Schülerarbeitsbuch 1. Halbjahr der Qualifikationsphase Nordrhein-Westfalen Entwicklung, Sozialisation und Erziehung Interdependenzen und Differenzen von Véronique Hüntler, Peter Jansen, Ramona Peters und Oliver Maria Uerlings Brinkmann Meyhöfer
Entwicklung, Sozialisation und Erziehung Interdependenzen und Differenzen von Véronique Hüntler, Peter Jansen, Ramona Peters und Oliver Maria Uerlings Schülerarbeitsbuch 1. Halbjahr der Qualifikationsphase Brinkmann Meyhöfer
I Sozialisation als Rollenlernen nach G.H. Mead (symbolischer Interaktionismus) Unterrichtliche Interaktion 1. Eine unterrichtliche Interaktion beschreiben und als pädagogische Situation erkennen...2 2. Formen erzieherischen Handelns in einem komplexeren Fallbeispiel erkennen und analysieren...4 3. Im Hinblick auf unterrichtliche Interaktionen die Modi des Zeigens nach Prange darstellen und erläutern...10 Die Zeigegebärde und der sozialpsychologische Ansatz Meads METHODENHILFE Lerntempoduett... 17 Ein Schaubild erstellen... 23 Partnerinterview... 33 WISSEN + INFORMATION Hypothesen... 29 1. Versuchsergebnisse über die Zeigegebärde präsentieren und theorieangereichert in anthropologischer Perspektive auswerten...15 2. Grundlagen der Handlungstheorie Meads erläutern und in den Bezugsrahmen des pädagogischen Zeigens einordnen...17 METHODE Lerntempoduektt...17 3. Pädagogische Interaktionen mit alltäglichen gesellschaftlichen Handlungen vergleichen und auf dieser Folie Kriterien für ein Erfolg versprechendes pädagogisches Zeigen erörtern...21 4. Die Sozialisationsstufen play und game beschreiben und bestimmen und eine unterrichtliche Handlungssituation auf dieser Grundlage exemplarisch analysieren...23 METHODE Ein Schaubild erstellen...23 5. Die Erkenntnisse über play und game aus der Perspektive des pädagogischen Zeigens systematisieren...27 6. Hypothesen bilden zur Erklärung des individuellen Verhaltens der Träger gleicher Rollen, mit Meads Konzept von Ich und ICH als Phasen des Self vergleichen und in Bezug auf die Phase Ich pädagogisch reflektieren...29 INFO Hypothesen....29 7. Fachwissenschaftlich relevante Informationen über den Identitätsbegriff nach Mead im Internet recherchieren und sich mit diesen kritisch auseinandersetzen...33 METHODE Partnerinterview....33 Die Planung einer erzieherischen Handlung 1. Eine erzieherische Handlung im Rückgriff auf unterschiedliche Bezugswissenschaften konstruieren und pädagogisch reflektieren...35 2. Konzeptuelle Leerstellen der interaktionistischen Theorie Meads aus pädagogischer Perspektive bestimmen und beurteilen...36
II Moralische Entwicklung oder Erziehung? Das Just-Community-Konzept im Anschluss an Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung Entwicklung ein unscharfer Begriff? 1. Vorstellungen von Entwicklung sammeln und auf der Grundlage eigener Erfahrungen und bisheriger Ergebnisse sichten... 40 INFO Akrostichon... 41 WISSEN + INFORMATION Akrostichon... 41 2. Positionen zur Entwicklung des Menschen... 42 3. Eine Arbeitsdefinition von Entwicklung nach Klaus Beyer beschreiben. 46 Das Just-Community-Konzept 1. Ein konkretes Beispiel pädagogisch reflektieren... 48 2. Die Leitgedanken von Just Communities sichten und reflektieren... 52 Moralische Entwicklung nach Kohlberg 1. Den Zusammenhang von moralischem Urteil und der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit erkennen und beschreiben... 56 2. Die verschiedenen Moralstufen beschreiben und unterscheiden... 60 3. Die Sozialperspektiven der drei moralischen Niveaus beschreiben und unterscheiden... 62 4. Die Sozialperspektiven der sechs Stufen beschreiben und unterscheiden und differenziert bestimmen, was auf der jeweiligen Stufe für richtig gehalten wird........................................... 66 5. Das Stufenkonzept Kohlbergs anhand eines moralischen Dilemmas konkretisieren und in seiner demokratischen Bedeutung reflektieren... 68 6. Moralische Orientierungen erkennen und unterscheiden und das Prinzip der Gerechtigkeit als übergreifendes Prinzip bestimmen... 70 7. Moralische Einstellungen, Entscheidungen, Begründungen und Sozialperspektiven analysieren und dem Stufenkonzept zuordnen... 73 Das Stufenmodell von Kohlberg 1. Die entwicklungslogische Struktur des Stufenmodells erkennen und in ihrer Bedeutung reflektieren... 77 2. Typen von Theorien des Moralerwerbs unterscheiden... 79 Moralische Erziehung nach Kohlberg 1. Den Zusammenhang von kognitiv-struktureller und sozialer Stimulierung der Moralentwicklung beschreiben und analysieren....... 81 2. Pädagogische Konsequenzen aus dem Entwicklungsmodell der Moral nach Kohlberg kennen lernen, analysieren und auf ihre Gültigkeit hin reflektieren... 86 3. Das Begriffsfeld Demokratische Erziehung mit Hilfe einer Concept-Map umschreiben und ansatzweise klären... 91 4. Möglichkeiten demokratischen Handelns in der Schule erkennen, beschreiben und bewerten... 94
III Entwicklungsaufgaben des Jugendalters nach Klaus Hurrelmann Entwicklung, Sozialisation und Identität 1. Pädagogische Perspektiven des Zusammenhangs von Entwicklung, Sozialisation und Identität auf der Grundlage eigener Erfahrungen und bisheriger Ergebnisse sichten und kontextualisieren...100 METHODENHILFE Gruppenpuzzle... 17 2. Wissenschaftliche Positionen und Definitionen von Entwicklung und Sozialisation erarbeiten und vergleichen...103 Lebens- / Altersphasen und ihre Spezifika 1. Vorstellungen und Charakteristika divergenter Entwicklungsstadien beschreiben und deuten...106 2. Das Jugendalter als historisch-gesellschaftliches Phänomen sowie seine Relevanz für den Entwicklungsprozess eines Individuums erkennen und spezifizieren..............................................109 3. Heutige Erwartungen an Kinder und Jugendliche erkennen und in ihrer geschlechtsspezifischen Funktion beschreiben...112 Das sozialisationstheoretische Konzept des produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts nach Klaus Hurrelmann 1. Die Entwicklungsaufgaben, insbesondere des Jugendalters, nachvollziehen und als Basis des Hurrelmannschen Konzepts begreifen. 116 2. Die zehn Maximen der sozialisationstheoretischen Jugendforschung von Hurrelmann inhaltlich bestimmen, Kriterien geleitet untersuchen und in ihrer Funktion verstehen...121 METHODE Gruppenpuzzle...131 3. Die zehn Maximen Hurrelmanns exemplarisch, persönlich und vertieft überprüfen und kritisch beurteilen...132
VI Die Bedeutung des Spiels Die Spielauffassung G. E. Schäfers im Vergleich mit G. H. Mead Vorstellungen von Förderung in Kindertagesstätten 1. Vorstellungen und Meinungen zur Förderung in Kindertagesstätten sammeln und gewichten...146 2. Eigene Vorstellungen und Meinungen zur Förderung in Kindertagesstätten sammeln und reflektieren...147 3. Das Förderprogramm Freies und entdeckendes Spiel beschreiben, mit anderen Möglichkeiten vergleichen und kritisch befragen...149 Entstehung der Wirklichkeit im Spiel 1. Die Doppelstruktur des Lernens erkennen und beschreiben............ 152 2. Spielmomente in den ersten Lebensjahren erkennen, beschreiben und bestimmen...154 3. Die Spielperspektive Schäfers mit dem Kognitionskonzept Piagets vergleichen...162 4. Die Bedeutung des Spiels für die Wirklichkeitskonstruktion bestimmen, erläutern und pädagogisch reflektieren...170 Dimensionen des Kinderspiels 1. Die funktionsorientierte Spielbetrachtung beschreiben und bestimmen...173 2. Die strukturdynamische Spielbetrachtung beschreiben und bestimmen...178 3. Die funktionsorientierte und strukturdynamische Spielbetrachtung vergleichen und unter pädagogischer Perspektive analysieren und bewerten...183 Zwei Spielauffassungen? 1. Die Spielauffassung Meads differenziert bestimmen...187 2. Die Spielauffassungen von Mead und Schäfer differenziert miteinander vergleichen und pädagogisch reflektieren...189 3. Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Ein Fazit ziehen...190
Anhang + BASISWISSEN...194 + Wissenschaftspropädeutische METHODEN-BOX 1. Materialsammlung...207 2. Materialanalyse...216 3. Wissenschaftlich korrektes Arbeiten...228 Unterrichtspraktische METHODEN-BOX 1. Arbeitsstrategien und Arbeitstechniken...232 Eine Facharbeit schreiben...246 2. Lernformen und Lernorganisationen....251 METHODEN-BOX: Klausurübungen Klausurformat...254 Operatoren...256 Schreibstrategien....261 Zeichenerklärung Einzelarbeit Partnerarbeit Gruppenarbeit Unterrichtsgespräch Schülervortrag Hausaufgabe Information Methode