BDEW/VKU/GEODE- Leitfaden

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1 BDEW/VKU/GEODE- Leitfaden Marktprozesse Bilanzkreismanagement Gas Teil 2: Usecase-Darstellungen Berlin, Herausgegeben vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.v., Verband kommunaler Unternehmen e.v. (VKU) sowie von GEODE Groupement Européen des entreprises et Organismes de Distribution d Énergie, EWIV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 1 von 154

2 Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht über alle Usecases und die dazu gehörigen Kapitel im Leitfaden Teil Usecase Deklaration Darstellung Usecase Deklaration Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Darstellung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Beschreibung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Darstellung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Beschreibung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Usecase Nominierungen Darstellung Usecase Nominierungen Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Darstellung Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Beschreibung Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 2 von 154

3 3.3.1 Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Darstellung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Beschreibung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Darstellung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Beschreibung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Sequenzdiagramm Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Darstellung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Beschreibung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Sequenzdiagramm Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Darstellung Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 3 von 154

4 6.2 Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Darstellung Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Beschreibung Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Darstellung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Beschreibung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Darstellung Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Beschreibung Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Unter-Usecase Allokation vom sonstigen Messungen (A44) Darstellung Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) Beschreibung Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Darstellung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Beschreibung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Sequenzdiagramm Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Darstellung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Beschreibung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 4 von 154

5 8.3 Sequenzdiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Aktivitätendiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Usecase RLM-Allokationsclearing Darstellung Usecase RLM-Allokationsclearing Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Darstellung Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 5 von 154

6 Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Darstellung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Beschreibung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Darstellung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Beschreibung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Darstellung Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Darstellung Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Beschreibung Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 6 von 154

7 Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Darstellung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Beschreibung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Usecase Netzkontenabrechnung Darstellung Usecase Netzkontenabrechnung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Darstellung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Beschreibung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität Sequenzdiagramm Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 7 von 154

8 17 Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Darstellung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Beschreibung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Sequenzdiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Aktivitätendiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 8 von 154

9 1 Übersicht über alle Usecases und die dazu gehörigen Kapitel im Leitfaden Teil 1 Usecase bzw. Unter-Usecase Kapitel im LF Teil 2 A1 Versand monatliche Deklaration A2 Versand untermonatliche Deklaration A3 Deklarationsclearing BKV A4 Deklarationsclearing MGV A41 Nominierungsfähigkeit herstellen 3.2 A42 (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten A9 (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten A34 Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze A28 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Kapitel im LF Teil 1 A35 Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK A46 Versand anwendungsspezifischer SLP-Parameter A10 SLP-Allokation A11 RLM Allokation A43 Allokation von Nominierungen A44 Allokation von sonstigen Messungen A18 Versand Bilanzkreisstatus 7 6 und 9 A14 SLP Allokationsclearing A15 RLM-Allokationsclearing - Auslöser NB A16 RLM-Allokationsclearing - Auslöser BKV A17 RLM Allokationsclearing durch NB A30 Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB A31 Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV A32 Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A40 Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff A45 Stammdatenaustausch am NKP A19 NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A27 NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A33 Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas A39 Clearing EntryNKP-Zeitreihen A25 Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung A26 Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung A23 Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität A24 Übertragung von Biogas-Flexibilitäten Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 9 von 154

10 2 Usecase Deklaration 2.1 Darstellung Usecase Deklaration Marktgebietsverantwortlicher Transportkunde Usecase: Deklaration Netzbetreiber Unter-Usecase: Versand monatliche Deklaration enthält Kann enthalten Unter-Usecase: Versand untermonatliche Deklaration Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Deklarationsclearing BKV Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing MGV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 10 von 154

11 2.2 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Darstellung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Versand monatliche Deklaration Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Usecase Name Versand monatliche Deklaration Usecase Beschreibung Der Netzbetreiber teilt dem MGV im Vormonat der Lieferung für den Liefermonat alle erforderlichen Zeitreihentypen je BK/SBK mit. Der MGV überprüft die Deklarationsliste auf Gültigkeit der BK/SBK-Nummern und verarbeitet diese Information und gibt sie an den BKV weiter. Rollen NB MGV BKV Prozessziel MGV erhält spätestens am 17. WT eine Deklarationsliste vom NB BKV erhält spätestens am 18. WT eine Deklarationsmitteilung vom MGV Vorbedingung Einrichtung von BK/SBK ist abgeschlossen BK/SBK-Nummer ist dem NB mitgeteilt Wechselprozesse gemäß GeLi-Gas-Prozesse sind abgeschlossen Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt und sind beim MGV angelegt Bestandslistenversand ist erfolgt. Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV bzw. TK kann Usecase Nominierung durchführen Unter-Usecase Deklarationsclearing kann durchgeführt werden Fehlerfall Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsliste an den MGV Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsmitteilung an den BKV Deklaration ist fehlerhaft, es fehlen Deklarationen, es wurden zu viele Deklarationen erzeugt oder es wurde versucht, auf einen falschen BK/SBK zu deklarieren Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 11 von 154

12 2.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) NB MGV BKV 1 Versand Deklarationsliste 2 Versand Eingangsbestätigung Unter Usecase SLP- Allokation A10 3 Versand Deklarationsmitteilung Unter-Usecase RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV A4 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV A3 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/Bedingungen 1 NB MGV Versand Deklarationsliste Spätestens am 17. WT des Monats vor dem Liefermonat. TSIMSG Versand jeweils getrennter Deklarationen je BK/SBK. In der monatlichen Deklarationsliste des NB sind je aktivem BK/SBK alle deklarationspflichtigen ZRT aufgeführt. Dabei werden alle die ZRT, für die eine Allokation in dem Monat erfolgen soll, durch eine genaue Datumsangabe (von- und bis-angabe) konkretisiert. 2 MGV NB Versand Eingangsbestätigung Unverzüglich nach Empfang. CONTRL 3 MGV BKV Versand Deklarationsmitteilung Spätestens am 18. WT des Monats vor TSIMSG, gilt von 06:00 Der MGV versendet je BK/SBK/NB eine Deklarationsmitteilung. Gesamtliste im Portal Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 12 von 154

13 dem Liefermonat. 06:00 Uhr des MGV abrufbar. A10 A11 A3 A4 Unter-Usecase SLP-Allokation Unter-Usecase RLM-Allokation Ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV Ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) NB MGV BKV TK Start Zusammenstellung aller Zeitreihentypen je BK/SBK Prüfung ob Bilanzkreise in Deklarationsliste gültig Erstellung der Deklarationsliste nein ja Versand der Deklarationsliste Ablehnung an NB Versand der Deklarationsmitteilung Prüfung, ob Deklarationsmitteilung mit Kundenportfolio übereinstimmt ja nein Prüfung, ob Deklarationsliste mit Bestandsliste und BK/SBK-Meldung in Datenblatt übereinstimmt nein ja Usecase Allokation Ende Abstimmung mit TK Mitteilung über Fehler Abgleich des gemeldeten Datenblatts und der Bestandsliste gegen Deklarationsmitteilung Fehlersuche Abstimmung mit TK über Datenmeldung der BK/SBK Neue Meldung von gültigen BK/SBK Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 13 von 154

14 2.3 Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Darstellung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Unter-Usecase: Versand untermonatliche Deklaration Netzbetreiber Marktgebietsverantwortlicher Bilanzkreisverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Usecase Name Usecase Beschreibung Versand untermonatliche Deklaration Der NB teilt dem MGV im Liefermonat nur die geänderten Deklarationen untermonatlich mit. Der MGV verarbeitet und prüft diese Information auf Gültigkeit der BK/SBK-Nummern und gibt sie danach an den BKV weiter. Rollen NB MGV BKV Prozessziel MGV erhält spätestens 1 WT vor dem Liefertag D eine Änderungsdeklaration BKV erhält spätestens 1 WT vor dem Liefertag D eine Änderungsdeklarationsmitteilung Vorbedingung Usecase Einrichtung von Bilanzkreisen ist abgeschlossen BK/SBK-Nummer ist dem NB mitgeteilt Die Zuordnung des Punktes zum Bilanzkreis ist bis spätestens 10 WT vor dem Tag der Lieferung erfolgt Wechselprozesse gemäß GeLi-Gas-Prozesse sind abgeschlossen Für Biogaseinspeisungen, Einspeisepunkte aus Speichern, inländischer Produktion (ohne Biogas) oder Konvertierungsanlagen teilt der TK dem NB 10. WT vor Beginn der erstmaligen Einspeisung die BK/SBK-Nummer mit und ordnet den Punkt diesem BK zu Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt und sind beim MGV angelegt Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Unter-Usecase Deklarationsclearing kann ggf. durchgeführt werden Fehlerfall Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsliste an den MGV Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsmitteilung an den BKV Deklaration fehlerhaft, es fehlen Deklarationen, es wurden zu viele Deklarationen erzeugt oder versucht, auf einen falschen BK/SBK zu deklarieren Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 14 von 154

15 2.3.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) NB MGV BKV 1 Versand untermonatl. Einzeldeklaration 2 Versand Eingangsbestätigung Unter Usecase SLP- Allokation A10 3 Versand untermonatliche Deklarationsmitteilung Unter-Usecase RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV A4 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV A3 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand untermonatl. Einzeldeklaration Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Am Tag D-1, bis 21:00 Uhr, bei ZRT RLMmT, RLMoT. 2 MGV NB Versand Eingangsbestätigung Unverzüglich nach Empfang. 3 MGV BKV Versand untermonatl. Deklarationsmitteilung Spätestens am Tag D-1, bis 23:00 Uhr. A10 A11 A3 Unter-Usecase SLP-Allokation Unter-Usecase RLM-Allokation ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV TSIMSG CONTRL TSIMSG Bei RLM Lieferberginn/-ende vom 1. KT des Liefermonats bis zum Datum Lieferende bzw. ab dem Tag des Lieferbeginns bis zum Ende des Liefermonats. Der MGV versendet je BK/SBK/NB eine Deklarationsmitteilung. Gesamtliste auf Portal des MGV abrufbar. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 15 von 154

16 A4 ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV 2.4 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing BKV Transportkunde Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Usecase Name Deklarationsclearing BKV Usecase Beschreibung BKV stößt die Beseitigung von Fehlern der Deklarationsmitteilung an. Rollen NB MGV BKV TK Prozessziel Dem MGV liegt eine korrigierte Einzel-Deklaration vor. Der BKV hat eine korrigierte Einzel-Deklarationsmitteilung erhalten. Vorbedingung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration und Versand untermonatliche Deklaration ist durchgeführt. Fehler wurde durch BKV erkannt. Mögliche Fehler sind u. a.: TK darf BK/SBK oder Zeitreihentypen nicht nutzen, TK hat NB nicht von Änderung einer BK/SBK Zuordnung informiert, BK/SBK gehört nicht dem BKV, TK hat falschen BK/SBK im Rahmen des GeLi Gas Prozess an den NB gemeldet, NB hat GeLi-Daten fehlerhaft zur Deklaration verarbeitet, wie z. B. durch Schreibfehler, Zahlendreher etc. Nachbedingung TK meldet korrekte BK/SBK Stammdaten wie BK/SBK-Nummer oder Zeitreihentyp sind beim NB korrigiert NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Fehlerfall Fehler kann nicht aufgelöst werden Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 16 von 154

17 2.4.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) NB MGV BKV TK Unter-Usecase Versand monatl. Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatl. Deklaration A1 A2 2 detaillierte Meldung über Unstimmigkeit 1 Abstimmung 3 Meldung und Abstimmung, sofern Deklarationsliste vollständig und richtig 4 Versand korrig. Einzeldeklarationen 5 Versand korrig. Einzeldeklarationen Usecase Allokation A10/11 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 17 von 154

18 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A3 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration A4 Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration 1 BKV TK Abstimmung mit dem TK 2 BKV oder TK NB 3 NB BKV oder TK detaillierte Mitteilung der Unstimmigkeit an den NB Mitteilung und Abstimmung, sofern Deklarationsliste korrekt erstellt 4 NB MGV Versand korrigierte Einzeldeklaration 5 MGV BKV Versand korrigierte Einzeldeklaration A10 A11 Unter-Usecase SLP- Allokation Unter-Usecase RLM- Allokation Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Unverzüglich. Der BKV kann den TK mit der Klärung beauftragen. Unverzüglich. Bei korrekter Erstellung der Deklarationsliste müssen die Stammdaten mit TK und BKV überprüft werden. Unverzüglich. Für SLP am Tag D-2, bis 21:00 Uhr. Bei RLM am Tag D-1, bis 21:00 Uhr. TSIMSG Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Unveränderte ZRT des zu korr. BK/SBK müssen vollständig deklariert werden. Deklarationszeitraum wird im Clearing festgelegt, SLP können nur in die Zukunft deklariert werden. Unverzüglich TSIMSG Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG je Netz mit allen zu korr. Zeitreihentypen versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Der BKV kann eine Gesamtliste im Portal abrufen. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 18 von 154

19 2.5 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing MGV Transportkunde Netzbetreiber Usecase Beschreibung Der MGV stößt eine Korrektur der Deklaration an. Der NB hat ungültigen BK/SBK deklariert. Rollen NB MGV BKV TK Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen dem MGV die korrigierten Einzel-Deklarationen und dem BKV die korrigierten Einzel-Deklarationen vor. Vorbedingung Monatliche oder untermonatliche Deklarationslisten und Deklarationsmitteilungen sind erstellt und versandt Fehler wurde durch den MGV erkannt und dem NB in Antwortliste mitgeteilt: BK bzw. SBK ist gekündigt BK bzw. SBK-Nummer existiert nicht Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Stammdaten beim NB sind korrigiert TK hat NB korrigierte, gültige BK/SBK-Nummern mitgeteilt; NB darf zur Absicherung eine Zuordnungsermächtigung verlangen Fehlerfall Fehler kann nicht aufgelöst werden Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Usecase Name Deklarationsclearing MGV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 19 von 154

20 2.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) NB MGV BKV TK Unter-Usecase Versand monatl. Deklaration 1 Ablehnung der Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatl. Deklaration A1 A2 2 Klärung mit dem TK 3 Versand korr. BK/SBK Meldung 4 Versand korr. Einzeldeklarationen 5 Versand korr. Einzeldeklarationen Usecase Allokation A10/11 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 20 von 154

21 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A1 A2 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration 1 MGV NB Ablehnung der Deklaration Bei monatlicher Deklaration: bis spät. 18. WT des Monats vor dem Liefermonat. Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Bei untermonatlicher Deklaration: spät. 1 WT nach Erhalt Deklaration. MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden. MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden. Der MGV sendet eine Antwortliste unter Angaben des BK/SBK und Gründe für die Ablehnung. Ziel ist eine elektronische Übermittlung des MGV an den NB im Edig@s-Format. 2 NB TK Klärung mit dem TK Unverzüglich. Prüfen ob Deklaration auf Basis der Bilanzkreismeldung des TK und der Bestandsliste korrekt erstellt wurde. 3 TK NB Versand korr. BK/SBK- Meldung 4 NB MGV Versand korrigierte Einzeldeklarationen 5 MGV BKV Versand korrigierte Einzeldeklarationen A10 A11 Unter-Usecase SLP-Allokation Unter-Usecase RLM-Allokation Nach Klärung. Unverzüglich. Unverzüglich, aber spätestens bis 23:00 Uhr TSIMS G TSIMS G Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG je NB mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Der BKV kann eine Gesamtliste der Deklaration auf dem Portal abrufen. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 21 von 154

22 3 Usecase Nominierungen 3.1 Darstellung Usecase Nominierungen Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Speicherbetreiber Transportkunde Use Case: Nominierung Transportkunde Netzbetreiber enthält Netzbetreiber Unter-Usecase: Nominierungfähigkeit herstellen Kann enthalten Unter-Usecase: (Re)-Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Kann enthalten Unter-Usecase: (Re-)-Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Kann enthalten Unter-Usecase: Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 22 von 154

23 3.2 Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Darstellung Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Usecase Name Nominierungsfähigkeit herstellen Usecase Beschreibung Dem NB ist bekannt, wer ihm gegenüber Nominierungen abgeben wird (TK, BKV oder Dienstleister Dem NB ist bekannt, welche TK in welchen BK Kapazitäten einbringen dürfen Kapazitäten sind rechtzeitig in den entsprechenden BK eingebracht Rollen NB TK BKV Prozessziel Ein BK kann von einem vorher benannten Marktpartner gegenüber einem NB nominiert werden. Bilanzkreisveranwortlicher Unter-Usecase: Nominierungsfähigkeit herstellen Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) Vorbedingungen Ein- oder Ausspeisepunkt ist nominierungspflichtig BK/SBK sind eingerichtet und bekannt Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt und der Kommunikationstest ist erfolgreich abgeschlossen Shippercodes/Bilanzkreisnummern sind abgestimmt und bekannt Die Kapazitätsbuchung ist erfolgt Nachbedingung Der Nominierungsprozess kann starten Fehlerfall Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Fristüberschreitung Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 23 von 154

24 3.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen (A41) TK BKV1 NB 1 NB 2 BKV2 1 ggfs. Bevollmächtigung zur Nominierung 2 Kommunikationstest 3a ggfs. Information über die Erlaubnis des TKs Kapazitäten in seinen BK/SBK einzubringen 4a Einbringung von Kapazitäten zu übergebenden BK/SBK 3b ggfs. Information über die Erlaubnis des TKs Kapazitäten in seinen BK/SBK einzubringen 3c ggfs. Autorisierung von TK zur Abgabe von Nominierungen für BKV2 4b ggfs. Einbringung von Kapazitäten zu übernehmenden BK/SBK Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten A 42 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes 1 TK BKV ggf. Bevollmächtigung zur Nominierung Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung. 2 BKV NB1 Kommunikationstest 5 KT vor Abgabe der initialen Nominierung (bei komplexen Punkten max. 10 WT). 3a BKV NB1 ggfs. Information über die Erlaubnis des TK, Kapazitäten in seinen BK/SBK einzubringen 3b BKV NB2 ggfs. Information über die Erlaubnis des TK, Kapazitäten in seinen BK/SBK einzubringen Unverzüglich bei berechtigten Zweifeln des NB. Unverzüglich bei berechtigten Zweifeln des NB. schriftlich (Formblatt) schriftlich schriftlich Verpflichtend für MÜP und GÜP; Option für alle weiteren Ein- und Ausspeisepunkte. Benannter Nominierungsdienstleisters (BKV oder Dienstleister) muss einen Kommunikationstest mit dem NB absolviert haben. Vorlage bei berechtigten Zweifeln des NB1. Nur bei gebündelten Kapazitäten. Vorlage bei berechtigten Zweifeln des NB2. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 24 von 154

25 3c BKV2 NB2 ggfs. Autorisierung des TK zur Abgabe von gebündelten Nominierungen für BKV2 4a TK NB1 Einbringung von Kapazitäten zu übergebenden BK/SBK 4b TK NB2 ggfs. Einbringung von Kapazitäten zu übernehmenden BK/SBK A42 Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Rechtzeitig vor Abgabe einer gebündelten Nominierung. Initial bei der Buchung, Änderungen bis 1 KT vor Abgabe der initialen Nominierung möglich. Initial bei der Buchung, Änderungen bis 1 KT vor Abgabe der initialen Nominierung möglich. Nur bei Single-Sided-Nomination. Nur bei gebündelten Kapazitäten. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 25 von 154

26 3.3 Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Unter-Usecase: Bilanzkreisveranwortlicher (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) Usecase Name (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Usecase Der BKV nominiert gegenüber einem NB alle relevanten Ein- bzw. Ausspeisungen. Beschreibung Rollen NB BKV Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien bestätigte Nominierungen für einen definierten Bezugszeitraum vor. Vorbedingung Nominierungsfähigkeit des BK/SBK ist hergestellt Die Kapazitäten sind in BK/SBK eingebracht Nachbedingung Der NB kann den physikalischen Transport durchführen Der NB kann die transportierten Mengen gemäß der gültigen Allokationsregeln allokieren Fehlerfall Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Erdgas soll in einen Biogas-BK übertragen werden Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung (z. B. Vorlaufzeitverletzung in der Nominierungsnachricht) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 26 von 154

27 3.3.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) BKV 1 NB 1 NB 2 BKV 2 Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen A41 Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldu ng und Mitteilung Renominierungsgrenze A34 1a (Re-)Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt bzw. ggfs. Bilanzkreiscodepaar 2a Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-)Nominierung 1b (Re-)Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt 2b Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-)Nominierung 3a bei Bedarf Modellfehlermeldung der (Re-)Nominierung 7a Bestätigung der (Re-)Nominierung je BK/SBK/Punkt bzw. ggfs. Bilanzkreiscodepaar 4 ggfs. Nominierungsweiterleitung mit invertierten Werten 4a ggfs. Ablehnung Weiterleitung mangels Autorisierung 5 Matching zwischen NB1 und NB2 6 Matchingbestätigung zwischen NB1 und NB2 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert und Allokiert wie Gemessen A13/A36 3b bei Bedarf Modellfehlermeldung der (Re-)Nominierung 7b Bestätigung der (Re-)Nominierung je BK/SBK/Punkt bzw. ggfs. Bilanzkreiscodepaar Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A42 Unter-Usecase Nominierungsfähigkeit herstellen A34 Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze 1a BKV1 NB1 (Re-)Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt bzw. ggfs. Bilanzkreiscodepaar Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Initial, spätestens bis 14:00 Uhr am Tag D-1; sonst spätestens 2 Stunden vor Abwicklungsstunde. NOMINT Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 27 von 154

28 1b BKV2 NB2 (Re-)Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt bzw. ggfs. Bilanzkreiscodepaar 2a NB1 BKV1 Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-)Nominierung 2b NB2 BKV2 Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-)Nominierung 3a NB1 BKV1 bei Bedarf Modellfehlermeldung der (Re-)Nominierung 3b NB2 BKV2 bei Bedarf Modellfehlermeldung der (Re-)Nominierung 4 NB1 NB2 ggfs. Nominierungsweiterleitung mit invertierten Werten 4a NB2 NB1 Ggf. Ablehnung der Nominierungsweiterleitung, falls keine Autorisierung zur Nomimierung von BKV1 für BKV2 vorliegt 5 NB1 NB2 Matching zwischen NB1 und NB2 6 NB2 NB1 Matchingbestätigung zwischen NB1 und NB2 7a NB1 BKV1 Bestätigung der (Re-)Nominierung je BK/SBK/Punkt 7b NB2 BKV2 Bestätigung der (Re-)Nominierung je BK/SBK/Punkt A13 A36 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen Initial, spätestens bis 14:00 Uhr am Tag D-1; sonst spätestens 2 Stunden vor Abwicklungsstunde. Unverzüglich. NOMINT CONTRL Nur bei Double-Sided-Nomination. Unverzüglich. CONTRL Nur bei Double-Sided- Nomination. APERAK APERAK NOMINT Nur bei Double-Sided- Nomination. Nur bei Single-Sided- Nomination. Nur bei Single-Sided- Nomination. DELORD Die NB vereinbaren untereinander, welcher NB den Matchingprozess anstößt. DELRES Vgl. Nr. 5. NOMRES NOMRES Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 28 von 154

29 3.3.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten (A42) BKV NB 1 NB 2 / SSO Übermittlung Nominierung Empfangsbestätigung versenden Nur GÜP und MÜP: Ermittlung der Renominierungsbeschränkung Liegt eine Empfangsbestätigung vor? nein Ende ja Prüfung Ablehnung Mitteilung über Ablehnung versenden Nominierungsregeln für Biogas eingehalten? nein ja Haben beide BK die gleiche Gasqualität? nein ja Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Nur GÜP und MÜP: Ermittlung der Renominierungsbeschränkung Nominierung anpassen Nur Mini-MÜT: Grenzausspeisekapazität eingehalten? nein ja Matching mit NB2/SSO durchführen Matching mit NB1 durchführen Prüfung Ablehnung Mitteilung über Ablehnung versenden Stimmen abgebende und aufnehmende Bilanzkreisnummer überein? nein ja Stimmen Höhe jader abgebenden und aufnehmenden Nominierung in jeder Stunde überein? Nominierung nach Lesser Rule kürzen nein ja Prüfung Nominierungsbestätigung ggfs. (angepasste) Nominierungsbestätigung versenden Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Usecase Allokation von Nominierungen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 29 von 154

30 3.4 Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Unter-Usecase: Bilanzkreisveranwortlicher (Re)-Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Usecase Name (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Usecase Beschreibung Der BKV (re-)nominiert zur Übertragung von Gasmengen zwischen seinem BK und den BK beteiligter BKV die entsprechenden Buy- und/oder Sell-Positionen am Virtuellen Handelspunkt des MGV. Rollen MGV BKV Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten BKV bestätigte Nominierungen je Bilanzkreispaarung für einen definierten Zeitraum vor. Vorbedingung Bilanzkreise der Counterparts sind beim MGV eingerichtet Alle beteiligten BKV haben mit dem MGV einen Kommunikationsweg abgestimmt (bei reiner Nutzung von VHP Webportalen ist dies nicht erforderlich) Nachbedingung MGV allokiert die auf Basis der Buy- und Sell-Nominierungen der BKV systemtechnisch ermittelten Entry- und Exit-Nominierungen am VHP in die Bilanzkreise der BKV Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP kann durchgeführt werden Fehlerfall Erdgas soll in einen Biogas-Bilanzkreis übertragen werden Nominierung einer Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Mismatch (z. B. Abweichung von Nominierungszeiträumen, ungültige Bilanzkreise, abweichende Mengen einer Bilanzkreispaarung, fehlende Mengen eines Counterpart-BK) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 30 von 154

31 3.4.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) BKV MGV 1 (Re-) Nominierung je BK 2 Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re- )Nominierung je BK 3 Modellfehlermeldung der (Re-) Nominierung je BK 4 Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP A38 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 31 von 154

32 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkung/Bedingung 1 BKV MGV (Re-) Nominierung je BK Bis 30 Minuten vor der nächsten NOMINT min. 30 Minuten vor der nächsten Stunde Stunde. ganzzahlige kwh/h stundenscharf Angabe des abgebenden und aufnehmenden Bilanzkreises Angabe der Übertragungsrichtung (Buy oder Sell) 2 MGV BKV Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-) Nominierung je BK Gemäß EASEEgas. CONTRL nur, wenn BKV per edig@s (edifact) nominiert 3 MGV BKV Modellfehlermeldung der (Re-) Nominierung je BK 4 MGV BKV Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK A13 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Gemäß EASEEgas. Gemäß EASEEgas. APERAK nur, wenn BKV per edig@s (edifact) nominiert ausschließlich im Fehlerfall; d. h., wenn bei der Prüfung der NOMINT ein semantischer Fehler festgestellt wird NOMRES Fehlerbeschreibung im Freitext ganzzahlige kwh/h stundenscharf Angabe des abgebenden und aufnehmenden Bilanzkreises Angabe der Übertragungsrichtung (Buy oder Sell) enthält Nominierungsmengen, Matchingmengen und Scheduled Mengen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 32 von 154

33 3.4.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) BKV MGV Start Übermittlung (Re-)Nominierung Liegt Empfangsbestätigung vor? nein Ende ja Prüfung Ablehnung Empfangsbestätigung versenden Mitteilung über Ablehnung versenden Nominierung nach Lesser Rule kürzen Nominierungsregeln für Biogas eingehalten? nein Haben beide BK die gleiche Gasqualität? nein ja ja Matching durchführen Stimmen Höhe der abgebenden und aufnehmenden Nominierung in jeder Stunde überein? nein ja Renominierung notwendig? (angepasste) Nominierungsbestätigung versenden ja Ende nein Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 33 von 154

34 3.5 Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Darstellung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Netzbetreiber Unter-Usecase: Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Bilanzkreisverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Usecase Name Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Usecase Beschreibung Rollen FNB BKV Prozessziel Der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) informiert täglich bis 18:30 Uhr den Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) über dessen Kapazitätsbestand an Grenz- und Marktgebietsübergangspunkten für den Folgetag. Folgende Inhalte müssen übermittelt werden: Netzpunktbezeichnung, Netzpunkt-ID (möglichst Energy Identification Code des DVGW), Flussrichtung (entry oder exit), Kapazitätsprodukt, sofern das abgestimmte EDIFACT-Datenformat dies ermöglicht, Summe der eingebrachten festen Kapazität ohne etwaige Day-Ahead-Kapazitäten, Angabe, ob eine Renominierungsbeschränkung greift und, falls ja, der unteren und oberen Renominierungsgrenze, Summe der eingebrachten festen Day-Ahead-Kapazitäten, Summe der eingebrachten unterbrechbaren Kapazitäten. Dem BKV liegt die Höhe der Renominierungsbeschränkungen pro Bilanzkreis, Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt und Richtung, die Höhe des Kapazitätsbestandes seines Bilanzkreises je Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt und Richtung für den Folgetag, bis spätestens 18:30 Uhr vor. Vorbedingung Kapazität an einem Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt wurde in einen Bilanzkreis des BKV eingebracht Adressdaten für Datenaustausch sind bekannt Nachbedingung Empfangsbestätigung vom Marktpartner (CONTRL-Nachricht) erhalten Fehlerfall BKV hat CHACAP nicht erhalten Die Daten wurden an den falschen BKV übermittelt Fristüberschreitung Kommunikationskanal funktioniert nicht Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 34 von 154

35 3.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) NB BKV 1 Versand Kapazitätsbestand einschließlich der Höhe der Renominierungsbeschränkung 2 Versand Empfangsbestätigung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten A 42 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 FNB BKV Versand Kapazitätsbestand einschließlich der Höhe der Renominierungsbeschränkung 2 BKV FNB Versand Empfangsbestätigung Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Täglich bis 18:30 Uhr. CHACAP Mitteilung kann durch den FNB auf bis zu 2 Mitteilungen aufgeteilt werden Versand je BK/SBK, Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt, Netzpunkt und Richtung CONTRL Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 35 von 154

36 4 Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) 4.1 Darstellung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Letztverbraucher Usecase: Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Netzbetreiber Netzbetreiber Transportkunde Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 36 von 154

37 4.2 Beschreibung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Usecase Name Usecase Beschreibung Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Bereitstellung der Gasbeschaffenheitsdaten Brennwert, Normdichte und CO2-Stoffmengenanteil sowie ggfs. weitere Gasbeschaffenheitsparameter an die jeweiligen Marktpartner. Rollen Vorgelagerter NB Nachgelagerter NB TK LV Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den Marktpartnern alle Informationen vor, um entweder eine technische Mengenermittlung durchführen zu können, Rechnungen plausibilisieren zu können bzw. einen CO2-Emissionsfaktor ermitteln zu können. Das bedeutet, dass dem Empfänger alle in DVGW G 685 bzw. DVGW G 686 gelisteten und von ihm benötigten Parameter vorliegen. Der TK wendet sich an den NB, bei dem er Transportkunde ist. Vorbedingung Vorgelagerter NB hat Brennwert, Normdichte, CO2 Stoffmengenanteil und H2 Stoffmengenanteil pro Netzanschlusspunkt und Netzkoppelpunkt ermittelt Vorgelagerter NB hat bei Notwendigkeit der Anwendung der K-Zahl-Korrektur nach AGA8 weitere Parameter (wie z. B. C2H6, ) ermittelt. Der Umfang der Parameter ist in DVGW G 685 und DVGW G 686 geregelt Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt Nachbedingung Nachgelagerter NB kann die technische Mengenermittlung nach DVGW G 685 durchführen TK kann seine Rechnung plausibilisieren LV kann seine Rechnung plausibilisieren und ggfs. am CO2-Emissionshandel teilnehmen Fehlerfall Fristüberschreitung Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 37 von 154

38 4.3 Sequenzdiagramm Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) NB 1 NB 2 TK LV 1 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten 2 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffen heitsdaten A28 3 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten 4 Ggfs. Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB 1 NB 2 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Spätestens M+5WT (an jede weitere Netzebene, jeweils maximal +2WT, aber max. bis M+9WT bis zur letzten Netzebene). MSCONS Abrechnungsbrenn-wert, Normdichte, CO 2- Stoffmengenanteil und ggfs. H 2-Stoffmengen-anteil und Sauerstoff, jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ Stundenwert ist möglich. Bei AGA8-Verfahren sind die entsprechenden Parameter zusätzlich als Monatswert zu übermitteln. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 38 von 154

39 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 2 NB TK Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Frist Format Anmerkungen/Bedingungen M+10WT MSCONS Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2-Stoffmengenanteil und ggfs. H 2-Stoffmengenanteil und Sauerstoff, jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ als Stundenwert ist möglich. Bei AGA8-Verfahren sind die entsprechenden Parameter zusätzlich als Monatsmittelwert zu übermitteln. Gilt nur für abgestimmte RLM und nur auf einmalige Anforderung des TK. 3 TK LV Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten M+11WT Bilaterale Regelung Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2-Stoffmengenanteil und ggfs. H 2-Stoffmengenanteil und Sauerstoff, jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder Stundenwert ist möglich. Bei AGA8-Verfahren sind die entsprechenden Parameter zusätzlich als Monatsmittelwert zu übermitteln. Gilt nur für abgestimmte RLM und nur auf einmalige Anforderung des LV. 4 NB LV ggfs. Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten M+10WT Bilaterale Regelung. Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2-Stoffmengenanteil und ggfs. H 2-Stoffmengenanteil und Sauerstoff, jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ als Stundenwert ist möglich. Bei AGA8-Verfahren sind die entsprechenden Parameter zusätzlich als Monatsmittelwert Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 39 von 154

40 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/Bedingungen zu übermitteln. A28 NB 2 NB 3 Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Gilt nur für abgestimmte RLM und nur auf einmalige Anforderung des LV. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 40 von 154

41 5 Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) 5.1 Darstellung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase: Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK Netzbetreiber Transportkunde 5.2 Beschreibung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase Name Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK Usecase Beschreibung Gemäß GeLi Gas werden auf Anfrage des TK Messwerte unverzüglich im Stundentakt vom NB an den TK übermittelt. Marktrollen NB TK Prozessziel Dem TK liegen stündliche Energiedaten vor. Vorbedingung Zählerfernauslesung ist stündlich erfolgt Nachbedingung Fehlerfall Zeitüberschreitung 5.3 Sequenzdiagramm Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) NB TK 1 Versand der stündlichen Energiedaten Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 41 von 154

42 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB TK Versand der stündlichen Energiedaten Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Unverzüglich. MSCONS Die Energiedatenübermittlung erfolgt in einer sich füllenden Zeitreihe. Es werden je Gastag 24 Zeitreihen übermittelt. Nach Ablauf der ersten Stunde des Gastages erfolgt die Übermittlung des ersten Stundenwerts des Liefertages. Mit jeder weiteren Stunde werden neben dem Messwert der aktuellen Lieferstunde auch die Messwerte der bisherigen Lieferstunden des Liefertages übersendet. Soweit bis zum Fristende kein Messwert vorliegt bzw. keine Ersatzwerte gebildet werden, wird für die aktuelle Stunde der Wert 0 (Null) versendet und über den Messwertstatus als nicht verwendbarer Wert gekennzeichnet. Die Berechnung der Energie erfolgt mittels des Bilanzierungsbrennwertes. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 42 von 154

43 6 Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen 6.1 Darstellung Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Marktgebietsverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Unter-Usecase: Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter Kann enthalten Kann enthalten Use Case: Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Kann enthalten Kann enthalten Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: Allokation von sonstigen Messungen Unter-Usecase: SLP Allokation Kann enthalten Unter-Usecase: Allokation von Nominierungen Unter-Usecase: RLM- Allokation Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 43 von 154

44 6.2 Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Darstellung Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Netzbetreiber Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) Usecase Name Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter Usecase Beschreibung Versand der anwendungsspezifischen Parametern gemäß BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Abwicklung von Standardlastprofilen Gas. Rollen NB TK Prozessziel Die anwendungsspezifischen Parameter gemäß Leitfaden SLP Gas liegen fristgerecht und im gültigen Format beim TK vor. Vorbedingung Unter-Usecase SLP Allokation ist durchgeführt Nachbedingung TK gibt Parameter an BKV weiter Fehlerfall TK kann NB nicht identifizieren (falsches Marktgebiet, falsche Gasqualität, falsche NB-ID) Fristüberschreitung falsches Format Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 44 von 154

45 6.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand anwendungsspezifischer SLP Parameter (A46) NB TK Unter-Usecase SLP Allokation A10 1 Versand der anwendungsspezifischen Parameter Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB TK Versand der anwendungsspezifischer SLP Parameter Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Am Tag D-1, bis spätestens 12:00 Uhr. SLPASP 6.3 Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Darstellung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Unter-Usecase: SLP-Allokation Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 45 von 154

46 6.3.2 Beschreibung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Usecase Name SLP-Allokation Usecase Beschreibung Versand von BK/SBK-scharfen und netzgebietsscharfen Allokationsmengen SLP vom NB an den MGV am Tag D-1, bis spätestens 12:00 Uhr, und vom MGV an den BKV am Tag D-1, bis spätestens 13:00 Uhr. Sofern beim MGV keine SLP-Allokation eingeht, bildet der MGV Ersatzwerte und verwendet diese als Allokationsmengen. Der MGV meldet diese Ersatzwerte am Tag D-1 an den NB. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang liegt fristgerecht und im gültigem Format beim MGV, BKV und TK vor Vorbedingung SLP-Ausspeisepunkte sind alle einem BK/SBK zugeordnet Kundenwert bzw. normierte Jahresmenge ist je SLP-Ausspeispunkte errechnet Usecase Deklaration ist durchgeführt Nachbedingung Usecase SLP-Allokationsclearing kann ggf. durchgeführt werden Usecase Versand Bilanzkreisstatus kann vom MGV durchgeführt werden Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK kann vom NB durchgeführt werden Usecase SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV kann vom NB durchgeführt werden Fehlerfall Überschreitung der Grenzwerte Falsches bzw. unbekanntes Netzkonto unbekannter Bilanzkreis Fristüberschreitung durch den MGV Falsches Format Fehlende Zeitreihe Deklaration liegt nicht vor Unvollständige oder falsche Allokation Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 46 von 154

47 6.3.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) BKV MGV NB 1 Versand der aggr. SLP-Allokation je BK/SBK 2 Versand der SLP-Allokation je BK/SBK auf Wunsch 4 Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokation über alle BK/SBK des NB außerhalb Clearinggrenzwerte 6 Übertragung der aggregierten Tagesbänder je BK/SBK/NB Ggf. Usecase SLP Allokationsclearing A14 3 Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokation über alle BK/SBK außerhalb Clearinggrenzwerte 5 Übertragung der SLP- Ersatzwerte Usecase Versand BK Status A18 Unter-Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A29 Unter-Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 47 von 154

48 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand der aggr. SLP- Allokation je BK/SBK 2 NB BKV Versand der SLP-Allokation je BK/SBK auf Wunsch 3 MGV NB Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokationen über alle BK/SBK außerhalb Grenzwerte 4 MGV BKV Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokationen über alle BK/SBK des NB außerhalb Grenzwerte 5 MGV NB Übertragung der SLP- Ersatzwerte 6 MGV BKV Übertragung der aggregierten Tagesbänder je BK/SBK/NB A14 NB NB Ggf. Usecase SLP-Allokationsclearing A18 A29 A22 Usecase Versand BK- Status Unter-Usecase Mehr-/ Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Unter-Usecase Mehr-/ Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Frist Format Anmerkungen/Bedingungen D-1, bis spätestens 12:00 Uhr. Nach Versand an den MGV. Bis spätestens 15:00 Uhr. Bis spätestens 15:00 Uhr. ALOCAT Entweder als Tageswert oder als Tagesband oder als 24-h-strukturierter Lastgang. ALOCAT Sofern der BKV das wünscht an den NB an alle BKV des NB Der MGV prüft die Abweichung der Summenallokation zum Vortrag. Wenn das Delta >= 100 % bzw. <= 50%, dann Meldung. D-1 KT ALOCAT Sofern der MGV keine Allokation des NB erhalten hat, erstellt der MGV eine Ersatzallokation auf Basis des Vortageswertes. D-1, bis 13:00 Uhr. ALOCAT Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 48 von 154

49 6.3.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) NB MGV BKV Start Erstellung der Allokation Prüfung der Allokation Prüfung, ob Allokation gemäß Deklarationsliste vollständig ja nein Versand der Allokation Prüfung, ob Summen SLP innerhalb Grenzwerte nein ja Einfache Ersatzwertbildung Suche nach Fehler und Fehlerbehebung für Folgezeitraum Versand Mitteilung über Grenzwertüberschreitung der Summenallokation Bildung Tagesband und Versand Allokation ggf. Usecase SLP Allokationsclearing Berücksichtigung Ersatzwerte bei MMMA Unter-Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK ggf. Usecase SLP Allokationsclearing Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 49 von 154

50 6.4 Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Unter-Usecase: RLM-Allokation Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 50 von 154

51 6.4.2 Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) Usecase Name Usecase- Beschreibung RLM-Allokation Versand von aggregierten Allokationslastgängen der Zeitreihentypen RLMmT und RLMoT vom NB an den MGV je BK/SBK und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB als gemessener Stundenlastgang. Versand von aggregierten Allokationslastgängen des Zeitreihentyps RLMmT vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB als berechnetes Tagesband. Nach Ablauf des Liefermonats werden vorgenommene Korrekturen an den Messwerten gemäß DVGW G 685 als Korrektur in den Allokationslastgängen berücksichtigt. Nach Ablauf des Liefermonats werden die kompletten Allokationslastgänge inkl. vorgenommener Korrekturen an den Messwerten gemäß DVGW G 685 zwischen den Marktpartnern ausgetauscht. Die Allokationslastgänge, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert und umgewertet mit dem Abrechnungsbrennwert, werden in 2 getrennten Nachrichten versendet. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Stundenscharfer Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV und BKV vor. Stundenscharfer Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Zählpunktscharfe Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Ausspeisepunkte sind einem Erdgas- oder Biogas-BK/SBK zugeordnet Usecase Deklaration ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchgeführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing - Auslöser NB kann durchgeführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing - Auslöser BKV kann durchgeführt werden Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung falsche Zeitreihen falsches Format Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 51 von 154

52 6.4.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) NB MGV BKV 1,2,3,4,5 Versand aggr. gemessene RLM- Allokationslastgänge je BK/SBK und ZRT 6,7,8,10,11 Versand aggr. gemessene RLM- Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT 9,12,13 Versand der berechneten RLMmT- Allokationslastgänge je BK/SBK/NB Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB A15 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV A16 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 52 von 154

53 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/Bedingungen 1 NB MGV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationlastgänge je BK/SBK und ZRT Am Tag D, bis 15:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Tages D, von 06:00 Uhr bis 12:00 Uhr, umgewertet mit dem Bi-lanzierungsbrennwert. 2 NB MGV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationlastgänge je BK/SBK und ZRT Am Tag D, bis 18:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Tages D, von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr), umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Eine Korrektur der ersten untertägigen Allokation ist zulässig. 3 NB MGV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationslastgänge je BK/SBK und ZRT Am Tag D+1, bis spätestens 12:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. 4 NB MGV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationslastgänge je BK/SBK und ZRT Bis spätestens M+12 WT. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685, werden berücksichtigt. 5 NB MGV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationslastgänge je BK/SBK und ZRT Bis spätestens M+12 WT. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, umgewertet mit dem Abrechnungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685, werden berücksichtigt. 6 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT Am Tag D, bis spätestens 16:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Tages D, von 06:00 Uhr bis 12:00 Uhr, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. 7 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT Am Tag D, bis spätestens 19:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Tages D, von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr), umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Eine Korrektur der ersten untertägigen Allokation ist zulässig. 8 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM- Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT Am Tag D+1, bis spätestens 13:00 Uhr. ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Tages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. 9 MGV BKV Versand der berechneten RLMmT-Allokationslastgänge je BK/SBK/NB Am Tag D+1, bis spätestens 18:00 Uhr. ALOCAT Alle auf Tagesband umgerechneten gemessenen Stundenwerte des Tages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 53 von 154

54 10 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM- Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT Bis spätestens M+14 WT, ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685, werden berücksichtigt. 11 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM- Allokationslastgänge je BK/SBK/NB und ZRT Bis spätestens M+14 WT, ALOCAT Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, umgewertet mit dem Abrechnungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685, werden berücksichtigt. 12 MGV BKV Versand der berechneten RLMmT-Allokationslastgänge je BK/SBK/NB Bis spätestens M+14 WT. ALOCAT Alle auf Tagesband umgerechneten gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M. umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685. werden berücksichtigt. 13 MGV BKV Versand der berechneten RLMmT-Allokationslastgänge je BK/SBK/NB Bis spätestens M+14 WT. ALOCAT Alle auf Tagesband umgerechneten gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M. umgewertet mit dem Abrechnungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685. werden berücksichtigt. A15 ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser NB A16 ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser BKV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 54 von 154

55 6.4.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokation (A11) NB MGV BKV Start Versand aggregierte Allokationslastgänge je BK/SBK/ZRT Versand strukturierte Allokationslastgänge Erzeugung Tagesband und Versand Allokation Allokation verarbeiten ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB Usecase Versand BK- Status ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 55 von 154

56 6.5 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Darstellung Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Netzbetreiber Marktgebietsverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Allokation von Nominierungen Bilanzkreisverantwortlicher Usecase Name Allokation von Nominierungen Usecase Beschreibung Übermittlung von Allokationslastgängen vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB auf Basis von Nominierungen am VHP bzw. an GÜP/MÜP/Speicher. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang liegt dem BKV fristgerecht und im richtigen Format vor. Vorbedingung Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten wurde durchgeführt Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten wurde durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB kann vom NB durchgeführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV kann vom BKV durchgeführt werden Usecase NKP-Allokation und Netzkonto kann durchgeführt werden Fehlerfall Messdaten falsch unbekannter Bilanzkreis Fristüberschreitung durch den MGV falsches Format fehlende Zeitreihe Beschreibung Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 56 von 154

57 6.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von Nominierungen (A43) NB MGV BKV Unter-Usecase Nominierung gegenüber einem NB A42 1,2,3 Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK Unter-Usecase (Re- )Nominierung an Virtuellen Handelspunkten A9 4,6 Versand der bestätigten VHP- Nominierungen je BK 5,7 Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Usecase Versand BK-Status A18 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 57 von 154

58 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes A42 Unter-Usecase (Re-)Nominierung von gebündelten bzw. ungebündelten Kapazitäten Usecase Nominierungen A9 Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten 1 NB MGV Versand der aggregierten, zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 2 NB MGV Versand der aggregierten, zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 3 NB MGV Versand der aggregierten, zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 4 MGV BKV Versand der bestätigten VHP-Nominierungen je BK 5 MGV BKV Versand der aggregierten, zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB 6 MGV BKV Versand der bestätigten VHP-Nominierungen je BK A30/ A31 7 MGV BKV Versand der aggregierten, zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB A18 Usecase Versand Bilanzkreisstatus ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Frist Format Anmerkungen/Bedingungen D+1, bis 12:00 Uhr ALOCAT Es wird die letzte bestätigte Nominierung in eine Allokation umgewandelt. M+12 WT ALOCAT Versand nur bei Änderungen. D+3 WT ALOCAT D+1, bis 13:00 Uhr D+1, bis 13:00 Uhr ALOCAT Bezugszeitraum Tag D MGV kann eine Abwicklung auf SBK-Ebene anbieten ALOCAT - Bezugszeitraum Tag D Spätestens am Tag D+3 WT ALOCAT Bei techn. bedingten Sonderfällen beim MGV MGV und beide beteiligten BKV stimmen zu M+14 WT ALOCAT Versand nur, falls sich nach D+1 Änderungen ergeben haben. Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 58 von 154

59 6.6 Unter-Usecase Allokation vom sonstigen Messungen (A44) Darstellung Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokation von sonstigen Messungen Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 59 von 154

60 6.6.2 Beschreibung Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) Usecase Name Allokation von sonstigen Messungen Usecase- Beschreibung Versand von aggregierten Entryso/Exitso-Allokationslastgängen, von aggregierten Biogaseinspeisungen sowie von aggregierten Lastgängen der Einspeisung von Wasserstoff vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung sowie Brennwertkorrektur der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Für ZRT Entryso/Exitso im Falle des Allokationsverfahrens Allokiert wie gemessen : Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV und BKV vor. Allokationslastgang, ersatzwertkorrigiert ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV und BKV vor. Für ZRT Entry Biogas und ZRT Entry Wasserstoff: Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Für ZRT Entryso/Exitso im Falle des Allokationsverfahrens Allokiert wie gemessen Ein-/Ausspeisepunkte sind einem Erdgas BK/SBK zugeordnet Für ZRT Entry Biogas Einspeisepunkte sind einem Biogas BK/SBK zugeordnet Für ZRT Entry Wasserstoff Einspeisepunkte können einem Biogas BK/SBK zugeordnet werden, sofern die produzierten Wasserstoffmengen biogen erzeugt wurden Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Ein Clearing der allokierten Mengen kann eingeleitet werden Fehlerfall Messdaten falsch Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 60 von 154

61 6.6.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen (A44) NB MGV BKV 1,2 Versand aggr. gemessene Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 3,4 Versand aggr. gemessene Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB A30 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV A31 Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A32 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff A40 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 61 von 154

62 Nr. vom bis Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand aggr. gemessene Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 2 NB MGV Versand aggr. gemessene Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 3 MGV BKV Versand aggr. gemessene Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 4 MGV BKV Versand aggr. gemessene Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB A30 A31 A32 ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspei- Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Am Tag D+1, bis spätestens 12:00 Uhr. Bis spätestens M+12 WT. Am Tag D+1, bis spätestens 13:00 Uhr. Bis spätestens M+14 WT. ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ZRT Entryso/Exitso: - Alle gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Dieser kann auch ein an dem Punkt gemessener Brennwert sein. ZRT Entry Biogas/Entry Wasserstoff - Alle gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem vor Ort gemessenen Brennwert. Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, umgewertet mit dem Abrechnungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685 werden berücksichtigt. ZRT Entryso/Exitso: - Alle gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert. Dieser kann auch ein an dem Punkt gemessener Brennwert sein. ZRT Entry Biogas/Entry Wasserstoff - Alle gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem vor Ort gemessenen Brennwert. Alle gemessenen Stundenwerte des Liefermonats M, bewertet mit dem Abrechnungsbrennwert. Ersatzwertkorrekturen nach DVGW G 685 werden berücksichtigt Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 62 von 154

63 Nr. vom bis Beschreibung des Prozessschrittes sungen A40 ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff A18 Usecase Versand BK-Status Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 63 von 154

64 7 Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) 7.1 Darstellung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Usecase: Versand Bilanzkreisstatus 7.2 Beschreibung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Usecase Name Usecase- Beschreibung Rollen MGV BKV Prozessziel Versand Bilanzkreisstatus Versand der relevanten Bilanzkreisstatus an die BKV der Rechnungsbilanzkreise und der Unterbilanzkreise Am Ende des Prozesses liegt dem BKV in Abhängigkeit davon, ob es sich um einen RBK oder UBK handelt, folgende Zeitreihentypen vor: 15.: BKSALD erhalten alle BK 16.: BKSALDüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 17.: BKSALDnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 18.: BKSALDABR erhalten alle BK 19.: BKSALDABRüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 20.: BKSALDABRnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 21.: BKRLMDIF erhalten alle BK 22.: BKRLMDIFüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 23.: BKRLMDIFnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 24.: BKKUM erhalten alle BK 25.: BKKUMüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 26.: BKKUMnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 27.: BKTOL erhalten alle BK 28.: BKTOLüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 29.: BKTOLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 30.: UETOL erhalten alle BK 31.: UETOLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 32.: BKFLEX erhalten alle BK 33.: BKFLEXüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 34.: BKFLEXnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 35.: SLPUMLüber erhalten alle BK 36.: SLPUMLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 37.: RLMUMLüber erhalten alle BK 38.: RLMUMLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 64 von 154

65 39.: KONVUMLüber erhalten alle BK 40.: KONVUMLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 41.: KONVHL erhalten alle RBK 42.: KONVLH erhalten alle RBK 43.: BIOFLEX erhalten alle Bio-RBK 44.: BIOFLEXMAX erhalten alle Bio-RBK 45.: BIOFLEXSALD erhalten alle Bio-RBK 46.: BIOABRSALD erhalten alle Bio-RBK 47.: BIOUEBERTR erhalten alle Bio-RBK 48.: BIOKONVHL erhalten alle Bio-RBK 49.: BIOKONVLH erhalten alle Bio-RBK Die Zeitreihen 21. bis 34. sowie 41. und 42. werden nicht an Biogas-BK versandt. Vorbedingung Unter Usecase RLM-Allokation ist durchgeführt Unter Usecase SLP-Allokation ist durchgeführt Unter Usecase Allokation von Nominierungen Unter Usecase Allokation von sonstigen Messungen ggf. Usecase RLM-Allokationsclearing ist durchgeführt ggf. Usecase SLP-Allokationsclearing ist durchgeführt ggf. Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten ist durchgeführt ggf. Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten ist durchgeführt ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen ist durchgeführt ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff ist durchgeführt Nachbedingung Fehlerfall Bilanzkreisabrechnung kann durchgeführt werden Fristüberschreitung Fehler in der Berechnung der Zeitreihen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 65 von 154

66 7.3 Sequenzdiagramm Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) BKV MGV 1 Übermittlung aller bilanzierungsrelevanten ZRT und der BK-Status-ZRT Usecase Allokation A10/11/43/44 2 Übermittlung aller BK-Status ZRT Usecase Allokation A11/43/44 3 Information über die zu erwartende Höhe der BK-Abrechnungen Usecase SLP- Allokationsclearing A14 Usecase RLM- Allokationsclearing A15/16 Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A 32 4 Versand der relevanten ZRT Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten A24 A 40 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 66 von 154

67 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes A10 Unter-Usecase SLP-Allokation A11 Unter-Usecase RLM-Allokation A43 A44 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen 1 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status- ZRT A11 A43 A44 Unter-Usecase RLM-Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen 2 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status ZRT Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Am Tag D+1, bis spätestens 16:30 Uhr. Spätestens bis M+15 WT. IMBNOT, TRANOT, IMBNOT, TRANOT Gilt für Erdgas und Biogas. 3 MGV BKV Information über die zu erwartende Höhe der BK- Abrechnungen A14 A15/ A16 A30/ A31 A32 Ggf. Usecase SLP- Allokationsclearing Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Ggf. Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen ist durchgeführt M+15 WT. Webportal A40 Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff 4 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status- ZRT M+2M-10WT. IMBNOT, TRANOT A24 Ggf. Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 67 von 154

68 8 Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) 8.1 Darstellung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Usecase: SLP Allokationsclearing Transportkunde 8.2 Beschreibung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Usecase Name SLP-Allokationsclearing Usecase Beschreibung Definierte Ersatzwertbildung im Falle einer Grenzwertüberschreitung der SLP-Allokation. Dieser Usecase gilt unabhängig davon, wer den Fehler verursacht hat. Der BKV kann den Ersatzwert am Tag D-1 bereits nominieren, ohne dass Ausgleichsenergie auftritt. Rollen NB BKV MGV TK Prozessziel Ersatzwert wird vom BKV nominiert und vom NB und MGV nachträglich reallokiert. Vorbedingung Usecase SLP-Allokation ist abgeschlossen, Allokationslastgang für D liegt beim BKV vor BKV hat Grenzwerte überprüft und sie wurden überschritten. Grenzwerte sind überschritten, wenn die Tagesmenge die Allokation des Vortages um mindestens 100% überschreitet, oder um mindestens 50 % unterschreitet, und die Differenz mindestens kwh beträgt. Erfolgt erstmals eine SLP-Deklaration für einen BK bzw. SBK und keine Allokation durch den NB, kann der MGV keine Ersatzwerte auf Vortagsbasis bilden und es erfolgt eine Nullallokation. Für diese Daten kann ohne Prüfung auf Grenzwerte immer ein Clearing erfolgen. Erfolgt untermonatlich durch den NB eine fehlerhafte Nullallokation, so kann ohne Prüfung auf Grenzwerte immer ein Clearing erfolgen. Der BKV muss prüfen, ob die Überschreitung der Grenzwerte nicht aufgrund seiner Kundenportfolioänderungen oder der Veränderungen beim TK korrekt ist. Besonderes Augenmerk muss auf die Allokation vom letzten KT des Monats gelegt werden (für den 1. KT des Liefermonats) wegen Veränderungen im Kundenportfolio. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbei- Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 68 von 154

69 tung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. Nachbedingung Clearingallokation liegt dem BKV vor Usecase Ermittlung BK-Status kann vom MGV durchgeführt werden Unter-Usecase SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung NB mit TK kann durchführt werden Unter-Usecase SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung NB mit MGV kann durchführt werden Fehlerfall Keine Klärung möglich zwischen dem TK, BKV und NB über den Inhalt der Bestandsliste BKV hat Ersatzwert nominiert, obwohl Grenzwerte nicht überschritten wurden => Ausgleichsenergie fällt an Fristüberschreitung Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 69 von 154

70 8.3 Sequenzdiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) BKV MGV NB TK Unter-Usecase SLP Allokation A10 1 Einholung der Clearingnummer 2 Information über Einholung der Clearingnummer 3 Mitteilung Allokation außerhalb Grenzwerte 4 Reaktion auf Mitteilung des BKV 5 Überprüfung der Bestandslisten 6 Abstimmung korr. Allokation 7 Übermittlung der Clearingnummer 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK Status A18 10 Versand korr. Monatslastgang Unter-Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A29 Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 70 von 154

71 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/Bedingungen 1 BKV MGV Einholung der Clearingnummer Frühestens D-1, Webportal BKV hat festgestellt, dass die 13:00 Uhr. MGV Grenzwerte überschritten werden, Clearing sollte so früh wie möglich beginnen. Am besten noch am Tag D-1. 2 MGV NB Information über Einholung der Clearingnummer Unmittelbar nach Einholung der Clearingnummer durch BKV. 3 BKV NB Mitteilung, dass Allokation außerhalb der Grenzwerte Angabe von Datum und BK/SBK-Nummer. 4 NB BKV Reaktion auf Mitteilung des BKV Wenn Allokation in Ordnung war, weist der NB dies dem BKV nach. Der Fehler kann beim MGV liegen oder am Datenbestand des BKV. 5 BKV TK Überprüfung der Bestandslisten Wenn Allokation in Ordnung, kann der Fehler in den Bestandslisten bzw. in der Zuordnung der Ein-/und Ausspeisepunkte bei TK, BKV oder NB liegen. Besonderes Augenmerkt ist auf den 1. KT des Monats zu legen. 6 NB BKV Abstimmung korr. Allokation ALOCAT 7 BKV NB Übermittlung Clearingnummer Clearingnummer sollte erst übergeben werden, wenn sich BKV und NB einig sind. 8 NB MGV Versand Clearingallokation ALOCAT Nach D-1, 13:00 Uhr, nimmt der MGV nur ALOCAT mit Clearingnummer an. Vor D-1, 13:00 Uhr, nimmt der MGV keine ALOCAT mit Clearingnummer an. 9 MGV BKV Versand korr. Monatsallokation M+2M-10 WT. ALOCAT ALOCAT ohne Clearingnummer als Tagesband. 10 NB TK Versand korr. Monatslastgang Vor M+2 Monate -10 WT. MSCONS. A18 A29 A22 Usecase Versand BK-Status Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 71 von 154

72 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes NB und MGV Frist Format Anmerkungen/Bedingungen 8.4 Aktivitätendiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) NB MGV BKV TK ja Allokation fehlerhaft? nein Mitteilung incl. Nachweis, dass Allokation korrekt Erstellung und Abstimmung korr. Allokation auf Vortageswert Versand Clearingallokation Unter-Usecase SLP-Allokation Allokation innerhalb der Grenzwerte im Vergleich zum Vortrag? nein Durchführung SLP Clearing? ja nein ja Anpassung Nominierung Einholen Clearingnummer Usecase Nominierung Ende Versand korr. Monatslastgang an TK Ende Mitteilung, dass Allokation fehlerhaft Abstimmung mit TK Ende Prüfung Bestandslisten Unter-Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Versand korr. Monatsallokation an BKV Usecase Versand BK - Status Abstimmung Clearingallokation Mitteilung Clearingnummer Allokation in Ordnung? nein Aufforderung zur Kontrolle ja Ende Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Stand Seite 72 von 154

73 9 Usecase RLM-Allokationsclearing 9.1 Darstellung Usecase RLM-Allokationsclearing Netzbetreiber Kann Usecase: RLM-Allokationsclearing Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher enthalten Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser NB Kann enthalten Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV Kann enthalten Transportkunde Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing durch NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 73 von 154

74 9.2 Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Netzbetreiber Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing - Auslöser NB Marktgebietsverantwortlicher Bilanzkreisverantwortlicher Transportkunde BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 74 von 154

75 9.2.2 Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV TK RLM-Allokationsclearing Auslöser NB Klärung und Korrektur fehlerhafter RLM-Allokationsmengen und Netznutzungsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Das Clearing wird durchgeführt, wenn eine Abweichung von mindestens 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat vorliegt. Das Vorliegen des Clearingfalls wurde vom NB identifiziert. Der NB informiert den BKV über den Clearingfall. Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für RLM-Kunden liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Korrigierte Netznutzungsmenge und -abrechnung für RLM- Kunden liegt einzelkundenscharf beim TK vor. Vorbedingung Energiemengen sind ermittelt und Bilanzkreisen bzw. Subkonten zugeordnet Usecase RLM Allokation ist durchgeführt Für Abgleich zwischen Allokation und Netznutzungslastgang müssen die gleichen Kunden im BK/SBK enthalten sein Clearinggrenze ist überschritten, wenn die Differenz zwischen korrekter Allokation und ursprünglicher Allokation mind. 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat übersteigt. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbeitung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Netznutzungsabrechnung und Energieabrechnung kann angepasst werden Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Es liegen nicht beide Clearing-Allokationen (X6G, X7G) vor BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 75 von 154

76 9.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) BKV MGV NB TK Unter-Usecase RLM- Allokation A11 1 Mitteilung über Datenclearing 3 Versand korr. Allokation 2 Mitteilung über Datenclearing 4 Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf 5 Abstimmung der Allokations- und Netznutzungslastgänge 6 Einholung der Clearingnummer 8 Mitteilung der Clearingnummer 10 Versand Clearingallokation 11 Versand korr. Monatsallokation 7 Information über Einholung der Clearingnummer 9 Versand Clearingallokation 12 Versand geclearte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 76 von 154

77 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Prozessschrittes A11 Unter-Usecase RLM- Allokation 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 NB TK Mitteilung über Datenclearing 3 NB BKV Versand korr. Allokation Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht. 4 NB TK Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht. 5 TK BKV Abstimmung der Allokationsund Netznutzungslastgänge 6 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 7 MGV NB Information über Einholung der Clearingnummer Unmittelbar nach Schritt 6. 8 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer 9 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT. ALOCAT 10 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer. ALOCAT Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt. Es sind stets beide Clearing- Allokationen (X6G, X7G) zu versenden. MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis zum 12. WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT. ALOCAT mit Clearingnummer. 11 MGV BKV Versand korr. Monatsallokation M+2M-10WT. ALOCAT Als Tagesband bei RLMmT und als strukturierter Lastgang bei RLMoT. 12 NB TK Versand korr. Bilanzierungs- MSCONS Jeweils Monatslastgänge. und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf A18 Usecase Versand BK-Status BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 77 von 154

78 9.2.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) NB MGV BKV TK Unter-Usecase RLM- Allokation Abstimmung mit ALOCAT Feststellung, dass RLM -Lastgang und/oder Allokation fehlerhaft Ggfs. Mitteilung über Datenclearing und Versand korr. Einzellastgänge Prüfung, ob korr. Allokationslastgang korrekt nein ja Prüfung, ob korr. Lastgang korrekt ja Mitteilung über Datenclearing und Versand korr. Allokation nein Ende Aufforderung zur Kontrolle Aufforderung zur Kontrolle Erzeugung/Versand korr. Clearingallokation Einholung und Mitteilung der Clearingnummer Ggf. Versand korr. Einzel- Lastgänge und korr. INVOIC Erzeugung und Versand Clearingallokation Prüfung, ob Clearingallokation korrekt Abstimmung mit ALOCAT Usecase Versand BK Status nein Aufforderung zur Kontrolle ja Prüfung, ob korr. MSCONS und INVOIC korrekt ja Allokation verarbeiten Ende nein Ende Aufforderung zur Kontrolle BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 78 von 154

79 9.3 Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Usecase Name RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV Usecase Beschreibung Klärung und Korrektur fehlerhafter RLM-Allokationsmengen und Netznutzungsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Das Clearing wird durchgeführt, wenn eine Abweichung von mindestens 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat vorliegt. Das Vorliegen des Clearingfalls wurde vom BKV identifiziert. Der BKV informiert den NB über den Clearingfall. Rollen NB BKV MGV TK Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für RLM-Kunden liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Korrigierte Netznutzungsmenge und -abrechnung für RLM- Kunden liegt einzelkundenscharf beim TK vor. Vorbedingung Energiemengen sind ermittelt und Bilanzkreisen bzw. Subkonten zugeordnet Usecase RLM Allokation ist durchgeführt Für Abgleich zwischen Allokation und Netznutzungslastgang müssen die gleichen Kunden im BK/SBK enthalten sein Clearinggrenze ist überschritten, wenn die Differenz zwischen korrekter Allokation und ursprünglicher Allokation mind. 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat übersteigt. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbei- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 79 von 154

80 tung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführet werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Netznutzungsabrechnung und Energieabrechnung kann angepasst werden Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Es liegen nicht beide Clearing-Allokationen (X6G, X7G) vor Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) BKV MGV NB TK Unter-Usecase RLM- Allokation A11 1 Abstimmung der Allokations- und Netznutzungslastgänge 2 Mitteilung, dass Allokation von Netznutzungslastgang abweicht 3 ggf. Mitteilung, dass Allokation korrekt erstellt 4 Einholung der Clearingnummer 6 Versand korr. Allokation 8 Kontrolle auf Übereinstimmung der Daten 5 Information über Einholung der Clearingnummer 7 Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf 9 Mitteilung der Clearingnummer 11 Versand Clearingallokation 12 Versand korr. Monatsallokation 10 Versand Clearingallokation 13 Versand geclearte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 80 von 154

81 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A11 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation 1 TK BKV Abstimmung der Allokationsund Netznutzungslastgänge 2 BKV NB Mitteilung, dass Allokation von Netznutzungslastgang abweicht Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Sofort nach M+14 WT. Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt. Unverzüglich. Mitteilung mit Details der Abweichung, wie z. B. Fehlertag und Zählpunkt. Mitteilung kann auch durch den TK erfolgen. Clearinggrenzwert von 500 kwh je BK/SBK und Monat wird überschritten. Unverzüglich. 3 NB BKV Ggf. Mitteilung dass Allokation korrekt erstellt 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 MGV NB Information über Einholung der Unmittelbar Clearingnummer nach Schritt 4. 6 NB BKV Versand korr. Allokation Abstimmung herbeiführen. 7 NB TK Versand korr. Bilanzierungs- Abstimmung herbeiführen. und Abrechnungslastgang einzelkundenscharf 8 TK BKV Kontrolle auf Übereinstimmung der Daten 9 BKV NB Mitteilung Clearingnummer 10 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate ALOCAT -10 WT. 11 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer. 12 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation 13 NB TK Versand korrigierte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf A18 Usecase Versand BK-Status Zum Zeitpunkt der Rechnungslegung. Vor M+2 Monate -10 WT. ALOCAT ALOCAT MSCONS Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt. Es sind stets beide Clearing- Allokationen (X6G, X7G) zu versenden. ALOCAT darf nur mit Clearingnummer versendet werden an MGV. ALOCAT mit Clearingnummer. Als Tagesband bei RLMmT und als strukturierter Lastgang bei RLMoT. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 81 von 154

82 9.3.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) NB MGV BKV TK Prüfung ob Lastgang /Messung korrekt nein ja nein Start Prüfung ob Allokationslastgang korrekt Abstimmung Summenlastgang Ermittlung und Versand korr. Einzellastgänge Mitteilung, dass Allokation korrekt erstellt Mitteilung über Abweichung/Fehler Allokation verarbeiten Ende ja Abstimmung mit ALOCAT Ermittlung und Versand korr. Allokation nein Prüfung ob korr. Allokationslastgang korrekt Prüfung ob korr. Lastgang korrekt Aufforderung zur Kontrolle ja ja Erzeugung/Versand Clearingallokation Einholung und Mitteilung Clearingnummer nein Ende Aufforderung zur Kontrolle Erzeugung und Versand Monatsallokation Prüfung ob Clearingallokation korrekt Versand korr. Einzellastgänge und ggfs. neue INVOIC Ende nein Prüfung ob korr. Lastgang korrekt Ende Aufforderung zur Kontrolle ja ja Allokation verarbeiten Ende nein Ende Aufforderung zur Kontrolle BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 82 von 154

83 9.4 Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Netzbetreiber Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing durch NB Marktgebietsverantwortlicher Bilanzkreisverantwortlicher Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) Usecase Name RLM-Allokationsclearing durch NB Usecase Beschreibung Klärung und Korrektur fehlerhafter RLM-Allokationsmengen und Netznutzungsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Das Clearing wird durchgeführt, wenn eine Abweichung von mindestens 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat vorliegt. Das Vorliegen des Clearingfalls wurde vom NB identifiziert. Der NB führt das Clearing ohne den BKV mit einer NB-Clearingnummer durch. Rollen NB BKV MGV TK Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für RLM-Kunden liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Korrigierte Netznutzungsmenge und -abrechnung für RLM- Kunden liegt einzelkundenscharf beim TK vor. Vorbedingung Energiemengen sind ermittelt und Bilanzkreisen bzw. Subkonten zugeordnet Usecase RLM Allokation ist durchgeführt Für Abgleich zwischen Allokation und Netznutzungslastgang müssen die gleichen Kunden im BK/SBK enthalten sein Clearinggrenze ist überschritten, wenn die Differenz zwischen korrekter Allokation und ursprünglicher Allokation mind. 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat übersteigt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 83 von 154

84 Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Netznutzungsabrechnung und Energieabrechnung kann angepasst werden Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Es liegen nicht beide Clearing-Allokationen (X6G, X7G) vor Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) BKV MGV NB TK Unter-Usecase RLM- Allokation A11 1 ggf. Einholung Clearingnummer 2 Versand Clearingallokation 3 Versand Clearingallokation 4 Versand korr. Monatsallokation 5 Versand geclearte Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 84 von 154

85 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Prozessschrittes A11 Unter-Usecase RLM- Allokation 1 NB MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 2 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT. ALOCAT Es sind stets beide Clearing- Allokationen (X6G, X7G) zu versenden. MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis zum 12. WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT. 3 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer. 4 MGV BKV Versand korr. Monatsallokation M+2M-10WT ALOCAT Als Tagesband bei RLMmT und als strukturierter Lastgang bei RLMoT. 5 NB TK Versand korr. Bilanzierungs- MSCONS Jeweils Monatslastgänge. und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf A18 Usecase Versand BK-Status BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 85 von 154

86 9.4.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing durch NB (A17) NB MGV BKV TK Unter-Usecase RLM- Allokation Feststellung, dass RLM -Lastgang und/oder Allokation fehlerhaft Einholung der Clearingnummer Erzeugung/Versand korr. Clearingallokation Ggf. Versand korr. Einzel- Lastgänge und korr. INVOIC Erzeugung und Versand Clearingallokation Abstimmung mit ALOCAT Usecase Versand BK Status Prüfung, ob korr. MSCONS und INVOIC korrekt ja Allokation verarbeiten nein Ende Ende Aufforderung zur Kontrolle BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 86 von 154

87 10 Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso 10.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Netzbetreiber Kann enthalten Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Kann enthalten Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 87 von 154

88 10.2 Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 88 von 154

89 Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Usecase Name Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Usecase Beschreibung Klärung und Korrektur fehlerhafter Entryso-Exitso-Allokationsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Für das Entryso- und Exitso-Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing Auslöser NB wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für Entryso/Exitso Zeitreihen liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Angrenzender NB weigert sich, einen Wert anzupassen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 89 von 154

90 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) NB 2 NB 1 MGV BKV Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A13/A36 1 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 2 Mitteilung über Datenclearing 3 Abstimmung über zu korrigierende Allokation 5 Mitteilung Clearingnummer 4 Einholung Clearingnummer 7 ggfs. Versand Clearingallokation 6 Versand Clearingallokation 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 90 von 154

91 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A13/ Unter-Usecase Allokation der A36 Zeitreihentypen Entryso und Exitso 1 NB2 NB1 Ggfs. Mitteilung über Datenclearing Frist Format Anmerkungen/Bedingungen 2 NB1 BKV Mitteilung über Datenclearing 3 NB1 BKV Abstimmung über zu korrigierende Allokation 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 BKV NB1 Mitteilung der Clearingnummer NB2 stellt fest, dass Allokation fehlerhaft war und dies Auswirkung auf Matchingergebnis hat. Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht. 6 NB1 MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT. 7 NB1 NB2 ggfs. Versand Clearingallokation 8 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer. 9 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 Usecase Versand BK-Status Zum Zeitpunkt der Rechnungslegung. ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT. Versand nur, wenn Matchingergebnis angepasst werden muss. ALOCAT mit Clearingnummer. Als strukturierter Lastgang. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 91 von 154

92 10.3 Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Usecase Name Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV Usecase Beschreibung Klärung und Korrektur fehlerhafter Entryso/Exitso-Allokationsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Für das Entryso und Exitso-Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für Entryso/Exitso Zeitreihen liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Usecase Allokation von Nominierungen ist durchgeführt BKV hat die Nominierungsbestätigung (NOMRES) vom NB erhalten, jedoch keine oder eine hierzu nicht passende Allokation (ALOCAT) vom MGV erhalten Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 92 von 154

93 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) NB 2 NB 1 MGV BKV 2 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 1 Mitteilung über Datenclearing 3 Abstimmung über zu korrigierende Allokation Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A13/A36 4 Einholung Clearingnummer 5 Mitteilung Clearingnummer 7 ggfs. Versand Clearingallokation 6 Versand Clearingallokation 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 93 von 154

94 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Prozessschrittes A13/ A36 Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso 1 BKV NB1 Mitteilung über Datenclearing 2 NB1 NB2 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 3 BKV NB1 Abstimmung über zu korrigierende Allokation 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 BKV NB1 Mitteilung der Clearingnummer Nur wenn Allokation fehlerhaft war und dies Auswirkung auf Matchingergebnis hat Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht 6 NB1 MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 7 NB1 NB2 ggfs. Versand Clearingallokation 8 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 9 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 Usecase Versand BK-Status zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 94 von 154

95 11 Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) 11.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Netzbetreiber Usecase: Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher 11.2 Beschreibung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Usecase Name Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Usecase Beschreibung Klärung und Korrektur fehlerhafter Allokationsmengen des ZRT Entry Biogas vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Es gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für den ZRT Entry Biogas liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 95 von 154

96 11.3 Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) NB MGV BKV Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen A17 1 Mitteilung über Datenclearing 2 Einholung Clearingnummer 3 Mitteilung Clearingnummer 4Versand Clearingallokation 5 Versand Clearingallokation 6 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 96 von 154

97 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Prozessschrittes A17 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 3 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer Mail 4 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 5 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 6 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 Usecase Versand BK-Status zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 97 von 154

98 12 Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) 12.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher 12.2 Beschreibung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff Klärung und Korrektur fehlerhafter Allokationsmengen des ZRT Entry Wasserstoff vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Es gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Korrigierte und geclearte Allokation für den ZRT Entry Wasserstoff liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 98 von 154

99 12.3 Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff (A40) NB MGV BKV Unter-Usecase Allokation von ZRT Entry Wasserstaoff A37 1 Mitteilung über Datenclearing 2 Einholung Clearingnummer 3 Mitteilung Clearingnummer 4 Versand Clearingallokation 5 Versand Clearingallokation 6 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 99 von 154

100 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Prozessschrittes A37 Unter-Usecase Allokation von ZRT Wasserstoff 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 3 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer Mail 4 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 5 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 6 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 Usecase Versand BK-Status zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 100 von 154

101 13 Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung Siehe Leitfaden Ermittlung und Abrechnung von Mehr-/Mindermengen Strom und Gas 14 Usecase NKP-Allokation und Netzkonto 14.1 Darstellung Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto Netzbetreiber 2 Unter-Usecase: Stammdatenaustausch am NKP enthält enthält Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Marktgebietsverantwortlicher 2 Unter-Usecase: Clearing EntryNKP- Zeitreihen Unter-Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Unter-Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Unter-Usecase: Allokationsclearing Entry Flüssiggas 14.2 Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Darstellung Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 101 von 154

102 Netzbetreiber 1 Unter-Usecase: Stammdatenaustausch am NKP Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) Usecase Name Usecase Beschreibung Stammdatenaustausch am NKP Die NB am NKP stellen eine identische Stammdatenlage der am NKP eingesetzten Mess- und Übertragungstechnik (Zähler, Umwerter, DFÜ) her, damit eine identische Energieermittlung bei beiden NB durchgeführt und somit die Abstimmung der Energiemengen am NKP gemäß DVGW G 686 möglichst reibungslos erfolgen kann. Rollen Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 Prozessziel Dem NB2 liegen identische Stammdaten der am NKP eingesetzten Mess- und Übertragungstechnik wie dem NB1 vor. Vorbedingung Keine Nachbedingung NB2 kann Energieermittlung wie NB1 durchführen. Fehlerfall Fristverletzung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 102 von 154

103 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP (A45) NB1 NB2 1 Versand geänderte Stammdaten am NKP Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A19 Ggf. Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A27 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB1 NB2 Versand geänderte Stammdaten am NKP Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Unverzüglich nach Änderung bei NB1 Leitfaden BKM Gas Anlage 1 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 103 von 154

104 14.3 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Unter-Usecase: NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Netzbetreiber 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 104 von 154

105 Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Allokation der je Netzkonto aggregierten Zeitreihen der Netzkopplungspunkte an den jeweiligen MGV und an den angrenzenden NB. Erstellung und Abstimmung des Netzkontos zwischen dem NB und dem MGV. Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV Dem MGV und dem/den benachbarten NB liegen die abgestimmten aggregierten NKP- Lastgänge je Netzkonto vor. Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Datenverantwortlicher Netzbetreiber wurde durch eine Vereinbarung bzw. Datenblatt für alle NKP vereinbart Jeder NKP hat eine Zählerfernauslesung, alle NKP werden täglich ausgelesen MGV kann ggf. das Netzkonto bei Überschreitung des Schwellenwertes abrechnen. Fristüberschreitung keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die Lastgänge der einzelnen NKP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 105 von 154

106 Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) MGV NB1 NB2 1, 9 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 2, 8 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 3 Versand der je Netzkonto aggr. Entry Flüssiggas-Zeitreihe Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP A45 4, 10 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 5 Tägl. Versand Netzkontosaldo 6 Tägl. Versand Netzkontosaldo 7 a, b, c, d Abstimmung der NKP-Zeitreihen 11 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 13, 21 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 12 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Zeitreihen A33 A39 Ggf. Usecase Netzkontenabrechnung ohne MG-Überlappung A25 14, 22 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 15, 23 Monatl. Versand Netzkontosaldo 16, 24 Monatl. Versand Netzkontosaldo 17 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 18 Ggfs. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 19 Auflösung Widerspruch und ggfs. Abstimmung 20 Auflösung Widerspruch und ggfs. Abstimmung Hinweis zu Prozessschritt 1, 2, 8, 9: Hier und in der folgenden Sequenztabelle ist der Fall dargestellt, dass der gemäß 30 KoV primär datenverantwortliche NB (hier: NB1) die Zeitreihen übersendet. Hinweis zu Prozessschritt 11 und 12: Hier und in der folgenden Sequenztabelle ist der Fall dargestellt, dass der NB2 - nach der MGV-Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen - die Zeitreihen übersendet. Grundsätzlich gilt: Auch die gemäß 30 KoV nicht-verantwortlichen NB sind berechtigt, die Netzkopplungspunkt-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte Netzkopplungspunkt-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem gemäß 30 Ziffer BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 106 von 154

107 1 KoV für die Netzkopplungspunktmeldungen verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A45 Stammdatenaustausch am NKP 1 NB1 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto D+1, 17:00 Uhr ALOCAT Typ XBG Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 2 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto D+1, 17:00 Uhr ALOCAT Typ XBG Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 3 NB1 und NB2 MGV Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas- Zeitreihen je Netzkonto Bis spät. M+12 WT ALOCAT Der NB übermittelt die Monats- Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 107 von 154

108 4 MGV NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 5 MGV NB2 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 6 MGV NB1 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 7 NB1 NB2 Abstimmung der NKP- Zeitreihen 7 a NB1 NB2 Versand der einzelnen NKP-Zeitreihen 7 b NB2 NB1 Plausibilisierung der einzelnen NKP- Zeitreihen, ggf. Widerspruch 7 c NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto zur Vorabprüfung 7 d NB2 NB1 Plausibilisierung des netzkontoscharfen Aggregates, ggf. Widerspruch 8 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto D+1, bis spät. 20:00 Uhr D+1, bis spät. 20:00 Uhr D+1, bis spät. 20:00 Uhr nach Ende des Liefermonats bis spät. M+20 WT Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+16 WT Bis spät. M+18 WT Bis spät. M+20 WT Bis spät. M+21 WT IMBNOT Typ 14G IMBNOT Typ 14G MSCONS Die Datenbereitstellung für den Abstimmungsprozess erfolgt grundsätzlich netzkopplungspunktscharf. Auf Verlangen eines beteiligten Netzbetreibers findet die Abstimmung der Energiezeitreihen pro Messschiene statt. Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G Im Fall von unplausiblen Zeitreihen begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültige Zeitreihen Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Im Fall von unplausiblen Aggregaten begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültiges Aggregat Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 108 von 154

109 diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 9 NB1 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. M+21 WT ALOCAT Typ X2G Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 10 MGV NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Bis spät. M+28 WT 11 NB2 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. vor M+2M-8 WT ALOCAT Typ X2G Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 12 NB2 NB1 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto Bis spät. vor M+2M-8 WT ALOCAT Typ X2G Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP- Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 109 von 154

110 Netzkontostand. 13 MGV NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+2M - 5 WT Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M-10 WT basiert. 14 MGV NB1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+2M - 5 WT Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M-10 WT basiert. 15 MGV NB2 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M 5 WT IMBNOT Typ 16G Versand Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB 16 MGV NB1 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M 5 WT IMBNOT Typ 16G Versand Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB 17 NB1 MGV Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto Bis spät. M+2M + 5 WT 18 NB2 MGV Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto Bis spät. M+2M + 5 WT 19 NB1 MGV Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Bis spät. M+2M + 10 WT 20 NB2 MGV Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Bis spät. M+2M + 10 WT A33 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas A39 Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Zeitreihen 21 MGV NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 22 MGV NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 23 MGV NB2 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korrigierter Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB 24 MGV NB1 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korrigierter Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 110 von 154

111 A25 Ggf. Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 111 von 154

112 14.4 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Unter-Usecase: NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Netzbetreiber 2 Marktgebietsverantwortlicher 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 112 von 154

113 Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Usecase Name Usecase Beschreibung NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Allokation der je Netzkonto aggregierten Zeitreihen der Netzkopplungspunkte an den jeweiligen MGV und an den angrenzenden NB. Rollen Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV1 MGV2 Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Allen betroffenen MGV und dem/den benachbarten NB liegen die abgestimmten Lastgänge je Netzkonto vor Datenverantwortlicher Netzbetreiber wurde durch eine Vereinbarung bzw. Datenblatt für alle NKP vereinbart Jeder NKP hat eine Zählerfernauslesung, alle NKP werden täglich ausgelesen NKP, die ungetrennt gemessen 2 verschiedenen Marktgebieten zugeordnet sind, werden auf Basis der Allokation auf die beiden Marktgebiete aufgeteilt (sofern keine gesonderte Vereinbarung mit dem vorgelagerten NB und dem MGV erfolgt) o o Die Mengenmeldung erfolgt täglich bis 17:00 Uhr Sofern die NKP anteilig auf 2 Marktgebiete aufgeteilt werden, erfolgt die Mengenmeldung für den nachgelagerten NB bis 15:00 Uhr MGV kann ggf. das Netzkonto abrechnen Fristüberschreitung keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die Lastgänge der einzelnen NKP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 113 von 154

114 Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) MGV1 MGV2 NB1 NB2 3, 16 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 5, 6 Versand der je Netzkonto aggr. Entry Flüssiggas-Zeitreihe 2, 17 Versand je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 1, 13 Versand der Aufteilung auf die MGV je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 4, 15 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe Unter-Usecase Stammdatenaustausch am NKP A45 7, 8, 18, 19 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 20, 21 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 9Tägl. Versand Netzkontosaldo 10 Tägl. Versand Netzkontosaldo 11 Tägl. Versand Netzkontosaldo 12 Tägl. Versand Netzkontosaldo 22 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 14 a, b, c, d Abstimmung der NKP-Zeitreihen 23, 37 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 24, 35 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 27, 28, 39, 40 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 25, 38 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 26, 36 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 29, 32 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Zeitreihen A33 A39 33 Auflösung Widerspruch ggf. Abstimmung 30, 31 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 34 Auflösung Widerspruch ggf. Abstimmung Ggf. Usecase Netzkontenabrechnung mit MG-Überlappung A26 Hinweis zu Prozessschritt 2, 3, 4, 15, 16, 17: Hier und in der folgenden Sequenztabelle ist der Fall dargestellt, dass der gemäß 30 KoV primär datenverantwortliche NB (hier: NB1) die Zeitreihen übersendet. Hinweis zu Prozessschritt 20, 21, 22: Hier und in der folgenden Sequenztabelle ist der Fall dargestellt, dass der NB2 - nach der MGV-Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen - die Zeitreihen übersendet. Grundsätzlich gilt: BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 114 von 154

115 Auch die gemäß 30 KoV nicht-verantwortlichen NB sind berechtigt, die Netzkopplungspunkt-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte Netzkopplungspunkt-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem gemäß 30 Ziffer 1 KoV für die Netzkopplungspunktmeldungen verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 115 von 154

116 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A45 Stammdatenaustausch am NKP 1 NB1 NB2 Versand Marktgebiets- Quote der je Netzkonto aggregierten NKP 2 NB1 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Wird zwischen den beiden NB abgestimmt D+1, 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr Wird zwischen den beiden NB abgestimmt ALOCAT Typ XBG Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen, erfolgt die Meldung um 15:00 Uhr. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 3 NB1 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto D+1, 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr ALOCAT Typ XBG Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen, erfolgt die Meldung um 15:00 Uhr. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verant- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 116 von 154

117 wortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 4 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto D+1, 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr ALOCAT Typ XBG Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 5 NB1 MGV1 Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas-Zeitreihen je Netzkonto Bis spät. M+12 WT ALOCAT Der NB übermittelt die Monats-Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. 6 NB1 MGV2 Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas-Zeitreihen je Netzkonto Bis spät. M+12 WT ALOCAT Der NB übermittelt die Monats-Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. 7 MGV 1 NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen D+1, bis spät. 20:00 Uhr 8 MGV 2 NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen D+1, bis spät. 20:00 Uhr 9 MGV 1 NB2 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 D+1, bis spät. 20:00 Uhr IMBNOT Typ 14G 10 MGV 1 NB1 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 D+1,bis spät. 20:00 Uhr IMBNOT Typ 14G 11 MGV 2 NB2 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 D+1, bis spät. 20:00 Uhr IMBNOT Typ 14G BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 117 von 154

118 12 MGV 2 NB1 Täglicher Versand Netzkontosaldo 0 13 NB1 NB2 Versand der finalen Marktgebiets-Quote der je Netzkonto aggregierten NKP 14 NB1 NB2 Abstimmung der NKP- Zeitreihen 14a NB1 NB2 Versand der einzelnen NKP- Zeitreihen 14 b NB2 NB1 Plausibilisierung der einzelnen NKP-Zeitreihen, ggf. Widerspruch 14 c NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto zur Vorabprüfung 14 d NB2 NB1 Plausibilisierung des netzkontoscharfen Aggregates, ggf. Widerspruch 15 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto D+1, bis spät. 20:00 Uhr IMBNOT Typ 14G M+15 WT nach Ende des Liefermonats bis spät. M+25 WT Bis spät. M+17 WT Bis spät. M+21 WT Bis spät. M+23 WT Bis spät. M+25 WT Bis spät. M+26 WT MSCONS Die Datenbereitstellung für den Abstimmungsprozess erfolgt grundsätzlich netzkopplungspunktscharf. Auf Verlangen eines beteiligten Netzbetreibers findet die Abstimmung der Energiezeitreihen pro Messschiene statt. Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G Im Fall von unplausiblen Zeitreihen begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültige Zeitreihen Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Im Fall von unplausiblen Aggregaten begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültiges Aggregat Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflich- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 118 von 154

119 tet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 16 NB1 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. M+26 WT ALOCAT Typ X2G Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 17 NB1 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. M+26 ALOCAT Typ X2G Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 18 MGV 1 NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Bis spät. M+28 WT 19 MGV 2 NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Bis spät. M+28 WT 20 NB2 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. vor M+2M-8 WT ALOCAT Typ X2G Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflich- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 119 von 154

120 tet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 21 NB2 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. vor M+2M-8 WT ALOCAT Typ X2G Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 22 NB2 NB1 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto Bis spät. vor M+2M-8 WT ALOCAT Typ X2G Beide NB sind berechtigt, die NKP-Zeitreihen an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Liegen aggregierte NKP-Zeitreihen von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem verantwortlichen NB allokierten Daten als Grundlage für den Netzkontostand. 23 MGV 1 NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M - 5 WT Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M- 10 WT basiert. 24 MGV 1 NB1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M - 5 WT Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 120 von 154

121 25 MGV 2 26 MGV 2 27 MGV 1 28 MGV 2 NB2 NB1 NB1 und NB2 NB1 und NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 29 NB1 MGV1 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 30 NB2 MGV1 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 31 NB2 MGV2 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 33 NB1 MGV2 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 33 NB1 MGV1 und MGV2 34 NB2 MGV1 und MGV2 A33 Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssig- Bis spät. M+ 2M - 5 WT Bis spät. M+ 2M - 5 WT Bis spät. M+2M 5WT Bis spät. M+2M 5WT Bis spät. M+2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+2M + 10 WT Bis spät. M+2M + 10 WT IMBNOT Typ 16G IMBNOT Typ 16G auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M- 10 WT basiert. Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M- 10 WT basiert. Der MGV berechnet die täglichen Netzkontosalden und stellt bis zum Zeitpunkt einen Netzkontoauszug bereit, der auf den Netzkopplungspunktdaten von vor M+2M-8 WT und den bilanzkreisrelevanten Allokationsdaten vom M+2M- 10 WT basiert. Versand Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB Versand Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 121 von 154

122 gas A39 Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen 35 MGV 1 NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 36 MGV 2 NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 37 MGV 1 NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 38 MGV 2 NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 39 MGV 1 NB1 und NB2 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korr. Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB 40 MGV 2 NB1 und NB2 Monatlicher Versand Netzkontosaldo 0 und 1 Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korrigierter Netzkontosaldo 0 und 1 jeweils je NB A26 Ggf. Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung 14.5 Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Usecase Name Usecase Beschreibung Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas Klärung und Korrektur fehlerhafter Entry Flüssiggas-Allokationsmengen im Zeitraum von M+2M-8 WT und M+2M+10WT. Für das Entry Flüssiggas -Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 122 von 154

123 Rollen NB MGV Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für Entry Flüssiggas Zeitreihen liegt vor der Erstellung der korrigierten Netzkontoauszüge beim MGV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 123 von 154

124 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) NB MGV Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto A19/A27 1 Versand korrigierte Allokation Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto A19/A27 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Prozessschrittes A19 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A27 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung 1 NB MGV Versand korrigierte Allokation Zwischen ALOCAT M+2M-8 WT und M+2M+10WT A19 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A27 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 124 von 154

125 14.6 Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Darstellung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Clearing EntryNKP-Zeitreihen Netzbetreiber 2 Bei Marktgebietsüberlappung ggf. Marktgebietsverantwortlicher 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 125 von 154

126 Beschreibung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Clearing EntryNKP-Zeitreihen Klärung und Korrektur fehlerhafter NKP-Allokationsmengen Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV (im Fall einer Marktgebietsüberlappung MGV1 und MGV2) Vor der Erstellung der finalen Netzkontoauszüge liegen dem MGV und dem/den benachbarten NB die korrigierten und geclearten EntryNKP Allokationen vor; In den Netzkonten bestehen keine Differenzen aus ungeclearten EntryNKP-Allokationen. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche EntryNKP-Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Die vorläufigen Netzkontoauszüge sind durch den MGV bereit gestellt (M + 2 M 5 WT).(Ein Widerspruch ggü. dem MGV gegen den vorläufigen Netzkontoauszug ist keine Vorbedingung zum Clearing der Entry-NKP-Zeitreihen) Nachbedingung MGV stellt korrigierte finale Netzkontoauszüge bereit. Bei Überschreitung des Schwellenwertes kann der MGV das Netzkonto abrechnen. Fehlerfall Fristüberschreitung keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die aggregierten EntryNKP- Allokationen zur Führung der Netzkonten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 126 von 154

127 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 127 von 154

128 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 1 MGV NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spätestens M+2M - 5 WT Im Fall einer Marktgebietsüberlappung liegen Netzkontoauszüge von MGV1 und MGV2 vor. 2 MGV NB1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spätestens M+2M - 5 WT Im Fall einer Marktgebietsüberlappung liegen Netzkontoauszüge von MGV1 und MGV2 vor. 3 NB2 NB1 Nach Prüfung der EntryNKP-Zeitreihen im Netzkonto und bei Abweichung: Abstimmung und Clearing der EntryNKP-Zeitreihen Ab M+2M-8 WT bis spätestens M+ 2M + 10 WT Falls bei der Prüfung der EntryNKP-Zeitreihen der angrenzende Netzbetreiber NB2 eine Abweichung feststellt oder der primär Datenverantwortliche NB1 eine fehlerhafte EntryNKP- Allokation feststellt, nehmen die NB Kontakt zueinander auf und stimmen sich über die zutreffende EntryNKP-Allokation ab. Der Clearingzeitraum beginnt M+2M-8 WT und endet M+2M+10WT. Ein Widerspruch gegen den Netzkontoauszug ggü. dem MGV ist nicht Voraussetzung zur Durchführung des NKP- Clearings. Eine Clearing-Nummer ist nicht erforderlich Der Prozessschritt Nr. 3 kann im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden, falls nach der Korrekturallokation und nach den Prozessschritten Nrn. 6b oder 8b bzw. 9a/b weiterhin ein Clearingbedarf besteht. 4a NB2 MGV Information über Clearing-Bedarf Bis spätestens M+ 2M + 5 WT Der MGV ist innerhalb der Netzkonto-Prüffrist (von M+2M-5WT bis M+2M+5WT) über die Abweichung sowie die betroffenen Netzbetreiber und -konten von dem NB, der die Abweichung feststellt, per Mail zu informieren BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 128 von 154

129 4b NB1 MGV Information über Clearing-Bedarf Bis spätestens M+ 2M + 5 WT Der MGV ist innerhalb der Netzkonto-Prüffrist (von M+2M-5WT bis M+2M+5WT) über die Abweichung sowie die betroffenen Netzbetreiber und -konten von dem NB, der die Abweichung feststellt, per Mail zu informieren. 5a NB1 MGV Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier MGV. Innerhalb des Clearingzeitraums sind beide NB berechtigt, die korrigierten aggregierten NKP- Daten an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils anderen angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Der MGV übernimmt innerhalb des Clearingzeitraums ab M+2M-8WT übersandte aggregierte NKP- Daten in den Netzkonten auf eine separate Clearingspur. Liegen korrigierte aggregierte NKP-Daten von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem sendepflichtigen NB nach 30 KoV allokierten Daten als Grundlage für den finalen Netzkontostand. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis spätestens 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. 5b NB1 NB2 Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto. Adressierung gem. EDIFACT- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 129 von 154

130 6a NB1 MGV Information über erfolgtes Clearing 6b NB1 NB2 Information über erfolgtes Clearing Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Innerhalb des Clearingzeitraums sind beide NB berechtigt, die korrigierten aggregierten NKP- Daten an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils anderen angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Der MGV übernimmt innerhalb des Clearingzeitraums ab M+2M-8WT übersandte aggregierte NKP- Daten in den Netzkonten auf eine separate Clearingspur. Liegen korrigierte aggregierte NKP-Daten von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem sendepflichtigen NB nach 30 KoV allokierten Daten als Grundlage für den finalen Netzkontostand. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis spätestens 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. Der MGV ist per über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe zu informieren. Der angrenzende NB ist per E- Mail über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe zu informieren. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. Falls nach der Korrekturallokation weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 130 von 154

131 durchlaufen werden. 7a NB2 MGV Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto durch NB2 (wenn z.b. Clearing durch NB1 nicht erfolgt). Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier MGV. Innerhalb des Clearingzeitraums sind beide NB berechtigt, die korrigierten aggregierten NKP- Daten an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils anderen angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Der MGV übernimmt innerhalb des Clearingzeitraums ab M+2M-8WT übersandte aggregierte NKP- Daten in den Netzkonten auf eine separate Clearingspur. Liegen korrigierte aggregierte NKP-Daten von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem sendepflichtigen NB nach 30 KoV allokierten Daten als Grundlage für den finalen Netzkontostand. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis spätestens 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. 7b NB2 NB1 Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto durch NB2 (wenn z.b. Clearing durch NB1 nicht erfolgt). BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 131 von 154

132 8a NB2 MGV Information über erfolgtes Clearing 8b NB2 NB1 Information über erfolgtes Clearing Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB1. Innerhalb des Clearingzeitraums sind beide NB berechtigt, die korrigierten aggregierten NKP- Daten an den MGV zu übersenden und verpflichtet, diese dem jeweils anderen angrenzenden NB zur Verfügung zu stellen. Der MGV übernimmt innerhalb des Clearingzeitraums ab M+2M-8WT übersandte aggregierte NKP- Daten in den Netzkonten auf eine separate Clearingspur. Liegen korrigierte aggregierte NKP-Daten von beiden angrenzenden NB vor, gelten die von dem sendepflichtigen NB nach 30 KoV allokierten Daten als Grundlage für den finalen Netzkontostand. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. Der MGV ist per über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe zu informieren. Der angrenzende NB ist per E- Mail über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe zu informieren. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. Falls nach der Korrekturallokation weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 132 von 154

133 9a MGV NB2 Mitteilung, dass Clearing- Zeitreihe importiert 9b MGV NB1 Mitteilung, dass Clearing- Zeitreihe importiert 10 MGV NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt 11 MGV NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt A19 A27 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Ggf. Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Nach Import, Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Nach Import, Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Bis spätestens M+ 2M + 15 WT Bis spätestens M+ 2M + 15 WT ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. Erfolgt, sofern der MGV den Import bereits prozessual je Clearingfall identifizieren kann. Damit ist der nicht sendeberechtigte NB informiert, dass er im MGV-Portal in seinem Netzkonto das Clearingergebnis prüfen kann. Falls nach der Korrekturallokation und nach dem Prozessschritt Nr. 9a weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. Erfolgt, sofern der MGV den Import bereits prozessual je Clearingfall identifizieren kann. Damit ist der sendeberechtigte NB informiert, dass er im MGV- Portal in seinem Netzkonto das Clearingergebnis prüfen kann. Falls nach der Korrekturallokation und nach dem Prozessschritt Nr. 9b weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 133 von 154

134 15 Usecase Netzkontenabrechnung 15.1 Darstellung Usecase Netzkontenabrechnung Netzbetreiber Marktgebietsverantwortlicher 1 Usecase: Netzkontenabrechnung enthält kann enthalten Marktgebietsverantwortlicher 2 Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 134 von 154

135 15.2 Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Netzbetreiber Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Abrechnung aller täglichen Netzkontosalden 1 mit täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen größer 35% des Monats (M) vom MGV gegenüber dem NB, sofern die tägliche prozentuale Netzkontoabweichung an mehr als 6 Tagen eines Monats den Schwellenwert von 35% (Unterallokation) überschreitet Zahlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner 0% bis einschließlich -3% (Überallokation) vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber. Bei täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner -3% findet keine Auszahlung statt. NB MGV Der MGV rechnet die Netzkontosalden entsprechend der Schwellenwerte für die Über- bzw. Unterallokation ab. Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt Die Rückabwicklung der Netzkontoabrechnung ist an die Durchführung der SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung gekoppelt und unterscheidet sich in Abhängigkeit vom gewählten Ableseverfahren für SLP-Ausspeisepunkte des NB. Eine buchhalterische Verrechnung aus der Netzkontenabrechnung mit den Beträgen aus der SLP-Mehr- /Mindermengenabrechnung erfolgt nicht zwingend. Fristüberschreitung keine Einigung zwischen dem MGV und den NB über die Daten im Netzkontoauszug. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 135 von 154

136 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) MGV NB Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A19 2a Erstellung und Versand der Monatsrechnung bei Überschreibung der Schwellwerte im Falle einer Unterallokation 2b Erstellung und Versand der Monatsgutschrift bei Überschreitung der Schwellenwerte im Falle einer Überallokokation Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A19 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt 1 MGV Ermittlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichung Ab M+2M+ 11WT Früheste Ermittlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichung nach NKP Clearingfrist (M + 2M + 10 WT). Innerhalb von 5 WT nach NKP Clearing erfolgt BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 136 von 154

137 2a MGV NB Erstellung und Versand der Monatsrechnung bei Überschreibung der Schwellwerte im Falle einer Unterallokation 2b MGV NB Erstellung und Versand der Monatsgutschrift bei Überschreitung der Schwellenwerte im Falle einer Überallkokation nach M+2M+15WT bis M+2M+25WT nach M+2M+15WT bis M+2M+25WT eine erneute Mitteilung über Netzkontenauszug an NB. Abrechnung aller täglichen Netzkontosalden 1 mit täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen größer 35% des Monats (M) vom MGV gegenüber dem NB, sofern die tägliche prozentuale Netzkontoabweichung an mehr als 6 Tagen eines Monats den Schwellenwert von 35% (Unterallokation) überschreitet Zahlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner 0% bis einschließlich -3% (Überallokation) vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber. Bei täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner -3% findet keine Auszahlung statt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 137 von 154

138 15.3 Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Der MGV kann die Netzkontosalden in der Gesamtbetrachtung entsprechend der Schwellen- Marktgebietsverantwortlicher 1 Netzbetreiber Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung Netzkonten eines NB mit Marktgebietsüberlappung sowie Netzkonten mit NKP-Aufteilungen aus nachgelagerten Netzen werden bzgl. der Netzkontenabrechnung aggregiert betrachtet. Abrechnung aller täglichen Netzkontosalden 1 mit täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen größer 35% des Monats (M) vom MGV gegenüber dem NB, sofern die tägliche prozentuale Netzkontoabweichung bei aggrgierter Betrachtung an mehr als 6 Tagen eines Monats den Schwellenwert von 35% (Unterallokation) überschreitet Zählung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen bei aggregierter Betrachtung von kleiner 0% bis einschließlich -3% (Überallokation) vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber. Bei täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner -3% findet keine Auszahlung statt. NB MGV 1 MGV 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 138 von 154

139 werte für die Über- bzw. Unterallokation ab. Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt Die Rückabwicklung der Netzkontoabrechnung ist an die Durchführung der SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung gekoppelt und unterscheidet sich in Abhängigkeit vom gewählten Ableseverfahren für SLP-Ausspeisepunkte des NB. Eine buchhalterische Verrechnung aus der Netzkontenabrechnung mit den Beträgen aus der SLP-Mehr- /Mindermengenabrechnung erfolgt nicht zwingend. Fristüberschreitung keine Einigung zwischen dem MGV und den NB über die Daten im Netzkontoauszug. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 139 von 154

140 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) MGV 2 MGV 1 NB Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A27 1 Datenaustausch zur Berechnung der aggregierten täglichen prozentualen Netzkontoabweichung 3a Erstellung und Versand der Monatsrechnung bei Überschreitung der Schwellwerte in Falle einer Unterallokation im Rahmen der aggregierten Betrachtung 3b Erstellung und Versand der Monatsgutschrift bei Überschreitung der Schwellenwerte im Falle einer Überallokation im Rahmen der aggregierten Betrachtung Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A27 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt 1 MGV 2 MGV 1 Datenaustausch zur Berechnung der aggre- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 140 von 154

141 gierten täglichen prozentualen Netzkontoabweichung 2 MGV 1 Ermittlung der aggregierten täglichen prozentualen Netzkontoabweichung 3a MGV 1 NB Erstellung und Versand der Monatsrechnung bei Überschreitung der Schwellwerte in Falle einer Unterallokation im Rahmen der aggregierten Betrachtung 3b MGV1 NB Erstellung und Versand der Monatsgutschrift bei Überschreitung der Schwellenwerte im Falle einer Überallkokation im Rahmen der aggregierten Betrachtung Ab M+2M+ 11WT nach M+2M+15WT bis M+2M+25WT nach M+2M+15WT bis M+2M+25WT Ermittlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichung nach NKP Clearingfrist (M + 2M + 10 WT). Innerhalb von 5 WT nach NKP Clearing erfolgt eine erneute Mitteilung über Netzkontenauszug an NB. Abrechnung aller täglichen Netzkontosalden 1 mit täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen größer 35% des Monats (M) vom MGV gegenüber dem NB, sofern die tägliche prozentuale Netzkontoabweichung bei aggrgierter Betrachtung an mehr als 6 Tagen eines Monats den Schwellenwert von 35% (Unterallokation) überschreitet Für Unterallokationen bedeutet die aggregierte Betrachtung, dass für den Monat geprüft wird, ob es auch bei aggregierter Betrachtung an mehr als 6 Tagen zu einer Überschreitung des Schwellenwertes von 35% kommt. Wenn ja, wird von beiden MGV die gesamte in ihrem Marktgebiet unterallokierte Menge der jeweiligen Tage jeweils abgerechnet. Kommt die Überschreitung des Schwellenwertes ausschließlich durch eine Unterallokation in einem Marktgebiet zustande, rechnet auch nur dieser MGV den Tag gedeckelt auf die aggregierte Menge ab. Zahlung der täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen bei aggregierter Betrachtung von kleiner 0% bis einschließlich -3% (Überallokation) vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber. Bei täglichen prozentualen Netzkontoabweichungen von kleiner -3% findet keine Auszahlung statt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 141 von 154

142 Für Überallokationen bedeutet die aggregierte Betrachtung, dass nur Tage, an denen die aggregierte tägliche prozentuale Netzkontoabweichung im Bereich zwischen 0% und -3% liegt, zu einer Gutschrift führen. Für jeden dieser Tage wird je Marktgebiet die gesamte überallokierte Menge der jeweiligen Tage dem NB gutgeschrieben. Kommt die Gutschrift ausschließlich durch eine Überallokation in einem Marktgebiet zustande, schreibt auch nur dieser MGV dem NB die aggregierte Tagesmenge gut. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 142 von 154

143 16 Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) 16.1 Darstellung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Usecase: Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität 16.2 Beschreibung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität Usecase Name Usecase Beschreibung Mitteilung der absoluten Biogasflexibilität Ermittlung des absoluten Betrages der Flexibilität aus physischen Einspeisemengen aus Biogasproduktionsanlagen. Der absolute Betrag der Flexibilität beträgt 25 % der physischen Einspeisemenge in den Biogas-Bilanzkreis innerhalb des Bilanzierungszeitraums in kwh. Es werden alle physischen Biogaseinspeisemengen in Biogas-Sub-Bilanzkonten auf den zugehörigen Biogas-Bilanzkreis aggregiert. Gleiches gilt für die Aggregation der Biogas-Unterbilanzkreise auf den Biogas- Rechnungsbilanzkreis. n Absolute Biogasflexibilität = ( Einsspeisungen aus Biogasanlagen in kwh) * 25 % 1 Rollen MGV BKV n = Anzahl der Sub-Bilanzkonten und UBK, die einem BK zugeordnet oder verbunden sind Prozessziel Am Ende des Prozesses liegt dem BKV die absolute Biogasflexibilität vor Vorbedingung Bilanzkreise sind beim MGV eingerichtet Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Es wurden Biogasmengen aus einer physischen Biogasanlage in den Bio-BK eingespeist Der ZRT Entry Biogas wurde deklariert Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen ist abgeschlossen Ggf. Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten wurde durchgeführt für alle Monate des Bilanzierungszeitraums Nachbedingung Der MGV allokiert die übertragenen Flexibilitäten und verwendet die Daten für die Bilanzierung und Abrechnung des Bio-BK nach dem Bilanzierungsende BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 143 von 154

144 Fehlerfall Nicht auflösbarer Mismatch Fristüberschreitung Weitere Anforderungen 16.3 Sequenzdiagramm Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) BKV MGV Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen A44 1 Mitteilung der absoluten Flexibilität Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten A30/31 Usecase Versand BK-Status A18 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes A44 A30/ 31 Unter-Usecase Allokation von sonstigen Messungen Ggfs. Unter-Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten 1 MGV BKV Mitteilung der absoluten Flexibilität Innerhalb 6 WT nach Ende des Biogas-BK- Zeitraums + 2M -10WT A18 Usecase Versand BK Status Frist Format Anmerkungen / Bedingungen IMBNOT In kwh BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 144 von 154

145 17 Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) 17.1 Darstellung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Bilanzkreisverantwortlicher aufnehmend Marktgebietsverantwortlicher aufnehmend Usecase :Übertragung von Biogas-Flexibilitäten Bilanzkreisverantwortlicher abgebend Marktgebietsverantwortlicher abgebend 17.2 Beschreibung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) UseCase Name Übertragung von Biogasflexibilitäten UseCase Beschreibung Zwei BKV nominieren innerhalb von 20 WT Flexibilitätsübertragungen gegenüber den jeweiligen MGV. Im Falle der Flexibilitätsübertragung am VHP sind der MGV abgebend (nachfolgend als MGV1 dargestellt) und der MGV aufnehmend (nachfolgende als der MGV2 dargestellt) in den nachfolgenden Prozessbeschreibungen identisch. Für die Übertragung der Flexibiliäten von einem BK auf einen anderen BK müssen verschiedene Prüfschritte durchgeführt werden (siehe auch Kap. 6.6.) Bedingung 1: Die Nominierung der Flexibilitätsübertragung liegt innerhalb der Fristen. Wenn dies nicht erfüllt ist, erfolgt eine Ablehnung. Bedingung 2: Beide Bilanzkreise sind Bio-BK. Sofern diese Bedingung nicht erfüllt ist, erfolgt eine Ablehnung. Bedingung 3: Der Bilanzierungszeitraum der beiden Bio-BK endet am gleichen Tag. Wenn dies nicht erfüllt ist, dann erfolgt eine Ablehnungsmeldung. Bedingung 4: Die beiden Bio-Bilanzkreisnummern matchen. Sofern diese Bedingung nicht erfüllt ist, erfolgt eine Kürzung auf 0. Bedingung 5: Die nominierte Flexibilitätsübertragung eines Biogas-Bilanzkreispaares muss übereinstimmen Flex über, ab = Flex über, auf. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, dann wird der höhere nominierte Wert eingekürzt auf den geringeren der beiden Werte ( lesser rule ). Bedingung 6: Pro Biogas-Rechnungs-Bilanzkreis muss die Summe aller übertragenen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 145 von 154

146 Flexibilitäten Flex über,summe an andere Bio-RBK täglich kleiner oder gleich des Tagesstartwertes des Flexibilitätskontos sein. Bei einer höheren Übertragungsmenge wird diese Nominierung mit der Flexübertragungen aus diesem Bio-RBK auf 0 gesetzt. Rollen MGV aufnehmend und MGV abgebend BKV aufnehmend und BKV abgebend Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien die Endstände der Flexibilitäten aus physischer Biogas-Einspeisung und Flexibilitätsübertragung pro RBK vor. Diese Endstände können für den Prozess der Abrechnung der Biogas-Bilanzkreise verwendet werden. Vorbedingung Die Bio-BK sind bei dem MGV bzw. bei beiden MGV eingerichtet Bei den MGV sind BiogasFlexibilitätskonten eingerichtet Die Bilanzierungszeiträume beider Bio-BK sind abgeschlossen Die Annahmeperiode für Nominierungen von Flexibilitätsübertragungen ist noch offen. Beide Bio-BK weisen das gleiche Enddatum des Bilanzierungszeitraumes auf Beide MGV kennen diese Daten Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität wurde durchgeführt Die Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Nachbedingung Die Annahmeperiode für die Nominierung von Flexibilitätsübertragungen ist beendet. Den MGV liegen die Daten für die Berechnung der Flexibilität der jeweiligen Bio-BK vor. Die Bio-BK können abgerechnet werden. Fehlerfall Fristüberschreitung Bilanzkreis ist nicht bekannt Es liegt keine Gegennachricht vor. Die Bedingungen 1-6 sind nicht alle erfüllt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 146 von 154

147 17.3 Sequenzdiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) BKV 1 MGV 1 MGV 2 BKV 2 Usecase Mitteilung absolute Biogas- Flexibilität A23 Usecase Mitteilung absolute Biogas- Flexibilität A23 1 Abstimmung der Flexibilitätsübertragung zwischen den Bio-Bilanzkreispartnern 2a Meldungen der Flexibilitätsübertragung je Bio-RBK-Paar 3a Eingangsmitteilung pro eingegangener Nachricht 4a Mitteilung, wenn eine der ersten drei Bedingungen nicht erfüllt ist 6a Mitteilung über Verwerfung, wenn keine Gegennachricht vorliegt 8a Bestätigung der Meldung pro BioRBK, ggf. mit Kürzungen bzw. Nullmenge 9a Meldung pro RBK neuer Tagesstartwert bzw. finaler Stand Flexibilität 5 Austausch von Übertragungsmeldungen, die das andere MG betreffen 7 Abstimmung über Meldungen, die den Tagesstartwert reißen und in beiden MG auf Null gekürzt werden 2b Meldungen der Flexibilitätsübertragung je Bio-RBK-Paar 3b Eingangsmitteilung pro eingegangener Nachricht 4b Mitteilung, wenn eine der ersten drei Bedingungen nicht erfüllt ist 6b Mitteilung über Verwerfung, wenn keine Gegennachricht vorliegt 8b Bestätigung der Meldung pro BioRBK, ggf. mit Kürzungen bzw. Nullmenge 9b Meldung pro RBK neuer Tagesstartwert bzw. finaler Stand Flexibilität Usecase Versand BK-Status A18 Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 147 von 154

148 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Hinweis: Sofern es sich um den Prozess am VHP handelt, gibt es nur einen MGV. Frist Format Anmerkungen / Bedingungen A 23 Usecase Mitteilung der absoluten Biogasflexibilität 1 BKV1 BKV2 Abstimmung der Flexibilitätsübertragung zwischen den Bio- Bilanzkreispartnern 2 BKV MGV BKV sendet Nachricht für Flexibilitätsübertragung pro RBK-Paar Nach Mitteilung der absoluten Flexibilität Täglich innerhalb des Übertragungszeitraumes (20 aufeinanderfolgende WT) bis 17:00 Uhr; erstmals ab Ende Bilanzierungszei traum+2m- 10WT+7WT NOMINT Alle Nachrichten für dasselbe RBK-Paar überschreiben sich innerhalb eines Tages. Der MGV sammelt die Nachrichten bis 17:00 Uhr. 3 MGV BKV MGV sendet dem BKV eine Empfangsbestätigung pro eingegangener Nachricht 4 MGV BKV Bei Nachrichteneingang prüft der MGV automatisch auf Einhaltung der ersten drei Bedingungen (s.o.) CONTRL NOMRES Wenn mindestens eine Bedingung nicht erfüllt wird, erhält der BKV vom MGV eine Ablehnungsmeldung 5 MGV1 MGV2 1. Abstimmung: Bei Flexibilitätsübertragungen am MÜP stimmen sich die beiden MGV über Nachrichten ab, die über den MÜP abgewickelt werden Täglich innerhalb des Übertragungszeitraums bis 18:00 Uhr DELORD Hier werden die MÜP- Übertragungen berücksichtigt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 148 von 154

149 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 6 MGV BKV Mitteilung über Verwerfung der Nachricht bei fehlender korrespondierender Gegennachricht Frist Format Anmerkungen / Bedingungen Täglich, ab NOMRES 18:00 Uhr 7 MGV1 MGV2 2. Abstimmung: MGV stimmen sich über Meldungen ab, die den Tagesstartwert reißen und in beiden MG auf Null gekürzt werden. 8 MGV BKV Bei erfolgreicher Flexibilitätsübertragung erhält der BKV vom MGV eine Mengenbestätigung in Höhe der übertragenen ggf. gekürzten Menge 9 MGV BKV Mitteilung des Tagesstartwertes des nächsten Tages bzw. Mitteilung des finalen Flexibilitätsstandes Täglich 2mal: - zwischen 17:00-18:00 Uhr (12G) für NOMINTS die MG-Überlappung betreffend und - zwischen 18:00-19:00 Uhr (14G) für Überschreitungen den jeweiligen MGV betreffend Täglich innerhalb des Übertragungszeitraums bis 20:00 Uhr Täglich innerhalb des Übertragungszeitraumes bis 21:00 Uhr bzw. 20.WT des Übertragungszeitrau ms bis 21:00 Uhr DELORD NOMRES IMBNOT Nur der abgebende RBK ist hier von besonderer Relevanz: der entsprechende MGV prüft auf Mengenüberschreitung des Tagesstartwertes und teilt das Ergebnis dem anderen MGV mit, dass der Flexibilitätswert nicht aufgenommen werden darf. Hier wird Bedingung 6 geprüft. A18 Usecase Versand Bilanzkreisstatus BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 149 von 154

150 17.4 Aktivitätendiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Aktivitätendiagramm Teil 1: Prüfung am VHP, Prozess pro Nominierung BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Usecase Übermittlung absolute Flexbilität und Nominierung Eingangsbestätigung Informationen aus Teilen 1-5 Eingangsbestätigung Usecase Übermittlung absolute Flexibilität und Nominierung Abstimmung über die Übertragung von Flexibiltäten Meldung der zu übertragenden Flexibilität Prüfung der Bedingung 1-3: 1. Frist eingehalten 2. Beide BK sind Biogas BK 3. Beide Bilanzierungszeiträume enden am gleichen Tag Prüfung der Bedingung 1-3: 1. Frist eingehalten 2. Beide BK sind Biogas BK 3. Beide Bilanzierungszeiträume enden am gleichen Tag Abstimmung über die Übertragung von Flexibilitäten Meldung der zu übertragenden Flexibilität Prüfung der Empfangsbestätigung Mind. eine Bedingung ist nicht erfüllt Alle Bedingungen sind erfüllt Alle Bedingungen sind erfüllt Mind. eine Bedingung ist nicht erfüllt Prüfung der Empfangsbestätigung Prüfung der Mitteilung Versand Mitteilung über Nichterfüllung Ist eine Nachricht auf den MÜP bezogen? Ist eine Nachricht auf den MÜP bezogen? Versand Mitteilung über Nichterfüllung Prüfung der Mitteilung nein ja ja nein weiter in Teil 2 Austausch der Flexibilitätsübertragungsnachrichten, die beide Marktgebiete betreffen weiter in Teil 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 150 von 154

151 Aktivitätendiagramm Teil 2: Prozess pro Nachricht BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 1 Daten aus Teil 1 Nach der Information weiter in Teil 1 Prüfung: Liegen bei eingegangenen Flexibilitätsübertragungsnachrichten korrespondierende Gegennachrichten vor? nein ja Prüfung: Liegen bei eingegangenen Flexibilitätsübertragungsnachrichten korrespondierende Gegennachrichten vor? ja nein Nach der Information weiter in Teil 1 Prüfung der Mitteilung Mitteilung über Verwerfung der Nachricht, da keine Gegennachricht vorliegt Mitteilung über Verwerfung der Nachricht, da keine Gegennachricht vorliegt Prüfung der Mitteilung Bildung von Matchingpaaren aus den Flexibilitätsübertragungsmeldungen und den jeweils korrespondierenden Gegennachrichten. Reihenfolge nach Eingangszeitpunkt der finalen Gegennachricht Bildung von Matchingpaaren aus den Flexibilitätsübertragungsmeldungen und den jeweils korrespondierenden Gegennachrichten. Reihenfolge nach Eingangszeitpunkt der finalen Gegennachricht weiter in Teil 3 weiter in Teil 3 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 151 von 154

152 Aktivitätendiagramm Teil 3: Prozess pro Matchingpaar BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 2 Daten aus Teil 2 Prüfung auf Bedingung 4 : 4. Stimmen die beiden RBK-Paare des Matchingpaares überein? Prüfung auf Bedingung 4 : 4. Stimmen die beiden RBK-Paare des Matchingpaares überein? nein ja ja nein Kürzung auf 0 Kürzung auf 0 Prüfung auf Bedingung 5 : 5. Stimmen die Mengen des Matchingpaares überein? Prüfung auf Bedingung 5 : 5. Stimmen die Mengen des Matchingpaares überein? nein ja ja nein Kürzung gemäß lesser rule weiter in Teil 4 weiter in Teil 4 Kürzung gemäß lesser rule weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 152 von 154

153 Aktivitätendiagramm Teil 4: Prozess pro Matchingpaar BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 3 Daten aus Teil 3 Prüfung auf Bedingung 6 : 6. Ist die Summe der weitergegebenen Flexibilitäten des RBK < = der Summe aus absoluter Flexibilität bzw. des jeweils gültigen Tagesstartwertes? Prüfung auf Bedingung 6: 6. Ist die Summe der weitergegebenen Flexibilitäten des RBK < = der Summe aus absoluter Flexibilität bzw. des jeweils gültigen Tagesstartwertes? nein ja ja nein Kürzung auf 0 weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 Kürzung auf 0 Ist eine Nachricht am MÜP betroffen? Ist eine Nachricht am MÜP betroffen? nein ja Abstimmung über Meldungen, durch welche die Summe der Flexibilitätsabgaben den Tagesstartwert im RBK des abgebenden BKV übersteigt mit anschließender Kürzung auf 0 beim MGV, in dessen Marktgebiet die Flexibilität empfangen wird ja nein weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 153 von 154

154 Aktivitätendiagramm Teil 5: Information der BKV über das Prozessergebnis BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 3 und 4 Daten aus Teil 3 und 4 Ende Mitteilung und Bestätigung der Höhe aller Flexibilitätsübertragungsmeldungen Mitteilung und Bestätigung der Höhe aller Flexibilitätsübertragungsmeldungen Ende Berechnung der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK Berechnung der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK Ende Mitteilung über die Höhe der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK an den BKV Mitteilung über die Höhe der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK an den BKV Ende Usecase Versand BK-Status Usecase Versand BK-Status BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 154 von 154

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