Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL Wirtschaftsindex DIGITAL Branchenprofil 2015 TNS Infratest, Business Intelligence Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, ZEW München/Mannheim, November 2015
Einleitung Digitalisierung in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland TNS Infratest und ZEW haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im neuen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 erstmals den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen differenziert erhoben. Unter Digitalisierung verstehen wir die Nutzungsintensität von digitalen Technologien und Diensten, die Ausrichtung der Unternehmen auf die Digitalisierung und den Einfluss der Digitalisierung auf den Geschäftserfolg. 49 von 100 möglichen Indexpunkten im Wirtschaftsindex DIGITAL bedeuten, dass die gewerbliche Wirtschaft noch deutlich von einer durchgängigen Digitalisierung entfernt ist. In den nächsten fünf Jahren soll der Wirtschaftsindex DIGITAL auf 56 Punkte steigen. Das Digitalisierungstempo bleibt also verhalten. Im vorlegenden Branchenprofil stellen TNS Infratest und das ZEW Mannheim den Stand der Digitalisierung für detailliert dar. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 2
Kurzprofil Bruttowertschöpfungsanteil 4,9% 2014 generierte die -Branche 3,5% des gesamten gewerblichen Umsatzes (215 Mrd. ). Im Jahr 2014 sind 6,8% aller Erwerbstätigen der gewerblichen Wirtschaft im Bereich Verkehr und Logistik beschäftigt (1.670.901). Die Bruttowertschöpfung im Bereich beläuft sich im Jahr 2014 auf 4,9% der gewerblichen Wirtschaft (99 Mrd. ). Die Bruttoanlageinvestitionen liegen in der Branche 2014 bei 4,4% der gewerblichen Wirtschaft (22,1 Mrd. ). Rund vier Prozent aller Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind im Bereich Verkehr und Logistik tätig. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 3
Zusammenfassung Moderates Digitalisierungstempo Im Jahr 2015 ist die Branche noch unterdurchschnittlich digitalisiert. Bis 2020 bleibt sie mit 49 von 100 möglichen Punkten unterdurchschnittlich digitalisiert. Das Digitalisierungstempo ist im Bereich moderat, der Digitalisierungsgrad wird von 40 Punkten im Jahr 2015 auf 49 Punkte im Jahr 2020 steigen. Die Unternehmen im Bereich werden ihre unternehmensinternen Prozesse bis 2020 umfänglicher auf die Digitalisierung ausrichten. Die Nutzung digitaler Dienste ist deutlich ausbaufähig, die Nutzungsintensität digitaler Geräte und Infrastrukturen ist verbesserungsfähig. Treiber der Digitalisierung ist Zeitbedarf. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 4
Der Wirtschaftsindex DIGITAL 2015/2020
Wirtschaftsindex Digital Der Wirtschaftsindex DIGITAL zeigt an, wie weit die Digitalisierung in den deutschen Unternehmen aktuell fortgeschritten ist und wie sie sich bis 2020 verändern wird. Der Wirtschaftsindex DIGITAL misst in einer Zahl zwischen 0 und 100 Punkten den Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft und ihrer Teilbranchen. Dabei bedeutet null, dass keinerlei Geschäftsabläufe oder unternehmensinterne Prozesse digitalisiert sind und auch noch keine Nutzung digitaler Technologien erfolgt. Die hypothetische Bestnote 100 zeigt, dass die Gesamtwirtschaft vollständig digitalisiert ist. Mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL lassen sich die elf Branchen der gewerblichen Wirtschaft direkt miteinander vergleichen und nach ihrem Digitalisierungsgrad klassifizieren. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 6
Der Digitalisierungsgrad Im Jahr 2015 erreicht die Branche 40 von 100 möglichen Punkten im Digitalisierungsindex. Damit platziert sie sich auf Rang 6 von elf Branchen, was bedeutet, dass die Verkehr- und Logistikbranche aktuell erst unterdurchschnittlich digitalisiert ist ebenso wie die Branchen Chemie und Pharma (auch 40 Punkte) sowie der Maschinenbau (39 Punkte). Bis zum Jahr 2020 wird der Digitalisierungsgrad in von 40 auf 49 Punkte zulegen. Allerdings bleibt diese Branche unterdurchschnittlich digitalisiert. Die Branchen Fahrzeugbau sowie Chemie und Pharma werden dann auch in dieser Gruppe sein. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 7
Wirtschaftsindex DIGITAL 2015 versus 2020 zeigt hohes Digitalisierungstempo bis 2020 2015 2020 Index max.: 100 Gewerbliche Wirtschaft 49 56 IKT Wissensintensive Dienstleister Finanz- u. Versicherungsdienstleister Handel Energie- und Wasserversorgung Chemie/ Pharma Maschinenbau Fahrzeugbau Sonstiges verarb. Gewerbe Gesundheitswesen 40 40 39 37 36 36 66 59 62 55 62 50 56 47 59 49 46 51 48 50 44 71 TNS Infratest, eigene Berechnungen, Digitalisierungsgrad 2015/2020 Angabe in Punkten Basis: Total (n= 770) Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 8
Nutzungsintensität von digitalen Technologien und Diensten 2015
Nutzungsintensität von digitalen Technologien Nachholbedarf bei der Nutzung digitaler Dienste Die befragten Unternehmen im Bereich 1. nutzen digitale Geräte weniger intensiv als der Durchschnitt des Dienstleistungssektors 2. nutzen digitale Infrastrukturen weniger intensiv als der Durchschnitt des Dienstleistungssektors 3. nutzen zu 74% digitale Dienste in geringem Ausmaß. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 10
Nutzung digitaler Geräte 2015 Niedriger als im Durchschnitt des Dienstleistungssektors wie z.b. Computer, Tablets, Smartphones usw. Anteil der fest angestellten Mitarbeiter 61%-100% 80% 84% 73% 31%-60% 11% 10% 9% 6% 13% 14% 0%-30% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wieviel Prozent der fest angestellten Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen nutzen digitale Geräte für geschäftliche Zwecke? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 11
Nutzung digitaler Infrastrukturen 2015 Nutzung zu 50% sehr intensiv wie z.b. mobiles/ stationäres Internet, Intranet usw. Anteil der fest angestellten Mitarbeiter 50% 61%-100% 72% 76% 20% 31%-60% 11% 10% 16% 13% 30% 0%-30% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wieviel Prozent der fest angestellten Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen nutzen digitale Infrastrukturen für geschäftliche Zwecke? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 12
Nutzung digitaler Dienste 2015 Überwiegend noch wenig intensive Nutzung wie z.b. Cloud Computing, Big Data-Anwendungen, Unified Communications usw. 24% 26% 9% 22% Anteil der fest angestellten Mitarbeiter 61%-100% 9% 9% 31%-60% 63% 61% 79% 0%-30% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wieviel Prozent der fest angestellten Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen nutzen digitale Dienste für geschäftliche Zwecke? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 13
Einfluss auf den Geschäftserfolg 2015
Einfluss auf den Geschäftserfolg 2015 An der Umsetzung mangelt es noch Die befragten Verkehr- und Logistik-Unternehmen 1. sind zu zwei Drittel von der Wichtigkeit zur Digitalisierung überzeugt und sind zu 90% mit dem bisher erreichten Stand der Digitalisierung zufrieden 2. erzielen zu18% schon mehr als 60% ihres Umsatzes digital 3. bieten zu 11% noch keine Produkte und Services digital an, 10% haben dagegen schon sehr umfangreich digitalisierte Angebote 4. 48% halten den Einfluss durch Digitalisierung für gering, 52% schätzen ihn dagegen als stark ein Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 15
Wichtigkeit der Digitalisierung 2015 67% der Unternehmen sind von der Wichtigkeit zur Digitalisierung überzeugt Wichtigkeit 45% 46% 33% Äußerst wichtig/ Sehr wichtig 35% 35% 34% Wichtig 21% 19% 33% Weniger wichtig/ Überhaupt nicht wichtig Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wie wichtig ist es für Ihr Unternehmen, digital auf dem neusten Stand zu sein, d.h. die neuesten digitalen Technologien und Anwendungen zu nutzen? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 16
Zufriedenheit mit dem bisher Erreichten 2015 83% sind mit dem Erreichten zufrieden 37% 38% 10% Zufriedenheit Äußerst zufrieden/ Sehr zufrieden 73% Zufrieden 51% 51% 11% 11% 15% Weniger zufrieden/ Überhaupt nicht zufrieden Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem Digitalisierungsgrad in Ihrem Unternehmen? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 17
Umsatzanteil mit digitalen Angeboten 2015 18% erzielen mehr als 60% der Umsätze digital Umsatzanteil 27% 29% 18% 12% 61%-100% 14% 15% 31%-60% 48% 45% 65% 0%-30% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wieviel Prozent Ihres Gesamtumsatzes erzielen Sie durch Produkte oder Dienstleistungen mit wesentlichen Anteilen von IKT-Komponenten? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 18
Umfang digitalisierter Angebotspalette 2015 11% haben noch keine digitalen Angebote, 10% dagegen schon sehr umfangreiche Angebote Umfang digitaler Angebote 25% 27% 10% 22% Äußerst hoch/ Sehr hoch 29% 29% Hoch 56% Eher gering/ Sehr gering 38% 36% 7% 6% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) 11% (n= 70) Keine digitalen Angebote vorhanden Wie würden Sie den Digitalisierungsgrad Ihres Produkt- oder Leistungsangebots generell einschätzen? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 19
Einfluss auf Unternehmenserfolg 2015 48% halten den Einfluss noch als gering Einfluss auf Unternehmenserfolg 26% 27% 17% Äußerst stark/ Sehr stark 32% 33% 35% Stark 42% 40% 48% Eher gering/ Sehr gering Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wie stark ist der Einfluss der Digitalisierung auf Ihren Unternehmenserfolg? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 20
Ausrichtung der Unternehmen auf die Digitalisierung
Ausrichtung auf Digitalisierung 2015/2020 Ausrichtung nimmt zu Die befragten Verkehr- und Logistik-Unternehmen 1. haben zu 25% schon 61% und mehr ihrer Prozesse vollständig digitalisiert 2. haben 2015 zu 52%, ab 2020 zu 57% eine starke Einbettung der Digitalisierung in die Unternehmensstrategie und liegen damit unter dem Durchschnitt des Dienstleistungssektors 3. steigern ihre Investitionsbereitschaft bis 2020. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 22
Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse 45% der Unternehmen haben Prozesse bis zu 30% digitalisiert Anteil digitaler Prozesse an allen Prozessen 34% 36% 25% 61%-100% 23% 27% 29% 31%-60% 31% 28% 45% 0%-30% Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Wie hoch schätzen Sie den Anteil IKT-gestützter Arbeitsschritte und Prozesse als Anteil an allen Prozessen in Ihrem Unternehmen ein? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 23
Einbettung in Unternehmensstrategie 2015/2020 57% werden 2020 eine starke Einbettung haben 2015 2020 Stärke 31% 32% 14% 35% 37% 21% Äußerst stark/ Sehr stark 38% 36% 33% 33% 32% 33% Stark 37% 34% 47% 29% 26% 41% Eher gering/ Sehr gering Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) Verkehr und Logistik (n= 70) Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) Verkehr und Logistik (n= 70) Wie stark ist die Digitalisierung in die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens eingebunden? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 24
Investitionsbereitschaft 2015/2020 Die Investitionsbereitschaft nimmt zu Anteil am Umsatz Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) >75% 50% bis 75% 25% bis 49% 11% bis 24% 6% bis 10% 3% bis 5% 1% bis 2% 0% 1% 2% 2% 4% 8% 11% 14% 20% 17% 20% 25% 15% 14% 8% 10% 6% 2% 2% 1% 4% 8% 11% 14% 21% 18% 20% 24% 14% 13% 8% 9% 6% 2% 2% 2% 3% 5% 5% 5% 3% 15% 14% 25% 24% 15% 24% 22% 20% 2015 2020 Wieviel Prozent des Gesamtumsatzes investiert Ihr Unternehmen in diesem Jahr in die Digitalisierung? Damit meinen wir den Anteil des Umsatzes, der für alle Digitalisierungsprojekte eingesetzt wird, also sowohl für den Ersatz bestehender Produkte und Services, als auch für neue Projekte. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 25
Roadmap DIGITAL: Kritische Erfolgsfaktoren 2015/2020
Roadmap DIGITAL: Kritische Erfolgsfaktoren In der Roadmap DIGITAL zeigen wir auf, welche Faktoren die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft treiben. Wir haben dazu den Erfüllungsgrad der einzelnen Faktoren abgefragt und den Einfluss auf den Wirtschaftsindex DIGITAL berechnet. Wir unterscheiden im Einzelnen: Nachhaltige Treiber: Faktoren, die einen sehr hohen Einfluss auf die Digitalisierung haben und den Digitalisierungsprozess in den Unternehmen stark Vorantreiben. Chancenbereiche: Faktoren, die einen hohen Einfluss auf die Digitalisierung nehmen und den Digitalisierungsprozess in den Unternehmen befördern. Hygienefaktoren: Faktoren, die den Digitalisierungsprozess begleiten, aber kaum Einfluss auf den Digitalisierungsprozess in den Unternehmen haben. Unbedeutende Faktoren: Faktoren, die keinen Einfluss auf die unternehmensinternen Digitalisierungsprozesse nehmen. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 27
Geschäftserfolge auf digitalen Märkten Zeitbedarf ist Treiber 2015 2020 Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Qualitätssteigerung Effizienzsteigerung Wettbewerbsvorteile Innovationsfähigkeit Umsatzsteigerung Zeitbedarf Innovationsfähigkeit Effizienzsteigerung Qualitätssteigerung Wettbewerbsvorteile Zeitbedarf Umsatzsteigerung Kosten Kosten Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Bitte bewerten Sie, inwiefern die Aussagen für Ihr Unternehmen zutrifft! ; nur Nennungen für trifft voll und ganz zu/ trifft eher zu. Berechneter Einfluss auf den Wirtschaftsindex DIGITAL Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 28
Unternehmensinterne Prozesse Keine nachhaltigen Treiber zu erkennen 2015 2020 Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Digitalisierte Wertschöpfungskette Digitalisierte Wertschöpfungskette Digitales Know-how der Mitarbeiter Hochgeschwindigkeitsnetze Hochgeschwindigkeitsnetze Sicherheit und Datenschutz Politische Rahmenbedingungen Digitales Know-how der Mitarbeiter Politische Rahmenbedingungen Sicherheit und Datenschutz Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Bitte bewerten Sie, inwiefern die Aussagen für Ihr Unternehmen zutrifft! ; nur Nennungen für trifft voll und ganz zu/ trifft eher zu. Berechneter Einfluss auf den Wirtschaftsindex DIGITAL Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 29
Bedürfnisse von Kunden und externen Partnern Digitale Informationskanäle sind Treiber 2015 2020 Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Hygienefaktoren Nachhaltige Treiber Individualisierung von Produkten/Services Digitale Vertriebskanäle Digitale Werbekanäle Vernetzung mit Partnern Digitale Informationskanäle Passgenaue Angebote durch externe Anbieter Digitale Werbekanäle Passgenaue Angebote durch externe Anbieter Individualisierung von Produkten/Services Digitale Vertriebskanäle Digitale Informationskanäle Vernetzung mit Partnern Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Unbedeutende Faktoren Chancenbereiche Bitte bewerten Sie, inwiefern die Aussagen für Ihr Unternehmen zutrifft! ; nur Nennungen für trifft voll und ganz zu/ trifft eher zu. Berechneter Einfluss auf den Wirtschaftsindex DIGITAL Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 30
Anforderungen an die Politik
Anforderungen an die Politik Förderung der IT-Sicherheit ist zentral Gewerbliche Wirtschaft (n= 770) Dienstleistungen (n= 480) (n= 70) Förderung der IT-Sicherheit 92% 92% 96% Förderung des Breitbandausbaus 90% 90% 90% Bessere Datenschutzvorschriften 78% 78% 81% Ausbau der Fachkräfteförderung 78% 78% 86% Förderangebote durch den Staat, bspw. für Neugründungen 70% 68% 75% Realisierung des digitalen EU-Binnenmarktes 62% 63% 60% Staatliche Förderung von unternehmensinternen Digitalisierungsvorhaben 54% 55% 62% Welche Anforderungen stellen Sie bezüglich der Digitalisierung an die Politik? Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 32
Anhang
Unternehmensbefragung: Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft 2015 TNS Infratest führte vom 17. August bis 11. September 2015 eine repräsentative Befragung unter den deutschen Unternehmen zum Stand und zu den künftigen Perspektiven der Digitalisierung durch. Der Fragebogen wurde in enger Projektpartnerschaft gemeinsam mit dem ZEW Mannheim, erarbeitet. Die Befragung ist für die gewerbliche Wirtschaft repräsentativ, das heißt für die folgenden elf Branchen: den Maschinenbau, den Fahrzeugbau, die chemisch-pharmazeutische Industrie, das sonstige verarbeitende Gewerbe, die Informations- und Kommunikationswirtschaft, die Energieund Wasserversorgung, den Handel, den Bereich, die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie für die wissensintensiven Dienstleister und die Gesundheitswirtschaft. Die Daten wurden dabei auf Basis der Unternehmensgrößenverteilung in Deutschland gewichtet. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 34
Unternehmensbefragung: Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft 2015 Der Fragebogen bestand aus 24 Fragen. Im ersten Teil des Fragebogens ging es um die Bedeutung der Digitalisierung für das eigene Unternehmen, um den erreichten Digitalisierungsgrad, den Anteil digitalisierter Unternehmensprozesse und den Beitrag der Digitalisierung zum Unternehmenserfolg. Darüber hinaus gaben die Befragten an, wie sich die Digitalisierung in ihrem Unternehmen bis 2020 entwickeln wird. Der zweite Schwerpunkt der Befragung lag auf der Ermittlung derjenigen Faktoren, die die Digitalisierung gegenwärtig und künftig fördern bzw. hemmen. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 35
Methodenbeschreibung Wirtschaftsindex DIGITAL und Roadmap DIGITAL Die Befragungsergebnisse wurden zum Wirtschaftsindex DIGITAL aggregiert. Die Berechnung des Index basiert auf einem proprietären Ansatz der TNS Gruppe. Für die Roadmap DIGITAL wurde die Bedeutung der Einzelfaktoren für den Digitalisierungsgrad auf Basis des Wirtschaftsindex DIGITAL berechnet. Durch ein mathematisch-statistisches Verfahren ermitteln wir, wie hoch der Einfluss eines jeden Faktors auf die Digitalisierung aktuell und im Jahr 2020 sein wird. Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 36
Branchendefinition (1) Branchenabgrenzungen nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 37
Branchendefinition (2) Branchenabgrenzungen nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 38
Branchendefinition (3) Branchenabgrenzungen nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 39
Ansprechpartner
Ihre Ansprechpartner Dr. Sabine Graumann TNS Infratest Business Intelligence Sabine.Graumann@tns-infratest.com 089 5600 1221 Prof. Dr. Irene Bertschek ZEW Mannheim Bertschek@zew.de 0621 1235 178 Download unter: tns-infratest.com/bmwi Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 41