ELGA (und das e-card System) Wien, am 23.9.2015
Agenda ELGA Architektur Erfolgsfaktor -SW Systeme e-card Services für ELGA e-medikation e-card Infrastruktur und Services für ELGA e-card ELGA-Proxy und e-card ELGA-Adapter Unterlagen für SWHs 2
ELGA Architektur 05/2016 OBST SEL WIST CDA Term Server Umbrella Tools 3
Erfolgsfaktor -SW Systeme Ziele von ELGA Empowerment der BürgerInnen/PatientInnen Steigerung der Versorgungs-Qualität Reduktion von Doppelbefunden Nur erreichbar, wenn Akzeptanz der Bürger und s vorhanden ist Akzeptanz wird beim entschieden Qualität der ELGA Integration in -SW SVC wird s (analog e-card System) bestmöglich bei der Integration unterstützen! Wünsche an die Hersteller Unterstützung beim Thema Security Awareness in den Ordinationen Uralt Betriebssystem- und Browser-Versionen! Intensives und frühzeitiges Testen! 4
e-card Services für ELGA e-card ELGA STS Identity Provider Optional (auch eigene IdPs möglich) Kontaktbestätigung Provider Für niedergelassene Ärzte und Apotheken verpflichtend Seit R14b produktiv Mit R15b wird von SHA1 auf SHA256 umgestellt 5
Was ist e-medikation? e-medikation erfasst die verordneten und an Patienten abgegeben verschreibungspflichtigen Arzneimittel und stellt diese Daten behandelnden ÄrztInnen bzw. dem ApothekerInnen zur Verfügung. Potentiell wechselwirkungsrelevante OTC-Präparate können ebenfalls in e-medikation erfasst werden. Verordnete und abgegebene Arzneimittel werden strukturiert in einer Medikationsliste dargestellt. Auf Basis dieser Informationen können Prüfungen hinsichtlich potentieller Wechselwirkungen, Dosierungen, Kontraindikationen, etc. vorgenommen werden. Der Patient hat die Möglichkeit über das ELGA-Portal Einsicht in seine (Medikations-) Daten zu nehmen. 6
e-medikation Prozess Vorbedingungen: Patient ist ELGA-Teilnehmer, (Arzt) ist an ELGA-Zentralkomponenten angebunden und Patient wählt kein situatives Opt-out 1. lädt Medikationsliste des Patienten aus e-medikation 2. verordnet Arzneimittelspezialität und prüft nach seinem Ermessen die neue Verordnung gegen die Medikationsliste 3. verändert Verordnung oder speichert finales Rezept (Summe der Verordnungen) in e-medikation - Rezept erhält eine emed-id 4. Patient löst Rezept mit emed-id und/oder e-card in Apotheke ein 5. Apotheker speichert Abgaben in e-medikation bzw. prüft zusätzlich abgegebene OTC Präparate, sofern e-card vorhanden, nach seinem Ermessen 7
[+] Patient/in Abgabe(n) Medikationsliste funktional (sortiert nach Zulassungsnummern, Stand Jänner 2015) Arzneimittel Wirkstoff Letzte Dosierung Letzte Abgabe am markieren [+] [3] Zithromax 500 mg Filmtabletten Azithromycin 1-0-0-0 06.05.2013 [+] [2] Diazepam Actavis 10 mg Tabletten Diazepam 1-0-1-0 05.05.2013 Verordnet Packung Menge/art Wirkstoffklasse Frequenz Dosierung Abgabe am [+] Selbst 3 10 Stück Anxiolytika täglich 1-0-1-0 05.05.2013 [-] Fremd 2 30 Stück täglich 1-0-0-0 24.03.2013 Verordnet von Titel Vorname Nachname Fachgebiet -ID Adresse Dr. Max Arzt Allgemein 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien Natürlich Person: Max Arzt Abgegeben von Name Rolle -ID Adresse Wald Apotheke Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien Natürlich Person: Maria Apothekerin weitere Daten Art der Anwendung: oral Zusatzinformation: Darf nicht mit Milch eingenommen werden Verordnungsdatum: 04.05.2013 Einzelverordnung [+] [2] Concor plus- Filmtabletten Hydrochlorothiazid, Bisoprolol abgesetzt am 15.3.2013 12.03.2013 16.07.201 Beenden e-medikation Markierte absetzen Markierte ändern 8 Markierte verordnen
e-medikation Änderungen zum Pilotbetrieb (2011) Gesetzliche Grundlage Wegfall von Zustimmung und Einwilligung WW-Prüfung lokal in den -SW Produkten oder z.b. als Webservice Speicherung der Abgaben für ein Jahr Darstellung der Medikationsliste Einführung der emed-id am Rezept zur Identifikation von ELGA- TeilnehmerInnen Zugriff auf Medikationsdaten für ÄrztInnen/ApothekerInnen für 28 Tage/2 Stunden (Standard) oder als ÄrztInnen/ApothekerInnen des Vertrauens für bis zu 365 Tagen Berücksichtigung magistraler Zubereitungen als Freitext Flächendeckende Einführung 9
e-medikation nächste Schritte Schnittstellen Beschreibung für Softwarehersteller bereits verfügbar Testumgebung für Softwarehersteller ab 20.10.2015 verfügbar ELGA-Adapter (SS12 Umsetzung) ab 26.11.2015 Unterstützung der Softwarehersteller bei der Umsetzung Vorbereitung des Rollouts in Deutschlandsberg (Infoveranstaltung, Unterstützung bei SW-Schulungen,..) Rollout in Deutschlandsberg Q2/2016 voraussichtlich Mai 2016 Unterstützung und Begleitung der Teilnehmer und Softwarehersteller während des Probebetriebs Ö-weiter Rollout 10
e-card Infrastruktur und Services für ELGA Support-Strukturen und Prozesse für s analog e-card SWH Umgebung inkl. Partnersupport Netzzugang (GIN) GINA + ELGA Proxy Support (VP-Hotline) Read-Only Zugang Kein Vertrag für mit ELGA-Bereich notwendig ebefunde nur lesen, volle e-medikations-funktionalität ELGA Adapter und Web-GUI Reduktion der IHE-Komplexität und Integration von e-card Services Einstiegshilfe für (noch) nicht mit ELGA-SW ausgestattete s 11
Einbettung ELGA-Proxy Healix ehi-net Zentralkomponenten BeS ETS BeS EMED AGW Bereich B XCA AGW Bereich A XCA AGW ROZ GIN ehi-net Healix LAN X D S LAN X D S LAN XDS lesend XDS XDS EMED ETS,KBS, ELGA Proxy Legende: Rote Pfeile sind konfigurierbar Blaue Pfeile sind feste Verbindungen IHE GINA 12
Einbettung ELGA-Adapter Healix ehi-net Zentralkomponenten BeS ETS BeS EMED AGW Bereich B XCA AGW Bereich A XCA AGW ROZ GIN ehi-net Healix LAN X D S LAN X D S LAN XDS lesend EMED ETS,KBS, ELGA Adapter SS12 GINA 13
Unterlagen für SWHs ELGA Dokumentation für SWHs www.elga.gv.at e-card Services und e-card ELGA Services www.chipkarte.at IHE + HL7 Knowhow Via IHE bzw. HL7 Websites bzw. entsprechende Schulungsanbieter Support SVC In bewährter Weise und Qualität durch SVC Partnersupport 14