Inhaltsfeld 3: Genetik
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- Hella Kaufman
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1 Gustav-Heinemann-Schule, Gesamtschule der Stadt Mülheim an der Ruhr Stand: September 2017 Curriculum LK+GK Q1, 1. HJ seit Schuljahr 2017/18 Fach Biologie Jahrgang Q1 Unterrichtsvorhaben I: Humangenetische Grundlagen Meiose und Rekombination Analyse von Merkmal, Gen, Allel, Familienstammbäumen Chromosom, Genom, Stammzelle, Rekombination Mutation Zelldifferenzierung, Meiose Zeitbedarf GK: ca. 17 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben II: Molekulargenetische Grundlagen Proteinbiosynthese Merkmal, Gen, Allel, Genwirkkette, DNA, Chromosom, Genom, Proteinbiosynthese, Genetischer Code, Transkriptionsfaktor, Mutation, Inhaltsfeld 3: Genetik erläutern die Grundprinzipien der inter- und intrachromosomalen Rekombination (Reduktion und Neukombination der Chromosomen) bei Meiose und Befruchtung (UF4), erklären die Auswirkungen verschiedener Gen-, Chromosom- und Genommutationen auf den Phänotyp [u.a. unter Berücksichtigung von Genwirkketten] (UF1, UF4), recherchieren Informationen zu humangenetischen Fragestellungen (u.a. genetisch bedingten Krankheiten), schätzen die Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen ein und fassen die Ergebnisse strukturiert zusammen (K2, K1, K3, K4), formulieren bei der Stammbaumanalyse Hypothesen zum Vererbungsmodus genetisch bedingter Merkmale (X-chromosomal, autosomal, Zweifaktorenanalyse; Kopplung, Crossing-over) und begründen die Hypothesen mit vorhandenen Daten auf der Grundlage der Meiose (E1, E3, E5, UF4, K4), stattdessen für GK: formulieren bei der Stammbaumanalyse Hypothesen zu X-chromosomalen und autosomalen Vererbungsmodi genetisch bedingter Merkmale und begründen die Hypothesen mit vorhandenen Daten auf der Grundlage der Meiose (E1, E3, E5, UF4, K4), recherchieren Unterschiede zwischen embryonalen und adulten Stammzellen und präsentieren diese unter Verwendung geeigneter Darstellungsformen (K2, K3), Zeitbedarf LK: ca. 24 Std. à 45 Minuten vergleichen die molekularbiologischen Abläufe in der Proteinbiosynthese bei Pro- und Eukaryoten (UF1, UF3), erläutern wissenschaftliche Experimente zur Aufklärung der Proteinbiosynthese, generieren Hypothesen auf der Grundlage der Versuchspläne und interpretieren die Versuchsergebnisse (E3, E4, E5), erläutern Eigenschaften des genetischen Codes und charakterisieren mit dessen Hilfe Genmutationen /stattdessen für LK: Mutationstypen (UF1, UF2), benennen Fragestellungen und stellen Hypothesen zur Entschlüsselung des genetischen Codes auf und erläutern klassische Experimente zur der Code-Sonne (E1, E3, E4), erklären die Auswirkungen verschiedener Gen-, Chromosom- und Genommutationen auf den Phänotyp (u.a. unter Berücksichtigung von Genwirkketten) (UF1, UF4), begründen die Verwendung bestimmter Modellorganismen (u.a. E. coli) für besondere Fragestellungen genetischer Forschung (E6, E3),
2 Zeitbedarf GK: ca. 12 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben III: Gendiagnostik Gentechnologie Bioethik Merkmal, Gen, Allel, DNA, Chromosom, Genom, Mutation, DNA-Chip Zeitbedarf GK: ca. 5 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben IV: Regulation der Genexpression Genregulation Merkmal, Gen, Allel, Genwirkkette, DNA, Genom, Chromosom, Stammzelle Genregulation, Transkriptionsfaktor, RNA-Interferenz, Zeitbedarf GK: ca. 4 Std. à 45 Minuten Zeitbedarf LK: ca. 18 Std. à 45 Minuten Zeitbedarf LK: ca. 9 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben V: Stammzellen - Zelldifferenzierung und Epigenetik Gentechnologie Bioethik Zeitbedarf GK: ca. 4 Std. à 45 Minuten Gen, Allel, DNA, Chromosom, Stammzelle, Genregulation, Transkriptionsfaktor, Mutation, Proto-Onkogen, Tumor- Suppressorgen, Epigenese, Zelldifferenzierung, beschreiben molekulargenetische Werkzeuge (u.a. Restriktionsenzyme) und erläutern deren Bedeutung für gentechnische Grundoperationen (UF1) beschreiben aktuelle en in der Biotechnologie [bis hin zum Aufbau von synthetischen Organismen] in ihren Konsequenzen für unterschiedliche Einsatzziele und bewerten sie (B3, B4) erläutern molekulargenetische Verfahren (u.a. PCR, Gelelektrophorese) und ihre Einsatzgebiete (E4, E2, UF1) geben die Bedeutung von DNA-Chips und Hochdurchsatz-Sequenzierung an und bewerten Chancen und Risiken (B1, B3), Zeitbedarf LK: ca. 9 Std. à 45 Minuten erläutern die Bedeutung der Transkriptionsfaktoren für die Regulation von Zellstoffwechsel und (UF1, UF4), begründen die Verwendung bestimmter Modellorganismen (u.a. E. coli) für besondere Fragestellungen genetischer Forschung (E6, E3), erläutern und entwickeln Modellvorstellungen auf der Grundlage von Experimenten zur Aufklärung der Genregulation bei Prokaryoten (E2, E5, E6), erklären mithilfe von Modellen genregulatorische Vorgänge bei Eukaryoten (E6), recherchieren Unterschiede zwischen embryonalen und adulten Stammzellen und präsentieren diese unter Verwendung geeigneter Darstellungsformen (K2, K3), stellen naturwissenschaftlich-gesellschaftliche Positionen zum therapeutischen Einsatz von Stammzellen dar und beurteilen /bewerten Interessen sowie Folgen ethisch (B3, B4), erklären einen epigenetischen Mechanismus als Modell (DNA-Methylierung) / erläutern epigenetische Modelle (DNA-Methylierung, Histon-Acetylierung) zur Regelung des Zellstoffwechsels und leiten Konsequenzen für den Organismus ab (E6), erklären mithilfe eines Modells die Wechselwirkung von Proto-Onkogenen (Ras) und Tumor- Suppressorgenen (p53) auf die Regulation des Zellzyklus und beurteilen die Folgen von Mutationen in diesen Genen (E6, UF1, UF3, UF4), reflektieren und erläutern den Wandel des Genbegriffs (E7), Zeitbedarf LK: ca. 9 Std. à 45 Minuten
3 UnterrichtsvorhabenVI: Gentechnik Gentechnologie Bioethik DNA, Genom, Synthetischer Organismus Transgener Organismus, Synthetischer Organismus, Zeitbedarf GK: ca. 3 Std. à 45 Minuten Summe GK: 45 Std. à 45 Minuten beschreiben molekulargenetische Werkzeuge (u.a. Vektoren) und erläutern deren Bedeutung für gentechnische Grundoperationen (UF1), stellen mithilfe geeigneter Medien die Herstellung transgener Lebewesen dar und diskutieren ihre Verwendung (K1, B3), beschreiben aktuelle en in der Biotechnologie bis hin zum Aufbau von synthetischen Organismen in ihren Konsequenzen für unterschiedliche Einsatzziele und bewerten sie (B3, B4) Zeitbedarf LK: ca. 6 Std. à 45 Minuten Summe LK: 75 Std. à 45 Minuten Diagnose von Schülerkompetenzen: Selbstevaluationsbogen mit Ich-Kompetenzen am Ende der Unterrichtsreihen Leistungsbewertung: LZK zu den einzelnen Unterrichtsvorhaben im LK und ggf. im GK zwei Klausuren: - 2 Aufgaben mit je 3 Teilaufgaben im Grundkurs und 3-5 Teilaufgaben im Leistungskurs. - Jede Teilaufgabe muss materialgebunden sein, Aufsätze ohne Material sind nicht zulässig. - Formulierung der Aufgaben unter Berücksichtigung der Operatoren für die Abiturprüfung. - Verwendung von max. 3 Operatoren pro Teilaufgabe. - Angabe der erreichbaren Punktzahl für jede Teilaufgabe. Kompetenzbereiche: Umgang mit Fachwissen (UF), Erkenntnisgewinn (E), Kommunikation (K), Bewertung (B) rot/unterstrichen: Ergänzungen der inhaltlichen Vorgaben für das Zentralabitur 2017 und 2018
4 Gustav-Heinemann-Schule, Gesamtschule der Stadt Mülheim an der Ruhr Stand: September 2017 Curriculum LK+GK Q1, 2. HJ seit Schuljahr 2017/18 Fach Biologie Jahrgang Q1 Inhaltsfeld 3: Ökologie Unterrichtsvorhaben I: Ökologie der Organismen - Einfluss abiotischer Faktoren Umweltfaktoren und ökologische Potenz Ökosystem, Biozönose, Population, Organismus, Fotosynthese, Chloroplast, Kompartiment, ökologische Potenz Zeitbedarf GK: ca. 12 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben II: Erforschung der Fotosynthese - historische Meilensteine (NUR LK!) Fotosynthese Kompartiment, Fotosynthese Chloroplast Zeitbedarf GK: Zeitbedarf LK: ca. 7 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben III: Ökologie der Populationen I - Grundlagen der Populationsökologie Umweltfaktoren und ökologische Potenz Dynamik von Populationen Zeitbedarf GK: ca. 6 Std. à 45 Minuten Population, Organismus, Populationsdichte Populationswachstum, Lebenszyklusstrategie zeigen den Zusammenhang zwischen dem Vorkommen von Bioindikatoren und der Intensität abiotischer Faktoren in einem beliebigen Ökosystem (UF3, UF4, E4), erläutern die Aussagekraft von biologischen Regeln (u.a. tiergeographische Regeln) und grenzen diese von naturwissenschaftlichen Gesetzen ab (E7, K4), analysieren Messdaten zur Abhängigkeit der Fotosyntheseaktivität von unterschiedlichen abiotischen Faktoren (E5), erläutern den Zusammenhang zwischen Fotoreaktion und Synthesereaktion und ordnen die Reaktionen den unterschiedlichen Kompartimenten des Chloroplasten zu (UF1, UF3), Zeitbedarf LK: ca. 18 Std. à 45 Minuten leiten aus Forschungsexperimenten zur Aufklärung der Fotosynthese zu Grunde liegende Fragestellungen und Hypothesen ab (E1, E3, UF2, UF4), erläutern mithilfe einfacher Schemata das Grundprinzip der Energieumwandlung in den Fotosystemen und den Mechanismus der ATP-Synthese (K3, UF1), untersuchen das Vorkommen, die Abundanz und die Dispersion von Lebewesen eines Ökosystems im Freiland (E1, E2, E4), planen ausgehend von Hypothesen Experimente zur Überprüfung der ökologischen Potenz nach dem Prinzip der Variablenkontrolle, nehmen kriterienorientiert Beobachtungen und Messungen vor und deuten die Ergebnisse (E2, E3, E4, E5, K4), leiten aus Daten zu abiotischen und biotischen Faktoren Zusammenhänge im Hinblick auf [zyklische und sukzessive Veränderungen (Abundanz und Dispersion von Arten) sowie] K- und r- Lebenszyklusstrategien ab (E5, UF1, UF2, UF3, K4, UF4), beschreiben die Dynamik von Populationen in Abhängigkeit von dichteabhängigen und dichteunabhängigen Faktoren (UF1), Zeitbedarf LK: ca. 8 Std. à 45 Minuten
5 Unterrichtsvorhaben IV: Ökologie der Populationen II - Wechselseitige Regulation der Populationsdichte Dynamik von Populationen Mensch und Ökosysteme Population, Symbiose, Parasitismus, Konkurrenz, ökologische Nische, ökologische Potenz, Populationsdichte Populationswachstum, Lebenszyklusstrategie Zeitbedarf GK: ca. 13 Std. à 45 Minuten Zeitbedarf LK: ca. 21 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben V: Ökologie der Gemeinschaften - Gliederung von Biozönosen Dynamik von Populationen Mensch und Ökosysteme Ökosystem, Biozönose, Population, ökologische Nische, Populationsdichte Sukzession, Populationswachstum Zeitbedarf GK: ca. 5 Std. à 45 Minuten Zeitbedarf LK: ca. 7 Std. à 45 Minuten Unterrichtsvorhaben VI: Ökologie der Ökosysteme - Energiefluss und Stoffkreisläufe Stoffkreislauf und Energiefluss Mensch und Ökosysteme Zeitbedarf GK: ca. 9 Std. à 45 Minuten Summe GK: 45 Std. à 45 Minuten Ökosystem, Biozönose, Population, Fotosynthese, Stoffkreislauf beschreiben die Dynamik von Populationen in Abhängigkeit von dichteabhängigen [und dichteunabhängigen] Faktoren (UF1), leiten aus Untersuchungsdaten zu intra- und interspezifischen Beziehungen (u.a. Parasitismus, Symbiose, Konkurrenz) mögliche Folgen für die jeweiligen Arten ab und präsentieren diese unter Verwendung angemessener Medien (E5, K3, UF1), erklären mit Hilfe des Modells der ökologischen Nische die Koexistenz von Arten (E6, UF1, UF2), untersuchen Veränderungen von Populationen mit Hilfe von Simulationen auf der Grundlage des Lotka-Volterra-Modells (E6), u.a. Schädlingsbekämpfung (Abitur 2017 und 2018) vergleichen das Lotka-Volterra-Modell mit veröffentlichten Daten aus Freilandmessungen und diskutieren die Grenzen des Modells (E6), entwickeln aus zeitlich-rhythmischen Änderungen des Lebensraums biologische Fragestellungen und erklären diese auf der Grundlage von Daten (E1, E5), leiten aus Daten zu abiotischen und biotischen Faktoren Zusammenhänge im Hinblick auf zyklische und sukzessive Veränderungen (Abundanz und Dispersion von Arten) [sowie K- und r- Lebenszyklusstrategien] ab (E5, UF1, UF2, UF3, K4, UF4), diskutieren Konflikte zwischen der Nutzung natürlicher Ressourcen und dem Naturschutz (B2, B3), recherchieren Beispiele für die biologische Invasion von Arten und leiten Folgen für das Ökosystem ab (K2, K4) stellen energetische und stoffliche Beziehungen verschiedener Organismen unter den Aspekten von Nahrungskette, Nahrungsnetz und Trophieebene formal, sprachlich und fachlich korrekt dar (K1, K3), u.a. Kohlenstoffkreislauf (Abitur 2017) Stickstoffkreislauf (Abitur 2018) entwickeln Handlungsoptionen für das eigene Konsumverhalten und schätzen diese unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ein (B2, B3), präsentieren und erklären auf der Grundlage von Untersuchungsdaten die Wirkung von anthropogenen Faktoren auf ausgewählte globale Stoffkreisläufe (K1, K3, UF1), Zeitbedarf LK: ca. 14 Std. à 45 Minuten Summe LK: 75 Std. à 45 Minuten
6 Diagnose von Schülerkompetenzen: Selbstevaluationsbogen mit Ich-Kompetenzen am Ende der Unterrichtsreihen Leistungsbewertung: LZK zu den einzelnen Unterrichtsvorhaben im LK und ggf. im GK zwei Klausuren: - 2 Aufgaben mit je 3 Teilaufgaben im Grundkurs und 3-5 Teilaufgaben im Leistungskurs. - Jede Teilaufgabe muss materialgebunden sein, Aufsätze ohne Material sind nicht zulässig. - Formulierung der Aufgaben unter Berücksichtigung der Operatoren für die Abiturprüfung. - Verwendung von max. 3 Operatoren pro Teilaufgabe. - Angabe der erreichbaren Punktzahl für jede Teilaufgabe. Kompetenzbereiche: Umgang mit Fachwissen (UF), Erkenntnisgewinn (E), Kommunikation (K), Bewertung (B) rot/unterstrichen: Ergänzungen der inhaltlichen Vorgaben für das Zentralabitur 2017 und 2018
erläutern Eigenschaften des genetischen Codes und charakterisieren mit dessen Hilfe Experimentelle Entschlüsselung (SF)
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