s SINUMERIK 840D sl
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- Theodor Ziegler
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1 s SINUMERIK 840D sl Hinweise zur Installation und zum Betrieb Die (interne Version ) besteht aus folgenden Komponenten: Komponente NCK (inkl NRK) SNCK SINAMICS PLC BeSy(317-3) PLC BeSy(319-3) Version V V V V V FB15(sl) CP V MCP_CLIENT V SINUMERIK Operate V Linux Grundsystem V NCK Filesystem Driver NCU-Link Config (SDB s zur Konfiguration von NCU- Link) V V Profinet FW Cycles V HMIARC-Tool SinIntClient Voraussetzungen: o Die CNC-SW 4.7 SP1 HF4 darf ausschließlich auf SINUMERIK NCU s PN / 710.3B PN, PN / 720.3B PN und PN / 730.3B PN betrieben werden. o CF-Card Smart Modular Xceed 8GB. - für die Standardversion 6FC5851-1XG41-_YA8. o Step 7 Version ab V5.5 SP4 o Aktuelle Toolbox >= V o NCU-Servicesystem >= V o Verwendung von SINUMERIK Operate intern auf NCU bedingt in Verbindung mit realen Antrieben die Option S00 SINUMERIK Operate auf /NCU o Verwendung von SINUMERIK Operate extern auf PCU oder PC bedingt in Verbindung mit realen Antrieben die Option P87/P88 SINUMERIK Operate auf /PCU / PC o NCU 7x0.3 Baugruppen mit Bootcode der PLC Version V2.5 (siehe auch Pkt. Bootcode.. ) ********************************************************************************************************************** Neue Optionen: 6FC5800-0AP75-0YB0 Abarbeiten vom externen Speicher (EES) 6FC5800-0AS10-0YB0 Automatisches Nachoptimieren mit AST Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 1 of 11
2 Hinweise und Einschränkungen: Die Software HMI-Pro sl ab einschließlich V kann in Verbindung mit der CNC-SW 4.7 SP1 HFx eingesetzt werden. Die Spracherweiterungen V4.5.2 und V4.7 HF1 sind einsetzbar. Neue Texte von SW 4.7 SP1 HFx werden ggf. in englischer Sprache angezeigt. Folgende Funktionen / Optionen sind nicht freigegeben: Simulation F-PLC, d.h. keine 317F und 319F, damit auch nicht SINUMERIK mit dbsi1 HTL/TTL-Geber in Verbindung mit HLA und Safety Die Funktion CBA darf nur mit Erklärung zur maschinenspezifischen Freigabe eingesetzt werden. Easy Startup Technologie "Schleifen" ********************************************************************************************************************** Funktionsverbesserungen im NCK SW 4.7 SP1 HF4 gegenüber SW 4.7 SP1 HF3: PR-Nr Funktionsverbesserungen im Operate SW 4.7 SP1 HF4 gegenüber SW 4.7 SP1 HF3: PR-Nr Funktionsverbesserungen in den Siemens Zyklen SW 4.7 SP1 HF4 gegenüber SW 4.7 SP1 HF3: PR-Nr Funktionsverbesserungen im NCK SW 4.7 SP1 HF3 gegenüber SW 4.7 SP1 HF1 / HF2: PR-Nr Funktionsverbesserungen im Operate SW 4.7 SP1 HF3 gegenüber SW 4.7 SP1 HF1 / HF2: PR-Nr, Funktionsverbesserungen in den Siemens Zyklen SW 4.7 SP1 HF3 gegenüber SW 4.7 SP1 HF2: PR-Nr Funktionsverbesserungen in den Siemens Zyklen SW 4.7 SP1 HF2 gegenüber SW 4.7 SP1 HF1: PR-Nr Funktionsverbesserungen im NCK SW 4.7 SP1 HF1 gegenüber SW 4.7 SP1: PR-Nr Funktionsverbesserungen im Operate SW 4.7 SP1 HF1 gegenüber SW 4.7 SP1: PR-Nr Funktionsverbesserungen in den Siemens Zyklen 4.7 SP1 HF1 gegenüber SW 4.7 SP1: PR-Nr Funktionsverbesserungen im NCK SW 4.7 SP1 gegenüber SW 4.7 HF2: PR-Nr Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 2 of 11
3 Funktionsverbesserungen im Operate SW 4.7 SP1 gegenüber SW 4.7 HF2: PR-Nr Funktionsverbesserungen in den Siemens Zyklen 4.7 SP1 gegenüber SW 4.7 HF2: PR-Nr Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 3 of 11
4 Installation der CNC-Software: Zur Installation der CNC-Software ist das NCU-Servicesystem >= V auf USB-Stick erforderlich. Die Neuinstallation kann mittels NCU-Servicesystem und TCU oder mit WinSCP / AMM /P2P V4.6 durchgeführt werden. Eine Hochrüstung oder Neuinstallation kann auch mit Mitteln des Create MyConfig Version 4.6 HF1 durchgeführt werden. Dazu ist ein CMC-Paket zu erstellen, dass entweder auf einem PG, PC, einer PCU oder einem USB-Stick an der NCU oder PCU abgelegt und gestartet wird. Die Anleitung dazu finden Sie im Handbuch Create MyConfig. Die Installation der Software darf nur auf einer SINUMERIK 8GB CF-Karte erfolgen - siehe Voraussetzungen Bootcode der PLC: Der SW-Stand 4.7 läuft nur mit einem auf der NCU-HW intern codierten PLC-Bootcode ab V2.5 an. Wenn dieser PLC-Bootcode noch nicht installiert ist, läuft die Steuerung nicht an (in der 7-Segmentanzeige steht dann PLC und SF und DP LED blinken rot). In diesem Zustand kann die Bootcode-Hochrüstung über den PLC-Drehschalter angestoßen werden. Bei Drehen des PLC-Drehschalters in Schalterstellung 5, wird der Bootcode geflasht. Man erkennt das daran, dass in der 7-Segmentanzeige ein rotierendes Rad dargestellt wird. Das dauert ca. 15 Sekunden. Bei diesem Vorgang darf die NCU auf keinen Fall abgeschaltet werden! Wenn der Vorgang der Bootcode-Hochrüstung beendet ist, erlischt die 7-Segmentanzeige. Jetzt kann der PLC-Drehschalter wieder zurück in Stellung 3 gedreht werden (Urlöschen) und der Systemhochlauf wird fortgesetzt. Installation des NCU-Servicesystems auf USB-Stick: Das NCU-Servicesystem liegt als USB-Stick-Image im Verzeichnis emergency_bootsys_ncu der Liefer-DVD. Daneben liegt das Kopierprogramm installdisk.exe. Schließen Sie einen USB-Stick >= 2 GB, an Ihr PG bzw. PC an und ermitteln Sie den zugehörigen Laufwerksbuchstaben. Rufen Sie installdisk auf, um das NCU- Servicesystem auf den USB-Stick zu kopieren: installdisk --verbose --blocksize 1m <Image-Datei> <Laufwerksbuchstabe:> Das o.g. Kommando führt man am besten in einer DOS-Shell aus. Sie benötigen hierfür Administratorrechte auf Ihrem PG/PC Installation an der NCU: Nach Abschluss von installdisk ziehen Sie den USB-Stick vom PG / PC ab, booten einmalig eine NCU 7x0 von diesem Stick (dieser Bootvorgang dauert etwas länger; mit einem "P" in der 7-Segmentanzeige der NCU wird dabei angezeigt, dass die FAT Partition des USB Sticks partitioniert wird) und stecken den Stick dann erneut in das PG / PC. Unter Windows sehen Sie jetzt einen leeren USB-Stick. Auf diesen kopieren Sie nun von der Liefer-DVD, Verzeichnis ncu_sw, die gewünschte CNC-Software (Datei mit Endung.tgz). Der USB-Stick kann in einen der beiden USB-Stecker der NCU 7x0.3 gesteckt werden. Die NCU bootet beim Einschalten von diesem USB-Stick. Die Bedienung erfolgt entweder über eine TCU, die an der NCU angeschlossen ist, oder über PG / PC mittels WinSCP unter "Open Terminal". Die Benutzung des NCU-Servicesystems ist in der Dokumentation /IM7/ auf der Liefer-DVD beschrieben. Es wird der USB-Stick "SIMATIC IPC USB-Flashdrive, 6ES7648-0DC60-0AA0" empfohlen. Das Image kann alternativ auch mit dem Tool AccessMyMaschine /P2P V4.6 über den Menüpunkt "Dateisystem-Image schreiben" installiert werden. Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 4 of 11
5 Hinweise zur CNC-Software: o Der NC-Optionsalarm ist jetzt bei Standard- und Exportvariante ein Power-On-Alarm. Ausnahme: Simulatoren ohne reale Antriebe. o Wenn von V4.5 SPx hochgerüstet wird und dort alle Optionen lizenziert sind, ist nach der Hochrüstung u. U. die Nachlizensierung der Optionen P87 und P88 (Operate auf PC bzw. PCU 50) erforderlich. o Das Maschinendatum $mn_mm_memory_config_mask darf nicht den Wert 1 haben. o Auto Servo Tuning - AST Findet eine Hochrüstung von CNC SW < V4.5 SP3 statt, sind die gespeicherten Session Files von AST (Auto Servo Tuning) nicht kompatibel und die AST-Einstellungen (Strategie, Messparameter, etc.) gehen verloren. o SinuComARC SerienIB-Archive können nicht mehr mit SinuComArc bearbeitet werden. Alternativ kann Create MyConfig (z.b.: auch CMC Diff) bzw. AMM /P2P V4.6 SP1 verwendet werden, nicht mit dem Anspruch eines kompatiblen Nachfolgers. o o Im Bild "Logische Laufwerke" kann es zu Anzeigefehlern bzgl. der projektieren USB-Schnittstellen kommen. Im Bild "Logische Laufwerke" sollte keine Netzlaufwerke projektiert sein, die dauerhaft nicht verfügbar sind. o Einschränkungen bei EES: Bei einem USB-Stick an der TCU in Verbindung mit einer PCU ist zur Zeit ein Editieren jeglicher Art der Dateien bei aktivem EES-Mode auf dem USB nicht möglich, wohl aber ein Abarbeiten davon. Wird auf einen USB-Stick an einer TCU von mehreren HMIs / NCUs parallel zugegriffen, so findet keine Koordination zwischen den Komponenten statt, sodass die Gefahr besteht, dass ein in Abarbeitung befindliches Programm von der anderen Komponente modifiziert / zerstört werden kann. Nach Auftreten eines Alarms (z.b. Alarm "Softwareendschalter") bei der Abarbeitung von einem Windows-Netzlaufwerk kann das Programm nach einem Abbruch über Bedientafel-Reset oft nicht erneut gestartet werden. Es wird der Alarm "Programm wird editiert" ausgegeben. Erst nach einem Bereichswechsel bzw. An- und Abwahl von "Programmbeeinflussung" kann das Programm wieder abgearbeitet werden. o Bei Verwendung vom SinuComNC-Trace muss bei PLC-Signalen darauf geachtet werden dass die projektierten Signale (Datenbausteine, Datenbytes) in der PLC vorhanden sind. o Problemlösung für S5_FETCH / S5_WRITE im CP: Es gibt ab SW 4.7 SP1 auf der CF Karte im Verzeichnis /siemens/sinumerk/cp die Datei cp_param.ini mit folgendem Inhalt: [IniFile_ID] Version = 100 Type = 'CosCP' Comment = 'Select fetch/write version' ################################################################################ #### If you modify this file, #### #### - don't remove the section [IniFile_ID] above #### #### - check 'cp_param.log' to verify that your settings are accepted. #### ################################################################################ [FetchWrite] # Selection of the S5 fetch/write implementation # Version = 1 : the previous behaviour Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 5 of 11
6 # Version = 2 : the new as far as possible CP 343 compatible behaviour Version = 1 Durch Umkopieren dieser Datei (ist als manufact möglich) in das Verzeichnis /user/sinumerik/cp und Ändern des Eintrags "Version = 1" in "Version = 2" wird die Problemlösung wirksam. Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 6 of 11
7 o SSH-Port 22 an X130-Schnittstelle Ab SW 4.7 SP1 ist aus Sicherheitsgründen in der Firewall der SSH-Port 22 an der X130-Schnittstelle gesperrt. Das hat zur Folge, dass über diese Schnittstelle die Steuerung standardmäßig von außen nicht mehr erreichbar ist. Das betrifft unter anderem den Operate auf PCU/IPC/PC (nutzt das für einige Funktionen), WinSCP und AMM. Dauerhaft freigeschaltet werden kann dieser Port im Operate (nur auf NCU möglich) unter IB -> Netzwerk -> Firmennetz -> Ändern -> Checkbox SSH (TCP/22), siehe Screenshot: Alternativ kann dies auch durch einen manuellen Eintrag in der Datei /user/system/etc/basesys.ini erfolgen (so wie heute dort schon ggf.die Ports 102 und 5900 freigeschaltet werden). Hinweise zur Tool-Box V : Wenn keine neuen Funktionen aus Software 4.7 verwendet werden muss das PLC Anwenderprogramm nicht zwingend auf die Grundprogramm Version 4.7 hochgerüstet werden. Funktionsfähig sind PLC Anwenderprogramme ab Version 4.5 des PLC Grundprogrammes. Bei einer HLA Hardwareprojektierung es ist nur zulässig die Telegramme vom Steckplatz (Objekt) 1 aufwärts von 136 auf 166 zu verändern. S120-Antriebe am Profinet taktsynchron: Die Projektierung über die NCU ist möglich, nicht über das IO-Device. Beim Taktsynchronalarm der NCU die Einstellung für den Ti/To-Modus als fixiert auswählen, anstatt im IO-Device. Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 7 of 11
8 Baugruppentausch STEP7 Hardwarekonfig: Mit STEP7 5.5 SP4 HF4 ist es in der HW-Konfig nicht möglich eine NCU710.3 PN durch eine andere NCU zu ersetzen. Es ist STEP7 5.5 SP4 HF3 oder kleiner zu verwenden. Hinweise zur Tool-Box V : Rüstet man ein Anwenderprogramm auf SW 4.7SP1 hoch, so kommt es mit der Toolbox >= V zum Problem an der Aufrufschnittstelle des FB1 im OB100. Durch Einfügen des neuen Parameters MCP_IF_TCS hat sich die Aufrufschnittstelle des FB1 geändert. Dies führt dazu, dass der Anwender nach Einfügen der Bausteine aus der Toolbox >= V eine Fehlermeldung durch Step7 bekommt. Die Fehlermeldung tritt nur auf, wenn der OB100 geöffnet wird Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 8 of 11
9 In Toolbox V ist diesbezüglich eine Verbesserung erfolgt, der Bausteinaufruf FB1 RUN_UP muss einmalig aktualisiert werden, danach werden die Aufrufparameter ohne Zeitstempelkonflikt dargestellt Baustein markieren, Menü Bearbeiten > Aufruf > aktualisieren Hinweis zu Nutzung von Starter: Es ist die Starter-Version V4.4 SP1 zu verwenden. Hinweise zu SINUMERIK Operate: Für Achsen nach einer Achslücke kann keine Spindelsteigungsfehlerkompensation konfiguriert werden. Bei Verwendung von SIMATIC ITC-Panels ist kein Touch Softkey für die Hilfe-Funktion verfügbar. Bei Sätzen mit POLY und G91 kann die Formenbauansicht nicht verwendet werden. Bei BSPLINE-Sätzen kann die Formenbauansicht nicht verwendet werden. Bei GUD-Arrays können nur die Elemente 0 bis max angezeigt bzw. geändert werden, auch wenn das Array in der NC größer ist. Link und Safety: Die Safetyfunktionen "Sichere Endschalter", "Sichere Nocken" und "Sichere Nockenspur" sind im Zusammenhang mit NCU-Link nicht freigegeben. Datei- / Verzeichnisnamen, die ein Minus-Zeichen enthalten werden sowohl im NC-Speicher als auch auf dem Lokalen Laufwerk abgelehnt. Wenn bei der Installation von Operate auf PCU 50 Win7 ein Auto-Logon für einen bestimmten User erfolgen soll, dann muss dieser User ein Windows-Kennwort haben. Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 9 of 11
10 Bei der Installation von Operate auf PCU 50 wird bei der Einstellung Autologon für einen User das eingegebene Passwort nicht auf Richtigkeit geprüft. Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 10 of 11
11 Zyklenpakete: In der CNC-SW 4.7 SP1 HFx sind die folgenden Zyklenpakete auf der CF-Karte enthalten: Standardzyklen (Technologischen Zyklen) Messzyklen ISO-Zyklen ShopMill-Zyklen ShopTurn-Zyklen Alle diese Siemens-Zyklen werden im Hochlauf der NCU automatisch in die NC geladen. Die zugehörigen Variablen werden in der Definitionsdatei PGUD abgelegt. Hinweis: Der programguide im SINUMERIK Operate basiert auf diesen Zyklenpaketen der CNC-SW 4.7 SP1. Zyklenaufrufe in Teileprogrammen für diese Zyklen können mit der Zyklenunterstützung im HMI-Advanced 7.x nicht rückübersetzt und bearbeitet werden. Weitere Informationen und Hinweise siehe siemensd/e_appendix_cycles.pdf Siemens AG 2015 DF MC R&D 51 Page 11 of 11
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