Diskursübermittler oder Diskursteilnehmer?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Diskursübermittler oder Diskursteilnehmer?"

Transkript

1 Bürgerbeteiligung stärken, Veränderung gestalten Loccum, September 2011 Diskursübermittler oder Diskursteilnehmer? Zur Rolle der Massenmedien in lokalen Beteiligungsprozessen Thomas Häussler ikmb - Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern

2 Inhalt 1. Einleitung: die Doppelrolle der Medien 2. Öffentlichkeit: Medien als Teil des politischen Prozesses 3. Das lokale Mediensystem 4. Mediale Partizipationsmöglichkeiten: Erweiterung der Öffentlichkeit 5. Fazit ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 2

3 1. Medien als Diskursvermittler und als Diskursteilnehmer Mediengesellschaft Partizipation = Diskursteilnahme Medien sind: a. Diskursvermittler Plattform b.diskursteilnehmer Mandatare eines aufgeklärten Publikums (Habermas 1992) ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 3

4 2. Öffentlichkeit als Prozess Politische Parteien Universitäten Medien Intellektuelle NGOs Bürgerinitiativen Politisch-administratives Zentrum Medienmacht Verzerrte Realität Politische Parteien Medien NGOs Zivilgesellschaft Gewerkschaften Interessengruppen Interessengruppen Gewerkschaften Universitäten Intellektuelle Bürgerinitiativen ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 4

5 3. Lokales Mediensystem / lokale Öffentlichkeit Öffentlichkeit schrumpft soziale Nähe Politik Rezipienten Medien Politik Wirtschaft Rezipienten Wirtschaft ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 5

6 3.1. Allgemeine Merkmale 1. Vielfach Monopolstellung der Zeitungen 2. Nachrichtenfaktoren schrumpfen auf räumliche Nähe und Prominenz ( Dynamik ) 3. Kritik: Ereignisbezug Wenig Hintergrundinformationen Referierende Inhalte Routine der Themenzusammensetzung Überrepräsentation der Eliten Kritiklos keine heissen Themen ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 6

7 Zwischenfazit: Lokale Medien sind stärker Diskursvermittler als Diskursteilnehmer ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 7

8 3.2. Inhalte lokaler Berichterstattung: WAS ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 8

9 3.2. Inhalte lokaler Berichterstattung: WAS ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 9

10 3.2. Inhalte lokaler Berichterstattung: WAS ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 10

11 3.3. Inhalte lokaler Berichterstattung: WER Handlungsträger AZ RZ Parteien 15% 12% Behörden 7% 9% Unternehmen 4% 4% Gewerkschaften 1% 1% Kirchen 5% 5% Soziale Organisationen 4% 3% Vereine 13% 16% Künstler 6% 7% Wissenschaftler 2% 3% Ärzte 3% 9% Bürgerinitiativen 2% 1% Einfache Bürger 10% 19% Kriminelle 2% 3% Sonstige 16% 8% ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 11

12 Zwischenfazit: Inhalte: + Partizipationsstruktur: - ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 12

13 4. Partizipationsmöglichkeiten: Erweiterung der Öffentlichkeit 4.1. Partizipation von oben 4.2. Partizipation aus der Mitte 4.3. Partizipation von unten ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 13

14 4.1. Medien als Diskursteilnehmer: Partizipation von oben Popular journalism civic journalism ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 14

15 4.2. Medien als Diskursvermittler: Partizipation aus der Mitte ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 15

16 4.3. Mediale Bürgerbeteiligung: Partizipation von unten ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 16

17 > Barocke Augarten soll Konzerthalle weichen > Keine Bürgerbeteiligung > Erlustigungskommittee: Barockfeste, Picknick, Recherche, Pressekonferenzen, Unterstützungserklärung, prominente Unterstützung, Vernetzung mit anderen Bürgerinitiativen ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 17

18 5. Fazit > Doppelte Thematisierung: (a) Inhalt & (b) Struktur (a) Antizipieren den Medienlogik: Ereignis Prominenz Dynamik: eine Geschichte erzählen Recherche, Texte aufbereiten, usw. ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 18

19 (b): Ausweitung von Öffentlichkeit Voice and uptake (Goodin & Dryzek 2004) > Sichtbarkeit im öffentlichen Raum Feste Demonstrationen Aktionen ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 19

20 Bürger als Rezipient (Pfetsch 1998) Bürger als Medienproduzent > Medienmix : ipetitions Newsletter Facebook, Youtube, flickr, Twitter, livestream Vernetzung > Wendigkeit > Spill-over in traditionelle Medien ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 20

21 > Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! ikmb Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Bern 21

Politische Kommunikation

Politische Kommunikation Markus Rhomberg Politische Kommunikation Eine Einfuhrung fiir Politikwissenschaftler Wilhelm Fink Inhaltsverzeichnis Abbildungs-, Skizzen- und Tabellenverzeichnis 11 Abbildungsverzeichnis 11 Skizzenverzeichnis

Mehr

Mit der Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur vertieften Demokratie

Mit der Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur vertieften Demokratie Tagung: Die Zukunft der Partizipation. Trends, Chancen und Grenzen der Bürgerbeteiligung Linz, 26.11.2014 Mit der Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur vertieften Demokratie - Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Mehr

«Big Data» in der Kommunikationswissenschaft Chancen, Risiken & Nebenwirkungen

«Big Data» in der Kommunikationswissenschaft Chancen, Risiken & Nebenwirkungen «Big Data» in der Kommunikationswissenschaft Chancen, Risiken & Nebenwirkungen Tom Häussler Institut für Kommunikation- und Medienwissenschaft 09.11.18, Universität Bern 1 Mediengesellschaft Kommunikationsgesellschaft

Mehr

Politische Öffentlichkeit durch Presse und neue Medien Chancen + Risiken für die Ernährungswirtschaft

Politische Öffentlichkeit durch Presse und neue Medien Chancen + Risiken für die Ernährungswirtschaft Politische Öffentlichkeit durch Presse und neue Medien Chancen + Risiken für die Ernährungswirtschaft Daniela Kleinschmit SLU Department of Forest Products Uppsala [email protected] Kommt

Mehr

Verändert das Internet wirklich politische und gesellschaftliche Diskurse? Veränderungen der digitalen Gesellschaft aus Sicht der Meinungsforschung

Verändert das Internet wirklich politische und gesellschaftliche Diskurse? Veränderungen der digitalen Gesellschaft aus Sicht der Meinungsforschung Verändert das Internet wirklich politische und gesellschaftliche Diskurse? Veränderungen der digitalen Gesellschaft aus Sicht der Meinungsforschung Reinhard Schlinkert Fulda, 08.0.07 Agenda Informationsquellen

Mehr

Wiederkehr der Religion? Christentum und Kirche in der modernen Gesellschaft

Wiederkehr der Religion? Christentum und Kirche in der modernen Gesellschaft Karl Gabriel WS 2006/2007 Wiederkehr der Religion? Christentum und Kirche in der modernen Gesellschaft XIII. Globalisierung und religiöse Modernisierung: Zur Präsenz der Religion in der modernen Gesellschaft

Mehr

Entgrenzung und Verflechtung Formen des Journalismus im Internet

Entgrenzung und Verflechtung Formen des Journalismus im Internet Christoph Neuberger Entgrenzung und Verflechtung Formen des Journalismus im Internet 25. November 2011 Zwischen Partizipationskultur und Selbstausbeutung Medienmacher & Mediennutzer im Social Web 2. Interdisziplinäre

Mehr

Von Greenpeace & CO Wie arbeiten die internationalen Umweltorganisationen

Von Greenpeace & CO Wie arbeiten die internationalen Umweltorganisationen Von Greenpeace & CO Wie arbeiten die internationalen Umweltorganisationen Dr. Achim Brunnengräber Freie Universität Berlin [email protected] Die neuen Sterne am Firmament globaler Politik! Spiegel

Mehr

Das Mediensystem in Deutschland

Das Mediensystem in Deutschland Das Mediensystem in Deutschland 9 Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations Übersicht 1. Ausgangspunkt und Begriff der Öffentlichkeitsarbeit 2. Strategien politischer PR 3. Unternehmens-PR 4. Verhältnis

Mehr

Medien und Gesellschaft

Medien und Gesellschaft Medien und Gesellschaft Inhalt 1. Klärung grundlegender Begriffe 2. Zum Wechselverhältnis von Medien und Gesellschaft 3. Funktionen von Medien für die Gesellschaft 4. Medien und sozialer Wandel 5. Neue

Mehr

Massenmedien. Dr. Uwe Kranenpohl Lehrstuhl für Politikwissenschaft I. Massenmedien

Massenmedien. Dr. Uwe Kranenpohl Lehrstuhl für Politikwissenschaft I. Massenmedien Massenmedien Konzept der öffentlichen Meinung Funktionen der Massenmedien Bedeutung der Nachrichtenfaktoren Sicherung der Meinungsvielfalt Medienwirkungen D.10.1 Massenmedien Verbreitungsmittel indirekt

Mehr

Wo leben wir eigentlich? Die Behörde auf Facebook?

Wo leben wir eigentlich? Die Behörde auf Facebook? Wo leben wir eigentlich? Die Behörde auf Facebook? Renate Mitterhuber Leiterin Referat E-Government- und IT-Strategie Hamburg Konferenz Effizienter Staat, Forum XI Social-Media-Leitfäden für die Verwaltung

Mehr

Wer war gegen Stuttgart 21?

Wer war gegen Stuttgart 21? Wer war gegen Stuttgart 21? Politikverdrossenheit Outline Politikverdrossenheit Wutbürger? (1/1) Was ist Protest? Form der politischen Partizipation Unkonventionell (außerhalb von Wahlen/Repräsentation)

Mehr

Hanne Detel. Netzprominenz. Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter HERBERT VON HALEM VERLAG

Hanne Detel. Netzprominenz. Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter HERBERT VON HALEM VERLAG Hanne Detel Netzprominenz Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter HERBERT VON HALEM VERLAG Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche

Mehr

Grundkurs I Einführung in die Politikwissenschaft 8. Vorlesung 08. Dezember Politische Kommunikation 1: Medien

Grundkurs I Einführung in die Politikwissenschaft 8. Vorlesung 08. Dezember Politische Kommunikation 1: Medien Politische Kommunikation 1: Medien 1 2 Politikwissenschaft und Medien Im Rahmen einer Interpretation des politischen Prozesses der Interessenartikulation, Interessenaggregation, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung

Mehr

STEFAN MARSCHALL. Das politische System Deutschlands. basics. i i. UVK Verlagsgesellschaft

STEFAN MARSCHALL. Das politische System Deutschlands. basics. i i. UVK Verlagsgesellschaft STEFAN MARSCHALL Das politische System Deutschlands i i basics UVK Verlagsgesellschaft Einleitung 1 Die zweite deutsche Demokratie - Baupläne und Grundbausteine 1.1 Die erste deutsche Demokratie - Weimarer

Mehr

Willkommen zum Vortrag:

Willkommen zum Vortrag: Vortragsreihe zu Rechtsextremismus, Nazis und Co. Sehen Erkennen Klüger Sein Strategien gegen Rechtsextremismus EB 104 TU Berlin 14.05.2013 Willkommen zum Vortrag: : Das Internet in seiner Bedeutung für

Mehr

Medien und Wahlen «der Titel dieses Bandes ist eine

Medien und Wahlen «der Titel dieses Bandes ist eine 2. Aufbau des Bandes Medien und Wahlen «der Titel dieses Bandes ist eine stark vereinfachende Formulierung. Das sollte die voranstehende Einleitung durch den Hinweis verdeutlichen, dass es nicht nur verschiedene

Mehr

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft Otfried Jarren Patrick Donges Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft Eine Einführung 2., überarbeitete Auflage VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Abbildungsverzeichnis 13 Vorwort: Zum Charakter

Mehr

Das Projekt Pumpspeicherwerk Atdorf

Das Projekt Pumpspeicherwerk Atdorf Nadine Eiden, Schluchseewerk AG Das Projekt Pumpspeicherwerk Atdorf Energiespeicherung eine Zukunftsaufgabe Bürgerbeteiligung bei Großprojekten Die Schluchseewerk AG betreibt fünf PSW, 14 Stauanlagen und

Mehr

REGSAM-Netzwerk World Café. Zusammenfassung der Ergebnisse

REGSAM-Netzwerk World Café. Zusammenfassung der Ergebnisse REGSAM-Netzwerk World Café Zusammenfassung der Ergebnisse Die besonderen Merkmale eines gelungenen gemeinsamen Handelns im REGSAM-Netzwerk Ergebnisse REGSAM-Netzwerk World Café World Café Europe e.v. 2016

Mehr

Politische Netzöffentlichkeit. Matthias Glatthorn

Politische Netzöffentlichkeit. Matthias Glatthorn Politische Netzöffentlichkeit Matthias Glatthorn Gliederung Bestimmung von Öffentlichkeit Forderungen an Öffentlichkeit Öffentlichkeit im Netz Konzepte von Öffentlichkeit Öffentlichkeitsakteure Netzöffentlichkeit

Mehr

Mediendemokratie und Parlamentarismus

Mediendemokratie und Parlamentarismus Mediendemokratie und Parlamentarismus Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Freistaat Thüringen Im Auftrag des Thüringer Landtags 1 Untersuchungsanlage Erhebungsmethode Computergestützte

Mehr

Die Zukunft der Öffentlichkeiten. Daniel Leisegang Blätter für deutsche und internationale Politik

Die Zukunft der Öffentlichkeiten. Daniel Leisegang Blätter für deutsche und internationale Politik Die Zukunft der Öffentlichkeiten Daniel Leisegang Blätter für deutsche und internationale Politik Inhalt 1. These: Die Kolonialisierung der Öffentlichkeiten 2. J. Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit

Mehr

Europäische Öffentlichkeit. EUROPA VERDIENT ÖFFENTLICHKEIT.

Europäische Öffentlichkeit. EUROPA VERDIENT ÖFFENTLICHKEIT. Europäische Öffentlichkeit. EUROPA VERDIENT ÖFFENTLICHKEIT. Thesenpapier zur Interdisziplinären Zukunftskreissitzung Politik und Wirtschaft / Medien und Kommunikation, 30.04.2012 Thesen in Zusammenarbeit

Mehr

Journalismus im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung

Journalismus im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung Klaus Forster Journalismus im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung Das Konzept des >Public Journalism< und seine empirische Relevanz Herbert von Halem Verlag Inhalt Abbildungsverzeichnis 13

Mehr

Barrieren medialer Partizipation

Barrieren medialer Partizipation Sven Engesser Barrieren medialer Partizipation Ergebnisse eines explorativen Feldexperiments Gliederung 1. Fragestellung 2. Theoretische Grundlagen 3. Methodisches Vorgehen 4. Ergebnisse 5. Fazit 2 1.

Mehr

Bachelor Kommunikationswissenschaft

Bachelor Kommunikationswissenschaft Bachelor Kommunikationswissenschaft Modul 23000 Allgemeine Studien Modulbeauftragter: Dr. T. Birkner Blocktermine; Online- KVV Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Kommunikationswissenschaft

Mehr

Wie groß ist im All gemeinen Ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen?

Wie groß ist im All gemeinen Ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen? 26 15 6 10 43 Wie groß ist im All gemeinen Ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen? sehr groß eher groß teils, teils eher gering sehr gering Informationsquellen Wie oft? 33 34 21 10 1 24 30 29 16 sehen

Mehr

Mehr Akzeptanz mit Social Media: Tipps und Tricks für Projektierer von Windkraftanlagen 27. Windenergietage Linstow

Mehr Akzeptanz mit Social Media: Tipps und Tricks für Projektierer von Windkraftanlagen 27. Windenergietage Linstow Mehr Akzeptanz mit Social Media: Tipps und Tricks für Projektierer von Windkraftanlagen 27. Windenergietage Linstow Unsere Kunden Rückblick 2017: Schlagzeilen Rückblick 2017: Kommunikationsmaßnahmen Bürgerinitiativen»

Mehr

Medien. Mario Müller

Medien. Mario Müller Medien Mario Müller Was macht eine Nachricht zur Nachricht? - Die Nachrichtenwert-Theorie am Beispiel ausgewählter Meldungen einer Sendewoche des Radiosenders ANTENNE THÜRINGEN Studienarbeit Universität

Mehr

Nachrichtenfaktoren. PD Dr. C. Schicha

Nachrichtenfaktoren. PD Dr. C. Schicha Nachrichtenfaktoren Krieg ist fernsehgerechter als Frieden. Gewalt ist fernsehgerechter als Gewaltlosigkeit. Geschehnisse sind fernsehgerechter als Informationen. [...] Charismatische Führer sind fernsehgerechter

Mehr

Die Zukunft europapolitischer Information und Kommunikation

Die Zukunft europapolitischer Information und Kommunikation Yasmin Dorostan Die Zukunft europapolitischer Information und Kommunikation Eine Delphi-Studie zur Entwicklung von Zukunftsszenarien Nomos Yasmin Dorostan Die Zukunft europapolitischer Information und

Mehr

Einführung in die Kommunikationswissenschaft

Einführung in die Kommunikationswissenschaft Klaus Merten Einführung in die Kommunikationswissenschaft Bd 1/1: Grundlagen der Kommunikationswissenschaft INHALT ZU DIESEM BUCH 11 PROLOG: BANALITÄT UND RELEVANZ VON KOMMUNIKATION 13 A. WAS IST WISSENSCHAFT?

Mehr

Open government Ist Open Government smart?

Open government Ist Open Government smart? Open government Ist Open Government smart? Was ist Open? Was ist Smart? Open Data Index- Open Data Barometer Von Open zu Smart. Partizipationsinstrumente: Demokratische Rhombus Evaluation: Bürger-Politiker

Mehr

Journalismus in der Krise Symptome, Ursachen, Lösungen

Journalismus in der Krise Symptome, Ursachen, Lösungen Journalismus in der Krise Symptome, Ursachen, Lösungen Christoph Neuberger Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München Ringvorlesung Medienwandel

Mehr

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft Otfried Jarren Patrick Donges Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft Eine Einführung Band 2: Akteure, Prozesse und Inhalte Westdeutscher Verlag Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 13 Vorwort:

Mehr

Social Media in der Gesundheitskommunikation

Social Media in der Gesundheitskommunikation Pixabay/Geralt Social Media in der Gesundheitskommunikation SUCHT.HAMBURG@SuchtHamburg Nov 8, 2017 #Relevanz von Social Media in der Gesundheitskommunikation #Gesundheitsbezogene Social Media-Angebote

Mehr

Kernstudie zc: Social and Political Participation (Welle: bb, offline)

Kernstudie zc: Social and Political Participation (Welle: bb, offline) Kernstudie zc: Social and Political Participation (Welle: bb, offline) Zu Beginn möchten wir Ihnen gerne einige Fragen zum Thema Politik stellen. (1) Wie stark interessieren Sie sich für Politik? O Sehr

Mehr

Vielfältige Akteure und gegensätzliche Interessen im Windenergieausbau Energiewandel als sozialer Prozess

Vielfältige Akteure und gegensätzliche Interessen im Windenergieausbau Energiewandel als sozialer Prozess Vielfältige Akteure und gegensätzliche Interessen im Windenergieausbau Energiewandel als sozialer Prozess Landkreis Wesermarsch 17. Dezember 2018 Prof. Dr. Jannika Mattes und Sebastian Rohe 1 Gliederung

Mehr

Entwicklung benachteiligter Regionen durch Teilhabe

Entwicklung benachteiligter Regionen durch Teilhabe Entwicklung benachteiligter Regionen durch Teilhabe Teilhabe & Zivilgesellschaft: Hintergrund: Verständnis von bürgerschaftlichem Engagement Verbindet zivilgesellschaftliche Formen der Selbstorganisation

Mehr

Geschwätz oder Diskurs?

Geschwätz oder Diskurs? Tanjev Schultz Geschwätz oder Diskurs? Die Rationalität politischer Talkshows im Fernsehen Herbert von Halem Verlag Bibliographische Information der Deutschen Bibliothek Die deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

Tabellenband zur Journalistenbefragung Tagesschau

Tabellenband zur Journalistenbefragung Tagesschau Tabellenband zur Dieser Tabellenband dokumentiert Auswertungen einer Befragung unter Redaktionsangehörigen von Tagesschau und tagesschau.de, die im Rahmen des Projekts Die (Wieder )Entdeckung des Publikums

Mehr

Digitaler Geschichtsdiskurs

Digitaler Geschichtsdiskurs Digitaler Geschichtsdiskurs Anmerkungen zur Multimodalität erinnerungskultureller Kommunikation im Netz Gliederung 1. Erinnerungskultur, Geschichtsdarstellung und Medien 2. Erinnerungskultur und digitale

Mehr

Sonja Kretzschmar Wiebke Möhring LutzTimmerinann. Lokaljournalismus VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Sonja Kretzschmar Wiebke Möhring LutzTimmerinann. Lokaljournalismus VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Sonja Kretzschmar Wiebke Möhring LutzTimmerinann Lokaljournalismus in VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhalt Vonwort von Berthold L. Flöper 9 Vorwort von Sonja Kretzschmar, Wiebke Möhring und Lutz Timmermann

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: 34 Kreuzworträtsel Politik in Europa. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: 34 Kreuzworträtsel Politik in Europa. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: 34 Kreuzworträtsel Politik in Europa Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Inhalt Vorwort 4 Didaktische Überlegungen

Mehr

Lukas Franke. #schreibt, #konzipiert, #berät, #moderiert Non-Profit-Organisationen, Gewerkschaften, Medien, Kultureinrichtungen

Lukas Franke. #schreibt, #konzipiert, #berät, #moderiert Non-Profit-Organisationen, Gewerkschaften, Medien, Kultureinrichtungen Lukas Franke #schreibt, #konzipiert, #berät, #moderiert Non-Profit-Organisationen, Gewerkschaften, Medien, Kultureinrichtungen Lukas Franke #schreibt journalistische Texte und Gebrauchstexte, Essays, Newsletter,

Mehr

Macht der Medien Ohnmacht des Rezipienten?

Macht der Medien Ohnmacht des Rezipienten? Sabine Jörk, qualitative Medien- und Marktforschung Macht der Medien Ohnmacht des Rezipienten? Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien

Mehr

MEDIEN MACHEN MEINUNG!

MEDIEN MACHEN MEINUNG! Nr. 1367 Donnerstag, 27. April 2017 MEDIEN MACHEN MEINUNG! Liebe Leserinnen und Leser! Wir sind die Schülerinnen und Schüler der 4. Sportklasse Wolfsegg und besuchten heute die Demokratiewerkstatt. Wir

Mehr

Digital entscheidet: Wahlkampf in der Demokratie 4.0. Achim Berg Bitkom-Präsident Berlin, 14. September 2017

Digital entscheidet: Wahlkampf in der Demokratie 4.0. Achim Berg Bitkom-Präsident Berlin, 14. September 2017 Digital entscheidet: Wahlkampf in der Demokratie 4.0 Achim Berg Bitkom-Präsident Berlin, 14. September 2017 Das Internet ist als Informationsquelle so wichtig wie Zeitungen Welche Informationsquellen nutzen

Mehr

Politisches Informationsverhalten der Deutschen. Nutzung traditioneller und neuer Medien bei der Suche nach politischen Informationen

Politisches Informationsverhalten der Deutschen. Nutzung traditioneller und neuer Medien bei der Suche nach politischen Informationen Politisches Informationsverhalten der Deutschen Nutzung traditioneller und neuer Medien bei der Suche nach politischen Informationen Das politische Informationsverhalten der Deutschen I Wie informieren

Mehr

Das prekäre Potential der 99 Prozent.

Das prekäre Potential der 99 Prozent. WSI-Herbstforum 2015 Was tun gegen die sozialen Ungleichheiten? Berlin 26.-27.11.2015 Das prekäre Potential der 99 Prozent. Über das Verhältnis von Gewerkschaften und der Occupy-Bewegung Historische Soziologie

Mehr

Wissenschafts- und Erkenntnistheorie

Wissenschafts- und Erkenntnistheorie Dr. Christian Schicha (www.schicha.net) Erkenntnistheoretiker Sokrates, Platon, Aristoteles, Descartes Locke, Hume, Kant, Wittgenstein Piaget, Popper, Rawls, Habermas, Watzlawick Potenzielle Referatsthemen

Mehr

Politische Kommunikation in Deutschland

Politische Kommunikation in Deutschland Ulrich Sarcinelli Politische Kommunikation in Deutschland Zur Politikvermittlung im demokratischen System VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Vorwort 11 TEIL 1: POLITISCHE KOMMUNIKATION ALS FORSCHUNGS-

Mehr

Ein herzliches DANKE allen unseren Respekt.net InvestorInnen!

Ein herzliches DANKE allen unseren Respekt.net InvestorInnen! Ein herzliches DANKE allen unseren Respekt.net InvestorInnen! Wir möchten uns an dieser Stelle noch mal ausdrücklich für Eure Unterstützung für unser Projekt idepart bedanken. Die Summe, die wir dank Euch

Mehr

Social Media Stellenwert im heutigen Gesundheitswesen. Dr. med. Niklas Otten HerzZentrum Hirslanden

Social Media Stellenwert im heutigen Gesundheitswesen. Dr. med. Niklas Otten HerzZentrum Hirslanden Social Media Stellenwert im heutigen Gesundheitswesen Dr. med. Niklas Otten HerzZentrum Hirslanden Umgang mit sozialen Medien - Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte Empfehlungen 1: Vertraulichkeit von

Mehr

SSB Folie 1. Urs Koller MySign AG. Schweizerischer Samariterbund

SSB Folie 1. Urs Koller MySign AG. Schweizerischer Samariterbund SSB Folie 1 Urs Koller MySign AG Schweizerischer Samariterbund Neue Medien: Chance für Samaritervereine Samariter Impulstag, 10. April 2010 Hotel Arte Olten Agenda 1. Das Internet ein paar Fakten 2. Social

Mehr

Mediadaten. Wer steckt hinter klimareporter.de?

Mediadaten. Wer steckt hinter klimareporter.de? Mediadaten Klimareporter.de informiert Entscheider und Multiplik2atoren umfassend und anschaulich über grüne Themen, kontroverse politische Debatten, zentrale politischen Weichenstellungen und das Neueste

Mehr

Thomas Meyer. Was ist Demokratie? Eine diskursive Einführung VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Thomas Meyer. Was ist Demokratie? Eine diskursive Einführung VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Thomas Meyer Was ist Demokratie? Eine diskursive Einführung VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Vorwort 9 Einführung 11 I. Wurzeln und Erfahrungen 1 Zivilisationsleistung Demokratie 14 2 Die Erfindung der

Mehr

Macht die BILD Dir Deine Meinung?

Macht die BILD Dir Deine Meinung? Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag 31 Macht die BILD Dir Deine Meinung? Eine theoretisch-empirische Analyse zum Einfluss der Bild-Zeitung auf politische Einstellungen und Verhaltensabsichten

Mehr

Digitale Demokratie im Kreuzfeuer der mühsame Weg zum digitalen Citoyen.

Digitale Demokratie im Kreuzfeuer der mühsame Weg zum digitalen Citoyen. Digitale Demokratie im Kreuzfeuer der mühsame Weg zum digitalen Citoyen. Eine Analyse und fünf Thesen Prof. Dr. Caja Thimm (Universität Bonn/Medienwissenschaft) Böll Stiftung, Stuttgart 31.01.2015 Impressionen

Mehr

ORIENTIERUNGSHILFE MEDIEN

ORIENTIERUNGSHILFE MEDIEN Nr. 1438 Mittwoch, 22. November, 2017 ORIENTIERUNGSHILFE MEDIEN Hallo! Wir sind die 4B der NMS Ampflwang. Wir sind diese Woche auf Wienwoche. Heute sind wir in der Demokatiewerkstatt und besuchen einen

Mehr

Strategie: Stimmungsmache

Strategie: Stimmungsmache Strategie: Stimmungsmache Wie man Kampagnenjournalismus definiert, analysiert - und wie ihn die BILD-Zeitung betreibt Bearbeitet von Vasco Boenisch 1. Auflage 2007. Taschenbuch. 376 S. Paperback ISBN 978

Mehr