Fallstudie WI-Bachelor Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard

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1 Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Auswahl Rapid-Prototyping-Technologien Rapid Prototyping (RP) Das Rapid Prototyping ist ein generatives Verfahren im Produktentstehungsprozess. Durch schichtweisen Aufbau von Material (meistens Kunststoffpulver) entsteht so aus einem virtuellen Modell (CAD-Datensatz) ein erstes physischen Modell zu Präsentations- und Funktionstests. Die RP-Verfahren unterscheiden sich maßgeblich durch die Art und Weise des Schichtaufbaus sowie der Benutzerfreundlichkeit in der gesamten Prozesskette. RP-Modelle RP-Metallmodell 3D-Drucker

2 Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Auswahl Rapid-Prototyping-Technologien Heute stehen Produktentwicklungsteams zahlreiche Herstellungsverfahren für Prototypen zur Verfügung. Manche Prototyping-Verfahren setzen zur Herstellung herkömmliche Fertigungsmethoden ein. Jetzt gibt es neue Technologien, die innerhalb relativ kurzer Zeit verbessert wurden. Für die Herstellung von Prototypen gibt es Dutzende verschiedene Möglichkeiten. Aufgabe: 1. Die Studierenden sollen die Einsatzmöglichkeiten von RP-Technologien im Produktentstehungsprozess aufzeigen und eine Markübersicht zu den gängigen Verfahren und Systemen erstellen. 2. Sie arbeiten für 2 Praxisbeispiele die einflussnehmenden Faktoren und deren Anforderungen in Bezug auf die Auswahl der RP-Verfahren aus. 3. Anhand der beiden Praxisbeispielen soll mittels einer Nutzwertanalyse das optimale RP-Verfahren ausgewählt werden. Teilnehmerzahl: max. 2 Gruppen mit max. 4 Personen je Gruppe

3 Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Einsatzmöglichkeiten von Virtueller Realität im Produktenstehungsprozess (mit dem Fokus auf den Einsatz bei KMUs) Methoden der Virtuelle Realität werden heutzutage in verschiedenen Branchen in unterschiedlichen Phasen des Produktentstehungsprozesses eingesetzt. Produktkonfigurator Digital Mock Up Designstudien Aufgabe: 1. Die Studierenden sollen herausarbeiten, wo (in welcher Phase des PEP) VR welchen Nutzen bringen kann. 2. Sie arbeiten sich mit Unterstützung in eine High-End-Software ein und können diese zu Simulationen im VR-Labor einsetzten (Unterstützung erfolgt durch einen Tutor). 3. Die Studierenden erstellen in einer mit dem Dozenten abgestimmten Anwendung (Thema basiert auf einem Vorschlag der Studierenden) eine konkrete VR-Anwendung mit anschließender Demonstration auf einer VR-Anlage und einem 3D-Display (3D-Fernseher). Teilnehmerzahl: max. 2 Gruppen mit max. 4 Personen je Gruppe Fabrikplanung

4 Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Integrationsmöglichkeiten von Zusatzpaketen in der Autodesk Familie im Produktenstehungsprozess CAx-Prozesskette Drastische Verkürzungen in den Produktentstehungszeiten bedürfen einer ständigen Anpassung und Optimierung der vernetzten Systeme in der virtuellen Produktentwicklung. Auf dem Markt existieren eine Vielzahl an Softwarehersteller die sich dieser Aufgabe stellen. Der neueste Trend ist die fortschreitende Einbindung der einzelnen Softwarebausteine wie CAD, CAE, CAM, CAQ und ERP-Systeme zu einem großen vernetzten CAx-System. Autodesk-Produktfamilie

5 Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Integrationsmöglichkeiten von Zusatzsoftware in der Autodesk Familie im Produktenstehungsprozess Im Fachbereich WI wird derzeit auf Design- und Konstruktionsebene die Software Autodesk Inventor verwendet. Neben dieser werden zur Visualisierung oder Berechnung weitere einzelne Softwarepakete der Fa. Autodesk herangezogen. Aufgabe: 1.Die Studierenden sollen die Einsatzmöglichkeiten von CAx-Systemen und deren Einbindung und Nutzen im Produktentstehungsprozess aufzeigen. 2.Sie sollen einen Überblick erarbeiten, welche Software-Pakete der Autodesk-Palette wie miteinander zu verzahnen sind (Schnittstellendefinition). Ebenfalls ist ein Überblick über die Add-in s zu erstellen, die sich in die Pakete von Autodesk involvieren lassen. 3.Durchführung einer umfassenden CAx-Software-Anwendung an einem selbstgewählten Beispiel mit den aus 2. gewonnenen Erkenntnissen Teilnehmerzahl: Voraussetzung: max. 1 Gruppen mit max. 4 Personen CAD und / oder Simulation

6 Fallstudie: Erstellung eines Marketing-Konzeptes für den Fachbereich WI der THM Lernziele: Die Studierenden sollen den Marketing-Prozess kennen und anwenden können, um ein Marketing-Konzept für den Fachbereich WI zu erstellen. Szenario: Die finanzielle Ausstattung der Hochschulen ist eng an die Anzahl der Studierenden geknüpft. Um mehr Mittel für die technische und personelle Ausstattung der THM zugewiesen zu bekommen, hat das THM-Präsidium u.a. das Dekanat des Fachbereichs WI aufgefordert, die Anzahl der Studierenden zu erhöhen. Dazu müssen auch geeignete Marketing-Maßnahmen ergriffen werden. Aufgabenstellung: Erstellen Sie eine Marketing-Konzeption zur besseren Marktdurchdringung potentieller Studierender. Dazu soll der komplette Marketing-Prozess von der Ist-Analyse bis zu den einsetzbaren Marketing-Instrumenten dargestellt werden. Ziel ist es, dem Dekanat einen konkreten Leitfaden zu erstellen, wann und wo bzw. wie welche Marketing-Instrumente eingesetzt werden müssen, um die Anzahl der Studierenden zu erhöhen. Dabei sollten eine Kosten-Aufstellung und die konkrete Gestaltung der M-Instrumente ebenfalls mit einfließen. Betreuer: Herr Schuster

7 Betreuer: Herr Schuster

8 Prof. Dr. Ulrich Vossebein Fallstudie: Markt- und Kundensegmentierung auf dem Energiemarkt - Kurze theoretische Einführung in das Thema Markt- und Kundensegmentierung - Marktsegmentierung auf dem Energiemarkt - Möglichkeiten der Kundensegmentierung im Energiemarkt (Segmentierungskriterien, empirische Studien, Betrachtung ausgewählter Anbieter, Verbindung zu den Marktsegmenten) - Handlungsalternativen für die Unternehmen - Controlling der Maßnahmen

9 Prof. Dr. Grau, Prof. Dr. Vossebein - Themen für Fallstudie / Case Study Die Arbeitstitel der Beispiele geben die grobe Richtung vor, Modifizierungen der Themen sind durchaus noch möglich. Dabei werden bei der endgültigen Themenfestlegung die unterschiedlichen Anforderungen (Bachelor oder Master) sowohl bezüglich der Qualität als auch bezüglich der Quantität beachtet. Durch die hohe Aktualität der Themen sind die Arbeiten sehr praxisnah. Sie spiegeln nicht das, was zurzeit in der Wirtschaft getan wird, sondern die Innovation, vor der viele Unternehmen stehen. Weitere Themen sind in Absprache möglich, gerne auch als Anregung durch die Studierenden

10 Prof. Dr. Grau, Prof. Dr. Vossebein - (2/2) 1. Vergleich der PM-Normen ISO vs. DIN ff. Diese Arbeit soll den Stand der wichtigsten Normen aufzeigen ihre Überdeckungen und Unterschiede und die Auswirkungen erklären. Masterstudenten sollen die Werke komplett und Bachelorstudenten bestimmte Aspekte miteinander vergleichen. 2. E-Learning 1. Master: Bilden von virtuellen Teams und Vermittlung von Wissen innerhalb von virtuellen Teams 2. Bachelor: Wissenschaftliche Begleitung eines Teams bei der Nutzung einer Plattform 1. Einsatz von open source software für Unternehmensgründer Die Kosten (z.b. Training, Personalbeschaffung, etc.) und die Qualität / Funktionalität der Software stehen im Fokus

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