Achtung Bahn! VGF-Ratgeber für alle, die in der Stadt unterwegs sind

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1 Achtung Bahn! VGF-Ratgeber für alle, die in der Stadt unterwegs sind

2 Verehrte Fahrgäste! Verehrte Verkehrsteilnehmer! Wer auf Frankfurts Straßen unterwegs ist, sei es zu Fuß oder mit dem Rad, im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, hat einen besonderen Partner, mit dem er sich die Straßen teilt: Stadt- und Straßenbahnen der VGF. Besonders ist, daß die Fahrzeuge groß und schwer, gleichzeitig aber leise sind. Ihre Geschwindigkeit wird häufig unter-, ihre Bremskraft nicht selten überschätzt. Vor allem aber: Sie können nicht wie andere Verkehrsteilnehmer ausweichen. Gefährlich wird es immer dann, wenn Hektik, Unigkeit oder gar Leichtsinn im Spiel sind: statt auf den Verkehr und die Bahnen zu achten, wird telefoniert oder Musik gehört, an Überwegen wird das Rotlicht ignoriert, an Bahnübergängen die Schranken umlaufen, bei nächster Gelegenheit über die Gleise nach links abgebogen, weil das der kürzeste Weg ist. Die VGF will mit dieser Broschüre auf die häufigsten Unfallursachen mit ihren Stadt- und Straßenbahnen hinweisen und darauf, wie sie zu verhindern sind. Denn wir möchten, daß nicht nur unsere Fahrgäste sicher ans Ziel kommen, sondern alle Verkehrsteilnehmer auf Frankfurts Straßen. Ihre VGF

3 an FuSSgängerüberwegen Bitte lassen Sie sich nicht ablenken, sondern achten Sie auf herannahende Bahnen, Ampeln, andere Verkehrszeichen und suchen Sie Blickkontakt mit dem Fahrer und überqueren Sie die Straßen und Gleise nicht bei roter Ampel. bei rot / Dunkel Bitte beachten Sie bei lichtsignalgeregelten Überwegen in Rot / Dunkel-Schaltung : Bei roter Ampel stehen bei dunkler Ampel unter Beobachtung des Schienenwegs gehen.

4 an Zebrastreifen Bitte denken Sie daran, daß die Straßenbahn an Zebrastreifen ohne Ausnahme Vorfahrt hat auch wenn die Fahrer oft auf Sie warten. AN DER BAHNSTEIGKANTE Bitte bleiben Sie hinter der weißen Linie, um genügend Abstand zur Bahnsteigkante zu halten und nehmen Sie Ihre kleinen Kinder an die Hand.

5 An BESCHRANKTEN BAHNÜBERGÄNGEN Bitte bleiben Sie bei geschlossenen Schranken und rotem Licht stehen auch wenn Sie Halbschranken umgehen könnten. beim musik hören Bitte lassen Sie sich nicht von zu lauter Musik vom Verkehr ablenken oder den oft leisen Bahnen.

6 BEIM TELEFONIEREN Bitte achten Sie trotz interessanter Gespräche auf den Verkehr und die herankommenden Bahnen. HEKTIK Bitte laufen Sie nicht vor herannahenden Bahnen über die Gleise Ihre Sicherheit geht immer vor Pünktlichkeit!

7 beim Überqueren der Gleise Bitte achten Sie immer auch auf das zweite Gleis. Das erste haben Sie gefahrlos überquert, aber auch hier kann noch eine Bahn kommen, die Sie nicht gesehen haben und der Straßenbahnfahrer sieht Sie auch zu spät. BEIM LINKSABBIEGEN Egal ob das Linksabbiegen über die Gleise erlaubt ist oder nicht, die Bahn im toten Winkel hat Vorfahrt und einen möglicherweise zu langen Bremsweg.

8 Anhalteweg bei Notbremsungen bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h mit dem Fahrrad Bitte achten Sie immer darauf, mit den Fahrradreifen nicht in die Gleise zu geraten die Sturzgefahr ist groß. Anhaltewege von auto und bahn Der Anhalteweg bei einer Notbremsung setzt sich zusammen aus dem Reaktionsweg (der Fahrer erkennt die Situation und bremst) und dem Bremsweg (das Fahrzeug verlangsamt sich und kommt schließlich zum Stehen). Die Tram braucht im Vergleich zu einem Auto gut doppelt so lange, bis sie steht.

9 Herausgeber Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbh (VGF) Unternehmenskommunikation (NUK) Kurt-Schumacher-Straße Frankfurt am Main Redaktion Bernd Conrads Fotos Markus Kirchgessner Stand: November 2012 Gestaltung Opak Werbeagentur Druck Henrich Druck und Medien Kontakt Servicetelefon:

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