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Jürgen Pafel Einführung in die Syntax Grundlagen Strukturen Theorien Verlag J. B. Metzler Stuttgart Weimar
Der Autor Jürgen Pafel ist Professor für germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Stuttgart. Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar. ISBN 978-3-476-02322-3 ISBN 978-3-476-00467-3 (ebook) DOI 10.1007/978-3-476-00467-3 Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. 2011 Springer-Verlag GmbH Deutschland Ursprünglich erschienen bei J. B. Metzler'sche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH in Stuttgart 2011 www.metzlerverlag.de info@metzlerverlag.de
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort... IX I. Grundlagen... 1 1. Einleitung... 2 1.1 Was ist Syntax?... 2 1.2 Zu diesem Band... 3 2. Wortarten, Phrasen, Satzglieder... 7 2.1 Wortarten und syntaktische Kategorien... 7 2.2 Flexion... 14 2.2.1 Deklination... 15 2.2.2 Konjugation... 19 2.3 Wortgruppen bzw. Phrasen... 24 2.3.1 Klammerung von Wortgruppen... 24 2.3.2 Tests zur Identifizierung von Wortgruppen... 26 2.4 Valenz und Rektion... 28 2.4.1 Syntaktische Valenz... 28 2.4.2 Rektion... 34 2.4.3 Semantische Valenz... 35 2.5 Satzglieder und syntaktische Funktionen... 38 2.6 Kongruenz... 46 2.7 Übungen... 47 II. Die lineare Struktur von Wortgruppen... 51 1. Die Struktur des Satzes... 52 1.1 Einleitung... 53 1.2 Das Basismodell des deutschen Satzes... 56 1.3 Positionen und Felder im Detail... 58 1.3.1 Finitheitsposition (FINIT)... 58 1.3.2 Vorfeld (VF)... 60 1.3.3 Mittelfeld (MF)... 63 1.3.4 Verbalkomplex (VK)... 66 1.3.5 COMP-Position (COMP)... 68 1.3.6 Nachfeld (NF)... 70 1.3.7 Topikfeld (TF)... 72 1.3.8 Anschlussposition (AN)... 73 1.4 Übungen... 75 2. Analyse komplexer Sätze... 77 2.1 Hauptsatz, Teilsatz, Nebensatz... 77 2.2 Satzgefüge... 82 V
Inhaltsverzeichnis 2.2.1 Form der Nebensätze... 82 2.2.2 Funktion der Nebensätze... 84 2.2.3 Stellung der Nebensätze... 86 2.2.4 Integration von Nebensätzen... 88 2.3 Satzreihe bzw. Satzkoordination... 90 2.3.1 Syntax der Koordination... 90 2.3.2 Koordinationsellipse... 93 2.3.3 Asymmetrische Koordination... 98 2.4 Nischen und Nischenelemente... 99 2.5 Das erweiterte Basismodell des deutschen Satzes... 100 2.6 Ein Verfahren zur Analyse von komplexen Sätzen... 102 2.7 Musteranalyse einer Kleist-Passage... 107 2.8 Übungen... 113 3. Die Struktur von Nominalgruppen... 115 3.1 Einführung... 115 3.2 Lineare Syntax der Nominalgruppe... 117 3.3 Positionen und Felder im Detail... 119 3.3.1 Determinativposition (DET)... 119 3.3.2 Nominalkomplex (NK)... 124 3.3.3 Zwischenfeld (ZF)... 126 3.3.4 Linksfeld (LF) und Rechtsfeld (RF)... 127 3.4 Lineare Syntax englischer und französischer Nominalgruppen... 128 3.5 Übungen... 130 4. Die Struktur von Präpositional-, Adjektiv- und Adverbgruppen... 131 4.1 Präpositionalgruppen... 131 4.2 Adjektivgruppen... 137 4.3 Adverbgruppen... 138 5. Die Struktur von Verbalgruppen... 140 5.1 Ein erneuter Blick auf den Verbalkomplex... 140 5.2 Kohärenz und Inkohärenz... 144 5.3 Der Umfang von Verbalgruppen... 146 6. Satzstruktur und Bewegung... 148 6.1 Bewegung und Spuren... 148 6.1.1 Argumente für Bewegung... 148 6.1.2 Deutsch als SOV-Sprache... 154 6.1.3 Formen der Bewegung... 155 6.2 Deutsche Satzstruktur mit Spuren... 157 6.2.1 Positionen und Felder mit Spuren... 157 6.2.2 Das modifizierte Basismodell des deutschen Satzes... 161 6.2.3 Die Frage der Basisabfolge... 163 6.3 Zur Struktur englischer und französischer Sätze... 165 6.4 Übungen... 169 VI
Inhaltsverzeichnis III. Syntaktische Konstruktionen... 171 1. Passivkonstruktionen... 172 1.1 Aktiv und Passiv... 172 1.2 Das werden-passiv... 173 1.3 Weitere Passivkonstruktionen... 175 1.4 Formen der Passivanalyse... 178 1.4.1 Transformationelle Passivanalysen... 179 1.4.2 Nicht-transformationelle Passivanalysen... 180 1.5 Exkurs: Unakkusativität... 183 2. Anhebungskonstruktionen... 185 2.1 Arten von Anhebungskonstruktionen... 185 2.2 Anhebung bei scheinen+infinitiv... 187 2.3 Anhebungsverben... 189 2.4 AcI-Konstruktionen... 190 3. Prädikative, freie Dative und Ellipsen... 194 3.1 Prädikativkonstruktionen... 194 3.2 Freie Dative... 195 3.3 Formen von Ellipsen... 197 3.3.1 Vorfeldellipse... 198 3.3.2 Koordinationsellipsen... 198 3.3.3 N-Ellipse... 199 3.3.4 Valenzellipse... 200 IV. Die hierarchische Struktur von Wortgruppen... 203 1. Syntaxtheorien... 204 1.1 Phrasenstruktur- und Transformationsgrammatik... 205 1.2 Dependenzgrammatik... 213 1.3 Relationale und Lexikalisch-funktionale Grammatik... 215 1.4 Kategorialgrammatik... 218 1.5 Kurzer Überblick über aktuelle Syntaxtheorien... 219 2. Elemente der Phrasen struktursyntax des Deutschen... 222 2.1 Einleitung... 222 2.2 Nominalgruppen... 223 2.2.1 Konstituentenstruktur... 223 2.2.2 Die Nominalgruppe als Determinativphrase (DP)... 229 2.3 Verbalgruppen... 238 2.4 Sätze... 239 2.4.1 Konstituentenstruktur von Verbend-Sätzen... 239 2.4.2 Phrasenstruktur von Verbend-Sätzen... 241 2.4.3 Uniformitäts- und Differenzhypothese... 244 2.4.4 Exkurs: Das CP-TP-Modell... 248 2.5 Ausblick... 250 2.6 Übungen... 252 V. Anhang... 253 1. Literaturverzeichnis... 255 2. Sachregister... 261 VII
Vorwort Dieses Lehrbuch bietet zum einen eine voraussetzungslose Einführung in das begriffliche Instrumentarium, in Analysemethoden und in verschiedene theoretische Konzeptionen der Syntax. Zum anderen bietet es einen weitgehenden Einblick in den syntaktischen Aufbau vor allem, aber nicht nur des Deutschen (auch das Englische und Französische werden berücksichtigt). Dazu wurde ein Zugang gewählt, der es erlaubt, den syntaktischen Aufbau dieser Sprachen darzustellen, ohne sich auf eine bestimmte Syntaxtheorie zu verpflichten. Und schließlich möchte diese Einführung den Leser/innen linguistische Argumentation und syntaktische Analysekompetenz vermitteln. Dieses Lehrbuch wurde vor allem mit Blick auf einführende Syntaxseminare geschrieben. Aber es kann auch von Leser/innen rezipiert werden, die einfach wissen möchten, was die Linguistik zur Struktur und der Analyse etwa des deutschen Satzes herausgefunden hat. Die einzelnen Kapitel bauen zwar aufeinander auf, aber bei entsprechender Motivation können die Leser/innen nach der Lektüre von Kapitel I je nach Interesse in eines der drei folgenden Kapitel II, III oder IV springen (was an Voraussetzungen nötig ist, kann man sich durch die konkreten Hinweise auf die entsprechenden Stellen in früheren Kapiteln erarbeiten). Dieses Lehrbuch möchte, wie gesagt, die Fähigkeit vermitteln, syntaktische Strukturen eigenständig zu erkennen. Dazu sind in den Text Analyseaufgaben integriert, durch die die Leser/innen ihr Verständnis überprüfen können bzw. durch die auf das Kommende vorbereitet wird. Die Lösungen dieser Analyseaufgaben sind im Buch angegeben. Zudem gibt es am Ende mehrerer Kapitel Übungen, deren Lösung man auf den Internetseiten des Verlags findet (zugänglich für die Käufer/innen des Buches; vgl. den Webcode auf der ersten Buchseite). Für wertvolle Kommentare und Hinweise danke ich Christian Bär, Fabian Dirscherl, Gerhard Ernst, Kirsten Gengel, Ute Hechtfischer (vom Verlag J.B. Metzler), Françoise Joly, Paweł Karnowski, Manuela Korth, Britta Sauereisen und Achim Stein. Gewidmet ist dieses Buch Tilman Höhle und Marga Reis, den beiden Tübinger Heroen einer theoriebewussten empirischen Syntax des Deutschen. Im Stuttgarter Herbst 2010, JP IX