Mit Faustformeln ist es so eine

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1 SKIPPERS MAGAZIN Riggtrimm EXTRA Der Weg zum perfekten Trimm Das nötige Basiswissen für die Riggjustage ist weniger kompliziert, als viele denken. Wer es einmal durchexerziert hat, stellt den Mast beim nächsten Mal schnell ein Mit Faustformeln ist es so eine Sache: Sie sind ideal, um komplexe Vorgänge einfach zusammenzufassen und entsprechend beliebt, gerade auch beim Thema Riggtrimm. Nur leider schränken die enorm vielen Spielarten von Riggs auf dem Markt deren Allgemeingültigkeit ziemlich ein. Doch trotzdem wäre es falsch verstandene Pedanterie, auf sie zu verzichten. Denn sie tragen dazu bei, das für viele Eigner recht mysteriöse Thema transparent zu machen. Auftakt: die richtige Reihenfolge Mit wenigen Ausnahmen (siehe Tabelle S. 88) ist die Reihenfolge der Arbeiten nämlich immer gleich: Steht der Mast mit gerade handwarm angezogenen Stagen und Wanten, wird zunächst der Mastfall reguliert, dann die Oberwanten gespannt, die Unterwanten und schließlich die Mittelwanten, falls vorhanden. Wichtig: Die Oberwantenspannung wird idealerweise einmal eingestellt und bleibt dann so. Sie ist die feste Größe im Trimmvorgang. Die Unter- dienen dagegen mehr der Korrektur und werden deutlich weniger stark angezogen. Der Grad der Spannung ist vor allem von der Anzahl der Salinge abhängig. Bei Einsalings-Riggs liegt der mindestens nötige Zug bei etwa 50 Prozent der Oberwantenspannung, bei Riggs mit zwei Salingspaaren bei 40, bei drei Salingspaaren bei rund 30. Die Mittelwanten werden im Vergleich weniger stark angezogen: Mit Zweisalings-Riggs liegt die Untergrenze bei etwa 20 Prozent der Oberwantenspannung, mit drei Salingen unten bei 15 und oben bei 10 Prozent. Sind die Mittelwanten nicht durchlaufend, sondern über Terminals von Saling zu Saling ausgelegt (Discontinued rigging), halbieren sich die Werte etwa noch einmal. Der Auftakt ist aber immer der korrekte Mastfall; wie er eingestellt wird, ist im Kasten auf der rechten Seite erklärt. An dieser Stelle erfüllt das Vorstag eine seiner Aufgaben: Dessen Länge reguliert den Mastfall des Bootes und muss an- Das Maß der Spannung 2 m schließend nicht mehr angefasst werden. Dieses leichte Anwinkeln des Mastes dient vor allem den Amwind-Segeleigenschaften und ist außerdem ein wichtiger erster Schutz gegen den Riggtrimm-GAU: die negative Mastvorbiegung wenn sich der Mast in der Mitte nach achtern ausbeult und der Masttopp leicht nach vorn wandert. Kommt es dazu, resultiert da- Zwar gibt es bei Ausrüstern Messgeräte für die Spannung von Wanten zu kaufen, doch das einfachste Gerät hierfür hat jeder zu Hause: einen Zollstock. Er ist ein universelles Messgerät, denn Drähte, egal welchen Durchmessers, recken sich unter Last gleich: einen Millimeter pro 5 Prozent erreichter Bruchlast (Ausnahme: Rodstagen oder Dyform mit 0,7 bzw. 0,95 Millimeter Reck). Unbelastet weisen sie wieder den alten Wert auf. Das Messverfahren funktioniert wie folgt: Der ausgeklappte Zollstock wird unten 5 Millimeter über der Pressung des Terminals vor dem Wantenspanner angelegt und oben am Stag mit Klebeband befestigt. Das Want muss zu diesem Zeitpunkt entspannt sein. Dann wird angezogen. Mit steigender Spannung entfernt sich das Ende des Zollstocks langsam weiter vom Terminal. So kann die Soll-Belastung natürlich gleichmäßig auf beide Wantenspanner verteilt angelegt werden. Mit einer Schieblehre wird der Abstand gemessen. Die Methode kann für die Spannung der Oberwanten, des Achterstags oder von Backstagen angewendet werden, auch wenn dort die Befestigung schwieriger ist. Wichtig: Das Verfahren liefert gute Ergebnisse bei Drähten, die nicht älter als drei, vier Jahre sind. Darüber hinaus werden die Messwerte ungenauer. Mit 20 Jahre alten, völlig ausgereckten Drähten funktioniert es nicht. 84 YACHT 13 / 20 07

2 Den Mastfall auspendeln ZEICHNUNGEN: H. SELTMANN Maximale Länge des Vorlieks des Großsegels Lot b Der erste Schritt beim Check des Riggs ist die Grundposition des Mastes im Boot. Denn alle Masten stehen mit einem leichten Fall nach achtern im Schiff, um mehr Höhe beim Segeln zu ermöglichen. Ein bis drei Prozent sind je nach sportlichem Anspruch die Regel. Um den Wert zu ermitteln, müssen alle Stagen und Wanten zunächst auf handwarm gelöst werden. Dann sollte das Schiff möglichst ruhig und ausbalanciert im Hafen liegen. Am Großfall wird nun ein schwerer Gegenstand befestigt und unter Baumniveau herabgelassen. Hält man es am Ende in einen Eimer Wasser, werden die Ausschläge dieses Pendels gedämpft. Messen Sie jetzt den Abstand zwischen Fall und achterem Ende des Mastprofils (b). Der Mastfall muss nun ausgerechnet werden, indem der gemessene Wert in Relation zur Vorlieklänge des Großsegels gesetzt wird. Letzteren Wert finden Sie in den Unterlagen zu Ihrem Boot oder erfragen ihn bei der Werft oder messen selbst. Diesen Wert müssen Sie für 1 Grad Fall mit 1,75 multiplizieren, für 2 Grad mit 3,49 und für 3 Grad mit 5,23. Heraus kommt dann die entsprechende Zentimeter- Zahl, die Sie mit Ihrem gemessenen Wert vergleichen können. Damit haben Sie auch die ideale Vorstagslänge ermittelt. Ist es nicht lang genug, können Sie das Vorstag mit Toggles (direkt am Beschlag) verlängern. Was noch zu beachten ist: Eigner von Yachten mit durchgestecktem Mast müssen zuvor die Grundspannung im Bereich zwischen Decksdurchlass und Mastfuß einstellen. In der Regel geschieht dies durch eine ganze leichte Verschiebung des Mastfußes nach achtern (meist um etwa ein Prozent), sodass der Mast am Decksdurchgang vorn leicht eingespannt wird und das Profil auch weiter oben leicht vorspannt. Das geht mithilfe von Stellschrauben am Mastfuß oder mittels Zahnkämmen, in die man den Mast einrasten lassen kann. Haben Sie beides nicht, hat die Werft nur einen Wert vorgesehen, der nicht beeinflussbar ist. YACHT 13 /

3 SKIPPERS MAGAZIN Riggtrimm EXTRA raus ein Durchhang des Vorstags, die Vorsegel stehen nicht mehr vernünftig. Genua-Rollanlagen wickeln dann nur noch sehr schwergängig. Und noch schlimmer: Bei manchen Riggs mit gepfeilten Salingen droht der Mast womöglich im Seegang in der Mitte so stark nach achtern zu biegen, dass die Salinge nicht mehr den typbedingt wichtigen Druck des Profils nach vorn erzeugen können Folge: Der Mast ist bruchgefährdet. Übrigens können auch Rollmasten Mastfall aufweisen, allerdings sind dort 1,5 Prozent meist die empfohlene Grenze. Was passiert wann? Jetzt kommt die Spannung Bislang steht das Profil so im Boot, wie es produziert wird: kerzengerade. Das ändert sich mit dem nächsten Schritt bei allen Booten mit gepfeilten Salingen: Werden die Oberwanten gespannt (bei vielen Booten um die 15 bis 20 Prozent der Bruchlast, siehe Kasten letzte Seite, und immer gleichmäßig auf beiden Seiten!), wird der Mast von den Salingen nach vorn gedrückt. Die leichte Flitzebogen -Silhouette entsteht. Boote mit neutral stehenden (oder auch 90-Grad-Salingen) verhalten sich da anders: Hier bringen die Oberwanten zwar Druck auf den Mast, aber mit dem vorderen Unterwant oder dem Babystag muss die Biegekurve eingestellt werden. Wie viel Biegung ist sinnvoll? Wer es ganz genau wissen will, misst nach. Dafür zunächst das Achterstag auf Maximum durchsetzen. In der Regel sind das 30 bis 40 Prozent der Bruchlast des Achterstags, die es lohnt auszumessen und am Spanner zu markieren. Anschließend das Fall auf Essenziell für guten Trimm ist die Kontrolle des Riggs beim Segeln (siehe auch Tabelle S. 88). Peilt man den Mast an der Nut und von der Seite hoch, ergeben sich unter Umständen Schadensbilder, die verschiedene Ursachen haben können. Am einfachsten zu erkennen sind zu schwach gespannte Oberwanten wenn der Masttopp deutlich über der obersten Saling nach Lee wegbiegt. Dann muss die Oberwantenspannung erhöht und in der Folge meist die Unterwanten neu justiert werden. Weitere Probleme verdeutlichen die Zeichnungen oben. 1 : Das Luv-Unterwant ist zu lose, die Mastmitte verbiegt sich nach Lee. 2 : Die Situation, wenn das Luv-Unterwant zu fest ist der Mast biegt nach Luv. Sind die Probleme bei Einsalings-Riggs noch relativ einfach, wird es bei Mehrsalings-Masten komplizierter: Vertrimmt der Mast im unteren Bereich nach Lee ( 3 ), ist das Unterwant zu lose. 4 : Das exotischste Fehlerbild ergibt sich bei zu hart oder lose eingestellten Mittelwanten. Die zwingen den Mast in eine S-Kurve. Generell gilt: Bei allen Trimmmaßnahmen an Unter- und Zwischenwanten nicht die Oberwantenspannung verändern und von unten nach oben arbeiten. den Lümmelbeschlag des Baums spannen. Es sollte nun etwa auf Mitte des Mastes einen deutlichen Abstand zwischen achterer Kante Mastprofil und dem Fall geben. Richtwert: Bei toppgeriggten Booten sollte dieser Abstand nicht mehr als die Hälfte der Querschnittslänge des Mastprofils haben, bei Partialriggs das Eineinhalbfache. Die Vorbiegung muss jedoch auch zur Vorliekskurve des Großsegels passen, was Abweichungen von dieser Regel bedeuten kann. Begrenzen und Zurechtrücken Mit den gespannten Oberwanten ist die meiste Kraft ins Spiel gekommen. Jetzt muss verhindert werden, dass der Mast diese durch Verbiegen loszuwerden versucht. Das geschieht mit den Unterwanten, Mittelwanten, Babystagen oder Backstagen. Sie halten den mittleren Teil des Profils sowohl in der Längsachse als auch der Querachse in Form. Eigner von Riggs mit vorderen und müssen dabei beachten: Diese beiden arbeiten bei den meisten Riggtypen im ungleichen Zusammenspiel das vordere Unterwant bekommt grundsätzlich mehr Zug, da es besonders bei Booten mit nichtgepfeilten Salingen dem Mast die gewünschte bogenartige Vorspannung verleiht. Das hintere Unterwant soll nur verhindern, dass der Mast zu weit nach vorn biegt. Da beide Unterwanten aber auch die zweite Aufgabe haben, seitliche Stabilität zu liefern, muss man sich an den perfekten Trimm herantasten. Setzt man das vordere Unterwant stark durch, kann man das achtere auch etwas fieren. So wird schrittweise das Rigg gerade getrimmt, was durch Peilen in der Mastnut nach oben kontrolliert wird. Die leichte Vorbiegung sollte aber auch von der Seite überprüft werden. Feinschliff unter Segeln Ist das Rigg am Liegeplatz eingestellt, muss der zweite Check unter Segeln erfolgen. Unter richtigem Druck, etwa bei 3 Beaufort, 20 Grad Lage und möglichst wenig Welle sollte der Mast gerade bleiben. Bei eher fragilen Riggs oder wenn 86 YACHT 13 / 20 07

4 man die Bruchlastspannung nur über den Daumen gepeilt hat, kann Nachtrimmen nötig sein, in den meisten Fällen über die Unterwanten oder Babystagen. Auf wechselndem Bug segelnd ist das eventuelle Ausmaß erkennbar. Das Nachtrimmen sollte bei unbelastetem Rigg im Hafen geschehen, sonst besteht die Gefahr, das in Lee entlastete Want zu überspannen. Bei neueren Riggs ist Nachspannen ohnehin obligatorisch, denn die Drähte längen sich noch erheblich. Zudem geben die meisten Rümpfe dem Zug des Riggs ganz leicht nach. Den Schlusspunkt bildet dann der Starkwind-Test: Das gereffte Groß verschiebt den Druckpunkt des Segels nach unten. Mögliche Folge: Der Mast wird in der Mitte stark nach achtern gezogen, es kommt unter Umständen zur gefürchteten negativen Mastbiegung. Ist diese Biegung auch unter Reff nicht zu sehen, ist er vollbracht der perfekte Riggtrimm. ZEICHNUNGEN: H. SELTMANN Vom gleichen Teilen Salinge haben nur eine Aufgabe: Sie sind Abstandhalter für die Wanten, damit der Zugwinkel effektiver wird. Je größer der Zugwinkel, desto weniger Kraft ist nötig, um dem Mast die erwünschte Querstabilität zu verleihen. Um das Rigg nicht unnötig zu belasten, müssen die Salinge auf eine bestimmte Weise platziert werden, und zwar so, dass sie den Winkel des Wants exakt halbieren. Da das Want aber nach der Saling schräg zum Masttopp läuft, muss die Saling dieser Richtungsänderung folgen deshalb sind viele Salinge nach oben angestellt, meist um etwa sechs Grad. So werden sie nicht vom Want auf Zug nach oben belastet. Diese Einstellung kann durch Klemmschrauben an der Salingsnock vorgenommen werden (beim gespannten Want). Bei einer Reihe älterer Boote mit einfachem Einsalings-Rigg wird auf solche Feinjustierung verzichtet, die Salinge stecken schlicht in waagerechten Halterungen. Durch überdimensionierte Bauteile ist das möglich. Bei Mehrsalings-Riggs müssen die unteren Salingspaare entsprechend auf den Winkel des Mittelwants ausgerichtet werden. Literatur zum Thema Wer mehr zur grundlegenden Physik von Riggs wissen will oder die Trimmanleitung noch ausführlicher in allen Details sucht, findet diese in zahlreichen Büchern, aber auch guten kostenlosen Publikationen. Sehr empfehlenswert ist der Trimmtipps- Ratgeber von Seldén, auch für Riggs anderer Hersteller geeignet: com/download.cfm?download=7980&web node_id=2099&filename= t%20 Informationen%20und%20hinweise.pdf. Trimmtipps in kompakterer Form ohne Zeichnungen vom Riggspezialisten Sailtec: rigg_trimm_guide.pdf. Eine schon recht weit in Richtung Regatta orientierte Trimmanleitung von Fritz-Segel: shtml. Bücher: Peter Schwer: Das optimal getrimmte Rigg, Delius Klasing, 12 Euro. Ivar Dedekam: Segel- und Riggtrimm, Eigenverlag/ John Mast, 19,90 Euro (Hansenautic.de). Kühl- und Gefrierbox Kühl- und Gefrierbox 499, UVP in inkl. MwSt. CoolFreeze CF-25 Premium-Kühlbox für Normal- und Tiefkühlung bis 18 C. Superschlanke Bauform, 23 Liter Inhalt. Anschlussfertig für 12/24 Volt. NEU! Digitale Temperaturanzeige, Softstart und Turbokühlung Compressor-Power Gratis-Katalog Mehr Freiheit 2007 anfordern per Internet oder * Weinkühler Bierfasskühler Kühlboxen Kühlschränke Kühlaggregate Dachklimaanlagen Frischluft-Kühlanlagen Mobile Elektronik Rückfahrvideosysteme Fahrzeugzubehör Reiseküche WAECO International GmbH Hollefeldstraße 63 D Emsdetten [email protected] *0,14 pro Minute/ Uhr

5 SKIPPERS MAGAZIN Riggtrimm EXTRA Schritt für Schritt Kompakt und übersichtlich dargelegt: Riggtyp auswählen, der Anleitung folgen schon ist der Mast perfekt eingestellt für den Sommertörn Toppgetakelt, ein Paar nicht gepfeilte (90 ) Salinge, achtere und vordere Unterwanten 3 Mastmitte mit vorderen Unterwanten gerade ausrichten 4 Leichte Mast-Vorbiegung mit vorderen Unterwanten spannen, entsprechend fieren 5 Achterstag auf 15 % der Bruchlast spannen 3 Beaufort): Das Lee- kommen, sonst nachspannen. Mastnut peilen: Ist sie nicht gerade, mit Unterwanten korrigieren 7 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach vorn durch, spannen 8 Längskurve des Mastes prüfen: Er darf sich nicht nach achtern durchbiegen. Sonst mit Toppgetakelt, ein Paar nicht gepfeilte (90 ) Salinge, achtere Unterwanten und Babystag 3 Mastmitte mit ausrichten 4 Babystag so anziehen, dass eine leichte Vorspannungskurve entsteht 5 Achterstag auf 15 % der Bruchlast spannen 3 Beaufort): Das Lee- kommen, sonst nachspannen. Mastnut peilen: Ist sie nicht gerade, mit Unterwanten korrigieren 7 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach Lee durch, spannen 8 Längskurve des Mastes prüfen: Er darf sich nicht nach achtern durchbiegen. Sonst mit Toppgetakelt, mehrere nicht gepfeilte Salingspaare, vordere und oder mit Babystag. Oft auch mit Backstagen 3 Mastmitte mit Unterwanten gerade ausrichten 4 Leichte Vorspannung des Mastes mit vorderen und oder Unterwanten und Babystag einstellen 5 Achterstag auf 15 % der Bruchlast setzen und markieren. 30 % Last kurz einstellen, markieren und wieder auf 15 % fieren 3 Beaufort): Unter maximaler Achterstagspannung von 30 % darf das Lee-Oberwant nicht lose kommen 7 Mastnut peilen. Ist sie schief, mit Mittelwanten und Unterwanten entsprechend korrigieren 8 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach Lee, durch oder Mittelwanten und Babystag ausgleichen 9 Längskurve des Mastes prüfen: negative Biegekurve vermeiden. Sonst: Unterwanten Toppgetakelt, mehrere gepfeilte Salingspaare, vordere und achtere Unterwanten oder plus Babystag 2 Erst Achterstag, dann Oberwanten auf 15 % der Bruchlast spannen 3 Mastmitte mit Unterund Mittelwanten gerade ausrichten, dabei Mittelwanten nur wenig Spannung geben 4 Achterstag auf 20 % der Bruchlast erhöhen, danach Oberwanten auf denselben Wert bringen 5 Mastmitte erneut mit Unter- gerade ausrichten 6 Achterstag auf 15 % der Bruchlast fieren. Das spannt die Oberwanten (nicht mehr als 25 %!) 7 Unter Segeln (am 3 Beaufort): Bei maximaler Achterstagspannung (30 %) darf das Lee- Oberwant nicht ganz lose kommen 8 Mastnut peilen: Ist sie schief, Mittel- und Unterwanten entsprechend korrigieren 9 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach vorn, durch oder Mittelwanten und Babystag ausgleichen 10 Längskurve des Mastes prüfen: negative Biegekurve vermeiden, sonst mit Unterwanten Partialrigg (7/8), ein Salingspaar gepfeilt, 3 Mastmitte mit Unterwanten ausrichten 4 Oberwanten auf 20 %, dabei einprägen, wie viele Spanner-Umdrehungen 5 % bedeuten 5 Mastmitte mit Unterwanten erneut ausrichten 6 Achterstag auf etwa 20 %, markieren. Dadurch verlieren Oberwanten an Spannung. Diese auf 20 % nachsetzen 7 Achterstag entlasten. Die Oberwanten dürfen jetzt maximal 25 % der Bruchlast aufweisen 8 Unter Segeln (am 3 Beaufort): Achterstag auf 20-%-Marke, Lee- kommen. Sonst Oberwantenspannung erhöhen 9 Mastnut peilen: Ist sie schief, mit Unter- und Mittelwanten korrigieren 10 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach vorn durch, spannen. Achtung: Achterstag beim Segeln nie ganz entlasten, sonst kann der Masttopp nach vorn schlagen, und die Mastmitte biegt nach achtern. Stopperknoten als Schutz 88 YACHT 13 / 20 07

6 Partialrigg mit mehreren gepfeilten Salingspaaren und achteren Unterwanten 3 Mastmitte mit Unterwanten ausrichten, Mittelwanten nur leicht anziehen 4 Oberwanten auf 20 %, dabei einprägen, wie viele Spanner-Umdrehungen 5 % bedeuten 5 Mastmitte mit Unterwanten ausrichten 6 Achterstag auf etwa 20 % und markieren. Dadurch verlieren Oberwanten an Spannung. Diese auf 20 % nachsetzen 7 Achterstag entlasten. Die Oberwanten dürfen jetzt maximal 25 % der Bruchlast aufweisen 8 Unter Segeln (am 3 Beaufort): Achterstag auf 20-%-Marke, Lee- kommen. Sonst Oberwantenspannung erhöhen 9 Mastnut kontrollieren: Ist sie schief, mit Unterwanten korrigieren 10 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach Lee durch, spannen. Achterstag beim Segeln nie ganz entlasten, sonst kann der Masttopp nach vorn schlagen Partialrigg mit mehreren nicht gepfeilten Salingspaaren, achteren Unterwanten und Backstagen oder achteren Unterwanten, Babystag und Backstag 1 Backstag auf 15 % der Bruchlast anziehen. Dann erst den Mastfall prüfen (s. S. 84) 3 Mastmitte mit achteren Unterwanten und Mittelwanten gerade ausrichten 4 Achterstag auf 15 % 5 Falls nötig, Mast mit vorderen und achteren Unterwanten leichte Vorbiegung verleihen 3 Beaufort): Achterstag auf 15 % setzen, Luv- Backstag 15 bis max. 30 % der Bruchlast. Lee- kommen 7 Mastnut prüfen: Steht der Mast gerade? Sonst Unterwanten nachsetzen. Vorsicht: Der unverstagte obere Teil des Mastes biegt sich bei diesem Riggtyp immer etwas nach Lee durch, das ist normal 8 Mit Reff segeln: Biegt 5 Millimeter nach vorn durch, spannen. Längskurve des Mastes prüfen: Im Salingsbereich muss eine leichte Kurve nach vorn weisen. Achterstag immer auf Spannung halten (Stopperknoten) Minimale Partialriggs (19/20 u. ä.) mit mehreren gepfeilten Salingspaaren und achteren sowie eventuell vorderen Unterwanten 2 Folgen Sie der Trimmanleitung für das Partialrigg mit gleicher Salingsund Unterwanten-Konfiguration weiter links in der Tabelle. Einziger Unterschied: Bei Riggs mit vorderen Unterwanten sollte der Trimm der bei maximal (30 %) durchgeholtem Achterstag erfolgen. Die vorderen Unterwanten dabei nur so weit anziehen, dass die eingestellte Mastkurve hält 3 Unter Segeln: Bei Riggs nur mit achteren Unterwanten ist es wichtig, dass das Achterstag unter Spannung bleibt, sonst kann der Masttopp nach vorn schlagen und die negative Mastkurve das Rigg gefährden ZEICHNUNGEN: H. SELTMANN B O A T I N G I N S P I R A T I O N BukhBremen GmbH Kornstrasse Bremen Telefon +49(0) Telefax +49(0) ya2_048_wetering [email protected] Internet 11:43 Uhr Seite 1

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