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Transkript:

MOMENTAUFNAHME 1.1 Welche Tätigkeit üben Sie überwiegend aus? Arbeit in einer Kirchengemeinde Arbeit in einem Funktionspfarramt Arbeit im Schuldienst Zusatzauftrag andere Tätigkeit 1.2 Haben Sie einen Z(usatz)- oder K(ombinations)-Auftrag? ja nein 1.3 Arbeiten Sie überwiegend: auf dem Land in einer eher ländlich geprägten Region in einer eher städtisch geprägten Region in der Stadt 1.4 Welchen Anstellungsstatus haben Sie? angestellt verbeamtet Ehrenamt 1.5 Welchen Gesamt-Umfang hat Ihr Dienstauftrag? vollbeschäftigt (100%) Teilzeit zu % Teildienst zu % zur Zeit beurlaubt (Elternzeit u.s.w.) Ehrenamt Sonstiges (z.b. Sabbatjahr): 1.6 Wie ist Ihr Arbeitsrhythmus? Schätzen Sie, wie viele Stunden Sie (im Gemeinde- oder Funktionspfarramt) durchschnittlich pro Woche arbeiten. Wie groß sind die Abweichungen... a)...zu Spitzenzeiten (Weihnachten, Ostern, Jahresabschluss, Konferenzen, neue Projekte,...) kaum Abweichungen ca. 5 Stunden mehr ca. 10 Stunden mehr ca. 15 Stunden mehr mehr als 15 Stunden mehr b) in eher ruhigeren Zeiten (Schulferien,...) kaum Abweichungen ca. 5 Stunden weniger ca. 10 Stunden weniger ca. 15 Stunden weniger mehr als 15 Stunden weniger 1.7 Wie hoch war Ihre Arbeitsbelastung durch Vertretungsdienste oder Vakanzen in den letzten drei Jahren? sehr hoch hoch durchschnittlich gering kaum / gar nicht zu bemerken 1.8 Wenn "sehr hoch" oder "hoch", um wie viele Stunden handelt es sich im Schnitt pro Woche? weniger als 5 Stunden weniger als 10 Stunden mehr als 10 Stunden 1.9 Sollte es Ihrer Meinung nach für alle Pfarrer/innen (Gemeinde- wie Funktionspfarramt) eine Arbeitszeitregelung geben? ja ja, mit einem Überstundenausgleich nein 1.10 Auf einer Pfarrstelle mit eingeschränktem Dienstumfang darf man in einer anderen Erwerbstätigkeit etwas hinzuverdienen. Aber sollten Pfarrer/innen so etwas tun? a) im Gemeindepfarramt ja, unbedingt warum nicht egal eher nicht auf keinen Fall b) im Funktionspfarramt ja, unbedingt warum nicht egal eher nicht auf keinen Fall

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung 2.1 Wo sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen im Berufsalltag? Was gelingt Ihnen: als Seelsorger/in durch Gespräche hilfreich sein eingreifen, wenn Menschen in Not sind und ihnen durch Fürsprache wirksam helfen in persönlichem, aber auch im gesellschaftlichen Bereich klären und vermitteln stets erkennbar als Vertreter/in der Kirche Stellung beziehen die Probleme und Kooperationsmöglichkeiten in der Region aufgreifen und nutzen Christentum weitergeben an die nächste Generation öffentlich wirksam werden lassen, woran ich mich selbst orientiere Ehrenamtliche motivieren und zur Zusammenarbeit anregen meine hauptamtlichen Mitarbeiter/innen motivieren und zur Zusammenarbeit anregen eigenes und gemeinschaftliches Leben und Arbeiten vom Glauben geprägt sein lassen fast immer meist problemlos zufrieden stellend nur unter Anstrengung nicht so gut kommt bei mir nicht vor Privatleben und berufliche Verpflichtungen miteinander vereinbaren 2.2 Wie viel % Ihrer Arbeitszeit wenden Sie für Tätigkeiten auf, die Sie als "Kerntätigkeiten" des Pfarrberufs ansehen? weniger als 25% mehr als 25% mehr als 50 % mehr als 75% nahezu 100% 2.3 Ständig erreichbar zu sein ist bei Ihrer Tätigkeit... wichtig ein Aspekt unter anderen nicht so wichtig / wird überschätzt

2.4 Bitte kreuzen Sie die 5 Tätigkeitsfelder an, auf die Sie am meisten Arbeitszeit verwenden: Gottesdienst und Predigt Seelsorge und Lebensbegleitung Kasualien Aktivitäten im Gemeindeleben sowie der Region (mit-)entwickeln und fördern Kinder- und Jugendarbeit Katechese und Schulunterricht Seniorenarbeit Erwachsenen- und Zielgruppenarbeit diakonische Tätigkeit vor Ort (Einsatz für Menschen in Not) sozialethisches Engagement in der Öffentlichkeit 2.5 Welche der eben genannten Aufgaben sollten Ihrer Meinung nach grundsätzlich Pfarrer/innen ausüben, und welche könnten auch von nichttheologischen Mitarbeiter/innen übernommen werden? Gottesdienst und Predigt Seelsorge und Lebensbegleitung Kasualien Aktivitäten im Gemeindeleben sowie der Region (mit-)entwickeln und fördern Kinder- und Jugendarbeit Katechese und Schulunterricht Seniorenarbeit Erwachsenen- und Zielgruppenarbeit diakonische Tätigkeit vor Ort (Einsatz für Menschen in Not) sozialethisches Engagement in der Öffentlichkeit theologische Auseinandersetzung mit Zeitfragen im Dialog mit Gläubigen und Gesellschaft Pflege des geistlichen Lebens Teamleitung Mitarbeitermotivation und -führung Öffentlichkeitsarbeit Verwaltungstätigkeiten Repräsentation von Gemeinde bzw. Arbeitsbereich und Kirche Sonstiges: theologische Auseinandersetzung mit Zeitfragen im Dialog mit Gläubigen und Gesellschaft Pflege des geistlichen Lebens Teamleitung Mitarbeitermotivation und -führung Öffentlichkeitsarbeit Verwaltungstätigkeiten Repräsentation von Gemeinde bzw. Arbeitsbereich und Kirche Sonstiges: nur Pfarrer/innen auch nichttheologische Mitarbeiter/innen

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung KONZEPTE 3.1 Welche Vorstellungen vom Pfarrberuf entsprechen Ihrem Ideal und Ihren Wünschen mehr, welche weniger? Pfarrer/in... als Generalist/in im Teampfarramt als Leitung einer Kirchengemeinde als Leitung mehrerer Kirchengemeinden im Gesamtverband als sozialer Profi als religiöser Profi als "primus inter pares" als Manager/in als theologische Leitung der Gemeinde als religiöses und moralisches Vorbild 3.2 Man kann den Pfarrberuf unterschiedlich verstehen. Welcher Aussage stimmen Sie am ehesten zu? Als Pfarrer/in bin ich... 4.1 Wie weit stimmen Sie folgenden Leitbildansätzen zu? Diskussionspapier "Das Amt der Pfarrers und der Pfarrer/in in der modernen Gesellschaft" der Theologischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Leitbild "Pfarrer/innen und Pfarrer in der Gemeinde" des Verbandes der Vereine Evangelischer Pfarrer/innen und Pfarrer in Deutschland e.v. voll und ganz voll und ganz im großen und ganzen Teil der Gesellschaft Vertreter/in der Kirche Privatperson mit verantwortungsvollem Amt im großen und ganzen teilweise teilweise weniger weniger gar nicht gar nicht kenne ich nicht (genügend) 4.2 Wenn Sie folgende Schlagwörter lesen - welche der beiden Alternativen erscheint Ihnen jeweils wichtiger für den Pfarrberuf in der heutigen Zeit? Vollzeittätigkeit Wahl des Stellenumfangs christliche Orientierung vermitteln auf den Gesprächspartner eingehen auf Zielgruppen konzentrieren Gemeindezusammenhang stärken gemeindliches Glaubensleben pflegen gesellschaftliche Wirksamkeit pflegen Lebensaufgabe Job Amt Profession persönliche Befähigung Ordination Engagement provozieren Glauben vermitteln Kirche repräsentieren persönlich glaubwürdig sein Präsenz Residenz Neue Medien als Arbeitshilfe Neue Medien als Arbeitsnotwendigkeit Erfordernis funktionaler Spezialisierung Universalität des Amtes wahren Berufung Beruf

4.3 Folgende Zielvorstellungen (oder entsprechende Forderungen) finden sich in Leitvorstellungen des Pfarrberufs. Welche halten Sie für besonders wichtig, welche für eher unwichtig? Pfarrer/innen fördern das Gemeindeleben, indem sie Ehrenamtliche ermutigen und anerkennen sowie deren Eigeninitiativen koordinieren. Pfarrer/innen setzen Impulse innerhalb der Zusammenarbeit der Hauptamtlichen. Pfarrer/innen entwickeln die Gemeindearbeit in Kontext regionaler Schwerpunktsetzung und Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund ihres Privatlebens strukturieren Pfarrer/innen klar ihre Dienstverpflichtungen. Durch die Förderung geistlichen Lebens bei sich und anderen festigen Pfarrer/ innen das Fundament ihrer Arbeit. Aufmerksam, kritisch und solidarisch orientieren Pfarrer/innen in persönlichen und gesellschaftlichen Konfliktsituationen. Pfarrer/innen sind kompetente und verständnisvolle Seelsorgerinnen und Seelsorger. Pfarrer/innen vermitteln religionspädagogisch kompetent Inhalte und Werte christlicher Tradition. In diakonischer Tradition helfen Pfarrer/ innen Menschen in Notsituationen und setzen sich für ihre Belange ein. sehr wichtig wichtig nicht so wichtig eher unwichtig unwichtig Pfarrer/innen sind kompetente Gesprächspartner und stellen Beziehungen her zwischen der biblisch-christlichen Tradition und der gegenwärtigen Kulturund Lebenswelt. Pfarrer/innen müssen bereit sein, in einer Grundsolidarität zur Kirche zu stehen, die auch in Konflikten als kritische Solidarität erkennbar bleibt.

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung 5.1 Das Pfarrhaus hat in den Augen von Gemeindegliedern und Pfarrer/innen unterschiedliche Bedeutungen. Was ist das Pfarrhaus für Sie? Wählen Sie maximal 5 Punkte aus. Treffpunkt für Gemeindegruppen Anlaufstelle für Ratsuchende symbolisches Zentrum der Kirchengemeinde privater Rückzugsort meine Wohnung Dienst- und Amtssitz soziales Modell Kommunikationsmittelpunkt Ort von Verwaltungstätigkeit wie ein Taubenschlag Copyshop und Servicestation Telefonzentrale Leben auf dem Präsentierteller Ort meines Glücks und meines Scheiterns 5.2 Sollte es Ihrer Meinung nach möglich sein, dass der/die Gemeindepfarrer/in in einer anderen Wohnung wohnen kann? ja, in einer anderen Wohnung im Gemeindebezirk ja, in einem anderen entfernteren Stadtteil ja, in einer anderen Stadt / Dorf nein 5.3 Nennen Sie die drei wichtigsten Faktoren: Die Residenzpflicht ist leichter tragbar, wenn... im Pfarrhaus Wohn- und Arbeitsbereich deutlich getrennt sind. die finanzielle Belastung durch die Dienstwohnung bei Residenzpflicht an ortsübliche Mieten angepasst ist. für ein großes Pfarrhaus die Aufwendungen reduziert werden. die Kirche geldwerte Nachteile ausgleicht. die Instandhaltung des Hauses geregelt ist. das Haus einen angemessen großen Arbeitsbereich hat. ökologische Standards erfüllt sind. Ausstattungsstandards erfüllt sind. 5.4 Über welche Arbeitshilfen verfügen Sie? Schreibkraft oder Pfarramtssekretärin Gemeindebüro Amtszimmer mit Bürofunktion zweites Amtszimmer bei Stellenteilung Computer Kopierer Fax Anrufbeantworter Internetanschluss Aktenablage (mit Archiv) 5.5 Welche der genannten Arbeitsmittel müssen oder müssten Sie selbst bezahlen? Schreibkraft oder Pfarramtssekretärin Gemeindebüro Amtszimmer mit Bürofunktion zweites Amtszimmer bei Stellenteilung Computer Kopierer Fax Anrufbeantworter Internetanschluss Aktenablage (mit Archiv) 5.6 Was würde die Arbeitssituation im Pfarramt am wirksamsten verbessern? (Bitte nur 3 Punkte ankreuzen) Sicherung einer einheitlichen Büro-Minimalausstattung Zahlung notwendiger Arbeitsmittel durch die Gemeinde Zahlung notwendiger Arbeitsmittel durch die Landeskirche Internetanschluss Intranetanschluss (kircheninternes Netz) eine Schreibkraft bzw. ausreichende Schreibkraftstunden

KOMPETENZEN 6.1 Welche der folgenden Kompetenzen sollten in Zukunft bei der Ausbildung für den Pfarrberuf (Studium, Vikariat, FEA) noch stärker gefördert werden? seelsorgerliche Kompetenz Sensibilität für soziale Situationen Überzeugungskraft, Verhandlungsgeschick Lernorientierung und Offenheit für Neues pädagogisches Geschick Diskursfähigkeit, reflektierte eigene Meinung Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen Fähigkeit zur Traditionsvermittlung Leitungsgeschick Teamfähigkeit, Motivationsfähigkeit gesundes Selbstvertrauen und reflektiertes Selbstverständnis klare Vorstellungen, kritische Solidarität Organisationsfähigkeiten Kenntnisse in Öffentlichkeitsarbeit reflektiertes Glaubensleben liturgische Kompetenz dialogische Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen missionarische Kompetenz 6.2 Nehmen wir an, eines Ihrer Kinder erwägt Theologie mit dem Ziel Pfarrberuf zu studieren und fragt Sie um Rat. Ich würde... sicher zuraten eher zuraten weder zu- noch abraten eher abraten sicher abraten 7.1 Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Fortund Weiterbildungsmöglichkeiten? vollkommen zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 7.2 Welchen Zweck verbinden Sie mit Fort- und Weiterbildungen in Ihrem Beruf? Aufstiegschancen berufliche Kompetenzerweiterung persönliche Weiterbildung 7.3 Wie viele Tage haben Sie in den letzten drei Jahren schätzungsweise zur Fortund Weiterbildung verwendet? weniger als 3 Tage pro Kalenderjahr weniger als 5 Tage pro Kalenderjahr weniger als 10 Tage pro Kalenderjahr mehr als 10 Tage pro Kalenderjahr mehr als 3 Wochen pro Kalenderjahr 7.4 Wie sollten folgende Hauptthemenfelder in der Fortbildung in der EKKW gewichtet werden? + = höher; 0 = gleich; - = niedriger + 0 - Zielgruppenarbeit liturgische Gottesdienstgestaltung thematische Gottesdienstvorbereitung Seelsorge geistliches Leben (Einkehr, Gebetszeiten, Meditation) geistiges Leben (Philosophie, Literatur, Kunst...) Begleitung von Pfarrerinnen und Pfarrern / biographische Themen theologisch-systematische Fragen Religionspädagogik Arbeitsorga, Kommunikation, Führung Öffentlichkeits- und Medienarbeit Kirche und Gesellschaft - aktuelle politische und soziale Fragestellungen Interreligiöse Themen Mitarbeiterbetreuung, Prädikant/innenkurse etc. Kirchenkreisarbeit Arbeit an exempl. Einzelprojekten 7.5 Welche Angebote für Ihre berufliche Fort- und Weiterbildung sollte es außerdem noch geben?

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung 8.1 Zur Unterstützung meiner Arbeit wäre/n mir... sehr wichtig wichtig nicht so wichtig eher unwichtig unwichtig berufsbegleitende Zeitmanagementkurse regelmäßige Rückmeldung über die eigene Arbeit durch Dritte regelmäßige Zielsetzungsgespräche Verminderung des Verwaltungsaufwands Kennzahlen für Erfolg / Misserfolg Förderung von Teamwork Gemeindeberatung Einführung des Intranets (kircheninternes Netz) supervisorische Einzelbegleitung Unterbrechung der Routine durch Reflexionszeiten Begleitung in der Gruppe (Balint-Gruppe oder Ähnliches) 8.2 Was sind Erfolgskriterien für Ihre Arbeit? (Mehrfachnennungen möglich) eigene Zufriedenheit Rückmeldung der Teilnehmer/innen Bekanntheit der Angebote (auch über die Kerngemeinde hinaus) Zuspruch von Kirchenfernen Besucherzahl der Angebote Zahl der Neuzugänge beim jeweiligen Angebot Resonanz von außerhalb der Gemeinde / Kirche (Medien etc.) Bestätigung durch persönliches Umfeld Zahl der Angebote Arbeitsaufwand in Stunden Zahl der ehrenamtlichen Helfer/innen eigener Vergleich mit Kolleg/innen Vergleich mit Kolleg/innen durch Dritte eigene Professionalitätseinschätzung messbarer ökonomischer Erfolg 8.3 Halten Sie ein Personalführungsgespräch für: notwendig? hilfreich? akzeptabel? unnötig? falsch? 8.4 Wer könnte am ehesten ein solches Gespräch führen? Dekan/in Propst/Pröpstin Mitglied des Kirchenvorstandes LKA-Beauftragte/r interne/r Supervisor/in (Pastoralkolleg) andere/r (Fach-)Experte/in aus einem nichtkirchlichen Bereich

8.5 Was sollte dabei angesprochen werden? (Mehrfachnennungen möglich!) eigene Zufriedenheit Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand / den Mitarbeiter/innen Zusammenarbeit mit Kollegen Möglichkeiten des Einsatzes eigener Fähigkeiten individuelle Fortbildungsmöglichkeiten Berufsperspektiven Zielvereinbarungen Erfolgskriterien für die eigene Arbeit Zeitmanagementaspekte 9.1 Wie bewerten Sie die Chancen, eine andere attraktive Stelle innerhalb der EKKW zu finden? sehr gut gut zufriedenstellend eher schlecht schlecht kein Thema ich suche bereits außerhalb nach Alternativen KONTEXTE 10.1 Wie schätzen Sie die Qualität ihrer Zusammenarbeit mit folgenden Instanzen ein? Kirchenleitung Dekane/innen Pröpste/innen 9.2 Was würde Ihre berufliche Entwicklung optimal fördern? (Mehrfachnennungen möglich) Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung Möglichkeiten zur Spezialisierung Möglichkeiten zum Einsatz erworbener Fähigkeiten Möglichkeit zur Aufstockung des Dienstauftrages höheres Einkommen Aufstiegsmöglichkeiten bessere Büroausstattung bessere Wohnmöglichkeiten und -qualität mehr Abwechslung mehr Gestaltungsspielraum mehr Verantwortung strukturierte Stellenplanung für Pfarrehepaare sehr gut gut zufriedenstellend eher schlecht schlecht Landeskirchenamt Rentamt Pfarrerinnen- und Pfarrerausschuss Pfarrkonvent Pfarrverein Landessynode Kreissynode Kirchenvorstand

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung 10.2 Die Kirche und ihre Leitungsorgane werden gelegentlich öffentlich kritisiert. Darf sich ein/e Pfarrer/in an einer solchen Kritik beteiligen? Mit welcher der folgenden Auffassungen stimmen Sie am ehesten überein? Ja ("Lasset die Geister aufeinander prasseln.") Eher ja, öffentliche Diskussion fördert das kirchliche Leben. Vielleicht/Weiß nicht/kommt darauf an Interne Klärung und Abstimmung vermeiden überflüssige Irritationen. Nein. Das schadet in jedem Fall der Kirche. 10.3 Wie beurteilen Sie das Image der EKKW? Halten Sie es für: sehr gut gut zufriedenstellend eher schlecht schlecht Die EKKW hat nicht wirklich ein Image 10.4 Durch welche Maßnahme könnte das Image am effektivsten gestärkt werden? 10.8 Wie gut fühlen Sie sich in Ihrem Berufsalltag durch folgende Instanzen unterstützt? 10.5 Kirchliche Reformprojekte stimmen mich in der Regel... (bitte nur einen Punkt ankreuzen) tatendurstig erwartungsfroh neugierig gleichgültig verwirrt besorgt ärgerlich resignativ 10.6 Kirchliche Reformen bewirken... mehr Entscheidungsfreiheit Verteilungskämpfe mehr Gremienarbeit Entlastungen mehr Gestaltungsfreiheit zusätzliche Arbeitsbelastung Zukunftsfähigkeit Sicherung der Pensionen 10.7 Welches sind die wichtigsten Kompetenzen, die eine Führungskraft innerhalb der Kirche besitzen muss? (Mehrfachnennungen möglich) Integrität Zuverlässigkeit Souveränität Ausstrahlung / Charisma Durchsetzungsvermögen Controlling-Fähigkeiten Fachkompetenz Einfühlungsvermögen Motivation schaffen Selbstwahrnehmung und Selbstdistanz sehr gut gut zufriedenstellend eher schlecht schlecht Kirchenleitung Dekane/innen Pröpste/innen Landeskirchenamt Rentamt Pfarrerinnen- und Pfarrerausschuss Pfarrkonvent Pfarrverein Landessynode Kreissynode Kirchenvorstand

10.9 Wie zufrieden sind Sie zur Zeit insgesamt gesehen mit der Vertretung Ihrer Interessen? vollkommen zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 11.1 Wie stark können Sie als Pfarrer/in auf die Gesellschaft einwirken? sehr stark eher schwach stark kaum merklich durchaus merklich 11.2 Welcher der folgenden Instanzen fühlen Sie sich mehr und welcher weniger verpflichtet? der EKD der EKKW meiner Gemeinde der Kommune dem Staat der Gesellschaft meinem Glauben dem Evangelium dem Ordinationsversprechen meinem Gewissen 11.3 Welche der folgenden Vorstellungen von ihrem Beruf samt den damit verbundenen Anforderungen beeinflussen Sie bei der Berufsausübung? Leitbilder wie das der Pfarrervereine Erwartungen der eigenen Gemeinde bzw. des Arbeitsumfeldes professionelle Standards (wie die der Richter, Ärzte...) Leitbilder wie das Amtspapier der Theologischen Kammer Erwartungen von Interessenverbänden (Arbeitgeber, -nehmer, Wohlfahrtsverbände, Parteien...) Leitbilder, wie man sie dem Evangelium entnehmen kann gesellschaftliche Erwartungen Bekenntnisse der Reformation Ordinationsversprechen 10.10 Für welche Verbesserungen Ihrer Arbeitssituation sollte sich der Pfarrerinnen- und Pfarrerausschuss besonders einsetzen? (Ggf. Beiblatt!) mehr verpflichtet sehr stark weniger verpflichtet gar nicht verpflichtet stark durchaus merklich weniger kaum merklich

Der Pfarrberuf in der EKKW Selbstbild-Befragung ZUM SCHLUSS 12.1 Geschlecht männlich weiblich 13.4 Wie viele Stellen haben Sie seit Dienstantritt (Ordination) bekleidet? 1 Stelle 2-3 Stellen 4-5 Stellen mehr als 5 Stellen 12.2 Wie alt sind Sie? unter 30 Jahre 30-39 Jahre 40-49 Jahre 50-59 Jahre 60 Jahre und älter 12.3 Welchen Familienstand haben Sie zur Zeit? ledig zusammenlebend verheiratet geschieden / getrennt lebend verwitwet 12.4 Haben Sie Kinder? ja, im Haushalt lebend ja, außer Haus lebend ja, im Haus und außer Haus lebend nein 12.5 Wie viele Personen, Sie selbst mitgezählt, leben ständig in Ihrem Haushalt? nur ich selbst 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen > 5 Personen 12.6 Ist der/die im Haushalt lebende Partner/in berufstätig? ja, unregelmäßig ja, teilzeitbeschäftigt ja, vollzeitbeschäftigt nein 12.7 Wohnen Sie in einem / einer: Pfarrhaus / Dienstwohnung? Wohnung mit kirchlichem Vermieter? Wohnung mit privatem Vermieter? eigenen Wohnung / eigenen Haus? 13.1 Geben Sie bitte die Anzahl der Dienstjahre seit Ihrer Ordination an: bis 5 Jahre bis 10 Jahre bis 20 Jahre über 20 Jahre 13.2 Davon beurlaubt: Jahre 13.3 Nur, wenn zur Zeit nicht beurlaubt: Ich bin Jahre in meiner derzeitigen Stelle tätig? 13.5 Haben Sie außer dem Theologiestudium eine andere Berufsausbildung abgeschlossen? nein ja, nämlich: 14.1 Wie zufrieden sind Sie zur Zeit insgesamt gesehen mit Ihrem Beruf als Pfarrer/in? vollk. zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 14.2 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer derzeitigen Wohnsituation? vollk. zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 14.3 Wie zufrieden sind Sie zur Zeit mit dem Image Ihres Berufes? vollk. zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 14.4 Wie zufrieden sind Sie zur Zeit mit dem Image Ihrer Kirche? vollk. zufrieden sehr zufrieden zufrieden weniger zufrieden unzufrieden 15.1 Wie bewerten Sie die vorliegende Befragung? sehr gut gut zufriedenstellend eher schlecht schlecht 15.2 Welche Fragen haben Sie in dieser Befragung vermisst? (Ggf. Beiblatt!) Fragebogen-Code: