LTG Luft-Wasser-Systeme
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- Sofia Weber
- vor 9 Jahren
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1 AIR TECH SYSTEMS Technischer Prospekt LTG Luft-Wasser-Systeme Dezentrale Lüftungsgeräte FVS Univent Einbau unter/in Decken
2 LTG Raumlufttechnik Luft-Wasser-Systeme Luftdurchlässe Luftverteilung Inhalt Produktübersicht 4 Einsatz, Einbau, Platzierung, Geräteansichten, Einbaubeispiele Geräteaufbau 8 Funktionsweise, Raumströmung 7 Spezifikation, Wetterschutzgitter, Abluftgitter Zubehör 9 Typ FVS-DI, deckenintegriert 11 Typ FVS-DIH, Hochkantmontage 14 Typ FVS-S, Sichtmontage 15 Technische Daten 18 Regelung, elektrische Anschlüsse 20 Montage 21 Nomenklatur 22 Seite 5 8 Hinweise Die Abmessungen in diesem Technischen Prospekt sind in mm angegeben. Für die in diesem Prospekt angegebenen Maße gelten die Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768-vL. Für das Auslassgitter gelten die auf der Zeichnung angegebenen Sondertoleranzen. Geradheits- und Verwindungstoleranzen für Alu-Strangpressprofile - nach DIN EN Die Ausführung der Oberfläche wurde für den Einsatz in Gebäuden - Raumklima nach DIN 1946 Teil 2 - konzipiert. Andere Anforderungen auf Anfrage Die aktuellen Ausschreibungstexte sind im Word-Format bei Ihrer zuständigen Niederlassung erhältlich oder unter LTG Planertools wir unterstützen Sie! Fragen Sie nach Ihrer persönlichen DVD mit hilfreichen Tools wie Auslegungsprogrammen, Strömungsvideos und allen Produktinformationen! Ebenfalls erhältlich: unsere Produktbroschüren zu Luftdurchlässen, Luft-Wasser-Systemen und Produkten der Luftverteilung. Besuchen Sie uns auf und erhalten Sie genaue technische Daten als PDF unter Download. Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 2 von 22
3 Decentral Dezentrale Lüftungsgeräte Flexibel und energieeffizient! Dezentrale Lüftungsgeräte mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung Dezentrale Fassadenlüftungsgeräte bieten Architekten und Planern einzigartige Flexibilität, gepaart mit hoher Wirtschaftlichkeit. Die gesamte Lüftung wird dabei dezentral ausgeführt. Sowohl Zuluft als auch Abluft werden über die Fassade geführt und aufbereitet. Ein integrierter, Hocheffizienter Wärmerückgewinner minimiert den Wärme- / Kälte-Verlust und sorgt so für geringe Energiekosten. Ohne Zentralgerät bieten sie oft die einzige und zugleich hochwertige Lösung um bestehende Gebäude energieeffizient zu sanieren. Aber auch für Neubauprojekte sind dezentrale Systeme eine innovative und energieeffiziente Möglichkeit zur individuellen, bedarfsgerechten Klimatisierung. Die LTG Aktiengesellschaft bietet Geräte zur dezentralen Klimatisierung für alle Einbausituationen in Decke, Fassade und im Doppelboden. Das Portfolio reicht dabei von effizienten Zuluftund Zu-/Abluftgeräten bis hin zu innovativen Konzepten mit instationärer Strömung. Vorteile Keine Klimazentrale oder Kanalsystem Niedrigere Geschosshöhe möglich, dadurch reduzierte Baukosten und effizient genutzter Raum Hohe Nutzerakzeptanz durch individuelle Regelung Hohe Energieeffizienz durch bedarfsgesteuerte Lüftung mit Wärmerückgewinnung Wärmetauscher Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 3 von 22
4 Produktübersicht Funktionen Zu-/Abluft, Wärmerückgewinn., Nachtkühlung Technische Daten Frischluftzufuhr bis 720 m³/h Schallpegel L pa 27 db(a) 1) Elektr. Leistungaufnahme 50 W 1) Rückwärmezahl 83 % Abmessungen [L x B x H in mm, Gerät für bauseitige Verkleidung] 3050 (inkl. Schalldämpfer) x 830 x 430 SFP-Wert Ausführungen / Optionen Zubehör 360 W/(m³/s) Einbau in Deckenkoffer oder Sichtmontage, mit integrierten Schlitzdurchlässen LDB Nacherhitzer/-kühler, PCM-Kühlung, Anbindung an versch. Bussysteme Standard 1) Bei 6 db Raumdämpfung und bei 400 m³/h Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 4 von 22
5 Einsatz Kompaktes Lüftungsgerät für Schulen, Kindergärten, Versammlungs- und Besprechungsräume. Geräteansichten, Einbaubeispiele Einbau, Platzierung Einbau entweder sichtbar unterhalb der Decke oder in einer Zwischendecke bzw. einem Deckenkoffer. Einbau im farblich angepassten Deckenkoffer. Für hohe architektonische Anforderungen. Oben: Einbau als Sichtgerät Links: Einbau im Deckenkoffer direkt über dem Lehrerpult. Dieser Einbau ist nur durch die hoch induktiven Schlitzdurchlässe zugfrei realisierbar. Durch die neue Kondensatüberwachung ergeben sich weitere Einbaumöglichkeiten, z. B. der gekippte Einbau hinter einer Zwischenwand. Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 5 von 22
6 Geräteaufbau Typ FVS-S Sichtmontage Wetterschutzgitter für Außen- und Fortluft Schalldämpfer Zu- und Abluft Zu- und Ablufttemperatur- fühler Abluftöffnung Hochinduktiver Metalldurchlass LDB 12/M für zugfreie Lufteinbringung entlang der Decke und in den Raum Lüftungseinheit kombinierte Absperr- und Mischklappe Zu- und Abluftvenitlator Zu- und Abluftfilter Wärmerückgewinner Bypassklappe Regler Geräteaufbau Typ FVS-DI deckenintegriert Abluftgitter/ Abluftkasten (optional) Schalldämpfer Lüftungseinheit kombinierte Absperr- und Mischklappe Zu- und Abluftventilator Zu- und Abluftfilter Wärmerückgewinner Bypassklappe Regler Zuluftkanal Aerodynamische Trennung von Außen- und Fortluft (Zubehör) Schlitzdurchlass (Zubehör) Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 6 von 22
7 Funktionsweise Bedarfsgerechte Lüftung Ein- und Auschalten des Gerätes durch CO 2 -Fühler, Bewegungsmelder, Handschalter oder Gebäudeleittechnik. Durch eine bedarfsgerechte Regelung lässt sich eine energieeffiziente Betriebsweise optimal und einfach realisieren. Wetterschutzgitter Das Wetterschutzgitter übernimmt die Funktion der aerodynamischen Trennung zwischen Fort und Außenluft Intelligente Zulufttemperaturregelung Die Zulufttemperaturregelung hat folgende Funktionen: - Vermeidung von Zugerscheinungen und hohe thermische Behaglichkeit Durch die intelligente Regelung der Zulufttemperatur von (ganzjährig) mind. 17 C in Kombination mit den hochinduktiven Schlitzdurchlässen Typ LDB wird eine hohe thermische Behaglichkeit gewährleistet. Bei sehr geringen Außentemperaturen wird eine Zulufttemperatur von mind. 17 C durch eine Umluftbeimischung gewährleistet. - Ausnutzung der freien Kühlung Besonders in den Übergangzeiten (Herbst, Frühling) können bei tief stehender Sonne die solaren Einträge und Wärmelasten durch Personen durch Ausnutzung der freien Kühlung energieeffizient kompensiert werden. Die freie Kühlung wird durch eine Bypassklappe realisiert, durch die ein Teil der Zuluft an dem WRG vorbei geführt wird. Natürlich werden auch hierbei die 17 C Zulufttemperatur nicht unterschritten, um eine hohe thermische Behaglichkeit bei allen Temperaturen zu gewährleisten. Frostschutzregelung Bei sehr geringen Außenlufttemperaturen wird ein Vereisen des Wärmerückgewinners durch eine Umluftbeimischung ohne zusätzliche Heizenergie verhindert. Kühl- bzw. Heizregister (optional) Heizregister: Wird ein Heizregister verwendet, wird die Zulufttemperatur (z. B. 17 C) nicht durch die Umluftbeimischung, sondern durch das Heizregister erreicht (notwendige Heizleistung siehe Seite 17). Das gewährleistet ganzjährig den vollen Frischluft-Volumenstrom. Kühlregister: Durch das Kühlregister kann auch bei sehr hohen Außenlufttemperaturen die Zulufttemperatur von 17 C ganzjährig gewährleistet werden (notwendige Kühlleistung siehe Seite 17). Nachtkühlung Im Sommer kann die kühle Nachtluft genutzt werden, um die eingespeicherte Wärme abzuführen. Dazu wird die Wärmerückgewinnung über einen Bypass größtenteils umgangen. Notschließfunktionen (Brandschutz) Bei Stromausfall verschließt die Außenluftklappe die Außen undfortluftöffnung selbsttätig durch einen Federrücklaufantrieb (Laufzeit 20 s). Bei einem Brand im Gebäude können alle Geräte von der Brandmeldezentrale aus abgeschaltet werden; die Spannungsversorgung am Lüftungsgerät wird unterbrochen. Systemeinheit zur Vermeidung von Kondensatanfall (optional), dadurch keine Konsensatleitung erforderlich. Raumströmung Das dezentrale Lüftungsgerät FVS Univent nutzt die sogenannte Misch-Verdrängungsströmung. Diese Strömungsform zeichnet sich durch eine sehr schnelle Vermischung der Zuluft mit der Raumluft und dadurch hohen thermischen Komfort ohne Zugerscheinungen aus. Durch hochinduktive Schlitzdurchlässe und die geregelte minimale Einblastemperatur von 17 C können mit dem FVS Univent so die Potentiale der freien Kühlung auch tagsüber problemlos genutzt werden. Primärluft über hochinduktiven Schlitzdurchlass LDB Abluft Misch-Verdrängungsströmung (Typ FVS-DI) Raumströmung (Typ FVS-S) Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 7 von 22
8 Spezifikation - Außen-/Fortluftklappe thermisch isoliert, bei Stromausfall selbsttätig schließend. - schlagregengeschütztes, korrosionsbeständiges Außenluftmodul mit strömungstechnisch optimiertem Wetterschutzgitter, Wasserabfluss nach außen und Luftlenkung nahezu ohne Strömungskurzschluss - Außenluftfilter F7 - Abluftfilter M5 - Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher mit Rückwärmzahl (trocken) 0,83 bei V nenn (600 m 3 /h) - geregelter WRG-Bypass für Abluftstrom - frei laufende Radialventilatoren mit rückwärts gekrümmten Schaufeln und EC-Antrieb (stufenlose Drehzahlen V), mit sehr geringem Strombedarf pro Ventilator 0,12 W/(m³/h) entspricht SFP1 DIN EN Leiter-Wärmetauscher (optional) - Hochleistungs-Kompaktschalldämpfer für Zu- und Abluft Wetterschutzgitter Wetterschutzgitter Vorderansicht 35 Rückansicht (Einbaumaß) 844 (Einbaumaß) Abluftgitter Andere Abmessungen sind individuell anpassbar. Untersicht Vorderansicht A A 20 Schnitt A-A Isometrische Ansicht Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 8 von 22
9 Zubehör Funktionen Beschreibung / Bild Deckenintegriert (FVS-DI) Sichtmontage (FVS-S) Heizregister / Kühlregister Oberfläche Gehäuse Wetterschutzgitter RAL 9010 Sonderfarben auf Anfrage Verschiedene Ausführungen Steuerung Beispiel Präsenzfühler CO 2 -Fühler Systemeinheit zum Betrieb ohne zusätzliche Kondensatleitung Kommunikation Macht den Verzicht auf eine Kondensatleitung möglich Über eine Gebäudeleittechnik BACnet (Zusatzmodul) LON (Zusatzmodul) KNX (S-Mode) MODBus RTU (slave) HMI Modul Servicetool, um Störmeldungen auszulesen / zu quittieren oder Parameter zu ändern Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 9 von 22
10 Zubehör FSG Fernschaltgerät mit vier Schaltern zur Betriebswahl und LEDs für Störmeldung n Abluftgitter / Abluftkasten Abluftgitter mit Aluminiumlamellen 500 x 300 mm. Sonderausführung mit Kasten und Anschluss DN 280. Übergangskanal zur Fassade Anschlusskanal für Zu-/Abluftführung Standardlängen 250 mm und 500 mm In verschiedenen Ausführungen Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 10 von 22
11 Typ FVS-DI, deckenintegriert Einbau in einen bauseits zu erstellenden Deckenkoffer, der in der Regel zwischen Fassade und Flurwand verläuft. Der Deckenhohlraum ist alszuluftplenum luftdicht auszuführen und wird von einem geringen Überdruck von Pa beaufschlagt. Die Revisionsöffnungen sollten nach Zeichnung aufgeteilt werden. Unterhalb des mittleren Deckels dürfen keine Stege verlaufen, die den Ausbau des Wärmerückgewinners behindern könnten. Als Zuluftdurchlässe sind Schlitzdurchlässe Typ LDB 20/8/2 oder LDB 20/8/3 vorgesehen. Die Auslassschienen sind über der Breite des Deckenkoffers in der waagerechten Deckenfläche in bauseitig herzustellende Ausschnitte einzubauen. Folgende Gerätemassen sind bei der Aufhängung an der Decke zu berücksichtigen: 13,5 kg Wetterschutzgitter mit Ausgleichsluftleitung (250 mm lang) 170 kg Lüftungsgerät 66 kg Schalldämpfer 35 kg Nacherhitzer 6 kg Abluftdurchlass/Sammelkasten/Grobstaubfilter Rechte /linke Version Schalldämpfer Raumseite FVS-Gerät Rechte Version Fassadenseite FVS-Gerät c Schalldämpfer Raumseite Fassadenseite Linke Version Rechte Version: Linke Version: Elektroanschluss und Revisionsöffnung auf der rechten Seite, vom Raum aus gesehen. Elektroanschluss und Revisionsöffnung auf der linken Seite, vom Raum aus gesehen. Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 11 von 22
12 Typ FVS-DI, deckenintegriert Abmessungen (linke Version) Breite Revisionsdeckel unten 1000 A 25 Bereich für Revisionsdeckel im Deckenkoffer unten In diesem Bereich Revisionsdeckel im Deckenkoffer DN 280 Zuluft / Abluft DN 280 A Schnitt A-A Außenluft Fortluft 250 Zuluft Breite Kondensatablauf 15mm FVS-Gerät Zuluft 850 Länge seitl. Revisionsdeckel In diesen Bereich Revisionsdeckel im Deckenkoffer (seitlich) Schalldämpfer Zuluft Luftdurchlass LD 20/8/2/11 F F Abluftkasten (bauseits) Schnitt F-F Schnitt D-D 494 min. 60 min min x 854 Einbaumaß Gitter Flansch mit Softpaddichtung abdichten ggf. bauseits zur Entlastung der Fassade abhängen Schraubverbindung mit Dämpferelementen ausführen Luftdurchlass LDB 20/8/2/11 Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 12 von 22
13 Typ FVS-DI, deckenintegriert Anschlüsse (Nacherhitzer optional) Je nach Anschlussart können am Schalldämpferende (bzw. Nacherhitzer) wahlweise angeschlossen werden: Anschlusskanal mit Abluft und Zuluft 2 x DN 280 hinten Nacherhitzer Anschlusskanalvarianten: Schalldämpfer FVS Gerät Zuluft Abluft Mat.Nr: Dichtungspad (gelocht) Deckel Abluft Zuluft Mat.Nr: Abluft Darstellung mit linksseitigem Wasseranschluss. Schläuche und Ventile für den Kühlwasserkreislauf müssen bis zum Wärmetauscheranschluss isoliert werden, um Kondensatbildung zu vermeiden! Zuluft Mat.Nr: Entlüftungsventile Zuluft Abluft KW-VL WW-VL Mat.Nr: Ablassventile 12 KW-RL Zuluft WW-RL Abluft Kondensatablauf Mat.Nr: Wasseranschlüsse NW Ø 12 mm für Schnellkupplung Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 13 von 22
14 Typ FVS-DIH, Hochkantmontage Durch die Hochkantmontage ergeben sich weitere Einbaumöglichkeiten, z.b. der Einbau hinter einer Zwischenwand. Diese Variante ist nur mit einer Kondensatüberwachung möglich. Die Revisionsöffnungen sollten nach Zeichnung aufgeteilt werden. Seitlich des mittleren Deckels dürfen keine Stege verlaufen, die den Ausbau des Wärmerückgewinners behindern könnten. Als Zuluftdurchlass kann z.b. der LTG Luftdurchlass LW für Wandeinbau verwendet werden (TYP LW 20/8/2 oder LW 20/8/3). Die Auslassschienen sind über der Breite des Deckenkoffers in der senkrechten Wandfläche in bauseitig herzustellenden Ausschnitte einzubauen. Abmessungen, Einbausituation rechts und links Der Übergangskanal zur Fassadenseite lässt sich z.b. durch einen DN280-Übergangskanal auf das Wetterschutzgitter realisieren. Die entsprechenden Über-gangsstücke sowohl auf der Geräte- als auch auf der Fassadenseite lassen sich auf Anfrage projektspezifisch anfertigen. FolgendeGerätemassen sindbeider Aufhängungan derdecke zu berücksichtigen: 13,5 kg Wetterschutzgitter mit Ausgleichsluftleitung (250 mm lang) 170 kg Lüftungsgerät 66 kg Schalldämpfer 35 kg Nacherhitzer 6 kg Abluftdurchlass/Sammelkasten/Grobstaubfilter Ansicht A * 165 Ansicht A * Fassade * 2100 Vorderansicht rechte Version Blickrichtung vom Raum zur Fassade Vorderansicht linke Version Blickrichtung vom Raum zur Fassade 300* * * = Abmessungen für Revisionsöffnungen Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 14 von 22
15 Typ FVS-S, Sichtmontage Einbaufertiges Fassadenlüftungsgerät für die Montage unterhalb von Geschossdecken, für Sichtmontage ohne zusätzlichen Deckenkoffer. Mit hocheffizientem Schalldämpfer für Zu- und Abluft und mit direktem Fassadenanschluss incl. Außen-/Fortluftöffnungen und Wetterschutzgitter mit aerodynamisch getrennter Zu- und Abluftführung. Zum dezentralen Be- und Entlüften direkt über die Fassade. FolgendeGerätemassen sindbeider Aufhängungan derdecke zu berücksichtigen: 13,5 kg Wetterschutzgitter mit Ausgleichs-Luftleitung (250 mm lang) 321 kg Lüftungsgerät inkl. Schalldämpfer und Luftdurchlässen Einzelteile und Montage Verkleidungen Mitte und hinten links: Mitte und hinten rechts: Schalldämpfer Links: Rechts: Verkleidung mit Kondensatdurchführung Links: Rechts: B-L C-L G1 Abluft Abluftkasten Mat. Nr. : A-L F-L Außenluft Fortluft FVS-S Gerät Links: Rechts: Auslass Vorne links: Vorne rechts: H D-L Zuluft H E-L Zuluft H Zuluft Auslässe Mitte links: Hinten links: Mitte rechts: Hinten rechts: Einheit Verkleidung Unten: Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 15 von 22
16 Typ FVS-S, Sichtmontage Abmessungen Untersicht Draufsicht Zuluftkästen Verkleidung Verkleidung unten C Detail A Ablufttemperaturfühler mit Halteclip und Blechschraube befestigen Vorderansicht B A 460 x D D B 3143 Schnitt D-D Schnitt B-B Kondensatstutzen DN 15 Abluftkasten mit M5x12 DIN 933 verschraubt Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 16 von 22
17 Typ FVS-S, Sichtmontage Abmessungen Ansicht Abluftseite C Min 60 C Min 100 Schnitt C-C H Zulufttemperaturfühler mit Halteclip und Blechschraube befestigen G H G Schnitt H-H Schnitt G-G Mit M5x12 DIN 912 Schraube befestigen Haltewinkel ür Auslassbefestigung Verkleidung unten mit M4x8 DIN 912 an Scharnier befestigt Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 17 von 22
18 Technische Daten Lüftungseinheit Betriebsart Eco Kom Kom Bypass Zu Zu Offen Zu * V [m 3 /h] L wa,1 [db(a)] L wa,2 [db(a)] L wa,3 [db(a)] L wa,3 [db(a)] mit 500 mm Kulissenschalldämpfer P el [W] * Max. möglicher Volumenstrom in der Betriebsart Kom. Diese Applikation ist durch eine interne Programmanpassung möglich. L wa,1 L wa,2 L wa,3 Schallleistungspegel der Durchstrahlung am Schalldämpferaustritt für Zu- und Abluftstrom, mit 3 db Dämpfung durch Luftdurchlässe Schallleistungspegel der Abstrahlung über Gehäuse, mit 3 db Dämpfung durch Deckenkoffer (entfällt bei Gerät mit Sichtmontage) Schallleistungspegel außen am Wetterschutzgitter für Außenluft- und Fortluftstrom, ohne Schalldämpfer Bei mittlerer Raumdämpfung D 1 =12dBund Dämmung und Dämpfung D 2 =3dBimDeckenkoffer. Beispiel bei 600 m 3 /h: Summenpegel L wa,1 +L wa,2 =45dB(A) Schalldruck L pa,1+2 =45dB-12dB =33dB(A)imRaum Schalldrücke L pa,3 von vier Geräten in der Fassade im Abstand von 10 m vor dem Wetterschutzgitter (Freifeld) mit Dämpfung D4: L pa,3 =L WA,3-28dB. Beispiel bei 600 m 3 /h mit Summenpegel 6 db und Abstands-Dämpfungsmaß 28 db: L pa,3 = 61+6dB-28dB =39dB(A)außen Technische Daten Nacherhitzer (optional) Notwendige Nachheizleistung = 1600 W (bei 15 C Außenlufttemperatur, V nenn = 600 m³/h) Nennwassermenge =80kg/h Druckverlust bei Nennwassermenge = 4,7 kpa Nenn-Wasservorlauftemperatur = 40 C Der Nacherhitzer ist ausreichend groß dimensioniert, so dass die notwendigen Heizleistung auch bei geringen Vorlauftemperaturen gewährleistet werden kann. Technische Daten Kühlregister (optional) Notwendige Nachkühlleistung sensible Kühlleistung = 3000 W totale Kühlleistung = 4800 W (bei 32 C Außenlufttemperatur, V nenn = 600 m³/h, T zu =17 C). Nennwassermenge = 250 kg/h Druckverlust bei Nennwassermenge = 16 kpa Nenn-Wasservorlauftemperatur = 6 C (kondensierender Betrieb) Wasserseitiger Druckverlust bei verschiedenen Wassermengen 50 Heizregister Wasserseitiger Druckverlust Δpw [kpa] 10 Kühlregister Wassermenge w [kg/h] 400 Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 18 von 22
19 Notwendige Heizleistung in Abhängigkeit der Außenlufttemperatur (bei 17 C Zulufttemperatur) 3000,0 Heizleistung [W] 2500,0 2000,0 1500,0 1000,0 500,0 0, Außenlufttemperatur [ C] Dieses Diagramm bezieht sich auf folgende Werte: Relative Feuchte der Abluft = 25 % Relative Feuchte der Außenluft = 90 % Ablufttemperatur =22 C Nennvolumenstrom = 600 m³/h. Die relative Feuchte hat einen starken Einfluss auf die Heizleistung. Daher kann dieses Diagramm nur als Beispiel betrachtet werden. Andere Bedingungen müssen projektspezifisch ausgelegt werden. Notwendige Kühlleistung in Abhängigkeit der Außenlufttemperatur (bei 17 C Zulufttemperatur) Sensible Kühlleistung [W] Außenlufttemperatur [ C] Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 19 von 22
20 Regelung Kondensat In bestimmten Betriebsfällen ist eine Kondensatbildung aufgrund der hohen Wärmerückzahl nicht zu vermeiden. Am Gerät ist ein Kondensatablauf vorhanden, der bauseitig mit entsprechendem Gefälle oder über eine Pumpe angeschlossen werden muss. Der Kondensatanschluss muss flexibel ausgeführt werden. LTG Systemeinheit zum Betrieb ohne zusätzliche Kondensatleitung (optional) Durch eine intelligente Regelung kann auf eine Kondensatleitung verzichtet werden. Fernschaltgerät FSG (optional) Abmessungen 74 x 126 x 25 mm. Erforderlich ist ein mindestens 10-adriges, abgeschirmtes Kabel mit mindestens 0,5 mm² Querschnitt. Parametrierung mit HMI-Modul (Human Machine Interface, optional erhältlich) Über ein Servicetool HMI können die eingestellten Betriebszustände sowie die Sollwerte angezeigt werden. Nach Eingabe eines Passwortes können über dieses Servicetool HMI Regelparameter eingestellt und geändert werden (nach Rücksprache mit dem Hersteller). Fernschaltgerät FSG (optional) Störmeldung Am Regler ist ein Störmeldeeingang als Sammelstörung verfügbar, der bei folgenden Störungen schaltet: - Ablufttemperatur kleiner als Grenzwert - Fühlerbruch Zulufttemperatur - Fühlerbruch Fortlufttemperatur -CO 2 -Fühler ohne Signal, wenn angeschlossen Die Störung muss nach Behebung quittiert werden. HMI-Servicetool Handbedienung der Lüftung Es ist kein CO 2 -Fühler angeschlossen. Über Schalter wird das Gerät bei Kom oder Eco ein-/ausgeschaltet. Längere, unkontrollierte Laufzeiten durch vergessene Abschaltung sind durch zentrale Abschaltung vermeidbar. Der Handbetrieb ist keine Standard-Betriebsart, daher ist eine Parametrierung erforderlich. Elektrische Anschlüsse Beim FVS-Gerät handelt es sich nach der Maschinenrichtlinie um eine unvollständige Maschine. Damit ist ein Wartungsschalter vorgeschrieben, der vor dem Öffnen von Gerät und Klemmengehäuse eine vollständige Netztrennung ermöglicht. Beim FVS-Gerät ist der Wartungsschalter der Netzstecker, der bei Arbeiten am Gerät gezogen werden muss. Die Netzspannung von 230 V ist geräteintern mit 6,3 A (Schmelzsicherung) abgesichert. Die Stromaufnahme beträgt max. 2,5 A. Das Fernschaltgerät ist im Lieferumfang nicht enthalten und ist ggfs. bauseits beizustellen. Es ermöglicht die Freischaltung der Geräte von zentraler Stelle und zeigt eine Störung an. Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 20 von 22
21 Montage Bedingungen vor Ort - Wetterschutzgitter nach Vorgabe des Herstellers ist bereits in der Fassade eingebaut. Die Fortluft muss ca. 45_ nach unten frei abströmen können. In der Außenluftansaugung darf die auf den freien Querschnitt bezogene Luftgeschwindigkeit 2,5 m/s nicht überschreiten, um ein Ansaugen von Regen zu unterdrücken. Vor dem Wetterschutzgitter darf kein Sonnenschutz installiert sein, der den Fortluftstrom umlenken und einen Strömungskurzschluss hervorrufen könnte. - Bauseitige Übergangsluftleitung(en) sind eingebaut (z.b. wegen Unterzügen, zur Entkopplung der Fassade) - Falls das Gerät in eine Zwischendecke eingebaut werden sollte, sind Revisionsöffnungen und ggfs. Ausschnitte für Luftdurchlässe vorzuhalten (Montagehinweise Seite 11). - Der seitliche Abstand zu einer Wand oder Deckenverkleidung muss für elektrische Anschlüsse ausreichend bemessen sein (Montageskizze Seite 11). Anbindung zur Fassade In der Standardausführung soll das FVS-Deckengerät als steckerfertiges Lüftungsgerät horizontal fluchtend bis zur Fassadenöffnung eingebaut werden. Das vom Hersteller gelieferte Wetterschutzgitter ist im Fassadenausschnitt im Bereich des Rahmens dicht einzubauen und durch Kleben oder Schrauben mit der Außenschale zu befestigen. Die optionale Ausgleichsleitung (Standardlänge 250 oder 500 mm) überbrückt unterschiedlich starke Außenwandund Fensterkonstruktionen und entkoppelt das FVS-Gerät von der Fassade. Diese mittig geteilte Luftleitung wird durch die Fassadenöffnung bis zum Flansch des Wetterschutzgitters durchgesteckt und mit Kompriband abgedichtet. Die Aufhängung zur Decke entlastet die Fassade undsichert die luft- und wasserdichte Verbindung mit dem Wetterschutzgitter. Offene Spalte im Ausschnitt der Fassade sind von innen zu isolieren und dauerelastisch zu verfugen. Größere Spalte sind mit Rücksicht auf den Schallschutz mit einem Blech abzudecken. Bei bauseitig erforderlichen Übergangs-Luftleitungen (Höhensprung zwischen Gerät und Fassadenöffnung, Umgehung eines Deckenträgers, 90_-Umlenkung im Grundriss, usw.) sind folgende Regeln zu beachten: - Außen- und Fortluftleitung luftdicht voneinander getrennt ausführen (getrennte Luftleitungen) - Luftleitung innen 1 mm Stahlblech - Dämmschale 40 mm Isolierung aus Mineralwolle. Aus akustischen Gründen kein Armaflex verwenden (geschlossenporiger Zellkautschuk). - Schale 1 mm Stahlblech - Lichter Querschnitt Außenluftkanal > 0,12 m 2 - Lichter Querschnitt Fortluftkanal > 0,07 m 2 - Luftdichter Anschluss an Übergangsleitung (Lieferumfang LTG Aktiengesellschaft) zum Wetterschutzgitter - Wetterschutzgitter (Lieferumfang LTG Aktiengesellschaft) - Freie Abströmung der Fortluft um 45_ nach unten, d.h. keine Versperrung durch Fassadenvorsprünge, Sonnenschutzeinrichtungen - Revisionsöffnung in LTG Übergangsleitung empfohlen - Option für Fortluftschalldämpfer möglich - Leichtes Gefälle zur Fassade ( 2 5 %) einhalten - Wasserbeständige Dichtung an Fassade verwenden - Nur geruchsneutrales Dichtungsmittel verwenden FVS Gerät Dichtungspad (gelocht) Übergangskanal Dichtungspad (ungelocht, Lieferumfang) Dichtungspad (gelocht, Lieferumfang) FVS Gerät Dichtungspad (ungelocht) Wetterschutzgitter Aussenluft Dämmschale mit 40 mm Isolierung aus Mineralwolle ist im Lieferumfang enthalten, wird jedoch bauseits montiert. Allgemeine Anbindung an die Fassade Fortluft Wetterschutzgitter (im Lieferumfang) Fassade Übergangskanal mit 40 mm Isolierung bauseits (optional LTG, 250 mm und 500 mm Länge) Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 21 von 22
22 Nomenklatur FVS / DI / O / M / SK / R / RAL9010 / O / S844x450 / NE / O / O / CO2 / O (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14) (1) Serie FVS = FVS (2) Ausführung DI = Deckenintegriert S = Sichtmontage DIH = Deckenintegriert hochkant (3) Abdeckklappe für den Wärmerückgewinner O = Ohne (Standard) M = Mit (4) Kondensatüberwachung M = Mit (Standard) O = Ohne (5) Schalldämpfer SK = Mit kurzem Schalldämpfer (Standard) MS = Mit Schalldämpfer 1,8 m (nur Typ FVS-DI) (6) Version R = Rechte Version (s. Seiten 11/14) L = Linke Version (7) Oberfläche Gehäuse RAL 9010 = RAL Farbton (8) Luftnachbehandlung O = Ohne Wärmetauscher H = Heizung K = Kühlung HK = Heizung und Kühlung E = Elektroheizung DN 280 (9) Wetterschutzgitter S844x450 = Standard LxB = Breite B x Länge L (10) Oberfläche Wetterschutzgitter NE = Natur eloxiert (Standard) RAL 9010 = Beschichtet nach... (RAL-Nr. angeben) (11) Abluftgitter/-kasten O = Ohne A = Mit Abluftgitter, ohne Abluftkasten A-250 = Mit Abluftgitter und -kasten, Anschluss DN 250 (12) Übergangskanal O = Ohne K50 = 500 mm K25 = 250 mm (13) Steuerung CO2 = CO 2 -gesteuert P = Präsenzgesteuert (14) Kommunikation O = Ohne LON = LON BAC = BACnet KNX = KNX MOD = Modbus 1.Dient zur Identifizierung der letzten Seite Ausgaben mit früherem Datum werden hiermit ungültig Technische Änderungen vorbehalten Seite 22 von 22
23 Produktübersicht Luft-Wasser-Systeme Induction Induktionsgeräte Decke HFFsuite SilentSuite Brüstung HFV/ HFVsf System SmartFlow Boden HFB / HFBsf System SmartFlow LHG System Indivent HFG HDF / HDFsf System SmartFlow QHG HDC FanPower Ventilatorkonvektoren Decke Brüstung Boden LVC System Indivent VFC VKB VKH QVC SKB VKE KFA CoolWave Decentral Dezentrale Lüftungsgeräte Decke/Wand FVS Univent Brüstung FVPpulse-V System PulseVentilation Boden FVPpulse-B System PulseVentilation FVD/FVDplus Ingenieur-Dienstleistungen LTG Ingenieur-Dienstleistungen Raumlufttechnik
24 AIR TECH SYSTEMS Raumlufttechnik Luft-Wasser-Systeme Luftdurchlässe Luftverteilung Prozesslufttechnik Ventilatoren Filtertechnik Befeuchtungstechnik Ingenieur-Dienstleistungen Laborversuch / Experiment Feldmessung / Optimierung Simulation / Analyse Entwicklung / Inbetriebnahme LTG Aktiengesellschaft Grenzstraße Stuttgart Deutschland Tel.: +49 (711) Fax: +49 (711) [email protected] LTG Incorporated 105 Corporate Drive, Suite E Spartanburg, SC USA Tel..: +1 (864) Fax: +1 (864) [email protected] FVS-deu-TP (03/16) E LTG Aktiengesellschaft Ausgaben mit früherem Datum sind ungültig Technische Änderungen vorbehalten
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