Trapper Übungsmaterial 1. Die 10 Gebote (nach 2. Mose 20) 1. Gebot 2 "Ich bin der Herr, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit. 3 Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren! 2. Gebot 4 Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgendetwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. 5 Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! 6 Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Über Tausende von Generationen werden auch ihre Nachkommen meine Liebe erfahren. 3. Gebot 7 Du sollst meinen Namen nicht missbrauchen, denn ich bin der Herr, dein Gott! Ich lasse keinen ungestraft, der das tut! 4. Gebot 8 Achte den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist! 9 Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, 10 aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, auch nicht deine Tiere oder der Fremde, der bei dir lebt. 11 Denn in sechs Tagen habe ich, der Herr, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. 5. Gebot 12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, dann wirst du lange in dem Land leben, das ich, der Herr, dein Gott, dir gebe. 6. Gebot 13 Du sollst nicht töten! 7. Gebot 14 Du sollst nicht die Ehe brechen! 8. Gebot 15 Du sollst nicht stehlen! 9. Gebot 16 Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen! 10. Gebot 17 Begehre nicht, was deinem Mitmenschen gehört: weder sein Haus noch seine Frau, seinen Knecht oder seine Magd, Rinder oder Esel oder irgendetwas anderes, was ihm gehört."
2. Johannes 3, 16 16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. 3. Kenne die Lebensgeschichte einer biblischen Person + wo steht die Geschichte in der Bibel s. z.b. Geschichten aus einer Kinderbibel. 4. Gutes tun. Gutes Tun ist Ausdruck des Lebens als Pfadfinder und des Pfadfinderversprechens. Verantwortung vor Gott (er fordert uns auf, Gutes zu tun), Verantwortung vor meinem Mitmenschen (Nächstenliebe) und Verantwortung für mich selbst (Gutes tun fördert einen gute Charakter, ich lerne, grundsätzlich positiv mit meinen Mitmenschen und der Umwelt umzugehen). Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Gutes zu tun. Mach dir deine eigenen Gedanken darüber, wo deine Hilfe gebraucht wird! 5. Symbol der Pfadfinderbewegung Das Symbol der Pfadfinderbewegung ist die Lilie. Als B.P. (Baden Powel, der Gründer der Pfadfinderbewegung) nach einem geeigneten Symbol für die Pfadfinder nachdachte, kam er auf die Kompassnadel, die den Menschen Orientierung gibt. Damals waren die Kompassnadeln oft als Lilie geformt. 6. Die Ausrüstung eines Pfadfinders bei einem Lager Wir machen Lager, um der Natur näher zu sein und Gottes Schöpfung möglichst ursprünglich zu erleben. Daher braucht man Hilfsmittel auf dem Lager, um in der Natur zu Recht zu kommen. Alles, was die Natur aus dem Bewusstsein drängt, hat auf dem Lager nichts zu suchen. Wir brauchen: Pfadfinderkleidung (solide Kleidung, die auch wärmt und schützt) Schlafsack und Isomatte Taschenmesser Besteck, Geschirr, Becher Regenzeug Musikinstrumente, Liederbücher usw. wir brauchen nicht: Handy Gameboy o.ä. MP3-Player Waffen
7. Waldläuferzeichen 8. Die Himmelsrichtung ohne Kompass bestimmen Hilfsmittel: Zeigeruhr: Man richtet den kleinen Zeiger der Uhr auf die Sonne. in der Mitte zwischen dem kleinen Zeiger und der 12 (Sommerzeit: 1) ist Süden. Hilfsmittel: Sterne Der äußerste Stern an der Deichsel des kleinen Wagens ist der Polarstern, diese steht immer genau im Norden.
9. Bäume 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 1. Fichte 8. Echte Kastanie (Marone) 15. Trauerweide 2. Lärche 9. Roßkastanie 16. Korbweide 3. Tanne 10. Stiel-Eiche 17. Walnuß 4. Kiefer 11. Weiß-Birke 18. Haselnuß 5. Berg-Kiefer 12. Rot-Buche 19. Apfelbaum 6. Heide-Wacholder 13. Esche 20. Birnbaum 7. Ahorn 14. Sommerlinde 21. Kirschbaum 10. Lieder 3 Lieder auswendig lernen! 11. Knoten Kenne und knote 4 verschiedene Knoten. Wofür werden sie gebraucht? Palstek / Rettungsschlinge (Eine Schlaufe, die sich nicht zuzieht) Kreuzknoten / Weberknoten (verbinden von 2 ähnlich dicken Seilen) Zimmermannsschlinge (Befestigen an einem Pfahl) Zwei halbe Schläge (Befestigen an einem Pfahl, auch unter Spannung)
12. Zelt Baue allein oder mit einem Partner ein kleines Zelt auf. (Kuppelzelt, Hundehütte, Lokomotive o.ä.) Worauf muss man bei der Zeltpflege achten? Zelte nicht auf Scharkantigem Untergrund (scharfen Steinen) aufbauen, damit die Bodenplane nicht beschädigt wird. Häringe nie direkt durch Ösen, sondern immer durch Seilschlaufen Stecken (sonst reißt der Stoff aus) Zelte müssen immer sauber (besenrein), trocken und ordentlich gefaltet verpackt werden nasse Zeltbahnen so schnell wie möglich trocknen (sonst gibt es Schimmel) Defekte Zeltbahnen und ausgerissene Ösen oder Seile sofort reparieren, sonst ärgert sich der nächste Nutzer