TOP SELECT DYNAMIC - Newsletter Nr. 1

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1 AKTIENKULTUR IN DEUTSCHLAND EINE WÜSTE? Grundsätzliches Ein alter Hut: wer eine vergleichsweise hohe langfristige Rendite an den Finanz- und Kapitalmärkten erzielen will, muss das Risiko eingehen, dass Märkte auch einmal gen Süden laufen. DAX-Index in logarithmischer Darstellung Grafik 1 Am Beispiel des DAX lässt sich dieser Zusammenhang (siehe Grafi k 1) bestens ablesen: trotz vielfältiger zahlreicher und gravierender Ereignisse seit 1970 strebt der DAX unbeirrt nach oben. Ähnliche Ergebnisse liefern alle langfristigen Charts von Börsenindizes der westlichen Welt. Für Anleger ergeben sich daraus verschiedene Erkenntnisse: Es ist eine Illusion zu glauben, dass überdurchschnittliche Renditen ohne nennenswerte Schwankungen zustande kommen. Nur wer mit immer wieder vorkommenden Einbrüchen an den Aktienmärkten umgehen und damit zeitweise Verluste verkraften kann, sollte an diesen Märkten investieren. Es ist unbedingt ein langfristiger Anlagehorizont notwendig. Stark gesunkene Aktienmärkte waren - auf lange Sicht immer günstige Gelegenheiten zum (Nach)Kauf. Obwohl diese Erkenntnisse a. unbestritten und b. nicht neu sind, überrascht doch immer wieder der Blick auf das Verhalten deutscher Anleger! Seite 1 von 5

2 Hier die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Goldman Sachs Asset Management in Zusammenarbeit mit TNS Infratest, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurden: Rund 77 Prozent der Befragten haben ihr Geld weiterhin in Sparbüchern und Tagesgeldkonten investiert, sind jedoch mit dem Ertrag dieser Geldanlage eher unzufrieden oder sogar äußerst unzufrieden (60,4 Prozent). Aktien sind bei den Befragten hingegen vergleichsweise unbeliebt: nur jeder Vierte hält aktuell Aktien oder Aktienfonds, auch wenn hier der Großteil der investierten Befragten mit den Erträgen sehr zufrieden oder eher zufrieden ist (69,2 Prozent). Sicherheit bleibt unverändert das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung über die eigene Geldanlage (61,8 Prozent). Die ständige Verfügbarkeit des Geldes ist 29,4 Prozent der Anleger am wichtigsten, eine hohe Rendite nannten lediglich 6,8 Prozent der Befragten als wichtigstes Kriterium. Zwischenfazit Es scheint mehr als nur schwer zu sein, deutschen Anlegern die langfristige Anlage in Aktienfonds schmackhaft zu machen! Und es bleibt zweifelhaft, ob es jemals gelingen wird, deutsche Anleger von den Vorteilen einer langfristigen Anlage in Aktien zu überzeugen. Seite 2 von 5 Quer durch alle Anlageklassen geben mindestens 60 Prozent an, gar kein oder nur ein geringes Risiko bereit zu sein einzugehen, wenn sie Geld anlegen. Mit Blick auf die einzelnen Anlageklassen und die in dieser Klasse investierten Befragten zeigt sich, dass die Risikobereitschaft mehrheitlich maximal durchschnittlich ist auch bei Aktien- oder Aktienfondsanlagen, wo 44 Prozent durchschnittliches und 30,2 Prozent geringes Risiko einzugehen bereits sind. Als größte Risiken für ihre Geldanlage sehen private Investoren wirtschaftliche Krisen (42,9 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Inflation und politischen Krisen (22,1 Prozent bzw. 15,6 Prozent). Staatsverschuldung und Deflation spielen, wie im vergangenen Jahr, eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Explizit nach den Gründen gefragt, warum sie nicht in Aktien oder Aktienfonds in-vestiert haben, antworteten selbst 1-2 Personen-Haushalte mit über Euro monatlichem Netto-Haushaltseinkommen am häufigsten mit dem Argument, dass ihnen das Risiko zu hoch ist (34,8 Prozent), sie sich am Aktienmarkt nicht auskennen (26,4 Prozent) bzw. dass sie keine Zeit haben, sich darum zu kümmern (25,5 Prozent).

3 Für den Vertrieb von Investmentfonds ergibt sich so die Notwendigkeit, mit Produkten bei deutschen Anlegern zu punkten, die überdurchschnittliche Renditen bei unterdurchschnittlichem Risiko erzielen. Nicht zuletzt diese Überlegung hat uns dazu gebracht, die Fonds-Vermögensverwaltung TOP SELECT DYNAMIC ins Leben zu rufen. Wie senken wir Volatilität ohne langfristig auf Return zu verzichten? TOP SELECT DYNAMIC kann bis zwischen % in Aktienfonds und zu 0 35 % in vermögensverwaltende Investmentfonds investiert sein. Auf diese Art und Weise können einerseits die hohen, langfristig zu erzielenden Renditen an den Aktienmärkten realisiert werden und andererseits allzu hohe Schwankungen vermieden werden. Darüber hinaus kann TOP SELECT DYNAMIC in außergewöhnlichen Situationen an den Finanz- und Kapitalmärkten z. B. vollständig in Geldmarktfonds investiert sein. Die wichtigste Maßnahme jedoch - um Volatilität zu senken besteht darin, Fonds für TOP SELECT DYNAMIC auszuwählen, die möglichst gering korreliert sind. Kleiner Exkurs zu Korrelationen Grafik 2 Grafik 3 Sie sehen in Grafik 2 zwei Fonds, die in der Betrachtungsperiode jeweils um 10% zugelegt haben. Beide Fonds haben sich auf kurze Sicht völlig unterschiedlich verhalten (sie sind gering, in diesem Fall sogar negativ korreliert) auf lange Sicht haben sie aber das gleiche Ergebnis abgeliefert. Seite 3 von 5 Investiert nun ein Portfolio zu jeweils 50% in Fonds 1 und Fonds 2, ergibt dies eine deutlich abgesenkte Volatilität im Portfolio (siehe Grafik 3). Oder anders: ein Portfolio, dass aus einer Kombination gering korrelierter Fonds besteht, schwankt weniger, als jeder einzelne Fonds, in den investiert wird!

4 Theorie und die Praxis Die Volatilität von TOP SELECT DYNAMIC beträgt per 30. September 2015: 8,02 %. Zum Vergleich hier die 12-Monats-Volatilitäten von Aktienindizes: DAX: 23,57 % EUROSTOXX 50: 23,66 % S&P 500: 15,12 % NASDAQ: 17,52 % MSCI WORLD: 13,62 % (Quelle: onvista.de Stichtag 24. Oktober 2015) Hinweis: die durchschnittliche 12-Monats-Volatilität von TOP SELECT PLUS beträgt per 30. September 2015: 3,61 %. Anders formuliert: Die Volatilität von TOP SELECT DYNAMIC ist im Durchschnitt ca. halb so groß wie die der Aktienmärkte. Volatilität von Zielfonds als Chance nutzen! Wie bereits ausgeführt, schwanken die Zielfonds in TOP SELECT DYNAMIC überwiegend höher, als TOP SELECT DYNAMIC selbst. Daraus lassen sich 2 wichtige Dinge für Anleger und Berater ableiten: Da TOP SELECT DYNAMIC auf der Portfolio-Ebene deutlich geringer schwankt, als Aktienmärkte (siehe oben), ist TOP SELECT DYNAMIC bei einem Anlagehorizont von mind. 5 Jahren - ideal für Einmalanlagen geeignet (aktienähnliche Erträge bei unterdurchschnittliches Risiko). Die erhöhte Volatilität der Zielfonds in TOP SELECT DYNAMIC sollte unbedingt durch einen Sparplan genutzt werden (Cost Average Effekt), denn: wie bereits ausgeführt, schwanken die Zielfonds in TOP SELECT DYNAMIC überwiegend höher, als TOP SELECT DYNAMIC selbst. Dies ist auch der Grund dafür, dass wir anders als in TOP SELECT PLUS die Auswirkungen von Korrekturphasen an den Finanz- und Kapitalmärkten so wie jetzt von April bis September 2015 zu beobachten in TOP SELECT DYNAMIC nicht rigoros durch erhöhte Cash Quoten begrenzen. Ansonsten würden wir die langfristig segensreichen Wirkungen des Cost Average Effekts für Sparpläne in TOP SELECT DYNAMIC verhindern! Sind wir allerdings überzeugt davon, dass es sich bei negativen Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten nicht um eine temporäre Korrektur, sondern um ein ausgewachsenes Crash Szenario handelt, werden wir auch in TOP SELECT DYNAMIC kräftig auf die Bremse treten. Seite 4 von 5

5 Chart seit Auflegung TOP SELCECT DYNAMIC - Benchmark / 1. April Okt (Verwaltungs- und Depotgebühr* berücksichtigt) Grafik 4 Gut zu sehen: seit Mitte April bis Ende September haben die Aktienmärkte kräftig korrigiert in der Spitze verloren DAX und Co. in diesem Zeitraum über 20 %. TOP SELECT DYNAMIC hat diese Verluste auf etwas über 10 % begrenzt. Seit Anfang Oktober hat nun an den Märkten eine Erholung begonnen; dies war und ist auch in TOP SELECT DYNAMIC sehr deutlich zu spüren: im Oktober ging es um 7,75 % wieder nach oben! Kurzausblick Üblicherweise sind der November und Dezember die besten Börsenmonate im Jahr. Da zudem alle schlechten Nachrichten der vergangenen Monate (Griechenland, China, Syrien) bereits in den Kursen enthalten sind, stehen die Vorzeichen für eine Jahresendrallye gut. Wir sind daher aktuell sehr zuversichtlich und gehen davon aus, dass TOP SELECT DYNAMIC am Ende des Jahres deutlich höher stehen wird! SCHLUSSFAZIT Wir sind sehr sicher, dass TOP SELECT DYNAMIC seinen Anlegern mittel- und langfristig sehr viel Freude machen wird! Und: die intelligenteste Möglichkeit in TOP SELECT DYNAMIC Kapital anzulegen besteht aus einer Kombination aus Einmalanlage + Sparplan! Nur so nutzt man gleichermaßen die niedrige Portfolio-Volatilität und die erhöhte Volatilität der Zielfonds von TOP SELECT DYNAMIC! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen Ulrich G. W. Harmssen Direktor Investmentfonds Apella AG Besuchen Sie unseren Blog im Internet! Seite 5 von 5

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