Verkehrsbericht Ref /2/2016

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1 Verkehrsbericht Ref //016 April 016

2 1 INHALTSVERZEICHNIS VORWORT... VERKEHRSSICHERHEITSLAGE POLIZEIDIREKTION ZWICKAU KOMPAKT VERKEHRSUNFALLENTWICKLUNG Verkehrsunfallgeschehen PD Zwickau gesamt Verkehrsunfallgeschehen nach Revierbereichen Verkehrsunfälle je Einwohner Unfallursachen Unfallverursacher nach Altersgruppen Unfallverursacher nach Art der Verkehrsbeteiligung Wildunfälle Zeitliche Verteilung der Verkehrsunfälle Verkehrsunfälle unter Einwirkung berauschender Mittel Verkehrsunfälle mit schulpflichtigen Kindern im Alter von 6 bis 1 Jahren Verkehrsunfälle junger Fahrer im Alter von 18 bis Jahren Verkehrsunfälle älterer Verkehrsteilnehmer im Alter ab 65 Jahren Verkehrsunfälle mit Kradfahrern Verkehrsunfälle nach 1 StGB - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort Unfallgeschehen nach Landkreisen sowie den Städten Plauen und Zwickau... 5 SICHERE GESTALTUNG DES VERKEHRSRAUMES... 9

3 VORWORT Der vorliegende Verkehrsbericht soll eine differenzierte Einschätzung der Verkehrsunfalllage des Jahres im Bereich der Polizeidirektion Zwickau ermöglichen. Hauptanliegen ist es, Entwicklungen in bestimmten Bereichen des Unfallgeschehens aufzuzeigen. Dafür werden die Verkehrsunfalldaten aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. So können unter anderem territoriale Unfallentwicklungen, die Altersstruktur der Unfallbeteiligten oder auch die Unfallbeteiligung nach der Art der beteiligten Fahrzeuge nachvollzogen werden. An dieser Stelle muss auf Besonderheiten der hier vorliegenden statistischen Daten hingewiesen werden. So spielt u. a. im Bereich der Verkehrsstatistiken die Dunkelfeldproblematik eine nicht zu unterschätzende Rolle (z. B. bei Trunkenheits- oder Drogenfahrten, bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Radfahrern, bei Verkehrsunfällen mit leichten Sachschäden). Daher bilden die hier vorgelegten Zahlen nur die tatsächlich polizeilich erfassten Verkehrsunfälle und -verstöße ab. Bei den Daten, welche Grundlage für die Vergleiche mit den gesamtsächsischen Zahlen bilden, handelt es sich um Werte der elektronischen Erfassung von polizeilich registrierten Verkehrsunfällen in Sachsen (mit Stand Januar 016). Daraus resultierend könnten durchaus noch geringfügige Abweichungen zu späteren Veröffentlichungen resultieren. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die hier vorgelegten Daten überwiegend nach dem Verursacherprinzip aufbereitet sind. Daher sind beispielsweise insgesamt mehr Jugendliche (15- Jahre) an Unfällen beteiligt, als in den Diagrammen unter Pkt. 1.5 aufgeführt sind, da Jugendliche eben auch schuldlos in Verkehrsunfälle verwickelt werden. Für die Altersgruppe der jungen Fahrer 1 ist die Gesamtbeteiligung dann allerdings unter Pkt noch gesondert dargestellt. Hinweise zu den statistischen Quellen des Dokuments 1. für Verkehrsunfalldaten: Elektronische Unfalltypenkarte/Euska (Stand Februar 016). für Verkehrsvergehen: Integrierte Vorgangsbearbeitung/IVO (Stand Februar 016) 3. für Bevölkerungszahlen: Statistisches Landesamt Sachsen (Stand Juni ). für Flächenangaben: Statistisches Landesamt Sachsen (Stand Juni ) 1 Als junge Fahrer werden im Bericht Verkehrsteilnehmer im Alter von 18 bis Jahren bezeichnet.

4 3 VERKEHRSSICHERHEITSLAGE POLIZEIDIREKTION ZWICKAU KOMPAKT Betreuungsbereich der PD Zwickau - Straßennetz und Fläche: 75 km Bundesautobahn ausschließlich BAB km Bundesstraßen 650 km Staatsstraßen 361km Gesamtfläche Betreuungsbereich der PD Zwickau - Territorium und Bevölkerung: Vogtlandkreis Landkreis Zwickau zehn Große Kreisstädte: Auerbach, Reichenbach, Plauen, Oelsnitz/Vogtl., Crimmitschau, Werdau, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal, Glauchau insgesamt Einwohner (-3.13 Einwohner im Vergleich zum Bericht, der den Stand der Bevölkerungszahlen vom Dezember 013 widerspiegelte) Verkehrsunfallgeschehen insgesamt: Verkehrsunfälle (+1) leicht Verletzte (+6) 587 schwer Verletzte (-37) 31 Getötete (+1) Entgegen der Entwicklung im Jahr ist die Zahl der Gesamtunfälle in der PD Zwickau wieder leicht gestiegen, die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen dagegen rückläufig. Im Bereich der Verkehrstoten ist leider wieder ein sprunghafter Anstieg von 19 auf 31 getötete Verkehrsteilnehmer (+1) zu verzeichnen. Die Mehrzahl der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden ereignete sich nach wie vor im innerörtlichen Bereich (innerorts 3, außerorts 155). Verkehrsunfallgeschehen auf der BAB 7: 703 Verkehrsunfälle insgesamt (+88) 79 leicht Verletzte (+9) 37 schwer Verletzte (-) Getötete (+1) Unfallursachen: Die Hauptunfallursachen im Jahr waren: 1. ungenügender Sicherheitsabstand. Nichtbeachten der Vorfahrt 3. nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit. Insgesamt ist nach wie vor der zu geringe Sicherheitsabstand häufigste Unfallursache, gefolgt von den Vorfahrts- und den Geschwindigkeitsunfällen. Mit einem Anteil von 1,3 % dominieren die Geschwindigkeitsunfälle die Ursachenstatistik bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden, gefolgt von den Vorfahrtsunfällen mit einem Anteil von 19,75 %. Bei 1,6 % aller Unfälle (0) wurde als Ursache Alkoholeinwirkung festgehalten. Zwar ist die Zahl der Unfälle insgesamt nicht alarmierend, allerdings sind die Folgen dieser Unfälle häufig schwerwiegend. Bei 30 % (71) dieser Verkehrsunfälle waren Personenschäden zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Alkoholunfälle leicht zurück gegangen.

5 Unfallbeteiligung Kinder gelten auch im Straßenverkehr als besonders schutzbedürftig. Deshalb werden sie im Rahmen der Unfallstatistik gesondert betrachtet, obwohl sie erfreulicherweise keine Risikogruppe darstellen. Insgesamt waren 117 (-15) schulpflichtige Kinder im Alter von 6 bis 1 Jahren an Verkehrsunfällen beteiligt. Tödlich verletzte Kinder mussten in dieser Altersgruppe nicht beklagt werden. Allerdings starb ein zweijähriger Junge, als er beim Spielen auf der Straße von einem rückwärts fahrenden Lieferfahrzeug überrollt wurde. Die Zahl der verletzten Schulkinder sinkt auf 107 (-9). 75 % der Unfälle ereigneten sich in der Freizeit und 5 % auf dem Schulweg. Die positive Entwicklung der Unfallzahlen junger Fahrer kann fortgeschrieben werden, dies allerdings nur bei Betrachtung der absoluten Unfallzahlen. Der im vergangenen Jahr deutlich gesunkene Verursacheranteil (absolute Werte) hat nochmals um 69, auf 1.81 Fälle abgenommen. Setzt man allerdings die Zahl der Unfälle ins Verhältnis zum Bevölkerungsanteil junger Fahrer, so ist der Verursacheranteil das zweite Jahr in Folge ansteigend. Gestiegen ist auch wieder der Anteil der Unfallbeteiligung insgesamt (junge Fahrer als VKU-Verursacher + VKU mit Beteiligung junger Fahrer). Bei Unfällen mit jungen Fahrern kamen insgesamt 98 (- ) Menschen zu Schaden. Die dominierenden Unfallursachen waren mit einem Anteil von 0,7 % ungenügender Sicherheitsabstand und mit 18 % die nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit. Drei Menschen (- ) starben bei von jungen Fahrern verursachten Verkehrsunfällen. Bei den von jungen Fahrern verursachten Unfällen mit Personenschaden gab es einen Rückgang von 33 auf 0 Unfälle (-13). Dass sich Deutschland derzeit in einem demografischen Wandel befindet, ist hinlänglich bekannt. Auch ist festzustellen, dass die Verkehrsbeteiligung von Senioren immer häufiger auf das Interesse der Medien stößt. Diesem Umstand wird Rechnung getragen, indem auch der Verkehrsbericht wieder einige spezielle Ausführungen zu dieser Gruppe der Verkehrsteilnehmer macht. Die Unfallsituation stellt sich wie folgt dar:.9 (+) Verkehrsunfälle wurden von Senioren verursacht. Als häufigste Unfallursache ist die Missachtung von Vorfahrtsregeln zu registrieren. Im Vergleich zu den jungen Fahrern beträgt der Anteil dieser Altersgruppe an den Gesamtunfällen 16, %, ihr Bevölkerungsanteil liegt hingegen bei 8,5 %. Verkehrsunfallfluchten Im Jahr stieg die Zahl der Verkehrsvergehen nach 1 StGB (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) wieder leicht an, auf insgesamt 3.00 Fälle (+8). Die Aufklärungsquote betrug 35 % (-3 %). Der Anteil der Unfallfluchten mit Personenschäden liegt bei % (19 Unfälle). Bei diesen Unfallfluchten konnten die Täter in 3 Fällen ermittelt werden (33 % Aufklärungsquote). Verkehrsüberwachung Die Verkehrsüberwachung ist eines der wichtigsten Instrumente der Verkehrssicherheitsarbeit. Im Jahr wurden (+8.58) Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Während Einsatzstunden (+77) wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, davon Stunden (-105) mit dem Lasermessgerät LTI. Bei der Überwachung der Bestimmungen zu Rückhalteeinrichtungen wurden 6.77 Verstöße (-86) registriert. Im Jahr wurden 810 Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol (-56) und 0 Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Drogen (-0) festgestellt. Örtliche Unfalluntersuchung Auf Basis der örtlichen Unfalluntersuchungen konnten durch die Verkehrsunfallkommissionen 36 Unfallschwerpunkte als beseitigt betrachtet werden. Es wurden 8 neue Unfallschwerpunkte registriert, so dass im Vergleich zum Jahr die Anzahl der Unfallhäufungsstellen auf 88 gesunken ist. Als Senioren werden nach der Definition des Statistischen Bundesamtes Personen bezeichnet, die 65 Jahre und älter sind.

6 5 Übersicht zur regionalen Verteilung der Verkehrsunfälle in der Polizeidirektion Zwickau Verkehrsunfälle insgesamt (ohne BAB)

7 6 Übersicht zur regionalen Verteilung der Verkehrsunfälle in der Polizeidirektion Zwickau Verkehrsunfälle mit Personenschaden (ohne BAB)

8 7 1 VERKEHRSUNFALLENTWICKLUNG 1.1 Verkehrsunfallgeschehen PD Zwickau gesamt (5-Jahres-Vergleich) VU gesamt davon VU Personenschaden davon VU Sachschaden

9 8 Entwicklung der Unfälle mit Personenschaden VU mit schwerem Personenschaden VU mit leichtem Personenschaden Entwicklung der Unfallfolgen Leichtverletzte Schwerverletzte Getötete

10 9 Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden innerorts/außerorts - ohne BAB (5-Jahres-Vergleich) außerorts innerorts Verkehrsunfälle mit leichtem Personenschaden innerorts/außerorts - ohne BAB (5-Jahres-Vergleich) außerorts innerorts

11 10 1. Verkehrsunfallgeschehen nach Revierbereichen Verkehrsunfälle insgesamt (5-Jahres-Vergleich) PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau APR Reichenbach

12 11 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (5-Jahres-Vergleich) PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau APR Reichenbach

13 1 1.3 Verkehrsunfälle je Einwohner (Vergleichsgrößen Freistaat Sachsen, PD Zwickau, Revierbereiche PD Zwickau) Verkehrsunfälle je Einwohner insgesamt Freistaat Sachsen PD Zwickau gesamt PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau Verkehrsunfälle mit Personenschaden je Einwohner Freistaat Sachsen PD Zwickau gesamt PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau

14 13 Verunglückte Personen je Einwohner insgesamt Freistaat Sachsen 5 PD Zwickau gesamt PR Auerbach PR Glauchau 8 97 PR Plauen PR Werdau PR Zwickau Getötete Personen je Einwohner 5 Freistaat Sachsen 5 PD Zwickau gesamt 3 6 PR Auerbach 5 PR Glauchau 6 PR Plauen 5 6 PR Werdau 7 PR Zwickau 3

15 1 Schwerverletzte Personen je Einwohner Freistaat Sachsen PD Zwickau gesamt PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau Bei Betrachtung der relativen Unfallzahlen ist im Vergleich zum Freistaat Sachsen leider festzustellen, dass die Polizeidirektion Zwickau bei den Gesamtunfällen, bei der Anzahl der Schwerverletzten und bei der Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten eine Belastung über dem sächsischen Durchschnitt aufweist. Als besonders negativ ist sicherlich der deutliche Anstieg bei der Zahl der Verkehrstoten zu bewerten. Die Analyse dieser Unfälle offenbarte eine Bandbreite hinsichtlich der Unfallörtlichkeiten, der Beteiligten und der Ursachen, der auch im Nachgang betrachtet nicht mit polizeilichen Maßnahmen zu begegnen war.

16 15 1. Unfallursachen Ursachen Verkehrsunfälle insgesamt 3 ungenügender Sicherheitsabstand Nichtbeachten der Vorfahrt nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit Fehler beim Abbiegen Fehler beim Vorbei-/Nebeneinanderfahren Fehler beim Überholen Alkoholeinfluss falsches Verhalten gegenüber Fußgängern andere Unfallursachen.795 = 18,%.633 = 16,3 % = 11,8 % = 13,1 % 1.5 = 8,1 % 1.30 = 8,3 % 91 = 3, % 7 = 3,0 % 9 =,8 % 387 =,6 % 56 = 1,7 % 9 = 1,7 % 0 = 1,6 % 50 = 1,7 % 11 = 0,8 % 1 = 0,8 % 7.9 = 7,6 % = 6,3 % Entwicklung der Hauptunfallursachen (5-Jahres-Vergleich) ungenügender Sicherheitsabstand nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit Nichtbeachten der Vorfahrt An dieser Stelle werden nur die Hauptunfallursachen betrachtet. Es gibt im Unfallursachenkatalog insgesamt 79 mögliche Ursachen, was die große Anzahl andere Unfallursachen erklärt. Einen großen Anteil nimmt dabei die Ursache 9 Andere Fehler beim Fahrzeugführer ein. Diese Ursache wird den Unfällen zugeordnet, für die eine genauere Beschreibung nicht möglich ist (z. B. Unfallfluchten). Der Anteil der Unfallfluchten am Gesamtunfallgeschehen lag im Jahr bei 1,1 %.

17 16 Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit Nichtbeachten der Vorfahrt 335 = 1,3 % 330 = 0,5 % 309 = 19,7 % 386 =,0 % ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen falsches Verhalten gegenüber Fußgängern Alkoholeinfluss Fehler beim Überholen Fehler beim Vorbei-/Nebeneinanderfahren andere Ursachen 30 = 1,6 % 09 = 13,0 % 1 = 9, % 15 = 7,8 % 109 = 6,9 % 88 = 5,5 % 71 =,5 % 81 = 6,0 % 50 = 3, 5 =,8 % 1 = 1,3 % 16 = 1,0 % 03 = 5,6 % 55 = 8,3 % Entwicklung der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden (5-Jahres-Vergleich) nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit Nichtbeachten der Vorfahrt ungenügender Sicherheitsabstand

18 17 Demographische Entwicklung - Bevölkerungsanteile nach Altersgruppen (für die Einordnung der folgenden Diagramme zur Unfallentwicklung nach Altersgruppen) 1-5 Jahre 6-1 Jahre,%,% 3,7%,%,% 6,9% 6,8% 7,6% 6,6% 6,% Jahre 6,7% 7,0% 7,7% 8,1% 8,8% 5-3 Jahre 10,7% 10,8% 11,1% 10,7% 10,7% 35 - Jahre 10,8% 11,% 11,7% 11,8% 1,1% 5-5 Jahre 15,8% 16,% 16,7% 16,% 16,% 55-6 Jahre 16,% 16,1% 16,1% 15,% 15,1% 65-7 Jahre 13,% 13,% 1,0% 1,0% 1,3% ab 75 Jahre 13,5% 13,3% 1,6% 11,9% 15,% Bevölkerung der Landkreise Zwickau und Vogtlandkreis

19 18 Demographische Entwicklung - Bevölkerung nach Altersgruppen absolut 5 (für die Einordnung der folgenden Diagramme zur Unfallentwicklung nach Altersgruppen) 1-5 Jahre 6-1 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre ab 75 Jahre Bevölkerung der Landkreise Zwickau und Vogtlandkreis

20 Unfallverursacher nach Altersgruppen Unfallverursacher bei Verkehrsunfällen insgesamt (5-Jahres-Vergleich) 1-5 Jahre 6-1 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 55-6 Jahre Jahre ab 75 Jahre

21 0 Unfallverursacher bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden 1-5 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 5-5 Jahre 55-6 Jahre Jahre ab 75 Jahre

22 1 Unfallverursacher bei Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden 1-5 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre ab 75 Jahre

23 Unfallverursacher je Einwohner nach Altersgruppen 1-5 Jahre 6-1 Jahre Jahre Jahre Jahre 5-5 Jahre 55-6 Jahre Jahre ab 75 Jahre

24 3 Unfallverursacher Vergleich absoluter und relativer Wert Verursacher pro Einwohner Verursacher gesamt ab Unfallverursacher nach Art der Verkehrsbeteiligung Unfallverursacher Verkehrsunfälle gesamt Fußgänger Fahrrad motorisiert bis 50 ccm motorisiert bis 15 ccm motorisiert ab 15 ccm Pkw Lkw KOM sonstige Fahrzeuge*

25 Unfallverursacher Verkehrsunfälle mit Personenschaden (ohne Wildunfälle) Fußgänger 8 57 Fahrrad motorisiert bis 50 ccm motorisiert ab 15 ccm 3 56 motorisiert bis 15 ccm 9 17 Pkw Lkw 89 8 KOM 8 11 sonstige Fahrzeuge* 6 9 *VwV Verkehrsunfall/Verzeichnis der Arten der Verkehrsbeteiligung: Sonstige unbekannte Fahrzeuge - hierzu zählen alle übrigen Fahrzeuge, auch solche mit eigenem Antrieb, aber ohne amtliches Kennzeichen. Eine Zuordnung zu dieser Position erfolgt ferner, wenn bei einem Unfall die genaue Art des Fahrzeuges wegen Unfallflucht nicht festgestellt werden kann. 1.7 Wildunfälle Anteil am Gesamtunfallgeschehen ,0 % , % 1.7 8,3 % ,0 % ,0 %

26 5 Anzahl der Wildunfälle nach Straßenklasse (ohne BAB) Bundesstraßen Staatsstraßen Kreisstraßen Gemeindestraßen Zeitliche Verteilung der Verkehrsunfälle Zeitliche Verteilung aller Unfälle nach Monaten Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Februar Januar

27 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 08:00 bis 11:59 16:00 bis 19:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 00:00 bis 03:59 0:00 bis 07:59 08:00 bis 11:59 1:00 bis 15:59 16:00 bis 19:59 0:00 bis 3:59 6 Zeitliche Verteilung aller Unfälle nach Wochentag und Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Zeitliche Verteilung der Verkehrsunfälle mit Personenschaden nach Wochentag und Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Die monatliche Unfalldichte wird sehr stark von den im Jahresverlauf vorherrschenden Witterungsverhältnissen beeinflusst. Daher hat diese Statistik überwiegend informellen Charakter und ist nicht für verallgemeinerbare Aussagen geeignet. Bei Betrachtung der Unfälle nach Wochentagen ist der Freitag sowohl bei den Gesamtunfällen als auch bei Unfällen mit Personenschaden am stärksten belastet. Dieser Umstand muss im Rahmen der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen Berücksichtigung finden.

28 7 1.9 Verkehrsunfälle unter Einwirkung berauschender Mittel Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung Anteil am Unfallgeschehen (5-Jahres-Vergleich) ,% 5,9% 6,0% 5,0%,5%,0%,0% 1,7% 1,7% 1,6% 1,5% 1,5% 1,% 1,3% 1,% Anteil der Alkoholunfälle an Gesamtunfällen Anteil der Alkoholunfälle an Sachschadensunfällen Anteil der Alkoholunfälle an Unfällen mit Personenschaden Getötete und Verletzte bei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinwirkung (5-Jahres-Vergleich) dabei Getötete dabei Schwerverletzte dabei Leichtverletzte

29 8 Verkehrsunfälle unter Einwirkung von Alkohol im Vergleich zu festgestellten folgenlosen Trunkenheitsfahrten (5-Jahres-Vergleich) Alkoholunfälle gesamt davon Unfälle mit Personenschaden Folgenlose Trunkenheitsfahrten Folgenlose Trunkenheitsfahrten nach Revierbereichen (5-Jahres-Vergleich) PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau APR

30 9 Verfolgungsindex Alkohol PD Zwickau PR Auerbach 1,6,0,9,8 3, 3,5 3,3 3,,9 5, PR Glauchau 3,3 3,3 3,,1, PR Plauen 1,8 1,6,0 1,6 1,5 PR Werdau 3,9 3,8 5,1 5,5 5,7 PR Zwickau,7,7 3,1 3,0 3, APR,0,7 5, 5, 5, Der Verfolgungsindex Alkohol ist das Verhältnis von folgenlosen Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfällen unter Alkoholeinwirkung (V-Index = folgenlose Trunkenheitsfahrten/Alkoholunfälle). Verkehrsunfälle unter Einwirkung von Drogen Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss davon Verkehrsunfälle mit Personenschaden folgenlose Drogenfahrten (durch Gutachten bestätigt)

31 30 Folgenlose Drogenfahrten nach Revierbereichen (5-Jahres-Vergleich) PR Auerbach PR Glauchau PR Plauen PR Werdau PR Zwickau APR Festgestellte Fahrzeugführer unter Einwirkung von Drogen Gegenüberstellung positiver Vortest und durch Gutachten bestätigte Drogenfahrten 76 % 78 % 8 % 79 % 91 % Quote: Anfangsverdacht/positives Gutachten Festgestellte Fahrzeugführer unter Einwirkung von Drogen davon durch Gutachten bestätigt

32 Verkehrsunfälle mit schulpflichtigen Kindern im Alter von 6 bis 1 Jahren (5-Jahres-Vergleich) Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern insgesamt (auch als Insassen von Pkw) Verkehrsunfälle gesamt davon auf dem Schulweg davon in der Freizeit Kinderunfälle - Unfallfolgen getötete Kinder als Radfahrer und Fußgänger Verletzte Kinder als Radfahrer und Fußgänger Verletzte Kinder als Insassen Für das Jahr ist bei den Unfällen mit Kinderbeteiligung insgesamt ein leichter Rückgang festzustellen. Der in den letzten Jahren beobachtete Zuwachs bei den als Radfahrer und Fußgänger verletzten Kindern muss nicht mehr registriert werden. Hingegen ist die Zahl der bei Unfällen als Insassen verletzten Kinder wieder angestiegen. Bei dem tödlich verunglückten Kind im Jahr handelte es sich um ein Rad fahrenden Jungen. Der Achtjährige befuhr mit seinem Fahrrad einen Gehweg in der Ortslage Reichenbach. Als ein Traktor an dem Jungen vorbeifuhr, verlor er aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Rad, stürzte auf die Fahrbahn und wurde in der weiteren Folge vom Anhänger des Traktors erfasst. Dabei erlitt das Kind tödliche Verletzungen.

33 3 Kinderunfälle Kinder als Verursacher nach Art der Verkehrsbeteiligung Verursacher als Radfahrer Verursacher als Fußgänger Alter der Schulkinder und Art der Verkehrsbeteiligung 1 Jahre 9 Fußgänger Radfahrer Insassen 13 Jahre Jahre 11 Jahre Jahre Jahre 6 8 Jahre Jahre Jahre Die statistischen Ausschläge des Vorjahres beim Verursacheranteil sowohl bei den Radfahrern als auch bei den Fußgängern haben sich nicht wiederholt. Bestand hat der Anstieg der verunfallten Kinder im Alter von 9 zu 10 Jahren als Radfahrer. Eine Ursache dieses Anstiegs kann in dem Umstand gesehen werden, dass die Kinder in diesem Alter die Schule wechseln und ihre Wege zunehmend allein auch mit dem Fahrrad - bewältigen. Die schulische Radfahrausbildung setzt in der. Klasse daher genau zum richtigen Zeitpunkt an, scheint allein aber nicht ausreichend zu sein, um den Anstieg der Unfälle an dieser Schwelle zu verhindern. Dies wiederum ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sowohl vor als auch nach der schulischen Radfahrausbildung die Notwendigkeit weiterer Präventionsmaßnahmen besteht. Dabei sind in erster Linie die Elternhäuser gefordert. Aber auch in der schulischen Verkehrserziehung bestehen sicherlich noch mehr Möglichkeiten, um diese auch nach der Radfahrausbildung in den Unterricht zu integrieren.

34 Verkehrsunfälle junger Fahrer im Alter von 18 bis Jahren Junge Fahrer sind auch in der Unfallstatistik überrepräsentiert. Dieser Umstand wird deutlich, wenn man den Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung (,3 %) im Vergleich zu ihrem Anteil am Unfallgeschehen (9,8 %) betrachtet. Der stetige Rückgang der Gesamtunfälle ist insgesamt zwar positiv zu bewerten, korreliert aber mit einem Rückgang der Bevölkerungszahlen in dieser Altersgruppe. Daher sind die sinkenden Unfallzahlen nicht zwingend Ausdruck eines veränderten Verkehrsverhaltens in der Altersgruppe. Bei Betrachtung der Zahlen muss aber auch beachtet werden, dass die Altersgruppe aufgrund der Anfängerproblematik immer stärker belastet sein wird, als die Altersgruppen mit mehr Fahrerfahrung. Die überproportionale Unfallbeteiligung darf also nicht allein auf jugendtypisches Draufgängertum zurückgeführt werden, sondern ist vielmehr auch Ausdruck mangelnder Erfahrung. Im Jahr sind die Zahlen im Bereich der Leichtverletzten wieder leicht rückläufig. Die Zahl der Schwerverletzten steigt minimal an. Ungenügender Sicherheitsabstand ist die Hauptursache bei Unfällen von jungen Fahrern. Anteile junger Fahrer am Verkehrsunfallgeschehen Verkehrsunfälle gesamt Verkehrsunfälle mit Personenschaden 1.81 = 9,8 % 0 = 1,0 % = 90, % 1.35 = 86,0 % übrige Unfallverursacher junge Fahrer übrige Unfallverursacher junge Fahrer Verkehrsunfallbeteiligung junger Fahrer Beteiligte gesamt davon Verursacher

35 3 Entwicklung der Unfälle mit jungen Fahrern als Unfallverursacher pro Einwohner Verursacher pro Einwohner Verursacher gesamt Unfallfolgen (Unfälle mit jungen Fahrern als Verursacher) Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Art der Verkehrsbeteiligung bei Verkehrsunfällen insgesamt mit jungen Fahrern als Verursacher Pkw Lkw (ab 3,5 t zgg) andere Fahrzeuge 7 77 Zusammensetzung andere Fahrzeuge: x Zweiräder bis zu 15 ccm 1 x Zweiräder mit mehr als 15 ccm x Fahrräder 19 x sonstige Fahrzeuge

36 35 Hauptunfallursachen bei Unfällen junger Fahrer (5-Jahres-Vergleich) nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit ungenügender Sicherheitsabstand Nichtbeachten der Vorfahrt , % der von jungen Fahrern verursachten Unfälle waren auf die Ursache Alkohol zurückzuführen. In den zurückliegenden Jahren wurden ähnliche Werte erfasst. Fahrerlaubnisrechtliche Maßnahme Begleitetes Fahren mit 17 BF17 Diese Erweiterung der Fahrerlaubnisverordnung, welche nach dem Modellversuch ( bis zum u. a. in Sachsen) am bundesweit eingeführt wurde, ist eine weitere Maßnahme, um der besonderen Gefährdung junger Fahrer im Straßenverkehr zu begegnen. Eine diesbezügliche Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen hat u. a. ergeben, dass junge Fahrer, die die BF17 Fahrerlaubnis erworben haben, insgesamt weniger Verkehrsordnungswidrigkeiten begehen und auch weniger Unfälle verursachen. Im Landkreis Zwickau gab es insgesamt 1.0 Anträge für die Fahrerlaubnis BF 17 (Klasse B). Dagegen gab es nur insgesamt 868 Anträge von 18-5jährigen (Neuerteilungen und Erweiterungsanträge). Im Vogtlandkreis wurden über alle Altersgruppen Fahrerlaubnisse der Klasse B erteilt. Weit über die Hälfte dieser Erteilungen (1.011) waren BF 17 Fahrerlaubnisse. Die Zahlen zeigen deutlich, dass der BF 17 Führerschein sehr großen Zuspruch findet. Im Folgenden sind zwei Diagramme zu sehen, die die Beteiligung von BF17 Fahrern an Verkehrsunfällen widerspiegeln. Allerdings sind nur die Unfälle darstellbar, welche sich während der Begleitphase ereignet haben. Eine Differenzierung der Unfälle nach dem Übergang in die begleitfreie Phase ist nicht ohne Weiteres möglich. Hierzu würde es spezieller Untersuchungen bedürfen. Von BF17 Fahrern in der Begleitphase verursachte Verkehrsunfälle Verkehrsunfälle gesamt davon mit Personenschaden

37 36 Beteiligung von BF17 Fahrern in der Begleitphase an Verkehrsunfällen insgesamt Beteiligte gesamt davon Verursacher Verkehrsunfälle älterer Verkehrsteilnehmer im Alter ab 65 Jahren Verkehrsunfälle gesamt Verkehrsunfälle mit Personenschaden.9 = 16,% 35 = 1,9 % 1.68 = 85,6 % = 85,1 % übrige Unfallverursacher ältere Fahrer übrige Unfallverursacher ältere Fahrer Beteiligte ältere Fahrer Beteiligte gesamt davon Fahrzeugführer davon Fußgänger

38 37 Entwicklung der Unfälle mit älteren Fahrern als Unfallverursacher Verursacher gesamt Verursacher pro Einwohner Verursacher pro Einwohner Junge Fahrer Senioren Folgen der Unfälle mit älteren Fahrern als Unfallverursacher Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte

39 38 Hauptunfallursachen bei Unfällen älterer Fahrer (5-Jahres-Vergleich) Nichtbeachten der Vorfahrt ungenügender Sicherheitsabstand nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit Bei der Betrachtung dieser Unfallzahlen darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der Bevölkerungsanteil dieser Gruppe zugenommen hat. Auf keinen Fall sollten diese Werte zu einer Dramatisierung des diesbezüglichen Unfallgeschehens führen, denn im Vergleich mit anderen Altersgruppen ist die Unfallbeteiligung der älteren Verkehrsteilnehmer insgesamt als durchschnittlich zu bezeichnen. Dennoch sollte dem Umstand, dass diese Unfälle aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen werden, im Rahmen der Verkehrsüberwachung und der Verkehrssicherheitsarbeit Rechnung getragen werden. Polizeilich ist dieser Problematik nur bedingt zu begegnen, da Unfallursachen häufig auf nur kurzeitige Wahrnehmungs- und Leistungsdefizite zurückzuführen sind. Bei Anzeichen für die Ungeeignetheit zur Verkehrsteilnahme ist aber konsequent von Abs. 1 StVG Gebrauch zu machen, der die Informationspflicht der Polizei gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde regelt. Insgesamt werden diesbezüglich nur gesamtgesellschaftliche Anstrengungen für eine moderate Entwicklung sorgen können. Im Fokus sollte die Stärkung einer verantwortungsbewussten und kritischen Selbsteinschätzung der Verkehrsteilnehmer stehen, die von den behördlichen Instanzen auf geeignete Weise hinterfragt werden muss.

40 Verkehrsunfälle mit Kradfahrern (mit Zweirädern über 50 ccm) Im Jahr waren mit insgesamt 3 Kradfahrern 0 weniger an Unfällen beteiligt, als im Vorjahr (/3). Die Zahl der Verursacher ist im Vergleich zu um einen Fall, auf 16 gestiegen. Bei den Unfällen mit Personenschaden ist ein Rückgang von 73 auf 6 Fälle zu verzeichnen. Differenziert nach Schwere der Verletzungen ist ein Anstieg bei den Leichtverletzten und ein Rückgang bei den Schwerverletzten zu verzeichnen. Die Zahl der getöteten Kradfahrer liegt wie bei zwei Fällen, trotz des deutlichen Anstiegs der Gesamtzahl in dieser Unfallkategorie. Zeitlich betrachtet ergeben sich im Bereich der Motorradunfälle naturgemäß Schwerpunkte in den Monaten April bis September. Verkehrsunfälle gesamt Verkehrsunfälle mit Personenschaden = 99, % 16 = 0,8% 6 =,1% = 95,9 % übrige Unfallverursacher Kradfahrer als Unfallverursacher übrige Unfallverursacher Kradfahrer als Unfallverursacher Entwicklung der Verkehrsunfälle mit Kradfahrern Beteiligte gesamt davon Verursacher

41 0 Folgen der Verkehrsunfälle mit Kradfahrern als Unfallverursacher Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Ursachen der Verkehrsunfälle mit Kradfahrern als Unfallverursacher nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Überholen Nichtbeachten der Vorfahrt Fehler beim Abbiegen In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Kradfahrer häufig auch Opfer von Vorfahrtsmissachtungen anderer Verkehrsteilnehmer werden. Im Jahr kam es zu 5 Vorfahrtsunfällen (mit Beteiligung von Motorrädern), die nicht von den Kradfahrern verursacht wurden.

42 1 Alter der Kradfahrer als Unfallverursacher (5-Jahres-Vergleich) mit Zweirädern über 15 ccm mit Zweirädern ab 50 ccm bis 15 ccm mit Zweirädern bis 50 ccm 15 bis Jahre bis Jahre bis Jahre bis 3 Jahre bis 3 Jahre 5 bis 3 Jahre bis Jahre bis Jahre 1 35 bis Jahre bis 5 Jahre bis 5 Jahre bis 5 Jahre bis 6 Jahre bis 6 Jahre bis 6 Jahre bis 7 Jahre 65 bis 7 Jahre bis 7 Jahre ab 75 Jahre ab 75 Jahre 1 0 ab 75 Jahre

43 1.1 Verkehrsunfälle nach 1 StGB - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort 6 (5-Jahres-Vergleich) Vergehen gemäß 1 StGB und Aufklärungsquote PD Zwickau gesamt 1.10 = 35 % 3.00 Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort davon aufgeklärt 1.1 = 38 % = 35 % = 33 % = 36 % Datenquelle: Euska

44 3 Vergehen gemäß 1 StGB nach Revierbereichen Unfallfluchten und Aufklärungsquote Polizeirevier Auerbach Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 36 % 3 % 35 % 35 % 33 % Unfallfluchten und Aufklärungsquote Polizeirevier Glauchau Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 33 % 35 % 3 % 35% 31 % Unfallfluchten und Aufklärungsquote Polizeirevier Plauen Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 3 % 3 % 33 % 38 % 3 %

45 Unfallfluchten und Aufklärungsquote Polizeirevier Werdau Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 37 % 35 % 3 % 0 % 36 % Unfallfluchten und Aufklärungsquote Polizeirevier Zwickau Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 1 % 3 % 3 % % 3 % Unfallfluchten und Aufklärungsquote Autobahnpolizeirevier Aufklärungsquote Vergehen nach 1 StGB 8 % 18 % % 0 % 1 %

46 Unfallgeschehen nach Landkreisen sowie den Städten Plauen und Zwickau 7 Verkehrsunfallgeschehen im Vogtlandkreis VU gesamt davon VU Personenschaden davon VU Sachschaden leicht Verletzte schwer Verletzte Getötete Alle Unfallzahlen ohne Berücksichtigung der Verkehrsunfälle auf der BAB 7.

47 6 Verkehrsunfallgeschehen im Landkreis Zwickau VU gesamt dav. VU Personenschaden dav. VU Sachschaden leicht Verletzte schwer Verletzte Getötete

48 7 Verkehrsunfallgeschehen in der Stadt Plauen 8 VU gesamt davon VU Personenschaden davon VU Sachschaden leicht Verletzte schwer Verletzte Getötete Unfallzahlen der Stadt Plauen stellen Teilwerte ( Davon-Zahlen ) der Unfallzahlen des Vogtlandkreises dar

49 8 Verkehrsunfallgeschehen in der Stadt Zwickau 9 VU gesamt davon VU Personenschaden davon VU Sachschaden leicht Verletzte schwer Verletzte Getötete Unfallzahlen der Stadt Zwickau stellen Teilwerte ( Davon-Zahlen ) der Unfallzahlen des Landkreises Zwickau dar

50 9 SICHERE GESTALTUNG DES VERKEHRSRAUMES Örtliche Unfalluntersuchung Unfallhäufungen im Bereich der PD Zwickau Unfallhäufungsstellen (UHS) Landkreis Zwickauer Land (ohne Stadt Zwickau) Vogtlandkreis (ohne Stadt Plauen) beseitigte neue Stadt Plauen Stadt Zwickau BAB Gesamt * Die Angaben in der Tabelle geben den Sachstand vor bzw. nach den im Jahr durchgeführten Unfallkommissionen wieder Verkehrsunfallkommissionen - ein wesentliches Element der Verkehrssicherheitsarbeit Verkehrsunfallkommissionen sind gemäß VwV Örtliche Unfalluntersuchung in allen Landkreisen, den Kreisfreien Städten, den Großen Kreisstädten sowie beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (aufgrund der Zuständigkeit für Bundesautobahnen) einzurichten. Die Großen Kreisstädte werden von dieser Regelung freigestellt, wenn sie sich im Einvernehmen an den Verkehrsunfallkommissionen des jeweiligen Landkreises beteiligen. Mitglieder der Verkehrsunfallkommissionen sind neben Vertretern der örtlichen Straßenverkehrsbehörden, welche mit der Federführung für die Kommissionen betraut sind, immer auch Vertreter der Straßenbaubehörden und des Polizeivollzugsdienstes. Durch die zielgerichtete Lokalisierung von unfallträchtigen Knotenpunkten oder Streckenabschnitten und die unmittelbare Veranlassung von Gegenmaßnahmen stellen die Unfallkommissionen einen äußerst wichtigen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit dar. Die polizeiliche Arbeit ist für Verkehrsunfallkommissionen dabei in mehreren Phasen elementar. Im ersten Schritt müssen die Kollegen des Streifendienstes durch eine gewissenhafte Unfallaufnahme den Grundstein für eine zielführende Unfallauswertung legen. Im nächsten Schritt sind es die Mitarbeiter/innen EUSka, die durch eine aufwendige Auswertung der Unfalldaten Unfallhäufungsstellen (UHS) lokalisieren und diese für die Behandlung in den Unfallkommissionen aufbereiten. Schlussendlich bringen erfahrene Kolleginnen und Kollegen ihren polizeilichen Sachverstand in den Sitzungen der Unfallkommissionen ein und tragen so zur schnellen Beseitigung von erkannten Gefahrenstellen im Straßenverkehr bei. Darüber hinaus ist die Polizei auch gefragt, wenn es um die Beseitigung von UHS geht, insbesondere dann, wenn für auffällige Bereiche eine verstärkte Verkehrsüberwachung als Maßnahme zur Beeinflussung der Verkehrsteilnehmer beschlossen wird. Im Bereich der Polizeidirektion Zwickau tagen regelmäßig acht Unfallkommissionen.

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