Fangmethoden. Sonntag, 23. Juni 13

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Transkript:

Fangmethoden

Pelagischer Fischfang Die intensive Befischung des Meeresbereiches zwischen Boden und Oberfläche (Pelagia). Sie werden von einem oder mehreren Booten durch das freie Wasser geschleppt. Gespannfischerei wird vor allem beim Heringsfang eingesetzt. Bei der Gespannfischerei auf Wolfsbarsch im westlichen Ärmelkanal kommt es zu hohen Beifängen von Delfinen 23.000 Quadratmeter = 5 Fussbalfelder = 12 Jumbojet passen in den Rachen des Netzes 500 Tonnen Fisch

Grundschleppnetze Zielarten: Kabeljau, Seehecht, Garnelen, Leng und Plattfische wie Scholle und Seezunge. Ähnlich wie die pelagischen Netze. Ein Grundtau mit Gewichten beschwert die Unterseite und hält das Netz am Boden. Der Meeresboden wird bei dieser Fangmethode brutal durchwühlt. Die Ketten oder Metallkugeln an der Netzunterseite scheuchen dabei auf dem Grund lebende Fische und Garnelen auf, die dann im Netz landen. Ganze Ökosysteme, wie zum Beispiel Korallenriffe, werden vollständig zerstört.

Baumkurre Zielarten: Nordseegarnelen und Plattfische wie Seezunge und Scholle Die Baumkurre ist ein spezielles Grundschleppnetz, bei dem die Netzöffnung von einer Querstange, dem Kurrbaum, offen gehalten wird. Auf zwei Kufen (Schlitten) gleitet es über den Meeresboden. Am Grund lebende Fische werden so aufgescheucht und ins Fangnetz getrieben. Extreme Beifänge. Bei der Jagd auf Seezunge werden beispielsweise pro Kilo Seezunge bis zu 6 Kilogramm Beifang mitgefischt.

Dredge Zielarten: Muscheln und Schalentiere Schalentiere werden so aus dem Boden geharkt und in das Netz gespült Durch die Dredgen wird der Lebensraum Meeresboden umgepflügt: Viele verschiedene Arten von Meeresbewohnern werden zermalmt oder verfangen sich in den Netzen. Selbst eher unempfindliche Meeresgründe können sich davon oft nicht erholen, da sie unter der regelmäßigen Befischung mit Dredgen leiden.

Treibnetze Zielarten: Süßwasserfische wie z. B. Zander und Meeresfische wie z. B. Lachs, Schellfisch, Seezunge, Sardinen, Makrele, Kabeljau, Heringe. Riesige unverankerte Kiemennetze, die gemäß ihrem Namen durch die Meere treiben. Wände des Todes - oft kilometerlange netze die auch Wale beifangen. Seit 1992 ein weltweites Verbot der Vereinten Nationen Treibnetze werden aber verwendet

Fischsammler Zielarten: Thunfisch künstliche, schwimmende Plattformen auf der Meeresoberfläche. Thunfische werden instinktiv angezogen, aber auch Schildkröten und Haie, die im Schatten der treibenden Gegenstände Schutz suchen, und nicht zuletzt junge Großaugen- und Gelbflossen-Thunfische. So sammeln sich zahlreiche Meerestiere Sie alle enden in den großen Ringwaden, die die Fischereiboote um die FS herum ausbreiten und schließlich zusammenziehen.

Langleine Zielarten: Thunfisch, Schwertfisch, Makrele, Heilbutt, Schwarzer Seehecht, Haie. Wird waagerecht zwischen Meeresoberfläche und Grund ausgebracht. Sie wird mit Bojen und verschiedenen Gewichten im Wasser gehalten. Die Hauptleine kann über 100 Kilometer lang und mit tausenden Köderhaken bestückt sein. In nur wenigen Jahren sind Thunfisch und Schwertfisch überfischt worden. Beifangopfer sind Meeresschildkröten und Seevögel, und vom Aussterben bedrohte Albatrossarten.

Angeln Zielarten: Pelagiale Fischarten wie Thunfisch, aber auch am Meeresboden lebende Fische wie Kabeljau und Tintenfische. Verschiedene Fangmethoden, bei denen im Gegensatz zur Langleinenfischerei kurze Leinen verwendet werden, die mit Haken versehen sind. Die Angelfischerei ist insgesamt im Vergleich zu anderen Fangtechniken sehr viel selektiver. Fisch von entsprechend hoher Qualität. Wenig Beifang Nichtzielarten können lebend zurück ins Meer gesetzt werden.

Fischfallen - Körbe & Reusen Zielarten: Hummer, Garnelen, Krabben, Tintenfische und verschiedene Grundfische. Zählt zu den schonendsten Fangmethoden. Schon in der Steinzeit verwendet. Selektive Fischerei möglich.

Ernesto`s Methode

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Familie Ehwallner - Beste Fischzucht aus dem Innviertel Bankham 8 4941 Eitzing 07752/21670 Stefan Ehwallner: 0664 1037517

Nunc est bibendum nun muss getrunken werden Horaz, Band der Oden, 1, 37, 1