Linux Desktop im Kanton Solothurn
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- Karsten Hofmeister
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 Linux Desktop im Kanton Solothurn
2 Sven Leser, SyGroup Linuxerfahrung seit 1996 Kernkompetenz SyGroup: Linux 8 Jahre, gegründet Mitarbeiter Über 80 Mann Jahre Linuxerfahrung Kunden: KMU, öffentliche Verwaltungen Projekte: Cluster, Groupware, Desktop
3 Agenda Was passiert im Kanton Solothurn? Wie ist der Status? Wie arbeiten Benutzer und Admins? Technische Hintergründe Erfolgsfaktoren
4 Ziele Kt. SO Politischer Entscheid im Jahr 2001 Hersteller Unabhängigkeit Lizenzkosten Umstellung aller Server auf Linux Umstellung aller Desktops auf Linux
5 ca Benutzer Clients 80% Thin Clients 10 15% Laptops 5 10% PCs ca. 150 Server ca. 10 techn. IT Mitarbeiter System landschaft
6 Vorgehen Roll Out 3 Phasenkonzept Phase 1: Parallelbetrieb User können, aber müssen nicht mit Linux Desktop arbeiten User werden geschult Linux Desktop wird freigeschaltet
7 Phase 2 Vorgehen Roll Out Migration Officedaten Fachanwendungen teilweise in Windows Amtststellen bestimmen Zeitpunkt der Umstellung selber Windows Anwendungen wie SAP werden via Citrix oder RDP in den Linux Desktop eingebunden. Phase 3: Vollständige Migration
8 Server Migration seit Jahren abgeschlossen Zugriff auf Desktop: ca Benutzer bis Ende 2008: Phase 1 Abgeschlossen Zur Zeit arbeiten ca. 650 Personen regelmässig mit dem Linux Desktop ca Benutzer pro Terminalserver Status ca. 30 bei Windows Exchange wurde durch Scalix abgelöst
9 Anforderungen Linux Desktop (Oberfläche für User) Zentrale Administration aus LDAP Applikationszuweisungen Drucker Softwareverteilung Server deployment Roaming Profiles
10 Anforderungen Oberfläche Aussehen wie bestehender NT4 Desktop Features einer modernen Oberfläche KDE Einschränkungen am Desktopprofil Einfache Benutzung Applikationsicons auf Desktop Gruppenverzeichnisse auf Desktop
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30 Technische Hintergründe LDAP Authentifizierung Sync LDAP Domain Fedora DS LDAP RHEL Windows NT (Domain Controller) Weitere LDAP Appl. (Webtext, Scalix, etc.) Terminal Session NT4 Terminal Server (Domain Member) Netapp Tarantella Farm RHEL NT4 Domain
31 Übergangsphase Fedora DS LDAP RHEL Windows NT (Domain Controller) Weitere LDAP Appl. (Webtext, Scalix, etc.) Tarantella Farm RHEL NT4 Terminal Server (Domain Member) Univention Master (Domain Controller) Univention Backup (BDC) Linux Terminal Server (Domain Slave) Print Server (Domain Slave)
32 Neue Umgebung (Endausbau) Weitere LDAP Appl. (Webtext, Scalix, etc.) Tarantella Farm RHEL Linux Terminal Server (Domain Slave) LDAP Authentifizierung Univention Master (Domain Controller) Univention Backup (BDC) Print Server (Domain Slave)
33 Erfolgsfaktoren des Projekts Langjährige, konsequente Strategieverfolgung Mehrfach bewährte, konfigurierbare Standard OSS für das zentrale Management der Ressourcen (Univention Corporate Server) Sanfte Migration Benutzer verliert keine Funktionalität
34 Kommunikation IT Strategie IT Leitbild Informationsveranstaltungen Intranet Publikationen Fragen und Antworten Abteilungsübergreifendes QS und Test Team Test, Demogeräte Kommunikation: Wesentlicher Erfolgsfaktor
35 Wenig technische Hürden Hürden des Projektes 100% Migration wird lange dauern: Spezielle Fachanwendungen erfordern spezielle Windowsfunktionen Der Bund betreibt noch eine Anzahl Anwendungen, die noch nicht Betriebssystem Neutral funktionieren Intensive Überzeugungs und Kommunikationsarbeit
36 Kostenvergleiche Minderausgaben gegenüber Migration auf Windows XP/Office 2003 von rund Fr pro Client und Jahr Bei 2000 Clients Fr pro Jahr Bei Migration auf Windows Vista/Office 2007 ist mit 4 bis 6 fachen Kosten zu rechnen Kosteneinsparungen Fr. 2 Mio. pro Jahr seit 2002
37 Q&A Kontakt: Sven Leser SyGroup GmbH Ende
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