Where tennis is going



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Transkript:

Where tennis is going Informationen aus dem Spitzensport Präsentation GV Regionalverband Zürich Tennis vom 23.01.2014 Alessandro Greco (Chef Leistungssport Swiss Tennis) Mark Brunner (Zentralvorstand Swiss Tennis)

Ausgangslage 2

Wie war es in der Vergangenheit? 3

Wie lautet der Status Quo? 4

Wie sieht die Zukunft aus? (1/2) 5

Wie sieht die Zukunft aus? (2/2) Wichtigsten Erfolge im 2013 2 Top 10 Spieler in der Herrenweltrangliste (ATP) Ende 2013 2 Halbfinalisten an den World Tour Finals in London 2013 (Federer & Wawrinka) 2 Top 50 Spielerinnen in der Damenweltrangliste (WTA) Mitte 2013 (Vögele & Oprandi) Davis- und Fed Cup Team in der Weltgruppe Nummer 1 der Juniorenweltrangliste (Belinda Bencic) 2 Junioren GrandSlam Siege (Belinda Bencic) Schweizer Nachwuchssportlerin des Jahres (Bencic) Sieg an den Team Europameisterschaften U16 Sommer (Teichmann/Grimm) Vizeeuropameistertitel U16 Einzel (Teichmann) Vizeeuropameistertitel U18 Einzel (Kennel) 6 Siege an internationalen Juniorenturnieren bei den Mädchen (ITF) Bronzemedaille im Doppel an der Universiade in Kazan (Lisa Sabino & Patrck Eichenberger) Sieg beim European Youth Olympic Festival in Utrecht (Marko Osmakcic) 6

Entwicklung des Tennissportes 7

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Generell Generell enorme Entwicklungen: - Taktisch Technisch Physisch Psychisch Tennissport ist noch athletischer geworden Kraft, Explosivität Veränderungen im Umfeld Professionalität, Ballgeschwindigkeit 8

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Grundposition Plätze sind langsamer geworden Viel schwerer ans Netz zu gehen Grundschläge bei allen solid Grundstein: VH und RH Contact Zone Nahe an der Linie stehen Druck machen Winkel verkürzen 9

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Return Returnstatistik Djokovic (Standort bei Return): US Open Final 2011 gegen Nadal Nole steht beim Return des zweiten Service viel weiter vorne 10

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Return Returnstatistik Nadal (Standort bei Return): US Open Final 2011 gegen Djokovic Rafa steht beim Return des zweiten Service viel weiter hinten 11

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Rallies Rallystatistik Djokovic (Standort während Ballwechsel): US Open Final 2011 gegen Nadal Nole steht bei 35 % seiner Schläge innerhalb Baseline 12

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Rallies Rallystatistik Nadal (Standort während Ballwechsel): US Open Final 2011 gegen Djokovic Rafa steht bei 20 % seiner Schläge innerhalb Baseline 13

Entwicklung in den letzten 5-10 Jahren: Aufschlag Aufschlagstatistik US Open Final 2011: Djokovic - Nadal Service-Statistik Nole Nole mit mehr Service auf die Rückhand von Rafa (insbes. zweite Service) Service-Statistik Rafa Rafa mit 7 Assen auf der Vorhandseite von Nole (Überraschungseffekt) Alle Aufschlagsvarianten müssen beherrscht werden Varieren sehr wichtig Bei beiden Spielern sind die zweiten Aufschläge klar kürzer als die Ersten! 14

Grösste Unterschiede: Damen-/Herrentennis (generell) Girls / Frauen Boys / Herren Weniger «kompetitiv» Kompetitiver, wollen sich messen In der Regel disziplinierter (arbeiten zielbewusster) Viel «spielerischer», bessere koordinative Fähigkeiten Girls «früher reif» (U14 Girls spielen schneller U18 Turniere) Ganze Entwicklung geht viel länger, spielen vielseitiger und brauchen mehr Zeit Frauen spielen generell viel flächer, ihr Tennis besteht grundsätzlich aus VH/RH Konkurrenz bei Jungs generell klar grösser 50 % der Volleys sind «Topspin Volleys» Spielen mehr mit Winkel, varieren mehr 15

Wird es ein einfacher Weg? (1/2) 16

Wird es ein einfacher Weg? (2/2) Ein «Muss» für jede/n Spitzensportler/In Spitzensport als Beruf (harte Arbeit) bzw. Berufung (Passion) Spitzensport kostet viel Geld Spitzensport braucht einen gesunden Körper Spitzensport braucht das commitment der ganzen Familie Spitzensport braucht Konstanz und Vertrauen in die Trainer Spitzensport als Lebensschule und Lebenseinstellung 17

Unsere Besten im Vergleich 18

Unsere beste Männer-Nachwuchshoffnung im Vergleich Alter / Ranking Nadal Federer Baghdatis Söderling Melzer Chiudinelli Laaksonen 16 Jahre 592 803 1181 --- --- --- 1414 17 Jahre 72 679 1311 684 1221 --- 1395 18 Jahre 47 104 377 231 1070 906 1195 19 Jahre 2 40 225 100 437 392 588 20 Jahre 2 13 88 39 260 303 291 Aktuell 1 6 87 Verletzt 27 174 ~ 230 Viele Wege führen nach Rom 19

Unsere beste Männer-Nachwuchshoffnung im Vergleich Alter / Ranking Hingis Clisters 16 Jahre 1 47 99 945 17 Jahre 1 18 20 18 Jahre 2 5 19 Jahre 1 20 Jahre aktuell S. Williams Schiavone Li Na Sharapova Bencic --- 32 187 496 363 4? 4 295 134 4? 4 6 184 303 2? 1 2 6 80 277 5? Rücktritt Rücktritt 1 39 4 3? Viele Wege führen nach Rom 20

Zielsetzungen der Abteilung Spitzensport 21

Was wollen wir erreichen? Vision Das Schweizer Davis- & Fed Cup Team spielt in den Weltgruppen konstant mit und hat reelle Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme. Auch ab 2016 haben Schweizer SpielerInnen reelle Chancen auf eine Medaille an den Olympischen Spielen. Mission Die Abteilung Spitzensport versucht sicherzustellen, dass alle 8 Jahre bei den Boys und Girls je 1 Top 50 und je 2 Top 100 SpielerInnen «produziert» werden (ATP/WTA) Meilensteine 2016 Meilensteine 2020 4 SpielerInnen Top 20 ITF 2 SpielerInnen Top 20 ITF 2 SpielerInnen Top 100 ATP/WTA 4 SpielerInnen Top 100 ATP/WTA - davon 1 SpielerInnen Top 50 ATP/WTA - davon 2 SpielerInnen Top 50 ATP/WTA 22

Welche Schwerpunkte setzten wir? Wichtigste Punkte Wir stellen eine konsequente Umsetzung des NWF-Konzeptes sicher (inkl. gesunder Menschenverstand) Wir fördern SpielerInnen mit dem grössten Potential Wir fördern Ausnahmetalente mit massgeschneiderten Dienstleistungen Wir setzten auch dezentral klare Strukturen in der Nachwuchsförderung um (Partner Academies, Regionalverbände) Wir setzten Schule und Spitzensport (womöglich) in Einklang Wir arbeiten mit einem erfolgsorientierten und höchst kompetenten Trainerstab Wir bieten den AthletInnen eine optimale Infrastruktur und optimieren diese auch bei Bedarf Wir administrieren so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig Wir schöpfen das Synergiepotential sowohl mit der Swiss Tennis Academy als auch mit den dez. Tennisacademies aus Wir setzten uns für einen sauberen und fairen Sport ein Wir pflegen eine Dienstleistermentalität und kein elitären Denken Wir sind kostenbewusst und pflegen keine «starren» Ausgaben 23

Was sind die Grundlagen unserer täglichen Arbeit? Player Development 23 (B N1, G N1) Technik/Taktik Kondition Psyche Planung Umfeld Technik/Taktik Kondition Psyche Planung Umfeld Technik/Taktik Kondition Psyche Planung Umfeld Technik/Taktik Kondition Psyche Planung Umfeld 18 (B N3-N1, G N2 N1) 14 (B R2-N4, G R1-N3) 10 (B R5, G R4) 5 Beschreibung der Altersgruppe, Zielvorgaben, Trainingsempfehlungen 24

Vielen Dank 25