Gymnasium Athenaeum Stade
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- Irma Kaufman
- vor 9 Jahren
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1 Halbjahresthema 11.1 zweistündiges Ergänzungsfach: Wahrheitssuche und Gottesfrage Unterrichtssequenz 1: Religion und Kultur Was ist religiös?
2 Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz: Religiöse Spuren und Dimensionen in der Lebenswelt aufdecken Deutungskompetenz: Religiöse Motive und Elemente in Texten, ästhetisch-künstlerisch und medialen Ausdrucksformen identifizieren und ihre Bedeutung und Funktion erklären (Beispiele: biografische und literarische Texte, Bilder, Musik, Werbung, Filme) Im Kontext der Pluralität einen eigenen Standpunkt zu religiösen und ethischen Fragen einnehmen und argumentativ vertreten Gestaltungskompetenzen: Religiös relevante Inhalte und Positionen medial und adressatenbezogen präsentieren Aspekten des christlichen Glaubens in textbezogenen Formen Ausdruck verleihen Ausdrucksformen des christlichen Glaubens erproben und ihren Gebrauch reflektieren Religiöse Symbole und Rituale der Alltagskultur kriterienbewusst (um-) gestalten Außerschulische Lernorte: Kirche Fachspezifische Methoden: Religion und Kultur Was ist religiös? beschreiben Wirkung und Funktion von Symbolen und Ritualen erörtern Möglichkeiten und Grenzen eines substanziellen und eines funktionalen Religionsbegriffs Fachübergreifende Bezüge: Halbjahresthema 11.1 zweistündiges Ergänzungsfach: Wahrheitssuche und Gottesfrage wahrnehmen, wie rituelle Handlungen das individuelle Verhalten und das menschliche Miteinander prägen zentrale Merkmale und Funktionen von Riten und Ritualen beschreiben begreifen, dass die symbolische Formensprache der Rituale an Grundfragen der menschlichen Existenz rührt und der Sinnerschließung dient die mögliche Bedeutung von Ritualen an den Lebenswenden nachvollziehen Achtung: Gottesdienstvorbereitung möglich Funktionen der Religion: Psychische-, Weltanschauliche-, Ethische-, Gesellschaftliche- und Emanzipationsfunktion Substantieller Religionsbergriff: Was ist Religion? Entstehung von Religion, Sinn von Religion, Religion und öffentliches Recht : In Auswahl, je nach Voraussetzungen der Lerngruppe; Ex 3,1-15 (Moses Berufung) Ex 20, 1-17 (Gebote) : Exklusivismus, Inklusivismus, Pluralismus, Fundamentalismus, Ritual, Symbol RO S. 8-12; 18f. (Eliade) evg S. 21f.; RO S evg S. 26f.; evg S. 10f.(Ex/In) evg S. 24f.
3 Unterrichtssequenz 2: Reden von Gott, Gott wer ist das? Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz: Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen Die Rede von Gott Gott: Wer ist das? erklären die Spannung zwischen der Rede von Gott und der Unverfügbarkeit Gottes Bilderverbot (mit interreligiösem Vergleich), Gottesvorstellungen (z. B. in Medien, Kunst, Literatur, Musik), patriarchalisches Gottesbild und feministische Kritik GO S RO S Deutungskompetenz: Religiöse Sprachformen analysieren und als Ausdruck existenzieller Erfahrungen verstehen (Beispiele: Gebet, Lied, Segen, Credo, Mythos, Grußformeln, Symbole) Formen theologischer Argumentation vergleichen und bewerten setzen sich mit der Theodizee-Frage und der Erfahrung der Abwesenheit Gottes auseinander nehmen zu einem klassischen religionskritischen Konzept theologisch begründet Stellung Wo ist Gott, wenn Menschen leiden? Rechtfertigung Gottes Ethisch handeln; Sterbehilfe Kritische Stellungnahmen zur Religionen kennenlernen (Feuerbach) KRO S. 137 (Wahlberg) RBO S. 162f Lied Eric Clapton Tears for heaven Evg 173f Gestaltungskompetenz: Typische Sprachformeln der Bibel theologisch reflektiert transformieren Dialogkompetenz: Die Perspektive eines anderen einnehmen und in Bezug zum eigenen Standpunkt setze : Ex. 20,2-4 (Präambel, Fremdgötter- und Bilderverbot); Mt. 6,5-15 (Vaterunser) Mk. 10, (Gleichnis vom Kamel und Nadelöhr) : Bilderverbot, Fundamentalismus, Apostolisches Glaubensbekenntnis evg S. 131ff. RO S. 138f. (Luther) evg S. 161(Falco) Außerschulische Lernorte: Fachspezifische Methoden: Fachübergreifende Bezüge: Biologie (Evolutionslehre)
4 Halbjahresthema 11.2 zweistündiges Ergänzungsfach: Historischer Jesus und Christus des Glaubens Unterrichtssequenz 3: Wirken und Botschaft Jesu Jesus Christus als Grund des Glaubens Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenzen: Religiöse Spuren und Dimensionen in der Lebenswelt aufdecken Ethische Herausforderungen in der individuellen Lebensgeschichte sowie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern wie Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft als religiös bedeutsame Entscheidungssituationen erkennen Deutungskompetenz: Biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen Formen theologischer Argumentation vergleichen und bewerten erläutern die Botschaft Jesu vom Reich Gottes (Jesus Christus 2) zeigen die Bedeutung des jüdischen Hintergrunds Jesu für das christliche Gottesverständnis auf (Jesus Christus 1) Gleichnisse als Bilder einer neuen Welt Heilungen, Doppelgebot d. Liebe, Gegenwart und Zukunft des Reiches Gottes Der historische Jesus Jesus der Jude, Jesu Stellung zum Gesetz Gottesverständnis Jesu: Vaterunser Das religiöse Umfeld Jesu: Religiöse Gruppen : Mk 10,17 27 (Der reiche Jüngling) Fakultativ: Mk. 4, 1-34(Gleichnisse); Mk. 2, (Ährenessen); Mk. 7, 1-23 (rein und unrein); Mk. 5, (Heilungen) : Messias, präsentische/futurische Eschatologie RO S ; 195 KRO S. 142f.; 146f.;140f. evg S. 95 RO S. 158 LZ Jesus der Nazarener S. 46f. evg S. 97 (Bewertung Jesu) Außerschulische Lernorte: Fachspezifische Methoden: Sozialkritische Bibelauslegung, Exegese, Expertengespräch Fachübergreifende Bezüge: Deutsch (metaphorische Sprache)
5 Halbjahresthema 11.2 zweistündiges Ergänzungsfach: Historischer Jesus und Christus des Glaubens Unterrichtssequenz 4: Kreuz und Auferstehung Für mich gestorben und auferstanden? Deutungskompetenzen: Religiöse Motive und Elemente in Texten, ästhetischkünstlerischen und medialen Ausdrucksformen identifizieren und ihre Bedeutung und Funktion erklären (Beispiele: biographische und literarische Texte, Bilder, Musik, Werbung, Filme) Biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen Glaubenszeugnisse in Beziehung zum eigenen Leben und zur gesellschaftlichen Wirklichkeit setzen und ihre Bedeutung aufweisen Urteilskompetenzen: Formen theologischer Argumentation vergleichen und bewerten Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede erklären und kriteriengeleitet bewerten Dialogkompetenz: Sich aus der Perspektive des Glaubens mit anderen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen argumentativ auseinandersetzen Gestaltungskompetenz: erklären das Bekenntnis zu Jesus Christus als Ausdruck des spezifisch christlichen Gottesverständnisses (Jesus Christus 1) : Mk 14,1-16,8 (Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu); Lk 24,13-35 (Emmausjünger); 1. Kor 15 (Von der Auferstehung) Der kerygmatische Jesus das nachösterliche Bekenntnis zu Jesus Christus alte und neue Glaubensbekenntnisse im Vergleich: Jesus in anderen Religionen (Judentum/Islam/Buddhismus) : Auferweckung / Auferstehung, Passion, Apostolisches Glaubensbekenntnis J. Chr. S evg S KRO S. 158f. evg S. 99 RO S ^ GO S.28f Typische Sprachformen der Bibel theologisch reflektiert transformieren Außerschulische Lernorte: Kunst in Kirchen Fachspezifische Methoden: Synoptischer Vergleich, Umgang mit symbolischer Sprache / symbolischen Gestaltungen Fachübergreifende Bezüge: Deutsch, Musik, Kunst
6 Halbjahresthema 12.1 zweistündiges Ergänzungsfach: Christliche Anthropologie und Ethik Unterrichtssequenz 5: Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes Wer bin ich? Wahrnehmungs- und Darstellungs-kompetenz: Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen Deutungskompetenzen: Biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen Theologische Texte sachgemäß erschließen Die Menschenwürde theologisch begründen und als Grundwert in aktuellen ethischen Konflikten zur Geltung bringen Dialogkompetenz: Gemeinsamkeiten von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sowie Unterschiede benennen und im Blick auf mögliche Dialogpartner kommunizieren Außerschulische Lernorte: Fachspezifische Methoden: Fachübergreifende Bezüge: Biologie (Evolutionslehre) Freiheit und Verantwortung Was macht mich frei? erläutern die biblische Auszeichnung des Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes beschreiben das christliche Verständnis von Freiheit als Geschenk Gottes Gottesebenbildlichkeit als Zuspruch und Anspruch Der Mensch, der in Beziehungen lebt Relevanz des paulinisch-reformatorischen Freiheitsverständnisses für die moderne Gesellschaft : Gen. 1-3; Röm. 3, : Ebenbild Gottes, Menschenwürde, Gnade, Rechtfertigung MuM S CE S RO S. 224 MuM S
7 Halbjahresthema 12.1 zweistündiges Ergänzungsfach: Christliche Anthropologie und Ethik Unterrichtssequenz 6: Grundfragen christlicher Ethik Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz: Ethische Herausforderungen in der individuellen Lebensgeschichte sowie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern wie Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft als religiös bedeutsame Entscheidungssituationen erkennen Deutungskompetenzen: Theologische Texte sachgemäß erschließen Biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen Urteilskompetenzen: Deskritive und normative Aussagen unterscheiden Modelle ethischer Urteilsbildung kritisch beurteilen und beispielhaft anwenden Dialogkompetenz: Die Perspektive eines anderen einnehmen und in Bezug zum eigenen Standpunkt setzen Außerschulische Lernorte: Fachspezifische Methoden: Experteninterview Was soll ich tun? Was sollen wir tun? stellen biblisch-theologische Grundlagen christlicher Ethik dar vergleichen Grundformen ethischer Urteilsbildung erörtern anhand eines exemplarischen Konfliktes ethische Problemstellungen Fachübergreifende Bezüge: Biologie (Evolutionslehre), Entwicklungsbiologie und Genetik Schöpfungsaufträge (knapp), Prophetie (nach Wahl) Bergpredigt (Kurzer Auszug) Pflichtethik, Utilitarismus und Verantwortungsethik Fallanalysen: PID oder Schwangerschaftsabbruch oder Organspende : Lev 19,18 (Nächstenliebe); Prophetische Texte (in Auswahl); Mt. 7,12 (goldene Regel) : Ethik und Moral, Menschenwürde, Weisung/Tora, Individual-/Sozialethik, Utilitarismus, Gesinnungs-/Verantwortungsethik (Fk-Beschluss) CE S. 12f./58-61 S (Jes/Jer) RO S. 75 (Amos, s. Mat. Bayerischer Rundfunk) CE S MuW S (Menschenwürde) evg S EKD-Materialien RO S. 306 (Schlüsselwissen: Ethikdefinitionen)
8 Halbjahresthema 12.2 zweistündiges Ergänzungsfach: Religionsgemeinschaften im pluralistischen Staat Unterrichtssequenz 7: Kirche(n) und Staat Konflikt oder Partnerschaft? Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz: Grundlegende religiöse Ausdrucksformen (Symbole, Riten, Mythen, Zeiten) wahrnehmen und in verschiedenen Kontexten wiedererkennen und einordnen Deutungskompetenz: Glaubenszeugnisse in Beziehung zum eigenen Leben und zur gesellschaftlichen Wirklichkeit setzen und ihre Bedeutung aufweisen Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede erklären und kriteriengeleitet bewerten Dialogkompetenzen: Gemeinsamkeiten von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sowie Unterschiede benennen und im Blick auf mögliche Dialogpartner kommunizieren Sich aus der Perspektive des christlichen Glaubens mit anderen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen argumentativ auseinandersetzen Kriterien für eine konstruktive Begegnung, die von Verständigung, Respekt und Anerkennung von Differenz geprägt ist, in dialogischen Situationen berücksichtigen Außerschulische Lernorte: Synagoge HH, Moschee HH Kirche vor der Herausforderung des Pluralismus entfalten grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses stellen das Verhältnis von Kirche und Staat in exemplarischen geschichtlichen Situationen dar stellen anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten und Grenzen der interreligiösen Verständigung dar Fachspezifische Methoden: Interview (Thema: Dialog der Religionen) Fachübergreifende Bezüge: Politik/Wirtschaft, Geschichte Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden (CA 7) Priesterschaft aller Gläubigen Relativierung kirchlicher Wahrheitsansprüche (sola scriptura) Zusammenarbeit christlicher Kirchen (Bsp. ACK Stade) Kirche im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand (z. B. Kirchengeschichte im Dritten Reich oder Kirche im Sozialismus) Kirche in innerstaatlichen Konfliktsituationen (z. B. Mittelamerika) Interreligiöser Dialog (z. b. gemeinsame Projekte und Feiern Fest der Kulturen Stade?, Moscheenbau in deutschen Städten) : Apg 2, (Die erste Gemeinde); Apg 5,29 (Gott mehr gehorchen als den Menschen); 1. Kor 12,12-31 (viele Glieder, ein Leib); Mk 12,13-17 (Frage nach der Steuer); Röm. 13, 1-7 (Stellung zur staatlichen Gewalt) : Gemeinschaft der Glaubenden, Priestertum aller Gläubigen, Staatskirche / Volkskirche / Freikirche RO S. 284 (CA 7 und Barm. Theol.) evg S. 150 Leitmedien 7-10 S. 111 Internet (ACK) Charta Oecomenica RO S. 288 (Schlüsselwissen: Was Kirche ist) UE Weg nach Barmen JC S. 40f.; RO S (DC/Barth/Bonhoeffer) Leitmedien 7-10 S RO S. 298f. (Schlüsselwissen: Kirche und Staat)
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Die Schülerinnen und Schüler... erläutern die biblische Auszeichnung. und Ebenbild Gottes. vergleichen das biblische Menschenbild
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setzen sich mit den Begriffen Sünde und Vergebung auseinander
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erörtern Möglichkeiten und Grenzen eines substanziellen und eines funktionalen Religionsbegriffs*
1. Halbjahresthema: GOTT UND RELIGION (P-Kurs) 1. Sequenz: Religion und Kultur was ist religiös? Religiöse Spuren und Dimensionen in der Lebenswelt aufdecken; Grundlegende religiöse Ausdrucksformen (Symbole,
Religion und Religionen (1) Die Schülerinnen und Schüler... beschreiben Wirkung und Funktion von Symbolen und Ritualen
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