Dienstearten. Geodatendienst
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- Curt Sachs
- vor 10 Jahren
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1 Agenda Dienste Funktionsprinzip & Zweck Dienstearten (Suchdienst, Darstellungsdienst, Downloaddienst) Anforderungen an Dienste (GeoVerm G M-V und INSPIRE-DB) Umsetzungsempfehlung
2 Dienstearten Geodatendienst Ein Geodatendienst (auch WebService oder WebDienst) ist eine Internetanwendung, die es erlaubt, Daten auszutauschen oder Funktionen auf fremden Rechnern aufzurufen. Ein WebService ist mit einer Internetadresse (URL) eindeutig identifizierbar. Der Datenaustausch erfolgt unter Verwendung standardisierter Datenformate (XML, JSON etc).
3 Funktionsprinzip & Zweck Warum brauchen wir Datendienste? Zugriff auf verteilt liegende Daten keine redundante Datenhaltung kein Datenaustausch PC mit Browser und Internetzugang keine Lizenzen für Software Zugriff auf aktuellste Daten Verwendung von Standards
4 Dienstearten Geodatendienst WMS Web Map Service (Visualisierung von Karten) WFS CSW Web Feature Service (Geo-Objekte in Vektorform) Web Catalogue Service (Metadaten) WCTS Web Coordinate Transformation Service (Koordinatentransformation) WCS WTS Web Coverage Service (Zugriff auf Rasterdatenarchive) Web Terrain Service (3D Bilder)
5 Dienstearten Geodatendienste Viele der Geodatendienste durch das Open Geospatial Consortium (OGC) als Standard entwickelt (WMS,WFS,WCS) Ein WebDienst ist mit einer Adresse im Internet (URL) ansprechbar. Beispiel: die Internetadresse für den WMS-Dienst des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen M-V lautet: Die Geodaten verbleiben beim Erzeuger und sind dadurch immer aktuell
6 Dienstearten WebMapService (WMS) Der Web Map Service ist ein Dienst im Internet der Ausschnitte von Karten liefert (der Anwender erhält Geodaten als Rasterbild z.b. als jpg oder png) die an verschiedenen Orten vorliegen (Zugriff auf verteilt vorliegende Geodaten) die in verschiedenen Systemen gespeichert sind Die Geodaten können durch den Nutzer nicht verändert werden! Ein WebService ist kein Viewer, er kann aber einen Viewer beliefern, z.b. Geodatendienste des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen M-V
7 Dienstearten WebMapService (WMS) Beispiel für eine Anfrage: Angefordert wird ein Ausschnitt der Digitalen Topographische Karte 1: GetMap&VERSION=1.1.1&SERVICE= WMS&LAYERS=mv_dtk100&BBOX= , , , &SR S=EPSG:31468&FORMAT=image/jpeg &WIDTH=300&HEIGHT=200&STYLES =&EXCEPTIONS=application/vnd.ogc.s e_inimage
8 Dienstearten WebMapService (WMS) Kostenpflichtige Dienste des Amtes für Geoinformation, Vermessungsund Katasterwesen M-V Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) Digitale Orthophotos 0,20m Unentgeltliche Dienste (teilweise nur private Nutzung) Digitale Orthophotos 0,40m Kombinierte Digitale Topographische Karten und Gebietskarten 1: : Digitale Verwaltungsgrenzen
9 Dienstearten WebFeatureService (WFS) Der Web Feature Service ist ein Dienst im Internet um auf Vektordaten in Datenbanken zuzugreifen Der Anwender erhält Informationen in einem unabhängigen Dateiformat Transaktionsfähig => Lesen und Schreiben Download-Dienst im Sinne der INSPIRE-Regelung
10 Dienstearten WebCatalogService CSW Katalogdienst Der CSW - Catalog Services ist ein Standard des OGC zur Vereinheitlichung von Metainformations- Diensten über Geodaten. GeoPortal.Bund nutzt den CS-W Standard für seinen Geodatenkatalog (Geodatensuche).
11 Anforderungen an Dienste Wie soll geliefert werden? Jeder INSPIRE-relevante Datensatz/Datenserie muss auf standardisierter Weise im Internet als Metadatensatz gemeldet (Verantwortlichkeit, Inhalt, Qualität), als Kartendienst (Viewservice, WMS) sowie als Downloaddienst (Downloadservice, WFS, WCS) in einer vorgegebenen Datenstruktur (INSPIRE-Schema) zur Verfügung gestellt und mindestens einmal im Halbjahr aktualisiert werden (bei geänderten Quelldaten). Die Dienste müssen ebenfalls als Metadatensätze beschrieben werden. Alle Metadaten dienen dem Auffinden von Geodaten und -diensten in speziellen Suchmaschinen.
12 Anforderungen an Dienste Wie soll geliefert werden? Die Qualitätsansprüche an die Dienste sind bei voller Betriebsfähigkeit: Leistung: 3 s Suchanfrage, 5s Datenanfrage bei 90% Betriebszeit Kapazität: Verfügbarkeit: 30 Such-, 20 Datenanfragen je Sekunde 99% 87,6h Ausfallzeit / Jahr Vorgeschriebene Koordinatensysteme sind ETRS89 und WGS84, als Projektionen sind UTM, LCC, LAEE und Lambert zulässig Neue bzw. weitgehend umstrukturierte Daten müssen bereits Ende 2012 (Anhang 1) bzw (Anhänge 2+3) INSPIRE-konform zur Verfügung stehen
13 Umsetzungsempfehlungen Szenarien für die Datenbereitstellung Die meisten kommunalen Stellen in können die selbstständige Bereitstellung der von INSPIRE geforderten Geodaten über Geodatendienste nicht leisten. Diese Aufgabenübertragung sollte wenn nicht gesetzlich geregelt in Vereinbarungen oder Beauftragungen vertraglich geregelt sein, ggf. in einer gemeinsamen GDI-Vereinbarung. Sofern nötig, sind auch bilaterale Verträge zwischen einzelnen Kommunen und den jeweiligen Dienstleistern abzuschließen.
14 Umsetzungsempfehlungen Szenarien für die Datenbereitstellung Suchdienste: Der Suchdienst ist in M-V zentral mit GeoMIS.MV realisiert. Darstellungsdienste/Downloaddienste: Aufgrund der Komplexität der technischen Anforderungen an Darstellungs- und Downloaddienste wird insbesondere kleineren Kommunen empfohlen mit der Realisierung einen Dienstleister zu beauftragen oder Kooperationen mit anderen Kommunen einzugehen, z. B. Zweckverbände oder Amtsverwaltungen/Städte mit den jeweiligen Landkreisen.
15 Umsetzungsempfehlungen Szenarien für die Datenbereitstellung In entsprechenden Verträgen bzw. Kooperationsvereinbarungen sollte die Umsetzung folgender technischer Dokumente Bestandteil sein: VERORDNUNG (EG) Nr. 976/2009 DER KOMMISSION vom 19. Oktober 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2007/2/EG des Euro-päischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Netzdienste; Technical Guidance for the Implementation of INSPIRE View Services (für Darstellungsdienste) Version 3.0 vom 21.März 2011 Architektur der Geodateninfrastruktur Deutschland - Konzept zur fach- und ebenenübergreifenden Bereitstellung und Nutzung von Geodaten im Rahmen des egovernment in Deutschland Version 2.0 (Stand: 9. September 2010)
16 Umsetzungsempfehlungen Szenarien für die Datenbereitstellung Die bereitzustellenden Dienste sind auf Konformität zu den INSPIRE-Vorgaben zu prüfen. Genügen die Darstellungsdienste den Regelungen von INSPIRE? Werkzeuge zur Überprüfung nutzen! zentrale Komponente: Test-Suite der GDI-DE
17 Eckdrift Schwerin Telefon: Telefax: Internet: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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