windata SEPA Document Pool Library Schnellstart

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Transkript:

windata SEPA Document Pool Library Schnellstart Version 1.4.3.0 11.11.2014 windata GmbH & Co. KG windata GmbH & Co.KG Gegenbaurstraße 4 88239 Wangen im Allgäu

Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 3 2 Grundlegende Informationen zu SEPA-Dokumenten... 4 3 Abstraktionsklassen... 6 3.1 CSimpleTransaction-Namespace... 6 3.1.1 CInitPty-Klasse... 6 3.1.2 -Klasse... 7 4 Hinweise zur aktuellen Version... 9 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: pain-versionen... 3 Abbildung 2: Aufbau eines SEPA-Dokuments... 4 Abbildung 8: CInitPty-Klasse... 6 Abbildung 9: -Klasse... 7 Abbildung 10: Zusammenbau eines SEPA-Dokuments mittels den Klassen aus dem SimpleTransaction-Namespace... 8 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 2 von 9

1 Einführung Die windata SEPA Document Pool Library enthält eine Sammlung von Klassenobjekten, welche die programmatische Erstellung von SEPA-Dokumenten und Containern mittels einer.net-kompatiblen Sprache ermöglichen. Derzeit werden folgende Standards nach der "Schnittstellenspezifikation für die Datenfernübertragung zwischen Kunde und Kreditinstitut gemäß DFÜ- Abkommen" unterstützt: v2.1 (2006) v2.2 (11/2007) v2.3 (11/2008) v2.4 (11/2009) pain.001.002.02 [ = pain.001.001.02 ] v2.5 (11/2010) pain.001.002.03 v2.6 (11/2012) CTI CTI - Grp DDI DDI - Grp CTI-Container DDI-Container pain.001.001.02 pain.001.001.02.grp pain.008.001.01 pain.008.001.01.grp pain.001.001.02.con pain.008.001.01.con Abbildung 1: pain-versionen pain.008.002.01 [ = pain.008.001.01 ] pain.008.002.02 container.nnn.002 container.nnn.002.02 v2.7 (11/2013) pain.001.003.03 pain.008.003.02 container.nnn.003.02 Hierbei wird zwischen CTI = Credit Transfer Initiation (Überweisung) und DDI = Direct Debit Inititation (Lastschrift) unterschieden. Darüber hinaus stellt die Library diverse Klassen zur Verfügung, welche die pain- Objekte abstrahiert und somit einen vereinfachten Zugang zur Erstellung von SEPA-Dokumenten und Containern ermöglicht. 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 3 von 9

2 Grundlegende Informationen zu SEPA-Dokumenten SEPA-en richten sich nach einem festen Schema, welches einen Auftraggeber, eine gegenüberliegende Partei, und eine oder mehrere en miteinander verknüpft. Zusätzlich wird jeder Auftraggeber von einem übergeordneten Auftraggeber verwaltet, welcher als Referenz eines SEPA- Dokuments gilt (dieser tritt in jedem SEPA-Dokument genau einmal in Erscheinung). Das SEPA-Modell ist XML-spezifisch modular aufgebaut und ermöglicht logische Verknüpfungen von einem zu mehreren Objekten: SEPA-Dokument Übergeordneter Auftraggeber Auftraggeber Auftraggeber Abbildung 2: Aufbau eines SEPA-Dokuments 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 4 von 9

Zu beachten ist, dass eine Mischform von Überweisungen und Lastschriften in einem SEPA-Dokument nicht erlaubt ist. Eine Trennung ist ebenfalls bei der Differenzierung von Basis- und Firmenlastschriften vorgesehen, so dass lediglich eine der beiden Geschäftsvorfälle in einem SEPA-Dokument auftreten kann. Ein sogenannter SEPA-Container ermöglicht die Aufnahme von mehreren SEPA- Dokumenten in eine einzige physikalische Datei. Hierbei ist allerdings wiederrum eine Trennung nach Nachrichten- und Geschäftsvorfall-Typ erforderlich, so dass gegebenenfalls mehrere Dateien entstehen. Weitere Informationen zu SEPA-Spezifikationen finden sich in der aktuellen Fassung der "Schnittstellenspezifikation für die Datenfernübertragung zwischen Kunde und Kreditinstitut gemäß DFÜ-Abkommen". Dieses Dokument erläutert sämtlich vorhandene Spezifikation von SEPA. Für ein grundlegendes Verständnis des Aufbaus und der Eigenschaften von SEPA-Dokumenten ist eine Zuhilfenahme dieses Dokuments unverzichtbar. Es ließ sich zur Zeit der Erstellung dieses Dokuments unter folgender URL aufrufen: http://www.ebics.de/index.php?id=77 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 5 von 9

3 Abstraktionsklassen Die Library stellt diverse Abstraktionsklassen bereit, welche das Erstellen von SEPA-Dokumenten vereinfachen. Ziel ist es, sämtliche SEPA-Felder auszublenden, welche für die Generierung eines SEPA-Dokuments nicht erforderlich sind, so dass sich ein Entwickler lediglich mit den relevanten sdaten befassen muss. Diese Klassen sind in folgenden Abschnitten beschrieben: 3.1 CSimpleTransaction-Namespace Dieser Namespace abstrahiert das SEPA-Schema vollständig und ermöglicht den Zugang zur Erstellung von SEPA-Dokumenten mittels einfacher en. Sämtliche SEPA-Begriffe und Objekte werden hierbei, mit der Ausnahme von SEPA Lastschrift-Daten, ausgeblendet. 3.1.1 CInitPty-Klasse Das Klassenschema sieht vor, dass ein Auftraggeber jeweils eine Liste von Transkationen verwaltet. Hierbei kann es sich um einen Auftraggeber mit Überweisungen (TRF: Transfer) oder einen Auftraggeber mit Lastschriften (DD: Direct Debit) handeln. Der Auftraggeber ist wie folgt aufgelistet: Abbildung 3: CInitPty-Klasse 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 6 von 9

3.1.2 -Klasse Ein Auftraggeber enthält jeweils eine Liste mit entsprechend seinem Typ zugehörigen Transkationen: Abbildung 4: -Klasse 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 7 von 9

List<> List<> windata SEPA Document Pool Library - Schnellstart Die nachfolgende Grafik fasst die oben beschriebenen Klassen zusammen und zeigt das Zusammenspiel auf, welches letztendlich zu einem vollständigen SEPA- Dokument führt: CInitPty CInitPty Abbildung 5: Zusammenbau eines SEPA-Dokuments mittels den Klassen aus dem SimpleTransaction-Namespace 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 8 von 9

Mittels der Klasse CSimpleTransactionAdapter kann eine speicherbasierte ISEPAObject-Liste erzeugt werden. Jede Instanz dieser Liste wird im letzten Schritt an die statische CSEPAFileWriter-Klasse übergeben, welche jeweils ein physikalisches SEPA-Dokument erzeugt. 4 Hinweise zur aktuellen Version Sämtliche SEPA-Felder werden auf "null" Werte überprüft. Eine Überprüfung auf semantische und inhaltliche Korrektheit findet allerdings nicht statt. Es ist daher Aufgabe des Entwicklers, eingegebene Daten mittels der offiziellen SEPA-Spezifikation zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Hierzu ist in der beigefügten Klassenbeschreibung der Library zu jedem Feld der entsprechende Datentyp hinterlegt. Die Nichtbeachtung der semantischen Restriktionen kann dazu führen, dass das erstellte SEPA-Dokument als ungültig deklariert und von nachfolgenden Parteien abgewiesen wird. Die Abstraktionsklassen der Library unterstützen Überweisungen in der derzeit aktuellen Version pain.001.003.03, sowie SEPA-Basis- und Firmen- Lastschriften in der derzeit aktuellen Version pain.008.003.02. Der Zugriff auf die entsprechenden Low-Level pain-klassen erlaubt die Verwendung sämtlich vorhandener SEPA-Dokumente und Container, falls dies erforderlich sein sollte. 2013 windata GmbH & Co. KG Seite 9 von 9