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1972 war das BW Rheine mit seinen Dampflokomotiven der Baureihen 042 und 043 für die Bespannung fast aller Güterzüge auf der Strecke Rheine - Emden zuständig. Die ölgefeuerte 043 315 zieht hier, gemeinsam mit einer Schwestermaschine als Vorspannlokomotive, einen 4000-t-Erzzugvon Emden nach Rheine. Die tiefstehende Abendsonne verleiht dem von Jürgen Nelkenbrecher aufgenommenen Foto eine besondere Note. Wenn Sie sich für ausgezeichnete Dampflokomotivfotos interessieren, empfehlen wir Ihnen unsere Sonderausgabe,,Dampflokomotiven - fotografiert von Jürgen Nelkenbrecher.- Diese Sonderausgabe des Eisenbahn-Journals ist zum Einzelpreis von DM 12,80, zuzüglich DM 3,- Porto und Verpackung, beim Verlag erhältlich. Auch die Sonderausgabe über die ölgefeuerten Lokomotiven der Baureihe 44 der DB, die sehr gutes Text- und Bildmaterial über diese Baureihe enthält und von H. J. Obermayer verfaßt wurde, ist noch lieferbar (DM 10,80 zuzüglich DM 3,- Porto und Verpackung).
Seite Modelltmhn - FachmltachrlR l rktuoll. Infommtlv 5183 SSN 0720-051 X 9. Jahrgans iinzelausgabe IM 7,80 ÖS 60,. ;fr 7,80 hfl 10,. Hermann Merker Verlag D-8080 Furstenfeldbruck, Röntgenstraße 2 Tel. (0 8141) 24 37 ~2 40 37, Herausgeber und Vertrieb Hermann Merke1 Redaktron Hermann Merker Horst Obermayer Andreas Rrtz PR-Werbung, Anzergen Lrlo Merker, E Henne Layout und Grafik Gerhard Gerstberger Standrge Mrtarberter C Asmus, R Barkhoff, L Bergsterner, F Jerusalem, H Kundmann, P Schrebel Modellaufnahmen Atelrer Paur, Ing Horst Obermayer Peter Schrebel, Wrlly Kosak chlußredaktron S Werner atz lllrg Textverarbertung GmbH, Gopprngen lruck Pnnted rn Italy uro Plannrng Internatronal erona - Vra Amantr, 12 rsenbahn-journal erschernt 6 x jahrloch bonnement DM 46,80 + DM 4,- Portoante11 \usland Portoante11 DM 9.-) rnzelheft DM 7,80 + DM i,40 Porto Ostscheckkonto Munchen Nr 57199-802 %LZ 700 100 80) olksbank Furstenfeldbruck Nr 21300 _ILZ 701693 70) Dresdner Bank Nr 695918000 3LZ 700 800 00) lachdruck, Ubersetzung und jede Art der Ve relfaltrgung setzen das schrrftlrche Ernverstanr IS des Verlages voraus Ire Kundrgung des Abonnements 1st 3 Mona um Kalenderjahresende moglrch ur Zeit gilt Artzergen-Prerslrste Nr 5 vom 1 J, uar 1983 renchtsstand 1st Furstenfeldbruck rne Anzergenablehnung behalten wrr uns vor naufgeforderi etngesandte Bertrage konnen nt Jruckgeschrckt werden, wenn Ruckporto be?gtr Fur unbeschrrftete Fotos und Dias kann ke a Haftung ubernommen werden! Auflagenhöhe 31.OOO BR 9923-24 _ Deutschlands stärkste Schmalspurlokomotive Deutsche Diesellkomotiven (Die V 45) Das Ende der Limburger ))Zigarren<c Was war das? - Mischvorwärmeranlagen Bayern-Journal (Vom ~~Adler~~ zur S 3/6) Die württembergische T 3 (2. Teil und Schluß) Zusammenbau der württembergischen T 3 (BR 893-4) von Rai-Mo Die badische IV h Das HO-Modell der badischen IV h Die bayerische D XI als M+F-Bausatz,Unsere Gelben Seiten«Adreß- und Telefonverzeichnis Mini-Markt Modellbahn-Dioramen Großer Neuheiten-Journal Modellbau-Wettbewerb Neues in großen Spurweiten Bücherecke Verlagsbestelliste Zu unserem Titelbild: (4. Teil) Die Neubaudampflokomotive 065 013 wurde 1951 von Krauss-Maffei in München gebaut und am 8.6.1951 von der Bundesbahn abgenommen. Zunächst wurde sie dem BW Letmathe zugeteilt. Nach einem knapp einjährigen Gastspiel beim BW Fröndenberg verrichtete sie ab Mai 1954 beim BW Essen Hbf ihren Dienst. Es folgten ab Mai 1966 drei Jahre beim BW Limburg sowie gut eineinhalb Jahre beim BW Darmstadt. Im Dezember 1970 wurde Aschaffenburg Auslauf-BW für die Lokomotiven der Baureihe 65. Die Lokomotiven waren hier hauptsächlich auf der Strecke Aschaffenburg - Miltenberg eingesetzt, wo vermutlich im Sommer 1971 auch diese Aufnahme entstanden sein dürfte. Die Lokomotive wurde am 26. 2. 1972 z-gestellt und am 18. 4. 1972 ausgemustert. Foto: J. Nelkenbrecher 4 12 14 21 26 35 39 40 45 46 48 51 52 60 70 75 77 78
nerne Renne Foto: M. Weisbrod Foto: D. Kempf BR 99 23-24- Deutschlands stärkste Schmalspurlokomotive Sert dem 27. März 1899 gibt es eine Ersenbahn quer durch den Harz. Sie verbrndet Wernrgerode am Nordrand mit Nordhausen am Sudrand des Mittelgebirges und ist 60 km lang Stichbahnen fuhren von Drei Annen Hohne uber Schrerke zum Brocken und von Eisfelder Talmuhle nach Hasselfelde. Drei Stunden dauert erne Fahrt von einem Endpunkt zum anderen, was einer Rersegeschwrndrgkert von 20 kmih entspricht. Die Bahn quer durch den Harz und zum Brocken heißt folgenchtrg Harzquer- und Brockenbahn und gehort zu den Schmalspurstrecken, die als technische Denkmale gepflegt und erhalten werden. Bevor die Bahn am 1 Januar 1950 von der Deutschen Reichsbahn ubernommen wurde, hieß sie Nordhausen-Wernegeroder Ersenbahn (NEW). Sie ist eine echte Gebirgsbahn mit 1000 mm Spurweite. Von Nordhausen bis Eisfelder Talmühle (km 17,290) klettert sie von 183 m über NN auf 352 m über NN. In Benneckenstein (km 29,840) ist man schon 530 m hoch, in Drei Annen Hohne gar 540 m. Von da an geht es talwärts nach Wernigerode (km 60,530) auf 234 m über NN. Die Stichbahn über Schierke (685 m) zum Brocken klettert auf 1129 m über NN, dient aber nur bis Schierke dem Reiseverkehr. Die andere Stichbahn von Eisfelder Talmühle muß bis Hasselfelde (452 m) nur noch 100 m klettern. Den Verkehr auf der Harzquerbahn bewältigen, wie auf allen Schmalspurstrecken der DDR, Dampflokomotiven. Es sind Maschinen der Baureihe 9923m, die stärksten Schmalspurlokomotiven, die je auf deutschen Eisenbahnstrecken liefen. Obgleich noch keine 30 Jahre alt, haben diese Lokomotrven doch schon eine Interessante Geschichte, die Im folgenden kurz nachgezeichnet werden soll Als die Deutsche Reichsbahn die NWE 1950 rn Ihren Bestand ubernahm, war nur ein uneinheitlicher und veralteter Lokomotivpark vorhanden. Der Neubau einer lerstungsfahrgen Schmalspurlokomotrve In 1000 mm Spurwerte fur die Strecken des Harzes und fur die Strecke Eisfeld - Schönbrunn (Thuringen) war unumganglieh. Bereits ab 1952 beschaffte die Deutsche Reichsbahn erne Neubaulokomotive in 750 mm Spurwerte, die Baureihe 9977m7g, fur das Sachsische Streckennetz. Der VEB Lokomotivbau,,Karl-Marx Babelsberg (LKM), erhielt den Auftrag zum Bau von 17 Schmalspurtenderlokomotiven h2 (K 57.9) fur 1000 mm Spurweite, die In den Jahren 1954 bts geliefert wurden.
-. Vorbild fur diese LokomotIven waren die Ma- 99 223 kam die 99 222 zur DR, die belden an- me waren verandert worden schinen der Baureihe 99, die Schwarzkopff deren verschlug der Krieg nach Norwegen. Die Neubaulokomotiven der Baureihe Im Jahre 1931 fur die Strecke Eisfeld - Die Maschinen der Baureihe 99 waren Ein- entstanden zwar In Anlehnung an die Ein- Schonbrunn gebaut hatte Von den drei Ma- heltslokomotlven; sie besaßen den Kessel der heltslokomotlven, wurden jedoch nach den Inschlnen mit den Betriebsnummern 99 221 bis Baureihe 81, ledlgllch Rauchkammer und Do- zwischen bei der DR emgefuhrten neuen Bau- Bild 4 Die 997239 auf der Ruckfahrt nach Wernlgerode,m Bahnhof Drei Armen Hohne (1971) Foto: M Welsbrod Btld 5: Nach dem Wasserfassen sieht die 99 7243 mit Einem Personenzug im Bahnhof E~sfel- ) der Muhle zur Abfahrt nach Nordhausen bereit (5 10 1976) Foto: D. Kempf. L :
Bild 6: Ab Drei Armen Hohne geht es,gemutllch bis Wernagerode D!e 990234 roll! auf der Ruckfahrt an Klrchstraße ein Foto: M. Welsbrod grundsatzen konstrurert und gefertrgt So war 99 (99 222 heute auch mrt Mischvorwarmer) der Kessel vollstandig geschweißt, und der war em MIschvorwärmer getreten. Statt eines Langkessel bestand nur aus einem Schuß. An Barrenrahmens hatten die Lokomotiven jetzt die Stelle des Oberflächenvorwarmers bei der einen geschweißten Blechrahmen. Bild 7: Ein BIlderbuchbahnhof 1st Wernagerode-Westerntor Die 99 0231 mit dem MIttagszug nach Nordhausen Foto: M. Weisbrod Die Lokomotiven 99231 und 99235-99237 waren nach der Anlieferung auf der Strecke Eisfeld - Schönbrunn rm Einsatz. Hermat- Drenststelle war das BW Meinmgen. Nach SNlegung dieser Strecke setzte man die Maschrnen zur Harzquerbahn um, so daß heute alle 17 Neubaulokomotiven und die 99222 beim BW Wernagerode Westerntor beheimatet sind. Die von Anbeginn auf den Strecken der Harzquer- und Brockenbahn eingesetzten Lokomotiven, also die Betriebsnummern 99 232 bis 99 234 und 99 238 bis 99 247, waren für erne gute Bogenlaufigkert vorn und hinten mit Krauss-Helmholtz-Lenkgestellen und mit Beugnrot-Hebeln zwischen der ersten und zweiten Kuppelachse ausgestattet. Die von Eisfeld nach Westerntor umgesetzten Maschinen bekamen 1974 rm Raw Gorlitz- Schlauroth ebenfalls Beugniot-Hebel ZWIsehen erster und zweiter Kuppelachse. Somit waren nur die dritte und vierte Kuppelachse fest rm Rahmen gelagert. Da jedoch die Treibachse (dritte Kuppelachse) spurkranzlos ist und kerne Sertenfuhrungskräfte ubertragt, besitzen die Lokomotiven keinen festen Achsstand. Schmalspurlokomotrven werden, rm Gegensatz zu Regelspurlokomotiven, normalerwerse nicht meßtechnisch untersucht, So gab es denn bei der Anlieferung der ersten Neubaulokomotrven der Baureihe nur erne 8
Betnebserprobung. Spezifische Heizflachenbelastung und zulassrge Anhängemassen waren rechnensch ermittelt und von der Pra- XIS bestatrgt worden. Alle regelspungen Neubaulokomotrven sind jedoch meßtechnrsch von der Fahrzeug-Versuchsanstalt Halle (FVA), der spateren Versuchs- und Entwrcklungsstelle fur die Maschinenwrrtschaft (VES- M) untersucht worden. Mit der Ernfuhrung des Rollwagenverkehrs auf der Harzquerbahn Anfang der 60er Jahre waren aber genauere Kenntnrsse uber das Leistungsverhalten der 1 OOO-mm-Schmalspurlokomotiven erforderlich. Die Rbd Magdeburg hatte die VES-M Halle schon lange um eine lerstungstechnrsehe Untersuchung der Maschinen gebeten. So erhielten denn die 99 233 als Versuchslok und die 99232 als Bremslok in der Zeit vom 9.-20. September 1963 rm BW Wernigerode Westerntor die meßtechnrsche Ausrustung bzw. erne Rrggenbach-Gegendruckbremse. In der gleichen Zeit wurde ein Schmalspurwagen als behelfsmäßiger Meßwagen ausgerüstet, Die Versuchsfahrten fanden vom 23. September bis 11. Oktober 1963 auf der z. Z. stillgelegten Strecke von Schierke bis Bahnhof Brocken statt, die langere Gerade und ei- ne fast durchgehende Neigung von 33,3 %I heizfläche : Rohrheizfläche von 1:8,2 konnten aufweist. nach den Erfahrungen der VES-M 65 Die Lokomotivbauanstalt hatte die spezifische ohne Probleme angesetzt werden. Dieses Heizflächenbelastung rechnerisch mit 55 kg/ Heizflächenverhältnis entsprach etwa dem eim2 festgelegt. Bei einem Anteil Strahlungs- nes modernen Verbrennungskammerkes- nummer Hersteller Baujahr Fabriknummer 99 231 LKM 1954 134 008 99 232 LKM 1954 134 009 99 233 LKM 1954 134010 99 234 LKM 1954 134011 99 235 LKM 1954 134012 Umbau auf Rückbau auf Ölfeuerung Rostfeuerung 911978 311980 1 Oil 980 411977 11/1977 99 236 LKM 1955 134013 611978 99 237 LKM 1955 134014 611977 99 238 LKM 99 239 LKM 99 240 LKM 99241 LKM 99 242 LKM 99 243 LKM 99 244 LKM 99 245 LKM 99 246 LKM 99 247 LKM 134015 1211978 134016 611979 134017 911977 134018 411979 134019 1111979 134 020 911979 134 021 711976 134 022 311978 134 027 1211980 134 028 6/1980 11/1982 311983 311983 12/1982 111983 411983 9