PRESSEMITTEILUNG Nr. 57/2014

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1 PRESSEMITTEILUNG Nr. 57/2014 Neue Mitarbeiter im Haupt- und Landgestüt Marbach Verstärkung im Bereich Hengstausbildung, neue Gesichter im Reitkommando und in der Gestütsverwaltung Marbach, (HuL Marbach). Durch berufliche Umorientierung einiger Mitarbeiter waren im Haupt- und Landgestüt Marbach im Jahr 2014 verschiedene Stellen neu zu besetzen. Vier neue Mitarbeiter haben sich in den letzten Monaten in ihre neuen Aufgaben eingefunden. Im Bereich Ausbildung und Beritt verstärken Georg Prause und Constanze Pape das Marbacher Team. Tasja Fischer und Sybille Bauer sind neue Mitarbeiterinnen in der Gestütsverwaltung. Pferdewirtschaftsmeister Georg Prause Im April 2014 trat Georg Prause seine Stelle als Ausbilder im Haupt- und Landgestüt Marbach an. Er ist zuständig für die Aus- und Weiterbildung der Besamungshengste und deren Reiter auf dem Gestütshof Offenhausen. Zu seinen Aufgaben gehören die gezielte Förderung der Landbeschäler und Gestütspferde und deren Vorbereitung auf Auftritte, Turniere und Verkauf sowie das Training des Bereiterteams und der Auszubildenden. Georg Prause wuchs in Köln auf und begann mit dem Reitsport in der frühen Jugend im Gestüt Röttgen in Köln. Der heute 62-Jährige begann seine Berufsreiterkarriere im Jahr 1968 an der Landesreit- und Fahrschule Rheinland. Bis 1973 war er dort als Bereiter tätig und genoss eine umfassende Ausbildung bei Albert Brandl. In den folgenden beiden Jahren lebte er in Tokyo und trainierte die japanische Dressur- und Military-Mannschaft absolvierte er die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung mit Schwerpunkt Reiten an der Deutschen Reitschule in Warendorf und war anschließend ein Jahr als Dressurausbilder für die Gesellschaft zur Förderung des Reitsports in Schenefeld bei Hamburg tätig. Von 1979 bis 1981 war er Landestrainer des Berliner Dressur-Landeskaders im Olympiastadion. In den

2 folgenden sieben Jahren leitete er den Dressurstall Eberwein bei Frankfurt, bevor er sich auf der eigenen Anlage in Bröltal bei Köln als Ausbilder selbstständig machte. Seit dem Jahr 2001 lebt er mit seiner Ehefrau Cornelia und den beiden Söhnen in Spanien, wo er als freiberuflicher Ausbilder tätig ist. In Spanien trainierte Georg Prause ansässige Reiter aus verschiedenen Ländern und aus dem spanischen Dressurkader der jungen Reiter und Senioren. Außerdem bildete er Trainer in verschiedenen spanischen Gestüten aus, wie zum Beispiel im Gestüt Yeguada Cardenas, das unter anderem das erfolgreichste spanische Pferd der letzten Jahre, Fuego de Cardenas, hervorbrachte. Interesse an der Pferdezucht entwickelte Georg Prause vor allem in den 1970er Jahren, als er bekannte Trakehner-Hengste des Gestüts Dr. Reimer in Hückeswagen in Ausbildung hatte. Namen wie Flaneur, Arogno, Mahagoni und Donauwind finden sich noch heute in den Trakehner-Pedigrees, auch der Marbacher Landbeschäler. Bis zum Umzug nach Spanien war Georg Prause selbst intensiv im Turniersport bis zur schweren Klasse aktiv. Den Schwerpunkt der Arbeit mit Reiter und Pferde bildete jedoch immer die Trainertätigkeit. Das Haupt- und Landgestüt Marbach lernte Georg Prause vor allem in seiner Zeit im Stall Eberwein kennen. Familie Eberwein ist seit Jahrzehnten treue Kundschaft im Gestüt Marbach und kaufte zahlreiche Pferde Marbacher Abstammung. An Marbach faszinieren Georg Prause die Atmosphäre und die Historie, welche den Mitarbeitern bei der täglichen Arbeit in den alten Stallgebäuden begegnen. Mir macht die Arbeit mit den jungen Leuten Spaß. Die Marbacher Auszubildenden gehen zum Teil mit einer größeren Selbstverständlichkeit und Motivation ans Pferd vor allem auch an die Hengste als Reiter, die in privaten Betrieben lernen, sagt Georg Prause nach den Erfahrungen, die er bisher bei seiner Arbeit in Marbach sammeln konnte. In Offenhausen besteht die Möglichkeit für individuelles Training bei Georg Prause für Reiter mit eigenen Pferden Marbacher Abstammung. Weitere Informationen und persönliche Absprache mit Georg Prause unter (0174)

3 Pferdewirtin Constanze Pape Neue Bereiterin im Marbacher Reitkommando und für die Besamungshengste im Gestütshof Offenhausen ist seit Februar 2014 Constanze Pape. Besucher der Hengstvorstellung und der Gestütsauktion konnten bereits bewundern, wie die zierliche Reiterin mit Gefühl und Sicherheit junge sowie erfahrenere Pferde vorstellt. Ihre Ausbildung zur Pferdewirtin (Schwerpunkt Reiten) absolvierte sie im Jahr 2002 im Reit- und Fahrverein Ludwigsburg/Schloss Monrepos. Seit Abschluss ihrer Ausbildung hat Constanze Pape mehrjährige Berufserfahrung als Bereiterin im Anreiten junger Pferde, der Pferdeausbildung, der Turniervorstellung und dem Pferdeverkauf gesammelt. Angestellt war sie unter anderem auf dem Gestüt Charlottenhof, bei der Marcus Rieger Sportpferde GmbH und auf dem Holsteiner Gestüt Rabenhof. Zuletzt war sie als Bereiterin selbstständig. Constanze Pape fand den Weg zum Pferd über ihren Onkel Fritz Pape, badenwürttembergischer Landestrainer der Vielseitigkeitsreiter und Betreiber der Reitanlage Schloss Sindelfingen. In der Kindheit betrieb sie den Reitsport gemeinsam mit ihren Schwestern und Cousinen. Sie ritt Vielseitigkeit bis Klasse L und stellt bis heute erfolgreich Pferde in Springprüfungen bis Klasse S vor. Am meisten Freude bereitet Constanze Pape die Arbeit und die Erfolge mit Pferden, die sie selbst ausgebildet hat. Sie freut sich über einen S-Erfolg mit der neunjährigen Stute, die sie seit vier Jahren ausbildet, genauso wie über eine Platzierung in einer Springpferdeprüfung der Klasse A mit dem selbstausgebildeten Vierjährigen. An ihrer Arbeit im Haupt- und Landgestüt Marbach gefällt ihr, dass sie bei verschiedenen Veranstaltungen auch mal hinter die Kulissen schauen kann. Das Vorbereiten der Hengste für die Hengstleistungsprüfung macht mir auch sehr viel Spaß. Es ist spannend zu sehen, wie sich die unterschiedlichen jungen Pferde bei der Arbeit über die 70 Tage entwickeln, sagt die 33-Jährige.

4 M. Sc. agr. Tasja Fischer Seit Anfang September 2014 ist Tasja Fischer neue Mitarbeiterin im Referat Marketing und Veranstaltungsorganisation im Haupt- und Landgestüt Marbach. Ein neues Gesicht in Marbach ist sie jedoch nicht, da sie bereits seit Februar 2014 als Projektassistentin für das Gestütsjubiläum tätig ist und in den Jahren 2010 und 2011 zwei mehrmonatige Praktika im Bereich Öffentlichkeitsarbeit in der Gestütsverwaltung absolvierte. Die 29-Jährige schloss nach Abitur und mehreren längeren Sprachreisen in Neuseeland und Kanada den Bachelorstudiengang ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel im Jahr 2011 ab. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über die Araberschau Bairactar Memorial, die sie während ihrer Praktikumszeiten in Marbach als Schauassistenz mitorganisierte. An der Georg- August-Universität Göttingen studierte sie Pferdewissenschaften und Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Agribusiness und schloss beide Masterstudiengänge im Januar 2014 mit einer empirischen Arbeit über die Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Einführung einer Pferdesteuer ab. Tasja Fischer stammt von einem landwirtschaftlichen, pferdehaltenden Betrieb und ist ambitionierte Freizeitreiterin. Ins 450 km von der Heimat entfernte Ländle brachte sie Pferd und Katze mit und fühlt sich dadurch schon fast wie zu Hause. Zu ihren Aufgaben in Marbach zählen unter anderem die Pressearbeit und -betreuung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Pflege der Internetpräsenz und die Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Es ist für mich ein Volltreffer gleich nach dem Studium einen Arbeitsplatz zu finden, an dem ich mich so wohlfühle und einer Tätigkeit nachzugehen, die mich so sehr begeistert, freut sich Tasja Fischer.

5 Europasekretärin Sybille Bauer Sybille Bauer, geb. Werner, ist neue Sachbearbeiterin in der Gestütsverwaltung. Seit März 2014 ist sie im Hauptund Landgestüt Marbach tätig. Zu ihren Aufgaben in Marbach gehören unter anderem allgemeine Verwaltungsaufgaben, Mithilfe bei Veranstaltungen, Reisekosten- und Trennungsgeldabrechnung sowie Personalsachbearbeitung. Die 31-jährige gelernte und staatlich anerkannte Europasekretärin absolvierte 2003 ihr Abitur und verfügt bereits über mehrjährige Berufserfahrung, zuletzt als Verwaltungsangestellte im Dekanatssekretariat der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in Reutlingen. Die gebürtige Stuttgarterin verfügt über sehr gute Fremdsprachen- sowie EDV-Kenntnisse und bringt Interesse am Pferd mit. Als Späteinsteigerin begann sie zunächst mit dem klassischen Reiten und ist dann auf Westernreiten umgestiegen. Sybille Bauer lebt seit dreieinhalb Jahren auf der Schwäbischen Alb und genießt die Nähe zur Arbeit, seit sie im Haupt- und Landgestüt Marbach beschäftigt ist. Ich kann mich mit dem Betrieb und dessen Aufgaben gut identifizieren, weil der Hintergrund der Arbeit auch mein persönliches Interesse ist. Außerdem ist es toll bei den Veranstaltungen zu helfen und dadurch viel mitzubekommen, sagt Sybille Bauer über ihre neue Arbeitsstelle. Weitere Informationen zum Haupt- und Landgestüt Marbach im Internet unter

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