MFC 300 Technisches Datenblatt
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- Julian Bretz
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1 MFC 300 Technisches Datenblatt Messumformer für Massedurchfluss-Messgeräte Modulares Messumformer-Konzept und identische Hardware für alle Gehäuse- Ausführungen Doppelte Redundanz der Kalibrierdaten Edelstahlgehäuse für Anwendungen in der Lebensmittel-, Getränke- und Offshore-Industrie Die Dokumentation ist nur komplett in Kombination mit der entsprechenden Dokumentation des Messwertaufnehmers. KROHNE
2 INHALT MFC Produkteigenschaften Der Messumformer mit der höchsten Performance Optionen und Varianten Kombinationsmöglichkeiten Messumformer / Messwertaufnehmer Messprinzip (ein Messrohr) Technische Daten Technische Daten Abmessungen und Gewichte Gehäuse Montageplatte, Feldgehäuse Montageplatte, Wandgehäuse Installation Bestimmungsgemäße Verwendung Installationsvorgaben Montage Kompakt-Ausführung Montage Feldgehäuse, getrennte Ausführung Rohrmontage Wandmontage Montage Wandgehäuse, getrennte Ausführung Rohrmontage Wandmontage Elektrische Anschlüsse Wichtige Hinweise zum elektrischen Anschluss Anschlussschema Hilfsenergie anschließen, alle Gehäuseausführungen Ein- und Ausgänge, Übersicht Kombinationen der Ein-/Ausgänge (I/Os) Beschreibung der CG-Nummer Feste, nicht veränderbare Ein-/Ausgangs-Versionen Veränderbare Ein-/Ausgangs-Versionen Elektrische Leitungen korrekt verlegen Notizen 35 2
3 MFC 300 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Der Messumformer mit der höchsten Performance Der MFC 300 ist ein universell einsetzbarer Coriolis-Massedurchfluss-Messumformer für eine Vielzahl von Anwendungen und Installationen. Die gemeinsame Plattform der modularen Hardware erlaubt die problemlose Auswahl der benötigten Ausgangsoptionen. Das Gerät lässt sich zudem in verschiedenen Gehäusekonfigurationen montieren. Der MFC 300 passt auf alle derzeit und zukünftig erhältlichen Massedurchfluss- Messwertaufnehmer. Die zweigeteilte Architektur der Massedurchflussgeräte garantiert maximale Sicherheit und eine redundante Sicherung der Kalibrierparameter, falls eine Störung auftreten sollte. Das heißt, nach dem Austausch eines defekten Gerätes ist keine Neuprogrammierung notwendig. (Messumformer im Kompaktgehäuse) 1 Kommunikation mit allen beliebigen Fremdsystemen über Foundation Fieldbus, Profibus PA/DP oder Modbus möglich 2 Intuitive Menüführung und standardmäßig integrierte Vielzahl von Bediensprachen für einfache Bedienung 3 Versorgungsspannung: VAC (Standard) und 24 VDC bzw. 24 VAC/DC (Option) (Messumformer im Wandgehäuse) 1 Große hinterleuchtete Grafikanzeige mit 4 optischen Tasten für die Bedienung des Messumformers ohne Öffnen des Gehäuses 2 Beliebige Kombination von bis zu 4 Ein- und Ausgängen möglich 3
4 1 PRODUKTEIGENSCHAFTEN MFC 300 Highlights Modulare Ausführungen vom einfachen Messumformer bis zur Highend-Version mit mehreren Ausgangsoptionen Erweiterte Diagnosefunktionen Hervorragende Langzeitstabilität Einfache Installation und Programmierung dank verbesserter Bedienoberfläche Höchste Prozesssicherheit Tropikalisierte und Edelstahl-Ausführungen für schwierige Umweltbedingungen Branchen Wasser und Abwasser Chemie Kraftwerke Lebensmittel & Getränke Maschinenbau Öl & Gas Petrochemie Papier & Zellstoff Pharmazie Anwendungen Flüssigkeiten und Gase Schlämme und viskose Medien Konzentrationsmessung zur Qualitätssicherung Volumendurchflussmessungen Dichte- und Referenzdichtemessung Eichpflichtige Be- und Entladungen Verrechnungspflichtige Transfermessungen 4
5 MFC 300 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Optionen und Varianten Modulares Messumformer-Konzept (Messumformer im Kompaktgehäuse) Der Massedurchfluss-Messumformer MFC 300 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und bietet höchste Performance bei allen nur denkbaren Applikationen. Von der Prozesssteuerung in der Chemie, Dichte- und Konzentrationsmessungen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, eichpflichtigen Abfüllungs- und Transfermessungen für Öl und Gas und zu Förderanlagen in der Papierund Zellstoffbranche. Mit den Coriolis-Massedurchfluss-Messsystemen kann der Masse- und Volumendurchfluss, die Dichte und die Temperatur von Flüssigkeiten und Gasen gemessen werden. Darüber hinaus kann die Konzentration in Mischungen und Schlämmen ermittelt werden. Getrennte Bauart in verschiedenen Ausführungen Der Messumformer im Wandgehäuse wird in der Regel dann eingesetzt, wenn die Messstelle schwer zugänglich ist oder die Umgebungsbedingungen den Einsatz der Kompaktvariante nicht erlaubt. (Messumformer im Wandgehäuse) Der Messumformer im 19" Einschubgehäuse wird typischerweise im Schaltraum eingebaut, abseits von schwierigen Umgebungsbedingungen, die an der Messstelle herrschen können. (Messumformer im 19" Einschubgehäuse) 5
6 1 PRODUKTEIGENSCHAFTEN MFC 300 Messumformer für alle Applikationen Die Basisvariante deckt bereits viele Applikationen ab und verfügt über Stromausgang mit HART, Puls-/Frequenzausgang, Statusausgang und Steuereingang. In der modularen Ein-/Ausgangsvariante können bis zu vier Ein- und Ausgänge fast beliebig zusammengestellt werden. Dabei kann dann u.a. gewählt werden, ob es sich um passive oder aktive Ein-/Ausgänge handelt. Grundsätzlich sind alle Ein- und Ausgänge sowohl untereinander wie auch gegenüber der restlichen Elektronik galvanisch getrennt. (Messumformer im Feldgehäuse) Für eichpflichtige Messungen sind phasenverschobene Pulsausgänge erhältlich. Zudem kann die Elektronik mit Feldbus- Funktionalität ausgestattet werden (d.h. Foundation Fieldbus, Profibus PA/DP, Modbus usw.), was die Kommunikation mit allen beliebigen Fremdsystemen ermöglicht. Bei Geräten ohne Feldbusfunktionalität ist HART Standard auf dem ersten Stromausgang. Diagnose Teil der Standardfunktionalität ist die umfassende Selbstdiagnose des Geräts, seiner Installation und Applikation. Dies erfolgt ohne zusätzlichen Messwertaufnehmer und liefert zuverlässige Informationen über den aktuellen Zustand von Gerät, Prozess und Applikation. Ein Beispiel dafür ist das 2 Phasen-Durchflusssignal mit dem Störungen durch Ausgasungen angezeigt werden können. Für schwierige Anwendungen wird eine Toolbox angeboten, mit der über einen längeren Zeitraum alle Mess- und Diagnosewerte online aufgenommen werden und dann mit einer Toolbox-Software ausgewertet werden können. Wir bieten Ihnen eine Lösung, auf die Sie vertrauen können und die es Ihnen erlaubt, Betriebs- und Wartungskosten zu senken. 6
7 MFC 300 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Kombinationsmöglichkeiten Messumformer / Messwertaufnehmer Messwertaufnehmer Messwertaufnehmer + Messumformer MFC 300 Kompakt 1.4 Messprinzip (ein Messrohr) Getrennt Feldgehäuse Getrennt Wandgehäuse Getrennt Einschubgehäuse OPTIMASS 1000 OPTIMASS 1300 C OPTIMASS 1300 F OPTIMASS 1300 W OPTIMASS 1300 R OPTIMASS 2000 OPTIMASS 2300 C OPTIMASS 2300 F OPTIMASS 2300 W OPTIMASS 2300 R OPTIMASS 3000 OPTIMASS 3300 C OPTIMASS 3300 F OPTIMASS 3300 W OPTIMASS 3300 R OPTIMASS 7000 OPTIMASS 7300 C OPTIMASS 7300 F OPTIMASS 7300 W OPTIMASS 7300 R OPTIMASS 8000 OPTIMASS 8300 C OPTIMASS 8300 F OPTIMASS 8300 W OPTIMASS 8300 R Statisches Messgerät, nicht angeregt und ohne Durchfluss 1 Messrohr 2 Erregerspule 3 Sensor 1 4 Sensor 2 Ein Coriolis Geradrohr Masse-Durchflussmessgerät besteht aus einem Messrohr 1, einer Erregerspule 2 und zwei Sensoren (3 und 4) an jeder Seite der Erregerspule. 7
8 1 PRODUKTEIGENSCHAFTEN MFC 300 Angeregtes Messgerät ohne Durchfluss 1 Messrohre 2 Schwingungsrichtung 3 Sinuskurve Wenn das Messgerät angeregt wird, lässt die Erregerspule das Messrohr vibrieren, wodurch eine Sinuskurve 3 erzeugt wird. Diese Sinuskurve wird von zwei Sensoren überwacht. Angeregtes Messgerät mit Durchfluss 1 Durchfluss 2 Sinuskurve 3 Phasenverschiebung Wenn eine Flüssigkeit oder ein Gas durch das Rohr fließt, bewirkt der Coriolis-Effekt eine Phasenverschiebung in der Sinuskurve, der von den beiden Sensoren erfasst wird. Diese Phasenverschiebung ist direkt proportional zum Massedurchfluss. Die Dichtemessung erfolgt anhand der Auswertung der Schwingungsfrequenz und die Temperaturmessung mithilfe eines Pt500-Sensors. 8
9 MFC 300 TECHNISCHE DATEN Technische Daten Die nachfolgenden Daten berücksichtigen allgemeingültige Applikationen. Wenn Sie Daten benötigen, die Ihre spezifische Anwendung betreffen, wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren lokalen Vertreter. Zusätzliche Informationen (Zertifikate, Arbeitsmittel, Software,...) und die komplette Dokumentation zum Produkt können Sie kostenlos von der Internetseite (Download Center) herunterladen. Messsystem Messprinzip Anwendungsbereich Coriolis-Prinzip Messung von Massedurchfluss, Dichte, Temperatur, Volumenstrom, Fließgeschwindigkeit, Konzentration Design Modularer Aufbau Messsystem besteht aus einem Messwertaufnehmer und einem Messumformer. Messwertaufnehmer OPTIMASS 1000 DN15 50 / ½ 3" OPTIMASS 2000 DN / " OPTIMASS 3000 DN01 04 / 1/25...4/25" OPTIMASS 7000 DN06 80 / ¼ 3" OPTIMASS 8000 DN / ½ 4" Alle Messwertaufnehmer sind auch in Ex-Ausführung erhältlich. Messumformer Kompakt-Ausführung (C) OPTIMASS x300 C (x = 1, 2, 3, 7 oder 8) Feldgehäuse (F) - MFC 300 F getrennte Ausführung Wandgehäuse (W) - MFC 300 W getrennte Ausführung 19" Einschubgehäuse (R) - MFC 300 R getrennte Ausführung Kompakt- und Feldgehäuse-Ausführungen sind auch als Ex-Ausführungen erhältlich. Optionen Aus- / Eingänge Strom- (inkl. HART ), Puls-, Frequenz-, und/oder Statusausgang, Grenzschalter und/oder Steuereingang (abhängig von der E/A-Ausführung) Zähler 2 (optional 3) interne Zähler mit max. 8 Zählerstellen (z.b. für Mengenzählung von Volumen und/oder Masse) Verifizierung Integrierte Verifizierung, Diagnosefunktionen: Messgerät, Prozess, Messwert, Stabilisierung Konzentrationsmessung Konzentration und Konzentrationsdurchfluss Kommunikationsschnittstellen Foundation Fieldbus, Profibus PA und DP, Modbus, HART 9
10 2 TECHNISCHE DATEN MFC 300 Anzeige- und Bedienoberfläche Grafikanzeige Bedienelemente Fernbedienung Anzeigefunktionen Bedienmenü Sprache Anzeigetexte (als Sprachpakete) Messfunktionen Diagnosefunktionen Messgenauigkeit Referenzbedingungen Maximale Messabweichung Wiederholbarkeit LC-Anzeige weiß hinterleuchtet. Größe: 128 x 64 Pixel, entsprechend 59 x 31 mm = 2,32" x 1,22" Anzeige in 90 -Schritten drehbar. Bei Umgebungstemperaturen unter -25 C / -13 F kann die Ablesbarkeit der Anzeige beeinträchtigt sein. 4 optische Tasten für die Bedienung des Messumformers ohne Öffnen des Gehäuses. Infrarot-Schnittstelle zum Lesen und Schreiben aller Parameter mit IR-Interface (Option) ohne Öffnen des Gehäuses. PACTware (inkl. Device Type Manager (DTM)) HART Hand Held Communicator von Emerson Process AMS von Emerson Process PDM von Siemens Alle DTMs und Treiber kostenlos erhältlich auf der Internetseite des Herstellers. Einstellen der Parameter über 2 Messwert-Seiten, 1 Statusseite, 1 Grafikseite (Messwerte und Darstellungen beliebig einstellbar) Standard: englisch, französisch, deutsch, niederländisch, portugiesisch, schwedisch, spanisch, italienisch Osteuropa (in Vorbereitung): englisch, slowenisch, tschechisch, ungarisch Nordeuropa (in Vorbereitung): englisch, dänisch, polnisch China (in Vorbereitung): englisch, chinesisch Russland: englisch, russisch Einheiten: Metrische-, Britische- und US-Einheiten beliebig wählbar aus Listen für Volumen / Masse-Durchfluss und -Zählung, Geschwindigkeit, Temperatur, Druck Messwerte: Massedurchfluss, Masse Total, Temperatur, Dichte, Volumendurchfluss, Volumen Total, Geschwindigkeit, Durchflussrichtung (keine Anzeigegrösse aber über die Ausgänge), Brix, Baume, NaOH, Plato, API, Massekonzentration, Volumenkonzentration Standards: entsprechend VDI / NAMUR / WIB 2650 (in Vorbereitung) und darüber hinaus gehende Funktionen Statusmeldungen: Ausgabe von Statusmeldungen optional über Anzeige, Stromund/oder Statusausgang, HART oder Bus-Interface Sensordiagnose: Sensorwerte, Erregungsenergie, Messrohrfrequenz, DMS Messrohr, DMS innerer Zylinder, Sensorelektronik-/Boardelektronik-Temperatur, 2-Phasendurchflusssignal Medium: Wasser Temperatur: 20 C / 68 F Druck: 1 bar / 14,5 psi ±0,10% vom Messwert ± Nullpunktstabilität (abhängig vom Messwertaufnehmer) Elektronik des Stromausgangs: ±5 µa ±0,05% ± Nullpunktstabilität (abhängig vom Messwertaufnehmer) 10
11 MFC 300 TECHNISCHE DATEN 2 Betriebsbedingungen Temperatur Prozesstemperatur Umgebungstemperatur Lagertemperatur Druck Messstoff Umgebungsdruck Stoffdaten Aggregatszustand Durchfluss Weitere Bedingungen Schutzart nach IEC 529 / EN Einbaubedingungen Einbau Abmessungen und Gewichte Siehe hierzu technische Daten des Messwertaufnehmers. Abhängig von Ausführung und Ausgangskombination. Sinnvollerweise sollte der Messumformer vor externen Wärmequellen, z.b. direkter Sonneneinstrahlung, geschützt werden, da für alle Elektronikkomponenten gilt, dass bei höherer Temperatur die Lebensdauer sinkt C / F Edelstahlgehäuse: C / F Bei Umgebungstemperaturen unter -25 C / -13 F kann die Ablesbarkeit der Anzeige beeinträchtigt sein C / F Siehe hierzu technische Daten des Messwertaufnehmers. Atmosphäre Flüssigkeiten, Gase und Schlämme Siehe hierzu technische Daten des Messwertaufnehmers. C (Kompakt-Ausführung) & F (Feldgehäuse): IP66/67 (entspricht NEMA 4/4X) W (Wandgehäuse): IP65 (entspricht NEMA 4/4X) R (19" Einschubgehäuse): IP20 (entspricht NEMA 1) Detaillierte Informationen siehe Kapitel "Einbaubedingungen". Detaillierte Informationen siehe Kapitel "Abmessungen und Gewichte". 11
12 2 TECHNISCHE DATEN MFC 300 Werkstoffe Messumformer-Gehäuse Messwertaufnehmer Elektrischer Anschluss Allgemein Versorgungspannung Leistungsaufnahme Signalleitung Leitungseinführungen Standard Ausführungen C und F: Aluminium-Druckguss (Polyurethan-beschichtet) Ausführung W: Polyamid - Polycarbonat Ausführung R: Aluminium, Edelstahl und Aluminiumbleche, teilweise mit Polyesterbeschichtung Option Ausführungen C und F: Edelstahl 316 L (1.4408) Werkstoffe für Gehäuse, Prozessanschlüsse, Messrohre, Zubehör und Dichtungen siehe technische Daten des Messwertaufnehmers. Der elektrische Anschluss erfolgt nach der VDE 0100 Richtlinie "Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Netzspannungen unter 1000 Volt" oder entsprechenden nationalen Vorschriften. Standard: VAC (-15% / +10%), 50/60 Hz Option 1: 24 VDC (-55% / +30%) Option 2: 24 VAC/DC (AC: -15% / +10%, 50/60 Hz; DC: -25% / +30%) AC: 22 VA DC: 12 W Nur nötig für getrennte Geräteausführungen. 4-adrige, abgeschirmte Leitung. Detaillierte Spezifikationen sind auf Anfrage erhältlich. Länge: max. 300 m / 1000 ft Standard: M20 x 1,5 ( mm) Option: ½" NPT, PF ½ 12
13 MFC 300 TECHNISCHE DATEN 2 Ein-und Ausgänge Allgemein Beschreibung der Abkürzungen Stromausgang Ausgabewerte Temperaturkoeffizient Einstellungen Betriebsdaten Aktiv Alle Ausgänge sind untereinander sowie von allen anderen Kreisen galvanisch getrennt. Alle Betriebsdaten und Ausgabewerte sind einstellbar. U ext = externe Versorgungsspannung; R L = Bürde + Leitungswiderstand; U o = Klemmenspannung; I nom = nominaler Strom Sicherheitstechnische Kenngrössen (Ex-i): U i = max. Eingangsspannung; I i = max. Eingangsstrom; P i = max. Eingangsleistung; C i = max. Eingangskapazität; L i = max. Eingangsinduktivität Volumendurchfluss, Massedurchfluss, Temperatur, Dichte, Durchflussgeschwindigkeit, Diagnosewert, 2-Phasendurchflusssignal Konzentration und Konzentrationsdurchfluss sind zusätzlich möglich, bei vorhandener Konzentrationsmessung (Option). Typisch ±30 ppm/k Ohne HART Q = 0%: 0 20 ma; Q = 100%: ma Fehlererkennung: 3 22 ma Mit HART Q = 0%: 4 20 ma; Q = 100%: ma Fehlererkennung: 3 22 ma Basis E/A U int, nom = 24 VDC Modulare E/A Ex i U int, nom = 20 VDC Passiv I 22 ma R L 1kΩ U ext 32 VDC I 22 ma U 0 1,8 V R L (U ext -U 0 )/I max I 22 ma R L 450 Ω U 0 = 21 V I 0 =90mA P 0 =0,5W C 0 = 90 nf / L 0 = 2 mh C 0 =110nF/ L 0 =0,5mH U ext 32 VDC I 22 ma U 0 4 V R L (U ext -U 0 )/I max U i = 30 V I i = 100 ma P i =1W C i =10nF L i ~0mH 13
14 2 TECHNISCHE DATEN MFC 300 HART Beschreibung Bürde Multidrop Betrieb Gerätetreiber Registrierung (HART Communication Foundation) Puls- oder Frequenzausgang Ausgabewerte Funktion Pulsrate/Frequenz Einstellungen Betriebsdaten HART -Protokoll über aktiven und passiven Stromausgang HART -Version: V5 Universal HART -Parameter: komplett integrierbar 250 Ω am HART -Abgriff; Maximale Bürde für den Stromausgang beachten! Ja, Stromausgang = 4 ma Multidrop-Adresse im Bedienmenu einstellbar 1 15 Vorhanden für FC 375, AMS, PDM, FDT/DTM Ja Pulsausgang: Volumendurchfluss, Massedurchfluss, Masse oder Volumen der gelösten Substanz bei aktivierter Konzentrationsmessung Frequenzausgang: Durchflussgeschwindigkeit, Volumendurchfluss, Massedurchfluss, Temperatur, Dichte, Diagnosewert Option: Konzentration, Durchfluss der gelösten Substanz Einstellbar als Puls- oder Frequenzausgang 0, Pulse/s bzw. Hz Masse bzw. Volumen pro Puls oder max. Frequenz für 100% Durchfluss Pulsbreite: Einstellung automatisch, symmetrisch oder fest (0, ms) Basis E/A Modulare E/A Ex i Aktiv - U nom = 24 VDC - f max im Bedienmenü eingestellt auf f max 100 Hz: I 20 ma offen: I 0,05 ma geschlossen: U 0, nom = 24 V bei I = 20 ma f max im Bedienmenü eingestellt auf 100 Hz < f max 10 khz: I 20 ma offen: I 0,05 ma geschlossen: U 0, nom = 22,5 V bei I=1mA U 0, nom = 21,5 V bei I = 10 ma U 0, nom = 19 V bei I = 20 ma 14
15 MFC 300 TECHNISCHE DATEN 2 Passiv U ext 32 VDC - f max im Bedienmenü eingestellt auf f max 100 Hz: I 100 ma offen: I 0,05 ma bei U ext = 32 VDC geschlossen: U 0, max =0,2V bei I 10 ma U 0, max = 2 V bei I 100 ma f max im Bedienmenü eingestellt auf 100 Hz < f max 10 khz: I 20 ma offen: I 0,05 ma bei U ext =32VDC geschlossen: U 0, max = 1,5 V bei I 1mA U 0, max = 2,5 V bei I 10 ma U 0, max = 5,0 V bei I 20 ma NAMUR - Passiv nach EN offen: I nom =0,6mA Passiv nach EN offen: I nom =0,43mA Schleichmengenunterdrückung Funktion Schaltpunkt Hysterese Zeitkonstante Funktion Einstellungen geschlossen: I nom =3,8mA geschlossen: I nom =4,5mA U i = 30 V I i = 100 ma P i = 1 W C i =10 nf L i ~ 0 mh Schaltpunkt und Hysterese separat einstellbar für jeden Ausgang, Zähler und die Anzeige Einstellbar in 0,1-Schritten. 0 20% (Stromausgang, Frequenzausgang) Einstellbar in 0,1-Schritten. 0 5% (Stromausgang, Frequenzausgang) Die Zeitkonstante entspricht der Zeit die verstreicht, bis 67% des Endwertes nach einer Sprungfunktion erreicht werden. Einstellbar in 0,1-Schritten s 15
16 2 TECHNISCHE DATEN MFC 300 Statusausgang/Grenzwertschalter Funktion und Einstellungen Betriebsdaten Einstellbar als automatische Messbereichsumschaltung, Anzeige der Durchflussrichtung, Überlauf, Fehler, Schaltpunkt Ventilsteuerung bei aktivierter Dosierfunktion Status bzw. Steuerung: EIN oder AUS Basis E/A Modulare E/A Aktiv - U int = 24 VDC I 20 ma offen: I 0,05 ma Ex i - geschlossen: U 0, nom = 24 V bei I = 20 ma Passiv U ext 32 VDC U ext = 32 VDC - I 100 ma I 100 ma offen: I 0,05 ma bei U ext =32VDC geschlossen: U 0, max = 0,2 V bei I 10 ma U 0, max = 2 V bei I 100 ma R L, max = 47 kω R L, min =(U ext -U 0 )/I max offen: I 0,05 ma bei U ext =32VDC geschlossen: U 0, max = 0,2 V bei I 10 ma U 0, max = 2 V bei I 100 ma NAMUR - Passiv nach EN offen: I nom =0,6mA geschlossen: I nom =3,8mA Passiv nach EN offen: I nom =0,43mA geschlossen: I nom =4,5mA U i = 30 V I i = 100 ma P i = 1 W C i =10 nf L i = 0 mh 16
17 MFC 300 TECHNISCHE DATEN 2 Steuereingang Funktion Wert der Ausgänge halten (z.b. bei Reinigungsarbeiten), Wert der Ausgänge auf "Null" setzen, Zähler- und Fehlerrücksetzung, Zähler anhalten, Bereichsumschaltung, Nullpunktabgleich Start der Dosierung, wenn Dosierfunktion aktiviert ist. Betriebsdaten Basis E/A Modulare E/A Ex i Aktiv - U int = 24 VDC - Ext. Kontakt offen: U 0, nom = 22 V Ext. Kontakt geschlossen: I nom = 4 ma Kontakt geschl. (Ein): U 0 12 V mit I nom =1,9mA Kontakt offen (Aus): U 0 10 V mit I nom =1,9mA Passiv 8V U ext 32 VDC 3V U ext 32 VDC U ext 32 VDC I max = 6,5 ma bei U ext 24 VDC I max = 8,2 ma bei U ext 32 VDC Kontakt geschl. (Ein): U 0 8 V mit I nom = 2,8 ma Kontakt offen (Aus): U 0 2,5 V mit I nom = 0,4 ma I max = 9,5 ma bei U ext 24 V I max = 9,5 ma bei U ext 32 V Kontakt geschl. (Ein): U 0 3 V mit I nom =1,9mA Kontakt offen (Aus): U 0 2,5 V mit I nom =1,9mA NAMUR - Aktiv nach EN I 6 ma bei U ext =24V I 6,6 ma bei U ext =32V Ein: U 0 5,5 V oder I 4mA Aus: U 0 3,5 V oder I 0,5 ma U i = 30 V I i = 100 ma P i = 1 W C i = 10 nf L i = 0 mh - Klemmen offen: U 0, nom = 8,7 V Kontakt geschl. (Ein): U 0, nom = 6,3 V mit I nom > 1,9 ma Kontakt offen (Aus): U 0, nom = 6,3 V mit I nom < 1,9 ma Erkennung Leitungsbruch: U 0 8,1 V mit I 0,1 ma Erkennung Leitungskurzschluss: U 0 1,2 V mit I 6,7 ma 17
18 2 TECHNISCHE DATEN MFC 300 PROFIBUS DP Beschreibung Funktionsblöcke Ausgangsdaten PROFIBUS PA Beschreibung Funktionsblöcke Ausgangsdaten FOUNDATION Fieldbus Beschreibung Funktionsblöcke Ausgangsdaten Modbus Beschreibung Adressbereich Nach IEC 61158, galvanisch getrennt Profil Version: 3.01 Automatische Erkennung der Datenübertragungsgeschwindigkeit (max. 12 MBaud) Busadresse über Vor-Ort Anzeige am Messgerät einstellbar 8 x Analog Input, 3 x Summenzähler Massedurchfluss, Volumendurchfluss, Massezähler 1 + 2, Volumenzähler, Medientemperatur, mehrere Konzentationsmaße und Diagnosedaten Nach IEC 61158, galvanisch getrennt Profil Version: 3.01 Stromaufnahme: 10,5 ma Zulässige Busspannung: 9 32 V; in Ex-Anwendung: V Busanschluss mit integriertem Verpolungsschutz Typischer Fehlerstrom FDE (Fault Disconnection Electronic): 4,3 ma Busadresse über Vor-Ort Anzeige am Messgerät einstellbar 8 x Analog Input, 3 x Summenzähler Massedurchfluss, Volumendurchfluss, Massezähler 1 + 2, Volumenzähler, Medientemperatur, mehrere Konzentationsmaße und Diagnosedaten Nach IEC 61158, galvanisch getrennt Stromaufnahme: 10,5 ma Zulässige Busspannung: 9 32 V; in Ex-Anwendung: V Busanschluss mit integriertem Verpolungsschutz Link Master Funktion (LM) wird unterstützt Getestet mit Interoperable Test Kit (ITK) Version x Analog Input, 3 x Integrator, 1 x PID Massedurchfluss, Volumendurchfluss, Dichte, Temperatur Rohr, mehrere Konzentationsmaße und Diagnosedaten Modbus RTU, Master / Slave, RS485 Unterstützte Funktionscodes 01, 03, 04, 05, 08, 16 Broadcast Unterstützt mit dem Funktionscode 16 Unterstützte Baudrate 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, Baud 18
19 MFC 300 TECHNISCHE DATEN 2 Zulassungen und Zertifikate CE Das Gerät erfüllt die gesetzlichen Vorschriften der EG-Richtlinien. Der Hersteller bestätigt die Einhaltung dieser Vorschriften mit Aufbringung des CE-Zeichens. Nicht-Ex Standard Explosionsgefährdete Bereiche Option (nur Ausführungen C) ATEX II 2 G Ex d [ib] IIC T6...T1 II 2 G Ex de [ib] IIC T6...T1 II 2 D Ex td A21 IP6x T160 C (abhängig vom Messwertaufnehmer) ohne Heizmantel oder Isolation des Messwertaufnehmers II 2 D Ex td A21 IP6x T170 C (abhängig vom Messwertaufnehmer) mit Heizmantel oder Isolation des Messwertaufnehmers II 2(1) G Ex d [ia/ib] IIC T6...T1 II 2(1) G Ex de [ia/ib] IIC T6...T1 II 2(1) D Ex td [iad] A21 IP6x T160 C (abhängig vom Messwertaufnehmer) ohne Heizmantel oder Isolation des Messwertaufnehmers II 2(1) D Ex td [iad] A21 IP6x T170 C (abhängig vom Messwertaufnehmer) mit Heizmantel oder Isolation des Messwertaufnehmers Option (nur Ausführungen F) ATEX II 2 G Ex d [ib] IIC T6 II 2 G Ex de [ib] IIC T6 II 2(1) G Ex d [ia/ib] IIC T6 II 2(1) G Ex de [ia/ib] IIC T6 II 2 D Ex td [ibd] A21 IP6x T80 C II 2(1) G Ex td [iad/ibd] A21 IP6x T80 C Nepsi Ex de ib [ia/ib] IIC T6 Ex d ib [ia/ib] IIC T6 Option (nur Ausführungen C und F) FM / CSA Klasse I, Div 1 Gruppen B, C, D Klasse II, Div 1 Gruppen E, F, G Klasse III, Div 1 Gefahrenbereiche Klasse I, Div 2 Gruppen B, C, D Klasse II, Div 2 Gruppen F, G Klasse III, Div 2 Gefahrenbereiche IECEx (in Vorbereitung) Ex Zone TIIS (in Vorbereitung) Zone 1/2 Eichpflichtiger Verkehr Ohne Standard Option Flüssigkeiten außer Wasser 2004/22/EG (MID) nach OIML R Weitere Richtlinien und Zulasssungen Stoß- und Schwingungsfestigkeit IEC Elektromagnetische 2004/108/EG in Verbindung mit EN (A1, A2) Verträglichkeit (EMV) Europäische Druckgeräte- PED 97/23 (nur für Kompakt-Ausführungen) Richtlinie NAMUR NE 21, NE 43, NE 53 19
20 2 TECHNISCHE DATEN MFC Abmessungen und Gewichte Gehäuse 1 Kompakt-Ausführung (C) 2 Feldgehäuse (F) - getrennte Ausführung 3 Wandgehäuse (W) - getrennte Ausführung 4 19" Einschubgehäuse (R) - getrennte Ausführung Abmessungen und Gewichte in mm und kg Ausführung Abmessungen [mm] Gewicht [kg] a b c d e g h C ,2 F , ,7 W ,4 R 142 (28 TE) 129 (3 HE) ,2 Abmessungen und Gewichte in Zoll und lbs Ausführung Abmessungen [Zoll] Gewicht [lbs] a b c d e g h C 7,75 4,75 6,10 10,20 5, ,30 F 7,75 4,75 6, ,60 10,90 12,60 W 7,80 5,40 11, ,30 R 5,59 (28 TE) 5,08 (3 HE) 7, ,65 20
21 MFC 300 TECHNISCHE DATEN Montageplatte, Feldgehäuse Abmessungen in mm und Zoll [mm] [Zoll] a 60 2,4 b 100 3,9 c Ø9 Ø0, Montageplatte, Wandgehäuse Abmessungen in mm und Zoll [mm] [Zoll] a Ø9 Ø0,4 b 64 2,5 c 16 0,6 d 6 0,2 e 63 2,5 f 4 0,2 g 64 2,5 h 98 3,85 21
22 3 INSTALLATION MFC Bestimmungsgemäße Verwendung Die Masse-Durchflussmessgeräte sind ausschließlich zur direkten Messung von Massedurchflussrate, Meßstoffdichte und -temperatur sowie zur indirekten Messung von Parametern wie Gesamtmasse und Konzentration gelöster Substanzen sowie Volumendurchfluss geeignet. 3.2 Installationsvorgaben 3.3 Montage Kompakt-Ausführung 3.4 Montage Feldgehäuse, getrennte Ausführung Rohrmontage Bei Geräten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gelten zusätzlich die sicherheitstechnischen Hinweise in der Ex-Dokumentation. Für eine sichere Installation sind die unten angegebenen Vorkehrungen zu treffen. Berücksichtigen Sie ausreichend Platz an den Seiten. Schützen Sie den Messumformer vor direkter Sonneneinstrahlung und montieren Sie gegebenenfalls einen Sonnenschutz. In Schaltschränken installierte Messumformer benötigen ausreichende Kühlung, beispielsweise durch Lüfter oder Wärmetauscher. Setzen Sie den Messumformer keinen starken Vibrationen aus. Die Messgeräte sind auf Schwingungspegel gemäß IEC geprüft. Der Messumformer ist direkt auf den Messwertaufnehmer montiert. Für die Installation des Messgeräts beachten sie die Angaben in der mitgelieferten Produktdokumentation des Messwertaufnehmers. Montagematerial und Werkzeug sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs. Verwenden Sie Montagematerial und Werkzeug entsprechend den gültigen Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften. Abbildung 3-1: Rohrmontage des Feldgehäuses 1 Fixieren Sie den Messumformer am Rohr. 2 Befestigen Sie den Messumformer mit Standard U-Bolzen und Unterlegscheiben. 3 Ziehen Sie die Muttern an. 22
23 MFC 300 INSTALLATION Wandmontage Abbildung 3-2: Wandmontage des Feldgehäuses 1 Bereiten Sie die Bohrungen mit Hilfe der Montageplatte vor. Weitere Informationen siehe Montageplatte, Feldgehäuse auf Seite Verwenden Sie Montagematerial und Werkzeug entsprechend den gültigen Arbeitsschutzund Sicherheitsvorschriften. 3 Befestigen Sie das Gehäuse sicher an der Wand. Montage mehrerer Geräte nebeneinander a 600 mm / 23,6" b 250 mm / 9,8" 23
24 3 INSTALLATION MFC Montage Wandgehäuse, getrennte Ausführung Rohrmontage Montagematerial und Werkzeug sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs. Verwenden Sie Montagematerial und Werkzeug entsprechend den gültigen Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften. Abbildung 3-3: Rohrmontage des Wandgehäuses 1 Befestigen Sie die Montageplatte mit Standard U-Bolzen, Unterlegscheiben und Befestigungsmuttern am Rohr. 2 Schrauben Sie den Messumformer mit den Muttern und Unterlegscheiben an die Montageplatte an. 24
25 MFC 300 INSTALLATION Wandmontage Abbildung 3-4: Wandmontage des Wandgehäuses 1 Bereiten Sie die Bohrungen mit Hilfe der Montageplatte vor. Weitere Informationen siehe Montageplatte, Wandgehäuse auf Seite Befestigen Sie die Montageplatte sicher an der Wand. 3 Schrauben Sie den Messumformer mit den Muttern und Unterlegscheiben an die Montageplatte an. Montage mehrerer Geräte nebeneinander a 240 mm / 9,4" 25
26 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MFC Wichtige Hinweise zum elektrischen Anschluss Der elektrische Anschluss erfolgt nach der VDE 0100 Richtlinie "Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Netzspannungen unter 1000 Volt" oder entsprechenden nationalen Vorschriften. Benutzen Sie passende Leitungseinführungen für die verschiedenen elektrischen Leitungen. Messwertaufnehmer und Messumformer werden im Werk gemeinsam konfiguriert. Geräte deshalb paarweise anschliessen. 4.2 Anschlussschema Das Gerät muss vorschriftsmäßig geerdet sein, um das Bedienpersonal vor elektrischem Schlag zu schützen. Abbildung 4-1: Anschlussschema für getrennte Ausführungen, Wand-, Feld- und 19" Einschubgehäuse 1 Anschlussraum Messumformer 2 Anschlussraum Messwertaufnehmer 3 Abschirmung an Federklemme anschließen 4 Abschirmung an Klemme S anschließen (beim 19" Einschubgehäuse kann die Abschirmung an 22z, 22d, 24z oder 24d angeschlossen werden) 5 Funktionserde 26
27 MFC 300 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Hilfsenergie anschließen, alle Gehäuseausführungen Das Gerät muss vorschriftsmäßig geerdet sein, um das Bedienpersonal vor elektrischem Schlag zu schützen. Bei Geräten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gelten zusätzlich die sicherheitstechnischen Hinweise in der Ex-Dokumentation. Die Schutzart hängt von der Gehäuse-Ausführung ab (IP nach IEC 529 / EN bzw. NEMA4/4X/6). Die Gehäuse der Messgeräte, die die Elektronik vor Staub und Feuchtigkeit schützen, sind stets gut geschlossen zu halten. Die Bemessung der Luft- und Kriechstrecken erfolgte nach VDE 0110 bzw. IEC 664 für Verschmutzungsgrad 2. Versorgungskreise sind für Überspannungskategorie III und die Ausgangskreise für Überspannungskategorie II ausgelegt. Eine Absicherung (I N 16 A) des speisenden Hilfsenergiekreises, sowie eine Trennvorrichtung (Schalter, Leistungsschalter) zum Freischalten des Messumformers sind vorzusehen. Anschluss der Hilfsenergie (außer bei 19" Einschubgehäuse) VAC (-15% / +10%) 2 24 VDC (-55% / +30%) 3 24 VAC/DC (AC: -15% / +10%; DC: -25% / +30%) 27
28 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MFC VAC (Toleranzbereich: -15% / +10%) Beachten Sie Hilfsenergie-Spannung und -Frequenz ( Hz) auf dem Typenschild. Der Schutzleiter PE der Hilfsenergie muss an die separate Bügelklemme im Anschlussraum des Messumformers angeschlossen werden. 240 VAC+5% ist im Toleranzbereich eingeschlossen. 24 VDC (Toleranzbereich: -55% / +30%) 24 VAC/DC (Toleranzbereiche: AC: -15% / +10%; DC: -25% / +30%) Beachten Sie die Daten auf dem Typenschild! Eine Funktionserde FE ist aus messtechnischen Gründen an die separate Bügelklemme im Anschlussraum des Messumformers anzuschließen. Bei Anschluss an Funktionskleinspannungen ist eine sichere galvanische Trennung (PELV) zu gewährleisten (gem. VDE 0100 / VDE 0106 bzw. IEC 364 / IEC 536 oder entsprechenden nationalen Vorschriften). Bei 24 VDC ist 12 VDC-10% im Toleranzbereich eingeschlossen. Anschluss der Hilfsenergie für 19" Einschubgehäuse 28
29 MFC 300 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Ein- und Ausgänge, Übersicht Kombinationen der Ein-/Ausgänge (I/Os) Dieser Messumformer ist mit unterschiedlichen Ein-/Ausgangskombinationen erhältlich. Basis-Version Verfügt über 1 Strom-, 1 Puls- und 2 Statusausgänge / Grenzwertschalter. Der Pulsausgang kann als Statusausgang/Grenzwertschalter sowie einer der Statusausgänge als Steuereingang eingestellt werden. Exi -Version Das Gerät kann aufgabenabhängig mit unterschiedlichen Ausgangsmodulen bestückt sein. Stromausgänge können aktiv oder passiv sein. Optional auch mit Foundation Fieldbus und Profibus PA Modulare Version Das Gerät kann aufgabenabhängig mit unterschiedlichen Ausgangsmodulen bestückt sein. Bus-System Das Gerät erlaubt eigensichere und nicht eigensichere Bus-Schnittstellen in Kombination mit weiteren Modulen. Für Anschluss und Bedienung der Bus-Systeme die zusätzliche Anleitung beachten. Ex-Option Für explosionsgefährdete Bereiche sind alle Ein-/Ausgangs-Varianten für die Gehäuseausführungen C und F mit Anschlussraum in der Ausführung Ex-d (druckfeste Kapselung) oder Ex-e (erhöhter Sicherheit) lieferbar. Für Anschluss und Bedienung der Ex-Geräte zusätzliche Anleitung beachten. 29
30 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MFC Beschreibung der CG-Nummer Abbildung 4-2: Kennzeichnung (CG-Nummer) der Elektronikmodule und Ein-/Ausgangsvarianten 1 Kennnummer: 2 2 Kennnummer: 0 = standard; 9 = spezial 3 Hilfsenergieoption 4 Anzeige (Sprachversionen) 5 Ein-/Ausgangsversion (I/O) 6 1. Zusatzmodul für Anschlussklemme A 7 2. Zusatzmodul für Anschlussklemme B Die letzten 3 Stellen der CG-Nummer (5, 6 und 7) geben die Belegung der Anschlussklemmen an. Siehe hierzu auch nachfolgende Beispiele. Beispiele für CG-Nummer CG CG FK CG EB VAC & Standardanzeige; Basis-E/A: I a oder I p & S p /C p & S p & P p /S p VAC & Standardanzeige; Modulare E/A: I a & P N /S N und Zusatzmodul P N /S N & C N 24 VDC & Standardanzeige; Modulare E/A: I a & P a /S a und Zusatzmodul P p /S p & I p Beschreibung der Abkürzungen und CG-Kennung für mögliche Zusatzmodule an Klemmen A und B Abkürzung Kennung für CG-Nr. Beschreibung I a A Aktiver Stromausgang (inklusive HART = HART -fähig) I p B Passiver Stromausgang (inklusive HART = HART -fähig) P a / S a C Aktiver Puls-, Frequenz-, Statusausgang oder Grenzschalter (umstellbar) P p / S p E Passiver Puls-, Frequenz-, Statusausgang oder Grenzschalter (umstellbar) P N / S N F Passiver Puls-, Frequenz-, Statusausgang oder Grenzschalter nach NAMUR (umstellbar) C a G Aktiver Steuereingang C p K Passiver Steuereingang C N H Aktiver Steuereingang nach NAMUR Leitungsbruch- und Kurzschlussüberwachung gemäß EN wird vom Messumformer durchgeführt. Fehleranzeige auf der LC- Anzeige. Fehlermeldungen über Statusausgang möglich. IIn a P Aktiver Stromeingang IIn p R Passiver Stromeingang - 8 Kein zusätzliches Modul installiert - 0 Kein weiteres Modul möglich 30
31 MFC 300 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Feste, nicht veränderbare Ein-/Ausgangs-Versionen Dieser Messumformer ist mit unterschiedlichen Ein-/Ausgangskombinationen erhältlich. Die grauen Felder in den Tabellen kennzeichnen nicht belegte oder nicht benutzte Anschlussklemmen. In der Tabelle werden nur die Endstellen der CG-Nr. dargestellt. Anschlussklemme A+ ist nur bei der Basis Ein-/Ausgangs-Version in Funktion. CG-Nr. Anschlussklemmen A+ A A- B B- C C- D D- Basis Ein-/Ausgang (Standard) I p + HART passiv 1 S p / C p passiv 2 S p passiv P p / S p passiv 2 I a + HART aktiv 1 Ex-i Ein-/Ausgänge (Option) I a + HART aktiv P N / S N NAMUR I p + HART passiv P N / S N NAMUR I a aktiv P N / S N NAMUR C p passiv I a aktiv P N / S N NAMUR C p passiv I p passiv P N / S N NAMUR C p passiv I p passiv P N / S N NAMUR C p passiv 2 I a + HART aktiv P N / S N NAMUR 2 I p + HART passiv P N / S N NAMUR 2 I a + HART aktiv P N / S N NAMUR 2 I p + HART passiv P N / S N NAMUR 2 PROFIBUS PA (Ex-i) (Option) D 0 0 PA+ PA- PA+ PA- FISCO Device FISCO Device D 1 0 I a aktiv P N / S N NAMUR PA+ PA- PA+ PA- C p passiv 2 FISCO Device FISCO Device D 2 0 I p passiv P N / S N NAMUR PA+ PA- PA+ PA- C p passiv 2 FISCO Device FISCO Device 31
32 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MFC 300 FOUNDATION Fieldbus (Ex-i) (Option) E 0 0 V/D+ V/D- V/D+ V/D- E 1 0 I a aktiv P N / S N NAMUR C p passiv 2 E 2 0 I p passiv P N / S N NAMUR C p passiv 2 1 Funktion durch Umklemmen zu ändern 2 umstellbar FISCO Device FISCO Device V/D+ V/D- V/D+ V/D- FISCO Device FISCO Device V/D+ V/D- V/D+ V/D- FISCO Device FISCO Device 32
33 MFC 300 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Veränderbare Ein-/Ausgangs-Versionen Dieser Messumformer ist mit unterschiedlichen Ein-/Ausgangskombinationen erhältlich. Die grauen Felder in den Tabellen kennzeichnen nicht belegte oder nicht benutzte Anschlussklemmen. In der Tabelle werden nur die Endstellen der CG-Nr. dargestellt. Kl. = (Anschluss-)Klemmenpaare CG-Nr. Anschlussklemmen A+ A A- B B- C C- D D- Modulare Ein-/Ausgänge (Option) 4 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I a + HART aktiv P a / S a aktiv 1 8 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I p + HART passiv P a / S a aktiv 1 6 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I a + HART aktiv P p / S p passiv 1 B max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I p + HART passiv P p / S p passiv 1 7 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I a + HART aktiv P N / S N NAMUR 1 C max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B I p + HART passiv P N / S N NAMUR 1 PROFIBUS PA (Option) D max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B PA+ (2) PA- (2) PA+ (1) PA- (1) FOUNDATION Fieldbus (Option) E max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B V/D+ (2) V/D- (2) V/D+ (1) V/D- (1) PROFIBUS DP (Option) F _ 0 1 Zusatzmodul für Kl. A Abschluß P RxD/TxD- P(2) RxD/TxD- N(2) Abschluß N RxD/TxD- P(1) RxD/TxD- N(1) Modbus Option G 2 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B Common Sign. B (D1) H 3 max. 2 Zusatzmodule für Kl. A + B Common Sign. B (D1) 1 umstellbar 2 nicht aktivierter Busabschluss 3 aktivierter Busabschluss Sign. A (D0) Sign. A (D0) 33
34 4 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MFC Elektrische Leitungen korrekt verlegen Abbildung 4-3: Gehäuse vor Staub und Wasser schützen 1 Verlegen Sie die Leitung kurz vor dem Gehäuse in einer Schleife. 2 Ziehen Sie die Verschraubung der Leitungseinführung fest an. 3 Montieren Sie das Gehäuse niemals mit den Leitungseinführungen nach oben. 4 Verschließen Sie nicht benötigte Leitungseinführungen mit einem Dichtstopfen. 34
35 MFC 300 NOTIZEN 5 35
36 K K K KROHNE - Änderungen ohne vorherige Ankündigungen bleiben vorbehalten. KROHNE Produktübersicht Magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte Schwebekörper-Durchflussmessgeräte Ultraschall-Durchflussmessgeräte Masse-Durchflussmessgeräte Wirbelfrequenz-Durchflussmessgeräte Durchflusskontrollgeräte Füllstandmessgeräte Temperaturmessgeräte Druckmessgeräte Analysenmesstechnik Messsysteme für die Öl- und Gasindustrie Messsysteme für seegehende Schiffe Hauptsitz KROHNE Messtechnik GmbH Ludwig-Krohne-Str. 5 D Duisburg (Deutschland) Tel.:+49 (0) Fax:+49 (0) [email protected] Die aktuelle Liste aller KROHNE Kontakte und Adressen finden Sie unter:
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