1 Corporate Identity, Corporate Identity,
2 Corporate Identity, Corporate Identity die Geschichte Die Geschichte der Corporate Identity beginnt im anglo-amerikanischen Raum. Dort, in Großbritannien i und den USA, machten in den 60er Jahren große Designer-Büros das Schlagwort Corporate Identity populär. Corporate Identity war zunächst beschränkt auf systematisches und durchgängiges Styling des Erscheinungsbildes von Unternehmen, vorwiegend von Banken, Versicherungen oder Fluggesellschaften. Mitte der 70er Jahre gewann die Disziplin Corporate Identity an Komplexität und Kontur. Corporate Identity entwickelte sich zu einer ganzheitlichen Strategie, die nun nicht mehr nur die äußere Erscheinung des Unternehmens in den Vordergrund d stellt, sondern auch innere Werte des Unternehmens gestaltet und vermittelt. Damit erweiterte sich CI, so der Experte Roman Antonoff, von der ursprünglichen Designdisziplin auch in Richtung Marketing, PR, Personalwesen, Arbeitsgestaltung. In Deutschland wurde Corporate Identity erst Ende der 70er Jahre bekannt und in der ersten Hälfte der 80er Jahre populär.
3 Corporate Identity, Gestaltung der Unternehmensphilosophie Unternehmenskultur Que elle: Wache /Bram mmer Werte Grundsätze CI- Strategie Werte Normen, Standards Denk-/Handlungsmuster Symbole Ideal Realität
4 Corporate Identity, Gestaltung der Unternehmensimage Que elle: Wache /Bram mmer Verhalten Kommunikation Erscheinungsbild CI- Strategie Intern: Mitarbeiter Extern: Interaktionspartner Realität Vorstellungsbild
5 Corporate Identity, Interne Wirkung einer CI-Strategie Internes Unternehmensimage Corporate Identity kann so dazu beitragen, die gewachsenen unternehmensinternen Anforderungen zu bewältigen. Sinn/Verständnis Identifikation Selbststeuerung Wir-Bewusstsein i Arbeitszufriedenheit i Koordination Integration Kooperation Motivation Leistung Kostensenkung Synergie Leistungssteigerung Wache /Brammer Quelle:
6 Corporate Identity, Externe Wirkung einer CI-Strategie Externes Unternehmensimage /Brammer Glaubwürdigkeit Sicherheit/Vertrauen Quelle: Wache Selektion Verbraucher: Image- und Goodwilltransfer Lieferanten/Kapitalgeber günstige Konditionen Potentielle Mitarbeiter: Verbesserung von Quantität und Qualität der Bewerbungen Allgemeine Öffentlichkeit: Verständnisbereitschaft it Stabilisierung Durch Corporate Identity kann das Unternehmen langfristig auf gestiegene Anforderungen von Außen wie verschärfter Wettbewerb b und zunehmend kritische Öffentlichkeit reagieren
7 Corporate Identity, und Das Erscheinungsbild vermittelt zusammen mit dem Verhalten und der Kommunikation die Identität des Unternehmens. visualisiert nicht nur die Persönlichkeit des Unternehmens, es beeinflusst auch die Menschen, die damit konfrontiert sind: Kunden, Lieferanten, Besucher, vor allem aber die Menschen, die Tag für Tag dort arbeiten. gehört zu den wichtigsten Grundelementen des Corporate Designs. Die Designerin und Farbberaterin Bettina Rodeck: Neben der Formensprache der Architektur, den Raumdimensionen, der Form und Anordnung der Einrichtung prägen Material, und Licht den Ausdruck eines Gebäudes und seiner Räume. Dabei ist die von tragender Bedeutung. Quelle: Novum Organum
8 Corporate Identity, Phänomen»n sind Strahlungskräfte, Energien, die auf uns in positiver oder negativer Weise einwirken, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.«(johannes Itten)»n wirken wie Spuren, die der Orientierung und dem Wiederfinden dienen.«(anton Stankowski)»n beeinflussen in erster Linie unsere Seele.«(Wassily Kandinsky)
9 Corporate Identity, Farbdesign Arbeitsflächen Frontflächen Oberflächen Quelle: Frieling Quelle: Novum Organung Raumbetonung Accessoires Signalwirkung Aufmerksamkeit Wand- und Bodenfarben Großflächige Dekorationen Farbdesign ist ein zentraler Faktor von. Allerdings darf das Gestalten mit nicht stehenbleiben bei der mehr oder weniger kreativen Auseinandersetzung mit dem Farbkonzept des Unternehmens. Ganzheitliche Farbgestaltung berücksichtigt ergonomische Tatsachen bei Farbgebung g von flächen im unmittelbaren Arbeitsbereich.
10 Corporate Identity, Psychologisches Farbschema passiv ergeben Grün Gelbgrün Blau leicht Gelb Helle n Dunkle n Orange Rot Purpur warm aktiv n können aufmuntern, aktivieren und motivieren, aber auch ermüden, langweilen oder bedrücken. Sie können unser Wohlbefinden steuern und sogar heilen: etwa durch Bestrahlen mit farbigem Licht bestimmter Wellenlänge. als Mittel der Therapie setzen Psychologen, Anthroposophen und Vertreter t der sanften Medizin ein kalt Violett erhaben schwer Quelle: Novum Organum
11 Corporate Identity, n 416 n Zwischen 6 bis 10 Millionen Farbnuancen können Menschen unterscheiden. Auf dieser Seite ist allerdings nur der 20.000ste Teil davon sichtbar
12 Corporate Identity, n und Ihre Wirkung im Raum n/wirkung Rot Blau von oben (Decke) eingreifend beunruhigend schwer von der Seite (Wand, Umgebung) sich nähernd aggressiv drückend Wenn tief: Schwarz Grau Weiß von unten (Boden) bewusst machend (man schreite auf rotem Teppich) als Akzent und Signal alamierend Handlungauslösend wenn hell: himmel- kühlend, bei heller Nuance: Gesättigt: artig, wenig greifbar, erhöhend wenn dunkel: schwer bis fern (wenn hell) Ermutigend und Vertiefend (sich Sammeln lassen) Enthebend, zum Gleiten anregend, zuweilen verfremdend dunkles blau: hinweisend auf rationelle Entscheidung lochartig bis drückend Beunruhigend raumerweiternd verlieshaft raumvertiefend, besonders als Teppich abstrakt vertiefend befremdend schattend neutral bis Neutral, untauglich langweilig texturmäßig leer Quelle: Novum Organum neutral leer avital unbetretbar, fremd als Streifen säuberlich nur gegen Helligkeiten als Informationsträger ohne spezifische Aufforderung als Hinweis für Nichtbetreten im Kontrast oder einfach zum Abheben für n
13 Corporate Identity, n und Ihre Wirkung im Raum n/wirkung Orange Braun Gelb Grün Rosa Quelle: Novum Organum von oben (Decke) Anregend konzentrierend deckend wenn dunkel: drückend von der Seite (Wand, Umgebung) wärmend, leuchtend kommunikativ Umgebend; einengend, sichernd (besonders als Holz, weniger als Anstrich, noch weniger als Glanzoberfläche) von unten (Boden) motorisch anregend Erdhaft Trittsicher Wohlig (besonders als Teppich) als Akzent und Signal blickführend aktivierend ohne besondere Forderung Leicht (wenn Bei satter hochhebend blick-anziehend nach Zitron) eher erregend bis ablenkend (wenn satt); Mit Schwarz: Leuchtend irritierend Als Streifen: warnend anregend wärmend trennend-fordernd hegend kalt bis neutral Natürlich bis zu einem nur in hoher Sättigung deckend umgrenzend gewissen Sättigungsgrad beachtet und dann nur als (Blaugrün auch sichernd auch weich, Kontrast zum nichtgrünen kühlend) Vorsicht: beruhigend trittfreudig, erholsam Grund evtl. Reflexe auf grell: irritierend mehr blaugrün und Sicherung Gesichtsfarbe glatt: kalt, rutschig hauchartig: je nach Individuum auch tröstlich oder auch als zu intim aggressionshemmend, Substanzfern bis schwächlich; Süßlich, wenn nicht vertraut berührungsfremd überzart kaum akzeptiert Ungeeignet bis auf spezifische Hinweise im Intimbereich
14 Corporate Identity, Wesentliche Objekte für das sind Wand, Decke, Fußboden, Mobiliar, Leuchten, Organisationsmittel, Accessoires und Pflanzen. Mit Hilfe von, Form und Material lassen sich diese Komponenten auf das gewünschte unternehmensspezifische Erscheinungsbild abstimmen.
15 Corporate Identity, Basis: Ergonomie ergonomischer Arbeitsplatz ergonomisches Umfeld Überbau: Wohlfühl-Faktoren Ambiente zentrale Gestaltungsmittel Pflanzen Raumpsychologie py Stellwand Individualität Grafik: dr. Thiermeyer Stellwand Dabei sollten Verantwortliche fundierte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, ergonomische und anthropometrische Grundtatsachen genauso berücksichtigen wie menschliche h Grundbedürfnisse nach persönlichem Ambiente und sozialer Begegnung. Quelle: Lauble Consult
16 Corporate Identity, Basis: Ergonomie ergonomischer Arbeitsplatz ergonomisches Umfeld flexible, den Körpermaßen des Mitarbeiters und der Tätigkeit angepasste Arbeitsmittel; richtige Körper- und Arbeitshaltung lärmarme, der Tätigkeit angepasste Büroakustik: niedriger Lärmpegel, Mindern des Sprachlärms, Sprachverständlichkeit Schreibtisch: in der Höhe verstellbar, ausreichender Bein- und Körperfreiraum für entspannte Haltung, ausreichende Tischtiefe für belastungsarme Bildschirmarbeit angenehme, der Tätigkeit angepasste Beleuchtung: möglichst viel Tageslicht, Arbeitsplatzleuchte, ausgeglichenes Leuchtdichte-Verhältnis im Bildschirmbereich, keine Reflexionen auf dem Bildschirm Stuhl: flexibel und vielfältig einstellbar mit Armlehnen angenehmes Klima: reine Luft, ausreichende Luftfeuchte gute Konzentrationsbedingungen gute Kommunikationsbedingungen Grafik: dr. Thiermeyer Quelle: Lauble Consult
17 Corporate Identity, Basis: Ergonomie ergonomischer Arbeitsplatz ergonomisches Umfeld Überbau: Wohlfühl-Faktoren Ambiente zentrale Gestaltungsmittel Pflanzen angenehme, stimulierende Farbgestaltung raum: Wände, Decke, Fußboden, Türen ansprechende Formensprache am Arbeitsplatz: Tischoberfläche, ansprechende Materialien Tischgestell, Stuhlbezug, Stuhlgestell harmonisches, aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel von n, formen und Farbtöne und Formen der Pflanzen Materialien Integration von Pflanzen Quelle: Lauble Consult
18 Corporate Identity, Raumpsychologie Stellwand Beobachten der Distanzzonen und des persönlichen Raums Erleichtern der territorialen Besitzergreifung Fördern der Personalisierung Ermöglichen von Privatheit Mindern von Dichte und Beengtheit Abschirmung: Begrenzung und Barriere, eindeutige Markierung des eigenen Arbeitsbereiches als Territorium, eigener Raum zur Personalisierung Individualität Stellwand Einfluss und Beteiligung der Mitarbeiter bei der Arbeitsplatz- und Büroraum-Gestaltung Raum und Fläche zur individuellen, persönlichen Ausgestaltung des individuelle id Ausgestaltung von Arbeitsplatz Arbeitsplatzes und Büroraum der Mitarbeiter durch persönliche Gegenstände (Accessoires, Fotos, Poster) Grafik: dr. Thiermeyer Quelle: Lauble Consult
19 Corporate Identity, Gestaltung der IATA- Genf
20 Corporate Identity, lifestyle ist trend VON EXISTENZ BIS LIFESTYLE Humanfunktions- Kennerschaft Lust+ Leidenschaft Luxusmarkt+ Sensualmarkt Emotional- Kompetenz Traumerfüllung Individualmarkt+ Faszinationsmarkt Fach- Kompetenz Vertriebs- Kompetenz Haben Mengenmarkt+ Preismarkt Teilhabe Wertmarke+ Qualitätsmarkt nützlich designed gestylt getuned 1950 1970 1985 2000 2010 QUANTITÄT 1950-1970 QUALITÄT 1970-1985 ÄSTHETISCHE VERHÜLLUNG 1985-2000 SENSUELLE DURCHDRINGUNG 2000-2010 Axel Venn
21 Corporate Identity, Vielen Dank für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit!