Extrasolare Planeten.

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Transkript:

Vorlesung Einführung in die Astronomie Wintersemester 2009/10 Kapitel: Extrasolare Planeten. Martin Miller

Extrasolare Planeten 0. Motivation 1. Wie entstehen Planeten? 2. Die erfolgreichste Suchmethode: 3. Eigenschaften im Vergleich 4. Weitere Suchmethoden 5. Suche nach erdähnlichen Planeten Zusammenfassung Dopplerspektroskopie

Extrasolare Planeten Erstentdeckung 1995 (Pegasi 51) Stand: 31-Oct-03: The extrasolar planets Encyclopaedia: 112 Planetensysteme mit normalen Sternen: 117 Planeten, 13 Mehrfachsysteme 2 Pulsarsysteme 1 free-floating Planet

Katalog aller extrasolaren Planetenkandidaten (415 Planeten, Stand: Dezember 2009) Kandidaten welche durch Radialgeschwindigkeiten oder bei Astrometrie gefunden wurden 326 Planetensysteme 385 Planeten 40 Systeme mit mehreren Planeten Exoplaneten mit Transit 64 Planetensysteme 64 Planeten 3 Systeme mit mehreren Planeten Kandidaten welche durch 'Microlensing' gefunden wurden 9 Planetensysteme 10 Planeten 1 Systeme mit mehreren Planeten Kandidaten welche durch Bildgebende Verfahren gefunden wurden 9 Planetensysteme 11 Planeten 1 Systeme mit mehreren Planeten Kandidaten welche durch 'Timing' gefunden wurden 6 Planetensysteme 9 Planeten 2 Systeme mit mehreren Planeten

Stern- und Planetenentstehung im Orion Nebel

Protoplanetare(?) Scheiben in Orion

Massenverhältnisse im Sonnensystem Sonne / Jupiter = 10 3 Planet: M 13 M J Jupiter / Erde = 330 Stern: M 80M J

1. Was ist ein Planet? Entstehung von Sternen und braunen Zwergen: in dichten Kernen interstellarer Gas- und Staubwolken durch Gravitationskollaps Entstehung von Planeten: in Gas- und Staubscheiben um junge Sterne durch Akkretion,... Masse Planeten: M < 13Mjupiter (Keine Fusionsprozesse) Braune Zwerge: 13Mjupiter < M < 80Mjupiter Sterne: 80Mjupiter < M (Deuteriumbrennen) (Wasserstoffbrennen)

Direkter Nachweis eines braunen Zwerges Gliese 229B 5.8pc Entfernung Kontrast: 5000, a=7 arcsec (40 AE) Sonne-Jupiter in 10 pc Entfernung: 0.5 arcsec, Jupiter 200 000 mal schwächer

1995

2. Die Suchmethode: Dopplerspektroskopie Planet Position der Spektrallinien in Ruhe: Stern Blauverschiebung Rotverschiebung Dopplereffekt: v 8 = =10 v=3m/ sec c

2. Dopplerspektroskopie Stern: -Masse aus Sterntyp -Periode P, Amplitude K aus Dopplerspektroskopie V P K Zeit o v=v ST sin i, i=90 edge on Planet: 3 GM ST 2 a = P 2 -Bahnradius 4 GM ST -Bahngeschwindigkeit v PL= a -Planetenmasse M PL=M ST v ST /v PL 2 ST M P M PL sin i=k 2 G 1/ 3

2. Ein typisches Beispiel: 51 Pegasi Sternmasse 0.95 M S Spektraltyp G5 Entfernung 15.4 pc Periode 4.2Tage Amplitude 56m/sec Bahnradius 0.05 AE Masse M PL sin i=0.44 M J (Mayor & Queloz 1995, Observatoire de Geneva) Jupiter: P=12 Jahre, K =13 m/ sec, a=5 AE Merkur : P=88Tage, K =10 cm/ sec, a=0.4 AE, M =210 4 M J

Kompliziertere Leuchtkurven Mehrfachsysteme Periode Exzentrizität Tage Masse Halbachse Msini Radius Mjupiter AE 444 0.41 1.6 1.2 221 0.52 0.88 0.3

2. Dopplerspektroskopie: Anmerkungen Observatorium: - Stabilität des Spektrographen: simultane Messung von Temperaturschwankungen, Vibrationen Referenzspektren (zb Argon-Lampe) Genauigkeit: 3m/sec - Stabilität der Uhren Überwachung, Auffällige Perioden Zentralstern: - Pulsationen des Sterns Periodenlängen - Rotation des Sterns (Flecken) Auswahl sonnenähnlicher Sterne Planeten: -Exzentrizität der Umlaufbahn -Mehrfachsysteme Auswahleffekte: Dauer & Genauigkeit: 1. Messungen seit ca. 8 Jahren, Größte bisher gemessene Periode: 6 J. (Stand 2003) 2. Die momentane beste Messgenauigkeit von 3 m/sec erlaubt es Planeten mit 0.5 Mjup und Bahnradius a=2ae zu detektieren.

3. Entdeckte Planeten: Stichtag: 31 Oktober 2002: 87 Planetensysteme 101 Planeten 11 Mehrfachsysteme Stichtag: 31 Oktober 2003: 102 Planetensysteme 117 Planeten 13 Mehrfachsysteme Definition: M < 13 Mjup (kein D-Brennen)

3. Eigenschaften: Massen Planeten Braune Zwerge H-Limit D-Limit M min [ M J ] Sterne Planeten 13 80 (brown dwarf desert) M min [ M J ]

3. Eigenschaften der bisher entdeckten Planeten: Orbits HD28185 51Pegasus Extrasolare Systeme Bahnradien Elliptizität Periodenlängen 0.03 2 AE 0-0.8 3 Tage - 7 Jahre Sonnensystem 0.4-40 AE ~0 a3 P 2 Auswahleffekt! 88 Tage - 248 Jahre

3. Eigenschaften der bisher entdeckten Planeten: Metallizität Viele der bisher entdeckten Planetensysteme sind metallreich im Vergleich zu Sternen der Sonnenumgebung (Das ist kein Auswahleffekt!) Relative Häufigkeit Sonnenähnliche Sterne ohne Planeten Sterne mit Planeten Mögliche Erklärungen: - Sterne verschlucken Planeten - Große Planeten bilden sich bevorzugt aus metallreicher interstellarer Materie [Fe/H]

4. Suchmethode Timing, Planeten um Pulsare - Neutronensterne (schnelle Rotation, B-Feld) - Rotationsachse und Achse des Magnetfeldes sind nicht parallel Leuchttürme im Radiobereich - Spinperioden: Sekunden bis Millisekunden Sehr genaue Zeitstandards - Einige Hundert bekannt - Die Abstände zwischen den eintreffenden Pulsen variieren, wenn Planeten vorhanden sind. - Erstes entdecktes extrasolares Planetensystem: 6.2ms Pulsar PSR 1257+12 (500 pc) (Wolszcan & Frail 1992) Masse Bahnradius Periode 2 Planeten: 2.8 Merde a=0.47 AE P=98 Tage 3.4 Merde a=0.36 AE P=67 Tage

3 P la n e t e n u m d e n P u ls a r P S R 1 2 5 7 + 1 2 P u ls a r E n t f e r n u n g 1,5 0 0 L ic h t j a h r e (S t e r n b ild V ir g o ) P e r io d e 6.2 M illis e k u n d e n P la n e t e n a b c d M a s s e ( E r d e = 1 ) 0.0 1 5? 3.4 2.8 9 5 H a lb a c h s e B a h n p e r io d e d ~ 17 0 J ahre 0.1 9? 0.3 6 0.4 7 3 5 2 5.3 4 d 6 6.5 4 d 9 8.2 2

4. Suchmethode: Transits L R PL = L ST R ST P a 2 R PL 2 Jupiter/Sonne: L/ L=1.210 Erde/Sonne: 5 L/ L=8.4 10 o M PL sin i=0.63 M J, i=90 Transit L/ L HD209458 R PL =1.3 R J Ein erster Erfolg M PL =0.63 M J dieser Methode! 3 =0.4 gcm, =0.3 J =0.07 E

Suchmethode: Transit mit dem Satelliten CoroT Lichtkurve von CoroT-3b Entdeckung eines erdgrossen Planeten: CoroT-7b Star COROT 7 Constellation Monoceros Apparent magnitude (mv) 11.7 Distance 489 ly, 150 pc) Spectral type G9V[1] Orbital elements Semimajor axis (a) 0.0172 AU Orbital Periode 20.48604 h Physical characteristics Mass 4.8 M Radius 1.68 R ) Density (ρ) 5.6 ± 1.3[2] kg/m3 Surface gravity (g) 2.85 g

Wiederholung: Parallaxe r sin = a Sind Pi, a=ae bekannt kann die Entfernung R bestimmt werden R 5 =1,r=2 10 R Erde=1pc=3.3 Lj =Typischer Abstand zwischen 2 Sternen in Sonnenumgebung Sonne A Erde Hipparcos Satellit: 1 milliarcsec Genauigkeit Entfernungsbestimmung bis zu einigen 100pc 2000 Sterne innerhalb R=25pc

4. Zukünftige Suchmethode: Astrometrie Sonne aus 10pc Entfernung: Winkeländerung durch Jupiter nur 0.5 milliarcsec Hipparcos-Satellit bestimmte Positionen mit 1 milli arcsec Genauigkeit, es gelang kein Nachweis, auch nicht für bekannte Systeme + Nachweis von Planeten mit großen Bahnradien eher möglich - Sehr hohe räumliche Auflösungen sind nötig (Space Interferometry) - Bevorzugt nahe Planetensysteme - Terrestrische Atmosphäre stört - Variation des photometrischen Sternzentrums durch Sternflecken

4. Zukünftige Suchmethode: Astrometrie Sonne und Bahn der Sonne aus 10pc Entfernung: Astrometrie Dopplerspektroskopie M PL a PL = M ST d Spektraltyp Sternparallaxe Bestimmung vonm PL 1 milli arcsec

4. Suchmethode: Gravitationslinse Simulation: Linse: Stern Skizze: Planet Hintergrund stern Beobachter Linse t M planet zufällig einmalig + erfolgreich (8 Pl. gefunden) +Detektion isolierter Planeten +Detektion kleiner Planeten 27.7.2001: 6 Objekte mit Hubble Space Telescope in M22 (d=2.6kpc): t 20h M 80 M E =0.3 M J

4. Suchmethode: direkter Nachweis im IR Fotos von Planeten Sonne-Erde (1AE) aus 1pc (3.3Lj)Entfernung: =1 arcsec Teleskop-Beugungsscheibe (HST: 2.4m, VLT: 8m): D=10m, =600nm, = =12milli arcsec D Probleme: - Luftunruhe: 200 milli arcsec (aber: Adaptive Optiken erfolgreich!) - Helligkeitskontrast im Optischen: 10 9 (aber: sehr viel kleiner im NIR-Bereich)

H e iß e r P la n e t u m lä u f t G Q L u p i E ntdecker: R. N euhäuser, U n iv e r s it ä t J e n a M it 8 m V L T O b e r f lä c h e n t e m p. 2 0 0 0 K R a d iu s 2 x J u p it e r M a s s e 1-4 2 x J u p it e r

3 P la n e t e n u m d e n S t e r n H R 8 7 9 9 E ntdecker: C. M a r o is 10 m K eck I n f r a r o t t e le s k o p (H a w a ii) H R 8 7 9 9 : S t e r n m it 1.5 f a c h e r S o n n e n m a s s e D ie P la n e t e n h a b e n m e h r e r e J u p it e r m a s s e n, D e r in n e r s t e P la n e t h a t etw a den A b stand S onnen e p t u n v o m Z e n t r a ls t e r n

P la n e t im S t a u b r in g v o n F o m a lh a u t E r s t e r d ir e k t e r N a c h w e is e in e s E x o p la n e t e n E ntdecker: P a u l K a la s M asse> 3xJ up. (m it R in g s y s t e m ) U etw a 8 7 0 J

5. Suche nach erdähnlichen Planeten

Die Suche hat gerade erst begonnen! Methoden im Überblick I. Indirekte Suchmethoden 1. Dopplerspektroskopie 2. Astrometrie 3. Zeitmessung periodischer Signale 4. Transit-Photometrie 5. Gravitationslinse II. Direkte Detektion (z.b. mit VLTI)

Extrasolare Planeten Zusammenfassung (Stand Dez. 2009) -mehr als 325 Planetensysteme, davon 40 Mehrfachsysteme im Umkreis von ~25pc, ca. 5% aller Sterne -erfolgreichste Nachweistechnik: Dopplerspektroskopie Große Unterschiede zum Sonnensystem: jupiterähnliche Planeten in engen, elliptischen Bahnen - erfolgreiche neue Suchtechniken Geplante Missionen: GAIA, Kepler, GEST, TPF, Darwin,... - Am Horizont: Nachweis von H2O, O3,... in Planetenatmosphären