Kooperation mit Eltern
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- Alexandra Richter
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 Workshop 4 Kooperation mit Eltern Referentin: Dilek Irmak (RAA Bielefeld)
2 Wünsche Wünsche Wünsche Erwartungen Wünsche Erwartungen Wünsche Wünsche Erwartungen Wünsche Erwartungen Dilek ağacı - Der Wunschbaum
3 Kooperation mit Eltern Schule und Eltern als Erziehungspartner für ein Konzept der Zusammenarbeit mit Eltern Zentrale Frage: Wie können Lehrer und Eltern besser bzw. konstruktiver zusammenarbeiten, um die gemeinsame Verantwortung für den Bildungs und Erziehungsauftrag auch gemeinschaftlich zu tragen? An Konzepten und festen Vereinbarungen zur Elternarbeit mangelt es bisher!!!
4 Workshop Kooperation mit Eltern Was versteht man unter Kooperation mit Eltern? Elternarbeit oder Zusammenarbeit mit Eltern? Gegenseitige Erwartungen und Vorurteile Elternarbeit oder Zusammenarbeit mit Eltern? Formen der Beteiligung und Zusammenarbeit Klärung der Beteiligungsmöglichkeiten und des Rollenverständnisses Dialog als Grundvoraussetzung zur Förderung der Zusammenarbeit Kommunikationsmodell (Miller) Family Literacy (Fly) Integrativer Ansatz zur Elternarbeit im Rahmen der Sprachbildung Eltern Schule Dialog (ESD) Arbeitsbereiche und Möglichkeiten der RAA Bielefeld
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6
7 man ja doch nicht Eltern wissen immer alles besser! Mit Lehrern kann reden!
8
9 Vielfalt in Schule gestalten Einladung zu offenen Informationsabenden Erwartungen und Wünsche der Schule Erwartungen und Wünsche der Eltern Kind außerschulische Kooperationspartner
10 Gruppenarbeit Was klappt gut? Welche Stolpersteine gibt es? In welchen Bereichen wird professionelle Hilfe benötigt? Welche Lösungansätze sind bekannt?
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12 Erste Bausteine zur Förderung der Zusammenarbeit und Kooperation mit Eltern liegen im Dialog: In der Schule kommen Erwachsene zusammen, deren einzige Verbindung die Klasse ihrer Kinder ist. Sie sind wohl am Lernfortschritt ihres eigenen Kindes interessiert. Lehrer sind häufig auch Eltern, kennen also beide Positionen. Eltern fühlen sich mitunter dem Verwaltungsapparat Schule gegenüber ohnmächtig. Elternabende, Elternbriefe und Elternsprechtage versetzen Eltern in ihre eigene Schulzeit mit teilweise negativen Gefühlen zurück. Eltern sind durch ihren Alltag und ihre eigenen Sorgen so beschäftigt, dass sie wenig frei sind für eine partizipative Elternarbeit in der Schule ihrer Kinder. Es gibt bei den Erziehungsberechtigten ausländischer Kinder häufig Sprachschwierigkeiten, Gefühle von Unsicherheit dem System Schule gegenüber und andere Erwartenshaltungen an den Auftrag von Schule
13 12 Empfehlungen (Reinhold Miller) 1. Herkunft der Eltern beachten 2. Die Erwartungen der Eltern wahrnehmen 3. Verschiedene "Zeit-Räume" anbieten 4. Wirklichkeiten und Sichtweisen akzeptieren 5. Klare Botschaften senden 6. Botschaften übersetzen 7. Wahrnehmung, Wirkung und Interpretation unterscheiden 8. Emotionen zulassen 9. Verhaltensweisen, nicht Personen bewerten 10. Sachen klären, Vereinbarungen treffen 11. Grenzen respektieren 12. Mit Wünschen leben
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15 Family Literacy (FLY) ist ein integrativer Ansatz zur aktiven Elternmitarbeit im Rahmen der Sprachbildung. Family Litercy: Lesen Schreiben Lesefreude Vertrautheit mit Büchern Textverständnis Fähigkeit sich schriftlich auszudrücken Zielgruppe: Familien mit Kindern mit diagnostiziertem Sprachförderbedarf Offen für alle Eltern mit und ohne Migrationshintergrund Präventive Arbeit Durchführung: Erste Annäherung der Eltern an das Lesen und schreiben Lernen der Kinder Umgang mit Lauten, Buchstaben, Sprache Literatur und Lesen (Autorenlesung in verschiedenen Sprachen) Eltern und Kinder lesen gemeinsam Eltern lesen in verschiedenen Sprachen vor Eigene Geschichten schreiben (oder einer erwachsenen Person diktieren) Eltern und Kinder schreiben gemeinsam Wörter/Assoziationen/Sätze zu den mitgebrachten Fotos Eltern erleben ihre Kinder beim freien Schreiben.
16 Eltern-Schule-Dialogs (ESD) Förderung der aktiven Partizipation der Eltern am Schulleben Ziel: Stärkung der Teilnahme von sozialund bildungsbenachteiligten Familien am Erziehungs- und Bildungsprozess ihrer Kinder. Zielgruppe: Eltern von Grundschulkindern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte an Bielefelder Grundschulen und Bildungseinrichtungen.
17 Projektstrukturplan (4-Phasen-Modell) 1. Vorbereitung: Vorgespräche mit der Schule Prüfung der Durchführbarkeit Klärung der Rollen RAA-Schule Zielklärung Recherche, Vorbereitung von Materialien 2. Planung Ablauf-, Termin- und Kostenplanung Klärung der Verantwortlichkeit / Zuständigkeit Schule / RAA Feinplanung 1. Sitzung /Methodenauswahl Feinplanung weiterer Sitzungen Gestaltung der Dokumentation, Evaluation, Feedbackmethode
18 Projektstrukturplan (4-Phasen-Modell) 3. Realisierung: Durchführung der einzelnen Termine Kontrolle des Projektfortschritts und evtl. Steuerung bei Abweichungen Aktualisierung der Planung weiterer Termine des ESD Motivierung der Eltern, die bereit sind, weitere Elterntreffen (z.b. in Form eines Elterncafes) zu organisieren 4. Abschluss Projektpräsentation, Festlegung der Präsentationsformen Dokumentation Evaluation (mündlich und/oder schriftlich per Fragebogen) Implementierung in das Schulkonzept Tandem/Schulung der Eltern: Empowerment
19 Die Durchführung: Schule lädt zum ESD ein übernimmt Verantwortung und Moderation ist durchgehend mit einer Lehrkraft vertreten RAA unterstützt mit viel Erfahrung bei Planung und Durchführung Pool mit ReferentInnen, DolmetscherInnen
20 Rahmenbedingungen Zielgruppenansprache: kultursensibel, persönlich und ressourcenorientiert Durchführung in Wohnortnähe z.b. Schule Kinderbetreuung Mehrsprachigkeit durch Dolmetscher sicherstellen Willkommensatmosphäre schaffen (Raumgestaltung, Sitzordnung, Verpflegung, evtl. gegenseitige Ansprache mit Vornamen)
21 Planung der einzelnen Termine Teilnehmerorientiert nach Bedarfserhebung, wenig Theorie, dafür viel Dialog und viele Praxisübungen Mögliche Themen: Sprache Erziehung Bildungssystem Multikulturalität Medien Lernen Ernährung, Bewegung Partizipation der Eltern Freizeitgestaltung Lesen und Vorlesen
22 Zusammenfassend
23 Dilek ağacı - Der Wunschbaum Aus dem Workshop Kooperation mit Eltern nehme ich mit.
24 Ağaçyaşiken eğilir Der Baum biegt sich in jungen Jahren
25 Eltern-Schule-Dialog Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit! Das Eltern-Schule-Dialog-Team der RAA Bielefeld Referentin: Dilek Irmak (Verbindungslehrerin)
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