Das Medianwählermodell
|
|
|
- Ewald Franke
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Das Medianwählermodell Ökonomische Theorie der Politik A.4.1 Das Medianwählermodell untersucht Entscheidungen, die auf Grundlage der Mehrheitsregel in einer repräsentativen Demokratie gefällt werden 2 wesentliche Annahmen: (1) sind in der Lage, alle zur Wahl stehenden Alternativen auf einem eindimensionalen Kontinuum einzuordnen (2) ziehen jeweils diejenigen Alternativen, die näher an ihrem am stärksten präferierten Wahlergebnisses liegen, denjenigen Alternativen vor, die weiter weg von diesem liegen (eingipflige Präferenzen) Alle Akteure im Modell handeln rational spezifische Rationalität der : Wahlentscheidung danach, welcher Kandidat ihnen persönlich den höchsten Eigennutzen liefern wird spezifische Rationalität der Kandidaten: bestrebt, sich durch ihre politische Tätigkeit die Vorteile zu verschaffen, die mit Regierungsämtern verbunden sind Weitere Annahmen: stimmen immer gemäß ihrer wahren Präferenzen ab; alle beteiligen sich an der Wahl; u.a.
2 3-Personen-Modell Ökonomische Theorie der Politik A.4.2 P D 1 D M D 3 T Q L Q L Q M Q H Q H Q Als Ergebnis einer Mehrheitswahl stellt sich die vom Medianwähler am höchsten wertgeschätzte politische Alternative ein
3 Allgemeines Medianwählermodell Ökonomische Theorie der Politik A.4.3 Zahl der Median links L 1 M R 1 rechts Medianwählertheorem für eine repräsentative Demokratie: Stimmenmaximierende Politiker bzw. Parteien werden dasjenige politische Programm annehmen, das der Position des Medianwählers im politischen Spektrum entspricht
4 Ökonomische Theorie der Politik A.4.4 Extreme Kandidaten/Parteien: starke Mittelschicht Zahl der Median links L Stimmen für L M R Stimmen für R rechts Partei R wird einige sehr aktive Unterstützer haben, aber bei der Wahl werden der Medianwähler und auch noch viele rechts vom Median die Position von L attraktiver finden extreme Kandidaten bzw. Parteien können Wahlen in Ländern mit starker Mittelschicht nicht gewinnen
5 Ökonomische Theorie der Politik A.4.5 Extreme Kandidaten/Parteien: polarisierte schaft Zahl der Median links L M R rechts keine Annäherung der Parteien sehr scharfe ideologische Auseinandersetzungen und sehr drastische Änderungen der Politik nach Machtwechseln Tendenz zu politischem Chaos und Revolution (z.b. Weimarer Republik ab 1930)
6 Ökonomische Theorie der Politik A.4.6 Eine Winner takes all -Demokratie tendiert zu einem 2-Parteien-System Zahl der Median links L M R P rechts Wenn z.b. auf der politischen Rechten eine neue 3. Partei P auftritt, kommen alle ihre Stimmen aus dem Lager, das ansonsten Partei R gewählt hätte, so dass im Ergebnis weder R noch P eine Chance haben, für ihren jeweiligen Kandidaten eine Mehrheit zu gewinnen. Daher ist in einer Winner-takes-all -Demokratie, wie den USA, die gleichgewichtige Anzahl an politischen Parteien gerade zwei
7 Ökonomische Theorie der Politik A.4.7 Dynamik der Parteienkonkurrenz in ausdifferenzierten Gesellschaften Es wirken neben den beschriebenen zentripetalen Kräften auch noch zentrifugale Kräfte, die eine Bewegung der Parteien aufeinander zu bremsen oder verhindern: (1) Der Gewinn einer Wahl erfordert die Mobilisierung von finanziellen und personellen Ressourcen, die wiederum eine gewisse Divergenz der Parteiprogramme voraussetzt (2) Binnenstruktur von Parteien: der parteiinterne Medianwähler wird bei einer linken Partei weiter links und bei einer rechten Partei weiter rechts im politischen Spektrum liegen als in der schaft insgesamt, und für eine Maximierung der parteiinternen Zustimmung müssen (Spitzen-) Kandidaten ein Programm anbieten, das den Vorstellungen des Median-Parteimitglieds entspricht (3) Gefahr, dass an einem vernachlässigten ideologischen Flügel verlorengehen (Wahlenthaltung, Gründung neuer Partei)
8 Ökonomische Theorie der Politik A.4.8 Analytische Robustheit und empirische Anwendungsgrenzen des Medianwählermodells mehrdimensionale politische Präferenzen oder mehrgipflige Präferenzen Wenn nicht alle politischen Ansichten entlang eines einzigen Spektrums geordnet werden können oder Präferenzen nicht eingipflig sind, verliert des Medianwählertheorem seine Gültigkeit Ideologie Medianwählermodell: Politiker sind einfache Stimmenmaximierer; aber häufig liegen Politikern auch noch andere Dinge am Herzen als nur der Wahlgewinn; u.a.: politische Ideologie Personen Die Annahme, dass die Stimmabgabe der nur von politischen Inhalten abhängt, kann unrealistisch sein; Personen können viel wichtiger sein (TV-Demokratie!) politische Führung im Medianwähler-Modell reagieren Politiker rein passiv auf die Wünsche der ; aber die politischen Ansichten können von den Politikern selbst beeinflusst werden Wahlbeteiligung Medianwählermodell: 100%ige Wahlbeteiligung, keine Kosten der Informationsbeschaffung, des Wahlganges; Problem: Wahlbeteiligung ist irrational!
9 Informationen und Anreize Ökonomische Theorie der Politik A.4.9 Paradoxie des Wählens: Obwohl die Wahl durch die Gesamtheit aller Stimmen entscheiden wird ( jede Stimme zählt ), hat keine einzelne Stimme einen Einfluss auf die Wahlentscheidung sammeln politische Informationen nur entsprechend ihrer persönlichen Interessen und sind ansonsten mit Blick auf die meisten politischen Sachfragen rational ignorant Im Gegensatz dazu haben partikulare Interessen und ihre Vertreter einen Anreiz, sich über die politischen Belange zu informieren, die sie direkt betreffen Als Ergebnis dieser asymmetrischen Anreizstruktur ergibt sich die Tendenz, dass partikulare Interessen einen übermäßig hohen Einfluss auf politische Entscheidungen haben In dem Ausmaße, in dem das informationelle Problem der rationalen Ignoranz zusammen mit der Dominanz partikularer Interessen die Politik beeinflusst, ist das Medianwählermodell keine aussagekräftige Beschreibung der politischen Realität in einer Demokratie
10 Die Nachfrage nach sofortigen Ergebnissen Ökonomische Theorie der Politik A.4.10 Funktionsproblem der Demokratie: Tendenz der politischen Akteure, kurzfristig wirksame politische Maßnahmen zu ergreifen, anstatt diejenigen politische Maßnahmen durchzusetzen, die langfristig im Interesse der Allgemeinheit sind Da Wahlergebnisse durch die wirtschaftliche Lage zur Zeit der Wahl mit beeinflusst werden, haben die politischen Akteure Anreize, kurzfristig expansiv wirkende Maßnahmen (Fiskalpolitik oder neue Ausgabenprogramme bzw. gesetzliche Regulierungen, die partikulare Interessen bedienen) zu ergreifen, selbst wenn diese langfristig kontraproduktiv wirken Politische Akteure haben Anreize zu kurzfristig wirksamer Politik, die ihnen bei der nächsten Wahl zusätzliche Unterstützung und Stimmen verspricht, auch wenn sie langfristig das Allgemeinwohl nicht mehren, sondern mindern Weil Politiker immer die nächste Wahl gewinnen müssen, um ihre Macht und die damit verbundenen Privilegien zu bewahren, ist staatliche Politik in der Tendenz kurzsichtig
Wirtschaftspolitik. Übung 4 - Medianwählermodell
Dipl.-WiWi Kai Kohler Sommersemester 2006 Abteilung Wirtschaftspolitik Helmholtzstr. 20, Raum E 03 Tel. 0731 50 24264 UNIVERSITÄT CURANDO DOCENDO ULM SCIENDO Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften
Kapitel 5.2: Kollektiventscheidungen 1
1 Diese Folien dienen der Ergänzung des Vorlesungsstoffes im Rahmen der Vorund Nachbereitung. Sie stellen kein Skript dar; es wird keine Gewähr für Richtigkeit und/oder Vollständigkeit übernommen. Kapitel
NIÖ Kap III: Neue Politische Ökonomie
NIÖ Kap III: Neue Politische Ökonomie 1 / 23 III.II.1 Modell der Umverteilung w i Präferenzfunktion des Wählers i c i privater Konsum des Wählers i H( ) konkave und steigende Funktion g Ausgaben für öffentliches
9. Politische Ökonomie
9. Politische Ökonomie Fragestellung: Wie werden Ausgabenentscheidungen in Demokratie getroen? Annahme hier: Wähler entscheiden direkte Demokratie. Honung, dass Entscheidungsprozess vernünftige Eigenschaften
7.1 Deterministische Zwei-Parteien-Wahl mit einer Dimension: Das Medianwählertheorem
Grundzüge der Wirtschaftspolitik 7-1 Prof. Andreas Haufler (SoSe 2009) 7. Konkurrenz der Parteien indirekte (repräsentative) Demokratie: Bürger stimmen nicht direkt über einzelne Politikentscheidungen
7.1 Deterministische Parteienwahl mit einer Dimension:
Grundzüge der Wirtschaftspolitik 7-1 Prof. Andreas Haufler (WS 2007/08) 7. Konkurrenz der Parteien indirekte (repräsentative) Demokratie: Bürger stimmen nicht direkt über einzelne Politikentscheidungen
Rational Choice. VL Wahlverhalten und Einstellungen
Rational Choice VL Wahlverhalten und Einstellungen Letzte Woche Sozialpsychologisches Modell Fokus auf der Einstellungsebene: Kandidaten, Themen, Parteien Anschlußfähig an soziologische n und weitere Hintergrundannahmen
II. Politische Ökonomie
Grundzüge der Wirtschaftspolitik 6-1 Prof. Andreas Haufler (SoSe 2009) II. Politische Ökonomie 6. Mehrheitswahl und Abstimmungsgleichgewicht 6.1 Einführung und Grundlagen Die Politische Ökonomie (Public
Neue Politische Ökonomie
Neue Politische Ökonomie Vorlesung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg SS 2007 Prof. Dr. Lars P. Feld Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ZEW Mannheim, Universität St. Gallen (SIAW-HSG), CREMA
4 Stabilitäts- und Wachstumspolitik
3 Staatsversagen 3.1 Welche wirtschaftspolitischen Akteure kennen Sie? Welche Ziele verfolgen die Akteure im politischen Prozess? In welcher Beziehung stehen Politiker zu anderen politischen Akteuren?
Nichtwähler. VL Wahl- und Einstellungsforschung
Nichtwähler VL Wahl- und Einstellungsforschung 1 2 : sozialpsychologische Erklärungen : soziologische Erklärungen und das Standardmodell der politischen Partizipation Jugend und 3 Wiederholung: Rational
Wirtschaftspolitik. 1Einführung
Prof. Dr. Werner Smolny Sommersemester 2003 Abteilung Wirtschaftspolitik Helmholtzstr. 20, Raum E 05 Tel. 0731 50 24261 Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Universität Ulm [email protected]
Ökonomische Analyse des Rechts
Ökonomische Analyse des Rechts Aggregation individueller Präferenzen II (positiv) Harald Wiese Universität Leipzig Wintersemester 2011/2012 Harald Wiese (Universität Leipzig) Aggregation individueller
Universität Zürich Polito Fachverein POLITISCHE ÖKONOMIE. Prüfungstutorat
Universität Zürich Polito Fachverein www.polito.uzh.ch POLITISCHE ÖKONOMIE Prüfungstutorat Simona Büchler Übersicht Spieltheorie Das Marktmodell Mikroökonomie Konsumtheorie Produktionstheorie Profitmaximierung
4. Indirekte Demokratie 4.1. Parteienwettbewerb
4. Indirekte Demokratie 4.1. Parteienwettbewerb Indirekte Demokratie: Politiker bestimmen über Politik. Politiker schlagen Programme vor, und Wähler stimmen darüber ab. Wie sieht Wettbewerb aus? Ergebnis
POLITISCHE EINSTELLUNGEN VON TÜRKISCHSTÄMMIGEN MIGRANTEN IN HAMBURG
POLITISCHE EINSTELLUNGEN VON TÜRKISCHSTÄMMIGEN MIGRANTEN IN HAMBURG Eine empirische Untersuchung Diese Studie wurde von ABH/Institut für Soziobilitättsforschung gefördet Dr. phil. Mustafa Acar 2011 1.
Ordnungspolitik Vorlesung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg SS 2012
Ordnungspolitik Vorlesung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg SS 2012 Prof. Dr. Lars P. Feld Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Walter Eucken Institut Leopoldina Ordnungspolitik 1 Ordnungspolitik
Wirtschaftspolitik. Übung 4 - Staatsversagen
Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Math. oec. Daniel Siepe Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Sommersemester 2012
Grundkurs I Einführung in die Politikwissenschaft 9. Vorlesung 15. Dezember Politische Kommunikation 2: Wahlen
Grundkurs I Einführung in die Politikwissenschaft 9. Vorlesung 15. Dezember 2009 Politische Kommunikation 2: Wahlen 1 2 Grundkurs I Einführung in die Politikwissenschaft 9. Vorlesung 15. Dezember 2009
Wähler und Wahlsysteme. Armin Glatzmeier, M.A.
Grundkurs Einführung in das Studium der Politischen Systeme Wähler und Wahlsysteme Typen von Wahlen Nicht-kompetitive Wahlen Semi-kompetitive Wahlen Kompetitive Wahlen Typen von Wahlen Nicht-kompetitive
Wintersemester 2016/2017
1 Friedrich-Schiller-Universität Jena Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre Makroökonomik PD Dr. Markus Pasche Klausur BM Einführung in die Volkswirtschaftslehre Wintersemester
Kapitel 5: Kollektive Entscheidungen
Kapitel 5: Kollektive Entscheidungen WAHLSITUATIONEN 1. Direkte Wahl Direkte Demokratie (Schweiz, CA, MA)! Referenden, Volksbegehren und -entscheid 2. Delegierte Entscheidung Repräsentative Demokratie!
Thomas Kleinhenz. Die Nichtwähler. Ursachen der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland. Westdeutscher Verlag
Thomas Kleinhenz Die Nichtwähler Ursachen der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland Westdeutscher Verlag Inhaltsverzeichnis ABBILDUNGS VERZEICHNIS 11 TABELLENVERZEICHNIS 12 TEIL I: THEORETISCHER TEIL
Ex-Post H.: Diese Bezeichnung wird verwendet, um Unterschiede in den Präferenzen bzgl. verschiedener Verteilungsalternativen zu kennzeichnen.
Neue Politische Ökonomie: Ökonomische Theorie zur Analyse des Verhaltens politischer Institutionen und kollektiver Entscheidungen, mitbegründet durch Schumpeter (1942), Downs (1957) und Buchanan/ Tullock
3 Staatsversagen. Literatur: Die ökonomische Theorie der Politik bzw. Erklärungsansätze wirtschaftspolitischen Verhaltens
Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Sommersemester
PROF. DR. LARS P. FELD* FINANZWISSENSCHAFT II
RUPRECHT-KARLS-UNIVERSITÄT HEIDELBERG ALFRED-WEBER-INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN LEHRSTUHL FÜR FINANZWISSENSCHAFT PROF. DR. LARS P. FELD* Normative Besteuerungsansätze III: Polit-ökonomische Ansätze
Parteien & Verbände. Bearbeitet von: Frau Corinna Girst
Parteien & Verbände Bearbeitet von: Frau Corinna Girst 1. Die Parteien 1.1 Definition 1.2 Rechtliche Verankerung 1.3 Aufgaben 1.4 Aufbau 1.6 Parteienfinanzierung 1.7 Entwicklung des Parteiensystems seit
Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie. Ergebnisse einer bundesweiten Bevölkerungsbefragung. 28. Februar 2017 q7363/34418 Pl, Ma
Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie Ergebnisse einer bundesweiten Bevölkerungsbefragung 28. Februar 2017 q7363/34418 Pl, Ma forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Schreiberhauer Straße
Schauen Sie mit den Augen der Anderen die die Macht definitiv haben und ausüben und fragen SIE SICH ernsthaft
Schauen Sie mit den Augen der Anderen die die Macht definitiv haben und ausüben und fragen SIE SICH ernsthaft Was ist die offensichtliche leicht zu erkennende Realität: Wer bestimmt seit 1990 was in Deutschland
Neue Politische Ökonomie: Die Diskussion um soziale Wohlfahrtsfunktionen
Neue Politische Ökonomie: Die Diskussion um soziale Wohlfahrtsfunktionen Vorlesung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg SS 2007 Prof. Dr. Lars P. Feld Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ZEW
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik 1. Welche Voraussetzungen braucht es, um auf Bundesebene stimmberechtigt zu sein? a) b) c) 2. Was bedeutet abstimmen? Kreuzen Sie an. Sich als Nationalrat zur Wahl
Juniorwahl Wahltag...
M1 S1 - KM - AFN I - S8 Wahltag... M2a S1 - KM - AFN I - S8 1. Erkläre in eigenen Worten, was mit den Funktionen Bürgerbeteiligung und Volksvertreter gemeint ist. Notiere dein Ergebnis stichpunktartig
Prof. Dr. Alexander Thumfart Politische Theorie Universität Erfurt. Politische Theorie und politische Ordnung
und politische Ordnung Was ist Theorie (generell)? (griechisch θεωρεῖν [theorein] beobachten, betrachten, anschauen) i. Theorie ist die Angabe von Gründen oder von Ursachen für Dinge oder Sachverhalte.
Neue Politische Ökonomie: Comparative Politics
Neue Politische Ökonomie: Comparative Politics Vorlesung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg SS 2007 Prof. Dr. Lars P. Feld Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ZEW Mannheim, Universität St.
Allerdings: Mehrheitsregel beeinflußt Alternativenformulierung: Zweiparteiensystems ( Duvergers Gesetz )
Allerdings: Mehrheitsregel beeinflußt Alternativenformulierung: Tendenz zur Bildung eines Zweiparteiensystems ( Duvergers Gesetz ) in der Realität nicht immer erfüllt (z.b. UK) ad 4: Condorcet Kriterium
Demokratisierung und Marktwirtschaft in der VR China
Wirtschaft Markus Schilling Demokratisierung und Marktwirtschaft in der VR China Studienarbeit Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Institut für Wirtschaftswissenschaften Kolloquium: Die
Finanzwissenschaft. Blankart Kap Reiner Eichenberger
Finanzwissenschaft Blankart Kap. 1-9 Reiner Eichenberger Kapitel 1: Was ist Finanzwissenschaft? Kern: 1. Ökonomische Theorie staatlichen Handelns 2. methodologischer Individualismus 3. menschliches Verhalten
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik 1. Welche Voraussetzungen braucht es, um auf Bundesebene stimmberechtigt zu sein? a) b) c) 2. Was bedeutet abstimmen? Kreuzen Sie an. Sich als Nationalrat zur Wahl
Impulsvortrag: Kernaspekte internationaler Geschäftstätigkeiten. Prof. Dr. Martina Peuser
Impulsvortrag: Kernaspekte internationaler Geschäftstätigkeiten Prof. Dr. Martina Peuser 2 Überblick 1. Step by Step: Internationalisierung mit strategischem Fahrplan 2. Globalisierung - Internationalisierung
Studentenbewegungen der 60er Jahre
Michael Kimmel Studentenbewegungen der 60er Jahre Frankreich, BRD und USA im Vergleich WUV Universitätsverlag Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 11 1 Einleitende Fragestellung 13 2 Gegenstand, Methode
Wie verändern sich Wahlkämpfe in der Online-Welt? Thesen zum strukturellen Wandel der politischen Kommunikation
Wie verändern sich Wahlkämpfe in der Online-Welt? Thesen zum strukturellen Wandel der politischen Kommunikation Vortrag bei den Südwestdeutschen Medientagen 2017 Medien und Politik in Zeiten des Wahlkampfes
I Allokationstheoretische Grundlagen 7
Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1 Analyse möglicher Ergebnisse der Wirtschaftspolitik.... 1 1.2 Politisch-ökonomische Analyse................. 3 Literatur zu Kapitel 1........................ 6 I Allokationstheoretische
Wirtschaftspolitische Positionen der IHK-Organisation 2017 VERANTWORTUNG VON UNTERNEHMEN: Ehrbar handeln, erfolgreich wirtschaften
Wirtschaftspolitische Positionen der IHK-Organisation 2017 VERANTWORTUNG VON UNTERNEHMEN: Ehrbar handeln, erfolgreich wirtschaften Die wirtschaftspolitischen Positionen der IHK-Organisation (WiPos) zeigen
Partizipation. Ausgewählte Indikatoren: 1. Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen. 2. Anteil der Parteimitglieder (Wohlfahrtssurvey)
Ausgewählte Indikatoren: 1. Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen (Indikator P001) Anteil der abgegebenen Stimmen bei den Wahlen zum Bundestag an der Gesamtzahl der Wahlberechtigten (in Prozent). Statistisches
3 Budgetbeschränkung und Präferenzen Budgetgerade Präferenzen und Indifferenzkurven Nutzen 62
Vorwort VII IX 1 Das Wichtige zuerst 1 1.1 Die Hauptfragen 1 1.2 Der Weg zu den Antworten 4 1.2.1 Entscheiden heißt auswählen, auswählen heißt verzichten... 4 1.2.2 Kosten sind Opportunitätskosten 5 1.2.3
Abkürzungen der Kantone 13 Abkürzungen der Schweizer Parteien 15
5 Abkürzungen der Kantone 13 Abkürzungen der Schweizer Parteien 15 Einleitung und Überblick 17 Adrian Vatter und Markus Freitag 1. Einleitung 17 2. Politische Koalitionen, Wahlergebnisse und Parteiensysteme
Wahlboykott oder Abgabe einer ungültigen Stimme?
Wahlboykott oder Abgabe einer ungültigen Stimme? Schauen Sie mit den Augen der Anderen, die die Macht definitiv haben und ausüben und fragen SIE SICH ernsthaft: Was ist die offensichtliche leicht zu erkennende
VORANSICHT. Das Bundespräsidentenamt was macht eigentlich das Staatsoberhaupt? Von Dr. Anja Joest, Bergisch Gladbach. Themen:
IV Politik Beitrag 39 Bundespräsidentenamt 1 von 26 Das Bundespräsidentenamt was macht eigentlich das Staatsoberhaupt? Von Dr. Anja Joest, Bergisch Gladbach Der aktuelle Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
D R I HUMAN AND GLOBAL DEVELOPMENT RESEARCH INSTITUTE
HUMAN AND GLOBAL DEVELOPMENT RESEARCH INSTITUTE Wiener Friedrich von Hayek Seminar Mai 2014 Human and Global Development Research Institute (DRI) Linking Human and Global Development www.development-institute.org
Interessengruppen und Parteien. Armin Glatzmeier, M.A.
Grundkurs Einführung in das Studium der Politischen Systeme Interessengruppen und Parteien Vorbemerkungen Einzelinteressen Gemeinwohl Interessengruppen Typologische Merkmale Art des Interesses Typologische
4 Stabilitäts- und Wachstumspolitik
Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester
Wie Angela Merkel Wahl-Kampf macht
Hier geht es zum Wörter-Buch: https://www.taz.de/!5417537/ Wie Angela Merkel Wahl-Kampf macht Angela Merkel muss endlich sagen, welche Themen ihr bei der Bundestags-Wahl wichtig sind! Dieser Text ist ein
SATZUNG DER POLITISCHEN PARTEI FAMILY DIE TIROLER FAMILIENPARTEI
SATZUNG DER POLITISCHEN PARTEI FAMILY DIE TIROLER FAMILIENPARTEI 1 Name und Sitz der Partei Die Partei führt den Namen Family Die Tiroler Familienpartei und hat ihren Sitz in Kufstein. Sie entfaltet ihre
Jugendliche aus Sicht der Erwachsenen
Jugendliche aus Sicht der Erwachsenen Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider (Steinbeis-Hochschule Berlin) Seite 2 Jugendliche aus Sicht der Erwachsenen
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik 1. Welche Voraussetzungen braucht es, um auf Bundesebene stimmberechtigt zu sein? Mündigkeit (18 Jahre) Urteilsfähigkeit/ Handlungsfähigkeit Schweizer Bürger/ -in
B. Das Demokratieprinzip und seine Ausgestaltung
B. Das Demokratieprinzip und seine Ausgestaltung I. Grundlagen 1. Volkssouveränität Demokratie heißt: Volksherrschaft (griech.), das Volk ist der Träger der Staatsgewalt, es ist der Souverän d.h. Alle
FORSCHUNGSTELEGRAMM 10/2009
FORSCHUNGSTELEGRAMM 10/2009 Peter Zellmann / Sonja Mayrhofer IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung Neues Arbeitszeit/Gehaltsmodell? Weniger Verdienst für mehr Freizeit für viele eine Alternative
Michael Vassiliadis Vorsitzender. Herrn Christian Lindner Bundesvorsitzenden der FDP. Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
Ihr Z eichen: Ihre Nachricht vom Michael Vassiliadis Vorsitzender IG BCE, VB 1, Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Herrn Christian Lindner Bundesvorsitzenden der FDP IG BCE Hauptverwaltung VB 1 Gesamtleitung
Ihr Bürgermeister für Stadthagen. Stadthagen kann doch mehr. mit Oliver Theiß
Ihr Bürgermeister für Stadthagen Stadthagen kann doch mehr mit Oliver Theiß Das bin ich: Oliver Theiß, Ihr Bürgermeisterkandidat. Begleiten Sie mich auf den nächsten Seiten und erfahren Sie mehr über mich,
Ausgewählte Ergebnisse aus der Studie von GMS im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung vom Frühjahr 2016
Ausgabe vom 15. Juli 2016 8/2016 Wahl und Nichtwahl Ausgewählte Ergebnisse aus der Studie von GMS im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung vom Frühjahr 2016 Gerhard Hirscher /// Eine repräsentative Umfrage
Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland
Joachim Behnke Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland Logik, Technik und Praxis der Verhältniswahl Nomos Inhaltsverzeichnis Teil A: Normative und pragmatische Begründungen 11 1. Die Debatte über
Wer wählt wen? Kommunales Wahlverhalten am Beispiel einer Großstadt
Wer wählt wen? Kommunales Wahlverhalten am Beispiel einer Großstadt Wesseling, 21. März 2009 Thorsten Faas, M.Sc. Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I Universität Mannheim Email: [email protected]
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle Politik
Mitbestimmung im Staat /Aktuelle olitik 1. Welche oraussetzungen braucht es, um auf Bundesebene stimmberechtigt zu sein? Mündigkeit (18 Jahre) Urteilsfähigkeit/ Handlungsfähigkeit Schweizer Bürger/ -in
meinungsraum.at Februar 2013 Radio Wien Politik und Demokratie
meinungsraum.at Februar 2013 Radio Wien Politik und Demokratie Seite 1 Inhalt 1. Studienbeschreibung 2. Ergebnisse 3. Summary 4. Stichprobenbeschreibung 5. Rückfragen/Kontakt Seite 2 Studienbeschreibung
VWL IV-Klausur zur Veranstaltung Einführung in die Finanzwissenschaft
VWL IV-Klausur zur Veranstaltung Einführung in die Finanzwissenschaft Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Prof. Dr. Robert Fenge Sommersemester
1.5. Politische Ökonomie der Staatsverschuldung
1.5. Politische Ökonomie der Staatsverschuldung Warum sind Dezite und Schulden in Demokratien so hoch? Tax smoothing: In Kriegszeiten sollten Dezite hoch sein, in Friedenszeiten Schulden abgebaut werden.
Einführung in die Wirtschaftswissenschaften für Nicht-ÖkonomInnen. Teil 4: Der Markt
Einführung in die Wirtschaftswissenschaften für Nicht-ÖkonomInnen Teil 4: Der Markt Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Wahlsystem in Deutschland
Wahlsystem in Deutschland Das Zweitstimmensystem und seine Besonderheiten Nach Art. 38 Abs.1 GG werden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages [ ]in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und
WAHLEN ZUM EUROPÄISCHEN PARLAMENT 2009
Generaldirektion Kommunikation REFERAT ANALYSE DER ÖFFENTLICHEN MEINUNG 15/09/2008 WAHLEN ZUM EUROPÄISCHEN PARLAMENT 2009 Standard-Eurobarometer (EB 69) - Frühjahr 2008 Erste Rohergebnisse: Europäischer
Erfolgskontrolle in der Wirtschaftsförderung. Dr. Jörg Lahner Volkswirteforum 2008, Karlsruhe, den
Erfolgskontrolle in der Wirtschaftsförderung Dr. Jörg Lahner Volkswirteforum 2008, Karlsruhe, den 10.09.2008 Inhalt 1. Grundlagen 2. Grenzen der klassischen Erfolgskontrolle 3. Wer hat Interesse an wirksamer
Die Umsetzung des Kerncurriculums im Schulbuch Politik & Co. 2 Niedersachsen
Buchner informiert C.C.Buchners Verlag Postfach 12 69 96003 Bamberg Die Umsetzung des Kerncurriculums im Schulbuch Politik & Co. 2 Niedersachsen Bitte beachten Sie: Das Fallbeispiel zur Änderung des Atomgesetzes
Klausur BWL 1 - Ergebnisse Wintersemester 2008/09
Technische Universität Braunschweig Institut für Organisation und Führung Klausur BWL 1 - Ergebnisse Wintersemester 2008/09 Aufgabe 1 Häufig wurden nur einzelne Ergebnisse der empirischen Managementforschung
1 Hinführung: Zur wirtschaftlichen Bedeutung des Sports Zum Erkenntnisinteresse der Sportökonomie: Was ist Sportökonomie? 19
9 Inhaltsverzeichnis 1 Hinführung: Zur wirtschaftlichen Bedeutung des Sports 17 2 Zum Erkenntnisinteresse der Sportökonomie: Was ist Sportökonomie? 19 2.1 Begriffserklärung und Verortung 20 2.2 Zur Angemessenheit
Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Arbeitsblätter Parteien in Deutschland: Alternative für Deutschland (AfD)
Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Arbeitsblätter Parteien in Deutschland: Alternative für Deutschland (AfD) Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de
Medien und Wahlen «der Titel dieses Bandes ist eine
2. Aufbau des Bandes Medien und Wahlen «der Titel dieses Bandes ist eine stark vereinfachende Formulierung. Das sollte die voranstehende Einleitung durch den Hinweis verdeutlichen, dass es nicht nur verschiedene
