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1 VERHALTEN IM BRANDFALL Das richtige Verhalten bei einem Brandausbruch ist entscheidend für den Schutz von Menschen und Sachwerten. Allzu häufig wird die Feuerwehr erst nach misslungenen Lösch-Versuchen alarmiert. Damit gehen kostbare Minuten für Rettungsmassnahmen und Brandbekämpfung verloren. Bei Brandausbruch gilt immer der Grundsatz: ALARMIEREN - RETTEN LÖSCHEN 1. Alarmieren Zuerst Feuerwehr alarmieren: Tel. 118 Wer meldet? Wo brennt es? Was brennt? Wie brennt es? Anrufer nennt seinen Namen, seine Adresse und Telefonnummer. Genaue Adresse: Ort, Strasse, Hausnummer. Das Brandobjekt genau beschreiben: Haus- oder Zimmerbrand, Keller, Industrie-, Fabrikgebäude. Angaben über die Feuerentwicklung, über den Brandumfang und ev. verletzte Personen. Gefährdete Personen sofort benachrichtigen. 2. Retten Menschen und Tiere retten Personen mit brennenden Kleidern in Decken, Mäntel oder in eine Brandschutzdecke hüllen und auf dem Boden wälzen. Fenster und Türen schliessen um Brand- und Rauchausbreitung zu vermeiden. Brandstelle über Fluchtwege verlassen Ausgänge, Treppen, Notausgang benützen, Lifte nicht benützen. Sammelplatz aufsuchen, Personenkontrolle durchführen, Brandplatz nicht verlassen. Bei verrauchten Treppenhäusern und Korridoren im Zimmer bleiben, Türe schliessen und sich am geschlossen Fenster bemerkbar machen, auf Feuerwehr warten. 3. Löschen Brand mit den vorhandenen Mitteln bekämpfen Handfeuerlöscher, Löschposten, Brandschutzdecke. Brände von Öl oder Fett mit Brandschutzdecke oder mit geeignetem Feuerlöscher (Fettbrandlöscher) löschen. Bei brennenden elektrischen Geräten sofort ausschalten und/oder Netzstecker ausziehen. Nach dem Löschen Brandstelle beobachten Eintreffende Feuerwehr einweisen. Überlegen Sie schon heute, wie Sie sich im Brandfall verhalten müssten! 2007, 5415 Nussbaumen - 1 -

2 HANDFEUERLÖSCHER Ein Feuerlöscher ist nicht unbedingt für alle Arten von Bränden geeignet! Handfeuerlöscher sind mit "Brandklassen" Symbolen bedruckt, die anzeigen für welche Arten von Bränden ein Feuerlöscher geeignet ist. Die verwendeten Löschmittel sind hauptsächlich: Pulver, Schaum, Kohlendioxid (CO 2 ). FEUERLÖSCHER IN BETRIEB SETZEN Bevor wir einen Feuerlöscher einsetzen können muss dieser zuerst aktiviert werden. (Druckaufbau) Alle Feuerlöscher besitzen an der Auslöse-Armatur eine Sicherung, um ein ungewolltes Auslösen zu verhindern. Bei vielen Löschern ist der Traggriff in der Auslösearmatur integriert. Es gibt zwei unterschiedliche Auslösearmaturen: Druckhebel-Armatur (Schnabelventil) Traggriff und Auslöse- / Unterbrechungs-Hebel kombiniert. Schlauch nur mit Löschdüse. Schlagknopf-Armatur Traggriff und Auslöseknopf getrennt. Schlauch mit Löschpistole. Die verschiedenen Typen von Armaturen werden beim Aktivieren (in Betrieb setzen / Aufladen) gleich behandelt. 1. Sicherung ziehen 2. Schlagknopf kräftig einschlagen oder Druckhebel kurz drücken 3. Düse auf Brand richten und Druckhebel niederdrücken oder Löschpistole betätigen 2007, 5415 Nussbaumen - 2 -

3 FEUERLÖSCHER RICHTIG EINSETZEN Brand in Windrichtung löschen Feuerlöscher nie probeweise betätigen, nicht wahllos in die Flammen spritzen! Nur Löschen, wenn keine Gefahr für das eigene Leben besteht! Von vorne beginnend und von unten nach oben löschen. Löschmittel über den ganzen Brandherd verteilen. Nur so viel Löschmittel einsetzen wie zum Löschen erforderlich ist! Tropf und Fliessbrände von oben nach unten löschen! Mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen, nicht nacheinander! Miteinader = grössere Löschleistung! Mit der Pulverwolke und nicht mit dem Pulverstrahl löschen! Brandstelle beobachten. Auf Rückzündungen achten! Löschmittelreserve bereithalten! Benutzte oder in Betrieb gesetzte Feuerlöscher nicht wieder aufhängen!!!... Sondern unverzüglich neu befüllen lassen. 2007, 5415 Nussbaumen - 3 -

4 DIE BRANDKLASSEN NACH EN3-NORM Brände von glutbildenden festen Stoffen Holz, Papier, Stroh, Textilien, Gummi, Kohle, Kunststoffe (Duroplaste) Brände von Flüssigkeiten und schmelzenden festen Stoffen Benzin, Öle, Fett, Lack, Wachs, Teer, Harz, Kunststoffe (Thermoplaste) Brände von Gasen Acetylen, Methan, Propan, Butan, Erdgas, Wasserstoff Brände von Metallen Aluminium, Magnesium, Titan, Natrium, Kalium, Calcium, Barium, Beryllium, Lithium Brände von Speise-Ölen/-Fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) Brände von Fett und Öl in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und Geräten Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen Alle nach der neuen Norm EN 3 zugelassenen Löschgeräte sind auch für die Brandbekämpfung an unter Spannung stehenden Anlagen und Geräten (auch Wasser- und Schaum-Löscher) geeignet. Sie tragen die Aufschrift: "Vorsicht bei elektrischen Anlagen. Nur bis 1000 V; Mindestabstand...m". Der Mindestabstand von 1m, 3m oder 5m ist von der verwendeten Löschdüse abhängig (Nebel-, Sprüh-, oder Voltstrahl). Löschgeräte nach alter Norm tragen ein Piktogramm der Brandklasse E 2007, 5415 Nussbaumen - 4 -

5 DIE BRANDKLASSEN UND LÖSCHMITTEL Nicht jeder Feuerlöscher kann für alle Brände eingesetzt werden! Die drei Löschmittelarten (Flüssig, Fest, und Gasförmig) sind nicht nur für Brandklassen der Festen-, Flüssigen- oder Gasförmigen-Brennstoffen geeignet. Kombinationen von mehreren Brandklassen auf einem Feuerlöscher sind möglich. Bei Feuerlöscher für Metallbrände (Brandklasse D) gibt es keine Kombinationen Löschmittel Wasser Schaum (Luftschaum) Löschgeräte nach Alter Norm. Schaum (Sprühstrahl) nach neuer Norm EN3. Salzlösungen (Fettbrand) Pulver (ABC) Pulver (BC) Pulver (D) Kohlendioxid CO 2 Brandklassen Brände an Elektrischen Anlagen bis 1000V = nicht geeignet = geeignet = bedingt geeignet 2007, 5415 Nussbaumen - 5 -

6 ERSTE HILFE Wenn Kleider brennen Brennende Kleidungsstücke wenn möglich vom Körper entfernen. Nicht weglaufen oder wegrennen, sondern sich auf dem Boden wälzen. Brennende Kleider durch Einwickeln in Decken, Tücher oder Teppich löschen. Mit dem Feuerlöscher (Schaum o. Pulver) eine brennende Person löschen. Löschpulver oder Löschschaum ist ungiftig! Löschstrahl nicht auf Mund und Augen richten. (Keine CO 2 / Kohlendioxid-Löscher verwenden! = Kälteschock, Kälteverbrennungen). Hilfe bei Rauchgasvergiftungen Bei Bränden werden ca. 40 Giftgase freigesetzt. Jeder, der ungeschützt Rauchgasen auch nur für kurze Zeit ausgesetzt war, gehört sofort in Spitalüberwachung. Eingeatmetes Kohlenmonoxid (CO) verhindert langanhaltend eine genügende Sauerstoffversorgung. Die Wirkung der eingeatmeten Giftgase setzt oft erst nach 24 bis 48 Stunden nach dem Ereignis ein, kann dann aber sehr schnell zu einem toxischen Lungenödem führen. Dieses endet nicht selten tödlich oder führt zu langanhaltenden Folgeschäden. 2007, 5415 Nussbaumen - 6 -

7 ERSTE HILFE BEI VERBRENNUNGEN Wir unterscheiden zwischen 3 Verbrennungsgraden: 1. Grad: Rötung der Haut (wie z.b. beim Sonnenbrand) 2. Grad: Blasenbildung 3. Grad: Verkohlung, Verschorfung der Haut und des darunter liegenden Gewebes Sofortmassnahme bei Verbrennungen aller Grade: Kühlen mit Wasser, während 20 bis 45 Minuten o Nie Milch, Yoghurt, Öl, Mehl und dergleichen verwenden o Keine Salben! Kleider nicht entfernen o Durch die Hitzeeinwirkung können die Kleider an der Haut kleben o Nasse Kleider unterstützen die Kühlungswirkung um ein Vielfaches 144 Alarmieren bei o Verbrennungen 3. Grades o Verbrennungen 2. Grades, mit grösseren Blasen. Blasen nie aufstechen! o Verbrennungen 1. Grades, wenn diese von Fieber und Unwohlsein begleitet sind Patienten überwachen o Bewusstsein: Ist er wach und orientiert? Nein Lebensrettende Sofortmassnahmen o Atmung beschwerdefrei? Nein Lebensrettende Sofortmassnahmen o Kreislauf: Puls gut spürbar? Nein Lebensrettende Sofortmassnahmen Quelle: Erste Hilfe, Rettungsschule Künzler Impuls, 5415 Nussbaumen 2007, 5415 Nussbaumen - 7 -

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