Kompetenzen n Themen n Training Kompetent in Schroedel
Kompetenzen n Themen n Training Kompetent in Erarbeitet von Daniela Matz Nach gültiger Rechtschreibung 2006 2013 Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH, Braunschweig www.schroedel.de Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags. Hinweis zu 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung gescannt und in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen. Auf verschiedenen Seiten dieses Buches befinden sich Verweise (Links) auf Internet-Adressen. Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird die Haftung für Inhalte der externen Seiten ausgeschlossen. Für den Inhalt dieser externen Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Sollten Sie bei dem angegebenen Inhalt des Anbieters dieser Seite auf kostenpflichtige, illegale oder anstößige Inhalte treffen, so bedauern wir dies ausdrücklich und bitten Sie, uns umgehend per E-Mail davon in Kenntnis zu setzen, damit beim Nachdruck der Verweis gelöscht wird. Druck A 1 / Jahr 2013 Alle Drucke der Serie A sind im Unterricht parallel verwendbar. Redaktion: Sandra Wuttke-Baschek, Recklinghausen Herstellung: Udo Sauter Satz: KCS GmbH Verlagsservice & Medienproduktion, Buchholz/Hamburg Druck und Bindung: westermann druck GmbH, Braunschweig ISBN 978-3-507-69838-3
Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 Interpretationsskizze und methodische Hinweise Basisinformationen Was ist mündliches? 6 Das als Sonderform der Kommunikation 6 Bestimmung der Präsentationskompetenz 7 Modelle von Lehr- und Lernprozessen 7 Recherche und Planungskompetenz 8 Medienkompetenz 8 Der besondere Beitrag der Körpersprache 9 Gestaltung der Sprache 10 Selbstkompetenz und soziale Kompetenz als Grundlage des 10 Trainings Material Beurteilen und Binnendifferenzieren 10 Zur inhaltlichen und methodischen Konzeption dieses Bandes 11 Literaturhinweise 12 Anmerkungen zu den Materialien Aufeinander eingehen 13 M1 Das Dreieck der Rhetorik 1 und 2 12 M2 / M3 Ich-, Du- und Sachorientierung (1) 14 M4 Man kann nicht nicht kommunizieren experimentell über Kommunikation nachdenken 15 M5 Die Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick 15 M6 Das von anderen Formen der Rede vor Publikum unterscheiden 15 M7 Grundsätze der Recherche (1): Fragestellungen ermitteln 15 M8 Ein Arbeitsbeispiel: Ein Projektthema entfalten 15 M9 Grundsätze der Recherche (2): Umgang mit Quellen 15 M10 Ich-, Du- und Sachorientierung (2) 16 M11 Motivation wecken die ersten Minuten gestalten 16 M12 Verstehen aufbauen den Hauptteil und den Schluss gestalten 16 M13 Der Aufbau eines Vortrags im Überblick 17 M14 Verständlich sprechen 17 M15 Wirkungsvoll sprechen 17 M16 Überblick über die Medien 17 M17 M19 Grundsätzliche Visualisierungselemente, Handout, Power- Point, Poster, Folien 18 M20 M24 Körpersprache und Kommunikation 18 M25 Die offene und geschlossene Körperhaltung lesen lernen 19 M26 Körpersprache erkunden 19 M27 M32 Und was spricht mein Körper? 20 M33 Eine Sprechvorlage erstellen 20 M34 Die Stimme trainieren 20 M35 Die Stimme überzeugend einsetzen 20 M36 Gestik trainieren 21 M37 Einige Vorschläge zum Gebrauch von Gestik, Mimik und Bewegungen im Stand 21 M38 Körpersprache und Bewegung im Umgang mit Medien trainieren 21 M39 Umgang mit Nervosität 21 M40 Hinweise zur Körpersprache während der Präsentation im Überblick 21 M41 Der Tag der Präsentation 21 M42 Feedback geben 22 M43 Feedback-Bogen 22 M44 Bogen für die Selbsteinschätzung 22 M45 Kompetenz und Niveauunterscheidungen 22 M46 Materialien und Arbeitsblätter 23 Die beiliegende CD-ROM enthält alle Materialien und Arbeitsblätter ( M1 M46 ).
Vorwort Die Bedeutung der Präsentationskompetenz Das Referat und die Präsentation begegnen einem jeden Schüler und einer jeden Schülerin im Verlauf seiner/ihrer Schullaufbahn wiederholt. In der Schule dienen sie dem Ausweis der Fähigkeit, sich eigenständig in ein Thema einarbeiten und dieses für die MitschülerInnen aufbereiten zu können. Dazu gehören der Umgang mit Quellen und mit Medien, sowie kommunikative Fähigkeiten. In dieser Phase des Lebens ist das zumeist an eine Note gebunden. Auch im Bewusstsein der meisten SchülerInnen dienen solche Übungen dazu, eine geforderte Leistung zu erbringen, der darüber hinaus gehende Sinn und Zweck erschließt sich ihnen zu diesem Zeitpunkt in ihrem Leben nur ansatzweise. Anders gestaltet sich das in der Berufs- und Arbeitswelt. Hier ist die Präsentation in vielerlei Hinsicht ein sehr bedeutendes Instrument: zur Darstellung von Arbeitsergebnissen in längerfristigen Projekten; als Grundlage zur Diskussion und Weiterarbeit; im Kundenkontakt: ein Auftrag wurde erteilt, erste Ergebnisse liegen vor, die nun mit dem Kunden besprochen werden und ebenfalls die Grundlage für die Weiterarbeit bilden; in der Forschung werden Arbeitsergebnisse präsentiert und so einer weiteren Forschergemeinschaft zur Verfügung gestellt. Immer geht es dabei darum, sich und seine Arbeitsergebnisse gut darzustellen. Es geht auch darum, eine Sache zu präsentieren, diese der Zuhörerschaft begreiflich zu machen und den Vermittlungsprozess so zu gestalten, dass das Zuhören und Verstehen wenn alles gut läuft, mit Freude, echtem 4 Interesse und Engagement für die Sache gelingen kann. Es ist allen klar, dass hier dann oft wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel stehen; vielleicht steht oder fällt aber auch die berufliche Zukunft des einen oder anderen. Gefordert wird hier im Wesentlichen nichts anderes als im schulischen Kontext. Der Unterschied ist wohl der, dass die Präsentationskompetenz nun ein deutlich höheres Niveau erreicht haben muss. Die Standards Für die Schule wurden mehrere Standards formuliert, die im Rahmen von Präsentationen einschlägig sind. Die hier zitierten Beispiele wurden aus den Standards für BadenWürttemberg zusammengestellt:1 Praktische Rhetorik verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen, auch unter Einbeziehung der neuen Medien; Kriterien der Bewertung anwenden (auch Feedback geben); [ ] Informieren Methoden der Beschaffung und Verarbeitung von Information zielgerichtet anwenden (Nutzung von Bibliotheken, audiovisuellen und digitalen Medien, Interviews); [ ] Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die verschiedenen Medien als Mittel der Information, Meinungsbildung, Manipulation, Unterhaltung, Kommunikation und ästhetischen Gestaltung gezielt nutzen; [ ] Sprachbewusstsein und kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Bedingungen gelingender und misslingender Kommunikation erkennen und in ihr eigenes Sprachhandeln einbeziehen; [ ] 1 Zitiert aus den Bildungsstandards für Deutsch (Klassen 11/12) für Baden-Württemberg 2004.
Die neuen bundesweiten Standards für die gymnasiale Oberstufe beschreiben prozess- und domänenspezifische Kompetenzbereiche. Für die Erarbeitung und Durchführung einer Präsentation wird auf jeden dieser Bereiche Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen, Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen und Sprache und Sprachgebrauch reflektieren zurückgegriffen. 2 Die Standards zeigen, dass das Spektrum dessen, was gekonnt werden muss, weit reicht. Dieser Band widmet sich der Schulung der Teilkompetenzen. Übersicht über die Materialien Das Feld des s kennenlernen M 1 Aufeinander eingehen M 2 Das Dreieck der Rhetorik (1) M 3 Das Dreieck der Rhetorik (2) M 4 Ich-, Du- und Sachorientierung (1) M 5 Man kann nicht nicht kommunizieren Experimentell über Kommunikation nachdenken M 6 Die Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick M 7 Das von anderen Formen der Rede vor Publikum unterscheiden Körpersprache kennenlernen M 25 Körpersprache und Kommunikation M 26 Die offene und geschlossene Körperhaltung lesen lernen M 27 Körpersprache erkunden (1) M 28 Körpersprache erkunden (2): die Körperhaltung M 29 Körpersprache erkunden (3): Gangarten M 30 Körpersprache erkunden (6): der Blick M 31 Körpersprache erkunden (5): der Mund M 32 Körpersprache erkunden (4): die Hände M 33 Und was spricht mein Körper? Eine Präsentation planen Vor der Gruppe stehen: Training M 8 Grundsätze der Recherche (1): Fragestellungen ermitteln M 9 Arbeitsbeispiel: Ein Projektthema entfalten M 10 Grundsätze der Recherche (2): Umgang mit den Quellen M 11 Ich-, Du- und Sachorientierung (2) M 12 Motivation wecken die ersten Minuten gestalten M 13 Verstehen aufbauen den Hauptteil und den Schluss gestalten M 14 Der Aufbau eines Vortrags im Überblick M 15 Verständlich sprechen M 16 Wirkungsvoll sprechen M 34 M 35 M 36 M 37 M 38 M 39 M 40 M 41 Eine Sprechvorlage erstellen Die Stimme trainieren Die Stimme überzeugend einsetzen Gestik trainieren Einige Vorschläge zum Gebrauch von Mimik, Gestik und Bewegung Körpersprache und Bewegungsabläufe an Medien trainieren Umgang mit Nervosität Hinweise zur Körpersprache während der Präsentation im Überblick Mit Medien umgehen M 17 Überblick über die Medien (1) M 18 Überblick über die Medien (2) M 19 Ein Präsentationsmedium wählen M 20 Grundsätzliche Visualisierungselemente M 21 Das Handout erstellen M 22 Eine PowerPoint-Präsentation gestalten M 23 Tipps zur Plakatgestaltung M 24 Tipps zur Gestaltung von Präsentationsfolien Feedback und Beurteilung M 42 Der Tag der Präsentation M 43 Feedback geben M 44 Feedback-Bogen M 45 Bogen für die Selbsteinschätzung M 46 Kompetenzraster und Niveauunterscheidungen M 47 Der lebendige Vortrag: Ein Überblick M 48 Eine Präsentation erstellen: Ein Überblick 2 Vgl. Bildungsstandards im Fach Deutsch für die Allgemeine Hochschulreife, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.10.2012 5