Linux Desktop im Kanton Solothurn
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- Wolfgang Baumann
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 Linux Desktop im Kanton Solothurn
2 Agenda Ausgangslage Evaluation Entscheid Folgeaktivitäten Projekt Organisation Technische Übersicht Linux Desktop Besonderheiten Einbindung der Benutzer Informationskonzept Erfahrungen
3 Ausgangslage Terminalserverumgebung unter Citrix Metaframe mit mehr als 2000 Benutzern Tarantella Webportal als Einstiegsportal für Intranet und Internet User komplett zentralisierte IT Landschaft Standardisierte Thinclient Arbeitsplätze Fachanwendungen sind mit wenigen Ausnahmen von Office Verknüpfungen entkoppelt strategische Ausrichtung auf OSS und Linux
4 Evaluation Pflichtenhefterstellung mit einem externen Partner anfangs 2006 Suche nach potentiellen Anbietern Ablauf bei der Evaluation / Ausschreibung 21 potentielle Anbieter 18 Bewerber auf Präqualifikation 5 Bewerber zur Offertabgabe eingeladen 3 Angebote und 3 Prototypen (Suse mit Gnome, Fedora mit KDE, Debian mit KDE)
5 Entscheid Entscheid für die Fa SyGroup/Univention/ Science+Technologie komplettes Adminstrationswerkzeug für die Verwaltung von Benutzern, Benutzergruppen, Rechten, Desktopgruppen, Druckern, Anwendungen, usw Komplette Verwaltung der Terminalserver, LDAP Server und Benutzerarbeitsplätze (automatisches Aufsetzen aller Maschinen) Produkt ist OpenSource (Univention Corporate Server) Produkt ist bereits erfolgreich im Einsatz
6 Folgeaktivitäten Zusammenstellung der Entscheid relevanten Unterlagen für die Einführung des Linux Desktops im Amt für Informatik Kosten Wirtschaftlichkeit Projektorganisation Risiken Chancen Regierungsratsentscheid im September 2006
7 Folgeaktivitäten Erstellung des Detailkonzepts Implementierung des Linux Desktops Aufbau eines Intranet Linux Desktop Informationsportals unter Beizug des Medienbeauftragten Testen des Linux Desktops Freigabe des Linux Desktops im Dezember 2006 für das Amt für Informatik und Organisation
8 Projekt Organisation Projektausschuss Projektleitung TP Technik TP Vorlagen TP Desktop Ausgestaltung TP Ausbildung TP QS und Testing TP Kommunikation
9 Technische Übersicht Externer Client (Browser) Browser SSL AIP-Protokoll Externer Client (Native) Native Tarantella SSL AIP-Protokoll Mobile Device Smartphone Thinclient Fatclient Windows Fatclient Linux Mobile Device ICA Client Linux Native Tarantella Windows XX PC/Laptop ICA-Client Native Tarantella Linux-Desktop PC/Laptop Native Tarantella Smartphone ICA AIP ICA AIP AIP ICA Web-Portal (Tarantella ) Linux, Webserver (Sun Secure Global Desktop Software, V. 4.x) RDP Telnet X11, ev. NX, SSH, HTTP/S Gateway Push- Technologie Smartphones Mittelfristige Ablösung (2-4 J.) Terminalserver -Farm WinNT/Citrix Published Windows Desktop ICA Linux-Farm Internet- Browsing Linux-Farm Linux Desktop Funanbol / Scalix ICA Pass-Through Langfristige Ablösung (4-7 J.) Terminalserver -Farm WinXX/Citrix Published Application kein ICA Pass-Through Host-Anwendungen AS/400 / DB2 AS/400-Emul Linux-Farm - Applikationsserver - Mail (Scalix) - Webserver JDBC, Native SQL ODBC, Native SQL Datenbank -Server JDBC, Native SQL Kt. SO
10 Linux Desktop: KDE und OO 2.1
11 Linux Desktop: Windows Terminalserver Umgebung
12 Linux Desktop: Anwendungen Zur Zeit im Einsatz Debian Linux Distribution mit KDE 3.5 Open Office 2.1 (Writer, Calc, Impress, Draw) Firefox 2.0, Acrobat Reader 7.0 KSnapShot, Konqueror, KDissert, XnView, Rechner, Editor ICA Client, RDP Client, SAP Java Client Web Mail Client Scalix in Vorbereitung PDF Bearbeitungs Tool Projektmanagement Tool Desktop Publishing Tool (Gimp, Scribus)
13 Besonderheiten Parallelbetrieb von Linux Desktop und Windows Desktop (alte Anwendungen laufen noch unter der alten Umgebung, bis eine Ablösung erfolgt) Zugriff auf Windows Daten ab dem Linux Desktop gleicher Einstieg für Internet und Intranet User übers Web Portal Tarantella zur Zeit 2 virtuelle Bildschirme; Desktop 19 und 1280x1024 SingleSignOn aus dem Linux Desktop
14 Besonderheiten Sanfte Migration in 3 Schritten Phase 1: Zur Verfügungstellung des Linux Desktops Phase 2: Migration der Windows Daten ohne Konvertierung auf die Linux Seite, Windows Fach Anwendungen laufen immer noch auf Windows Phase 3: Ablösung der Windows Fachanwendungen durch Betriebssystem neutrale Anwendungen
15 Einbindung der Benutzer Die Empfehlung an den Regierungsrat für den Einsatz des Linux Desktops wurde durch Vertreter aller Departemente gefällt. Im Teilprojekt "QS und Testing" werden die Anwendungen durch Personen aus allen Departementen getestet und Anpassungswünsche werden geäussert Wenn mehrere Produkte zur Auswahl stehen, können die interessierten Benutzer bei der Auswahl mitbestimmen
16 Informationskonzept Informationsportal im Intranet über den Linux Desktop (mit sämtlichen Schulungsunterlagen) Orientierung der obersten Führung an Kaderveranstaltungen und an Departementssitzungen Orientierung der Mitarbeiter an Dienststellenanlässen und mittels internen Informationsschriften => Trotz des sehr grossen Aufwands für die Information sind viele Mitarbeiter nicht optimal informiert und haben völlig falsche Vorstellungen der Migration!
17 Erfahrungen Offene und transparente Kommunikation ist sehr wichtig (Intranet Auftritt, Einbezug Dienststellen, Hilfestellungen) Alles funktioniert, nur sind die Produkte teilweise sehr unterschiedlich in der Ausgestaltung (zb: kein einheitlicher Druckdialog) => Optimierungsarbeiten sind notwendig Erwartungshaltung der Benutzer ist sehr hoch. Jede Veränderung gegenüber dem "Jetzt" wird als negativ empfunden. Durch die Möglichkeit von parallelem Arbeiten auf beiden Umgebungen kann der Termindruck und die Belastung der Mitarbeiter stark vermindert werden.
18 Erfahrungen Die 1 tägige Schulung ist für den Einstieg genügend. Jeder meint, er könne mitreden und er verstehe etwas von Informatik. In der öffentlichen Verwaltung ist man bei solchen Projekten sehr exponiert.
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