CSA. Chemikalien Schutz Anzug
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- Tristan Wagner
- vor 8 Jahren
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1 CSA Chemikalien Schutz Anzug
2 Übersicht 1. Schutzkleidung 2. Aufbau des Anzugsmaterials 3. Anforderungen an einen CSA 4. Einsatzzeitbegrenzung 5. Voraussetzung für das Tragen eines CSA 6. Feuerwehrdienstvorschriften 7. Belastung eines CSA-Trägers 8. Einsatzgrundsätze (1) + (2) 9. Dekontamination 10. Nach dem Einsatz (Dekonkonzept) + (Dekongrundsätze) 11. Einsatzaufgaben 2
3 1. Schutzkleidung Form 1: Form 2: Form 3: Nomex + Flammschutzhaube leichter CSA + Feuerschutz 2 Teiler CSA Typ 1a Gasdicht PA innen tragend CSA Typ 1b Gasdicht PA außen tragend Regenerationsgerät unter CSA nicht zulässig, da bei diesem Gerät keine Luft abgegeben wird Schutzwirkung des Überdrucks würde fehlen 3
4 PA innen tragend PA außen tragend Kontaminationsanzug 4
5 2. Aufbau des Anzugsmaterials 1.Schicht Außenbeschichtung für mechanischen/chemikalischen Schutz 2.Schicht Trägergewebe für die Reißfestigkeit 3.Schicht Innenbeschichtung für die Gasdichtigkeit 5
6 Körpergröße bis 205cm Mindest Schuhgröße 46 6
7 3. Anforderungen an einen - dicht schließend CSA - Beständigkeit gegen Vielzahl von Chemikalien - glatte, nicht saugfähige Oberfläche - nicht entflammbar - mechanische Festigkeit - leicht zu reinigen und zu reparieren - geringes Gewicht - geringe Einschränkung der Beweglichkeit 7
8 4. Einsatzzeitbegrenzung Bestimmungsgründe für die Tragezeitbegrenzung: - Belastungen und Einflüsse für den CSA-Trägers - Atemluftvorrat - Beständigkeit des CSA - Benötigte Zeit für die Dekontamination Einsatzzeit: 20min + 10min für Dekontamination Einsatzdauer höchstens 30min Erholungszeit mindestens 90min 8
9 5. Voraussetzung für das Tragen Grundlehrgang eines CSA Atemschutzgeräteträgerlehrgang Atemschutzgeräteträgerlehrgang II (CSA-Seminar) Gültige G 26.3 Funklehrgang (empfohlen) GABC-Einsatz GABC-Dekontamination P 9
10 6. Feuerwehrdienstvorschriften Folgende Feuerwehrdienstvorschriften regeln weitestgehend die Ausbildung und den Einsatz eines CSA-Trägers - FwDV 7 Atemschutz - FwDV 14 Gefährliche Stoffe und Güter - FwDV 810 Sprechfunkdienst 10
11 7. Belastung eines CSA-Trägers Gewicht der Schutzausrüstung Einengung des Gesichtsfeldes Einschränkung der Beweglichkeit Schlechte Verständigung Beeinträchtigung des Körperwärmehaushaltes Wärmestau, Hitzeerschöpfung Psychologische Phänomene Klaustrophobie (Platzangst) 11
12 Feuerwehrhose Feuerwehrjacke Feuerwehrhelm Baumwollahndschuhe Atemschutzmaske Pressluftatmer Funkgerät CSA 12
13 8. Einsatzgrundsätze (1) Allgemeine Grundsätze für Atemschutzträger beachten (siehe FwDV 7) Richtiges Anlegen des PA und CSA PSA bleibt darunter an, wegen Wärme- und Kälteschutz, sowie Schweißaufnahme CSA außerhalb des Gefahrenbereichs anlegen, eine zweite Person muss hierbei unterstützen Funkverbindung mit allen Personen im Trupp abrufen 13
14 8. Einsatzgrundsätze (2) Jeder CSA-Träger muss seinen Funkrufnamen kennen, Zahl oder Buchstabe auf dem CSA Nach Möglichkeit mit dem Wind gehen Gegenseitige Beobachtung auf Beschädigung des CSA, besonders Handschuh-, Stiefel- und Knie- Bereiche Direkten Kontakt mit dem Gefahrgut vermeiden 14
15 9. Dekontamination Dekontaminatin durch die Feuerwehr im Sinne der vfdb-richtlinie 10/04 ist die Grobreinigung von Einsatzkräften einschließlich ihrer Schutzkleidung, von anderen Personen, sowie Geräten. 15
16 10. Nach dem Einsatz Dekonkonzept Dekon Stufenkonzept nach vfdb 10/04 Notdekontamination Menschenrettung Dekon Stufe 1 Einsatzstellenhygien Handwäsche Dekon Stufe 2 Standard Dekon Gelb Rot Grün Dekon Stufe 3 Erweiterter Dekon Linden / Hungen 16
17 Geeignete Absperrung des Dekon-Bereichs durch bswp. Flatterband Grün Bereich kontaminationsfrei Ausgabe Ersatzkleidung Dokumentation Gelb Bereich Ablegen und Verpackung des CSA Rot Bereich Grobreinigung Desinfektion 17
18 Als Vorreinigungsbecken gibt es so genannte aufblasbare Einmannduschen. Das Becken kann aber auch mit Hilfe einer Folie und 4 Steckleiterteilen gebaut werden 18
19 10. Nach dem Einsatz Dekongrundsätze Kontaminiertes Gerät bleibt im abgesperrten Bereich liegen Dekontaminationsplatz aufsuchen, vorreinigen lassen und CSA ablegen Dekon-Platz sollte den Wind im Rücken und die Einsatzstelle vorm Gesicht haben Nach Ablegen den Anzug verschließen und vertüten Dokumentation über Name des CSA-Trägers, Einsatzdatum, Gefahrstoff und Einwirkzeit Kontaminierte CSA und Geräte nicht im Mannschaftsraum transportieren 19
20 11. Einsatzaufgaben unter Menschenrettung CSA Genaue Erkundung und Schadensfeststellung Anzeichen zu Beurteilung des Gefahrguts beobachten und erkennen Symbole, Warn-, Gebots-, und Verbotszeichen dem Einsatzleiter melden Querschnitt an der Austrittsstelle verringern Auffangen, Abdichten, Eindeichen Gefahrgut umpumpen, Stückgut sortieren und ausräumen Messen und Überwachen 20
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