MDK Das Multifunktionale Digitale Kommunikationssystem
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- Reiner Huber
- vor 10 Jahren
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1 Das Multifunktionale Digitale Kommunikationssystem Mainstraße Mülheim an der Ruhr Germany Telephone (++49) Telefax (++49) [email protected] -1-
2 Information ist ein entscheidender Produktionsfaktor. Die Informationen auszutauschen und zu verknüpfen wird daher immer wichtiger. Das Multifunktionale Digitale Kommunikationssystem () von Neumann Elektronik erfüllt Anforderungen, die heute und morgen an die moderne Kommunikation gestellt werden. Unsere maßgeschneiderten Lösungen dienen der Sicherheit und sorgen für eine höhere Wirtschaftlichkeit Ihrer Investitionen. Das System kombiniert die Vorteile der ISDN- Technologie mit den Leistungsmerkmalen der bewährten Neumann-Technik. mit wird eine Brücke zwischen der Welt der Telefonie und der Welt der Wechselsprech- und Beschallungssysteme geschlagen. Zusätzlich wurden Notruf und Datenübertragung integriert. Über speziell geschaffene Schnittstellen besteht der Zugang zu Betriebsfunk, Bündelfunk- und GSM-Netzen. Ein ftwaremodul ermöglicht die Einbindung in übergeordnete Managementsysteme, wie z.b. die 3S-Zentrale.. 3S-Zentrale Bediengerät für WL/EL und Telefonie Der modulare Aufbau und die flexible ftware gewährleisten eine exakte Anpassung an vielfältige Anforderungen. Die Funktionen eines Systems werden entsprechend den Anforderungen des Kunden individuell realisiert und können auch später mit geringem Aufwand an veränderte Bedingungen angepaßt werden. Das Ziel unserer Entwickler ist, neue Bedürfnisse zu erfüllen, aber auch bisherige Investitionen zu schützen. Es existieren spezielle Module für die Anpassung an Schnittstellen von vorhandenen Systemen, da in bestehenden Anlagen nicht alle Endgeräte ISDN-fähig sind. MTSD Sprechstelle (digital) Doch Neumann Elektronik liefert nicht nur Anlagen und Komponenten. Von der Beratung bis zur Realisierung bietet Neumann Elektronik die Betreuung für komplette Systemlösungen. Reden Sie mit uns, wenn Sie miteinander sprechen wollen. -2- PC-Sprechstelle mit Touch-Screen-Technik
3 Der Vorteil für den Kunden Das Multifunktionale Digitale Kommunikationssystem wurde für den speziellen Einsatz im Bereich der Verkehrstechnik und der Industrie entwickelt. Das System ist vor allem als Betriebsfernmeldeanlage der Eisenbahn, als Wechselsprech-, Beschallungs- und Werks-Warnanlage für industriellen Einsatz oder als Notrufsystem für Straßen bzw. für den öffentlichen Bereich einsetzbar. Die realisiert die Anbindung von ISDNfähigen Endgeräten und TK-Anlagen sowie die vielfältigen Ankopplungen vorhandener analoger Endgeräte und Anlagen. Dadurch ist das System von Neumann Elektronik hervorragend für eine sanfte Migration in die Zukunft geeignet. Die bietet Zukunftssicherheit, weil es die Basis für künftige Entwicklungen ist. Im folgenden sind aufgeführt. mögliche Anschaltungen Im Bereich der Telefonie ist die Anschaltung folgender Geräte und Techniken möglich: - analoge Telefone mit Mehrfachfrequenzverfahren (MFV), Impulswahlverfahren (IWV) und einfache Telefone ohne Wählscheibe (mit Schleifenschluß-Erkennung) - digitale Telefone mit S0-Schnittstelle oder bei Anschluß über einen "Network-Terminator" mit U- Schnittstelle - OB (Ortsbatterie)- Telefone und Gesellschaftsleitungen - vorhandene Zentralen, die nach folgenden Prinzipien arbeiten: - Induktivwahl- Verfahren - E&M-Schnittstelle - digitale Vermittlungszentralen der Post oder Bahn Das -System übernimmt die Funktion einer Nebenstellenanlage mit Eigenschaften, die in den Protokollen 1TR6 oder DSS1 beschrieben sind. Für den Zugang zu Bündelfunk- und GSM- Netzen wurden Schnittstellen geschaffen. Im Bereich der Wechselsprech-, Beschallungsund Warnanlagentechnik sind folgende Funktionen realisiert: - Anschluß von vorhandenen Verstärkerzentralen oder Neumann Elektronik-Verstärkern - Möglichkeit der automatischen Ausgabe von gespeicherten Texten - Anschlußmöglichkeit von analogen und digitalen Aufzeichnungsgeräten - Anschluß von Neumann Elektronik Wechselsprechstellen für Innen-und Außenbereiche, digitale oder analoge Versionen - Anschluß von Funksystemen durch Ankopplung an Feststationen - Anschluß von Dispatchersystemen (Ersatz des Bedienplatzes) - Anschluß von Bedienplätzen, als Kombination von digitalem Systemtelefon und d i g i t a l e m Steuer- und Wechselsprechgerät MTSD (Schnittstelle S 0) - Anschluß von Bedienplätzen, die als Touch-Screen-Bedieneinheit ausgeführt sind, mit PC-Unterstützung für WL/EL-Kommunikation und Telefonie. - Anschluß von Türsprechstellen Im Bereich der Steuerung und des Fernwirkkens können folgende Leistungsmerkmale realisiert werden: - Übertragung von PC-Daten - Steuerung von Informationsanzeigen, Videosystemen und Lichtanlagen über potentialfreie Kontakte oder serielle Schnittstellen - Übertragung von Informationen von Brandmelde- und Sicherheitssystemen auch in Verbindung mit einem Managementsystem Die Ankopplung des bewährten Neumann Elektronik-Notrufsystems an das - System bietet eine ideale Kombination zwischen den robusten, bereits weltweit eingesetzten Notrufstellen und den Möglichkeiten der neuen universellen digitalen Neumann- Zentralentechnik. Dadurch lassen sich Neumann-Notrufsysteme besser in moderne Kommunikations- und Leitstandsysteme integrieren. Die aufgeführten Schnittstellen lassen sich Dank des modularen Aufbaus des Systems beliebig variieren und modifizieren. Neue Schnittstellen sind problemlos integrierbar. -3-
4 i i i i -Endgeräte analoge Verbindungen digitale Verbindungen Funkverbindungen Abfragestellen PC-Sprechstelle Management-System V24 S2M V24 S2M EZV MF MZV U Funk Ferndiagnose / Fernkonfiguration TK S2M oder TK GSM, Bündelfunk Notruf GSM ZB OB U U NT NT IWV/MFV U SOS Info Fax ISDN ISDN -4-
5 Leistungsmerkmale Auf folgende Punkte möchten wir besonders hinweisen: - Das -System hat eine einheitliche PCM-Struktur, aufgebaut auf genormten ISDN-Bausteinen und Protokollen. - Bei Anschluß von digitalen Telefonen und Vermittlungsanlagen sowie von digitalen Neumann-Sprechstellen ist eine durchgehend digitale Struktur "digitales Endgerät - digitale Vermittlungseinrichtung - digitales Endgerät" möglich. - Die Verbindung von -Basiseinheiten kann über redundante Wege erfolgen, d.h., es können vermaschte Systeme aufgebaut werden, um die Verfügbarkeit des Gesamtsystems zu erhöhen. Bei Ausfall einer Verbindung schaltet das System automatisch eine Ersatzverbindung. Über die S2M-Schnittstelle können -Basis- Einheiten oder DCP-Zentralen (Digital Connect Plus) untereinander verbunden oder digitale Telekommunikationsanlagen angeschlossen werden. DCP-Zentralen sind nur für die Vermittlung von WL- und EL- Teilnehmern vorgesehen. Sehen Sie bitte hierzu das Prospekt DCP. Für die Übertragung über Kupfer- oder Lichtwellenleiter werden Leitungsend- einrichtungen und Übertragungssysteme eingesetzt, die über die Schnittstelle G.703 entsprechend der CCITT E m p f ehlung verfügen. - Die -Struktur erreicht eine breitbandige Sprachübertragung von ca. 7 khz im Bereich der Beschallung, des Wechselsprechens und des Funkanschlusses. - Im Bereich Wechselsprechen / Beschallung werden alle bewährten Leistungsmerkmale von Neumann Elektronik-Anlagen realisiert, z.b Anrufblinken, Belegtanzeige, Prioritätenvergabe, Sammel- und Gruppenrufe, Rufspeicherfunktionen, gesteuerte Gesprächsführung, Anklopfen und Pegelabsenkungen in Abhängigkeit von Zeitkriterien oder Umgebungsgeräuschen. - Alle digitalen Schnittstellen erlauben im Telefon-Modus den Anschluß von Geräten und Vermittlungszentralen, die entsprechend dem Protokoll 1TR6 oder DSS1 (EURO-ISDN) arbeiten. Selbstver ständlich sind die wichtigsten durch DSS1 definierten Leistungsparameter in der Zentrale implementiert. - Um das Gesamtsystem mobiler zu gestalten, wurde der Zugang sowohl zu Bündelfunk- als auch zu GSM-Netzen geschaffen. mit können analoge oder digitale Telefonteilnehmer bzw. Notrufstellen der -Anlage direkt mit Teilnehmern im GSM-oder Bündelfunknetz verbunden werden. - PC's sind als Bedienplatz oder übergeordnete Leitrechner an das -System anschließbar. Dadurch ist es möglich, Bedienplätze mit kundenspezifischer Bedieneroberfläche zu realisieren bzw. -Systeme in übergeordnete Leitstandssysteme zu integrieren. - Sind Neumann Elektronik-Notrufstellen an das -System angeschlossen, werden diese ebenso wie die kompletten Notruflinien automatisch zyklisch getestet. Bei einer Störung erfolgt eine akustische und optische Signalisierung am Abfrageplatz. Über die Notruflinien lassen sich zusätzlich Meldungen und Befehle übertragen. Über die Ankopplung der -Zentrale an eine digitale TK-Anlage ist die Weiterleitung von Notrufen in das öffentliche Netz möglich. - Die verfügt über ein Kontrollsystem, das alle auftretenden Störungen in der Zentrale oder in den angeschlossenen digitalen Sprechstellen detailliert protokolliert und an ein entferntes Service- Zentrum übermitteln kann (Ferndiagnose). - Betriebsspannungsbereich 48V DC(-10%)...60V DC(+15%) - Umweltanforderungen Klimaklasse 3K4 nach DIN IEC 721 Teil 3-3 ( C; % relative Luftfeuchte) - Ein 15-Kanal-Sprachspeicher für feste Texte oder Mailbox-Funktionen ist integriert. -5-
6 Systemaufbau Die Konfiguration der Zentralentechnik Das modulare, nach einem Baukastenprinzip konzipierte System aus Einschüben, bietet die konstruktive Grundlage des Systems. Das -System besteht aus Basiseinheiten mit maximal je 128 Teilnehmern. Das Gesamtsystem verhält sich für den Anwender wie eine große Basiseinheit. Da Wechselsprechund Beschallungsfunktionen extrem kurze Durchschaltzeiten erfordern, empfehlen wir für die Projektierung vermaschter Wechselsprech- und Beschallungsanlagen die Beschränkung auf 10 Basiseinheiten. Die Basiseinheiten sind modular aufgebaut und werden kundenspezifisch konfiguriert. Eine Basiseinheit besteht mindestens aus einem Einschubträger, dem "Master", bestückt mit VME- und -Busplatine. Maximal besteht eine Systemeinheit aus dem bereits genannten "Master"- Einschubträger und zwei Master VME-Bus -Bus CPU Koppelfeld Master Interface VME- TA 1 TA 2 15 PCM-Highways 2 PCM-Highways Slave 1 -Bus Slave 2 -Bus TA 9 TA 10 TA 21 Slave Interface Slave Interface TA 22 TA 33 TA 34 Ein-/Ausgabe 3 PCM-Highways 3 PCM-Highways Slave"- Einschubträgern, die ebenfalls mit der -Busplatine ausgerüstet sind. Jeder Einschubträger hat eine Höhe von 7 Höheneinheiten und läßt sich in 19"-Rahmen einbauen. Die maximal mögliche Anzahl der einzelnen Einschübe ergibt sich aus der internen PCM- Struktur, die weitgehend der ISDN-Struktur entspricht. Die Nutzdaten werden in Kanälen mit 64 kbit/s übertragen und in Highways zusammengefaßt.ein Highway enthält 32 Nutzdatenkanäle. Innerhalb eines Highways können somit 32 Sprachkanäle in Standard- Telefonqualität (3,4 khz) übertragen werden. Um die Übertragung größerer Bandbreiten für Wechselsprech- und Lautsprecher-Anlagen zu ermöglichen, nutzt die zwei Datenkanäle, die in benachbarten Zeitschlitzen liegen. Durch die hiermit verdoppelte Übertragungsgeschwindigkeit auf 128 kbit/s erhöht sich die übertragene Bandbreite auf ca. 7kHz. Die Struktur der Übertragung in zwei benachbarten Zeitschlitzen entspricht dem IOM-Industriestandard. -6-
7 Steuer Prozessor Digitales Koppelfeld Anlagenschnittstelle TA-ZZ weitere oder DCP- Zentralen U NT NT digitale Innensprechstellen, Systemtelefone digitale wetterfeste Sprechstellen ISDN-fähige Endgeräte SM 2 S 0 - digitale Innensprechstellen - Systemtelefone - digitale Notrufsäulen - ISDN-fähige Endgeräte - TK-Anlage Basisanschluß TK-Anlage MFV- Wählton - GSM- und Bündelfunküberleiteinrichtung Primärmultiplexanschluß ZB - analoge Telefonteilnehmer (ZB, IWV, MFV) SM 2 OB - analoge Telefonteilnehmer (OB) oder Gesellschaftseitungen (OB) Sprachspeicher Analoge Teilnehmer Leitungsanpassung Funk - Funkfeststation (DB) - analoge Sprechstellen - Verstärker - Funkfeststationen - Dokumentationsrecorder Leitungsanpassung Dispatcher 72 - Dispatcher 72 (DB) 1 Linien - Liniensignale (48V/60V) 32 Analoge Subsysteme Interface PC- Sprechstelle Leitungsanpassung Türsprechstellen Leitungsanpassung Induktivwahl NES 92 Linienanschaltung RS 232 PC-Sprechstelle Türsprechstellen Spracherkennung NES 92-Linien Managementsystem Systeme mit Induktivwahlverfahren -7-
8 Einschübe am VME- und -Bus Das "Herz" einer Systemeinheit besteht aus dem Prozessor, dem digitalen Koppelfeld und dem Bustreiber-Einschub. Der Einbauplatz für diese drei Einschübe ist fest vorgegeben. Der Prozessor-Einschub ist mit einem 32-bit- Controller von Motorola bestückt. Die Anwendersoftware läuft unter dem Betriebssystem OS 9. Als Speichermedium steht ein 4MB-SRAM zur Verfügung. ftwarekonfigurationen können über ein eingebautes PCM/CIA-Laufwerk eingegeben werden. Für die Fernkonfiguration und Fernwartung ist der Prozessor-Einschub zusätzlich mit einem ISDN-S0-Aufsteckzusatz ausrüstbar. Der Ausgang dieser Schnittstelle kann an ein ISDN- S0-Interface der oder einer anderen TK- Anlage angeschlossen werden S2M-Einschübe stehen in zwei Varianten zur Verfügung: für die Verbindung von - Systemeinheiten untereinander oder für den Anschluß an übergeordnete Telefon-Vermittlungszentralen. Die Einschübe sind mit zwei identischen Anschaltsätzen bestückt. 7 S2M- Verbindungen können maximal in einer Basiseinheit realisiert werden. Ein Sprachspeicher-Einschub dient der Wiedergabe von fest gespeicherten Texten oder Tönen im EPROM, frei aufsprechbaren Texten im RAM oder als Anrufbeantworter innerhalb der Telefonanlage. RAM- oder EPROM-Bausteine sind je nach Erfordernis beliebig einsetzbar. Jeder Sprachspeicher verfügt über 15 unabhängige Sprachkanäle. Das Koppelfeld dient der blockierungsfreien, digitalen Vermittlung der 16 Highways.Zusätzlich befindet sich ein Sprachspeicher für oft wiederkehrende Kurztexte oder -töne direkt auf dem Koppelfeld- Einschub. Ebenfalls auf dem Koppelfeld- Einschub ist der interne Taktgeber untergebracht. Bei Anschluß der an eine übergeordnete TK-Anlage wird der externe Takt übernommen. Teilnehmer-Anschalteinschübe Jede Basiseinheit hat 32 Steckplätze für Teilnehmer-Einschübe. Die Teilnehmer-Einschübe verfügen über 4 identische Anschaltsätze. Die Anzahl von maximal 128 anschaltbaren Teilnehmern ist durch die interne PCM-Struktur vorgegeben. Die Teilnehmer- Einschübe sind durch die -Bus-Platinen miteinander verbunden. Jeder Einschub ist mit zwei 96poligen Messerleisten versehen. Die untere Messerleiste dient der Verbindung mit der Busplatine, während die Obere für den Signalaustausch mit den externen Geräten zur Verfügung steht. Ein Bustreiber-Einschub im "Master" und je ein Bustreiber-Erweiterungs- Einschub in den "Slaves" übernehmen die - Bus Verknüpfung. Folgende Teilnehmer-Anschalteinschübe sind im -Programm enthalten: - Teilnehmer-Anschalteinschub für analoge Telefone - Teilnehmer-Anschalteinschub für OB (Ortsbatterie)-Telefone und Gesellschaftsleitungen - Teilnehmer-Anschalteinschub für Teilnehmer mit S0-Schnittstelle - Teilnehmer-Anschalteinschub für Teilnehmer mit U-Schnittstelle - Teilnehmer-Anschalteinschub zur Anschaltung von Unterzentralen mit U-Schnittstelle (TA-ZZ) - Teilnehmer-Anschalteinschub für analoge Verstärker, Sprechstellen, Dispatcher usw. - Teilnehmer-Anschalteinschub für analoge Subsysteme - Linienanschalteinschub (32-fach) in Verbindung mit der Anschaltung von analogen Teilnehmern Der Teilnehmer-Anschalteinschub für analoge Subsysteme dient zum Anschluß von Anlagen und speziellen Endgeräten.Dadurch unterscheidet er sich von den anderen aufgeführten Baugruppen, die nur für Endteilnehmer ausgelegt sind. Zur physikalischen Anbindung an die Subsysteme werden Leitungsanpassungseinschübe zwischengeschaltet, die im folgenden Abschnitt näher beschrieben sind. Der Bustreiber-Einschub dient der Verknüpfung von VME-Bus und -Bus, sowie der Signalübertragung zu den "Slave"-Einschubträgern. -8-
9 Einschübe für Leitungsanpassungen Diese Einschübe (3 Höheneinheiten) werden als Schnittstellen-Einschübe zwischen vorhandenen Systemen und dem Teilnehmer- Anschalteinschub für analoge Subsysteme eingesetzt. Aufgabe dieser Einschübe ist es, die gegebenen Bedingungen der vorhandenen analogen Systeme auf eine einheitliche Schnittstelle für den Teilnehmer- Einschub am -Bus umzusetzen. Die Schnittstelle ist folgendermaßen definiert: - zwei a/b-leitungen (Senden und Empfangen) - eine serielle Schnittstelle - 8 E/A, wahlweise als Eingang oder Ausgang schaltbar Bisher wurden folgende Schnittstellen realisiert: - Anschaltung von Systemen mit Induktivwahlverfahren- oder E&M- Schnittstelle - Anschaltung von Linien des Notruf- Systems NES 92 - Anschaltung von Türsprechstellen - Anschaltung eines PC`s mit einer speziellen Schnittstellensoftware zur Umsetzung von internen Telegrammen in kundenspezifische Tabellen. - Anschaltung von Managementsystemen - Anschaltung von PC-Sprechstellen Einschübe zur Systemkomplettierung Neben den bedienbaren Schnittstellenanpassungen können Funkfeststationen mit Ruftonauswertern und Systeme Dispatcher 72 der DB AG über entsprechende Leitungsanpassungseinschübe an den Teilnehmer-Anschalteinschub für analoge Verstärker und Sprechstellen angeschlossen werden. Umrichter-Einschübe (DC/DC-Wandler), die eine Betriebsspannung von 5V und 12V bereitstellen, sowie Sicherungs-Einschübe für die internen Absicherungen und für die Absicherung von angeschlossenen Sprechstellen, Funkstationen usw. sind fester Bestandteil einer -Zentrale. Eine DCF-Uhr zur Synchronisation der systeminternen Zeit kannt ebenfalls integriert werden.. Weitere Einschübe, wie Ruf- und Signal- Generatoren, Verstärker und viele Einschübe aus dem Neumann Elektronik-MZV- Programm ergänzen das System. Koppelfeld-Einschub S -Schnittstellen - Einschub 0 Bustreiber-Einschub -9-
10 Systemkomponenten Digitale Peripherie Die Effizienz eines Kommunikationssystems kann nur gesteigert werden, wenn seine Funktionen auch von den Endgeräten genutzt werden. Für digitale Systemlösungen entwickelt Neumann Elektronik digitale Endgeräte. Die Außensprechstelle im bekannten wetterfesten Gehäuse ist mit einer U- Schnittstelle ausgerüstet. Die Innensprechstelle wurde zusätzlich mit einem Display versehen und ist über eine S0- Schnittstelle anschließbar. Um den Bedienungskomfort für zentrale Sprechstellen zu erhöhen, bietet Neumann eine PC-Sprechstelle als Touch-Screen an. Diese Sprechstelle wird bei erhöhtem Verbindungsaufkommen für die WL/EL- Kommunikation eingesetzt und kann zusätzlich als Telefon ausgestattet werden. Bei vielen WL/EL Verbindungstasten wird die Überschaubarkeit durch mehrere Ebenen sichergestellt. Selbstverständlich können auch beliebig viele Telefonzieltasten eingerichtet werden. Diese Kombination ist besonders für die Ausstattung von Leitständen geeignet. Bediengeräte, kombiniert aus einem digitalen Systemtelefon und einer digitalen Sprechstelle, werden von Neumann Elektronik u. a. für die Ausrüstung von 3S- Zentralen eingesetzt. Abfrageplätze für Neumann Notrufanlagen können auch mit einer Kombination aus Systemtelefon und PC ausgestattet werden. Für den PC steht eine grafische Bedieneroberfläche, das Neumann Elektronik Managementsystem NEMMS unter Microsoft WINDOWS 95 zur Verfügung. Für den Einsatz im Nahbereich von - Zentralen, in Bahnhöfen und in Parkhäusern zum Beispiel, bietet Neumann Elektronik digitale Notrufsäulen mit einem S0-Interface an. Service-Schnittstelle für den Techniker Alle wichtigen Komponenten des Systems werden laufend überwacht. Das Systemmanagement speichert einlaufende Meldungen. Diese werden abhängig von den Auswirkungen auf das gesamte System klassifiziert. Die Signalisierung einer Meldung kann auf folgenden Wegen erfolgen: - Ansteuerung von Relais zur externen Signalisierung - Eintragung in einen internen Speicherbereich auf der SRAM-Card der System-CPU - Ausgabe über die serielle Schnittstelle des Prozessors an einen PC. Für den PC steht eine Protokollsoftware unter Microsoft WINDOWS 95 zur Verfügung - Ausgabe über S0-Interface zu einem zentral installierten -Teleservice- Arbeitsplatz. Der -Teleservice-Arbeitsplatz besteht aus einem PC, bestückt mit einer ISDN- Schnittstellenkarte für die Kommunikation mit den Basiseinheiten. Über zusätzliche Baugruppen ist die Integration in ein LAN möglich. Der Teleservice-PC fragt zyklisch den Status der Zentralen ab. Bei wichtigen Meldungen baut die Zentrale selbständig die Verbindung zum Teleservice auf, um die Meldung spontan abzusetzen. Die Protokollsoftware ermöglicht durch eine bedienerfreundliche Oberfläche die schnelle Lokalisierung der Meldung. Neben der Netzwerk-Übersicht sind alle Schrankaufbauten grafisch dargestellt. Blinkende farbige Symbole weisen auf die fehlerhafte Baugruppe oder Schnittstelle in der entsprechenden Zentrale hin. Zusätzlich wird die Meldung verbal beschrieben und gespeichert. Der Arbeitsplatz dient auch zur Fernkonfiguration. Hierfür werden die benutzerindividuellen Daten mit -LIST eingegeben bzw. geändert. Die komplette Parameterliste wird per Eurofiletransfer auf den Hintergrundspeicher der SRAM-Card übertragen. Zu einem interaktiv bestimmbaren Zeitpunkt wird das Laden der neuen Liste in das System veranlaßt. Danach wird das System neu gestartet. Der Austausch bestimmter Telefonparameter kann während des normalen Betriebs erfolgen. Als Betriebssystem wird Microsoft WINDOWS NT eingesetzt. -10-
11 Innovative Netzstruktur S2M S2M S2M S2M S2M S2M S2M S2M S2M S2M DCP Zentrale 10 Zentrale 9 Zentrale 3 Zentrale 2 Zentrale 1 ZZ-analog U-interfaces TA-ZZ ZZ-analog ZZ-analog ZZ-analog ELA-Anlagen MF MZV EZV TA-ZZ TA-ZZ TA-ZZ TA-ZZ U-interfaces andere vergleichbare Anlagen MF MZV EZV MF Mehrfachfernsprecher MZV Mikroprozessor gesteuerte zentrale Vermittlungseinrichtung EZV Elektronische zentrale Vermittlungseinrichtung Multifunktionales digitales Kommunikationssystem ZZ Zwei Zentralenverbindung TA-ZZ Terminal Adapter für zwei Zentralenverbindungen S2M S2M TK Zentrale D-13_09_2002.cdr
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