Performance-Optimierung mit BNWIN Benötigte Rechte zum Ausführen, Installieren und Updaten von kwpbnwin.net Für VISTA und Windows 7 ist es zwingend erforderlich die Windows Benutzerkontensteuerung zu deaktivieren!!!! Benötigte Rechte zum Ausführen: - Leserechte: C:\Windows\ - Schreibrechte (Vollzugriff): K:\bnwin\ C:\Windows\bnwinsys\ C:\Programme\bnwinlocal\ Windows Temp-Verzeichnis Registry TIPP1: VIRENSCANNER konfigurieren. Diese Ordner, sowie die Prozesse bnwin.exe, bninfocenter.exe sollten als Ausnahmen im Virenscanner hinterlegt werden. Benötigte Rechte zum Installieren, Updaten und Warten: - Löschrechte (Vollzugriff): K:\bnwin\ C:\Windows\bnwinsys\ C:\Programme\bnwinlocal\ Windows Temp-Verzeichnis Registry - Registrierung (und unregister) von Dateien via regsvr32 und regasm - Programmgruppen erstellen und löschen - Ausführen von Installationsscripts (VB-Scripting) - FTP-Download von einem FTP-Server aus dem WAN
TIPP2: Betrieb der Datenbanken unter Microsoft SQL Durch ein Einsatz eines Microsoft SQL-Servers (auch EXPRESS möglich) wird der Zugriff auf die zentralen Daten des Servers optimiert. Die Performance und vor allem die Datensicherheit erhöht sich! Zur Umstellung auf SQL ist die SQL-Zugriffslizenz von KWP notwendig. Der Aufwand für eine Datenkonvertierung der bestehenden Daten liegt je nach Größe zwischen 3 und 8 Stunden. TIPP3: Homogene Datenbank-Umgebung Setzen Sie bereits den o. g. Microsoft SQL Server ein, so achten Sie unbedingt darauf, dass auch alle Bewegungsdatenbanken unter SQL angebunden sind. Über Start Programm kwp-bnwin.net Datenbanken einrichten testen können Sie dies prüfen: Vor allem die Benutzerdaten und die Katalog-Steuerdatei sollten ebenfalls als OLE DB angebunden sein!
TIPP4: Optimierung VISTA windows7 XP in gemischten Netzen Vor dem Einsatz der hier beschriebenen Vorgehensweisen bitte einmal das Dokument komplett durchlesen! Info: das hier aufgezeigte Problem ist alleinig durch das Betriebssystem verursacht Symptom: Verschiedenste Netzwerkzugriffe innerhalb von kwp.bnwin.net / winsoft sind von einem Windows 7 / Vista Client aus langsam (SQL oder Access). Ursache: Windows 7 / Vista macht in der DNS Auflösung Probleme, was zu hohen Zugriffszeiten führt Mögliche Lösungen: 1. Möglichkeit (am einfachsten): - notepad.exe im Administratorenmodus öffnen - die Datei c:\windows\system32\drivers\ etc\hosts öffnen - die IP-Adresse und der Namen des SQL Servers / Access File Servers hinzufügen - Datei abspeichern und darauf achten, dass beim Speichern nicht die Endung TXT mit hinzugefügt wird, weil die Datei einfach nur hosts heißen darf
2. Möglichkeit: LLMNR ausschalten a. (nicht bei Home Versionen von Windows anwendbar) - Start/WindowsIcon -> Ausführen -> gpedit.msc - Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Netzwerk -> DNS Client - > Multicastnamensauflösung deaktivieren auf enabled setzen - Rechnerneustart b. Eintrag in Registry erzeugen (für Home Versionen): - einen Eintrag in der Registry - wie unten aufgeführt - erzeugen - Neustart
3. Autotuning deaktivieren (nur benutzen, wenn vorangegangene Schritte nicht helfen) - Start / Alle Programme / Zubehör -> rechte Maustaste auf Eingabeaufforderung und mit Option Als Administrator ausführen starten - zwei Zeilen eingeben: netsh interface tcp set global rss=disabled netsh interface tcp set global autotuninglevel=disabled (bei Problemen beide Zeilen mit Wert normal anstatt disabled ausführen) diese Option hilft, wenn im Netz das automatische Aushandeln der Größe der Datenpakete scheitert und behandelt somit ein anderes Problem als Punkt 1. und 2. Die genannten Einstellungen sind bereits erfolgreich eingesetzt worden und haben die Datenbankzugriffzeiten vereinzelt schon um den Faktor 6 verringert (beim Speichern von Artikeln). Abschließend bleibt zu sagen, dass diese Möglichkeiten nicht für Windows XP Clients getestet wurden, jedoch könnte durchaus die erste Option getestet werden. TIPP5: Umstellung auf feste IP-Adressen Auch in kleineren Netzwerken wird oft ein DHCP-Server verwendet. Wir empfehlen in den Netzwerkeigenschaften auf feste IP- Adressen umzustellen, um Probleme des DHCP-Servers auszuschließen. Erfahrungsgemäß wird dadurch das Netzwerk insgesamt stabiler.
TIPP6: Probleme in der Namensauflösung DNS ausschließen Stellen Sie unter Datenbanken einrichten / testen den Zugriff von ServerName auf IP-Adresse um: Beispiel: SQL:= KWPSRVW2K8 BNWINS S bnwin2000_user kwp Wird zu SQL:= 192.168.150.3 BNWINS S bnwin2000_user kwp Auch die Anbindung im Netzwerk über IP bringt manchmal eine Verbesserung: Beispiel: BNWIN auf KWPSRVW2K8 (X:) BNWIN auf 192.168.150.3 (X:) wird zu ACHTUNG!!! Bei Mirage-Lizenz muss vor der Umstellung des Netzwerks unbedingt die Lizenz im Internet geparkt werden!!!