebundenen Biberkehlen bilden die Kehl- und Dachflächen ein Ganzes. Hierbei werden die verschneidenden Dachflächen von der einen zur anderen Dachseite harmonisch durchgedeckt. Die Ausführung der damaligen Böhmischen Kehle wurde 1931 in der Fachregel für Deutsch eingebundene Kehlen überarbeitet. Diese Verarbeitungsregel ist bis heute die Basis für die Ausführung einer eingebundenen Biberkehle und wird entsprechend ausführlich in den Fachregeln für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks behandelt. Somit ist diese traditionelle Kehlausführung bis heute eine sowohl fachgerechte als auch optisch ansprechende Dachdeckerkunst. Damit die Biberdeckung beim Übergang der Kehlschichten in die Deck- und Lagerschichten der Dachfläche nicht sperrt, sind die so genannten Unterläufer auf der Längsseite in der Dicke abzuschrägen. Bei engobierten oder glasierten Biberschwanzziegeln sollte nur im nicht sichtbaren Bereich gekröpft werden. Zur Ausführung dieses aufwändigeren Kehldetails bietet Lafarge Dachsysteme für den Opal Biberschwanzziegel einen speziellen, einfach zu verlegenden Unterläufer an. Universal Unterläufer Opal Universal Unterläufer für Opal Standard Format mit Rundschnitt (siehe Seite 164). Die Materialstärke des Universal Unterläufers verjüngt sich von der einen zur anderen Längsseite (siehe Zeichnung). Auf das aufwändige Kröpfen der Biberschwanzziegel kann daher weitestgehend verzichtet werden. Harmonischer Kehlübergang bei Erker- und Gaubendächern. Besonderheiten Bei der ab 26 Kehlneigung möglichen eingebundenen Biberkehle wird die schuppenartige Deckung der Dachflächen auch im Kehldetail, ohne sichtbare Fremdmaterialien, fortgesetzt. Hierbei sind die Fachregelvorgaben für die Unterkonstruktion, für die Deckung in der Kehle selbst und für die Übergänge zur Deckung der Dachfläche zu beachten. Um den Verband der Biberdeckung zu wahren und keine Kreuzfugen entstehen zu lassen, sind die Deckreihen entsprechend zu übersetzen bzw. die Biber im Übergangsbereich entsprechend anzuarbeiten. Der Universal Unterläufer besitzt beidseitig einen Rundschnitt und mittig ein Befestigungsloch. Er kann somit durch einfaches Drehen für den rechten und linken Übergang der Kehlschichten eingesetzt werden (Bedarf 2 St. je Unterläuferschicht). Der Universal Unterläufer braucht nur noch im oberen Bereich parallel zur Lattung geschnitten (siehe Foto) und z. B. mit korrosionsgeschütztem Pappstift und korrosionsbeständigem Bindedraht mechanisch befestigt werden.

261 Sonderdachformen Zwiebeldächer Allgemeines Zwiebeldächer verdanken ihren Namen einer mit der Wurzel nach oben zeigenden Zwiebel. Diese außergewöhnliche Dachform früher auch Kaiserdach genannt ist meist als Turm- oder Erkerdach auf historischen und sakralen Gebäuden zu finden. So sind Zwiebeldächer z. B. ein fester Bestandteil der süddeutschen Barockarchitektur. Längskonvexbiber/ Längskonkavbiber Opal 261 Meist wurde für die Zwiebeldacheindeckung das regional übliche Bedachungsmaterial, der Biberschwanzziegel, gewählt. Diesen Biberdeckungen kamen aber auch die damaligen Brennverfahren der Produktion entgegen, denn es wurden zwar ungewollt, aber ausreichend viele gekrümmte Biber produziert. Der Zeitaufwand für deren notwendige Sortierung hatte damals nur eine geringe Bedeutung. Dachkrümmung mit Längskonvex-/Längskonkavbibern, in Kronendeckung eingedeckt. 180 Längskonvex-/Längskonkavbiber für Opal Standard Format mit Rundschnitt und Opal Berliner Biber (siehe Seite 166). Die Opal Längskonvexbiber und Längskonkavbiber sind wie die Zwiebeldächer selbst in ihrer vertikalen Ausdehnung, d. h. in Sparrenrichtung, verkrümmt. Sie vereinfachen das Eindecken der Krümmungen und vermeiden das Aufsperren. Das Stichmaß der gekrümmten Biber beträgt ca. 18 mm (Wölbungshöhe). Sie eignen sich daher besonders für Zwiebeldächer mit größeren Wölbungsradien. Es empfiehlt sich bei Zwiebeldächern, die geplante Biberdeckung vorab mit Musterziegeln zu prüfen. Beim Bedarf an Längskonvex-/ Längskonkavbibern ist, je nach Zwiebeldachgröße und -konstruktion, ein ausreichender Verschnitt mit einzukalkulieren. Planungsgrundlagen Für die Eindeckung neuer und vor allem für die Sanierung alter Zwiebeldächer kann man die heute planeben produzierten Biberschwanzziegel kaum mehr nutzen. Lafarge Dachsysteme bietet daher für die Ausführung dieser aufwändigen Dachform speziell produzierte Opal Längskonvexund Längskonkavbiber an. Mit Graten verbundene Zwiebeldachflächen, in Doppeldeckung eingedeckt. Zwiebeldachdetails mit Längskonvex-/Längskonkavbibern. Besteht das Zwiebeldach aus einzelnen Teilflächen, werden diese mit Gratdetails verbunden. Um den Grat der Zwiebelform anpassen zu können, bietet sich bei stärkeren Krümmungen der Firstziegel klein HO (siehe Seite 82) an. Die einund ausgeschweiften Dachflächen laufen in einer Spitze zusammen. Diese wird dann oft mit einem schmückenden Ornament und einer Verwahrung mit ausreichender Höhenüberdeckung zur Dachdeckung fachgerecht geschlossen.

262 Sonderdachformen Fledermausgauben 262 Allgemeines Wohnräume in ausgebauten Dachgeschossen brauchen Luft und Licht. Hierfür bieten sich Gauben an. Anders als Dachaufbauten, das heißt Gauben, die aus ebenen Flächen zusammengesetzt sind, stellen Fledermausgauben oder Ochsenaugen eine Dachaufwölbung dar. Heute bedarf es auch mit neuen Dachpfannen keines besonders großen Aufwandes, Fledermausgauben optisch ansprechend und fachgerecht auszuführen. Bei rechtzeitiger Absprache der Beteiligten, unter Einbeziehung des Regelwerks des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und der Machbarkeitserklärung der Lafarge Dachsysteme sind Dachaufwölbungen mit ihren besonders harmonischen Formen auch heute noch eine attraktive Alternative zu den gewöhnlichen Gaubenausführungen. Planungsgrundlagen Fledermausgaube mit Doppel-S Pfannen eingedeckt. Ursprünglich entstammt die Fledermausgaube dem Stroh- oder Reetdach und diente früher nur untergeordneten Belüftungs- und Belichtungszwecken für Speicher, Stallungen oder ähnliche Gebäude. Damals wurde das Strohdach in Breite der vorgesehenen Gaube horizontal geteilt und ein Wagenrad in der Mitte als Abstandshalter zwischengeschoben, so dass die typisch geschweifte Gaubenform entstand und in der Gesamtwirkung an einen Napoleonhut erinnert. Neben der klassischen Dachaufwölbung in Form der Fledermausgaube gibt es noch die weniger bekannte, aber umso mehr zu beachtende Variante der Geschwungenen Gaube. Unabhängig ob für ein neues Bauvorhaben oder für einen nachträglichen Ausbau im Gebäudebestand, sind beide Gaubenformen unter Berücksichtigung der konstruktiven Vorgaben plan- und ausführbar. Konstruktion Grundsätzlich haben Gauben den Vorteil, die Raumhöhe zu vergrößern und somit auch die nutzbare Wohnfläche unter dem geneigten Dach. Speziell Fledermausgauben sollten sich aber sowohl aus gestalterischen als auch aus funktionalen Gesichtspunkten an der zur Verfügung stehenden Dachfläche und den konstruktiven Vorgaben orientieren. So sind neben der Gesamtgröße mit ausreichender Belichtungsfläche, Brüstungs- und Kopfhöhe auch die Dachrandabstände von ca. 1 m zu beachten. Ebenso sind die Proportionen der Fledermausgauben selbst einzuhalten. Höhe Gaubenspiegel Gaubenhöhe Höhe Lichtfläche Raumhöhe Fledermausgaube mit Fenster nach historischem Vorbild und Eindeckung mit Rubin 13 Flachdachpfannen. Später wurde diese besondere Gaubenform unter Beachtung bestimmter Maßverhältnisse mit anderen Bedachungsmaterialien wie Hohlpfannen oder Biberschwanzziegeln durchgedeckt. Brüstungshöhe Gaubenschnitt mit planungsrelevanten Gaubenmaßen. Je nach Dachdeckungsmaterial ist das Verhältnis von Gaubenbreite zu Gaubenhöhe sowie der Neigungsunterschied zwischen Hauptdachfläche und Gaubenscheitellinie entscheidend. Dies gilt auch für die bewährte Konstruktion des Gaubenstirnbogens für Fledermausgaube und Geschwungene Gaube (siehe Konstruktionszeichnungen).

263 Sonderdachformen Fledermausgauben Fledermausgaube 263 1/2 Gaubenbreite Parabel Napoleonhut Traglatten unterfüttern Gaubenhöhe H Neigungsunterschied max. 12 Gaubenbreite B Maß x Geschwungene Gaube Gaubenhöhe H Neigungsunterschied max. 12 Planungsgrundlagen Gaubenbreite B Fledermausgaube/Geschwungene Gaube Mindestverhältnis B:H Maß x Braas Dachpfannen 8:1 3,5 x H Opal Biberschwanzziegel 5:1 0,125 x H Konstruktion der klassischen Fledermausgaube und der Geschwungenen Gaube (am Beispiel B:H = 8:1). Der wesentliche Unterschied dieser beiden Dachaufwölbungen zeigt sich beim Übergang der Gaubendachfläche in die Hauptdachfläche. Bei der klassischen Fledermausgaube ergibt das gleichmäßig gewölbte Gaubendach eine Kehllinie in Form des Napoleonhutes. Wegen der in sich verwundenen Dachfläche der Geschwungenen Gaube entfällt die für die Dachdeckung kritische Kehllinie fast völlig. Die Dachlattung sollte sich bei beiden Gaubenvarianten gleichmäßig dem Schwung anpassen. Dies kann zum Beispiel durch zwei Dachlatten in halber Stärke, durch Dachlattenwässerung vor der Einlattung oder durch Streifen aus Brettschichthölzern erreicht werden. Die Konterlatten sind möglichst in Wasserlaufrichtung zu verlegen. Die regensichernde Zusatzmaßnahme ist entsprechend der geringsten Gaubendachneigung auf dem Gaubenscheitel zu wählen (siehe auch Regensicherheit ab Seite 172). Vorabsprachen Dachaufwölbungen gelten als schwierig in der Konstruktion und Eindeckung und somit als aufwändig und teuer. Dies alles kann aber bei frühzeitigen Vorgesprächen der Beteiligten zumindest minimiert, wenn nicht sogar verhindert werden. Zuerst sollte die Planung der zu belichtenden Dachräume und somit auch die Größe der Lichtfläche, sprich Gaubenfenster feststehen. Anschließend können je nach Wahl der Dachdeckung die Lage und Größe, d.h. die Konstruktionen der Fledermausgaube oder der Geschwungenen Gaube, festgelegt werden. Im Unterschied zu Schleppdachgauben oder Walmdachgauben entfallen in Ausführung und Kalkulation viele Dachdetails wie z. B. First, Grat, Ortgang, Kehle, seitliche Wandanschlüsse und deren Bekleidungen. Die Eindeckung der Dachaufwölbung ist dann mit den Vorgaben des ZVDH-Regelwerkes und/oder mit den Machbarkeitserklärungen der Lafarge Dachsysteme für die Braas Dachpfannen problemlos möglich.

264 Sonderdachformen Fledermausgauben 264 Machbarkeitserklärung Die traditionellen Eindeckungen der Dächer mit Fledermausgauben sind Biberschwanzziegel oder Hohlpfannen. Beide Materialien sind für eine fachgerechte Ausführung in den Fachregeln für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen des ZVDH beschrieben. Für die Eindeckung der Fledermausgauben mit Opal Biberschwanzziegeln wurden spezielle linke und rechte Anläufer sowie ein Querwölber entwickelt. Opal Anläufer werden im Übergangsbereich von Hauptdachfläche zur Gaubendachfläche in der Kehllinie eingesetzt. Durch ihre vorgegebene Flügeligkeit sorgen sie für einen harmonischen Übergang der Deckschichten. Opal Querwölber reduzieren deutlich sichtbar das Sperren bei den engen Radien am Scheitel der Fledermausgauben. Planungsgrundlagen Klassische Fledermausgaube mit Opal Biberschwanzziegel. Für andere Pfannenmodelle fordert der ZVDH eine Machbarkeitserklärung der Industrie. Lafarge Dachsysteme hat diese Informationen u.a. in Fachartikeln veröffentlicht. Somit werden bei Fledermausgauben mit einem Verhältnis Breite zu Höhe des Gaubenstirnbogens von nur 5:1 die Opal Biberschwanzziegel der Gaubenform gerecht eingedeckt. Spezielle Produktentwicklungen und -optimierungen sowie umfangreiche Verlegetests und Praxistrainings ermöglichen vielfältige Ausführungsmöglichkeiten mit Braas Dachpfannen. Hierfür wurden unterschiedlichste Modelle getestet und bei vielen Bauvorhaben in der Praxis erfolgreich eingedeckt. Opal Biberschwanzziegel Anläufer, Querwölber und Dreiviertel Biber Anläufer (rechts/links) und Querwölber für Opal Standard Format mit Rundschnitt und Opal Berliner Biber (siehe Seite 165) Testeindeckung mit Opal Sonderbiberschwanzziegeln auf Fledermausgaube im Verhältnis Breite zu Höhe von nur 5:1. Opal Dreiviertel Biber erleichtern das Übersetzen der Biberschwanzziegel und gewährleisten, dass der Viertelverband der Dachdeckung wegen der unterschiedlichen Deckbreiten auf dem Gaubendach einzuhalten ist. Diese speziellen Biberschwanzziegel erleichtern die Verlegung und sparen Zeit, da das handwerkliche Bearbeiten wie Kröpfen und Schmälern der Biber fast vollständig entfallen kann. Durch verkürzte Traglattenabstände auf dem Gaubenscheitel lassen sich die einzelnen Reihen problemlos eindecken. So entfällt auch hier das handwerkliche Anarbeiten am Gaubenstirnbogen. Harmonische Übergänge zur Fledermausgaube.

265 Sonderdachformen Fledermausgauben Auch diese lassen sich schon auf 8:1-Konstruktionen durch Drücken auf der Hauptdachfläche und Ziehen auf der Gaubendachfläche fachgerecht eindecken. Bei Doppelmuldenfalzziegeln sollten an den kritischen Stellen der Kehllinie Halbe Flächenziegel verlegt werden. 265 Interessante Variante einer Dachaufwölbung mit Granat 13. Braas Dachpfannen Profilierte Braas Dachsteine wie z. B. die Doppel-S Pfanne lassen sich ab einem Verhältnis Breite zu Höhe von mindestens 8: 1 der Dachaufwölbung fachgerecht und optisch ansprechend eindecken. Durch Verlegung von maximal gezogenen Halben Pfannen auf dem Gaubendach und maximal gedrückt verlegten Pfannen unter und über der Gaube lässt sich der Unterschied in der Deckbreite ausgleichen. Das leichte Aufsperren der größerformatigen Pfannen über der Kehllinie der Fledermausgauben kann durch Unterfüttern in der Kehle gemindert werden. Aus dem Napoleonhut entsteht dann eine eher parabelförmige Kehllinie. Die Traglattenabstände auf dem Gaubenscheitel entsprechen denen der Hauptdachfläche. Von oben nach unten eingeteilt ergibt sich ein Zuschneiden der ersten Dachsteinreihen über dem Gaubenstirnbogen oder ein entsprechender Gaubendachüberstand. Dieser ist aber vor allem bei steilen Dachneigungen wegen der Fensterverschattung zu vermeiden. Die gleichen Verlegehinweise sind auch bei Braas Dachziegeln wie z. B. den Doppelmuldenfalzziegeln Granat 13 und Granat 15 sowie den Flachdachziegeln Rubin 13 und Rubin 15 zu beachten. Um eine Gaubeneindeckung ohne Sperren zu erleichtern, können die Dachziegel an den Auflagepunkten (siehe Pfeile) handwerklich gekröpft werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass keine für die Regensicherheit notwendige Verfalzung entfernt wird. Am Gaubenstirnbogen kann wieder entweder mit geschnittenen Dachziegeln oder je nach Dachneigung mit Dachüberstand ausgeführt werden. Geschwungene Gaube Gegenüber der klassischen Fledermausgaube entfällt durch die in sich verwundene Dachfläche bzw. durch den Wegfall der Kehllinie das geringe Sperren der Pfannen am Übergang zur Hauptdachfläche. Je größer die einzelne Dachpfanne, umso vorteilhafter ist daher die weichere Form der Geschwungenen Gaube (siehe auch Konstruktionszeichnung Seite 263). Planungsgrundlagen Klassische Fledermausgaube mit typischem Napoleonhut. Testverlegung mit harmonischem Übergang der Doppel-S Eindeckung auf Geschwungener Gaube. Die Geschwungene Gaube hat aber nicht nur Vorteile für die Dachdeckung. Sie ist auch durch die Gaubensparrenauflage auf der Mittelpfette oder den darüber liegenden Sparren einfacher zu planen, zu konstruieren und auszuführen. Bei Dachaufwölbungen sollte dementsprechend vor allem bei Dachdeckungen mit größerformatigen Dachpfannen die Geschwungene Gaube gewählt werden.

266 266 Technische Details Dachpfannen Traufe Traufe mit Unterdeckung Rubin 13 Ausgleichsziegel Aero-Traufelement Divoroll Traufstreifen StabiCor Dachrinne Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Traufe mit Unterspannung Harzer Pfanne 7 Traufgitter Lüftungsband Eurofol Traufstreifen StabiCor Dachrinne

267 Maßstab 1:10 Traufe mit Unterdach Frankfurter Pfanne Schneefangkonstruktion mit Alpinstütze Aero-Traufelement Dekorplatten Lüftungsband Technische Details Dachpfannen Traufe 267 Planungsgrundlagen Traufe mit Unterdeckung Smaragd Traufplatte Schneefangkonstruktion mit Schneefanggitter Traufgitter StabiCor Dachrinne Lüftungsband Divoroll

268 268 Technische Details Dachpfannen Traufe Traufe mit Unterspannung Tegalit Aero-Traufelement Eurofol Traufstreifen StabiCor Dachrinne Dekorplatte Lüftungsband Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Traufe mit Unterspannung Opal Standard Traufplatte Schneefangkonstruktion mit Rundholzhalter Lüftungsband Eurofol Traufstreifen StabiCor Dachrinne

269 Maßstab 1:10 Traufe mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Lüfterstein Eurofol Traufstreifen StabiCor Dachrinne Technische Details Dachpfannen Traufe 269 Planungsgrundlagen Traufe ohne Zusatzmaßnahme Topas 13 StabiCor Dachrinne Lüftungsband

270 270 Technische Details Dachpfannen First First mit Unterdeckung Rubin 15 Lüfterziegel Konischer First P Firstklammer P Figaroll GraFi-Halter Divoroll Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen First mit Unterdeckung/Unterspannung Tegalit Lüfterstein Firststein Tegalit Figaroll GraFi-Halter Divoroll

271 Maßstab 1:10 First mit Unterdach Harzer Pfanne 7 Lüfterstein Firststein Firstklammer Figaroll Firstlattenhalter Technische Details Dachpfannen First 271 Planungsgrundlagen First mit Unterspannung Smaragd Firstplatte Lüfterziegel Linienfirst N Firstklammer HO + N Figaroll Firstlattenhalter Eurofol Unterspannbahn-Lüfterelement

272 272 Technische Details Dachpfannen First First mit Unterspannung Topas 11 Konischer First K Firstklammer K Figaroll GraFi-Halter Eurofol Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen First ohne Zusatzmaßnahme Frankfurter Pfanne Firststein Firstklammer Aero-Firstelelement GraFi-Halter

273 Maßstab 1:10 Grat mit Unterdeckung Achat 13 Kehl-/Gratklammer Sattelfirst HO Firstklammer HO + N Figaroll GraFi-Halter Divoroll Technische Details Dachpfannen Grat 273 Planungsgrundlagen Grat mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Kehl-/Gratklammer Firststein Firstklammer Figaroll GraFi-Halter Eurofol

274 274 Technische Details Dachpfannen Grat Grat mit Unterspannung Opal Standard Kehl-/Gratklammer Konischer First HO Firstklammer HO + N Figaroll GraFi-Halter Eurofol Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen

275 Maßstab 1:10 Pult mit Unterdeckung Smaragd Firstplatte Universal-Pultziegel Lüfterziegel GraFi-Halter Divoroll Technische Details Dachpfannen Pult 275 Planungsgrundlagen Pult mit Unterdach Rubin 13 Firstanschlussziegel Universal-Pultziegel Firstlattenhalter Morion Tonplatte Lüftungsband

276 276 Technische Details Dachpfannen Pult Pult mit Unterspannung Tegalit Pultstein Eurofol Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Pult mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Figaroll Eurofol

277 Maßstab 1:10 Ortgang mit Unterdeckung Smaragd Ortgangziegel Divoroll Technische Details Dachpfannen Ortgang 277 Planungsgrundlagen Ortgang mit Unterdach Frankfurter Pfanne Giebelstein Dekorplatte

278 278 Technische Details Dachpfannen Ortgang Ortgang mit Unterdach Saphir Doppelwulstziegel Morion Tonplatte Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Ortgang mit Unterdeckung Tegalit Schlussstein Divoroll

279 Maßstab 1:10 Ortgang mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Giebelstein Eurofol Technische Details Dachpfannen Ortgang 279 Planungsgrundlagen Ortgang mit Unterspannung Topas 11 Wakaflex Eurofol Morion Tonplatte

280 280 Technische Details Dachpfannen Ortgang Ortgang mit Unterspannung Harzer Pfanne 7 Giebelstein Eurofol Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Ortgang mit Unterspannung Achat 14 Doppelwulstziegel Eurofol

281 Maßstab 1:10 Ortgang ohne Zusatzmaßnahme Opal Standard Ortgangziegel Technische Details Dachpfannen Ortgang 281 Planungsgrundlagen Ortgang ohne Zusatzmaßnahme Frankfurter Pfanne Schlussstein

282 282 Technische Details Dachpfannen Dachknick Dachknick mit Unterdach Frankfurter Pfanne Knickstein Universal-Sturmklammer Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Dachknick mit Unterspannung Rubin 15 Mansardziegel Rubin 15 Sturmklammer Eurofol

283 Maßstab 1:10 Dachgraben mit Unterdeckung Harzer Pfanne 7 Traufgitter Lüftungsband Divoroll Technische Details Dachpfannen Dachgraben 283 Planungsgrundlagen Dachgraben mit Unterspannung Smaragd Traufplatte Schneefangkonstruktion mit Schneefanggitter Lüftungsband Eurofol

284 284 Technische Details Dachpfannen Dachdurchgänge Entlüftungsrohrdurchgang mit Unterdeckung Smaragd Ton-Sanilüfter Anschluss-Set Divoroll? Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Entlüftungsrohrdurchgang mit Unterspannung Frankfurter Pfanne DuroVent Oberrohr Durchgangspfanne Anschlussrohr Anschluss-Set Eurofol Flexibler Schlauchanschluss

285 Maßstab 1:10 Antennendurchgang mit Unterspannung Frankfurter Pfanne DuroVent Antennenaufsatz Durchgangspfanne Eurofol Technische Details Dachpfannen Dachdurchgänge 285 Planungsgrundlagen Abgasrohrdurchgang mit Unterspannung Rubin 13 Durchgangspfanne Abgaskalotte Eurofol

286 286 Technische Details Dachpfannen Belichtung Dachfenster mit Unterdach Rubin 11 Dachfenster-Zweiplus Luminex Doppelwulstziegel Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Dachfenster mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Universal-Metalldachfenster Schlussstein Eurofol Dachfenster mit Unterspannung Opal Standard Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Eurofol

287 Maßstab 1:10 Dachfenster ohne Zusatzmaßnahme Harzer Pfanne 7 Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex Schlussstein Technische Details Dachpfannen Belichtung 287 Dachfenster ohne Zusatzmaßnahme Frankfurter Pfanne Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Planungsgrundlagen

288 288 Technische Details Dachpfannen Kehle Kehle mit Unterdeckung Smaragd Profilo S Kehl-/Gratklammer Divoroll Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Kehle mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Rippenkehle mit Stützblech Traufgitter Eurofol

289 Maßstab 1:10 Kehle ohne Zusatzmaßnahme Rubin 13 Biegekehle Hafte Kehl-/Gratklammer Technische Details Dachpfannen Kehle 289 Planungsgrundlagen

290 290 Technische Details Dachpfannen Wandanschluss Seitlicher Wandanschluss mit Unterdeckung Granat 13 Wakaflex Waka-Leiste Schlagdübel Dichtungsmasse K Divoroll Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Seitlicher Wandanschluss mit Unterspannung Tegalit Wakaflex Eurofol Dekorplatte

291 Maßstab 1:10 Traufseitiger Anschluss mit Unterdeckung Frankfurter Pfanne Wakaflex Divoroll Technische Details Dachpfannen Wandanschluss 291 Planungsgrundlagen

292 292 Technische Details Dachpfannen Kaminanschluss Kaminanschluss mit Unterdeckung Harzer Pfanne 7 Wakaflex Waka-Leiste Schlagdübel Dichtungsmasse K Divoroll Schiedel Schornstein Absolut Schiedel Kragplatte Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen

293 Maßstab 1:10 Kaminanschluss mit Unterspannung Frankfurter Pfanne Wakaflex Eurofol Dekorplatte Schiedel Schornstein Absolut Schiedel Schornsteinhalter Technische Details Dachpfannen Kaminanschluss 293 Planungsgrundlagen

294 294 Technische Details Dachpfannen Brandwanddetail Feuerbeständige Wand mit Unterdeckung Frankfurter Pfanne Divoroll A A Maßstab 1:10 Planungsgrundlagen Schnitt A A Beispielhafte Verlegefotos

295 Maßstab 1:10 Brandwand mit Unterdeckung Topas 13 Wakaflex Divoroll Technische Details Dachpfannen Brandwanddetail 295 Planungsgrundlagen

296 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachsteine 296 Oberen Dachlattenabstand am First festlegen 40 mm Obere Dachlatten im vorgegebenen Abstand vom Firstscheitelpunkt anbringen. Oberer Dachlattenabstand (LAF): 40 mm 1 Planungsgrundlagen Oberkante First-/Gratlatte festlegen Beispiel: GraFi-Halter am First Unterkante schmale Seite Firststein 5 mm Oberkante Firstlatte Oberkante GraFi-Halter Bezugspunkt 2 Mögliche First-/Gratlattenabmessungen in mm: 30/50, 40/60 (hochkant). Am First An Firstenden, ggf. auch in Firstmitte, auf den oberen Dachlatten je zwei Dachsteine gegenüber auflegen. Zwischen der schmalen Seite des Firststeines und Firstlatte 5 mm Zwischenraum lassen. Am Grat Firststeine auf die höchsten Punkte der Ausspitzer auflegen. Oberkante der Gratlatte wie am First mit 5 mm Zwischenraum festlegen. Firststein Gratanfangstein Tegalit Firststein Walmkappe Firstendstein Firstendscheibe Tegalit Firstendscheibe GraFi-Halter anbringen 3 Am First GraFi-Halter an Firstenden und ggf. in Firstmitte unter Berücksichtigung der gewählten Firstlattendicke in die Holzkonstruktion schlagen. Übrige Halter nach gespannter Schnur ausrichten und einschlagen. Am Grat GraFi-Halter analog zum First an Gratenden und ggf. in Gratmitte unter Berücksichtigung der gewählten Gratlattendicke in Holzkonstruktion einschlagen. Übrige Halter nach gespannter Schnur ausrichten und im Abstand von ca. 600 mm einschlagen. Figaroll MetallRoll Aero-Firstelement Firstklammer Kurze Firstklammer GraFi-Halter Firstlattenhalter Firstlattenhalter anbringen 4 Am First Firstlattenhalter werden unter den obersten Dachlatten auf Konterlatten bzw. auf Sparren befestigt. An Firstenden und ggf. in Firstmitte Maß nehmen zum Abbiegen der Firstlattenhalter. Firstlattenhalter unter Berücksichtigung der gewählten Firstlattendicke auf das ermittelte Maß abbiegen. Firstlattenhalter auf den Konterlatten/Sparren befestigen. Dazu oberste Dachlatten auf beiden Dachseiten anheben.

297 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachsteine Die übrigen Halter nach gespannter Schnur ausrichten und befestigen. Die oberen Dachlatten wieder befestigen. Am Grat Firstlattenhalter analog zum First abbiegen. Firstlattenhalter im Abstand von ca. 600 mm nach gespannter Schnur ausrichten und befestigen. Figaroll und MetallRoll Universell einsetzbar für First und Grat. Figaroll/MetallRoll auf Firstoder Gratlatte ausrollen. Nach Markierung mittig auf First-/Gratlatte ausrichten und befestigen. Ansetzen weiterer Rolle mit ca. 50 mm Überlappung. Unteren Schutzstreifen abziehen. Hinweis Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen First-/Gratlatte verlegen 6 Auf GraFi-Halter oder Firstlattenhalter Mögliche First-/Gratlattenabmessungen: 30/50 mm, 40/60 mm (hochkant). Auf GraFi-Halter Latten von oben anschrauben. Auf dem Firstlattenhalter Latten seitlich befestigen. Abstand der Firstlatte am Ortgang: siehe Abb Seitenteile, beginnend an den Hochpunkten, nur im Randbereich an die Deckung anformen. Die Kleberaupen der Seitenstreifen sorgfältig an das Bedachungsmaterial ankleben. Bei Figaroll erleichtert die seitliche Dehnfalte ein exaktes und leichtes Anformen, vor allem bei stark profilierten Dachpfannen. Hinweis für MetallRoll Zur besseren Anformbarkeit von MetallRoll Seitenstreifen in den Pfannentälern leicht nach oben drücken und anformen. Planungsgrundlagen Firstlattenende am Ortgang Firstendstein Firstlatte schließt bündig mit Außenseite Ortgang-/ Giebelstein ab. Am Anfallpunkt mit ausreichender Überlappung verlegen. Firstendscheibe Firstlatte schließt bündig mit Ausstichfläche Ortgang-/ Giebelstein ab (siehe Abb. 12) First-/Gratelemente verlegen 8 Aero-Firstelement Einsetzbar am First. Modellunabhängig für alle profilierten Dachsteine. Aero-Firstelement beginnt und endet bündig mit Firstlatte. Das Aero-Firstelement mit vorgegebener Überdeckung auf Firstlatte befestigen (z. B. mit Pappstiften). Firstendscheibe 12 Firstanfang Erste Firstklammer bündig mit Außenkante des Ortgang-/ Giebelsteinlappens anbringen. Firstklammer mit korrosionsgeschützten Nägeln oder Schrauben auf Firstlatte befestigen. Kurze Firstklammer mit Lattenstück unterlegen und Klammer auf First-/Gratlatte festschrauben (mindestens korrosionsgeschützte Holzschraube, Ø 4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm). Firstendscheibe anpassen. An Holzkonstruktion befestigen (z. B. mit korrosionsbeständigen Schrauben an Firstlatte).

298 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachsteine 298 Firstende Firststein schließt bündig mit Außenkante des Ortgang-/ Giebelsteinlappens ab (Foto). Firststein auf First-/Gratlatte festschrauben (korrosionsbeständige Holzschraube, Ø 4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm). Tegalit Firststein verlegen Tegalit Firststeine aneinanderstoßend verlegen. Firststeine durch die Mittelbohrung auf First-/Gratlatte befestigen (korrosionsbeständige Schraube, Ø 4,5 mm, Mindest-Einschraubtiefe 24 mm). Hinweis Nur in Verbindung mit der Tegalit Firstendscheibe einsetzbar Planungsgrundlagen Firstendstein anbringen Beim Firstendstein gelochten Lüftungssteg des Aero- Firstelements am Firstanfang um 60 mm kürzen, am Firstende bündig. Gratanfangstein verlegen Gratanfangstein ist für profilierte Dachsteine geeignet. Gratanfangstein zusätzlich mit korrosionsbeständiger Schraube befestigen (mindestens Ø 4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm) Firstanfang Firstendstein mit der ersten Firstklammer befestigen (mind. korrosionsgeschützte Schraube, z. B. 4,5 x 70 mm). Firstende Firststein endet bündig mit Firstlatte. Firststeine falls erforderlich höchstens auf halbe Länge kürzen. 35 mm vor der geschnittenen Kante durchbohren und Firstendstein zusammen mit Firststein festschrauben (korrosionsbeständige Spenglerschraube mit Dichtung, z. B. 4,5 x 80 mm). Walmkappe anbringen 19 Walmkappe bei Dachneigung 15 bis 55 einsetzbar für profilierte Dachsteine. Gratlatten sollen bis zur Firstlatte reichen. Grat- und Firstelemente am Anfallpunkt überlappend verlegen. Schnittpunkt First- und Gratlinie durch Auflegen der Firststeine ermitteln. First und Grat vom Schnittpunkt aus so einteilen, dass mindestens je ein halber Firststein vorhanden ist. Firststeine am Anfallpunkt ggf. anpassen. Firststeine verlegen 16 Firststein mit größerer Öffnung in Firstklammer schieben. Nächste Firstklammer anlegen und durch Langloch zusammen mit Firststein befestigen (mind. korrosionsgeschützte Holzschraube, Ø 4,5 mm, Einschraubtiefe 24 mm). Durch Langloch kann Überdeckung der Firststeine zur Anpassung verändert werden: Firstklammer: 10 mm, kurze Firstklammer: 20 mm. Firstklammer zusätzlich auf Firstlatte befestigen (z. B. korrosionsgeschützte Schrauben). 20 Verlegung Walmkappe mit 3 First- oder 2 Firstklammern und Spenglerschraube mit Dichtung (Walmkappe durchbohren) befestigen. Walmkappe aufsetzen, Lage für Firstklammern anzeichnen und diese mit den Firststeinen befestigen (korrosionsgeschützte Schrauben, z. B. 4,5 x 80 mm). Falls nötig, Firstklammern aufbiegen und anpassen. Walmkappe in Firstklammern einhängen.

299 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel Konischer First HO (Konischer First) 299 Konischer First HO Firstanfänger Muschel konisch HO Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch HO Walmkappe konisch HO Funktionsscheibe-Ton Firstziegel klein HO (Konisch kleiner First) Firstziegel klein HO Firstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO Walmkappe klein HO Konischer First P (Traditionsfirst) Planungsgrundlagen Konischer First P Firstanfänger P Firstender P Walmkappe P Linienfirst N (Edelsteinfirst) Konischer First K (Economyfirst) Linienfirst N Firstanfänger N Firstausgleich mit Doppelmuffe N Konischer First K Firstanfänger K Firstender K Walmkappe N Funktionsscheibe-Ton Walmkappe K Sattelfirst HO (Sattelfirst) Dach-Systemteile Sattelfirst HO Firstanfänger Muschel HO Figaroll MetallRoll Firstendscheibe Firstausgleich mit Doppelmuffe HO Walmkappe HO Firstausgleich ohne Muffe HO Funktionsscheibe-Ton Firstklammer HO + N Firstklammer P Firstklammer K GraFi-Halter Firstlattenhalter Spezialschrauben 4 x 55 mm

300 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel 300 Hinweis Für viele Dachziegelmodelle stehen Firstanschlussziegel zur Verfügung, die die Verlegung am First vereinfachen und ein optisch ansprechendes Bild ergeben. Einsatzgebiete Linienfirst N: Smaragd Sattelfirst HO: Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13 Konischer First HO: Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13, Opal Firstziegel klein HO*: Opal Konischer First P: Rubin 15, Achat 12, Achat 14, Granat 15, Topas 15, Saphir Konischer First K: Rubin 11, Granat 11, Topas 11 * Einsetzbar bei kleinen Dachflächen wie z.b. Vordächern. Speziell für denkmalgeschützte Bauten gibt es den Mörtelfirst klein HO auch zum Vermörteln. Oberen Dachlattenabstand (LAF) am First festlegen Obere Dachlatten im vorgegebenen Abstand vom Firstscheitelpunkt anbringen. LAF Oberkante First-/Gratlatte festlegen Beispiel: GraFi-Halter am First LAF Oberkante Firstlatte 5 mm Oberkante GraFi-Halter Bezugspunkt 2 Mögliche First-/Gratlattenabmessungen in mm: 30/50, 40/60 (hochkant). Am First An Firstenden, ggf. auch in Firstmitte, auf den oberen Dachlatten je zwei Dachziegel gegenüber auflegen. Zwischen Unterkante Firstziegel und Firstlatte 5 mm Zwischenraum lassen. Am Grat Firstziegel auf die höchsten Punkte der Ausspitzer auflegen. Oberkante der Gratlatte wie am First mit 5 mm Zwischenraum festlegen. Planungsgrundlagen 1 LAF in mm Tabelle 1 Linienfirst N 16 >16 30 >30 45 > 45 Smaragd Sattelfirst HO 30 >30 45 > 45 Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13 Konischer First HO 30 >30 45 > 45 Rubin 13, Achat nein nein Granat 13, Topas nein Opal Firstziegel klein HO 30 >30 45 > 45 Opal Konischer First P Achat 12 mit Flächenziegel Achat 12 mit Firstanschlussziegel > 55 Achat 12 mit Flächenziegel Achat 12 mit Firstanschlussziegel Konischer First P 30 >30 45 > 45 Rubin Achat Topas 15, Saphir Granat Konischer First K Rubin 11 mit Flächenziegel Rubin 11 mit Firstanschlussziegel Rubin 11 mit Flächenziegel Rubin 11 mit Firstanschlussziegel > 50 Rubin 11 mit Flächenziegel Rubin 11 mit Firstanschlussziegel Konischer First K 30 >30 45 > 45 Topas 11, Granat GraFi-Halter anbringen Firstlattenhalter anbringen Am First GraFi-Halter an Firstenden und ggf. in Firstmitte unter Berücksichtigung der gewählten Firstlattendicke in die Holzkonstruktion schlagen. Übrige Halter nach gespannter Schnur ausrichten und einschlagen. Am Grat GraFi-Halter analog zum First an Gratenden und ggf. in Gratmitte unter Berücksichtigung der gewählten Gratlattendicke in Holzkonstruktion einschlagen. Übrige Halter nach gespannter Schnur ausrichten und im Abstand von ca. 600 mm einschlagen. Am First Firstlattenhalter werden unter den obersten Dachlatten auf Konterlatten bzw. auf Sparren befestigt. An Firstenden und ggf. in Firstmitte Maß nehmen zum Abbiegen der Firstlattenhalter. Firstlattenhalter unter Berücksichtigung der gewählten Firstlattendicke auf das ermittelte Maß abbiegen. Firstlattenhalter auf den Konterlatten/Sparren befestigen. Dazu oberste Dachlatten auf beiden Dachseiten anheben. Die übrigen Halter nach gespannter Schnur ausrichten und befestigen. Die oberen Dachlatten wieder befestigen. Am Grat Firstlattenhalter analog zum First abbiegen. Firstlattenhalter im Abstand von ca. 600 mm nach gespannter Schnur ausrichten und befestigen.

301 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel First-/Gratlatte verlegen Auf GraFi-Halter oder Firstlattenhalter Mögliche First-/Gratlattenabmessungen: 30/50 mm, 40/60 mm (hochkant). Auf GraFi-Halter Latten von oben anschrauben. Auf dem Firstlattenhalter Latten seitlich befestigen. Abstand der Firstlatte am Ortgang: siehe Abb. 10 oder Abb. 24. Sattelfirst HO, Konischer First HO, Firstziegel klein HO, Linienfirst N (Verlegung First am Beispiel Sattelfirst HO) Firstlatte endet bündig mit Ortganglappen. Dazu die vorgestanzte Ecke am Firstanschlussortgang ausklinken. Funktionsscheibe-Ton an Firstlatte befestigen First-/Gratrollen verlegen Figaroll und MetallRoll Universell einsetzbar für First und Grat. Figaroll/MetallRoll auf Firstoder Gratlatte ausrollen. Nach Markierung mittig auf First-/Gratlatte ausrichten und befestigen. Ansetzen einer weiteren Rolle mit ca. 50 mm Überlappung. Unteren Schutzstreifen abziehen. Firstanfänger aufsetzen, mit Firstklammer und einer Spenglerschraube befestigen. Planungsgrundlagen 7 Hinweis Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. 11 Seitenteile, bei Flächenziegeln beginnend an den Hochpunkten, nur im Randbereich an die Deckung anformen. Die Kleberaupen der Seitenstreifen sorgfältig an das Bedachungsmaterial ankleben. Bei Figaroll erleichtert die seitliche Dehnfalte ein exaktes und leichtes Anformen, vor allem bei stark profilierten Dachpfannen. Firstlänge einteilen, Firstziegel aufsetzen, mit Firstklammern und Spezialschrauben befestigen. Dabei kann Überdeckung des Firstziegels durch Langloch in Firstklammer um ca. 10 mm variiert werden. Hinweis für MetallRoll Zur besseren Anformbarkeit von MetallRoll Seitenstreifen in den Pfannentälern leicht nach oben drücken und anformen Am Anfallpunkt First/Grat mit ausreichender Überlappung verlegen Firstklammern lassen sich durch einfaches Knicken vom Firstklammerriegel abbrechen.

302 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel 302 Am Firstende Firstanfänger mit Spenglerschraube befestigen (siehe Abb. 11). Den Firstausgleich mit Doppelmuffe in die aufgebogenen Firstklammern einpassen, ggf. Firstziegel beischneiden. Walmkappe anbringen Firstziegel an Anfallpunkt First/Grat beischroten Planungsgrundlagen Firstklammern wieder anformen. Firstausgleich mit Doppelmuffe zusätzlich durch eine Spenglerschraube befestigen. Walmkappe auf Grate und Firstausgleich ohne Muffe bei Sattelfirst bzw. Firstziegelverfalzung aufsetzen Verlegung Grat Firstanfänger am Grat aufsetzen, mit Firstklammer und einer Spenglerschraube befestigen. Walmkappe mit einer Spenglerschraube befestigen Grat einteilen, Firstziegel aufsetzen, mit Firstklammern und Spezialschrauben befestigen. Dabei kann Überdeckung des Firstziegels durch Langloch in Firstklammer um ca. 10 mm variiert werden. Walmkappe HO Firstausgleich ohne Muffe Walmkappe Einsetzbar von Dachneigung.

303 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel Walmkappe konisch HO, Walmkappe klein HO Firstausgleich mit Doppelmuffe Einsetzbar von Dachneigung. Firstlänge einteilen, Firstziegel aufsetzen, mit Firstklammern für Konischen First und Spezialschrauben befestigen. Dabei kann die Überdeckung des Firstziegels durch Langloch in Firstklammer um ca. 10 mm variiert werden. 303 Walmkappe Walmkappe N Firstausgleich mit Doppelmuffe Linienfirst N Einsetzbar von Dachneigung. Firstender aufsetzen und mit einer Spenglerschraube befestigen. Planungsgrundlagen Walmkappe Konischer First P, Konischer First K (Verlegung First am Beispiel Konischer First P) Firstlatte endet bündig mit Ortganglappen. Firstendscheibe an der Firstlatte befestigen. Verlegung Grat Firstanfänger am Grat aufsetzen, mit Firstklammer, Konischem First und einer Spenglerschraube befestigen Firstanfänger aufsetzen, mit Firstklammer für Konischen First und einer Spenglerschraube befestigen Grat einteilen, Firstziegel aufsetzen, mit Firstklammern, Konischem First und Spezialschrauben befestigen. Dabei kann die Überdeckung des Firstziegels durch Langloch in Firstklammer um ca. 10 mm variiert werden.

304 Verlegeanleitung First-/Gratsysteme für Braas Dachziegel 304 Walmkappe K, Walmkappe P anbringen (Verlegung am Beispiel Konischer First K) Firstziegel an Anfallpunkt First/Grat beischroten. 30 Walmkappe auf Grate und First aufsetzen. Planungsgrundlagen 31 Walmkappe mit einer Spenglerschraube befestigen. 32 Walmkappe P und Walmkappe K Walmkappe 33 Einsetzbar von Dachneigung.

305 Verlegeanleitung Dachhahn für Braas Dachsteine Montage Dachhahn auf Braas Firststein 305 Planungsgrundlagen Befestigungsschiene mittig auf der Unterseite eines Firststeins ausrichten. Anschlag gegen Schmalseite Firststein schieben. Die Öffnungen der Befestigungsschiene als Schablone für die notwendigen Bohrungen benutzen und auf dem Firststein anzeichnen. Bohrung mit 6,5-mm-Steinbohrer, Bohrung mit einem 12-mm-Steinbohrer ausführen. Bohrmaschine nicht auf Schlagbohren einstellen und Holzunterlage benutzen, damit Bohrung nicht ausplatzt. Abdichtung über Öffnung legen. Die Gewindestange in Hahn eindrehen. Gewindestange muss noch 115 mm aus Hahn herausragen. Gewindestange durch die Öffnung führen und den Hahn auf Firststein setzen. Befestigungsschiene wie beschrieben ansetzen und mit der Mutter den Hahn befestigen. Verlegung des Firststeins auf dem First Kontrollieren der Firstlattenbefestigung vor und hinter der geplanten Position des Dachhahns. Hinweis Es empfiehlt sich, den Dachhahn ab dem 2. oder 3. Firststein zu montieren. Lieferumfang: Dachhahn, Befestigungsset: Befestigungsschiene, Spezial-Firstklammer, 2 Schrauben, Dichtung mit Scheibe, Abdichtung, Gewindestange, Mutter Verlegung erste Firststeine wie gewohnt. Einbau Firststein mit Hahn wie normaler Firststein, unter Verwendung mitgelieferter Spezial-Firstklammer an Breitseite. Firststein mit Hahn durch die hintere Bohrung mit nächster Firstklammer und Schraube 4,5 x 45 mm befestigen. Befestigung durch vordere Bohrung mit Schraube 6 x 90 mm und Dichtung mit Scheibe. Restliche Firste wie gewohnt beidecken.

306 Verlegeanleitung Dachschmuck für Braas Dachziegel 306 Befestigungsmaterial Lieferumfang: Dachschmuck, Gewindestange, Beutel mit Kleinteilen, Kartusche (Zweikomponentenkleber), Düse für Kartusche, Adapter (transparenter Zylinder + blaues Endstück) zur Verwendung in einer Kartuschenpistole Planungsgrundlagen Firsthahn Firsttaube Firstkatze Befestigung der Gewindestange 2 Muttern Unterlegscheibe Gewindestange, 450 mm Distanzmuffe Stockschraube Gewindestange durch Distanzmuffe mit Stockschraube verbinden. 12 mm großes Loch durch Firstziegel und Firstlatte mit einem Steinbohrer bohren. Bohrmaschine nicht auf Schlagbohren stellen (wenn nötig auch durch weitere Unterkonstruktionen, damit die Gewindestange die Firstpfette ungehindert erreichen kann). Gewindestange in gebohrtes Loch stecken (siehe Abb. 2) und wie in Abb. 1 gezeigt die Unterlegscheibe und die beiden Muttern auf die Gewindestange setzen. Gewindestange mit Hammer in die Firstpfette schlagen, so dass Stockschraube greifen kann. Muttern mit zwei Gabelschlüsseln (SW 13) kontern und danach Stockschraube in Firstpfette drehen. Konterung der beiden Muttern wieder aufheben und diese dann so weit herunterdrehen, bis die Unterlegscheibe fest zwischen Firstziegel und Muttern sitzt. Muttern nun erneut kontern. Gewindestange kürzen, falls Firstschmuck nicht auf Firstziegel aufsitzt. 1 Firstbussard Firsteule Firstpferd Befestigung des Dachschmucks Hinweis Um die volle Klebkraft zu gewährleisten, darf der Kleber nicht unter +10 C verarbeitet werden, der Untergrund muss sauber und trocken sein. Anleitung auf Kleberkartusche beachten. Firstfuchs First-Schlafwandler First-Spitze First-Spitze First-Zwiebel First-Kugel First-Kugel First-Doppelkugel First-Artischocke Zweikomponentenkleber Firstlatte Dachschmuck für Braas Dachziegel Grafi-Halter Befestigungs- Gewindestange Firstpfette Kartusche durch kleinere Öffnung in transparenten Adapter einführen, so dass Spitze der Kartusche am offenen Ende des Adapters herausschaut. Blaues Endstück in die dafür vorgesehenen Vertiefungen der Kartusche stecken und diese drei zusammengehaltenen Teile in handelsübliche Kartuschenpistole einsetzen. Düse auf die Kartusche setzen, indem Sie das Vorderstück der Kartusche abdrehen und die Düse dann mit einer 90 -Drehung auf die Kartusche setzen. Um sicher zu gehen, dass sich die zwei Komponenten des Klebers ideal vermischen, die ersten 50 mm der Kleberaupe nicht verwenden, sondern abstreifen. Bei Firstziegel mit Seidenmatt- oder Hochglanz-Oberflächen Klebefläche aufrauen. Klebefläche muss gereinigt werden, staubfrei und trocken sein. Kleber sorgfältig um das Loch (im Bereich der Kontaktfläche von Firstziegel und Dachschmuck) im Firstziegel und unter dem Dachschmuck verteilen. Dachschmuck auf den Firstziegel setzen und bis zum Aushärten (ca. 6 8 Stunden) des Klebers fixieren. Ggf. Kleberänder entfernen, da Klebstoff während der Aushärtzeit noch ca Minuten wasserlöslich ist. 2

307 Verlegeanleitung Universal-Pultsystem für Braas Dachziegel 307 LAP 1 Das Universal-Pultsystem für die Braas Dachziegel Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13, Opal und Smaragd. Universal-Pultziegel Universal-Pultanfänger mit dekorativer Schmuckscheibe Lattenabstand-Pult (LAP) in mm Tabelle 1 Dachziegelmodell Dachneigung 30 > 30 > 40 > 45 Rubin 13 mit/ohne Firstanschlussziegel Achat 13 mit Firstanschlussziegel Achat 13 ohne Firstanschlussziegel Granat Topas 13 mit/ohne Firstanschlussziegel Opal Smaragd Planungsgrundlagen Höhe der Pultlatte festlegen. Universal-Pultender mit dekorativer Schmuckscheibe Firstklammer HO + N Spezialschraube 4 x 55 mm MetallRoll Figaroll 2 GraFi-Halter Firstlattenhalter Der Universal-Pultziegel ist die systemgerechte Detaillösung für den oberen Abschluss des Pultdaches, mit einem Bedarf von drei Stück pro Meter. Ein kurzer Schenkel reicht bis auf die Flächen- oder Firstanschlussziegel und ein langer Lappen schließt das Dach an der Außenwand ab. Wie ein First wird dieser Formziegel mit Firstklammern auf einer Latte sicher befestigt. Figaroll bzw. MetallRoll sorgen für die Schlagregensicherheit des Systems und verhindern den Schneeeintrieb. Ein Pultanfänger und ein Pultender machen den keramischen Pultabschluss komplett. Der Lattenabstand Pult (LAP) dient der Orientierung für eine ausreichende Höhenüberdeckung auf die letzte Dachziegelreihe mit Flächenziegeln oder Firstanschlussziegeln eine ausreichende Abdeckung der Pultunterkonstruktion oder entsprechender Verkleidung mit z. B. Morion Tonplatten eine fachgerechte Befestigung der Universal-Pultziegel. Diese werden mit je 1 Firstklammer und 1 Spezialschraube 4 x 55 mm in der Pultlatte befestigt. 3 GraFi-Halter bis auf die festgelegte Höhe abzüglich der gewählten Lattenstärke einschlagen bzw. Firstlattenhalter in der entsprechenden Höhe befestigen.

308 Verlegeanleitung Universal-Pultsystem für Braas Dachziegel 308 Pultlatte mit geeigneten Schrauben befestigen. Mindesteinschraubtiefe von 24 mm beachten. Pultanfänger aufsetzen, mit Firstklammer und Spezialschraube 4 x 55 mm montieren. Den Anfänger zusätzlich mit einer Spenglerschraube durch das vorgestanzte Loch befestigen. 4 8 Planungsgrundlagen MetallRoll/Figaroll ausrollen und anheften. Pultanfänger und Pultender sind werkseitig zusätzlich zur Abschlussmuschel mit einer Funktionsscheibe (siehe Pfeil) versehen, um die Öffnung im Bereich der Unterkonstruktion des Ortganges abzudecken. Eventuell muss die vorgestanzte Sollbruchstelle an den Firstanschlussortgängen ausgeklinkt werden. 5 9 Das Firstband je nach konstruktiven Gegebenheiten halbieren. Pultlänge einteilen, dabei die Decklänge des Pultenders beachten! Universal-Pultziegel aufsetzen, mit Firstklammern und Spezialschrauben 4 x 55 mm befestigen. Dabei kann die Decklänge des einzelnen Pultziegels mit dem Langloch der Firstklammer um ca. 10 mm variiert werden Schutzstreifen abziehen, MetallRoll bzw. Figaroll auf die Firstanschlussziegel kleben (siehe Abb.). Bei der Verwendung von Flächenziegeln MetallRoll bzw. Figaroll an die Profilierung anformen und aufkleben (ohne Abb.). Zum Kleben müssen die Dachziegel trocken und staubfrei sein. 11 Pultender ebenfalls zusätzlich mit einer Spenglerschraube durch das vorgestanzte Loch befestigen.

309 Verlegeanleitung Universal-Pultsystem für Braas Dachziegel Pulteindeckung mit Universal-Pultziegel (3 Stück/m) und Rubin 13 Flachdachziegel in Verbindung mit Firstanschlussziegeln und MetallRoll Ansicht des verlegten Universal-Pultsystems von der Rückseite. Planungsgrundlagen 13

310 Verlegeanleitung Braas Mansard-/Knickpfannen Beispiel Knickpfanne gegeben: unterer Dachneigungswinkel ( unten) 20 oberer Dachneigungswinkel ( oben) 60 gesucht: Innenwinkel Lösung: = oben Innenwinkel = unten 220 Innenwinkel Dieses Maß ist die Angabe für die Bestellung der Knickpfanne. Die Lattenabstände für unsere Standardschenkellängen entnehmen Sie bitte den Tabellen ab Seite Planungsgrundlagen Mansardstein Knickstein Mansardziegel Knickziegel Für einen sicheren Übergang der Dachdeckung bei unterschiedlich geneigten Dachflächen werden Mansard- bzw. Knickpfannen eingesetzt. Da der Innenwinkel dieser Pfannen individuell für jedes Bauvorhaben angefertigt wird, ist es besonders wichtig, bereits bei der Planung die genauen Daten festzulegen, damit der Verarbeiter die jeweiligen Pfannen rechtzeitig bestellen kann. Die Mansardsteine werden für die 10er-Formate Frankfurter Pfanne (FP), Doppel-S (DS), Harzer Pfanne (HP), Taunus Pfanne (TP) und Tegalit (TE) mit einer Standardschenkellänge von 200/200 mm hergestellt. Für das 7er-Format der Harzer Pfanne 7 (HP 7) betragen die Standardschenkellängen 230/230 mm. Die Knicksteine werden für die 10er-Formate mit Standardschenkellängen von 170/170 mm und das 7er-Format mit 200/200 mm hergestellt. Gemessen wird jeweils auf der Oberkante (OK) Mittelkrempe. Für die Mansard- und Knicksteine können jedoch auch individuelle Schenkellängen realisiert werden. Die Mansard- und Knickziegel für Rubin 11, Rubin 13, Rubin 15, Achat 12, Achat 13, Achat 14, Topas 11, Topas 13, Topas 15, Granat 11, Granat 13, Granat 15 und Saphir werden jeweils mit einer Standardschenkellänge von 200/200 mm hergestellt. Ermittlung Innenwinkel Der für die Bestellung der Mansardpfanne oder Knickpfanne anzugebende Innenwinkel wird nach folgender Formel berechnet: Innenwinkel = (180 unterer Dachneigungswinkel) + oberer Dachneigungswinkel Verlegung Mansard-/Knickpfanne Mansardstein Knickstein Mansardstein Knickstein Höhenüberdeckung Höhenüberdeckung 3 4 Anordnung Die Mansard- und Knicksteine an den Dachknick anhalten und darauf achten, dass der Knickpunkt des Dachsteins etwa in der Winkelhalbierenden des Dachknickes angeordnet ist. Obere Lattung Anzeichnen der Traglatte oberhalb des Knickpunktes und anschließend die Latte anbringen. Untere Lattung Entsprechend der erforderlichen Höhenüberdeckung wird die untere Latte befestigt. Dach- Höhenüberdeckung neigung profilierte Dachsteine* [Grad] [mm] < > * 10er und 7,5er Format Dach- Höhenüberdeckung neigung Tegalit [Grad] [mm] < > unten 140 Innenwinkel 20 oben 1 Beispiel Mansardpfanne gegeben: unterer Dachneigungswinkel ( unten) 60 oberer Dachneigungswinkel ( oben) 20 gesucht: Innenwinkel Lösung: = 140 Innenwinkel = 140 Dieses Maß ist die Angabe für die Bestellung der Mansardpfanne. Die Lattenabstände für unsere Standardschenkellängen entnehmen Sie bitte den Tabellen ab Seite Befestigung Die Befestigung der Mansard- und Knickpfannen erfolgt mit zwei korrosionsgeschützten Schrauben an der oberen Traglatte. In sturmgefährdeten Gebieten empfiehlt sich die zusätzliche Sicherung durch eine Sturmklammer.

311 Verlegeanleitung Braas Mansard-/Knickpfannen Lattenabstände Mansardstein mit Standardschenkellängen A B Innenwinkel Standardschenkellänge für FP, DS, HP, TP, TE = 200/200 mm, für HP 7 = 230/230 mm Die in Tabelle aufgeführten Lattenabstände A + B gelten nur für die Standardschenkellängen und eine Höhenüberdeckung von 85 mm bei Lattenabstand A. Wird eine größere/kleinere Überdeckung als 85 mm gewählt, so ist die Differenz vom Lattenabstand A abzuziehen/dazuzurechnen. Lattenabstände Knickstein mit Standardschenkellängen Innenwinkel Standardschenkellänge für FP, DS, HP, TP, TE = 170/170 mm, für HP 7 = 200/200 mm Die in Tabelle aufgeführten Lattenabstände A + B gelten nur für die Standardschenkellängen und eine Höhenüberdeckung von 85 mm bei Lattenabstand A. Wird eine größere/kleinere Überdeckung als 85 mm gewählt, so ist die Differenz vom Lattenabstand A abzuziehen/dazuzurechnen Lattenabstände A + B Mansardstein Lattenabstände A + B Knickstein FP, TP, HP, DS, TE, HP 7 Tabelle 1 FP, TP, HP, DS, TE, HP 7 Tabelle 3 Lattenabstand A (mm) Dachstein- Frankfurter Taunus/ Doppel-S Tegalit Harzer modelle Pfanne Harzer Pfanne 7 Pfanne Lattendicke (mm) Innenwinkel Lattenabstand A (mm) Dachstein- Frankfurter Taunus/ Doppel-S Tegalit Harzer modelle Pfanne Harzer Pfanne 7 Pfanne Lattendicke (mm) Innenwinkel Planungsgrundlagen Tabelle 2 Lattenabstand B (mm) Dachstein- Frankfurter Taunus/ Doppel-S Tegalit Harzer modelle Pfanne Harzer Pfanne 7 Pfanne Lattendicke (mm) Innenwinkel Tabelle 4 Lattenabstand B (mm) Dachstein- Frankfurter Taunus/ Doppel-S Tegalit Harzer modelle Pfanne Harzer Pfanne 7 Pfanne Lattendicke (mm) Innenwinkel

312 Verlegeanleitung Braas Mansard-/Knickpfannen 312 Lattenabstände Mansardziegel mit Standardschenkellängen A B Innenwinkel 8 Die in Tabelle 5 10 aufgeführten Lattenabstände A + B gelten nur für die Standardschenkellängen 200/200 mm gemessen auf der OK-Krempe. Lattenabstände A + B Mansardziegel Rubin 15, Topas 15, Achat 12, Achat 14, Granat 15 Tabelle 7 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 15 Topas 15 Achat 12 Achat 14 Granat 15 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Planungsgrundlagen Lattenabstände A + B Mansardziegel Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13 Tabelle 5 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Tabelle 8 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 15 Topas 15 Achat 12 Achat 14 Granat 15 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Tabelle 6 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 11 Topas 11 Granat 11 Saphir modelle Lattendicke modelle Latten- (mm) dicke (mm) Innenwinkel Lattenabstände A + B Mansardziegel Rubin 11, Topas 11, Granat 11, Saphir Tabelle 9 Innenwinkel Tabelle 10 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 11 Topas 11 Granat 11 Saphir modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel

313 Verlegeanleitung Braas Mansard-/Knickpfannen Lattenabstände Knickziegel mit Standardschenkellängen 200* 200* Innenwinkel 9 Die in Tabelle aufgeführten Lattenabstände A + B gelten nur für die Standardschenkellängen 200/200 mm gemessen auf der OK-Krempe. Lattenabstände A + B Knickziegel Rubin 15, Topas 15, Achat 12, Achat 14, Granat 15 Tabelle 13 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 15 Topas 15 Achat 12 Achat 14 Granat 15 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel 313 Lattenabstände A + B Knickziegel Rubin 13, Achat 13, Granat 13, Topas 13 Tabelle 11 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Tabelle 14 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 15 Topas 15 Achat 12 Achat 14 Granat 15 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Planungsgrundlagen Tabelle 12 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 13 Achat 13 Granat 13 Topas 13 modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Lattenabstände A + B Knickziegel Rubin 11, Topas 11, Granat 11, Saphir Tabelle 15 Lattenabstand A (mm) Dachziegel- Rubin 11 Topas 11 Granat 11 Saphir modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel Tabelle 16 Lattenabstand B (mm) Dachziegel- Rubin 11 Topas 11 Granat 11 Saphir modelle Lattendicke (mm) Innenwinkel

314 Verlegeanleitung Braas Mansard-/Knickpfannen 314 Ausbildung Mansardknick mit Smaragd Ausbildung Dachknick mit Smaragd Traufplatte Wakaflex Firstplatte 10 Traufplatte Firstplatte ca Planungsgrundlagen Bei der Ausbildung des Mansardknicks mit Smaragd Rautenziegeln erfolgt der Abschluss der unteren Dachfläche mit Firstplatten und Firstanschlussortgängen oder je nach Art der Ausführung mit seitlichen Firstanschlussziegeln. Die Dachdeckung der oberen Dachfläche beginnt wie an der Traufe mit Trauf- und Flächenziegeln. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann der Übergang der Dachflächen z. B. mit Wakaflex hergestellt werden. Die Lattmaße für die letzte untere und erste obere Dachziegelreihe sind individuell auf das Detail abzustimmen. Ausbildung Mansardknick mit Opal Die Dachdeckung der unteren Dachfläche endet mit Firstplatten. Die darüber liegende Dachdeckung beginnt wie an der Traufe mit Traufplatten. Die angegebenen Lattmaße dienen der Orientierung und sind unter Berücksichtigung ausreichender Höhenüberdeckung individuell auf das Detail abzustimmen. Zusätzliche Sicherheit kann vor allem bei größeren Dachneigungsunterschieden z. B. durch einen Streifen Wakaflex unter der Traufplattenreihe erzielt werden. Ausbildung Dachknick mit Opal Traufplatte Wakaflex Firstplatte Bei der Ausbildung des Mansardknicks mit Opal Biberschwanzziegeln erfolgt der Abschluss der unteren Dachfläche mit Firstplatten oder einem Kronengebinde. Die Dachdeckung der oberen Dachfläche beginnt wie an der Traufe mit Traufplatten. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann der Übergang der Dachflächen z. B. mit Wakaflex hergestellt werden. Die Lattmaße für die letzte untere und erste obere Dachziegelreihe sind individuell auf das Detail abzustimmen. Bei geringen Dachneigungsunterschieden von unterer und oberer Dachfläche können die Biberschwanzziegel durchgedeckt werden. Der Dachknick kann z.b. durch das Aufdoppeln der Traglatte im Dachknick abgeschwächt werden. Bei größeren Dachneigungsunterschieden endet die Dachdeckung der unteren Dachfläche mit Firstplatten oder einem Kronengebinde und die Dachdeckung der oberen Dachfläche beginnt mit Traufplatten. Dazu sind die Lattmaße für die letzte untere und erste obere Biberschwanzziegelreihe unter Berücksichtigung ausreichender Höhenüberdeckungen individuell auf das Detail abzustimmen. Zusätzliche Sicherheit kann vor allem bei großen Dachneigungsunterschieden z. B. durch einen Streifen Wakaflex unter der Traufplattenreihe erzielt werden.

315 Verlegeanleitung Braas Trittsystem Bedarf an Standpfannen Sicherheitsrost/-tritt 2 Standpfannen inkl. Bügel Sicherheitsrost Standpfannen inkl. Bügel Sicherheitsstufe 1 Standpfanne ohne Bügel 315 Sicherheitshinweise Auszug aus der Unfallverhütungsvorschrift VBG 37: Dachflächen mit mehr als 20 Neigung dürfen zur Durchführung von Schornsteinfegerarbeiten nur über hierfür geeignete Verkehrswege betreten werden. Sinngemäßer Auszug aus der DIN bzw. DIN EN 516: Unmittelbar unter Aussteigeöffnungen in geneigten Dachflächen müssen Trittflächen von wenigstens 400 x 250 mm Größe vorhanden sein (mindestens Sicherheitstritt). Standflächen an der Mündung einer Abgasanlage müssen mindestens die Maße 400 x 250 mm aufweisen (mindestens Sicherheitstritt). Trittflächen müssen mindestens 140 mm tief und 130 mm breit sein und seitlich einen Schutz gegen Ausgleiten von 20 mm Höhe haben (mindestens Sicherheitsstufe). Geprüfte Sicherheit in Braas Qualität Der Fachausschuss Bau des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft e.v. hat das Braas Trittsystem überprüft und bescheinigt, dass es den geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen in Deutschland entspricht. Es darf mit dem abgebildeten BG-PrüfZert-Zeichen versehen werden. Ein Plus für Ihre Sicherheit durch Dach-Systemteile in Original Braas Qualität. Planungsgrundlagen BAU Montage Standstein Senkrechter Abstand Sicherheitsstufen Sicherheitsstufen in jeder Reihe versetzt übereinander. Standstein, modellabhängig Sicherheitspfanne, modellabhängig Bügel Sicherheitsstufe Tritte/Roste Dachneigung 45 : Trittfläche in jeder 2. Reihe* Dachneigung > 45 : Trittfläche in jeder Dachsteinreihe Sicherheitstritt Sicherheitsrost Sicherheitstritt Pro Sicherheitsrost Pro 146 Sicherheitsrost Pro 86 (o. Abb.) 1 * Bis Traglattenabstand 375 mm; bei größer 375 mm in jeder Reihe. Das Braas Trittsystem (geprüft nach DIN EN 516) besteht aus aufeinander abgestimmten Produkten: Sicherheitsstufe mit Standpfanne Sicherheitsrost/-tritt mit Bügel und mehreren Standpfannen. Waagerechtes Ausrichten der Trittflächen ist bei Dachneigungen zwischen 15 und 52 möglich. Material Beschichtetes oder unbeschichtetes Aluminium Pro-Ausführung: verzinkter Stahl Standstein: Dachstein mit Alu-Aufsatzhorn Flächenmaße Aluminium-Ausführung Sicherheitsrost: 880 x 250 mm Sicherheitstritt: 410 x 250 mm Sicherheitststufe: 133 x 250 mm Pro-Ausführung Sicherheitsrost 146: 1460 x 250 mm Sicherheitsrost 86: 855 x 250 mm Sicherheitstritt: 420 x 250 mm 2 Horizontaler Abstand Sicherheitsrost: einen ganzen Dachstein einfügen (Foto). Sicherheitsrost Pro 146: je einen ganzen Dachstein zwischen die drei Standsteine einfügen. Sicherheitstritt: Standsteine direkt nebeneinander legen.

316 Verlegeanleitung Braas Trittsystem 316 Stützlatte Standstein im Bereich der mittleren Auflagenase durch eine Stützlatte unterfüttern. Abstand A Tabelle 1 Dachstein A 10er-Format 230 mm 7er-Format 290 mm Montage Sicherheitsrost/-tritt bei Standstein Sicherheitsrost/-tritt mit den zwei mitgelieferten Schrauben und Flügelmuttern diagonal an den Bügeln befestigen. Sicherheitsrost 146 mit je einer Schraube und Flügelmutter an den drei Bügeln befestigen. Zusätzliche Stützlatten Verschraubung 3 Dimension der Stützlatte: Prof. Dachsteine Tabelle 2 Dachlatten Stützlatten (mm) (mm) 30/50 2 x 24/48 40/60 60/60 oder 60/40 hochkant 7 Planungsgrundlagen Befestigung Standsteine Standstein mit je zwei korrosionsgeschützten Schrauben (z. B. 4,5 x 45 mm) an der Dachlatte befestigen. Montage Sicherheitsstufe bei Standstein Schraube mit integrierter Unterlegscheibe vom Standstein entfernen. Sicherheitsstufe in den Knebel einsetzen und durch Drehung nach oben in senkrechte Lage bringen. 4 8 Montage Bügel bei Standstein Schraube mit integrierter Unterlegscheibe vom Standstein entfernen. Bügel in den Knebel einsetzen und durch Drehung nach oben in senkrechte Lage bringen. Trittfläche waagerecht ausrichten. Schraube eindrehen und mit Schraubenschlüssel oder Ratsche (13 mm) festziehen. Hinweis Waagerechtes Ausrichten von 15 bis 52 Dachneigung möglich Holme der Bügel waagerecht ausrichten. Schraube eindrehen und mit Schraubenschlüssel oder Ratsche (13 mm) festziehen. Hinweis Waagerechtes Ausrichten von 15 bis 52 Dachneigung möglich. Montage Sicherheitspfanne 10 Senkrechter Abstand Siehe Abb. 1. Beim Einsatz von Rubin 13 Ausgleichsziegeln muss zwischen Ausgleichsziegeln und Sicherheitspfanne mindestens eine Reihe Flächenziegel verlegt sein. Horizontaler Abstand Dachpfannen zwischen den Sicherheitspfannen siehe Tabelle 3.

317 Verlegeanleitung Braas Trittsystem Horizontaler Abstand einzufügende Dachpfannen Tabelle 3 Sicherheitsrost* Sicherheitsrost Sicherheitstritt Pro 146 Tegalit 1,5 Tegalit je 1,5 Tegalit 0,5 Tegalit Dachziegel** 2 Dachziegel je 2 Dachziegel Opal 3 Opal je 2 Opal 1 Opal Smaragd 1 Smaragd nicht möglich nicht möglich * Für Smaragd in Sonderlänge 1 m. ** Ohne Opal/Smaragd. Montage Bügel bei Sicherheitspfanne Holme der Bügel waagrecht ausrichten. Bügel für Sicherheitsrost bzw. Sicherheitstritt aufschrauben. Hinweis Waagerechtes Ausrichten von 15 bis 52 Dachneigung möglich mm Zusätzliche Stützlatten Verschraubung 11 Stützlatte Sicherheitspfanne im Bereich der mittleren Auflagenase durch eine Stützlatte unterfüttern. Dimension der Stützlatte siehe Tabelle 4. Stützlattenstärke (mm) Tabelle 4 Dachlatten (mm) 30/50 40/60 Tegalit/Rubin 11/ 30/50 40/60 Rubin 15/Achat 13/ Granat 11/Topas 11 Rubin 13/Granat 13/ 1 x 24/48 und 40/60 hochkant Topas 13 1 x 30/50 Achat 14/Topas 15 2 x 24/48 40/60 hochkant Smaragd/Opal keine Stützlatte erforderlich Montage Sicherheitsrost/-tritt bei Sicherheitspfanne Sicherheitsrost/-tritt mit den zwei mitgelieferten Schrauben und Flügelmuttern diagonal an den Bügeln befestigen. Sicherheitsrost 146 mit je einer Schraube und Flügelmutter an den drei Bügeln befestigen. Planungsgrundlagen Das Befestigungsmaterial befindet sich im Horn. Montage Sicherheitsstufe bei Sicherheitspfanne Trittfläche waagerecht ausrichten. Schrauben eindrehen und mit Schraubenschlüssel oder Ratsche (13 mm) festziehen. Hinweis Waagerechtes Ausrichten von 15 bis 52 Dachneigung möglich Sicherheitspfanne an der Dachlatte mit den zwei Schrauben befestigen.

318 Verlegeanleitung Braas Schneefang-System 318 Verlegung Schneefangpfanne Dachlatte zusätzlich sichern. Hinweis für schneereiche Gebiete beachten. In schneereichen Gebieten Dachlatte mit zusätzlicher Latte unterstützen und/oder zusätzliche Stützlatte wie beim Standsystem/Sicherheitssystem im Bereich der Zusatznasen einbauen. 1 Planungsgrundlagen 230 mm Wichtig: Bei Achat 13 wird grundsätzlich eine zusätzliche Stützlatte in Dimension der Dachlatte im Abstand von 230 mm von Oberkante der darüberliegenden Dachlatte eingebaut. Hinweis für Rubin 13 Beim Einsatz von Ausgleichsziegeln muss zwischen diesen und den Schneefangpfannen mind. eine Reihe Flächenziegel verlegt sein. 2 Schneefangpfanne, modellabhängig Schneefanggitterstütze Rundholzhalter Alpinstütze Schneefangpfanne mit den mitgelieferten Schrauben festschrauben (bei Alpinstütze siehe Abb. 7). Achsabstand: max. 920 mm Wichtig: In schneereichen Gebieten Abstand verkleinern, bzw. mehrere Schneefangsysteme übereinander und/oder in Kombination mit Schneefanghaken einbauen. Schneefanggitter 3 Verlege-Varianten Verbindungsklammer Schneestoppstein für Frankfurter Pfanne Schneefanghaken für Dachsteine Mehrreihiges Schneefang-System Je nach örtlichen Gegebenheiten können für erhöhte Sicherheit mehrere Reihen des Schneefang-Systems (z. B. Schneefanggitter) übereinander verlegt werden. Schneestoppsteine/Schneefanghaken Gleichmäßig verteilte Schneestoppsteine oder Schneefanghaken stellen gegenüber dem Schnee einen flächigen Widerstand dar und fixieren ihn auf der Dachfläche. Schneefang-System + Schneestoppsteine oder Schneefanghaken Eine wirkungsvolle Kombination besonders für schneereiche Gebiete zur Verringerung von dynamischen Kräften auf das traufseitige Schneefang- System. Verlegung Schneefanggitter 4 Schneefanggitterstütze aufsetzen und einrasten.

319 Verlegeanleitung Braas Schneefang-System Schneefanggitter einrasten und mit Verbindungselementen aneinander fügen. Erst danach die Schneefangpfannen mit 2 mitgelieferten Schrauben festschrauben Verlegung Rundholz Rundholzhalter aufsetzen und einrasten. Rundholz ø 130 mm einlegen. Gegebenenfalls die Rohre untereinander verbinden, beispielsweise mit Steckhülsen (im Baustoffhandel erhältlich) oder einem ausreichend langen eingesteckten 3 4-Zoll- Rohr. Hinweis: Besteht Gefahr, dass Rohre aus Alpinstütze rutschen können (z. B. bei kurzen Rohrlängen), Rohre an Alpinstütze fixieren (z. B. mit Schlauchschellen). Planungsgrundlagen 6 10 Verlegung Alpinstütze für 1-Zoll-Rohre Die Schneefangpfannen wie beschrieben verlegen, jedoch noch nicht festschrauben. Die Alpinstützen auf die Rohre schieben. Verlegung Schneefanghaken Schneefanghaken im rechten Wasserlauf der Dachpfannen einhängen Anschließend die Stützen mit den Rohren auf die Schneefangpfannen aufsetzen und einrasten. Verlegung Schneestoppstein 12 Schneestoppstein Frankfurter Pfanne eindecken.

320 Verlegeanleitung Braas DuroVent Sortiment 320 DuroVent Oberrohr DuroVent Sani-Lüfter Das System besteht aus Durchgangspfanne mit Anschlussrohr. Das Anschlussrohr steht wahlweise in DN 125 oder DN 100 zur Verfügung. Auf die Durchgangspfanne wird Oberrohr oder Sani-Lüfter (Foto) aufgesetzt. Der Sani- Lüfter ist dachneigungsunabhängig, das Oberrohr lässt sich bei Dachneigungen von 15 bis 55 senkrecht ausrichten. 1 Planungsgrundlagen Anschluss an Lüftungsleitung Für den variablen Anschluss an die Lüftungsleitung ist der Flexible Schlauchanschluss in DN 125 oder DN 100 erhältlich. Auch der direkte Anschluss von HT-/KG-Rohren und -Bögen ist möglich. 2 DuroVent Durchgangspfanne, modellabhängig DuroVent Anschlussrohr, wahlweise DN 125 oder DN 100 DuroVent Oberrohr DN 125 DuroVent Abgaskalotten Die DuroVent Abgaskalotte ist für die Durchführung der Abgasdoppelrohre von Gasthermen und Brennwertgeräten vorgesehen, deren Innenrohr außen nicht wärmer als +85 C wird. Folgende Modelle stehen zur Verfügung: AK 116 InnenØ: 116 mm AußenØ: 122 mm AK 128 InnenØ: 128 mm AußenØ: 132 mm 3 DuroVent Wetterkappe für Oberrohr DN 125 DuroVent Antennen-/ Satellitenaufsatz DuroVent Sani-Lüfter DN 125 Flexibler Schlauchanschluss DN 125 oder DN 100 DuroVent Wetterkappe für Sani-Lüfter DN 125 Hinweis: DuroVent-System nur für Braas Dachsteine erhältlich. DuroVent Abgaskalotte, wahlweise AK 116 oder AK 128 DuroVent Anschluss-Set: Anschlussring DN 125 oder DN 100 und Schablone DuroVent Antennenaufsatz 4 Der DuroVent Antennenaufsatz ist geeignet für die Dachdurchführung von Antennenmasten. Minimaler RohrØ: 22 mm Maximaler RohrØ: 110 mm Der Aufsatz wird entsprechend dem verwendeten Rohrdurchmesser abgeschnitten.

321 Verlegeanleitung Braas DuroVent Sortiment Anschlussring einbauen Schablone rechts an die Dachsteinkante anlegen. Bei Nennweite DN 125 inneren Ring der Schablone heraustrennen. Ausschnitt herstellen. Durchgangspfanne mit Anschlussrohr eindecken Schablone abnehmen. Anschlussring im Uhrzeigersinn eindrehen, elastischen Ring dafür hochklappen. Anschlussrohr umkleben Verbindung zwischen Anschlussring und Anschlussrohr kann bei Bedarf mit Braas Flexiroll umklebt werden. Verbindung vollständig umklebt. Planungsgrundlagen 6 10 Elastischen Ring herunterklappen. Oberrohr montieren DuroVent komplett eindecken. Oberrohr je nach Dachneigungsbereich drehen (entsprechender Hinweis seitlich auf dem Rohr). An den unteren Sägezähnen ansetzen und beidseitig einrasten. Oberrohr durch Drücken in Firstrichtung senkrecht ausrichten. Ausrichtung nur in Firstrichtung möglich. Wurde gewünschte Stellung überschritten, Rohr wieder abnehmen und den Vorgang wiederholen DuroVent mit Oberrohr eindecken 8 Anschlussrohr schräg in Durchgangspfanne einsetzen, durch Drehen einpassen, ausrichten und beidseitig einrasten lassen. Wetterkappe aufsetzen 12 Wetterkappe aufklipsen. Alle 4 Nasen der Wetterkappe müssen eingerastet sein.

322 Verlegeanleitung Braas Sani-Lüfter für Opal 322 Bei größeren Sparrenabständen ggf. Dachlatte unterstützen. Unterspannbahn trapezförmig einschneiden und an Dachlatten befestigen. 2 Firstplatte auf untere Deckreihe eindecken. Planungsgrundlagen 3 Durchgangspfanne mit Sani- Lüfter eindecken, mit z. B. Flexiblem Schlauchanschluss an Lüftungsleitung anschließen, seitlich beidecken. Durchgangspfannen Sani-Lüfter Wetterkappe für Sani-Lüfter Flexibler Schlauchanschluss Firstplatte Traufplatte 4 1 Aussägen der Dachlatte über dem aufsteigenden Rohr. 5 Traufplatte aufdecken und Dachfläche beidecken. Wetterkappe aufklipsen. Alle 4 Nasen der Wetterkappe müssen eingerastet sein.

323 Verlegeanleitung Braas Lichtkuppel-Dachfenster Luminex/ Metalldachfenster Geprüfte Sicherheit in Braas Qualität Der Fachausschuss Bau des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.v. hat die Braas Dachfenster überprüft und bescheinigt, dass sie den geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen in Deutschland entsprechen. Sie dürfen mit dem abgebildeten BG-PrüfZert-Zeichen versehen werden. Ein Plus für Ihre Sicherheit durch Dach-Systemteile in Original Braas Qualität. 323 BG-PrüfZert-Zeichen BAU BAU BAU Öffnungsmöglichkeiten der Fenster Nach oben (werkseitig montiert). Nach links oder rechts. Ragt aufgeklappte Lichtkuppel/Fensterflügel über den First, muss das Fenster seitlich angeschlagen werden, damit ein Zuschlagen bei Windangriff verhindert wird. Wichtig Änderungen Öffnungsrichtung vor Einbau vornehmen. Planungsgrundlagen 1 Öffnungsrichtung ändern Fenster mit Lichtkuppel Außen liegende Bolzensicherung entfernen. Gelenkbolzen herausziehen. Fensterflügel an gewünschter Seite ansetzen. Gelenkbolzen einschieben und sichern. Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex 2 Lichtkuppel-Dachfenster Luminex Universal-Metalldachfenster Einsatzgebiete Als Dachausstieg zugelassen für 16 bis 55 geneigte Dächer, geeignet zur Dachraumbelichtung und zur Belüftung ungedämmter Dachräume. 3 Griff seitlich ausrasten. Griff auf gewünschter Seite wieder einrasten.

324 Verlegeanleitung Braas Lichtkuppel-Dachfenster Luminex/ Metalldachfenster 324 Universal-Metalldachfenster Die vier Befestigungsschrauben (Kreuzschlitz) der Scharniere lösen. Flügel in gewünschte Öffnungsrichtung bringen und wieder anschrauben. Schließplatte für Öffnungsgriff auf die gegenüberliegende Seite montieren. Zusätzliche Dachlatte über zwei Sparren. Stützlatte 24/48, Länge 500 mm; nach DIN , Sortierklasse S 10 oder MS 10 Biber/Smaragd Gegebenenfalls zusätzliche Dachlatte zur Abstützung des oberen Eindeckrahmens. Stützlatten bei Biber/ Smaragd. Dachlattenquerschnitt Biber/Smaragd Sparrenabstand Dachlattenquer- Achsmaß [m] schnitt [mm]* 0,80 30/50 1,00 40/60 * O.g. Querschnitte sind Erfahrungswerte, die örtlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen. 4 8 Planungsgrundlagen Einbau Universal-Lichtkuppel-Dachfenster/-GF 5 Position für das Dachfenster in der Deckung festlegen. Universal-Lichtkuppel- Dachfenster abgestimmt auf Braas Dachsteine im 10er-Format. Seitliche Veränderung der Position im Deckraster: ganze Dachsteine 300 mm, halbe Dachsteine 150 mm. Universal-Lichtkuppel- Dachfenster GF abgestimmt auf Braas Dachsteine im 7er-Format. Seitliche Veränderung der Position im Deckraster: ganze Dachsteine 330 mm, halbe Dachsteine 165 mm. Ansonsten Dachpfannen beischneiden. Ausschnitt an Lattung anzeichnen. 9 Lattenausschnitt erstellen. Bei Zusatzmaßnahmen (Unterspannung, Unterdeckung, Unterdach) den Ausschnitt fachgerecht herstellen. Darstellung am Beispiel einer Unterspannung (Foto). Bei Unterspannbahn mit Konterlattung für die Kehlausbildung der Unterspannbahn oberhalb des Fensterausschnittes Konterlattenstücke entfernen. Stützlatte lt. Abb. 7 und 8 so auflegen, dass sie mit der Hinterkante des Deckmaterials abschließt. Stützlatte annageln. Für einen Unterspannbahn- Kehlstreifen die Unterspannbahn bis in beide angrenzende Sparrenfelder einschneiden. Zugeschnittenen Unterspannbahn-Kehlstreifen mit entsprechender Überlappung einstecken, auf Lattung klappen und befestigen. Unterspannbahn im Bereich der Lattenöffnung auf Lattung klappen und befestigen Stützlatte hochkant, Dimension (siehe Tabellen rechts); Sortierklasse nach DIN , S 10 oder MS 10. Der obere Eindeckrahmen muss mit einer durchgehenden Dachlatte unterstützt sein. 7 Stützlattenanordnung Stützlatte hochkant, Dimension wie Dachlatten. Dachlattenquerschnitt Tegalit Profilierte Dachsteine/Dachziegel (außer Biber und Smaragd) Sparrenabstand Dachlattenquer- Achsmaß [m] schnitt [mm]* 0,80 30/50 1,00 40/60 Sparrenabstand Dachlattenquer- Achsmaß [m] schnitt [mm]* 0,75 30/50 0,90 40/60 11 Fenster wieder auflegen. Auf der Stützlatte abstützen. Befestigung beidseitig in Nagelleiste im Bereich der oberen Dachlatte, z. B. mit Pappstiften oder Schrauben.

325 Verlegeanleitung Braas Lichtkuppel-Dachfenster Luminex/ Metalldachfenster Schutzstreifen am unterseitigen Kleberand entfernen. Schürze, von der Mitte ausgehend, an den Hochpunkten beginnend, im Bereich des Kleberandes anformen und sorgfältig ankleben. Hinweis Der Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. Dachpfannen an Dachfenster beidecken. Einbau Universal-Metalldachfenster Position für das Universal- Metalldachfenster in der Deckung festlegen. Das Dachfenster ist auf Braas Dachsteine im 10er-Format abgestimmt. Seitliche Verschiebbarkeit hierbei um 300 mm (ganze Dachsteine) oder um 150 mm (halbe Dachsteine). Ansonsten Dachpfannen beischneiden. Ausschnitt an Lattung anzeichnen Die 4 Gurtbänder an den Sparren, bei größeren Sparrenabständen an den Dachlatten befestigen (ggf. Dachlatten mit zusätzlicher Latte unterstützen). Das Universal-Lichtkuppel- Dachfenster/-GF an der Stützlatte befestigen, z. B. mit zwei Pappstiften. Bei Zusatzmaßnahmen Ausschnitt fachgerecht herstellen. Beschreibung am Beispiel einer Unterspannung (siehe Abb. 9 und 10). Stützlatte (siehe Abb. 7/8) so auflegen, dass sie mit der Hinterkante des Deckmaterials abschließt. Stützlatte befestigen. Fenster auflegen. Auf der Stützlatte abstützen und z. B. mit 2 Pappstiften befestigen. Auf beiden Seiten im oberen Bereich befestigen (z. B. Schrauben oder Pappstifte) (siehe Abb. 11). Planungsgrundlagen Einbau Lichtkuppel-Dachfenster 14 Lichtkuppel-Dachfenster aufsetzen. Das Dachfenster ist für profilierte Braas Dachsteine im 10er-Format* ausgelegt. Seitliche Verschiebbarkeit im Deckraster*: ganze Dachsteine 300 mm, halbe Dachsteine 150 mm. Ausschnitt an Lattung anzeichnen. Bei Zusatzmaßnahmen (Unterspannung, Unterdeckung, Unterdach) den Ausschnitt fachgerecht herstellen. Beschreibung am Beispiel einer Unterspannung (siehe Abb. 9 und 10). * außer Harzer Pfanne 18 Seitliche Teile der Schürze im Bereich des Schaumstreifens zum Fenster hin umbiegen, um zusätzliche Regensicherheit zu erreichen. Schutzstreifen am unterseitigen Kleberand entfernen. Schürze, von der Mitte ausgehend, an den Hochpunkten beginnend, im Bereich des Kleberandes anformen und sorgfältig ankleben. Hinweis Der Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. Dachpfannen an Dachfenster beidecken. 15 Fenster wieder auflegen. Die 4 Gurtbänder an den Sparren, bei größeren Sparrenabständen an den Dachlatten befestigen, siehe Abb. 13. Hinweis Bei enger Lattung gegebenenfalls auf der rechten Außenkante (Deckfalzseite) des Lichtkuppel-Dachfensters den Steg am Dachsteinvorsprung ausklinken. Passteil in den Falz des Lichtkuppel-Dachfensters einsetzen. Dachpfannen beidecken. 19 Die Metallspannbänder rechtwinklig am Sparren befestigen.

326 Verlegeanleitung Braas Dachfenster-Zweiplus Luminex 326 Öffnungsrichtung ändern Fensterflügel ist werkseitig links angeschlagen. Falls rechter Anschlag gewünscht wird, Flügel vor Fenstereinbau ummontieren. Fensterflügel öffnen und Ausstellschere vom Eindeckrahmen lösen. 1 Planungsgrundlagen Fensterflügel umlegen. Ausstellschere vom Flügel lösen und komplett mit Klemmhalterung entfernen. 2 Fensterflügel mit Scharnier vom Grundrahmen lösen und abnehmen. 3 Einsatzgebiet Als Dachausstieg zugelassen für 16 bis 55 geneigte Dächer. Dachfenster-Zweiplus, wärmegedämmt Luminex für die Belichtung und Belüftung von Dachräumen untergeordneter Nutzung. Dachfenster-Zweiplus Luminex für nicht ausgebaute Dächer. Geprüfte Sicherheit in Braas Qualität Der Fachausschuss Bau des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.v. hat das Braas Dachfenster-Zweiplus überprüft. Es darf mit dem abgebildeten BG-PrüfZert-Zeichen versehen werden. Ein Plus für Ihre Sicherheit durch Dach-Systemteile in Original Braas Qualität. BG-PrüfZert-Zeichen BAU Verschlusskappen aus den Befestigungslöchern im Grundrahmen herauslösen.

327 Verlegeanleitung Braas Dachfenster-Zweiplus Luminex 5 Schließplatte ummontieren. Befestigungslöcher mit Verschlusskappen schließen. 9 Position für das Dachfenster-Zweiplus in der Deckung festlegen. Die Fensterbreite ist auf Braas Dachsteine im 10er-Format abgestimmt. Seitliche Verschiebbarkeit des Fensters im Deckraster: 300 mm (ganze Dachsteine), 150 mm (halbe Dachsteine), ansonsten Dachpfannen beischneiden. Ausschnitt auf der Lattung festlegen und anzeichnen. Lichte Breite: mindestens 480 mm (ohne Innenverkleidung), maximal 580 mm (bei Innenverkleidung). 327 Fensterflügel drehen und mit den Scharnieren rechts in die Aussparungen des Grundrahmens einhängen. Scharniere festschrauben. 60 mm Stützlattenanordnung Querschnitt der Stützlatte: wie übrige Dachlatten. Länge der Stützlatte: mindestens Sparrenabstand, jeweils + 50 m Überstand. Dachlattenquerschnitt Profilierte Dachsteine/Dachziegel Sparrenabstand Dachlattenquer- Achsmaß [m] schnitt [mm] 0,80 30/50 1,00 40/60 Planungsgrundlagen 6 Stützlatte 10 Tegalit Sparrenabstand Dachlattenquer- Achsmaß [m] schnitt [mm] 0,75 30/50 0,90 40/60 Ausstellschere in Fensterflügel einhängen und verschrauben. Ausstellschere am Grundrahmen festschrauben. Fenster abnehmen. Stützlatte mit lichtem Abstand von 60 mm zur traufseitigen Dachlatte anbringen Einbau Dachfenster 8 Deckung entfernen. 12 Lattenausschnitt erstellen. Bei Zusatzmaßnahmen (Unterspannung, Unterdeckung, Unterdach) den Ausschnitt fachgerecht herstellen. Darstellung am Beispiel einer Unterspannung. Zur Kehlausbildung der Unterspannbahn oberhalb des Fensterausschnittes Konterlattenstücke entfernen.

328 Verlegeanleitung Braas Dachfenster-Zweiplus Luminex 328 Für einen Unterspannbahn- Kehlstreifen die Unterspannbahn bis in beide angrenzende Sparrenfelder einschneiden. Gurtbänder straff ziehen und an den Sparren befestigen Planungsgrundlagen Zugeschnittenen Unterspannbahn-Kehlstreifen mit entsprechender Überlappung einstecken, auf Lattung klappen und befestigen. Unterspannbahn im Bereich der Lattenöffnung auf Lattung klappen und befestigen. Schutzstreifen am unterseitigen Kleberand entfernen. Schürze, von der Mitte ausgehend, an den Hochpunkten beginnend, im Bereich des Kleberandes anformen und sorgfältig ankleben. Hinweis Der Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. Dachpfannen an Dachfenster beidecken Fenster wieder auflegen. Stützblech an der traufseitig durchgehenden Dachlatte anlegen. Fenster entsprechend der Lattenöffnung ausrichten Fenster im firstseitigen Bereich mit beiliegenden Haften und Stiften sichern.

329 Verlegeanleitung Braas Kehlsystem Material Profilo-S: feuerverzinkter Stahl im Verbund mit hochwertiger PUR-Beschichtung Biegekehle: Aluminium, farblich beschichtet Rippenkehle: Kunststoff 329 Einsatzbereich Tabelle 1 Kehle Verlegung Wasserlauf Kehlneigung auf Dachlattung auf mit Stützlatten Schalung Profilo-S ja* ja eben 15 Biegekehle ja ja eben 15 Rippenkehle nein ja eben 15 * Bis 310 mm lichtem Dachlattenabstand sind Stützlatten nicht erforderlich. Mindestüberdeckung Deckwerkstoffe Die seitliche Überdeckung der Deckwerkstoffe über die Kehle wird rechtwinklig zum Kehlverlauf gemessen. Die erforderliche Überdeckung ist abhängig von der Dachneigung: Einspitzer können mit der Kehl-/Gratklammer rationell, ohne Bohren, befestigt werden. Kehlneigung Kehle Die Mindestüberdeckung der Kehlen untereinander ist abhängig von der Kehlneigung. Tabelle 2 Dachneigung Mindestüberdeckung mm < mm Mindestüberdeckung mm < mm Tabelle 3 Planungsgrundlagen Unterkonstruktion Dachlattung mit/ohne Stützlatten Profilo-S Auf zusätzliche Stützlatten kann bei lichtem Dachlattenabstand bis 310 mm verzichtet werden. Profilo-S Biegekehle Rippenkehle Biegekehle Zwischen Dachlatten zusätzliche Stützlatten anbringen, wenn lichter Abstand der Lattung 130 mm. 1 Kehl-/Gratklammer Schaumstreifen Hafte für Biegekehle Adapter für Profilo-S Kehlsattelband 2 Schalung Profilo-S Schalungsbreite je Seite mind. 230 mm. Biegekehle/Rippenkehle Schalungsbreite je Seite mind. 260 mm. Zusatzmaßnahme Zusatzmaßnahme im Bereich der Kehle regensicher ausbilden: z. B. durch Hochführen der Zusatzmaßnahme über Kehlschalung, so dass sich auf beiden Seiten eine Rinne bildet (siehe Abb. 1). Im Überlappungsbereich der Unterspannbahn, ggf. Unterspannbahn-Lüfterelemente verwenden.

330 Verlegeanleitung Braas Kehlsystem 330 Verlegung Profilo-S Bearbeitung Kehle mit üblicher Blechschere bearbeiten. Keinen Trennschleifer benutzen, um gratfreie Schnittkanten zu erhalten und Oberfläche nicht zu beschädigen. Traufecke ausschneiden und so weit in die Rinne führen, dass sicherer Wassereinlauf gewährleistet ist. Erstes Element Erste Biegekehle auf Kehlschalung/Lattung auflegen. Mittlere Biegelinie an Kehlachse ausrichten und andrücken. Kehlauslauf bei Gauben Für den Anschluss von Sattelkehlen steht der Adapter für Profilo-S zur Verfügung. 7 3 Planungsgrundlagen Erstes Element Erstes Kehlelement auflegen. Kehle ggf. durch Nachbiegen dem tatsächlichen Winkel anpassen. In die Kehllinie drücken und mit Breitkopfstiften (z. B. 2,8 x 30 mm) durch seitliche Nagellöcher auf jeder Dachlatte befestigen. Traufecke ausschneiden und so weit in die Rinne führen, dass sicherer Wassereinlauf gewährleistet ist. 4 8 Überdeckung Bei Profilo-S ist die Mindestüberdeckung von 100 mm aufgedruckt (siehe Tab. 3). Kehle so einbauen, dass Kehlende mit Aufdruck in Richtung First liegt. Nachfolgende Elemente überlappt verlegen. Befestigung Biegekehle beidseitig mit Haften und Breitkopfstiften am seitlichen Falz befestigen. Nach Bedarf kann der Falz mit den Haften schräg zur Kehle hin umgebogen werden. 5 9 Verlegung Biegekehle 6 Abbiegen des Seitenfalzes kann z. B. an einer Dachlatte erfolgen. 10 Überdeckung Biegekehle im Überlappungsbereich befestigen.

331 Verlegeanleitung Braas Kehlsystem Alle nachfolgenden Elemente überlappt verlegen. Mindestüberdeckung siehe Tab. 3. Überdeckung Die nachfolgenden Elemente mit einer Dehnfuge von ca. 10 mm im Überlappungsbereich verlegen Kehlauslauf bei Gauben Falls erforderlich, kann die Biegekehle z. B. mit dem Hammerstiel an die Profilierung der Deckung angeformt werden. Verlegung der Kehlen im Firstbereich Einseitiger Kehlanschluss am First Kehle anpassen. Braas Trockenfirstsystem einbauen. Nach Decken der auf Gehrung geschnittenen Firstpfannen kann die Stoßfuge im Kehlbereich geschlossen werden, z. B. mit dem Kehlsattelband. Planungsgrundlagen Verlegung Rippenkehle Erstes Element Erste Rippenkehle auf Kehlschalung auflegen. Verstärkte Mittelrippe in Kehlachse ausrichten. Traufecke ausschneiden und so weit in Rinne führen, dass sicherer Wassereinlauf gewährleistet ist. Hinweis Bei Verlegung der Rippenkehle auf Bitumendachbahnen ist eine Trennlage anzubringen. Zweiseitiger Kehlanschluss am First Kehlelement mit ca. 10 mm Fuge anpassen. Kehlsattelband aufsetzen. In Kehlrippen eindrücken und sorgfältig festkleben. Hinweis Untergrund für Kehlsattelband muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen Befestigung Rippenkehle mit Pappstiften im seitlichen Nagelwulst beidseitig befestigen. Wichtig Rippenkehle muss im Abstand von max. 200 mm auf die Schalung genagelt werden. Zusätzliche Maßnahmen 18 Traufgitter Traufgitter neben den seitlichen Falzen der Kehle, bei Profilo-S auf dem Rand mit den vorgestanzten Löchern befestigen. Schaumstreifen Selbstklebende Schaumstreifen im äußeren Randbereich auf die Kehle aufkleben.

332 Verlegeanleitung Braas Wakaflex 332 Überdeckungen/Anschlusshöhen Mindestmaße Dach- (mm) neigung b c d e * < < *Bei Schichtstücken auf profilierten Dachpfannen ist eine Anschlusshöhe 65 mm über Oberkante Dachpfannen zulässig. d 1 Traufseitiger Anschluss Höhenüberdeckung a wie übrige Deckung. Anschluss mind. um Maß b hochführen. Seitlicher Anschluss Mind. um Maß c über Oberkante Deckung hochführen. Firstseitiger Anschluss Anschlusshöhe entspricht mind. Maß d. Abstand Deckung zum aufgehenden Bauteil f mind. 100 mm. Höhenüberdeckung entspricht mind. Maß e. Reicht überdeckte Pfannenlänge als Auflage für Wakaflex nicht aus, empfiehlt sich eine Kehlschalung, siehe firstseitiger Anschluss mit Kehlschalung (Abb. 14). Planungsgrundlagen Verlegung am Kamin auf der Deckung 2 Traufseitiger Anschluss Bedachungsmaterial säubern und Wakaflex ablängen (Länge = Kaminbreite + beidseitiger Überstand mind. je 50 mm). Mittleren Teil der perforierten Schutzfolie abziehen. Wakaflex abkanten und anlegen. Knicklinie dabei auf Hochpunkte der Deckung legen. Obere Schutzfolie abziehen. Wakaflex am Kamin ankleben. Untere Schutzfolie abziehen. Wakaflex zuerst an Hochpunkten fixieren. Dichtungsmasse K Danach Wakaflex im Bereich des Kleberandes an Kontur der Dachpfannen anformen. Wakaflex sorgfältig festkleben. Seitliche Überstände schräg einschneiden. Schnitt geht bis kurz vor Schnittpunkt Kaminecke Knicklinie. Eingeschnittene Teile am Kamin festkleben bzw. auf die Dachfläche klappen. Wakaflex Schlagdübel Waka-Leiste 3 Hinweise Voraussetzung für sichere Verklebung: Sauberer, staubfreier, trockener, eisfreier Untergrund im Bereich des Kleberandes. Kleberand fest und sorgfältig andrücken. In Verbindung mit Bitumendachbahnen Trennlage verwenden. Die Verlegeanleitung beschreibt die Standardverlegung auf der Deckung am Beispiel eines Kaminanschlusses. Varianten werden kurz vorgestellt. Mindestlänge Seitenteil Länge bis Kaminecke mm 4 Seitlicher Anschluss Mindestlänge Seitenteil nach Zeichnung ermitteln. Seitenüberdeckung bei profilierten Dachpfannen: Seitenteil über ersten Hochpunkt bzw. Wasserfalz bis zum Ende Wasserlauf führen, aus Tiefpunkt des Wasserlaufs nicht wieder hochführen. Seitenüberdeckung bei ebenen Bedachungsmaterialien: mind. 120 mm. Hinweis Bei Tegalit, Smaragd und Opal Wakaflex als aufliegenden Anschluss mit Schichtstücken oder unter der Deckung verlegen.

333 Verlegeanleitung Braas Wakaflex Am Kamin und auf Hochpunkte der Dachpfannen ankleben. Danach gesamten Kleberand auf Deckung festkleben. Firstseitige Ecken mit Einlegestreifen Etwa 300 mm langen Wakaflex-Streifen längs halbieren. Schutzfolie entfernen und Streifen abknicken. Streifen rechts und links so in Kaminkehle einlegen, dass Kleberänder etwa 20 mm überstehen. Streifen nur auf Pfannenhochpunkte auflegen und ankleben, nicht an Profilierung anformen Traufseitige Ecken ausbilden Überstehende Seitenteile senkrecht einschneiden, so dass mm auf traufseitigen Anschluss geklappt werden können. Schnitt geht bis kurz vor Knicklinie Seitenteile. Überstehenden Teil vom Eckpunkt aus an Seitenteil anformen und festkleben. Besonders Eckbereich sorgfältig ausbilden und verschließen. Firstseitiger Anschluss Anschluss geht bis zum Ende der auf dem Bedachungsmaterial aufliegenden Seitenteile. Ggf. Wakaflex verbreitern. Überlappung des zusätzlichen Streifens mind. 50 mm z.b. mit Andrückrolle auf ebenem Untergrund fest zusammenfügen. Planungsgrundlagen 6 10 Unteren, überstehenden Teil abtrennen. Überlappendes Seitenteil vom Eckpunkt aus an traufseitigen Anschluss anformen und festdrücken, so dass sich Wakaflex zuverlässig verschweißt. Besonders Eckbereich sorgfältig ausbilden und andrücken. Wakaflex abkanten und in Kaminkehle einlegen. Knicklinie nur auf Hochpunkte Dachpfannen auflegen. Um Wassersäcke in Kaminkehle zu vermeiden, Wakaflex im Bereich der Knicklinie nicht an Profilierung anformen. Eine Alternative zur Vermeidung von Wassersäcken ist Verlegung auf Kehlschalung siehe Firstseitiger Anschluss mit Kehlschalung (Abb. 14) An Firstseite überstehendes Seitenteil schräg einschneiden. Schnitt geht bis kurz vor Knicklinie Seitenteil. Eingeschnittene Enden an den Kamin bzw. auf Dachfläche klappen. 12 Überstehendes senkrechtes Teil bündig zur Kaminkante einschneiden. Schnitt geht bis kurz vor Knicklinie. Durch waagerechten Schnitt überstehendes Teil abschneiden. Wakaflex zuerst am Kamin festkleben. Überlappendes Wakaflex an Kaminecke beginnend fest andrücken, damit es sich zuverlässig verschweißt. Besonders Eckbereich sorgfältig ausbilden und verschließen.

334 Verlegeanleitung Braas Wakaflex 334 Um Wassersäcke zu vermeiden, nur im Bereich Höhenüberdeckung an Profilierung Dachpfannen anformen und ankleben. Im Bereich der Höhenüberdeckung Wakaflex umschlagen ( 15 mm). Reicht überdeckte Pfannenlänge als Auflage für erforderliche Höhenüberdeckung nicht, empfiehlt sich Kehlschalung. Dachpfannen beidecken. Verlegung am Kamin unter der Deckung Bei vertiefter Rinne ist Schalung in Konterlatten- Ebene mit zusätzlicher Latte parallel zum Sparren erforderlich. Eventuell Stützlatte für Dachpfannen im Kehlbereich anbringen. Wakaflex seitlich und firstseitig umschlagen ( 15 mm). Seitenüberdeckung Dach- Mindestneigung maß profilierte 120 mm Dachpfannen ebene mm Bedachungs- > mm materialien > mm Planungsgrundlagen Firstseitiger Anschluss mit Kehlschalung Firstseitiger Anschluss Vorteilhaft, um Wassersäcke zu vermeiden (besonders in schneereichen Gebieten). In Kaminkehle Dachlattung so aufdoppeln, dass Kehlschalung am Kamin in der Ebene der Hochpunkte der Dachpfannen liegt, so dass Wasser abgeleitet wird. Im Bereich der Höhenüberdeckung der Dachpfannen Kehlschalung auf Niveau des Wasserlaufs der daneben liegenden Dachpfannen bringen. Waka-Leiste anbringen Dachneigung 50 mm Kaminbreite 10 mm Traufseitige Waka-Leiste Länge: Kaminbreite + beidseitig je 50 mm. Kaminbreite anreißen. Biegelinien der Darstellung entsprechend anzeichnen. Waka-Leiste einschneiden und abbiegen. 14 Schnittlinie Biegelinie 18 Seitlicher Wandanschluss Verlegung wie ein durchgehender, aufliegender Anschluss am Kamin. Überlappung 50 mm. Wakaflex sorgfältig zusammendrücken. Alternative für höhere Sicherheit sind aufliegende Schichtstücke (Abb. 16). Bei größeren Längen ist es sinnvoll, den durchgehenden Anschluss in Art eines Schichtstückes zu unterbrechen. Untere Ecken des umgeklappten Profilteils entsprechend Dachneigung abschrägen. Stanzungen im oberen Teil durchschlagen. Waka-Leiste mit Schlagdübel befestigen (Bohrung Ø 6 mm). Seitliche Waka-Leiste Waka-Leiste unten gemäß dem Profil der vorderen Waka- Leiste und oben parallel zur Kaminkante ablängen. Anschließend seitliche Waka-Leiste mit Schlagdübel befestigen Aufliegende Anschlüsse mit Schichtstücken (Nockenanschlüsse) 16 Seitenüberdeckung bei ebenen Bedachungsmaterialien: mind. 80 mm. Seitenüberdeckung bei profilierten Dachpfannen: Seitenteil über ersten Hochpunkt bzw. Wasserfalz bis zum Ende Wasserlauf führen. Wakaflex aus Tiefpunkt Wasserlauf nicht wieder hochführen. 20 Firstseitige Waka-Leiste Länge: Kaminbreite + beidseitig ca. 20 mm. Waka-Leiste anlegen und Biegelinien entsprechend Profil der seitlichen Waka-Leisten anzeichnen. Waka-Leiste einschneiden, so dass sie, wie in der Darstellung, abgekantet werden kann. Entsprechend Dachneigung Ecken abschneiden. Waka-Leiste mit Schlagdübel befestigen. Verwahrung mit Dichtungsmasse K Waka-Leiste an überlappenden Stellen sowie am oberen Profilrand zwischen Kamin und Waka-Leiste sorgfältig mit Dichtungsmasse K abdichten.

335 Verlegeanleitung Braas Unterdeck-/ Unterspannbahnen Einsatzbereiche Unterdeckung auf Schalung Universal-S ist mit einem integrierten Klebestreifen ausgerüstet. Damit kann eine verklebte Unterdeckung oder winddichte Verklebung hergestellt werden. 335 Divoroll Top Divoroll Universal-S Divoroll Universal Unterdeckung auf formstabiler Dämmung Divoroll Top Divoroll Universal-S Divoroll Universal Divoroll Pro Unterspannung Eurofol Q 210 Eurofol Q 140 Divoroll Top Divoroll Universal-S Divoroll Universal Divoroll Pro Hinweis: Bei Verklebungen muss der Untergrund für den Kleberand sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. Hinweis: Divoroll Unterdeck-/Unterspannbahnen sind keine Notdeckung im Sinne des ZVDH. Bei extremen Witterungsverhältnissen sollten zusätzliche Vorkehrungen, z. B. das Abdecken des Daches mit einer wasserdichten Plane, getroffen werden. Es wird eine zeitnahe Eindeckung nach Verlegung der Zusatzmaßnahme empfohlen. Planungsgrundlagen Divoroll Top 50 x 1,5 m, 18,0 kg Divoroll Pro 50 x 1,5 m, 9,0 kg Divoroll Universal-S 50 x 1,5 m, 12,0 kg Eurofol Q x 1,5 m, 10,5 kg Eurofol Q x 1,5 m, 15,8 kg Divoroll Universal 50 x 1,5 m, 12,0 kg USB-Lüfterelement 1 Traufe Unterdeck- und Unterspannbahnen werden in der Regel parallel zur Traufe und an dieser beginnend verlegt. Unterste Bahn wird, je nach Lage der Dachrinne, mit mind. 100 mm, bei Dachneigung < 22 mit mind. 150 mm Überlappung auf Traufstreifen oder Tropfwinkel, nicht bis in Rinne, geführt. Bildung von Wassersäcken hinter Traufe ist zu vermeiden. Ausreichende Belüftung oberhalb der Bahnen kann durch den Einsatz von Aero- Traufelementen erfolgen. DivoTape Duoroll Flexiroll P1U001 P1U002 Divoroll Top und Divoroll Universal erfüllen die Anforderungen der DINplus Unterdeckbahnen. 2 Fläche Unterdeck-/Unterspannbahnen werden üblicherweise gespannt verlegt. Die bedruckte Seite nach oben verlegen. Bei Unterschreiten der Regeldachneigung Mindestüberlappung von 100 mm vergrößern. Belüftete Dämmung mit ausreichendem Lüftungsquerschnitt ausführen, mindestens 20 mm Abstand zur Dämmung. Befestigung im Überlappungsbereich bzw. unter Konterlattung.

336 a Divoroll, Innenausbau VAO Index Beschreibung Datum Bezeichnung: KAMINEINFASSUNG Kaminanschluss mit Vormauerung Wakaflex und Waka-Leiste gezeichnet: A3313H93002a VAP :5 Braas Dachsysteme GmbH Anwendungstechnik GD Frankfurter Landstr. 2-4 D Oberursel 1 Datum: Zeichnungs-Nr.: Ma stab: Name Verlegeanleitung Braas Unterdeck-/ Unterspannbahnen 336 Ortgang Am Ortgang die Unterdeck-/ Unterspannbahn über Giebelmauerwerk hinweg bis auf äußersten Sparren bzw. bis zur letzten Auflagemöglichkeit führen. First Diffusionsoffene Unterdeckbahnen über First hinweg verlegen. Werden Unterspannbahnen bzw. Unterdeckbahnen bei ungedämmten Spitzböden eingesetzt, ist Firstbereich zu lüften. Kehle Die Unterdeckung/Unterspannung im Bereich der Kehle regensicher ausbilden, z. B. durch doppelte Lagen Unterdeck-/Unterspannbahnen im Kehlbereich oder durch Hochführen der Bahn über die Kehlschalung, so dass sich auf beiden Seiten der Kehle eine Rinne bildet. 3 7 Planungsgrundlagen First mit Unterdeckbahn auf formstabiler Dämmung First mit abgedeckter Unterdeckung First mit geöffneter Unterspannung 4 Unterspannbahnen enden auf beiden Seiten ca. 50 mm vor Firstscheitellinie. Wird der Raum unter einer Unterdeckung auf Schalung belüftet, die Lüftungsöffnung zur Verminderung der Gefahr von Flugschnee- oder Regeneintrieb abdecken. Dabei soll die Höhe des freibleibenden Lüftungsquerschnittes 25 mm nicht überschreiten. Lüftung oberhalb Unterdeck-/Unterspannbahnen durch Einsatz von Firstlüftungssystemen, z. B. Figaroll, sicherstellen. Nach Bedarf zusätzlich Lüfterpfannen anordnen. Kehle mit Unterdeckung auf formstabiler Dämmung Kehle mit Unterspannung 8 Lüftung unterhalb einer Zusatzmaßnahme kann z. B. erfolgen: durch Ausklinken der Schifter im Kehlbereich, bei Unterspannung durch Unterspannbahn-Lüfterelemente im Überlappungsbereich jedes Schifterfeldes. 5 Grat Diffusionsoffene Unterdeckbahnen über den Grat hinweg verlegen. Bei Unterspannungen bzw. belüfteten Dämmungen unter einer Unterdeckung auf Schalung die Unterdeck-/Unterspannbahnen am Grat öffnen. Lüftungsöffnungen bei Unterdeckungen auf Schalung sind analog dem First abzudecken. 9 Anschlüsse Für Anschlüsse an Einbauteilen, wie Dachfenstern, Rohrdurchführungen oder Fertiggauben, ist das Merkblatt für Einbauteile bei Dachdeckungen des ZVDH bzw. die jeweilige Verlegeanleitung zu beachten. An Anschlüssen die Unterdeck-/Unterspannbahnen am aufgehenden Bauteil mindestens 50 mm über die Oberfläche der Deckung hochführen, so dass Eindringen von Regen und Schnee verhindert wird, bzw. den Anschluss wasserdicht ausführen. Bei firstseitigen Anschlüssen die Unterdeckbahnen je nach Anforderung weiter als 50 mm hochführen. Grat mit Unterdeckung auf formstabiler Dämmung Grat mit geöffneter Unterspannung 6 Bei durchgehender Unterspannung über einer belüfteten Dämmung in jedes Schifterfeld im Überlappungsbereich auf beiden Seiten des Grates je ein Unterspannbahn-Lüfterelement einhängen. Die Lüftung oberhalb der Unterdeck-/Unterspannbahnen über MetallRoll oder Figaroll sicherstellen. First- und traufseitiger Anschluss, Unterdeckung auf formstabiler Dämmung 10 Bei Unterspannbahnen am firstseitigen Anschluss mit einem eingeschobenen Unterspannbahnstreifen eine Rinne ausbilden, um eventuell auftretende Feuchtigkeit ins angrenzende Sparrenfeld abzuleiten. Durch Hochführen einer Konterlattung am aufgehenden Gebäudeteil die Lüftung einer belüfteten Dämmung unterhalb der Unterspannbahn sicherstellen. Bei kleinen Durchdringungen Unterspannbahn - förmig einschneiden. Oberen breiten Lappen auf die darüber liegende Dachlatte umschlagen und stramm befestigen. Dadurch seitliches Ablaufen von Feuchtigkeit.

337 Verlegeanleitung Braas Unterdeck-/ Unterspannbahnen Unterspannbahn-Lüfterelement 11 Verklebung Divoroll Universal-S mit integriertem Klebestreifen Zur Lüftung zwischen Unterspannbahn und Wärmedämmung. In den Überlappungsbereich der Unterspannbahn einhängen. Einsatz bei 100 mm Überlappung möglich. Zur Herstellung einer verklebten Unterdeckung oder winddichten Verklebung. Schutzstreifen von integriertem Klebestreifen abziehen und sorgfältig andrücken. Querstöße mit DivoTape abkleben. Duoroll: zweiseitiges Klebeband für Divoroll Unterdeckbahnen Bahnverklebungen Duoroll mit der Seite ohne Schutzfolie im Überlappungsbereich auf die untere Divoroll Unterdeckbahn kleben. Nach dem Abziehen der Schutzfolie darüber liegende Divoroll Unterdeckbahn andrücken. Risse Größere Risse mit einem unter die darüber liegende Divoroll Unterdeckbahn geschobenen Stück Divoroll abdecken. Allseitig mit doppelseitigem Klebeband verkleben. Dazu Klebeband auf die beschädigte Divoroll Unterdeckbahn aufkleben, Schutzstreifen abziehen und das passend zurechtgeschnittene Stück Divoroll aufkleben. Flexiroll: flexibles Anschlussband für den Anschluss von Durchdringungen an Divoroll Unterdeckbahnen 15 Flexiroll-Streifen entlang der Mittellinie abkanten, z. B. unter Zuhilfenahme einer Dachlatte. Eine Hälfte des perforierten Abdeckstreifens abziehen und durch Dehnen des Außenrandes ohne Abdeckstreifen eine Rohrmanschette formen. 337 Planungsgrundlagen DivoTape: einseitiges Klebeband für Divoroll Unterdeckbahnen 12 Anschlüsse Divoroll an den anzuschließenden Bauteilen hochführen und mit DivoTape in einem Zug durchgehend verkleben. 16 Vorgeformte Manschette so um die Öffnung kleben, dass später der aufgehende Klebebandschenkel formschlüssig am Dunstrohr angeklebt werden kann. Überlappung von Flexiroll traufseitig anordnen. Flexiroll auf der Unterdeckung sorgfältig andrücken. Die Verklebung spannungsfrei ausführen Bahnverklebungen Zur Verklebung von Divoroll Unterdeckbahnen. Risse Kleine Risse mit Klebeband DivoTape verkleben. 18 Das Dunstrohr durch die Manschette stecken. Den verbliebenen Abdeckstreifen abziehen. Flexiroll am Dunstrohr ankleben und sorgfältig andrücken. Die Verklebung spannungsfrei ausführen. Bei erhöhten Anforderungen kann oberhalb der Durchdringung eine schräge Rinne aus einem abgekanteten Stück Flexiroll aufgeklebt werden. Alternativ kann auch eine in die nächste Überlappung eingeschobene Rinne aus einem Stück Unterdeckbahn hergestellt werden.

338 Verlegeanleitung Braas Befestigungssortiment 338 Nicht im Überdeckungsbereich der Dachpfannen anbringen. In Unterkonstruktion eine Schraube oder Nagel (mindestens korrosionsgeschützt) anbringen. Bindedraht mit leichter Spannung daran befestigen. 2 Planungsgrundlagen Gratabdeckband (Figaroll oder MetallRoll) verlegen. Grat mit Firstpfannen eindecken. 3 Kehl-/Gratklammer, Firstklammern Kehl-/Gratklammer Kurze Firstklammer Firstklammer Verlegung der Kehl-/Gratklammer an der Kehle Deckung anarbeiten. Die Kehl-/Gratklammer am Kopf der Einspitzer einschlagen, z. B. im Bereich der abgeschlagenen Nase. Sicheren Sitz der Klammer kontrollieren. Firstklammer HO + N Firstklammer P Firstklammer K 4 Verlegung der Kehl-/Gratklammer am Grat 1 Ausspitzer möglichst dicht an den Grat anarbeiten, dadurch decken Gratelement und Firstpfanne die Kehl-/Gratklammer vollständig ab. Kehl-/Gratklammer möglichst im Bereich des Wasserlaufs bis zum Anschlag auf Ausspitzer schlagen. Sicheren Sitz kontrollieren. 5 An der Lattung eine Schraube oder einen Nagel (mindestens korrosionsgeschützt) anbringen. Bindedraht der Klammer daran befestigen. Kehle fertig eindecken.

339 Verlegeanleitung Braas Befestigungssortiment Kurze Firstklammer/ Firstklammer HO + N Kurze Firstklammer Für Befestigung des Braas Firststeins. Firstklammer HO + N Für Befestigung der Braas Firstziegel außer Konischer First P und Konischer First K. Verlegung Durch Langloch kann Überlappung der Firststeine um ca. 20 mm, der Firstziegel um ca. 10 mm verändert werden. Dadurch ist Anpassung an First-/Gratlänge möglich. Firstpfanne und Firstklammer mit Holzschraube, z. B. Ø 4,5 mm, mindestens korrosionsgeschützt, auf First-/Gratlatte befestigen. Firstklammer/Firstklammer P/Firstklammer K Windsogsicherung 6 7 Firstklammer Für Befestigung des Braas Firststeins. Die beiden anderen Klammern sind auf die Firstziegelmodelle Konischer First P und Konischer First K abgestimmt. Verlegung Durch Langloch ist Überlappung der Firste um ca. 10 mm veränderbar. Firstpfanne und Firstklammer mit mindestens korrosionsgeschützter Holzschraube, z. B. Ø 4,5 mm, festschrauben. Anschließend Klammer auf First-/Gratlatte z. B. mit Pappstiften befestigen. Universal-Sturmklammer Euro-Sturmklammer/Sturmkralle 8 9 Die Sturmklammer ist für alle profilierten Braas Dachsteine sowie Tegalit geeignet. Das Einschlagen in die Lattung ist hierbei nicht erforderlich. Verlegung Die Klammer in den Seitenfalz einhängen. Klammer straff ziehen und durch einfaches Umbiegen des Zugankers die Sturmklammer fixieren. Euro-Sturmklammer 4 Modelle für alle Braas Dachsteine: Frankfurter Pfanne Harzer Pfanne/Taunus Pfanne Doppel-S/Harzer Pfanne 7 Tegalit Sturmkralle Für die Modelle: Rubin 13, Achat 13, Granat 13 und Topas Planungsgrundlagen Universal-Sturmklammer Euro-Sturmklammer Seitenfalzklammer 2 10 Verlegung Klammer in den Seitenfalz einlegen und mit dem Hammer in Lattung einschlagen. Sturmkralle Achat Sturmklammer Rubin 15 Sturmklammer Smaragd Sturmklammer Saphir/Achat 14 Sturmklammer Rubin 11 Sturmklammer Spezialschraube 4 x 55 mm Seitenfalzklammer 2 11 Diese Klammer ist für alle profilierten Dachsteine geeignet. Verlegung Klammer in den Seitenfalz einlegen. Drahtstift ausrichten und mit Hammer in Lattung einschlagen.

340 Verlegeanleitung Braas Befestigungssortiment 340 Achat Sturmklammer/Rubin 11 Sturmklammer Achat Sturmklammer Für die Modelle: Rubin 13, Achat 12, Achat 13, Granat 11, Granat 13, Granat 15, Topas 11, Topas 13 und Topas 15. Rubin 11 Sturmklammer Für Rubin 11. Diese Sturmklammer hat gegenüber der Achat Sturmklammer einen längeren Schenkel. Spezialschrauben 4 x 55 mm Zur Sicherung von gelochten Dachpfannen gegen Windsoglasten. Universell einsetzbar, auch zur Befestigung von Ortgängen, Firstklammern und in vielen weiteren Bereichen. Verlegung Klammer in den Seitenfalz einlegen und mit dem Hammer in Lattung einschlagen Planungsgrundlagen Rubin 15 Sturmklammer Smaragd Sturmklammer Saphir/Achat 14 Sturmklammer 15 Für Rubin 15. Verlegung Klammer in Seiten- und Kopffalz einhängen und Nagel mit Hammer in die Lattung schlagen. Für Smaragd. Verlegung Ohne Einschlagen wird in seitlichen Falz und um Dachlatte des darunter liegenden Dachziegels geklemmt. Für die Modelle Achat 14 und Saphir. Verlegung Klammer in Seiten- und Kopffalz einhängen und Nagel mit Hammer in die Lattung schlagen. Windsogberechnung Mit dem Software-Tool Braas Windsogberechnung bieten wir Ihnen eine sichere Grundlage zur fachgerechten Befestigung unserer Dachpfannen. Im Internet unter: > Für Profis > Software Flächen-Bemessungslast [kn/m 2 ] Tabelle 1 Universal- Euro- Seitenfalz- Sturmklammer Sturmklammer klammer 2 Schemata* Frankfurter 0,50 1,09 2,18 0,50 1,21 2,42 0,50 0,80 1,60 Pfanne Doppel-S 0,50 0,96 1,93 0,50 1,35 2,69 0,50 0,80 1,60 Harzer Pfanne 0,50 0,82 1,64 0,50 1,13 2,26 0,50 0,80 1,60 Harzer Pfanne 7 0,68 1,37 0,58 1,59 0,63 1,25 Taunus Pfanne 0,50 0,83 1,66 0,50 1,45 2,91 0,50 0,80 1,60 Tegalit 0,50 1,25 2,51 0,50 1,52 3,03 Flächen-Bemessungslast [kn/m 2 ] Tabelle 2 Sturmkralle Achat Sturm- Rubin 11 Rubin 15 klammer Sturmkl. Sturmkl. Schemata* Rubin 11 0,42 0,78 1,56 Rubin 13 0,42 1,22 3,87 0,93 1,40 3,48 Rubin 15 0,75 1,12 2,24 Achat 12 0,80 1,21 2,41 Achat 13 0,67 1,02 4,45 0,75 1,13 4,12 Granat 11 0,74 1,11 2,22 Granat 13 0,73 1,11 4,50 0,69 1,03 3,84 Granat 15 0,70 1,05 2,10 Topas 11 0,73 1,09 2,18 Topas 13 0,89 1,35 5,16 0,79 1,20 3,92 Topas 15 0,56 1,13 Flächen-Bemessungslast [kn/m 2 ] Tabelle 3 Smaragd Saphir/Achat 14 Spezialschraube Sturmklammer Sturmklammer 4 x 55 mm Schemata* Achat 14 0,72 1,08 2,16 Opal 0,50 0,77 1,44 Smaragd 2,00** 1,38 Saphir 0,72 1,08 2,16 * Befestigungsschemata: 1 1 = jede Pfanne befestigt 1 2 = jede 2. Pfanne befestigt 1 3 = jede 3. Pfanne befestigt ** Jeder zweite Smaragd mit 2 Sturmklammern befestigt.

341 Verlegeanleitung Braas Modulstütze Verlegung 341 a > 30 mm Modulstütze modellabhängige Schneefangpfanne (modifiziert) Beispiel: Frankfurter Pfanne Einsatzgebiet Die Modulstütze von Braas ist die technisch sichere Lösung zur Montage der Halteträger von Photovoltaikanlagen und Warmwasserkollektoren. Die Modulstütze wird sparrenunabhängig befestigt. Zulässige Modulfläche pro Modulstütze: Tabelle 1 Firsthöhe über Gelände Dachneigung in Meter DN 25 DN > 25 8 m 2,0 m 2 /St. 2,6 m 2 /St. > 8 m 20 m 1,1 m 2 /St. 1,6 m 2 /St. Es sind mindestens 4 Modulstützen pro Trägereinheit erforderlich. Die vertikale Belastung sollte je Modulstütze und Sparrenfeld 100 kg nicht übersteigen. Hinweise: Alle eingesetzten Dach- und Soglatten müssen DIN , Sortierklasse S 10 oder MS 10 entsprechen. Sparrenabstand maximal 1,0 m. Bei Dachneigung 35 Abstand der Modulfläche vom Dachrand 1,0 m. Lattung auf den Sparren zusätzlich befestigen. Soglatte im Abstand a zur darüber liegenden Dachlatte mit den mitgelieferten Holzschrauben (6 x 110 mm) anbringen. Für die Befestigung der Kreuzschlitzschrauben wird ein Bit (Schraubereinsatz) in der Größe PZ 3 benötigt. Soglatten Der Soglattenquerschnitt beträgt einheitlich 40/60 mm. Tabelle 2 Modell Abstand Dachlatten Lage Zusätzliche a [mm] Soglatte Maßnahmen Tegalit 235 mm 30/50 flach Konterlattung unter der Soglatte ausklinken* 40/60 Frankfurter 235 mm 30/50 flach Pfanne Doppel-S 40/60 hoch- Harzer Pfanne kant Taunus Pfanne Harzer 295 mm 30/50 flach Pfanne 7 40/60 hoch- kant Smaragd Dach- 30/50 =^ Dach- Konterlattung unter der latten- latte Soglatte ausklinken* Abstand 40/ mm Rubin mm 30/50 flach Achat 14 Granat 13 40/60 hoch- Topas 13 kant Topas 15 Rubin mm 30/50 flach Konterlattung unter der Rubin 15 Soglatte ausklinken* Achat 13 Granat 11 40/60 Topas 11 Opal 135 mm 30/50 flach Konterlattung unter der Soglatte ausklinken* 40/60 * Hinweis: Bei Ausklinken der Konterlatte den verminderten Lüftungsquerschnitt beachten. Dachziegel Dachsteine Schneefangpfanne aufsetzen und mit den beiden mitgelieferten Spezialschrauben auf der Dachlatte befestigen. Pfanne mit der Edelstahlschraube (6 x 110 mm), der Unterlegscheibe und der Dichtung auf der Soglatte befestigen. Modulstütze aufklipsen. Dachpfannen beidecken. Hinweise: Für das Befestigen der Halteträger auf den Modulstützen wird jeweils eine korrosionsbeständige Schraube M8 mit mindestens 13 mm und maximal 19 mm Einschraubtiefe benötigt. Entsprechend den Anforderungen (örtlichen Gegebenheiten) Dachpfannen auch unter der Modulfläche sichern. Planungsgrundlagen

342 Braas Außenwandbekleidung 342 Die Bekleidungen senkrechter Flächen gehören zum Dachdeckerhandwerk und sind mit Braas Produkten nach aktuellem Stand der Technik problemlos möglich. Die fachgerechte Ausführung wird durch die Fachregeln für Außenwandbekleidungen, Hinweise und Normen für hinterlüftete Außenwandbekleidungen sowie die Hersteller-Verarbeitungsvorschrift der Lafarge Dachsysteme vorgegeben. So sind Bekleidungen von Traufe, Ortgang und Pult ebenso realisierbar wie Bekleidungen von Kleinflächen an Schornsteinköpfen und Gaubenwänden. Aber auch komplette Außenwandbekleidungen mit Braas Produkten können sowohl witterungsbeständig, langlebig als auch repräsentativ und passend in Material und Farbe zur Bedachung ausgeführt werden.

343 343 Allgemeines Morion Tonplatten Dekorplatten Dachpfannen Planungsgrundlagen Technische Details Verlegeanleitungen

344 Außenwandbekleidung Allgemeines 344 Neben den gestalterischen Gesichtspunkten wird die Auswahl des Werkstoffes zur Ausführung der Außenwandbekleidung auch von den technischen Bedingungen bestimmt. Dies sind klimatische, mechanische und konstruktive Anforderungen sowie die Art der Nutzung des Gebäudes. Bei erhöhten Anforderungen sind geeignete Zusatzmaßnahmen anzuordnen. Die Ausführung von Wanddetails wird mit Hilfe von Formpfannen oder Profilen erleichtert. Die An- und Abschlüsse können auch an die mit Überstand angebrachten Deckwerkstoffe angearbeitet werden. Außenwandbekleidung Außenwandbekleidungen mit Braas Dachpfannen, Morion Tonplatten und Dekorplatten erfüllen sowohl die technischen als auch die optischen Ansprüche. Bekleidungen von Trauf-, Pult- und Ortgangblenden sowie von Schornsteinen und Gauben- oder Giebelwänden bis hin zu Fassaden sind möglich. Sie bilden einen sicheren Schutz gegenüber Witterungseinflüssen, sind langlebig und erzielen durch Material und Farbe harmonisch stilvolle Ergänzungen oder interessante Kontraste zu Dachdeckungen mit Braas Dachpfannen. Außenwandbekleidungen werden an tragenden Wandkonstruktionen angebracht. Die Wandkonstruktionen bestehen aus mehreren Einzelschichten, die in ihrer Funktion zusammenwirken. Sie bestehen in der Regel aus: Bekleidung Befestigung Belüftungsebene Gegebenenfalls Wärmedämmung Unterkonstruktion Verbindungen/ Verankerungen Wärmedämmung Bekleidungen von Außenwänden sind nicht nur Bestandteil bei Neubauplanungen, sondern auch bei Altbauten. Gerade bei Sanierungen im Bestand ist eine energetische Außenwandsanierung mit verbesserter Wärmedämmung sinnvoll. Die Ausführung dieser Außenwandbekleidungen gehört zum Dachdeckergewerk und ist im Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) integriert. Für Außenwandbekleidungen mit Braas Dachpfannen, Morion Tonplatten und Dekorplatten sind vor allem zu beachten: Fachregeln für Außenwandbekleidungen mit kleinformatigen Produkten aus Ton und Beton Fachregeln für Außenwandbekleidungen mit ebenen Faserzement-Platten Hinweise für hinterlüftete Außenwandbekleidungen DIN Außenwandbekleidungen, hinterlüftet Grundlage für einen Wärmeschutz nach aktuellem Stand der Technik ist die Energieeinsparverordnung (EnEV). Anforderungen an den Mindestwärmeschutz stehen in der DIN Hinweise zur Ausführung gibt es im ZVDH-Merkblatt für Wärmeschutz. Bei Neubauten beträgt nach EnEV (je nach energetisch ausgelegter Gesamtbilanzierung) der U-Wert für Außenwände U max ca. 0,20 0,40 W/m 2 K. Bei Altbauten beträgt nach EnEV der U-Wert für Außenwände mit Außendämmung U max 0,35 W/m 2 K. Hinterlüftung Außenwandbekleidungen werden je nach Anordnung der Schichten unterschieden in einschalige, nicht durchlüftete Konstruktionen mehrschalige, durchlüftete Konstruktionen

345 Außenwandbekleidung Allgemeines Bei hinterlüfteten Außenwandbekleidungen wird die Lüftungsebene ( 20 mm) an die Außenluft angeschlossen. Be- und Entlüftungsöffnungen betragen 50 cm 2 /m am oberen und unteren Wandanschluss. Querschnittseinengungen durch z. B. Lüftungsgitter sind zu berücksichtigen. Entsprechende Vorschläge sind unter Technische Details ab Seite 354 abgebildet. dem in den Hinweisen zu hinterlüfteten Außenwandbekleidungen. Die Ausführung der Unterkonstruktion kann aus Holz- oder/und Metallwerkstoffen erfolgen (siehe Beispiele in Abbildung). 345 Die Hinterlüftung dient der Reduzierung von Feuchte und ermöglicht die Ableitung von eventuell eindringenden Niederschlägen und Tauwasser. Sie stellt darüber hinaus die kapillare Trennung der Bekleidung von Dämmstoff bzw. Wandoberfläche sicher. Bei nicht belüfteten Außenwandbekleidungen wird auf die Belüftungsebene verzichtet und die bauphysikalischen Funktionen werden durch einen speziellen Systemaufbau, z. B. mit hoch dampfdiffussionsoffenen Unterdeckbahnen, sichergestellt. Die dazu nötigen gesonderten Maßnahmen, z. B. rauminnenseitige luftdichte Dampfsperren, sind bereits bei der Planung zu berücksichtigen. Solche Konstruktionen sind bei Außenwandbekleidungen aber die Ausnahme, wie z.b. bei kleinen Gaubenwandflächen mit plattenförmiger Bekleidung. Sie sind hinsichtlich ihrer bauphysikalischen Funktionsfähigkeit gesondert nachzuweisen. Unterkonstruktion Die Unterkonstruktion ist das konstruktive Bindeglied zwischen dem Verankerungsgrund (Wand) und der Bekleidung. Sie muss mit bauaufsichtlich zugelassenen Verankerungsmitteln befestigt werden. Die Dimensionierung und die Anzahl der Befestigungsmittel sind für sämtliche Lasten nachzuweisen und müssen für den vorhandenen Untergrund geeignet sein. Für Wohngebäude bis zu 2 Vollgeschosse bzw. andere Gebäude bis 8 m Höhe und Ausführung nach ZVDH-Regelwerk ist kein statischer Nachweis erforderlich. Verankerungselemente wie Dübel-Schrauben-Kombinationen, eingelassene Ankerschienen usw. müssen auf die Art des Untergrundes abgestimmt sein und z. B. eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung haben. Die meisten Hersteller von Verankerungsmitteln und Unterkonstruktionssystemen beraten bei der Dimensionierung der einzusetzenden Produkte. Für Standardausführungen sind dort in der Regel Systemstatiken vorhanden. Tabellen mit Bemessungsbeispielen für Verankerungsmittel bis zu einer Gebäudehöhe von 8 m finden sich außer- Die Bemessung, d. h. der statische Nachweis der Holzunterkonstruktionen, erfolgt nach DIN 1052 Holzbauwerke. Die Holz- und Holzwerkstoffe sind entsprechend der DIN Holzschutz im Hochbau zu schützen. Hinsichtlich des Brandschutzes sind die bauaufsichtlichen und baurechtlichen Vorschriften zu beachten. Wird auf die Unterkonstruktion eine Lattung (Mindestquerschnitt Traglatten 14 cm 2, z.b. 30/50 oder 40/60 mm) oder Schalung (mindestens Vollholzschalung mit Nenndicke 24 mm) aufgebracht, so müssen diese mindestens S10 bzw. MS 10 entsprechen. Für Holzwerkstoffe sind zusätzlich noch DIN (Spanplatten; Flachpressplatten für das Bauwesen) und DIN (Sperrholz; Bau-Furniersperrholz) zu beachten. Außenwandbekleidung

346 Außenwandbekleidung Allgemeines 346 Außenwandbekleidung Schalungen aus Holzwerkstoffen müssen mit einer Vordeckung versehen werden. Bei Bretterschalungen kann eine Unterdeckbahn angebracht werden. Hier bieten sich hoch diffusionsoffene Unterdeckbahnen wie z. B. Braas Divoroll Universal mit s d 0,03 m an. Für die Unterkonstruktion aus Metallwerkstoffen können z.b. nichtrostender Stahl, Stahl 3 mm mit Korrosionsschutz oder Aluminium (bei 1,6 mm ohne Korrosionsschutz) verwendet werden. In DIN sind Metalle aufgeführt, die ohne besonderen Korrosionschutznachweis verwendet werden können. Bei der Verwendung verschiedener Metalle ist die elektrochemische Spannungsreihe zu beachten. Komplette Metallunterkonstruktionssysteme müssen bauaufsichtlich zugelassen sein und den dazugehörigen Werkstoffnormen entsprechen. Detaillierte Nachweise sind zu führen. Hinweis für Morion Tonplatten: Die Unterkonstruktion muss trocken, nicht federnd und verwindungsstabil sein. Übliche Konstruktionen sind die Verlegung auf Traglatten 30/50 mm oder Schalung 24 mm auf senkrechten Konterlatten, jeweils Sortierklassen S10 oder MS 10. Holzschutz ist nach DIN vorzusehen. Holzschutzmittel dürfen allerdings keine Nitrophenole, Silicon- und Hydrogenfluoride enthalten sowie keine auslaugbaren, insbesondere färbenden Bestandteile oder Inhaltsstoffe, die die Befestigungsmittel negativ beeinflussen. Es empfiehlt sich, Holzwerkstoffe mindestens 22 mm dick nach DIN 68763, DIN oder -5 mit einer Vordeckung einzusetzen. Für die Ausführung von Sparrenbekleidungen haben sich Leimbinder als Sparrenholz bewährt. Befestigung Die Befestigung der Außenwandbekleidungen, d. h. Art und Menge der Befestigungsmittel, wird bestimmt durch die Höhe der zu bekleidenden Fassade. Es sind Schrauben, Nägel oder Klammern aus korrosionsbeständigem Material zu verwenden. Werden die Bekleidungswerkstoffe mit nur einer Schraube befestigt, so muss diese einen Mindestdurchmesser von 4,5 mm bei einer Mindesteinschraubtiefe von 24 mm haben. Ebenfalls 24 mm beträgt die Mindesteinschlagtiefe für Nägel, wobei diese mindestens einen aufgerauten Schaft aufweisen müssen. Klammern dürfen ab einer Mindestbemessungslast von 0,15 kn/stück verwendet werden. Informationen zur Befestigung mit Original Braas Dach-Systemteilen stehen ab Seite 151 und im Kapitel Windsogsicherheit ab Seite 228. Werden andere Befestigungsmittel als in den Fachregeln für Außenwandbekleidungen verwendet, so ist deren Eignung nachzuweisen. Sind die Befestigungsmittel nicht in Normen oder bauaufsichtlichen Zulassungen geregelt, so sind diese gemäß DIN nachzuweisen.

347 Außenwandbekleidung Braas Morion Tonplatten 347 Morion Tonplatte Morion Anschlussplatte Die Morion Tonplatten ermöglichen Bekleidungen von Trauf-, Pult- und Ortgangblenden, Schornsteinen, Gaubenwänden und Giebelflächen. Die Bekleidungen harmonieren in Material und Farbe besonders mit Braas Dachziegeln. Morion Tonplatten lassen sich in Wabendeckung und Geschlaufter Deckung verlegen. Farbe: passend zur Dachdeckung mit Braas Dachziegeln Material: hochwertiger Ton Größe: 200 x 200 mm, mit gestutzter Ecke, gelocht Dicke: ca. 6 mm Bedarf: für Wabendeckung ca. 42 St./m 2, für Geschlaufte Deckung ca. 40 St./m 2 Befestigung: mind. 2 Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Die Morion Anschlussplatte ermöglicht die fachgerechte Ausführung an Ab- und Anschlüssen mit aufgelegten oder auslaufenden Gebinden. Farbe: Größe: Dicke: Bedarf: Befestigung: 200 passend zur Dachdeckung mit Braas Dachziegeln 300 x 200 mm, mit 2 gestutzten Ecken, gelocht ca. 6 mm ca. 6,25 St./m bei aufgelegten Gebinden mind. 3 Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Außenwandbekleidung Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 358 Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 358

348 Außenwandbekleidung Braas Morion Tonplatten 348 Morion Ansetzplatte Die Morion Ansetzplatte ermöglicht die fachgerechte Ausführung des unteren Anschlusses für Wabendeckung. Morion Eckfirst Der Eckfirst ermöglicht die fachgerechte Ausführung von Außenecken bei Wabendeckung und Geschlaufter Deckung. Außenwandbekleidung Farbe: Dicke: Bedarf: Befestigung: 168 passend zur Dachdeckung mit Braas Dachziegeln ca. 6 mm ca. 3,6 St./m unterer Anschluss mind. 2 Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Farbe: passend zur Dachdeckung mit Braas Dachziegeln Bedarf: ca. 5 St./m Befestigung: 1 Firstklammer HO + N, 1 Spezialschraube 4 x 55 mm Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 358 Verlegeanleitung Seite 358

349 Außenwandbekleidung Braas Morion Tonplatten Morion Vario-Ecke 1 Spezialschraube Morion Die Vario-Ecke ermöglicht die fachgerechte Ausführung von Außenecken bei Geschlaufter Deckung. Farbe: Material: Bedarf: Befestigung: passend zur Morion Tonplatte Aluminium, farbig beschichtet ca. 6,25 St./m 2 Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Die Spezialschrauben Morion bieten ein hohes Maß an Sicherheit für die materialgerechte Befestigung der Morion Tonplatten. Die kopfunterseitige Plastisol-Beschichtung erzielt bei der Befestigung eine günstige Spannungsverteilung. Jedem Paket liegt ein passender Bit bei. Maße: Material: Bitgröße: Verpackung: 2 Spezialschneider 3,5 x 35 mm Edelstahl mit Plastisolbeschichtung AW St./Karton Der Spezialschneider vereinfacht das materialgerechte Zuschneiden der Morion Tonplatten und ist in zwei Ausführungen erhältlich. Außenwandbekleidung Größe: Einfache Ausführung, 400 mm Schnittlänge. Hochwertige Ausführung, 430 mm Schnittlänge. Verlegeanleitung Seite 358 Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 358

350 Außenwandbekleidung Braas Dekorplatten 350 Dekorplatte Anschlussplatte Außenwandbekleidung Die Dekorplatten ermöglichen Bekleidungen von Trauf-, Pult- und Ortgangblenden, Schornsteinen, Gaubenwänden und Giebelflächen. Die Bekleidungen harmonieren in Material und Farbe besonders mit Braas Dachsteinen. Dekorplatten lassen sich in Deutscher, Geschlaufter und Wabendeckung verlegen. Farbe: Material: Größe: Dicke: Bedarf: Befestigung: passend zur Dachdeckung mit Braas Dachsteinen Faserzement, durchgefärbt, farbig beschichtet 200 x 200 mm, mit Bogen links und rechts, gelocht 200 x 200 mm, mit gestutzter Ecke, gelocht ca. 4 mm für Deutsche und Geschlaufte Deckung ca. 40 St./m 2, für Wabendeckung ca. 42 St./m 2 mind. 2 Schieferstifte 28 x 35 mm Die Anschlussplatte ermöglicht die fachgerechte Ausführung an Ab- und Anschlüssen mit aufgelegten oder auslaufenden Gebinden. Farbe: Größe: Dicke: Bedarf: Befestigung: 200 passend zur Dachdeckung mit Braas Dachsteinen 300 x 200 mm, ungelocht ca. 4 mm ca. 6,25 St./m bei aufgelegten Gebinden mind. 3 Schieferstifte Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 359 Planungsgrundlagen Seite 352 f. Verlegeanleitung Seite 359

351 Außenwandbekleidung Braas Dachpfannen Wandfläche/ Wanddetails 351 Die Größe der Dachpfannen sollte entsprechend der Größe der Bekleidungsflächen gewählt werden. So lassen sich die Wandflächen einfacher einteilen und optisch ansprechend bekleiden. Dachpfannen Auch mit Braas Dachpfannen vom Opal Turmbiber bis zur Harzer Pfanne 7 sind sichere und schöne Bekleidungen von Schornsteinen über Gauben- und Giebelwände bis hin zu Fassaden möglich. Angaben zu Größen, Farben und Bedarf stehen im Kapitel Dachpfannen. Befestigung Die Befestigung erfolgt je nach Anforderung mit mindestens 1 Schraube oder 1 Schraube mit 1 Sturmklammer aus jeweils korrosionsbeständigem Material. Informationen zu den Original Braas Dach-Systemteilen zur Befestigung stehen ab Seite 151 und im Kapitel Windsogsicherheit ab Seite 228. Auch die Wanddetails sind nicht nur fachtechnisch richtig auszuführen, sondern sie müssen ebenso wie die Wandfläche den optischen Ansprüchen gerecht werden. Hierbei helfen neben den in Material und Farbe passenden Formpfannen und Dach-Systemteilen (z. B. Firstziegel oder Firststeine, Lattenhalter und Befestigungsmittel für Außenecken) auch die rechtzeitige Detailplanung (z. B. für Fensterausschnitte) mit sorgfältiger Einteilung der Wandflächen. Außenwandbekleidung Beispielhafte Befestigung von Frankfurter Pfannen mit Seitenfalzklammer 2 und Spezialschraube 4 x 55 mm. Für eine rationelle Verschraubung können alle Braas Dachpfannen (Flächenpfannen) auch vorgelocht bestellt werden. Die Dachziegelmodelle Opal Biberschwanzziegel und Smaragd Rautenziegel sind grundsätzlich vorgelocht. Eine Lochung der Dachpfannen vor Ort ist mit dem speziellen Braas Ziegelbohrer (siehe Seite 157) möglich. Modellübersicht Seite 44 f. Technische Daten Seite 170 f. Planungsgrundlagen Seite 353

352 Außenwandbekleidung Planungsgrundlagen 352 Morion Tonplatten/ Dekorplatten Wabendeckung gegen die Wetterrichtung, möglich. Auf eine Verlegung mit hängender Ferse kann verzichtet werden, da durch die Eckenstutzung ein guter Wasserablauf gewährleistet wird. senkrechter Schnürabstand Überdeckung waagerechter Schnürabstand Die Wabendeckung wird mit den quadratischen Platten im Format 20/20 mit gestutzter Ecke ausgeführt. Die Geschlaufte Deckung erfolgt üblicherweise auf Lattung. Geschlaufte Deckung mit Morion Tonplatten Überdeckung Material- Spezial- Latten-/ Material- Höhe Seite bedarf schrauben Schnürabstand gewicht Platten Morion waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, ,236 Geschlaufte Deckung mit Dekorplatten Überdeckung Material- Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite bedarf stifte Schnürabstand gewicht Platten waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, ,13 Deutsche Deckung Außenwandbekleidung Die Wabendeckung erfolgt in der Regel auf Schalung, kann aber auch auf Lattung ausgeführt werden. Wabendeckung mit Morion Tonplatten Überdeckung Material- Spezial- Latten-/ Material- Höhe Seite bedarf schrauben Schnürabstand gewicht Platten Morion waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,7 83, ,248 Wabendeckung mit Dekorplatten Überdeckung Material- Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite bedarf stifte Schnürabstand gewicht Platten waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,7 83, ,133 Geschlaufte Deckung senkrechter Schnürabstand Höhenüberdeckung Seitenüberdeckung Die Deutsche Deckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20 mit Bogen links für Rechtsdeckung oder Bogen rechts für Linksdeckung ausgeführt. Somit ist eine Bekleidung auch gegen die Wetterrichtung möglich. Die Verlegung der Platten erfolgt zur besseren Regenwasserableitung mit hängender Ferse (ca. 5 mm). waagerechter Schnürabstand Höhenüberdeckung Seitenüberdeckung Die Geschlaufte Deckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20 mit gestutzter Ecke gedeckt. Eine Bekleidung als Links- oder als Rechtsdeckung ist mit einem Plattenformat, auch waagerechter Schnürabstand Die Deutsche Deckung erfolgt üblicherweise auf Lattung. Aus gestalterischen Gründen kann auch mit Gebindesteigung gedeckt werden, wobei diese Verlegung auf Schalung auszuführen ist. Deutsche Deckung mit Dekorplatten Überdeckung Material- Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite bedarf stifte Schnürabstand gewicht Platten waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, ,16

353 Außenwandbekleidung Planungsgrundlagen Braas Dachpfannen 353 Außenwandbekleidungen sind grundsätzlich mit allen Braas Dachpfannen möglich. Traglattenabstände oder Deckbreiten und Schnürabstände oder Deckbreiten der einzelnen Pfannenmodelle sind dem Kapitel Dachdeckung/Dacheinteilung ab Seite 180 zu entnehmen. Bekleidungen mit Braas Dachpfannen werden in der Regel auf Lattung ausgeführt. Informationen zum Braas Befestigungssortiment stehen ab Seite 151. Bekleidungen mit Braas Dachpfannen Dachsteine Dachziegel Außenwandbekleidung min. Höhen- min. Seiten- Befestigung** überdeckung* überdeckung je nach Bekleidungshöhe Verfalzte in Reihe, Granat durch durch 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 8 m Dachziegel 11/13/15 auch Kopf-/Fußfalz Seitenfalz 1 Spezialschraube 4 x 55 mm > 8 m im Verband und 1 Braas Sturmklammer 20 m Opal Biber- Doppel- 50 mm 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 8 m schwanz- deckung oder 1 Kopffußklammer ziegel 2 Spezialschrauben 4 x 55 mm > 8 m oder 20 m 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 1 Klammer im Fußbereich Kronen- 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 8 m deckung in Lagerschicht und 1 Klammer in Deckschicht 2 Spezialschrauben 4 x 55 mm > 8 m in Lagerschicht und 20 m 1 Klammer in Deckschicht Profilierte in Reihe 70 mm durch 1 Spezialschraube 4 x 55 mm 8 m Dachsteine Seitenfalz 1 Spezialschraube 4 x 55 mm > 8 m Tegalit im Verband und 1 Braas Sturmklammer 20 m oder in Reihe * Notwendige Überdeckung der Befestigungslöcher muss 20 mm betragen. ** Notwendige Randabstände der Schrauben in den Traglatten sind zu berücksichtigen (siehe ZVDH-Hinweise für Holz- und Holzwerkstoffe ) und zusätzliche Sturmklammern werden zur Minderung evtl. Klappergeräusche bei Dachpfannen empfohlen. Bearbeitung Außenwandbekleidung Bei Morion Tonplatten ist für gerade Schnitte der Braas Spezialschneider am besten geeignet. Eine Bearbeitung ist aber auch mit Fliesenschneidern, Glasschneidern oder Biberschneidern sowie mit Schieferhammer und gebogener Haubrücke oder der Ziegelzange möglich. Für zusätzlich erforderliche Lochungen eignet sich der Braas Ziegelbohrer (ø 5 mm). Hinweis: Morion Tonplatten sind hochwertige Keramikplatten. Sie sollten vor Verarbeitung durch Abklopfen (Hörprobe) auf eventuelle Transport- und Lagerschäden geprüft werden. Die Platten sind hochkant stehend zu transportieren. Braas Dekorplatten können mit Schieferhammer und gerader Haubrücke oder mit einer Faserzement-Handschere bearbeitet werden. Für gerade Schnitte werden Plattenanreißer mit Hartmetallbesatz, Schieferschere oder Schlagschere verwendet. Braas Dachpfannen können z.b. mit Nassschneidgeräten, Trennschleifern oder Ziegelzangen bearbeitet werden. Für zusätzlich erforderliche Lochungen eignet sich der Braas Ziegelbohrer (ø 5 mm). Hinweis: Einatmen von Staub kann gesundheitsgefährdend sein. Daher wird empfohlen, unnötige Staubentwicklung beim Schneiden von Dachpfannen zu vermeiden und staubreduzierende Schneidgeräte zu verwenden. Außerdem werden dadurch auch unschöne Staubablagerungen an der Außenwandbekleidung vermieden. Eventuelle Schneidrückstände sind umgehend zu entfernen, z. B. abzuwaschen.

354 354 Technische Details Außenwandbekleidung Unterer Abschluss Unterer Abschluss an Erdreich Morion Tonplatte Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Maßstab 1:10 Empfehlung: 0,30 m Außenwandbekleidung Unterer Abschluss an Auskragung Frankfurter Pfanne Spezialschraube 4 x 55 mm Seitenfalzklammer 2 Aero-Traufelement Lüftungsband Empfehlung: 0,15 m

355 Maßstab 1:10 Oberer Abschluss unter Traufe Smaragd Smaragd Firstplatte Spezialschraube 4 x 55 mm Smaragd Sturmklammer Lüftungsband Technische Details Außenwandbekleidung Oberer Abschluss 355 Oberer Abschluss unter Ortgang/ Ortgangblende Morion Tonplatte Spezialschraube Morion 3,5 x 35 mm Lüftungsband Außenwandbekleidung

356 356 Technische Details Außenwandbekleidung Außenecke Außenecke Morion Tonplatte Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Vario-Ecke Maßstab 1:10 Außenecke Opal Standard Spezialschraube 4 x 55 mm Morion Eckfirst Firstklammer HO + N Spezialschraube 4 x 55 mm Firstlattenhalter Außenwandbekleidung Außenecke Frankfurter Pfanne Spezialschraube 4 x 55 mm Seitenfalzklammer 2 Firststein Firstklammer Spezialschraube 4 x 55 mm Figaroll Firstlattenhalter

357 Maßstab 1:10 Traufblende Dekorplatte Lüftungsband Technische Details Außenwandbekleidung Detailblende 357 Pultblende Morion Tonplatte Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Lüftungsband Außenwandbekleidung

358 Verlegeanleitung Morion Tonplatte 358 Deckungsarten Wabendeckung senkrechter Schnürabstand Überdeckung waagerechter Schnürabstand Hinweis zur Deckung Die Wabendeckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20, gestutzte Ecke, ausgeführt. Die Wabendeckung erfolgt in der Regel auf Schalung, kann aber auch auf Lattung ausgeführt werden. 1 Tabelle 1 Überdeckung Materialbedarf Spezial- Latten-/ Material- Höhe Seite Platten schrauben Schnürabstand gewicht Morion waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,7 83, ,248 Morion Tonplatte 20 x 20, gestutzte Ecke, gelocht Anschlussplatte 30 x 20, zwei gestutzte Ecken, gelocht Ansetzplatte für Wabendeckung, gelocht Geschlaufte Deckung Außenwandbekleidung Eckfirst Vario-Ecke Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm Edelstahl Spezialschneider für Tonplatte Verarbeitung Unterkonstruktion Die Unterkonstruktion muss trocken, nicht federnd und verwindungsstabil sein. Übliche Konstruktionen sind die waagrechte Verlegung von Traglatten und Schalung auf senkrechten Konterlatten. Traglatten müssen einen Mindestquerschnitt von 30/50, Schalungen eine Mindestdicke von 24 mm aufweisen. Beide müssen gemäß DIN den Sortierklassen S10 oder MS10 entsprechen. Holzschutz ist nach DIN vorzusehen. Holzschutzmittel dürfen keine Nitrophenole, Silicon- und Hydrogenfluoride enthalten sowie keine auslaugbaren, insbesondere färbenden Bestandteile oder Inhaltsstoffe, die die Befestigungsmittel negativ beeinflussen. Es empfiehlt sich, Holzwerkstoffe mindestens 22 mm dick nach DIN 68763, DIN oder -5 mit einer Vordeckung einzusetzen. Für die Ausführung von Sparrenbekleidungen haben sich Leimbinder als Sparrenholz bewährt. Bearbeitung Morion Tonplatten können mit Schieferhammer und gebogener Haubrücke sowie mit Ziegelzange bearbeitet werden. Für gerade Schnitte ist ein Fliesenschneider (Spezialschneider für Tonplatte), Glasschneider oder Biberschneider am besten geeignet. Platten sind mit 4 Löchern vorgefertigt, für zusätzlich erforderliche Bohrungen Braas Ziegelbohrer 5 mm. Hinweis: Morion Tonplatten sind hochwertige Keramikplatten. Sie sollten vor Verarbeitung durch abklopfen (Hörprobe) auf eventuelle Transport- und Lagerschäden geprüft werden. Die Platten sind hochkant stehend zu transportieren. Befestigung Verdeckte Befestigung der Morion Tonplatte erfolgt mit mindestens 2 Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm aus Edelstahl mit Unterkopfbeschichtung und einem Akkuschrauber. Von Vorteil ist die Verwendung eines Tiefenanschlags. Höhenüberdeckung Geschlaufte Deckung, 20/20 gestutzte Ecke Seitenüberdeckung Hinweis zur Deckung Die Geschlaufte Deckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20 mit gestutzter Ecke gedeckt. Die Geschlaufte Deckung erfolgt üblicherweise auf Lattung. Eine Verlegung als Links- oder als Rechtsdeckung ist mit einem Plattenformat gegen die Wetterrichtung möglich. Auf eine Verlegung mit hängender Ferse kann verzichtet werden, da durch die Eckenstutzung ein guter Wasserablauf gewährleistet wird. Tabelle 2 Überdeckung Materialbedarf Spezial- Latten-/ Material- Höhe Seite Platten schrauben Schnürabstand gewicht Morion waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, , waagerechter Schnürabstand Eckfirst Eckfirste werden mit Firstklammern HO + N und Spezialschrauben 4,0 x 55 mm montiert. Firstband ist nicht erforderlich. Bei der Unterkonstruktion beachten: Schalung im Eckbereich glatt stoßen. Bei Unterkonstruktion mit Latten durchgehende, senkrechte Latte oder Bretter im Eckbereich montieren. Bedarf: ca. 5 St./m. Vario-Ecke Befestigung mit Spezialschrauben Morion 3,5 x 35 mm. Unterkonstruktion (siehe Abb. 3). Bedarf: ca. 6,25 St./m. 2

359 Verlegeanleitung Dekorplatte Hinweis zur Deckung Die Verlegung der Platten erfolgt zur besseren Regenwasserableitung mit hängender Ferse (ca. 5 mm). Aus gestalterischen Gründen kann auch mit Gebindesteigung verlegt werden, wobei diese Verlegung auf Schalung auszuführen ist. Mit den angegebenen Formaten 20/20 Bogen links für Rechtsdeckung, 20/20 Bogen rechts für Linksdeckung ist eine Verlegung gegen die Wetterrichtung möglich. Tabelle 1 Überdeckung Materialbedarf Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite Platten stifte Schnürabstand gewicht waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, , Wabendeckung 20/20 Bogen links, gelocht 20/20 Bogen rechts, gelocht Wabendeckung 20/20 gestutzte Ecke, gelocht senkrechter Schnürabstand Überdeckung waagerechter Schnürabstand Hinweis zur Deckung Die Wabendeckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20, gestutzte Ecke, ausgeführt. Die Wabendeckung erfolgt in der Regel auf Schalung, kann aber auch auf Lattung ausgeführt werden. 2 Geschlaufte Deckung 20/20 gestutzte Ecke, gelocht Anschlussplatte 30/20, ungelocht Verarbeitung Unterkonstruktion Die Unterkonstruktion muss trocken, nicht federnd und verwindungsstabil sein. Übliche Konstruktionen sind die waagerechte Verlegung von Traglatten und Schalung auf senkrechten Konterlatten. Traglatten müssen einen Mindestquerschnitt von 30/50, Schalungen eine Mindestdicke von 24 mm aufweisen. Beide müssen gemäß DIN den Sortierklassen S10 oder MS10 entsprechen. Holzschutz ist nach DIN vorzusehen. Holzschutzmittel dürfen keine Nitrophenole, Silicon- und Hydrogenfluoride enthalten sowie keine auslaugbaren, insbesondere färbenden Bestandteile oder Inhaltsstoffe, die die Befestigungsmittel negativ beeinflussen. Bearbeitung Braas Dekorplatten können mit Schieferhammer und gerader Haubrücke oder mit Faserzement-Handschere bearbeitet werden. Für gerade Schnitte Plattenanreißer mit Hartmetallbesatz, Schieferschere oder Schlagschere verwenden. Befestigung Die verdeckte Befestigung der Braas Dekorplatte kann mit Schieferstiften 28/35, verzinkt nach DIN 1160, oder Stiften aus nicht rostendem Stahl erfolgen. Deckungsarten Deutsche Deckung Überdeckung Materialbedarf Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite Platten stifte Schnürabstand gewicht waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,7 83, ,133 Geschlaufte Deckung Höhenüberdeckung Geschlaufte Deckung, 20/20 gestutzte Ecke Seitenüberdeckung waagerechter Schnürabstand Tabelle 2 3 Außenwandbekleidung senkrechter Schnürabstand Höhenüberdeckung Seitenüberdeckung Deutsche Deckung, 20/20 Bogen links waagerechter Schnürabstand 1 Hinweis zur Deckung Die Geschlaufte Deckung wird mit quadratischen Platten im Format 20/20 mit gestutzter Ecke gedeckt. Die Geschlaufte Deckung erfolgt üblicherweise auf Lattung. Eine Verlegung als Links- oder als Rechtsdeckung ist mit einem Plattenformat gegen die Wetterrichtung möglich. Auf eine Verlegung mit hängender Ferse kann verzichtet werden, da durch die Eckenstutzung ein guter Wasserablauf gewährleistet wird. Tabelle 3 Überdeckung Materialbedarf Schiefer- Latten-/ Material- Höhe Seite Platten stifte Schnürabstand gewicht waager. senkr. mm mm Stück/m 2 Stück/m 2 mm mm kn/m ,1 78, ,13

360 Braas Solarsysteme 360 Keine andere Energiequelle ist so umweltfreundlich wie die Sonne. Sie liefert jährlich rund mal mehr Energie, als die gesamte Weltbevölkerung verbraucht. Diese Energie wird uns kostenlos zur Verfügung gestellt, vernichtet aber keine Ressourcen und hinterlässt keine gefährlichen Rückstände. Auch in unseren von der Sonne weniger verwöhnten Breiten lässt sich die solare Einstrahlung gut nutzen. Im Vergleich zu Wind- oder Wasserkraftanlagen sind solare Energiegewinnungssysteme ohne Eingriffe in die Landschaft und mit wenig Aufwand im geneigten Dach installierbar. Dabei stellt das Dach einen idealen, bisher wenig genutzten Raum für Solaranlagen dar, denn die Solaranlage auf dem Dach benötigt keinen zusätzlich zu schaffenden Platz. Besonders auf dem geneigten Dach sind sehr gute Wirkungsgrade zu erzielen, weil die notwendige Neigung der Solaranlage bereits durch die Dachneigung gegeben ist. Zwei wesentliche Möglichkeiten für die multifunktionale Nutzung vorhandener und neuer Dachflächen sind Sonnenkollektoren zur solaren Wärmegewinnung und Photovoltaiksysteme zur solaren Stromerzeugung.

361 361 Solarwärme-System Thermokollektor TK Produktinformation Auslegungsgrößen Anwendungsbeispiele Technische Details Erhebungsbogen zur Auslegung Verlegeanleitung Solarstrom-System Photovoltaik PV 700 Produktinformation Auslegungsgrößen Anwendungsbeispiele Technische Details Erhebungsbogen zur Auslegung Verlegeanleitung

362 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 362 Produktinformation Braas Thermokollektoren für die direkte Dachintegration sind großflächige Flachkollektoren in den Größen 4,1 m 2 (TK 4), 6,1 m 2 (TK 6), 8,1 m 2 (TK 8) und 10,1 m 2 (TK 10) mit integriertem Eindeckrahmen aus beschichtetem Aluminium. Sie sind mit spezialgehärtetem Solarglas abgedeckt. Der Absorber besteht aus hochselektiv beschichtetem Kupfer und ist mit Solarmineralwolle gedämmt. Die Thermokollektoren sind für geneigte Dächer mit profilierten und mit ebenen Dachpfannen geeignet. Die Dachneigung beträgt mindestens 16. Braas Hochkran-Service, geeignet. Lagerung und Transport (Kran oder Stapler) sollen in horizontaler und regengeschützter Lage erfolgen. Auf der Rückseite oben mittig besitzen die Kollektoren zwei flexible Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf sowie einen Anschluss für den Temperaturfühler. Garantie-Urkunde Solarwärme-Systeme Solarsysteme Die Kollektoren sind auf Dachpfannen mit 300 mm Deckbreite (einschließlich halber Pfannen) abgestimmt, können jedoch auch bei anderen Dachpfannen problemlos eingebaut werden. Geliefert werden die Thermokollektoren als Einheit von Kollektor, Eindeckrahmen, traufseitiger Schürze sowie 4 Kranösen. Traufseitig ist eine Auflagelatte auf der Kollektorunterseite fest montiert. Durch den integrierten Eindeckrahmen lassen sich die Kollektoren so einfach beidecken wie Dachfenster. Die Thermokollektoren sind ausschließlich für krangestützte Montage, z. B. mit Umweltzeichen weil hoher Wirkungsgrad Jury Umweltzeichen Wir übernehmen für das am an Frau/Herrn/Firma durch die Firma für das Bauvorhaben mit Rechnungsnummer gelieferte Solarwärme-System der Lafarge Dachsysteme 10 Jahre Garantie beginnend am oben genannten Tag der Auslieferung. In dieser Zeit ersetzen wir kostenlos ab Werk alle Kollektoren, die nachweislich die Güteanforderungen und Prüfwerte der DIN EN nicht erreichen. Eine darüber hinausgehende Haftung übernehmen wir nicht. Voraussetzungen für unsere Verpflichtung aus dieser Garantie ist, dass 1. der Einbau des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme fachgerecht entsprechend der Verlegeanleitung in der jeweils geltenden Fassung durch ein Unternehmen des Dachhandwerks erfolgt ist; 2. wir Gelegenheit hatten, die Beanstandungen an Ort und Stelle zu prüfen; 3. wir unverzüglich von etwaigen Mängeln in Kenntnis gesetzt wurden; 4. eine Bestätigung über die ordnungsgemäße Inbetriebnahme sowie über die Überprüfung und Wartung des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme durch einen Fachbetrieb vorliegt. Insbesondere ist eine Haftung für Glasbruch, Glaskratzer und für mechanische Beschädigungen sowie für Beschädigungen in Fällen höherer Gewalt und für Mängel und Fehlfunktionen, die auf unsachgemäße Montage, Installation, Gebrauch oder Wartung des Solarwärme-Systems der Lafarge Dachsysteme zurückzuführen sind, ausgeschlossen. Lafarge Dachsysteme haftet aus dieser Garantie ferner nicht für etwaige Mangelfolgeschäden oder geringfügige Farbabweichungen und/oder Beeinträchtigungen der Oberfläche, die keinen Einfluss auf die Funktion des Kollektors haben. Lafarge Dachsysteme Garantie = Ihre Sicherheit Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers, die ihm gegenüber seinem Vertragspartner zustehen (wie Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz), werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstraße 2-4 D Oberursel R. Lüttjohann A. Marschke Vorsitzender der Geschäftsführung Geschäftsführer Vertrieb GD 440 BGR Stand 01/2004 Technische Änderungen vorbehalten Technischer Stand 01/2004

363 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Thermokollektor TK 4 (Aperturfläche 3,7 m 2 ) Thermokollektor TK 6 (Aperturfläche 5,5 m 2 ) Thermokollektor TK 8 (Aperturfläche 7,4 m 2 ) Thermokollektor TK 10 (Aperturfläche 9,2 m 2 ) 160 Solarsysteme

364 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 364 Solarsysteme Technische Daten Typ Aperturfläche Bruttofläche Maße exkl. Eindeckrahmen Maße inkl. Eindeckrahmen TK 4 3,7 m 2 4,1 m 2 2,03 x 2,03 x 0,11 m 2,36 x 2,36 x 0,11 m TK 6 5,5 m 2 6,1 m 2 3,02 x 2,03 x 0,11 m 3,26 x 2,36 x 0,11 m TK 8 7,4 m 2 8,1 m 2 4,01 x 2,03 x 0,11 m 4,31 x 2,36 x 0,11 m TK 10 9,2 m 2 10,1 m 2 5,01 x 2,03 x 0,11 m 5,36 x 2,36 x 0,11 m Kollektorgewicht TK kg TK kg TK kg TK kg Füllvolumen des Absorbers inkl. Wellrohr TK 4 3,7 l TK 6 5,4 l TK 8 7,1 l TK 10 8,8 l Absorbermaterial 0,2 mm Kupferblech/ 8 x 0,5 mm Kupferrohr, hochselektive Vakuumbeschichtung Absorption in % 95 Thermische Emission in % 5 Rückwanddämmung 50 mm Solar-Mineralwolle, ausgasungsfrei Rahmenkonstruktion Holzstaffel 40 x 75 mm, Holzrückwand 8 mm Glas ESG-Solarsicherheitsglas 1975 x 975 x 4 mm, eisenarm (<0,025%), strukturiert, gehärtet, hagelgeprüft Lichttransmissionsgrad in % > 91 Strahlungstransmissionsgrad in % > 90 Totaler Strahlungsdurchtritt in % 91 Glasleisten 2-teilig, Alu, gehärtet und eloxiert Dichtung EPDM-Gummi, UV-beständig, hitzebeständig Eindeckrahmen beschichtetes Alu 0,8 mm, 4-teilig, fertig montiert Farbe Graubraun, RAL 8019 Anschlüsse flexible Edelstahlwellrohre, 600 mm lang, gedämmt, flachdichtende Verschraubung, 3/4", mit Lötmuffe als Einlegeteil, 18 mm Hydraulische Verschaltung High Flow nach Tichelmann Durchflussmenge 35 l/m 2 h Low Flow Reihenschaltung 12 l/m 2 h Messstutzen Temperaturfühler ø 6 mm, temperaturbest. Einführschlauch, 600 mm lang Maximaler Betriebsdruck 10 bar Einsatzbereich nahezu alle Bedachungsmaterialien Prüfergebnisse nach DIN EN (Bezugsfläche Apertur) Kollektormindestertrag basierend auf einer Prüfung nach E DIN [kwh/m 2 ] > 525 Konversionsfaktor η 0 Wirkungsgrad 0,79 Linearer Wärmeverlustkoeffizient K 1 [W/m 2 K] 3,43 Quadratischer Wärmeverlustkoeffizient K 2 [W/m 2 K 2 ] 0,0146 Wärmekapazität c [kj/m 2 K] 4,9 Einstrahlwinkel-Korrekturfaktor K (50 ) 90 Stillstandstemperatur (1000 W/m 2 T = 30 ) [ C] 210 Produktvorteile auf einen Blick Kollektor und Eindeckrahmen als vorkonfektionierte Einheit Universelle Adaption an alle marktgängigen Solarregler und -speichereinheiten Optimale Passgenauigkeit durch deckmaterialbezogenes Kollektordesign Ästhetisch perfekte Dachintegration durch flache Bauform Rasche Lieferung, auf Wunsch gleichzeitig mit Dachpfannen und auch mit kostengünstiger Kranmontage Keine hydraulischen Verbindungen kleiner Kollektoreinheiten erforderlich Höchste Regen-, Sturm- und Hagelsicherheit 10 Jahre Garantie, gemäß Urkunde

365 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Druckverlust TK 4 Druckverlust mbar y = 0,0008x 2 + 0,1468x 0,6075 y = 0,0007x 2 + 0,1299x 0,1099 y = 0,0006x 2 + 0,1159x 0, C 40 C 60 C Polynomisch (20 C) Polynomisch (40 C) Polynomisch (60 C) Volumenstrom l/h Glykol/Wasser 45/55 Vol.-% Druckverlust TK 6 Druckverlust mbar y = 0,0012x 2 + 0,2321x 5,5636 y = 0,0011x 2 + 0,1951x 4,0236 y = 0,001x 2 + 0,169x 1, C 40 C 60 C Polynomisch (20 C) Polynomisch (40 C) Polynomisch (60 C) Volumenstrom l/h Glykol/Wasser 45/55 Vol.-% Druckverlust TK 8 Druckverlust mbar y = 0,0017x 2 + 0,3327x 11,245 y = 0,0015x 2 + 0,2623x 6,8736 y = 0,0014x 2 + 0,2396x 6, Druckverlust TK Volumenstrom l/h Glykol/Wasser 45/55 Vol.-% 20 C 40 C 60 C Polynomisch (20 C) Polynomisch (40 C) Polynomisch (60 C) Solarsysteme Druckverlust mbar Volumenstrom l/h Glykol/Wasser 45/55 Vol.-% y = 0,0022x 2 + 0,3728x 10,495 y = 0,0019x 2 + 0,3246x 9,3707 y = 0,0017x 2 + 0,2992x 8, C 40 C 60 C Polynomisch (20 C) Polynomisch (40 C) Polynomisch (60 C)

366 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 366 Auslegungsgrößen Solaranlagen können nur in Ausnahmefällen (z. B. beim Passivhaus) den gesamten Wärmebedarf eines Hauses decken. Aber gerade im Sommerhalbjahr bietet sich die Solartechnik für die Trinkwassererwärmung an, denn in dieser Zeit liefert die Heizung die dafür benötigte Wärme mit einem schlechten Wirkungsgrad. Energieverbrauch im Privathaushalt (Bestand) 80% 76% Die Solaranlage zur Trinkwassererwärmung kann deutlich Energie einsparen, denn mit einfachen und kostengünstigen Systemen lässt sich ein Deckungsgrad von 60 % erreichen. Das bedeutet, dass 60 % der benötigten Energie zur Trinkwassererwärmung kostenlos von der Sonne bezogen werden kann. Anteil Solarenergie am Energiebedarf zur Wassererwärmung Restenergiebedarf 70% 60% 60 % 40 % 50% 40% Solarenergie 30% 20% 10% 0% 1% Licht 9% Hausgeräte 14% Warmes Wasser Heizung Ein Deckungsgrad von 60 % stellt einen guten Kompromiss zwischen den Größen Kosten und Nutzen dar. Eine sehr große Kollektorfläche erhöht in erster Linie die Kosten, ohne die solaren Erträge wesentlich zu steigern. Grundsätzlich steht allerdings der vom Kunden gewünschte Deckungsgrad im Vordergrund. Solarsysteme Für die Auslegung von Anlagen zur Trinkwassererwärmung ist der Warmwasserbedarf die wesentliche Größe. Die Grobplanung lässt sich also recht einfach durchführen. Bei Anlagen zur Heizungsunterstützung (die auch immer die Trinkwassererwärmung umfassen) wird die Planung deutlich umfangreicher. Die Anlagenkomponenten werden etwa um den Faktor zwei bis drei größer ausgelegt. Auslegungskriterien Anlage zur Trinkwassererwärmung Warmwasserbedarf Da der Warmwasserverbrauch von Person zu Person sehr unterschiedlich sein kann, ist es für die Auslegung einer Solaranlage wichtig, große Abweichungen vom durchschnittlichen Verbrauch (siehe Faustregel) festzustellen. Abhängig vom Verhalten der Verbraucher und von der Ausstattung des Haushalts ergeben sich die folgenden durchschnittlichen Werte pro Person und Tag (Warmwasser, circa 45 C). Niedriger Verbrauch l Mittlerer Verbrauch l Hoher Verbrauch l Warmwasserbedarf Anlage zur Heizungsunterstützung Heizwärmebedarf Faustregel: 40 Liter pro Person und Tag, zuzüglich 5 Liter pro Person und Tag bei Anschluss einer Waschmaschine (3 l) und einer Geschirrspülmaschine (2 l)

367 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Es wird deutlich, dass die Anzahl der zu versorgenden Personen noch keine genaue Aussage über den Warmwasserverbrauch erlaubt. Als weiterer grober Anhaltspunkt kann der Jahresbedarf an Trinkwasser herangezogen werden, der in jedem Haushalt wegen der jährlichen Abrechnung bekannt ist. Sollte es keinen außergewöhnlichen Verbrauch (Schwimmbad, Gartenbewässerung o. Ä.) geben, kann der Warmwasserbedarf mit ca. 30 % des Jahres-Wasserverbrauchs angesetzt werden. Dieser Wert wird durch 365 Tage und die Anzahl der Personen geteilt. Heizungsunterstützung Grundsätzlich sollte ein Haus sehr gut gedämmt sein, bevor an die solare Heizungsunterstützung gedacht wird. Die Abbildung unten verdeutlicht das Verhältnis von Energiebedarf und Solarenergie-Angebot. Da der tatsächliche Wärmebedarf, ebenso wie der Ertrag der Kollektorfläche, natürlich stark von der Witterung abhängt, kann an dieser Stelle nur eine grobe Orientierung für die Anlagen zur Heizungsunterstützung gegeben werden. Für die Kollektorfläche sollten m 2 je 100 m 2 beheizter Wohnfläche veranschlagt werden, als zusätzliches Speichervolumen (Pufferspeicher) sollten 750 l bis l eingeplant werden. 100 % Dimensionierungshilfe Die Tabelle gibt einen Überblick über die wesentlichen Komponenten in den am häufigsten ausgeführten Anwendungen. Personen Kollektorgröße Speichergröße (Speichervol. in l) 3 4 TK4 oder TK TK6 oder TK TK6 oder TK TK8 oder TK TK8 oder TK TK > 9 projektspezifische Auslegung notwendig Heizungs- projektspezifische Auslegung unterstützung notwendig Die Anlagendimensionierung ist abhängig vom spezifischen Warmwasserbedarf, der Dachneigung, der Dachausrichtung und vom Standort des Gebäudes. Weitere Planungshinweise zu Windsogsicherheit und Schneelastzonen stehen in der Verlegeanleitung, Thermokollektoren siehe ab Seite 377. Weitere Hilfen für die individuelle Auslegung der thermischen Solaranlage stehen auf den Seiten 375 und 376. Der Erhebungsbogen dient als Kopiervorlage für die projektspezifischen Daten % 50 % 25 % Solarsysteme 0 % Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Heizwärmebedarf eines durchschnittlichen Hauses im Bestand Heizwärmebedarf eines Niedrigenergie-Hauses Warmwasserbedarf Sonnenenergie-Ertrag bei 25 m 2 Kollektorfläche Sonnenenergie-Ertrag bei 6 m 2 Kollektorfläche

368 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 368 Planungsscheibe und Checkliste Die Benutzung der Planungsscheibe Solarwärme zur Auslegung einer thermischen Solaranlage ist einfach und ermöglicht eine schnelle Abschätzung der jeweils erforderlichen Brutto-Kollektorfläche. Dazu werden folgende Eingangsgrößen benötigt: Anzahl der Personen im Haushalt (Trinkwassererwärmung) beheizte Wohnfläche im Niedrigenergiehaus (Heizungsunterstützung) Dachausrichtung (Azimut) und Dachneigung Standort der Anlage Außerdem ist vorab zu klären, für welche Anwendung die Solaranlage im konkreten Fall eingesetzt werden soll: Trinkwassererwärmung Heizungsunterstützung (inkl. Warmwasserbereitung) Trinkwasser- und Hallenbaderwärmung Wenn der Anwendungsfall festgelegt ist, wird im ersten Schritt die so genannte Regelkollektorfläche mit Hilfe der Planungsscheibe bestimmt. Anschließend ist das Azimut auf den Wert einzustellen, der der Dachausrichtung am nächsten kommt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Azimutwinkel von der Südrichtung (0 ) ausgehend nach Osten hin negativ und nach Westen hin positiv gezählt wird. Der Ausrichtungsfaktor kann dann in dem kleinen Fenster der drehbaren Scheibe neben der (am besten) zutreffenden Dachneigung abgelesen werden. Schließlich ist es nur noch erforderlich, den vom Anlagenstandort abhängigen Einstrahlungsfaktor zu ermitteln. Dieser Wert ist umso geringer, je höher die mittlere solare Einstrahlung ist. Die auf der Planungsscheibe abgebildete Deutschlandkarte ist gemäß den Einstrahlungsverhältnissen in vier Regionen mit Faktoren zwischen 0,8 und 1,1 eingeteilt. Nach der Ermittlung der benötigten Berechnungsgrößen ergibt sich die Brutto-Kollektorfläche, indem die Regelkollektorfläche mit dem Ausrichtungsfaktor und dem Einstrahlungsfaktor multipliziert wird. Der im konkreten Fall zu verwendende Thermokollektor kann dann entsprechend der berechneten Brutto-Kollektorfläche ausgewählt werden. Die unten abgebildete Planungsscheibe ist über die Verkaufsbüros der Lafarge Dachsysteme erhältlich. Solarsysteme

369 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Die folgenden Seiten geben einen Überblick über Systemlösungen für kleinere Solaranlagen, die in der Praxis sehr häufig Anwendung finden. Die aufgeführten Systembeispiele dienen zur Anschauung für die Verarbeiter. Es wurde kein Wert auf absolut detailgetreue und vollständige Darstellung der einzelnen Systemteile gelegt. Die Übertragung der gezeigten Beispiele auf die speziellen Lösungen vor Ort obliegt den Verarbeitern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Anwendungslösungen, die je nach individueller Anlagengestaltung oder Anlagengröße auszuführen sind. Sprechen Sie diesbezüglich Ihren Heizungsinstallationsbetrieb bereits bei der Planung der Anlage an. Hinweise zur Planung und Installation: Grundsätzlich sind bei der Planung und Installation von Thermokollektoren die technischen Datenblätter und lnstallationshinweise der Hersteller- Verlegevorschrift zu beachten. Ergänzend dazu sollen folgende Hinweise die einfache Verarbeitung sicherstellen. Rohrführung bei ausgebauten Dachstühlen Kann die Rohrführung im Bereich des Kollektors nicht direkt in den Dachinnenraum erfolgen, so sollte in enger Abstimmung mit dem Heizungsinstallateur eine alternative Rohrführung erarbeitet werden. Die Verwendung von kompakten Schnellmontagerohren hat sich für diese Anwendungsfälle bewährt. Die Hinweise in der Montage- und Installationsanweisung sowie der Punkt Entlüftung sind zu beachten. Verschaltung mehrerer Kollektoren Kommen mehrere Thermokollektoren in einer Anlage zur Anwendung, sollte die hydraulische Verschaltung nach dem Tichelmann-Prinzip (Verschaltung zum Abgleich des Verrohrungswiderstandes) erfolgen. Eine serielle Verschaltung ist ebenfalls möglich, hierbei muss auf den erhöhten Druckverlust geachtet werden. Beide Varianten sollten vor der Ausführung mit dem Heizungsinstallateur abgestimmt werden. 369 Entlüftung Grundsätzlich können Solaranlagen mit Thermokollektoren entsprechend der im Heizungsbau üblichen Entlüftungsmethodik am höchsten Punkt der Anlage entlüftet werden. Der automatische Entlüfter sollte dann zusätzlich über einen Kugelhahn abgesichert werden. Bei vollständig ausgebauten Dachstühlen oder erschwerter Zugänglichkeit der Entlüftung am höchsten Punkt der Solaranlage ist der Einbau eines Luftabscheiders im Keller zu empfehlen. Zwangsläufig notwendig ist dabei die Befüllung der Anlage mit einer Hochdruck-Spülpumpe. Die Entlüftung der Anlage erfolgt im Wesentlichen bereits bei der Inbetriebnahme. Die im Rohrkreis vorhandene Luft wird beim Befüllen vor der Solarflüssigkeitssäule hergeschoben, bis sie über den Entleerhahn entweichen kann. Die restliche in Form von kleinen Luftbläschen im Solarmedium eingeschlossene Luft kann dann im normalen Betriebsverhalten über den Luftabscheider entweichen. Die Befüllung sollte aus einem Behälter erfolgen, der bereits die gemischte Solarflüssigkeit enthält. Solarsysteme

370 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 370 Anwendungsbeispiele Solaranlage zur Trinkwassererwärmung Die häufigste Anwendung der thermischen Solartechnik liegt im Bereich der Warmwasserbereitung für den täglichen Gebrauch. Bei der zunehmenden Verteuerung der konventionellen Energieträger kann der Einsatz von Thermokollektoren helfen, die laufenden Kosten für die Warmwasserbereitung deutlich zu reduzieren. Besonders für den Neubaubereich empfiehlt sich der Einsatz von Thermokollektoren, da die Mehrkosten für den Einsatz der Solartechnik dort am geringsten ausfallen. Funktion: Die Sonne erwärmt den Absorber im Thermokollektor und damit die Solarflüssigkeit im Solarkreislauf. Bei einer ausreichend hohen Temperaturdifferenz zwischen Kollektor- und Speicherfühler schaltet der Solarregler die Umwälzpumpe in der Solarstation ein. Die erwärmte Solarflüssigkeit strömt im Solarkreis nach unten und gibt die aufgenommene Energie über den Wärmetauscher im Speicher an das Warmwasser ab. Reicht die Sonneneinstrahlung nicht aus, um die gewünschte Warmwassertemperatur zu erreichen, wird der konventionelle Heizkessel über ein Signal des Warmwasserfühlers automatisch zugeschaltet. Braas Thermokollektor Heizkessel Solarregler Warmwasserentnahme Solarstation Solarspeicher Solarsysteme Kaltwasserzulauf

371 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung Die beste Voraussetzung für eine sinnvolle solare Heizungsunterstützung ist die so genannte Niedrigenergiebauweise sowie Heizsysteme mit geringen Vorlauftemperaturen. Bei diesem Anlagenkonzept kann die zur Verfügung stehende Energie der Solaranlage zur Erwärmung des Trinkwassers und zur Unterstützung der Raumheizung genutzt werden. Anlagen zur Heizungsunterstützung (inkl. Warmwassererzeugung) sollten, bezogen auf 100 m 2 beheizte Wohnfläche im Niedrigenergiehaus, eine Kollektorfläche von 10 bis 20 m 2 und eine Speichergröße von mindestens 750 Litern haben. Der Nutzen einer thermischen Solaranlage kann indirekt weiter erhöht werden, wenn zusätzlich die Waschmaschine und der Geschirrspüler an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Auf diese Weise wird neben Öl oder Gas auch noch teurer Strom gespart. Funktion: Bei dieser Anlage zur Heizungsunterstützung wird ein besonderer Speicher eingesetzt, der zusätzlich zum Heizungswasser auch Trinkwasser speichert. Dieser Kombispeicher wird auch Tank-in-Tank- Speicher genannt, denn der Trinkwasserspeicher ist im Speicher für Heizungswasser integriert. 371 Braas Thermokollektor Kombispeicher Solarstation Kaltwasserzulauf Heizkessel Solarsysteme

372 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 372 Solaranlage zur Trinkwasserund Schwimmbaderwärmung Neben der Nutzung der Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bietet sich auch der Einsatz zur Schwimmbaderwärmung an. Gerade in der Kombination dieser Anwendungsgebiete ergibt sich aufgrund der jahreszeitlichen Übereinstimmung mit der Sonneneinstrahlung eine optimale Energieausbeute der Solaranlage. Funktion: Der Solarertrag dient vorrangig der Erwärmung des Warmwassers. Erst wenn der Warmwasserspeicher die gewünschte Temperatur erreicht, wird auf die Wärmeübergabe zum Schwimmbad umgeschaltet. Die Wärmeübertragung an das Schwimmbadwasser erfolgt über einen Plattenwärmetauscher. Die Schwimmbad-Anlagenhydraulik wird lediglich um den Solarzweig erweitert. Wird das Schwimmbad nur saisonal (Freibad) genutzt, empfiehlt es sich, die außerhalb der Saison anstehende Wärme zur Heizungsunterstützung zu nutzen. Braas Thermokollektor Heizkessel Solarstation Solarspeicher Schwimmbecken Plattenwärmetauscher Solarsysteme

373 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Technische Details 373 Braas Thermokollektoren: Montage Befestigungslatten (Schnitt) Obere Befestigungslatte verschrauben Dachpfanne Dachlatte Konterlatte Untere Befestigungslatte, geschraubt Auflagelatte Sparren Unterspannbahn Befestigungsschraube Hinterlüftung 190 mm 1,99 m Braas Thermokollektoren: Rohrdurchgang/Unterspannung Eindeckrahmen obere Befestigungslatte, geschraubt Unterspannbahn Braas Thermokollektoren: traufseitiger Schnitt/Unterspannung Flexibler Edelstahlwellschlauch (0,60 m) mit Verschraubung und Lötmuffe Befestigungsschraube Kollektorschürze untere Befestigungslatte, geschraubt Auflagelatte am Kollektor Solarsysteme

374 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 374 Braas Thermokollektoren: Querschnitt Anschlussrohr-Durchführung Braas Thermokollektoren: Querschnitt Dachstein/Kollektor Solarsysteme Braas Thermokollektoren: Querschnitt Kollektor an Kollektor

375 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor Erhebungsbogen zur Auslegung Seite Auslegung Trinkwassererwärmung Trinkwasser / Schwimmbad Trinkwasser / Raumheizung Trinkwasser / Raumheizung / Schwimmbad Angebotsadresse Ausführende Firma Name, Vorname: Firmenname: Straße: Straße: PLZ/Ort: PLZ/Ort: Telefon (privat): Telefon: Telefon (Büro): Fax: Objekt/Bauvorhaben PLZ/Ort: Bestehendes Gebäude Baujahr Einfamilienhaus Neubau Baubeginn Hotel / Pension mit EZ DZ Mehrfamilienhaus mit Wohnungen Sonstiges: Sportheim / Turnhalle mit Duschen Angaben für die Kranmontage Maximale Einbauhöhe a: m Abstand Kran Einbaufläche b: m Hindernisse Kran Dach (z. B. Bäume, Sträucher, Bodenbeschaffenheit usw.): Angaben zur Dacheindeckung Braas Dachpfannen andere Dachpfannen Wellplatten Blech Sonstiges Bitte faxen Sie diesen Erhebungsbogen an das Kunden-Servicezentrum: Solarsysteme Datum Unterschrift

376 Solarsysteme Solarwärme-System Braas Thermokollektor 376 Seite 2 Dachfläche/Ausrichtung Kollektorfläche Süd Südost Südwest Ost West Bitte markieren Sie auf der rechten Grafik die ungefähre Abweichung der Kollektorausrichtung von der Südachse mit einem Kreis. Zur Verfügung stehende Dachfläche: (a) m x (b) m = m 2 Dachneigung: Grad Skizze der Dachfläche für Kollektorfeld (wenn erforderlich) Angaben für die Warmwasserbereitung Warmwasser für Personen zzgl. Spülmaschine und Waschmaschine Warmwasserbedarf pro Tag und Person: 25 Liter (niedrig) 40 Liter (mittel) 60 Liter (hoch) Nachheizung erfolgt mit: Öl Gas Strom Biomasse Fernwärme Leitungslänge Thermokollektor Solarspeicher (einfache Länge) m Warmwasserzirkulationsleitung: Länge: m tägliche Laufzeit der Zirkulation Std./Tag Angaben zur Heizungsunterstützung (nur ausfüllen, wenn solare Unterstützung der Raumheizung geplant) Solarsysteme Heizsaison Bauweise: Beginn (Datum) vor 1995 Ende (Datum) Wärmeschutzverordnung 95 Zu beheizende Wohnfläche m 2 ENEV 2002 bzw. Niedrigenergie-Haus Jährlicher Bedarf an Raumheizung: kwh besser als Niedrigenergie-Haus oder Verbrauch Liter Öl, m 3 Gas, Brennerleistung: kw m 2 Holz, kwh Strom Vorlauftemperatur: C Rücklauftemperatur: C Angaben zur Schwimmbaderwärmung (nur ausfüllen, wenn solare Schwimmbaderwärmung geplant) Freibad mit Abdeckung Betriebsstart Hallenbad mit Abdeckung Betriebsende Schwimmbad-Wasseroberfläche: m 2 Gewünschte Temperatur: Mit Nachheizung:

377 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor Rand- und Eckbereich Dieser Bereich umfasst Ortgang, First und die Bereiche um Dachdurchdringungen, z. B. Kamine. Die Breite beträgt 1/8 der kleineren Dachgrundrissseite, mindestens 1 m, maximal 2 m. 377 Flächen-Bemessungslast (FBL) [kn/m 2 ] Tabelle 1 Kollektor Befestigungslatten [mm] 30/50 40/60 TK 4 0,79 1,05 TK 6 0,71 0,94 TK 8 0,67 0,89 TK 10 0,64 0,86 Erforderliche Mindestquerschnitte der Befestigungslatten Tabelle 2 Produktbeschreibung Der Thermokollektor ist regengeschützt zu lagern. Allgemeines Diese Anleitung beinhaltet Hinweise für die Verlegung auf dem Dach durch den Dachhandwerker. Zusätzlich sind allgemeine Hinweise zur Installation durch den SHK-Fachbetrieb enthalten. Je nach Einbausituation stimmen Sie die Lage und Führung der Anschlussleitungen vor der Verlegung mit dem Heizungsbauer ab. Sämtliche Angaben und Instruktionen in dieser Anleitung beziehen sich auf den derzeitigen Entwicklungsstand. Durch kontinuierliche Produktentwicklung können geringfügige Änderungen der technischen Ausführung auftreten. Dies gilt in erster Linie für Verpackung, Montage und Logistik. Bitte verwenden Sie daher stets die jeweils mit den Thermokollektoren gelieferte Montage- und Installationsanleitung. Beschreibung Die Thermokollektoren für die direkte Dachintegration sind großflächige Flachkollektoren in den Größen 4,1 m 2 (TK 4), 6,1 m 2 (TK 6), 8,1 m 2 (TK 8) und 10,1 m 2 (TK 10) mit integriertem Eindeckrahmen aus beschichtetem Aluminium. Sie sind mit spezialgehärtetem Solarglas abgedeckt. Der Absorber ist hochselektiv vakuumbeschichtet und mit Solar-Mineralwolle gedämmt. Auf der Rückseite oben mittig besitzen die Kollektoren flexible Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf sowie einen Anschluss für den Temperaturfühler. Die Thermokollektoren sind für geneigte Dächer mit profilierten und ebenen Dachpfannen geeignet. Die Mindestdachneigung beträgt 16. Die Kollektoren sind auf Dachpfannen im 10er-Format (einschließlich halber Pfannen) abgestimmt. Bei anderen Dachpfannenformaten werden Pfannen am seitlichen Anschluss ggf. geschnitten. Geliefert werden die Thermokollektoren als Einheit von Kollektor, Eindeckrahmen, traufseitiger Schürze sowie 4 Kranösen. Traufseitig ist eine Auflagelatte auf der Kollektor-Unterseite fest montiert. Durch den integrierten Eindeckrahmen lassen sich die Kollektoren so einfach wie Dachfenster beidecken. Die Thermokollektoren sind ausschließlich für krangestützte Montage geeignet. Lagerung und Transport (Kran oder Stapler) sollen in horizontaler Lage und regengeschützt erfolgen. Einsatzbereich Windsogsicherung Bitte beachten Sie vor der Verlegung folgende Hinweise zur Windsogsicherung. In speziellen Fällen fragen Sie bitte den Braas Anwendungstechniker. Befestigungslatten Je nach Windlastzone und örtlichen Bedingungen sind unterschiedliche Mindestquerschnitte der Befestigungslatten erforderlich. Für die Dachlatten sind dieselben Querschnitte zu wählen. Den erforderlichen Mindestquerschnitt lesen Sie in der nebenstehenden Tabelle ab. Voraussetzungen dafür sind: Einbau in nicht exponierter Lage Einbau in der Fläche, nicht im Rand- und Eckbereich Einzelnachweis In allen anderen Fällen (z.b. Einbau im Randbereich) wird die Einsatzmöglichkeit durch einen Einzelnachweis überprüft, siehe ab Seite 228. Dachform zweiseitig geneigt einseitig geneigt Dachneigung Firsthöhe Windlastzone I Windlastzone II Windlastzone III außer Rand- außer Rand- außer Randund Eckbereich und Eckbereich und Eckbereich geschl. offene geschl. offene geschl. offene Deck- Deck- Deck- Deck- Deck- Deckunterlage unterlage unterlage unterlage unterlage unterlage von < 10 m < 15 m 30/50 10 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis < 25 m 30 40/60 < 30 m < 10 m 30/50 über < 15 m 30 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis 40/60 < 25 m 55 < 30 m < 10 m 30/50 über < 15 m 55 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis 40/60 < 25 m 65 < 30 m von < 10 m < 15 m 30/50 10 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis < 25 m 30 40/60 < 30 m < 10 m 30/50 über < 15 m 30 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis 40/60 < 25 m 55 < 30 m < 10 m 30/50 über < 15 m 55 < 20 m 30/50 30/50 30/50 30/50 30/50 bis 40/60 < 25 m 65 < 30 m Schnee- und Eislast Ist, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, nur die Schneelast s, jedoch keine zusätzliche Eislast zu berücksichtigen, können die Einsatzgrenzen vereinfacht in der Tabelle 3 abgelesen werden. Berechnung Maximal zulässige Schneelast s = 2,12 kn/m 2. Die exakte Einsatzgrenze wird nach dem Kapitel Schneereiche Gebiete ermittelt (siehe Seite 237). Dazu wird die zulässige Regelschneelast s 0 berechnet: s 0 = 2,12 [ kn m2] k S Dachneigungsabhängigen Wert k S aus der Tabelle 2, Seite 237, entnehmen. Regelschneelast s 0 errechnen. Zulässige Geländehöhe über NN ablesen in Tabelle 1, Seite 237. Maximale Kollektoreinbauhöhe über NN (nur Schnee-/Windlast für Gebäudehöhe bis 20 m) Tabelle 3 Dachneigung Schneelastzonen I II III IV m 875 m 735 m 500 m m 900 m 870 m 650 m m 900 m m m m 900 m m m Eislast und zusätzliche Lastfälle Gegebenenfalls sind nach dem Kapitel Schneereiche Gebiete auf Seite 237 Eislasten bzw. andere Lastfälle zu berücksichtigen. Die zulässige Gesamtlast dabei ist: s = 2,12 kn/m 2. Solarsysteme

378 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor 378 Technische Daten Lieferumfang Äußere Abmessungen (inkl. Eindeckrahmen) Breite/Höhe/Tiefe in m TK 4 2,36/2,36/0,11 TK 6 3,26/2,36/0,11 TK 8 4,31/2,36/0,11 TK 10 5,36/2,36/0,11 Gewicht TK 4 TK 6 TK 8 TK kg 180 kg 240 kg 300 kg Wellrohre (gedämmt) 2 Stück fest montiert, mit 3/4-Zoll-Verschraubung, flachdichtend mit Lötmuffe als Einlegeteil, Ø 18 mm. Fühlereinführschlauch Für Temperaturfühler mit 6 mm Außendurchmesser und Länge des Fühlerelements von ca. 45 mm. Bei längeren Fühlerelementen sollte vor dem Kollektoreinbau der Fühler vorab eingebaut werden (siehe Seite 382 Installation ). Temperaturfühler wird vom Heizungsinstallateur geliefert. Lieferumfang TK 4, TK 6, TK 8 oder TK 10 Schrauben (firstseitige Befestigung) 6,5 x 150 mm mit Dichtscheibe und Kunststoffkappe (braun), Anzahl: 3, 4, 5 bzw. 6 Stück Schrauben (traufseitige Befestigung) 6,5 x 130 mm mit Dichtscheibe, Anzahl: 3, 4, 5 bzw. 6 Stück 6 Blechhaften mit Nägeln (Befestigung des Eindeckrahmens) Alu-Profile mit 2 Laschen (Auflage für die Dachpfannen am firstseitigen Anschluss), Anzahl entsprechend der Glasscheiben Wasserabweiswinkel Montageanleitung mit Bohrschablone (für Dachdurchführung der Rohre) Ersatzpaket Schrauben Steckschlüsselantrieb Profilclip zur Schraubenabdeckung Deckbreite der Kollektoren Tabelle 5 Dachsteine Dachziegel Modell TK 4 TK 6 TK 8 TK 10 Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Pfannen Pfannen Pfannen Pfannen Frankfurter Pfanne 7,5 10,5 14,0 17,5 Taunus Pfanne 7,5 10,5 14,0 17,5 Harzer Pfanne 7,5 10,5 14,0 17,5 Doppel-S 7,5 10,5 14,0 17,5 Tegalit 7,5 10,5 14,0 17,5 Harzer Pfanne 7 6,8 9,5 12,7 15,9 Rubin 11 10,1 14,2 18,9 23,7 Rubin 13 10,4 14,6 19,4 24,3 Rubin 15 11,0 15,5 20,7 25,9 Achat 12 9,5 13,4 17,9 22,3 Achat 13 10,4 14,6 19,4 24,3 Achat 14 10,7 15,0 20,0 25,0 Granat 11 9,7 13,7 18,3 22,8 Granat 13 10,4 14,6 19,4 24,3 Granat 15 10,9 15,3 20,5 25,6 Topas 11 9,7 13,7 18,3 22,8 Topas 13 10,4 14,6 19,4 24,3 Topas 15 11,2 15,7 20,9 26,2 Opal Standard 12,4 17,4 23,2 29,1 Opal Berliner 14,4 20,2 27,0 33,7 Smaragd 5,2 7,3 9,7 12,2 Saphir 10,9 15,3 20,4 25,5 Vorbereitung Solarsysteme Kollektorabschnürung (siehe Abb. 3) Tabelle 4 Modell mittlere DB Kollektorabschnürung Abstand s zum rechten Wasserfalz mm mm Frankfurter Pfanne Taunus Pfanne Dachsteine Dachziegel Harzer Pfanne Doppel-S Tegalit Harzer Pfanne Rubin Rubin Rubin Achat Achat Achat Granat Granat Granat Topas Topas Topas Opal Standard 18/ Opal Berliner 15,5/ Smaragd Saphir Werkzeuge Akkuschrauber Steckschlüsselantrieb (im Lieferumfang) Ggf. Bohrmaschine + Kreisausschneider, mind. Ø 70 mm Ggf. Holzsäge für Lattung Tacker Abschnürwerkzeug Maßband Bleistift Messer Hinweise Zum Schutz der Schürze und des Eindeckrahmens den Kollektor nicht senkrecht abstellen oder lagern. Neben dem Kranführer werden für das Aufsetzen des Kollektors mindestens 2 Personen benötigt: 1 Person: Kollektor manövrieren und dirigieren 1 Person: Anschlussleitungen (gedämmte Wellrohre) durch die Dachunterkonstruktion führen Wichtig Vor der Kollektor-Montage die Rohrverlegung mit dem Heizungsbauer abstimmen. Verlegeschritte 1. Lage des Kollektors festlegen 2. Dach einteilen für die seitliche Kollektorposition 3. Befestigungslatten einbauen 4. Dachdurchführung für Wellrohre/Temperaturfühler herstellen 5. Kollektor auspacken 6. Kollektor auf das Dach heben 7. Kollektor befestigen 8. Beidecken 9. Installation Achtung Die Kollektoren sind nicht begehbar!

379 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor Sicherheitshinweise für die Kranverlegung Nicht unter hängende Lasten treten. Tragen Sie bei der Kranverlegung Schutzhelme und Sicherheitsschuhe. Achten Sie auf die Hinweise der Kranverlegeanleitung auf dem Kollektor. Heben Sie Braas Thermokollektoren ausschließlich mit Original-Hebesystem (Anschlagseile mit Sicherheits-Kranhaken, Ringschrauben). Überprüfen Sie vor jedem Einsatz Ihre Anschlagmittel auf sicherheitstechnisch ordnungsgemäßen Zustand. Unterziehen Sie Ihre Anschlagmittel einer jährlichen Überprüfung durch Fachpersonal. Die Kollektoren haben eine große Windangriffsfläche. Achten Sie deshalb bei der Kranmontage auf mögliche Gefährdungen durch den Wind (schnelles Umschlagen des Kollektors möglich). Ggf. Sicherungsseile verwenden oder die Montage abbrechen und später fortsetzen. Beachten Sie weiterhin die gültigen Unfallverhütungsvorschriften. Kollektormitte anzeichnen Von der Abschnürung aus (rechter Kollektorrand) das Maß a nach links abtragen (Kollektormitte). Das Maß a ist abhängig vom Kollektortyp: Typ a TK 4 1,18 m TK 6 1,63 m TK 8 2,15 m TK 10 2,68 m Kollektormitte Abschnürung = rechter Kollektorrand (Außenkante Eindeckrahmen) 379 Hinweise zur Montage Thermokollektoren sind Wärmeerzeuger, beachten Sie bei direkter Sonneneinstrahlung die Verbrennungsgefahr an den Anschlussschläuchen. Verwenden Sie im Solarkreis ausschließlich hochtemperaturbeständige Materialien (temporäre Belastbarkeit bis 175 C). Der Kollektor ist bis zu einem max. Betriebsdruck von 10 bar zugelassen. Montage Folgende Beschreibung zeigt beispielhaft die Montage in ein Dach mit Braas Frankfurter Pfanne, mit einer Deckbreite von 30 cm. Der Kollektor ersetzt in der Höhe ca. 6 7 Dachstein-Reihen. Lage des Kollektors festlegen Möglichst in Firstnähe, jedoch außerhalb des Randbereichs (siehe ab Seite 379), dadurch: weniger Abschattung früheres Abtauen von Schnee Verschaltung ggf. im nicht ausgebauten Spitzboden Zwischen First und Kollektor mindestens 2 Dachpfannen-Reihen belassen. Abstand First untere Befestigungslatte: 1,99 m + Breite Randbereich. Typische Lage Kollektor-Unterkante (entspricht der unteren Befestigungslatte) 10 Dachpfannen-Reihen unterhalb des Firstes. Dachpfannen, auf denen Schürze aufliegt a Außenkante Wasserfalz s (siehe Tabelle 4) Ausgangs-Dachlatte Lage der Kollektormitte kontrollieren Die Mittelmarkierung soll möglichst mittig zwischen zwei Sparren liegen, damit die Anschlussleitungen ungehindert durch das Dach geführt werden können. Schablone auf die angezeichnete Kollektormitte anlegen. Befindet sich unter den vorgezeichneten Bohrungen ein Sparren, die Kollektorposition um eine oder mehrere Deckbreiten verschieben ,99 m Oberer Randbereich Auflagelatte am Kollektor Untere Befestigungslatte Ausgangs-Dachlatte Obere Befestigungslatte 1,99 m + oberer Randbereich 2 Rechten Kollektorrand markieren Nach Festlegung der Lage für die untere Befestigungslatte wird die Lage des Kollektors vom rechten Dachrand aus festgelegt. Von der Wasserfalz-Außenkante einer Dachpfanne Abstand s (siehe Tabelle 4) nach links abmessen. Dort parallel zum Wasserfalz (Sparren) abschnüren. Auf diese Linie wird später der rechte Rand des Kollektorrahmens gelegt. 1 Befestigungslatten einbauen Je Kollektor werden eine untere und eine obere Befestigungslatte montiert. Querschnitt wie übrige Dachlatten, siehe auch Tabelle 2. Mindestlänge wie Kollektorbreite B. Typ B TK 4 2,36 m TK 6 3,26 m TK 8 4,31 m TK 10 5,36 m Hinweis Die Befestigungslatten rechts und links bis auf die benachbarten Sparren führen und befestigen. 1,99 m 190 mm Obere Befestigungslatte Untere Befestigungslatte Kollektormitte Außenkante Wasserfalz Ausgangs- Dachlatte Kollektorbreite B s (siehe Tabelle 4) 5 Solarsysteme

380 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor 380 Befestigungslatten auf jedem Sparren anschrauben. Mindestens korrosionsgeschützte Holzschrauben, Ø 6 mm, verwenden. Mindest-Einschraubtiefe in die Sparren: wie Dicke der Befestigungslatten (siehe Tabelle 2). Kranseile einhängen Die Kranseile so in Kranösen und Kranhaken einhängen, dass sich die Neigung des Kollektors verändern lässt. Beachten Sie dazu auch die Kranverlegeanleitung auf jedem Thermokollektor. Kollektor mit dem Kran in eine Höhe von ca. 1,50 m heben. Hinweise Original Braas Kranseile verwenden (Artikel-Nr ). Bitte Sicherheitshinweise auf Seite 379 beachten Durchbrüche für Anschlussleitungen/ Temperaturfühler Für die direkte Dachdurchführung der Anschlussleitungen (Wellrohre) wird zwischen oberer Befestigungslatte und traufseitig nächster Dachlatte ein lichter Abstand von ca. 200 mm benötigt. Ggf. die Dachlatte herausschneiden. Kollektor auspacken Schutzfolie und Karton entfernen. Überprüfen Sie die Vollständigkeit des beigefügten Montagepakets und der Alu-Profilbleche. Das Holzgerüst durch Herausdrehen der seitlich eingedrehten Schrauben lösen und abnehmen (Steckschlüsselantrieb liegt bei). Hinweis Traufseitige Auflagelatte des Kollektors nicht abschrauben! 7 11 Achtung! Niemals unter hängende Lasten treten! Bei Zusatzmaßnahmen den Durchbruch fachgerecht herstellen. Weitere Darstellung am Beispiel einer Unterspannung. Schablone auf die Kollektormitte auflegen und Ausschnittgröße ermitteln. Unterspannung trapezförmig einschneiden. Schürze ausklappen Die am Eindeckrahmen befestigte Schürze nach vorn ausklappen. Um Wassersäcken vorzubeugen, die Schürze mit der flachen Hand von unten gerade nach vorn biegen. Solarsysteme 8 12 Die Unterspannbahn auf die obere Befestigungslatte klappen und unter leichter Spannung befestigen Kollektor auf das Dach heben Kollektor am Kran etwa in Dachneigung kippen. Auf den vorbestimmten Dachbereich schwenken und den Kollektor etwas steiler als die Dachneigung einstellen. Kollektor zuerst mit der Auflagelatte auf die untere Befestigungslatte aufsetzen. Den Eindeckrahmen exakt auf die rechte Abschnürung aufsetzen. Langsam auf die obere Befestigungslatte ablassen.

381 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor Die Wellrohre und den Fühlereinführschlauch vorsichtig durchführen. Falls die Rohre nicht, wie dargestellt, direkt durchgeführt werden können (z. B. Aufsparrendämmung, ausgebautes Dachgeschoss), die Rohrverlegung mit dem Heizungsinstallateur abstimmen. Varianten ab Seite 382 beachten. Nach dem Einschrauben beigefügten Profilclip einrasten und damit die Befestigungsschraube abdecken. Profilclip erst mit der unteren Profilnase einhängen und anschließend nach oben einklipsen Lage des Kollektors überprüfen Je nach Dachpfannentyp muss seitlich beigeschnitten werden. Am linken seitlichen Anschluss kontrollieren, ob sich Dachpfannen beidecken lassen. Ist das Leitblech des Eindeckrahmens (Stehfalz) im Wege, den Kollektor nach rechts verschieben und die Deckung ggf. rechts beischneiden. Bei Braas Dachpfannen mit 10er-Format erfolgt die Eindeckung ohne Beischneiden, je nach Kollektortyp mit halben Pfannen. 19 Den Eindeckrahmen seitlich mit je 3 Blechhaften fixieren. Hinweis Der Eindeckrahmen soll plan auf den Dachlatten aufliegen, um ein Sperren der Dachpfannen zu vermeiden. Kollektor befestigen Kranösen am Kollektorrahmen herausdrehen. Alle TK werden durch diese Bohrungen und jeweils oberund unterhalb der Glasprofilleisten angeschraubt. Hinweis Den Kollektor zuerst firstseitig anschrauben. Firstseitige Befestigung Mitgelieferte Schrauben (6,5 x 150 mm) mit Dichtscheibe verwenden und nach Festziehen der Schrauben mit brauner Kunststoffkappe abdecken Traufseitige Befestigung Den Kollektor mit den beiliegenden Schrauben (6,5 x 130 mm) anschrauben. Hinweis Schraube nur so weit eindrehen, dass keine Verformung des unteren Profils erfolgt Traufseitige Schürze anformen Zur zusätzlichen Regensicherheit die Schürze seitlich umschlagen. Schutzstreifen vom Butylkleber abziehen. Anschließend die Schürze sorgfältig anformen und festkleben. Hinweis Der Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Bitte achten Sie dabei auf Tauwasser oder Reif, besonders bei niedrigen Temperaturen. Seitlich beidecken Bei Dachpfannen mit Deckbreite 300 mm muss in der Regel nicht beigeschnitten werden. Bei TK 4, TK 6 und TK 10 halbe Dachpfannen verwenden. Die halben Dachpfannen in der Dachfläche eindecken. Am Kollektor-Anschluss ganze Dachpfannen beidecken. Je nach Dachpfannentyp seitliche Anschlusspfannen beischneiden. Solarsysteme

382 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor 382 Firstseitig beidecken Als Auflage für die beizudeckenden Dachpfannen die Aluminiumprofile mit beiden Laschen am oberen Eindeckrahmen einhängen. Standard-Rohrdurchführung Direkte Rohrdurchführung unter dem Kollektor Ausschnitt in der Zusatzmaßnahme fachgerecht herstellen, bei Unterspannung siehe ab Seite 373. Die Wellrohre und Fühlereinführschlauch während des Absetzens des Kollektors durch den Ausschnitt führen Dachpfannen auf das eingehängte Aluminiumprofil decken. Mindest-Höhenüberdeckung (HÜ) bei Dachneigungen (DN): DN HÜ mm 16 bis < mm Je nach Dachlattenabstand Dachpfannen ggf. beischneiden. Sonderlösungen für Rohrverlegung Hinweise Vor der Kollektor-Montage: Rohrverlegung mit dem Heizungsbauer abstimmen. Während der Verlegung zur Reglung passenden Temperaturfühler installieren (wird vom Heizungsinstallateur geliefert). Rohrverlegung in Firstrichtung Vor der Montage unter dem Kollektor die obere Befestigungslatte und ggf. eine Dachlatte herausschneiden. Anschlussleitungen des Kollektors und Fühlereinführschlauch nach oben verziehen. Anschlussleitungen in der Konterlattenebene verlegen. Solarsysteme Installation Anschlüsse Die Thermokollektoren haben Wellrohranschlüsse aus Edelstahl mit einer Nennweite von 20 mm und einer flachdichtenden 3/4 -Zoll-Verschraubung mit Lötmuffe Ø 18 mm. Vor- und Rücklauf Der Vorlauf befindet sich, von hinten gesehen, links oberhalb des Fühlereinführschlauchs, der Rücklauf rechts. Temperaturfühler/Hinweise Ist der Fühlereinführschlauch am Kollektor nach Montage bis zur Fühlermontage frei zugänglich, kann Temperaturfühler später installiert werden. Den Fühlereinführschlauch möglichst gerade bzw. mit großem Biegeradius verlegen. Der Temperaturfühler (Ø 6 mm) gehört nicht zum Lieferumfang. Der Fühlertyp muss auf eingesetzte Solarregelung abgestimmt sein und wird daher vom Heizungsinstallateur gestellt. Der biegsame Fühlereinführschlauch wird bei nicht ausgebautem 27 Dachstuhl direkt ins Dach geführt. Der Heizungsinstallateur kann den Fühler nachträglich von innen installieren. Achten Sie darauf, dass der Fühler bis zur angegebenen Einstecktiefe (700 mm) eingeschoben wird. Diesen Hinweis finden Sie auch auf dem Fühlereinführschlauch. Fixieren Sie den Fühler mit Hilfe der Schlauchschelle am Ende des Fühlereinführschlauches. Können die Anschlussschläuche und der Fühlereinführschlauch nicht in den Dachinnenraum geführt werden, so beachten Sie bitte die Hinweise ab Abb. 26. Sonderlösungen für die Rohrverlegung. Der Fühlereinbau muss dann auf dem Dach erfolgen. Stimmen Sie dann 24 die Fühlermontage mit dem 28 Heizungsinstallateur ab. Rohrverlegung in Traufrichtung Vor der Kollektor-Montage die Anschlussrohre in der Konterlattenebene verlegen. Im entsprechenden Sparrenfeld unter dem Kollektor die obere Befestigungslatte und ggf. eine Dachlatte herausschneiden. Wellrohre und Fühlereinführschlauch am Kollektor nach oben verziehen. Kollektor verlegen. Anschlussrohre anschließen. (Siehe auch Hinweis Abb. 26). Rohrverlegung parallel zur Traufe Im entsprechenden Sparrenfeld unter dem Kollektor die obere Befestigungslatte und ggf. eine Dachlatte herausschneiden. Wellrohre und Fühlereinführschlauch am Kollektor nach oben verziehen. Kollektor verlegen. Anschlussrohre parallel zur Traufe in der Konterlattenebene verlegen. (Siehe auch Hinweis Abb. 26).

383 Verlegeanleitung Solarwärme-System Braas Thermokollektor Um einem Sperren der Dachpfannen vorzubeugen, die Anschlussrohre direkt hinter den Pfannen verlegen. Hinweis Die Höhe der isolierten Rohrleitung muss so gewählt werden, dass eine einwandfreie Eindeckung möglich ist. Wartung 1x jährlich Wärmeträgermedium überprüfen (Dichte- oder Brechungsindex-Messung). Hinweis Nur den für das jeweilige Frostschutzmittel geeigneten Frostschutzprüfer verwenden. KFE Achtung Frostgefahr Niemals reines Wasser im Kollektor belassen. Anlage nur mit Frostschutzmittel- Gemisch befüllen. 383 KFE KFE Thermokollektor Entlüfter 29 Boiler Füllen der Anlage Füllvolumen (einschließlich Wellrohre*) * Wellrohre 0,3 l Tabelle 6 Volumen 3,7 l 5,4 l 7,1 l 8,8 l Die Befüllung und Inbetriebnahme der Anlage muss in folgenden Schritten erfolgen: 1. Schritt Die Anlage muss so lange durchgespült werden, bis keine Rückstände aus der Installationstätigkeit mehr ausgespült werden. 2. Schritt Anlage mit Hochdruck-Spülpumpe füllen. Empfehlung Statt eines Entlüfters unter dem Dach empfehlen wir den Einsatz eines Mikroblasenabscheiders. Wichtig Hierfür geeignetes Frostschutzmittel verwenden. Wir empfehlen: DOWCAL 20 von Fa. FRAGOL GmbH und TYFOCOR L von Fa. TYFOROP GmbH. EG-Sicherheitsdatenblätter liegen vor. 30 TK TK 4 TK 6 TK 8 TK 10 Befüllpumpe Wasser/ Frostschutzmittelgemisch KFE RL Hinweis In den Kollektoren dürfen als Wärmeträgermedium keine halogenierten Kohlenwasserstoffe eingesetzt werden. Das Wärmeträgermedium darf zudem keine Inhaltsstoffe enthalten, die aufgrund einer Rechtsverordnung nach 14 Chemikaliengesetz als gefährlich eingestuft wurden, die im Katalog wassergefährdender Stoffe in seiner jeweils gültigen Fassung in die Wassergefährdungsklasse 2 oder 3 (WGK 2 oder 3) eingestuft sind, die nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) in jeweils gültiger Fassung eine Kennzeichnung erforderlich machen (Grundlage hierfür ist die Definition Gefährlicher Stoff/Gefährliche Zubereitung, entsprechend 3a Chemikaliengesetz), die eine Kennzeichnung als umweltgefährlich gemäß der jeweils gültigen EG-Verordnung erforderlich machen. 1) Blitzschutz Der Eindeckrahmen sowie die gesamte Anlage können bei einem vorhandenen Blitzschutzsystem angeschlossen werden. Vor- und Rücklauf der Solarleitungen werden im Keller am Potenzialausgleich angeschlossen. Umwelthinweis zum Recycling Bereits Mitte 1995 hat sich die Lafarge Dachsysteme GmbH verpflichtet, alle von ihr hergestellten und ausgelieferten Produkte in ihren Werken zurückzunehmen. Danach können die Altbaustoffe aufbereitet und der Produktion wieder zugeführt werden. Damit erhalten alle Kunden die Gewissheit, sich mit Braas Dachbaustoffen für eine umweltbewusste Lösung zu entscheiden. VL 31 Das Umpumpen des Gemisches muss so lange durchgeführt werden, bis die gesamte Luft aus der Anlage entwichen ist. Der Anlagendruck sollte bei 20 C Gemischtemperatur bei statischem Druck zzgl. 0,5 bis 0,8 bar liegen, i.d.r. also bei 1,5 bis 1,8 bar. 1) Derzeit gültig: Richtlinie der Kommission vom 27. April 1993 zur achtzehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe. Solarsysteme

384 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Solarsysteme Produktinformation Das Solarstrom-System Braas PV 700 Indachsystem wandelt Sonnenenergie in elektrischen Strom um geräuschlos, emissionsfrei und ohne belastende Rückstände. Die serielle Modulverschaltung erfolgt über anschlussfertige, berührungssichere und unverwechselbare Steckverbinder. Sämtliche Kontakte entsprechen der Schutzklasse II. Die Solarmodule werden direkt mit dem Wechselrichter (für die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom) verbunden. Das Solarmodul SRT 40 ist als Schutzklasse-II- Betriebsmittel ausgeführt und erfüllt die IEC Prüfspezifikation (TÜV-zertifiziert).

385 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Technische Daten Modultyp: SRT 40 Nennleistung: 40 Wp Zellentyp: Polykristallin Leistungstoleranz: +/ 6,5 % Leerlaufspannung: 11 Volt Kurzschlussstrom: 4,8 Ampere Spannung im MPP: 8,8 Volt Strom im MPP: 4,6 Ampere Max. Systemspannung: 600 Volt Leerlaufspannung bei 10 C: 12,4 Volt Spannung im MPP bei + 70 C: 7,0 Volt Spannungskoeffizient: 40 mv / C Stromkoeffizient: 3,0 ma / C Zellen pro Modul: 18 St. Zellenform: Quadratisch Breite: 1194 mm Höhe: 378 mm Dicke (ohne Anschlussdose): 5 mm Gewicht: 5 kg Anschlusskabel: MC-Steckersystem Zertifikate: TÜV Schutzklasse II IEC (ISPRA) 385 Die Vorteile auf einen Blick Optimale Passgenauigkeit durch dachsteinbezogenes Design Ästhetisch perfekte Dachintegration durch flache Bauform Hohe Regen-, Sturm- und Hagelsicherheit Installation ohne Abdichten oder Löten Einbau ohne Schneiden der umliegenden Beideckpfannen beim 10er-Format Kurze Verlegezeit Hohe Energieausbeute durch Hochleistungsmodule Standardisierte Systempakete in allen Leistungsbereichen Förderung durch Braas DachKredit möglich Solarsysteme

386 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Modulanschlusssteine Frankfurter Pfanne (FP) Doppel-S (DS) Taunus Pfanne (TP) oder Harzer Pfanne (HP) (Anzahl nach Modulfeldgröße) Topas 13 Reformpfanne Doppelwulstziegel Schaumstreifen (nur FP, DS, TP, HP, Topas 13) Schutzstreifen 10 m (nur Tegalit) Solarmodul SRT 40 mit Modulleitungen Modulkassetten Verstärkungsblech Schrauben (4,0 x 45 mm)* Modulhalter mit Kupplung PV-Sturmklammern* Traufwinkel* (nur für Tegalit) Solarsysteme Seitliches Anschlussblech mit Schaumstreifenstück (nur für Topas 13) Traufanschlusselement (nur: FP, DS, TP, HP, Topas 13) Revisionshaken* Verbindungsleitungen 1,5 m, 3,5 m, 5,5 m, 8 m, 12 m, 20 m Montage- und Betriebsanleitung liegen dem Lieferpaket bei. *Abbildungen der Kleinteile stark vergrößert. Zusatzlatte: (nur FP, DS,TP, HP, Topas 13) FP 12 mm, DS 19,5 mm, TP 18 mm, HP 18 mm, Topas 13 mm Wechselrichter

387 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Produktübersicht für TE, FP, DS, TP, HP und T Systemkomponenten Solarmodul SRT 40 Modulkassette (2 pro Modul) Modulhalter (2 pro Modul) Verstärkungsblech (1 pro Modul) Seitliches Anschlussblech Topas 13 (1 pro Modul) Schutzstreifen TE/Topas 13 (bitte Modell angeben) (1 Rolle für max. 8 Modulspalten) Traufwinkel TE (2 pro Modulspalte) Zusatzlatte FP/DS/TP/HP/Topas 13 (bitte Modell angeben) (1 pro Modul) Traufanschlusselement FP/DS/TP/HP/Topas 13 (bitte Modell angeben) (1 pro Modulspalte) Modulanschlussstein FP/DS/TP/HP* (bitte Modell angeben) (4 pro Modulspalte) Doppelwulstziegel Topas 13 (1 pro Modul) Schaumstreifen FP/DS/TP/HP/Topas 13 (bitte Modell angeben) (1 pro Modulspalte) Revisionshaken (2 pro Anlage) PV-Sturmklammer (2 pro Modulspalte) Schrauben 4 x 45 mm (2 pro Modul, 2 pro Zusatzl.) Verbindungsleitung 1,5 m (anlagenspezifisch) Verbindungsleitung 3,5 m (anlagenspezifisch) Verbindungsleitung 5,5 m (anlagenspezifisch) Verbindungsleitung 8 m (anlagenspezifisch) Verbindungsleitung 12 m (anlagenspezifisch) Verbindungsleitung 20 m (anlagenspezifisch) Wechselrichter 700 Watt (anlagenspezifisch) Wechselrichter 1100E Watt (anlagenspezifisch) Wechselrichter 1700E Watt (anlagenspezifisch) Wechselrichter 2500 Watt (anlagenspezifisch) Wechselrichter 3000 Watt (anlagenspezifisch) DC-Freischaltbox (anlagenspezifisch) Systempakete PV 700-Paket 1,20 kwp, komplett inkl. Wechselrichter für TE (30 Module in 3 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für FP/DS/TP/HP (30 Module in 3 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für Topas 13 (30 Module in 3 Spalten) PV 700-Paket 2,40 kwp, komplett inkl. Wechselrichter für TE (60 Module in 6 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für FP/DS/TP/HP (60 Module in 6 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für Topas 13 (60 Module in 6 Spalten) PV 700-Paket 3,60 kwp, komplett inkl. Wechselrichter für TE (90 Module in 6 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für FP/DS/TP/HP (90 Module in 6 Spalten) komplett inkl. Wechselrichter für Topas 13 (90 Module in 6 Spalten) Abkürzungen: FP = Frankfurter Pfanne, DS = Doppel-S, HP = Harzer Pfanne, TP = Taunus Pfanne, TE = Tegalit, T13 = Topas 13. * Passend zu den Modellfarben erhältlich. Solarsysteme

388 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Solarstrom-System PV 700 Photovoltaikanlagen für den Netzparallelbetrieb mit Solarmodulen für den Einbau in geneigte Dächer mit der Doppelfunktion: solare Stromerzeugung (geräusch- und emissionsfrei, ohne belastende Rückstände) und langlebige, wetterfeste Dacheindeckung. Systempakete sind in allen handelsüblichen Leistungskategorien erhältlich. Modulpakete sind auch ohne Wechselrichter lieferbar. Typische Systemkonfiguration PV 700 mit 1,2 kwp, am Beispiel Frankfurter Pfanne, komplett mit 30 Solarmodulen SRT 40, Montage- Zubehör, 1 Wechselrichter, Modulfeld mit 3 Spalten à 10 Module. ➃ ➅ Wechselrichter Wechselrichter ➀ Das Netzeinspeisegerät, zumeist Wechselrichter genannt, ist das Bindeglied zwischen Solargenerator und Wechselstromnetz. Seine Eigenschaften bestimmen wesentlich das Verhalten der netzgekoppelten Photovoltaikanlage. Der Wechselrichter muss den Gleichstrom der Solarmodule in netzsynchronen Wechselstrom umformen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die optimale Anpassung an die Kennlinie des Solargenerators. ➂ = ~ ➁ ➄ Solarsysteme ➀ Solargenerator (30 Solarmodule SRT 40 mit Montage-Zubehör) ➁ Wechselrichter ➂ Verbindungsleitungen zum Wechselrichter (2 x 20 m) ➃ Verbindungsleitungen zwischen den Modulspalten (2 x 3,5 m) ➄ Verbindungsleitung 3,5 m als Adapterkabel ➅ Modulanschlusssteine

389 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Auslegungsgrößen Die Auslegung von PV-Anlagen ist relativ einfach. Denn der Anlagen-Energieertrag ist von der solaren Einstrahlung abhängig, und diese ist im langjährigen Mittel relativ konstant. In einzelnen Monaten kann die Einstrahlung zwar um bis zu 30 % vom langjährigen Mittelwert abweichen, der Unterschied beträgt jedoch maximal ca. ± 10 % des langjährigen Mittels. Zur Planung gehört neben der Auslegung auch die Beachtung baulicher Gegebenheiten und technischer Anforderungen. Während einige Anforderungen für die Anlagentypen spezifisch sind, gibt es auch grundsätzliche Planungskriterien für die Auslegung und die Planung von PV-Anlagen: Einflussgrößen für die Projektierung Geforderte Systemleistung Vorhandenes Budget Fördersituation Energieverbrauch des Kunden Vorhandene Dachfläche Ausrichtung und Neigung des Daches Abstände zu First, Traufe und Ortgang Anzahl der Reihen und Spalten der Solarmodule Verschattung der Solarfläche Stromverbrauch Bei netzgekoppelten Anlagen spielt der Stromverbrauch des Gebäudes im Prinzip eine untergeordnete Rolle. Hier geht es mehr darum, wie viel Strom pro Jahr erzeugt werden soll. Dennoch möchten viele Bauherren über das Jahr gesehen eine gewisse Übereinstimmung von Erzeugung und Verbrauch erreichen. Energieabdeckung Anlagengröße (Watt) Energieerzeugung (kwh) Faustregel: Schon eine Watt-Anlage deckt ca. 1/4 des Strombedarfs eines 3- bis 4-Personen- Haushaltes (ca kwh) ab. Standortfaktoren Bei der herkömmlichen Elektroinstallation spielt der Standort einer elektrischen Anlage kaum eine Rolle. Dies ist bei der Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung anders: An den verschiedenen möglichen Standorten steht unterschiedlich viel Sonnenenergie zur Verfügung, Neigung und Orientierung des Solargenerators beeinflussen den Ertrag, eine Verschattung mindert ihn. Abweichungen vom optimalen Neigungswinkel um bis zu 60 /75 nach Ost und West aus Süd mindern den Ertrag nur geringfügig. 389 Jahreseinstrahlung Neigungswinkel 0 = Flachdach / 90 = Fassade West % 95 % 90 % 80 % 70 % 60 % Ost Solarsysteme Süd Azimutwinkel % = kwh/(m 2 a)

390 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Verschattung Eine Verschattung des Solargenerators führt immer zu einer Leistungs- und damit Ertragseinbuße. Die Verschattung auch nur von Teilen des Generators kann je nach Art der Verschattung erhebliche Ertragsminderungen bewirken. Für die Standortwahl bei verhältnismäßig gut nach Süden ausgerichteten Solargeneratoren gilt folgende Regel: Bei kleinflächiger Verschattung, Verschattungsflächen bei Solargeneratoren Grundregeln für Verschattung Verschattungen sollten komplett vermieden werden. Teilverschattungen führen zum teilweisen Ausfall des Stromgenerators und damit zu einem Minderertrag. Faustregeln Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Grobplanung mit wenigen Faktoren durchgeführt werden kann. Die wesentlichen Faktoren für die erste Einschätzung zeigt die folgende Übersicht. Dachflächenbedarf und Energieertrag m 2 Solarstrom-Dachfläche = 1 kw p installierte Solarstromleistung z. B. durch einzelne Bäume, Schornsteine oder Gauben, bringt eine Aufteilung des Solargenerators in kleinere Einzelgeneratoren Vorteile. Damit werden die Auswirkungen der Verschattung verringert. Es empfiehlt sich also schon bei der Planung, zur geeigneten, sonnigen Tageszeit eine konkrete Betrachtung der Dachfläche durchzuführen. = 800 kwh solarer Energieertrag pro Jahr = Stromverbrauch von 1 pro Jahr Maximaler Abschattungswinkel Überblick der typischen Anlagengrößen mit dem Solarstrom-System PV 700 für EFH/ZFH: 1,20 kwp mit 30 Modulen 1,60 kwp mit 40 Modulen 2,40 kwp mit 60 Modulen 3,60 kwp mit 90 Modulen Solarsysteme Faustformel: Verschattende Elemente sollten nicht höher als 15 über die Unterkante des Solargenerators hinausragen. Die Folgen einer Verschattung, sei sie auch nur teilweise, können erhebliche Auswirkungen auf den Ertrag der Anlage haben. Hier gilt die Regel, dass das schwächste Glied der Kette deren Stärke bestimmt, d. h., ein einziges verschattetes Modul mindert die Leistung des ganzen Stranges. Mittels eines Sonnenbahnanalysators (Solar Site Selector) lässt sich der Einfluss einer Verschattung zumindest überschlägig bestimmen. Einfache Geräte sind günstig im Fachhandel zu beziehen.

391 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Planungsscheibe und Checkliste Die Benutzung der Planungsscheibe Solarstrom für netzgekoppelte PV-Anlagen ist einfach und ermöglicht eine schnelle Abschätzung des zu erwartenden Jahresenergieertrags. Dazu werden folgende Eingangsgrößen benötigt: Standort der Anlage Dachausrichtung (Azimut) und Dachneigung Vorgesehene Nennleistung der PV-Anlage Zur Prognose des Energieertrags wird im ersten Schritt der optimale Ertrag einer 1-kWp-PV-Anlage am vorgesehenen Standort bestimmt. Dazu ist die auf der Planungsscheibe abgebildete Deutschlandkarte gemäß den Einstrahlungsverhältnissen in vier Regionen mit optimalen Erträgen zwischen 820 kwh/(kwp a) und 950 kwh/(kwp a) eingeteilt. Anschließend ist das Azimut auf den Wert einzustellen, der der Dachausrichtung am nächsten kommt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Azimutwinkel von der Südrichtung (0 ) ausgehend nach Osten hin negativ und nach Westen hin positiv gezählt wird. Der für die Ertragsprognose noch erforderliche Ausrichtungsfaktor kann dann in dem kleinen Fenster der drehbaren Scheibe neben der (am besten) zutreffenden Dachneigung abgelesen werden. Nach der Ermittlung der benötigten Berechnungsgrößen ergibt sich der spezifische (auf 1 kwp normierte) Jahresenergieertrag, indem der optimale Ertrag mit dem Ausrichtungsfaktor multipliziert wird. Dieser Wert ist dann nur noch mit der vorgesehenen Nennleistung (in kwp) zu multiplizieren, um den Jahresertrag (in kwh/a) der geplanten PV-Anlage abzuschätzen. Es muss an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen werden, dass eine eventuell vorhandene Verschattung des Solargenerators den Energieertrag deutlich mindern kann. Die unten abgebildete Planungsscheibe ist über die Verkaufsbüros der Lafarge Dachsysteme erhältlich. 391 Solarsysteme

392 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Die Tabelle gibt einen Überblick über die wesentlichen Komponenten in den am häufigsten ausgeführten Anwendungen. Mit diesen typischen Anlagengrößen kann jeder gewünschte Leistungsbereich realisiert werden. PV 700 mit Solarmodul SRT 40 Pmax (Wp): 40 Generator- Anzahl Anzahl Wechsel- Modulstränge u. WR mit Steckkontakt (SK) leistung (Wp) Module WR richtertyp Module pro WR WR x 20 SK Multi-Contact WR 1100E 1 x 30 SK Multi-Contact WR 1700E 2 x 20 SK Multi-Contact WR 1700E 2 x 21 SK Multi-Contact WR 1700E 2 x 22 SK Multi-Contact WR x 43 SK Multi-Contact WR x 44 SK Multi-Contact WR x 45 SK Multi-Contact WR x 46 SK Multi-Contact WR x 47 SK Multi-Contact WR x 48 SK Multi-Contact Weitere Planungshinweise zu Windsogsicherheit und Schneelastzonen sind in der Verlegeanleitung PV 700 ab Seite 397. Eine weitere Hilfe für die individuelle Auslegung der Photovoltaik-Anlage steht auf Seite 396. Der Erhebungsbogen dient als Kopiervorlage für die projektspezifischen Daten. Vom Modul zum Solargenerator Solarmodul Verbindungsleitungen Trennstelle Solarsysteme Verbindungsleitungen zum Wechselrichter 230 V Wechselrichter Einspeisezähler EVU-Netz

393 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Anwendungsbeispiele 393 Systemkonfiguration PV 700 mit 1,2 kwp Solargenerator: 30 Module SRT40 mit Zubehör Wechselrichter Verbindungsleitungen zum Wechselrichter Verbindungsleitungen zwischen den Modulspalten Adapterkabel Modulanschluss-Steine Systemkonfiguration PV 700 mit 1,6 kwp Solarsysteme Solargenerator: 40 Module SRT40 mit Zubehör Wechselrichter Verbindungsleitungen zum Wechselrichter Verbindungsleitungen zwischen den Modulspalten Adapterkabel Modulanschluss-Steine

394 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Systemkonfiguration PV 700 mit 2,4 kwp Solargenerator: 60 Module SRT40 mit Zubehör Wechselrichter Verbindungsleitungen zum Wechselrichter Verbindungsleitungen zwischen den Modulspalten Adapterkabel Modulanschluss-Steine Systemkonfiguration PV 700 mit 3,6 kwp Solarsysteme Solargenerator: 90 Module SRT40 mit Zubehör Wechselrichter Verbindungsleitungen zum Wechselrichter Verbindungsleitungen zwischen den Modulspalten Modulanschluss-Steine

395 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV 700 Technische Details Solarstrommodul SRT 40 Oben Vorderansicht 395 Seriennummer Unten (Unten) (Oben) Schild Techn. Daten Rückansicht Elektrische Anschlussbox IP Seitenansicht Solarstrom-System PV 700, Querschnitt Dachlattung Zusatzlattung Modul SRT 40 Modulhalter Modulkassette Unterdeckbahn Konterlattung Sparren Kabeldurchleitung Zusatzlattung Modulanschlussstein Solarsysteme Modulkassette Modulhalter PV-Sturmklammer Solarmodul SRT 40 Konterlattung Traglattung Kabeldurchführung Solarstrom-System PV 700, Längsschnitt

396 Solarsysteme Solarstrom-System Braas PV Erhebungsbogen zur Auslegung Angebotsadresse Ausführende Firma Name, Vorname: Straße: PLZ/Ort: Telefon (privat): Telefon (Büro): Firmenname: Straße: PLZ/Ort: Telefon: Fax: Objekt/Bauvorhaben PLZ/Ort: Gebäudekategorie: Privates Wohnhaus Gewerblich genutztes Objekt EFH Neubau ZFH Altbau MFH PV-Installation: PV-Nachrüstung Dachsanierung mit PV Neubau mit PV Bemaßte Skizze des Objektes liegt bei? Ja Nein Angaben zum Solarstrom Nutzung des Solarstroms: Energieverbrauch: Eigenverbrauch + Netzeinspeisung kwh/jahr 100 % Netzeinspeisung kwh/tag zwischen 6.00 und Uhr Zuständiges Energieversorgungsunternehmen (EVU): PLZ/Ort: Angaben zum Solarstrom-System Solarsysteme Anzahl Module: St. Geforderte Generatorleistung: Wp Anzahl der Module pro Modulspalte: St. Typ/Anzahl Wechselrichter: Anordnung der Solarmodule: WR Watt St. als ein Modulfeld WR Watt St. in getrennten Feldern Anzahl: in einzelnen Spalten Anzahl: Eindeckung/Dachpfanne: asymmetrische Anordnung Angaben zur Lage des Solarstrom-Systems Dachausrichtung: W SW SSW S SSO SO O Dachneigung: einheitlich unterschiedliche Dachsegmente PV: a) b) Abschattungsfreiheit: ganzjährig April bis September Platzierung des Wechselrichters: direkt unterm Dach im Keller Bitte faxen Sie diesen Erhebungsbogen an das Kunden-Servicezentrum: Datum Unterschrift

397 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV 700 Zusatzlatte: (nur FP, DS, TP, HP, Topas 13) FP 12 mm DS 19,5 mm TP 18 mm HP 18 mm Topas 13 mm (Art nach Bestellung) 397 Schrauben (4,0 x 45) mm Modulhalter mit Kupplung Revisionshaken Traufwinkel (nur für Tegalit) Verstärkungsbleche PV-Sturmklammern Verbindungsleitungen 1,5 m, 3,5 m, 5,5 m, 8 m, 12 m, 20 m Seitliches Anschlussblech mit Schaumstreifenstück (nur für Topas 13) Wechselrichter Montage- und Betriebsanleitung liegt dem Lieferpaket bei. Komponenten PV 700 Modulanschlusssteine: Frankfurter Pfanne (FP), Doppel-S (DS) Taunus Pfanne (TP) oder Harzer Pfanne (HP) Schaumstreifen (nur FP, DS, TP, HP, Topas 13) Topas 13 Reformpfanne Doppelwulstziegel Produktbeschreibung Das Solarstrom-System PV 700 wandelt Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Die serielle Modulverschaltung erfolgt über berührungssichere und unverwechselbare Steckverbinder der Schutzklasse II. Die Solarmodule werden direkt mit dem Wechselrichter (für die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom) und dieser wird mit der Hausinstallation verbunden. Das Solarmodul SRT 40 ist als Schutzklasse-II-Betriebsmittel ausgeführt und erfüllt die IEC Prüfspezifikation. Einsatzbereich Schutzstreifen (nur Tegalit 10 m) Solarmodul SRT 40 mit Modulleitungen Modulkassetten Traufanschlusselement (nur FP, DS,TP, HP, Topas 13) Die Solarmodule sind speziell für die direkte Integration in geneigte Dächer konzipiert und übernehmen, in Verbindung mit den übrigen Komponenten, eine Doppelfunktion: 1. solare Stromerzeugung 2. regensichere Dacheindeckung Das PV 700 ist geeignet für Braas Dachsteine im 10er-Format sowie Topas 13 Reformpfanne. Ein Solarmodul ersetzt jeweils vier nebeneinander liegende Dachsteine im 10er-Format oder jeweils sechs nebeneinander liegende Topas 13 Reformpfannen (Mindestdeckbreite = 215 mm). Blockanordnungen sowie Rechteck-, Streifen- und Treppenformationen sind realisierbar. Das Solarstrom-System arbeitet im Netzparallelbetrieb, d. h. im Verbund mit dem öffentlichen Stromnetz. Umwelthinweis zum Recycling Bereits Mitte 1995 hat sich die Lafarge Dachsysteme GmbH gemäß besonderer Urkunde verpflichtet, alle von ihr hergestellten und ausgelieferten Produkte in ihren Werken zurückzunehmen. Danach können die Altbaustoffe aufbereitet und der Produktion wieder zugeführt werden. Damit erhalten alle Kunden die Gewissheit, sich mit Braas Dachbaustoffen für eine umweltbewusste Lösung zu entscheiden. Solarsysteme

398 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV Technische Daten Solarstrom-System, bestehend aus Solarmodulen SRT 40, dem Montage- Zubehör und einem oder mehreren Wechselrichtern. Solarmodul SRT 40 Abmessungen: 1194 mm x 378 mm (L x B) = 4 Dachstein-Deckbreiten im 10er-Format bzw. 6 bei Topas 13 Gewicht: 5,0 kg Moduldicke: ca. 5,0 mm Modulleitungen: (+ und ) fest an der Modulanschlussdose Nennleistung: 40 Wp (± 5%) Leerlaufspannung: 11 V Kurzschlussstrom: 4,8 A Verbindungsleitungen Mit Stecker und Buchse, System Multi-Contact (MC) Länge: 1,50 m, 3,50 m, 5,50 m, 8 m, 12 m, 20 m Dachlattenabstand Verlegbar bei 312 bis 345 mm. Montage und Installation Verlegung und Verschaltung der Solarmodule durch den Dachhandwerker. Elektroinstallation durch den konzessionierten Elektroinstallateur. Allgemeine Hinweise Die traufseitig und rechts an das Modulfeld angrenzenden Dachpfannen nicht betreten, da beschädigte Dachpfannen wegen der überlappenden Solarmodule aufwendig auszutauschen sind. Achten Sie auf mechanisch spannungsfreie Kabelführung mit ausreichenden Biegeradien. Schützen Sie die Leitung vor mechanischer Beanspruchung, z. B. Trittbelastung bei der Verlegung. Die Revisionshaken ermöglichen die einfache Überprüfung einzelner Solarmodule im Modulfeld. Vor der Verlegung Vor Beginn der Arbeiten Lage des Modulfeldes und der Leitungsdurchgänge durch die Dachunterkonstruktion in einem Deckschema (siehe Abb. 1 3) festlegen. Aus Sicherheitsgründen das Modulfeld mit folgenden Mindestabständen zu den Dachrändern positionieren: First: 2 Dachpfannen Traufe: 2 Dachpfannen Ortgang: 1,5 Dachsteine bzw. 2 Dachziegel Größere Randabstände erleichtern die Montage. Alle Dachlatten im Bereich des Modulfeldes auf den Sparren befestigen (mindestens Nägel nach DIN EN , 3,8 x 100 mm Senkkopf, geriffelt). Windsogsicherheit PV 700 ist einsetzbar in: Windlastzone I und II Windlastzone III bei geschlossener Deckunterlage In Windlastzone III bei offener Deckunterlage gelten folgende Einschränkungen (nur im Dachneigungsbereich ): Tabelle 1 Windlastzone III Offene Deckunterlage, Dachneigung Dachform Gebäudehöhe h zweiseitig geneigt 25 m nicht im Eckbereich einseitig geneigt 10 m nicht im Eckbereich 25 m nicht im Eck- und Randbereich Verlegeschritte Dachpfannen unter und rechts neben dem Modulfeld eindecken. Wasserfalz der Dachpfannen am rechten Anschluss (Auflagebereich der Solarmodule) ggf. von Unebenheiten befreien. Rechter Anschluss erfolgt beim Tonziegel mit Anschlussblech und Doppelwulstziegel. Modulhalter montieren. Verbindungsleitungen zum Wechselrichter verlegen. Solarmodule zusammen mit Modulkassetten spaltenweise eindecken. Innerhalb einer Spalte Module von unten nach oben verlegen. Spalten von rechts nach links eindecken (mit rechter Spalte beginnen). Wenn mehrere Spalten benötigt werden, ist beim Dachziegel darauf zu achten, dass mindestens je eine Reihe Topas 13 Doppelwulstziegel zwischen jeder Spalte angeordnet wird. Während der Verlegung die Module verschalten. Rand- und Eckbereiche Die Rand- und Eckbereiche umfassen Ortgang, First und die Bereiche um Dachdurchdringungen, z. B. Kamine. Die Breite beträgt mindestens 1 m und maximal 2 m, siehe Seite 229. Einzelfallberechnung Eine Einzelfallberechnung ist nur erforderlich bei: offenen Gebäuden mit offener Deckunterlage Gebäuden in exponierter Lage Gebäudehöhen > 30 m Gebäuden in Windlastzone IV Für die Einzelfallberechnung werden folgende Angaben verwendet: Deckschema Beispiel: Profilierte Dachsteine Modulfeld mit 20 Solarmodulen. Solarsysteme Flächen-Bemessungslast: 1,76 kn/m 2 Tabelle 2 Traglatten-Abstand [mm] Eigengewicht PV 700 [kn/m 2 ] , ,14 = Solarmodul = Leitungsdurchgang 1 Hinweis Bitte beachten Sie die ausführliche Anleitung zur Einzelfallberechnung, siehe ab Seite 228. Sicherheitshinweise Bitte beachten Sie folgende Hinweise Die Solarmodule bestehen aus Glas. Sie sind besonders an den Kanten stoßempfindlich. Vorsichtig verlegen. Bei Lichteinwirkung sind die Solarmodule elektrische Spannungsquellen. Sie lassen sich nicht abschalten. Keine elektrisch leitende Teile in die Stecker oder Buchsen einführen. Keine Solarmodule oder Leitungen mit nassen Steckern oder Buchsen verlegen. Stecker und Buchsen müssen frei von Verunreinigungen sein. Die Solarmodule sind nicht begehbar! Gegebenenfalls geeignete Dachleitern benutzen. Auflagepunkte auf und neben den Solarmodulen abpolstern. Beachten Sie auch die Montage- und Betriebsanleitung. = Solarmodul = Leitungsdurchgang 2 Beispiel: Tegalit Modulfeld mit 20 Solarmodulen. Hinweis Die untersten Module (traufseitig ersten Module) immer im Verband zum Tegalit verlegen!

399 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV 700 Beispiel: Topas 13 Modul-Standardverlegung. Traufanschlusselemente anbringen Rechter Anschluss Rechten Dachstein nach oben schieben. Traufanschlusselement auf Dachsteine auflegen und mit Bügeln auf darüber liegender Dachlatte einhängen. Traufanschlusselement so auflegen, dass es an Kante des rechten Dachsteins anschließt Verschaltungsschema Verschaltungsprinzip Verbindungsleitungen zwischen Modulspalten Solarmodule sinngemäß nach dem Schema in Reihe (seriell) verschalten. Hinweis Einige Systemkonfigurationen erfordern serielle und parallele Verschaltung der Solarmodule. Braas hilft bei der Planung. Schutzstreifen von Schürze abziehen. Schürze so legen, dass Dachstein diese anschließend vollflächig überdeckt. Schürze, beginnend an Hochpunkten, vollständig an Deckung anformen und Kleberaupe festkleben. Verbindungsleitungen zwischen Modulfeld und Wechselrichter Bei mehreren Wechselrichtern auf die richtige Verschaltung der Module je Wechselrichter achten. Hinweis Untergrund für den Kleberand muss sauber, staubfrei und trocken sein. Tauwasser oder Reif entfernen. Dachdurchführung 4 8 Verlegung mit Frankfurter Pfanne, Doppel-S, Taunus Pfanne, Harzer Pfanne Zusatzlatten anbringen Mitgelieferte Zusatzlatten im Bereich des Modulfeldes anbringen. Mit je zwei der beiliegenden Schrauben auf Dachlatten schrauben, bündig zur oberen Dachlattenkante. Schürze unter dem Traufanschlusselement nur im Bereich der Kleberaupe an Deckung anformen. An Hochpunkten beginnen. Schürze sorgfältig ankleben. Linker Anschluss Linken Anschluss entsprechend herstellen. Dach einteilen 5 6 Randabstände Rechter Anschluss: 10 mm zur angrenzenden Dachsteinkante. Linker Anschluss: 20 mm unter den Deckfalz des angrenzenden Dachsteins. Abstände zwischen mehreren Zusatzlatten gleichmäßig ausbilden. Befestigungspunkte für die Modulhalter trauf- und firstseitig anzeichnen und abschnüren. Abstand Mitte des rechten Modulhalters zur Dachsteinkante: 270 mm. Abstände der Modulhalter untereinander: 600 mm (Mitte zu Mitte). Hinweis Abweichungen von mittlerer Deckbreite (300 mm) berücksichtigen. Übrige Fläche des Modulfeldes abschnüren Traufanschlussbleche nebeneinander An Überlappungsstelle das eine Schürzenende bis zum Ende des angrenzenden Wasserlaufs des Dachsteins führen und abschneiden. Schürzenende des anderen Traufanschlusselements bündig am Blechende abschneiden. Überlappende Schürzen im Bereich der Kleberaupe sorgfältig an Profilierung anformen und Kleberaupe andrücken. Kleberaupen der überlappenden Schürzen besonders sorgfältig festkleben. Hinweis Schürzen so überlappen, dass auch dieser Bereich dauerhaft regensicher ausgebildet ist! Solarsysteme

400 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV Modulhalter montieren Die untersten Modulhalter an der Dachlatte einhängen. Firstseitig mit den mitgelieferten Schrauben befestigen. Traufseitig mit PV-Sturmklammern sichern. Zuordnung Minus-Ende der einen Verbindungsleitung zum rechten untersten Modul im betreffenden Modulstrang. Plus-Ende der anderen Leitung (Gummi-Riffelung außen) zum linken obersten Modul im betreffenden Modulstrang. Zur Zugentlastung jede Verbindungsleitung über die Konterlatte schlaufen Zum First hin weitere Modulhalter in die Kupplung der unteren Modulhalter einschieben. Modulhalter firstseitig (auf der oberen Dachlatte) anschrauben. Modulkassetten verlegen Modulkassetten mit dem Schlitz über die Halter stülpen. Einhängenasen über die Dachlatte schieben. Rechter Anschluss: Lippe der Modulkassette unter den Wasserfalz des Dachsteins schieben Am firstseitigen Anschluss die Kupplungen der Modulhalter jeder Spalte entfernen oder, wie im Bild gezeigt, umbiegen. Die jeweils linke Modulkassette überlappt die rechte Kassette. Solarsysteme Verbindungsleitungen zum Wechselrichter verlegen Verbindungsleitungen zum Wechselrichter fachgerecht durch Dachunterkonstruktion führen. Hinweise Zur Begrenzung von eingekoppelten Überspannungen die Leitungen dicht beieinander verlegen und durch das Dach führen (z.b. zusammen unter dem linken unteren Solarmodul). Alle Verbindungsleitungen zu Wechselrichtern unter dem Dach eindeutig kennzeichnen (z. B. für Modulfeld 1:1, für Modulfeld 2:2) Am linken Anschluss Modulkassette unter Deckfalz des Dachsteins schieben. Modulkassette so ausrichten, dass Markierung auf der Kassette direkt unter der Dachsteinkante liegt.

401 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV 700 Verstärkungsbleche einbauen Für die unterste traufseitige Modulreihe die vordere Abkantung der Verstärkungsbleche plan biegen. Firstseitiger Anschluss Schaumstreifen Am firstseitigen Anschluss Schaumstreifen im Bereich der Höhenüberdeckung auf Solarmodule kleben. Schaumstreifen entsprechend benötigter Länge kürzen. 401 Rechter Anschluss Schaumstreifen über Dachsteinkante einschneiden Verstärkungsblech jeweils links unter linke Modulkassette jedes Solarmoduls schieben und an Dachlatte einhängen. Linker Anschluss Schaumstreifen bis auf Seitenverfalzung des angrenzenden Dachsteins kleben. Hinweis Verstärkungsblech liegt nur unter dem Stoß zwischen 2 Solarmodulen bzw. am linken Anschluss zwischen Solarmodul und Dachstein Solarmodule verlegen Solarmodul unter die darüber liegenden Modulhalter schieben und einhängen. Am rechten Anschluss Solarmodule über die Seitenverfalzungen der Dachsteine schieben. Achtung Solarmodul ist besonders an den Kanten stoßempfindlich! Modulanschlusssteine eindecken Nach jeder eingedeckten Modulspalte die Modulanschlusssteine eindecken Solarmodul sinngemäß nach Abb. 4 anschließen. Der Stecker muss vollständig in der Buchse einrasten. Hinweis Verbindung ist aus Sicherheitsgründen schwergängig. Die lange Modulleitung (Minus-Seite) links vom Modulhalter über die nächste Dachlatte legen. Weitere Solarmodule, wie beschrieben, eindecken. Eventuelles Ausrichten der Solarmodule ist durch leichtes Anheben und vorsichtiges Verschieben möglich. Schematische Darstellung Modul- Anschlusssteine unteres Solarmodul Braas-Dachsteine 25 oberes Solarmodul mit darunter liegendem gekürzten Traufanschlusselement A A Dieses Stück des Traufanschlusselements entfernen B 26 Solarmodule versetzt anordnen Ein Solarmodul kann gegenüber dem darunter liegenden um jeweils 2 Dachsteine seitlich versetzt werden. Bei Versetzung um 2 Dachsteine das dazugehörige Traufanschlusselement des oberen Moduls so kürzen A, dass es bündig an die Glaskante des darunter liegenden Moduls anschließt. Die Schürze B wie beschrieben ankleben. Solarsysteme

402 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV Verlegung mit Tegalit Dach einteilen Einteilung Befestigungspunkte für Modulhalter anzeichnen und abschnüren. Abstand Mitte des rechten Modulhalters zur Dachsteinkante: 270 mm. Abstände zwischen Modulhaltern: 600 mm (Mitte zu Mitte). Hinweis Abweichungen von Deckbreite (300 mm) berücksichtigen. Verlegung mit Topas 13 Zusatzlatten anbringen Mitgelieferte Zusatzlatten nur im Bereich des Modulfeldes anbringen. Zusatzlatten mit beiliegenden Schrauben auf Dachlatten schrauben, bündig zur oberen Dachlattenkante. Randabstände Rechter Anschluss: Zusatzlatte ca. 35 mm unter Deckwulst des Doppelwulstziegels schieben Modulhalter montieren 28 Die untersten Modulhalter am traufseitigen Anschluss auflegen. Unter jeden Modulhalter einen Traufwinkel schieben (Foto). Modulhalter firstseitig mit mitgelieferten Schrauben befestigen. Die Modulhalter traufseitig mit PV-Sturmklammern sichern. Zum First hin die weiteren Modulhalter in die Kupplung der unteren Modulhalter einschieben (siehe Abb. 12). Modulhalter firstseitig anschrauben. Am firstseitigen Anschluss die Kupplungen der Modulhalter jeder Spalte umbiegen oder entfernen (siehe Abb. 13). Dach einteilen 32 Befestigungspunkte für Modulhalter trauf- und firstseitig anzeichnen. Abstand Mitte rechter Modulhalter zur Außenkante Doppelwulstziegel: 320 mm. Abstand Mitte linker Modulhalter zur linken Dachziegelkante: ebenfalls 320 mm. Die übrige Fläche des Modulfeldes abschnüren. Solarsysteme Modulkassetten verlegen/verstärkungsbleche einbauen/ Solarmodule verlegen Firstseitiger Anschluss Verbindungsleitungen zum Wechselrichter verlegen (siehe Abb ) Modulkassetten verlegen (siehe Abb ) Verstärkungsbleche einbauen (siehe Abb ) Solarmodule verlegen (siehe Abb ) Am firstseitigen Anschluss die beiliegenden Schutzstreifen im Bereich der Höhenüberdeckung auf die Solarmodule aufkleben. Schutzstreifen so aufkleben, dass direkter Kontakt zwischen Dachsteinen und Solarmodul verhindert wird. Dachsteinreihe über der Modulspalte eindecken. Traufanschlusselemente anbringen Rechten Dachziegel abnehmen. Traufanschlusselement so auflegen, dass es ca. 15 mm von der Außenkante des rechten Dachziegels entfernt ist. Traufanschlusselement mit den Bügeln auf der darüber liegenden Dachlatte einhängen. Mit einem Pappstift befestigen, Bügel ggf. vorbohren. Eine Zusatzlatte mit ca. 15 mm Überstand zur Oberkante des Traufelements einschieben und mit Pappstiften befestigen. Schutzstreifen von der Schürze abziehen. Schürze so legen, dass sie der Dachziegel anschließend vollflächig überdeckt. Schürze, beginnend an den Hochpunkten, vollständig an die Deckung anformen und die Kleberraupe andrücken. Schürze unter dem Traufanschlusselement nur im Bereich der Kleberraupe an die Deckung anformen. An den Hochpunkten beginnen. Schürze sorgfältig ankleben.

403 Verlegeanleitung Solarstrom-System Braas PV 700 Modulhalter montieren Verbindungsleitungen verlegen Modulkassetten verlegen 35 Untersten Modulhalter an der Dachlatte einhängen. Firstseitig mit den mitgelieferten Schrauben befestigen. Traufseitig mit PV-Sturmklammern sichern. Zum First hin weitere Modulhalter in die Kupplung der unteren Modulhalter einschieben (siehe Abb. 12). Modulhalter firstseitig (auf der oberen Dachlatte) anschrauben. Am firstseitigen Anschluss Kupplungen der Modulhalter jeder Spalte wie im Bild gezeigt umbiegen oder entfernen (siehe Abb. 13). Verbindungsleitungen zum Wechselrichter verlegen (siehe Abb ). Schaumstreifenstücke oben links auf die Modulkassette kleben (nur für linke Kassette). Modulkassetten mit dem Schlitz über die Halter stülpen. Einhängenasen über die Dachlatte schieben (siehe Abb. 16). Firstseitiger Anschluss 39 Solarmodule sinngemäß nach Schema auf Seite 388, 392 ff. verschalten. Der Stecker muss vollständig in der Buchse einrasten. Hinweis: Die Verbindung ist aus Sicherheitsgründen schwergängig. Modulleitung links vom Modulhalter über die nächste Dachlatte legen. Weitere Solarmodule sinngemäß wie beschrieben eindecken. Eventuelles Ausrichten der Solarmodule ist durch leichtes Anheben und vorsichtiges Verschieben möglich. Schaumstreifen Am firstseitigen Anschluss auf die Solarmodule den beiliegenden Schutzstreifen im Bereich der Höhenüberdeckung aufkleben. Alternativ kann auch ein Schaumstreifen verwendet werden. Die firstseitige Dachziegelreihe beidecken. Dazu die untere Fußverfalzung der Dachziegel entfernen Rechter Anschluss an Dachziegel: Anschlussblech unter Modulkassette legen und mit Einhängenasen auf Dachlatte hängen. Schaumstreifen seitlich unter Falz des Doppelwulstziegels führen. Linke Modulkassette überlappt die rechte. Linker Anschluss: Modulkassette am linken Anschluss so ausrichten, dass zweite Rippe des Deckwulstes in Kassette zum Liegen kommt. Topas 13 Modulkassette Verstärkungsbleche einbauen/solarmodule verlegen Verstärkungsblech jeweils links unter die linke Modulkassette jedes Solarmoduls schieben und an der Dachlatte einhängen (siehe Abb. 20). Solarmodul unter die darüber liegenden Modulhalter schieben und einhängen. Die Module mittig ausrichten. Achtung: Solarmodul ist besonders an den Kanten stoßempfindlich! Solarmodul überprüfen und auswechseln Achtung Bevor Arbeiten an den Solarmodulen beginnen, ist die Anlage elektrisch freizuschalten. Beachten Sie die Montageund Betriebsanleitung. Das zu überprüfende Modul nach oben schieben. Revisionshaken in die Modulhalter einhängen. Modul leicht anheben und in Revisionshaken einhängen. Modul und elektrische Verbindungen können jetzt geprüft werden. Modulaustausch Dachpfannenreihe über dem obersten Solarmodul der entsprechenden Spalte abdecken. Solarmodule dieser Spalte ausbauen (firstseitig beginnen). Steckverbindungen lösen. Gewünschtes Solarmodul austauschen und Spalte wieder eindecken. Solarsysteme

404 Braas Dachrinnen-Systeme 404 Die Braas Dachrinnen-Systeme Stabi- Cor und Dachrinne, grau werden allen Anforderungen an eine zeitgerechte Dachentwässerung gerecht. Rinnen, Fallrohre und Formteile bestehen aus voll durchgefärbtem Kunststoff. Die Braas Dachrinnen-Systeme sind wartungsfrei, lichtecht und witterungsbeständig und eignen sich hervorragend für die Regenwassernutzung. Das StabiCor Dachrinnen-System vereint Funktion und Optik in idealer Weise. Es zeichnet sich besonders durch seine Stabilität aus, die durch eine spezielle Wulstausbildung erzielt wird. StabiCor gibt es in den Farben Dunkelbraun, Kupferfarben und Weiß. Es bietet ganz individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Dachentwässerung. Das StabiCor Dachrinnen-System und auch die Dachrinne, grau, sind sehr widerstandsfähig gegen Witterung und Umweltbelastungen und unterliegen ständigen Prüfungen.

405 405 Systemübersicht Produktinformation StabiCor Dachrinnen-System Dachrinnen-System, grau Regenwasserfilter Planungsgrundlagen Technische Details Verlegeanleitung

406 Braas Dachrinnen-Systeme * Systemübersicht 406 Rinnenhalter Traufstreifen Rinnenhalter, verstellbar Verbindungsklammer mit Innenklammer Universal- Endstück Dachrinne Laubgitter Variabler Rinnenabgang Außenwinkel 90 Rinnenabgang Fallrohrbogen Fallrohrabzweigung 45 Rohrschelle Fallrohrmuffe Brauchwasserfilter Filterautomat Regenauffangklappe Fallrohr Reduzierstück Dachrinnen-Systeme Schiebemuffe und Mehrzweckverbindung * Dargestellt am Beispiel Braas StabiCor dunkelbraun. Schiebemuffe Standrohranschluss

407 Braas Dachrinnen-Systeme Systemübersicht StabiCor Dachrinnen-System Farben: Weiß, Dunkelbraun, Kupferfarben Dachrinnen-System Farbe: Grau Dachrinnen und Zubehör Richtgrößen RG 100 RG 125 RG 150 RG 100 RG 125 RG 150 RG 180 Dachrinne 4 m Dachrinne 2 m Verbindungsklammer mit Innenklammer Innenwinkel 90 Außenwinkel 90 Sonderwinkel Universal-Endstück Rinnenabgang RG 70 Rinnenabgang RG 100 Rinnenabgang RG 125 Variabler Rinnenabgang RG 70 Variabler Rinnenabgang RG 100 Rinnenhalter, verzinkt und beschichtet Rinnenhalter, verzinkt Rinnenhalter, verstellbar 4), verzinkt und beschichtet Laubgitter 5) Traufstreifen Hafte, verzinkt Biegeeisen für Rinnenhalter 407 Fallrohre und Zubehör Richtgrößen RG 70 RG 100 RG 70 RG 100 RG 125 Fallrohr 0,5 m Fallrohr 1,0 m Fallrohr 2,0 m Fallrohr 4,0 m Fallrohrbogen 67 Fallrohrbogen 45 Fallrohrbogen 15 Winkelstück 30 Fallrohrabzweigung, 45, RG 70 Fallrohrabzweigung, 45, RG 100 Fallrohrmuffe Reduzierstück RG 70 Reduzierstück RG 100 Schiebemuffe und Mehrzweckverbindung Schiebemuffe Standrohranschluss, für Standrohre 4" Regenauffangklappe Brauchwasserfilter 3) Filterautomat für Regentonnen 3) Rohrschelle, verzinkt und beschichtet 1) Rohrschelle, verzinkt 1) Rohrschelle, verzinkt und beschichtet 2) Rohrschelle, verzinkt 2) Farben: Dunkelbraun Weiß Kupferfarben Grau 1) Mit Schlagstift 2) Mit Gewindestift 3) Nur in Dunkelbraun und Grau 4) Nicht in Weiß 5) Nur in Dunkelbraun Dachrinnen-Systeme

408 Produktinformation Braas StabiCor Dachrinnen-System 408 Material Technische Daten Dachrinne Dachrinnen-Systeme StabiCor ist ein Dachrinnen-System, das eine sehr gute Farbbeständigkeit aufweist. Es besteht aus durchgefärbtem, hoch schlagzähem Kunststoff. Eine spezielle Wulstverstärkung verleiht diesem Dachrinnen-System eine besonders hohe Stabilität. Qualität Umfangreiche Dauertests haben die außergewöhnliche Stabilität und Rückstellkraft des StabiCor Dachrinnen-Systems bewiesen. In Langzeittests hat das nach einem speziellen Verfahren hergestellte StabiCor Dachrinnen-System seine hervorragende Wetterfestigkeit unter Beweis gestellt. Die Vorteile des StabiCor Dachrinnen-Systems auf einen Blick: Farbbeständig, lichtecht und UV-beständig Wartungsfrei kein Streichen notwendig Lange Lebensdauer Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterung und aggressive Umweltbelastungen Keine Korrosion Hält hohen Belastungen ohne bleibende Verformung stand Gelungene Optik in allen Details Leichte und rationelle Montage durch Steckverbindungen kein Kleben oder Löten erforderlich Komplettes Dachrinnen-System mit allen Formteilen Besonders geeignet für die Regenwassernutzung. Material: Halbrundes, offenes Profil aus Polyvinylchlorid (durchgefärbt, hoch schlagzäh), mit vorderer und hinterer Versteifung im Wulst Richtgrößen: RG 100, RG 125 und RG 150 Längen: 2 m und 4 m Farben: Dunkelbraun Kupferfarben Weiß Technische Daten Fallrohr Material: Kreisförmige Rohre aus hoch schlagzähem Polyvinylchlorid, durchgefärbt, mit einseitiger Steckverbindung (eingezogene Muffe) Richtgrößen: RG 70 und RG 100 Längen: 0,5 m, 1 m, 2 m und 4 m Farben: Dunkelbraun Kupferfarben Weiß

409 Produktinformation Braas Dachrinnen-System, grau 409 Material Technische Daten Dachrinne Das Braas Dachrinnen-System, grau, besteht aus durchgefärbtem, hoch schlagzähem Kunststoff. Es weist eine sehr gute Lichtbeständigkeit und Stabilität auf. Qualität Das Braas Dachrinnen-System, grau, unterliegt ständigen Überprüfungen. Umfangreiche Tests haben die hohe Stabilität und Rückstellkraft bewiesen. Seit vielen Jahren hat das Dachrinnen- System, grau, seine hervorragende Wetterfestigkeit unter Beweis gestellt. Die Vorteile auf einen Blick: Lichtecht und UV-beständig Wartungsfrei kein Streichen notwendig Lange Lebensdauer Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterung und aggressive Umweltbelastungen Keine Korrosion Leichte und rationelle Montage durch Steckverbindungen kein Kleben oder Löten erforderlich Komplettes System mit allen Formteilen Besonders geeignet für die Regenwassernutzung Material: Richtgrößen: Längen: Farbe: Technische Daten Fallrohr Halbrundes, offenes Profil aus durchgefärbtem Polyvinylchlorid (hoch schlagzäh) RG 100, RG 125, RG 150 und RG m (nicht für RG 180) und 4 m Grau Material: Kreisförmige Rohre aus hoch schlagzähem Polyvinylchlorid, durchgefärbt, mit einseitiger Steckverbindung (eingezogene Muffe) Richtgrößen: RG 70, RG 100 und RG 125 Längen: 0,5 m, 1 m, 2 m und 4 m Farbe: Grau Dachrinnen-Systeme

410 Produktinformation Braas Regenwasserfilter 410 Filterautomat für Regentonnen Brauchwasserfilter Dachrinnen-Systeme Dieser Filterautomat füllt selbsttätig Regentonnen und andere Behälter, die mit einem Schlauch an den Filterautomat angeschlossen werden sollen. Der Filterautomat wird direkt in das außen liegende Fallrohr eingebaut und mit einem Wellenschlauch an die Regentonne angeschlossen. Bei entsprechender Einbauhöhe fließt nach Erreichen des gewünschten maximalen Wasserstandes in der Regentonne das überschüssige Regenwasser automatisch in den Kanal ab. Der Filterautomat kann in Fallrohre aus Kunststoff und Metall von RG 70 bis RG 100 eingebaut werden. Der Zulauf ist auch mit RG 50 möglich. Der Filterautomat ist weitgehend selbstreinigend. Um ggf. das Filtersieb herausnehmen und reinigen zu können, wird das Gehäuseoberteil auf dem Fallrohr nach oben geschoben und zur Seite gedreht. In der kalten Jahreszeit, oder wenn die Regentonne weggenommen wird, ist der Regentonnenabgang im Gehäuseunterteil mit dem Winterstopfen zu verschließen. Bei hohem Grobschmutzanfall wird zusätzlich der Einbau des Braas Laubgitters in die Dachrinne empfohlen. Dachgrundfläche/ Filterautomat: bis 80 m 2 Filtereinheit: 0,2 mm Maschenweite Abmessungen: Höhe etwa 280 mm Breite etwa 190 mm Tiefe etwa 120 mm Farben: Dunkelbraun und Grau Regentonnenanschluss: 5/4"-Wellenschlauch Lieferumfang: Filterautomat mit Reduzierungen, Reduzierring, Filtersieb (Maschenweite 0,2 mm), Wellenschlauch mit Schlauchschelle, 5/4"-Wanddurchführung mit Dichtring, U-Gummidichtung, Winterstopfen Der Brauchwasserfilter ist besonders für die professionelle Regenwassernutzung, z. B. für Zisternen, geeignet und dient als Grob- und Feinfilter. Dieser Regenwasserfilter wird in das außen liegende Fallrohr eingebaut und fest mit der Zisterne verbunden (ein Zisternennotüberlauf ist zu berücksichtigen). Er erreicht durch seine große Filterfläche und den großen Nutzwasserabgang einen hohen Wirkungsgrad. Damit dieser hohe Wirkungsgrad erzielt wird, sollen sich über dem Brauchwasserfilter mindestens 0,5 m senkrechtes Fallrohr befinden. Der Brauchwasserfilter besteht aus witterungsbeständigem Kunststoff mit einem Filtersieb aus sehr feinmaschigem Edelstahl. Stirnseitig befindet sich eine transparente Sichtscheibe. Geliefert wird der Brauchwasserfilter mit Filtersieb, einem Einsatzring und zwei Gummidichtungen, so dass er in Kunststoff- und Metallrohre von RG 70 bis RG 100 eingebaut werden kann. Der Brauchwasserfilter ist weitgehend selbstreinigend. Durch die transparente Sichtscheibe ist der Brauchwasserfilter einfach kontrollierbar und nach Herunterklappen dieser Scheibe kann das Filtersieb herausgenommen und gegebenenfalls gereinigt werden. Bei hohem Grobschmutzanfall wird zusätzlich der Einbau des Braas Laubgitters in die Dachrinne empfohlen. Dachgrundfläche/ Brauchwasserfilter: bis 150 m 2 Filtereinheit: 0,1 mm Maschenweite Abmessungen: Höhe etwa 220 mm Breite etwa 130 mm Tiefe etwa 200 mm Farben: Dunkelbraun und Grau Brauchwasserfilter- Anschluss zur Zisterne: HT 70, RG 70

411 Planungsgrundlagen Braas Dachrinnen-Systeme Allgemeines Um Gebäude mit einer fachgerechten Dachentwässerung auszurüsten, sind Anforderungen der Normen, Fachregeln und Herstellerangaben zu beachten. Für die Bemessung der Entwässerungsanlagen (Dimensionen in Tabelle 1, Seite 412) sind seit der Ende 2003 zurückgezogenen DIN im Wesentlichen die DIN EN :2000 und DIN :2002 zu beachten. Hierbei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Dachgrundfläche und Regenspende dem Abflussvermögen der Dachrinne, des Rinnenabganges und des Fallrohres gegenüberzustellen. Ergänzend zu den Normenwerten gibt Lafarge Dachsysteme für die Braas Dachrinnen-Systeme das gemäß DIN EN :2000 speziell ermittelte Abflussvermögen in den Tabellen auf Seite 413 an. Sicherheitszuschlag: Dachrinnen mit Außen- und/oder Innenwinkeln (ab Richtungsänderungen > 10 ) erhalten einen Abflussvermögen-Reduktionsfaktor von 0,85. Das heißt im Umkehrschluss, dass rechnerisch 15 % mehr vorhandene Dachgrundfläche entwässert werden muss. Beispiel Haus mit Satteldach Standort: Frankfurt Gleiche Dachneigung und Sparrenlänge Dachtiefe 10,00 m Trauflänge 15,00 m 1 Fallrohranschluss je Satteldachseite 1. Dachgrundfläche Die horizontale Dachflächentiefe beträgt je Satteldachseite: 10 m / 2 = 5 m 5 m Dachflächentiefe x 15 m Trauflänge = 75 m 2 Dachgrundfläche je Satteldachseite 411 Bemessung Die Rinnengröße [RG] ergibt sich aus den Parametern Trauflänge [m], Regenspende [l/(s ha)] und max. zulässiger Dachgrundfläche [m 2 ] aus den Tabellen , Seite 413. Die Fallrohrgröße [RG] ist ebenfalls abhängig von den Parametern Regenspende [l/(s ha)] und max. zulässiger Dachgrundfläche [m 2 ]. Hierbei ist dem Dachrinnen-System das lieferbare Fallrohr mit entsprechendem Rinnenabgang aus der Tabelle 4, Seite 413, zuzuordnen. Die Regenspende [l/(s ha)] gemäß DIN :2002 ergibt sich aus Tabelle 2 Regenereignisse in Deutschland, Seite 412. Die vorhandene Dachgrundfläche [m 2 ] nicht die geneigte Fläche ergibt sich aus Trauflänge x horizontale Dachflächentiefe analog Zeichnung. Trauflänge horizontale Dachflächentiefe Die max. zulässige Dachgrundfläche der Tabellen 3 und 4 muss jeweils gleich oder größer der vorhandenen Dachgrundfläche sein. 2. Regenwasserspende Die Regenwasserspende aus Tabelle 2 beträgt für Frankfurt r = 314 l/(s ha). 3. Rinnengröße Braas Dachrinnen-Richtgröße aus den Tabellen unter Berücksichtigung der Trauflänge 15 m, Regenwasserspende 314 l/(s ha) und max. zulässiger Dachgrundfläche 75 m 2 entnehmen: Möglichkeit A: Bei RG 100 (Tab. 3.1) sind 28 m 2 zulässig, d. h. zulässige Fläche zu gering! Möglichkeit B: Bei RG 125 (Tab. 3.2) sind 45 m 2 zulässig, d. h. zulässige Fläche zu gering! Möglichkeit C: Bei RG 150 (Tab. 3.3) sind 83 m 2 zulässig, d. h. 75 m 2 < 83 m 2 und somit zulässig! Rinnengröße gemäß Tabelle 3.3 = RG Fallrohrgröße Braas Fallrohr-Richtgröße aus Tabelle 4 unter Berücksichtigung der Regenwasserspende 314 l/(s ha) und max. zulässiger Dachgrundfläche 75 m 2 entnehmen: Bei Dachrinne RG 150 mit Fallrohr RG 100 und bei Regenwasserspende 350 l/(s ha) sind 129 m 2 möglich, d. h. 75 m 2 < 129 m 2 und somit zulässig! Fallrohrgröße gemäß Tabelle 4 = RG 100 Ergebnis: Je Satteldachseite eine Braas Dachrinne RG 150 mit einem Rinnenabgang RG 150 auf ein Fallrohr RG 100. Dachrinnen-Systeme

412 Planungsgrundlagen Braas Dachrinnen-Systeme 412 Rinnendimensionen Tabelle 1 Dachrinne Fallrohr Richtgröße Zuschnittsbreite Richtgröße [RG] [mm] [RG] teilig teilig teilig teilig teilig 125 Dachrinnen-Systeme Regenspende Regenereignisse in Deutschland* gemäß DIN :2002 Tabelle 2 Ort Regenspende r [ l/ (s ha) ] Ort Regenspende r [ l/ (s ha) ] Ort Regenspende r [ l/ (s ha) ] Aachen 240 Gera 305 München 335 Aschaffenburg 293 Göppingen 291 Münster 283 Augsburg 285 Görlitz 291 Neubrandenburg Aurich 240 Göttingen Bad Kissingen 307 Halle/Saale 285 Neustadt/ Bad Salzuflen 282 Hamburg 258 Weinstraße 311 Bad Tölz 416 Hamm 286 Nürnberg 296 Bamberg 301 Hanau 295 Oberstdorf 287 Bayreuth 285 Hannover 275 Osnabrück 300 Berlin 341 Heidelberg 338 Paderborn 302 Bielefeld 260 Heilbronn 290 Passau 328 Bocholt 241 Helmstedt 314 Pforzheim 297 Bonn 266 Hildesheim 272 Pirmasens 315 Braunschweig 289 Ingolstadt 283 Regensburg 303 Bremen 238 Kaiserslautern 320 Rosenheim 402 Bremerhaven 257 Karlsruhe 318 Rostock 232 Chemnitz 340 Kassel 273 Saarbrücken 255 Cottbus 260 Kiel 230 Schweinfurt 303 Cuxhaven 267 Koblenz 297 Schwerin 280 Dessau 292 Köln 281 Siegen 275 Dortmund 277 Konstanz 304 Speyer 302 Dresden 297 Leipzig 324 Stuttgart 349 Duisburg 257 Lindau 355 Trier 291 Düsseldorf 277 Lingen 316 Ulm 292 Eisenach 269 Lübeck 247 Villingen- Emden 246 Lüdenscheid 303 Schwenningen 343 Erfurt 243 Magdeburg 277 Willingen/ Erlangen 303 Mainz 333 Upland 315 Essen 276 Mannheim 321 Wittenberge 250 Frankfurt/Main 314 Minden 273 Würzburg 293 Garmisch- Partenkirchen 276 Mönchengladbach 247 * Werte können bei örtlichen Behörden oder Deutschem Wetterdienst (DWD) erfragt werden.

413 Technische Details Braas Dachrinnen-Systeme Dachrinnengröße, Abflussvermögen Braas Dachrinnen* gemäß DIN EN :2000 Tabelle 3 Dachrinne RG 100 Tabelle 3.1 max. max. zulässige Dachgrundfläche [m 2 ] Trauflänge bei einer Regenspende r [ l/ (s ha) ] [m] r 250 r 300 r 350 r 400 5, , , , , , , , , , , , , , , , Dachrinne RG 125 Tabelle 3.2 max. max. zulässige Dachgrundfläche [m 2 ] Trauflänge bei einer Regenspende r [ l/ (s ha) ] [m] r 250 r 300 r 350 r 400 5, , , , , , , , , , , , , , , , Dachrinne RG 150 Tabelle 3.3 max. max. zulässige Dachgrundfläche [m 2 ] Trauflänge bei einer Regenspende r [ l/ (s ha) ] [m] r 250 r 300 r 350 r 400 5, , , , , , , , , , , , , , , , Dachrinne RG 180 Tabelle 3.4 max. max. zulässige Dachgrundfläche [m 2 ] Trauflänge bei einer Regenspende r [ l/ (s ha) ] [m] r 250 r 300 r 350 r 400 5, , , , , , , , , , , , , , , , Fallrohrgröße, Abflussvermögen Braas Fallrohre/Rinnenabgänge* gemäß DIN EN :2000 Tab. 4 Dachrinne Fallrohr max. zulässige Dachgrundfläche [m 2 ] bei einer Regenspende r [l/(s ha)] Richtgröße Richtgröße r 250 r 300 r 350 r 400 [RG] [RG] l/(s ha) l/(s ha) l/(s ha) l/(s ha) *Dachrinnen-System StabiCor: Dachrinnen in RG 100,125 und 150 Fallrohre in RG 70 und 100 *Dachrinnen-System grau: Dachrinnen in RG 100, 125, 150 und 180 Fallrohre in RG 70, 100 und 125 Dachrinnen-Systeme

414 Technische Details Braas Dachrinnen-Systeme 414 Dachrinnen-Systeme

415 Verlegeanleitung Braas Dachrinnen-Systeme Rinnenhalter anbringen Am höchsten Punkt Gefällerichtung festlegen. Ein Gefälle von 3 mm je Meter sollte berücksichtigt werden. Abbiegestelle für höchsten Punkt markieren. Achtung In schneereichen Gebieten sollte die Rinne so angebracht werden, dass der Schnee über die Rinne abrutschen kann Rinnenhalter nach Dachneigung so abbiegen, dass hinterer Rinnenwulst 10 mm höher liegt als der vordere. Das Überlaufen zur Hauswand hin wird damit verhindert. Halter bündig einlassen, damit die Dachpfannen nicht sperren; nicht notwendig beim Einsatz von Braas Aero- Traufelement. Kontrolle mit Rinnenstück am Dach. 2 Rinnenhalter Rinnenhalter, verstellbar Traufstreifen Laubgitter Verbindungsklammer mit Innenklammer Am tiefsten Punkt Rinnenhalter am tiefsten Punkt beim Fallrohr anzeichnen, wie zuvor beschrieben abbiegen und befestigen. Dachrinne Universal- Endstück Außenwinkel 90 Variabler Rinnenabgang Rinnenabgang Fallrohrbogen Rohrschelle Fallrohrmuffe Filterautomat Regenauffangklappe Reduzierstück Schiebemuffe und Mehrzweckverbindung Das Braas Dachrinnen-System, dargestellt am Beispiel Braas StabiCor. Fallrohrabzweigung 45 Brauchwasserfilter Fallrohr Schiebemuffe Standrohranschluss 3 4 Rinnenhalter montieren Doppelschnur spannen. Gefälle mit Wasserwaage prüfen. Weitere Rinnenhalter nach Schnur ausrichten, anzeichnen, wie zuvor beschrieben abbiegen und befestigen. Abstand untereinander: max. 700 mm. Dachrinnen-Systeme

416 Verlegeanleitung Braas Dachrinnen-Systeme 416 Dachrinne verlegen Rinnenanfang Rinne am Fallrohr beginnend verlegen. Universal-Endstück aufstecken. Beim Dachrinnen- System, grau drehend einklappen. Mitgelieferte Schablone aufkleben, je nach Abgangswinkel. Schablone mit Stichsäge aussägen. 5 9 Rinnenabgang montieren Ausschnitt für das Fallrohr mit Hilfe des Rinnenabgangs anzeichnen. Nach Kerbschnitt Öffnung exakt ausschneiden. Rinnenabgang einklappen. Ober- und Unterteil des Variablen Rinnenabgangs zusammenschrauben Variablen Rinnenabgang montieren Eine Alternative zum Rinnenabgang ist der Variable Rinnenabgang. Er ermöglicht: Anordnung direkt am Ende der Rinne Abgang in jedem Winkel von 0 bis 45, ohne Bogen Rinnenverbindungen Die Verbindungsklammer besteht aus 2 Teilen, Innenund Außenwinkel sind einteilig: Außenklammer an den Markierungen von unten einklappen. Hinweis Hinteren verstärkten Rinnenwulst von der Markierung aus eindrücken. Innen- und Außenwinkel in gleicher Weise anbringen Dachrinnen-Systeme 8 Tiefpunkt der Rinnensohle ermitteln (z. B. mit Nagel). Strich ziehen (ca. 150 mm lang). 12 Innenklammer vorne ansetzen und hinten von oben eindrücken. Wichtig Bei der Montage von Verbindungsklammer, Innen- und Außenwinkel markierte Dehnungsfuge berücksichtigen.

417 Verlegeanleitung Braas Dachrinnen-Systeme Fixpunkt schaffen Jedes Rinnenstück ungefähr in der Mitte fixieren: Hinteren Wulst auf Federbreite einschneiden. Feder in Aussparung umbiegen. Die Rinne ist damit fixiert. Befestigung der Dachrinne Die übrigen Federn mit der Hand umbiegen. RG 70, RG 100 Schiebemuffe auf das Standrohr setzen und Fallrohr einmessen. Die Schiebemuffe erleichtert die Montage zum Standrohr. Sie dient gleichzeitig bei RG 100 als Mehrzweckverbindungsstück, z. B. bei Gussstandrohren mit dickeren Wandstärken. Fallrohr in Schiebemuffe stecken und hochschieben, anschließend befestigen Sonderwinkel A. B. Außenwinkel Innenwinkel Außenwinkel Innenwinkel A. Gleiche Traufhöhen Notwendige Angaben für Bestell-Formular: Innen- bzw. Außenwinkel B. Unterschiedliche Traufhöhen Notwendige Angaben für Bestell-Formular: Innen- bzw. Außenwinkel Dachneigung Winkel ermitteln Winkel dem Grundriss-Plan/ der Dach-Draufsicht entnehmen. Wenn keine Zeichnungen vorhanden: Grundriss-Winkel und Dachneigung direkt vor Ort messen. Traufstreifen verlegen 17 Der Traufstreifen (2,00 x 0,28 m) ermöglicht eine variable Lage der unteren Dachpfannenreihe. Die Traufstreifen seitlich ca. 50 mm überlappen. Mit Haften befestigen. Fallrohr montieren Fallrohrlänge ermitteln: entweder von Fallrohrbogen zu Fallrohrbogen + Muffe oder vom Variablen Rinnenabgang zum Fallrohrbogen Befestigen von Rohrschellen im Abstand von max. 2 m. Fallrohre nicht ganz ineinanderstecken: Dehnungsfuge von ca. 4 mm lassen Pro Rohr nur eine Schelle fest anziehen (Fixschelle), die zweite Schelle dient nur als Führung. Dachrinnen-Systeme

418 Stichwortverzeichnis 418 Fette Seitenzahlen verweisen auf die Hauptinformationen. Die anderen Seitenzahlen beinhalten zusätzliche Informationen wie Planungsgrundlagen oder Verlegeanleitungen. A Außenecke 356 Außenwandbekleidungen 342 ff. Außenwinkel, Rinne 406 f. Ausstich, Ortgang-/Giebelstein 181, 183, 185 Ausstichbiber Lüfterbiber mit Ausstichbiber Azimutwinkel 368, 389 Abflussvermögen 411 ff. Abgaskalotte, DuroVent 133, 320 ff. Abgaskalotte, PMMA 138 Abschattung 390 Abschnürung Schnürabstände Absorber 364 Absorption 364 Achat 12 58, 176, 196 f., 228 ff. Achat 13 59, 177, 198 f., 228 ff. Achat 14 60, 176, 200 f., 228 ff. Achat 14/Saphir Sturmklammer 155, 228 ff., 339 f. Achat Sturmklammer 153, 228 ff., 339 f. Adapter für Profilo-S 143, 329 f. Adressen Anschriften Aero-Firstelement 94, 254 ff., 296 ff. Aero-Traufelement 105, 254 ff. Allgemeine Geschäftsbedingungen 38 Alpinstütze für 1-Zoll-Rohre 128, 236 ff., 318 f. Anläufer für Fledermausgauben Opal 165, 264 Anschlüsse 146, 332 ff. Anschlussplatte, Morion 347 Anschlussplatte, Dekorplatte 350 Anschlussrohr, DuroVent 132, 320 f. Anschluss-Set, DuroVent 132, 320 f. Anschriften 428 f. Ansetzplatte, Morion 348 Antennen-/Satellitenaufsatz, DuroVent 133, 320 f. Antennenaufsatz, PMMA 138 Antennendurchgang, Acryl Antennenaufsatz, PMMA Antennenziegel, Ton 135 Antennenziegel, Ton für Doppelbiber 135 Aperturfläche 363 f. Artischocke Firstartischocke Aufgeständerte Solarsysteme 157, 341 Auflagebügel Bügel Ausgleich Deckbreite 112 f. Ausgleich Decklänge 102 f., 188 ff. Ausgleichsziegel Doppelwulst Rubin Ausgleichsziegel Ortgang Rubin Ausgleichsziegel Rubin , 188 ff. Ausschreibungstexte Leistungsverzeichnisse B Bedarf 171 Befestigung, Außenwandbekleidungen 346 ff., 352 f. Befestigung, Dachdeckungen 151 ff., 228 ff., 338 ff. Begehung 122 ff., 315 ff. Bekleidung Außenwandbekleidung Belichtung 140 ff., 323 ff. Bemessungslast 234 Berliner Biber, Opal 69, 177, 221 ff., 228 ff. Biber Antennendurchgang Antennenziegel Ton für Doppelbiber Biberkehle, eingebundene 260 Biberschwanzziegel 45, 67ff. Biegekehle 144, 329 ff. Big Harzer Pfanne 7 Blende Detailblende Böhmische Kehle 260 Bohrer Ziegelbohrer Braas Dachsystem 29, 72 f. Brandwand 294 f. Brauchwasserfilter 410 Bügel 123 ff., 315 ff. Bussard Firstbussard C CAD-Zeichnungen 38, 40 Technische Details D Dachaufbau, wärmegedämmter 244 ff. Dachaufbauten, Gauben 262 ff. Dachaufwölbungen, Gauben 262 ff. Dachdeckung 168 ff. Dachdetails 38, 266 ff. Dachdurchgang 130, 320 ff. Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

419 Stichwortverzeichnis Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage Dacheinteilung 39, 180 ff. Dachentwässerung 404 ff. Dachfenster-Zweiplus Luminex 141, 326 ff. Dachfenster-Zweiplus, wärmegedämmt Luminex 141, 326 ff. Dachformen 23, 260 ff. Dachgeschossausbau 244 ff. Dachgraben 283 Dachhahn 158, 305 Dachknick 114 ff., 310 ff. DachKredit 39 Dachlatten 178 Dachlattenabstand Lattenabstand Dachneigung 26 f., 172 ff. Dachneigungsgrenzen 26 f., 172 ff. Dachpfannen 42 ff. Dachplanung 25 ff. Dachrinnenbemessung 411 ff. Dachrinnen-System, grau 409 Dachrinnen-System, StabiCor 408 Dachrinnen-Systeme 404 ff. Dachschmuck 158 ff., 305 f. Dachsteine 21 f., 44, 48 ff. Dachsteinmodelle 48 ff. Dachsteinproduktion 21 f. Dachsteinwerke 428 f. Dachsysteme 29 Dach-Systemteile 72 ff. Dachtechnik-CD 40 Dachziegel 19 f., 44 f., 54 ff. Dachziegelmodelle 54 ff. Dachziegelproduktion 20 f. Dachziegelwerke 428 f. Dämmung 245 ff. Dampfdiffusion 247 ff. Dampfsperre 247 ff. Deckbreiten 170 f., 179 ff. Decklängen 170 f., 179 ff. Deckmaße 170 f., 179 ff. Deckungsgrad 366 Deckunterlage 229, 234 f. Dekorplatte 350, 359 Detailblende 357 Details Technische Details Dichtungsmasse K 146, 332 f. Diffusion 247 DINplus Dachpfannen 32 DINplus Unterdeckbahnen 34 Divoroll Pro 148, 335 ff. Divoroll Top 147, 335 ff. Divoroll Universal 148, 335 ff. Divoroll Universal-S 147, 335 ff. DivoTape 149, 335 ff. Docken 173 Doppeldeckung, Opal 218, 221, 224 Doppelkremper Doppelwulstziegel Doppel-Kugel First-Doppelkugel Doppelmuldenfalzziegel 45, 61ff. Doppel-S 49, 175, 180 f., 228 ff. Doppelwulstziegel 109 Dreiviertel Biber 113, 264 Druckverlust 365 Dunstrohr DuroVent Dunstrohrdurchgang, Acryl Sani-Lüfter, PMMA Dunstrohrdurchgang, Ton Ton-Sanilüfter Duoroll 150, 335 ff. Durchgänge 130 ff., 320 ff. Durchgangsbiber, Opal Durchgangspfanne Doppelbiber, Opal Durchgangspfanne, PMMA 137 Durchgangspfanne Doppelbiber, Opal 134, 135, 137, 322 Durchgangspfanne, DuroVent 130, 320 f. Durchgangsplatte Durchgangspfanne DuroVent Abgaskalotte 133, 320 f. DuroVent Anschlussrohr 132, 320 f. DuroVent Anschluss-Set 132, 320 f. DuroVent Antennen-/Satellitenaufsatz 133, 320 f. DuroVent Durchgangspfanne 130, 320 f. DuroVent Oberrohr 131, 320 f. DuroVent Sanilüfter 131, 320 f. DuroVent Wetterkappe für Oberrohr 131, 320 f. DuroVent Wetterkappe für Sanilüfter 131, 320 f. E Ebener Dachstein 44, 53 Eckbereich, Dach 228 ff. Eckfirst, Morion 348 Economyfirst Konischer First K Edelsteinfirst Linienfirst N Eingebundene Biberkehle 260 Einzelfallberechnung 231 ff. Einzeltritt Sicherheitsstufe Eislast 237 Energieeinsparverordnung 245 ff. Energiegewinnungssysteme 360 ff. Engobe 47 Entlüftungsleitungen 130 ff., 320 ff. 419

420 Stichwortverzeichnis 420 Entsorgung 36 f. Entwässerung 411 ff. Erhebungsbogen 375 f., 396 Erhöhte Anforderungen 172 Eule Firsteule Eurofol Q Eurofol Q Euro-Sturmklammer 152, 228 ff., 338 ff. F Fallrohr 406 f. Fallrohrabzweigung 406 f. Fallrohrbogen 406 f. Fallrohrmuffe 406 f. Falzziegel 44 f., 64ff. Farbübersicht 44 f. Fenster 140 f., 323 ff. Feuerbeständige Wand 294 Figaroll 94, 254 ff., 296 ff. Filterautomat für Regentonnen 410 First 74 ff., 296 ff. First-/Gratsysteme 74 ff., 296 ff. Firstabdeckrollen MetallRoll, Figaroll Firstanfänger, Economyfirst Firstanfänger K Firstanfänger, Traditionsfirst Firstanfänger P Firstanfänger Ahorn, Traditionsfirst Firstanfänger Ahorn P Firstanfänger Ahorn P 86, 299 ff. Firstanfänger Eiche P 86, 299 ff. Firstanfänger Eiche Traditionsfirst Firstanfänger Eiche P Firstanfänger Jahreszahl konisch Firstanfänger Jahreszahl konisch HO Firstanfänger Jahreszahl Sattelfirst Firstanfänger Jahreszahl HO Firstanfänger Jahreszahl Edelsteinfirst Firstanfänger Jahreszahl N Firstanfänger Jahreszahl HO 77, 299 ff. Firstanfänger Jahreszahl konisch HO 80, 299 ff. Firstanfänger Jahreszahl N 88, 299 ff. Firstanfänger K 84, 299 ff. Firstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO 82, 299 ff. Firstanfänger Muschel konisch Firstanfänger Muschel konisch HO Firstanfänger Muschel Sattelfirst Firstanfänger Muschel HO Firstanfänger Muschel HO 77, 299 ff. Firstanfänger Muschel konisch HO 80, 299 ff. Firstanfänger N 88, 299 ff. Firstanfänger Neutral Edelsteinfirst Firstanfänger N Firstanfänger P 86, 299 ff. Firstanfänger Schmuckscheibe konisch Firstanfänger Schmuckscheibe konisch HO Firstanfänger Schmuckscheibe konisch HO 80, 299 ff. Firstanschluss-Doppelwulstziegel 91 Firstanschluss-Ortgangziegel 90 Firstanschluss-Ortgangziegel, Smaragd 90 Firstanschlussziegel 89, 300 First-Artischocke 163, 306 Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO 83, 299 ff. Firstausgleich mit Doppelmuffe Edelsteinfirst Firstausgleich mit Doppelmuffe N Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch HO Firstausgleich mit Doppelmuffe Sattelfirst Firstausgleich mit Doppelmuffe HO Firstausgleich mit Doppelmuffe HO 77, 299 ff. Firstausgleich mit Doppelmuffe konisch HO 81, 299 ff. Firstausgleich mit Doppelmuffe N 88, 299 ff. Firstausgleich ohne Muffe Sattelfirst Firstausgleich ohne Muffe HO Firstausgleich ohne Muffe HO 78, 299 ff. Firstbussard 160, 306 First-Doppelkugel 163, 306 Firstender, Economyfirst Firstender K Firstender, Traditionsfirst Firstender P Firstender Ahorn P 86, 299 ff. Firstender Ahorn, Traditionsfirst Firstender Ahorn P Firstender Eiche, Traditionsfirst Firstender Eiche P Firstender Eiche P 86, 299 ff. Firstender K 84, 299 ff. Firstender P 86, 299 ff. Firstendscheibe 96, 299 ff. Firstendscheibe-Ton Funktionsscheibe-Ton Firstendstein 74, 296 ff. Firsteule 160, 306 Firstfuchs 161, 306 Firsthahn 158, 306 Firstkatze 159, 306 Firstklammer 97, 296 ff. Firstklammer Economyfirst Firstklammer K Firstklammer Edelsteinfirst Firstklammer HO + N Firstklammer HO + N 97, 299 ff. Firstklammer K 97, 299 ff. Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

421 Stichwortverzeichnis Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage Firstklammer Konischer First Firstklammer HO + N Firstklammer P 97, 299 ff. Firstklammer Sattelfirst Firstklammer HO + N Firstklammer, kurz 97, 296 ff. Firstklammer, Traditionsfirst Firstklammer P First-Kugeln, 30 cm/50 cm 163, 306 Firstlatte 296 ff., 299 ff. Firstlattenhalter 95, 296 ff. Firstlüfterplatte, Opal 92 Firstpferd 161, 306 Firstplatte, Opal 92 Firstplatte, Smaragd 93 First-Schlafwandler 162, 306 Firstschmuck Dachschmuck First-Spitzen, 40 cm/60 cm/70 cm 162, 306 Firststein 74, 296 ff. Firstsysteme 74 ff., 296 ff. Firsttaube 159, 306 Firstziegel klein HO 82, 299 ff. First-Zwiebel 162, 306 Flachdachziegel 44, 54ff. Flächen-Bemessungslast 234 Flächenbereich, Dach 228 ff. Flächenkraft 234 f. Flächenziegel 54 ff., 170 f. Flachkollektor 362 ff. Fledermausgaube 262 ff., 25 Fledermausstein 164 Flexibler Schlauchanschluss 139, 320 ff. Flexiroll 149, 335 ff. Förderprogramme 39 Formpfannen 72 ff. FotoPlus 41 Frankfurter Pfanne 48, 175, 180 f., 228 ff. Fremdüberwachung 33 ff. Frostbeständigkeit 31 Frostwiderstand 31 Fuchs Firstfuchs Fühler 378, 382 Funktionsscheibe-Ton 79, 299 ff. G GAEB 38 Garantie 31 Garantieurkunden 31 Geradschnitt, Opal 67 Geschäftsbedingungen 38 Geschichte 18 ff. Geschlaufte Deckung 352 Geschlossene Deckunterlage 228 ff. Geschwungene Gaube 25, 262 ff. Gewicht 171 Giebelgaube 24 Giebelstein 107 Glasur 47 Grabenrinne 283 GraFi-Halter 95, 296 ff. Granat 11 61, 177, 202 f., 228 ff. Granat 13 62, 177, 204 f., 228 ff. Granat 15 63, 177, 206 f., 228 ff. Grat 74 ff., 296 ff. Gratanfallpunkt 297 f. Gratanfangstein 75, 296 ff. Gratlatte 296 ff., 299 ff. Gratlattenhalter GraFi-Halter Gratsysteme 74 ff., 296 ff. Güteanforderungen 30 ff. Güteschutz 33 H Hafte für Biegekehle 145 Hahn Dachhahn, Firsthahn Halbe Biber 113 Halber Flächenziegel 112 Halber Normalstein 112 Halber Pultstein 98 Halber Pultstein mit langem Lappen 98 Hanseat Achat 14 Harzer Pfanne 50, 175, 180 f., 228 ff. Harzer Pfanne 7 51, 175, 182 f., 228 ff. Hauptverwaltung 428 f. Havelländer Granat 11 Heizungsanlagenverordnung 245 f. Heizungsunterstützung 367, 371 Hersteller-Verarbeitungsvorschrift 3 Hinterlüftung 254 ff., 344 f. Hochglanz 47 Höhenüberdeckung 180 ff. Hohlfalzziegel 45, 58ff. Hohlziegel 20 Holzschutz 252 ff. Hotline Kunden-Servicezentrum 428 I Inhaltsverzeichnis 4f. Inhaltsverzeichnis Produkte 6ff. Innenfeuchte 247 ff. 421

422 Stichwortverzeichnis 422 Innenwinkel, Mansard-/Knickpfanne 114 ff., 310 ff. Innenwinkel, Pultziegel 99 f., 227 Internet 38 f. Interseroh 36 f. K Kaiserdach 261 Kaminanschluss Wakaflex Karstädter Rubin 11 Karstädter Sturmklammer Rubin 11 Sturmklammer Karthago Saphir Karund Rubin 15 Katze Firstkatze Kehl-/Gratklammer 151, 338 Kehlsattelband 145, 329 ff. Kehlsystem 143 ff., 329 ff. Klammer-Bemessungslast 234 Klebeband Divotape, Flexiroll, Duroroll Kleber für Dachschmuck Spezialkleber Klima 172, 236 ff. Knick-Doppelwulstziegel 118 Knick-Doppelwulstpfanne Knick-Doppelwulstziegel Knick-Giebelstein 115 Knick-Ortgangpfanne Knick-Ortgangziegel Knick-Ortgangstein 115 Knick-Ortgangziegel 118 Knickpfanne Knickziegel Knickstein 115 Knickziegel 117 Kollektor 362 ff. Kollektorfühler 378, 382 Kombinierter Mönch-/Nonnenziegel 45, 71 Konisch kleiner First Firstziegel klein HO, 82 Konisch kleiner First zum Vermörteln Mörtelfirst klein HO Konisch kleiner Firstanfänger mit Schmuckscheibe Firstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO Konisch kleiner Firstanfänger mit Schmuckscheibe zum Vermörteln Mörtelfirstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO Konisch kleiner Firstausgleich mit Doppelmuffe Firstausgleich klein mit Doppelmuffe HO Konischer First Konischer First HO Konischer First HO 79, 299 ff. Konischer First K 84, 299 ff. Konischer First P 85, 299 ff. Konstruktionsbreite 181 ff. Konstruktionslänge 180 ff. Konterlatten 178, 254 Konversionsfaktor 364 Kopf-Sturmklammer Smaragd Sturmklammer Kroher Raute 21 Kronendeckung, Opal 219, 222, 225 Krüppelwalmdach 24 Kugel First-Kugel Kunden-Servicezentrum 428 f. Kurze Firstklammer 97 L Lafarge Dachsysteme 16 f., 38 f., 428 f. Läger 428 f. Längskonkavbiber, Opal 166, 261 Längskonvexbiber, Opal 166, 261 Lastannahmen 171 Lattenabstand 170 f. Lattenabstand Ausgleichsziegel 188 ff. Lattenabstand First 180 ff. Lattenabstand Pult 227 Lattenabstand Traufe 180 ff. Lattung 178, 180 ff. Laubgitter 406 f. Leistungsverzeichnisse 38, 40 Lichtbiber, Opal 142 Lichtkuppel-Dachfenster Luminex 140 Lichtkuppel-Dachfenster Luminex GF, Universal 140 Lichtkuppel-Dachfenster Luminex, Universal 140 Lichtpfanne 142 Lieferprogramm 6ff. Linienfirst N 87, 299 ff. Luftdichtheit 245 ff. Lüfterbiber mit Ausstichbiber 120, 254 ff. Lüfterbiber stranggezogen 121, 254 ff. Lüfterelement Unterspannbahn Lüfterelement Lüfterfirst First Lüfterstein 119, 254 ff. Lüfterziegel mit Gitter/Sieb 119, 254 ff. Lüfterziegel mit keramischem Labyrinth 120, 254 ff. Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

423 Stichwortverzeichnis Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage Lüftung 119, 244 ff., 344 ff. Lüftungsband 106, 254 ff. Lüftungsquerschnitte 258 f. Lüftungszubehör 255 ff. Luminex Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex M Machbarkeitserklärung 262 ff. Mansarddach 24 Mansard-Doppelwulstpfanne Mansard-Doppelwulstziegel Mansard-Doppelwulstziegel 117 Mansard-Giebelpfanne Mansard-Giebelstein Mansard-Giebelstein 114 Mansard-Ortgangpfanne Mansard-Ortgangziegel Mansard-Ortgangstein 114 Mansard-Ortgangziegel 116 Mansardpfanne Mansardstein Mansardstein 114 Mansardziegel 116 Materialbedarf 171 Matt 46 f. Medien 38 Mehrzweckverbindung 406 f. Metalldachfenster Luminex, Universal 141, 323 ff. MetallRoll 93, 254 ff., 296 ff. Mindestdachneigung 172 Modellübersicht 44 f. Modulanschlussstein 386, 401 Modulhalter 386, 397 ff. Modulkassette 386, 397 ff. Modulstütze 157, 341 Mönch-/Nonnenziegel 19 Mönch-/Nonnenziegel, kombiniert 45, 71 Montageanleitungen Verlegeanleitungen Morion Anschlussplatte 347 Morion Ansetzplatte 348 Morion Eckfirst 348 Morion Tonplatte 347 ff. Morion Vario-Ecke 349 Morionschraube Spezialschraube Morion Mörtelfarbe 167 Mörtelfirst klein HO 82 Mörtelfirstanfänger klein mit Schmuckscheibe HO 82 Mörtelwalmkappe klein HO 83 Müritzer Topas 11 Muschel 77, 80 N Naturrot 47 Neue Medien 38 ff. Niedrigenergiehaus 244 ff. Novo 46 O Oberer Abschluss Außenwandbekleidungen 355 Oberflächen 46 f. Oberrohr, DuroVent 131, 320 ff. Oberrohr, Wetterkappe 131, 320 ff. Ochsenaugen Fledermausgauben Offene Deckunterlage 228 ff. Opal Berliner Biber 69, 177, 221 ff., 228 ff. Opal Standard Format 67, 177, 218 ff., 228 ff. Opal Turmbiber 68, 177, 224 ff., 228 ff. Originalfarben 167 Ortgang 107 ff. Ortgangplatte 109 Ortgangrinne 278 Ortgangstein 107 Ortgangstein halb, Tegalit 107 Ortgangstein, Tegalit 107 Ortgangziegel 108 Ortgangziegel, Opal 110 Ortgangziegel, Smaragd 110 Ortgangziegel, zweiteilig 109 P Pfannenüberstand Traufe 180 ff. Pferd Firstpferd Photovoltaik 384 ff. Planungsgrundlagen, Außenwandbekleidungen 352 f. Planungsgrundlagen, Dachdeckungen 168 ff. Planungsgrundlagen, Dachrinnen-Systeme 411 ff. Planungsscheibe, Solar 368, 391 Produktdaten, Übersicht 170 f. Produktionskontrolle 30 ff. Profilierte Dachsteine 44, 48 ff. Profilo-S 143, 329 ff. Profilo-S Adapter 143, 329 ff. Programmübersicht 6ff. Prüflabor 32 ff. 423

424 Stichwortverzeichnis 424 Prüfzeugnis 32 ff. Pufferspeicher 367 Pult 98 ff., 227, 307 f. Pultdach 23 Pult-Doppelwulstziegel 100 Pult-Giebelstein 99 Pult-Ortgangstein 99 Pult-Ortgangziegel 100 Pultstein 98, 227 Pultstein mit langem Lappen 98 Pultziegel 99, 227 Pultziegel, universal 101, 227, 307 ff. PV ff. Q Qualitätsmanagement 30 Querwölber für Fledermausgauben Opal 165, 264 R Randbereich, Dach 228 ff. Raute, Kroher 21 Rautenziegel 45, 70 Recycling 36 f. Reduzierstück, Fallrohr 406 f. Reformziegel 45, 64ff. Regeldachneigung 170, 172 Regelschneelast 237 Regenauffangklappe 406 f. Regensicheres Unterdach 173 ff. Regensicherheit 26, 172 ff. Regenspende 411 ff. Regentonne 410 Regenwasserfilter 410 Reparaturband Repatape Repatape 167 Richtgröße 412 Rinnenabgang 406 f. Rinnenendstück, Universal 406 f. Rinnenhalter 406 f. Rinnensysteme 404 ff. Rippenkehle 144, 329 ff. Rohrschelle 406 f. Rohstoffe 36 f. Roste Sicherheitsrost Rubin 11 55, 176, 186 f., 228 ff. Rubin 11 Sturmklammer 155, 228 ff., 338 ff. Rubin 11V 54 Rubin 13 56, 176, 188 ff., 228 ff. Rubin 13 Ausgleichsziegel Ausgleichsziegel Rubin 13 Rubin 15 57, 176, 194 f., 228 ff. Rubin 15 Sturmklammer 154, 228 ff., 338 ff. Rücknahme von Produkten 36 f. Rundholzhalter 128, 236 ff., 318 ff. Rundschnitt, Opal 67 S Sani-Lüfter, DuroVent 131, 320 f. Sani-Lüfter, PMMA 137 Sanilüfter, Ton 134 Sanilüfter, Ton für Doppelbiber 134 Sani-Lüfter Wetterkappe, PMMA 137 Saphir 71, 176, 216 f., 228 ff. Saphir/Achat 14 Sturmklammer 155, 228 ff., 338 ff. Satteldach 23 Sattelfirst Sattelfirst HO Sattelfirst HO 76, 299 ff. Schaumstreifen 145, 329 ff. Schiebemuffe 406 f. Schlafwandler First-Schlafwandler Schlagdübel 146, 332 ff. Schlauchanschluss, flexibler 139, 320 ff. Schleppgaube 24 Schlussstein 108 Schmuckscheibe Firstanfänger mit Schmuckscheibe Schneefangbiber Schneefangpfanne Schneefanggitter 127, 236 ff., 318 ff. Schneefanggitterstütze 127, 236 ff., 318 ff. Schneefanghaken 129, 236 ff., 318 ff. Schneefangpfanne 127, 236 ff., 318 ff. Schneefangplatte Schneefangpfanne Schneefang-Systeme 127 ff., 236 ff., 318 f. Schneelast 237 Schneelastzonen 236 Schneereiche Gebiete 236 ff. Schneestoppstein 129, 236 ff. Schneidstaub 179, 353 Schnürabstände 170, 180 ff. Schornsteinanschluss Wakaflex Schrauben Spezialschrauben, Schraubnägel Schraubnagel, kurz / lang 156 Schwimmbaderwärmung 372 s d -Wert 147 f., 247 ff. Segmentschnitt, Opal 67 Seidenmatt 46 f. Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

425 Stichwortverzeichnis Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage Seitenfalzklammer 2 151, 228 ff., 338 ff. Seitlicher Anschlussziegel First, Smaragd 91 Seitlicher Anschlussziegel Smaragd 111 Services 39 Sicherheitsbiber, Aluminium Sicherheitspfanne, Aluminium Sicherheitspfanne, Aluminium 122, 315 ff. Sicherheitsprüfungen 34 Sicherheitsrost Pro 146, Stahl 125, 315 ff. Sicherheitsrost Pro 86, Stahl 125, 315 ff. Sicherheitsrost, Aluminium 124, 315 ff. Sicherheitsstufe, Aluminium 123, 315 ff. Sicherheitstritt Pro 42, Stahl 124, 315 ff. Sicherheitstritt, Aluminium 123, 315 ff. Smaragd 70, 176, 214 f., 228 ff. Smaragd Sturmklammer 154, 228 ff., 338 ff. Software-Tools 39 ff. Solarmodul 385 Solarstrom-System 384 ff. Solarsysteme 360 ff. Solarthermie Solarwärme-System Solarwärme-System 362 ff. Solarziegel, Ton 136 Solarziegel, Ton für Doppelbiber 136 Sonderdachformen 260 ff. Sonderwinkel, Rinne 407 Sonnenenergie 360 ff. Sparrenabstände 178 Sparrenlängen Konstruktionslängen Speichervolumen 367 Spezialbohrer Ziegelbohrer Spezialkleber 163, 306 Spezialschneider, Morion 349, 353 Spezialschraube Morion, 3,5 x 35 mm 349, 352 Spezialschrauben, 4 x 55 mm 156, 228 ff., 338 ff. Spitze First-Spitze StabiCor Dachrinnen-Systeme 408 Standard Topas 15 Standard Format, Opal Opal Standard Standortkarte 428 Stand der Technik 3 Standplatte Sicherheitspfanne Standrohranschluss 406 f. Standstein 122, 315 ff. Star-Technologie 46 Staudruck 232 Steckverbinder 401 Stichmaß 261 Stromerzeugung 384 ff. Stromverbrauch 389 f. Stufen Sicherheitssufe Sturmklammern 151 ff., 228 ff., 338 ff. Sturmkralle 153, 228 ff., 338 ff. Systemkomponenten 387 Systempakete 387 T Taube Firsttaube Taunus Pfanne 52, 175, 180 f., 228 ff. Tauwasserschäden 248 Tauwasserschutz 247 ff. Technische Daten 170 f. Technische Details, Außenwandbekleidungen 354 ff. Technische Details, Dachdeckungen 266 ff. Technische Details, Dachrinnen-Systeme 414 Technische Details, Solarsysteme 373 f., 395 Tegalit 53, 175, 184 f., 228 ff. Tegalit Firstendscheibe 96, 296 ff. Tegalit Firststein 76, 296 ff. Temperaturfühler 382, 378 Thermokollektor 362 ff. Tichelmann-Prinzip 369 Tierfiguren Dachschmuck Ton-Antennenziegel 135 Ton-Antennenziegel, Doppelbiber 135 Tonplatte, Morion Morion Tonplatte Ton-Sanilüfter 134 Ton-Sanilüfter, Doppelbiber 134 Ton-Solarziegel 136 Ton-Solarziegel, Doppelbiber 136 Topas 11 64, 177, 208 f., 228 ff. Topas 13 65, 177, 210 f., 228 ff. Topas 15 66, 177, 212 f., 228 ff. Topline-Glasur 47 Traditionsfirst Konischer First P Traglatten, Außenwandbekleidung 345 f. Traufanschlusselement 386, 397 ff. Traufe 102 ff. Traufgitter 106, 254 ff. Trauflüfterplatte, Opal 104, 254 ff. Traufplatte, Opal 104 Traufplatte, Smaragd

426 Stichwortverzeichnis 426 Traufstreifen 406 f., 415 ff. Traufziegel, Rubin Trinkwassererwärmung 370 Tritte Sicherheitstritt Trittsystem Standstein, Sicherheitspfanne Turmbiber, Opal Opal Turmbiber TÜV 30, 35 U Umweltschutz 36 f. Uni-Sicherheitssystem 126 Universal-Lichtkuppel-Dachfenster GF Luminex 140, 323 ff. Universal-Lichtkuppel-Dachfenster Luminex 140, 323 ff. Universal-Metalldachfenster 141, 323 ff. Universal-Pultanfänger mit Schmuckscheibe 101, 307 ff. Universal-Pultender mit Schmuckscheibe 101, 307 ff. Universal-Pultziegel 101, 227, 307 ff. Universal-Sturmklammer 152, 228 ff., 338 ff. Universal-Unterläufer Opal 164, 260 Unterdach 173 ff. Unterdeckbahnen 147 f., 173 ff., 335 ff. Unterdeckung 173 ff. Unterer Abschluss, Außenwandbekleidungen 354 Unterkonstruktion, Außenwandbekleidungen 345 f. Unterkonstruktion, Dachdeckungen 147 ff., 172 ff., 335 ff. Unterläufer Universal Unterläufer Opal Unterlüftung 254 ff. Unterspannbahn Lüfterelement 121, 254 ff., 335 ff. Unterspannbahnen 147 ff., 172 ff., 335 ff. Unterspannung 173 ff. V Variabler Rinnenabgang 406 Ventistein 130 Verband, Deckung 53, 61, 62, 63 Verbindungsklammer für Schneefanggitter 127, 318 f. Verbindungsleitung 386, 397 ff. Verkaufsbüros 428 f. Verklammerung 151 ff., 228 ff., 338 ff. Verklebung 149 f., 173, 335 ff. Verlegeanleitungen Befestigungssortiment 338 ff. Dachfenster-Zweiplus 326 ff. Dachhahn für Dachsteine 305 Dachrinnen-Systeme 415 ff. Dachschmuck für Dachziegel 306 Dekorplatte 359 DuroVent Sortiment 320 f. First-/Gratsysteme Dachsteine 296 ff. First-/Gratsysteme Dachziegel 299 ff. Kehlsystem 329 ff. Lichtkuppel-/Metalldachfenster 323 ff. Mansard-/Knickpfannen 310 ff. Modulstütze 341 Morion Tonplatte 358 Sani-Lüfter für Opal 322 Schneefang-System 318 f. Solarstrom-System PV ff. Solarwärme-System Thermokollektor 377 ff. Trittsystem 315 ff. Universal-Pultsystem Dachziegel 307 ff. Unterdeck-/Unterspannbahnen 335 ff. Wakaflex 332 ff. Verpackung 36 f. Verschattung 390 Verschiebeziegel 54 Vogeleinflug, Schutz 105 f. Vorwort 3 W Waagerechte Deckung 352 Wabendeckung 352 Wakaflex 146, 332 ff. Waka-Leiste 146, 332 ff. Walmdach 24 Walmglocke Walmkappe Walmkappe 75, 296 ff. Walmkappe Edelsteinfirst Walmkappe N Walmkappe HO 78, 299 ff. Walmkappe K 85, 299 ff. Walmkappe klein HO 83, 299 ff. Walmkappe konisch HO 81, 299 ff. Walmkappe Konischer First Walmkappe konisch HO Walmkappe N 89, 299 ff. Walmkappe P 87, 299 ff. Walmkappe zum Vermörteln Konisch kleiner First Mörtelwalmkappe klein HO Walmkappe, universal Economyfirst Walmkappe K Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

427 Stichwortverzeichnis Walmkappe, universal Traditionsfirst Walmkappe P Wand Außenwandbekleidungen Wand-/Kaminanschluss Wakaflex Wandanschluss Wakaflex Wärmebrücken 245 Wärmegedämmter Dachaufbau 244 ff. Wärmegewinnung 362 ff. Wärmeschutz 245 ff. Wärmeschutzverordnung 245 Wärmeverlustkoeffizient 364 Warmwasserbedarf 366 Warmwassererzeugung 370 ff. Wasserdampfdiffusion 247 Wasserdampfkonvektion 247 Wasserdichtes Unterdach 173 ff. Wassersäule 147 ff. WDD-Wert 147 ff. Wechselrichter 388, 397 ff. Werkstandort 428 f. Werkzeug 179, 353 Weserland Granat 11 Westfalica Achat 12 Wetterkappe für DuroVent Oberrohr 131, 320 f. Wetterkappe für DuroVent Sani-Lüfter 131, 320 f. Wetterkappe für Sani-Lüfter, PMMA 137 Wettervorhersage 39 Wiederverwertung 36 f. Windlastzonen 233 Windsog 232 Windsogberechnung 39, 40, 228 ff. Windsogsicherheit 228 ff. Winkelstück 407 Z Zeltdach 24 Zertifikate 32 ff. Ziegelbohrer 157, 179, 353 Zisterne 410 Zusatzgarantie gegen Frostschäden 31 Zusatzmaßnahmen, Regensicherheit 173 ff. Zusatzmaßnahmen, Windsogsicherheit 228 ff. Zweiplus, Dachfenster Luminex 141, 326 ff. Zweiplus, Dachfenster wärmegedämmt Luminex 141, 326 ff. Zwiebel First-Zwiebel Zwiebeldach Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

428 Standortübersicht Lafarge Dachsysteme 428 Idstedt Rahmstorf Karstädt Hoppegarten Petershagen Dülmen Rinteln Heyrothsberge Obergräfenhain Monheim Heusenstamm Hockenheim Oberursel Hainstadt Forchheim Ötigheim Mainburg Altheim Hauptverwaltung Verkaufsbüro Kunden-Servicezentrum Dachsteinwerk/-lager Dachziegelwerk/-lager Dachsteinlager Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage

429 Verkaufsbüros / Läger Obergräfenhain Verkaufsbüro und Lager Rathendorfer Straße Penig OT Obergräfenhain Tel Fax Petershagen Lager Heisterholz 1/B Petershagen Tel Fax Hainstadt Lager Ziegeleistraße Buchen-Hainstadt Tel Fax Hoppegarten Lager Rudolf-Braas-Straße Müncheberg Tel Fax Heyrothsberge Lager Königsborner Straße Heyrothsberge Tel Fax Ötigheim Lager Muggensturmer Straße Ötigheim Tel Fax Karstädt Verkaufsbüro und Lager An der B Karstädt Tel Fax Monheim Verkaufsbüro und Lager Baumberger Chaussee Monheim Baumberg Tel Fax Mainburg Verkaufsbüro und Lager Wolnzacher Straße Mainburg Tel Fax Rahmstorf Verkaufsbüro und Lager Goldbecker Straße Regesbostel Tel Fax Dülmen Lager Wierlings-Esch Dülmen Tel Fax Altheim Verkaufsbüro und Lager Braas & Schwenk-Straße Altheim Tel Fax Idstedt Lager Alte Landstraße Idstedt Tel Fax Heusenstamm Verkaufsbüro und Lager Rembrücker Straße Heusenstamm Tel Fax Forchheim Lager Forchheimer Straße Hausen Tel Fax Rinteln Verkaufsbüro und Lager Braasstraße Rinteln Tel Fax Hockenheim Verkaufsbüro und Lager II. Industriestraße Hockenheim Tel Fax Servicenummer für Fachkunden Hotline: Fax: Braas Handbuch Geneigte Dächer 6. Auflage Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstraße 2-4 D Oberursel Tel Fax Stand 05/2004

430 Lafarge Dachsysteme GmbH Frankfurter Landstraße 2-4 D Oberursel Tel Fax

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