Überlagerungsgetriebe

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1 Überlagerungsgetriebe

2 Aufgabe eines Drehzahl-Überlagerungsgetriebes ist es, die Drehzahl am Abtrieb durch eine zusätzliche Drehbewegung zu erhöhen oder zu vermindern. Diese Steuerung wird manuell, mit Motoren oder Getriebemotoren über eine Schnecke mit starker Übersetzung vorgenommen. Die Korrektur der Winkelgeschwindigkeit kann auch bei eingeschalteter Maschine durch Überlagerung der einzelnen Bewegungen vorgenommen werden, wodurch teure Stillstandzeiten vermieden werden. Das Funktionsprinzip der mechanischen Drehzahl- Überlagerungsgetriebe beruht auf einem Planetengetriebe mit dem einzigen Unterschied, dass das Hohlrad keine feste Einheit mit dem Grundkörper bildet, sondern mit einer Korrektur- Schneckenwelle verzahnt ist. Durch Drehung dieser Schnecke dreht sich das Hohlrad des Planetengetriebes und die Abtriebsgeschwindigkeit ändert sich. Überlagerungsgetriebe sind die ideale Lösung für die Synchronisation der Bearbeitungsphasen bei Maschinen mit mehreren Bearbeitungsstationen, mit Transportbändern und Zuführstraßen (insbesondere im mechanische Überlagerungsgetriebe Papier-, Verpackungs-, Druckereibereich u.a.). Die Überlagerungsgetriebe können als stufenlose Getriebe verwendet werden. So kann zum Beispiel bei Aufwickelstraßen die Geschwindigkeit einer oder mehrerer Stationen verändert werden, um die Zugwerte konstant zu halten. Andere typische Einsatzgebiete für Überlagerungsgetriebe sind Druckmaschinen, Blech- und Kunststoffbearbeitungsmaschinen sowie Verpackungsmaschinen, bei denen die Minimierung von Materialresten und die Maschineneinstellung eine hohe Genauigkeit erfordern. 3 Versionen, 5 Modelle und 85 Bauformen bilden eine sehr umfangreiche Produktpalette, die ein weites Anwendungsspektrum abdeckt. Abgesehen von den Standardmodellen kann UNIMEC spezielle Überlagerungsgetriebe nach den konkreten Anforderungen der Maschinen herstellen. 230

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4 256 F einstufige Überlagerungsgetriebe. 260 RIS/F Überlagerungsgetriebe mit Umkehr- Kegelradgetriebe. 257 DF zweistufige Überlagerungsgetriebe. 262 MF einstufige Überlagerungsgetriebe mit Motor an der Korrekturwelle. 258 RC/F Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe und Hohlwelle. 262 MDF zweistufige Überlagerungsgetriebe mit Motor an der Korrekturwelle. 259 RS/F Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe und Vollwelle. 262 RC/MF Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe, Hohlwelle und Motor an der Korrekturwelle. 232 Anwendungsbeispiele stehen in Bereich - ANWENDUNGEN zur Verfügung

5 RS/MF Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe, Vollwelle und Motor an der Korrekturwelle. 262 RC/MRF Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe, Hohlwelle und Motorgetriebe an der Korrekturwelle. 263 RIS/MF Überlagerungsgetriebe mit Umkehr- Kegelradgetriebe und Motor an der Korrekturwelle. 262 RS/MRF Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe, Vollwelle und Motorgetriebe an der Korrekturwelle. 263 MRF einstufige Überlagerungsgetriebe mit Motorgetriebe an der Korrekturwelle. 263 RIS/MRF Überlagerungsgetriebe mit Umkehr- Kegelradgetriebe und Motorgetriebe an der Korrekturwelle. 263 MRDF zweistufige Überlagerungsgetriebe mit Motorgetriebe an der Korrekturwelle. 263 verstärkte Version -P Die Modelle in verstärkter Version mit 6 Planetenrädern besitzen die Endung -P. Anwendungsbeispiele stehen in Bereich - ANWENDUNGEN zur Verfügung 233 Produktpalette

6 Gehäuse Die Gehäuse der Überlagerungsgetriebe sind außen komplett bearbeitet und innen lackiert. Sie werden aus Grauguss EN-GJL-250 (nach UNI EN 1561:1998) gefertigt. Zahnräder Die Zahnräder der Überlagerungsgetriebe werden aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt: Im Planetengetriebe bestehen das Sonnenrad und die Planetenräder aus legiertem Stahl 17NiCrMo 6-4 (nach UNI EN 10084:2000), während das Hohlrad aus Aluminiumbronze CuAl10Fe2-C (nach UNI EN 1982:2000) mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften besteht. Das Sonnenrad und die Planetenräder besitzen eine Geradverzahnung mit einer Übersetzung von 1/3, während das Hohlrad innen geradverzahnt und außen beim Eingriff der Schnecke schrägverzahnt ist. Letztere besteht aus legiertem Stahl 16NiCr4 (nach UNI EN 10084:2000). Die Zahnräder des Planetengetriebes werden einsatzgehärtet und geschliffen. Dieverzahnung der Schnerke sowie die Schaftenden werden zuerst einsatzgehärtet und anschließend geschliffen. Falls das Überlagerungsgetriebe mit einem Kegelradgetriebe gekoppelt ist, sind die Kegelräder mit einer Gleason - Verzahnung aus 17NiCrMo 6-4 (nach UNI EN 10084:2000) versehen, einsatzgehärtet und paarweise eingefahren. Flächen und Bohrungen werden geschliffen. Drehzahl-Überlagerungsgetriebe Wellen Die Wellen der Überlagerungsgetriebe werden aus unlegiertem Stahl C45 (nach UNI EN :1998) hergestellt. Die Hohlwellen hingegen bestehen aus 16NiCr4 (nach UNI EN 10084:2000) und werden einsatzgehärtet und innen geschliffen. Alle Wellen werden an den Kontaktbereichen mit den Lagern und Dichtringen geschliffen und induktionsgehärtet. Lager und Ausgangsprodukte Für die gesamte Produktpalette werden Markenlager und -produkte verwendet. 234

7 FORMELSAMMLUNG A = maximale Antriebsdrehzahl [rpm] B = Frequenz des Lastzyklus [Hz] c p = spezifische Wärmekapazität des Schmiermittels [J/kg C] F r1 = radiale Kraft an der Korrekturwelle [dan] F r2 = radiale Kraft an der langsamen Welle [dan] F r3 = radiale Kraft an der schnellen Welle [dan] F r4 = radiale Kraft an der Welle des Kegelradgetriebes [dan] F a1 = axiale Kraft an der Korrekturwelle [dan] F a2 = axiale Kraft an der langsamen Welle [dan] F a3 = axiale Kraft an der schnellen Welle [dan] F a4 = axiale Kraft an der Welle des Kegelradgetriebes [dan] f a = Einsatzfaktor f d = Lebensdauerfaktor f g = Benutzungsfaktor i c = Übersetzungsverhältnis zwischen Schnecke und Schneckenrad als Bruch (z.b. 1/2) i t = Übersetzungsverhältnis zwischen schneller und langsamer Welle als Bruch (z.b. 1/2) J = gesamtes Trägheitsmoment [kgm 2 ] J f = Trägheitsmoment des Überlagerungsgetriebes [kgm 2 ] J v = Trägheitsmoment am Abtrieb des Überlagerungsgetriebes [kgm 2 ] M tl = Drehmoment an der langsamen Welle [danm] M tv = Drehmoment an der schnellen Welle [danm] n 1 = schnelle Welle n 2 = langsame Welle n 3 = Korrekturwelle P d = in Wärme umgewandelte Leistung [kw] P i = Antriebsleistung am einzelnen Überlagerungsgetriebe [kw] P L = Leistung an der langsamen Welle [kw] P J = Rotationsleistung [kw] P u = Abtriebsleistung am einzelnen Überlagerungsgetriebe [kw] P v = Leistung an der schnellen Welle [kw] P e = äquivalente Leistung [kw] PTC = Korrekturfaktor der Wärmeleistung Q = Schmiermitteldurchfluss [l/min] rpm = Umdrehungen pro Minute t a = Umgebungstemperatur [ C] t f = Oberflächentemperatur des Überlagerungsgetriebes [ C] η = Wirkungsgrad des Getriebes θ L = Drehwinkel der langsamen Welle [ ] θ v = Drehwinkel der schnellen Welle [ ] θ c = Drehwinkel der Korrekturwelle [ ] ω L = Drehzahl der langsamen Welle [rpm] ω v = Drehzahl der schnellen Welle [rpm] ω c = Drehzahl der Korrekturwelle [rpm] α L = Winkelbeschleunigung der langsamen Welle [rad/s 2 ] Falls nicht anders angegeben, beziehen sich alle Längen in den Abmessungstabellen auf [mm]. Falls nicht anders angegeben, werden die Übersetzungsverhältnisse in Brüchen angegeben. 235 Kennwerte der Bauteile und Glossar

8 ANALYSE UND ZUSAMMENSETZUNG DER LASTEN Überlagerungsgetriebe dienen dazu, eine Drehbewegung zwischen Wellen zu übertragen und dabei die Drehzahl zu korrigieren. Die Getriebe sind so entworfen, dass sie die in der Leistungstabelle angegebenen Leistungen und Drehmomente übertragen können. Dennoch gibt es einige Kräfte, die bei der Auswahl der Baugröße berücksichtigt werden müssen. Diese Kräfte entstehen durch die Bauteile, die an das Überlagerungsgetriebe angeschlossen sind und sie haben unterschiedliche Ursachen wie Zug eines Riemens, starkes Beschleunigen oder Abbremsen eines Schwungrads, Versetzungen in der Struktur, Schwingungen, Stöße, Pendelbewegungen u.a. Die Kräfte, die auf die Wellen wirken, treten in zwei Typen auf: radial und axial in Bezug auf die Wellenachse. Die folgenden Tabellen führen die Maximalwerte für jeden Krafttyp je nach Modell und Baugröße auf. Bei ausgeprägten Kräften müssen die Tabellenwerte durch 1,5 und bei Stoßlasten durch 2 geteilt werden. Falls sich die realen Kräfte den (modifizierten) Tabellenwerten annähern, ist unsere technische Abteilung zu kontaktieren. RADIALLASTEN Fr2 Fr1 Fr3 Fr1 Fr1 Fr3 Fr3 Fr4 Fr3 Größe Drehzahl der schnellen Welle ω v [rpm] Fr1 [dan] Fr2 [dan] Fr3 [dan] Fr4 [dan]

9 AXIALLASTEN Fa2 Fa3 Fa1 Fa1 Fa3 Fa3 Fa1 Fa3 Fa4 Größe Drehzahl der schnellen Welle ω v [rpm] Fa1 [dan] Fa2 [dan] Fa3 [dan] Fa4 [dan] Lasten

10 SPIEL Der Eingriff der Zahnräder besitzt ein normales und notwendiges Spiel, das über die Wellen weitergeleitet wird. Das Spiel der Räder steigt mit fortschreitendem Verschleiß und dadurch ist nach längerer Benutzungsdauer mit einem höherem Spiel zu rechnen, als bei der Inbetriebnahme. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass wegen der Axialkomponente der übertragenen Kraft der gemessene Spielwert unter Last vom lastfreien Wert abweichen kann. WIRKUNGSGRAD Der Wirkungsgrad der Überlagerungsgetriebe hängt stark vom verwendeten Modell ab: Modell F 90-93% Modell DF 85-90% Modell RC/F-RS/F 80-85% Modell RIS/F 78-83% ANTRIEB Die Antriebswelle des Überlagerungsgetriebes kann manuell oder durch einen Motor angetrieben werden. Der Antrieb der Korrekturwelle kann manuell oder durch einen Motor ausgeführt werden und in letzterem Fall können Welle und Motor bzw. Getriebemotor direkt miteinander verbunden werden. Die Leistungstabellen bestimmen für einheitliche Betriebsfaktoren und für einzelne Getriebe die Antriebsleistung und das Drehmoment an der langsamen Welle in Abhängigkeit vom Modell, der Baugröße, der Übersetzung und der Drehzahl. Die Korrektur der Abtriebsgeschwindigkeit Die wichtigste Funktion des Überlagerungsgetriebes, die Korrektur der Abtriebsdrehzahl und des Drehwinkels durch Bewegen der Schnecke kann wie folgt berechnet werden. Durch die Definition der folgenden Parameter: ω V = Drehzahl der schnellen Welle [rpm] ω L = Drehzahl der langsamen Welle [rpm] = Drehzahl der Schnecke [rpm] ω c i c = Übersetzungsverhältnis zwischen Schnecke und Schneckenrad (als Bruch dargestellt) i c = 1/80 für die Größe 32 i c = 1/86 für die Größe 42 i c = 1/90 für die Größe 55 i t = gesamtes Übersetzungsverhältnis (als Bruch dargestellt) = ω L /ω V ergeben sich folgende Gleichungen: ω L = ω V i t ± 2 i c ω c 3 ±ω c = (ω V i t -ω L ) 3 i c 2 Falls die Korrektur in Grad anstelle von Drehzahlen geschehen soll, gelten folgende Formeln, bei denen θ L, θ v und θ c die Drehwinkeländerungen an der langsamen Welle, an der schnellen Welle und an der Korrekturwelle darstellen. Diese Variablen können in Grad, Umdrehungen und Bruchteilen von Umdrehungen angegeben werden. θ L = θ v i t ± 2 i c θ c 3 ±θ c = (θ v i t -θ L ) 3 i c 2 238

11 Das Zeichen ± gibt an, dass die Korrektur als Erhöhung oder Verminderung der Drehzahl (oder des Drehwinkels) durchgeführt werden kann. Die folgenden Diagramme bilden den Verlauf des nötigen Drehmoments an der Korrekturwelle in Abhängigkeit vom Drehmoment an der langsamen Welle ab. Selbstverständlich erhält man durch ein Multiplizieren der Drehmomentwerte an der langsamen Welle mit dem Übersetzungsverhältnis des Überlagerungsgetriebes i t die entsprechende Grafik für das Drehmoment an der schnellen Welle. Drehmoment and der Schnecke [danm] Drehmoment an der langsamen Welle [danm] Drehrichtungen Die Drehrichtungen hängen von der Bauform ab. Je nach Modell muss in Abhängigkeit von den gewünschten Drehrichtungen die nötige Bauform ausgewählt werden. Es ist anzumerken, dass auch beim einfachen Wechsel der Drehrichtung einer Welle vom Uhrzeigersinn zum Gegenuhrzeigersinn (oder umgekehrt) alle Drehrichtungen der anderen Wellen des Überlagerungsgetriebes umgekehrt werden. Dauerbetrieb Beim Dauerbetrieb bleiben das Drehmoment und die Winkelgeschwindigkeit über lange Zeit konstant. Nach einer Übergangszeit wird der Betriebszustand stationär und damit die Oberflächentemperatur des Überlagerungsgetriebes und der Wärmeaustausch mit der Umgebung. Es ist wichtig, die Verschleißerscheinungen und die Wärmeleistung zu überprüfen. Aussetzbetrieb Beim Aussetzbetrieb werden die Geschwindigkeit und das Drehmoment des normalen Betriebszustands (auch wenn diese gleich Null sind) durch beachtliche Beschleunigungen und Verlangsamungen überlagert, so dass die Trägheitsmomente des Systems überprüft werden müssen. Dies kann eine erneute Bestimmung der Getriebeausführung und der Antriebsleistung erforderlich machen. Es ist auch wichtig, die Parameter der Biegefestigkeit und Dauerfestigkeit der Bauteile zu überprüfen. 239 Spiel und Antrieb

12 SCHMIERUNG Die Schmierung der Antriebselemente (Zahnräder und Lager) wird durch ein Mineralöl mit EP-Additiven übernommen: TOTAL CARTER EP 220. Für ein gutes Funktionieren des Getriebes muss es regelmäßig auf Ölverluste überprüft werden. Alle Baugrößen verfügen über drei Stopfen für den Fall von Ölverlust: Einfüll, Entleer- und Niveaustopfen. Im Folgenden werden die technischen Angaben und Anwendungsgebiete der Schmiermittel für Überlagerungsgetriebe aufgeführt. Schmiermittel Einsatzgebiet Einsatztemperatur [ C]* technische Angaben Total Carter EP 220 standard 0 : +200 AGMA 9005: D24 (nicht kompatibel mit Ölen auf DIN : CLP Polyglykol-Basis) NF ISO : CKD Total Azolla ZS 68 hohe Geschwindigkeit** -10 : +200 AFNOR NF E HM DIN : HLP ISO : HM Total Dacnis SH 100 hohe Temperaturen -30 : +250 NF ISO 6743: DAJ Total Nevastane SL 220 Lebensmittel -30 : +230 NSF-USDA: H1 * Bei Einsatztemperaturen von 80 C bis 150 C sind Dichtungen aus Viton zu verwenden. Bei Temperaturen über 150 C und unter -20 C bitte unsere technische Abteilung kontaktieren. ** Bei Antriebsdrehzahlen von über 1500 rpm sind Dichtungen aus Viton zu verwenden, die beständiger gegenüber den lokalen Temperaturerhöhungen durch die starke Reibung der Dichtringe sind. Die Schmiermittelmenge in den Kegelradgetrieben wird in der folgenden Tabelle aufgeführt. Größe Modell F innere Schmiermittelmenge [litren] 0,3 1,2 1,2 Modell DF innere Schmiermittelmenge [litren] 0,6 1,6 2,4 Modell RC/F-RS/F-RIS/F innere Schmiermittelmenge [litren] 0,7 2,1 2,7 240

13 Es gibt zwei Arten der Schmierung für die inneren Bauteile der Getriebe: Tauchschmierung und Druckschmierung. Bei der Tauchschmierung ist kein äußerer Eingriff erforderlich: Wenn die Drehzahl der schnellen Welle kleiner ist als die in der folgenden Grafik angegebenen Werte, sorgt die Drehbewegung für die Verteilung des Schmiermittels an die nötigen Stellen. Bei Drehzahlen oberhalb der angegebenen Werte ist es möglich, dass die äußere Geschwindigkeit der Zahnräder so groß ist, dass die Zentrifugalkräfte größer als die Adhäsionskraft des Schmiermittels sind. Deswegen ist es in diesem Fall zur Gewährleistung einer korrekten Schmierung nötig, Schmiermittel unter Druck (empfohlen werden 5 bar) über einen entsprechenden Kühlkreislauf zuzuführen. Bei Druckschmierung muss die Position für den Einbau und die Lage der Bohrungen für den Anschluss des Schmiermittelkreislaufs angegeben werden. Drehzahl der langsamen Welle [rpm] Größe taille Größe taille Größe taille /3 1/3 1/2 1/1,5 1/1 1/1 1/0,75 F RC/F RC/F RC/F RC/F DF RC/F RS/F RS/F RS/F RS/F RS/F RIS/F RIS/F RIS/F RIS/F RIS/F Übersetzung und Modell Bei Drehzahlen in der Nähe der oben angegebenen Höchstwerte ist es ratsam, unsere technische Abteilung zu kontaktieren, um mögliche Betriebsvarianten abzuwägen. Bei sehr niedrigen Drehzahlen der schnellen Welle (unter 50 rpm) könnte es passieren, dass sich die Wirkung der Tauchschmierung nicht richtig entfaltet. In diesem Fall wird empfohlen, sich mit unserer technischen Abteilung in Verbindung zu setzen, um geeignete Lösungen für dieses Problem zu finden. Bei einem Einbau mit vertikaler Achse könnten die oberen Lager der Nabe und das obere Zahnrad nicht richtig geschmiert werden. Solch eine Einbauposition ist bei der Bestellung anzugeben, damit passende Schmieröffnungen angebracht werden können. Falls bei der Bestellung keine Angaben in Bezug auf die Schmierung gemacht werden, wird ein Einsatz mit horizontalem Einbau und Tauchschmierung angenommen. 241 Schmierung

14 EINBAU UND WARTUNG Einbau Beim Einbau des Überlagerungsgetriebes auf eine Anlage muss besonders auf die Ausrichtung der Achsen geachtet werden. Die ungenaue Ausrichtung der Achsen bewirkt eine Überbelastung und Überhitzung der Lager und somit eine stärkere Geräuschentwicklung, schnellere Abnutzung und kürzere Lebensdauer. Das Überlagerungsgetriebe muss so eingebaut werden, dass Versetzungen und Schwingungen vermieden werden. Zu diesem Zweck müssen die Schraubverbindungen besonders sorgfältig ausgeführt werden.vor dem Anbau der Verbindungselemente müssen alle Berührungsflächen gut gereinigt werden, um das Risiko von Festfressen und Rosten zu vermeiden. Bei Montage und Demontage müssen Spannstangen bzw. Abziehwerkzeuge verwendet werden, die an der Gewindebohrung am Ende der Welle anzusetzen sind. Für Presspassungen wird eine Warmmontage mit einer Erwärmung des aufzuschrumpfenden Elementes auf C empfohlen. Bei den Versionen DF, RC/F, RS/F und RIS/F muss eine gleichzeitige Befestigung beider Gehäuse, wie in der Abbildung an der Seite gezeigt, vermieden werden. Falls das Getriebe mit vertikaler Achse eingebaut werden muss, ist dies anzugeben, damit die Schmierung angepasst werden kann. Inbetriebnahme Jedes Überlagerungsgetriebe wird mit Langzeitschmiermittel gefüllt geliefert, das die einwandfreie Arbeitsweise der Einheit bei den im Katalog angegebenen Leistungswerten gewährleistet. Eine Ausnahme bilden die Überlagerungsgetriebe mit der Aufschrift "Öl einfüllen". In diesen Fällen muss bei Montage das Öl bei stillstehenden Zahnrädern einfüllen. Es ist darauf zu achten, dass der max. Ölstand nicht überschritten wird, um Überhitzungen, übermäßige Geräuschentwicklungen, Druckerhöhungen im Inneren und Leistungsverluste zu vermeiden. Anfahren der Anlage Vor der Lieferung an den Kunden werden alle Baueinheiten einem kurzen Test unterworfen. Es sind jedoch mehrere Betriebsstunden unter voller Last erforderlich, bevor das Überlagerungsgetriebe seinen besten Wirkungsgrad erreicht. Bei Bedarf kann das Überlagerungsgetriebe sofort unter Höchstlast betrieben werden. Falls die Umstände es erlauben, wird jedoch empfohlen, die Belastung innerhalb von Betriebsstunden langsam bis zur Höchstlast zu steigern. Darüber hinaus müssen alle nötigen Vorkehrungen zur Vermeidung von Überhitzungen in der ersten Betriebsphase getroffen werden. Die Erwärmung in dieser Anfangsphase ist größer als die Temperaturerhöhungen, die nach der kompletten Einfahrzeit auftreten können. Regelmäßige Wartung Die Überlagerungsgetriebe müssen mindestens einmal pro Monat kontrolliert werden. Es ist zu kontrollieren, ob Ölverluste vorliegen und in diesem Fall sind die Dichtringe auszutauschen und Öl nachzufüllen. Während der Kontrolle des Schmiermittels muss das Getriebe stillstehen. Das Schmiermittel sollte regelmäßig in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen gewechselt werden. Bei normalen Betriebsbedingungen und bei den üblichen Betriebstemperaturen kann mit einer minimalen Lebensdauer des Schmiermittels von Stunden gerechnet werden. Lagerung Überlagerungsgetriebe, die gelagert und für lange Zeit nicht eingesetzt werden, müssen vor Staub und Fremdkörpern geschützt werden. Besondere Vorkehrungen sind bei feuchter oder salzhaltiger Atmosphäre nötig. Außerdem sind folgende Maßnahmen zu empfehlen: - Regelmäßig die Wellen drehen, um die Schmierung aller inneren Teile zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Dichtungen austrocknen und Schmiermittel ausfließt. - Überlagerungsgetriebe, die kein Schmiermittel enthalten, komplett mit Rostschutzöl füllen. Vor Inbetriebnahme das gesamte Öl entfernen und bis zum vorgesehenen Füllstand mit Schmiermittel füllen. - Die Wellen durch geeignete Mittel schützen. Garantie Die Garantie gilt nur, wenn alle in diesem Katalog beschriebenen Angaben, Hinweise und empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen gewissenhaft eingehalten werden. 242 BESTELLSCHLÜSSEL F 32 P 1 1/3 Modell Größe verstärkte Version Bauform Übersetzungsverhältnis

15 MODELL F Gehäuse Deckel langsame Welle kleiner Deckel Deckel schnelle Welle langsame Welle Welle Sonnenrad Planetenräder Schneckenrad Schnecke Lager Lager Lager Lager Dichtring Dichtring Dichtring Dichtring Wellensicherung Wellensicherung Sicherungsring Sicherungsring Keil Keil Keil Keil Schraube Schraube Schraube Auffüllstopfen Niveaustopfen Entleerungsstopfen Unterlegscheibe Einbau und Wartung, Explosionszeichnungen und Ersatzteile

16 WAHL DER BAUGRÖßE DES ÜBERLAGERUNGSGETRIEBES Um die nötigen Abmessungen des Überlagerungsgetriebes zu bestimmen ist wie folgt vorzugehen: Bestimmung der Anwendungsdaten (A) Berechnung der realen Dauerleistung (B) Überprüfung der äquivalenten Leistung (C) negativ positiv Überprüfung der Rotationsleistung (D) negativ Baugröße oder Modell oder Anlagenplan ändern positiv Überprüfung der Schmierung (E) negativ positiv Überprüfung der Wärmeleistung (F) negativ positiv Überprüfung des Drehmoments (G) negativ positiv Überprüfung der radialen und axialen Kräfte (H) negativ Ende positiv 244

17 A EINSATZDATEN Für eine richtige Bemessung der Hubelemente ist es nötig, die Einsatzdaten zu ermitteln: LEISTUNG, DREHMOMENT UND DREHZAHL. Die Leistung P [kw] wird durch das Produkt von Drehmoment M t [danm] und der Drehzah ω [rpm]. bestimmt. Die Antriebsleistung (P i ) entspricht der Summe von Abtriebsleistung (P u ) und der in Wärme umgewandelten Leistung (P d ). Das Verhältnis von Abtriebsleistung zu Antriebsleistung gibt den Wirkungsgrad des Getriebes an. Die Drehzahl der langsamen Well ω L ist gleich der Drehzahl der schnellen Welle ω v multipliziert mit dem Übersetzungsverhältnis i (als Bruch). Im Folgenden werden einige Formeln angegeben, welche die erwähnten Variablen miteinander verbinden. M tv ω P v v = 955 M tl ω P L L = 955 ω L = ω v i P P u i = P u +P d = η UMGEBUNGSVARIABLEN = Werte, welche die Arbeitsumgebung und -bedingungen des Überlagerungsgetriebes beziffern. Die wichtigsten Werte sind: Temperatur, oxidierende oder korrosive Faktoren, Einschalt- und Stillstandzeiten, Arbeitszyklen, Schwingungen, Wartung und Reinigung, Schalthäufigkeit, vorhergesehene Lebensdauer u.a. ANLAGENSTRUKTUR = Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Drehbewegung mit Hilfe von Überlagerungsgetrieben zu übertragen. Klare Vorstellungen vom Anlagenschema ermöglichen eine korrekte Bestimmung des Kraftflusses. B REALE DAUERLEISTUNG Der erste Schritt für die Wahl der Baugröße des Überlagerungsgetriebes besteht in der Berechnung der realen Dauerleistung. Der Benutzer muss nach den unter Abschnitt A angegebenen Formeln die Antriebsleistung P i aus den Projektparametern errechnen. Es können zwei Berechnungskriterien verwendet werden: die Verwendung von Mittelwerten eines repräsentativen Zeitraums oder die Verwendung von Maximalwerten. Es ist klar, dass die zweite Methode (sog. Worst-Case-Szenario) die vorsichtigere Methode ist und dass sie anzuwenden ist, wenn Zuverlässigkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen. C LEISTUNGSTABELLEN UND ÄQUIVALENTE LEISTUNG Alle im Katalog angegebenen Werte beziehen sich auf eine Verwendung unter Standardbedingungen, d.h. bei einer Temperatur von 20 C und einem Einsatz ohne Stöße für eine Dauer von 8 Stunden am Tag. Für diese Art von Einsatz ist eine Lebensdauer von Stunden vorgesehen. Bei anderen Einsatzbedingungen ist es nötig, die äquivalente Leistung P e zu berechnen: Sie ist die Leistung unter Standardbedingungen, bei der dieselben Wärmeaustausch- und Verschleißerscheinungen wie bei den realen Einsatzbedingungen auftreten. Deswegen ist die äquivalente Leistung nach folgender Formel zu errechnen: P e = P i f g f a f d Es muss betont werden, dass die äquivalente Leistung nicht die Leistung ist, die das Überlagerungsgetriebe aushalten muss: Sie ist ein Indikator, der dabei hilft, die Baugröße zu finden, die am geeignetsten ist und gute Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb bietet. Die beim Betrieb angewandte Leistung ist die Antriebsleistung P i. 245 Abmessungen

18 Betriebsfaktor f g Der Faktor f g kann nach dem folgenden Diagramm in Abhängigkeit von der Anzahl der Einsatzstunden pro Tag ermittelt werden. Betriebsfaktor f g 1,3 1,2 1,1 1 0,9 0,8 0,7 0, Einsatzstunden pro Tag [h] Einsatzfaktor f a Der Faktor f a kann mit der folgenden Tabelle in Abhängigkeit von den Einsatzbedingungen ermittelt werden. Belastungsart Einsatzstunden pro Tag [h] leichte Stöße, seltenes Schalten, regelmäßige Bewegung 0,8 1 1,2 mittlere Stöße, häufiges Schalten, regelmäßige Bewegung 1 1,2 1,5 starke Stöße, starkes Schalten, unregelmäßige Bewegung 1,2 1,8 2,4 Lebensdauerfaktor f d Der Lebensdauerfaktor f d wird in Abhängigkeit von der theoretisch vorgesehenen Lebensdauer (in Stunden) berechnet. Lebensdauerfaktor f d 2,2 2 1,8 1,6 1,4 1,2 1 0,8 0,6 0, vorgesehene Lebensdauer [h] Mit dem Wert der äquivalenten Leistung P e kann in Abhängigkeit von der Drehzahl und dem Übersetzungsverhältnis in den Haupttabellen eine Baugröße ausgewählt werden, die eine größere Antriebsleistung als der errechnete Wert besitzt. Dementsprechend kann anhand des Diagramms auf S. 239 das nötige Drehmoment an der Korrekturwelle überprüft werden. 246

19 D ROTATIONSLEISTUNG LA FORCE D'INERTIE Falls En cas beachtliche de présence Beschleunigungen d'accélérations und et Verlangsamungen de décélérations importantes, auftreten, ist il es est nötig, nécessaire die Rotationsleistung de calculer la Pforce J zu berechnen. d'inertie PDiese J. Il s'agit Leistung de la ist puissance nötig, um nécessaire die Trägheitskräfte pour vaincre und Trägheitsmomente les forces et les couples des Systems d'inertie zu überwinden, que le système wenn sich oppose die s'il Geschwindigkeit est soumis à des ändert. changements Zuerst de müssen vitesse. Il die est Trägheitsmomente avant tout nécessaire des que Systems le concepteur am Abtrieb calcule des les Überlagerungsgetriebes inerties du système en aval J v unter du différentiel Berücksichtigung J v en les erst rapportant der Übersetzung à l'arbre lent. berechnet Il faut ensuite werden ajouter und dann l'inertie zur Eingangswelle. du différentiel Danach J f, indentifiable muss die à Trägheit l'aide des des tableaux Überlagerungsgetriebes ci-dessous, pour J f obtenir hinzugefügt l'inertie werden, totale die J. aus Nous den rappelons folgenden Tabellen que l'unité für de Überlagerungsgetriebe mesure des moments entnommen d'inertie est werden le [kg m kann, 2 ]. um das Gesamtträgheitsmoment J zu erhalten. Die Maßeinheit des Trägheitsmoments ist [kg m 2 ]. Größe Modell Übersetzung F 1/3 [kg m 2 ] 0, , , DF 1/1 [kg m 2 ] 0, , , RC/F 1/3 [kg m 2 ] 0, , , RC/F 1/2 [kg m 2 ] 0, , , RC/F 1/1,5 [kg m 2 ] 0, , , RC/F 1/1 [kg m 2 ] 0, , , RC/F 1/0,75 [kg m 2 ] 0, , , RS/F 1/3 [kg m 2 ] 0, , , RS/F 1/2 [kg m 2 ] 0, , , RS/F 1/1,5 [kg m 2 ] 0, , , RS/F 1/1 [kg m 2 ] 0, , , RS/F 1/0,75 [kg m 2 ] 0, , , Drehzahl [rpm] Zeit [s] Drehzahl [rpm] Zeit [s] Drehzahl [rpm] Zeit [s] Drehzahl [rpm] Zeit [s] A Drehzahl [rpm] 0 1/(2B) Zeit [s] 1/B 247 Abmessungen

20 Dabei sind ω v die Drehzahl der schnellen Welle und α v die Winkelbeschleunigung der schnellen Welle, das zu überwindende Trägheitsmoment entspricht J ω v und die entsprechende Rotationsleistung P J ergibt sich aus J ω v α v. Falls der zeitliche Geschwindigkeitsverlauf der schnellen Welle ω v einem der oben angegebenen vier linearen oder sinusförmigen Diagrammen entspricht, bei denen A der Maximalgeschwindigkeit in [rpm] und B der Zyklusfrequenz in [Hz] entspricht, kann die Berechnung der Rotationsleistung in [kw] vereinfacht werden, indem die Parameter A und B in folgender Weise berechnet werden: 2 J A 2 B P J = Die Leistung P J muss zur äquivalenten Leistung P e hinzugefügt werden und muss bei der Überprüfung der Baugröße anhand der Tabellen berücksichtigt werden. Falls diese Überprüfung negativ ausfällt, ist die Baugröße zu wechseln und die Überprüfung erneut durchzuführen. Auch das an der Korrekturwelle nötige Drehmoment muss dann anhand der neuen äquivalenten Leistung berechnet werden. E SCHMIERUNG Nach der ersten Überprüfung von Baugröße und Leistung muss kontrolliert werden, ob eine Tauchschmierung ausreicht oder ob eine Druckschmierung erforderlich ist. Deswegen sollte nach dem Diagramm aus dem Abschnitt "Schmierung" beurteilt werden, ob die Drehzahl über oder unter dem Grenzwert liegt. Falls die Geschwindigkeit nah am Grenzwert liegt, sollten Sie sich mit unserer technischen Abteilung in Verbindung setzen. Falls eine Druckschmierung erforderlich und realisierbar ist, ist der Schmiermitteldurchfluss Q [l/min] aus der Antriebsleistung P i [kw], dem Wirkungsgrad η, der spezifischen Wärmekapazität des Schmiermittels c p [J/(kg C)], der Umgebungstemperatur t a und der Höchsttemperatur am Getriebe t f [ C] berechnet werden. Q = (1-η) P i c p (t f -t a ) F WÄRMELEISTUNG Falls die Antriebsleistungswerte sich in den Tabellen im farbigen Bereich befinden, ist die Wärmeleistung zu überprüfen. Diese Größe, die von der Baugröße des Überlagerungsgetriebes und der Umgebungstemperatur abhängt, zeigt diejenige Antriebsleistung an, bei der ein thermisches Gleichgewicht zwischen der Umgebung und dem Getriebe mit einer Oberflächentemperatur von 90 C besteht. Die folgenden Diagramme zeigen die Wärmeleistung bei einstufigen und verstärkten Überlagerungsgetrieben sowie Überlagerungsgetrieben, die mit Kegelradgetrieben mit zwei oder drei Zahnrädern verbunden sind. EINSTUFIGES GETRIEBE VERSTÄRKTES GETRIEBE Wärmeleistung [kw] Umbebungstemperatur [ C] Wärmeleistung [kw] Umbebungstemperatur [ C] KEGELRADGETRIEBE MIT 2 RÄDERN KEGELRADGETRIEBE MIT 3 RÄDERN Wärmeleistung [kw] 200/ / / Umbebungstemperatur [ C] Wärmeleistung [kw] 200/ /42 134/ Umbebungstemperatur [ C]

21 Falls es beim Betrieb des Überlagerungsgetriebes zu Stillstandzeiten kommt, kann die Wärmeleistung um den Faktor PTC erhöht werden. Dieser Faktor kann aus dem folgenden Diagramm in Abhängigkeit von der prozentualen Einschaltdauer entnommen werden. Korrekturfaktor PTC 2 1,9 1,8 1,7 1,6 1,5 1,4 1,3 1,2 1, prozentuale Einschaltdauer [%] Falls die Wärmeleistung geringer als die benötigte Leistung P i ist, muss die Größe gewechselt oder zu einer Druckschmierung übergegangen werden. Für die Berechnung der Schmiermitteldurchflusses siehe Abschnitt E. G DREHMOMENT Wenn mehrere Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe (Modelle RS, RC und RIS) wie in der folgenden Abbildung in Reihe geschalten werden, muss man überprüfen, ob das Drehmoment an der gemeinsamen Welle nicht die Werte der folgenden Tabelle überschreitet. Größe 134/32 166/42 200/55 Modell RC/F - RIS/F [danm] Modell RS/F [danm] H - AXIALE UND RADIALE LASTEN Zuletzt ist die Festigkeit des Getriebes gegen Axial- und Radialkräfte zu überprüfen. Die Grenzwerte dieser Lasten werden auf S angegeben. Falls diese Überprüfung negativ ausfällt, ist eine andere Baugröße auszuwählen. 249 Abmessungen

22 Modell F Ubersetzungsverhältnis 1/3 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,7 10,9 29,6 25,4 43,7 37, ,20 11,7 21,3 27,4 31,3 40, ,30 12,6 17,1 29,4 25,2 43, ,50 14,2 12,9 33,3 19,0 49, ,00 14,7 9,30 34,3 13,7 50, ,10 15,9 7,20 37,2 10,6 54, ,10 17,6 4,90 41,1 7,10 60, ,90 21,0 1,90 49,0 2,80 72, ,50 23,1 1,00 53,9 1,50 79,4 Modell DF Ubersetzungsverhältnis 1/1 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,50 4,76 12,9 11,1 19,0 16, ,00 4,90 9,30 11,4 13,7 16, ,10 5,33 7,20 12,4 10,6 18, ,60 5,60 6,10 13,0 9,00 19, ,10 5,89 4,80 13,7 7,10 20, ,50 6,30 3,40 14,7 5,00 21, ,90 7,00 1,90 16,3 2,80 24, ,50 7,71 1,00 17,9 1,50 26, ,30 8,13 0,70 18,9 1,00 27,9 250 Wenn das Überlagerungsgetriebe zur Erhöhung der Drehzahl verwendet wird, erhält man das Drehmoment am Abtrieb (an der schnellen Welle) durch Multiplizieren des aufgeführten Wertes mit dem Übersetzungsverhältnis (in Bruch angegeben).

23 Modell RC/F-RS/F-RIS/F Ubersetzungsverhältnis 1/3 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,7 10,9 29,6 25,4 43,7 37, ,20 11,7 21,3 27,4 31,3 40, ,30 12,6 17,1 29,4 25,2 43, ,50 14,2 12,9 33,3 19,0 49, ,00 14,7 9,30 34,3 13,7 50, ,10 15,9 7,20 37,2 10,6 54, ,10 17,6 4,90 41,1 7,10 60, ,90 21,0 1,90 49,0 2,80 72, ,50 23,1 1,00 53,9 1,50 79,4 Ubersetzungsverhältnis 1/1,5 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,20 7,12 22,1 17,0 42,4 32, ,10 8,25 17,0 19,7 32,5 37, ,40 8,96 12,8 21,2 24,2 40, ,00 9,29 9,60 22,3 18,5 42, ,30 9,60 8,10 23,5 16,2 47, ,60 10,0 6,40 24,7 12,8 49, ,00 11,9 4,70 27,3 9,10 52, ,20 14,0 2,80 32,8 5,30 62, ,70 16,4 1,60 37,5 3,00 70,3 251 Leistungstabellen

24 Modell RC/F-RS/F Ubersetzungsverhältnis 1/2 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,7 10,9 29,6 25,4 43,7 37, ,2 11,7 23,9 27,4 35,2 40, ,30 12,6 17,1 29,4 25,2 43, ,60 13,8 13,1 32,3 19,4 47, ,20 14,7 9,90 34,3 14,7 50, ,80 16,1 6,50 37,7 9,70 55, ,10 19,5 2,60 45,5 3,90 67, ,60 21,4 1,40 50,0 2,10 73, ,40 22,7 0,90 52,9 1,30 78,0 Ubersetzungsverhältnis 1/1 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,00 4,64 15,7 12,1 31,3 24, ,40 4,86 12,6 13,9 22,8 25, ,60 5,57 9,40 14,5 18,7 28, ,00 5,81 7,90 15,2 15,6 30, ,50 6,45 6,40 16,5 12,6 32, ,80 6,96 4,60 17,8 9,10 35, ,10 8,51 2,70 20,8 5,30 40, ,60 9,28 1,60 24,7 3,10 47, ,40 10,3 1,10 28,3 2,00 51,5 Ubersetzungsverhältnis 1/0,75 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,10 3,52 8,00 6,88 20,7 17, ,90 4,19 7,70 8,27 19,2 20, ,50 4,51 6,70 8,65 17,4 22, ,00 4,84 5,80 9,35 15,5 25, ,40 5,16 4,70 10,1 12,7 27, ,80 5,81 3,50 11,3 9,50 30, ,10 7,11 2,10 13,5 5,70 36, ,70 9,12 1,30 16,9 3,50 45, ,50 10,7 0,90 19,3 2,40 51,6 252

25 Modell FP Ubersetzungsverhältnis 1/3 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,8 17,6 53,2 41,1 78,6 60, ,5 19,1 38,3 44,4 56,3 65, ,1 20,2 30,7 47,4 45,3 70, ,90 22,9 23,2 53,8 34,2 79, ,20 23,8 16,7 55,4 24,6 81, ,58 25,9 12,9 60,0 19,0 88, ,70 29,2 8,80 68,1 12,7 98, ,60 37,9 3,40 80,1 5, ,90 43,4 1,80 86,8 2, Modell DF/P Ubersetzungsverhältnis 1/1 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,90 7,65 23,2 17,9 34,2 26, ,20 7,95 16,7 18,4 24,6 27, ,60 8,62 12,9 19,9 19,0 29, ,70 9,04 19,9 21,0 16,2 31, ,80 9,73 8,60 22,2 12,7 32, ,70 10,4 6,10 23,6 9,00 34, ,60 12,5 3,40 26,4 5,00 38, ,90 13,9 1,80 27,8 2,70 41, ,50 15,0 1,30 32,4 1,80 46,3 253 Leistungstabellen

26 Modell RC/FP-RS/FP-RIS/FP Ubersetzungsverhältnis 1/3 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,8 16,5 53,2 38,5 78,6 56, ,5 17,9 38,3 41,6 56,3 61, ,1 18,9 30,7 44,5 45,3 65, ,90 21,5 23,2 50,5 34,2 74, ,20 22,4 16,7 51,9 24,6 76, ,50 24,0 12,9 56,3 19,0 82, ,70 26,8 8,80 63,8 12,7 92, ,60 35,1 3,40 74,6 5, ,90 40,7 1,80 81,5 2, Ubersetzungsverhältnis 1/1,5 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,2 8,12 26,4 19,1 53,1 38, ,60 9,40 20,3 22,1 40,6 44, ,80 10,5 14,7 22,8 31,0 48, ,10 11,1 11,9 25,9 24,1 52, ,40 11,9 10,0 27,2 20,0 54, ,40 12,5 7,90 28,7 15,7 57, ,70 14,8 5,80 31,7 11,2 61, ,60 17,5 3,50 38,1 6,50 71, ,00 21,9 2,20 48,3 4,

27 Modell RC/FP-RS/FP Ubersetzungsverhältnis 1/2 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,5 11,9 46,7 33,8 78,6 56, ,7 14,2 43,0 41,5 63,3 61, ,0 14,5 28,4 41,1 45,3 65, ,60 15,7 21,8 45,1 34,9 72, ,10 17,6 17,3 50,1 26,4 76, ,20 20,3 11,7 56,5 17,4 84, ,90 27,5 4,60 66,7 7, ,00 29,0 2,50 72,5 3, ,70 33,8 1,60 77,3 2, Ubersetzungsverhältnis 1/1 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,00 4,35 15,7 11,3 31,1 22, ,40 4,55 12,6 13,0 22,8 23, ,60 5,22 9,40 13,6 18,7 27, ,00 5,43 7,90 14,3 15,6 28, ,50 6,04 6,40 15,4 12,6 30, ,80 6,52 4,60 16,6 9,10 32, ,10 7,97 2,70 19,5 5,30 38, ,60 8,70 1,60 23,2 3,10 44, ,40 9,66 1,10 26,5 2,00 48,3 Ubersetzungsverhältnis 1/0,75 Größe Drehzahl Drehzahl P i M tl P i M tl P i M tl der der [kw] [danm] [kw] [danm] [kw] [danm] schnellen langsamen Welle Welle ω v [rpm] ω L [rpm] ,10 2,97 8,00 5,80 20,7 15, ,90 3,53 7,70 6,97 19,2 17, ,50 3,81 6,70 7,29 17,4 18, ,00 4,08 5,80 7,88 15,5 21, ,40 4,35 4,70 8,51 12,7 23, ,80 4,90 3,50 9,53 9,50 25, ,10 5,99 2,10 11,4 5,70 31, ,70 7,68 1,30 14,2 3,50 38, ,50 9,06 0,90 16,3 2,40 43,5 255 Leistungstabellen

28 Grundbauformen: Form 1 Form 2 Form Modelle F Größe A A A A A A A A A A A A A A ,5 A ,5 B B C Ø D Ø h D1 Ø h D2 Ø h D3 Ø g D4 Ø D5 Ø E E E F M8x16 M10x20 M10x20 F1 M5x10 M6x12 M6x12 F2 M10x18 M12x24 M14x28 F3 M5x10 M6x12 M8x15 F4 M8x18 M10x20 M12x24 H L L L M 5x5x25 6x6x25 6x6x50 M1 8x7x35 10x8x50 14x9x70 M2 10x8x40 12x8x50 16x10x70

29 Grundbauformen: Form 4 Form 5 Modelle DF Größe A A A A A A A A A A A ,5 A A A A ,5 B B C Ø D Ø h D2 Ø h D4 Ø D5 Ø E E E F M8x16 M10x20 M10x20 F1 M5x10 M6x12 M6x12 F2 M10x18 M12x24 M14x28 F3 M5x10 M6x12 M8x15 F4 M8x18 M10x20 M12x24 H L L M 5x5x25 6x6x25 6x6x50 M2 10x8x40 12x8x50 16x10x70 Form ein- und zweistufige Überlagerungsgetriebe

30 Grundbauformen: Form 7 Form 8 Modelle Modèle RC/F Taille Größe A A A A A A A A A A ,5 A A A A A A A A B B B C Ø C1 Ø f D Ø h D2 Ø h D4 Ø D5 Ø D6 Ø E E E F M8x16 M10x20 M10x20 F1 M5x10 M6x12 M6x12 F2 M10x18 M12x24 M14x28 F3 M5x10 M6x12 M8x15 F4 M8x18 M10x20 M12x24 F5 M10x25 M12x30 M14x35 G H H ,5 H L L M 5x5x25 6x6x25 6x6x50 M2 10x8x40 12x8x50 16x10x70 S T 27,3 35,3 45,3

31 Grundbauformen: Form 9 Form 10 Modelle Modèle RS/F Taille Größe A A A A A A A A A A ,5 A A A A A A A A B B B C Ø C1 Ø f D Ø h D2 Ø h D4 Ø D5 Ø D7 Ø h E E E F M8x16 M10x20 M10x20 F1 M5x10 M6x12 M6x12 F2 M10x18 M12x24 M14x28 F3 M5x10 M6x12 M8x15 F4 M8x18 M10x20 M12x24 F5 M10x25 M12x30 M14x35 F6 M8x20 M10x25 M10x25 G H H ,5 L L L M 5x5x25 6x6x25 6x6x50 M2 10x8x40 12x8x50 16x10x70 M3 10x8x55 14x9x80 16x10x Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe

32 Grundbauformen: Form 11 Form 12 Selectorposition Form

33 Modelle Modèle RIS/F Taille Größe A A A A A A A A A A ,5 A A A A A A A A B B B C Ø C1 Ø f D Ø h D2 Ø h D4 Ø D5 Ø D8 Ø h E E E F M8x16 M10x20 M10x20 F1 M5x10 M6x12 M6x12 F2 M10x18 M12x24 M14x28 F3 M5x10 M6x12 M8x15 F4 M8x18 M10x20 M12x24 F5 M10x25 M12x30 M14x35 F6 M8x20 M10x25 M10x25 G H H ,5 L L L M 5x5x25 6x6x25 6x6x50 M2 10x8x40 12x8x50 16x10x70 M3 10x8x40 12x8x50 16x10x70 X Überlagerungsgetriebe mit Umkehr-Kegelradgetriebe

34 Modelle M Modèles Modelle M Größe IEC Flansch D9 H7 D10 H7 D11 D12 F7 L R S T V B M , B M , B M , B , B M , B M , B M , B , B M , B M , B , B M , B ,3 140 Modelle MR Besondere Abmessungen nach den Kennwerten des Getriebemotors. A D B C 262 Die nicht angegebenen Abmessungen sind den Zeichnungen auf S zu entnehmen

35 Überlagerungsgetriebe mit Motor Anwendungsbeispiele stehen in Bereich - ANWENDUNGEN zur Vefügung Überlagerungsgetriebe mit Getriebemotor Überlagerungsgetriebe mit Kegelradgetriebe und Motor

36 Anwendungsbeispiele stehen in Bereich - ANWENDUNGEN zur Vefügung

37 Anwendungsbeispiele stehen in Bereich - ANWENDUNGEN zur Vefügung 265 Bauformen

38 NIPLOY-Behandlung Für den Einsatz in oxidierenden Umgebungen können einige Bauteile des Hubelements, die nicht Gleitbewegungen ausgesetzt sind, durch chemisches Vernickeln mit dem sog. Niploy-Verfahren behandelt werden. Dies erzeugt eine nicht dauerhafte Schutzschicht auf Gehäuse und Deckeln. VORSCHRIFTEN ATEX-Richtlinie (94/9/EG) Die Richtlinie 94/9/EG ist auch bekannt als die ATEX-Richtlinie. Die Produkte von UNIMEC fallen unter die Definition von Komponente nach Art. 1 Abs. 3 c und benötigen damit keine ATEX-Kennzeichnung. Auf Anfrage des Benutzers ist nach Abgabe eines Fragebogens zu den Einsatzparametern eine Konformitätserklärung nach den Bestimmungen von Art. 8 Abs. 3 erhältlich. Maschinenrichtlinie (98/37/EG) Die Richtlinie 98/37/EG ist auch bekannt als die Maschinenrichtlinie. Die Bauteile von UNIMEC gehören, da sie dazu bestimmt sind, in andere Maschinen eingegliedert oder montiert zu werden (Art. 4 Abs. 2), zu der Kategorie von Produkten, die keine EG-Kennzeichnung erfordert. Auf Anfrage des Benutzers ist eine Erklärung des Herstellers nach den Bestimmungen von Anhang II Punkt B erhältlich. Das neue Maschinenbuch (06/42/EG) wird per 29/12/2009 bestätigt. UNIMEC garantiert, dass jegliche neue Anweisung für mechanische Transmissionen bis zu diesem Datum befolgt werden. RoHS-Richtlinie (02/95/EG) Die Richtlinie 02/95/EG ist auch bekannt als die RoHS-Richtlinie. Die Zulieferer für elektromechanische Apparate der UNIMEC haben für ihre Produkte eine Konformitätserklärung entsprechend dieser Bestimmung ausgestellt. Auf Anfrage des Benutzers ist eine Kopie dieser Erklärung erhältlich. REACH-Richtlinie (06/121/EG) Die 06/121/EG ist bekannter als REACH-Richtlinie und wird fuer Vorschrift EG 1907/2006 verwendet. UNIMEC Produkte bringen nur innen Schmiermittel als Substanzen, wie vom Art. 7 der oben angegebenen Vorschriften festgelegt. Im Art. 7, Abs. 1 b) gibt UNIMEC an, dass ihre Produkte keinerlei Erklaerung oder Registrierung unterworfen sind, weil die verwendeten Substanzen nicht unter normalen und vernuenftig befolgten Bedingungen verlorengehen, effektiv sind verlorene Schmiermittel typisch fuer schlechtes Funktionieren oder fuer schwere Anomalien. Im Art. 33 der Vorschriften EG 1907/2006 erklaert UNIMEC, dass im Innern ihrer Produkte keine Substanzen enthalten sind, wie in Art. 57 prozentmaessig als gefaehrlich identifiziert. Norm UNI EN ISO 9001:2000 Für von UNIMEC war die Durchführung der betrieblichen Qualitätskontrolle schon immer von fundamentaler Bedeutung. Aus diesem Grund besitzt UNIMEC seit 1996 die Zertifizierung UNI EN ISO zuerst in Anlehnung an die Norm von 1994 und heute in der Version von Jahre betrieblicher Qualitätszertifizierung durch die UKAS, die weltweit angesehenste Zertifizierungsstelle, führen zwangsläufig zu einer effektiven Organisation auf allen Niveaus des Arbeitsprozesses. Am 31/10/2008 wird die neue Ausgabe dieser Norm veroeffentlicht. UNIMEC wird jegliche Neuheit bewerten, die in dieser Revision angegeben wird. Lackierung Unsere Produkte sind in blau RAL 5015 lackiert. Ein ofengestütztes Trockensystem ermöglicht eine maximale Haftung des Lacks. Es sind auch andere Farben und Epoxidlacke erhältlich. 266

39 Die Verwendung von rostfreiem Stahl hat in den letzten Jahren zugenommen. Neue Anforderungen des Marktes, Gesundheitsvorschriften in der Lebensmittelindustrie und Anwendungen in oxidierender Umgebung verlangen immer öfter den Einsatz von Serie X korrosionsbeständigen Werkstoffen. Schon immer hat UNIMEC ihre Produkte auch in rostfreiem Stahl angeboten. Allerdings erforderte die Herstellung dieser Bauteile längere Bearbeitungszeiten. Für die meistbenutzten Produkte und Baugrößen ist UNIMEC heute in der Lage, eine komplette Serie anzubieten: die Serie X. Die Vorteile dieser Serie sind vielfältig - zum einen eine Verringerung der Lieferzeiten, da die Bauteile im Lager zur Verfügung stehen, zum anderen ermöglicht die Fertigung aus gesenkgeschmiedeten Rohteilen eine deutliche Verringerung der Kosten 226

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41 SERIE X Die Serie X umfasst Hubelemente mit Trapezgewinde und Kegelradgetriebe. Der für die rostfreien Bauteile verwendete Werkstoff ist der Stahl AISI 316. Er entspricht folgenden europäischen Normen: X5CrNiMo (UNI EN :2005) für gewalzte Teile und X5 CrNiMo (UNI EN 10283:2000) für Gussteile. Die wichtigste Eigenschaft des Stahls AISI 316 ist seine hohe Korrosionsbeständigkeit, insbesondere in Arbeitsumgebungen mit Meerwasser oder Lebensmitteln, die für AISI 304 problematisch sind. In der folgenden Tabelle werden eine Reihe von Substanzen aufgeführt, die für gewöhnliche Stahlsorten kritisch sind, und es werden die entsprechende Beständigkeit von AISI 304 und AISI 316 verglichen. Die Streckgrenze eines rostfreien Stahls liegt ca. 30% unter den üblichen Werten von C45. Um denselben Sicherheitsfaktor einzuhalten, mit dem die Berechnungen der Hubelemente und Kegelradgetriebe durchgeführt wurden, muss zur Ermittlung der Höchstlast eines Bauteils aus nicht rostfreiem Stahl der entsprechende Wert eines anderen Stahl mit 0,7 multipliziert werden. Die einzige Ausnahme hierzu bildet die Überprüfung der Knicklast bei schmalen Spindeln: In diesem Fall gilt für die Höchstlast nur das Elastizitätsmodul, das bei AISI 316 und C45 nur um 5% voneinander abweicht. HUBELEMENTE X Die Hubelemente der Serie X kommen in den Größen 204, 306 und 407 und in allen Bauformen vor. Die Bauteile aus rostfreiem Stahl sind die Gehäuse, die Hülsen, die Deckel, die Motorflansche, die Spindeln und alle Spindelköpfe. Auch alle Zubehörteile sind aus AISI 316 hergestellt oder sind mit der Serie X kompatibel: Eine Ausnahme hierzu sind die Modelle TPR mit verstärkter Spindel und die Verdrehsicherung mit Nutspindel AR. Das einzige Bauteil, das nicht aus rostfreiem Stahl besteht, ist die Schnecke. Falls die Zapfen der Schnecke korrosiven Einflüssen ausgesetzt sein sollten, auf anfrage können sie durch die Niploy-Behandlung geschützt werden, die am Ende des Abschnitts zu den Hubelementen mit Trapezgewinde beschrieben wird. KEGELRADGETRIEBE X Die Kegelradgetriebe der Serie X kommen in den Größen 86, 110 und 134 und in allen Bauformen vor. Die Bauteile aus rostfreiem Stahl sind die Gehäuse, die Naben, die Deckel, die Motorflansche und alle Voll- und Hohlwellen. 228

42 Azetylen Essig Essig (Dämpfe) Azeton 100 C Essigsäure 20% Borsäure 5% Buttersäure 5% Blausäure Zitronensäure 5% Salzsäure Chromsäure 5% Flusssäure Phosphorsäure 5% Milchsäure 5% Linolsäure 100% Apfelsäure 40% Salzsäure Salpetersäure 10% Ölsäure 100% Oxalsäure 5% Pikrinsäure Schwefelwasserstoff 100% Schwefelsäure 5% schwefelige Säure 100% Stearinsäure 100% Weinsäure 10% Süßwasser Meerwasser Wasserstoffperoxid 30% Terpentin Ethylalkohol Methylalkohol Aluminium, geschmolzen Ammoniak Acetanhydrid Kohlendioxid Schwefeldioxid 90% Anilin Gerbbäder Verchromungsbäder Foto-Fixierbäder Foto-Entwicklungsbäder Benzin Benzol Natriumbikarbonat Bier Natriumdisulfat 15% Kohlenstoffdisulfid Borax 5% Butan Kaffee Bleichlauge Kampfer Natriumkarbonat 5% Natriumzitrat Chloroform Ammomiumchlorid 1% Eisen(III)-chlorid 50% Eisen(II)-chlorid 20% Magnesiumchlorid 20% Quecksilberchlorid 10% Nickelchlorid 30% Kaliumchlorid 5% Natriumchlorid 5% AISI 304 AISI 316 AISI 304 AISI 316 sehr beständig Zinkchlorid 10% mittelmäßig beständig Schwefelchlorid kaum beständig Coca Cola Äther Formaldehyd Ammoniumphosphat 10% Natriumphosphat Furfurol Chlorgas Kokereigas Gelatine Glyzerin Ethylglykol Glykose Gummilack Ammoniumhydroxid 40% Kalziumhydroxid 10% Magnesiumhydroxid 10% Kaliumhydroxid 50% Natriumhydroxid 20% Kalziumhypochlorid Natriumhypochlorid Milch Hefe Mayonnaise Melasse Senf Ammoniumnitrat 50% Natriumnitrat 40% Mineralöle Pflanzenöle Paraffin Natriumperborat 10% Wasserstoffperoxid 10% Natriumperoxid 10% Blei, geschmolzen Propan Seife Zuckersirup Molke Natriumsilikat Aluminiumsulfat 10% Ammoniumsulfat 10% Eisen(III)-sulfat 10% Eisen(II)-sulfat 40% Magnesiumsulfat 40% Nickelsulfat 30% Kaliumsulfat 10% Kupfersulfat 10% Natriumsulfat 10% Zinksulfat 10% Natriumsulfid 10% Orangensaft Zitronensaft Tetrachlorkohlenstoff Natriumthiosulfat 60% Toluol Trichlorethylen Lacke Wein Whisky Zink, geschmolzen Schwefel, geschmolzen 229 rostfreier Stahl

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