Neue, standardisierte Notrufabfrage

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1 News aus der Leitstelle Tirol Ausgabe 1 August 2016 Neue, standardisierte Notrufabfrage Seit ihrem Start vor über 10 Jahren wurde die Leitstelle Tirol mehr und mehr zur zentralen Anlaufstelle fast aller Tiroler Blaulichtorganisationen. Mit Übernahme dieser Aufgaben hat sich auch die Leitstelle Tirol ständig weiterentwickelt. Neue Systempartner wurden integriert, neue Techniken und Systeme eingeführt, der Standort Innsbruck / Hunoldstrasse bezogen und somit das Ziel, eine zentrale Leitstelle in Tirol zu schaffen, erreicht. Seit Ende 2012 wurden erstmals alle zivilen Tiroler Einsatzkräfte (Feuerwehren und alle boden und luftgebundenen Rettungsdienste) zentral disponiert. Im Rettungsdienst erfolgt Mag. Bernd Noggler Geschäftsführer zusätzlich zur klassischen Notfallrettung auch die Disposition des qualifizierten Krankentransports. Zudem werden die Landestunnel von der Leitstelle Tirol überwacht. Heute ist die Leitstelle Tirol die zentrale Annahmestelle für die Notrufe 122 Feuerwehr, 140 Bergrettung / Alpinnotruf und 144 Rettungsdienste. Die Leitstelle Tirol nimmt jeden Notruf schnell und effizient an, alarmiert die Einsatzkräfte und begleitet den Anrufer mit wichtigen Informationen, bis Hilfe vor Ort eintrifft. Nach einer erfolgreichen Evaluierung und Sichtung verschiedener am Markt erhältlicher Abfragesysteme im Herbst 2015, sowie einer Genehmigung des Aufsichtsrates, konnte die Ausschreibung eines standardisierten Notrufabfragesystems im Jänner 2016 gestartet werden. Der Zuschlag wurde im April 2016 an die Firma NOAS Notrufabfragesystem GmbH erteilt und umgehend mit internen Vorarbeiten begonnen. Dank bester Mit und Zusammenarbeit mit den in der ersten Umsetzungsphase hauptbetroffenen Partnern der Feuerwehr, des Rettungsdienstes Tirol, dem Team Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, der Tiroler Gebietskrankenkasse und dem Land Tirol konnten die wesentlichen Umsetzungsmaßnahmen mit Ende Juni 2016 festgelegt werden. All jenen Kolleginnen und Kollegen, welche am Projekt Tiroler Notrufabfragesystem TiNAS beteiligt sind und waren, herzlichen Dank für die perfekte Zusammenarbeit. Ich bin mir sicher, dass wir mit 01. September einen weiteren Schritt in die Richtung einer neuerlichen Verbesserung im Sinne einer schnelleren und effizienteren Hilfeleistung setzen können. In dieser ersten Ausgabe der Leitstellen-Information Alarm-Zeit werden hauptsächlich die Neuerungen der Notrufabfrage und der Einsatzstichworte vorgestellt und erläutert. Ihr Bernd Noggler Inhalt Notrufabfragesystem NOAS+ Alles in einem Programm Genaue Abbildung Änderungen Intern/Extern Seite 1

2 Neue, standardisierte Notrufabfrage Mit 01. September 2016 wird die Leitstelle Tirol für die standardisierte Notrufabfrage das Produkt NOAS+ der Fa. NOAS Notrufabfragesystem GmbH einsetzen. Die bisherigen drei verschiedenen Abfragesysteme werden bis Februar 2017 zu einem einheitlichen mierung der Einsatzorganisationen zu erhalten und andererseits dem Notfallmelder, der Notfallmelderin, Ruhe zu vermitteln und dem Anrufer bei der Bewältigung der Akutsituation zu helfen, bzw. Sicherheitshinweise und Anweisungen zu Sofortmaßnahmen zu geben. Sobald der Einsatzort und genügend Informationen zum Einsatzgeschehen vorliegen, wird der Einsatz zur Alarmierung der Einsatzkräfte übergeben. Trotzdem bleibt der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, welche den Notruf angenommen hat, weiter am Telefon. Zeitgleich dazu erfolgt die Alarmierung der Ablauf Notrufannahme mit Alarmierung, Disposition und Einsatz bzw. Anrufer-Unterstützung System zusammengeführt. Somit können, beginnend mit den Notrufen 122 und 144 ab September 2016, letztlich alle eingehenden Telefonate/ Aufgaben alle Notrufe 122, 144 und dann auch 140 Bergrettung / alpine Rettung, der qualifizierte Krankentransport sowie An und Nachforderungen von Einsatzmitteln in einem Dialog abgebildet werden. Es ist für fast alle Menschen eine Ausnahmesituation, wenn ein Notfall eintritt und die Notrufnummer gewählt werden muss. Aus diesem Grund verwendet die Leitstelle Tirol für die Notrufbearbeitung ein standardisiertes Abfragesystem. Es dient einerseits dazu, die wesentlichen Informationen für die Alar- erforderlichen Einsatzkräfte, an die alle relevanten Informationen weitergeleitet werden. Mit Hilfe der standardisierten Notrufbearbeitung können beispielsweise Krankheitssymptome oder Unfallmechanismen genau erhoben werden. Mit gezielten Hinweisen für den Anrufer bzw. die Anruferin kann die Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Hilfe optimal überbrückt werden. Im Bereich des Rettungsdienstes sind dies zum Beispiel allgemeine Hinweise zur Lagerung und Überwachung der Patienten, die Blutstillung bei Verletzungen bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung oder der Anleitung einer Geburt. Seite 2

3 Im Bereich der Feuerwehr stehen Hinweise zur Sicherheit der betroffenen Person/en bzw. des Melders im Vordergrund. Auch wenn mehrere Personen den gleichen Notfall melden, können alle involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle Tirol sämtliche, erfasste Informationen zeitglich einsehen. Änderungen Leitstelle Tirol intern Dieser Ablauf wird sich auch ab 01. September nicht ändern. Das neue Abfragesystem wird intern die Arbeitsabläufe erleichtern (ein System an Stelle mehrerer) und somit auch die Komplexität der Systeme reduzieren sowie interne Prozesse vereinfachen und optimieren. Mit der Einführung von NOAS+ werden aber auch bestimmte Alarmierungsprozesse optimiert. So können nun kombinierte Einsätze (z.b. Rettungsdienst und Feuerwehr) zeitgleich dargestellt und beide Organisationen parallel, also ohne Zeitverlust, alarmiert werden. Das neue Abfragesystem ermöglicht es auch, regionale Besonderheiten zu integrieren und verfügt wie das derzeitige System über die Möglichkeit, auf andere Sprachen umzustellen. Alle diese Neuerungen und Verbesserungen werden in Folge näher erläutert. Standardisierte Notrufabfrage NOAS+ Bei NOAS+ handelt es sich um eine speziell für den deutschsprachigen Raum entwickelte Software zur standardisierten Notrufabfrage. Am Ende der erfolgreich durchlaufenen Notrufabfrage mit einer Basisabfrage und logischen Folgefragen wird ein oder werden zwei Einsatzstichworte aus etwa möglichen Einsatz-Diagnosen bzw. Meldeergebnissen ausgewählt. Das oder beide Einsatzstichworte werden dann an das Einsatzleitsystem (ELS) zur Disposition übergeben. NOAS+ ist deshalb über eine Schnittstelle an das Einsatzleitsystem angebunden. Neben den Hauptbereichen Feuerwehr und Rettungsdienst bedient NOAS+ auch die komplexen Bereiche Notfälle im alpinen Gelände und in bzw. auf Gewässern, sowie die fachspezifischen Anforderungen durch qualifiziertes Personal in eigenständigen Modulen. Ein weiteres Modul ist der Krankentransport, mit dem unter anderem der gesamte Bereich des Interhospitaltransfers und Intensivtransports abgedeckt wird. Die Module Feuerwehr und Rettungsdienst werden ab 01. September 2016 in der Leitstelle Tirol zum Einsatz kommen. Im ersten Quartal 2017 werden dann alle weiteren Arbeitsbereiche mit NOAS+ bearbeitet werden. Benutzeroberfläche Auf einer intuitiven Benutzeroberfläche können zukünftig alle Anliegen der Tiroler Bevölkerung, unserer Gäste und unsere Systempartner abgebildet werden. Ein Umschalten auf Englisch und Italienisch ist jederzeit möglich, dabei werden aber jedenfalls die deutschen Texte an unsere Systempartner übermittelt. Nach der Aufnahme der Einsatzadresse und der Verifizierung der Rückrufnummer wird, egal auf welcher Leitung der Anruf in der Leitstelle Tirol eingeht, die Fragen Was ist der Grund Ihres Anrufs? gestellt. Erst dann erfolgt die Zuordnung des Notfallgeschehens zu einem Abfragemodul. NOAS Launcher NOAS Startbildschirm Seite 3

4 Modul Feuerwehr (122) Mit vorgegebenen Fragen wird durch NOAS+ zunächst die Art des Feuerwehreinsatzes festgelegt. Durch die Nutzung der standardisierten Fragen wird sichergestellt, dass der Disponent auch seltene und ausgefallene Kriterien abklärt, was wiederum die Sicherheit der eingesetzten Kräfte vor Ort erhöht. Gefahrzettel oder Warntafeln. Alle sich daraus ergebenden Informationen werden der Feuerwehr übermittelt und können so helfen, die Gefahren am Einsatzort zu minimieren bzw. besser einschätzen zu können. Auch können diese Informationen bei einsatztaktischen Entscheidungen des Einsatzleiters helfen. Informationen aus der im NOAS+ integrierten Gefahrgutdatenbank können natürlich nur dann übergeben werden, wenn für den Melder oder die Melderin eine Identifizierung gefahrlos möglich ist. Warum benötigen Sie die Feuerwehr? Aus der Abfrage resultiert eine möglichst genaue soweit das für einen Laien möglich ist objektbezogene Lagedarstellung, so dass eine exakt abgestimmte Alarmierung nach Alarm und Ausrückorder (AAO) möglich ist. Neben Brandeinsatz, technischer Menschenrettung, Explosion, Gebäudeeinsturz, Gefahrstoffunfall oder Gasaustritt werden alle Bereiche der feuerwehrtechnischen Hilfeleistungen abgebildet. Zusatz Gefahrgutunfall / Gefahrgutabfrage Im Abfragemodul Feuerwehr werden auch Unfälle berücksichtigt, bei denen Gefahrgut beteiligt sein kann. Um hier den Feuerwehren erste Informationen für die Einsatzplanung und abwicklung weitergeben zu können, werden Gefahrstoffe innerhalb der Abfrage identifiziert und dokumentiert. Das Tool Gefahrgutunfall / Gefahrgutabfrage ermöglicht die Auswahl von Gefahrgut (z.b. Stoffe, Lösungen oder Gemische) z.b. über die Bezeichnung, der UN-Nummer, angebrachter Feuerwehr-Maske Gefahrstoff Um welchen Gefahrstoff handelt es sich? Seite 4

5 Modul Rettungsdienst (144) Mit vorgegebenen Fragen, analog zur Feuerwehrabfrage, wird durch das Abfragesystem im Bereich des medizinischen Notfalls ein exaktes Meldebild erarbeitet, das anschließend zur Alarmierung an das Einsatzleitsystem, weitergeleitet wird. Im medizinischen Bereich werden die Basisdaten wie Wer ist der Anrufer?, Kann der Patient sprechen?, Wie alt ist der Patient? und Um wie viele Personen handelt es sich? abgeklärt. Zusätzlich klärt das Rettungsdienstmodul im ersten Fragenteil die Vitalfunktionen des bzw. der Patienten ab, ermöglicht bei einer Vitalgefährdung eine sofortige Übernahme des Alarmstichworts an das Einsatzleitsystem und damit eine schnellstmögliche Alarmierung. Logik der Abfrage im Rettungsdienst (NOAS Philosophie) In NOAS+ wird die Indikation für ein Einsatzmittel, abgebildet über ein Einsatzstichwort (Code), ermittelt. Je schwerwiegender der geschilderte Notfall gemeldet wird, desto kürzer ist die NOAS+ Abfrage und desto schneller erfolgt die Festlegung eines Einsatzstichwortes und dann die Alarmierung der Einsatzkräfte. Die grundsätzliche Einteilung in den Einsatzcodes im Rettungsdienst sieht wie folgt aus: Rettungsdienst Basisabfrage im Rettungsmodul Danach folgen Fragen zum Meldebild, also zum Grund des Anrufes. Sagen Sie mir bitte den genauen Grund Ihres Anrufs! Vitalbedroht: Verdacht auf lebensbedrohlichen Zustand des Patienten. Vitalbedroht kann mit dem bisherigen ECHO Code verglichen werden, meist Patienten mit fehlenden Lebenszeichen. Kritisch: Patient mit potentiell kritischem Problem. Kritisch bedeutet, dass der Patient ein potenziell kritisches Problem haben könnte (vgl. ABCDE- Schema 1 ) und schnellstmöglich durch Fachpersonal behandelt werden soll. Akut: Patientenzustand erfordert dringliche Untersuchung/Behandlung. Akut wird bei Patienten verwendet, deren Erkrankung oder Verletzung rasch vor Ort untersucht oder behandelt werden soll. 1 Das ABCDE Schema ist eine Strategie zur Untersuchung und Versorgung kritisch kranker oder verletzter Patienten auf Basis einer Prioritätenliste (Airway/Atemwege, Breathing/Atmung, Circulation/Kreislauf, Disability/neurologische Defizite, Exposure/weitere Untersuchung, umgebende Faktoren) Seite 5

6 So wird z.b. bei der Meldung Sturz aus mehr als 3 Metern Höhe nicht mehr nach einem detaillierten Verletzungsmuster gefragt. Aufgrund des Unfallmechanismus ist davon auszugehen, dass der Patient schwer verletzt ist, es erfolgt eine unmittelbare Alarmierung der Einsatzkräfte. Dies hat neben einer schnellen Alarmierung (auf Grund einer verkürzten Abfrage) zudem den Vorteil, dass den Einsatzkräften auch kein potentiell falsches Mind-Set übermittelt wird. Zusatz: Abfrage Trauma / Schmerz Männchen Im Bereich des traumatologischen Notfalls oder bei vorliegenden Schmerzen hat zukünftig der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin in der Leitstelle Tirol nach Abklärung des Unfallmechanismus die Möglichkeit, den betroffenen Körperteil oder die betroffenen TMR steht für technische Menschenrettung und bedeutet, dass die Feuerwehr mitalarmiert wurde (z.b. bei Einklemmung in Maschine). Auch wenn TMR selbst fehlt, das Abfrageergebnis aber eine Einklemmung beinhaltet, wird die Feuerwehr mitalarmiert. ALP bedeutet, dass der Einsatzort im alpinen Bereich ist. Es kann eine Zufahrt für den RTW möglich sein, wie das bei vielen Almen ist, es kann aber auch bedeuten, dass der Rettungsdienst von der Berg oder Pistenrettung zum Einsatzort gebracht wird. Zwischenergebnis Ein Zwischenergebnis kann erstellt werden, wenn die Kolleginnen und Kollegen des Teams Notrufcenter noch vor Vorliegen eines Endergebnisses einen Einsatzcode für eine Vorab-Alarmierung an die Disponenten übermitteln wollen (z.b. Melder ist nicht vor Ort und kann innerhalb kurzer Zeit zum Einsatzort gelangen, sodass man am Telefon bleiben kann). Sobald genügend Daten für eine Alarmierung vorhanden sind, ist dies möglich. Das etwas später vorliegende Endergebnis wird dann natürlich demselben Einsatz zugeordnet. Allfällige weitere Informationen bei einer Änderung des Einsatzstichwortes oder der Einsatzadresse werden den bereits alarmierten Einsatzkräften automatisch übermittelt. Trauma / Schmerz-Männchen Welche Körperteile sind verletzt? Körperteile bildlich anhand eines Trauma- bzw. Schmerz-Männchens zu markieren und Verletzungsbzw. Schmerztypen abzubilden. ZV TMR ALP Folgende drei speziellen Kurzbeschreibungen können Alarmierungen zusätzlich erläutern: ZV zeigt eine gravierende Zustands- Verschlechterung des Patientenzustands während des Notrufgesprächs an. Parallel Stichworte Rettungs und Feuerwehr-Einsätze werden ab 01. September 2016 nicht mehr ausschließlich getrennt abgefragt, es werden, wenn erforderlich, Parallel-Stichworte erstellt (ein Rettungs-Stichwort bei Feuerwehr Einsätzen und umgekehrt). Diese, für die Leitstelle Tirol neue, zeitgleiche Erstellung zweier Einsatzstichworte und anschließender Einsatzübergabe an zwei Dispositionsteams (Notfallrettung und Technische Rettung) führt zu einer parallelen und somit schnelleren Alarmierung aller erforderlichen Einsatzkräfte. Es gibt für beide alarmierten Einsatzeinheiten zutreffende, passende und aussagekräftige Einsatzstichworte (siehe nächste Seite). Seite 6

7 Erste Hinweise im NOAS+ Nach Übergabe des Einsatzstichwortes werden die für das Einsatzstichwort passenden Ersten Hinweise angezeigt. Unter anderem sind Hinweise für folgende medizinische Situationen im System vorhanden: Reanimation, Bewusstlosigkeit, FAST Test 1, Krampfanfall, Verletzung/Blutung. Beispiel Abfrageergebnis mit zwei Stichworten Feuerwehr und Rettungsdienst Neben medizinischen Situationen kann auch auf z.b. Gefahren am Einsatzort hingewiesen oder die Einweisung eines Notarzthubschraubers erklärt werden. Richtlinien und CPR-Leitlinien (CPR-Cardiopulmonary Resuscitation / Herz-Lungen-Wiederbelebung) des European Resuscitation Council (ERC Europäischer Rat für Wiederbelebung), welche sich mit der Reanimation und dem instabilen kardiologischen Patienten befassen, werden sowohl im Abfragesystem NOAS+ selbst, als auch in den Hinweisen berücksichtigt. Alle Erste Hilfe und Sicherheitshinweise können durch die Leitstelle Tirol bearbeitet und editiert, also angepasst, werden. Erste Hilfe Hinweise (nach Übergabe des Einsatzstichwortes oder der Einsatzstichworte) 1 Schlaganfall Schnellcheck FAST (Face/Kopf, Arms/Arme, Speech/Sprache, Time/Zeit) Seite 7

8 Regionale Besonderheiten Im neuen Abfragesystem sind bereits für die Startphase regionale Besonderheiten berücksichtigt. So wurde zum Beispiel im Modul Feuerwehr eine Zweiteilung der Abfrage beim Brand im Gebäude nach Gebäudeart und Wo genau im Gebäude eingeführt. Im Modul Rettungsdienst wurde die Abbildung eines klassischen schlechten Allgemeinzustandes integriert (diffuses Krankheitsbild wie z.b. die Meldung mir geht es nicht gut ). Modul Einsatz Anforderung Somit entfallen unnötige Fragen, es können schnell und unkompliziert, zahlreiche zusätzliche Einsatzmittel ausgewählt und anschließend alarmiert werden. Beispiele: Der Rettungsdienst fordert einen Notarzt o- der ein KIT-Team oder die Feuerwehr zur Türöffnung an. Die Feuerwehr fordert den Rettungsdienst oder ein Spezialfahrzeug an. Weitere Module Maske Modul Anforderung Das direkte Anfordern von Einsatzmitteln durch Einsatzkräfte oder qualifiziertes Fachpersonal (z.b. Hausarzt, medizinisches Fachpersonal, Pistenrettung, Polizei) wird ab September ebenfalls über NOAS+ abgebildet. Ein komplettes Durchlaufen der Abfragelogarithmen ist bei solchen Anforderungen nicht erforderlich, da von einer kompetenten Aussage einer fachkundigen Person vor Ort ausgegangenen werden kann. Ausarbei- Weitere Module sind derzeit in tung. Die Polizei benötigt technische Unterstützung durch die Feuerwehr (z.b. Fahrbahnreinigung), oder die Bergrettung für einen Sucheinsatz. Das Modul Bergrettung für den Alpinnotruf 140 wird ab Anfang 2017 ebenso verfügbar sein wie das Modul Krankentransport. Im für die Leitstelle Tirol wichtigen Einsatzbereich im alpinen Gelände sind mit dem Start im September schon zahlreiche Abfragen verfügbar. Bereits jetzt wird bei medizinischen Einsätzen im alpinen Gelände z.b. nach den Wetterverhältnissen vor Ort oder den Landemöglichkeiten für Hubschrauber abgefragt. Alle diese Ergebnisse werden im Einsatzcode mit dem Zusatz ALP versehen. Maske Wie sind die Wetterverhältnisse am Notfallort? Seite 8

9 Rückfallebene der Notrufabfrage in der Leitstelle Tirol Für die Rückfallebene gibt es in der Leitstelle Tirol eine lokale Desktop-Version von NOAS+. Somit kann die Notrufabfrage auch ohne Verbindung zum Server erfolgen und das Ergebnis in die Rückfall- Software Rubik eingepflegt werden. (Rubik ist eine Eigenentwicklung der Leitstelle Tirol und erleichtert das Arbeiten im Einsatzbetrieb bei Ausfall des Einsatzleitsystems). Einsatzstichworte Feuerwehr inkl. FACT neu Die Ausarbeitung der neuen Einsatzstichworte und Ausrückorder für die Tiroler Feuerwehren wurde von der Leitstelle Tirol in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Tirol (Arbeitsgruppe mit BFI Kufstein, BFI Innsbruck Land und BFI Imst) und der Berufsfeuerwehr Innsbruck durchgeführt und am im Funk und Alarmierungsausschuss des Landesfeuerwehrverbandes Tirol beschlossen. Neue Einsatzstichworte und Ausrückorder Einfach / Übersichtlich / Klar Mit der Einführung von NOAS+ wurde auch das bisherige komplexe System der Einsatzcodes und die dazu- Einsatzstichwort NEU gehörige Ausrückorder überarbeitet. Ein neues Einsatzstichwort besteht aus der Ausrückorder (Buchstaben A/B/C/D und Zahlen bzw. Textkombination) ergänzt mit einer Einsatzkategorie. Unser Hauptanliegen ist es, die Komplexität der derzeit bestehenden Einsatzcodes zu verringern, die Darstellung für die Einsatzkräfte transparenter zu gestalten und zu vereinfachen. Im Zuge der Umstellung auf das neue Abfragesystem wurde die Anzahl an Einsatzstichworten für alle unsere Systempartner massiv reduziert und neu kategorisiert. Anhand des Einsatzstichworts soll nun schnell und einfach erkennbar sein, um welchen Notfall es sich handelt und welche Ausrückorder dahinterliegt. Die Ausrückorder informiert darüber, welche Einsatzmittel vorgesehen sind. Die Einsatzkategorie liefert eine verständliche Erstinformation über das Notfallgeschehen. Sollte ein Rückfallbetrieb erforderlich sein, da Kernsysteme der Leitstelle Tirol auf Grund von Wartungen oder technischen Gebrechen nicht verfügbar sind, ist eine 1:1 Abbildung der Abarbeitungs- Maßnahmen und der Ausrückorder für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das neue System möglich. Ausrückorder Feuerwehr (A bis D) Die Dispositionskategorie A alarmiert mit der zuständigen Ortsfeuerwehr auch zusätzliche Sonderfahrzeuge. Wenn die alarmierte Ortsfeuerwehr das mitalarmierte Sonderfahrzeug nicht besitzt, ist das bereits bei der Alarmierung ein Hinweis, dass dieses Sonderfahrzeug mitalarmiert wurde. Die Dispositionskategorie B und C alarmieren nur die zuständige Ortsfeuerwehr. Eine Unterscheidung in der Zuordnung einer Alarmierung (Ausrückorder) ist möglich (z.b. bei B Sammelruf, bei C Kleineinsatz bis Schleife 4/5). Auch die Dispositionskategorie D alarmiert nur die zuständige Ortsfeuerwehr, steht für Erkundung oder Verständigung und wird meist mit einer Kommandoschleife hinterlegt. Seite 9

10 Die Dispositionskategorien werden zusätzlich mit einer Einsatzkategorie versehen. Die Einsatzkategorie liefert eine verständliche Erstinformation über das Notfallgeschehen. Waren bisher etwa 64 Kategorien für Feuerwehren im Einsatzleitsystem hinterlegt, so sind es ab September nur mehr 16. Bei den Einsatzkategorien wurde darauf geachtet, nur Begriffe zu verwenden, die selbsterklärend und logisch sind. Großteils entstammen sie dem Sprachgebrauch der Feuerwehr. Eine vollständige Liste der Einsatzkategorien im Bereich Feuerwehr ist dem Anhang zu entnehmen. Aus dem genannten Beispiel wird ab September der alarmierten zuständigen Ortsfeuerwehr per WAS Pager folgender Text übermittelt: WAS Pager Text - Feuerwehr Alarmierung (Beispiel) Das Stichwort A12 bedeutet lt. Ausrückorder, dass für diesen Einsatz die Ortsfeuerwehr sowie eine Drehleiter (1) und ein Tanklöschfahrzeug (2) vorgesehen sind. Sollte die Ortsfeuerwehr selbst z.b. über keine Drehleiter verfügen, so ist das gleichzeitig der Hinweis, dass die nächstgelegene Drehleiter (Feuerwehr) mit alarmiert wurde. Im Alarmfax oder Alarmmail werden zusätzlich zum Einsatzcode noch alle weiteren Detailinformationen aus der NOAS Abfrage übermittelt. Auswahl Einsatzkategorie Feuerwehr THL Technische Hilfeleistung / VU Verkehrsunfall Zu den oben genannten 16 Einsatzkategorien, welche auch im FACT (Alarmierungsplattform der Tiroler Feuerwehren) abgebildet sind, kommen noch sieben weitere hinzu, die für interne Dokumentationen in der Leitstelle Tirol verwendet werden (ÜBUNG, EIGEN, PROBE u.a.). Nach erfolgter NOAS Abfrage wird automatisch der ermittelte Einsatzcode an das Einsatzleitsystem und somit an einen Disponenten im Team Technische Rettung / Feuerwehr übergeben. Im Fall eines Brandeinsatzes z.b. der Code FW-A12-BRAND. Auszug Mail/Fax Text - Feuerwehr Alarmierung (Beispiel) In der Alarmierungsplattform der Tiroler Feuerwehren FACT im Modul Ausrückorder stehen seit Juni alle neuen Einsatzstichworte der FW zur Verfügung. Zahlreiche Feuerwehren haben ihre Alarmierung bereits den neuen 90 Einsatzcodes angepasst (Sirenen, WAS-Schleifen). Mit der Einführung von NOAS+ und der Neugestaltung der Einsatzstichworte konnte wie bereits erwähnt eine deutliche Reduzierung dieser erfolgen. Ab September bleiben von den bisher rund Codes (z.b. FW-69D3 ) jetzt rund 90 zur Bearbeitung im FACT. Der genannte Code FW- 69D3 wird nun auch einfach lesbar und ab dem 01. September 2016 zu A12-BRAND. Die Reduzierung der Einsatzcodes bringt für die Feuerwehren eine Vereinfachung der Komplexität, eine bessere Übersicht und ein besseres Verständnis. Selbiges gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche EDV-Systeme und Dokumentationen in der Leitstelle Tirol. FACT - Feuerwehr Alarmierungsplattform (LFV-Tirol) Seite 10

11 Die Alarmstufen 2 und 3 der Einsatzkategorien BRAND, TECHNIK und GEFAHRGUT (ABC) bleiben unverändert. Auch die Sonderalarmpläne (SAP) der Feuerwehr werden derzeit auf eine einheitliche einseitige Vorlage umgestellt. Diese einheitliche Vorlage erleichtert den Disponenten der Leitstelle Tirol die Anwendung im Einsatzfall beim Rückfallbetrieb und ist mit allen Bezirks-Feuerwehrinspektoren abgestimmt. Ausrückorder Rettungsdienst Tirol (A bis C) SAP - LT Schmittentunnel/Findelkindtunnel - Bezirk Landeck (Beispiel) Einsatzstichworte - Rettungsdienst / Notfallrettung Die Ausarbeitung der neuen Einsatzstichworte und Ausrückorder für den Rettungsdienst Tirol wurde von der Leitstelle Tirol in Zusammenarbeit mit dem Team Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, der RD-Tirol GmbH sowie in Abstimmung mit dem Land Tirol (Abteilung Zivil und Katastrophenschutz und Büro Landesrat Tilg) und der Tiroler Gebietskrankenkasse durchgeführt. Die Einsatzstichworte und Ausrückorder wurde am in der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung des Beirates für den Rettungsdienst beschlossen. Der gemeinsame Qualitätszirkel von Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Tirol (ÄLRD), Rettungsdienst Tirol GmbH und Leitstelle Tirol hat die Dispositionsrichtlinien überarbeitet und vereinfacht. Ziel ist es, 80% der Einsätze damit abzudecken, dem Disponenten aber weiterhin einen Ermessensspielraum einzuräumen. Bei A1 wird bis zu einer berechneten Eintreffzeit von 10 Minuten ab Alarm ein bodengebundener Notarzt alarmiert. Zusätzlich ist die Alarmierung eines First Responders vorgesehen, das heißt das nächstgelegene Fahrzeug (i.d.r. ein KTW) mit einem Defibrillator. A2 ist der normale Notarzteinsatz. Bei A2 wird bis zu einer berechneten Eintreffzeit von 15 Minuten ab Alarm ein bodengebundener Notarzt alarmiert. A3: Wenn für einen RTW (Rettungstransportwagen) mehr als 6 Minuten berechnete Fahrzeit errechnet wird, wird bis 15 Minuten berechnete Eintreffzeit ein bodengebundener Notarzt (NEF) alarmiert. Bei A4 liegt die Entscheidung beim Anforderer. Dem nachfordernden RTW werden die berechneten Eintreffzeiten der verfügbaren, fahrenden und fliegenden Notärzte mitgeteilt. Zusätzlich kann der Disponent auf Verkehrslage, Auslastung der Ressourcen oder mögliche Transportziele hinweisen. Zukünftig kann auf die gemeldete Anzahl der Verletzten in so genannten Ersten Wellen reagiert werden. Dabei handelt es sich um die Erstbeschickung des Regelrettungsdienstes bei größeren Ereignissen. Die Rettungsdienst Tirol GmbH definiert, wie viele Patienten den Wellen klein, mittel, groß entsprechen und welche Einsatzmittel jeweils zu alarmieren sind. Seite 11

12 Die Gruppe B umfasst die Einsätze des Rettungsdienstes ohne Notarzt in zwei Abstufungen, B1 und B2 (Rettungstransportwagen RTW). Gruppe C beinhaltet Notfallverlegungen, wobei die Unterscheidung C1/2/3 (alle mit Notarzt-NA) nur für die taktische Abbildung in der Leitstelle Tirol relevant ist. Die Ausrückorder Stichworte C4 und C5 sind derzeit nicht in Verwendung, können aber bei zukünftiger Verfügbarkeit (Intensivtransporthubschrauber ITH bzw. Intensivtransportwagen ITW) aktiviert werden. Bei C6 erfolgt die Begleitung durch einen Arzt aus dem Krankenhaus (KH), bei C7 überstellt der RTW den Patienten ohne Arzt. Das Stichwort C8 ist grundsätzlich für die Alarmierung eines speziellen Infektions-RTW vorgesehen, wird aber auch für alle anderen Notfallverlegungen von infektiösen Patienten verwendet. Die Dispositionskategorien werden zusätzlich mit einer Einsatzkategorie versehen. Die Einsatzkategorie liefert eine verständliche Erstinformation über das Notfallgeschehen. Bei den Einsatzkategorien wurde darauf geachtet, nur Begriffe zu verwenden, die selbsterklärend und logisch sind. Großteils entstammen sie dem rettungsdienstlichen Sprachgebrauch. Die Gesamtliste der Einsatzkategorien im Bereich Rettungsdienst sind dem Anhang zu entnehmen. Auswahl Einsatzkategorie - Rettungsdienst Die Einsatzkategorien GEWALT und POLIZEI wurden auf Wunsch der Rettungsdienst Tirol GmbH zur besseren Unterscheidung definiert. In beiden Fällen ist verstärkt auf den Eigenschutz zu achten, bei GE- WALT handelt es sich um Einzelereignisse, die alltäglich sind. POLIZEI wird bei taktischen Lagen oder Großschadenslagen verwendet, in denen der RD einen Beistellungsraum bezieht und nur nach Freigabe durch die Polizei tätig wird. Im NOAS+ Modul Großschaden werden zur Abbildung von Sonderlagen u.a. auch Ereignisse wie Amok oder Naturereignisse eigens geführt. Manche Einsatzkategorien wie z.b. VERLEG können sowohl beim Notarzteinsatz (Ausrückorder - A) als auch im Krankentransport (Ausrückorder - D) zur Anwendung kommen. Unterschiede in der Ausrückorder für Kinder und Säuglinge Innerhalb von NOAS+ ist es möglich, auf Notfälle mit Kindern eine andere Ausrückordnung zu pflegen als für Erwachsene. Auf Empfehlung des Dispatch Review Committes (Leitstelle Tirol, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und Rettungsdienst Tirol GmbH) gibt es folgende Anpassung der Ausrückordnung: Für die Ausrückordnung bei Säuglingen (0-1 Jahr) und Kindern (2-12 Jahren) gelten folgende Abweichungen vom Standard der Ausrückorder Rettungsdienst Tirol: Einsatzkategorie - GEWALT und POLIZEI Bei Säuglingen und Kindern bis 12 Jahren werden Atemnot, Krampfanfall und Verkehrsunfall immer als Notarzteinsatz (A2) disponiert, bislang waren hier auch RTW-Einsätze denkbar. A3, als die 6-Minuten-Regel, wird für diese Patienten ebenfalls immer zu einem Notarzteinsatz (A2). Evaluierungszeitraum Nach Absprache mit allen beteiligten Gremien, Organisationen und Landesabteilungen wurde eine Evaluierungsphase von bis vereinbart. In diesem Zeitraum werden Daten gesammelt und anschließend evaluiert. Seite 12

13 Einsatzstichworte Rettungsdienst Krankentransport Der Krankentransport befindet sich in Gruppe D, hier wird wie bisher nach der Transportart Tragstuhl/liegend/Rollstuhl unterschieden. Ausrückorder Krankentransport Alarmierung im Rettungsdienst Wie bereits im Abschnitt Feuerwehr angeführt, werden sich auf Grund der Umstellungen auch die Infos/Daten/Texte am Pager, Digitalfunkgerät SDS (Short-Data-Service) und CarPC ändern. Bei der Alarmierung unterscheidet sich der Informationsgehalt je nach Medium. Hier ein Beispiel aus dem Rettungsdienst: A2-VERKEHR Am Digitalfunkgerät (SDS Meldung) und WAS Pager wird jeweils das Einsatzstichwort A2- VERKEHR mit der Einsatzadresse übergeben. Am Digitalfunk SDS wird zudem noch die Einsatz bzw. Eventnummer und eine textliche Kurzinfo übergeben (hier: Verkehrsunfall, kritischer Mechanismus). D4 ist eine weitere Option für den Fall, dass in Tirol ein Spezialfahrzeug für besonders übergewichtige Patienten (Rettungszelle) stationiert wird. D5/6/7 bildet die drei Transportarten bei gemeldetem Infektionstransport ab, entweder in einem speziellen Infektions-KTW oder einem normalen KTW (Krankentransportwagen). Die neuen Einsatzcodes im qualifizierten Krankentransport werden ebenfalls ab 01. September 2016 eingesetzt. Alle Details zu den Einsatzkategorien im Krankentransport sind dem Anhang zu entnehmen. SDS und WAS Pager Text - Rettungsdienst Alarmierung (Beispiel) An den CarPC werden neben allen Basisinformationen auch alle weiteren Abfragedetails, also das vollständige NOAS+ Abfrageergebnis und somit deutlich mehr als bisher übermittelt. Definition Qualifizierter Krankentransport Ein aufgrund ärztlicher Beurteilung notwendiger Transport von Verletzten, Kranken oder sonst Hilfsbedürftigen, die keine Notfallpatienten sind, unter Begleitung von ÄrztInnen und / oder Sanitätspersonal. Darunter fällt z.b. ein Transport mit Sauerstoffgabe, ein Transport mit EKG Überwachung oder ein Transport auf einer Vakuummatratze. Für diese sowie Krankentransporte zur Dialyse-, Chemo oder Strahlentherapie werden die Kosten von der Sozialversicherung übernommen. Angemeldet wird ein qualifizierter Krankentransport über die Rufnummer oder direkt via eordering in den Tiroler Kliniken an die Leitstelle Tirol übermittelt. Detailinformation aus NOAS+ Abfrageergebnis im Car-PC Rettungsdienst Alarmierung (Beispiel) Alarmierung SDS, WAS und Car-PC (Beispiel) Seite 13

14 Qualitätsmanagement Notrufabfrage Die Leitstelle Tirol ist eine jener Leitstellen im deutschsprachigen Raum, die sich umfassend und systematisch mit dem Thema Qualitätsmanagement im operativen Leitstellenbetrieb beschäftigt und dieses auch organisatorisch eingeführt hat. Aufgabe des QMs ist die Messung der Leistung und Unterstützung des Betriebs beim Erreichen eines festgelegten Leistungsniveaus sowie das wiederkehrende Prozess-Controlling zur Erreichung von Richtigkeit und Effizienz. Geeignete Ansätze und Vorgehensweisen werden unter anderem dem Risk und Safety-Management entnommen. -sche Entscheidungen (z.b. Anpassung/Abweichung der Ausrückorder). Damit kann nun neben der Gesprächsbeurteilung (Ergebnisqualität) der gesamte Notfallprozess betrachtet werden und wertvolle Daten zur Prozessqualität abgeleitet werden. Basierend auf einer internen Bewertungsmatrix können so automatisierte und reproduzierbare Kennzahlenbilder generiert werden. Zukünftig können zudem Daten der Systempartner bis hin zu Rückmeldedaten der Behandlungseinrichtungen mit jener der Leitstelle Tirol korreliert werden, um Übereinstimmungs und Abweichungswerte zu visualisieren. Natürlich werden auch die neuen Abfrageergebnisse systematisch ausgewertet werden. Gemeinsam mit dem Team ÄLRD, dem Land Tirol (zuständige Abteilung Zivil und Katastrophenschutz, sowie die politischen Büros LH-Stv. LR Geisler und LR Tilg) wurde vereinbart, dass in den ersten Monaten nach Einführung von NOAS+ sehr genau analysiert und ausgewertet wird, ob hier im Vergleich zu den bisherigen Abfragesystemen Veränderungen auftreten. Um den Notruf und Dispositionsprozess zu optimieren und die zur Verfügung stehenden Ressourcen im Sinne der Patientensicherheit optimal zu nutzen, bietet NOAS+ ein mehrstufiges Qualitätsmanagementsystem. Für die Überwachung des operativen Dienstbetriebs steht ein Echtzeit-Monitoring zur Darstellung der aktuellen Leitstellenauslastung zur Verfügung. So kann sich der Betrieb, im Speziellen der diensthabende Schichtleiter, einen schnellen Überblick über das aktuelle Arbeitsaufkommen schaffen. In einem weiteren Tool erfolgt die Gesprächsnachbearbeitung, in welcher die internen Bewertungskriterien zur Gesprächsführung (z.b. Erfassung des Einsatzorts, Gesprächsführung) beurteilt werden können. Zusätzlich ermöglicht dieses Tool auch die Betrachtung der Disposition in Bezug auf den Faktor Zeit (zeitgerechte Alarmierung) und einsatztakti- Vorschau zur Notrufabfragesystem Phase 2 Ab Herbst 2016 wird seitens der Fa. NOAS GmbH an der weiteren Entwicklung der Module Alpine Rettung / Bergrettung, Wasserrettung und Krankentransport gearbeitet. Diese Module sind in der mit vorliegenden Version von NOAS+ zwar vorhanden, werden aber in der Phase 2 auf die regionalen, Tiroler Ansprüche programmiert. Diese überarbeiteten Module müssen bis zum in der Leitstelle Tirol verfügbar sein. Ebenfalls im Herbst 2016 werden die Einsatzstichworte für die Bergrettung/Alpine Rettung, Wasserrettung, Pistenrettung, Höhlenrettung und Grubenwehr definiert und mit den betroffenen Systempartnern abgestimmt. Die Ausgabe 2 der Alarm-Zeit der Leitstelle Tirol wird sich dann mit diesen Modulen bzw. Einsatzstichworten befassen. Seite 14

15 Anhang 1: Rettungsdienst Einsatzkategorien (EK) und Ausrückorder EK REA INTERN NEURO PSYCH CHIR GYN ALLERG INTOX KRANK UNKLAR TRAUMA Beispiele Kreislauf-/Atemstillstand, unsichere Vitalfunktionen, Exitus fraglich, Exitus gesichert Bewusstlosigkeit, Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Blutzuckerentgleisung, Blutdruckstörung Apoplex, Krampfanfall, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen Psychose, abnormales Verhalten, Suizidversuch, -drohung Bauchschmerzen, Koliken, GI-Blutungen, HNO-Blutung, andere Blutungen Schwangerschaft, Geburt, GYN-Blutung Allergie, Anaphylaxie, Hautveränderung, Tierstich (Gift) Vergiftung, Überdosis, Inhalation Reduzierter Allgemeinzustand, Grippe, Erkältung, Fieber, Durchfall, Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Infektionen, Erkrankung, andere Schmerzen, Schüttelfrost, Kathederprobleme, Harnverhalt Unklares Geschehen, automatische Notfallmeldung, Kommunikation nicht möglich, Meldung über andere Notrufeinrichtung Alle Verletzungen; inklusive thermische Verletzungen, Tierbisse, Augenverletzungen (exklusive Verkehr und Einklemmung) VERKEHR Verkehrsunfall, auch mit Luft-/Schienen-/ Wasserfahrzeugen, alle Unfallmechanismen, alle Fahrzeuggrößen, auch technische Menschenrettung GEWALT STROM POLIZEI WASSER KLEMM HILFE ANFORD BEIST VERLEG EINWEIS AMB HEIM STAT DF Vergewaltigung, Überfall, Körperverletzung, Stich-/ Schussverletzung, Hiebverletzung Strom-/Elektrounfall, Blitzschlag, TMR Strom Terrordrohung/-anschlag, Bombendrohung/-fund, Evakuierungen, Amoklauf, Geiselnahme, gewaltbereite Demo, andere polizeiliche Lagen Ertrinken, beinahe Ertrinken, Tauchunfall, Eisunfall Einklemmung, Verschüttung, Einschluss (Technische Menschenrettung) Medizinische Hilfeleistung Anforderung durch Einsatzkräfte vor Ort, Hausnotruf Beistellung FW / Feuerwehr Einsatz Interhospitaltransport, ohne Arzt, mit Arzt, Inkubator Transport auf ärztliche Anweisung Transport zur (meist ambulanten) Behandlung Heimtransport nach ambulanter Behandlung Heimtransport nach stationärer Behandlung Dienstfahrt, Werkstatt, Erledigungen EK Meldebilder FD Flächendecken SOZIAL Tragehilfe, Vergabe an HiO / Verein AD Ambulanzdienst KIT Kriseninterventionsteam MATPERS Material oder Personentransport PROBEN Probentransport ÜBUNG Teilnahme an Übungen PROBE Probealarm, Testalarmierung SUCHE Unterstützung Sucheinsatz Seite 16

16 Anhang 2: Feuerwehr Einsatzkategorien (EK) und Ausrückorder Kat. BRAND Meldebilder (Beispiele) Brand in Gebäude, Brand im Freien, Brand Fahrzeuge, Rauchmeldungen, Brandgeruch EXPLOSION Explosion Gebäude, im Freien, Fahrzeuge TECHNIK VERKEHR ÖL ABC GAS WASSER EINSTURZ UNTER- STÜTZ ERKUND BAHN FLUG BMA STROM RETTUNG BSW ÜBUNG EIGEN PROBE LAGE EREIGNIS DF Alle THL, Wasserschäden, Objekt gefallen, Mure usw. VU eingeklemmte Person, VU Bus, VU Massenkarambolage, VU Absturz, VU Tunnel Austritt, Auslaufen, Geruch Treibstoff, THL Ölschaden radioaktiv, biologisch, chemisch, Gefahrgut, undefinierbarer Geruch, stechender/beißender Geruch, alle anderen Gerüche Ausströmung, Gasgeruch VU Wasser, Wasserfahrzeug, Tauchunfall, Eisrettung, Wassernotfall, Sachbergung, VU Untergang Gebäude, Verkehrsweg, Verschüttung Unterstützung Rettungsdienst, Evakuierung, Beleuchtung, Suche Unklare Situation VU Zug/Bahn, Brand Zug/Bahn VU Luft, Brand Luft Brandmeldeanlagen, Heimmelder Stromunfall, Blitzschlag, TMR Strom Einklemmung, Absturz, Höhen-/Tiefenrettung, Einschluss, Springer Brandsicherheitswache Übung Eigenanforderung Probealarm Lage- oder Einsatzmeldung bei Großlagen Für Sonderlagen Dienstfahrt Seite 17

17 Abkürzungen AAO Alarm und Ausrückorder ABC Gefahren/Schutz Atom/Biologie/Chemie ÄLRD Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Tirol CPR Cardiopulmonary Resuscitation BFI Bezirksfeuerwehr-Inspektor EKG Elektrokardiographie ELS Einsatzleitsystem ERC Europäischer Rat für Wiederbelebung FACT Alarmierungsplattform der Tiroler Feuerwehren ITH Intensivtransporthubschrauber ITW Intensivtransportwagen KIT Kriseninterventionsteam KT Krankentransport KTW Krankentransportwagen NA Notarzt NEF Notarzteinsatzfahrzeug SDS Short-Data-Service TETRA Digitalfunk RD Rettungsdienst RTW Rettungstransportwagen QM Qualitätsmanagement WAS Warn und Alarmsystem Tirol Weiterführende Links bzw. Quellenangaben ÄLRD ERC Land Tirol LFV Tirol Leitstelle Tirol NOAS+ RD Tirol Danke An alle Personen und Institutionen welche am Projekt TiNAS bisher mitgearbeitet haben: Dem Team Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und der Arbeitsgruppe Qualität Der Rettungsdienst Tirol GmbH Dem Land Tirol (Abteilung Zivil und Katastrophenschutz und Büro LR B. Tilg) Der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) Dem Landesfeuerwehrverband (LFV) mit den Feuerwehren in Tirol und Mitglieder des Funk und Alarmierungsausschuss des LFV Dem Landes-Feuerwehrinspektor sowie den Bezirks-Feuerwehrinspektoren Imst, Innsbruck Land und Kufstein Der Berufsfeuerwehr Innsbruck Den Firmen NOAS Notrufabfragesysteme GmbH und ConSOL Consulting & Solutions Software GmbH Und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Leitstelle Tirol, welche sich seit einigen Monaten intensiv mit TiNAS beschäftigen; erwähnt sei hier im Speziellen das hauptverantwortliche TiNAS Projektteam unter der Leitung von Andreas Maurer. IMPRESSUM Informationszeitung der Leitstelle Tirol GmbH. Herausgeber: Leitstelle Tirol. Verantwortlich: Mag. Bernd Noggler Fotos/Screens und Texte: Leitstelle Tirol NOAS GmbH Kontakt: Leitstelle Tirol Öffentlichkeitsarbeit, Hunoldstrasse 17a, 6020 Innsbruck, Tel.: , Mail: OFFENLEGUNG GEMÄSS 25 MEDIENGESETZ: Medieninhaber: Leitstelle Tirol. Erklärung über die grundlegende Richtung: Information der Systempartner der Leitstelle Tirol über die Arbeit der Leitstelle Tirol. Seite 15

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