Markus Ledermann 5733 Leimbach

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Transkript:

Markus Ledermann 5733 Leimbach Dokumentation Bergbilder aus der Region Thunersee, Grindelwald, Lauterbrunnen Gemalt während neun Wochen von Ende März bis Ende Mai 2011

Meine Anfänge 1982 Wannenhof 1983 Wannenhof 1986 Selbstportrait 1986 inspiriert von Anker 1984 Kopie nach Segantini, Bezirksschule Unterkulm 1992 am Vorkurs SfGZ

Anregungen Malen in der Natur: Caspar Wolf 1735 1783 * Muri Heidelberg Grimselpass mit Totensee und Rhonegletscher 1778, Öl auf Leinwand, 54 x 76 cm, Kunsthaus Aarau Bildarchitektur: Ferdinand Hodler 1853 1918 * Bern Genf Das Jungfraumassiv von Mürren aus 1914, Öl auf Leinwand, 63 x 86 cm, Musée d'art et d'histoire, Genf

Die Bilder, welche im Gelände entstanden sind, habe ich mit ein paar Ausnahmen mit Acrylfarben auf Papier 30 x 40 cm gemalt. Acrylfarben trocknen bei jedem Wetter und jeder Temperatur relativ schnell. Beim Malen besonders wichtig ist mir nicht so sehr jedes Detail, sondern die Farbklänge, Stimmungen und die Lichtverhältnisse der verschiedenen Tageszeiten.

Übersicht aller Standorte im Berner Oberland

Beginn: Ich startete meine Projektzeit in Grindelwald vom 28. bis 30. März 2011 Es hatte noch etwas Schnee, es war recht kalt und die Skisaison ging gerade zu Ende. Das erste Bild wurde leider verregnet. Ich habe es so belassen und später noch weitere Bilder von der Fiescherlücke gemalt. Fiescherlücke verregnet, 28. März 2011, ca. 15 Uhr Glücklicherweise war das Wetter später oft sehr günstig, so dass ich bis Ende Mai mehr als 40 Bilder malen konnte. Es war ein ausserordentlich trockener Frühling.

Fiescherlücke, 19. und 20. April Abend ca. 19.30 Uhr ca. 9.30 Uhr ca. 13 Uhr

Fiescherlücke, 21. April, ca. 11 Uhr Himmelblau Es ist eigentlich unmöglich die Farbe des Himmels zu fassen. Tendiert sie jetzt eher zu einem kühlen Türkis oder eher zu einem wärmeren Ultramarin oder gar Violett. Hat es jetzt nicht doch noch einen Schimmer von Gelb?

Manchmal habe ich mit Bleistift vorgezeichnet. Vor allem, wenn das Format knapp war. Schreckhorn und kleines Schreckhorn, 20. April 2011, ca. 16 Uhr

Schreckhorn und kleines Schreckhorn, 20. April 2011, ca. 16 Uhr

Tageslicht und Felsarchitektur Schreckhorn im Mittagslicht vom First aus gesehen, 29. 3. 2011, Fotografie und vor Ort gemalt

Malprozess Am Anfang Konturen und Flächen suchen und ins Format einbauen, einspannen, einzwängen. Dann Jagen nach Licht und Schatten, den Pinsel laufen lassen. Farben gegeneinander abstimmen und gewichten. Immer und immer wieder nachmischen und versuchen die Farben mit feinen Augensensoren wahrzunehmen, zu treffen und zu verstärken. Gesehenes geht direkt vom Auge über die Hand zu Pinsel, Palette, Wasserbüchse, Papier. Ich denke an nichts und bin ganz versunken. Dazwischen nehme ich Abstand, analysiere, ordne und gewichte wieder. Am Schluss werden die Pinselstriche langsamer und die Malpausen länger.

Tageslicht und Felsarchitektur Wetterhorn am Nachmittag, 29. März 2011 vor Ort gemalt!

Tageslicht und Felsarchitektur Wetterhorn am Nachmittag, 29. März 2011 vor Ort gemalt!

Tageslicht und Felsarchitektur Wetterhorn am Nachmittag, 29. März 2011 vor Ort gemalt!

Tageslicht und Felsarchitektur Wetterhorn am Nachmittag, 29. März 2011 vor Ort gemalt!

Tageslicht und Felsarchitektur Jungfrau am Nachmittag, 9. April 2011, ca. 16. 30 Uhr, von der Grütschalp aus gemalt!

Fotografieren oder malen? Lauterbrunnen, Staubbach, 10. Mai 2011, Mittag, vor Ort gemalt! Nicht abbilden sondern sichtbar machen! erleben auswählen vereinfachen (an)ordnen

Standorte von Caspar Wolf Grindelwald Caspar Wolf 1774, Wetterhorn, Mettenberg, Fiescherhörner und Eiger, 82 x 226 cm, Öl auf Leinwand, Kunsthaus Aarau Während einer Gletschervorstosszeit gemalt.

Standorte von Caspar Wolf Wetterhorn, Mettenberg, Fiescherhörner und Eiger, 29. März 2011, ca. 19 Uhr

Fiescherlücke verhangen, bei Grindelwald mit Firstbahn, 30. März 2011, 9.44 Uhr

Malstandorte in Grindelwald 28. bis 30. März 2011 19. bis 22. April 2011 2. Mai 2011 Karte Schreckhörner

Standorte von Caspar Wolf Grimselpass mit Totensee und Rhonegletscher 1778, Öl auf Leinwand, 54 x 76 cm, Kunsthaus Aarau Gärstenhörner, Galenstock, Furkahörner, 23. Mai 2011

Caspar Wolf, Grimselpass mit Totensee und Rhonegletscher 1778, Öl auf Leinwand, 54 x 76 cm, Kunsthaus Aarau Versuch mit Google Earth die Position fliegend zu finden!

Caspar Wolf, Rhonegletscher, 1778, Öl auf Leinwand, 54 x 76 cm, Kunsthaus Aarau Foto: Sicht vom Hotel Glacier du Rhone bei Gletsch, 24. Mai 2011 und noch 2 mal überhöht.

Um den Rhonegletscher zu malen muss man von der Furkapassstrasse oberhalb des Hotels Belvedere etwa eine Viertelstunde an einem frisch herausgeputzten etwa 120 Jahre alten Armeebunker vorbei nordwärts wandern. Der Rhonegletscher und die Gärstenhörner, 24. Mai 2011, ca. 17.30 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Beim oberen Grindelwaldgletscher, 1911, Öl auf Leinwand, 94 x 81 cm, Kunsthaus Zürich. Hier war der Gletscher vor 100 Jahren noch dick über dem Felsen zu sehen. Foto vom 28. März 2011, am Abend

Felsen beim oberen Grindelwaldgletscher, 28. März, ca. 18 Uhr und 2. Mai 2011, ca. 17 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Felsen beim oberen Grindelwaldgletscher, 29. März 2011, ca. 9 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler F. Hodler, Stockhornkette im Frühling um 1912, Öl auf Leinwand, 57 x 80,5 cm, Musée d art et d histoire Genf. Bei den braunen Stellen ist die rohe Leinwand zu sehen

Standorte von Ferdinand Hodler Stockhornkette von Hilterfingen aus, 5. April 2011, ca. 17 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Stockhornkette von Gunten aus, 6. April 2011, ca. 16 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Thunersee von oberhalb Leissigen gesehen, 11. April 2011, ca. 18 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Niesen von Gunten aus, 6. April 2011, ca. 13 Uhr

Standorte von Ferdinand Hodler Thunersee Richtung Interlaken von Därligen aus, 16. Mai 2011

Verarbeitung zu Ölbildern Grundieren der Leinwände. Schreckhorn im Mittagslicht, am 29. März 2011 vor Ort gemalt und Anfang Mai im Atelier in Öl auf ein grosses 90 x 90 cm Quadrat gemalt.

Niederhorn, Thuner- und Brienzersee, 7. Mai 2011, Vormittag und zwei Bleistiftzeichnungen und die Verarbeitung in Öl auf Leinwand 80 x 100 cm auf den folgenden Seiten. Verarbeitung zu Ölbildern