EDI-Dokumentation Lieferabruf
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- Arwed Roth
- vor 8 Jahren
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Transkript
1 EDI-Dokumentation Lieferabruf DELFOR 91.1 Stand: Februar 2017 BSH Hausgeräte GmbH Seite 1
2 1. EINFÜHRUNG NACHRICHTENAUFBAU NACHRICHTENSTRUKTUR (ÜBERBLICK) ÜBERSICHT ÜBER DIE ZUORDNUNG DER NUTZDATEN ZU SEGMENTEN BEISPIEL MIT KURZBESCHREIBUNG WICHTIGE INFORMATIONEN UND HINWEISE ZUM BEISPIEL OPTIONALE EINSTELLUNGEN SEGMENTDOKUMENTATION ÄNDERUNGEN/ERGÄNZUNGEN ZUR DOKUMENTATION... 7 BSH Hausgeräte GmbH Seite 2
3 1. Einführung Die vorliegende Dokumentation beschreibt das EDIFACT-Subset "DELFOR" für den Austausch von Lieferabrufen zwischen den Fabriken der BSH Hausgeräte GmbH und seinen Zulieferern. Das Subset basiert auf der Version 2 der EDIFACT-Syntax und dem EDIFACT-Release 91.1 sowie auf dem EDIWHITE-Subset der Europäischen Hausgerätehersteller. Das Format bietet z.b. folgende Vorteile: - Internationaler Standard - Einfacher, flexibler und normierter Nachrichtenaufbau - Nachrichteninhalte automatisiert weiterverarbeitbar - EDI-Systeme sind überlicherweise auf EDIFACT ausgelegt EDIFACT DELFOR-Nachrichten lassen sich über OFTP/ISDN (Odette File Transfer Protokoll), GXS-/IBM- Netzwerk, Telebox400 und BSH-FX Internet Server austauschen. Da sich die von BSH genutzte Nachricht stark am standardisierten Nachrichtenaufbau orientiert, können Zulieferer auch sehr einfach mit anderen Kunden elektronische Nachrichten austauschen. Bitte beachten Sie, dass Lieferabrufe immer als Neuaufwurf versendet werden. Es werden keine Updates- oder Mengenänderungen übertragen. Der Datenempfänger muss neu übertragene Daten mit der letzten Übertragung oder den dazugehörenden PPS-Aufträgen abgleichen. BSH Hausgeräte GmbH Seite 3
4 2. Nachrichtenaufbau Wie im Branching Diagramm dargestellt hat die BSH EDIFACT DELFOR-Nachricht einen einfachen Aufbau. Das Branching Diagramm ist als separates Dokument verfügbar und bietet einen guten und schnellen Überblick Nachrichtenstruktur (Überblick) 2.2. Übersicht über die Zuordnung der Nutzdaten zu Segmenten UNH Nachrichten-Kopfsegment BGM Nummer des Lieferabrufs DTM Datum des Lieferabrufs G02 Segmentgruppe G02 NAD Lieferantennummer, Kundennummer G03 Segmentgruppe G03 CTA Ansprechpartner beim Kunden UNS G04 Segmentgruppe G04 NAD Adressdaten G08 Segmentgruppe G08 LIN Materialnummer des Kunden PIA Sachnummer des Lieferanten LOC Lieferort G09 Segmentgruppe G09 RFF Rahmenauftragsnummer, Lieferabrufnummer alt DTM Datum Lieferabruf alt G11 Segmentgruppe G11 QTY Menge letzter Eingang, Eingangsfortschrittszahl, Rueckstand/Ueberlieferung, DTM Datum letzter Eingang, Bestelldatum G12 Segmentgruppe G12 RFF Referenzinformationen DTM Datum UNS UNT Nachrichten-Endesegment BSH Hausgeräte GmbH Seite 4
5 2.3. Beispiel mit Kurzbeschreibung UNA:+.? ' UNB+UNOB:1+BSHGFIX+MAIERAG : ' UNH DELFOR:1:911:UN:WGI001' BGM ' DTM+137: :102' NAD+SE ::92' NAD+BY ::91' CTA+IC+:801' UNS+D' NAD+CN' LIN ' PIA+1+190:SA' LOC+20+:::Tor 7' RFF+BO: ' RFF+SH:201' QTY+48:340:PCE' DTM+50: :102' RFF+DQ:363591' QTY+70:633249:PCE' QTY+83:0:PCE' QTY+113:2210:PCE' DTM+2: :102' RFF+AFL: ' RFF+WS:ISTANBUL WAREHOUSE #4' QTY+113:3740:PCE' DTM+2: :102' RFF+AFL: ' RFF+WS:CERKEZKOY WAREHOUSE no. 21' QTY+113:2550:PCE' DTM+2: :102' QTY+113:3570:PCE' DTM+2: :102' UNS+S' UNT ' UNH DELFOR:1:911:UN:WGI001' BGM ' DTM+137: :102' NAD+SE ::92' NAD+BY ::91' CTA+IC+:801' UNS+D' NAD+CN' LIN ' PIA+1+234:SA' LOC+20+:::00' RFF+BO: ' RFF+SH:177' QTY+48:300:PCE' DTM+50: :102' RFF+DQ:363595' QTY+70:413612:PCE' QTY+83:0:PCE' QTY+113:2000:PCE' DTM+2: :102' QTY+113:600:PCE' DTM+2: :102' UNS+S' UNT ' UNZ+2+886' Servicesegment (optional) Nutzdaten-Kopfsegment Nachrichten-Kopfsegment Übertragungsnummer zum Lieferabruf Ausgabedatum Lieferantennummer, vergeben von BSH Kundennummer, vergeben von Zulieferer BSH Sachbearbeiter Kurzzeichen Frachtempfänger, nicht genutzt BSH Artikelnummer Sachnummer Lieferant, nicht genutzt Anliefertor/Abladestelle BSH-Rahmenvertragsnummer Übertragungsnummer alt Datum der letzten Übertragung Zuletzt erhaltene Liefermenge Datum letzer Wareneingang Lieferscheinnummer letzer Wareneingang Erfassungsdatum letzter Wareneingang Eingangsfortschrittszahl Rückstand Zusatzinfo Türkei: Rechnungsnummer Lief. Zusatzinfo Türkei: Ort der Ware Zusatzinfo Türkei: Rechnungsnummer Lief. Zusatzinfo Türkei: Ort der Ware Nachrichten-Endesegment Nachrichten-Kopfsegment Übertragungsnummer zum Lieferabruf Ausgabedatum Lieferantennummer, vergeben von BSH Kundennummer, vergeben von Zulieferer BSH Sachbearbeiter Kurzzeichen Frachtempfänger, nicht genutzt BSH Artikelnummer Sachnummer Lieferant, nicht genutzt Anliefertor/Abladestelle BSH-Rahmenvertragsnummer Übertragungsnummer alt Datum der letzten Übertragung Zuletzt erhaltene Liefermenge Datum letzer Wareneingang Lieferscheinnummer letzer Wareneingang Erfassungsdatum letzter Wareneingang Eingangsfortschrittszahl Rückstand Nachrichten-Endesegment Nutzdaten-Endesegment BSH Hausgeräte GmbH Seite 5
6 2.4. Wichtige Informationen und Hinweise zum Beispiel Jeder Lieferabruf wird als eigene Nachricht übertragen (beginnt mit UNH- und endet mit UNT-Segment). Somit enthält eine Nachricht genau eine Position, die mehrere Abruftermine enthalten kann. Eine Übertragung (UNB bis UNZ) kann mehrere Nachrichten beinhalten. BSH-Rahmenvertragsnummer/Lieferabrufnummer (RFF+BO) Die Lieferabrufnummer ist entweder 10 oder 12-stellig. Dies ist abhängig von der sendenden Fabrik. Die Lieferabrufnummer ist je BSH-Fabrikstandort (sendendes ERP-System) eindeutig. Ein eindeutiger Schlüssel für den Import in das ERP-System des Zulieferers ist die Lieferabrufnummer in Verbindung mit der Kundennummer (BSH Standort / Sender). Die BSH-Materialnummer (LIN) ist kein eindeutiger Schlüssel, da es verschiedene Rahmenverträge mit der gleichen Materialnummer geben kann. Eingangsfortschrittszahl (QTY+70) Die Summe aller Wareneingänge zu einem Rahmenvertrag wird als Eingangsfortschrittszahl übertragen. Die Differenz zwischen der Summe der verschickten Mengen und der Eingangsfortschrittszahl ist der unterwegsbefindliche Bestand. Es kann also vorkommen, dass die BSH Artikel bestellt, die der Zulieferer bereits ausgeliefert hat (Warenausgang gebucht). Für diese unterwegsbefindlichen Materialien wurde bei BSH zum Zeitpunkt des EDI- Datenversandes noch kein Wareneingang gebucht. Rückstand (QTY+83) Alle bis zum Zeitpunkt des EDI-Datenversandes erwarteten, aber nicht vereinnahmten Artikel (gefordertes Anlieferdatum ist in der Vergangenheit) werden als Rückstand zusammengefasst und ohne Termin übertragen. Falls der Versand bereits erfolgt ist, handelt es sich hierbei um unterwegsbefindliche Materialien. Abruftermine und Stornos Abruftermine werden immer als Tagestermine übertragen. Wochen- oder Monatsmengen werden automatisch als Tagestermin auf den ersten Tag der Woche / erster Tag des Monats terminiert. Jede Datenübertragung ist ein Neuaufwurf, kein Update! Stornierte Termine werden nicht zwingend übertragen! Bei kompletten Abbestellungen (Stornos) wird nur die Position ohne Abrufmengen/Termine übertragen! 2.5. Optionale Einstellungen In einigen Fällen besteht die Möglichkeit, DELFOR-Nachrichten entsprechend den Wünschen des Partners anzupassen. Folgende Optionen können abweichend von unserer Standardübertragungen eingestellt werden: - Keine Übertragung des Servicesegmentes UNA - Im UNB-Segment kann UNOA bis UNOF und Syntaxversion 1 bis 3 übertragen werden - CRLF nach jedem Segment senden - Zusammenfassung mehrerer geplanter Liefertermine an einem Tag - 8 führende Nullen bei Materialnummer abschneiden - Materialtext übertragen (Segment PIA) - Abruftermine mit 0 nicht übertragen - Kundennummer auch mit NAD+CN übertragen - Keine Übertragung der Zusatzinformationen Rechnungsnummer und Ort der Ware (Erweiterung für türkische BSH-Fabrik) Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, Abrufe innerhalb einer Nachricht mit mehreren Positionen zu übertragen. Bitte lesen Sie dazu die die Dokumentation MINI-DELFOR BSH Hausgeräte GmbH Seite 6
7 3. Segmentdokumentation Die Segmentdokumentation ist als separates Dokument verfügbar. 4. Änderungen/Ergänzungen zur Dokumentation Februar 1996, div. Korrekturen November 1998, Dokumentation überarbeitet November 2006, Dokumentation überarbeitet und mit Erweiterung für türkische BSH-Fabrik ergänzt: Zu den Einteilungsdaten wurden die Segmente RFF+AFL und RFF+WS hinzugefügt. Diese Segmente werden nur übertragen, wenn Sie auch einen Inhalt haben. RFF+AFL: Rechnungsnummer des Lieferanten (Zollabwicklung). RFF+WS: Ort, an der sich die Ware befindet. Februar 2015: - Änderung Firmenname nach BSH Hausgeräte GmbH - Änderung WebEDI-Systemname von BISS (BISS4) nach BSH-FX Februar 2017: - Seit sendet BSH einen Qualifier 10 um das Abrufdatum als Abholdatum zu kennzeichnen. Segment Gruppe G11, DTM: 2 = Anlieferdatum 10 = Abholdatum (Neu!) Beispiel: DTM+2: :102' DTM+10: :102' (Neue Option!) - In naher Zukunft kann BSH zum Datum auch eine Uhrzeit senden. Segment group G11, DTM: 102 = CCYYMMDD 203 = CCYYMMDDHHMM (Neu!) Beispiel: DTM+2: :102' DTM+2: :203' (Neue Option!) BSH Hausgeräte GmbH Seite 7
EDI Dokumentation MTU Friedrichshafen GmbH
EDI Dokumentation MTU Friedrichshafen GmbH für Version 1.0 Änderungshistorie Initiale Version 1.0 Christina Algert 06.09.2012 copyright Rolls-Royce Power Systems AG 2014 1 Branching diagramm Level Ebene
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Dokumentation EDIFACT DELFOR
Nachricht: Format: Version: DELFOR (Lieferabruf für Zulieferer) EDIFACT UN D98.B Stand: 06.04.2004 UNH M Nachrichten-Kopfsegment 0062 M an14 Nachrichten-Referenznummer Eindeutige Referenz 0065 M an6 Nachrichtentyp-Kennung
UNB+UNOA:1+MAURIKS +AMF+020131:1700+AMF00001 UNH+00001+ORDERS:D:93A:UN:EAN007 BGM+220+5761650 DTM+4:20020131:102
ANDREAS AIER Seite 1 von 6 Kopf EDIFACT uster einer Bestellung per EDIFACT Seite 1 edifact UNB+UNOA:1+AURIKS +AF+020131:1700+AF00001 UNH+00001+ORDERS:D:93A:UN:EAN007 BG+220+5761650 DT+4:20020131:102 NAD+BY+30809
DELFOR. Lieferabruf ausgehend UNH M 1 UNS M 1 UNB BGM M 1 UNS M 1 UNT UNZ M 1 M 1 M 1 SG18 R 9999 SG1 SG2 R 5 D 4 RFF NAD DTM LIN M 1 R 1 M 1 M 1
0 UNB UNH BGM UNS UNS UNT UNZ 1 SG1 D 4 SG2 R 5 SG18 R 9999 DTM R 1 RFF NAD LIN 2 SG3 O 2 SG19 D 4 SG20 R 50 SG20 R 50 SG20 R 50 SG24 R 1 CTA PIA D 10 FTX C 5 RFF QTY QTY QTY NAD 3 COM R 3 DTM R 2 SG21
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