RWA-Klappen nach DIN 18232

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Transkript:

RWA-Klappen nach DIN 18232 Öffnungswinkel 165 Unterstand hu des RWA-Antriebs unter Zargenoberkante bei LD 2000: 388 mm 2500: 265 mm 3000: 124 mm 3500: 0 mm 4000: 0 mm Der RWA-Antrieb ist in geschweißter Stahlrohrkonstruktion ausgeführt. Die Abstützkräfte des Antriebs werden innerhalb der Konstruktion aufgefangen. Der Antrieb erfolgt über einen großzügig dimensionierten Hauptzylinder mit einem Durchmesser von 63 mm. Zusätzlich unterstützt ein Dämpfungszylinder den Öffnungsvorgang zum gesteuerten Öffnen der Klappe auch bei Seitenwind. Dieser zusätzliche Zylinder wirkt im letzten Drittel des Öffnungsvorgangs als Dämpfungszylinder. Die Klappe erreicht dadurch die Endstellung mit verringerter Geschwindigkeit. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung der Reaktionskräfte auf das Lichtband und die Zarge. Die RWA-Klappen können zusätzlich mit elektrischen oder pneumatischen Öffnungsaggregaten zur täglichen Lüftung ausgestattet werden.

Lüftungs- und RWA-Einrichtungen Lichtpyramiden und Langlichter sind durch ihren Einbauort auf dem Dach besonders dazu geeignet, auch Lüftungsfunktionen (Entlüftung) zu übernehmen. Außerdem können sie für den vorbeugenden Brandschutz mit Rauchabzugsflügeln ausgerüstet werden. Die Abbildungen zeigen die möglichen Varianten für Lüftungs- und RWA-Einrichtungen: Pyramiden der Typen 100 bis 180 werden - ähnlich einer Lichtkuppel - zur Lüftung komplett geöffnet. Größere Lichtpyramiden (LD = 200 bis 500) können mit Lüftungsflügeln in den Glasfeldern ausgestattet werden. Sie können dabei an allen vier Seiten angebracht sein. Als Aussteller kommen E-Motore oder Pneumatikzylinder zur Anwendung. Betätigungseinrichtungen Für Lüftung und Brandschutz stehen ver-schiedene Betätigungen und Einrichtungen zur Wahl (siehe auch Seite 10): Sprossenteilungen der verschiedenen Pyramidengrößen Lüftungsflügel Lüftungs- und/oder RWA-Flügel - Brand-/Rauchmelder - CO2-Alarmkasten für Rauchabzug - Elektronische Alarmzentrale - Handventil für pneumatische Betätigung - Wind-/Regenschließanlage - Schalter für elektromotorische Öffnung Typ 180-250 260 bis 340 Typ 350 bis 420 Typ 430 bis 500 Kleinere Formate ohne Teilung. Der Einbau von Lüftungs-/RWA-Flügeln ist auf einzelnen oder allen Seiten möglich.

Lüftungsklappen Systemübersich Die Standardplattenbreite beträgt 2100 mm. Daraus resultiert eine Sprossenteilung von 1060 mm. Die Längenanpassung an die baulichen Gegebenheiten erfolgt durch Passfelder, die einseitig oder zweiseitig (symmetrisch) am Giebel angeordnet werden. Diese Standardsprossenteilung wird beim Einbau von Flügeln (RWA/Lüftung) unterbrochen. Die Sprossenteilung im Flügelsegment ist in der Tabelle auf Seite 5 aufgeführt. Bei hohen Schneelasten (> 1,25 kn/m2) kann die Statik der Lichtplatten eine engere Sprossenteilung (707 mm) erfordern. In diesem Fall befinden sich 2 Stützsprossen unter dem Lichtelement. Flügel für RWA und Lüftung: Die Flügelabmessungen sind für RWA- und Lüftung identisch. Der Einbau der Flügel erfolgt grundsätzlich im Scheitelpunkt der Lichtbandwölbung. Dadurch ergeben sich beim Einsatz als RWA-Flügel besonders günstige Aw-Werte. Unabhängig von der Klappengröße wird eine Beschlagsgröße mit einer Länge von 1966 mm benötigt. Die Befestigung erfolgt über die Beschlagskonsolen am Blendrahmen und Sprossenrahmen. Der Beschlag ist weitgehend vormontiert und wird von oben in die Klappenöffnung eingehängt. Antriebe für Lüftung Bezeichnung Hub/mm Ausführung E-Motor 230V 300 Schubspindel E-Motor 24V 300/500 Zahnstangen Konsole Elektromotor 230 V, 300 mm Hub Elektromotor 24V, 500mm Hub

Lüftung, Verdunkelung, Beschattung A Spindeltrieb B Elektrische Lüftung, 230 V~ oder 24 V= C Pneumatische Lüftung D Ventilator E Dachausstieg F Permanentlüfter Zu D: Nur mit 50 cm hohem Aufsetzkranz mit Alu-Außenschale Luftleistung: Typ DX 400: 275 m3/h Typ 1000 A: 800 m3/h Zu F: Permanentlüfter kommen z.b. bei Lichtkuppeln auf Parkhäusern, Trafostationen, Gaslagern usw. zum Einsatz. * Bei Hubhöhe > 30 cm ist die maximale Hubhöhe von der Kranzhöhe und Deckenstärke abhängig.

Die neuen Sonnenschutz und Verdunkelungslamellen sind für Wemalux-Lichtkuppeln als auch in Verbindung mit Lichtpyramiden und Lichtbändern geeignet. Selbstverständlich können auch ältere Lichtkuppeln nachgerüstet werden. Der Einbau kann auf zwei Arten (Bild unten) erfolgen: Direkt unter der Lichthaube am Aufsetzkranz oder unterhalb der Lichtkuppel im Dachausschnitt. Lieferbare Größen sowie weitere technische Details auf Anfrage! Beschatter WEMA-Lichtkuppel-Beschatter sind konzipiert für die Vollbeschattung der Lichtkuppeln zur Hauptbesonnungszeit. Der Lamellenrost besteht aus Aluminium mit schrägliegenden Lamellen, die in Ost-West-Richtung verlaufen, so dass die Lichtöffnungen nach Norden ausgerichtet sind. Die Konstruktion Die Tragkonstruktion besteht aus dem Rahmen zur Aufnahme des Lamellenrostes und ist mit 4 Abstützungen und Fußplatten versehen. Die Fußplatten sind gebohrt für die Befestigung an Gehwegplatten. Der Rahmen ist aus feuerverzinkten Stahl-Winkelprofilen 60 x 40 x 4 mm gefertigt. Der Lamellenrost aus stranggepressten Aluminiumprofilen ist farblos eloxiert. Der Neigungswinkel der Lamellen beträgt 70. WEMA-Lichtkuppel-Beschatter sind einzuplanen, wenn eine Wärmeeinstrahlung in das Rauminnere, hervorgerufen durch die direkte Sonneneinstrahlung auf die Lichtkuppeln, verhindert werden muss, z.b. in Labors, EDV-Räumen, sensiblen Produktionsbereichen in Feinmechanik oder Elektronik. Ausführung A Lamellenanordnung parallel zum Rahmen Ausführung B Lamellenanordnung diagonal zum Rahmen, a wahlweise 15730745 Ausführung C Rahmen pyramidenförmig, 2-oder 3-seitig mit Lamellen versehen

Steuerungen für Brandfall und Lüftung Weiteres Zubehör für Lüftungs- und RWA- Steuerung erhalten Sie auf Anfrage! 2 4a 4b 6 8 3 1 4a 4b 5 7 Abb. 1 Pneumatisches Handventil Für die Steuerung der Lüftung (AUF/ZU), Anschluss an das bauseitige Druckluftnetz, Betriebsdruck 6-10 bar. Schließen der Lüftungseinrichtungen. Stufenlose Steuerung der Hubhöhe AUF-O-ZU. Für AP- und UP-Montage lieferbar. Abb. 6 Thermoauslösung (In Österreich und der Schweiz wahlweise) Eingebaut in jedem Rauch- und Wärmeabzug, zur automatischen Auslösung des Öffnungsvorgangs bei Temperaturanstieg über 68 C oder - falls eine Sprinkleranlage vorhanden ist - über 93 C. Folgende Funktionen sind möglich: Nur Steuerung AUF/ZU oder mit Einrichtung für elektrische Ansteuerung ZU (*AUF/ZU) * z.b. in Verbindung mit Regenfühler oder bauseitiger Lüftungssteuerung. Abb. 2 Regenschließautomatik bzw. 2a Wind- und Regenschließautomatik Schließt offene Lüftungsgeräte automatisch bei einsetzendem Niederschlag / bei hoher Windgeschwindigkeit und/oder Niederschlag. Ausführung: Steuerkasten 230 V-/50 Hz /IP 54; Kunststoffgehäuse grau mit Klarsichttür. Kontrolleuchten eingebaut. Indikator IR-IW mit Sensor und Heizung im Kunststoffgehäuse sowie Windrad (bei Windschließautomatik), befestigt auf Alu-Winkel. Abb. 3 Geräteschalter Für das elektromotorische Öffnen und Abb. 4 Wartungseinheit bestehend aus einem Wasserabscheider, Druckminderer und Manometer. Abb. 5 CO2-Alarmkasten Zum manuellen Auslösen mehrerer Rauchabzüge im Brandfall (Gruppensteuerung) Folgende Ansteuerungen/Auslösungen können eingeplant werden: 1.AUF-Steuerung mit manueller Auslösung/ Betätigung 2.AUF-Steuerung mit manueller Auslösung und Zusatzeinrichtung für pneumatische oder elektrische Auslösung durch CO2-Nebenstellen oder elektrische Alarmtaster in Kombination mit elektrischer Auslösezentrale. 3.wie vor, jedoch AUF-ZU. Thermovorrangventil für Zweirohrsystem Funktion wie oben beschrieben. Als Kombination mit pneumatischer Steuerung für tägliche Lüftung über Druckluft: AUF/ZU-Steuerung. Abb. 7 Elektrischer Alarmtaster Zur direkten manuellen Auslösung des Rauchabzugs oder als Nebenstelle zum CO2-Alarmkasten. Zum Öffnen des RA ist im Brandfall die Glasscheibe einzuschlagen und der Druckknopf zu betätigen. Eine optische Anzeige ist nur bei Anschluss an einer Notstrom-Auslösezentrale möglich. Abb. 8 Rauchmelder u.a. Rauchmelder, Thermo-Differentialmelder und andere Sensoren melden einen Brand an die Zentrale und lösen dann die Rauchabzüge aus. Sensoren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.

WEMALUX-Smogklappe in Sonderausführung bis 3,95 kn/m2 (für b/8- Randbereich) geprüft und zugelassen. Abmessungen: siehe Zeichnung Die Smog-Klappe SP 232/A-01 ist ein vielseitig einsetzbares Rauch- und Wärmeabzugsgerät (RA). Es ist konzipiert für den Einsatz auf flachen und flach geneigten Dächern bis 15 Neigung. Das Gerät ist für besonders hohe Leistungen dimensioniert und besitzt zudem eine große mechanische Stabilität, so dass es auch für kritische Einsatzgebiete geeignet ist. Neben der Funktion als Rauchabzug (Typ S) für den Brandfall kann die Smog-Klappe außerdem für die tägliche Schönwetterlüftung (Typ S-V/Pn) genutzt werden. Das Öffnen der Klappen erfolgt durch Pneumatik- Zylinder. Eine Sonderausführung des Gerätes erlaubt den Einbau im b/8-randbereich des Daches. Technische Angaben: Abdeckung wahlweise mit Lichtkuppeln, 2- schalig aus Acrylglas mit Hart-PVC-Rahmen, oder Dunkelklappen, 2-schalig aus LM- Blechen, thermisch getrennt mit eingbetteter Wärmedämmung. Aufsetzkranz 30 cm hoch aus Metall, 2-schalig mit Wärmedämmung. Brandverhalten: Dunkelklappe und Metallaufsetzkranz nicht brennbar (A1), Lichtkuppeln normal entflammbar (B2) nach DIN 4102 T1, nicht brennend abtropfend. Einbaumöglichkeit: Flachdächer und flach geneigte Dächer bis 25 Neigung. In Normalausführung bis zu einer Bemessungswindlast von 1,6 kn/m2, Erforderliche Deckenöffnung: lichtes Maß LD = 150 x 250 cm Ab 08/2001 auch in folgenden Abmessungen lieferbar: lichtes Maß LD = 180 x 250 cm LD = 200 x 250 cm LD = 250 x 250 cm Gewichte: Metallkranz mit Dunkelklappen: Metallkranz mit Lichtkuppeln: 110 kg 120 kg Aerodynamisch wirksame Öffnungsfläche (gültig für alle Ausführungen) mit Windleitwänden: 2,625 m2 ohne Windleitwände: Lieferbare Typen: 2,438 m2 S und S-V/Pn

Einbaubeispiel Rauchabzug und Lüftung im Treppenhaus, 24 V= Rauch- und Wärmeabzugsanlage kombiniert mit täglicher Lüftung und einem Rauchmelder z.b. für Treppenhäuser u.a. Folgende Funktionen sind mit dieser Anlage durchzuführen: Lüftung Zum Öffnen bzw. Schließen das entsprechende Symbol am Lüftertaster drücken. Durch gleichzeitiges Drücken beider Tasten ist jede Zwischenstellung möglich. Netzausfall sperrt die Lüftungsfunktion. Brandfall Scheibe der RWA-Bedienstelle [Alarmtaster] einschlagen und Knopf "AUF" drücken. Der Knopf leuchtet rot auf. Automatische Auslösung über Rauchmelder oder Thermofühler ist ebenfalls möglich. Schließen nach Brandfall Die Taste "ZU" im Alarmtaster solange gedrückt halten, bis alle Smogkuppeln geschlossen sind. Springen die Kuppeln nach dem Loslassen der Taste wieder auf, so müssen die Rauchmelder ausgetauscht oder gereinigt werden. Überwachung Leuchtet die Lampe "Kontrolle" im Alarmtaster grün auf, so sind alle Funktionen in Ordnung. Anlagen mit mehr als 2 Motoren und in mehreren Gruppen geschaltet auf Anfrage!