Der Markt für Consumer Electronics
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- Elisabeth Inge Boer
- vor 7 Jahren
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1 GfK Retail and Technology Der Markt für Consumer Electronics Deutschland 2013
2 Inhalt Vorwort 4 5 Definitionen der Produktbereiche der Consumer Electronics 6 Gesamtausgaben Consumer Electronics (UE / TK / IT) 7 9 Highlights Gesamtausgaben UE 12 Produkt-Portfolio Unterhaltungselektronik 13 TV-Markt 14 TV-Markt: Absatz Smart-TV 15 Set-Top-Boxen 16 Empfangswege 17 Home Video Foto HiFi- und Musikanlagen Home Theatre 24 2
3 Inhalt Home Theatre Systems 25 Portable Audio Car Multimedia / Car Multimedia gesamt Car Multimedia Umsatzverteilung nach Kategorie 31 Car Navigation Absatzentwicklung Dynamischer Wettbewerb 34 Absatzentwicklung Videogames / Konsolen 35 Umsatzentwicklung Spielekonsolen inkl. Spiele-Software 36 Recording Media 37 Absatzentwicklung Memory Cards & USB-Sticks 38 Absatzentwicklung Optische Speichermedien 39 Telekommunikation (Umsatz) IT-Produkte Herausgeber 46 3
4 Vorwort Die GfK Retail and Technology GmbH, die seit über 40 Jahren den Markt für technische Gebrauchsgüter im Rahmen ihrer Handelspanels beobachtet, veröffentlicht gemeinsam mit der gfu - GesellschaO für Unterhaltungs- und KommunikaQonselektronik mbh die jährlichen Gesamtmarktzahlen für den deutschen Markt der Consumer Electronics. Die gfu, in der führende Unternehmen der Consumer Electronics organisiert sind, ist der Veranstalter der IFA in Berlin, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. Die Daten werden von der GfK Retail and Technology in konqnuierlichem Rhythmus in über GeschäOen erhoben, und zwar bei folgenden AbsatzmiZlern: - Elektro- Facheinzelhandel - Büro- Facheinzelhandel - Elektro- Fachmärkte - Telekom- Facheinzelhandel - Foto- Facheinzelhandel - Verbrauchermärkte - Autoradio- Spezialisten - Warenhäuser - Kfz- Ersatzteile- und Zubehör- Einzelhandel - Versandhandelsunternehmen - Computer- Shops/System- Händler - Online Shops 4
5 Vorwort Die von der GfK Retail and Technology erhobenen Daten werden zu einem Jahreswert verdichtet. In AbsQmmung mit der AG Markaorschung des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI, der eng mit der gfu zusammenarbeitet, werden diese Daten um die von der GfK nicht erfassten Vertriebswege ergänzt. Im Hinblick auf die zunehmende Vernetzung von Unterhaltungselektronik, TelekommunikaQon und InformaQonstechnologie werden in dieser Studie diese Märkte gemeinsam dargestellt. Die Darstellung dieser Märkte konzentriert sich dabei auf den Konsumentenmarkt mit privatem und semi- professionellem Bedarf. Prognosen sind in dieser Studie nicht enthalten. 5
6 DefiniQonen Die in dieser Studie dargestellten Produktbereiche basieren auf folgenden DefiniQonen: Unterhaltungselektronik Informa9onselektronik - Audio/Video- Geräte/Digital SQll Cameras - Personal Computer - Set- Top- Boxen und Satelliten- Antennen (ohne D- Box) (Desktops, Notebooks & Tablets) - Car Audio- und Car NavigaQons- Geräte ohne OEM*- Volumina - Peripherie- Geräte: - Unbespielte Audio- /Video- Speichermedien PC- Monitore - Videospiele (Konsolen und SoOware) Drucker - Zubehör (Kopkörer, Docking Speaker, MulQfunkQonsfernbed.) MulQfunkQons- Geräte - Foto Zubehör (WechselobjekQve, Fotoframes) Scanner PC- TV- Karten Telekommunika9on - Telefone, Mobil- Telefone, Telefax- Geräte, Smartphones Die in dieser Studie dargestellten Umsätze sind auf der Basis von Konsumentenpreisen inkl. MwSt. berechnet. (*OEM = Original Equipment Manufacturer) 6
7 Gesamtausgaben für UE/TK/IT Der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE) ist in Deutschland 2012 ungeachtet der weltweiten Wirtschaftsund Schuldenkrise weiter gewachsen. Mit einer Umsatzsteigerung um 3,9 Prozent konnte ein Umsatzvolumen von 28,8 Milliarden Euro erzielt werden (2011: 27,7 Mrd. Euro). Das Marktumfeld war geprägt von einer hohen Inflationserwartung, stabilem Arbeitsmarkt, kombiniert mit Einkommenssteigerungen und einer geringeren Sparneigung der privaten Haushalte. Unter den Wachstumstreibern waren erneut die Fernsehgeräte, die im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik den größten Umsatzanteil stellen. Die Möglichkeit der Vernetzung unterschiedlicher CE- Geräte miteinander sowie internetfähige und mobile Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs waren zudem stark nachgefragt. Die sportlichen Großereignisse Olympische Spiele und Fußball Europameisterschaft sowie die Abschaltung der analogen Ausstrahlung von TV-Programmen über Satellit haben den Markt zusätzlich belebt. Erstmals wurde mit Smartphones ein höherer Umsatz erzielt als mit TV-Geräten und sind so zum größten Einzelsegment im Markt für Consumer Electronics aufgestiegen. Das jährliche Branchen-Highlight, die IFA in Berlin als weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances und wichtigster Marktplatz, gab dem Markt positive Impulse. 7
8 Gesamtausgaben Consumer Electronics (UE/TK/IT) 8
9 Gesamtausgaben Consumer Electronics (UE/TK/IT) InnovaQve Produkte wie Flat- TV, digitale Kameras, Spielekonsolen und portable NavigaQon ließen den Anteil der Unterhaltungselektronik bis auf 63 Prozent des Marktvolu- mens im Jahr 2008 ansteigen. Aktuell verschieben sich die Anteile zu Gunsten der privat genutzten TelekommunikaQonsprodukte durch den dynamisch wachsenden Anteil der Smartphones und zu Lasten der Unterhaltungselektronik. Die Produktsparte der privat genutzten IT- Geräte kann ihren Anteil aufgrund des jungen Segments der Tablet- PCs behaupten. 9
10 Highlights 2012 Im Jahr 2012 zeigten sich folgende Schwerpunkte: Der Produktbereich Set- Top- Boxen profiqerte mit einem deutlichen Absatzzuwachs von der Abschaltung der analogen Satellitenübertragung am 30. April Smartphones haben die LCD- TV- Geräte als größten Einzelmarkt abgelöst. Aufgrund der inzwischen hohen HaushaltsausstaZung mit Flat TV sind hier nur noch geringe Zuwächse zu erwarten. Smartphones sind hingegen individuell genutzte Geräte, die aufgrund der größeren adressierbaren Zielgruppe (Einwohner anstaz Haushalte) eine wesentlich höhere Nachfrage generieren. Tablet- PCs sind als junge Produktgruppe in der Einführungsphase mit sehr dynamischem Wachstum 10
11 Highlights
12 Gesamtausgaben UE Das Segment der klassischen Unterhaltungselektronik stellt tradiqonell den größten Bereich des Marktes für Consumer Electronics. Allerdings verzeichnete dieser Bereich 2012 ein Minus von 1,6 Prozent. 12
13 Produkt- Poraolio Unterhaltungselektronik Der Markt für klassische Unterhaltungselektronik zeigt sich sehr heterogen. Fernsehgeräte sind mit knapp 42 Prozent das wichqgste Produktsegment. InnovaQonen in den jeweiligen Segmenten, die teilweise auch neue Produktkategorien generieren, spiegeln sich in deutlichen Zuwächsen der prozentualen Anteile wider. Beispiele dafür sind die Einführungen von MP3 Playern, DVD- Playern, portablen NavigaQonsgeräten, digitalen Kameras oder Flachbildschirmen. 13
14 TV- Markt Bei den TV- Geräten hält der Trend zu größeren Bilddiagonalen an. Wachstum generieren aktuell nur die Größenklassen über 37 Zoll (94 cm). Sie stellen 2012 mit 52 Prozent den größten Absatz- und mit 71 Prozent auch den größten Umsatzanteil. LCD- TV- Geräte sind mit neun Millionen Stück (+ 2,3 %) die stärkste TV- Geräte- Technologie. Plasma TV- Geräte, die erste Flat- TV- Technologie am Markt, spielt heute im Markt keine bedeutende Rolle mehr betrug der Absatzanteil lediglich vier Prozent mit weiter abnehmender Tendenz. 14
15 TV- Markt: Absatz Smart TV Das Verschmelzen von Fernsehen und Internet prägte einen starken Trend im TV- Markt Die HälOe aller verkauoen Fernseher sind Smart TVs. Sie bieten die Möglichkeit, zusätzlich zum TV- Programm auf Internet- Inhalte zuzugreifen. Darüber hinaus schreitet die Heimvernetzung mit dem Smart TV als Basis weiter voran. Smartphone und Tablet- PC reihen sich als Zuspieler, intelligente Fernbedienung oder als zusätzlicher Bildschirm (Second Screen) nahtlos in dieses Szenario ein. 15
16 Set- Top- Boxen Der Markt für Set- Top- Boxen (STB) profiqerte 2011 und 2012 von der Abschaltung der analogen Satelliten- Übertragung am 30. April Set- Top- Boxen für das hoch auflösende Fernsehen HDTV verzeichnen auch 2012 eine Steigerung des Absatzes. 16
17 Empfangswege Erstmals empfangen mehr als 18 Millionen Haushalte in Deutschland ihr TV- Programm im Erstempfang über Satellit. Die Reichweite des Kabelfernsehens sinkt dagegen unter die Siebzehn- Millionen- Marke konnte der Satellit auf 18,07 Millionen erreichte TV- Haushalte (47 %) zulegen, ein Plus von mehr als einer halben Million Haushalte (2011: 17,54 Mio.). Die Reichweite des Kabelempfangs ging auf 16,70 Millionen TV- Haushalte (44 %) zurück (2011: 17,27 Mio.). Nach einem Rückgang im Jahr 2011 konnte das digitale terrestrische Fernsehen im Zuge der Analogabschaltung wieder auf 2,05 Millionen Haushalte zulegen (2011: 1,83 Mio.). Einen AnsQeg verzeichnete auch das Internet- basierte Fernsehen (IPTV) empfingen 1,26 Millionen (2011: 1,25 Mio.) Haushalte ihr Fernsehen über schnelles Internet. Insgesamt lag die Zahl der Fernsehhaushalte in Deutschland Ende 2012 bei 38,08 Millionen. Alle Zahlen basieren auf dem aktuellen ASTRA TV- Monitor 2012, den das MarkaorschungsinsQtut TNS Infratest im AuOrag von ASTRA durchgeführt hat 17
18 Home Video Der beeindruckende Markterfolg der DVD- Player konnte von den HD- Playern bislang nicht wiederholt werden. DVD- Player erreichten in ihrer absatzstärksten Zeit mit sieben Millionen Stück mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu ihren Vorgängergeräten, den Videorekordern mit damals drei Millionen Stück. Durch die Einführung der hoch auflösenden Technologien wird das DVD- Segment inzwischen sukzessive von den hoch auflösenden HD- Playern ersetzt. Mit Home Theatre Anlagen wird das Zuhause zum Heimkino mit Raumklang und exzellentem Bild. Auch in diesem Segment setzen sich die HD- Geräte mit Blu- ray Disc zunehmend durch. Die Fernsehzuschauer nehmen heute deutlich weniger Inhalte auf. Entsprechend werden weniger Geräte (DVD- Recorder, Blu- ray- Recorder) abgesetzt. 18
19 Home Video 19
20 Foto Digitale Kameras hazen lange Zeit eine Alleinstellung beim Fotografieren. Die steigende Qualität und Leistungsfähigkeit der FotofunkQon von Smartphones steht zunehmend in Konkurrenz zu den digitalen Kameras, speziell zu den Kompaktkameras. 20
21 Foto Während Spiegelreflex- und System- Kameras mit WechselobjekQven bei Umsatz und Absatz Zuwächse verzeichnen, gehen Umsatz und Absatz mit digitalen Kompaktkameras weiter zurück. Aufgrund der besseren AusstaZung und den damit verbundenen höheren Preisen liegen die Umsätze der beiden Produktgruppen nahezu auf gleichem Niveau. Das Verhältnis der Stückzahlen differiert hingegen stark mit 1:6. (DSC = Digital SQll Camera) 21
22 HiFi- und Musikanlagen Der Markt für HiFi- Komponenten hat in der Vergangenheit merklich an Bedeutung verloren. Nach anfänglich starkem Rückgang bewegt sich dieses Segment seit 2006 auf einem relaqv stabilen Niveau. Die SubsQtuQon von HiFi- Einzelbausteinen findet nicht mehr staz. Einzelkomponenten und KompleZsysteme (AHS, Audio Home Systems) exisqeren parallel im Markt. Ein neues und wachsendes Marktsegment hat sich mit den Docking StaQons etabliert. Neben den MP3- Playern unterstützen die Docking StaQons auch die Smart Phones zur staqonären oder portablen Musikwiedergabe. 22
23 HiFi- und Musikanlagen 23
24 Home Theatre Home Theatre Systeme verzeichneten 2004 ihren Absatzhöhepunkt, noch bevor die flachen TV- Geräte angeboten wurden. Die InnovaQon Raumklang und mehrere Kanäle für das Kino zuhause war die Basis für den Markterfolg. Vom rasanten Wachstum der Flat- TVs konnten die Heimkino- Anlagen bislang nur teilweise parqzipieren. Selbst die Einführung der Blu- ray- Disc mit hoch auflösendem Bild hat diesem Segment keine maßgeblichen Impulse gegeben. Aktuell wird allerdings ein gesqegenes Wertbewusstsein beobachtet. Die Konsumenten entscheiden sich beim Kauf für höherwerqge Heimkino- Produkte. 24
25 Home Theatre Systems 25
26 Portable Audio Mit den universellen Smartphones können auch Audio- und Videodateien (MP3 und MP 4) wiedergegeben werden. Zudem kann mit Smartphones auch direkt auf Videos aus dem Internet zugegriffen werden. Sie sind, abgesehen von der Größe, den klassischen MP3- und Videoplayern technisch weit überlegen. Dies spiegelt sich in den sinkenden Absätzen wider. 26
27 Portable Audio Der Markt für die kompakten und unkompliziert nutzbaren MP3 Player ist in der Säxgung. Die Möglichkeit zur Video- Wiedergabe teilt den Markt in ein Hochpreis- und ein Niedrigpreissegment. Mit dem konqnuierlichen Absatzrückgang geht ein steqger Preisverfall der Produkte einher. 27
28 Portable Audio 28
29 Car MulQmedia Der Markt für Car- MulQmedia- Produkte verliert aufgrund der schwindenden Einbaumöglichkeiten im Auto weiter an Bedeutung. Car- MulQmedia- Geräte sind mit anderen Komponenten zu hoch komplexen Einheiten im Fahrzeug verwachsen. Dies lässt kaum Änderungen oder nachträgliche Einbauten zu. Zudem ist der notwendige Einbauschacht in immer weniger Fahrzeugen vorhanden und die meisten Fahrzeuge sind serienmäßig mit entsprechenden Komponenten ausgestazet. Im Markt haben die portablen NavigaQonsgeräte ab 2005 für ein kurzfrisqges Wachstum gesorgt. Inzwischen ist dieser Markt gesäxgt und lebt vom Ersatzbedarf. 29
30 Car MulQ Media Gesamt Umsatz 30
31 Car MulQ Media Umsatzverteilung nach Kategorie Die Umsatzverteilung des Marktes für Car- MulQmediaprodukte zeigt mit einem Anteil von 70 Prozent die Dominanz der NavigaQonsgeräte. Der größte Anteil enaällt dabei auf portable NavigaQon. TradiQonelle Car Audio- Geräte erreichen lediglich noch 25 Prozent des Umsatzes. 31
32 Car NavigaQon Absatzentwicklung Mit insgesamt rund 24 Millionen verkauoer portabler NavigaQonsgeräte (Stand Ende 2012) sind 55 Prozent der PKWs in Deutschland ausgerüstet. Das starke Wachstum wurde allerdings auch über stark fallende Preise erkauo. Der anhaltende Umsatzrückgang ist durch die erreichte maximale Preisuntergrenze bedingt. Weitere Preis- AkQonen, die die Kunden zum Kauf animieren würden, sind nicht mehr möglich. Zudem sind ca. 80 Prozent aller Fahrten unter fünf Kilometern Länge und erfordern keine NavigaQon. NavigaQonsgeräte werden von den Automobilherstellern auch bereits verstärkt serienmäßig zu adäquaten Preisen angeboten. Starke Konkurrenz erwächst den NavigaQonsgeräten zudem durch Smartphones, die diese FunkQon ebenfalls integriert haben. 32
33 Car NavigaQon Absatzentwicklung 33
34 Dynamischer WeZbewerb Mit einem außergewöhnlichen Markterfolg haben die portablen NavigaQonsgeräte ab 2005 den Markt erobert. Damit konnte der steqge Umsatzverlust beim klassischen Autoradio mehr als kompensiert werden. In der jetzigen Marktsäxgung findet bereits eine Marktbereinigung staz. Die Anzahl der Anbieter und der Modelle reduziert sich. 34
35 Absatzentwicklung Videogames / Konsolen Der Absatz von Spielekonsolen ist in starkem Maß von InnovaQonen getrieben. Die Einführung neuer Konsolen lässt den Absatz sprunghao ansteigen. Im weiteren Verlauf schwächt sich der Absatz entsprechend ab und der Markt kehrt um ins NegaQve. 35
36 Umsatzentwicklung Spielekonsolen inkl. Spiele- SoOware Der Umsatz von Spiele- SoOware übertriz den Umsatz mit Spielekonsolen deutlich. Die Anzahl der verkauoen Spiele pro Konsole hat sich von 5,3 im Jahr 2000 auf 11,4 im Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Der Spiele- Umsatz ist somit von der Hardware- Entwicklung entkoppelt. 36
37 Recording Media Bei den Aufnahmemedien hat sich der Markt stark fragmenqert. Im Jahr 2000 standen den Konsumenten nur Video- und Audio- CasseZen oder bespielbare CDs (CD- R) zur Aufnahme und Speicherung zur Verfügung. Inzwischen besteht eine Vielzahl von Möglichkeiten, mulqmediale Inhalte zu speichern. Die Medien vom Jahr 2000 spielen heute keine Rolle mehr, externe FestplaZen, Memory Cards und USB- SQcks dominieren den Markt. Die mulqmedialen Inhalte (Text, Bilder, Filme, Musik) sind heute komplez digitalisiert und diese digitale Welt erfordert steigende Speicherkapazitäten: Digitale Kameras und Mobiltelefone benöqgen Speicherkarten, USB- SQcks lassen sich problemlos zur Aufzeichnung von TV- Sendungen oder zur Speicherung von Fotos nutzen und externe FestplaZen dienen beispielsweise als zentraler Speicher zuhause oder zur Datensicherung. 37
38 Absatzentwicklung Memory Cards & USB- SQcks Die Nachfrage nach Memory Cards bewegt sich stabil auf einem hohem Niveau. USB- SQcks zeigen ein lang anhaltendes Wachstum. 38
39 Absatzentwicklung OpQsche Speichermedien CD- R und DVD- R verlieren als Speichermedium an Bedeutung. HD- Recording (bespielbare Blu- ray- Disc) weist auf einem sehr niedrigen Absatzniveau ein dynamisches Wachstum auf, das jedoch nur durch eine Änderung des Maßstabs (rechts im Diagramm) sichtbar wird. HD- Recording wird auch zukünoig die ehemalige Bedeutung von Video- CasseZen sowie bespielbaren CD- und DVD- Rohlingen nicht erreichen können. 39
40 TelekommunikaQon (Umsatz) Im Segment der privat genutzten TelekommunikaQons- Produkte ist die Dominanz der Smartphones deutlich. Seit 2010 geht damit auch eine Umsatzsteigerung in diesem Segment einher. Fax- und MulQfunkQons- Geräte werden durch die papierlose E- Mail- KommunikaQon weitgehend verdrängt. Klassische Festnetztelefone stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. 40
41 TelekommunikaQon (Umsatz) Smartphones haben bereits 2011 den Absatz von klassischen Mobiltelefonen übertroffen. Tendenz weiter steigend. 41
42 IT- Produkte (Umsatz) Im Bereich der privat genutzten IT- Produkte verlieren die klassischen Desktop- PCs an Bedeutung. Entsprechend verringert sich auch der Umsatz mit Monitoren. Bereits 2004 wurde mit Notebooks mehr Umsatz generiert. Mit den so genannten Web- Books erreichte die Sparte der Notebooks ein zwischenzeitliches Umsatzplus ab Aktuell bildet die noch junge Kategorie der Tablet- PCs die Konkurrenz zu den Notebooks. 42
43 IT- Produkte (Umsatz) 43
44 IT- Produkte Seit 2002 ist ein starker Preisverfall bei PCs zu beobachten. Die kurzfrisqg stark nachgefragten Web- Books beschleunigten den Preisverfall zusätzlich. Dies konnte allerdings den vom Preisverfall bedingten Umsatzrückgang nicht über entsprechende Absätze kompensieren. Neue Trends und das Erreichen einer Grundabsatzmenge haben den Preisverfall inzwischen gedreht. 44
45 IT- Produkte Während der Absatz klassischer Desktop- PCs weiter sinkt, sind mobile Geräte stark nachgefragt. Der Absatz von Tablet- PCs steigt zu Lasten der Notebooks. 45
46 Herausgeber gfu Gesellscha= für Unterhaltungs- und Kommunika9onselektronik Lyoner Straße Frankfurt / Main GfK Retail and Technology Deutschland GmbH Nordwestring Nürnberg Mit freundlicher Unterstützung vom ZVEI- Fachverband Consumer Electronics AG Markaorschung Lyoner Straße Frankfurt / Main 46
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