BDEW/VKU/GEODE- Leitfaden
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- Stefan Hafner
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1 BDEW/VKU/GEODE- Leitfaden Marktprozesse Bilanzkreismanagement GasTeil 2: Usecase-Darstellungen Herausgegeben vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.v., Verband kommunaler Unternehmen e.v. (VKU) sowie von GEODE Groupement Européen des entreprises et Organismes de Distribution d Énergie, EWIV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 1 von 186
2 Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht über alle Usecases und die dazu gehörigen Kapitel im Leitfaden Teil Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Darstellung Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Beschreibung Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Sequenzdiagramm Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Aktivitätendiagramm Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Usecase Deklaration Darstellung Usecase Deklaration Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Darstellung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Beschreibung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Darstellung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Beschreibung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Usecase Nominierungen Darstellung Usecase Nominierungen Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 2 von 186
3 4.2.1 Darstellung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Beschreibung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Darstellung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Beschreibung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Darstellung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Beschreibung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Darstellung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Beschreibung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) 51 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 3 von 186
4 4.6.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Darstellung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Beschreibung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Darstellung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Beschreibung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Sequenzdiagramm Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Darstellung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Beschreibung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Sequenzdiagramm Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Darstellung Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Darstellung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Beschreibung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Darstellung Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Beschreibung Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Erdgas RLN-Allokation (A11) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 4 von 186
5 7.4.1 Darstellung Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Beschreibung Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Darstellung Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Beschreibung Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Darstellung Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Beschreibung Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 5 von 186
6 7.9.2 Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Darstellung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Beschreibung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Sequenzdiagramm Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Darstellung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Beschreibung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Sequenzdiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Aktivitätendiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Usecase RLM-Allokationsclearing Darstellung Usecase RLM-Allokationsclearing Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Darstellung Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 6 von 186
7 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Darstellung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Beschreibung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Darstellung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Beschreibung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Darstellung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Darstellung Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Beschreibung Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Darstellung Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Beschreibung Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 7 von 186
8 Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Darstellung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Beschreibung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Sequenzdiagramm Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Darstellung Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Darstellung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Beschreibung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Usecase Netzkontenabrechnung Darstellung Usecase Netzkontenabrechnung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 8 von 186
9 17.2 Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Darstellung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Beschreibung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität Sequenzdiagramm Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Darstellung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Beschreibung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Sequenzdiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Aktivitätendiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 9 von 186
10 1 Übersicht über alle Usecases und die dazu gehörigen Kapitel im Leitfaden Teil 1 Usecase bzw. Unter-Usecase Kapitel im LF Teil 2 A0 Fallgruppenwechsel Kapitel im LF Teil 1 A1 Versand monatliche Deklaration A2 Versand untermonatliche Deklaration A3 Deklarationsclearing BKV A4 Deklarationsclearing MGV A5 Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten A6 Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelte Kapazitäten A7 (Re-)Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten A8 (Re-)Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten A9 (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten A34 Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze A28 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten A35 Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK A10 SLP-Allokation A11 Erdgas RLM Allokation A12 Biogas RLM Allokation A13 Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert A36 Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen A17 Allokation von Biogaseinspeisungen A37 Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch A38 Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP A18 Versand Bilanzkreisstatus 8 6 und 9 A14 SLP Allokationsclearing A15 RLM-Allokationsclearing - Auslöser NB A16 RLM-Allokationsclearing - Auslöser BKV A30 Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB A31 Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV A32 Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A40 Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch A20 Erdgas RLM Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 10 von 186
11 A29 SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A22 Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A19 NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A27 NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A39 Clearing EntryNKP-Zeitreihen A33 Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas A25 Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung A26 Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung A23 Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität A24 Übertragung von Biogas-Flexibilitäten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 11 von 186
12 2 Usecase Fallgruppenwechsel (A0) 2.1 Darstellung Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Usecase: Fallgruppenwechsel Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Transportkunde 2.2 Beschreibung Usecase Fallgruppenwechsel (A0) Usecase Name Fallgruppenwechsel Usecase Beschreibung Der BKV beantragt den Fallgruppenwechsel beim MGV, welcher diesen ggf. gemeinsam mit dem betroffenen FNB prüft und zustimmt bzw. ablehnt. Der MGV informiert den NB über den erfolgreichen Fallgruppenwechsel. Der NB passt seine Stammdaten an für die Erstellung der Deklarationsliste und versendet eine Änderungsmitteilung an den TK. Marktrollen MGV BKV NB, in seiner Funktion als ANB NB, in seiner Funktion als FNB TK Prozessziel Fallgruppenwechsel ist abgewickelt oder wurde abgelehnt TK hat UTILMD mit Stammdatenänderung erhalten.vorbedingung Nachbedingung Ausspeisestelle ist einer Fallgruppe zugeordnet Stammdaten sind beim NB geändert Bestandsliste und Usecase Deklaration können von NB erstellt werden Unter-Usecase Erdgas RLM Allokation und Biogas RLM Allokation können bei Zustimmung mit geändertem ZRT durchgeführt werden Fehlerfall NB hat keinen Fallgruppenwechsel gemeldet bekommen TK hat UTILMD nicht erhalten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 12 von 186
13 2.3 Sequenzdiagramm Usecase Fallgruppenwechsel (A0) MGV BKV NB TK 1 Änderungsantrag oder -anfrage 2 Prüfung auf techn. Zulässigkeit (nur bei FNB) 3 Zustimmung oder Ablehnung (nur bei FNB) 4 ggf. Ablehnung bei Wechsel zu ZRT RLMmT 5 Information über Stammdatenänderung 6 Mitteilung über Fallgruppenwechsel 7 Mitteilung der Stammdatenänderung 8 fakultative Mitteilung über erfolgreichen Fallgruppenwechsel Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation A12 Unter-Usecase Versand monatl. Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatl. Deklaration A1 A2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 13 von 186
14 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 BKV MGV Anfrage bzw. Antrag über Änderung der RLM-Fallgruppe 2 MGV NB Anfrage auf Prüfung der Zulässigkeit des Fallgruppenwechsels Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen spätestens 15WT vor dem Lieferbeginn o. einen Monat vor Beginn der Umlageperiode (28/ WT o WT) , Excel- Tabelle Der BKV meldet dem MGV den FGW in einer vom MGV bereitgestellten Excel-Tabelle je NB an. Nur, wenn ein Wechsel zu RLMmT und nur, wenn der Ausspeisepunkt ans Netz eines FNB angeschlossen ist 3 NB MGV Zustimmung oder Ablehnung unverzüglich Ablehnung muss begründet werden 4 MGV BKV ggf. Ablehnung Spätestens bis zum 3 WT nach Eingang der Anfrage 5 BKV TK Information über Stammdatenänderung 6 MGV NB Information über die Fallgruppenwechsel je einzelnem Ausspeisepunkt mit Zählpunktnummer und BK unverzüglich 1 WT nach Anfrage FGW 7 NB TK Stammdatenänderung spätestens 10 WT nach Info durch MGV 8 TK BKV Fakultative Mitteilung des TK an den BKV über erfolgreichen Fallgruppenwechsel A1 A2 A11 A12 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation UTILMD Im Falle einer Ablehnung gesonderte Mitteilung der Gründe bis spätestens 10 WT nach Eingang der Anfrage. Dies sollte zwischen dem TK und dem BKV im Rahmen des Lieferantenvertrages vereinbart werden, ist nicht Teil der KoV. MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 14 von 186
15 2.4 Aktivitätendiagramm Usecase Fallgruppenwechsel (A0) BKV MGV FNB Start NB TK Antrag bzw. Anfrage über Änderung der Fallgruppe Prüfung ob Wechsel Zeitreihentyp nach RLMmT möglich nein ja Abstimmung mit FNB Prüfung ob Wechsel Zeitreihentyp nach RLMmT möglich ja nein Zustimmung Ablehnung mitteilen Information über Fallgruppenwechsel Änderung der Stammdaten Ende Ablehnung mitteilen Mitteilung über Änderung der Stammdaten Mitteilung über erfolgreichen Fallgruppenwechsel BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 15 von 186
16 3 Usecase Deklaration 3.1 Darstellung Usecase Deklaration Marktgebietsverantwortlicher Transportkunde Usecase: Deklaration Netzbetreiber Unter-Usecase: Versand monatliche Deklaration enthält Kann enthalten Unter-Usecase: Versand untermonatliche Deklaration Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Deklarationsclearing BKV Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing MGV 3.2 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Darstellung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Versand monatliche Deklaration Netzbetreiber BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 16 von 186
17 3.2.2 Beschreibung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) Usecase Name Versand monatliche Deklaration Usecase Beschreibung Der Netzbetreiber teilt dem MGV im Vormonat der Lieferung für den Liefermonat alle erforderlichen Zeitreihentypen je BK/SBK mit. Der MGV überprüft die Deklarationsliste auf Gültigkeit der BK/SBK-Nummern und verarbeitet diese Information und gibt sie an den BKV weiter. Die Deklarationsliste wird vom NB auf Basis der Bestandsliste und der Ein- und Ausspeiseverträge erstellt. Es werden alle BK/SBK-Zuordnungen von Ein- und Ausspeisepunkten der NB berücksichtigt, die ab dem Folgemonat gültig sind. Rollen NB MGV BKV Prozessziel MGV erhält spätestens am 17. WT eine Deklarationsliste vom NB BKV erhält spätestens am 18. WT eine Deklarationsmitteilung vom MGV Vorbedingung Einrichtung von BK/SBK ist abgeschlossen. BK/SBK-Nummer ist dem NB mitgeteilt. Kapazitätsbuchungen bei E/E-Punkten liegen vor. Wechselprozesse gemäß GeLi Gas Prozesse sind abgeschlossen. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt und sind beim MGV angelegt. Bestandslistenversand ist erfolgt. Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV bzw. TK kann Usecase Nominierung durchführen Unter-Usecase Deklarationsclearing kann durchgeführt werden Fehlerfall Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsliste an den MGV Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsmitteilung an den BKV Deklaration ist fehlerhaft, es fehlen Deklarationen, es wurden zu viele Deklarationen erzeugt oder es wurde versucht, auf einen falschen BK/SBK zu deklarieren BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 17 von 186
18 3.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) NB MGV BKV 1 Versand Deklarationsliste 2 Versand Eingangsbestätigung Unter Usecase SLP- Allokation A10 3 Versand Deklarationsmitteilung Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation A12 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV A3 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen A13 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen A17 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV A4 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 18 von 186
19 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand Deklarationsliste je Zeitreihentyp und je BK/SBK Frist Format Anmerkungen/Bedingungen Spätestens am 17. WT des Fristenmonats 2 MGV NB Eingangsbestätigung Unverzüglich nach Empfang 3 MGV BKV Versand Deklarationsmitteilung Spätestens am 18. WT des Fristenmonats TSIMSG CONTRL TSIMSG, gilt von 6:00 6:00 Uhr Versand jeweils getrennter Deklarationen je BK/SBK. Es werden jeweils alle Zeitreihentypen je aktivem BK/SBK deklariert auf Basis der Bestandsliste bzw. der gebuchten und in einen BK/SBK eingebrachten Kapazitäten Der MGV versendet je BK/SBK/NB eine Deklarationsmitteilung. Gesamtliste auf Portal des MGV abrufbar A10 Unter-Usecase Allokation SLP Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. A11 A12 A13 A17 A3 A4 Unter-Usecase Erdgas RLM Allokation Unter-Usecase Biogas RLM Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen Ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV Ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV Unverzüglich Unverzüglich Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 19 von 186
20 3.2.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration (A1) NB MGV BKV TK Start Zusammenstellung aller Zeitreihentypen je BK/SBK Prüfung ob Bilanzkreise in Deklarationsliste gültig Erstellung der Deklarationsliste Versand der Deklarationsliste nein Ablehnung an NB ja Versand der Deklarationsmitteilung Prüfung, ob Deklarationsmitteilung mit Kundenportfolio übereinstimmt ja nein Prüfung, ob Deklarationsliste mit Bestandsliste und BK/SBK-Meldung in Datenblatt übereinstimmt nein ja Usecase Allokation Ende Abstimmung mit TK Mitteilung über Fehler Abgleich des gemeldeten Datenblatts und der Bestandsliste gegen Deklarationsmitteilung Fehlersuche Abstimmung mit TK über Datenmeldung der BK/SBK Neue Meldung von gültigen BK/SBK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 20 von 186
21 3.3 Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Darstellung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Unter-Usecase: Versand untermonatliche Deklaration Netzbetreiber Marktgebietsverantwortlicher Bilanzkreisverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) Usecase Name Versand untermonatliche Deklaration Usecase Beschreibung Der NB teilt dem MGV im Liefermonat nur die geänderten Deklarationen untermonatlich mit. Der MGV verarbeitet und prüft diese Information auf Gültigkeit der BK/SBK-Nummern und gibt sie danach an den BKV weiter. Rollen NB MGV BKV Prozessziel MGV erhält spätestens 1 WT vor dem Liefertag D eine Änderungsdeklaration BKV erhält spätestens 1 WT vor dem Liefertag D eine Änderungsdeklarationsmitteilung Vorbedingung Usecase Einrichtung von Bilanzkreisen ist abgeschlossen. BK/SBK-Nummer ist dem NB mitgeteilt Kapazitätsbuchung bei E/E-Punkten liegt vor o Day-Ahead Buchungen ist bis spätestens 18:00 Uhr dem Bilanzkreis auf der PKP einem BK/SBK zugeordnet o Bei allen anderen Buchungen erfolgt die Zuordnung des Punktes zum Bilanzkreis bis spätestens 10 WT vor dem Tag der Lieferung Wechselprozesse gemäß GeLi Gas Prozesse sind abgeschlossen Für Biogaseinspeisungen, Einspeisepunkte aus Speichern, inländischer Produktion (ohne Biogas) oder Konvertierungsanlagen teilt der TK dem NB 10. WT vor Beginn der erstmaligen Einspeisung den BK/SBK-Nummer mit und ordnet den Punkt diesem BK zu Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt und sind beim MGV angelegt Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Unter-Usecase Deklarationsclearing kann ggf. durchgeführt werden Fehlerfall Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsliste an den MGV Fristüberschreitung beim Versand der Deklarationsmitteilung an den BKV Deklaration fehlerhaft, es fehlen Deklarationen, es wurden zu viele Deklarationen erzeugt oder versucht, auf einen falschen BK/SBK zu deklarieren BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 21 von 186
22 3.3.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration (A2) NB MGV BKV 1 Versand untermonatl. Einzeldeklaration 2 Versand Eingangsbestätigung Unter Usecase SLP- Allokation A10 3 Versand untermonatliche Deklarationsmitteilung Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation A12 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV A3 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen A13 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen A17 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV A4 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 22 von 186
23 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand Einzeldeklaration je BK/SBK mit den dazugehörigen Zeitreihentypen Frist Format Anmerkungen/Bedingungen am Tag D-2 bis 18:00 Uhr für ZRT SLP am Tag D-1 bis 21:00 Uhr bei ZRT Entryso, Exitso, Entry Biogas physisch, Entry Wasserstoff physisch, RLMmT, RLMoT, RLMNEV 2 MGV NB Eingangsbestätigung Unverzüglich nach Empfang 3 MGV BKV Versand Deklarationsmitteilung spätestens D-1 je Zeitreihentyp je BK/SBK bis 23:00 Uhr je NB TSIMSG CONTRL TSIMSG Deklarationszeitraum je nach Buchungszeitraum: Day-Ahead Buchung wird als 1- Tages-Deklaration gesendet. In allen anderen Fällen entspricht der Deklarationszeitraum dem Kapazitätsbuchungszeitraum Bei RLM Lieferberginn/-ende vom 1. KT des Liefermonats bis zum Datum Lieferende bzw. ab dem Tag des Lieferbeginns bis zum Ende des Liefermonats Der MGV versendet je BK/SBK/NB eine Deklarationsmitteilung. Gesamtliste auf Portal des MGV abrufbar A10 Unter-Usecase SLP-Allokation Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. A11 A12 A13 A17 A3 A4 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV ggfs. Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV Unverzüglich Unverzüglich Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. Der MGV akzeptiert die Allokation des NB nur, wenn der BK/SBK deklariert ist. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 23 von 186
24 3.4 Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing BKV Transportkunde Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) Usecase Name Deklarationsclearing BKV Usecase Beschreibung BKV stößt die Beseitigung von Fehlern der Deklarationsmitteilung an. Rollen NB MGV BKV TK Prozessziel Dem MGV liegt eine korrigierte Einzel-Deklaration vor. Der BKV hat eine korrigierte Einzel- Deklarationsmitteilung erhalten. Vorbedingung Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration und Versand untermonatliche Deklaration ist durchgeführt. Fehler wurde durch BKV erkannt. Mögliche Fehler sind u.a. o TK darf BK/SBK oder Zeitreihentypen nicht nutzen o TK hat NB nicht von Änderung einer BK/SBK Zuordnung informiert o BK/SBK gehört nicht dem BKV o TK hat falschen BK/SBK im Rahmen des GeLi Gas Prozess an den NB gemeldet. o NB hat GeLi-Daten fehlerhaft zur Deklaration verarbeitet, wie z.b. durch Schreibfehler, Zahlendreher etc. Nachbedingung TK meldet korrekte BK/SBK Stammdaten wie BK/SBK-Nummer oder Zeitreihentyp sind beim NB korrigiert NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Fehlerfall Fehler kann nicht aufgelöst werden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 24 von 186
25 3.4.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing BKV (A3) NB MGV BKV TK Unter-Usecase Versand monatl. Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatl. Deklaration A1 A2 2 detaillierte Meldung über Unstimmigkeit 1 Abstimmung 3 Meldung und Abstimmung, sofern Deklarationsliste vollständig und richtig 4 Versand korrig. Einzeldeklarationen 5 Versand korrig. Einzeldeklarationen Usecase Allokation A10/11/ 12/13/17 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A3 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration A4 Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration 1 BKV TK Abstimmung mit dem TK 2 BKV oder TK NB 3 NB BKV oder TK Detaillierte Mitteilung der Unstimmigkeit an den NB Mitteilung und Abstimmung, sofern Deklarationsliste korrekt erstellt Frist Format Anmerkungen/Bedingungen BKV hat Fehler festgestellt. BKV hat Fehler festgestellt. unverzüglich Der BKV kann den TK mit der Klärung beauftragen unverzüglich Bei korrekter Erstellung der Deklarationsliste müssen die Stammdaten mit TK und BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 25 von 186
26 4 NB MGV Versand korrigierte Einzeldeklaration 5 MGV BKV Versand korrigierte Einzeldeklaration A10 A11 A12 A13 A17 Unter-Usecase SLP- Allokation Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen Unverzüglich. Wenn Deklaration für SLP am Tag D-2 bis 18:00 Uhr eingeht, kann die Allokation des Tages D-1 verarbeitet werden. Bei RLM, Entry Biogas physisch, Entry Wasserstoff und Eingang am Tag D-1 bis 18 Uhr kann am Tag D+1 allokiert werden. Bei Entryso und Exitso und Eingang am Tag D-1 bis 21 Uhr kann am Tag D-1 allokiert werden. TSIMSG überprüft werden Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Unveränderte ZRT des zu korr. BK/SBK müssen vollständig deklariert werden. Deklarationszeitraum wird im Clearing festgelegt, SLP können nur in die Zukunft deklariert werden. Unverzüglich TSIMSG Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG je Netz mit allen zu korr. Zeitreihentypen versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Der BKV kann eine Gesamtliste auf dem Portal abrufen. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 26 von 186
27 3.5 Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Darstellung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Deklarationsclearing MGV Transportkunde Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) Usecase Name Deklarationsclearing MGV Usecase Beschreibung Der MGV stößt eine Korrektur der Deklaration an. Der NB hat ungültigen BK/SBK deklariert. Rollen NB MGV BKV TK Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen dem MGV die korrigierten Einzel-Deklarationen und dem BKV die korrigierten Einzel-Deklarationen vor Vorbedingung Monatliche oder untermonatliche Deklarationslisten und Deklarationsmitteilungen sind erstellt und versandt Fehler wurde durch MGV erkannt und dem NB in Antwortliste mitgeteilt o BK bzw. SBK ist gekündigt o BK bzw. SBK-Nummer existiert nicht Nachbedingung NB kann Usecase Allokation durchführen BKV kann Usecase Nominierung durchführen Stammdaten beim NB sind korrigiert TK hat NB korrigierte gültige BK/SBK-Nummern mitgeteilt. NB darf zur Absicherung eine Zuordnungsermächtigung verlangen Fehlerfall Fehler kann nicht aufgelöst werden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 27 von 186
28 3.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Deklarationsclearing MGV (A4) NB MGV BKV TK 1 Ablehnung der Deklaration Unter-Usecase Versand monatl. Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatl. Deklaration A1 A2 2 Klärung mit dem TK 3 Versand korr. BK/SBK Meldung 4 Versand korr. Einzeldeklarationen 5 Versand korr. Einzeldeklarationen Usecase Allokation A10/11/ 12/13/17 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 28 von 186
29 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A1 A2 Unter-Usecase Versand monatliche Deklaration Unter-Usecase Versand untermonatliche Deklaration 1 MGV NB Ablehnung der Deklaration Bei monatlicher Deklaration: bis spät. 18. WT des Fristenmonats Bei untermonatlicher Deklaration: spät. 1 WT nach Erhalt Deklaration Frist Format Anmerkungen/Bedingungen MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden MGV hat ungültigen BK/SBK gefunden Der MGV sendet eine Antwortliste unter Angaben des BK/SBK und Gründe für die Ablehnung. Ziel ist eine elektronische Übermittlung des MGV an den NB im Edig@s-Format. 2 NB TK Klärung mit dem TK unverzüglich Prüfen ob Deklaration auf Basis der Bilanzkreismeldung des TK und der Bestandsliste korrekt erstellt wurde 3 TK NB Versand korr. BK/SBK- Meldung 4 NB MGV Versand korrigierte Einzeldeklarationen 5 MGV BKV Versand korrigierte Einzeldeklarationen A10 A11 A12 A13 A17 Unter-Usecase SLP- Allokation Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen nach Klärung unverzüglich unverzüglich TSIMS G TSIMS G Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Es wird zu jedem zu korr. BK/SBK eine TSIMSG je NB mit allen zu korr. ZRT versendet. Das gilt auch für BK/SBK bzw. ZRT, die zukünftig aus der Deklaration rausgenommen werden müssen. Der BKV kann eine Gesamtliste der Deklaration auf dem Portal abrufen. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 29 von 186
30 4 Usecase Nominierungen 4.1 Darstellung Usecase Nominierungen Bilanzkreisveranwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Speicherbetreiber Transportkunde Use Case: Nominierung Transportkunde Netzbetreiber Unter-Usecase: Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Netzbetreiber Unter-Usecase: Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Unter-Usecase: Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Unter-Usecase: (Re-)Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Unter-Usecase: (Re-)Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Unter-Usecase: (Re-)-Nominierung an Virtuellen Handelspunkten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 30 von 186
31 4.2 Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Darstellung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Bilanzkreisveranwortlicher Unter-Usecase: Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Speicherbetreiber Transportkunde Netzbetreiber BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 31 von 186
32 4.2.2 Beschreibung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Der TK oder der vom TK benannte BKV oder Dienstleister nominiert gegenüber einem NB oder einem SSO alle relevanten Ein- bzw. Ausspeisungen. NB SSO TK bzw. der von Ihm benannte BKV oder Dienstleister Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien bestätigte Nominierungen für einen definierten Folgezeitraum vor. Vorbedingungen Ein- oder Ausspeisepunkt ist nominierungspflichtig Bilanzkreise sind eingerichtet und bekannt. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Shippercodes/Bilanzkreiscodes sind abgestimmt und bekannt. Die Kapazitätsbuchung ist erfolgt. Die Kapazität ist einem BK/ SBK zugeordnet. Ggfs. teilt der BKV dem NB oder SSO mit, dass er Kapazitäten eines TK an Ein-/ Ausspeisepunkten seinem Bilanzkreis zuordnen darf. Der BKV und der TK haben eine entsprechende Vereinbarung im Vorfeld im Innenverhältnis bilateral geregelt. Nachbedingung Fehlerfall Der NB kann den physikalischen Transport durchführen Der TK/BKV kann den Unter-Usecase Renominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten starten. Der NB kann den Usecase Allokation von Nominierungen durchführen. Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Erdgas soll in einen Biogas-Bilanzkreis übertragen werden Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Kapazitätsengpass (physikalischer Engpass) Überschreitung der Summe der zugeordneten Kapazitäten pro BK/SBK Über- bzw. Unterschreitung Renominierungsgrenzen Überschreitung der Grenzausspeisekapazität (nur Mini-MüT) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 32 von 186
33 4.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) TK BKV NB 1 NB 2/SSO Usecase Deklaration A1/A2 1 ggf. TK bevollmächtigt BKV zur Nominierung 2 ggf. TK benennt BKV oder Dienstleister zur Nominierung 3 ggf. BKV informiert über Erlaubnis für TK zur Einbringung der Kapazität an einem Ein-/Ausspeisepunkt in seinen BK/SBK 4 Einbringung der Kapazität an einem Ein-/Ausspeisepunkt in einen BK/SBK 5b Nominierung je BK/SBK und je Ein-Ausspeisepunkt 5a Nominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 6b Empfangsbestätigung der Nominierung 6a Empfangsbestätigung der Nominierung 7 Matching mit NB2/SSO 9a Bestätigung der Nominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 8 Matchingbestätigung von NB2/SSO 9b Bestätigung der Nominierung je BK/SBK und je Ein-Ausspeisepunkt Unter-Usecase (Re-)Nominierung gegenüber NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten A7 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert A13 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen A36 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 33 von 186
34 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A1/ Usecase Deklaration A2 1 TK BKV Ggf. Bevollmächtigung zur Nominierung 2 TK NB1 Schriftliche Bevollmächtigung eines BKV/Dienstleisters durch den TK zur Abgabe von Nominierungen 3 BKV NB1 Schriftliche Bevollmächtigung eines TK durch den BKV zur Einbringung der Kapazität an einem Ein- oder Ausspeisepunkt in seinen BK/SBK 4 TK NB1 Einbringung der Kapazität an einem Ein- oder Ausspeisepunkt in einen BK/SBK 5a BKV NB1 Nominierung aller Ein- und Ausspeisepunkte je BK/SBK stundenscharf 5b TK NB1 Nominierung aller Ein- und Ausspeisepunkte je BK/SBK stundenscharf 6a NB1 BKV Empfangsbestätigung der Nominierung 6b NB1 TK Empfangsbestätigung der No- 7 NB1 NB2/ SSO 8 NB2/ SSO NB1 minierung Matching mit NB2/SSO Matchingbestätigung vom NB2/SSO 9a NB1 BKV Bestätigung der Nominierung, incl. evtl. Anpassungen 9b NB1 TK Bestätigung der Nominierung, incl. evtl. Anpassungen A7 Unter-Usecase Renominierung gegenüber einem NB ohne gebündelte Kapazitäten A13 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung 5 KT vor Abgabe der initialen Nominierung Unverzüglich bei berechtigten Zweifeln des NB Initial bei der Buchung, Änderungen bis 1 KT vor Abgabe der initialen Nominierung möglich Initial 14:00 Uhr am Tag D-1 für D Initial 14:00 Uhr am Tag D-1 für D Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Muster Formblatt NOMINT NOMINT CONTRL CONTRL DELORD DELRES NOMRES NOMRES Verpflichtend für MÜP und GÜP, Option für alle weiteren Ein- und Ausspeisepunkte Benannter BKV/Dienstleister muss einen Kommunikationstest mit dem NB/SSO absolviert haben Vorlage nach bei berechtigten Zweifeln des NB Ganzzahlige kwh/h, sofern der BKV nominiert Ganzzahlige kwh/h, sofern der TK nominiert Sofern der BKV nominiert Sofern der TK nominiert Berücksichtigung der spezifischen Regelungen zu Biogas; irrelevant bei Mini-MüT Berücksichtigung der spezifischen Regelungen zu Biogas; irrelevant bei Mini-MüT Ggf. Kürzungen nach der lesser rule BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 34 von 186
35 A36 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 35 von 186
36 4.2.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A5) TK / BKV NB 1 NB 2 / SSO Usecase Deklaration Übermittlung Nominierung Nur GÜPund MÜP: Ermittlung der Renomierungsbeschränkung Liegt eine Empfangsbestätigung vor? nein Ende ja Empfangsbestätigung versenden Mitteilung über Ablehnung versenden Nur bei Nominierung durch BKV: Liegt eine Nominierungsermächtigung vor? nein Nominierungsregeln für Biogas eingehalten? nein Haben beide BK die gleiche Gasqualität? nein ja ja ja Prüfung Ablehnung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Nur GÜPund MÜP: Ermittlung der Renomierungsbeschränkung Nominierung anpassen Nur Mini-MÜT: Grenzausspeisekapazität eingehalten? nein ja Matching mit NB2/SSO durchführen Matching mit NB1 durchführen Prüfung Ablehnung Mitteilung über Ablehnung versenden Stimmen abgebende und aufnehmende Bilanzkreisnummer überein? nein ja Stimmen Höhe jader abgebenden und aufnehmenden Nominierung in jeder Stunde überein? Nominierung nach Lesser Rule kürzen nein ja Prüfung Nominierungsbestätigung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten ggfs. (angepasste) Nominierungsbestätigung versenden Usecase Allokation von Nominierungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 36 von 186
37 4.3 Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Darstellung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Bilanzkreisveranwortlicher Unter-Use Case: Initiale Nominierung gegenüber einem Netzbetreiber mit gebündelten Kapazitäten Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Der vom TK benannte BKV oder Dienstleister nominiert gegenüber einem NB alle relevanten Einspeisungen. NB Der vom TK benannte BKV oder Dienstleister Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien bestätigte Nominierungen für einen definierten Folgezeitraum vor. Einspeisepunkt ist nominierungspflichtig BK/SBK sind eingerichtet und bekannt. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Shippercodes/Bilanzkreisnummern sind abgestimmt und bekannt. Die Kapazitätsbuchung ist erfolgt. Die Kapazitäten sind BKs/SBKs zugeordnet. Ggfs. teilt der BKV dem NB oder SSO mit, dass er Kapazitäten eines TK an Ein-/ Ausspeisepunkten seinem Bilanzkreis zuordnen darf. Der BKV und der TK haben eine entsprechende Vereinbarung im Vorfeld im Innenverhältnis bilateral geregelt. Der NB kann den physikalischen Transport durchführen Der NB kann die transportierten Mengen gemäß der gültigen Allokationsregel allokieren Der TK/BKV kann den Unter-Usecase Renominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten starten Der NB kann den Unter-Usecase Allokation von Nominierungen durchführen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 37 von 186
38 Fehlerfall Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Erdgas soll in einen Biogas-BK übertragen werden Es wird die Exit Seite nominiert Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Kapazitätsengpass (physikalischer Engpass) Überschreitung der Summe der eingebrachten Kapazitäten pro BK/SBK Sequenzdiagramm Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A6) TK BKV1 NB 1 NB 2 BKV2 Usecase Deklaration A1/A2 1 ggf. TK bevollmächtigt BKV zur Nominierung 2 TK benennt BKV oder Dienstleister zur Nominierung 4 a/b Der TK ordnet Kapazitäten an Punkten dem übergebenden und übernehmenden (S)BK zu 3 ggf. Information über die Erlaubnis des TKs Kapazitäten in seinen (S)BK einzubringen 3 ggf. Information über die Erlaubnis des TKs Kapazitäten in seinen (S)BK einzubringen 5a Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt 6a Empfangsbestätigung der Nominierung 8a Bestätigung der Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt Unter-Usecase (Re-)Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten A8 5b Nominierungsweiterleitung mit invertierten Werten 7a Matching zwischen NB1 und NB2 7b Matchingbestätigung zwischen NB1 und NB2 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert A13 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen A36 6b Mitteilung über Empfang einer (S)BK wirksamen Nominierung 8b Mitteilung der Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 38 von 186
39 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A1/ Usecase Deklaration A2 1 TK BKV Bevollmächtigung zur Nominierung 2 TK NB1 Der TK benennt dem Entry-NB (NB1) den Nominierenden 3 BKV NB1/ NB2 4ab TK NB1/ NB2 Der BKV informiert den jeweiligen NB über die Erlaubnis des TKs Kapazitäten in seinen (S)BK einzubringen. Der TK ordnet Kapazitäten an Punkten dem übergebenden und übernehmenden (S)BK zu. 5a BKV NB1 Der BKV mit dem übernehmenden (S)BK nominiert je (S)BK und Punkt gegenüber dem übernehmenden NB. 5b NB1 NB2 Der übernehmende NB invertiert die Werte der Nominierung und sendet diese an den übergebenden NB. 6a NB1 BKV1 Der Empfang der Nominierung wird bestätigt. 6b NB2 BKV2 Mitteilung über den Empfang einer (S)BK wirksamen Nominierung 7ab NB1 NB2 NB1 und NB2 gleichen ihre Nominierten Werte ab und wenden im Falle einer Unterbrechung die lesser-of-rule an 8a NB1 BKV1 Die nominierten und gematchten Werte werden vom NB1 dem BKV1 mitgeteilt. 8b NB2 BKV2 Die nominierten und gematchten Werte werden vom A8 A13 NB2 dem BKV2 mitgeteilt. Unter-Usecase Renominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung Rechtzeitig vor Abgabe der initialen Nominierung Bis 14:00 Uhr am Tag vor Lieferung Vor Berechnung der Renominierung sbeschränkung Bis 15:00 Uhr am Tag vor Lieferung Bis 15:00 Uhr am Tag vor Lieferung Bis 20:00 Uhr am Tag vor Lieferung Bis 20:00 Uhr am Tag vor Lieferung Bis 20:00 Uhr am Tag vor Lieferung NOMINT NOMINT CONTRL/ APERAK NOMRES DELORD/ DELRES NOMRES NOMRES Verpflichtend für MÜP und GÜP, Option für alle weiteren Ein- und Ausspeisepunkte BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 39 von 186
40 A36 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 40 von 186
41 4.4 Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Darstellung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: (Re-)Nominierung gegenüber einem NB ohne gebündelte Kapazitäten Speicherbetreiber Transportkunde Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten Der TK oder der vom TK benannte BKV oder Dienstleister nominiert gegenüber einem NB oder einem SSO alle relevanten Ein- bzw. Ausspeisungen. NB SSO TK bzw. der von Ihm benannte BKV oder Dienstleister Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien bestätigte Nominierungen für einen definierten Folgezeitraum vor. Ein- oder Ausspeisepunkt ist nominierungspflichtig BK/SBK sind eingerichtet und bekannt. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Shippercodes/Bilanzkreisnummern sind abgestimmt und bekannt. Die Kapazitätsbuchung erfolgt. Die Kapazität ist einem BK oder SBK zugeordnet. Ggfs. teilt der BKV dem NB oder SSO mit, dass er Kapazitäten eines TK an Ein-/ Ausspeisepunkten seinem Bilanzkreis zuordnen darf. Der BKV und der TK haben eine entsprechende Vereinbarung im Vorfeld im Innenverhältnis bilateral geregelt. Ggfs. hat der TK den BKV zur Nominierung ermächtigt und dies dem NB oder SSO mitgeteilt. Usecase Initiale Nominierung ist durchgeführt Zusätzliche Vorbedingungen für MÜP oder GÜP: Berechnung der renomierungsbeschränkten Kapazität ist erfolgt Feste DA-Kapazitäten sind bis 18:00 Uhr dem BK zugeordnet BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 41 von 186
42 Alle Ein- und Ausspeisepunkte Nur für MÜP und GÜP Nachbedingung Fehlerfall Der NB/SSO kann den physikalischen Transport durchführen Der NB/SSO kann die transportierten Mengen gemäß der gültigen Allokationsregel allokieren Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Erdgas soll in einen Biogas-BK übertragen werden Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Kapazitätsengpass (physikalischer Engpass) Überschreitung der Summe der zugeordneten Kapazitäten pro BK/SBK Renominierung einer festen DA-Kapazität nach 20:00 Uhr Überschreitung der Grenzausspeisekapazität (nur Mini-MüT) Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) TK BKV NB 1 NB 2/SSO Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten A5 1 Mitteilung renominierungsbeschränkter Kapazitäten 2 Mitteilung der Rückgabe Kapazität aus nicht erfolgreicher DA-Vermarktung 3 Mitteilung der Rückgabe Kapazität aus nicht erfolgreicher DA-Vermarktung 4a Finale Nominierung für feste DA-Kapazitäten je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 4b Finale Nominierung für feste DA-Kapazitäten je BK/SBK und Ein- /Ausspeisepunkt 5a Renominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 5b Renominierung je BK/SBK und je Einspeise/Ausspeisepunkt 6a Empfangsbestätigung der (Re-)Nominierung 6b Empfangsbestätigung der (Re-)Nominierung 9a Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 9b Bestätigung der (Re-)Nominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 7 Matching mit NB2/SSO 8 Matchingbestätigung von NB2/SSO Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert und Allokiert wie Gemessen A13/A36 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 42 von 186
43 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A5 Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten 1 TK BKV Mitteilung renominierungsbeschränkter Kapazitäten 2 NB1 TK Mitteilung wieder zur Verfügung gestellter Kapazität aus nicht erfolgreicher DA-Vermarktung 3 TK BKV Mitteilung wieder zur Verfügung gestellter Kapazität aus nicht erfolgreicher DA-Vermarktung 4a BKV NB1 Finale Nominierung für feste DA-Kapazitäten je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 4b TK NB1 Finale Nominierung für feste DA-Kapazitäten je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt 5a BKV NB1 Renominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt Frist Format Anmerkung / Bedingung Nach Abgabe der initialen Nominierung kann renominiert werden Ab 14:00 Uhr CHACAP Nur für MÜP und GÜP D-1 bis 18:30 Uhr D-1 bis 18:30 Uhr Ab 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr am Tag D-1 für D Ab 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr am Tag D-1 für D Gemäß EASEE-gas CHACAP NOMINT NOMINT NOMINT Nur für MÜP und GÜP Nur für MÜP und GÜP Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf Nur für MÜP und GÜP Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf Nur für MÜP und GÜP Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf 5b TK NB1 Renominierung je BK/SBK und je Ein-/Ausspeisepunkt Gemäß EASEE-gas NOMINT Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf 6a NB1 BKV Empfangsbestätigung der (Re-) Nominierung 6b NB1 TK Empfangsbestätigung der (Re-) Nominierung 7 NB1 NB2/ Matching mit NB2/SSO SSO 8 NB2/ SSO NB1 Matchingbestätigung vom NB2/SSO 9a NB1 BKV Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK/SBK und je Ein- /Ausspeisepunkt 9b NB1 TK Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK/SBK und je Ein- /Ausspeisepunkt A13 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert A36 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allo- Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas Gemäß EASEE-gas CONTRL CONTRL DELORD DELRES NOMRES NOMRES Berücksichtigung der spez. Regelungen zu Biogas irrelevant bei Mini-MüT Berücksichtigung der spez. Regelungen zu Biogas irrelevant bei Mini-MüT Ggf. Kürzungen nach der lesser rule Ggf. Kürzungen nach der lesser rule BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 43 von 186
44 kiert wie Gemessen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 44 von 186
45 4.4.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB/SSO ohne gebündelte Kapazitäten (A7) TK / BKV NB 1 NB 2 / SSO Unter-Usecase Initiale Nominierung gegenüber einem NB ohne gebündelten Kapazitäten Übermittlung (Re-)Nominierung Liegt Empfangsbestätigung vor? Empfangsbestätigung versenden Nur bei (Re-)Nominierung durch BKV: Liegt eine Nominierungsermächtigung vor? nein Nominierungsregeln für Biogas eingehalten? ja nein Ende ja nein Haben beide BK die gleiche Gasqualität? ja Prüfung Ablehnung Mitteilung über Ablehnung versenden nein ja Betrifft die (Re-)Nominierung eine renomierungsbeschränkte feste Kapazität? nein Ist die (Re-)Nominierung auf eine feste DA-Kapazität nach 20 Uhr eingetroffen? ja Ist die (Re-)Nominierung innerhalb des zulässigen Renominierungsbandes ja nein ja nein BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 45 von 186
46 Unterbrechung ausführen Ist die (Re-)Nominierung auf unterbrechbarer Basis erfüllbar? nein ja Nur Mini-MÜT: Grenzausspeisekapazität eingehalten? ja Renominierung auf Basis der 18:30 Uhr Meldung der Rückgabenicht vermarktete DA- Kapazitäten notwendig nein Nominierung anpassen Matching mit NB2/SSO durchführen Matching mit NB1 durchführen ja nein Ende Prüfung Ablehnung Mitteilung über Ablehnung versenden Stimmen abgebende und aufnehmende Bilanzkreisnummer überein? nein ja Stimmen Höhe jaabgebenden und aufnehmenden Nominierung in jeder Stunde überein? nein Nominierung nach Lesser Rule kürzen ja Renominierung notwendig? ja nein Ende (angepasste) Nominierungsbestätigung versenden Unter-Usecase Allokation von Nominierungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 46 von 186
47 4.5 Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Darstellung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: (Re-)Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten Der vom TK benannte BKV oder Dienstleister nominiert gegenüber einem NB alle relevanten Einspeisungen.. NB Der vom TK benannte BKV oder Dienstleister Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien bestätigte Nominierungen für einen definierten Folgezeitraum vor. Einspeisepunkt ist nominierungspflichtig BK/SBK sind eingerichtet und bekannt. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Shippercodes/Bilanzkreisnummern sind abgestimmt und bekannt. Die Kapazitätsbuchung ist erfolgt. Die Kapazitäten sind BKs/SBKs zugeordnet. Ggfs. teilt der BKV dem NB oder SSO mit, dass er Kapazitäten eines TK an Ein-/ Ausspeisepunkten seinem Bilanzkreis zuordnen darf. Der BKV und der TK haben eine entsprechende Vereinbarung im Vorfeld im Innenverhältnis bilateral geregelt. Der NB kann den physikalischen Transport durchführen. Der NB kann die transportierten Mengen gemäß der gültigen Allokationsregel allokieren. Der TK/BKV kann den Unter-Usecase (Re)-Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten starten. Der NB kann den Unter-Usecase Allokation von Nominierungen durchführen. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 47 von 186
48 Fehlerfall Nominierungsbevollmächtigung des BKV fehlt Erdgas soll in einen Biogas-BK übertragen werden Es wird die Exit Seite nominiert Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Kapazitätsengpass (physikalischer Engpass) Überschreitung der Summe der eingebrachten Kapazitäten pro BK/SBK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 48 von 186
49 4.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-) Nominierung gegenüber einem NB mit gebündelten Kapazitäten (A8) BKV 1 NB 1 NB 2 BKV 2 1 Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt 1b Nominierungsweiterleitung mit invertierten Werten 2a Empfangsbestätigung der Nominierung 4a Bestätigung der Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt 3a Matching zwischen NB1 und NB2 3b Matchingbestätigung zwischen NB1 und NB2 2b Mitteilung über Empfang einer (S)BK wirksamen Nominierung 4b Mitteilung der Nominierung je BK/SBK und je Einspeisepunkt Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert und Allokiert wie Gemessen A13/A36 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1a BKV NB1 Der BKV mit dem übernehmenden (S)BK nominiert je (S)BK und Punkt gegenüber dem übernehmenden NB 1b NB1 NB2 Der übernehmende NB invertiert die Werte der Nominierung und sendet diese an den übergebenden NB 2a NB1 BKV1 Der Empfang der Nominierung wird bestätigt Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Mit mindestens 2 vollen Stunden Vorlauf vor Beginn der Lieferung Innerhalb einer Stunde nach Empfang der Nominierung NOMINT NOMINT CONTRL/ APERAK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 49 von 186
50 2b NB2 BKV2 Mitteilung über den Empfang einer (S)BK wirksamen Nominierung 3a/b NB1 NB2 NB1 und NB2 gleichen ihre Nominierten Werte ab und wenden im Falle einer Unterbrechung die lesser-of-rule an 4a NB1 BKV1 Die nominierten und gematchten Werte werden vom NB1 dem BKV1 mitgeteilt 4b NB2 BKV2 Die nominierten und gematchten Werte werden vom NB2 dem BKV2 mitgeteilt A13 A36 Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Nominiert Unter-Usecase Allokation der ZRT Entryso und Exitso Allokiert wie Gemessen Spätestens eine Stunde vor Beginn der Lieferung Spätestens eine Stunde vor Beginn der Lieferung Spätestens eine Stunde vor Beginn der Lieferung NOMRES DELORD/ DELRES NOMRES NOMRES BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 50 von 186
51 4.6 Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Darstellung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Unter-Usecase: Bilanzkreisveranwortlicher (Re)-Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Der BKV (re-)nominiert zur Übertragung von Gasmengen zwischen seinem BK und den BK beteiligter BKV die entsprechenden Buy- und/oder Sell-Positionen am Virtuellen Handelspunkt des MGV. MGV BKV Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten BKV bestätigte Nominierungen je Bilanzkreispaarung für einen definierten Zeitraum vor. Die Bilanzkreise der Counterparts sind beim MGV eingerichtet. Alle beteiligten BKV haben mit dem MGV einen Kommunikationsweg abgestimmt (bei reiner Nutzung von VHP Webportalen ist dies nicht erforderlich). Der MGV allokiert die auf Basis der Buy- und Sell-Nominierungen der BKV systemtechnisch ermittelten Entry- und Exit-Nominierungen am VHP in die Bilanzkreise der BKV Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP kann durchgeführt werden. Erdgas soll in einen Biogas-Bilanzkreis übertragen werden Nominierung einer Übertragung zwischen BK unterschiedlicher Gasqualität Fristüberschreitung Mismatch (z.b. Abweichung von Nominierungszeiträumen, ungültige Bilanzkreise, abweichende Mengen einer Bilanzkreispaarung, fehlende Mengen eines Counterpart-BK) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 51 von 186
52 4.6.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) BKV MGV 1 (Re-) Nominierung je BK 2 Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re- )Nominierung je BK 3 Modellfehlermeldung der (Re-) Nominierung je BK 4 Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP A38 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkung / Bedingung 1 BKV MGV (Re-) Nominierung je BK bis 2 Stunden vor Lieferung NOMINT min. 2 volle Stunden ab der nächsten Stunde Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf Angabe des abgebenden und aufnehmenden Bilanzkreises Angabe der Übertragungsrichtung (Buy oder Sell) 2 MGV BKV Empfangs- und Syntaxbestätigung der (Re-) Nominierung je BK Gemäß EASEE- Gas CONTRL Nur wenn BKV per edig@s (edifact) nominiert 3 MGV BKV Modellfehlermeldung der (Re-) Nominierung je BK Gemäß EASEE- Gas APERAK Nur wenn BKV per edig@s (EDIFACT) nominiert. Ausschließlich im Fehlerfall, d.h. wenn bei der Prüfung der NOMINT ein semantischer Fehler festgestellt BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 52 von 186
53 4 MGV BKV Bestätigung der (Re-) Nominierung je BK A13 Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Gemäß EASEE- Gas NOMRES wird. Fehlerbeschreibung im Freitext Ganzzahlige kwh/h Stundenscharf Angabe des abgebenden und aufnehmenden Bilanzkreises Angabe der Übertragungsrichtung (Buy oder Sell) Angabe des Netzpunktes (Location H- oder L-Gas) Enthält Nominierungsmengen,Matchingmengen und Scheduled Mengen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 53 von 186
54 4.6.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase (Re-)Nominierung an Virtuellen Handelspunkten (A9) BKV MGV Start Übermittlung (Re-)Nominierung Liegt Empfangsbestätigung vor? nein Ende ja Prüfung Ablehnung Empfangsbestätigung versenden Mitteilung über Ablehnung versenden Nominierung nach Lesser Rule kürzen Nominierungsregeln für Biogas eingehalten? nein Haben beide BK die gleiche Gasqualität? nein ja ja Matching durchführen Stimmen Höhe der abgebenden und aufnehmenden Nominierung in jeder Stunde überein? nein ja Renominierung notwendig? (angepasste) Nominierungsbestätigung versenden ja Ende nein Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 54 von 186
55 4.7 Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Darstellung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Netzbetreiber Unter-Usecase: Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Bilanzkreisverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) Usecase Name Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze Usecase Beschreibung Rollen FNB BKV Der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) informiert täglich bis 18:30 Uhr den Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) über dessen Kapazitätsbestand an Grenz- und Marktgebietsübergangspunkten für den Folgetag. Folgende Inhalte müssen übermittelt werden: - Netzpunktbezeichnung, - Netzpunkt-ID (möglichst Energy Identification Code des DVGW), - Flussrichtung (entry oder exit), - Kapazitätsprodukt, sofern das abgestimmte EDIFACT-Datenformat dies ermöglicht, - Summe der eingebrachten festen Kapazität ohne etwaige Day-Ahead-Kapazitäten, - Angabe, ob eine Renominierungsbeschränkung greift und, falls ja, der unteren und oberen Renominierungsgrenze, - Summe der eingebrachten festen Day-Ahead-Kapazitäten, - Summe der eingebrachten unterbrechbaren Kapazitäten Prozessziel Dem BKV liegt die Höhe der Renominierungsbeschränkungen pro Bilanzkreis, Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt und Richtung, die Höhe des Kapazitätsbestandes seines Bilanzkreises je Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt und Richtung für den Folgetag bis spätestens 18:30 Uhr vor. Vorbedingung Nachbedingung Kapazität an einem Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt wurde in einen Bilanzkreis des BKV eingebracht. Adressdaten für Datenaustausch sind bekannt Empfangsbestätigung vom Marktpartner (CONTRL-Nachricht) erhalten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 55 von 186
56 Fehlerfall BKV hat CHACAP nicht erhalten Die Daten wurden an den falschen BKV übermittelt Fristüberschreitung Kommunikationskanal funktioniert nicht BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 56 von 186
57 4.7.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Tägliche Kapazitätsbestandsmeldung und Mitteilung Renominierungsgrenze (A34) NB BKV 1 Versand Kapazitätsbestand einschließlich der Höhe der Renominierungsbeschränkung 2 Versand Empfangsbestätigung Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 FNB BKV Versand Kapazitätsbestand einschließlich der Höhe der Renominierungsbeschränkung 2 BKV FNB Versand Empfangsbestätigung Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Täglich bis 18:30 Uhr CHACAP CONTRL -Mitteilung kann durch den FNB auf bis zu 2 Mitteilungen aufgeteilt werden -Versand je BK/SBK, Grenz- bzw. Marktgebietsübergangspunkt, Netzpunkt und Richtung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 57 von 186
58 5 Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) 5.1 Darstellung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Letztverbraucher Usecase: Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Netzbetreiber Netzbetreiber Transportkunde 5.2 Beschreibung Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) Usecase Name Usecase Beschreibung Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Bereitstellung der Gasbeschaffenheitsdaten Brennwert, Normdichte und CO2-Stoffmengenanteil sowie ggfs. weitere Gasbeschaffenheitsparameter an die jeweiligen Marktpartner Rollen Vorgelagerter NB Nachgelagerter NB TK LV Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den Marktpartnern alle Informationen vor um entweder eine technische Mengenermittlung durchführen zu können, Rechnungen plausibilisieren zu können bzw. einen CO2-Emissionsfaktor ermitteln zu können. Das bedeutet dass dem Empfänger alle in DVGW G 685 bzw. DVGW G 686 gelisteten und von Ihm benötigten Parameter vorliegen. Vorbedingung Der vorgelagerte NB hat Brennwert, Normdichte, CO 2 Stoffmengenanteil und H 2 Stoffmengenanteil pro Netzanschlusspunkt und Netzkoppelpunkt ermittelt Der vorgelagerte NB hat bei Notwendigkeit der Anwendung der K-Zahl-Korrektur nach AGA8 weitere Parameter (wie z.b. C 2H 6, ) ermittelt. Der Umfang der Parameter ist in DVGW G 685 und DVGW G 686 geregelt. Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Nachbedingung Der nachgelagerte NB kann die technische Mengenermittlung nach DVGW G 685 durchführen Der TK kann seine Rechnung plausibilisieren Der LV kann seine Rechnung plausibilisieren und ggfs. am CO 2-Emissionshandel teilnehmen Fehlerfall Fristüberschreitung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 58 von 186
59 5.3 Sequenzdiagramm Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten (A28) NB 1 NB 2 TK LV 1 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten 2 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffen heitsdaten A28 3 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten 4 Ggfs. Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB 1 NB 2 Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Frist Format Anmerkungen / Bedingungen Spätestens M+5WT (an jede weitere Netzebene jeweils maximal +2WT aber max. bis M+9WT bis zur letzten Netzebene ) elektronisch; Bei einer Umstellung bzw. Neueinrichtung des Datenversandes ab dem MSCONS Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2- Stoffmengenanteil und ggfs. H 2- Stoffmengenanteil und Sauerstoff jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ Stundenwert ist möglich. Bei AGA 8 Verfahren sind die entsprechenden Paramater zusätzlich als Monatswert zu übermitteln. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 59 von 186
60 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 2 NB TK Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten M+10WT Frist Format Anmerkungen / Bedingungen elektronisch; Bei einer Umstellung bzw. Neueinrichtung des Datenversandes ab dem MSCONS Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2- Stoffmengenanteil und ggfs. H 2- Stoffmengenanteil und Sauerstoff jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ Stundenwert ist möglich. Bei AGA 8 Verfahren sind die entsprechenden Paramater zusätzlich als Monatsmittelwert zu übermitteln. Gilt nur für RLM und nur auf einmalige Anforderung des TK. M+11WT Bilaterale Regelung 3 TK LV Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2- Stoffmengenanteil und ggfs. H 2- Stoffmengenanteil und Sauerstoff jeweils als Monatsmittelwert; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder Stundenwert ist möglich. Bei AGA 8 Verfahren sind die entsprechenden Paramater zusätzlich als Monatsmittelwert zu übermitteln. Gilt nur für RLM und nur auf einmalige Anforderung des TK. M+10WT Bilaterale Regelung 4 NB LV Ggfs. Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Abrechnungsbrennwert, Normdichte, CO 2- Stoffmengenanteil und ggfs. H 2- Stoffmengenanteil und Sauerstoff jeweils als BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 60 von 186
61 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen / Bedingungen Monatsmittelwert ; eine Übermittlung als Tagesmittelwert oder alternativ Stundenwert ist möglich. A28 NB 2 NB 3 Usecase Bereitstellung von Gasbeschaffenheitsdaten Bei AGA 8 Verfahren sind die entsprechenden Paramater zusätzlich als Monatsmittelwert zu übermitteln. Gilt nur für RLM und nur auf einmalige Anforderung des LV. Der TK wendet sich an den NB bei dem er Transportkunde ist. Der LV wendet sich an den NB, an dessen Netz er angeschlossen ist. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 61 von 186
62 6 Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) 6.1 Darstellung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase: Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK Netzbetreiber Transportkunde 6.2 Beschreibung Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) Usecase Name Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK Usecase Beschreibung Marktrollen NB TK Gemäß GeLi Gas werden auf Anfrage des TK Messwerte unverzüglich im Stundentakt vom NB an den TK übermittelt. Prozessziel Dem TK liegen stündliche Energiedaten vor. Vorbedingung Die Zählerfernauslesung ist stündlich erfolgt. Nachbedingung Fehlerfall Zeitüberschreitung 6.3 Sequenzdiagramm Usecase Stündliche Energiedatenübermittlung NB an TK (A35) NB TK 1 Versand der stündlichen Energiedaten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 62 von 186
63 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB TK Versand der stündlichen Energiedaten Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen unverzüglich MSCONS Die Energiedatenübermittlung erfolgt in einer sich füllenden Zeitreihe. Es werden je Gastag 24 Zeitreihen übermittelt. Nach Ablauf der ersten Stunde des Gastags erfolgt die Übermittlung des ersten Stundenwerts des Liefertags. Mit jeder weiteren Stunde werden neben dem Messwert der aktuellen Lieferstunde auch die Messwerte der bisherigen Lieferstunden des Liefertages übersendet. Soweit zum Fristende kein Messwert vorliegt, wird für die aktuelle Stunde ein Leerwert versendet und über einen Messwertstatus gekennzeichnet. Die Berechnung der Energie erfolgt mittels dem Bilanzierungsbrennwert. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 63 von 186
64 7.1 Darstellung Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Marktgebietsverantwortlicher ggfs. Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Unter-Usecase: SLP Allokation Unter-Usecase: Erdgas RLM- Allokation Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Biogas RLM- Allokation Kann enthalten Use Case: Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Kann enthalten Unter-Usecase: Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen Kann enthalten Kann enthalten 7 Usecase Ermittlung und Versand von Allokationslastgängen Unter-Usecase: Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch Unter-Usecase: Allokation von Biogaseinspeisungen Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 64 von 186
65 7.2 Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Darstellung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Unter-Usecase: SLP-Allokation Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 65 von 186
66 7.2.2 Beschreibung Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) Usecase Name Usecase Beschreibung SLP-Allokation Rollen NB BKV MGV Versand von BK/SBK-scharfen und netzgebietsscharfen Allokationsmengen SLP vom NB an den MGV am Tag D-1 bis spätestens 12:00 Uhr und vom MGV an den BKV am Tag D-1 bis spätestens 13:00 Uhr. Sofern beim MGV keine SLP-Allokation eingeht, bildet der MGV Ersatzwerte und verwendet diese als Allokationsmengen. Der MGV meldet diese Ersatzwerte am Tag D-1 an den NB. Prozessziel Allokationslastgang liegt fristgerecht und im gültigem Format beim MGV, BKV und TK vor Vorbedingung SLP-Ausspeisepunkte sind alle einem BK/SBK zugeordnet Kundenwert bzw. normierte Jahresmenge ist je SLP-Ausspeispunkte errechnet Usecase Deklaration ist durchgeführt Nachbedingung Usecase SLP-Allokationsclearing kann ggf. durchgeführt werden Usecase Versand Bilanzkreisstatus kann vom MGV durchgeführt werden Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK kann vom NB durchgeführt werden Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV kann vom NB durchgeführt werden Fehlerfall Überschreitung der Grenzwerte Falsches bzw. unbekanntes Netzkonto unbekannter Bilanzkreis Fristüberschreitung durch den MGV Falsches Format Fehlende Zeitreihe Deklaration liegt nicht vor Unvollständige oder falsche Allokation BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 66 von 186
67 7.2.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) BKV MGV NB 1 Versand der aggr. SLP-Allokation je BK/SBK 2 Versand der SLP-Allokation je BK/SBK auf Wunsch 4 Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokation über alle BK/SBK des NB außerhalb Clearinggrenzwerte 6 Übertragung der aggregierten Tagesbänder je BK/SBK/NB Ggf. Usecase SLP Allokationsclearing A14 3 Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokation über alle BK/SBK außerhalb Clearinggrenzwerte 5 Übertragung der SLP- Ersatzwerte Usecase Versand BK Status A18 Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A29 Unter-Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 67 von 186
68 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand der aggr. SLP- Allokation je BK/SBK 2 NB BKV Versand der SLP-Allokation je BK/SBK auf Wunsch 3 MGV NB Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokationen über alle BK/SBK außerhalb Grenzwerte 4 MGV BKV Mitteilung, wenn aggregierte SLP Allokationen über alle BK/SBK des NB außerhalb Grenzwerte 5 MGV NB Übertragung der SLP- Ersatzwerte 6 MGV BKV Übertragung der aggregierten Tagesbänder je BK/SBK/NB A7 NB NB Ggfs. Usecase SLP- Allokationsclearing A18 A29 A22 Usecase Versand BK- Status Unter-Usecase SLP-Mehr- /Mindermengenabrechnung mit zwischen NB und TK Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen D-1 bis spätestens 12:00 Uhr Nach Versand an den MGV Bis spätestens 15:00 Uhr Bis spätestens 15:00 Uhr ALOCAT Entweder als Tageswert oder als Tagesband oder als 24 h-strukturierter Lastgang ALOCAT Sofern der BKV das wünscht an den NB an alle BKV des NB Der MGV prüft die Abweichung der Summenallokation zum Vortrag. Wenn das Delta >= 100 % bzw. <= 50%, dann Meldung. D-1 KT ALOCAT Sofern der MGV keine Allokation des NB erhalten hat, erstellt der MGV eine Ersatzallokation auf Basis Vortageswert. D-1 bis Uhr ALOCAT BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 68 von 186
69 7.2.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase SLP-Allokation (A10) NB MGV BKV Start Erstellung der Allokation Prüfung der Allokation Prüfung, ob Allokation gemäß Deklarationsliste vollständig ja nein Versand der Allokation Prüfung, ob Summen SLP innerhalb Grenzwerte nein ja Einfache Ersatzwertbildung Suche nach Fehler und Fehlerbehebung für Folgezeitraum Versand Mitteilung über Grenzwertüberschreitung der Summenallokation Bildung Tagesband und Versand Allokation ggf. Usecase SLP Allokationsclearing Berücksichtigung Ersatzwerte bei MMMA Unter-Usecase SLP- Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK ggf. Usecase SLP Allokationsclearing Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 69 von 186
70 7.3 Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Darstellung Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Unter-Usecase: Erdgas RLM-Allokation Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 70 von 186
71 7.3.2 Beschreibung Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) Usecase Name Erdgas RLM-Allokation Usecase- Beschreibung Versand von aggregierten RLM-Allokationslastgängen vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. o Für RLMmT, RLMoT und RLMNEV Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. o Für RLMmT zusätzlicher Versand vom MGV an den BKV als Summenlastgang mit Tagesband. o Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Ausspeisepunkte sind einem Erdgas BK/SBK zugeordnet Usecase Deklaration ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV kann vom NB durchführt werden Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK kann vom NB durchführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing.- Auslöser NB kann durchgeführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing - Auslöser BKV kann durchgeführt werden Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 71 von 186
72 7.3.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Erdgas RLN-Allokation (A11) NB MGV BKV 1,2,3 Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 4,5,6 Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 7,8 Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A20 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV A16 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB A15 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 72 von 186
73 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 1 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT Am Tag D bis 18:00 Uhr ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Tages D von 6:00 Uhr bis 12:00 Uhr 2 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT Am Tag D+1 bis spätestens 12:00 Uhr ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D 3 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT Bis spätestens M+12 WT ALOCAT Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. 4 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 5 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 6 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 7 MGV BKV Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB 8 MGV BKV Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB A15 A16 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser NB Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser BKV Am Tag D bis spätestens 19:00 Uhr Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Bis spätestens M+14 WT Am Tag D+1 bis spätestens Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Tages D von 6 Uhr bis 12 Uhr Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D. Der MGV kann zusätzlich zum Zeitpunkt der Rechnungslegung erneut versenden ALOCAT Das Tagesband des Gastages D. Versand nur, sofern sich der am Tag D+1 versendete aggregierte Lastgang verändert hat. Der MGV kann zusätzlich zum Zeitpunkt der Rechnungslegung erneut versenden. A18 A20 Usecase Versand BK-Status Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 73 von 186
74 A22 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 74 von 186
75 7.3.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation (A11) NB MGV BKV Start Versand aggregierte Lastgänge je BK/SBK Versand strukturierte Allokationslastgänge ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB Usecase Mehr- /Mindermengenabrech nung zwischen NB und MGV Unter -Usecase Erdgas RLM Mehr- /Minderrmengenabrech -nung zwischen NB und TK Ggf. Erzeugung Tagesband und Versand Allokation Usecase Versand BK- Status Allokation verarbeiten ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 75 von 186
76 7.4 Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Darstellung Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Unter-Usecase: Biogas RLM-Allokation Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) Usecase Name Biogas RLM-Allokation Usecase- Beschreibung o Versand von aggregierten RLM-Allokationslastgängen vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. o Für RLMmT, RLMoT und RLMNEV Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. o Für RLMmT zusätzlicher Versand vom MGV an den BKV als Summenlastgang mit Tagesband. o Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Täglicher Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor Täglicher Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Monatlicher Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor Monatlicher Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Ausspeisepunkte sind einem Biogas BK/SBK zugeordnet Usecase Deklaration ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchgeführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing.- Auslöser NB kann durchgeführt werden Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing - Auslöser BKV kann durchgeführt werden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 76 von 186
77 Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format Sequenzdiagramm Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) NB MGV BKV 1,2,3 Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 4,5,6 Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 7,8 Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB A15 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV A16 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 77 von 186
78 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 2 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 3 NB MGV Versand aggr. RLM- Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 4 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 5 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 6 MGV BKV Versand aggr. gemessene RLM-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Am Tag D bis 18:00 Uhr Am Tag D+1 bis spätestens 12:00 Uhr Bis spätestens M+12 WT Am Tag D bis spätestens 19:00 Uhr Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Tages D von 6:00 Uhr bis 12:00 Uhr, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D, umgewertet mit dem Bilanzierungsbrennwert Ggf. Ersatzwertbildung. Neuberechnung der gemessenen Stundenwerte mit dem Abrechnungsbrennwert. Versand des kompletten Monatslastgang. Die gemessenen Stundenwerte des Tages D von 6 Uhr bis 12 Uhr Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D. 7 MGV BKV Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB 8 MGV BKV Versand aggr. Zeitreihen der RLMmT als Tagesband je BK/SBK/NB A15 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser NB A16 A18 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing- Auslöser BKV Usecase Versand BK-Status Am Tag D+1 bis spätestens Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 78 von 186
79 7.4.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation (A12) NB MGV BKV Start Versand aggregierte Lastgänge je BK/SBK Versand strukturierte Allokationslastgänge ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser NB Ggf. Erzeugung Tagesband und Versand Allokation Usecase Versand BK- Status Allokation verarbeiten ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 79 von 186
80 7.5 Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Netzbetreiber oder SSO Unter-Usecase: Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) Usecase Name Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert Usecase Beschreibung Übermittlung von Allokationslastgängen an vom NB bzw. SSO an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB auf Basis von Nominierungen. Rollen NB oder SSO BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang liegt dem MGV und BKV fristgerecht und im richtigen Format vor. Vorbedingung Usecase Nominierungen wurden durchgeführt Usecase Deklaration ist durchgeführt Für den Punkt und den BK/SBK ist das Allokationsverfahren definiert Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB kann vom NB durchgeführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV kann vom BKV durchgeführt werden Usecase NKP-Allokation und Netzkonto kann durchgeführt werden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 80 von 186
81 Fehlerfall Messdaten falsch unbekannter Bilanzkreis Fristüberschreitung durch den MGV Falsches Format Fehlende Zeitreihe BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 81 von 186
82 7.5.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Nominiert (A13) NB MGV BKV Unter-Usecase Nominierung gegenüber einem NB A5/6/7/8 Unter-Usecase Nominierung an einen MGV A9 1,2,3 Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 4,5 Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 82 von 186
83 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes A5/ Unter-Usecase Nominierung A6/ gegenüber einem NB A7/ A8 A9 Unter-Usecase Nominierung gegenüber einem MGV 1 NB MGV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 2 NB MGV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 3 NB MGV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK 4 MGV BKV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB. 5 MGV BKV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK/SBK/NB. A18 A30/ A31 Usecase Versand Bilanzkreisstatus Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen D+1 bis 12:00 Uhr ALOCAT Es wird die letzte bestätigte Nominierung in eine Allokation umgewandelt. M+12 WT ALOCAT Versand nur bei Änderungen D+3 WT ALOCAT Sofern eine nachträgliche Anpassung der Mini-MüT Nominierung stattgefunden hat. Es wird nur eine angepasste Allokation für den kompletten Liefermonat versendet, untermonatlich erhält der TK/BKV nur die NOMRES D+1 bis 14:00 Uhr ALOCAT Getrennter Versand Allokation am VHP M+14 WT ALOCAT Getrennter Versand der Allokation am VHP. Sofern sich nach D+1 Änderungen ergeben haben. Der MGV kann anbieten, alle Allokationen auch die unveränderten zu übersenden. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 83 von 186
84 7.6 Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokation von Entryso/Exitso-Punkten nach dem Verfahren Allokiert wie gemessen Transportkunde BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 84 von 186
85 7.6.2 Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) Usecase Name Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen Usecase- Beschreibung Versand von aggregierten Entryso/Exitso-Allokationslastgängen vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. Versand von einzelkundenscharfen Lastgängen an den TK. o Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. o Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung sowie Brennwertkorrektur der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor. Allokationslastgang, ermittelt mit dem Bilanzierungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor. Allokationslastgang, ersatzwertkorrigiert ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor. Allokationslastgang, ersatzwertkorrigiert ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor. Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Ein-/Ausspeisepunkte sind einem Erdgas BK/SBK zugeordnet Usecase Deklaration ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Auslöser NB kann vom NB durchgeführt werden Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV kann vom BKV durchgeführt werden Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 85 von 186
86 7.6.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) NB MGV BKV 1,2 Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso-Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 3,4 Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB A 30 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV A 31 Nr. vom bis Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso -Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 2 NB MGV Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso -Zeitreihen je BK/SBK und ZRT 3 MGV BKV Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB 4 MGV BKV Versand aggr. gemessene Entryso/Exitso-Zeitreihen je ZRT und je BK/SBK/NB A30 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Am Tag D+1 bis spätestens 12:00 Uhr Bis spätestens M+12 WT Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Umgewertet mit Abrechnungsbrennwert. Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Die gemessenen Stundenwerte des abgelaufenen Liefermonats M BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 86 von 186
87 Nr. vom bis Beschreibung des Prozessschrittes A31 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV A18 Usecase Versand BK-Status Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 87 von 186
88 7.6.4 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso nach dem Verfahren Allokiert wie Gemessen (A36) NB Start MGV BKV Prüfung, ob alle Lastgänge vorhanden und ob Lastgänge plausibel nein ja Ermittlung Ersatzwerte Versand Einzellastgänge mit Abrechnungs- und Bilanzierungsbrennwert Aggregation Lastgänge je BK/SBK Versand strukturierte Allokationslastgänge Usecase Versand BK- Status Allokation verarbeiten ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB ggfunter-usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 88 von 186
89 7.7 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Darstellung Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokation von Biogaseinspeisungen Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 89 von 186
90 7.7.2 Beschreibung Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) Usecase Name Allokation von Biogaseinspeisungen Usecase- Beschreibung Versand von aggregierten Biogaslastgängen vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. Für Biogaseinspeisungen Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor Allokationslastgang, ermittelt mit dem Abrechnungsbrennwert, liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Einspeisepunkte sind einem Biogas BK/SBK zugeordnet Usecase monatlicher Versand Deklarationsliste ist korrekt durchgeführt Usecase untermonatlicher Versand Deklarationsliste ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Ein Clearing der allokierten Mengen kann eingeleitet werden Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 90 von 186
91 7.7.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) NB MGV BKV 1,2 Versand aggr. Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK 3,4 Versand aggr. Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A32 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen A32 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 91 von 186
92 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand aggregierten Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK 2 NB MGV Versand aggregierten Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK 3 MGV BKV Versand aggregierten Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB 4 MGV BKV Versand aggregierten Biogaseinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB A18 Usecase Versand BK-Status Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Am Tag D+1 bis spätestens 12:00 Uhr Bis spätestens M+12 WT Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT ALOCAT ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Biogas Einspeisepunkt im Biogasbilanzkreis: Korrektur von Ersatzwerten ist erlaubt. Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D. Versand eines kompletten Monatslastgangs nur, sofern sich der am Tag D+1 versendete aggregierte Lastgang verändert hat. Der MGV kann zusätzlich zum Zeitpunkt der Rechnungslegung erneut versenden A32 Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen (A17) NB MGV BKV Start Versand aggregierte Lastgänge je Biogas BK/SBK Versand strukturierte Allokationslastgänge Allokation verarbeiten Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Usecase Versand BK- Status Ggf. Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 92 von 186
93 7.8 Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Darstellung Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch Beschreibung Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Usecase Name Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch Usecase- Beschreibung Versand von aggregierten Lastgängen der Einspeisung von physischen Wasserstoff vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV je BK/SBK/NB. Versand vom NB an den MGV und vom MGV an den BKV als gemessener Summenlastgang mit den stündlich strukturierten Werten. Nach Ablauf des Liefermonats erfolgt eine Plausibilisierung und ggf. eine Ersatzwertbildung der Lastgänge durch den NB gemäß G 685. Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationslastgang liegt fristgerecht und im gültigen Format beim MGV vor Allokationslastgang liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Vorbedingung Energiemengen sind aus den gemessenen Werten ermittelt Einspeisepunkte können einem Biogas BK/SBK zugeordnet werden, sofern die produzierten Wasserstoffmengen biogen erzeugt wurden. Usecase monatlicher Versand Deklarationsliste ist korrekt durchgeführt Usecase untermonatlicher Versand Deklarationsliste ist korrekt durchgeführt Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Ein Clearing der allokierten Mengen kann eingeleitet werden Fehlerfall Messdaten falsch Deklarationsprozess wurde nicht durchgeführt Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 93 von 186
94 7.8.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) NB MGV BKV 1,2 Versand aggr. Wasserstoffeinspeise- Zeitreihen je Biogas BK/SBK 3,4 Versand aggr. Wasserstoffeinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff phsisch A40 Usecase Versand BK- Status A18 Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff phsisch A40 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 94 von 186
95 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB MGV Versand aggregierte Wasserstoffeinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK 2 NB MGV Versand aggregierte Wasserstoffeinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Am Tag D+1 bis spätestens 12:00 Uhr Bis spätestens M+12 WT ALOCAT ALOCAT Die produzierten Gasmengen sind mit dem Brennwert des produzierten Gases in kwh umzuwerten. Stundenwerte des Gastages D 3 MGV BKV Versand aggregierte Wasserstoffeinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB 4 MGV BKV Versand aggregierte Wasserstoffeinspeise-Zeitreihen je Biogas BK/SBK/NB A18 Usecase Versand BK-Status Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Bis spätestens M+14 WT ALOCAT ALOCAT Die gemessenen Stundenwerte des Gastages D Versand eines kompletten Monatslastgangs nur, sofern sich der am Tag D+1 versendete aggregierte Lastgang verändert hat. Zum Zeitpunkt der Rechnungslegung wird der komplette Lastgang incl. eines evtl. stattgefundenen Allokationsclearings erneut versendet. A40 Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch Aktivitätendiagramm Unter-Usecase Allokation ZRT Entry Wasserstoff Physisch (A37) NB MGV BKV Start Versand aggregierte Lastgänge je Biogas BK/SBK Versand strukturierte Allokationslastgänge Allokation verarbeiten Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff phsisch Usecase Versand BK- Status Ggf. Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff phsisch BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 95 von 186
96 7.9 Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) Darstellung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) Unter-Usecase: Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit Usecase Name Allokation ZRT Entry VHP und Exit VHP Usecase- Versand der aggregierten bestätigten Nominierungen der Ein- bzw. Ausspeisung am VHP Beschreibung vom MGV an den BKV je BK Rollen MGV BKV Prozessziel Allokationszeitreihe liegt fristgerecht und im gültigen Format beim BKV vor Vorbedingung Unter-Usecase (Re-) Nominierung an Virtuellen Handelspunkten ist abgeschlossen Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden Fehlerfall Fristüberschreitung Falsche Zeitreihen Falsches Format VHP (A38) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 96 von 186
97 7.9.3 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entry VHP und Exit VHP (A38) MGV BKV Unter-Usecase (Re-) Nominierung an Virtuellen Handelspunkten A9 1 Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK und Tag 2 ggfs. Versand einer aggregierten geclearten Nominierungszeitreihe je BK und Tag 3 Versand der aggregierten und ggfs. geclearten Nominierungszeitreihe je BK und Monat Usecase Versand BK-Status A18 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A9 Unter-Usecase (Re)- Nominierung an Virtuellen Handelspunkten Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 1 MGV BKV Versand der aggregierten zuletzt bestätigten Nominierungszeitreihe je BK und Tag 2 MGV BKV ggfs.versand einer aggregierten geclearten Nominierungszeitreihe je BK und Tag 3 MGV BKV Versand der aggregierten und ggfs. geclearten Nominierungszeitreihe je BK und Monat Am Tag D+1 bis spätestens 13:00 Uhr Spätestens am Tag D+3 WT Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT - MGV kann eine Abwicklung auf SBK-Ebene anbieten - Bei techn. bedingten Sonderfällen beim MGV - MGV und beide beteiligten BKV stimmen zu BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 97 von 186
98 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes A18 Usecase Versand BK-Status Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 98 von 186
99 8 Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) 8.1 Darstellung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Usecase: Versand Bilanzkreisstatus 8.2 Beschreibung Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) Usecase Name Usecase- Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Versand Bilanzkreisstatus Versand der relevanten Bilanzkreisstatus an die BKV der Rechnungsbilanzkreise und der Unterbilanzkreise MGV BKV Am Ende des Prozesses liegt dem BKV in Abhängigkeit davon, ob es sich um einen RBK oder UBK handelt, folgende Zeitreihentypen vor: 15. BKSALD erhalten alle BK 16. BKSALDüber alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 17. BKSALDnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 18. BKTOL erhalten alle BK 19. BKTOLüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 20. BKTOLnach erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 21. UeTol erhalten alle BK 22. UeTolnach erhalten alle RBK 23. Regelüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind 24. KONVHL erhalten alle RBK 25. KONVLH erhalten alle RBK 26 KONVüber erhalten alle BK, sofern sie mit einem UBK verbunden sind Alle ZRT werden am Tag D+1 bis spät. 16:30 Uhr versendet und, sofern sich Änderungen ergeben, am Tag M+15 WT. Falls danach ein Clearingverfahren durchgeführt wird, werden die ZRT spätestens zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ein weiteres Mal versendet. Der ZRT Regelüber wird nur M+15WT versendet und, falls danach ein Clearingverfahren durchgeführt wird, spätestens zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ein weiteres Mal. Unter Usecase Erdgas RLM-Allokation ist durchgeführt Unter Usecase Biogas RLM-Allokation ist durchgeführt Unter Usecase SLP-Allokation ist durchgeführt Unter Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen Unter Usecase Allokation von Nominierungen Ggf. Usecase RLM-Allokationsclearing ist durchgeführt Ggf. Usecase SLP-Allokationsclearing ist durchgeführt BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 99 von 186
100 Nachbedingung Fehlerfall Ggf. Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten ist durchgeführt Ggf. Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten ist durchgeführt Bilanzkreisabrechnung kann durchgeführt werden Fristüberschreitung Fehler in der Berechnung der Zeitreihen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 100 von 186
101 8.3 Sequenzdiagramm Usecase Versand Bilanzkreisstatus (A18) BKV MGV 1 Übermittlung aller bilanzierungsrelevanten ZRT und der BK-Status-ZRT Usecase Allokation A10/11/12/13/17 2 Übermittlung aller BK-Status ZRT 3 Information über die zu erwartende Höhe der BK-Abrechnungen Usecase Allokation A11/12/13/17 Usecase SLP- Allokationsclearing A14 Usecase RLM- Allokationsclearing A15/16 4 Versand der relevanten ZRT Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A30/31 Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten A24 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 101 von 186
102 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A10 Unter-Usecase SLP-Allokation Täglich A11 A12 A13 A17 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen 1 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status- ZRT A11 A12 A13 A17 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation Unter-Usecase Allokation von Nominierungen Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen 2 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status ZRT 3 MGV BKV Information über die zu erwartende Höhe der BK- Abrechnungen A14 Ggf. Usecase SLP- Allokationsclearing A15/ A16 A30/ A31 Ggf. Usecase RLM- Allokationsclearing Ggf. Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso 4 MGV BKV Übermittlung aller BK-Status- ZRT Täglich Täglich Täglich Täglich Am Tag D+1 bis spätestens 16:30 Uhr Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+12 WT Spät. bis M+15 WT IMBNOT, TRANOT, IMBNOT, TRANOT M+15 WT Webportal Spätestens bis M+2M-10 WT Spätestens bis M+2M-10 WT Spätestens bis M+2M-10 WT M+2M-10WT IMBNOT, TRANOT Gilt für Erdgas und Biogas Nur sofern Ersatzwerte gebildet werden Immer, da Allokation mit Abrechnungsbrennwert Nur sofern Ersatzwerte gebildet werden Nur sofern Ersatzwerte gebildet werden A24 Ggf. Usecase Übertragung von Biogasflexibilitäten Nach Abschluss des Bilanzierungszeitraum +20 WT. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 102 von 186
103 9 Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) 9.1 Darstellung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Usecase: SLP Allokationsclearing Transportkunde 9.2 Beschreibung Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) Usecase Name SLP-Allokationsclearing Usecase Beschreibung Definierte Ersatzwertbildung im Falle einer Grenzwertüberschreitung der SLP-Allokation. Dieser Usecase gilt unabhängig davon, wer den Fehler verursacht hat. BKV kann Ersatzwert am Tag D- 1 bereits nominieren, ohne dass Ausgleichsenergie auftritt Rollen NB BKV MGV TK Prozessziel Ersatzwert wird vom BKV nominiert und vom NB und MGV nachträglich reallokiert. Vorbedingung Usecase SLP-Allokation ist abgeschlossen, Allokationslastgang für D liegt beim BKV vor BKV hat Grenzwerte überprüft und sie wurden überschritten. Grenzwerte sind überschritten, wenn die Tagesmenge die Allokation des Vortages um mindestens 100% überschreitet, oder um mindestens 50 % unterschreitet, und die Differenz mindestens kwh beträgt. Erfolgt erstmals eine SLP-Deklaration für einen BK bzw. SBK und keine Allokation durch den NB, kann der MGV keine Ersatzwerte auf Vortagsbasis bilden und es erfolgt eine Nullallokation. Für diese Daten kann ohne Prüfung auf Grenzwerte immer ein Clearing erfolgen. Erfolgt untermonatlich durch den NB eine fehlerhafte Nullallokation, so kann ohne Prüfung auf Grenzwerte immer ein Clearing erfolgen. Der BKV muss prüfen, ob die Überschreitung der Grenzwerte nicht aufgrund seiner Kundenportfolioänderungen oder der Veränderungen beim TK korrekt ist. Besonderes Augenmerk muss auf die Allokation vom letzten KT des Monats gelegt werden (für den 1. KT des Liefermonats) wegen Veränderungen im Kundenportfolio. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbeitung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. Nachbedingung Clearingallokation liegt dem BKV vor Usecase Ermittlung BK-Status kann vom MGV durchgeführt werden Unter-Usecase SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung mit TK kann durchführt werden BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 103 von 186
104 Unter-Usecase SLP-Mehr-/Mindermengenabrechnung mit MGV kann durchführt werden Usecase NKP-Allokation und Netzkonto kann durchgeführt werden Fehlerfall Keine Klärung möglich zwischen dem TK, BKV und NB über den Inhalt der Bestandsliste BKV hat Ersatzwert nominiert, obwohl Grenzwerte nicht überschritten wurden => Ausgleichsenergie fällt an Fristüberschreitung Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 104 von 186
105 9.3 Sequenzdiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) BKV MGV NB TK Unter-Usecase SLP Allokation A10 1 Einholung der Clearingnummer 2 Information über Einholung der Clearingnummer 3 Mitteilung Allokation außerhalb Grenzwerte 4 Reaktion auf Mitteilung des BKV 5 Überprüfung der Bestandslisten 6 Abstimmung korr. Allokation 7 Übermittlung der Clearingnummer 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK Status A18 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 10 Versand korr. Monatslastgang Unter-Usecase SLP- Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A29 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 105 von 186
106 Nr. von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Prozessschrittes 1 BKV MGV Einholung der Clearingnummer Frühestens D-1 13:00 Uhr Webportal MGV BKV hat festgestellt, dass die Grenzwerte überschritten werden, Clearing sollte so früh wie möglich beginnen. Am besten noch am Tag D-1. 2 MGV NB Information über Einholung der Clearingnummer Unmittelbar nach Einholung der Clearingnummer durch BKV 3 BKV NB Mitteilung, dass Allokation außerhalb der Grenzwerte Angabe von Datum und BK/SBK-Nummer 4 NB BKV Reaktion auf Mitteilung des BKV Wenn Allokation in Ordnung war, weist der NB dies dem BKV nach. Der Fehler kann beim MGV liegen oder am Datenbestand des BKV. 5 BKV TK Überprüfung der Bestandslisten Wenn Allokation in Ordnung, kann der Fehler in den Bestandslisten bzw. in der Zuordnung der Ein-/und Ausspeisepunkte bei TK, BKV oder NB liegen. Besonderes Augenmerkt ist auf den 1. KT des Monats zu legen. 6 NB BKV Abstimmung korr. Allokation ALOCAT 7 BKV NB Übermittlung Clearingnummer Clearingnummer sollte erst übergeben werden, wenn sich BKV und NB einig sind. 8 NB MGV Versand Clearingallokation ALOCAT Nach D-1 13:00 Uhr nimmt der MGV nur ALOCAT mit Clearingnummer an. Vor D-1 13:00 Uhr nimmt der MGV keine ALOCAT mit Clearingnummer an. 9 MGV BKV Versand korr. Monatsallokation M+2M-10 WT ALOCAT ALOCAT ohne Clearingnummer als Tagesband 10 NB TK Versand korr. Monatslastgang Vor M+2 Monate -10 WT MSCONS. A18 A19/ A27 A29 A22 Usecase Versand BK-Status Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 106 von 186
107 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes NB und MGV Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 107 von 186
108 9.4 Aktivitätendiagramm Usecase SLP-Allokationsclearing (A14) NB MGV BKV TK ja Allokation fehlerhaft? nein Mitteilung incl. Nachweis, dass Allokation korrekt Erstellung und Abstimmung korr. Allokation auf Vortageswert Versand Clearingallokation Unter-Usecase SLP-Allokation Allokation innerhalb der Grenzwerte im Vergleich zum Vortrag? nein Durchführung SLP Clearing? ja nein ja Anpassung Nominierung Einholen Clearingnummer Usecase Nominierung Ende Versand korr. Monatslastgang an TK Ende Mitteilung, dass Allokation fehlerhaft Abstimmung mit TK Ende Prüfung Bestandslisten Unter-Usecase SLP- Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Versand korr. Monatsallokation an BKV Usecase Versand BK - Status Unter-Usecase NKP Allokation und Netzkonto Abstimmung Clearingallokation Mitteilung Clearingnummer Allokation in Ordnung? nein Aufforderung zur Kontrolle ja Ende BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 108 von 186
109 10 Usecase RLM-Allokationsclearing 10.1 Darstellung Usecase RLM-Allokationsclearing Netzbetreiber Usecase: RLM-Allokationsclearing Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Kann enthalten Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser NB Kann enthalten Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV Transportkunde 10.2 Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Netzbetreiber Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing - Auslöser NB Marktgebietsverantwortlicher Bilanzkreisverantwortlicher Transportkunde BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 109 von 186
110 Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV TK RLM-Allokationsclearing Auslöser NB Klärung und Korrektur fehlerhafter RLM-Allokationsmengen und Netznutzungsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Das Clearing wird durchgeführt, wenn eine Abweichung von mindestens 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat vorliegt. Das Vorliegen des Clearingfalls wurde vom NB identifiziert. Der NB informiert den BKV über den Clearingfall. Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für RLM-Kunden liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Korrigierte Netznutzungsmenge und -abrechnung für RLM- Kunden liegt einzelkundenscharf beim TK vor. Vorbedingung Energiemengen sind ermittelt und Bilanzkreisen bzw. Subkonten zugeordnet Usecase RLM Allokation ist durchgeführt Für Abgleich zwischen Allokation und Netznutzungslastgang müssen die gleichen Kunden im BK/SBK enthalten sein Clearinggrenze ist überschritten, wenn die Differenz zwischen korrekter Allokation und ursprünglicher Allokation mind. 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat übersteigt. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbeitung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann durchführt werden Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK kann durchgeführt werden Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung NB mit MGV kann durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Netznutzungsabrechnung und Energieabrechnung kann angepasst werden Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 110 von 186
111 Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) BKV MGV NB TK Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation A12 1 Mitteilung über Datenclearing 3 Versand korr. Allokation 2 Mitteilung über Datenclearing 4 Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf 5 Abstimmung der Allokations- und Netznutzungslastgänge 6 Einholung der Clearingnummer 8 Mitteilung der Clearingnummer 10 Versand Clearingallokation 11 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 7 Information über Einholung der Clearingnummer 9 Versand Clearingallokation 12 Versand geclearte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A20 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 111 von 186
112 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A11 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen NB stellt fest, dass Lastgänge fehlerhaft waren oder falschem BK zugeordnet sind oder fehlen. Clearinggrenzwert von 500 kwh wird überschritten A12 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 NB TK Mitteilung über Datenclearing 3 NB BKV Versand korr. Allokation ALOCAT Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht 4 NB TK Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf 5 TK BKV Abstimmung der Allokationsund Netznutzungslastgänge MSCONS 6 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 7 MGV NB Information über Einholung der Clearingnummer Unmittelbar nach Schritt 6 8 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer 9 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT ALOCAT 10 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer ALOCAT Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt. MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis zum 12. WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer 11 MGV BKV Versand korr. Monatsallokation M+2M-10WT ALOCAT als Tagesband bei RLMmT und als strukturierter Lastgang bei RLMoT und RLMNEV 12 NB TK Versand korr. Bilanzierungs- MSCONS Jeweils Monatslastgänge und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf A18 Usecase Versand BK-Status A19/ A27 Usecase NKP-Allokation und Netzkonto A29 Unter-Usecase RLM Erdgas Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 112 von 186
113 A22 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 113 von 186
114 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser NB (A15) NB MGV BKV TK Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation Unter-Usecase Biogas RLM-Allokation Abstimmung mit ALOCAT Feststellung, dass RLM -Lastgang und/oder Allokation fehlerhaft Ggfs. Mitteilung über Datenclearing und Versand korr. Einzellastgänge Prüfung, ob korr. Allokationslastgang korrekt nein ja Prüfung, ob korr. Lastgang korrekt ja Mitteilung über Datenclearing und Versand korr. Allokation Aufforderung zur Kontrolle nein Ende Aufforderung zur Kontrolle Erzeugung/Versand korr. Clearingallokation Einholung und Mitteilung der Clearingnummer Ggf. Versand korr. Einzel- Lastgänge und korr. INVOIC Usecase NKP Allokation und Netzkonto Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Erzeugung und Versand Clearingallokation Usecase Versand BK Status Prüfung, ob Clearingallokation korrekt nein Aufforderung zur Kontrolle ja Abstimmung mit ALOCAT Prüfung, ob korr. MSCONS und INVOIC korrekt ja Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Allokation verarbeiten Ende nein Ende Aufforderung zur Kontrolle BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 114 von 186
115 10.3 Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Darstellung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Bilanzkreisverantwortlicher Unter-Usecase: RLM- Allokationsclearing Auslöser BKV Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV TK RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV Klärung und Korrektur fehlerhafter RLM-Allokationsmengen und Netznutzungsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Das Clearing wird durchgeführt, wenn eine Abweichung von mindestens 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat vorliegt. Das Vorliegen des Clearingfalls wurde vom BKV identifiziert. Der BKV informiert den NB über den Clearingfall. Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für RLM-Kunden liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Korrigierte Netznutzungsmenge und -abrechnung für RLM- Kunden liegt einzelkundenscharf beim TK vor. Vorbedingung Energiemengen sind ermittelt und Bilanzkreisen bzw. Subkonten zugeordnet Usecase RLM Allokation ist durchgeführt Für Abgleich zwischen Allokation und Netznutzungslastgang müssen die gleichen Kunden im BK/SBK enthalten sein Clearinggrenze ist überschritten, wenn die Differenz zwischen korrekter Allokation und ursprünglicher Allokation mind. 500 kwh je BK bzw. SBK und Monat übersteigt. Für den Fall, dass der Bilanzkreisverantwortliche erst am letzten Tag der Clearingfrist das Clearing gegenüber dem Netzbetreiber angestoßen hat, kann der Netzbetreiber die Bearbeitung des Clearingfalles ablehnen, wenn ihm die Bearbeitung und Zusendung einer Clearing- ALOCAT an den Marktgebietsverantwortlichen bis zum Ablauf der Frist M+2 Monate minus 10 Werktage nicht mehr zumutbar ist. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 115 von 186
116 Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführet werden Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr-/Mindermengenabrechnung mit TK kann durchgeführt werden Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung mit MGV kann durchgeführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Netznutzungsabrechnung und Energieabrechnung kann angepasst werden Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Sequenzdiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) BKV MGV NB TK Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase Biogas RLM- Allokation A12 1 Abstimmung der Allokations- und Netznutzungslastgänge 2 Mitteilung, dass Allokation von Netznutzungslastgang abweicht 3 ggf. Mitteilung, dass Allokation korrekt erstellt 4 Einholung der Clearingnummer 6 Versand korr. Allokation 8 Kontrolle auf Übereinstimmung der Daten 5 Information über Einholung der Clearingnummer 7 Versand korr. Bilanzierungsund Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf 9 Mitteilung der Clearingnummer 11 Versand Clearingallokation 12 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 10 Versand Clearingallokation 13 Versand geclearte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK A20 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV A22 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 116 von 186
117 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A11 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A12 Unter-Usecase Biogas RLM Allokation 1 TK BKV Abstimmung der Allokationsund Netznutzungslastgänge 2 BKV NB Mitteilung, dass Allokation von Netznutzungslastgang abweicht Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Sofort nach M+14 WT Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt. unverzüglich Mitteilung mit Details der Abweichung, wie z.b. Fehlertag und Zählpunkt. Mitteilung kann auch durch den TK erfolgen. Clearinggrenzwert von 500 kwh je BK/SBK und Monat wird überschritten. unverzüglich 3 NB BKV Ggf. Mitteilung dass Allokation korrekt erstellt 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 MGV NB Information über Einholung der Unmittelbar Clearingnummer nach Schritt 4 6 NB BKV Versand korr. Allokation ALOCAT Abstimmung herbeiführen 7 NB TK Versand korr. Bilanzierungs- MSCONS Abstimmung herbeiführen und Abrechnungslastgang einzelkundenscharf 8 TK BKV Kontrolle auf Übereinstimmung der Daten 9 BKV NB Mitteilung Clearingnummer 10 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate ALOCAT -10 WT 11 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 12 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation 13 NB TK Versand korrigierte Bilanzierungs- und Abrechnungslastgänge einzelkundenscharf A18 Usecase Versand BK-Status A20 Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK zum Zeitpunkt der Rechnungslegung Vor M+2 Monate -10 WT ALOCAT ALOCAT MSCONS Ablauf, Frist und Art der Datenübermittlung wird zwischen dem TK und BKV bilateral festgelegt ALOCAT darf nur mit Clearingnummer versendet werden an MGV ALOCAT mit Clearingnummer als Tagesband bei RLMmT und als strukturierter Lastgang bei, RLMoT und RLMNEV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 117 von 186
118 A19/ A27 A22 Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Usecase Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 118 von 186
119 Aktivitätendiagramm Unter-Usecase RLM-Allokationsclearing Auslöser BKV (A16) NB MGV BKV TK Prüfung ob Lastgang /Messung korrekt nein ja nein Start Prüfung ob Allokationslastgang korrekt Abstimmung Summenlastgang Ermittlung und Versand korr. Einzellastgänge Mitteilung, dass Allokation korrekt erstellt Mitteilung über Abweichung/Fehler Allokation verarbeiten Ende ja Abstimmung mit ALOCAT Ermittlung und Versand korr. Allokation nein Prüfung ob korr. Allokationslastgang korrekt Prüfung ob korr. Lastgang korrekt Aufforderung zur Kontrolle ja ja Erzeugung/Versand Clearingallokation Einholung und Mitteilung Clearingnummer nein Ende Aufforderung zur Kontrolle Erzeugung und Versand Monatsallokation Prüfung ob Clearingallokation korrekt Versand korr. Einzellastgänge und ggfs. neue INVOIC Ende nein Prüfung ob korr. Lastgang korrekt Ende Aufforderung zur Kontrolle ja ja Allokation verarbeiten Ende nein Ende Aufforderung zur Kontrolle BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 119 von 186
120 11 Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso 11.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Netzbetreiber Kann enthalten Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso Kann enthalten Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 120 von 186
121 11.2 Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 121 von 186
122 Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB Klärung und Korrektur fehlerhafter Entryso-Exitso-Allokationsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Für das Entryso und Exitso-Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing Auslöser NB wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für Entryso/Exitso Zeitreihen liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) Angrenzender NB weigert sich, einen Wert anzupassen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 122 von 186
123 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser NB (A30) NB 2 NB 1 MGV BKV Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A13/A36 1 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 2 Mitteilung über Datenclearing 3 Abstimmung über zu korrigierende Allokation 5 Mitteilung Clearingnummer 4 Einholung Clearingnummer 7 ggfs. Versand Clearingallokation 6 Versand Clearingallokation 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 123 von 186
124 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A13/ Unter-Usecase Allokation der A36 Zeitreihentypen Entryso und Exitso 1 NB2 NB1 ggfs Mitteilung über Datenclearing Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 2 NB1 BKV Mitteilung über Datenclearing 3 NB1 BKV Abstimmung über zu korrigierende Allokation 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 BKV NB1 Mitteilung der Clearingnummer NB1 stellt fest, dass Allokation fehlerhaft war oder falschem BK zugeordnet sind oder fehlen. NB2 stellt fest, dass Allokation fehlerhaft war und dies Auswirkung auf Matchingergebnis hat Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht 6 NB1 MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 7 NB1 NB2 ggfs. Versand Clearingallokation 8 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 9 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 A19/ A27 Usecase Versand BK-Status Usecase Mengenmeldung NKP und Netzkonto zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT Versand nur wenn Matchingergebnis angepasst werden muss ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 124 von 186
125 11.3 Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Unter-Usecase: Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Netzbetreiber Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV Klärung und Korrektur fehlerhafter Entryso/Exitso-Allokationsmengen vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Für das Entryso und Exitso-Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Prozessziel Korrigierte und geclearte Allokation für Entryso/Exitso Zeitreihen liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Usecase Allokation von Nominierungen ist durchgeführt Der BKV hat die Nominierungsbestätigung (NOMRES) vom NB erhalten, jedoch keine oder eine hierzu nicht passende Allokation (ALOCAT) vom MGV erhalten. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 125 von 186
126 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing der Zeitreihentypen Entryso und Exitso - Auslöser BKV (A31) NB 2 NB 1 MGV BKV 2 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 1 Mitteilung über Datenclearing 3 Abstimmung über zu korrigierende Allokation Unter-Usecase Allokation der Zeitreihentypen Entryso und Exitso A13/A36 5 Mitteilung Clearingnummer 4 Einholung Clearingnummer 7 ggfs. Versand Clearingallokation 6 Versand Clearingallokation 8 Versand Clearingallokation 9 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 126 von 186
127 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A13/ Unter-Usecase Allokation der A36 Zeitreihentypen Entryso und Exitso 1 BKV NB1 Mitteilung über Datenclearing 2 NB1 NB2 ggfs. Mitteilung über Datenclearing 3 BKV NB1 Abstimmung über zu korrigierende Allokation Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 4 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 5 BKV NB1 Mitteilung der Clearingnummer BKV stellt fest, dass Allokation fehlerhaft war oder falschem BK zugeordnet sind oder fehlen. Nur wenn Allokation fehlerhaft war und dies Auswirkung auf Matchingergebnis hat Daten werden nur für den zu clearenden Zeitraum ausgetauscht 6 NB1 MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 7 NB1 NB2 ggfs. Versand Clearingallokation 8 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 9 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 A19/ A27 Usecase Versand BK-Status Usecase Mengenmeldung NKP und Netzkonto zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 127 von 186
128 12 Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) 12.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Netzbetreiber Usecase: Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher 12.2 Beschreibung Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen Klärung und Korrektur fehlerhafter Allokationsmengen des ZRT Entry Biogas physisch vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Es gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Korrigierte und geclearte Allokation für den ZRT Entry Biogas physisch liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 128 von 186
129 12.3 Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von Biogaseinspeisungen (A32) NB MGV BKV Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen A17 1 Mitteilung über Datenclearing 2 Einholung Clearingnummer 3 Mitteilung Clearingnummer 4Versand Clearingallokation 5 Versand Clearingallokation 6 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 129 von 186
130 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A17 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 3 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer Mail Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen NB stellt fest, dass Lastgänge fehlerhaft waren oder falschem BK zugeordnet sind oder fehlen. 4 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 5 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 6 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 A19/ A27 Usecase Versand BK-Status Usecase Mengenmeldung NKP und Netzkonto zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 130 von 186
131 13 Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) 13.1 Darstellung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher 13.2 Beschreibung Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB BKV MGV Prozessziel Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch Klärung und Korrektur fehlerhafter Allokationsmengen des ZRT Entry Wasserstoff physisch vor dem Tag M+2 Monate minus 10 WT. Es gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Das Allokationsclearing wird nur durchgeführt, wenn dieses auf ein Verschulden des NB zurückzuführen ist. Korrigierte und geclearte Allokation für den ZRT Entry Wasserstoff physisch liegt vor der Erstellung der Bilanzkreisabrechnung beim MGV und BKV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Usecase Versand BK-Status kann vom MGV durchführt werden MGV kann Bilanzkreisabrechnung durchführen Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format (Bsp. ohne Clearingnummer) BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 131 von 186
132 13.3 Sequenzdiagramm Usecase Allokationsclearing von ZRT Entry Wasserstoff physisch (A40) NB MGV BKV Unter-Usecase Allokation von ZRT Entry Wasserstaoff physisch A37 1 Mitteilung über Datenclearing 2 Einholung Clearingnummer 3 Mitteilung Clearingnummer 4 Versand Clearingallokation 5 Versand Clearingallokation 6 Versand korr. Monatsallokation Usecase Versand BK-Status A18 Usecase NKP- Allokation und Netzkonto A19/A27 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 132 von 186
133 Nr. Von an Beschreibung des Prozessschrittes A37 Unter-Usecase Allokation von ZRT Wasserstoff physisch 1 NB BKV Mitteilung über Datenclearing 2 BKV MGV Einholung Clearingnummer Webportal MGV 3 BKV NB Mitteilung der Clearingnummer Mail Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen NB stellt fest, dass Lastgänge fehlerhaft waren oder falschem BK zugeordnet sind oder fehlen. 4 NB MGV Versand Clearingallokation Vor M+2 Monate -10 WT 5 MGV BKV Versand Clearingallokation Max. 24 Std. nach Ablauf Gültigkeit Clearingnummer 6 MGV BKV Versand korrigierte Monatsallokation A18 A19/ A27 Usecase Versand BK-Status Usecase Mengenmeldung NKP und Netzkonto zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ALOCAT ALOCAT ALOCAT MGV akzeptiert Clearing- ALOCAT erst ab dem M+14 WT. Bis M+12 WT akzeptiert der MGV keine Clearing- ALOCAT ALOCAT mit Clearingnummer als strukturierter Lastgang BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 133 von 186
134 14 Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK 14.1 Darstellung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Netzbetreiber Usecase: Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Transportkunde Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Erdgas RLM- Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Unter-Usecase: SLP-Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Darstellung Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Unter-Usecase: Erdgas RLM-Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Netzbetreiber Transportkunde BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 134 von 186
135 Beschreibung Unter-Usecase Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) Usecase Name Usecase- Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Erdgas RLM-Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Monatliche Mehrmindermengenermittlung- und Abrechnung zum TK für RLM- Ausspeisepunkte, die einem Erdgas BK/SBK zugeordnet sind NB TK Am Ende des Prozesses liegt dem Transportkunden die Mehr-/Mindermengenabrechnung vor und die Rechnung bzw. Gutschrift ist ausgeglichen. Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation ist durchgeführt Netznutzungsabrechnungsmenge liegt einzelkundenscharf vor RLM Mehr-/Mindermengen sind je RLM-Ausspeisepunkt berechnet RLM-Mehr-/Mindermengenkosten bzw. Gutschrift ist je TK berechnet Fristüberschreitung Menge falsch berechnet Menge mit falschem Preis bewertet BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 135 von 186
136 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Erdgas RLM Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A20) NB TK Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Usecase RLM Allokationsclearing A15/A16 1 Versand der Rechnung/ Gutschrift je TK und Marktgebiet 2 Zahlung Gutscrhrift von NB an TK 3 Zahlung vom TK an NB Nr. A11 vo n an Beschreibung des Prozessschrittes Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Ggfs. Usecase RLM- Allokationsclearing A15/ A16 1 NB TK Versand der Rechnung/Gutschrift je TK und Marktgebiet 3 TK NB Zahlung der Mindermengenrechnung Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Bis spät. 3 Monate nach Liefermonat 2 NB TK Zahlung Gutschrift der Mehrmengen Gutschriftzahlung bis spät. 10 WT nach Versand der Gutschrift Bis spät. 10 WT nach Eingang der Rechnung. Papier oder INVOIC Auf Wunsch des TK mit Aufstellung zu den Einzelkunden. Evtl. Clearingverfahren müssen erst abgeschlossen sein BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 136 von 186
137 14.2 Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Darstellung Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Unter-Usecase: SLP Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Netzbetreiber Transportkunde Beschreibung Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) Usecase Name Usecase- Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK Mehrmindermengenabrechnung zwischen dem NB und dem TK für SLP-Kunden im Stichtagsverfahren einzelkundenscharf Stichtagsverfahren aggregiert Abgrenzungsverfahren rollierenden einzelkundenscharfen Verfahren Monatsverfahren einzelkundenscharf Monatsverfahren aggregiert NB TK Am Ende des Prozesses liegt dem Transportkunden die Mehr-/Mindermengenabrechnung vor und die Rechnung bzw. Gutschrift ist ausgeglichen. Frist für die Abrechnung in den Stichtagsverfahren 3 Monate nach dem Stichtag im Abgrenzungsverfahren: 3 Monate nach dem Stichtag der Abgrenzung in den Monatsverfahren: 1 Jahr und 3 Monate nach dem Monat, der abgerechnet wird im rollierenden einzelkundenscharfen Verfahren, getrennt von der Netznutzungsabrechnung: 3 Monate nach dem Monat, an dem die Ausspeisestelle abgelesen wurde. im rollierenden einzelkundenscharfen Verfahren, gemeinsam mit der Netznutzungsabrechnung: 28 Tage+10 WT nach dem Tag, an dem die Ausspeisestelle abgelesen wurde Unter-Usecase SLP Allokation ist durchgeführt SLP-Allokation und Netznutzungsmenge liegt im aggregierten MMM-Verfahren transportkundenscharf vor SLP-Allokation und Netznutzungsmenge liegt in den einzelkundescharfen MMM- Verfahren einzelkundenscharf vor SLP-Mehr- oder Mindermengen sind berechnet. In den einzelkundenscharfen MMM- Verfahren je Zählpunkt und in den aggregierten Verfahren je TK und Marktgebiet BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 137 von 186
138 Nachbedingung Fehlerfall Fristüberschreitung Menge falsch berechnet Menge mit falschem Preis bewertet Sequenzdiagramm Unter-Usecase SLP Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und TK (A29) NB TK Usecase SLP- Allokation A10 Usecase SLP- Allokationsclearing A14 1 Versand der Rechnung/ Gutschrift je TK und ggf. je Ausspeisepunkt 2 ggf. Versand einzlkundenscharfe Allokationsmenge je MMM-Abrechnungszeitraum 3 Zahlung vom NB an TK 4 Zahlung vom TK an NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 138 von 186
139 Nr. A10 A14 vo n an Beschreibung des Prozessschrittes Unter-Usecase SLP-Allokation Ggf. Usecase SLP- Allokationsclearing 1 NB TK Versand der Rechnung/Gutschrift je TK und Marktgebiet Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Stichtagsverfahren: bis spätestens 3 Monate nach dem Stichtag Papierform oder INVOIC Einzelkundenscharfe MMMA sind nur möglich, sofern Einzelkundenallokationen für den gesamten Zeitraum vorliegen. Abgrenzungsverfahr en: bis spätestens 3 Monate nach dem Stichtag der Abgrenzung Monatsverfahren: bis spätestens 1 Jahr und 3 Monate nach dem Monat, der abgerechnet wird rollierendes einzelkundenscharfes Verfahren: 1) bei gemeinsamer Abrechnung der Netznutzung bis spätestens 28 Tage + 10 WT nach dem Tag, an dem die Ausspeisestelle abgelesen wurde 2) bei separater Abrechnung bis spätestens 3 Mona- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 139 von 186
140 Nr. vo n an Beschreibung des Prozessschrittes 2 NB TK Ggfs. Versand einzelkundenscharfe Allokationsmengen je MMM-Abrechnungszeitraum 3 NB TK Zahlung Gutschrift der Mehrmengen 4 TK NB Zahlung der Mindermengenrechnung Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen te nach dem Monat, an dem die Ausspeisestelle abgelesen wurde Mit der MMM- Abrechnung Zahlung bis spät. 10 WT nach Versand der Gutschrift Bis spät. zum 10. WT nach Eingang der Rechnung. Excel Nur bei einzelkundenscharfer MMM-Abrechnung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 140 von 186
141 15 Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) 15.1 Darstellung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Netzbetreiber Usecase: Mehr- /Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV Marktgebietsverantwortlicher 15.2 Beschreibung Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) Usecase Name Usecase- Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Mehr-/Mindermengenabrechung zwischen NB und MGV Abrechnung der Mehrmengen bzw. der Mindermengen für SLP und Erdgas RLM- Ausspeisestellen zwischen dem NB und MGV NB MGV Am Ende des Prozesses liegt dem MGV die Mehr-/Mindermengenmeldung (SSQNOT) vor und die Mehrmengen und die Mindermengen sind zwischen NB und MGV abgerechnet Frist für die Abrechnung o in den Stichtagsverfahren 3 Monate + 10 WT nach dem Monat, in dem der Stichtag liegt o im Abgrenzungsverfahren: 3 Monate + 10 WT nach dem Monat, in dem der Stichtag der Abgrenzung liegt o in den Monatsverfahren: 15 Monate + 10 WT nach dem Monat, der abgerechnet wird o im rollierenden einzelkundenscharfen Verfahren: 3 Monate + 10 WT nach dem Monat, in dem der Kunden abgelesen wurde. Je Monat wird nur eine Mengenmeldung und Abrechnung erstellt. Bei täglichen oder wöchentlichen Abrechnungen zum TK werden diese je Kalendermonat aggregiert, ansonsten überschreibt eine Meldung und Rechnung für den gleichen Monat die vorhergehende Unter-Usecase SLP-Allokation ist durchgeführt Unter-Usecase Erdgas RLM-Allokation ist durchgeführt Ggf. Usecase SLP-Allokationsclearing ist abgeschlossen Ggf. Usecase RLM-Allokationsclearing ist abgeschlossen SLP-Mehr-/Mindermengenermittlung für Abrechnungszeitraum ist durchgeführt RLM-Mehr-/Mindermengenermittlung für Abrechnungszeitraum ist durchgeführt BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 141 von 186
142 Fehlerfall Fristüberschreitung Menge falsch berechnet Menge mit falschem Preis bewertet BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 142 von 186
143 15.3 Sequenzdiagramm Usecase Mehr-/Mindermengenabrechnung zwischen NB und MGV (A22) MGV NB Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation A11 Unter-Usecase SLP-Allokation A10 Usecase RLM Allokationsclearing A15/A16 Usecase SLP- Allokationsclearing A14 1 Übermittlung der saldierten RLM- Mehr- /Mindermengen für den Liefermonat 2 Versand der aggregierten RLM- Mehrmengenrechnung 3 Zahlung RLM-Mehrmengenrechnung 4 Versand RLM-Mindermengenrechnung 5 Zahlung RLM-Mindermengenrechnung 6 Übermittlung der saldierten SLP Mehrmengen oder SLP-Mindermengen für den MMM-Abrechnungszeitraum 7 Versand der aggregierten SLP- Mehrmengenrechnung 8 Zahlung der SLP-Mehrmengenrechnung 9 Versand SLP-Mindermengenrechnung 10 Zahlung SLP-Mindermengenrechnung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 143 von 186
144 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A10 Unter-Usecase SLP Allokation Täglich D-1 A11 Unter-Usecase Erdgas RLM- Allokation Täglich D+1 bzw. monatlich M+12 A14 A15 /16 Usecase SLP- Allokationsclearing Usecase RLM Allokationsclearing 1 NB MGV Übermittlung der saldierten RLM- Mehr-/Mindermengen für den Liefermonat 2 NB MGV Versand der aggregierten RLM- Mehrmengenrechnung 3 MGV NB Zahlung RLM- Mehrmengenrechnung 4 MGV NB Versand RLM- Mindermengenrechnung 5 NB MGV Zahlung RLM- Mindermengenrechnung 6 NB MGV Übermittlung der saldierten SLP Mehr-mengen oder SLP- Mindermengen für den MMM- Abrechnungszeitraum 7 NB MGV Versand der aggregierten SLP- Mehrmengenrechnung Bis spätestens M+2 Monate - 10 WT Bis spätestens M+2 Monate - 10 WT Spät. 3 Monate nach Abschluss des Liefermonats Spät. 10 WT nach Übermittlung der Mengenmeldung Spät. 10 WT nach Erhalt der Rechnung Spät. 10 WT nach Übermittlung der Mengenmeldung Spät. 10 WT nach Erhalt der Rechnung Stichtags- und Abgrenzungsverfahren: spät. 3 Monate nach dem Monat, in dem der Stichtag liegt; rollierendes einzelkundenscharfes Verfahren: spät. 3 Monate nach dem Ablesemonat; Monatsverfahren: spät. 15 Monate nach dem Abrechnungsmonat, Spät. 10 WT nach Übermitt- SSQNOT Papier bzw. INVOIC Papier bzw. INVOIC SSQNOT Papier -INVOIC nur, sofern der MGV dies umsetzen kann -Zeitraum Liefermonat -INVOIC nur, sofern der MGV dies umsetzen kann -Zeitraum Liefermonat Der MMM-Abrechungszeitraum kann je nach Variante einen Monat oder ein Jahr umfassen (siehe Beschreibung) Zeitraum Liefermonat BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 144 von 186
145 8 MGV NB Zahlung der SLP- Mehrmengenrechnung 9 MGV NB Versand SLP- Mindermengenrechnung 10 NB MGV Zahlung SLP- Mindermengenrechnung lung der Mengenmeldung Spät. 10 WT nach Erhalt der Rechnung Spät. 10 WT nach Übermittlung der Mengenmeldung Spät. 10 WT nach Erhalt der Rechnung Papier Zeitraum Liefermonat BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 145 von 186
146 16 Usecase NKP-Allokation und Netzkonto 16.1 Darstellung Usecase NKP-Allokation und Netzkonto Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto Netzbetreiber 2 enthält Marktgebietsverantwortlicher 2 Unter-Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Kann enthalten Kann enthalten Kann enthalten Unter-Usecase: Clearing EntryNKP- Zeitreihen Unter-Usecase: NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Unter-Usecase: Allokationsclearing Entry Flüssiggas 16.2 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Unter-Usecase: NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Netzbetreiber 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 146 von 186
147 Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung Allokation der je Netzkonto aggregierten Zeitreihen der Netzkopplungspunkte an den jeweiligen MGV und an den angrenzenden NB. Erstellung und Abstimmung des Netzkontos zwischen dem NB und dem MGV. Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV Dem MGV und dem/den benachbarten NB liegen die abgestimmten aggregierten NKP- Lastgänge je Netzkonto vor und das Netzkonto ist zwischen dem MGV und dem NB abgestimmt. Datenverantwortlicher Netzbetreiber wurde durch eine Vereinbarung bzw. Datenblatt für alle NKP vereinbart Jeder NKP hat eine Zählerfernauslesung, alle NKP werden täglich ausgelesen MGV kann ggf. das Netzkonto bei Überschreitung des Schwellenwertes abrechnen. Fristüberschreitung keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die Lastgänge der einzelnen NKP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 147 von 186
148 Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) MGV NB1 NB2 1, 9 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 2, 8 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 3 Versand der je Netzkonto aggr. Entry Flüssiggas-Zeitreihe 4, 10 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 5 Versand tägl. Netzkontosaldo 6 Versand tägl. Netzkontosaldo 7 a, b, c, d Abstimmung der NKP-Zeitreihen 11 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 13, 21 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 12 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Zeitreihen A33 A39 Ggf. Usecase Netzkontenabrechnung ohne MG-Überlappung A25 14, 22 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 15, 23 Versand mon. Netzkontosaldo 16, 24 Versand mon. Netzkontosaldo 17 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 18 Ggfs. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 19 Auflösung Widerspruch und ggfs. Abstimmung 20 Auflösung Widerspruch und ggfs. Abstimmung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 148 von 186
149 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB1 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 2 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto 3 NB1 und NB2 MGV 4 MGV NB1 und NB2 Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas- Zeitreihen je Netzkonto Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 5 MGV NB2 Versand täglicher Netzkontosaldo 6 MGV NB1 Versand täglicher Netzkontosaldo 7 NB1 NB2 Abstimmung der NKP- Zeitreihen 7 a NB1 NB2 Versand der einzelnen NKP-Zeitreihen 7 b NB2 NB1 Plausibilisierung der einzelnen NKP- Zeitreihen, ggf. Widerspruch 7 c NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto zur Vorabprüfung Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen D+1 17:00 Uhr ALOCAT Typ XBG D+1 17:00 Uhr ALOCAT Typ XBG Bis spät. M+12 WT D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr nach Ende des Liefermonats bis spät. M+20 WT Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+16 WT Bis spät. M+18 WT ALOCAT IMBNOT Typ 14G IMBNOT Typ 14G Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Der NB übermittelt die Monats- Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. MSCONS Die NB können bilateral einvernehmlich ein anderes Format abstimmen. Die Datenbereitstellung für den Abstimmungsprozess erfolgt grundsätzlich netzkopplungspunktscharf. Auf Verlangen eines beteiligten Netzbetreibers findet die Abstimmung der Energiezeitreihen pro Messschiene statt. Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP ALOCAT Typ X2G Im Fall von unplausiblen Zeitreihen begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültige Zeitreihen Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 149 von 186
150 MGV, sondern Code des NB2 7 d NB2 NB1 Plausibilisierung des netzkontoscharfen Aggregates, ggf. Widerspruch Bis spät. M+20 WT Im Fall von unplausiblen Aggregaten begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültiges Aggregat 8 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto Bis spät. M+21 WT ALOCAT Typ X2G Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 9 NB1 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto Bis spät. M+21 WT ALOCAT Typ X2G Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP 10 MGV NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 1 NB2 MGV Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 12 NB2 NB1 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto 13 MGV NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 14 MGV NB1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 15 MGV NB2 Versand monatlicher Netzkontosaldo 16 MGV NB1 Versand monatlicher Netzkontosaldo 17 NB1 MGV Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 18 NB2 MGV Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 19 NB1 MGV Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. 20 NB2 MGV Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. A33 A39 Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Bis spät. M+28 WT Bis spät. M+33 WT Bis spät. M+33 WT Bis spät. M+2M - 5 WT Bis spät. M+2M - 5 WT Bis spät. M+2M 5 WT Bis spät. M+2M 5 WT Bis spät. M+2M + 5 WT Bis spät. M+2M + 5 WT Bis spät. M+2M + 10 WT Bis spät. M+2M + 10 WT ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G IMBNOT Typ 16G IMBNOT Typ 16G Frist 5 WT nach Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Frist 5 WT nach Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Versand monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB Versand monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 150 von 186
151 Zeitreihen 21 MGV NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 22 MGV NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+ 2M + 15 WT 23 MGV NB2 Versand monatlicher Netzkontosaldo Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korrigierter monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB 24 MGV NB1 Versand monatlicher Netzkontosaldo Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G Versand korrigierter monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB A25 Ggf. Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 151 von 186
152 16.3 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Darstellung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Netzbetreiber 1 Marktgebietsverantwortlicher 1 Unter-Usecase: NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Netzbetreiber 2 Usecase Beschreibung Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Usecase Name NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung Allokation der je Netzkonto aggregierten Zeitreihen der Netzkopplungspunkte an den jeweiligen MGV und an den angrenzenden NB. Rollen Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV1 MGV2 Prozessziel Vorbedingung Nachbedingung Allen betroffenen MGV und dem/den benachbarten NB liegen die abgestimmten Lastgänge je Netzkonto vor Datenverantwortlicher Netzbetreiber wurde durch eine Vereinbarung bzw. Datenblatt für alle NKP vereinbart Jeder NKP hat eine Zählerfernauslesung, alle NKP werden täglich ausgelesen NKP, die ungetrennt gemessen 2 verschiedenen Marktgebieten zugeordnet sind, werden auf Basis der Allokation auf die beiden Marktgebiete aufgeteilt (sofern keine gesonderte Vereinbarung mit dem vorgelagerten NB und dem MGV erfolgt) o o Die Mengenmeldung erfolgt täglich bis 17:00 Uhr Sofern die NKP des nachgelagerten und des vorgelagerten anteilig auf 2 Marktgebiete aufgeteilt werden, erfolgt die Mengenmeldung für den nachgelagerten NB bis 15:00 Uhr MGV kann ggf. das Netzkonto abrechnen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 152 von 186
153 Fehlerfall Fristüberschreitung keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die Lastgänge der einzelnen NKP BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 153 von 186
154 Sequenzdiagramm Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) MGV1 MGV2 NB1 NB2 3, 16 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 1, 13 Versand der Aufteilung auf die MGV je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 5, 6 Versand der je Netzkonto aggr. Entry Flüssiggas-Zeitreihe 2, 17 Versand je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 4, 15 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 7, 8, 18, 19 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 20, 21 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 9 Versand Netzkontosaldo 10 Versand Netzkontosaldo 11 Versand Netzkontosaldo 12 Versand Netzkontosaldo 22 Versand der je Netzkonto aggr. NKP-Zeitreihe 14 a, b, c, d Abstimmung der NKP-Zeitreihen 23, 37 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 24, 35 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 27, 28, 39, 40 Versand monatlicher Netzkontosaldo 25, 38 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 26, 36 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 29, 32 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP- Zeitreihen A33 A39 33 Auflösung Widerspruch ggf. Abstimmung 30, 31 Ggf. Widerspruch gegen Netzkontoauszug 34 Auflösung Widerspruch ggf. Abstimmung Ggf. Usecase Netzkontenabrechnung mit MG-Überlappung A26 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 154 von 186
155 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes 1 NB1 NB2 Versand Marktgebiets- Quote der je Netzkonto aggregierten NKP 2 NB1 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 3 NB1 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 4 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto 5 NB1 MGV1 und MGV2 6 NB2 MGV1 und MGV2 7 MGV 1 8 MGV 2 NB1 und NB2 NB1 und NB2 Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas-Zeitreihen je Netzkonto Versand Aggregat aller Entry Flüssiggas-Zeitreihen je Netzkonto Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen D+1 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr D+1 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr D+1 17:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr Bis spät. M+12 WT Bis spät. M+12 WT D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr Wird zwischen den beiden NB abgestimmt ALOCAT Typ XBG ALOCAT Typ XBG ALOCAT Typ XBG ALOCAT ALOCAT Nur sofern der vorgelagerte NB für den Versand der Daten zuständig ist. Umgewertet mit Bilanzierungs-brennwert. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen und auch die NKP des vorgelagerten NB zu dessen vorgelagerten NB, erfolgt die Meldung um 15:00 Uhr. Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen und auch die NKP des vorgelagerten NB zu dessen vorgelagerten NB, erfolgt die Meldung um 15:00 Uhr. Umgewertet mit Bilanzierungsbrennwert. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Der NB übermittelt die Monats-Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. Der NB übermittelt die Monats-Summenzeitreihe bis spätestens M+12 WT an den MGV. Es muss keine Deklaration erfolgen. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 155 von 186
156 9 MGV 1 10 MGV 1 11 MGV 2 12 MGV 2 NB2 NB1 NB2 NB1 Versand täglicher Netzkontosaldo Versand täglicher Netzkontosaldo Versand täglicher Netzkontosaldo Versand täglicher Netzkontosaldo 13 NB1 NB2 Versand der finalen Marktgebiets-Quote der je Netzkonto aggregierten NKP 14 NB1 NB2 Abstimmung der NKP- Zeitreihen 14a NB1 NB2 Versand der einzelnen NKP- Zeitreihen 14 b NB2 NB1 Plausibilisierung der einzelnen NKP-Zeitreihen, ggf. Widerspruch 14 c NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto zur Vorabprüfung D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr D+1 bis spät. 20:00 Uhr IMBNOT Typ 14G IMBNOT Typ 14G IMBNOT Typ 14G IMBNOT Typ 14G M+15 WT Nur sofern der vorgelagerte NB für den Versand der Zeitreihe zuständig ist. Das Format wird zwischen den beiden NB abgestimmt. nach Ende des Liefermonats bis spät. M+20 WT bzw. M+25 WT Bis spät. M+12 WT bzw. M+17 WT Bis spät. M+16 WT bzw. M+21 WT Bis spät. M+18 WT bzw. M+23 WT Sofern ein NB mit einem vorgelagerten NB über einen NKP verbunden ist, der auf 2 Marktgebiete aufgeteilt werden muss und der vorgelagerte NB ebenfalls über einen quotal aufgeteilten NKP mit einem vorgelagerten NB verbunden ist, verlängern sich die in Ziffer 12 und Ziffer 12 a -- d mit M+18 WT, M+20 WT und M+21 WT genannten Fristen um jeweils 5 WT. MSCONS Die NB können bilateral einvernehmlich ein anderes Format abstimmen. Die Datenbereitstellung für den Abstimmungsprozess erfolgt grundsätzlich netzkopplungspunktscharf. Auf Verlangen eines beteiligten Netzbetreibers findet die Abstimmung der Energiezeitreihen pro Messschiene statt. Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP ALOCAT Typ X2G Im Fall von unplausiblen Zeitreihen begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültige Zeitreihen Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 156 von 186
157 14 d NB2 NB1 Plausibilisierung des netzkontoscharfen Aggregates, ggf. Widerspruch 15 NB1 NB2 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto 16 NB1 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 17 NB1 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 18 MGV 1 19 MGV 2 NB1 und NB2 NB1 und NB2 Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen Mitteilung über fehlende NKP-Meldungen 20 NB2 MGV1 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 21 NB2 MGV2 Versand Aggregat aller NKP je Netzkonto 22 NB2 NB1 Versand Aggregat aller NKP zwischen NB2 und NB 1 je Netzkonto 23 MGV 1 NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spät. M+20 WT bzw. M+25 WT Bis spät. M+21 WT bzw. M+26 WT Bis spät. M+21 WT bzw. M+26 WT Bis spät. M+21 WT bzw. M+26 Bis spät. M+28 WT Bis spät. M+28 WT Bis spät. M+33 WT Bis spät. M+33 WT Bis spät. M+33 WT Bis spät. M+ 2M - 5 WT ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G ALOCAT Typ X2G 24 MGV NB1 Mitteilung, dass Netzkonto- Bis spät. M+ Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Im Fall von unplausiblen Aggregaten begründeter Widerspruch. Verständigung auf gültiges Aggregat Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2 Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen und auch die NKP des vorgelagerten NB zu dessen vorgelagerten NB, erfolgt die Meldung bis spätestens M + 26 WT Umgewertet mit endgültigem Einspeisebrennwert je NKP. Sofern die NKP auf mehrere MGB aufgeteilt werden müssen und auch die NKP des vorgelagerten NB zu dessen vorgelagerten NB, erfolgt die Meldung bis spätestens M + 26 WT Frist 5 WT nach Mitteilung über fehlende NKP- Meldungen Frist 5 WT nach Mitteilung über fehlende NKP- Meldungen Frist 5 WT nach Mitteilung über fehlende NKP- Meldungen BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 157 von 186
158 25 MGV 2 26 MGV 2 27 MGV 1 28 MGV 2 1 auszug erstellt 2M - 5 WT NB2 NB1 NB1 und NB2 NB1 und NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Versand monatlicher Netzkontosaldo Versand monatlicher Netzkontosaldo 29 NB1 MGV1 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 30 NB2 MGV1 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 31 NB2 MGV2 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 33 NB1 MGV2 Ggf. Widerspruch gegen das Netzkonto 33 NB1 MGV1 und MGV2 34 NB2 MGV1 und MGV2 A33 A39 35 MGV 1 36 MGV 2 37 MGV 1 38 MGV 2 39 MGV 1 40 MGV 2 NB1 NB1 NB2 NB2 NB1 und NB2 NB1 und NB2 Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Abstimmung und Auflösung des Widerspruchs. Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas Ggf. Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Versand monatlicher Netzkontosaldo Versand monatlicher Netzkontosaldo Bis spät. M+ 2M - 5 WT Bis spät. M+ 2M - 5 WT Bis spät. M+2M 5WT Bis spät. M+2M 5WT Bis spät. M+2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+ 2M + 5 WT Bis spät. M+2M + 10 WT Bis spät. M+2M + 10 WT Bis spät. M+ 2M + 15 WT Bis spät. M+ 2M + 15 WT Bis spät. M+ 2M + 15 WT Bis spät. M+ 2M + 15 WT Bis spät. M+2M +15 WT Bis spät. M+2M +15 WT IMBNOT Typ 16G IMBNOT Typ 16G IMBNOT Typ 16G IMBNOT Typ 16G Versand monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB Versand monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB Versand korr. monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB Versand korrigierter monatlicher Netzkontosaldo jeweils je NB BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 158 von 186
159 A26 Ggf. Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 159 von 186
160 16.4 Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Darstellung Unter-Usecase Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas (A33) Netzbetreiber Unter-Usecase: Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB MGV Prozessziel Allokationsclearing ZRT Entry Flüssiggas Klärung und Korrektur fehlerhafter Entry Flüssiggas-Allokationsmengen vor dem Tag M+2 Monate plus 10 WT. Für das Entry Flüssiggas -Allokationsclearing gelten keine Clearinggrenzen, ab der dieses Allokationsclearing durchgeführt wird. Korrigierte und geclearte Allokation für Entry Flüssiggas Zeitreihen liegt vor der Erstellung der korrigierten Netzkontoauszüge beim MGV vor. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Nachbedingung Fehlerfall Abweichung kann nicht erklärt werden Clearingzeitraum wird überschritten Falsches Format BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 160 von 186
161 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Allokationsclearing Entry Flüssiggas (A33) NB MGV Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto A19/A27 1 Versand korrigierte Allokation Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto A19/A27 Nr. Von an Beschreibung des Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen Prozessschrittes A19 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung NB stellt fest, dass Lastgänge fehlerhaft waren oder fehlen A27 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung NB stellt fest, dass Lastgänge fehlerhaft waren oder fehlen. 1 NB MGV Versand korrigierte Allokation Vor M+2 Monate ALOCAT +10 WT A19 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A27 Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 161 von 186
162 16.5 Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Darstellung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Netzbetreiber 1 Usecase Beschreibung Marktgebietsverantwortlicher Unter-Usecase: Clearing EntryNKP-Zeitreihen Netzbetreiber 2 Bei Marktgebietsüberlappung ggf. Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) Usecase Name Rollen Prozessziel Clearing EntryNKP-Zeitreihen Klärung und Korrektur fehlerhafter NKP-Allokationsmengen Nachgelagerter NB1 (hier: gemäß 30 KoV verantwortlicher NB) Vorgelagerter NB2 MGV (im Fall einer Marktgebietsüberlappung MGV1 und MGV2) Vor der Erstellung der finalen Netzkontoauszüge liegen dem MGV und dem/den benachbarten NB die korrigierten und geclearten EntryNKP Allokationen vor; In den Netzkonten bestehen keine Differenzen aus ungeclearten EntryNKP-Allokationen. Vorbedingung Der NB hat keine oder eine falsche EntryNKP-Allokation (ALOCAT) an den MGV versandt. Die vorläufigen Netzkontoauszüge sind durch den MGV bereit gestellt (M + 2 M 5 WT).(Ein Widerspruch ggü. dem MGV gegen den vorläufigen Netzkontoauszug ist keine Vorbedingung zum Clearing der Entry-NKP-Zeitreihen) Nachbedingung MGV stellt korrigierte finale Netzkontoauszüge bereit. Bei Überschreitung des Schwellenwertes kann der MGV das Netzkonto abrechnen. Fehlerfall Fristüberschreitung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 162 von 186
163 keine Einigung zwischen den angrenzenden NB bezogen auf die aggregierten EntryNKP- Allokationen zur Führung der Netzkonten BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 163 von 186
164 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Clearing EntryNKP-Zeitreihen (A39) MGV NB1 NB2 1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt 3 Nach Prüfung der EntryNKP-Zeitreihen im Netzkonto und bei Abweichung: Abstimmung und Clearing der EntryNKP- Zeitreihen 4b Information über Clearing-Bedarf 4a Information über Clearing-Bedarf 5 Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto 7 Information über erfolgtes Clearing 6 Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto 8 Information über erfolgtes Clearing Unter-Usecase NKP- Allokation und Netz-konto ohne Marktgebietsüberlappung A19 Ggf. Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A27 9a Mitteilung, dass Clearing-Zeitreihe importiert 9b Mitteilung, dass Clearing- Zeitreihe importiert 10 Versand korrigierter finaler Netzkontosaldo 11 Versand korrigierter finaler Netzkontosaldo BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 164 von 186
165 Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen 1 MGV NB2 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spätestens M+2M - 5 WT Im Fall einer Marktgebietsüberlappung liegen Netzkontoauszüge von MGV1 und MGV2 vor. 2 MGV NB1 Mitteilung, dass Netzkontoauszug erstellt Bis spätestens M+2M - 5 WT Im Fall einer Marktgebietsüberlappung liegen Netzkontoauszüge von MGV1 und MGV2 vor. 3 NB2 NB1 Nach Prüfung der EntryNKP-Zeitreihen im Netzkonto und bei Abweichung: Abstimmung und Clearing der EntryNKP-Zeitreihen Ab M+2M-5 WT bis spätestens M+ 2M + 10 WT Falls bei der Prüfung der EntryNKP-Zeitreihen der angrenzende Netzbetreiber NB2 eine Abweichung feststellt oder der primär Datenverantwortliche NB1 eine fehlerhafte EntryNKP- Allokation feststellt, nehmen die NB Kontakt zueinander auf und stimmen sich über die zutreffende EntryNKP-Allokation ab. Der Clearingzeitraum umfasst 15 WT, von M+2M-5 WT bis M+2M+10 WT. Ein Widerspruch gegen den Netzkontoauszug ggü. dem MGV ist nicht Voraussetzung zur Durchführung des NKP- Clearings. Eine Clearing-Nummer ist nicht erforderlich Der Prozessschritt Nr. 3 kann im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden, falls nach der Korrekturallokation und nach den Prozessschritten Nrn. 8 bzw. 9a/b weiterhin ein Clearingbedarf besteht. 4a NB2 MGV Information über Clearing-Bedarf Bis spätestens M+ 2M + 5 WT Der MGV ist innerhalb der Netzkonto-Prüffrist (von M+2M-5WT bis M+2M+5WT) über die Abweichung sowie die betroffenen Netzbetreiber und -konten von dem NB, der die Abweichung feststellt, per Mail zu informieren 4b NB1 MGV Information über Clearing-Bedarf Bis spätestens M+ 2M + 5 WT Der MGV ist innerhalb der Netzkonto-Prüffrist (von M+2M-5WT bis M+2M+5WT) über die Abweichung sowie die betroffenen Netzbetreiber und -konten von BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 165 von 186
166 dem NB, der die Abweichung feststellt, per Mail zu informieren. 5 NB1 MGV Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier MGV. Der Versand erfolgt durch den gem. 30 KoV verantwortlichen NB. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis spätestens 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. 6 NB1 NB2 Versand der geclearten korrigierten EntryNKP- Zeitreihe je Netzkonto Bis spätestens M+2M+ 10WT ALOCAT Typ X2G Falls im Ergebnis des NKP- Clearings eine Korrektur des Aggregats erforderlich ist: Versand der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe je Netzkonto. Adressierung gem. EDIFACT- Richtlinien ist zu beachten, im UNB- und im NAD-Segment, Code für Adressat hier nicht MGV, sondern Code des NB2. Der Versand erfolgt durch den gem. 30 verantwortlichen NB. Dieser ist verpflichtet, die Zeitreihe nicht nur dem MGV, sondern gleichzeitig auch dem nicht sendeberechtigten NB zur Verfügung zu stellen. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. 7 NB1 MGV Information über erfolgtes Clearing Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Der MGV ist per über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe zu informieren. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 166 von 186
167 8 NB1 NB2 Information über erfolgtes Clearing Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Der nicht sendeberechtigte angrenzende NB ist per über die Übersendung der geclearten korrigierten EntryNKP-Zeitreihe zu informieren. Damit der angrenzende NB das Clearingergebnis prüfen kann, findet der Versand bis 1WT vor Ablauf der Clearingfrist statt. 9a MGV NB2 Mitteilung, dass Clearing- Zeitreihe importiert 9b MGV NB1 Mitteilung, dass Clearing- Zeitreihe importiert Nach Import, Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Nach Import, Bis spätestens M+ 2M + 10 WT Falls nach der Korrekturallokation und nach dem Prozessschritt Nr. 8 weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. Erfolgt, sofern der MGV den Import bereits prozessual je Clearingfall identifizieren kann. Damit ist der nicht sendeberechtigte NB informiert, dass er im MGV-Portal in seinem Netzkonto das Clearingergebnis prüfen kann. Falls nach der Korrekturallokation und nach dem Prozessschritt Nr. 9a weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. Erfolgt, sofern der MGV den Import bereits prozessual je Clearingfall identifizieren kann. Damit ist der sendeberechtigte NB informiert, dass er im MGV- Portal in seinem Netzkonto das Clearingergebnis prüfen kann. 10 MGV NB2 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt Bis spätestens M+ 2M + 15 WT Falls nach der Korrekturallokation und nach dem Prozessschritt Nr. 9b weiterhin ein Clearingbedarf besteht, kann Prozessschritt Nr. 3 ff. im Clearingzeitfenster erneut durchlaufen werden. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 167 von 186
168 11 MGV NB1 Mitteilung, dass finaler Netzkontoauszug erstellt A19 A27 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung (A19) Ggf. Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung (A27) Bis spätestens M+ 2M + 15 WT BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 168 von 186
169 17 Usecase Netzkontenabrechnung 17.1 Darstellung Usecase Netzkontenabrechnung Netzbetreiber Marktgebietsverantwortlicher 1 Usecase: Netzkontenabrechnung enthält kann enthalten Marktgebietsverantwortlicher 2 Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 169 von 186
170 17.2 Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Netzbetreiber Unter-Usecase Netzkontenabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Usecase Beschreibung Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) Usecase Name Rollen NB MGV Prozessziel Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung Netzkontoabrechnung vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber bei Überschreitung des Schwellenwertes von über 10 %. Der MGV rechnet das Netzkonto bei Überschreitung des Schwellenwertes ab. Vorbedingung Nachbedingung Fehlerfall Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt Im Abrechnungsfall wird Abschlag bei SLP-MMMA berücksichtigt Fristüberschreitung keine Einigung zwischen dem MGV und den NB über die Daten im Netzkontoauszug. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 170 von 186
171 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung ohne Marktgebietsüberlappung (A25) MGV NB Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung A19 3 Versand der Rechnung Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A19 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto ohne Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt 1 MGV Ermittlung der prozentualen Abweichung im Netzkonto 2 MGV Bei Schwellenwertüberschreitung Abrechnung des Netzkontos und Rechnungserstellung 3 MGV NB Versand der Rechnung Ab M+2M+ 11WT Früheste Erstellung der Netzkontoabrechnung nach NKP Clearingfrist (M + 2M + 10 WT). Innerhalb von 5 WT nach NKP Clearing erfolgt eine erneute Mitteilung über Netzkontenauszug an NB. Abrechnung erfolgt bei Überschreitung des Schwellenwertes von +10% für die gesamte Differenz des monatlichen Saldos 0 (Einspeisung Ausspeisung). BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 171 von 186
172 17.3 Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Darstellung Unter-Usecase Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Unter-Usecase NKP-Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt Marktgebietsverantwortlicher 1 Netzbetreiber Unter-Usecase: Netzkontenabrechnung mit Marktgebietsüberlappung Marktgebietsverantwortlicher Beschreibung Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) Usecase Name Usecase Beschreibung Rollen NB MGV 1 MGV 2 Prozessziel Vorbedingung Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung Netzkontoabrechnung vom MGV gegenüber dem Netzbetreiber bei Überschreitung des Schwellenwertes von über 10 %, wenn der Netzbetreiber in der Marktgebietsüberlappung liegt. Der MGV kann das Netzkonto bei Überschreitung des Schwellenwertes in der Gesamtbetrachtung abrechnen. Nachbedingung Fehlerfall Im Abrechnungsfall wird Abschlag bei SLP-MMMA berücksichtigt Fristüberschreitung keine Einigung zwischen dem MGV und den NB über die Daten im Netzkontoauszug. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 172 von 186
173 Sequenzdiagramm Unter-Usecase Netzkontoabrechnung mit Marktgebietsüberlappung (A26) MGV 2 MGV 1 NB Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung A27 2 Übermittlung Netzkontodaten 4 Versand der Rechnung Nr. Von An Beschreibung des Prozessschrittes Frist Format Anmerkungen/ Bedingungen A27 Unter-Usecase NKP- Allokation und Netzkonto mit Marktgebietsüberlappung wurde durchgeführt 1 MGV 1 Ermittlung der prozentualen Abweichung im Netzkonto 2 MGV 2 MGV 1 Bei Schwellenwertüberschreitung Datenaustausch zwischen beiden MGV zur Prüfung ob Schwellenwert auch bei Netzkontobetrachtung über beide Marktgebiete überschritten wird sowie Prüfung, ob in einem Netzkonto ein negativer Saldo vorliegt 3 MGV 1 Bei Schwellenwertüberschreitung auch bei Ge- Ab M+2M+ 11WT Früheste Erstellung der Netzkontoabrechnung nach NKP Clearingfrist (M + 2M + 10 WT). Innerhalb von 5 WT nach NKP Clearing erfolgt eine erneute Mitteilung über Netzkontenauszug an NB. Abrechnung erfolgt bei Überschreitung des Schwellenwertes BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 173 von 186
174 samtbetrachtung, dann Abrechnung des Netzkontos und Rechnungserstellung 4 MGV 1 NB Versand der Rechnung von +10% für die gesamte Differenz des monatlichen Saldos 0 (Einspeisung Ausspeisung). Netzkonten eines Netzbetreibers mit Marktgebietsüberlappung sowie Netzkonten mit NKP- Aufteilungen aus nachgelagerten Netzen werden bzgl. der Netzkontenabrechnung immer aggregiert betrachtet. Hierzu tauschen die Marktgebietsverantwortlichen die notwendigen Daten (monatlicher Netzkontosaldo 0, Summe SLP- Allokation des Monats, prozentualer Schiefstand) zur Berechnung der monatlichen Abweichung aus. Sollte auch bei der aggregierten Betrachtung der Schwellenwert von +10% überschritten werden, so rechnet jeder Marktgebietsverantwortliche eine positive Abweichung (>0%) für sein Marktgebiet ab, auch wenn diese innerhalb seines Marktgebietes den Schwellenwert von +10% nicht überschreitet. Die Summe der Abrechnungen je Marktgebiet darf die Abrechnungssumme des Saldos bei aggregierter Betrachtung nicht überschreiten. Hierzu prüft der MGV das Vorliegen eines negativen Saldo im anderen Marktgebiet. Wenn dieses vorliegt, so ist die Höhe der Abrechnung in seinem Marktgebiet auf den aggregierten Saldo der beiden Marktgebiete gedeckelt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 174 von 186
175 18 Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) 18.1 Darstellung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) Bilanzkreisverantwortlicher Marktgebietsverantwortlicher Usecase: Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität Vorbedingung Bilanzkreise sind beim MGV eingerichtet Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Es wurden Biogasmengen aus einer physischen Biogasanlage in den Bio-BK eingespeist Der ZRT Entry Biogas physisch wurde deklariert Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen ist abgeschlossen Ggf. Usecase Entry-Exit Clearing wurde durchgeführt für alle Monate des Bilanzierungszeitraums 18.2 Beschreibung Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität Usecase Name Usecase Beschreibung Mitteilung der absoluten Biogasflexibilität Ermittlung des absoluten Betrages der Flexibilität aus physischen Einspeisemengen aus Biogasproduktionsanlagen. Der absolute Betrag der Flexibilität beträgt 25 % der physischen Einspeisemenge in den Biogas-Bilanzkreis innerhalb des Bilanzierungszeitraums in kwh. Es werden alle physischen Biogaseinspeisemengen in Biogas-Sub-Bilanzkonten auf den zugehörigen Biogas-Bilanzkreis aggregiert. Gleiches gilt für die Aggregation der Biogas-Unterbilanzkreise auf den Biogas- Rechnungsbilanzkreis. n Absolute Biogasflexibilität = ( Einsspeisungen aus Biogasanlagen in kwh) * 25 % 1 Rollen MGV BKV n = Anzahl der Sub-Bilanzkonten und UBK, die einem BK zugeordnet oder verbunden sind Prozessziel Am Ende des Prozesses liegt dem BKV die absolute Biogasflexibilität vor Nachbedingung Der MGV allokiert die übertragenen Flexibilitäten und verwendet die Daten für die Bilanzierung und Abrechnung des Bio-BK nach dem Bilanzierungsende Fehlerfall Nicht auflösbarer Missmatch Fristüberschreitung Weitere Anforde- BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 175 von 186
176 rungen 18.3 Sequenzdiagramm Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität (A23) BKV MGV Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisungen A17 1 Mitteilung der absoluten Flexibilität Ggf. Unter-Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten A30/31 Usecase Versand BK-Status A18 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes A17 A30/ 31 Unter-Usecase Allokation von Biogaseinspeisung Ggfs. Unter-Usecase Allokationsclearing an nominierten Entryso und Exitso Punkten 1 MGV BKV Mitteilung der absoluten Flexibilität Innerhalb 6 WT nach Ende des Biogas-BK- Zeitraums + 2M -10WT A18 Usecase Versand BK Status Frist Format Anmerkungen / Bedingungen IMBNOT In kwh BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 176 von 186
177 19 Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) 19.1 Darstellung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Bilanzkreisverantwortlicher aufnehmend Marktgebietsverantwortlicher aufnehmend Usecase :Übertragung von Biogas-Flexibilitäten Bilanzkreisverantwortlicher abgebend Marktgebietsverantwortlicher abgebend 19.2 Beschreibung Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) UseCase Name Übertragung von Biogasflexibilitäten UseCase Beschreibung Zwei BKV nominieren innerhalb von 20 WT Flexibilitätsübertragungen gegenüber den jeweiligen MGV. Im Falle der Flexibilitätsübertragung am VHP sind der MGV abgebend (nachfolgend als MGV1 dargestellt) und der MGV aufnehmend (nachfolgende als der MGV2 dargestellt) in den nachfolgenden Prozessbeschreibungen identisch. Für die Übertragung der Flexibiliäten von einem BK auf einen anderen BK müssen verschiedene Prüfschritte durchgeführt werden (siehe auch Kap. 6.6.) Bedingung 1: Die Nominierung der Flexibilitätsübertragung liegt innerhalb der Fristen. Wenn dies nicht erfüllt ist, erfolgt eine Ablehnung. Bedingung 2: Beide Bilanzkreise sind Bio-BK. Sofern diese Bedingung nicht erfüllt ist, erfolgt eine Ablehnung. Bedingung 3: Der Bilanzierungszeitraum der beiden Bio-BK endet am gleichen Tag. Wenn dies nicht erfüllt ist, dann erfolgt eine Ablehnungsmeldung. Bedingung 4: Die beiden Bio-Bilanzkreisnummern matchen. Sofern diese Bedingung nicht erfüllt ist, erfolgt eine Kürzung auf 0. Bedingung 5: Die nominierte Flexibilitätsübertragung eines Biogas-Bilanzkreispaares muss übereinstimmen Flex über, ab = Flex über, auf. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, dann wird der höhere nominierte Wert eingekürzt auf den geringeren der beiden Werte ( lesser rule ). Bedingung 6: Pro Biogas-Rechnungs-Bilanzkreis muss die Summe aller übertragenen Flexibilitäten Flex über,summe an andere Bio-RBK täglich kleiner oder gleich des Tagesstartwertes des Flexibilitätskontos sein. Bei einer höheren Übertragungsmenge wird diese Nominierung mit der Flexübertragungen aus diesem Bio-RBK auf 0 gesetzt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 177 von 186
178 Rollen MGV aufnehmend und MGV abgebend BKV aufnehmend und BKV abgebend Prozessziel Am Ende des Prozesses liegen den beteiligten Parteien die Endstände der Flexibilitäten aus physischer Biogas-Einspeisung und Flexibilitätsübertragung pro RBK vor. Diese Endstände können für den Prozess der Abrechnung der Biogas-Bilanzkreise verwendet werden. Vorbedingung Die Bio-BK sind bei dem MGV bzw. bei beiden MGV eingerichtet Bei den MGV sind BiogasFlexibilitätskonten eingerichtet Die Bilanzierungszeiträume beider Bio-BK sind abgeschlossen Die Annahmeperiode für Nominierungen von Flexibilitätsübertragungen ist noch offen. Beide Bio-BK weisen das gleiche Enddatum des Bilanzierungszeitraumes auf Beide MGV kennen diese Daten Usecase Mitteilung der absoluten Biogas-Flexibilität wurde durchgeführt Die Marktpartner haben einen Kommunikationsweg abgestimmt. Nachbedingung Die Annahmeperiode für die Nominierung von Flexibilitätsübertragungen ist beendet. Den MGV liegen die Daten für die Berechnung der Flexibilität der jeweiligen Bio-BK vor. Die Bio-BK können abgerechnet werden. Fehlerfall Fristüberschreitung Bilanzkreis ist nicht bekannt Es liegt keine Gegennachricht vor. Die Bedingungen 1-6 sind nicht alle erfüllt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 178 von 186
179 19.3 Sequenzdiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) BKV 1 MGV 1 MGV 2 BKV 2 Usecase Mitteilung absolute Biogas- Flexibilität A23 Usecase Mitteilung absolute Biogas- Flexibilität A23 1 Abstimmung der Flexibilitätsübertragung zwischen den Bio-Bilanzkreispartnern 2a Meldungen der Flexibilitätsübertragung je Bio-RBK-Paar 3a Eingangsmitteilung pro eingegangener Nachricht 4a Mitteilung, wenn eine der ersten drei Bedingungen nicht erfüllt ist 6a Mitteilung über Verwerfung, wenn keine Gegennachricht vorliegt 8a Bestätigung der Meldung pro BioRBK, ggf. mit Kürzungen bzw. Nullmenge 9a Meldung pro RBK neuer Tagesstartwert bzw. finaler Stand Flexibilität 5 Austausch von Übertragungsmeldungen, die das andere MG betreffen 7 Abstimmung über Meldungen, die den Tagesstartwert reißen und in beiden MG auf Null gekürzt werden 2b Meldungen der Flexibilitätsübertragung je Bio-RBK-Paar 3b Eingangsmitteilung pro eingegangener Nachricht 4b Mitteilung, wenn eine der ersten drei Bedingungen nicht erfüllt ist 6b Mitteilung über Verwerfung, wenn keine Gegennachricht vorliegt 8b Bestätigung der Meldung pro BioRBK, ggf. mit Kürzungen bzw. Nullmenge 9b Meldung pro RBK neuer Tagesstartwert bzw. finaler Stand Flexibilität Usecase Versand BK-Status A18 Usecase Versand BK-Status A18 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 179 von 186
180 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes Hinweis: Sofern es sich um den Prozess am VHP handelt, gibt es nur einen MGV. Frist Format Anmerkungen / Bedingungen A 23 Usecase Mitteilung der absoluten Biogasflexibilität 1 BKV1 BKV2 Abstimmung der Flexibilitätsübertragung zwischen den Bio- Bilanzkreispartnern 2 BKV MGV BKV sendet Nachricht für Flexibilitätsübertragung pro RBK-Paar Nach Mitteilung der absoluten Flexibilität Täglich innerhalb des Übertragungszeitrau ms (20 aufeinanderfolgend e WT) bis 17:00 Uhr; erstmals ab Ende Bilanzierungszeitraum+2M- 10WT+7WT NOMINT Alle Nachrichten für dasselbe RBK-Paar überschreiben sich innerhalb eines Tages. Der MGV sammelt die Nachrichten bis 17:00 Uhr. 3 MGV BKV MGV sendet dem BKV eine Empfangsbestätigung pro eingegangener Nachricht 4 MGV BKV Bei Nachrichteneingang prüft der MGV automatisch auf Einhaltung der ersten drei Bedingungen (s.o.) 5 MGV1 MGV2 1. Abstimmung: Bei Flexibilitätsübertragungen am MÜP stimmen sich die beiden MGV über Nachrichten ab, die über den MÜP abgewickelt werden 6 MGV BKV Mitteilung über Verwerfung der Nachricht bei fehlender korrespondierender Gegennachricht Täglich innerhalb des Übertragungszeitrau ms bis 18:00 Uhr Täglich ab 18:00 Uhr CONTRL NOMRES DELORD NOMRES Wenn mindestens eine Bedingung nicht erfüllt wird, erhält der BKV vom MGV eine Ablehnungsmeldung Hier werden die MÜP- Übertragungen berücksichtigt. BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 180 von 186
181 Nr. von an Beschreibung des Prozessschrittes 7 MGV1 MGV2 2. Abstimmung: MGV stimmen sich über Meldungen ab, die den Tagesstartwert reißen und in beiden MG auf Null gekürzt werden. 8 MGV BKV Bei erfolgreicher Flexibilitätsübertragung erhält der BKV vom MGV eine Mengenbestätigung in Höhe der übertragenen ggf. gekürzten Menge 9 MGV BKV Mitteilung des Tagesstartwertes des nächsten Tages bzw. Mitteilung des finalen Flexibilitätsstandes Frist Format Anmerkungen / Bedingungen Täglich 2mal: - zwischen Uhr (12G) für NOMINTS die MG- Überlappung betreffend und - zwischen Uhr (14G) für Überschreitungen den jeweiligen MGV betreffend Täglich innerhalb des Übertragungszeitrau ms bis 20 Uhr Täglich innerhalb des Übertragungszeitrau ms bis 21 Uhr bzw. 20.WT des Übertragungszeitrau ms bis 21 Uhr DELORD NOMRES IMBNOT Nur der abgebende RBK ist hier von besonderer Relevanz: der entsprechende MGV prüft auf Mengenüberschreitung des Tagesstartwertes und teilt das Ergebnis dem anderen MGV mit, dass der Flexibilitätswert nicht aufgenommen werden darf. Hier wird Bedingung 6 geprüft. A18 Usecase Versand Bilanzkreisstatus BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 181 von 186
182 19.4 Aktivitätendiagramm Usecase Übertragung von Biogas-Flexibilitäten (A24) Aktivitätendiagramm Teil 1: Prüfung am VHP, Prozess pro Nominierung BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Usecase Übermittlung absolute Flexbilität und Nominierung Eingangsbestätigung Informationen aus Teilen 1-5 Eingangsbestätigung Usecase Übermittlung absolute Flexibilität und Nominierung Abstimmung über die Übertragung von Flexibiltäten Meldung der zu übertragenden Flexibilität Prüfung der Bedingung 1-3: 1. Frist eingehalten 2. Beide BK sind Biogas BK 3. Beide Bilanzierungszeiträume enden am gleichen Tag Prüfung der Bedingung 1-3: 1. Frist eingehalten 2. Beide BK sind Biogas BK 3. Beide Bilanzierungszeiträume enden am gleichen Tag Abstimmung über die Übertragung von Flexibilitäten Meldung der zu übertragenden Flexibilität Prüfung der Empfangsbestätigung Mind. eine Bedingung ist nicht erfüllt Alle Bedingungen sind erfüllt Alle Bedingungen sind erfüllt Mind. eine Bedingung ist nicht erfüllt Prüfung der Empfangsbestätigung Prüfung der Mitteilung Versand Mitteilung über Nichterfüllung Ist eine Nachricht auf den MÜP bezogen? Ist eine Nachricht auf den MÜP bezogen? Versand Mitteilung über Nichterfüllung Prüfung der Mitteilung nein ja ja nein weiter in Teil 2 Austausch der Flexibilitätsübertragungsnachrichten, die beide Marktgebiete betreffen weiter in Teil 2 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 182 von 186
183 Aktivitätendiagramm Teil 2: Prozess pro Nachricht BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 1 Daten aus Teil 1 Nach der Information weiter in Teil 1 Prüfung: Liegen bei eingegangenen Flexibilitätsübertragungsnachrichten korrespondierende Gegennachrichten vor? nein ja Prüfung: Liegen bei eingegangenen Flexibilitätsübertragungsnachrichten korrespondierende Gegennachrichten vor? ja nein Nach der Information weiter in Teil 1 Prüfung der Mitteilung Mitteilung über Verwerfung der Nachricht, da keine Gegennachricht vorliegt Mitteilung über Verwerfung der Nachricht, da keine Gegennachricht vorliegt Prüfung der Mitteilung Bildung von Matchingpaaren aus den Flexibilitätsübertragungsmeldungen und den jeweils korrespondierenden Gegennachrichten. Reihenfolge nach Eingangszeitpunkt der finalen Gegennachricht Bildung von Matchingpaaren aus den Flexibilitätsübertragungsmeldungen und den jeweils korrespondierenden Gegennachrichten. Reihenfolge nach Eingangszeitpunkt der finalen Gegennachricht weiter in Teil 3 weiter in Teil 3 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 183 von 186
184 Aktivitätendiagramm Teil 3: Prozess pro Matchingpaar BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 2 Daten aus Teil 2 Prüfung auf Bedingung 4 : 4. Stimmen die beiden RBK-Paare des Matchingpaares überein? Prüfung auf Bedingung 4 : 4. Stimmen die beiden RBK-Paare des Matchingpaares überein? nein ja ja nein Kürzung auf 0 Kürzung auf 0 Prüfung auf Bedingung 5 : 5. Stimmen die Mengen des Matchingpaares überein? Prüfung auf Bedingung 5 : 5. Stimmen die Mengen des Matchingpaares überein? nein ja ja nein Kürzung gemäß lesser rule weiter in Teil 4 weiter in Teil 4 Kürzung gemäß lesser rule weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 184 von 186
185 Aktivitätendiagramm Teil 4: Prozess pro Matchingpaar BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 3 Daten aus Teil 3 Prüfung auf Bedingung 6 : 6. Ist die Summe der weitergegebenen Flexibilitäten des RBK < = der Summe aus absoluter Flexibilität bzw. des jeweils gültigen Tagesstartwertes? Prüfung auf Bedingung 6: 6. Ist die Summe der weitergegebenen Flexibilitäten des RBK < = der Summe aus absoluter Flexibilität bzw. des jeweils gültigen Tagesstartwertes? nein ja ja nein Kürzung auf 0 weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 Kürzung auf 0 Ist eine Nachricht am MÜP betroffen? Ist eine Nachricht am MÜP betroffen? nein ja Abstimmung über Meldungen, durch welche die Summe der Flexibilitätsabgaben den Tagesstartwert im RBK des abgebenden BKV übersteigt mit anschließender Kürzung auf 0 beim MGV, in dessen Marktgebiet die Flexibilität empfangen wird ja nein weiter in Teil 5 weiter in Teil 5 BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 185 von 186
186 Aktivitätendiagramm Teil 5: Information der BKV über das Prozessergebnis BKV1 MGV1 MGV2 BKV2 Daten aus Teil 3 und 4 Daten aus Teil 3 und 4 Ende Mitteilung und Bestätigung der Höhe aller Flexibilitätsübertragungsmeldungen Mitteilung und Bestätigung der Höhe aller Flexibilitätsübertragungsmeldungen Ende Berechnung der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK Berechnung der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK Ende Mitteilung über die Höhe der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK an den BKV Mitteilung über die Höhe der für die Abrechnung anwendbaren Flexibilität bzw. des nächsten Tagesstartwertes pro RBK an den BKV Ende Usecase Versand BK-Status Usecase Versand BK-Status BDEW/VKU/GEODE-Leitfaden Prozessbeschreibung Bilanzkreismanagement Gas, Teil 2, Seite 186 von 186
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Anlage 3 Zuordnungsvereinbarung zwischen - Verteilnetzbetreiber (VNB) - Heinrich-Böcking-Straße 10 14 66121 Saarbrücken und - Bilanzkreisverantwortlicher (BKV) - - gemeinsam als Vertragsparteien bezeichnet
