Polymerisationstabelle

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Polymerisationstabelle Material Schichtstärke lichthörtegeröt (mm) liculite (Min.) T riad 2000 (Min.) Opaker ~ 0,1 4/5chicht 6/Schicht Basismasse bis max. 5,0 > 5,0 4 4/Schicht Halsmasse Zwischenpolymerisation bis max,5 0,5 (Fixierung) > 1,5 5/Schicht 6 6/Schicht 2 10jSchicht Vergütung (Endpolymerisation) bis max. 1,5 5 10 Dentin", Schmelz-, Transpa" und Zahnfleischmasse Zwischenpolymerisation (Fixierung) bis max. 2,0 > 2,0 0,5 5/Schicht Vergütung (Endpolymerisation) bis max. 2,0 5 10 Malfarben ~ 0,2 2 2 2 10jSchicht Bei der Verarbeitung von licupast Plus in Verbindung mit den herkömmlichen licupost Massen sind die ursprünglichen Polymerisationszeiten einzuhalten (liculite 10 Min., Triad 2000 20 Min.)!

Bei der Vemrbeitung von Licupast Plus in Verbindung mit den herkömmlichen Licupast Massen, sind die ursprünglichen Polymerisationszeiten einzuhalten (LicuLite 10 Min., Triad 2000 20 Min.). Licupast Plus ist ein neu konzipiertes, sofort gebrauchsfertiges lichthärtendes Komposit zur Herstellung hochwertiger ästhetischer Verblendungen. Es polymerisiert durch Licht im Wellenlängenbereich zwischen 350 und 500 nm (z. B. im LicuLite, Triad 2000).Aufgrund derbesonderen neuen Kombinationen organischer und anorganischer Füllstoffe sowie der Photoinitiator- Kombination besitzt Licupast Plus ausgezeichnete physikalische Eigenschaften und eine außergewöhnliche Abrasionsfestigkeit. Die gute abgestimmte Opazität sichert farbgenaue Reproduktionen,auch bei dünnen Verblendungen. Gegenüber den mit Glas oder Keramik hochgefüllten, bekanntermaßen sehr spröden Verblendkompositen besitzt Licupast Plus eine signifikant höhere Flexibilität, die es besonders für den Einsatz bei herausnehmbaren Zahnersatz geeignet macht. Hervorragende Polierbarkeit auf Hochglanz und natürliche Opaleszenz sind weitere Vorteile. Technische Daten Gesamtfüllstoffgehalt: 73 Gew. % (Mittelwert) Gehalt des anorganisd1en Füllstoffes: 58 Gew. % (Mittelwert) Nach ISO 10477 1. Biegefestigkeit: 100 MPa (Mittelwert) 2. E-Modul: 4000 MPa (Mittelwert) 3. Wasseraufnahme: Norm erfüllt 3. Wasserlöslichkeit: Norm erfüllt Indikation Verblendung von Kronen und Brücken sowie herausnehmbarem Zahnersatz. Vorbereitung a) GEROSTVORBEREITUNG Die Gerüstvorbereitung erfolgt nach den allgemein bekannten Grundsätzen.Mechanische Retentionen werden empfohlen. Dabei sind schattenwerfende Retentionen, wie z. B. Stege, unbedingt zu vermeiden. Das ausgearbeitete und in den nicht zu verblendenden Bereichen polierte Gerüst wird im Verblendbereich abgestrahlt und abgedampft / entfettet (Abb. 1). b) VERBUNDSYSTEM Die Verwendung des klinisch bewährten OVS (Opaker-Verbund-Systems) gewährleistet einen optimalen, dauerhaften Verbund Meta 11/ Komposit (Abb. 2). Hierbei wird das Metallgerüst verzinnt und oxidiert. Die so behandelte Metalloberfläche geht mit der speziellen Licupast Plus-Opaker-Bonder-Kombination eine innige chemisch/physikalische Verbindung ein. (Siehe separate OVS-Plus-Verarbeitungsanleitung). Modellisolierung Isolierung H aufstreichen und ca. 15 Minuten an der Luft trocknen lassen. Opaker-Kombination OV5-Plu5 mit dem Allgemeines. Der lichthärtende Licupast Plus-Opaker ist ein Einkomponenten- Pastenopaker.. Er kann in Verbindung mit dem OVS Plus (Opaker-Verbund-System) angewendet. Der Bond besteht aus Bond A und B. 3

Bond A und B (nur in Verbindung mit OVS-Plus) Bond A und B sind chemisches Bindeglied zwischen der Zinnoxid-Schicht (OVS) und Opaker. Bond A und B werden in einem Mischbehälter (Porzellan oder Glasschälchen) im Volumenverhältnis 1 : 1 mit einem Pinsel oder Kunststoffspatel intensiv vermischt - zum Beispiel 5 Tropfen A und 5 Tropfen B. Diese Mischung wird satt auf die oxidierte Zinnschicht aufgepinselt. Der Bonder muß vollständig an der Luft trocknen, bevor der Opaker aufgetragen wird. Die Bond-Mischung ist nur für einmaligen Gebrauch bestimmt. Opakerauftrag (0) Der licupast Plus Einkomponenten-Opaker wird mit einem flachen Kurzhaarpinsel in einer gleichmäßig dünnen, aber noch nicht deckenden Schicht aufgetragen. Diese Schicht wird im liculite-gerät 4 Minuten und im Triad 2000-Gerät 6 Min. polymerisiert (siehe Polymerisationstabelle). Anschließend trägt man die zweite Opakerschicht in einer gleichmäßig dünnen, aber deckenden Schicht auf (Abb. 3). Die Schichtstärke sollte eine Dicke von 0,1 mm dabei nicht überschreiten. Der Opaker wird wieder im lichthärtegerät polymerisiert. Die Güte der Aushärtung ist abhängig von der optimalen Positionierung des Objektes im Strahlungsbereich der Lampe. Bei ungenügender Polymerisation muß die Position der zahntechnischen Arbeit korrigiert und nochmals polymerisiert Achtung: Die Opakersprilze nach Gebrauch sofort wieder gut verschließen. Instrumente und Pinsel sollten sofort nach Gebrauch gereinigt werden (z. B. mit Aceton). Coloropaker (COI bis C03) Bei sehr dünnen Verblendungen unterstützen drei Coloropaker, (CO1 bis C03) die warme und natürliche Farbwirkung, speziell in marginalen Bereichen, und die Körperhaftigkeit der angestrebten Farbe (Abb. 4). CO] = pink CO2 = orange C03 = khaki Anmerkung: Um eine eventuelle Anlösung der Dispersionsschicht des CO, pink Opakers bei der Verwendung von Kaltpolymerisaten (z. B. in der Teilprothetik) zu vermeiden, diese mit dem Pulver des verwendeten Materials (z. B. Selectaplus) bestreuen und nochmals polymerisieren (LicuLite- Gerät/Triad 2000-Gerät: 2 Min.). Basismasse (B) Durch ungleiche Schichtstärken zwischen den einzelnen Brückenteilen ergeben sich Farbdifferenzen, die durch Verwendung der Basismasse ausgeglichen Nach Abdecken des Metallgerüstes durch Opakerwird das Zwischenglied mit Licupast Plus Basismasse bis auf das Niveau der benachbarten opakisierten Verblendkronen aufgefüllt und im Lichthärtegerät polymerisiert. Die Polymerisationszeit beträgt für die Basismasse im LicuLite- Gerät 4 Minuten und im T riad 2000 6 Minuten (Abb.5). Die Basismasse kann bis zu einer Schichtstärke von 5 mm polymerisiert Bei größerer Schichtstärke ist ein Aufbau in mehreren Schichten notwendig, wobei jede Schicht entsprechend der Angabe polymerisiert wird. Auf die polymerisierte Basismasse wird nochmals Opaker aufgetragen und ausgehärtet (siehe "Polymerisationstabelle"). Auf dem Aufbau aus Basispaste und Opaker wird die Verblendung wie bei den Nachbarzähnen geschichtet. Dispersionsschicht Bei lichtpolymerisierenden Kompositen entsteht durch Sauerstoffeinwirkung an der Oberfläche 4

Bei der Verarbeitung von Licupast Plus in Verbindung mit den herkömmlichen Licupast Massen, sind die ursprünglichen Polymerisationszeiten einzuhalten (LicuLite 10 Min., Triad 2000 20 Min.). eine Dispersionsschicht (Schmierschicht). Sie bewirkt eine chemische Verbindung zwischen den einzelnen aufzutragenden Massen. Die Dispersionsschicht daher weder abwischen noch berühren. Wird die Dispersionsschicht dennoch versehentlich berührt oder entfernt, so muß sie durch Auftragen einer dünnen Schicht Modellierflüssigkeit erneuert Vor jeder mechanischen Bearbeitung der polymerisierten Verblendung, auch nach Zwischenschritten, ist jedoch die Dispersionsschicht zu entfernen. Dies geschieht durch Abwischen mit einem in Alkohol getränkten Tuch oder Wattebausch. Somit können bei einer Nachbearbeitung weder die Instrumente verschmieren noch besteht die Gefahr einer Farbveränderung im Munde durch Fremdstoffeinlagerungen an der Oberfläche oder durch eine unvollständige Po- Iymerisationsschicht. Vor einem weiteren Masseauftrag sind Schleifrückstände und Stäube zu entfernen und die Dispersionsschicht durch Auftrag von Modellierflüssigkeit wieder herzustellen.*} Schichtung Die Licupast Plus-Massen werden in der Reihenfolge Basismasse (falls erforderlich), Hals-, Dentin- und Schmelzmasse geschichtet und in den Lichthärtegeräten LicuLite oder T riad 2000 von DENTSPLY DeTrey polymerisiert.. Für die Zwischenpolymerisation beim Aufbau der Verblendung kann auch ein Kurzzeit-Lichthärtegerät verwendet. Es wird so lange gehärtet, bis die gewünschte Festigkeit für die weitere Modellation erreicht ist. *) Siehe auch Abschnitt Fonn- und Farbkorrektur.. Oft reichen einige Sekunden. Bei stärkeren SChichten muß nach der Polymerisationstabelle vorgegangen. Für die Vergütung (End polymerisation) ist das Kurzzeit-Lichthärtegerät nicht geeignet! Erst durch die Endpolymerisation erhält die Arbeit ihre endgültige Farbe. Aufgrund der natürlichen Opazität von Licupast Plus ist darauf zu achten, daß eine Gesamtverblendstärke von 2,0 mm bei Dentin- und Schmelzmasse und von 1,5 mm bei Halsmasse nicht überschritten wird. Muß eine stärkere Verblendung als vorstehend geschichtet werden, dann muß die Verblendung erst bis zur vorgenannten Schichtstärke der Einzelmassen aufgebaut und wie unter Vergütung (Endpolymerisation) angegeben polymerisiert Danach wird die weitere Verblendung aufgebaut. Eine Zwischenpolymerisation (Fixierung) der Massen darf ebenfalls nur bis zur maximalen SChichtstärke vorgenommen werden; andernfalls muß erst eine Vergütung erfolgen. Hinweise. Die Aushärtung von Licupast Plus erfolgt durch Lichteinwirkung. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Arbeitsplatzleuchten verkürzen die Verarbeitungsbreite während des Modellierens. Vorgelegte Massen auf der Mischplatte mit dem schwarzen Lichtschutzdeckel abdecken.. Nur abriebfeste Modellierinstrumente verwenden.. Das Verblendmaterial muß in allen Bereichen gut adaptiert. Zuviel Modellierflüssigkeit verändert die Konsistenz, die Fließfähigkeit wird erhöht! 5

. Mit einem flachen Kurzhaarpinsel kann die Oberfläche zusätzlich modelliert und geglättet Halsmasse (M) Die Halsmasse wird am Zervikalsaum halbmondförmig angelegt und nach approximal auslaufend ausmodelliert (Abb. 6). Anschließend kann eine Zwischenpolymerisation erfolgen (siehe "Polymerisationstabelle"). Die entstehende Dispersionsschicht nicht berühren oder entfernen (siehe "Dispersionsschicht")! Die Halsmasse kann auch zusammen Dentinmasse fixiert Hinweis mit der Wird bei stärkeren Verblendungen (mehr als 1,5 mm Halsmasse) die Masse in Schichten aufgetragen, so muß jede Schicht 5 Minuten im LicuLite-Gerät oder 10 Minuten im T riad 2000 (Orehteller verwenden) polymerisiert Dentinmasse (D) Dentinmasse je nach gewünschter Schichtung auftragen, zu den Rändern hin anmodellieren und gut adaptieren (Abb. 7). Die Dentinmasse leicht an die (vorpolymerisierte) Halsmasse andrücken. Sie wird im LicuLite-Gerät 5 Minuten und im Triad 2000-Gerät 10 Minuten polymerisiert (Dispersionsschicht!). Hals- und Dentinmasse können auch zusammen zwischenpolymerisiert werden, solange die angegebenen maximalen Schichtstärken nicht überschritten Hinweis Wird bei stärkeren Verblendungen (mehr als 2 mm für Dentinmasse) die Masse in Schichten aufgetragen, so muß jede Schicht 5 Minuten im LicuLite oder 10 Minuten im T riad 2000 (Drehteller verwenden) polymerisiert Nach der Dentin-Zwischenpolymerisation möglich, die Verblendung ist es durch Beschleifen des Dentins noch zu korrigieren. Vor der Bearbeitung Dispersionsschicht entfernen und vor weiterem Masseauftrag durch Modellierflüssigkeit erneuern (siehe Hinweise bei "Form- und Farbkorrektur"). Schmelzmasse (E) Die Schmelzmasse auf das Dentin auftragen und ausmodellieren (Abb. 8). Transpamasse(T) Sie wird innerhalb der Schichtung als transparente Zwischenschicht oder auch als ganzflächiger, transparenter Oberzug einer Verblendung verwendet. Bei der Anwendung als Zwischenschicht beträgt die Polymerisationszeit 0,5 Minuten im LicuLite und 2 Minuten im Triad 2000. Transpamasse als Oberzugsschichtwird 5 Minuten im LicuLite oder 10 Minuten im Triad 2000 polymerisiert (Abb. 9). Color-Transpamassen (CT) Da das Einmischen von Malfarben in Licupast Plus zu Lufteinschlüssen führen kann, stehen 2 gebrauchsfertige Color-Transpamassen zur Verfügung. CT 2 - orange hell: Körper, Schneide und interdentaler Bereich CT 6 - blau: inzisale Gestaltung, Inzisalsaum, mesiale und distale Leisten. Schutz lack Fertig geschichtete Verblendungen mit LC Schutzlack abdecken. Der LC Schutzlack verhindert die bei der Polymerisation an der Oberfläche entstehende Dispersionsschicht. Er muß vor der Endpolymerisation auf die gesamte Verblendung gleichmäßig aufgetragen werden (Abb. 10). Es erfolgt sofort die abschließende Polymerisation im LicuLite in 5 Minuten oder im T riad 2000 in 10 Minuten (Abb. 11). 6

Bei der Verarbeitung von Licupast Plus in Verbindung mit den herkömmlichen Licupast Massen, sind die ursprünglichen Polymerisationszeiten einzuhalten (LicuLite 10 Min., Triad 2000 20 Min.). Nach der Aushärtung und vor der Bearbeitung den Schutzlack unter fließendem Wasser mit einer Bürste entfernen. Modellierflüssigkeit Die Modellierflüssigkeit erfüllt mehrere Funktionen. Die Benetzung von Instrumenten und Pinseln mit wenig Flüssigkeit erleichtert die Verarbeitung der Licupast Plus-Massen und verhindert ein eventuelles Kleben an den Instrumenten. Weiterhin dient die Modellierflüssigkeit zur Erneuerung der Dispersionsschicht, wenn diese versehentlich entfernt wurde oder wenn an bereits fertiggestellten Arbeiten nachträglich noch Korrekturen vorgenommen werden (siehe Hinweise bei IIForm- und FarbkorrekturlI. Malfarben (Licupast Stain Set) Zur Charakterisierung und Individualisierung der Kunststoffverblendungen ist ein separates Malfarbenset erhältlich. Das Licupast Stain Set umfaßt 10 lichthärtende Malfarben, MaIfarbenliquid und das neue Bondingmaterial Licupast contact, welches zur Individualisierung von konfektionierten Zähnen in der Teil- und Totalprothetik eingesetzt wird (Abb. 12). Die Licupast Malfarben sind stark pigmentiert und daher äußerst sparsam einzusetzen. Durch Mischen untereinander können neue Farbtöne erzielt Sie können entweder pur oder mit Malfarbenliquid verdünnt angewendet Vom Mischen mit Licupast Plus-Massen ist abzuraten, da hierbei leicht Blasen eingearbeitet werden können. Die Malfarben nur auf bereits polymerisierte Licupast Plus-Schichten auftragen. Die Polymerisationszeit beträgt 2 Minuten. Danach kann weiter Licupast Plus aufgeschichtet Die Farben dürfen nicht auf der Ober- fläche derverblendung liegen, sondern müssen immer mit Licupast Plus-Massen abgedeckt sein. Die Malfarben können durch Abmischung mit Malfarbenliquid in ihrer Farbintensität abgeschwächt Zahnfleischmasse (G) Zur Gestaltung von Pontics, Papillen oder Zahnfleisch partien. Polymerisation Der lichthärtende Verblend kunststoff Licupast Plus kann u.a. in den Lichthärtegeräten LicuLite und Triad 2000 von DENTSPLY De Trey polymerisiert Zur Polymerisation sollte das Objekt optimal im Strahlungsbereich der Lampe positioniert Die Aushärtezeiten in den aufgeführten Geräten sind in der Tabelle (siehe Seite 9) angegeben. Ausarbeitung und Politur Vor der Ausarbeitung muß die vorhandene Dispersionsschicht durch Abwischen mit einem in Alkohol getränkten Tuch entfernt werden, damit die Schleifinstrumente nicht verschmutzen. Wurde zur Vermeidung der Dispersionsschicht vor der Vergütung (Endpolymerisation) LC Schutzlack aufgetragen, so muß diese Schutzschicht vor dem Ausarbeiten unter fließendem Wasser mit einer Bürste abgewaschen 1. Ausarbeiten Dünne Trennscheiben (0,1 mm) und/oder diamantierte, gezahnte Trennscheiben für K+ B Materialien; Diamanten und Hartmetallfräser. Tourenzahl: 15.000-20.000. 7

2. Vorpolilur Mit Bimsmehloder Kunststoffpolierpaste mit geringem Druck (Abb. 13). 3. Politur leinen- und lederschwabbel am Poliermotor mit Hochglanzpoliermittel. Achtung: Eine Oberhitzung beim Ausarbeiten und Polieren ist zu vermeiden. Fertige Arbeiten sollten bis zur Eingliederung feucht gelagert Form- und Farbkorrektur Korrektur an ausgehärteten Licupast Plus Schichten: 1. Oberschüssiges Material abtragen und Oberfläche säubern. 2. Oberfläche mit wenig Modellierflüssigkeit benetzen. Die Dispersionsschicht wird hierdurch erneuert. 3. Licupast Plus auftragen, polymerisieren und bearbeiten (s. "Polymerisationstabelle"). Hinweis Der Schutzlack muß vor Korrekturen entfernt werden, da er sonst als Trennmittel wirkt und die Haftung gefährdet. Licupast Plus Inhalt: 7 Farben Sortiment V A2, A3, A3,s, B2, B3, C3, 03 7 Farben Sortiment Biodent 17; 21, 22, 23, 27; 30, 31 7 Halsmassen (M) 6 3,5 9 7 Oentine (0) 6 3,5 9 7 Schneiden (E) 6 3,5 9 7 Opaker (0) 6 2,5 9 3 Coloropaker (CO) 6 2,5 9 pinkl, orange2, khaki3 1 Transpa (T) 3,5 9 1 T ranspa orange (02) 3,5 9 1 T ranspa blau (06) 3,5 9 1 Basismasse (B) 3,5 9 1 Zahnfleischmasse (G) 3,5 9 1 Biodent Isolierung H 15 ml 1 Modellierflüssigkeit 5 ml 1 LC-Schutzlack 30 ml 1 Anmischblock 1 Glasplatte 1 Lichtschutzdeckel 1 Pinselhalter 100 Einwegpinsel 1 Verarbeitungsanleitung 1 Kurzanleitung Inhalt 1 Farben-Sortiment Licupast Plus A3 1 Farben-Sortiment Biodent 23 1 Halsmasse (M) 1 Dentin (D) 1 Schneide (E) 1 Basismasse (B) 1 Transpa m 1 Opaker (0) 1 Modellierflüssigkeit 1 LC-Schutzlack 1 Pinselhalter 50 Einwegpinsel 1 Anmischblock 1 Kurzanleitung Inhalt Licupast Stain-Set 3,5 9 3,5 9 3,5 9 3,5 9 3,5 9 2,5 9 5 ml 10 ml 10 Malfarben: 1 Weiß 6 Orange dunkel 2 Vanille 7 Kastanie 3 Khaki 8 Taubenblau 4 Mais 9 Schwarz 5 Orange hell 10 Violett Malfarbenliquid Licupast contact Sortimente: 7-Farben-Sortiment Y" 7-Farben-Sortiment l-farben-sortiment "Biodent" A3 l-farben-sortiment Biodent 23 B

Bei der Verarbeitung von Licupast Plus in Verbindung mit den herkömmlichen Licupast Massen, sind die ursprünglichen Polymerisationszeiten einzuhalten (LicuLite 10 Min., Triad 2000 20 Min.). Gefahrenhinweise/ Sicherheits ratsch läge Isolierung H [jj [8J Enthält Toluol. Kühl aufbewahren. Dicht verschlossen halten. Vor Feuchtigkeit schützen. R11: Leichtentzündlich. R20: Gesundheitsschädlich beim Einatmen. 59: Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. 516: Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen. 525: Berührung mit den Augen vermeiden. 533: Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladung treffen. S36: Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen. S43h: Zum Löschen Sand, Kohlendioxid oder Pulverlöschmittel, kein Wasser verwenden. Licupast Plus Bond A (nur in Verbindung mit OVS-Plus) [{l F ~ ~c Enthält Acrylphosphat, ".&. - Ethylacetat LO-.Mmm'" Ätz.. Kühl lagern. Rll: Leichtentzündlich. R34: Verursacht Verätzungen. S36/37/39: Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Q

S9: Behälter an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. S15: Vor Hitze schützen. S16: Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen. S20: Bei der Arbeit nicht essen und trinken. S23: Gas/ Rauch/ Dampf/ Aerosol nicht einatmen. S26: Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S33: Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladung treffen. S43h: Zum Löschen Sand, Kohlendioxid oder Pulverlöschmittel, kein Wasser verwenden. S45: Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen). Licupast Plus-Einkomponenten-Opaker ~ Enthält Acrylphosphat. ~~ Licupast Plus Bond B (nur in Verbindung mit OVS-Plus) CI] Enthält Ethylacetat. Kühl lagern. R11: Leichtentzündlich. S9: Behälteran einem gut gelüfteten Ort aufbewahren., S16: Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen. S23: Gas/ Rauch/ Dampf/ Aerosol nicht einatmen. S33: Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. S43h: Zum Löschen Sand, Kohlendioxid oder Pulverlöschmittel, kein Wasser verwenden. Licupast Plus-Massen ~ Enthält Acrylat. l.tj Direktes Sonnenlicht vermeiden. R36/38: Reizt die Augen und die Haut. S26: Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S28b: Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife. 10