.lasst Ideen Dinge werden. Zusammenbau der CNC-Bank In diesem Dokument behandeln wir den Zusammenbau der Mechanik der think&have CNC- Bank. Weitergehende Informationen über Fähigkeiten, Grenzen und Benutzung der Maschine erhalten Sie in dem Dokument thinkandhave_cnc-bank_manual. Die think&have CNC-Bank ist so konzipiert, dass ihre Mechanik aus handelsüblichen Einzelteilen (Kugellager, Schrauben, Halbzeuge) und 3D-Druck Teilen montiert werden kann. Hinweis zu Schrauben und Gewinden. In vielen der zur Maschine gehörenden Kunststoffteile sind Schraubensitze direkt im Kunststoff vorgesehen. Diese Gewindeverbindungen halten den an der Maschine auftretenden Kräften problemlos stand. Achten Sie aber bitte beim Montieren der Maschine darauf, diese Gewinde nicht zu überdrehen. Insbesondere die M3 Schrauben drehen Sie bitte nie fester als handfest. 1 / 13
Je nach verwendetem Druckmaterial und Schichtenhaftung beim 3D-Druck, haben Druckteile die Neigung, entlang der Richtung der Schichten zu brechen. Daher sind eine Reihe von Bohrungen in den Plastikteilen, die lediglich Verstärkungsschrauben aufnehmen, die diese Bruchneigung kompensieren. Je nach Druckqualität können in die enthalten Löcher direkt Schrauben eingedreht werden. Sollten diese Löcher zu klein ausgefallen sein, so können sie mit dem passenden Kernbohrungsmaß (M3 -> 2.5mm, M6-> 5mm, M8-> 6.8mm (7 geht auch) nachgebohrt werden. Im Bedarfsfall können die Gewinde für M3 Schrauben auch mit einem Gewindebohrer gesetzt werden. Bei größeren Gewinden (M6, M8) sollte dieses immer geschehen. Teile und Material Hier sehen Sie die Teile und Materialien für die einfachste Ausbaustufe der think&have CNC- Bank. Erweiterungen, wie z.b. Montage eines Vierbackenfutters oder einer Messuhr, werden später beschrieben. 2 / 13
Die Kunststoffteile der Maschine. Von oben links, nach unten rechts: 2 x Xidler, Wellenlager für die Drehachse 2 x Yidler, Wellenlager für die parallele Achse (Y Achse) ZGearbox, Getriebebox für die Z-Achse (Zustellung in das Werkstück) YMotfix, Motorhalter Y-Achse Zidler, Lagerplatte Z-Achse Zidlermot, Lagerplatte Z-Achse (motorseitig) Zslider, Schlitten der Z-Achse Xspindle, Spindelhalter (für Bohrfutter oder Drehfutter) Yslider, Schlitten der Paralellachse (Y) Zcarrier, Werkzeughalter (für Kleinmaschine mit 20mm Hals, Proxxon Micromot 50) motplate26, Motorhalter für Drehachse, 3 / 13
Zahnradsätze für Achsantriebe (von links) X-Achse (Drehachse) Y-Achse (Längsverfahrung) Z-Achse (Zustellung) 4 / 13
Die Grundplatte ( Profil 30x120, Nut 6, 25 cm lang, sog. schwere Ausführung ). In die 5mm Löcher sind bereits M6 Gewinde eingeschnitten. Schrauben M3, 50mm, 45mm, 35mm, 25mm, 12mm, 8mm, U-Scheiben, zusätzlich je 6 M3 Muttern und M3x6 Madenschrauben 5 / 13
M6 Nutensteine (gedruckt, ABS oder PLA, geeignet für die Gleitfunktionen in den Nuten), Schrauben M6x10, U-Scheiben, M6x20 mm Kugellager 8x12x3.5 mit Flansch (MF128) 6 / 13
8mm Rundstahl (V2A), 80mm, 2 Stck. M8 Gewindestangen (V2A), 350mm, 350mm, 180mm, zusätzlich ein Rest mit ca.100mm Gängige Schrittmotoren Formfaktor NEMA17, 1.7 oder 2 Ampere. 7 / 13
Ein SDS-Bohrfutter, bis 13mm, Kugellager 10x26x8, ein Stellring 10mm (oder 4. Lager) Vorbereitung der Zahräder In die Zahnräder werden M3 Muttern und M3x6 Madenschrauben eingesetzt. In den Yslider werden M3x50 Verstärkungsschrauben komplett eingedreht, danach ein M8 Gewinde für die VA Welle geschnitten. 8 / 13
Zidlermot wird mit zwei 35mm Schrauben an Zslider befestigt, vier 45mm Schrauben durch Zidlermot geführt und Zgearbox aufgesteckt. Am Motor der Z-Achse wird das kleinere Zahnrad aufgesteckt (dieses kann bei montiertem Motor nicht nachgeholt werden). Der Motor wird angeschraubt, die beiden 8mm VA Stangen eingesteckt, Zidler aufgesetzt und angeschraubt (M3x35). In die beiden Z-Idler werden die Flanschlager (MF128) gepresst. Bei dieser Gelegenheit sollten gleich alle Nutensteine ein M6 Gewinde erhalten. Zwei Nutensteine werden in die Grundplatte geschoben, die Z-Achse angeschraubt. Dabei soll die Schraubenspannung so gehalten werden, dass sich die Achse gut verschieben lässt. Die beiden Y-Idler werden mit Nutensteinen und M6x10 Schrauben befestigt und am linken Ende zwei U-Scheiben und eine Stopmutter (zwei gekonterte Muttern gehen auch) aufgesetzt. Rechts wird vorher noch der Ymotfix aufgesetzt und mit M6 an der Grundplatte verschraubt. Darüber werden dann (wie links) zwei Scheiben und eine Mutter gesetzt. 9 / 13
Jetzt sollte die zweite M6 Schraube durch den Ymotfix eingedreht, dann der Y-Motor angeschraubt und die Y-Gears aufgesetzt werden. Dann kann durch Drehen des Ymotfix der Druck zwischen den Zahnrädern korrigiert und die M6 Schrauben (von der Seite) festgezogen werden. In Version 1.1 sind die Yidler und Ymotfix durch die Teile side.stl und lside.stl ersetzt. Auch Ymotfix wird dadurch obsolet. lside.stl und side.stl In diese Seitenteile werden je zwei Kugellager vom Typ 608 eingelegt. Die Seitenteile werden mit je zwei M6 Schrauben an der Grundplatte fixiert. Allerdings sollten vorher alle Nutensteine eingeschoben werden. In Ycarrier wird ein M8 Gewinde gebohrt und die vier Verstärkungsschrauben (m3x12) gesetzt. 10 / 13
Heber M3 Gewinde Senker 3mm Bohrung Am Zcarrier kann die Höhe des Werkzeuges eingestellt werden. Der Heber hebt das Werkzeug. Der Senker zieht es nach oben. Heber und Senker sollen unter leichter Vorspannung stehen, um das Werkzeug stabil zu halten. Zcarrier und Zslider werden auf die Z-Achse geklipst und zusammengeschraubt. Dann die Gewindewelle (180mm M8) eingeführt, zwei U-Scheiben und das zweite Zahnrad eingesetzt. Senker M3 Gewinde Die Kugellager werden auf das SDS Futter gesteckt, dann in die XSpindle, daran wird Motholder26 geschraubt. Die XSpindle erhält für die Gewindewelle ein M8 Gewinde. Das große XGear fixiert das 11 / 13
SDS Futter in den Lagern. Das kleine X-Zahnrad wird auf den Motor gesteckt (wegen der Pfeilverzahnung aber erst später festgezogen), der Motor angeschraubt. Der Spindelstock und X-Idler werden mit Nutensteinen und M6x10 Schrauben an der Grundplatte befestigt. Bei Verwendung der Seitenteile (side.stl und lside.stl) der Version 1.1 sind die xidler nicht notwendig. Ebenso enhält das Teil xspindle2.stl bereits die Funktion des Motorhalters (vorher motplate26.stl) Das Grundsystem ist fertig montiert. Wir empfehlen die Montage entsprechend einer traditionellen Drehbank (Spindelstock hinten links) 12 / 13
An den z-carrier kann noch eine Zentrierhilfe für die Proxxon Maschine geschraubt werden. Bauteil z-carrier2 ( stargate ), mit Verstärkungsschrauben M3x12 und Spannschrauben M6x25. Thinkandhave CNC Bank mit montiertem stargate. 13 / 13